Fahrradtour 25.07.2016(Im Silbersee II schwimmen)

Wir hatten am Wochenende kurzfristig entschieden, wir fahren zum Silbersee II in Sythen-Lehmbraken. Treffen war bei mir angesetzt. Badehose nicht vergessen. Das Wetter sollte gut werden. Wir starteten um 10:15, weil Friedel noch eine lockere Speiche an seinem Hinterrad entdeckt hatte. Die zog er noch fest. Wir fuhren die Eichenstraße bis zur Industriestraße und bogen dort nach links ab. Wir erreichten dann die B 235, auf die  wir nach rechts fuhren. Dort überquerten wir den Wesel-Datteln-Kanal über die Olfener Brücke. Danach ging es etwa 700 Meter auf der Olfener Straße bis kurz vor dem Weg Zum Ringofen. Dort überquerten wir die Olfener Straße und fuhren dann auf dem Fahrradweg weiter. Nach weiteren 330 Metern überquerten wir die Lippe und hatten damit das Münsterland erreicht. Noch einmal 310 Meter weiter bogen wir nach links ab auf den Weg Zum Krähenbusch. Vorbei am Hofladen Tenkhoff und den dahinter liegenden Resten der ehemaligen Rauschenburg, fuhren wir in Richtung Schaafhausen.

Rätsel um die Rauschenburg-Ruine in Olfen

Olfen –
Dort, wo die Römer vor 2000 Jahren die Lippe überquerten, liegt unweit der Stadt Olfen eine alte Wasserburg. Umgeben von einer verlandeten Gräfte, überwuchert von Efeu und hohen Bäumen, gibt sie Historikern Rätsel auf.

Von Julia Gottschick

Wohl weiß man um ihre erste Erwähnung im Jahr 1470, kennt die Abfolge altehrwürdiger Burgherren, die auf der Rauschenburg residierten. Allein, warum das wehrhafte Gebäude um 1870 zerfiel, ist nicht geklärt. Wer heute in den sumpfigen Wiesen am Lippe-Ufer spazieren geht und zur Ruine hinüberschaut, mag sich wie Dr. Wilhelm Bauhus an Böcklins To­teninsel erinnert fühlen. Ja, der Ort hat etwas Mystisch-Versonnenes.

„Die Furt über die Lippe war eine strategische Stelle, nicht nur für die Römer“, sagt der Leiter der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Uni Münster. Gemeinsam mit dem Lippe-Experten Dr. Jürgen Ruppert ist er heute bei Michael Tenkhoff zu Besuch – einem Olfener Spargelbauern, dessen Familie seit Generationen direkt an der Lippe lebt und arbeitet. Der Grund: Bauhus erwägt, auf der Burginsel ein mannshohes X aufzustellen und zu fotografieren.

Macht es doch als Symbol der Wissenschaftsreihe „Expedition Mün­sterland“ auf unerforschte, vergessene Orte der Region aufmerksam. Michael Tenkhoff betreibt in der gut erhaltenen Vorburg einen Bauernhof-Laden. „Schauen Se mal, die Schießscharten“, deutet der Olfener auf die Fassade mit dem Rautenmuster, die unter Denkmalschutz steht. Er weiß von einem Vorfahr zu erzählen, der für die Burgherren derer von Brabeck als Förster arbeitete. „Gut 200 Jahre ist das her.“ Ein anderer war Fährmann über die Lippe. Die ganze Straße habe man zu jener Zeit verlegt, weil die Postkutsche ob der reißenden Strömung in die Fluten rutschte.

„Die Furt über die Lippe war eine strategische Stelle, nicht nur für die Römer.“
Dr. Wilhelm Bauhus, Leiter der Arbeitsstelle Forschungstransfer
Von unterirdischen Gängen berichtet Tenkhoff, durch die Ritter und Gesinde einer Belagerung während des 30-jährigen Krieges entgingen. Von Gruselgeschichten um den feurigen Elias, die von Mägden am wöchentlichen Backtag geflüstert wurden. „Immer dann, wenn der Abendhimmel so feuchtrot glänzte“, sagt der Hausherr mit einem Zwinkern. Er selbst sei als Vierjähriger fast im Burggraben ertrunken und habe mit seinen Freunden zwischen den alten Steinen Räuber und Gendarm gespielt. „Eines Tages vor 40, 45 Jahren kam ein ganzer Torbogen runter.“

1870, ja, da sei die Burg endgültig abgerissen worden. Die Leute kamen mit Booten und holten die Steine ab, um sie in der Nachbarschaft zu verbauen. Nur eine Zeichnung in Tenkhoffs Kaminzimmer kündet noch von der einstigen Pracht der Rauschenburg an der Lippe.

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Haus Rauschenburg

Die Rauschenburg ist eine zerfallene Wasserburg in den Lippewiesen am Rande von Olfen. In den Urkunden erwähnt ist sie erstmals 1470, wiewohl ihre Gründungszeit im Dunkeln liegt. Gewiss ist nur, dass sie nach häufigen Besitzerwechseln von der Familie von Rechede über die von Landsberg an Johann Hake zu Wulfsberg ging. Später ist Johan von Ascheberg als Burgherr erwähnt, im 17. Jahrhundert war die Rauschenburg im Besitz derer von Neuhoff. Es folgten Ende des 18. Jahrhunderts die von Brabeck zu Vogelsang, nach dem Aussterben der Familie ging die Burg 1823 an die von Twickel zu Havixbeck. 1878 wird die Burg als verfallen beschrieben. Quelle: Westfälische Nachrichten Serie Flussgeschichten 2013

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Das Bild habe ich bei einem Spaziergang aufgenommen und es zeigt die Reste einer Mauer der Rauschenburg.

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Oben sieht man die Dattelner Schleuse und das Unterwasser des WDK. Links darunter fährt Natz die Olfener Straße in Richtung Lippe. Rechts im Bild sieht man die Lippe, als wir sie überqueren. Darunter links sieht man den Hof Tenkhoff und vorgelagert im Busch liegt die Rauschenburgruine. Rechts das Bild ist schon vom Weg Zum Krähenbuschentstanden und zeigt den Blumengarten gegenüber von Tenkhoff. Das große Bild zeigt links den Hofeingang und im Hintergrund natz, der nach Schaafhausen fährt.

Wir fuhren durch die zwei kleinen Waldgebiete die am Weg liegen. Dann erreichten wir wieder einen Hof, vor dem eine große alte Eiche steht.

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Friedel und Natz fahren auf die alte Eiche zu.

Von dort aus waren es noch 1,2 Km bis wir das Ende des Weges erreichten. Es ging kurz nach rechts auf den Weg Hohe Lüchte und dann gleich wieder nach links. Der Weg brachte uns nach einer Fahrt von 490 Metern, durch einen Wald, an die neue Eversumer Straße. Diese Umgehungsstraße entlastet die alte Eversumer Straße. Wir überquerten die Straße und fuhren dann auf die alte Eversumer Straße. Nach 220 Meter bogen wir dann vom Radweg nach links in den Alleeweg. Der brachte uns in Richtung der Siedlung Rönhagen, die sich rechts am Weg entwickelt und dann am Alten Postweg zu Ende ist. Auf den bogen wir nach 750 Metern links ein. Rechts von uns lag das Naturfreibad von Olfen. Nach 1,5 Km verließen wir den Alten Postweg. Es ging leicht nach rechts auf den Weg Zur Schafsbrücke. Nach 360 Meter erreichten wir linke Hand einen Hof an dem wir vorbeifuhren. Dann nach 140 Meter kommt dieses kleine bewaldete Stück Land, in dem eine Sitzgruppe steht. Dort machen wir grundsätzlich eine Trinkpause.

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Oben im Bild Grillparade am Alleeweg. Schwach zu erkennen das Naturfreibad im zweiten Bild. Das dritte Bild zeigt ein Gerstenfeld am Postweg. Das letzte Bild ist am Hof entstanden an dem wir vorbeifuhren, am Zaun sieht man ein rostiges Eisenschwein.

Nach der Trinkpause ging es weiter. Wir fuhren links der Stever in Richtung ihrer Mündung in den Hullerner Stausee. Nach 1,8 Km erreichten wir den Hof Vinnemann, der kurz vor der Einmündung der Stever liegt. Das ist der Hof über den wir nie fahren, sondern immer links herum.

Der Hof Vinnemann

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Im Bild der Hof Vinnemann, dahinter die Stever die in den Stausee mündet.

Unser Bauernhof befindet sich in Olfen, im wunderschönen Münsterland direkt an der Einmündung der Stever zum Hullerner Stausee.

Mit unseren vielen Betriebszweigen zählt unser Hof noch als richtiger Gemischtbetrieb, der sich jedoch im Schwerpunkt dem Kartoffelanbau widmet. Bullen und Mastschweine sind ebenfalls auf unserem Hof zu finden. Außerdem gibt es seit über 20 Jahren eine Heidelbeerkultur, die Anfang Juli auch Selbstpflückern offen steht.

Auf unseren Feldern bauen wir außer unseren Kartoffeln noch Getreide und Mais zur Fütterung unserer Tiere sowie Zuckerrüben an. Dies ermöglicht uns eine 5-gliedrige Fruchtfolge, die sich wiederum positiv auf die Qualität unserer Kartoffeln auswirkt. Zudem werden dadurch die vielen Lebensräume unserer Wildtiere erhalten. Auf Grund der hohen Nachfrage nach unseren Kartoffeln konnten wir unsere Anbaufläche seit Beginn im Jahre 1992 stetig erweitern. Hinter unserer Arbeit steht ein starkes, familiäres Team das auch künftig für Sie Kartoffeln in bester Qualität anbauen wird. Unsere tollen Knollen erhalten Sie neben unserem Hofverkauf u.a. auch noch in diversen Raiffeisen Märkten der Raiffeisen Lüdinghausen eG.

Schauen Sie gerne bei uns vorbei: Mit dem Auto, mit dem Rad oder zu Fuß, um die schöne Landschaft zu genießen, die das Münsterland zu bieten hat! Quelle: Hofwebsite

Wir fuhren also wie immer über den schmalen Pfad um den Hof herum und erreichten dann die Hullerner Straße, die B 58. Die überquerten wir und fuhren nach rechts. Wir überquerten die Stever und hatten einen guten Blick auf den beginnenden Hullerner Stausee.
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Auf dem Weg zum Hof Vinnemann stehen vorher einmal an der Stever Wohnwagen. Wir sagen immer, die stehen hier seid 50 Jahren. Darunter fährt Natz auf den Hof Vinnemann zu. Das letzte Bild zeigt die Stever und den beginnenden Stausee.
Nach 150 Metern geht es dann nach links von der Straße weg. Es geht entlang am Hullerner Stausee der links liegt. Nach einer Fahrt von 1,23 Km kommt man dann an eine Stelle, die für uns eine der schönsten am Hullerner Stausee ist. Es geht nach links ab. Fast bis an den See. Dort umgeben von alten Buchen, stehen zwei Bänke und ein Tisch. Die laden ein zu einer Pause. Der Blick über den See ist phantastisch. Schaut man nach rechts sieht man die Seebrücke, über die man den See an seiner schmalsten Stelle überqueren kann. Geradeaus schaut man auf ein Bootshaus und das andere Ufer. Nach links öffnet sich der See und man kann das Ende nicht sehen. Wir setzten uns auf die Bank und genossen die
Ruhe und die tolle Aussicht.
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Oben die zwei Bilder zeigen Teile des Weges den wir am See entlanggefahren sind. Das dritte Bild ist während der Fahrt entstanden und zeigt einen Teil des Sees. Das nächste Bild zeigt einen teil der Stelle an der wir Rast machten. Es sind die alten Buchenstämme zu sehen und der See im Hintergrund. Fleischwurstpause. Friedel und ich vor dem Seepanorama. Was schwimmt dort im See?
Das letzte Bild zeigt etwas, das im See schwimmt. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber Friedel hat ja immer ein Fernglas dabei. Es war eine Insel aus Gras mit ein paar Stückchen Holz. Wahrscheinlich vom Ufer in den See getrieben. Unsere Fleischwurst war verspeist und wir machten uns wieder auf den Weg. Wir überlegten einen Augenblick wie wir fahren sollten. Recht vom Ufer bis zur Jugendherberge oder über die Brücke und dann links am See vorbei, bis zur Unterstever. Dort wurden wir dann noch einmal die Seeseite wechseln. Wir waren für die zweite Variante. Wir fuhren als weiter bis zum Abzweig zur Brücke. Das waren etwa 420 Meter. Dort bogen wir nach rechts ein. Etwa 200 Meter weiter erreichten wir die Fußgängerbrücke über den See. Die fuhren wir hoch und hielten oben einen Augenblick an, damit ich Bilder machen konnte.
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Oben die beiden Bilder sind von der Brücke aus entstanden.

Wir fuhren weiter und sofort nach rechts auf den Weg, der uns nahe am See vorbeiführte. Nach 3,4 erreichten wir den Ausfluss der Stever aus den Hullerner Stausee. Wir überquerten sie über die Brücke.IMG_4589

Das Stauwehr des Stausees, von der Brücke aus fotografiert.

Talsperre Hullern / Hullerner Stausee in Haltern am See

Die Talsperre Hullern (Hullerner See) im Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen, staut die Stever oberhalb des Halterner Stausees. Die Gelsenwasser AG nutzt die Talsperre zur Wassergewinnung, außerdem dient sie der stillen Erholung. Die Talsperre wurde am 15. Oktober 1985 nach dreizehnjähriger Bauzeit eingeweiht. Die Wassertiefe beträgt maximal acht Meter.

Bauwerke
Der Staudamm besitzt einen Hochwasserüberlauf und ein Segmentwehr mit aufgesetzter Klappe. Die Wasserfläche wird auf 40,40 m über NN aufgestaut, rund einen Meter höher als im Halterner Stausee. Über die Zwischenstever fließt das Wasser zum Halterner Stausee.

Mit vier Pumpen mit einer Leistung von 15.000 m³/h kann das gestaute Wasser auch bei abgesenktem Stauspiegel für die Wasserversorgung im Wasserwerk Haltern genutzt werden. In niederschlagsarmen Zeiten kann aus dem Dortmund-Ems-Kanal bis zu 200.000 m³ Wasser täglich entnommen und bei Senden in die Stever eingeleitet werden, sodass eine Mindeststauhöhe im Hullerner See gehalten werden kann.

Am Zufluss der Stever in die Talsperre wurde ein Einlaufbauwerk mit einem Schlauchwehr als Vorsperre errichtet. Sie soll bei abgesenktem Wasserstand in der Talsperre für einen gleichmäßigen Wasserstand im Oberlauf der Stever sorgen.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Brücke über den See, bis kurz vor dem Stauwerk. Im zweiten und fünften Bild sieht man schwach im Hintergrund die Turmspitze der Hullerner Kirche. Das letzte Bild zeigt einen schönen Rastplatz am See.

Wir fuhren nach der Brücke nach links auf den Weg Im Greinenkamp. Links vom Weg liegen auf den ersten 550 Metern Fahrt schöne Häuser nahe der Stever. Danach geht es über Waldwege bis auf Höhe des Freizeitparks Hoher Niemen. Der liegt dann rechts am Weg. Links, dem gegenüber liegt das Bootshaus am Alten Garten. Etwa 200 Meter weiter erreichten wir dann den Stockwieser Damm und fuhren nach rechts auf den. Es ging 730 Meter an der Straße entlang bis wir dann diese überquerten und nach links in den Wald fuhren. Eine Abkürzung nach Sythen und kaum Autoverkehr. Eine asphaltierte Straße. Die heißt ebenfalls Stockwieser Damm und sollte uns direkt nach Sythen hereinbringen. An ihrem Anfang links liegt gleich der Jugendcampingplatz. Der ist auch für Radfahrer interessant.

Radler-Hütten – Campingplatz Stockwieser Damm · Kreisjugendzeltplatz

Das ideale Angebot für Wanderer und Radfahrer, die mit kleinem Gepäck unterwegs sind: Die RadlerHütten bieten Platz für zwei Personen (Etagenbetten) und sind mit Kühlschrank undKochgelegenheit ausgestattet.

Preise/Radler-Hütten

 

– pro Übernachtung: 25,- €

– 3 Übernachtungen: 60,- €

– Strom/Endreinigunginklusiv

– Bettzeug (auf Wunsch), pro Person: 2,- €

 

Buchungen/Radler-Hütten:
Campingplatz Stockwieser Damm · Kreisjugendzeltplatz · Haltern am See
Stockwieser Damm 200 · 45721 Haltern am See
Telefon: 0 23 64 – 33 60 · Telefax: 0 23 64 – 935 500
E-Mail: info@campingplatz-stockwieser-damm.de

Quelle: Website des Campingplatz.

Wir brauchten ja keine Übernachtung und fuhren vorbei. Nach insgesamt 1,16 Km erreichten wir wieder die Hauptstraße und fuhren dort nach links. Zunächst erreichten wir Haltern Stockwiese, eine keine Siedlung vor Sythen.

Hochwasser in StockwieseVor 70 Jahren stürzte Sythener Sandbachbrücke ein

HALTERN Ein unerwartetes Hochwasser scheint heute undenkbar. Sobald die Pegelstände der Gewässer steigen, werden diese engmaschig kontrolliert. Vor 70 Jahren schützte man sich kaum vor solchen Naturgewalten. Tagelanger Dauerregen sorgte sogar dafür, dass die Brücke über den Sandbach am Stockwieser Damm weggerissen wurde.

Eine provisorische Brücke wurde aufgebaut.

Eine provisorische Brücke wurde aufgebaut. Foto (Archiv) Wübbe

Dies geschah in den frühen Morgenstunden am 9. Februar 1946. So hat es sich Heimatforscher Walter Wübbe notiert. Glück im Unglück hatten an diesem Samstag Heinrich David und der ihn begleitende Junge Heinz Ruhnau. Sie wollten mit Pferd und Wagen Milch von den Bauernhöfen in der Stockwiese abholen. Kurz bevor das Gefährt die Brücke erreichte, brach diese zusammen.

Aus dem Schlaf gerissen eilte Bauer Bernhard Schlüter an den Sandbach, um mithilfe einer Laterne vor der Gefahrenstelle zu warnen. Wahrscheinlich hatte er das Getöse der zusammenbrechenden Brücke gehört, so Wübbe. Mindestens 40 Zentimeter hoch habe das Wasser im Schlüterschen Untergeschoss gestanden.

Mühle per Hand bedient

Drei Tage soll es wie aus Eimern gegossen haben. Der Müller hatte die Schütten an der Mühle nicht hochgezogen, die noch per Hand bedient wurden. Vermutlich weil Baumstämme und Äste das Aufziehen behinderten. So trat der Mühlenbach über die Ufer und die näher gelegenen Flächen wurden überschwemmt.

Für die Kinder in der Stockwiese fiel die Schule im Dorf Sythen nach dem Verlust der Brücke gleich für eine ganze Woche aus. Wer ins Dorf wollte, konnte dieses nur über den Weg über die Stadtmühle erreichen.

Notbrücke

Wenige Tage nachdem das Hochwasser zurückgegangen war, bauten die Stockwieser Bauern etwas ostwärts der alten Sandbachbrücke eine Notbrücke aus Holzplanken, die von Fußgängern, und natürlich auch von Kindern mit Schulranzen, genutzt werden konnte. Im März 1946 schließlich wurde unter Leitung von Hermann Mühlenbrock (Bergpeter) eine solide Holzbrücke für Fuhrwerke gebaut.

Quelle: Halterner Zeitung vom 6 Februar 2016 von Silvia Wiethof

Ob wir am Montag über die Brücke gefahren sind, dass weiß ich nicht. 19 46 ist ja lange her. Vor unserer Zeit. Wir verließen wieder Stockwiese und überquerten dabei den Mühlenbach der zum Halterner Stausee fließt. Nach weiteren 140 Metern erreichten wir dann das Schloss Sythen, dass rechts am Stockwieser Damm liegt. Gegenüber liegt die alte Korn- und Ölmühle. Zu der wollten wir hin und überquerten den Stockwieser Damm.

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Oben links fahren wir noch an der Stever vorbei. Rechts sieht man die Baustelle vor dem Kiosk am Freizeitpark. Darunter links fahren wir die asphaltierte Abkürzung nach Stockwiese. Rechts die Brücke über den Mühlenbach. Unten links ein Hundetrainingsplatz rechts vor dem Schloss. Unten Rechts die Zufahrt zum Schloss.

An der Mühle saßen einige Leute die dort Kaffee tranken. Wir fragten ob der für uns auch wäre. So kamen wir ins Gespräch. Die Tür zur Mühle war am Montag offen und wir waren neugierig wie es dort drin aussah. Eine der Damen fragte uns, ob sie uns helfen könnte. Wir wollen nur einmal schauen. Dem stimmte sie zu. Wir waren erstaunt. Es gab einen Raum der wie ein Gastraum aussah. Tische und Stuhle, eine sehr schöne Theke mit Zapfstelle. Es gab eine Treppe nach oben und eine nach unten. Da wollten wir aber nicht rauf- oder heruntergehen, obwohl uns das ja alles Interessierte, wir so eine Mühle von Innen aussah. Wir verließen den Raum und gingen noch einmal zum Kaffeetisch. Wir erfuhren, dass wir Glück hatten am Montag. Normaler weise ist die Tür verschlossen und es sind keine Leute vom Heimatverein Sythen da. Das passiert sonst immer nur am Donnerstag. Wir setzten uns ein wenig in den Schatten auf der Bank direkt vor der Mühle.

Wassermühle Sythen

Die Wassermühle Sythen in HalternSythen gehörte früher zum Besitz des Bischofs von Münster. 1331 tauschte der Dülmener Burgmann Wessel von Lembeck, mit Ehefrau Elisabeth und deren Kinder Wessel, Adolf und Hillegund mehrere Höfe gegen das „Haus Sieten“ (heute Schloss Sythen) nebst Mühle. Die Familie gehört zum Adelsgeschlecht der Grafen von Westerholt, dessen Nachfolger Carl Otto (Carlo) Graf von und zu Westerholt und Gysenberg heute noch Eigentümer der Mühle sind.

Das Wasserrad wird von einem aufgestauten Arm des Halterner Mühlenbachs gespeist und treibt inzwischen ein kleines Wasserkraftwerk an. Bei 1600 Litern Wasser pro Stunde liefert es 23 kW, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

In den 1980er Jahren pachtete die Stadt Haltern die ehemalige Korn- und Ölmühle. Der Heimatverein Sythen und der örtliche Angelverein bauten sie mit Hilfe der Sythener Bürger und finanzieller Unterstützung durch Stadt und Graf zu einer Begegnungsstätte aus. Jeden Donnerstagnachmittag wird sie von den Mühlenfrauen des Heimatvereins als Cafe geöffnet. Daneben wartet sie zum Heidetag oder Deutschen Mühlentag mit Programm auf und wird zur Pflege von Brauchtum wie Nikolausumzug und Panhasessen, sowie der plattdeutschen Sprache beim Theater spielen und als Proberaum von Musikkapellen genutzt.

Quelle:Wikipedia

Ich muss den Bericht in Wikipedia etwas korrigieren. Das Mühlenrad läuft nicht mehr und so wir auch kein Strom mehr erzeugt. Ob das wieder einmal in Angriff genommen wird, das wusste die Dame vom Heimatverein nicht. Das ist die Sache des Besitzers. Bei den Damen saß auch ein junger Mann, der uns dann anbot eine Mühlenführung zu machen. Das nahmen wir natürlich sehr gerne an. Er erzählte uns dabei, dass der Heimatverein sich um die Mühle kümmere. Die Mühle sei zu mieten für kleinere Feiern. Zuerst gingen wir die Treppe nach unten. Dort befand sich die Technik der Mühle. Das Getriebe, welches vom Mühlenrad bewegt wurde. Danach ging er noch mit uns eine Treppe in die obere Etage. Dort befand sich ebenfalls noch ein Raum, der bei Feiern benutz werden konnte aber auch zum handwerklichen Arbeiten. Anschließen gab er mir noch den Tipp, ich solle einmal links an der Mühle zum Unterwassergehen. Von dort kann man sie gut fotografieren.

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Die ersten drei Bilder habe ich bei unserer Ankunft gemacht. Im ersten sieht man alte Mühlsteine auf dem Vorplatz der Mühle. Im zweiten das Mühlenrad und das Stauwehr. Das dritte zeigt das Mühlenrad in seiner ganzen Größe. Rechts das Bild ist im Gastraum der Mühle entstanden. Das nächste Bild links darunter ebenfalls und es zeigt die Theke und Friedel und Natz. Rechts das Bild habe ich von der Bank aus gemacht die vor der Mühle steht. Die nächsten Bilder sind bei der Führung entstanden und zeigen zunächst das Getriebe im Keller der Mühle. Dann rechts Natz und Friedel, die dem jungen Mann zuhören. Die nächsten vier Bilder sind im Obergeschoss der Mühle entstanden  und zeigen den Raum, der auch für handwerkliche Arbeiten genutzt wird. Die letzten 5 Bilder sind dann draußen entstanden und zeigen die Mühle aus einer anderen Perspektive.

Wir bedankten uns für die Führung. Die Dame vom Heimatverein animierte uns noch, wir sollten doch einmal zum Kaffeetrinken an einem Donnerstag kommen. Der Heimatverein sieht gerne Gäste in der Mühle. Wir machten uns wieder auf den Weg. Wir hatten Kaffeedurst und auch Hunger. Es war 12:30 geworden und wir wollten bevor es an den Silbersee ging etwas essen. So fuhren wir zunächst wieder auf den Stockwieser Damm nach links. Der führte uns in Richtung Sythen. Nach 310 Meter erreichten wir den Bahnübergang am Sythener Bahnhof. Wir überquerten die Bahnstrecke und fuhren dann nach links auf die Thiestraße. nach 180 Meter bogen wir dann nach rechts in die Straße In de Krümm ein. Dort liegt dann links der Edeka Markt, der auch eine Geipingfiliale beherbergt. Dort kehrten wir ein. Frischer Kaffee und Fladenbrot belebten unsere Lebensgeister wieder. Wir konnten weiterfahren. Über den großen Parkplatz hinter Edeka fuhren auf die Josefkirche zu und vorbei. Wir fuhren auf dem Hellweg bis zur Lehmbrakener Straße.

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Oben links fahren wir gerade auf den Bahnübergang zu. Rechts sieht man den Marktplatz hinter dem Parkplatz. Unten links die Kirche von Sythen. Unten rechts die Seitenansicht von Sankt Josef.

Auf der Lehmbrakener Straße ging es aus Sythen heraus. Nach knapp 500 Metern überquerten wir die Sythener Straße. Die Lehmbrakener Straße macht dann einen leichten Linksbogen und wir erreichten dann nach etwa 500 Metern den Prickings Hof. An dem fuhren wir vorbei. Alle Menschen aus unserer Gegend kennen den Prickings Hof in Lehmbraken. Ich kenne ihn nicht als Besucher. Muss man aber auch nicht. Es ging wieter durch Lehmbraken und dann erreichten wir die Münsterstraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Nach 180 Metern überquerten wir sie und fuhren auf den Weg Zum Vogelsberg. Der sollte uns an den Silbersee II bringen. Zunächst fuhren am Kalksandsteinwerk vorbei, dass links am Weg liegt. Dann kamen wir in die Nähe der Parkplätze und mussten anhalten, da dort kassiert wurde. 2 € mussten  wir zahlen. Handeln konnten wir nicht. Wir fuhren zum See herunter.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Prickingshof bis an den See.

Friedel und ich hatten eine Badehose mitgenommen und suchten nun ein Plätzchen wo wir die anziehen konnten. Natz wollte nicht schwimmen und so gab ich ihm meine Kamera. Hinter dem DRLG Turm fanden wir den Platz wo wir unsere Astralkörper entbloßen konnten. Wir nahmen unsere Wertsachen mit an den See und Friedel und ich stiefelten ins Wasser. Ich war noch nicht ganz dort da haben mich schon die Bremsen erwischt. Drei Stiche in den Rücken. Das Wasser war herrlich und wir kühlten uns gut ab.

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Oben auf den beiden Bildern hat uns Natz doch wirklich beim Umziehen erwischt. Die nächsten vier Bilder hat Natz am Strand gemacht. Darunter links schwimmen die zwei Seebären im Silbersee. Dann noch einmal drei Bilder von der anderen Seite des Sees. Unten links noch einmal Friedel und ich beim schwimmen. Unten rechts trocknen wir uns gerade ab.

Natz hatte noch mehr Bilder von uns gemacht, die wir aber sensiert haben. Wir wollen keine Angebote von Film und Fernsehen!!!!!!

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Das Bild oben zeigt einen Mann, der einen Handstand macht.

Den haben wir dort am See getroffen. Er war uns aufgefallen, weil er sportliche Übungen dort machte. Er erzählte uns, er sei aus Berlin und habe dort die Artistenschule absolviert. Nun seien er und 8 andere Kollegen in NRW auf Tournee. Ein Auftritt in Dülmen stehe auch an. Er trainierte an seinem Freien Tag, weil er sein Training etwas vernachlässigt hatte. Wir wünschten ihm Hals und Beinbruch für seine weitere Karriere.

SILBERSEE II

Mit seinem traumhaften Strand aus silbrig glänzendem Feinsand und Badewasser in ausgezeichneter Qualität ist der Silbersee II ein ideales Ziel für die ganze Familie. Ob Sie nun den Tag auf dem weißen Sand oder auf der Luftmatratze auf dem Wasser verbringen, ob Sie Surfen, Schwimmen, Spazieren gehen oder einfach nur eine Tasse Kaffee trinken möchten – hier ist für jeden das Richtige dabei.

Der Silbersee II ist ganzjährig für Sie zugänglich.

Alles was Sie für einen Tag am See brauchen, ist vorhanden: Rund 80.000 qm Liegefläche stehen Ihnen an einem 900 m langen Sandstrand zur Verfügung. Etwa 65.000 qm Wasserfläche laden zum Schwimmen, Planschen oder Schnorcheln ein. Eine Ganzjahresgastronomie, das Restaurant „Treibsand“ und mehrere Verkaufswagen kümmern sich um Ihren großen und kleinen Hunger oder Durst. Rund 1.700 PKW-Parklätze, 80 Stellplätze für Motorräder und eine neue Buswendeschleife in unmittelbarer Nähe des Strandes sorgen dafür, dass der Weg zum Strand nicht zu weit wird.

Moderne sanitäre Anlagen mit Wickelräumen und Behinderten WCs stehen zur Verfügung.

Quelle: Website der Betreibergesellschaft

Friedel und ich zogen uns wieder um und dann ging es wieder auf die Räder. Wie man auf den Bildern sieht, hatte sich der Himmel mit dunklen Wolken zugezogen. Sollte es Regen geben? Wir hofften, dass wir trocken nach Hause kamen. Wir fuhren vorbei am Lokal Treibsand, dass leider am Montag Ruhetag hatte. Fuhren wieder in Richtung Kalksandsteinwerk und dann wieder nach rechts auf die Münsterstraße. Von der aus nach links nach auf die Lehmbrakener Straße. Wir fuhren diese bis zum Prieckings Hof und bogen dann nach links auf den Kuhlenweg ab. Von dem ging es nach 100 Metern nach rechts auf den Niehuser Weg. Wir fuhren nun hinter dem Prickings Hof her, der rechts lag. Links lag der Rhododendrenpark. Vor uns, etwa 220 Meter weiter lagen rechts noch Gebäude. Auf einem Scheunenähnlichen Gebäude konnten wir erkennen, das ein Storch auf der Dachecke stand. Das mussten wir uns aus der Nähe ansehen. Ich machte Fotos.

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Oben das erste Bild zeigt das Lokal Treibsand am Silbersee. Darunter dann das Gebäude auf dem der Storch saß. Danach einige Nahaufnahmen des Storches. Auf den Bildern sieht man Storchenkot auf den Dachpfannen. Wahrscheinlich sein Lieblingsplatz. Die Storchenhorste befinden sich im Rhododendrenpark. Dort wurden auch in diesem Jahr wieder Junge aufgezogen.
Wir rissen uns los von dem Storch und fuhren am Parkplatz des Prickings Hof vorbei wieder an die Lehmbrakener Straße. Dort fuhren wir nach links. Es ging wieder an die Sythener Straße. Dieses Mal fuhren wir nach links auf die Straße, weil wir nicht wieder durch das Dorf fahren wollten. Die ersten 400 Meter bis zur Brücke über die Bahngleise, die nach Dülmen verlaufen, ging es leicht bergan. Dann machte die Straße einen großen Bogen um Sythen herum. Nach 1,3 Km erreichten wir die alte Kaserne der britischen Armee. Dort ist zurzeit ein Flüchtlingsauffanglager, das aber wohl zum Ende des Monats aufgelöst wird. Dort fuhren wir wieder nach rechts auf den Stockwieser Damm. Nach 350 Meter ging es dann nach links auf die asphaltierte Abkürzung, die wir auf dem Hinweg nach Sythen gefahren waren. Den verließen wir dann wieder kurz hinter dem Jugendcampingplatz. Es ging nach rechts an die Hauptstraße. Unser Ziel war das Lakeside Inn. Dort wollten wir ein schönes kaltes, alkoholfreies Weizenbier trinken. Vorbei an der Bootsvermietung Meilenbrock, an der Einmündung der Stever in den Halterner Stausee liegend, erreichten wir dann unser Ziel. Wir kehrten ein ins Lakeside Inn. Wir setzten uns auf die Terrasse mit Blick auf die Stever am alten Garten. Kaum saßen wir, da gab es ein paar Regentropfen. Aber das war nur eine Wolke und die zog schnell weiter. Wir ließen uns das Weisbier schmecken.

Oben überfahren wir gerade die Zuglinie nach Dülmen. Darunter sieht man das Flüchtlingslager. Im dritten Bild fahren wir gerade auf den Stockwieser Damm. Im letzten Bild sehen wir Friedel auf der Höhe des Bootsverleihs.

Während wir unser Bier tranken überlegten wir, wie wir nach Hause fahren. Wir entschieden uns für die Oberstever. Wir besuchten noch die Toilette im Lakeside Inn und fuhren dann über den Parkplatz hinter dem Lokal zur Stever herunter. Dort fuhren wir nach rechts. Mich erinnert diese Gegend an der Stever immer an den Spreewald, obwohl ich den nur aus dem Fernsehen kenne. Dieses diffuse Licht an der Stever, bedingt durch das sehr zugewachsene Ufer und den hohen Baumbestand rundherum. Die Ruhe, wenn nicht gerade eine Gruppe Paddler die Stever herunterfahren. Ich genoss die Fahrt bis zum Bootsverleih Niehues. Dort verließen wir nach 1,1 Km das Steverufer nach rechts. Es ging über den Aalweg bis an den Weg An der Stever. Dort fuhren wir nach links in Richtung Heimingshof. Den passierten wir und bogen dann nach rechts auf den Weg ab, der uns am Hullerner Stausee vorbei brachte.

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Oben die Bilder von der Stever. Das letzte Bild ist am Bootsverleih Niehues entstanden.

Wir fuhren dann den Weg, den wir schon so oft gefahren sind. Ich glaube wir fahren den mit verbundenen Augen. Nach 1,7 Km Fahrt erreichten wir dann den Abzweig nach Hullern. Die Strecke sind wir noch nicht so oft gefahren. Wir fuhren nach rechts auf die Borkenbergestraße.

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Oben im ersten Bild sieht man den Parkplatz am Heimingshof. Darunter den Heimingshof. Dann Bilder vom Hullerner Stausee. Die kleine Kapelle steht kurz vor dem Abzweig nach Hullern. Ein Kornfeld rechts am Weg nach Hullern. Das letzte Bild zeigt Natz auf der Borkenbergestraße. Im Hintergrund sieht man schon die Kirchturmspitze von Hullern.

Nach 480 Metern erreichten wir die Hullerner Straße und überquerten sie. Dann ging es weiter auf der Borkenbergestraße durch Hullern. Nach weiteren 300 Metern erreichten wir die Hauptstraße und bogen nach links auf diese. Wir erreichten den neuen Dorfplatz, hinter dem die Hullerner Kirche steht. Noch einmal 250 Meter weitererreichten wir den Alten Postweg, der nach rechts weg geht, dort wo das Kriegsgefallenen Denkmal in Hullern steht. Dort fuhren wir auf den Postweg.

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Oben die Bilder aus Hullern.

Es ging über den Alten Postweg aus Hullern heraus. Zu unserer großen Überraschung war der Weg auf den ersten 1,3 Km neu asphaltiert. Dort wo dann auf der rechten Seite die kleine Erdgasstation steht, war er dann zu Ende. Ab da wurde es wieder holperig. Dort stand aber auch eine Bank auf der wir eine kleine Pause machten.

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Natz fährt auf dem neu asphaltierten Alten Postweg. Pause am Alten Postweg.

Nach der Pause machten wir uns auf die letzten 4,3 Km bis nach Olfen zu fahren. Wir erreichten wieder Olfen Rönhagen, überquerten am Nachmittag den Alleeweg und fuhren bis an die Straße Springenkamp. Dort fuhren wir nach links vom Alten Postweg weg. Über die Dietrich-Bonhöffer-Straße, die Pfarrer Niewind Straße kamen wir an die Eversumer Straße. Dort fuhren wir nach links bis zum Kreisverkehr. Den durchfuhren wir und erreichten dann die Funnekampstraße. Auf der fuhren wir bis zum Marktplatz in Olfen.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der letzten Pause bis zum Marktplatz in Olfen. Oben links ein Kartoffelfelder vor Olfen. Rechts der schönste Hühnerhof im Kreis Coesfeld am Alten Postweg vor Olfen. Darunter links sieht man einen langen Hals und einen rotem Schnabel. Wer ist denn das? Rechts fährt Friedel auf der Eversumer Straße in Richtung Kreisverkehr am K&K Markt. Unten links im Bild der Steinbrunnen an der Funnekampstraße. Rechts der Olfener Marktplatz mit seinem Wasserspiel.

Wir gönnten uns noch ein Eis und setzten uns draußen hin. Wir schauten dem Treiben auf dem Markt zu. Das Eis war gelutscht und wir machten uns auf den Heimweg. Vom Markt aus fuhren wir auf die Neustraße. Dort nach rechts. Nach 190 Meter fuhren wir nach links auf die Straße Zur Sängerlinde. Dann einmal links und rechts und wir waren auf der Hafenstraße. Die brachte uns nach 500 Meter an den Abzweig Goetheweg. Erschöpf von dem Anstieg auf den letzten 210 Metern, fuhren wir nach rechts. Wir überquerten die B 235 und fuhren dann nach 200 Metern nach links an die Alte Fahrt herunter.

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Oben die beiden Bilder zeigen das Atelier artmoor des Olfener Künstlers Rainer Paral.

Rainer Paral schafft Kunst aus Wurzelhölzern

OLFEN Die Arbeiten, die Olfener Künstler in ihren Ateliers anfertigen, sind vielfältig. Im Februar 2012 haben sich 26 Künstler zusammengeschlossen. In unserer Serie „Zu Besuch im Atelier“ stellen wir sie vor. Hier Rainer Paral und seine Holzarbeiten.

In Rainer Parals Werkstatt gibt es ein beachtliches Lager von Hölzern in bizarren Formen.

In Rainer Parals Werkstatt gibt es ein beachtliches Lager von Hölzern in bizarren Formen. Foto: Vera Hemker

Alles begann mit einem Waldspaziergang. Ein morsches und gammeliges Stück Birkenholz zog Parals Aufmerksamkeit auf sich. Von anderen wurde das Stück Holz als unbrauchbares Material beurteilt, für Paral wurde es das Stück Natur, das Grundlage und Vorlage für sein erstes Werk „Der einbeinige Tänzer“ war.

Gezeichnet vom Verfall

Seit fünf Jahren arbeitet Paral mit verschiedenen Holzarten. Sein favorisiertes Material sind Wurzelhölzer aus Moorgebieten. Diese Stücke sind zum Teil mehrere Tausend Jahre alt und durch natürlichen Verfall oder Umwelteinflüsse gezeichnet. Bei der Bearbeitung folgt Paral einer grundlegenden Devise: „Es ist perfekt, wie es ist!“

Ihm geht es bei der Bearbeitung des Materials darum, Zeitzeugen vergangener Epochen zum Leben zu erwecken. „Mein Hauptaugenmerk liegt auf der Revitalisierung. Ich möchte den Kern der Hölzer zum Vorschein bringen.“
Um an den Kern zu gelangen, bearbeitet Paral das Material mit Sandstrahl und Bürsten verschiedenster Größen und Art. „

Das kann schon richtig trickreich sein und ist zum Teil tagelange Arbeit“, schildert er. Bei der Betrachtung der detailreichen Oberflächen wird der Aufwand deutlich. Die Vielfältigkeit und Feingliedrigkeit macht den Reiz der Hölzer aus. „Die von der Natur bestimmten Formen will ich durch meine Arbeit sprechen lassen“, so Paral.

Verbindung mit anderem Material

In seiner Gartenwerkstatt lagert eine Vielzahl verschiedener Hölzer: Wurzeln der schwarzen Moor- und Krüppeleiche, Kirschholz oder auch Holunder. Nicht nur das Holz wird an diesem Ort bearbeitet. In Verbindung mit anderen Materialien wie Metall, Glas, Spiegeln, Naturstein, Granit und Marmor lässt Rainer Paral dort die verschiedensten Werke aufleben.

Er schafft Skulpturen und Reliefs, aber auch Möbel und Gebrauchsgegenstände wie Kerzenhalter, Pflanzschalen oder Weinständer. Seine Kreationen sind flexibel. In Kombination mit anderen Hölzern oder Materialien können in wenigen Minuten neue Werke entstehen.

Lebensweg

„Mein Leben bestand aus dauerhaftem Rückwärtslaufen“, beschreibt Rainer Paral ein düsteres Kapitel seines Lebens. Ein familiärer Schicksalsschlag gab ihm die Kraft, seine langjährige Drogensucht zu bewältigen. In jene Zeit, den Beginn seines vorwärts gewandten Lebens, fällt auch der Ursprung seiner kreativen Holzarbeit. „Die Entscheidung für ein Ja zum Leben war ein bewusster Richtungswechsel. Alles, was danach kam, war eher eine zufällige Entwicklung“, berichtet Paral rückblickend.

Quelle: RuhrNachrichten.de vom 25 Januar 2013 Autor Vera Hemker

Mir ist am Montag das Atelier zum ersten Mal aufgefallen.

Darunter im Bild links ein Microcar, dass ich auch noch nie bewusst gesehen hatte. Dann zweimal die B 235, die wir überquerten. Das letzte Bild entstand kurz bevor wir zur Alten Fahrt herunterfuhren.

Wir fuhren dann 2,1 Km auf dem Leinpfad der Alten Fahrt bis zur Lippeüberquerung. Natürlich hielten wir dort wieder an. Unser Vogler Friedel musste wieder Ausschau nach Eisvögeln halten. Siehe da, er hatte wieder Glück. Ein Eisvogelpärchen flog vor uns her. Setzte sich wieder auf einen Ast am Ufer. Alles so wie vor einer Woche. Leider konnte  ich am Montag kein Foto schießen, das die Lichtverhältnisse nicht so gut waren. Friedel konnte aber mit seinem Fernglas die Eisvögel beobachten. Der Vogler war glücklich.

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Oben die Bilder sind an der Alten Fahrt entstanden. Die letzten vier an der Lippebrücke. Unten links sitzt ein Kormoran auf dem Kranausleger und wartet auf Beute. Unten rechts mein Versuch den Eisvogel zu fotografieren. Leider fehlgeschlagen.

Mir mussten mit sanfter Gewalt und verbalen Drohungen von den Eisvögeln wegholen. Dann fuhren wir die letzten Kilometer der Alten Fahrt bis an das Dattelner Meer. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren zur Dattelner Schleuse. Die überquerten wir einmal mehr.

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Oben links das Dattelner Meer. Im Hintergrund Das Kraftwerk Datteln 4. Rechts im Hintergrund die große Schleuse Datteln. Darunter das Dattelner Meer in Richtung Hötting. Daneben rechts das Schleusengelände. Darunter links ein Kornfeld am Natoper Weg. Rechts kurz vor der Schleuse. Im großen Bild fahren wir gerade über die Schleuse.

Auf der anderen Seite der Schleuse verabschiedeten wir uns wieder. Natz und Friedel fuhren in Richtung Hafen. Ich zur Eichenstraße herunter. Unseren Garagenhof erreichte ich um 17:30Uhr. Der Kreis war geschlossen.

Männer es war schön mit euch. Wir haben einen netten Tag erlebt, sind 53 Km gefahren und waren im Silbersee schwimmen. Das Wetter hielt und wir kamen trocken nach Hause.

Ach ja, wir sind in diesem Jahr schon 710 Km mit dem Rad gefahren.

Opaju

 

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