Fahrradtour 22.08.2016(Ins Zillertal nach Bochum)

Ich schreibe Heute meinen 120. Bericht über unsere Touren. Noch macht es mir Spaß, obwohl es manchmal knapp wird, den Bericht in der folgenden Woche bis Sonntags fertig zu stellen. Wenn ich etwas recherchiert habe, das nicht so einfach zu finden war, freut mich das immer. Auch über Ereignisse in der Vergangenheit, die oft sehr schwer zu finden sind im WWW. erregen meine Neugierde umso mehr und lassen mich nicht los. Das Alles ist manchmal schon Zeitaufwendig.

Für den 22.8. waren zwei Vorschläge da. Einmal wollte Natz in den Osten bis Werne über Rünthe. Friedel wollte in Westen, ins Zillertal in Bochum. Da wir in der letzten Woche im Osten waren, setzte sich Friedel mit dem Westen durch. Ich setzte mich an meinen Rechner und legte eine Tour in Google Earth und schickte die per Mail an  meine Großen. Friedel wollte es sich auch selber anschauen. Ach ja, Unser Willi hat sich zurückgemeldet. Er fährt wieder mit, nach dem seine 5 Tages Tour ihm gut bekommen war. Der kennt sich dort im Westen auch sehr gut aus. Treffen war beim Friedel. das Wetter sollte nicht so berauschend werden. Viel Regen sollte es aber nicht geben. Ich holte Willi ab. Wir fuhren wie immer über den Grüner Weg zur Ahsener Straße, überquerten die und bogen dann auf die Ohmstraße ein. Ich besorgte vorher noch Fleischwurst beim Metzger Wolf. Als wir an der Friedrich Ebert Straße ankamen, hatten wir einen guten Blick zum Neumarkt. Dort stand eine Rettungswagen mit Blaulicht an der Kreuzung. Willi sagte so lapidar, da wurde wohl die Kasse überfallen. Das sollte sich Später bestätigen. So was schon wieder in Datteln? Über Pestalozzistraße, Wiesenstraße und dann über die Wagnerstraße erreichten wir die Theiheide. Natz war schon da. Es fing leicht an zu nieseln. Das fing ja gut an. Friedel hatte in seiner Wetterapp gesehen, dass es ab 11 Uhr besser werden sollte. So fuhren wir los. Wir fuhren nach Friedels Route. Meine Vorbereitungen auf einem Zettel ließ ich in der Satteltasche. Es ging von der Theiheide zum Möllerskamp und dort nach rechts über den neuen Fußgängerweg in Richtung Dümmerbach. den überquerten wir und fuhren dann nach links weg. Nach 160 Metern fuhren wir nach links über eine Holzbrücke und dann auf einen Feldweg in Richtung Annastraße. Nach 260 Meter machte der Weg einen 90 ° knick nach rechts. Wir fuhren an den Gärten der Annastraßen Anwohner vorbei. nach 510 Meter erreichten wir dann das Ende der Zechenstraße, auf die wir kurz nach links bogen. Nach 80 Meter ging es dann nach rechts in die Luisenstraße. Dort fuhren wir an ihrem Ende nach rechts und dann nach links auf den Pfarrer Eckes Weg. Über den ging es zum Meckinghover Weg. Dort nach rechts. Es ging 430 Meter weiter und dann nach links auf den Pfarrer Eckes Weg, der uns am Meckinghover Fußballstadion vorbei bis zum Neuer Weg brachte. Den überquerten wir und fuhren auf der anderen Seite über den Spielplatz, wo vor einiger Zeit ein junges Mädchen zu Tode kam bis zur Bahnhofstraße.

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Im ersten Bild fährt Friedel gerade über die Holzbrücke und dann in Richtung Annastraße. das rechte bild ist dort von dem Weg gemacht und zeigt was für ein diesiges Wetter war. Darunter links sieht man Friedel, der auf die nächste Holzbrücke über einen Graben fährt. Danach ging es nach rechts an die Gärten der Annastraße. Rechts ein edler Zaun vor einem Garten. Dann wieder links fährt Natz gerade auf der Zechenstraße bis zur Luisenstraße. Rechts sieht man Gärten, die links am Pfarrer Eckes Weg lagen und zu Häusern An der Margaretenstraße gehörten. Links unten sieht man die Schornsteine des stillgelegten Kohlekraftwerks Datteln 1-3. Unten rechts fährt Natz gerade über den Unglücksspielplatz.

An der Bahnhofsstraße ging es nach rechts bis zur Klosterstraße. Dort bogen wir nach links auf die Straße. Vorbei am Kloster Meckinghoven führte uns die Straße an die Dortmunder Straße. Links an der Klosterstraße liegt noch das Kanalrohrwerk Berding. Wir überquerten die Dortmunder Straße und fuhren nach rechts zur Straße Im Finkenbrink. Auf die fuhren wir nach links. Wir fuhren durch das ländliche Gebiet, dass zwischen Horneburg und Becklem liegt. Wir erreichten die Beckumer Straße nach 610 Metern Fahrt und fuhren nach links auf die Straße, die uns nach Becklem führen sollte. Es ging leicht bergab. Nach 740 Metern erreichten wir die Bahnübergang in Becklem. Dort, rechts und links von der Straße wird zurzeit die Fernheizungstrasse gebaut, die von Kraftwerk Datteln vier, einmal Fernwärme nach Recklinghausen bringen soll.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Im Finkenbrink bis an die Bahnschienen vor Becklem. Unten rechts sieht man die neu angelegte Trasse für die Fernheizungsrohre.

Wir überquerten die Bahnlinie Hamm-Oberhausen-Osterfeld und fuhren nach Becklem herein. nach 690 Metern erreichten wir die Becklemer Straße. Auf die bogen wir nach links ab und fuhren 320 Meter auf der Straße um dann nach rechts abzubiegen. Auf der Flur heißt die Straße, die uns aus Becklem heraus brachte. Wir erreichten die Horneburger Straße und bogen dort nach links ab. Über die Horneburger Straße erreichten wir die Suderwicher Straße. Auf deren Fahrradweg bogen wir nach rechts ab und überquerten sie dann nach 120 Metern. Wir erreichten die Wartburgstraße, unterquerten auf ihr die A 2 und dann nach 260 Meter einen schmalen Weg, der nach rechts an die Alte Fahrt des Rhein-Herne-Kanals führte. Dort fuhren wir nach rechts. Entlang der Alten Fahrt fahrend erreichten wir dann die Emscher, die dort einen neuen Durchlass unter dem Kanal bekommen hatte. Wir fuhren noch ein Stück nach rechts. Dort war noch eine Baustelle, die zum Emscherprojekt gehört. Dort machten wir einen kurzen Stop.

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Oben links in Becklem steht ein Adler über der Eingangstür. Rechts im Bild sieht man die Wartburgbrücke die den Rhein-Herne-Kanal überspannt. darunter links der schmale Pfad an der Alten Fahrt entlang. Im Bild rechts sieht man im Hintergrund die Baustelle. Davor ein blaues Inforohr, zum Projekt Emscher. Darunter links der neue Emscherdurchlass. Rechts eine Emscherstufe nach dem Durchlass. das große Bild ist gezoomt und zeigt ein Schiffaufbau. Das Schiff überquert gerade den Emscherdurchlass.

Wir fuhren weiter an der Emscher entlang. Das Wetter war schlecht. Es nieselte so vor sich hin und warm war es auch nicht. Nach 950 Metern Fahrt erreichten wir den Kawamata Aussichtsturm, den ich schon mehrmals beschrieben habe. Am Montag stand rechts neben dem Turm ein Schiff. Die Arca. Was macht ein Schiff auf dem Land?

ARCA landet in Recklinghausen an

Segelschiff als Ausgangspunkt für Expeditionen in die neu geschaffene Emscher-Region

Pressemitteilung vom 17. August 2016

Recklinghausen/Castrop-Rauxel, 17. August 2016. ARCA, das „trockengefallene“ Expeditionsschiff der Künstlerinnen Clea Stracke & Verena Seibt, ist in Recklinghausen angekommen. Nach den jeweils zweiwöchigen Stationen in bislang fünf Ausstellungsarealen der Emscherkunst in Holzwickede, Dortmund und Castrop-Rauxel (hier zuletzt im Ausstellungsareal Hochwasserrückhaltebecken) machte das Segelboot ARCA gestern auf Recklinghäuser Stadtgebiet fest: Zunächst vom 16. bis 28. August am Kunstwerk „Walkway and Tower“ von Tadashi Kawamata (Ausstellungsareal Wasserkreuz), anschließend vom 30. bis 18. September am Stadthafen Recklinghausen.

Ein Atelier der besonderen Art hat das Künstlerinnenduo Stracke & Seibt im Rahmen der diesjährigen Emscherkunst-Ausstellung geschaffen: Ein still gelegtes Forschungsschiff wurde umfunktioniert und mobil gemacht. Das Schiff ist Ausgangspunkt für Expeditionen der Künstlerinnen in die Emscher-Region, die dazu auffordern, die Alltagsbrille abzulegen und die Umwelt einmal ganz genau wahrzunehmen. Die beiden letzten Stationen von ARCA liegen jetzt auf Recklinghäuser Stadtgebiet: Zunächst – vom 16. bis 28. August – am Emscherweg beim Kunstwerk „Walkway and Tower“, dem weithin sichtbaren hölzernen Turm des japanischen Künstlers Tadashi Kawamata, geschaffen für die Emscherkunst 2010.

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Mit dem partizipativen und performativen Projekt ARCA bespielen die Künstlerinnen alle sieben Kunstareale der Emscherkunst 2016. Mit Experten verschiedener Disziplinen, wie der Wassermalerei, des Farbensammelns, des konkreten Sehens, des Spazierengehens, des bedingungslosen Lauschens erforschen sie die Gegenwart der Emscher-Region.

Auf der Basis von zeichnerischen Naturstudien und des künstlerischen Spazierengehens sammeln die Expeditionsteilnehmer auf ihren Streifzügen Eindrücke der Gegend hinsichtlich ihrer unübersehbaren Brüche im Landschaftsbild. Gerade im Als-Ob-Spiel des Forschens besteht die Möglichkeit das Bekannte, das Vertraute, die Heimat mit anderen Augen wahrzunehmen. Die Forschungsreise wird von einem digitalen Logbuch begleitet, das die Ereignisse an Bord und auf den Touren dokumentiert. Nachzulesen ist es online auf:

arca.strackeseibt.com

Hinweise für Besucher: Das Forschungsteam der ARCA ist von Mi – So / 10 – 18 Uhr an Bord. Zur Besichtigung oder für kurze selbstangeleitete Expeditionen in die nähere Umgebung ist keine Anmeldung erforderlich.

Für die Teilnahme an den Wochenend-Streifzüge Sa + So / 11 und 16 Uhr wird um eine Anmeldung gebeten: arca.strackeseibt.com Die Teilnahme ist kostenfrei und Materialien sind vorhanden. Termine für die Streifzüge sind:

  1. + 22. / 27. + 28. August Areal Wasserkreuz
  2. + 4. / 10. + 11. / 17. + 18 September Stadthafen Recklinghausen

Quelle: Emscherkunst 2016

Es fing fester an zu Regnen. Wir fuhren noch einmal 370 Meter weiter, bis zu der Stelle wo am Wochenende bei schönem Wetter schon einmal eine Getränkebude steht. Dort unter einem Baum stellten wir uns unter. Es dauerte aber nicht lange und der Regen war fast weg. Wir fuhren weiter. Nach 550 Metern erreichten wir rechts liegen einen Bauernhof an der Bladenhorster Straße. Dort gibt es eine Brücke über die Emscher, die wir benutzten um nach Pöppinghausen herein zu fahren. Pöppinghausen ist eine Bauernschaft in Castrop-Rauxel und liegt südlich der Emscher. Wir fuhren auf der Pöppinghauser Straße in Richtung Süden. Nach 450 Meter überquerten wir die Pöppinghauser Straße und fuhren nach rechts weiter auf ihrem Radweg. Nach weiteren 330 Metern geht der Westring nach links ab. Wir bogen dort ein und fuhren in Richtung Rhein-Herne-Kanal. Die rote Brücke über den Kanal erreichten wir nach 800 Meter.IMG_5360  IMG_5361

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Oben links fahren wir grade über die Emscher und schauen in Richtung Recklinghausen. Im rechten Bild sieht man die Baustelle, die direkt auf der anderen Emscherseite eingerichtet ist. Darunter links fährt Natz gerade an einem alten Backsteinhaus das am Westring steht vorbei. Rechts sieht man die rote Brücke über dem Rhein-Herne-Kanal, deren Lichte Höhe nur 2,50 Meter beträgt. Unten links fährt Natz gerade auf der Brücke. Das rechte Bild dann zeigt den Ladekran am Hafen Victor in Castrop.

Wir fuhren nach der Überquerung der Brücke den Westring herunter und erreichten nach 440 Meter Bergabfahrt das Schloss Bladenhorst. Auf das Gelände fuhren wir nach rechts. Da ich als Letzter dort hinkam, sah ich Willi nicht mehr. Der war schon weitergefahren, denn er wollte sich das Schloss mal von der anderen Seite ansehen. Sehr schön, denn ich war dort noch nie. Wir hatten uns immer nur das Torhaus und den Treppenturm angesehen. Wir fuhren also vom Torhaus aus 90 Meter nach Süden und bogen dort nach links auf den Weg, der uns wieder an das Schloss bringen sollte. Nach 330 Meter erreichten wir die weiße Brücke, die über die Gräfte des Schlosses steht. Uns tat sich nun ein ganz anderes Bild vom Schloss Bladenhorst. Das Erste was ins Auge viel, das Schloss ist bewohnt. Eine Bewohnerin stand an einem Fenster im Ostflüge des Schlosses und telefonierte. Das Zweite war der parkähnliche Innenhof, der uns beeindruckte. Wir betraten das Gelände über die Zufahrt zum Schloss.

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Oben das große Bild zeigt eine Idylle an der Gräfte des Schloss Bladenhost. Eine Schaufensterpuppe steht in der Gräfte und ein weißer Stuhl steht am Ufer davor. Wer sitzt da immer und schaut auf die nackte Puppe? Darunter dann ein Turm an der Westseite des Schlosses. Dann die Zufahrt zum Torhaus, das man im nächsten Bild sieht. Rechts das Bild ist auf dem Weg zur anderen Seite des Schlosses entstanden und zeigt ein Feld das von Kanadagänsen besucht wurde. Unten rechts die Zufahrt zum Schloss und rechts eine alte Scheune.

Um zu zeigen, wir schön es auf dem Innenhof des Schlosses aussieht, haben Willi und ich etliche Bilder dort gemacht.

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Die Bilder von Willi und mir, will ich gar nicht kommentieren oder beschreiben. Sie sollen nur auf dem Betrachter einwirken und der soll überlegen, ob es ein Ziel von ihm wäre, in diesem Schloss zu wohnen. Im Nordflügel gibt es Eigentumswohnungen. Im Februar wurde noch eine für 298000 € dort angeboten. Im letzten Bild sieht man eine Seite der Bildzeitung, die an die alte Scheune geheftet ist.

Folgend ein Ausschnitt aus dem Artikel der Bildzeitung:

Schlossherr Bodo Möhrke (61) und Mieter Peter Ambos (73) erinnern sich voller Empörung an den Abend des 14. Juni. Mit einem gezielten Schuss wurde Schloss-Gänserich Julius ins Jenseits geballert!

„Ich saß am Fenster. Plötzlich gab es einen extrem lauten Knall”, berichtet Gänsehalter Ambos. Am nächsten Morgen machte er eine grausige Entdeckung: „Mein Julius trieb leblos in der Schlossgräfte. Die Tierärztin diagnostizierte einen glatten Durchschuss, wohl aus einem Gewehr.”

Quelle: www.bild.de/regional/ruhrgebiet/gans/wererschossschlossgans

Der Mord wurde nicht aufgeklärt.

Wir hatten alles gesehen und machten uns wieder auf den Weg. Wir fuhren zurück an den Westring. Dort nach links an den Bahnübergang, der gerade geschlossen war. Der Zug war durch und wir setzten unseren Weg fort. Wir fuhren bis zur Holthauser Straße und bogen auf diese nach rechts ab. Nach einigen hundert Metern erreichte wir die Reitanlage Bladenhorst die rechts an der Straße lag. Daran fuhren wir vorbei und überquerten den Landwehrbach und erreichten dann die Brücke über die A 42. Die überquerten wir und fuhren dann herunter nach Herne-Börnig-Holthausen. Wir erreichten 270 Meter nach der Autobahnbrücke einen Bahnübergang der Bahnlinie Duisburg-Ruhrort- Dortmund. Den überquerten wir und fuhren danach sofort nach rechts auf einen Weg, der parallel zur Bahnlinie verlief. Dem folgten wir.

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Oben im ersten Bild hat sich gerade der Bahnübergang am Schloss Bladenhorst geöffnet. Das zweite und dritte Bild ist am Reitsportzentrum Bladenhorst entstanden. Das nächste Bild ist auf der Autobahnbrücke entstanden. Darunter ein Blick auf die A 42. Im nächsten Bild fährt Natz auf den Bahnübergang zu der hinter dem Ortsschild liegt. Im letzten Bild fährt Natz parallel zu der genannten Bahnlinie.

Nach 350 Meter Fahrt bogen wir dann nach links vom Weg ab und kamen auf den Parkplatz des Kleingartenverein Teutoburgia e.V. Wir fuhren auf das Gelände es Kleingärtnerverein. Dort erreichten wir eine Kleine Open Air Bühne. An der ging es links vorbei auf einen Hauptweg, der uns nach links führte. Nach 100 Metern verließen wir das Gelände des Kleingärtnerverein und fuhren auf das Gelände der ehemaligen Zeche Teutoburgia. Dort stehen noch das Fördergerüst und die Fördermaschinenhalle. Schacht 1/2 sind mit Protegohauben verschlossen. Diese Zechenbrache haben wir schon mehrfach besucht und so fuhren wir Zielsicher zu den Klangkörpern auf dem Gelände. Die waren erneuert worden, weil sie es nötig hatten. Wir suchten uns eine Bank, die neben einem Klangkörper stand und dort aßen wir unsere Fleischwurst.

Zeche Teutoburgia

Die Zeche Teutoburgia war ein SteinkohlenBergwerk in Herne-Börnig.

Geschichte

Am 10. September 1855 mutete der Kaufmann Carl Wilhelm Rüping bei Holthausen und wurde fündig. Den Flöznannte er „Laura“. Am 6. August 1856 mutete er ein zweites Mal, und zwar am Gut Schlingenberg zwischen demHaus Callenberg, der Gemeinde Holthausen und Obercastrop. Die Mutungen wurden 1866 von William Thomas Mulvany aufgekauft, der erste Schächte abteufte. Schon bald stellte sich jedoch heraus, dass das Grubenfeld zu klein für eine rentable Kohlenförderung war. Mulvany verkaufte die Schachtanlage ziemlich schnell.

Als Käufer teufte der Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation die Schächte I und II zwischen 1905 und 1909 erneut ab und nahm den Betrieb am 1. April 1911 auf. Doch schon acht Monate später ereignete sich ein schweres Grubenunglück. Bei einer Schlagwetterexplosion kamen sechs Bergleute ums Leben. Ein Jahr später gab es erneut eine Schlagwetter–Explosion, wiederum mit sechs Toten.

So richtig rentabel schien diese Zeche trotz ihrer in der Spitze über 1100 Bergleute nicht zu sein, denn immer wieder gab es Gerüchte über ihre Stilllegung und genauso prompte Dementis. Die recht trockene Steinkohle war hart und wasserundurchdringlich – der ideale Boden für den Bau des Rhein-Herne-Kanals in dieser Region, aber derKohleabbau erforderte enorme Anstrengungen und Ressourcen. Die Zeche wurde bereits im Jahr 1925 stillgelegt. Ein guter Teil der rund 1200 Arbeiter fanden in den benachbarten Zechen Constantin und Mont Cenis neue Arbeit. 1929 erfolgte der Durchschlag zwischen den Zechen Erin und Teutoburgia, um die dort noch vorhandenen Reserven von Erin aus zu nutzen. Erst wurden die Schächte auf Teuto nur als Wetterschächte benutzt, bevor hier dann dieSeilfahrt für Erin stattfand. Erst im Jahre 1941 wurde auf Teuto durch Erin wieder Kohle gefördert. Dies geschah noch bis 1983, bevor sie endgültig stillgelegt wurde, was bedeutete, dass auf einen Schlag 3800 Bergarbeiter arbeitslos waren.

Schachtkoordinaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heutige Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Betriebsgelände ist heute bis auf das Fördergerüst von Schacht 1, die Fördermaschinenhalle und einen Teil der Umfassungsmauer vollständig abgeräumt. Die Schachtöffnungen sind mit Deckeln verschlossen. ÜberschüssigeGrubengase können jeweils über ein Standrohr mit Protegohaube entweichen.

Das Gelände wurde parkähnlich gestaltet und ein Kunstwald eingerichtet, der auch in der Route der Industriekulturaufgelistet wird. Verschiedene Kunstobjekte liegen an den Spazierwegen. Dazu gehören auch Klangobjekte – aus versteckten Lautsprechern ertönen zum Teil an Handwerk und Industrie erinnernde Klangkompositionen.

Der Kopf des Fördergerüstes wird abends illuminiert, was von der nahen Autobahn 42 weithin zu sehen ist. Die ehemalige Maschinenhalle dient dem Klangkünstler Christoph Schläger als Werkraum, Experimentierfeld und Ausstellungshalle für seine Klangmaschinen (siehe Weblink Kunstwald).

Am westlichen Rande des Betriebsgeländes nutzen die Herner Stadtwerke Grubengase (vorwiegend Methan), die sich in den stillgelegten Bergbaustollen bilden. Die Hohlräume wurden angebohrt, das ausströmende Gas wird in einem Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zur Fernwärmeversorgung für die nahe Siedlung Teutoburgia und zur Stromerzeugung genutzt.

Quelle: Wikipedia

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Die ersten drei Bilder zeigen den Parkplatz der Kleingärtneranlage, ein Förderturmrad und die Open Air Bühne. Das nächste Bild zeigt einen Weg in der Kleingartenanlage. Darunter dann schon das Gelände der ehemaligen Zeche. Die Protegohaube von Schacht 2. Dann zweimal der alte Förderturm von Schacht 1. Im Bild darunter fährt Willi auf einen der Klangobjekte zu, der rechts am Weg steht. Aus versteckten Lautsprechern ertönen zum Teil an Handwerk und Industrie erinnernde Klangkompositionen. In der Bildmitte noch einmal die Protegohaube. Rechts dann noch einmal der Förderturm, der sich in den grauen Himmel streckt. Im letzten Bild stehen Natz und Friedel in einem Mauerkreis auf dem Gelände und warten auf mich.

Wir verließen das Zechengelände und erreichten die Siedlung Teutoburgia über die Straße am Knie. Von dort fuhren wir zur Schreberstraße und fuhren dort nach rechts. Die Schreberstraße brachte uns auf die Laubenstraße. Dort steht direkt ein alter Traktor gegenüber im Garten. Wir fuhren nach links auf der Laubenstraße weiter. Die macht einen Bogen und mündet auf die Baarestraße. Dort fuhren wir auf der rechten Fahrbahn nach rechts auf die Straße. Wir fuhren bis zur Schreberstraße 140 Meter. Dort machten wir eine Kehrtwende und fuhren die Baarestraße wieder herauf. Diesmal aber 180 Meter bis zur Castroper-Straße. die überquerten wir und verließen die Teutoburgiasiedlung.

Siedlung und Kunstwald Teutoburgia in Herne

Am Rande von Herne befindet sich die Siedlung Teutoburgia, die als eine der schönsten Bergarbeitersiedlungen im Ruhrgebiet gilt. Sie wurde etwa zeitgleich mit der Zeche Teutoburgia I / II um 1909 bis 1923 errichtet. Die Zeche begann 1911 mit der Kohleförderung, wurde jedoch bereits 1925 wegen Unrentabilität wieder stillgelegt.

Die Siedlung Teutoburgia ist mit der Baarestraße als Achse auf den Eingang zur Zeche ausgerichtet. In Bögen zweigen ruhige Nebenstraßen davon ab. Die Siedlung ist weitgehend abgeschlossen und vom Aufbau her – wie die Essener Margarethenhöhe auch – angelehnt an das Gartenstadt-Konzept von Ebenezer Howard. Die meisten Häuser sind Doppel- oder Reihenhäuser. Trotz der architektonischen Ähnlichkeit unterscheiden sie sich voneinander optisch deutlich und bilden ein äußerst abwechslungsreiches Ortsbild. Jede Wohneinheit besitzt einen eigenen Garten. Die Vorgärten sind meist offen mit nur wenigen Hecken und Zäunen gestaltet. In den 1990er Jahren wurde die gesamte Siedlung im Zuge der Internationalen Bauausstellung IBA Emscher Park umfangreich renoviert und saniert. Die folgenden Bilder zeigen unkommentiert einen kleinen Spaziergang durch die Siedlung:

Im Norden stößt man bei dem Spaziergang auf das markante Fördergerüst der Zeche. Es ist als Denkmal erhalten und bildet ein Wahrzeichen in einem kleinen Park, dem Kunstwald Teutoburgia.

Am Eingang begrüßt eine 12 m hohe Stahlskulptur in Form eines Fußgängers mit dicht bewachsenen Rankgittern von Monika Günther und Manfred Walz. Die Protegohaube über Schacht II wurde ebenso in den Park eingebunden wie der Förderturm, der nachts durch seine Beleuchtung auch aus weiter Entfernung sichtbar ist. Es ist sogar von der nahen Autobahn A42 gut zu sehen.

Fazit und Tipp des Webmasters: Ein Gang durch eine ehemalige Zechensiedlung ist Pflicht, um sich mit dem wichtigen Thema Wohnen und Leben von Bergarbeitern zu beschäftigen. Der Skulpturenwald macht einen etwas vernachlässigten Eindruck. Für einige der ausgestellten Werke ist gewisses Faible für skulpturale Kunst vorteilhaft. Lohnenswert ist ein Abstecher zur ehemaligen Zeche Mont-Cenisin Sodingen, zum Museum für Archäologie in Innenstadtnähe. Auf der anderen Richtung liegt der Erin-Park in Castrop-Rauxel mit Resten der ehemaligen Zeche und Kokerei sowie die Halde Schwerin mit ihrer Sonnenuhr.

Quelle: WWW.Ruhrgebiet-Industriekultur.de

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Oben die Bilder sind in der Siedlung Teutoburgia entstanden. Ein Hausbesitzer hat dort sogar einen Trecker auf seinem Grundstück stehen. Das vorletzte Bild zeigt uns an der Castroper Straße. Dort steht auch das gelbe Haus, dass im letzten Bild zusehen ist.

Wir überquerten die Castroper Straße und fuhren zuerst geradeaus. Dann erreichten wir die Straße Auf´m Kolm. Auf der fuhren wir bis an die Mont Cenis Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab und fuhren in Richtung Herne Sodingen. nach 650 Meter Fahrt erreichten wir die Sodinger Straße. Auf die bogen wir nach links ab. Wir suchten den Einstieg zum Kaiser Wilhelm Turm, der links von uns im Volkspark Sodinger lag. Dort liegt auch das Stadion der Arminia Sodingen 1926 e.V. Nach 240 Meter Fahrt war es dann so weit. Die Bomberger Straße kreuzt dort die Sodinger Straße. Wir fuhren nach rechts auf die Straße. Dort begann der Aufstieg zum Kaiser-Wilhelm Turm. Eine Quälerei für mich und meine Großen. Von der Sodinger Straße, die auf 86 Meter über NN liegt, ging es durch den Volksparkwald bis auf 118 Meter hoch. 470 Meter, bis der Turm und der Sportplatz erreicht war. Ich schob die ersten Meter in den Berg. Das ging aber gar nicht. das machte mein Rücken nicht mit. Ich fuhr im kleinsten Gang den berg hoch, musste aber mindestens 4 mal aus dem Sattel um die Schmerzen zu lindern. Dann hatte auch ich es geschafft. Meine Großen waren schon am Turm.

Kaiser-Wilhelm-Turm (Wasserturm)

Der ehemaligeWasserturm und heutige Aussichtsturm

Treppenhaus des Turms

Der Kaiser-Wilhelm-Turm wurde 1912/1913 auf dem Beimberg, gleich oberhalb der Schachtanlage 2/4 errichtet. Welt-Icon Das Gelände war 1910 vom Amt Sodingen erworben worden um auf der bewaldeten Anhöhe einen Park einzurichten, der ab 1913 Kaiser-Wilhelm-Park, ab 1919 Volkspark genannt wurde.[4]

Als die Zeche Mont Cenis die Anhöhe zur Aufstellung eines eisernen Wasserturms nutzen wollte, wurde auf Anregung des Sodinger Amtmanns das Bauwerk für den Hochbehälter mit einem Aussichtsturm kombiniert.[5] Das Amt beteiligte sich finanziell an der Errichtung.[6] Der Entwurf des Turmes stammt vom Architekten und Direktor der Essener Handwerker- und KunstgewerbeschuleAlfred Fischer.[5]

Der Turm wurde im Rahmen eines Volksfestes zum 25. Thronjubiläum des namensgebendenMonarchen im Juli 1913 eingeweiht.[6]

Der in Eisenbeton errichtete Turm ist 31,5 m hoch und enthielt zwei Wasserbehälter von 350 und 80 m³ Inhalt für die Versorgung der Schachtanlagen. In den 1930er Jahren wurde er dafür nicht mehr benötigt, es blieb seine Funktion als Aussichtsturm. Von den Fenstern der achteckigen, kupfergedeckten Kuppel aus hat man eine gute Aussicht auf den Herner Stadtteil Sodingen, auf Recklinghausen, Castrop-Rauxel und das Emschertal.[6] Seit Januar 2016 ist der Turm selbst auch Teil der Route der Industriekulturin der Themenroute 28 – Wasser: Werke, Türme und Turbinen.

Quelle: Wikipedia

Auf der Denkmalliste
Heute steht der Kaiser-Wilhelm-Turm Besuchern eingeschränkt zur Verfügung. „Wer möchte, kann sich gegen einen Identitätsnachweis den Schlüssel im Grünflächenamt, im Lago oder zurzeit noch im Gemeindehaus an der Bromberger Straße abholen“, verrät Hagen. Allerdings werde die Möglichkeit selten genutzt. Den besonderen Reiz, den Aussichtstürme früher auf die Menschen ausübten, sei mit den Jahren verloren gegangen. „Als Turm und Park feierlich eingeweiht wurden, kamen 100 000 Menschen. Das war ein großes gesellschaftliches Ereignis“, sagt Hagen. „Gerade für die Sodinger war der Turm in der Vergangenheit identitätsstiftend.“

Seit den 1980er Jahren steht der Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Liste der Herner Baudenkmäler. Nach 100 Jahren droht er dennoch, in Vergessenheit zu raten.

Kaiser-Wilhelm-Turm in Herne feiert Jubiläum | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/kaiser-wilhelm-turm-in-herne-feiert-jubilaeum-id8546494.html#plx1052557707

Quelle: WAZ vom 11.10.2013

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Oben die Bilder sind rund um den Turm gemacht. das vierte Bild zeigt den Turm einmal in seiner ganzen Größe. Ich bin um den Sportplatz herum gefahren und fand eine Stelle, von der aus das Foto möglich war. Im letzten Bild stehen Friedel uns Willi vor dem Turm.

Dort fuhr ich auch wieder hin. Von dort aus nach links gibt es einen Weg, der recht steil wieder nach unten führt. Den fuhren wir herunter mit gezogenen Handbremsen. Nach 330 Meter konzentrierter Abfahrt erreichten wir wieder die Bromberger Straße. Auf die fuhren wir nach recht bis zur Sodinger Straße. Die überquerten wir und fuhren dann bis an die Ringstraße. Dort fuhren wir nach links weiter. Nach weiteren 330 Metern Fahrt, erreichten wir wieder die Sodinger Straße. Die überquerten wir und fuhren dann am Gelände des Gysenberg Park vorbei. Dort wo das Lago steht. Auf der Straße Am Ruhmbach fuhr Friedel mit uns noch bis zum Gasthaus Galland. Da warfen wir einen Blick drauf und drehten wieder um. Was wolltest du hier, fragte Natz. Ich wollte es euch zeigen, antwortete Friedel. Na toll, meinte Natz. Das war´s. Wir fuhren zurück zum Lago und bogen dort nach links in den Gysenberg Park ein.

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Oben im Bild das Gebäude im Gysenberg Park. Darunter fährt Friedel auf das Haus Galland zu.

Wir fuhren 240 Meter auf dem Hauptweg und bogen dann nach links ab. Der Weg, der etwas bergauf ging brachte uns an den großen Spielplatz der oberhalb der Frisbeegolfanlage liegt. Dort viel uns auf, dass wir Willi verloren hatten. Also warteten wir einen Augenblick. Er wollte irgendwo an eine Geldautomaten. Vielleicht gab es einen im Lago. Dann tauchte er auf und fuhr auf uns zu. Ich fuhr schon mal los und fand dann etwas weiter einen Platz, auf dem eine Art Schiene stand. Die inspirierte mich und ich musste einmal mit meinem Rad darauf. Meine Reifen passten genau in die Schiene. Dann wollte ich natürlich auf mein meinen Sattel steigen. Ein Stunt? Willi nahm mir die Kamera ab und ich versuchte auf mein Rad zu steigen. Friedel schimpfte mit mir. Mache keinen Mist. Ich hörte nicht auf ihn und machte weiter. Wie das dann aussah, seht selber.

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Die ersten fünf Bilder zeigen unseren Weg durch den Park bis zum Spielplatz. Die nächsten fünf Bilder zeigen einen übermütigen älteren Herrn, der versucht auf einer Schiene stehend sein Rad zu besteigen. Auf den ersten beiden Bildern ist Friedel noch zu sehen der mit mir schimpft. Im letzten Bild versuche ich wieder von der Schiene herunter zu kommen. Im Vordergrund Willis BVB Klingel.

Wenn alten Männern der Hafer sticht, dann steigen sie auf Schienen! Nix passiert. Wir fuhren weiter. Es ging von dem Platz aus nach links in Richtung Forsthaus Gysenberg. Das ließen wir links liegen und fuhren nach rechts zum Hiltroper Landwehr. Auf die Straße fuhren wir nach links. Das Ortschild Bochum stand dort rechts an der Straße. Direkt da hinter bogen wir nach rechts auf den Weg Im Brennholt ein. Diesen Weg kannten wir. Den waren wir am 12.08. 2013 gefahren, als wir das Bermudadreieck in Bochum besucht hatten. Ich wusste was mich erwartete. Ein Anstieg von 15 Höhenmetern auf 270 Meter verteilt. Zur Belohnung gab es oben einen schönen Ausblick. Es lagen eine durchschnittliche Steigung von 5,6 % vor uns. Das ist schon hart. Oben angekommen öffnet sich das Gelände und die Aussicht war da. Nach einem kurzen Halt zur Erholung nach der Steigung fuhren wir weiter. Friedel Wollte nach Bochum Hiltrop herunter, um dort beim Bäcker Malzer unsere Mittagspause zu machen. Wir fuhren als den Weg Im Brennholt weiter in Richtung Hiltrop. Der führte uns an dem Gelände der ehemaligen Zeche Constantin der Große 10 vorbei, das rechts am Weg lag. Links vom Weg liegt der Volkspark von Bochum Hiltrop. Ein 1,15  Km langer Weg durch eine schöne Gegend. Wir erreichten die Wiescherstraße.

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Die Bilder oben zeigen uns auf dem Weg, von dem freien Feld oben auf dem Berg, herunter bis an die Wiescherstraße. Natur pur.

Unten an der Wiescherstraße holte uns Bochum wieder ins städtische Bild zurück. Auf der anderen Straßenseite lag die Supermarktfiliale Von Penny. Dort sollte Malzer sich befinden. Gab es aber dort nicht mehr. Drei Frauen erklärten uns den Weg zum Rewemarkt. Dort sollte Malzer jetzt sein. Wir fuhren vom Pennyparkplatz an die Wiescherstraße. Dort ging es nach rechts bis zur Dietrich Benking Straße. Auf der fuhren wir weiter, vorbei an der Erlöserkirche in Hiltrop. Vor der steht noch das Kriegerdenkmal von Hiltrop.

Nach 220 Metern Fahrt erreichten wir einen Kreisverkehr. Dort an seine rechten Seite lag der Rewe Markt und dort gab es dann auch Malzer. Dort kehrten wir ein und gönnten uns ein Starter Frühstück. Ein belegtes Körnerbrötchen mit Käse und einem Pott Kaffee. Wir ließen es uns Schmecken.

Erlöserkirche (Hiltrop)

Erlöserkirche in Bochum-Hiltrop

Die Erlöserkirche ist ein evangelisches Kirchengebäude im Bochumer Stadtteil Hiltrop, das in den Jahren 1925 bis 1927 erbaut wurde.

Bauwerk

Die Erlöserkirche wurde am 3. Juli 1927 eingeweiht. Es handelt sich um eine dreischiffige Hallenkirche aus Natursteinmauerwerk unter einem Satteldach mit Kranzgesims. Die Kirche hat einen quadratischen Turm, in dem dreiGussstahlglocken des Bochumer Vereins aus dem Jahre 1927 hängen.[1]

Die Erlöserkirche beherbergt eine Orgel, die 1928 von dem Orgelbauer Paul Faust erbaut wurde. Das Instrument hat 32 Register auf zwei Manualen und Pedal und ist eine der größten, vollständig erhaltenen Orgeln des Orgelbauers Faust.

Quelle: Wikipedia

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Das Kriegerdenkmal vor der Erlöserkirche . Quelle:

Category:Bochum-Hiltrop – Wikimedia Commons

Wir hatten unsere Pause beendet und machten uns wieder auf den Weg. Wir überquerten die Dietrich Benking Straße und fuhren am Kreisverkehr vorbei. Es ging wieder zur Erlöserkirche und dann auf die Wischerstraße. Die machte einen Bogen um die Zechensiedlung in Hiltrop. Wären wir nach Süden gefahren, hätten wir noch das Gelände der ehemaligen Kokerei der Zeche Lothringen besuchen können. Das ist zu einem neuen Gewerbegebiet umgebaut worden. Wir fuhren wieder am Penny Markt vorbei und erreichten dann nach 350 Meter unseren Einstieg auf die alte Zechenbahntrasse Hiltrop. Die sollte uns in Zillertal bringen und zum Naturschutzgebiet Tippelsberg und zur Berger Mühle. Wir fuhren nach rechts auf die Trasse.

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Die Bilder zeigen unseren Weg durch Hiltrop und dann auf der ehemaligen Zechenbahntrasse.

Wir rauschten die 1,4 Km über den Radweg ins Zillertal herunter.

Zillertal/Berger-Tal/Tippelsberg

Übersichtsplan Berger-Tal

Das Berger-Tal befindet sich im Norden Bochums direkt an der Stadtgrenze zu Herne. Große Teile stehen unter Naturschutz – bitte die Wege nicht verlassen. Einige Parkmöglichkeiten befinden sich am Ende der Cruismannstraße, auf der Karte ganz links wo der rote Punkt den Standort markiert. Weiter Parkplätze befinden sich dort wo der gelbe Kreis auf dem Bild erscheint. Die Zufahrt von der Hiltroper-Straße aus (bei dem gelben X) ist nicht leicht zu finden, siehe Unten.
Der Tippelsberg befindet sich auf dem Bild unten links, ist aber wirklich nur etwas für die ganz Harten.

Der Tippelsberg ist die höchste Erhebung im Bochumer Norden. Sie gelangen am besten dorthin wenn Sie vom Parkplatz an der Cruismannstraße aus sich rechts halten, am Reiterhof vorbei über die Autobahnbrücke. Sie können am Fuße des Berges einmal rum – was schon anstengend genug ist – oder sogar ganz rauf. Der Ausblick von Oben ist toll.

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Berger Mühle

Quelle: www.joggen-in-bochum.de/zillertal/joggen_zillertal_ger.html

Oben die Übersicht zeigt das gesamte Naturschutzgebiet. Der Tippelberg liegt auf der anderen Seite der A 43. Diese Halde war aber nicht unser Ziel, sondern wir wollten uns die Berger Mühle anschauen.

Naturschutzgebiet Tippelsberg / Berger Mühle

 Sagenhaft: Riesenschachtelhalm und Höhlenflohkrebse

Bochums größtes Naturschutzgebiet (53 Hektar) im Ortsteil Bergen besteht überwiegend aus Wäldern, die vom Dorneburger Bach und seinen Nebenbächen durchzogen werden. Namensgebend für das 1996 sichergestellte Gebiet ist die am Oberlauf gelegene und noch bis ins 20. Jahrhundert betriebene Berger Mühle.

Die Buchen- und Eichenbestände der Hanglagen werden im feuchten Talgrund von Erlen-Eschen-Wäldern abgelöst. Ihr sumpfiger Untergrund bietet ideale Lebensbedingungen für den seltenen Riesenschachtelhalm. Nirgendwo sonst in Bochum findet man solch ausgedehnte Bestände dieser urzeitlichen anmutenden Pflanzen.

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Höhlenflöhekrebs                    Dorneburger Bach

Die Bäche treten als Sickerquellen aus den wasserführenden Schichten des Castroper Höhenschotters aus. Bisweilen spülen sie dabei Höhlenflohkrebse an die Oberfläche. Die farblosen, blinden Kleinlebewesen sind Grundwasserspezialisten und zeugen für eine gute Wasserqualität.

Bach abwärts wurde vor Jahrzehnten eine Kette von Stauteichen angelegt, in denen viele Amphibienarten heimisch geworden sind. Damit die Tiere während ihrer Anwanderung zum Laichgewässer nicht überfahren werden, installiert die Stadt Bochum in jedem Frühjahr entlang der Stembergstraße Krötenzäune. Im Zuge der täglichen Kontrollen werden Erdkröten, Frösche und Molche, die sich in den Fang-Eimern sammeln, von Hand zum Laichgewässer getragen.

Laichgewässer

 
Laichgewässer

Unterhalb der Teiche wurde 2005 der stark verbaute Dorneburger Bach durch die Emschergenossenschaft renaturiert. Es entstand ein neuer, naturnaher Talraum an der Grenze zum Naturschutzgebiet. Die Wiederbesiedlung des Baches und seiner Uferbereiche dokumentiert die Biologische Station im Rahmen einer Langzeitstudie. Quelle: Stadt Bochum

Die alte Bahntrasse die wir fuhren führte uns durch das oben beschriebene Gebiet. dann hörten wir schon die Geräusche der A 43 und wussten wir müssen dort nach rechts fahren. Wir wollten ja die A 43 nicht überqueren und den Tippelberg auch nicht hochfahren. Der hat eine Hohe von 150 Meter über NN. Unten am Einstieg liegt die Höhe bei 88 Meter über NN. Ein Höhenunterschied von 62 Metern muss man nicht mit dem Rad hochfahren. Wir fuhren nach rechts durch das Naturschutzgebiet und dann entfernten wir uns wieder von der Autobahn und erreichten nach etwa 600 Meter die Stembergstraße. Auf die fuhren wir nach links. Nach etwa 250 Metern Fahrt lag dann links von der Straße der erste Teich. An den fuhren wir vorbei und hofften bald die Berger Mühle zu sehen. Nach weiteren 100 Meter begann die Straße noch oben zu verlaufen. Friedel erinnerte sich plötzlich, dass man von der Straße nach links fahren kann und so der Steigung ausweichen konnte. Ein fataler Fehler. Dieser Weg führte uns von unserem Ziel, dem Fachwerkhaus Berger Mühle weg. Friedel hatte aus seiner Erinnerung, den Standort da oben vor dem Stembergbusch gestrichen. So fuhren wir vorbei und sahen die Mühle auch nicht von unten.

Berger Mühle

Um zu zeigen wie nahe wir der Berger Mühle waren, habe ich einmal einen Ausschnitt in Google Earth gemacht. Die rote Linie ist unser Weg auf der Trasse. Unten sieht man die Autobahn. An der geht es eine Weile parallel vorbei. dann nach oben auf die Stembergstraße. Von der weichen wir dann etwas nach links ab.(Dieser Weg war falsch) steht dort. Oben vor dem Wald steht die Berger Mühle.

Wir erreichten dann den nächsten Teich im Zillertal und suchten die Mühle. Wo Teiche sind, da kann auch eine Mühle sein. War aber nicht. Wir fuhren an dem Teich vorbei und dann erreichten wir die Zillertalstraße. Auf die fuhren wir nach rechts. Es ging durch Bochum-Riemke. Nach ca. 600 Metern erreichten wir die Stadtgrenze von Herne. Wir wollten noch die Flottmannhallen dort besuchen.

Flottmann-Hallen

Flottmann-Hallen

Die Flottmann-Hallen sind ein Kultur- und Veranstaltungszentrum in Herne, Straße des Bohrhammers 5, und Teil der Route der Industriekultur.

Geschichte

Die Flottmann-Hallen wurden 1908 als Produktionsstätte für die Flottmann-Werke geplant und errichtet. Der Entwurf in vom Jugendstil beeinflussterReformarchitektur stammte von den Dortmunder Architekten Georg Schmidtmann und Julius Klemp. Hier arbeiteten bis zu 1.000 Menschen in Tag- und Nachtschichten.

Der Standort wurde 1983 stillgelegt. Die Fabrikgebäude wurden größtenteils abgerissen, nur Ausstellungs- und Versandhalle, Schmiede und Schlosserei blieben erhalten. Die bestehende Anlagen wurden unter Denkmalschutz gestellt und so vor dem Abriss gerettet.

Im Sommer 1985 entschloss sich die Stadt Herne, das Baudenkmal künftig als öffentliches Kultur- und Veranstaltungszentrum zu nutzen. Im Oktober 1986 wurden die Hallen der Öffentlichkeit als Kulturzentrum übergeben. Zwischen 1997 und 2000 wurde dort im 14-täglichen Rhythmus über 70 Folgen der WDR-TalkshowMittwochs mit … produziert.[1]

Die Herner Flottmann-Hallen sind heute unter anderem eine Spielstätte der RuhrTriennale.

Außenanlagen

Flottmann-Tor unter seiner Schutzkonstruktion auf dem Gelände

Nach einer Bodensanierung entstand 2008–2010 auf dem ehemaligen Fabrikgelände ein Naherholungspark.[2]

Ein Blickfang auf dem Gelände ist das schmiedeeisernes Jugendstil-Tor, das von Karl Weinhold geschaffen und von Heinrich Flottmann, nachdem es 1900 auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt wurde, für sein Werkgelände gekauft wurde. 1967 stifteten die Flottmann-Werke das Tor der Stadt Herne. Es stand daraufhin lange Zeit im Park bzw. im Haupthof von Schloss Strünkede, wurde 2010 restauriert und unter einer Schutzkonstruktion aus Beton und Glas wieder auf dem Werkgelände aufgestellt.[3][4]

Im auf dem weitläufigen Außengelände angelegten Skulpturenpark sind Arbeiten von Heinrich Brockmeier (Zeit des Schweigens), Peter Schwickerath (Stahlschitt), Reiner Seliger (sesto) und Andreas Bee (Homburger) zu sehen. Neben dem Haupteingang ist eine von Thomas Baumgärtel in Pochoir-Technik gesprayte Banane zu finden.

Quelle: Wikipedia

Diese geschichtsträchtige Gelände mussten wir natürlich sehen. Wir erreichten die Straße am Flottmannpark und fuhren dort nach links in den Park und zu den Flottmannhallen. Die schauten wir uns an und entschieden dann, nach dem wir das Flottmanntor und uns fotografiert hatten, durch den Park zu fahren und die Kunstwerke anschauen.

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Die Bilder oben zeigen unseren Weg zu den Flottmannhallen. Im Park sieht man dann schon die ersten Kunstwerke. Darunter dann die verbliebenen Betriebshallen, in denen es die Flottmannkneipe gibt, die täglich ab 18 Uhr geöffnet hat und in der auch Veranstaltungen stattfinden. Auf der Fahrt dort hin begegneten uns weitere Kunstwerke, die in den Bildern danach dokumentiert sind. Die letzten drei Bilder zeigen uns dann vor dem „Flottmanntor“. bis ich meinen Selbstauslöser so weit hatte, dass es funktionierte, hatte Willi mich bei der Arbeit abgelichtet. Das sieht dann so aus.

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Opaju im Selbstauslöserstress. Hoffentlich fällt die Kamera nicht wieder herunter. Tat sie nicht und so kam ein Bild von uns vier vor dem Tor zustande.

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Das erste Bild zeigt einmal wieder die Spräerphilosophie, ich muss mich überall verewigen. Dann die nächsten Bilder zeigen echte Kunstwerke von Künstlern die sich vorher etwas denken. Obwohl, das Drahtgewirr, von Herbert Hofer von 2010 macht mir nicht den Eindruck.

DRAWING # 1

Herne

Künstler >

Herbert Hofer

Entstehungsjahr >

2010

Material >

Betonstahl

Maße >

16 mm Betonstahl BSt 550 in einer ca. 370 m langen, in sich geschlossenen Linie, 215 x 430 x 110 cm, ca. 600 kg

PROJEKTBESCHREIBUNG

Herbert Hofer: drawing # 1, 2010, 16 mm Betonstahl BSt 550 in einer ca. 370 m langen, in sich geschlossenen Linie, 215 x 430 x 110 cm, ca. 600 kg, Herne.

drawing # 1 ist eine Verräumlichung einer expressiven, abstrakten Zeichnung. Der Prozess des fortlaufenden Konstruierens und Dekonstruierens von Räumen (oder Formen, oder Symmetrien, oder Eindeutigkeiten) ist der zentrale Aspekt der Arbeit. Viele Details der Skulptur bilden Formen, die aus bestimmten Blickwinkeln als eindeutig wahrgenommen werden: Markante Diagonalen, Rechtecksformen, die aus mehreren Teilstücken gebildet sind, Hohlräume, die durch die Skulptur führen. Alle Formen, die die Wahrnehmung isoliert, sind allerdings immer von anderen Formen relativiert oder überschrieben. Der Blick folgt unweigerlich der Linie und zudem nimmt der Betrachter nicht eine einzige starre Position ein, sondern erzeugt, sich an der Skulptur entlangbewegend, selbst ständig wechselnde, neue Perspektiven. Verräumlichte und auch radikalisierte Zeichnung: drawing # 1 besteht aus einer einzigen, in sich geschlossenen, durchgehenden Linie, einer verräumlichten und in alle Richtungen deformierten Linie. Es ist daher alles in der Arbeit Teil ein und derselben Abfolge: jede Einzelheit, die man isoliert zu betrachten versucht, ist Teil derselben Linie, unter deren wechselseitigem Bezug sie steht. Die Rückwirkung der Linie auf sich selbst hat eine formale Entsprechung in ihrem Verlauf: Wenn die Linie an die Außenwand jenes imaginären Quaders gerät, den die Zeichnung beschreibt, führt sie wieder zurück in das Innere des Liniengewirrs. Das Verhältnis des Körpers zum Raum ist ein Grundthema des gesamten Schaffens des Künstlers. In drawing # 1 bildet sich Körperlichkeit vor Allem als körperliches Anarbeiten gegen den Widerstand eines Materials ab. Schließlich verdankt sich die detailreiche Linienführung dem sehr physischen Akt des Biegens mit einem manuellen Biegegerät.

Autor: Herbert Hofer

Quelle.Kunstgebiet.Ruhr

Also doch etwas dabei gedacht. Die beiden letzten Bilder zeigen einen lustigen Vogel von Hinten und von Vorne. Wir verließen den Skulpturenpark über die Straße des Bohrhammers.Wir fuhren nach rechts. Am zweiten Haus rechts an der Straße musste ich schon wieder anhalten. Vor dem Haus gab es einen modernen Steingarten mit einem kleinen Brunnen, auf dem sich eine Glaskugel drehte. Auch der nächste Garten war schön anzusehen.

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Im ersten Bild sieht man den kleinen Brunnen mit der Glaskugel. Im nächsten Garten sah es auch gut aus. Wir fuhren weiter auf der Straße des Bohrhammers. Wir erreichten nach 290 Meter Fahrt das Ende der Straße. Dort am Gehweg, mit einer Buxbaumhecke umgeben, stand das Bohrhammerdenkmal. Ein durchlöcherter Fels mit 5 verschiedenen Bohrhämmern, die darauf standen.

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Oben die beiden Bilder zeigen Häuser in denen Senioren und junge Leute zusammen wohnen. Darunter das Bohrhammer Denkmal, dass 2002 von den Bewohnern der Seniorenanlage Straße des Bohrhammers gestiftet wurde. Das“WIG“ Wohnen in Gemeinschaft, steht an der Straße des Bohrhammers 3. Die beiden Häuser oben auf den Bildern gehören dazu. In den Innenhöfen gibt es genug Platz um sich zu treffen.

Ich finde ein gutes Projekt.

Herne: Vergangene Industrie-Kultur “ Flottmann-Werke“

„Ein Bohrhammer zieht um die Welt, von Liebe singt er ……“, so oder so ähnlich könnte die Geschichte um den Bohrhammer der Herner Flottmann-Werke geklungen haben. Friedrich Heinrich Flottmann machte Herne zur Stadt der Bohrhämmer und verschaffte ihr seiner Zeit Weltruhm. Heute sind noch die Flottmannhallen erhalten und ein bedeutendes Zentrum für Theater und Kultur. Im Jahre 1902 siedelte Flottmann in Herne an und begann die Produktion mit 30 Beschäftigten. Als Bergbauzulieferer produzierte Flottmann Kompressoren und Abbauhämmer. Im ersten Weltkrieg beschäftigte Flottmann über 1000 Menschen.
Als es mit dem Bergbau wirtschaftlich „bergab“ ging, ging auch die Produktion bei Flottmann immer weiter zurück. 1969 konnte noch mit dem Laudator Kurt Biedenkopf das 100 jährige Firmenjubiläum gefeiert werden. Das Flottmann-Tor sowie die damalige Versandhalle überlebten 1985 den Abriss. Sie bilden das heutige Zentrum der Kultur an der Flottmannstraße. Quelle: Lokalkompaas.de Herne

Wir überquerten die Flottmannstraße und fuhren nach links weiter. Es ging 620 Meter auf der Straße weiter, dann hatten wir den Hölkenkampring erreicht. Den überquerten wir und fuhren dann nach links zur Bochumer Straße. Wir bogen nach rechts auf die Bochumer Straße, fuhren 190 Meter auf ihr und überquerten sie dann und fuhren auf die Otto Hue Straße. Auf der fuhren wir 430 Meter bis zur Holsterhauser Straße. Auf die ging es nach rechts. nach 130 Meter überquerten wir sie und fuhren auf die Straße Berliner Platz. Dort liegt links das Kulturzentrum Herne. Hinter dem Gebäude liegt der Willi Pohlmannplatz. Dort fuhren wir hin und ich drehte eine Runde um Bilder zu machen.

WILLI-POHLMANN-PLATZ, HERNE

Erneuern, Beleben, Ermahnen.

Zu Ehren ihres langjährigen Oberbürgermeisters Wilhelm Pohlmann benannte die Ruhrgebietsstadt Herne 2009 den zentralen Berliner Platz um in „Willi-Pohlmann-Platz“. Der im Jahre 2000 verstorbene Politiker hatte die Geschicke der Stadt bis 1994 geleitet, außerdem zwei Jahrzehnte lang dem Nordrhein-Westfälischen Landtag angehört. Mit der Umwidmung des Platzes begann eine grundlegende Sanierung des innerstädtischen Areals vor dem Kulturzentrum, dessen Erscheinungsbild längst nicht mehr zeitgemäß war. 1976 als Ort für Kultur und Unterhaltung sowie Kongresse und Tagungen eröffnet ist das Herner Kulturzentrum wichtiger Bestandteil der Veranstaltungslandschaft im Ruhrgebiet. Ein neues Lichtkonzept für den Außenbereich, moderne Technik im Saal sowie ein entkernter Eingangsbereich mit Lounge im Foyer brachten das Veranstaltungszentrum pünktlich zu seinem 35jährigen Bestehen auf den Stand der Zeit. Auch das unterirdische Parkhaus mitsamt seinen Treppenaufgängen, das sich in einem desolaten Zustand befunden hatte, wurde im Zuge der Baumaßnahmen saniert, die gesamte Platzfläche neu gestaltet und in ihrem Zentrum ein Mahnmal in Gedenken an jüdische Shoa-Opfer aus Herne und Wanne-Eickel errichtet. Entworfen und konzipiert von den Wuppertaler Künstlern Gabriele Graffunder und Winfried Venne (G&V Kunstprojekt), stellt es sich jedem in den Weg, der den Platz überqueren will. Mit seiner dunklen Steinrampe und der aufrecht stehenden Gedenktafel mit 400 Opfernamen setzt es ein nicht zu übersehendes Zeichen im öffentlichen Raum.

In enger Abstimmung zwischen den Fachbereichen Kultur, Tiefbau und Verkehr, der TGG Tagungsstätten- und Gastronomiegesellschaft Herne mbH sowie den Künstlern geschah der Umbau des Areals rund um den Willi-Pohlmann-Platz. Das Sanierungs- und Gestaltungskonzept bestand aus mehreren Einzelprojekten, zu denen unter anderem die Sanierungsmaßnahmen im Gebäudekomplex des Kulturzentrums und dessen Außenhülle gehörten. Auch Umgestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen des Tiefgaragenzugangs und des Haupteingangs waren ein wichtiger Bestandteil. Den Auftakt machte das Hauptportal am Willi-Pohlmann-Platz, das ein großes Vordach erhielt. Weiterer Bestandteil war die Einrichtung eines Aufzugs, der den barrierefreien Zugang des Veranstaltungszentrums ermöglicht und auch von der Tiefgarage aus zu erreichen ist. Wichtig war den Planern, dass der neue Eingang dem architektonischen Stil des Kulturzentrums entspricht, dabei licht und offen gestaltet ist.

Die Freifläche zwischen Sparkasse und Kulturzentrum erfuhr eine grundlegende Neugestaltung, die allen Funktionen wie Versammlungs-, Veranstaltungsort und Ruhebereiche entspricht. Für die Bodenfläche des Willi-Pohlmann-Platzes selbst sah der Umbau neben Beleuchtungsstelen und neuen Fahrradständern eine komplette Neupflasterung vor. Mit der Planung wurde das Herner Büro Weyers Architekten beauftragt. In engen Abstimmung mit dem Architekten Georgios Kordelas fiel die Entscheidung für den Pflasterstein Boulevard von Metten in den Farben Grassano und Nardo. Ausschlaggebend bei der Materialwahl waren neben der attraktiven Steinoptik die positiven Erfahrungen, die man in Herne bereits in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Pflasterstein von Metten gemacht hatte. Auf dem Willi-Pohlmann-Platz wurde Boulevard Grassano im Format 60 x 40 x 12 cm auf rund 2.300 Quadratmetern verlegt. Das helle Grau und Anthrazit der Bodenfläche stellt eine interessante Basis für die Beleuchtungsstelen in Metall dar. Eine Gliederung erhält die weiträumige Platzfläche durch ein Linienraster in Dunkelanthrazit. Im Boden sind außerdem Orientierungshilfen für Sehbehinderte integriert.

Heute bietet der Willi-Pohlmann-Platz Raum für Begegnung, ist Ort von städtischen Aktivitäten, innerstädtisches Refugium der Ruhe und Besinnung mit mahnender Funktion zugleich. „Und der Pflasterstein Boulevard Grassano lässt ihn dafür seine ganze Strahlkraft entfalten“, so der Architekt Georgios Kordelas, der seine Bodengestaltung im Kontext der umgebenden Architektur und der Lichtsituation gelöst hat. Quelle: Metten Stein+Design

Leider habe ich das Shoa Denkmal nicht gesehen, wusste aber auch nicht, dass es dort ein Mahnmal gibt.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Herne. Im vierten Bild warten meine Großen auf mich, weil ich noch eine Runde auf dem Willi Pohlmann Platz drehte. Den sieht man im nächsten Bild. Unten rechts dann das Stadtwerkehaus, dass genau gegenüber steht.

Wir überquerten die Straße und fuhren auf die Museumsstraße. Nach 100 Meter bog Willi nach rechts auf einen Weg ein, der uns auf des Gelände des Archäologischen Museum führte. Wir folgten ihm und kamen dann auf dem Platz vor der Kreuzkirche wieder heraus. Willi stand dort schon und fotografierte uns Drei.

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Im ersten Bild oben links fährt Willi auf das Gelände des Museum. Rechts im Bild das erste Gebäude des Museum. Darunter links sind Natz und Friedel auf dem Weg zum Platz vor der Kreuzkirche. Die sieht man im Hintergrund schon. Rechts im Bild fahren wir auf den Europaplatz. Dort steht Willi schon und macht das Foto von uns, dass man darunter sieht. Das nächste Bild zeigt einen Brunnen auf dem Platz. Darunter habe ich meine drei Großen noch einmal erwischt. Zusammen. Im letzten Bild musste ich dann auch einmal auf das Foto. Natz besteht immer darauf, dass ich auch mal zu sehen bin. Muss nicht sein!

Wir verließen den Europaplatz und fuhren auf die Bahnhofstraße. Ein Stück konnten wir noch auf dem Rad fahren. Dann kamen wir in die Fußgängerzone und mussten unser Räder schieben. Wir hatten Lust auf ein Eis und suchten ein Eiscafe. Das fanden wir nach 180 Metern. Das Eiscafe Dolche Vita lag auf der rechten Straßenseite. Wir holten uns ein Eis und setzten uns etwas weiter auf eine Bank und genossen das Eis. Es war sehr lecker dort.

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Die drei Bilder sind auf der Bahnhofstraße entstanden. Im letzten Bild erreichten wir gerade das Dolche Vita.

Wir hatten unser Eis vernascht und machten uns wieder auf die Socken. Nach 70 Metern erreichten wir die Glockengasse und bogen auf dies nach rechts ein. Dort konnten wir wieder mit dem Rad fahren. Das taten wir auch. Nach 160 Meter bogen wir nach links in die Schulstraße ein. Der folgten wir 480 Meter und erreichten die Vinkestraße. Auf die bogen wir nach links ein. Nach weiteren 180 Metern Fahrt erreichten wir dann wieder die Bahnhofstraße. Auf die fuhren wir nach rechts. Wir unterquerten nach 110 Meter die Eisenbahnschienen vor dem Bahnhof Herne. Auf der anderen Seite, links an der Straße liegen das Bahnhofsgebäude und der Busbahnhof. Dann kam der Kreisverkehr, den wir gerade durchfuhren. Es ging dann weiter auf der Bahnhofstraße. Nach 600 Metern erreichten wir die A 42 und unterquerten sie.

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Im ersten Bild fahren wir gerade auf die Unterführung der Bahnschienen zu. Im nächsten Bild sieht man das Bahnhofsgebäude. Im dritten Bild den Busbahnhof. Dann im vierten Bild kommt ein Bus ganz nahe an mich heran und auch Friedel der vor mir fuhr, musste schön aufpassen, da der Bus sehr nah an ihn heranfuhr. Im letzten Bild sieht man eine Grill und Fisch Stube, die nicht so einladend aussah und auch an der Bahnhofstraße lag.

Wir unterquerten die A 42 und sahen dann schon den Schlosspark von Schloss Strünkede. Wir fuhren noch 260 Meter bis zum Karl Brand Weg. Dort überquerten wir die Bahnhofstraße und fuhren dann auf dem Karl Brand Weg auf das Schlossgelände. Das Wetter war wieder schlechter geworden und es nieselte wieder. Wir umfuhren das Schloss auf dem Karl Brand Weg. Nach 700 Meter hatten wir es umrundet und fuhren wieder zur Bahnhofstraße.

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Oben die Bilder, die bei unserer Umrundung des Schloss Strünkede, entstanden sind. Leider hatte ich einige Regentropfen auf der Linse. Im vorletzten Bild machen Natz und Willi einen Test mit Brennessel. Natz hatte uns erzählt, es gebe auch welche die nicht brennen. Dafür gibt es auch einen Namen, die Taubnesseln. Die haben keine Brennhaare und machen deshalb auch keine Hautreizungen. Die Natz dort anfasst waren Taubnesseln, da sie nicht brannten. Willi sucht nach dem Namen auf seinem Smartphon.

Wir überquerten wieder die Bahnhofstraße und fuhren nach links weiter. Nach 580 Meter erreichten wir die Straße Hoverkamp und bogen nach rechts ab. Nach 250 Meter bogen wir von der Straße nach links ab und fuhren dann über einen schmalen Weg in Richtung Rhein-Herne-Kanal. In fast einem Halbkreis fuhren wir am Kanal entlang und erreichten nach 340 Meter die Bahnhofstraße und dann rechts die Brücke über den Kanal. Den überquerten wir und fuhren dann sofort hinter der Brücke nach rechts zum Stadthafen Recklinghausen herunter.

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Oben das erste Bild zeigt das Vereinheim des Schrebergartens vor dem Kanal. Das zweite Bild ist bei der Kanalbrückenüberquerung entstanden. Es zeigt wie schlecht das Wetter wieder geworden war. Darunter das Bild zeigt Kunst am Stadthafen. Dort steht auch ein Infoschild zur Emscherkunst 2016. Das letzte Bild zeigt die neu gestaltete Hafenmauer. Da es fester zu regnen begann, entschlossen wir uns in das Strandcafe einzukehren. Dort bestellten wir uns einen Cappu und Natz ein bleifreies Weizenbier. Während wir unsere Getränke tranken, wurde das Wetter wieder besser. Es regnete nicht mehr und es kam sogar die Sonne heraus. Wir tranken aus und bezahlten. Dann ging es wieder auf die Räder. Wir überquerten die Emscher am Umspannwerk Recklinghausen und fuhren dann nach rechts an der Emscher entlang. Bei der Überquerung der Emscher sahen wir noch einmal den „Schokoladenbrunnen“ in der Emscher.IMG_5517

Der Brunnen, Emscherkunst 2016.

Da wir im Strandcafe noch etwas getrunken hatten, entschieden wir, dass wir dann in einem Rutsch nach Hause fahren. Keine Umwege mehr, kein große Pause mehr. Wir fuhren die ersten 4,25 Km ohne Pause und erreichten dann die Stelle, wo die König Ludwig Trasse die Emscher kreuzt. Dort machten wir noch einmal eine Trinkpause. Dann ging es weiter.

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Die Bilder oben zeigen unsere ersten 4,25 km an der Emscher entlang. Das erste zeigt die Mündung des Landwehrbachs in die Emscher. Dann zweimal die Mährenfurt, ein Kunstwerk an der Emscher. Dann die Emscher einmal frei einsehbar. Darunter ein nachgebauter Schacht in einem Garten in König Ludwig. Noch einmal die Emscher, die am Montag sehr stank. Das letzte Bild zeigt die Brücke über die Emscher. Dort geht die König Ludwig Trasse drüber.

Wir fuhren dort nach links an die Alte Fahrt. Wir erreichten die Wartburgstraße und fuhren nach links auf diese.Es ging bis zur Suderwicher herunter, die wir überquerten. Dann fuhren wir nach rechts und dann nach links nach Becklem herein. Über die Becklemer Straße erreichten wir die Beckumer Straße. Auf der fuhren wir über die Bahnlinie vor Becklem und dann nach links in den Weg Zu den Höfen.

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Oben im ersten Bild fahren wir die letzten Meter an der Emscher entlang. Im Zweiten Bild fahren wir auf der Becklemer Straße am Haus meiner Kegelschwester vorbei. Im dritten Bild sind wir auf dem Weg Zu den Höfen unterwegs.

Wir erreichten die Dortmunder Straße und überquerten sie. Es ging auf der Klosterstraße am Kloster vorbei. Dann über die Schulstraße zur Dahlstraße. Die fuhren wir dann herunter.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg am Kloster vorbei und dann über die Dahlstraße. Das letzte Bild zeigt den einstmals schönsten Baum NRW´s an der Ecke Dahlstraße-Alte Hagemer Landstraße.

Dort fuhren wir nach rechts. Es ging über die Telemann- und Schubertstraße bis zur Wagnerstraße. Dort verabschiedeten wir Friedel und wir fuhren weiter in den Hötting. Wir machten aber noch einen kleinen Abstecher in die Stadt. Wir waren neugierig, ob die Kreissparkasse wieder geöffnet war, nach dem sie am Morgen überfallen wurde. Sie war wieder geöffnet.  Wir fuhren über die Martin Luther Straße zur Rottstraße. Vorbei am Krankenhaus und dann durch die Fußgängerzone bis Kurz vor der Post. Dort verabschiedeten wir Natz. Willi und ich fuhren die Lohstraße hoch und dann auf die Kreuzstraße. Dort war Willi zu Hause. Ich musste noch 800 Meter fahren und war dann auch um 18 Uhr zu Hause.

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Das letzte Bild der Tour zeigt die Castroper Straße in Richtung Neumarkt.

Männer es war wieder schön mit euch. Leider war das Wetter mal wieder nicht so toll. Wir haben wieder neues gesehen und sind 62 km gefahren.

Opaju

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