Wandertour 09.01.2017(Einmal um die Dattelner Kanäle und dann zum Kilometer 21)

Allen ein frohes und gesundes Neues Jahr wünschen die vier Wanderburschen Willi, Friedel, Natz und Jürgen.

Unsere letzte Tour war ja noch im alten Jahr am 19. Dezember. Da nach haben wir Weihnachten gefeiert, sind ins neue Jahr gerutscht, hatten am 2 Januar, dem ersten Montag in 2017 noch keine Lust zu Wandern, deshalb mussten wir jetzt endlich wieder los. Die müden Knochen bewegen, Gewicht machen und wieder fit werden für das kommende Frühjahr. Dann gehen unsere Fahrradtouren wieder los.

Der einzige der etwas getan hat war unser Willi. Der ist in einer Woche ca. 60 Km gelaufen.

Was machen wir am Montag, ist eigentlich immer meine Frage an die Jungs. Diesesmal machte ich einen Vorschlag. Lasst uns einmal um die Dattelner Kanäle gehen und am Ende der Tour kehren wir in den neu eröffneten Kilometer 21 ein.

Diese Lokalität, schon seid einigen Jahren ein Kultkiosk am Dattelner Hafen, genau 21 Km vom Beginn des Dortmund-Ems-Kanal am Dortmunder Hafen entfernt, musste umziehen. Bei schönem Wetter ein Anziehungspunkt für Radfahrer, Spaziergänger und auch Kradfahrer. Bei Charli einen Kaffee oder ein Kaltgetränk trinken, die Bewegungen auf dem Kanal beobachten, das alles war schon einige Jahre Kult am Dattelner Hafen.

Am 7.1.2017 ist der Kilometer 21 nun auf die andere Kanalseite umgezogen. Der Betreiber hat einen Pachtvertrag mit der TG Datteln gemacht und betreibt nun in den Clubräumen der TG Datteln ein öffentliches Lokal. Wie das nun aussieht wollten wir ehemaligen TGler uns am Montag einmal ansehen.

Wir trafen uns um 10 Uhr beim Natz an der Höttingstraße. Friedel kam mit seinem Auto und parkte es am Hafen. Willi Natz und ich folgten ihm dort hin. Es ging nach rechts am Hafenlokal vorbei. Dort viel Willi ein Schild auf, dass dort an der Hausmauer befestigt war.

Oben das Schild, dass ich fotografieren sollte. Warum eigentlich Willi? Habe gar nicht nachgefragt, was ihn an diesem Schild so interessierte. Na egal, kläre ich demnächst ab.

Wir erreichten das Auto von Friedel. Der hatte den Hund seiner Tochter mitgebracht. Maja, so der Name der Hündin begrüßte uns. War ja schon einmal mit uns gelaufen. Nach dem wir uns alle begrüßt hatten und ein gesundes neues Jahr gewünscht hatten ging es los. Vorbei am Kilometer 21 gingen wir in Richtung Schiffermast über die Hafenpromenade. Auf der anderen Kanalseite konnten wir nach einigen Metern schon unser Ziel sehen. Den neuen Kilometer 21 in den Clubräumen der Tennisgemeinschaft Datteln. Ist da am Montag wohl auf, war unsere bange Frage. Wir werden sehen. Vom ehemaligen Km 21 bis zum Schiffermast legten wir 330 Meter zurück. Am frühen Montagmorgen war da noch nichts los und das Wetter war ja nicht berauschend. So konnte man dort keinen Trubel erwarten.

Die Bilder zeigen einen trüben Tag. Im ersten Bild sieht man auf der anderen Kanalseite im Hintergrund die Clubräume der TG Datteln. Unser Ziel. Im zweiten Bild sieht man das Clubhaus der Kanuten Emscherlippe. Im dritten Bild meine Großen mit einem kleinem Hund. Maja. Im Hintergrund schon der Schiffermast. Das letzte Bild zeigt die Schiffsschraube, die am Schiffermast befestigt ist.

So sieht es im Sommer bei gutem Wetter am Schiffermast aus.

Ein Stückchen weiter war dagegen schon etwas mehr los. Ein Tankwagen brachte Dieseltreibstoff und befüllte das  Bunkerboot Faldentor. Dort gingen wir schnell vorbei, denn die Pumpe machte ordentlich Krach. Rechts von uns öffnete sich das Dattelner Meer.

Der Kanalhafen Datteln ist Treffpunkt des Wesel-Datteln-Kanals und des Dortmund-Ems-Kanals. Hier wird’s weit: Die Wasserstraßen dehnen sich zu einer großen Wasserfläche – dem Dattelner Meer. Die beliebte Freizeitstätte lädt zu Spaziergängen und Radtouren ein.

Hier wurden Kähne geschleppt

Zu Zeiten des Schleppmonopols auf den westdeutschen Wasserstraßen von 1914 bis 1967 wurden hier die nicht-motorisierten Lastkähne an die staatlichen Schlepper angekoppelt, um zu den Häfen des Kanalnetzes geschleppt zu werden. An der damaligen Hebestelle des Schleppbetriebs konnten die Schiffer die erforderlichen Fahrscheine lösen. Heute befinden sich am Dattelner Meer die Fernsteuerzentrale, ein Stützpunkt der Wasserschutzpolizei sowie einige Unternehmen für Schiffsausrüstung.

Quelle: Metropoleruhr

Kurz hinter der Kurve, die die Uferpromenade macht, liegt links die Dienstelle der Wasserschutzpolizei Duisburg-Meiderich. Danach steht das Gebäude, in dem sich die Fernsteuerungszentrale der westdeutschen Kanäle befindet.

FERNSTEUERZENTRALE WASSERVERSORGUNG

Die Fernsteuerzentrale Wasserversorgung (FZW) wurde 1984 in Datteln in Betrieb genommen und ersetzte damit die frühere regionale bzw. örtliche Steuerung der Wasserbewirtschaftung der Westdeutschen Kanäle durch zentrale Überwachung und Steuerung. Neben der zentralen Steuerung der Pumpwerke und sonstigen Speisungseinrichtungen zwischen Bergeshövede, Hamm, Friedrichsfeld und Duisburg, werden hier die Wasserstände aller Kanäle und die für die Kanalspeisung maßgebenden Stauhaltungen der Lippe und Ruhr überwacht.

Rechts vom Leinpfad, im Dattelner Meer sind die Boote der Wasserschutzpolizei untergebracht. Ebenfalls das Löschboot der freiwilligen Feuerwehr Datteln. Danach kommt der Wasserrastplatz im Dattelner Meer. Eine Anlegestelle für Motoryachten.

WASSERWANDERRASTPLATZ DATTELNER MEER

Der Wasserwanderrastplatz zeichnet sich durch seine reizvolle Lage am Dattelner Meer aus. Er liegt am Südufer und ist über die Hafenstraße erreichbar. Von hier aus ist es nicht weit zum Volkspark, zur Dattelner Altstadt und zum Hermann-Grochtmann-Museum, in dem auch die Tourist-Information untergebracht ist. In der Nähe findet jährlich im August das mehrtägige Kanalfestival statt.

Wasserwanderplatz im Dattelner Meer.

Quelle: Metropoleruhr

Oben im ersten Bild sieht man Friedel und Maja am Bunkerboot Faldentor. Das zweite Bild zeigt das Dattelner Meer und im Hintergrund das Sicherheitstor zur Neuen Fahrt. Im dritten Bild ist im Vordergrund die Bootshalle der freiwilligen Feuerwehr zu sehen. Im Hintergrund sieht man die große Schleuse Datteln- Natrop.

Auf die gingen wir zu. Nach dem Bootshaus der Feuerwehr überholte uns ein kleiner Vogel. Friedel hatte sofort erkannt was uns da überholt hatte. Sein Lieblingsvogel. Ein Eisvogel. Der setzte sich auf das Geländer, das vom Leinpfad zum Ponton des Wasserwanderplatzes führte. Dort blieb er sitzen. Für ein Foto war er noch zu weit weg. Etwa 100 Meter. Ich hoffte er bleibt sitzen und ich kann ihn noch fotografieren. Wir kamen näher und der Vogel blieb sitzen. Er erlaubte mir drei Fotos von ihm zu machen.

Dreimal ein Bild des Eisvogels.

Dann waren wir wohl zu nahe und er tauchte kurz ins Wasser, kam heraus und hatte einen kleinen Fisch gefangen. Das ging alles so schnell, sodass ich das nicht mehr fotografieren konnte. Dann flog er weg, machte eine Kurve und setzte sich wieder auf das Geländer und wartete wohl auf den nächsten Fisch. Wir gingen weiter in Richtung Schleuse. Nach etwa 170 Meter waren wir im Bereich, wo der Mühlenbach unter dem Dattelner Meer hergeführt wird. Vom Leinpfad aus konnte man nach links unten den Einlass des Düker sehen.

Oben im ersten Bild sieht man noch einmal den Wasserwanderrastplatz. Das zweite Bild zeigt den Mühlenbach wie er in den Düker fließt. Nach etwa 270 Meter tritt der Mühlenbach wieder ans Tageslicht, auf der anderen Kanalseite in Natrop.

Bis zur Schleusenbrücke hatten wir noch etwa 550 Meter zu gehen. Wir erreichten die Schleuse und überquerten den Kanal. Dann ging es nach rechts weiter in Richtung Alter Fahrt. Entlang dem Dattelner Meer, bewegten wir uns fast einen Kilometer, bis wir an das unter Denkmalschutz stehende alte Sperrwerk zur Alten Fahrt kamen. Dort ging es nach links auf den Leinpfad der Alten Fahrt.

Links vom Leinpfad stand noch 1991 das Sicherheitstor-Wärtergehöft. Wir wanderten rechts an dem dazugehörigen Garten vorbei, an den nur noch der alte Obstbaumbestand erinnert.

Die ersten drei Bilder sind im Bereich der Schleuse Datteln gemacht. Die beiden ersten Bilder zeigen das Unterwasser der Schleuse Datteln. Das dritte Bild das Oberwasser der Schleuse. Das vierte Bild zeigt den Turm der Amanduskirche, der von unserem Standort an der Schleus 1800 Meter Luftlinie entfernt ist. Im fünften Bild sieht man das Dattelner Meer und im Hintergrund die Hafenbrücke. Das letzte Bild zeigt das alte Sicherheitstor an der Alten Fahrt.

Die Alte Fahrt hatte noch eine Eisdecke, die aber nicht mehr geschlossen war. Friedels Hund Maja lief sehr nah ans Ufer und Friedel pfiff sie zurück, da er sich sorgte, dass Maja auf das Eis laufen könnte. Wir glaubten, dass das Eis sie nicht mehr gehalten hätte. Maja war folgsam und kam vom Ufer weg. Vor uns auf dem Leinpfad stand ein Bagger, mit die „Holländer“, die immer an den Kanälen um Datteln herum arbeiten, verrottete Baumwurzelstümpfe aus dem Kanaldamm herauszogen. Wir fragten den jungen Mann warum das gemacht wird. Keine Ahnung, war seine Antwort. Wir haben nur den Auftrag vom WSA. Unten im Graben, am Grund des Kanaldamms war ein zweiter Mann, der eine Kette um einen alten Stumpf legte. Es wurde ein Seil nach oben geführt und dann wurde der Stumpf herausgezogen.

Im ersten Bild sieht man Maja am Ufer der Alten Fahrt. Ein Baum ist in die Alte Fahrt gestürzt. Der Bagger der Holländer und Friedel nimmt Maja an die Leine. Im letzten Bild sieht man Natz und Willi im Gespräch mit einer Dame, die vier Windhunde mit sich führte. Die seien den spanischen Hundetötern entkommen.

Wir gingen weiter  und erreichten die Klaukenbrücke. Die überspannt den Pelkumer Weg.  Links von ihr liegt der Freizeitpark Klaukenhof. Wir überquerten die Brücke und gingen weiter in Richtung der Lippe. Die Lippeüberquerung erreichten wir nach 1,1 Km. Natürlich machten wir dort eine kleine Pause, wie immer wenn wir dort vorbei kommen. Das Lippewasser war am Montag trübe und einen Eisvogel sahen wir auch nicht. Wir gingen noch 225 Meter weiter und wechselten dann die Kanalseite über einen Damm. Von Datteln bis nach Olfen gibt es 9 solcher Dämme. Die teilen die Alte Fahrt von Datteln nach Olfen in 9 Becken auf. Nach dem neunten Becken kommt dann der ehemalige Olfener Hafen, den man als zehntes Becken zählen muss.

Oben im ersten Bild sieht man den Bereich der Klaukenbrücke. Im zweiten Bild schon die Lippebrücke. Das dritte Bild zeigt Eis an der Lippebrücke und das zeigt uns, dass der Wassertrog nicht mehr ganz dicht ist. Im nächsten Bild ist eine „Sternschnuppe“ durch das Eis gefallen, meinte Willi. Na sollen wir ihm das glauben? Das fünfte Bild zeigt die trübe Lippe in Richtung Rauschenburg. Das letzte Bild zeigt einen Graureiher den das dünne Eis der Alten Fahrt hält.

Nach der Dammüberquerung gingen wir wieder in Richtung Lippebrücke.

Alte Fahrt (Dortmund-Ems-Kanal)

Die Lippebrücke der Alten Fahrt

Als Alte Fahrt wird ein stillgelegter Abschnitt des Dortmund-Ems-Kanals am Dattelner Meer bezeichnet. Das 8650 Meter lange Teilstück erstreckt sich von Datteln (Kanalkilometer 21,5) bis hinter Olfen (30,3 km).

Der Dortmund-Ems-Kanal wurde 1899 eröffnet. Im Bereich der Alten Fahrt war der Kanal mit besonders hohen Dämmen versehen, auf 5600 Meter höher als zwölf und auf 2775 Meter höher als neun Meter. Außerdem waren in diesem Bereich fünf Kanalüberführungen gebaut worden, davon drei Straßen- sowie Lippe- und Steverüberquerung. 1929 bis 1937 wurde von Datteln in Richtung Lüdinghausen die erste neue, zügige Linienführung errichtet. Insgesamt erhielt der Dortmund-Ems-Kanal acht „Zweite Fahrten“. Sie waren notwendig geworden, um dem gestiegenen Verkehrsaufkommen mit größeren Schiffstypen Rechnung zu tragen. Insbesondere die Brückenbauwerke, die keinen Begegnungsverkehr der Schiffe zuließen, verzögerten vorher den schnellen Warentransport. Der Bau war auch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Nationalsozialisten, nach deren Machtergreifung durch Häftlinge aus dem KZ Börgermoor fertiggestellt.[1]

Kanalüberführungen

Kurz nach dem Dattelner Meer, in Höhe des Freizeitparks Klaukenhof, befindet sich die Kanalbrücke über den Pelkumer Weg am Kanalkilometer 22,2. Etwas weiter nördlich quert der Kanal mit der 1895 errichteten Kanalbrücke Alte Fahrt in 18 Meter Höhe über dem Wasserspiegel die Lippe. Diese Brücke am Kanalkilometer 23,2 ist 16 Meter breit und 70 Meter lang und wird von drei Bögen getragen. Direkt an der Brücke lag auch das Einspeisungsbauwerk, das den Kanal mit Lippewasser versorgte. In Olfen wird eine Straße überquert; wegen des 60-Grad-Winkels zwischen Kanal- und Straßentrasse wird sie Schiefe Brücke genannt. Kurz hinter dem Ortskern liegt die Kanalbrücke über die Stever, ähnlich wie die Lippebrücke in drei Bögen ausgeführt, allerdings nur circa 10 Meter über der Wasseroberfläche. Weiter nördlich befand sich eine weitere Straßenbrücke in Höhe der später dorthin verlegten Bundesstraße 235.

Alle Kanalüberführungen wurden unter Leitung des Königlich Preußischen Oberbaudirektors Karl Hinckeldeyn im Stil des Historismus entworfen und mit Ruhrsandstein verkleidet.

Umgestaltung

Zugefrorene Alte Fahrt mit Olfener Kirchturm im Hintergrund

Nach Fertigstellung der Neuen Fahrt war das alte Teilstück noch eine Weile als Ausweicharm in Betrieb, wurde schließlich aber renaturiert und beherbergt heute Biotope. Der Wasserspiegel ist zur Sicherheit der Böschungen abgesenkt und von Erdwällen gequert.

Bereits 1980 strebten der Kreis Recklinghausen und die Stadt Datteln den Erhalt der Alten Fahrt an. Da Olfen ansonsten kaum Wasserflächen nach dem Sportflächenplan hatte wurde die Alte Fahrt auch als Bademöglichkeit genutzt. Weitere Freizeitnutzungen waren Camping, Wandern und Radfahren sowie Wassersport mit Motorbooten, welche auch den Olfener Hafen nutzen.

Das Westfälische Amt für Denkmalpflege beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe erklärte, dass die Kanalüberführungen „als Meilensteine der Technikgeschichte im Ruhrgebiet“ Denkmalwert besaßen. Die Bundeswasserstraßenverwaltung hob Sicherheits- und Kostenüberlegungen hervor. In einem Meinungsaustauschverfahren wurden vier Varianten der Nachnutzung diskutiert, die vom weitgehenden Verzicht auf Wasserflächen bis zum vollständigen Erhalt reichten. 1986 war das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen und die heutige Nutzungsvariante beschlossen. Bis auf die nördlichste Brücke sollten alle Bauwerke erhalten bleiben.

Vom Dattelner Meer ist die Alte Fahrt mit einer Spundwand und einem Erdwall abgetrennt. Das 700 Meter lange Stück bis zur ersten Kanalüberführung besteht aus einer durchgehenden Wasserfläche, vor und nach der Straßenüberquerung befinden sich Erdwälle im Wasserbett. Bis zum Olfener Hafen befindet sich noch Wasser im Kanalbett, in regelmäßigen Abständen durch Erdwälle gesichert. Die Dämme sind inzwischen von Bäumen bewachsen. Nach dem heutzutage deutlich verkleinerten Hafenbecken sind die Dämme zwar noch erhalten, der Trog ist allerdings mit Erde aufgefüllt und als Rad- und Wanderweg ausgeführt. Nach der Steverbrücke senkt sich die ehemalige Kanalstrecke ab, ist aber durch Bepflanzungen noch in der Landschaft ablesbar. Bei Kanalkilometer 29,5 ist ein circa 800 Meter langes Stück im Originalzustand erhalten und direkt mit dem Dortmund-Ems-Kanal verbunden. Es wird als Yachthafen genutzt.

Quelle: Wikipedia

Auf dem Weg dorthin viel mir wieder einmal der Hof auf, der links unterhalb des Kanaldamms liegt und verfällt. Das erste Mal ist mir das Gehöft im Januar 2014 aufgefallen. Da habe ich ein Foto davon gemacht. Aus dem Jahre 2009 gibt es ein Foto in Google Earth, da sieht alles noch ganz ordentlich aus. Am Montag war der Anbau ins sich zusammengebrochen. Wir erreichten wieder die Lippebrücke, überquerten sie wieder und gingen dann nach links die Treppe herunter, die uns auf den Weg neben dem Kanaldamm brachte. Dort gingen wir nach links in Richtung Pelkumer Weg.

Oben das erste Bild zeigt den verfallenden Hof im Jahre 2014. Das zweite Bild zeigt die Baustelle an der Neuen Fahrt, dort wo die Lippe den Dortmund-Ems-Kanal unterquert. Dort wo 2005, durch einen Baustellenunfall der Kanal leergelaufen war. Das dritte Bild zeigt den Zustand des Hofes am Montag. Im nächsten Bild sieht man noch einen Hof. Das Dach dort sieht auch so aus, als würde es nicht mehr lange halten. Im fünften Bild sieht man die Brücke über die Lippe von der anderen Seite. Auch dort sieht man Undichtigkeiten im Mauerwerk. Dann zwei Mal die Lippe in östlicher Richtung fotografiert. Das achte Bild zeigt uns einen Graureiher, der die Brücke überfliegt. Im Bild neun und zehn gehen meine Großen die steile Treppe vom Kanaldamm herunter. Im letzten Bild darf Maja wieder ohne Leine laufen.

Der Weg unterhalb der Kanaldamms hat rechts vom Weg einen alten Baumbestand. Darunter auch Kastanien. Willi erinnerte sich, dass er immer mit seiner Enkeltochter dort die Kastanien aufgesammelt hat. Einen Eimer voll, weil es so einen Spaß machte. Der Enkeltochter. Links vom Weg gibt es ein großes Feld und Baumbewuchs. Wir erreichten den Pelkumer Weg und gingen nach links auf diesen. Nach 230 Meter erreichten wir die Brücke, die den DEK über den Pelkumer Weg führt. Wir durchquerten den Brückentunnel, der etwa 72 Meter lang ist. Auf der anderen Seite geht es dann nach rechts hoch auf den Kanaldamm. Dort mussten wir 9 Höhenmeter auf 172 Meter verteilt erklimmen. Das bedeutete eine Steigung von 5,24 %. Hört sich nicht so dolle an, mich quält dabei mein Rücken. Bergauf ist immer schlecht. Aber wir erreichten den Leinpfad, schüttelten uns einmal und dann ging es Richtung Dattelner Meer. Der Leinpfad war ganz schön matschig, denn der Frost war am Montag schon fast wieder heraus aus dem Boden. Wir erreichten das Sicherheitstor, dass 2005 verhinderte, dass das Dattelner Meer, bei dem Baustellenunfall, leergelaufen wäre. Nach weiteren 640 Metern, entlang am Dattelner Meer, erreichten wir die Straße zu den Sportstätten. Dort gingen wir nach links.

Das erste Bild zeigt die Kanalunterführung in Natrop. Dann zwei Mal das Dattelner Meer. Einmal mit der Schleuse im Hintergrund. Im vierten und fünften Bild sieht man einen Zaun aus Kopfweiden, der von Menschenhand geschaffen wurde. Im vierten Bild sieht man noch einmal Friedel mit Maja, die über den Nethövelberg gegangen waren.

Wir kamen unserer ehemaligen sportlichen Heimat näher. Der Tennisgemeinschaft Datteln e.V. Dort haben wir vier uns in den neunziger Jahren kennengelernt. In der Tennismannschaft Herren 55 haben wir gespielt. Es spielen nur noch Friedel und Natz Tennis. Aber nicht mehr im Verein, sondern mit einer Truppe im Winter in der Halle der TG. Willi und ich mussten das Tennisspielen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Wir erreichten das Clubhaus der TG. Dort hatten wir viele Stunden verbracht und eine ganze Zeit das Vereinleben mitgeprägt. Das ist nun aber Vergangenheit. Alles hat seine Zeit. Wir hofften, das der neu eröffnete Kilometer 21 auf hatte. Da sahen wir schon Charly Klupsch, der draußen vor dem Eingang stand. Wir kehrten ein. Viel hat sich nicht geändert im Vereinsheim der TG. Die Theke steht noch. Die Möbel sind dieselben. Nur drei Kühlschränke, die im vorderen Raum stehen sind neu. Friedel machte noch Maja etwas sauber, damit wir nicht alles versauen. Dann machten wir es uns bequem am letzten Tisch rechts vor dem kleinen Saal. Wir entschlossen uns eine Kleinigkeit zu Essen und bestellten uns eine Currywurst mit Pommes. Ein Bier dazu und wir waren zufrieden. Nach etwa einer Stunde machten wir uns dann wieder auf den Weg. Wir gingen wieder zum Kanal und dort nach links in Richtung Hafenbrücke. Dort wird der Weg im Moment neu gemacht und eigentlich hätten wir dort nicht hergekonnt. Aber die Arbeiter waren sehr nett und winkten uns durch.

Die beiden letzten Bilder zeigen uns am Kanal in Richtung Hafenbrücke gehen.

Wir erreichten die Hafenbrücke, kletterten noch einmal die Treppen hoch, überquerten den Kanal und gingen auf der anderen Seite die Treppen wieder herunter. Wir erreichten Friedels Auto. Wir verabschiedeten Natz, der fast zu hause war. Friedel war so freundlich und brachte Willi und mich nach Hause.

Männer es war wieder ein schöner Tag mit euch. Wir haben 8,5 Km hinter uns gebracht.

Opaju

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