Wandertour 29.01.2018(Um den östlichen Hullerner Stausee wandern)

Für diesen Montag hatten wir uns entschieden, vom Dorf Hullern aus zum östlichen Teil des Hullerner Stausees zu laufen und den dann einmal zu umrunden. Ich holte meine Männer mit dem Auto ab und wir fuhren dann über Ahsen in Richtung Hullern. Über die Hullerner Straße ging es 3,7 Km. Dann bog ich nach rechts auf die Antruper Straße ab. die führte uns ins Dorf Hullern. Es ging zur Sankt Andreas Kirche von Hullern. Dort gibt es Parkplätze. Dort stellte ich mein Auto ab. Wir stiegen aus und begannen unsere Wanderung.

Oben, zur Orientierung wo wir uns herumgetrieben haben, habe ich eine Übersichtskarte in Google Earth erstellt. Die rote Linie ist unser Weg, den wir gelaufen sind. Ziemlich mittig sieht man den östlichen Teil des Hullerner Stausees. Links darunter das Dorf Hullern mit der Kirche und der Bäckerei, die wir nach unserer Wanderung besuchen wollten. Ein gelber Pieker markiert die Brücke über den Stausee. Die Pieker rechts weisen auf den Einfluss der Stever in den Stausee hin, den Hof Vinnemann, die alte Steverbrücke, rechts vom Hof. Ganz rechts sieht man dann noch das Restaurant Heidekrug, dass an der Kökelsumer Straße liegt, die aus Olfen kommt. Unten sieht man das Höhenprofil unserer Tour.

Vom neuen Dorfplatz aus gingen wir über die Andreasstraße in nordöstlicher Richtung. Links lag die Kirche, an der wir vorbei gingen. Gegenüber dem Dorfplatz lag auf der anderen Straßenseite der Hauptstraße die Bäckerei Tönnes. Ich lief dort mal schnell rüber und fragte ob die auch übern Mittag geöffnet haben. Ja hatten sie. Dann konnten wir nach unserer Tour dort mal unsere Pause machen. Am Ende des Dorfplatzes, links an der Andreasstraße 11 steht noch das Haus, in dem es bis 1995 die Gaststätte Wilms gab.

Haus-Nr. 12 / Spätere Anschrift: Kirchstr. 12
Heutige Anschrift: Andreas-Str. 11 – Aufgabe der Gaststätte im Sept. 1995

Quelle: http://www.heiko-bruder.de/hullern-gewerbe/alte-ehemalige-gastwirtschaften.html

Friedel kannte die Gaststätte noch. Neben der ehemaligen Gaststätte liegt der alte Friedhof. An dem gingen wir vorbei und dann auf die Straße Am Schulten Hof. Auf der gingen wir nach links. Nach 90 Meter erreichten wir die Straße Schürstatt und gingen dort nach rechts. Über die Schulstraße erreichten wir dann, nach links gehend, die B 58. Die überquerten wir und verließen damit zunächst das Dorf Hullern.

Bei der Recherche über Hullern habe ich eine Seite gefunden, die Stupedia heißt und von Wikipedia abgeleitet ist. Das Motto der Seite ist: Wissen sie Bescheid? Nein? Wir auch nicht. Eine sinnfreie Enzyklopädi, die nicht so ernst genommen werden will.

Hullern

Hullern (russ. иди́ к чёрту!, span. culo, chin. 屁股 [屁股]), auch das Dorf der Diebe und Landstreicher genannt, das fast wie pullern klingt, ist eine ganz eigene Welt zwischen zwei reißenden Flüssen, der Stever und der Lippe, am Rande des Borkengebirges. Möchte man Hullern mit dem Auto erreichen, nimmt man die B58. Dabei ist Vorsicht geboten, denn schneller als man denkt ist man an Hullern vorbeigefahren. Es wirkt nahezu unsichtbar hinter der zwei Meter hohen Mauer, die es von der Außenwelt abschirmt. Gerne wird Hullern auch mit Holland verwechselt.

Geschichte

Die Gründung des Dorfes liegt schon weit zurück. Kirchenbücher, griechische und germanische Sagen berichten, dass Hullern durch die Römer ungefähr am 24.12.437 v. Chr. gegründet wurde. Genauer gesagt sollte Hullern das zweite Rom werden und den Namen Hullurus Fiabolus tragen. Das Dorf, das zwischen zwei Flüssen liegt, hatte die perfekte Lage, um die Germanen in Schach zu halten. Schutzwälle und Schlachtgräben sind in nahe gelegenen Wäldern noch aufzufinden. Zudem wurden bei der Erweiterung des Dorfes Überreste gefunden, die darauf schließen lassen, dass die Varusschlacht nicht im Teutoburger Wald, sondern im Hullerner Forst stattfand.

Hullern, das zu dieser Zeit das Zentrum der Macht im nördlichen Römischen Reich war und zu der Kolonie Rockubus Termanidus gehörte, besaß sowohl die militärische als auch die Macht im Handel. Es wurde vor allem mit Gras gedealt. Somit war Hullern die reichste und meist bevölkerte Stadt in der Region. Dass in Hullern heute nicht mehr viel von der römischen Bevölkerung zu sehen ist, liegt daran, dass nach der Niederlage Roms bzw. Hullerns, nicht mehr viele übrig blieben. Durch Brände und Plünderung wurde die Stadt fast vollkommen zerstört. Es blieb also bei einer bescheidenen Größe.

Auch im Mittelalter taucht Hullern häufig in den Geschichtsbüchern auf. Durch die Lage an den Flüssen kontrollierte das Dorf die Hauptschifffahrtswege nach Holland, die besonders für den Grashandel von Bedeutung waren. Die Bewohner Hullerns waren als die Schrecken der Kaufleute bekannt, zudem war Hullern unabhängig und zahlte an nichts und niemanden Steuern. Fremden war es verboten, das Dorf zu betreten, denn die Hullerner wollten genau wie heute, unabhängig und unter sich bleiben. Somit war Hullern allen ein Dorn im Auge. Auch hätte Hullern zu dieser Zeit fast einen weiteren Beinamen erhalten, da sich die Fürsten jedoch nicht zwischen skrupellos und skrupeldumm entscheiden konnten, blieb es einfach bei Hullern.

Wahrzeichen

Nicht nur seine beachtliche Einwohnerzahl, sondern auch die Vorfreude auf Windräder zeichnet es aus. Die Moschee St. Andreas ist das Wahrzeichen des Dorfes. Das Sportzentrum Hullerns, das nicht nur ein großes Stadion sondern auch Golf-Tennis- und Tischtennisplätze zu seinem Gebiet zählen darf, wird wahrscheinlich 2034 als Austragungsort für die Olympischen Spiele genutzt werden. Zu diesem Anlass wird der Bürgermeister, der nicht nur buddeln, sondern auch singen kann, höchstpersönlich ein Schwimmbad ausgraben.

Sonstige Attraktionen sind das Ehrenmal, kürzlich restauriert und mit seiner Bushaltestelle Treffpunkt für Jugendliche und der Kunstfliegerverein, der von den Dorfbewohnern sehr begrüßt wird.

Besonderheiten

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Sowohl das Fünf-Sterne-Restaurant „Dorfgrill“ als auch der Szenepub „Cash“ laden jederzeit zu einem Besuch ein. Der neue „Schumann-Gedächtnisplatz“, der durch seine besondere Architektur beeindruckt und als Parkplatz genutzt werden kann, ist von Bänken und Pflastersteinen geprägt. Wo früher ein überflüssiger Rasenplatz war, stehen jetzt stilvolle Lampen und plattgetrampelte Blumen, die ihre 100.000 Euro wirklich wert sind.

Die Hullerner Einkaufsmeile, die mit der  nicht zu vergleichen ist, bietet viel Platz zum Shoppen und Frühshoppen. Zu verhungern braucht man in diesem Dorf nicht, denn der Supermarkt bietet alles, was das Schlemmerherz begehrt. Auch die Körperpflege bleibt nicht auf der Strecke, denn ein führender deutscher Drogerie-Discounter ist mit seinen Fotofilmen und CDs zur Stelle. Benötigt man leider doch mal etwas aus der nächstgelegenen Stadt und hat kein Auto zu Verfügung, fährt man einfach per Anhalter, denn der Bus kommt bei Möglichkeit alle zwei Stunden.

In Hullern ist es verboten, die Fußgängerwege zu nutzen, daher ist das Laufen auf der Straße üblich. Dies wird jährlich durch eine Parade in Uniform und in einem großen Festzelt gefeiert. Hierbei ist es wichtig, sich möglichst besoffen eine Straßenschlacht zu liefern (Schanzenstürmen) und am nächsten Morgen verkatert in Vorgärten aufzuwachen.

Naherholungsgebiet

Das Naherholungs- oder auch Naturschutzgebiet „Hullerner See“ bietet neben Hundekacke und Mülltonnen, viel Platz zum Schwarzangeln und Grillen. An einem Sommernachmittag hat man, inmitten hunderter Besucher, immer die Chance seine Ruhe zu genießen. Schwimmen ist im See nicht erlaubt, zudem wachsen Blaualgen, die dem Wasser einen ganz besonderen Schaum und Charme geben. Aber nicht nur der See ist ein Licht am Ende des Tunnels, sondern auch der „Alte Postweg“, der gern und oft von Motorrädern als Motocross-Strecke genutzt wird. Ein weiteres Naherholungsgebiet soll mit Windkraftanlagen entstehen, die dem Dorf besondere Ruhe und Kraft geben sollen.

Hulleraner

Die Artenvielfalt in Hullern ist beträchtlich. Neben der Spezies „Hulleraner“, die sich besonders in der Nähe der Lippe durch ihren ausgeprägten Kampfeswillen auszeichnet, gibt es noch Kühe. Der natürliche Hulleraner hat nicht nur wurstige Finger, sondern auch eine dicke Lippe, die er gerne mal riskiert. Er trägt ein kariertes Hemd, doch wenn dieses in der Wäsche ist, kann auch gerne Overall getragen werden.

Anstelle mit Autos wird in Hullern lieber Trecker gefahren. Dabei zählt: Je lauter, desto besser. Denn nur so können die richtigen Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Gäste werden im Dorf herzlich, mit einem Blick durch die Gardinen, empfangen. Sekundenschnell verbreitet sich die Nachricht von Haus zu Haus. Fremde fallen auf und es ist quasi unmöglich, einen Platz in der hoch geschätzten Gemeinde zu erwerben.

Möchte man sich selber mit neuen Informationen versorgen, sollte man die Getränkescheune oder den Friseur ansteuern.

Rituale

Kinder in Hullern versorgen sich am sogenannten „Sinne Mätens“ (St. Martin) mit Süßigkeiten für das ganze Jahr. Alles was sie nicht mögen, schicken sie anschließend nach Polen. Zudem findet ein Umzug mit brennenden Papierbeuteln statt, bei dem ein verkleideter Dorfbewohner einen Legionär symbolisiert, der in der Varusschlacht für die Niederlage verantwortlich war. Zur Strafe teilt dieser am Schluss des Umzugs seinen Mantel, um seine Schuld zu begleichen.

Zu Ostern ist in besonderer Weise die Dorfjugend aktiv. Für die Frauen sollte man in dieser Zeit immer ein paar Eier bereithalten. Die Männer fahren derweil wie besessen mit Traktoren durchs Dorf. Sie holen Grünzeug, um ein großes Feuer zu entfachen.

Die Senioren des Dorfes veranstalten regelmäßig Kaffeefahrten, bei denen nicht nur die Rente auf dem Kopf gehauen wird.

Die Moschee liegt nicht nur zentral im Dorf, sondern ist auch der Mittelpunkt. Jung und Alt treffen sich dort gern am Sonntagmorgen und strömen in den Gottesdienst, der sich vor Besuchern kaum retten kann.

Freizeitmöglichkeiten

Der Sportverein Hullern, besonders geprägt durch den SV Cash, der bald in die erste Bundesliga aufsteigen wird, lädt zu einem Probetraining ein. Außerdem ist der Sport mit der Flinte hoch angesehen und man misst sich im jährlichen Preisschießen. Herrscht Langeweile, schießt der gemeine Hulleraner auch gern mal ein Rind.

Einmal im Jahr findet der weltweit berühmte Dorfduathlon statt, bei dem nicht nur die Hulleraner ihre Kräfte messen. Teilnahmebedingung ist ein Fahrrad mit Korb. Für dieses Event wird das ganze Dorf gesperrt. Es wird empfohlen, sein Haus früh morgens zu verlassen und nicht vor Dunkelheit wiederzukommen, um dieses Ereignis in keinster Weise zu stören.

Das Blasorchester ist das musikalische Highlight des Dorfes. Bekannt durch seine moderne Musik, ist schon bald eine Schallplatte erhältlich.

Quelle: Stupedia

Eine Seite die nicht alles so ernst nimmt. Ich fand das witzig und unterhaltsam.

Oben sieht man die Sankt Andreas Kirche. Danach zwei Bänke am neuen Dorfplatz mit Luftaufnahmen von Hullern und seinem Stausee. Im nächsten Bild sieht man Friedel und Willi die in Richtung alten Friedhof gehen. Links stehen Stallungen. Sind die von Schulzenhof übrig geblieben? Danach das Bild zeigt die Kirchturmspitze von S. Andreas. das nächste Bild zeigt das Haus Nummer 11, in der bis 1995 die Gaststätte Wilms war. Das letzte Bild zeigt den alten Friedhof.

Nachdem wir B58 überquert hatten ging es in Richtung Stausee. Nach 640 Meter erreichten wir den Weg, der uns nach rechts in Richtung Osten brachte. Der Weg entlang des östlichen Stausees verläuft praktisch parallel zur Hullerner Straße. Wir konnten immer wieder einmal den Stausee sehen. Mal waren wir näher dran, dann wieder weiter weg. Der  Weg ist der alte Prozessionsweg, der Hullerner. An diesem Weg stehen kleine Kapellen. 4 Stück an der Zahl. An einer kamen wir nach etwa 240 Meter vorbei. Es ist die Kapelle Hullern 4. Es ist die „Streylsche Kapelle“ [Hullern, ehemalige Haus-Nr. 8]

Die hofeigene Kapelle wurde im Jahre 1852 erbaut. Um 1900/1905 erwarb Colon Joseph Streyl für stattliche 300 Mark den Altar „Maria Krönung im Himmel“ (22. August), der aus der abgebrochenen Dionysiuskirche zu Seppenrade stammt. Aufgrund eines Hinweises „ auf dem alten Friedhof in Seppenrade vergammelt ein Altar der abgebrochenen Kirche“ wurde er auf den Fund aufmerksam, ließ den Altartisch und die Madonna für fast die gleiche Summe restaurieren und anschließend in der kleinen Kapelle aufstellen.

Quelle: WWW.heiko-bruder.de/hullern-kirche/hofkapellen.html

Oben sieht man die Bilder die ich auf dem Prozessionsweg gemacht habe. Das erste Bild zeigt im Hintergrund den Hullerner Stausee. Bild 2 zeigt die Streylsche Kapelle. Bild 3 Zeigt die Wurzel eines im letzten Sturm entwurzelten Baumes. Bild 4 zeigt den östlichen Teil des Stausees. Im Hintergrund die Brücke, die den Stausee überspannt. Das vierte Bild zeigt noch einmal den Stausee mit der Brücke von einer anderen Stelle aus fotografiert. Was schwimmt im letzten Bild durch den See? Das Hullerner Monster?

Nach 1,8 Km auf dem Weg entlang des Stausees erreichten wir wieder die Hullerner Straße. Die überquerten wir, da Friedel unbedingt die alte Steverbrücke hinter dem Hof Vinnemann ansehen wollte. Natz und ich folgten ihm, Willi ging schon mal weiter auf die neue Brücke. Auf dem Hof angekommen, kam uns der Bauer entgegen. So stellte er sich uns vor. Das muss der Jungbauer gewesen sein. Ein Mann um die Dreißig Jahre alt. Friedel fragte ihn nach der alten Brücke. Er zeigte uns den Weg und erzählte, dass früher über diese Brücke eine Straße verlief. Ich meine das er noch erzählte, dass sein Nachbar sein Feld bearbeiten wollte und deshalb die Straße verlegt wurde. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Straße au der Richtung des Heide Krug gekommen sein kann, der ja nur etwa 300 Meter weiter östlich von der Brücke steht. Wir gingen links an den Stallungen des Hofes vorbei bis zur Stever herunter und konnten dann die alte Brücke sehen. Friedel wäre am liebsten bis dort hin gelaufen, über die Brücke gegangen und dann geschaut, ob wir bis zum Heidekrug gekommen wären. Da Willi schon auf der neuen Brücke auf uns wartete, gingen wir nicht dort hin, sondern begaben uns auch auf die neue Brücke. Bauer Vinnemann hat schon TV Erfahrung gemacht, als die beiden Starköche Björn Freitag und Frank Buchholz mit ihrer Serie Lecker an Bord, den Hof Vinnemann besuchten und  Kartoffeln dort einkauften. Die beiden waren mit einem Hausboot auf dem Dortmund-Ems-Kanal unterwegs und fuhren dann mit ihren Rädern zu Höfen und Erzeugern von Lebensmittel zu kaufen und aus diesen am Abend ein lecker Essen zu kochen.

Kulinarische Entdeckungen rund um Olfen

Die zweite Etappe ihrer Reise bringt die beiden befreundeten Köche weiter in Richtung Norden auf dem Dortmund-Ems-Kanal. In Olfen gehen sie an Land und starten von hier aus die Suche nach den besten Zutaten für das Abendessen an Bord…

Gemüsehof Bleckmann, Vater und Sohn stehen auf dem Feld.

Der Traditionshof der Familie Vinnemann liegt direkt am Ufer der Stever. Seit 500 Jahren ist der Hof schon im Familienbesitz. Vor 20 Jahren haben sich Vinnemanns die  auf Kartoffelanbau spezialisiert. Auf dem Hof mit seiner langen landwirtschaftlichen Tradition hat man auch ein Herz für alte, traditionelle Sorten, wie die Bamberger Hörnchen: Eine Delikatesskartoffel mit nussigem Geschmack, die fast schon ausgestorben war.

Der Hof liegt direkt an der Einmündung der Stever zum Hullerner Stausee. Der ist nicht so bekannt wie der Halterner Stausee, aber genauso schön!

Quelle: WDR 3

Oben im Bild sieht man den Jungbauer, der uns auf dem Hof begrüßte und wohl seinen Vater auf einem Ihrer Kartoffelfelder.

Oben im ersten Bild sieht man Willi auf der neuen Steverbrücke stehen und auf uns warten. Bild zwei zeigt die alte Steverbrücke hinter dem Hof Vinnemann. Bild drei zeigt den Stevereinlass in den Stausee. Das Bild habe ich von der neuen Brücke aus aufgenommen.

Wir überquerten die Brücke über die Stever und gingen dann etwa 150 Meter nach Norden und dann nach links in den Wald. Nun ging es für uns auf den Rückweg. Links lag der Stausee vom Weg. Rechts vom Weg liegt das Gebiet der Borkenberge, das dort seinen südlichen Rand hat. Der Weg verläuft über einige kleine Hügel und steigt sanft von 45 Meter über NN auf maximal 65 Meter über NN an. Auch auf der Seite des Stausees hat man nicht immer einen guten Blick auf den See. Der Weg ist auch einmal näher und dann wieder weiter vom See entfernt. So dauerte es ca. 1,3 Km bis wir die Stelle erreichten, wo eine gute Sicht auf den See möglich ist. Dort, unter alten Buchen steht eine Bank auf der wir immer eine pause einlegen. Am Montag aber nur kurz, weil uns der Wind um den Hinter pfiff und wir uns keine Blasenentzündung holen wollten.

Oben die Bilder zeigen den Weg den wir gegangen sind.

Wir gingen nach der kurzen Pause weiter und erreichten nach etwa 700 Meter die Brücke über den Stausee. Über die gingen wir wieder zum südlichen Ufer herüber. Wir gingen dann nach rechts an den westlichen Teil des Hullerner Stausees entlang. Das waren dann noch einmal 1,2 Km, bis wir dann nach links auf die Borkenbergerstraße einbogen. Die führte uns dann in Richtung Dorf Hullern. Friedel, der etwas hinter uns her ging, war etwa 200 Meter eher nach links abgebogen und ging auf einem Feldweg in Richtung Hullern. Das war die Zeit der kleinen Maja. Die sprintete zwischen Friedel und uns hin und her über das Feld. Das machte ihr Laune. Etwa 70 Meter vor der B58 trafen wir wieder zusammen. Wir überquerten die Bundesstraße und gingen dann wieder durch das Dorf Hullern.

Oben die Bilder zeigen zuerst noch den östlichen Teil des Stausees und die Brücke über den See. Danach ein Bild vom westlichen Teil des Stausees. Die nächsten Bilder sind dann auf dem Weg zur Borkenbergerstraße entstanden und zeigen zwei der Hofkapellen am See und einen entwurzelten Baum. Danach dann Bilder aus dem Dorf Hullern.

Wir erreichten die Sankt Andreas Kirche und dann die Bäckerei Tönnes, in die wir einkehrten. Brötchen oder Kuchen und ein Pott Kaffee belebten unsern Körper wieder. Wir quatschten wieder über Gott und die Welt und dann machten wir uns auf die Heimfahrt. Ich brachte meine großen wieder nach Hause.

Männer es war schön mit euch zu wandern. Wir sind 8,2 Km gelaufen und nicht nass geworden.

Opaju

 

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