Wandertour 12.02.2018(Rosenmontag nach Olfen laufen.)

Eine kleine Tradition ist für uns Vier schon, dass wir am Rosenmontag nach Olfen laufen. Olfen ist eine Karnevalshochburg in unserer Region und weit über die Grenzen des Kreises Coesfeld bekannt. Nicht für seinen Rosenmontagszug, sondern Nelkendienstag Umzug. Da wir aber immer am Montag unterwegs sind, schauen wir was so in Olfen los ist. In der Stadt findet kein Straßenkarneval statt. Wir kehren deshalb seid einigen Jahren in die Rathausschänke ein. Die hat am Rosenmontag auch am Vormittag geöffnet. Bis 14 Uhr gibt es dort Bier. Dann wird für eine Mittagspause geschlossen. Eigentlich haben die am Montag Ruhetag. Aber nicht am Rosenmontag. Da treffen sich die KITT- Mitglieder am Vormittag.

Oben sieht man das Angebot der Ratsschänke zu Karneval.

Treffen war bei mir, dass bot sich an, da wir an der alten Fahrt entlang nach Olfen laufen wollten. Gegen 9 Uhr fing es dann so richtig feste an zu schneien. Na dachte ich, wer verliert die Nerven und ruft an wegen des Wetters abzusagen. Ich und meine drei Großen hielten die Füße aber still, da sich alle auf die Wettervorhersage verließen. Nach heftigen Schneeschauern sollte es ein schöner Tag werden. Friedel und Natz wurden von Marita zu mir gebracht. Willi hatte mich kurz vorher noch eine Nachricht geschickt, dass er an der Höttingstraße zu uns stoße, da er dort noch eine „Baustelle“ habe. Natz, Friedel und ich setzten uns in Bewegung und erreichten über die Eichenstraße, in Richtung Dattelner Schleuse gehend, die Höttingstraße. Willi war noch nicht zu sehen. Nach ein Paar Minuten konnten wir ihn aber erkennen. Er war von der Kreuzstraße her gekommen. Dort hatte er schon bei seinem Kumpel, der im Urlaub ist, den Gehweg vom Schnee befreit. Wir gingen dann gemeinsam zur Dattelner Schleuse hoch. Dort angekommen sahen wir, dass die kleine Schleuse immer noch nicht repariert ist, da immer noch kein Wasser in der Schleusenkammer ist. Wir über querten den Kanal und gingen dann entlang des Dattelner Meers in Richtung Alte Fahrt.

Das erste Bild habe ich an der Höttingstraße gemacht, als wir auf Willi warteten. Es zeigt den Weg der zur Schleuse hoch führt und im Hintergrund das Schleusentor am Oberwasser. Im zweiten Bild sieht man die Schleusenkammer der kleinen, defekten Dattelner Schleuse. Die nächsten vier Bilder zeigen das Dattelner Meer von der Schleuse aus gesehen. Im ersten Bild sieht man die Anleger am Rand des Kanals. Bild zwei zeigt einen Überblick vom Dattelner Meer und die Schneewolken die noch am Himmel ziehen. Im Bild drei sieht man das neue Dattelner Kraftwerk, das Unvollendete. Im nächsten Bild sieht man noch einmal das Kraftwerk und rechts davon den Kirchturm von Sankt Amandus zu Datteln. danach das Bild zeigt den Dykerauslass des Dattelner Mühlenbach, der dann in die Lippe fließt, nach dem er in der Kläranlage Datteln geklärt wurde. Auf dem Bild sieht man, dass der Schnee, der gefallen war noch liegen blieb. Der kleine Hund auf dem Bild hat Spaß auf der Schneewiese. Danach noch zwei Bilder vom südlichen Teil des Dattelner Meers. Auf der anderen Uferseite sieht man die Dienstelle der Wasserschutzpolizei und die Bootshäuser für die Schiffe der Wasserschutzpolizei. Im letzten Bild rechts kann man noch ein Tankboot sehen.

Wir hatten den Beginn der Alten Fahrt erreicht und gingen nach Links auf den Leinpfad. Rechts lag sofort das Speertor. Das alte Sperrtor an der ehemaligen Einfahrt am Dattelner Meer, wurde zusätzlich aus Sicherheitsgründen noch mit einem Damm versehen, sodass eine Einfahrt von dieser Seite aus unmöglich macht. Von dort aus kann man auch das neue Sperrtor an der Neuen Fahrt sehen.

Die beiden ersten Bilder zeigen das alte Sperrtor und im Hintergrund das neue Sperrtor an der Neuen Fahrt. Das dritte Bild zeigt im Vordergrund den Anfang der Alten Fahrt, die leicht zugefroren war und im Hintergrund das neue Sperrtor.

Alte Fahrt (Dortmund-Ems-Kanal)

Die Lippebrücke der Alten Fahrt

Als Alte Fahrt wird ein stillgelegter Abschnitt des Dortmund-Ems-Kanals am Dattelner Meer bezeichnet. Das 8650 Meter lange Teilstück erstreckt sich von Datteln (Kanalkilometer 21,5) bis hinter Olfen (30,3 km).

Der Dortmund-Ems-Kanal wurde 1899 eröffnet. Im Bereich der Alten Fahrt war der Kanal mit besonders hohen Dämmen versehen, auf 5600 Meter höher als zwölf und auf 2775 Meter höher als neun Meter. Außerdem waren in diesem Bereich fünf Kanalüberführungen gebaut worden, davon drei Straßen- sowie Lippe- und Steverüberquerung. 1929 bis 1937 wurde von Datteln in Richtung Lüdinghausen die erste neue, zügige Linienführung errichtet. Insgesamt erhielt der Dortmund-Ems-Kanal acht „Zweite Fahrten“. Sie waren notwendig geworden, um dem gestiegenen Verkehrsaufkommen mit größeren Schiffstypen Rechnung zu tragen. Insbesondere die Brückenbauwerke, die keinen Begegnungsverkehr der Schiffe zuließen, verzögerten vorher den schnellen Warentransport. Der Bau war auch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Nationalsozialisten, nach deren Machtergreifung durch Häftlinge aus dem KZ Börgermoor fertiggestellt.[1]

Kurz nach dem Dattelner Meer, in Höhe des Freizeitparks Klaukenhof, befindet sich die Kanalbrücke über den Pelkumer Weg am Kanalkilometer 22,2

Quelle: Wikipedia

Die Kanalbrücke am Pelkumer Weg war auch unser erstes Ziel auf unserem Weg nach Olfen. Links der Pelkumer Brücke liegt der Freizeitpark Klaukenhof, auf den man im Winter gut von oben schauen kann, da die Vegetation es zulässt. Das waren vom Sperrtor aus etwa 660 Meter. Kurz hinter der Brücke endet auch der erste Abschnitt der Alten Fahrt, die durch mehrere Dämme in 9 Abschnitte, bis Olfen aufgeteilt wurde. Dieser erste Abschnitt ist 620 Meter lang. Breit ist die Alte Fahrt 30 Meter, sodass schon der erste Abschnitt etwas mehr als 1,8 Hektar Wasserfläche darstellt. Der Weg dort hin war durch die Regenfälle in den letzten Wochen recht aufgeweicht. Der Schneefall am Morgentat das seine dazu. Nach etwa 430 Meter hinter dem Sperrtor hatten wir den ersten Blick auf den Klaukenhof. Dort waren die Campingwagen und die anderen Gebäude mit Schnee bedeckt. Im Winter sind nicht viele Camper dort. Wir erreichten den ersten Damm. Dort sahen wir einen Kormoran, der auf einem Wasserspiegelanzeiger saß und auf Beute lauerte. Ein Stück weiter erreichten wir den Trog der Pelkumer Brücke. Von dort oben machte ich noch ein Bild, dass die Zufahrt zum Klaukenhof zeigt. Dann gingen wir weiter und erreichten den nächsten Damm.

Im ersten Bild oben sieht man das die Alte Fahrt ganz leicht zugefroren ist. Danach zweimal der Freizeitpark Klaukenhof vom Leinpfad aus fotografiert. Dann drei Bilder mit dem Kormoran, der die Sportangler zur Weißglut bringt, weil er ihnen viele Fische wegschnappt. Danach das Bild zeigt den Pelkumer Weg und den Weg der zum Freizeitpark Klaukenhof führt. Das nächste Bild zeigt meine Großen, die die Brücke verlassen. Danach noch einmal die zugefrorene Alte Fahrt.

Unser nächstes Zwischenziel lag 1,1 km vor uns. Die Lippebrücke. Über die wurde die Alte Fahrt geführt. Auch dieser Trog ist noch mit Wasser gefüllt. Wenn man diese Brücke von der Lippe aus sieht, kann man schön die drei Bögen der Brücke sehen.

Oben das Bild zeigt die Dreibogenbrücke über die Lippe. Unterhalb der Brücke sieht man noch das alte Pumpenhaus, über das aus der Lippe Wasser in die Alte Fahrt gepumpt wurde

Kanalüberführungen[Bearbeiten

Kurz nach dem Dattelner Meer, in Höhe des Freizeitparks Klaukenhof, befindet sich die Kanalbrücke über den Pelkumer Weg am Kanalkilometer 22,2. Etwas weiter nördlich quert der Kanal mit der 1895 errichteten Kanalbrücke Alte Fahrt in 18 Meter Höhe über dem Wasserspiegel die Lippe. Diese Brücke am Kanalkilometer 23,2 ist 16 Meter breit und 70 Meter lang und wird von drei Bögen getragen. Direkt an der Brücke lag auch das Einspeisungsbauwerk, das den Kanal mit Lippewasser versorgte. In Olfen wird eine Straße überquert; wegen des 60-Grad-Winkels zwischen Kanal- und Straßentrasse wird sie Schiefe Brücke genannt. Kurz hinter dem Ortskern liegt die Kanalbrücke über die Stever, ähnlich wie die Lippebrücke in drei Bögen ausgeführt, allerdings nur circa 10 Meter über der Wasseroberfläche. Weiter nördlich befand sich eine weitere Straßenbrücke in Höhe der später dorthin verlegten Bundesstraße 235.

Alle Kanalüberführungen wurden unter Leitung des Königlich Preußischen Oberbaudirektors Karl Hinckeldeyn im Stil des Historismus entworfen und mit Ruhrsandsteinverkleidet.

Die Kanalüberführung über die Lippe wurde unter Leitung des Königlich Preußischen Oberbaudirektors Karl Hinckeldeyn im Stil des Historismus entworfen und im Jahr 1895 fertiggestellt. Drei Sandsteinbögen mit einer Spannweite von 21 Metern wölben sich über die Lippe, die hier die Grenze zwischen Datteln und Olfen bildet. Die Brücke ist 18 Meter hoch, der Brückentrog 15 Meter breit und 70 Meter lang.

Um Verluste durch Schleusungen oder Verdunstung bzw. Versickerung auszugleichen, wurde seit 1897 an der Brücke die Wassereinspeisung in den Kanal betrieben. Dazu gab es neben der Lippe ein Bassin, aus dem mit Hilfe von Dampfmaschinen Wasser in den Kanal hinaufgepumpt wurde. 1914 wurde diese Wassereinspeisung durch die Wasserübergabe Hamm am Datteln-Hamm-Kanal ersetzt und stillgelegt. Das ehemalige Maschinenhaus ist heute in Privatbesitz, und ein Teil der Förderanlagen neben der Brücke existiert noch. (siehe Bild oben)

Quelle: Wikipedia

Wir erreichten die Lippebrücke und erfreuten uns wie immer an den tollen Blick von der Brücke aus in Richtung Rauschenburg. Die Gaststätte Rauschenburg konnten wir am Montag, kurz vor der Lippebrücke stehend sehen. An der Lippe war wie eigentlich immer Federvieh zu sehen. So war es am Montag auch. Am rechten Ufer stand ein Graureiher, am linken Ufer wieder mehrere Kormorane, die nach Beute Ausschau hielten. Eisvögel waren leider nicht zu sehen.

Oben das erste Bild zeigt eine Eisblume der besonderen Art. Der umgefallene Baum hat im Eis ein Muster hinterlassen. danach zwei Bilder die vor der Brücke entstanden sind und die Alte Fahrt in Richtung Dattelner Meer zeigen. Im zweiten Bild sieht man auch einen der Dämme, die die Alte Fahrt in neun Abschnitte bis Olfen teilt. Das nächste Bild zeigt eine verschneite Wiese und im Hintergrund das Hotel-Restaurant Zur Rauschenburg, dass direkt an der Lippe steht. dann zwei Bilder von den Lippeufern mit der Vogelwelt. Dann ein kleiner Hügel in Sülsen, der noch voller Schnee liegt. Im vorletzten Bild geht unser Senior, der 70 jährige Friedel, über die 123 Jahre alte Lippebrücke. Nachträglich noch einen herzlichen Glückwunsch zu deinem Jubeltag. Das letzte Bild zeigt im Hintergrund die Schleuse Datteln.

Die Hälfte unserer Tour hatten wir schon geschafft, knapp 4 Km hatten wir zurückgelegt. Es ging weiter in Richtung Olfen. Rechts und links der Alten Fahrt lag nun die Bauernschaft Sülsen.

Zur Stadt Olfen gehören mehrere Bauerschaften: Eversum, Kökelsum, Benthof, Sülsen, Rechede und die zum Ortsteil Vinnum gehörende gleichnamige Bauerschaft. Quelle: Wikipedia.

Das Stück Alte Fahrt zieht sich schnurgerade bis nach Olfen herein. nach etwa 760 weiteren metern erreichten wir die Nächste Brücke. Die führte über die Alte Fahrt. Diese schmale Eisenbrücke ermöglichte einem von de links Seite der Alten Fahrt auf die rechte Seite zu wechseln und dann in Richtung Osten durch Sülsen zu fahren, bis man auf den Vinnumer Landweg nach rechts nach Vinnum fahren kann. Nach links geht es nach Olfen. Die Brücke ist auch für den Autoverkehr zugelassen. Wir unterquerten sie am Montag. Nach 90 Meter wechselten wir dann auch die Kanalseite. Auch dort gibt es eine der Dämme, die die Alte Fahrt aufteilen. Die einzelnen Abschnitte sind durch Rohrleitungen verbunden, sodass ein Wasseraustausch von Olfen in Richtung Datteln stattfinden kann. Wir meinen, dass es in Olfen eine Wasserzufuhr geben muss. Ansonsten würde der Wasserspiegel mit den Jahren durch Verdunstung immer weiter absinken.

Oben in dem Bild sieht man den Damm über den wir am Montag gelaufen sind. An der nicht bewachsenen Stelle im Damm sieht man das Rohr, dass die beiden Abschnitte verbindet. Im Hintergrund sieht man die Olfener Kirche Sankt Vitus.

Von

Am 22.09.2016 veröffentlicht

Ausgangspunkt ist die Alte Brücke in Sülsen

Meine Bilder zeigen das Schwanenpärchen, das jedes Jahr an der Alten Fahrt ein Nest baut und dann seine Jungen groß zieht. Im Hintergrund der Damm über den wir gegangen sind. Im Bild zwei sieht man die eiserne Brücke über die Alte Fahrt. Dann zweimal, ein immer wieder schönes Motiv, der Kirchturm von Sankt Vitus in Olfen. Der ist von dem Damm aus fotografiert. Das nächste Bild zeigt warum wir die Seiten gewechselt haben, wir wollten auf Schnee laufen und unsere Schritte hören.

Vor uns lagen noch 1,3 Km bis B 235. Rechts von uns war eine befestigte Wasserrinne, in die Wasser aus Rohren floss, die aus den Feldern oberhalb der Alten Fahrt kamen. Ob diese Wasser auch in die Fahrt geführt ist konnte ich nicht abklären. Wir wechselten nicht mehr die Seite und mussten deshalb an der B 235 ein Stück nach links gehen, dann wieder nach links den Damm der Alten Fahrt hoch, um dann nach rechts zur Brücke über die B 235 zu gelangen. Wir überquerten die Brücke.
Das erste Bild zeigt so ein Rohr aus dem Wasser in die Rinne läuft. Bild zwei zeigt Friedel im Schnee. Das nächste Bild zeigt den letzten Teil der Alten Fahrt vor dem ehemaligen Olfener Hafen der seid einiger Zeit umgebaut ist und zur Grünen Achse Olfen gehört. Danach meine Großen auf dem Damm. Willi macht sich zum Einmarsch nach Olfen fertig. Das letzte Bild ist von der Brücke aus fotografiert.
Von der Brücke aus liefen wir über den Goetheweg bis zur Hafenstraße. Dort gingen wir nach links und bogen dann nach einigen Metern nach rechts auf die Straße Am Landeweg ein. Über die gingen wir zum ehemaligen Hafenbecken von Olfen herunter. Wir gingen nach rechts und Friedel ging auch noch auf die künstliche Insel.
Im ersten Bild sieht man ein Reh aus Eisen in einem Vorgarten. Dann zweimal Friedel auf der künstlichen Insel. Im letzten Bild sieht man schon Sankt Vitus im Hintergrund.
Wir gingen entlang des ehemaligen Hafenbeckens in Richtung Wasserburg, der Straße die in die Stadt führt. Zu der gingen wir herunter. Dann aber gingen wir nach rechts zu den Gebäuden des betreuten Wohnens. Danach ging es nach links in Richtung Kirche.
Oben die beiden Bilder zum Text.
Wir ließen Sankt Vitus rechts liegen und gingen über die Kirchstraße in Richtung Rathaus.
Wir machten nach dem Essen noch einen kleinen Verdauungsspaziergang über die Dattelner Straße, bis Maren uns dann einsammelte und uns nach Hause fuhr.
Männer es war ein schöner Rosenmontagspaziergang mit euch. Wir sind 8 Km gelaufen, das Wetter war schön und einmal im Jahr müssen wir ja auch über den Schnee laufen.
Opaju

 

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