Wandertour 05.03.2018(Nach Waltrop in die Stadt laufen.)

An zwei Montagen habe ich nicht geschrieben. Am 19.02. sind wir vom Lake Side Inn an der Stever entlang bis zum Wehr am Hullerner Stausee gelaufen. Dann zurück bis zur Jugendherberge Haltern und danach noch zum Kreisjugendcampingplatz. Von dort wieder zum Lake Side Inn. Das waren 6,6 Km. Da ich schon mehrmals über diesen Weg geschrieben hatte, habe ich mir das für den 19. gekniffen. Am 26.02. sind wir nicht unterwegs gewesen. Will und Friedel waren krank und Natz und ich hatten bei der Kälte keine Lust zu laufen. Also gab es nichts zu schreiben.

Am Montag dem 5.03.2018 mussten wir aber wieder los. Willi und Friedel waren soweit wieder fit. Treffen war beim Natz. Friedel und Willi kamen mit dem Rad. Ich hatte mich bringen lassen. Das habe ich dann später bereut. Wie fast immer mussten wir den Kanal überqueren. Das taten wir über die Hafenbrücke.

Im ersten Bild oben sieht man ein Baggerschiff, dass vor dem Steg der Kanuten und Ruderer festgemacht hatte. Natz wusste was die dort machten, da er gefragt hatte. Die baggern die Fahrrinne frei. Wir dachten, dass es nun mit der Kanalverbreiterung losgehe. Das war aber nicht so. Die nächsten Bilder sind dann von der Hafenbrücke aus gemacht und zeigen noch einmal das Baggerschiff von oben, das neue Kraftwerk, das südwestlich vom Hafenbecken aus steht. Danach den DEK in Richtung Dattelner Meer. Das letzte Bild zeigt dann noch einmal den DEK mit dem Kraftwerk im Hintergrund und links die Zufahrt zum neuen Liegehafen Datteln. In den Bildern sieht man schon, dass die Wolken aufrissen und es ein schöner Tag werden sollte.

Dort wollten wir zunächst herunterlaufen, was wir dann auch taten. Dort lagen am Montag einige Schiffe. Wir umrundeten den neuen Liegehafen und gingen dann nach links in Richtung Waltroper Brücke. Die unterquerten wir und waren auf dem Weg zum Datteln-Hamm-Kanal.

Oben die Bilder sind am Liegehafen entstanden. Das letzte Bild zeigt noch einen Teil der Waltroper Brücke und im Hintergrund das Osthushenrich Hochhaus, der Schandfleck von Datteln.

 

Datteln Hamm Kanal

Der erste Teilabschnitt des Datteln-Hamm-Kanals, einschließlich der Schleuse Hamm, wurde am 17. Juli 1914 für den Verkehr mit 600 t Schiffen freigegeben.

1926 begannen die Arbeiten für die Verlängerung des Kanals von Hamm nach Schmehausen. 1930 wurden die ersten Rammschläge an Spundwandbohlen zum Bau der Schleuse Werries ausgeführt. Nach Fertigstellung der Schleuse wurde der Schiffsverkehr am 23. August 1933 auf dem zweiten Teilstück des DHK bis Schmehausen aufgenommen. Der damals geplante Weiterbau bis Lippstadt wurde auf Grund des fehlenden Verkehrsbedürfnisses nie realisiert.

Bahn1914
(Hammer Eisenbahnbrücke 1911)

Heute kreuzen den Datteln-Hamm-Kanal auf einer Länge von 47,19 km 5 Bahnbrücken, 32 Straßen- und Wegebrücken, 5 Fußgängerbrücken, 1 Transportbandbrücke, 30 Düker- Durchlassbauwerke, 36 Rohr und Kabeldüker. Außerdem tragen 2 Sicherheitstore dafür Sorge, dass im Katastrophenfall nicht der gesamte Kanal entleert wird. Mit Hilfe der beiden Schleusen Hamm und Werries wird der Schifffahrt die Überbrückung eines Höhenunterschiedes von insgesamt 6,75 m ermöglicht.

DHK1

(DHK)

Die Abmessungen der heute auf dem Kanal zugelassenen Schiffseinheiten,

Länge/m Breite/m Abladetiefe/m
von km 0,06 (Dortmund-Ems-Kanal) bis km 11,2 (Lünen)
Fahrzeug
135,00
11,45
2,80
Schubverband
186,50
11,45
2,80
von km 11,2 (Lünen) bis km 35,87
Fahrzeug
135,00
11,45
2,70
Schubverband
186,50
11,45
2,70
von km 35,87 bis km 47,20 (Kanalende)
Fahrzeug/Schubverband
86,00
9,65
2,50

erlauben in den vereinzelten Streckenabschnitten keinen Begegnungsverkehr. Aus diesem Grund wurde 1997 der Richtungsverkehr eingeführt, anfänglich über eine Kanalstrecke von ca. 18,6 km, nach Fortschritt des Ausbaus mittlerweile nur noch über rund 4 km.

Diese „Einbahnstrecke“ durchfahren die Schiffe abwechselnd im 1-Stunden-Takt in der Bergfahrt (Rtg. Hamm) in der Talfahrt (Rtg. Datteln).

Diese Behinderung des Schiffsverkehrs wird nach erfolgtem Ausbau endgültig aufgehoben.

Einflüsse des Bergbaus

Seitdem der DHK existiert, unterliegt er dem Einfluss des Bergbaus. Dies hat in der Vergangenheit zu großen Problemen geführt, da der Abbau der Kohle unter Tage erhebliche Geländesenkungen an der Oberfläche verursachte. Mit diesen Schwierigkeiten muss auch in Zukunft gerechnet werden, da der Steinkohleabbau in der hiesigen Region noch nicht eingestellt wird.

An den meisten Bauwerken in Bergsenkungsgebieten entstehen Schäden dadurch, dass das Bauwerk nicht gleichmäßig von Zerrungen und Pressungen beansprucht wird. Diese Schäden können letztendlich zur Zerstörung der Bausubstanz führen. Die größten Senkungen im Einflussbereich des DHK sind in der Nähe der Stadt Lünen aufgetreten. Hier fiel das Gelände seit 1914 um ca. 8,50 m. Der Neubau des Sesekedükers in Lünen unterlag während der, in drei Abschnitten unterteilten, Bauphase (1981-1992), Senkungen von bis zu 5,00 m, so dass es keinen vermessungstechnischen Festpunkt gab und nur nach Differenzhöhen gebaut werden konnte. Außerdem musste im Zuge des Neubaus die Planung wiederholt an die neuen Bedingungen angepasst werden.

Auch Kanalseitendämme und Spundwände müssen im Laufe der Zeit an die fallenden Geländehöhen angepasst werden, da die Wasserspiegellage im Kanal weitgehend konstant gehalten und ein Entweichen des Kanalwassers in angrenzende Gebiete vermieden werden muss.

Der Bergbau stellt die Arbeiten am DHK immer wieder vor neue Herausforderungen.

Bergbau2 Bergbau1

                        (DHK Zeche Haus Aden)                                   (Bergschadensbeseitigung am DHK)

Funktion des DHK

Die wesentliche Funktion des DHK liegt in der Erschließung des nord-östlichen Ruhrgebietes mit den Industriegebieten um Lünen und Hamm bis Uentrop / Schmehausen mit den dortigen Kraftwerken. Diese Standorte entlang des DHK mit Ausstrahlung auf das Münsterland, das östliche Sauerland, Ostwestfalen und Nordhessen, gewinnen durch große Wettbewerbsfähigkeit der Häfen an Attraktivität für Wirtschaft und Industrie.

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(DHK Hafen Hamm)

In 1998 betrug das Verkehrsaufkommen 7 Mio. Ladungstonnen.

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Wasserverteilungsanlage

Hauptsächlich durch Schleusungsvorgänge am Rhein-Herne-Kanal (RHK), Wesel-Datteln-Kanal (WDK) und Dortmund-Ems-Kanal (DEK) bis hin zum Rhein oder Ems, geht dem westdeutschen Kanalnetz Wasser verloren. Da zur Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs auf den Wasserstraßen ein weitgehend konstanter Wasserspiegel notwendig ist, muss der Wasserverlust ausgeglichen werden.

Durch Stauregelung der Lippe kann die erforderliche, in den DHK einzuleitende Wassermenge gesteuert werden. Im Jahre 1995 betrug die der Lippe entnommene Wassermenge ca. 270 Mio. m³, wobei eine Entnahme von 25 m³/s nicht überschritten werden darf. Das geschieht in der Wasserverteilungsanlage Hamm.

Speisungsanlage_Hamm_SchemaNatürliche_Speisung_Schema

In niederschlagsarmen Jahreszeiten, in denen nicht genügend Wasser aus der Lippe zur Verfügung steht, muss das Kanalwasser an den Schleusen hochgepumpt werden. Die anfallenden Kosten verteuern allerdings den Schifffahrtsbetrieb.

Pumpbetrieb_Schema

Darüber hinaus kann der Lippe bei Niedrigwasser, durch ein Überleitungsbauwerk unterhalb der Staustufe Hamm, Kanalwasser bis zu einer Menge von 4,5 m³/s zugeführt werden, das ebenfalls mit einer Pumpwerkskette entlang des RHK oder des WDK von der Ruhr bzw. vom Rhein herbeigeführt wird (1995 ca. 5,5 Mio. m³).

Ebenso wird das saubere Kanalwasser (Güteklasse II) gegen Entgelt industriell genutzt. Kraftwerke, Zechen, Industrie- und Gewerbebetriebe setzen das Wasser vorwiegend für Kühlzwecke ein. Dieses entnommene Wasser wird teilweise in den Kanal zurückgeleitet.

Wasserverteilungsanlage1

(DHK Schleuse Hamm/Wasserverteilungsanlage)

Wasserversorgung
Quelle: WSA Rheine
Wir wollten ja über den Leinpfad des DHK bis zur Brücke am Waltrop gehen. Dann erreichten wir aber, nach dem wir die Waltroperbrücke unterquert hatten, nach etwa 250 Meter die  alte Abraumhalde der ehemaligen Zeche Emscher Lippe Schacht 3/4, die links vom Dortmund Ems Kanal liegt. Dort gibt es einen Weg, der nach links vom Leinpfad weg geht und zunächst am Fuße der Halde entlang führt. Wir kennen ja alle unseren Friedel, der gerne neue Wege geht. Er überredete uns das Gelände einmal zu erkunden. Willi hatte darauf keine Lust und ging weiter auf dem Leinpfad in Richtung Hammerkanal, wie wir Dattelner den DHK nennen. Er würde nach etwa 750 Meter wieder mit uns drei zusammen treffen. Wir hatten mit etwa 660 Meter den etwas kürzeren Weg, aber darin waren zwei Anstiege enthalten. Wir erreichten nach 230 Meter den tiefsten Punkt dieses Weges. Dort war der Düker durch den der Ölmühlenbach unter dem DEK fließt und  dann in den Dattelner Mühlenbach mündet. Das tut er dort, wo heute das Bunkermuseum des Bergmannvereins Datteln, seinen Eingang hat. Der Ölmühlenbach floss früher am Schloss Löringhof vorbei und war der Bach meiner Kindheit. Dort haben wir Kinder aus der Beisenkampkolonie viele Stunden gespielt. Dort gab es kleine Fische und Frösche. Der Bach war damals klar und sauber.
Oben im ersten Bild sieht man die gefrorenen feuchten Niederungen kurz hinter der Waltroper Brücke. Das zweite Bild zeigt einen Teil der unbewachsenen Abraumhalde. Bild drei und vier zeigt den Dükereingang durch den der Ölmühlenbach fließt. Danach ging es leicht bergauf und das nächste Bild zeigt den bewachsenen Teil der Halde. Das letzte Bild zeigt dann noch einmal den Bach, der kurz vorher aus dem Düker unter dem Hammerkanal hervorfloß.
Dann wurde das Gelände wieder offen und unser Weg führte uns dann wieder nach unten zu dem Dükerauslass. Von dort oben sahen wir dann schon Willi, der schon oben auf dem Leinpfad war. Als wir an der tiefsten Stelle des Weges waren, fuhr oben auf dem Hammerkanal gerade ein Tankschiff in Richtung Kanalende.
Im ersten Bild sieht man Willi, der die Bechterewche Krankheit gerade fördert. Beim laufen aufs Handy schauen. Das macht die Halswirbelsäule steif. Da man das vor allem bei jungen Leuten sieht, habe ich mal gesagt, die fördern alle die Versteifung ihrer Halswirbelsäule, wie beim Morbus Bechterew. Im Hintergrund ragt das neue Kraftwerk über die Deponie Datteln hinweg.
Morbus Bechterew, auch Spondylits ankylosans genannt, (= versteifende Wirbelsäulenerkrankung) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule und des Beckens (Iliosakralgelenk). Typischerweise treten beim Morbus Bechterew zerstörende und neubildende Knochenveränderungen gleichzeitig auf. Quelle: Netdoktor.de
Im zweiten Bild sieht man den Dükerauslass durch den der Ölmühlenbach fließt. Oben sieht man noch Willis Kopf. Die nächsten Bilder sind dann entstanden als wir den Kanaldamm erklommen und dann auf das Schiff schauten, das auf das Ende des Hammerkanals zusteuert.

Halde Losheide

Die Einmündung des Datteln-Hamm-Kanals in den Dortmund-Ems-Kanal wird von zwei Bergehalden flankiert. Die südliche ist die Halde und Deponie Löringhof, auf der nördlichen Seite befindet sich die Halde Losheide. Sie ist benannt nach der gleichnamigen Bauerschaft und liegt genau gegenüber der Halde Emscher-Lippe III / IV. Zu beider Halden Füßen fließt der Ölmühlenbach, der unter dem Kanal hindurch geleitet wird. Bereits in den 1990er Jahren begrünt, wurde die Halde noch einmal nach der Jahrtausendwende erweitert und umfasst heute eine Fläche von etwa 9 ha. Sie überragt die Umgebung um etwa 17 Meter und ist damit ca. 70 Meter über dem Meeresspiegel hoch. Der jüngere Teil im Norden ist an seinem niedrigen Bewuchs gut zu identifizieren. In der Reliefkarte ist die Form der Halde in der Mitte gut zu erkennen. Sie zeigt auch die Lage an der Kanalkreuzung:

Karte Halde Losheide

An ihrer Basis verläuft der Radweg entlang, der das Ufer der beiden Kanäle begleitet. Er ermöglicht sogar das teilweise Erklimmen der Halde. Von oben lässt sich der Schiffsverkehr auf der künstlichen Wasserstraße verfolgen. So richtig viel Aussicht bietet die Halde allerdings dann auch wieder nicht. Dazu kommt, dass für den Besuch unter Umständen relativ lange Wege zu bewältigen sind, um erst einmal zu ihr zu gelangen. Die nahe Brücke der Waltroper Straße, die in der Karte im Norden gerade noch zu erahnen ist, ist nur mühevoll mit dem Fahrrad zu benutzen, da sie steile Treppenaufstiege hat.

Quelle: WWW.Halden Ruhr&Ruhrgebiet-Industriekultur.de

Die dritte Halde liegt dann auf der anderen Kanalseite des DEK. Die beherbergt das Bunkermuseum des Bergmannvereins Datteln.

Lage der Halden in Datteln

Oben sieht man nun die drei Halden der Zeche Emscher Lippe 3/4 und damit auch unseren Weg bis zur Kanalbrücke Waltrop, über die die Waltroper Straße geführt wird.

Wir marschierten los in Richtung Brücke die etwa 1,3 Km vor uns lag. Links vom Leinpfad liegt das Waldgebiet der Losheide. Auch dort hatte der Sturm Friederike Bäume entwurzelt, die noch herumlagen. Ein Schiff überholte uns. Die Desejo, die Kohle geladen hatte und die wahrscheinlich in Lünen am Kraftwerk ihre Ladung löschen würde. nach ca. 1,1 Km erreichten wir dann die alten Brückenlager aus Beton, die schon 1994 für die Überführung der B474 damals gebaut wurden. Die 474 gibt es bis heute nicht. Da hat nur ein Unternehmer verdient und wir Steuerzahler haben einmal wieder unnütz gezahlt. Dann war die Waltroper Brücke erreicht und wir unterquerten sie, um dann die Treppe hoch zugehen.

Das erste Bild zeigt den Hammerkanal im fahlen Licht des Morgens. das zweite Bild zeigt einen Weg in dr Losheide und einen umgefallenen Baum. Das dritte Bild zeigt das Kohleschiff. Bild vier zeigt die mit Wasser gefüllten Gräben in der Losheide. Das nächste Bild zeigt eine Spaziergängerin mit zwei Hunden. Danach zweimal die Betonwiederlager aus dem Jahr 1994. das letzte Bild zeigt das Danielsmeieranwesen auf der anderen Kanalseite.

Wir hatten die Brücke über die Treppen erklommen und gingen dann über die Brücke in Richtung Waltrop. Von der Brücke aus machte ich noch einige Bilder und sah auch, dass es noch eine Eisscholle auf dem Kanal gab.

Oben die Bilder die ich von der Brücke aus gemacht habe. Im dritten Bild sieht man die dünne Eisscholle.

Wir überquerten die Brücke und gingen dann nach etwa 130 Meter den Straßendamm nach links herunter und erreichten den Weg, der zum Yachthafen Waltrop führte. Unten angekommen gingen wir nach rechts weiter. Die Münsterstraße, die oben verläuft hat dort eine Ortsfahrbahn, auf der wir nun liefen. Es ging leicht bergauf. Nach 370 Meter erreichten wir dann die Friedhofsstraße, die wir überquerten. Noch einmal 330 Meter weiter mussten wir dann noch einmal zur Münsterstraße hoch, um die Bahnstrecke Hamm-Oberhausen-Osterfeld zu überqueren. Das taten wir auch. Auf der anderen Seite der Brücke gab es einen Weg der nach unten führte. Den gingen wir herunter. Die Gegend dort nennt sich Waltrop Striethorst. Wir gingen auf dem Feldweg parallel zu der Bahnlinie.

Das erste Bild zeigt die Gaststätte zum Yachthafen und einen Teil des Yachthafens. Im zweiten Bild sieht man im Vordergrund eine Pferdewiese und im Hintergrund das Sicherheitstor des Hammerkanals. Bild drei zeigt die großen Überlandstromleitungen in Richtung Norden und einen großen Bauernhof. Das nächste Bild zeigt die Bahnbrücke. das letzte Bild die Bahnschienen in Richtung Osten.

Nach 180 Meter bogen wir dann nach rechts in den Wald ein. Kurz vorher ratterte noch ein Güterzug an uns vorbei in Richtung Meckinghoven. In dem Waldgebiet hatte der Wintersturm Friederike so richtig gewütet. Es waren etliche Bäume entwurzelt oder abgebrochen worden. Waldarbeiter hatten dort schon die Wege wieder freigeschnitten. Etliche Festmeter Holz lagen dort herum, also bares Geld. Es gab im Wald eine Bank auf der wir eine kurze Pause machten. Dann ging es zunächst ca. 190 Meter in südlicher Richtung. Danach bog der Weg nach links weg und führte uns fast bis zum Sportzentrum Nord. Kurz vor dem Sportplatz ging der Weg dann aber nach rechts weg. Der führte uns in die Richtung Friedhof. Den erreichten wir nach 350 Meter. Dort gingen wir nach links auf den Friedhof.

Die beiden ersten Bilder zeigen den Güterzug und dicke Holzstämme, die schon zum Abtransport vorbereitet waren. Im nächsten Bild sitzen meine Großen auf der genannten Bank Das letzte Bild zeigt eine große Villa, die an der Münsterstraße steht.

Friedel wollte auf dem Friedhof das Grab seines Schwiegervaters besuchen. Willi hatte wieder einmal einen RWEler vor dem Friedhof getroffen und quatschte mit dem. Natz und ich gingen einige Meter auf dem Friedhof und fanden dort einen Pilz unter dem Bänke standen. Dort warteten wir auf unsere Kumpels. Die kamen dann und wir konnten weiter. Von dem Pilz aus waren es noch 70 Meter, dann gingen wir nach rechts und verließen den Friedhof nach weiteren 90 Metern. Über den Nachtigallenweg ging es nach Süden. Über die Straße In der Baut und dann über die Schörlinger Straße erreichten wir das Kaufhaus Woolworth an der Hochstraße. Dort gingen wir nach links bis zur Hagelstraße. Dort überquerten wir die Hochstraße und gingen dann über die Hagelstraße bis zur Isbruchstraße. Über die liefen wir bis zur neu erbauten Stadthalle von Waltrop und schauten einmal durch die Fenster.

Das erste Bild ist auf dem Nachtigallenweg entstanden. Da hat sich ein Künstler an einer Hauswand verewigt. Die nächsten Bilder sind am Ende des Nachtigallenwegs entstanden und zeigen eine Baugrube und Bagger bei der Arbeit. Danach zweimal Willi und Friedel die ein intensives Gespräch zu führen scheinen und dabei die Straße In der Baut überqueren. Das nächste Bild zeigt eine weiße Attrappe eines Reihers auf einer Hecke. Die beiden nächsten Bilder zeigen die Kirche in Waltrop, einmal nur die Kirchturmspitze und einmal komplett. Das nächste Bild zeigt Friedel am Stadthalleneingang. Das letzte Bild zeigt, dass es auch Geschäfte und eine Sparkassenfiliale in dem neuen Gebäude gibt.

Vom Parkplatz am Markt gingen wir am Eiscafe Dolomiti vorbei bis zur Dortmunder Straße. Da kamen wir direkt vor dem Laden von Curry Heini heraus. Da wollten wir hin um eine Currywurst zu essen. Willi hatte kein Hunger auf Currywurst. Er ging dann schon einmal in die Galeria Silli & Gianni. Dort wollten wir noch ein gepflegtes Bier trinken.

Wir drei aßen also eine Currywurst. Danach gingen wir noch ein Bier trinken mit Willi. Der Rest unserer Tour ist dann schnell erzählt. Wir gingen nach dem Bier zum Marktplatz und warteten dort auf den SB 24 der uns nach Datteln bringen sollte. Der kam dann auch um 14:34 Uhr aus Do. Mengede. Wir stiegen ein und lösten eine Fahrkarte bis zur Haltestelle Schwakenburg. 2,70 pro Nase. Nicht billig die Busfahrt.  An der Schwakenburg stiegen wir aus. Nun ging es wieder per Pedes bis zur Höttingstraße. Natz war zu Hause, Friedel und Willi waren mit dem Rad. Ich Dusseltier war zu Fuß. Wir verabschiedeten uns und ich machte mich auf den Weg nach Hause.

Männer es war wieder schön mit euch. Zusammen sind wir 7,71 Km gelaufen. Ich dann noch einmal 1,5 Km alleine.

Opaju

 

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