Fahrradtour 07.05.2018(Durch den Wildpark in Dülmen)

Letzten Montag waren wir in Dortmund Mengede und haben dort die ehemalige Zeche Adolf Hansemann besucht. Leider habe ich es nicht geschafft einen Bericht darüber zu schreiben. Es gibt aber eine Tour im Archiv, die fast so abgelaufen ist wir die am Montag. Die Tour findet man im Archiv August 2016.

Für Montag den 7.5.2018 war herrliches Wetter angesagt. Bis zu 28 Grad warm sollte es werden. Ich überlegte wo wir einmal wieder hinfahren könnten. Ich schaute  in mein Archiv und sah, dass wir 2016 zuletzt im Wildpark in Dülmen waren. Das wäre doch bei dem Wetter eine schöne Tour. Ich schrieb den Männern was sie davon halten. Natz rief an und sagte mir wir wären 2017 zum letzten Mal in Dülmen gewesen. Da war ich wohl verhindert, denn einen Bericht aus 2017 habe ich nicht. Aber egal, alle sagten zu. Treffen war bei mir auf der Eichenstraße. Das Wetter war so wie vorausgesagt. Wir fuhren pünktlich los. Wie immer zunächst die Eichenstraße herunter. Am Montag dann aber nicht zur Schleuse Datteln, sondern nach links auf die Industriestraße. Auf der fuhren wir zur B 235. Gegenüber von ATU Datteln erreichten wir die Straße und bogen nach rechts auf diese ein. Es ging in Richtung Olfener Brücke, über die die B235 über den Wesel-Datteln-Kanal geführt ist. Wir überquerten den Kanal und fuhren dann den Kanalberg herunter. Nach etwa 620 Meter Fahrt überquerten wir die B235 auf Höhe des Hofes Braukmann-Berger und fuhren dann auf dem Radweg, links der B235 weiter. Wir erreichten die Lippebrücke und dann nach weiteren 300 Meter Fahrt den Weg zum Krähenbusch. In den bogen wir links ein.

Im ersten Bild fahren Natz und Friedel den Kanalberg zur Olfener Brücke hoch. Bild zwei zeigt die großen Dattelner Schleusentore und das Unterwasser an den Schleusen. Das nächste Bild ist von der Lippebrücke aus fotografiert und zeigt die Lippe in Richtung Ahsen fließen. Das vierte Bild zeigt im linken Bereich die Lippe. Im mittleren Bereich den Radweg, der unter der Brücke herläuft. Hinter dem Rapsfeld sieht man einen Teil des Hofes Tenkhoff rechts im Bild. Links davon verstecken sich die Ruine der Rauschenburg und die alte Gräfte. Das nächste Bild zeigt Willis grünen Rücken und ein Erdbeerfeld am Anfang des Weges Zum Krähenbusch. danach sieht man Natz, der am Hof Tenkhoff vorbei fährt. Im dem Bild sieht man den wolkenlosen, strahlend blauen Himmel und eine sehr schöne Kastanie, die zurzeit blüht. Im vorletzten Bild fährt Natz auf einen Holzschuppen zu, in dem häufig einige Landmaschinen stehen. Das letzte Bild zeigt in der Ferne die Baustelle an der Lippe. Dort wird die Lippe mit riesigem Aufwand renaturiert. Tonnen von Boden werden dort bewegt.

Etwas weiter kamen wir durch den bewaldeten Teil des Weges Zum Krähenbusch. Das ist ein kleiner Hügel der maximal eine Höhe von 81 Meter über NN aufweist. Vor dem Sturm Ella ein dichter Buchenwald. Jetzt ist es dort richtig hell geworden, da viele Bäume umgestürzt waren. Dann ging es weiter in die Bauernschaft Schaafhausen. Die durchquerten wir und erreichten dann nach ca. 1,7 km die Eversumer Straße. Die überquerten wir und bogen dann nach 220 Meter Fahrt nach links in den Alleeweg ein.

Im ersten Bild sieht man meine Großen wie sie durch den sturmgerupften Wald fahren. Rechts sieht man den Beginn des Hügels. Im zweiten Bild sieht man einen großen Hof, der rechts am Weg liegt. Bild 3 zeigt eine neue Straßenverbreiterung, die gebraucht wird, um Die Bodenmassen von der Lippe weg zu fahren, die bei der Renaturierung anfallen. Im nächsten Bild sieht man ein Spargelfeld, auf dem schon das weiße Gold der Bauern gestochen wird. Im vorletzten Bild sieht man wieder eine Baustelle auf der Strecke zwischen Zum Krähenbusch und Eversumer Straße. Wahrscheinlich auch für die Lastwagen, die die Böden wegfahren. Das letzte Bild zeigt dann schon natz auf dem Alleeweg.

Über den Alleeweg fuhren wir nach Rönhagen herein. Eine kleine Siedlung im Westen von Olfen. Wir kamen an den Alter Postweg und überquerten den. Nach weiteren 310 Meter erreichten wir das Olfener Naturfreibad und fuhren nach links auf das Gelände. Wir schauten uns das Freibad an, das am Morgen noch geschlossen war. Nach 250 Meter bogen wir dann nach rechts ab und fuhren über einen schmalen Pfad zur Kökelsumer Straße. Die erreichten wir und bogen nach links ab. Zunächst war da noch ein Radweg, der aber nach 640 Meter endete. Wir überquerten die Kökelsumer Straße und fuhren weiter auf die Füchtelner Mühle zu. Zunächst überquerten wir die Steverumflut und erreichten dann die alte Mühle.

Fischtreppe als „Umgehungsstraße“ der Füchtelner Mühle

Die Fische in der Stever haben eine „Umleitung“ um das Wehr auf Olfener Gebiet bekommen und können nun erstmals wieder zu ihren Laichplätzen wandern.

Mittwoch, 29.04.2015, 17:04 Uhr

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Da die EU-Wasserrahmenrichtlinien eine grundlegende Renaturierung der heimischen Gewässer bis zum Jahr 2027 vorsehen, haben die Fische auch in der Stever nach vielen Jahren wieder die Möglichkeit, von der Mündung bis in die Oberläufe zu ziehen, denn die Stever-Umflut ist auf Olfener Gebiet fertiggestellt. Da neuerdings am Wasserkraftwerk „Füchtelner Mühle“ ein Teil des Steverwassers vorbei geleitet wird, stellt das Wehr nun kein unüberwindliches Hindernis mehr dar. Die Fische können nun in Richtung Quelle wandern, dort laichen und später wieder den Weg zurück in den Unterlauf antreten. „ Fischtreppen “ in Form von „Sohlgleiten“ machen diese Fischwanderung wieder möglich. Das Foto zeigt die Mündung der Umflut unterhalb des Wasserkraftwerks „Füchtelner Mühle“ in der Stever. In Lüdinghausen sowie auf Höhe des Wehres Rechede zwischen Lüdinghausen und Olfen sind ebenfalls Fischtreppen und „Kanäle“ geplant. Die Genehmigungsverfahren gestalten sich allerdings recht kompliziert. Im Rahmen der Regionale-Projekte im Bereich der beiden Burgen soll auch für die Mühlenstever und die Vischeringstever eine „Umleitung“ gebaut werden.
Quelle: Westfälische Nachrichten
Das erste Bild ist vom Alleeweg aus in Richtung Innenstadt Olfen fotografiert und zeigt die Kirchturmspitze von Sankt Vitus Olfen. Die nächsten vier Bilder sind auf dem Freibadgelände entstanden. Das sechste Bild zeigt eine Wiese in den Steverauen, rechts von der Kökelsumer Straße. Das nächste Bild zeigt die Umflut über die wir gefahren sind. Danach noch zwei Bilder vor dem erreichen der Füchtelner Mühle. Das vorletzte Bild zeigt die Mühle. Das letzte Bild die gestaute Stever, rechts von der Mühle.
Wir bogen dann von der Kökelsumer Straße nach links ab und fuhren am Gasthof Füchtelner Mühle vorbei. Hinter dem Gasthof fuhren wir dann nach halblinks in die Bauernschaft Kökelsum. Auf den ersten 620 Metern mussten wir 13 Höhenmeter überwinden. Ich muss sagen, was bin ich froh das ich ein Pedelec fahre. Keine Quälerei mehr am Berg. Da oben gibt es eine Bank am Anfang des Verbindungsweges zur Bockholter Balve. Der Weg, der etwa 1000 Meter weiter östlich von unserem Weg verläuft. Aber auch den hätten wir fahren können, um nach Dülmen zu kommen. Wir machten eine Trinkpause und setzten uns auf die Bank.
Die ersten drei Bilder sind auf dem Weg zur Bank entstanden. Danach sitzen Natz, Friedel und Willi auf den Bänken.
Nach der Trinkpause ging es weiter durch die Weiten von Kökelsum, Rekelsum, Emkum und zum Schluss noch durch Leversum. Dabei überquerten wir die B58 dort, wo vorher ein alte Emkumer Schule rechts am steht. Davor steht heute ein Kindergarten. An der alten Schule fuhren wir am Montag vorbei, da dort aufgeräumt wurde. Die Räumlichkeiten kann man für Feiern mieten. Wir streiften den östlichen Teil der Borkenberge, überquerten den Alten Dülmner Landweg, von uns nur Panzerstraße genannt, erreichten die Bauernschaft Laversum und fuhren dann auf das Haus Visbeck zu. Die letzten 1000 Meter, bis zum Abzweig zum Haus Visbeck, waren sehr schlecht für Radfahrer. Sand, tiefe Schlaglöcher machten uns zu schaffen. Dann hatten wir es aber geschafft. Wir setzten uns auf eine Bank und Friedel erzählte von seiner Reise nach Rom. Plötzlich schaltete sich ein Herr in das Gespräch ein, der vorher etwa 7-8 Meter weiter nach rechts von uns ebenfalls auf einer Bank saß. Er sei ein freigesprochener Gotteslästerer und habe auch eine Website. Er versuche gerade einen Kommentar dafür zu schreiben. Er war in erster Instanz vom Amtsgericht Lüdinghausen verurteilt worden. In zweiter Instanz vom Landgericht Münster freigesprochen. Wir wurden ihn nicht so richtig wieder los. Dann machten wir uns schnell auf den Weg. Ich möchte solch einem Menschen, einem Selbstdarsteller, keine Plattform geben und deshalb auch keinen Link zu seiner Website einstellen. Wir fuhren also wieder los. Friedel und Natz ein Stück vor. Es sollte geradeaus weitergehen. Dort lagen aber ca. 300 bis 400 Meter Sandpiste vor uns. Willi legte Protest ein und wir entschieden dann, dass wir einen anderen Weg nehmen. So fuhren wir nach rechts weiter und erreichten nach etwa 750 Meter Fahrt die Lüdinghauser Straße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links, auf dem Radweg. in Richtung Dülmen. Nach 2,6 Km Fahrt erreichten wir die südöstliche Stadtgrenze von Dülmen. Zunächst fuhren wir durch den Stadtteil Dernekamp. Dort erreichten wir dann den Kreisverkehr.
Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg durch Kökelsum, Rekelsum und durch Laversum und dann vorbei am Haus Visbeck bis zur Lüdinghauser Straße. Danach unsere Einfahrt nach Dülmen hinein. Das drittletzte Bild zeigt den Kreisverkehr mit dem Eisenross in der Mitte. Die beiden letzten Bilder sind auf der Höhe der ehemaligen Barbar Kaserne entstanden und zeigen den Funkturm im Hintergrund.
Vom Kreisverkehr aus waren es dann noch einmal 1,5 Km bis wir die Bahnstrecke Haltern-Münster erreichten und diese unterfahren konnten. Wir fuhren weiter auf der Lüdinghauser Straße in Richtung Innenstadt. Ich wollte am Montag einmal durch den Schlosspark von Dülmen fahren. Dort stand einmal das Schloss Dülmen. Heute steht dort das Verwaltungsgebäude des Herzogs von Croy. Ich hatte mir gemerkt, dass wir bis zum Supermarkt K&K fahren mussten. Dort die Lüdinghauser Straße überqueren und dann über die Straße An der Kreuzkirche zum Schlosspark zu fahren. Den Punkt hatten wir 400 Meter nach der Unterquerung der Bahnstrecke erreicht. Also überquerten wir die Straße und fuhren dann 240 Meter über die Straße An der Kreuzkirche, bis zur Straße am Schlossgarten. Die überquerten wir und fuhren dann in den Park.

Schloss Dülmen

Schloss Dülmen auf einer Postkarte (vor 1908)

Das Schloss Dülmen war von den 1830er Jahren bis 1945 ein Schloss in der Stadt Dülmen. Es diente dem Herzog von Croÿals Residenz und Wohnsitz. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und weiterem Abriss sind in heutiger Zeit nur Teile des Schlossgartens noch erhalten.

Remise des Schlosses (bis 2006 erhalten)

Schlosspark

Das Schloss befand sich an der Stelle, an der heute die Halterner Straße in die Dülmener Innenstadt führt.

Anfangs residierten die Herzöge in diversen Bürgerhäusern, bis sie die Dolhofensche Besitzung in der Burgstraße erwarben. Das Gebiet wurde über die mittelalterliche Stadtgrenze hinaus erweitert. Der Bau des Schlosses im Empirestil begann 1834, Herzog Alfred von Croÿ legte dazu den Grundstein. Die ersten Entwürfe gingen auf einen Neffen zurück, die endgültige Gestaltung der klassizistischen Fassade oblag jedoch dem Mailänder Architekten Brey. Mit der Fertigstellung 1844 erfolgten auch die Planungen für die Gestaltung des Schlossgartens mit Kesselhaus und gläsernen Gewächshäusern durch den Schinkel-Schüler August Stüler. 1861 wurde der Schlossgarten zu einem Landschaftsgarten umgestaltet. Am Vorplatz entstand ein monumentaler Bogen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss 1945 zerstört und nicht wieder errichtet.[1]

Einzig die Remise und Teile der Terrasse blieben erhalten. Sie wurden mit dem Bau eines Einkaufsmarktes und eines Parkplatzes im Jahr 2006 abgerissen. Seit 1836 gehörte Haus Merfeld zum herzoglichen Besitz, auf das 1945 der Wohnsitz verlegt wurde, ferner seit 1847 Schloss Schweckhausen.

Bis in die heutige Zeit erhalten sind noch Teile des Schlossgartens, der sogenannte „Schlosspark“. Dieser ist über den Vorpark mit dem Dülmener Wildpark verbunden.

Quelle: Wikipedia

Oben die fünf Bilder sind im Schlosspark entstanden. Das letzte Bild zeigt einen Graureiher, der auf einem Baum im Schlossgarten steht und den Schlossteich beobachtet.
Wir waren dis Dülmen ganz gut gefahren und für unsere Mittagspause war es noch recht früh, deshalb entschlossen wir uns noch in die Innenstadt zu fahren und dort ein Eis zu essen. Eigentlich wollte ich direkt vom Schlosspark, durch den Vorpark, der weiter westlich lag und nur durch die Halterner Straße vom Schlosspark getrennt war, zum Wildpark zu fahren. So verließen wir den Park an der Vollenstraße. Überquerten sie und fuhren über den Parkplatz des Combi  Verbrauermarkts an die Halterner Straße, überquerten diese und fuhren dann über die Schloßstraße bis zur Lüdinghauser Straße. Auch die überquerten wir etwa 170 Meter weiter westlich des Lüdinghauser Tors. Wir fuhren 60 Meter nach links und bogen dann auf die Marktstraße ein. nach weiteren 80 Metern bogen wir nach rechts auf den Dülmner Marktplatz ein. Zuerst liegt dort wie ein umgedrehtes L die Stadtverwaltung von Dülmen.  Am nördlichen Ende des Platzes steht der Jubiläumsbrunnen und rechts von dem das Eiscafe San Marco. Das war unser Ziel und wir holten uns eine Kugel Eis im Hörnchen und setzten uns. Wir schauten dem Treiben auf dem Marktplatz zu.

Das Dülmener Rathaus

Das Dülmener Rathaus
Foto: Das Dülmener Rathaus.

Das Dülmener Rathaus wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut. Noch heute trennt es das geistliche Leben auf dem Kirchplatz von St. Viktor vom kaufmännischen Treiben auf dem Marktplatz. Der „Scharre“ genannte Durchgang erinnert an die Verkaufsstände der Fleischer, die hier ihre Waren auslegten. In dem als Bogenhalle ausgeformten Erdgeschoss befanden sich im 16. und 17. Jahrhundert die Leinenlegge und die Stadtwaage. An der Giebelwand zur Marktstraße war der städtische Pranger angebracht. Mehrere Umbauten veränderten das Aussehen des Rathauses. Nach seiner Zerstörung im Krieg 1945 begann man 1954 mit dem Wiederaufbau. Der Marktplatz wurde gleichzeitig ausgedehnter angelegt. Dabei verzichtete die Stadt darauf, die Häuserzeile zur Marktstraße wiederaufzubauen.

Der Marktbrunnen

Der Marktbrunnen
Foto: Der Marktbrunnen

Der Marktbrunnen wurde anlässlich der 600-Jahrfeier der Stadtgründung durch Dülmener Bürger gestiftet. Um in der NS-Herrschaft mehr Platz für Aufmärsche zu gewinnen, wurde der Brunnen 1938 vor das damalige Gymnasium am Charleville-Mézières-Platz versetzt. Erst zum 650-jährigen Stadtjubiläum kehrte der Brunnen 1986 auf den Marktplatz zurück – wenn auch nicht auf seinen alten Standort. Die im Krieg abhanden gekommene Bekrönung des Brunnens in Form einer Putte wurde 1994 erneuert. Der Entwurf Ludwig Dinnendahls symbolisiert zum einen Unendlichkeit – durch die Kugel – und zum anderen Dynamik – durch die pfeilartig freie Form.

Die Stadtmauer und das Lüdinghauser Tor

Das Lüdinghauser Tor – Wahrzeichen Dülmens.<br /><a href=“http://www.drerup.de/webcam_lupe.html“ target=“_blank“ title=“Webcam Dülmen“>Webcam am Lüdinghauser Tor</a>
Foto: Das Lüdinghauser Tor

Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt Dülmen mit einer Stadtmauer umgeben. Ihren Verlauf zeichnen noch heute die Ringstraßen (Süd-, West-, Ost- und Nordring) nach. Als einziges Stadttor überstand das Lüdinghauser Tor mit seinen charakteristischen Rundtürmen die schon im 17. Jahrhundert einsetzende Schleifung der Wälle und den Abbruch der Tore, die Anfang des 19. Jahrhunderts abgeschlossen waren. Das Lüdinghauser Tor wurde zum wehrhaften Wahrzeichen der Stadt. Im Vorfeld des 600-jährigen Stadtjubiläums wurde es 1908 grundlegend renoviert, wobei der heute noch zu sehende steinerne Wehrgang ergänzt und die beiden Türme verbunden wurden. Von den Stadttoren stehen heute nur noch Lorenkenturm im Bereich der nördlichen und der Nonnenturm im Bereich der östlichen Stadtmauer. Der Nonnenturm verdankt seinen Namen dem dort 1457 eingerichteten Augustinerinnenkloster Agnetenberg.

Quelle: Stadt Dülmen
Oben die Bilder zeigen unseren Weg aus dem Schlosspark heraus in die Innenstadt von Dülmen und dann auf dem Marktplatz mit Stadtverwaltung und Jubiläumsbrunnen. Im vierten Bild sieht man im Hintergrund das Lüdinghauser Tor. Das letzte Bild zeigt natz und Willi vor dem Eiscafe. In Bild drei sieht man Sankt Anna, die katholische Kirche in Dülmen.
Wir hatten unser Eis gelutscht und machten uns wieder auf den Weg. Wir verließen den Marktplatz über die Marktgasse und kamen dann auf die Tibergasse. Über die fuhren wir zur Sparkasse Westmünsterland. Willi musste dort Geld nachtanken. Danach ging es nach links zur die Borkener Straße. Als wir die erreichten bogen wir nach rechts auf die Straße ein und fuhren auf ihr 190 Meter in westliche Richtung. Dort überquerten wir die Straße und fuhren auf den Hinderkingsweg. Dem folgten wir und erreichten nach 420 Meter den Wildpark. Wir fuhren in den Wildpark.

Wildpark Dülmen

Der Wildpark Dülmen wurde in den 1860er-Jahren eröffnet und erstreckt sich auf 250 Hektar stadtnah im Westen der Stadt Dülmen. Er besteht aus einer gärtnerisch gestalteten Anlage aus Wiesen, Wäldern und Seen. In dem weitläufigen Areal haben DamwildRotwild und Schafe (Heidschnucken) eine Heimat. Die Teiche sind Anziehungspunkt für eine Reihe von Vogelarten.

Drei Zugänge führen in den denkmalgeschützten Park, dessen zentraler Weg in das Radwegenetz der Stadt Dülmen eingebunden ist. Ein weiteres Tor wird bedarfsweise geöffnet, beispielsweise zu Schützenfesten. Die Wege sind teilweise mit einem Rollstuhl befahrbar.

Der Park ist ganzjährig kostenfrei dem Publikum zugänglich.

 

Geschichte

1860 erfolgte der Erwerb des Landes, das ursprünglich zum 1341 gegründeten Gut Hinderkinck gehörte, vom Erben Cristof Schulte Hinderkinck. Gedacht war das Gelände allerdings vorerst als Landsitz für den Herzog von Croÿ. 1864 wurde durch den Besitzer Alfred von Croÿ der englische Landschaftsarchitekt Edward Milner mit der Gestaltung beauftragt, der das 120 Hektar große Gelände mit Teich, Holzbrücke, Wiesen und Baumgruppen plante. Besonders prägend entstand zu dieser Zeit auch der Herzteich mit der Holzbrücke. Die Ausführung erfolgte durch den Gärtner Charles Barnard, der ebenso Einfluss auf die Gestaltung nahm. Der Park wurde so geplant, dass er durch den gleichzeitig entstandenen Vorpark direkt mit dem 1834 gebauten Schloss verbunden ist. Der Schlossgarten selbst wurde 1861 ebenso in einen Landschaftsgarten umgewandelt.

In den folgenden Jahren wurde der Park viermal im Abstand von etwa 10 Jahren erweitert. Wildtiere bevölkern den Park seit den 1920er-Jahren. Mit dem Bau der Autobahn 43 wurde die Fläche auf die heutigen 250 Hektar verkleinert, der ursprünglich geplante Teil blieb erhalten. Der durch Bebauung immer weiter verkleinerte Schlosspark hat seinen Ursprung in dem Schlossgarten.

Quelle: Wikipedia
In der Dülmener Innenstadt begegnete uns noch der grüne Hulk, ehe wir ins wirklich schöne Grün kamen. Die folgenden Bilder zeigen einen Ausschnitt aus dem Wildpark. Leider haben wir am Montag kein Damm- und Rotwild noch, Heidschnucken gesehen. Den Tieren war es wahrscheinlich zu Warm und sie haben sich im schattigen Wald aufgehalten. das schmälert aber nicht unsere schönen Eindrücke von der Natur.
Wir fuhren 2 Km durch den Park in westlicher Richtung. Wir hörten dann schon die Geräusche von der A43, die etwa 3 Km parallel zum Park verläuft. Wir fanden den Durchlass, über den wir den Park im Westen verlassen konnten. So unterquerten wir die A43 und fuhren dann schnurgerade auf das Restaurant-Cafe Haus Waldfrieden zu. das erreichten wir nach 520 Meter Fahrt. Ich hatte im voraus geschaut ob das Lokal am Montag geöffnet hat. Wir stellten unser Räder ab und begaben uns in den Biergarten. Der war gut besucht. Wir hatten Hunger und schauten in die Mittagskarte. Dort waren aber keine Gerichte die wir essen wollten. Alles zu viel, kein kleiner Snack für uns. Wir entschieden uns für ein alkoholfreies Weizenbier, Natz und ich. Friedel und Willi wollten lieber eine Apfelschorle. Wir tranken schön gemütlich aus und machten uns dann wieder auf den Weg.
Im ersten Bild fahren wir gerade auf das Gasthaus zu. Ein Windrad darf auch nicht fehlen. Bild drei zeigt den schönen Garten im des Gasthauses. Das letzte Bild zeigt die „Breitseite“ des Gasthauses.
Wir wollten auf unserem Heimweg über Haus Dülmen fahren. Dort gab es kurz vor dem Gänsebrunnen an der Halterner Straße einen kleinen Imbiss, der unseren Hunger endlich stillen sollte. Vom Haus Waldfrieden fuhren wir zunächst in südlicher Richtung. nach etwa 700 Meter bogen wir dann nach links ab und erreichten nach 400 Meter die A43, die wir unterquerten. Wir fuhren auf der Hülsterner Straße in Richtung Osten. Links von uns lag der Wildpark. Rechts das angrenzende Waldgebiet. In das fuhren wir nach ca. 580 Meter nach rechts ein. Nach etwas mehr als einen Km waren wir dann durch den Wald. Wir überquerten den Heubach der in Richtung Haus Dülmen fließt.

Halterner Mühlenbach

Der Heubach, dessen Unterlauf als Halterner Mühlenbach bezeichnet wird, ist ein 30,7 km langer, orographisch rechter Nebenfluss der Stever in Nordrhein-WestfalenDeutschland. Der Bach mündet seit 1930 nicht mehr direkt in die Stever, sondern speist zusammen mit ihr den Halterner Stausee.

Das Einzugsgebiet des Heubachs hat eine Größe von circa 296 km², es besteht weitgehend aus sandigen Böden, die vorherrschende Landnutzung sind Ackerbau und Grünland, auf den letzten Kilometern auch Waldgebiete der Hohen Mark.

Verlauf

Der Heubach entspringt zwischen Coesfeld und Hochmoor am Rande des Kuhlenvenns unweit des 106 Meter hohen Hünsbergs auf der Kreisgrenze zwischen den Kreisen Borken und Coesfeld. Ursprünglich befand sich seine natürliche Quelle weiter südlich in der Nähe des heutigen Steveder Campingplatzes. Im Zuge der Trockenlegung des Weißen Venns, des ehemals größten münsterländischen Hochmoores, wurde er jedoch weitgehend geradlinig nach Norden verlängert und kanalförmig ausgebaut.[2]

Bereits in Stevede nimmt der Heubach zahlreiche kleinere Zuflüsse aus unbenannten Kanälen auf, die ursprünglich der Moorkultivierung dienten. Nach Einmündung des Tackekanals und des Homannsgrabens nördlich von Maria Veen verläuft der Bach im natürlich geschwungenen Bett nun in südöstliche Richtung. Er durchstreift die Ortsrandlage von DülmenHausdülmen, wo Kett- und Tiberbach einmünden, um dann in südwestliche Richtung abzubiegen. Ab Mühlenbrok wird der Heubach als Mühlenbach bezeichnet. Beim Schloss Sythen teilt er sich in zwei Umfließgewässer, in eines davon mündet der von Osten zufließende Sandbach, das andere fließt an der Wassermühle Sythen vorbei. Im Ortsteil Stockwiese im Mühlbachtal treffen sich die Gewässerarme wieder und fließen stark mäandrierend und mit Altarmen versehen bis zur Mündung bei der Stadtmühle in den Halterner Stausee.

Naturschutzgebiete am Heubach

In der Heubachniederung befinden sich etliche Naturschutzgebiete:

  • Das Kuhlenvenn an der Quelle des Heubachs ist als Feuchtwiesenareal mit einem zentralen Abgrabungssee ein überregional bedeutsames Rückzugsgebiet für Wat- und Wiesenvögel.
  • In der Fürstenkuhle haben sich Reste des ehemaligen Hochmoores und ein zentraler Heideweiher erhalten.
  • Die Heubachwiesen bei Maria-Veen unterliegen dem münsterländischen Feuchtwiesenschutzprogramm. Hier brüten seltene Arten wie SchwarzkehlchenKiebitzund Großer Brachvogel. Im Heubach selbst kommt seit einigen Jahren wieder der seltene Fischotter vor. Tausende arktischer Gänse finden sich regelmäßig ein. In den Heubachwiesen und der bachabwärts gelegenen Feldflur rasten zahlreiche Zugvögel und Wintergäste. Dazu gehören Arten wie die Blässgans, die Saatgansoder der Kranich. Seit wenigen Jahren brütet der Kranich auch auf dem benachbarten Truppenübungsplatz Lavesum. Westlich schließt sich die ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesene Wildpferdebahn im Merfelder Bruch an.
  • Bei Hausdülmen befinden sich die Teiche in der Heubachniederung des Herzogs von Croÿ, wo sich verschiedenste Biotope kleinräumig ausgebildet haben. Auch hier leben Fischotter und andere seltene Arten wie die Sumpf-Heidelibelle, die hier ihr einziges westfälisches Vorkommen hat. Im Herbst und Winter sammeln sich hier hunderte Silberreiher.
Quelle: Wikipedia
Oben die Bilder sind nach der Abfahrt vom Haus Waldfrieden entstanden. Die beiden ersten Bilder sind vor der A43 Unterführung entstanden. Bild drei zeigt Natz und Willi auf der Hülstener Straße. Am Ende zwei Bilder vom Kettbach, der östlich von Haus Dülmen in den Heubach mündet
Hinter der Heubachbrücke bogen wir nach links ab und fuhren in Richtung Oedlerteich, der rechts am Weg nach Haus Dülmen liegt. Der Teich gehört auch zu den Teichen in den Heubachniederungen.

Teiche in der Heubachniederung

In der ehemals weitgehend vermoorten Niederung des Heubaches westlich von Dülmen liegen die insgesamt 120 ha großen Fischteiche des Herzogs von Croy. Sie sind das Herzstück der „Dülmener Seenplatte” und gelten unter Naturfreunden als Schatzkammer und Geheimtipp. Meist versteckt hinter hohen Hecken oder Waldstücken liegen zahlreiche bis zu 30 ha große Teiche. Nur ein kleiner Teil dient heute noch der Karpfenzucht. Die meisten Teichflächen sind vom Land NRW für Naturschutzzwecke angepachtet. Die Vielfalt aus großen Wasserflächen, klaren Bächen und Gräben, Nasswiesen,Heide, Moor und feuchten Wäldern gibt es auf dieser relativ kleinen Fläche kein zweites Mal in NRW. Dieses bunte Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen hat sich zu einem großartigen Paradies für Wasservögel, Frösche und seltene Sumpf- und Wasserpflanzen entwickelt.

Die Teiche sind nur eingeschränkt zugänglich. Mehrere Informationstafeln informieren jedoch umfassend. Am Oedlerteich und am Torfvennteich befinden sich Beobachtungskanzeln, die einen Blick auf die reichhaltige Vogelwelt ermöglichen. Also, Fernglas nicht vergessen!

 

 Quelle:Natur erleben NRW
Kurz vor dem Oedler Teich steht auf einer Wiese auch ein Storchennest, dass besetzt ist. Je näher wir dem Teich kamen um so lauter wurde das Froschkonzert. Am Ende des Teichs steht eine Beobachtungshütte. Von der aus hat man einen guten Blick über den Teich. Friedel und ich blieben kurz stehen und ich machte ein Bild von dem Teich. Dann ging es weiter in Richtung Haus Dülmen. 630 Meter weiter hatten wir die Straße Wallgarten in Haus Dülmen erreicht. Dort fuhren wir rechts, links und standen dann vor dem Imbiss. Willi, der ein Stück voraus gefahren war saß schon am Gänsebrunnen, an dem Tische des Imbiss standen. Wir machten einen Sonnenschirm einsatzfähig und besorgten uns dann etwas zu Essen. Wir setzten uns an den Tisch mit dem offenen Sonnenschirm und ließen es uns Schmecken.
Im ersten Bild sieht man Friedel der am Oedlerteich steht. Die nächsten Bilder zeigen unseren Weg vom Teich nach Haus Dülmen herein. Im vorletzten Bild stellt Friedel sein Rad von dem Imbiss ab. Das letzte Bild zeigt dann noch den Gänsebrunnen an der Halterner Straße.
Wir überquerten die Halterner Straße, führen über den Burgplatz zur Mauritiusstraße. Dort ging es nach rechts und dann nach links. Wir überquerten den Heubach und fuhren dann an diesem entlang. Nach 250 Meter erreichten wir die Stelle, wo der Kettbach in den Heubach mündet. Dort ging es für uns nach rechts weiter. Rechts vom Weg liegt das Waldgebiet, dass an den Silbersee III anschließt.  Am anderen Ufer des Heubachs liegen die Wohnsiedlungen von haus Dülmen. Friedel und ich machten dann nach 470 Meter einen kleinen Halt an der Brücke über den Heubach. Dort geht noch ein Abzweig des Heubachs ab und von dort aus kann man Fotos in Richtung Sankt Mauritius machen

Hausdülmen

Hausdülmen ist seit 1975 einer der Ortsteile der Stadt Dülmen und liegt somit im Kreis Coesfeld. Er liegt nahe Dülmen in Richtung Haltern. Das Dorf hat etwas mehr als 2000 Einwohner.

Geschichte

Die „Große Teichsmühle“ bei Hausdülmen

Hochzeitsallee nahe der Großen Teichsmühle

Zum Schutz seines Landes ließ der münsteraner Bischof Burchard von Holte im Frühjahr 1115 eine einfache Burg (oder besser ein Festes Haus) errichten: „dat hues to Dulmene“. 1121 wurde die Burg durch Herzog Lothar von Sachsen zerstört. Erst 1137 wurde die Grenze auf Veranlassung von Bischof Werner mit einer Burg in Hausdülmen wieder gesichert. Im 13. Jahrhundert wurden aus den vier Burgmannshöfen acht. Auch die 1231 erneuerte, dem Heiligen Mauritius geweihte Burgkapelle befand sich dort. Vor der Burg befanden sich zudem Häuser und Ställe des Gesindes, weil diese keinen Platz in der Burg fanden. Gegen Angreifer wurde die so genannte Freiheit durch Umflutgräben und Wälle gesichert. Der Wert der Burg sank allerdings durch die Aufkommen von Feuerwaffen in den Jahren des 14. und 15. Jahrhunderts ständig. Zuletzt waren 1451 Reiter des Herzogs von Kleve in der Burg stationiert. Danach hatte die Burg keine bedeutende militärische Rolle mehr.

Dank der Funktion als landesherrlicher Residenzort war 1532 Bischof Franz von Waldeck Gast in Haus Dülmen, als dieser sein Bistum von dort regierte. Er brach von Haus Dülmen aus die Herrschaft der Täufer in Münster. Nach Münsters Eroberung wurden die Anführer Jan van LeydenBernhard Knipperdolling und Bernhard Krechting 1535 für sechs Monate im Bergfried eingekerkert (und danach am 22. Januar 1536 in Münster hingerichtet). Die Truppen des Herzogs von Alba zerstörten im spanisch-niederländischen Krieg (1568 bis 1609) die Burg mit Ausnahme des Turms, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts niedergerissen wurde. Die Amtsverwaltung verließ 1657 Hausdülmen und wechselte ihren Sitz nach Dülmen. Die Geschichte der Landesburg Haus Dülmen endet damit im 16. Jahrhundert. Sie wurde nur noch wenig genutzt und zerfiel nach und nach. 1704 bewohnte die Burg nur noch der Amtsjäger. 1777 wurden der Bergfried und die Reste der Ringmauer abgerissen. Aus der Burg „Haus Dülmen“ entwickelte sich nach und nach der Ort „Hausdülmen“. (Der heutige Kapellenbau aus dem 17. Jahrhundert ist heute das älteste Gebäude in Hausdülmen.)

Im 19. Jahrhundert war die Textilproduktion der wirtschaftliche Mittelpunkt. Danach wurden im Zuge der Industrialisierung die meisten Weber Fabrikarbeiter oder Bauern. Der Erste Weltkrieg ging fast spurlos an Hausdülmen vorüber, selbst im Zweiten Weltkrieg wurden nur drei Gebäude zerstört. Allerdings befand sich in der Nähe von Hausdülmen während des Ersten Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager, das „Dullmen Camp“. Vom Lager ist noch das Haus des Kommandanten erhalten, es dient heute als Wohnhaus. Der Friedhof des Lagers wurde um 1965 herum an den heutigen Standort Friedensallee verlegt, auf dem Ehrenfriedhof ruhen etwa 600 verstorbene Kriegsgefangene vor allem aus Russland und Rumänien.

1929 wurde das Amt Haltern von Kreis Coesfeld dem Kreis Recklinghausen zugeordnet. Damit verlief die Kreisgrenze quasi durch Hausdülmen, kleinere Teile des Ortes lagen auf dem Kreisgebiet Recklinghausen. Am 1. April 1930 verlor Hausdülmen die Gebietshoheit und wurde dem Kirchspiel Dülmen zugeordnet.[1] Am 1. Januar 1975 wurde das Kirchspiel Dülmen zusammen mit Hausdülmen unter neuer Grenzziehung in die Stadt Dülmen eingemeindet.[2][3]

Die Bezeichnung Pielen, mit der im Volksmund die Hausdülmenerinnen und Hausdülmener genannt werden, geht übrigens auf eine umfangreiche Gänsehaltung zurück. Belegt wird dies durch Lieferungen von Gänsefedern 1656 an den Bischof von Münster. Heute erinnert der Dorfbrunnen mit Gänsehüterin und Gänsen an diese Geschichte.

Quelle: Wikipedia
Das erste Bild zeigt die Kirche Sankt Mauritius am Burgplatz. Dort steht auch eine Gedenktafel, auf der die Gefallenen aus den Weltkriegen stehen. Bild drei zeigt den Eingang zum Kindergarten Sankt Mauritius. Danach zwei Bilder, von der Brücke über dem Heubach fotografiert. Danach sieht man meine Großen entlang des Heubachs fahren. Das nächste Bild zeigt den Zusammenfluss des Kettbachs mit dem Heubach. Dann sieht man dreimal Friedel, der vor mir zur Brücke fährt, wo wir einen kurzen Halt gemacht haben. Friedel musste seinen Spieltrieb kurz befriedigen. Ich machte derweil noch einige Bilder, die man dann sieht.
Dann fuhren wir weiter und erreichten nach 450 Meter das Hotel Große Teichsmühle. Daneben gibt es noch das Gebäude der alten Kornmühle, das seit 1970 bewohnt ist.

Leben in alter Mühle

<p align="no">Von ihrer Terrasse hat Angela Brockmann einen schönen Blick auf das Wehr des Mühlenbaches. Mit einem Eimer schöpft die Familie das Wasser zum Gießen der Blumen aus dem Bach. (Fotos: Hans Ramberg)

Hausdülmen. Wenn Angela Brockmann (49) Besucher an ihrer Haustür empfängt, dann ziehen ihre Gäste beim Eintreten unwillkürlich die Köpfe ein, denn die Raumdecken sind außergewöhnlich tief. Und wenn der Besuch dann in das Haus tritt…

Von Hans Ramberg

<1>Hausdülmen. Wenn Angela Brockmann (49) Besucher an ihrer Haustür empfängt, dann ziehen ihre Gäste beim Eintreten unwillkürlich die Köpfe ein, denn die Raumdecken sind außergewöhnlich tief. Und wenn der Besuch dann in das Haus tritt, geht es leicht bergab. Der Fußboden hat nämlich eine kleine Neigung. Kein Wunder, denn das Haus, in dem Angela Brockmann mit Ehemann Reinhold und den beiden Söhnen Sebastian und Christoph lebt, hat schon viele Jahre auf dem Buckel. Die Familie Brockmann wohnt nämlich in einer alten Mühle, gleich neben dem Hotel-Restaurant Großen Teichsmühle. Küchenmeisterin Angela Brockmann hat es also nicht weit bis zu ihrem Arbeitsplatz.

„Der schönste Raum ist das Wohnzimmer“, sagt sie und geht schon einmal vor. Ganz leise hört man von draußen das Rauschen des Wehres im Mühlenbach. Tief bücken muss sich, wer das Wehr durch ein kleines Fenster in der Stirnwand sehen will. Das Fenster erinnert an ein zu groß geratenes Bullauge. Angela Brockmann erklärt, welche Funktion diese kreisrunde Öffnung in der Wand einmal gehabt hat. „In den Löchern befanden sich früher die Achsen für die Mühlräder“, sagt sie und setzt sich in einen der gemütlichen Sessel. Da, wo sich jetzt das Wohnzimmer befindet, sei vorher so eine Art Kriechkeller gewesen. Hier sei auch wohl noch ein Hühnerstall gewesen und auch Kartoffeln seien hier wohl gelagert worden. Außerdem vermutet Angela Brockmann, dass sich auch die Technik der Mühle hier befand. „Das war eine richtige Mühle, in der Korn gemahlen wurde“.

<2>Die alte Mühle sieht von außen zwar klein aus, hat aber eine Wohnfläche von etwa 250 Quadratmetern, verteilt über drei Wohnetagen. Das Wohnzimmer befinde sich quasi im Souterrain, erklärt Angela Brockmann. Wo gleich am Eingang eine kleine Büroecke eingerichtet ist, dort befand sich früher eine kleine Küche, die sich jetzt eine Etage höher befindet. Drei Stufen hoch geht es weiter ins Schlafzimmer. Dort befanden sich früher die Toiletten der Teichsmühle.

Vom Schlafzimmer können die Brockmanns durch eine große Tür auf die Terrasse direkt am Wasser gehen. Auf der Terrasse herrscht Holz vor. Die Umrandung ist ebenso aus diesem Werkstoff wie der Tisch und die Stühle. Wenn man in solch einem Gemäuer wohne, dann müsse man viele Dinge beachten, sagt Angela Brockmann, die allerdings auch das Moderne mag. Die Mühle, erklärt sie weiter, sei erst in den 70er Jahren bewohnbar gemacht worden. Ihr Vater, Ernst Bispinghoff, habe zunächst dafür gesorgt, dass ein neues Dach auf das Gebäude komme. „Es ist wichtig, dass es nicht feucht wird“. Danach wurde der Dachboden ausgebaut, und seit der Hochzeit 1983 wohnen Angela und Reinhold Brockmann in der Mühle mit ihren dicken Wänden.

<3>Die schätzt die Hausherrin besonders. „Das ist total schön, weil es immer kühl ist. Die Wände sind fast einen Meter dick“. Platz hat die Familie Brockmann in ihrem Domizil. Auf den insgesamt drei Etagen gibt es auf jeder Ebene je ein Bad. Ganz unten befindet sich noch ein Abstellraum und eine Tür weiter ist die Toilette und auch eine kleine Sauna ist eingebaut. Auf die Frage, ob sie noch das Rauschen des Wassers am Wehr hört, erzählt Angela Brockmann, dass die Familie während eines Urlaubs in Zermatt direkt neben einem rauschen Bach gewohnt habe. Da hätten alle gleich gesagt: „Das ist ja wie zu Hause“.

Wenn Angela Brockmann auf ihre Terrasse geht, dann hat sie nicht nur die tolle Aussicht auf das Wehr. Gegenüber ihrer Mühle steht eine weitere. Die ist aber wesentlich kleiner.

Doch auch die ist von innen renoviert und zu einem Wohnhaus umgebaut worden. Die Mühle ist an eine Familie vermietet. Ob sie sich vorstelle können, hier auszuziehen und woanders zu wohnen, sagt die 49-Jährige: „Das würde ich mir nicht wünschen. Wohnen in einer Mühle gehörte immer zu meinem Lebenstraum“.

Wir hatten eigentlich erwartet, dass Natz und Willi dort auf uns gewartet hätten, aber sie waren weitergefahren und standen schon etwa 130 Meter weiter südlich an der Bahnüberführung über die Borkenbergerstraße. Friedel und ich folgten ihnen. Wir unterquerten die Bahnlinie und fuhren dann gleich nach rechts auf den Weg, der neben der Bahnlinie in Richtung Sythen verlief. Wir folgten diesem Weg ca 830 Meter, dann bogen wir nach links ab. Es ging 1,3 Km durch das Waldgebiet Linnert. Dort erreichten wir dann eine Holzbrücke die über den Halterner Mühlenbach führt. Dort auf der Brücke machten wir eine Pause. Nach der Pause überquerten wir die Brücke nicht, sondern fuhren am Waldrand weiter in Richtung Sythen. Nach 2,3 Km erreichten wir wieder die Bahnlinie. Vor der bogen wir nach links ab, unterquerten die Sythener Straße und fuhren dann auf dem Brockweg weiter. Nach weiteren 600 Meter Fahrt erreichten wir den Stockwieser Damm und bogen nach links auf diesen ab. Vorbei an der Sythener Mühle und dem Schloss Sythen erreichten wir den Dorfteil Stockwiese, den wir durchfuhren. Kurz hinter Stockwiese erreichten wir den Abzweig Stockwieser Damm. Dort fuhren wir nach rechts. Diesen verkehrsberuhigten Teil fuhren wir bis zur Umgehungsstraße von Sythen, die auch Stockwieser Damm heißt. Auf der fuhren wir noch etwa 130 Meter, dann überquerten wir sie und fuhren am Freizeitpark Hohen Niemen vorbei in Richtung der Siedlung Overrath, an deren Ende die Stever aus dem Hullerner Stausee kommt. Bis dort waren es noch einmal 1,6 Km Fahrt oberhalb der Zwischenstever. Als Zwischenstever wird der Teil genannt, der zwischen Hullerner Stausee und Halterner Stausee fließt. Wir erreichten die Brücke über die Stever und hatten dort einen tollen Blick auf das Rollwehr des Hullerner Stausees. das war am Montag so eingestellt, dass eine ordentliche Menge Wasser aus dem Hullerner Stausee in die Zwischenstever laufen konnte.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Teichsmühle bis zum Rollwehr des Hullerner Stausees. 
Wir überquerten die Brücke und fuhren dann entlang des Hullerner Stausee bis zur B58. Die überquerten wir im Bereich des Hofes Vinnemann. Den ließen wir links liegen und fuhren dann 980 Meter bis zum Alter Postweg, der rechts vom Dorf Hullern kam. Da wo wir auf den Weg stießen, werden zurzeit die Vorbereitungen für den Bau von 2 Windrädern getätigt. Eine riesen Baustelle. Dort hielten wir an und schauten dem Treiben dort kurz zu.
Die ersten Bilder zeigen unseren Weg entlang des Hullerner Staussees, bis zur letzten Hofkapelle, der Streylsche Kapelle.
Die hofeigene Kapelle wurde im Jahre 1852 erbaut. Um 1900/1905 erwarb Colon Joseph Streyl für stattliche 300 Mark den Altar „Maria Krönung im Himmel“ (22. August), der aus der abgebrochenen Dionysiuskirche zu Seppenrade stammt. Aufgrund eines Hinweises „ auf dem alten Friedhof in Seppenrade vergammelt ein Altar der abgebrochenen Kirche“ wurde er auf den Fund aufmerksam, ließ den Altartisch und die Madonna für fast die gleiche Summe restaurieren und anschließend in der kleinen Kapelle aufstellen. Quelle: Heiko Brüder
Danach die Bilder sind auf dem Weg zur- und an der Baustelle gemacht.
Wir bogen dann nach links auf den Alter Postweg ab und fuhren dann noch ca. 3 Km bis wir wieder den Alleeweg in Olfen-Rönhagen erreichten. Der Kreis war geschlossen. Wir fuhren dann den Weg, den wir am Morgen von Datteln aus gefahren hatten. Wir erreichten wieder den Weg Zum Krähenbusch, den wir bis zur B235 fuhren. Dort ging es wieder nach rechts. Wir überquerten die Lippe und verabschiedeten dann Willi, der geradeaus nach Hause fuhr. Wir drei überquerten die B235 und fuhren dann noch zum Klaukenhof, wo natz und Friedel ein Bier tranken. Ich brauchte einen Kaffee. Danach fuhren wir zur Dattelner Schleuse. die überquerten wir. Natz und Friedel fuhren am Kanal entlang weiter, nachdem wir uns verabschiedet hatten. Ich fuhr herunter zur Eichenstraße.
Oben die letzten Bilder unserer Tour. Die ersten drei sind auf dem Alter Postweg entstanden. Die letzten beiden an der Eversumer Straße.
Männer es war eine schöne Tour mit euch, wir hatten herrliches Wetter und sind 63 Km gefahren.
Opaju
 

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