Fahrradtour 14.05.2018(Über den Cappenberger See nach Werne an der Lippe.)

Der 14.05.2018 sollte wieder ein schöner Montag werden. Am Nachmittag sollte es bis zu 27 ° warm werden. Also eine Voraussetzung für eine Radtour. Nur wo fahren wir wieder hin? Ich stöberte wieder in meinem Archiv, und stieß auf eine Tour nach Werne an der Lippe. Wir waren schon zweimal dort. Im September 2013 und im August 2016. Ein schönes Städtchen im südlichen Münsterland, mit Bergbaugeschichte. Am südlichen Rand der Kleinstadt mit knapp 30000 Einwohnern fließt die Lippe in Richtung Lünen. Es war eine anspruchsvolle Tour gewesen, mit Steigungen über einen langen Zeitraum. Ich schrieb meinen Männer meinen Vorschlag, telefonierte mit Friedel am Sonntag und dann auch mit Natz. Die waren einverstanden mit der Tour. Willi war unterwegs, dem schickte ich eine WhatsApp und er sagte auch zu. 10 Uhr beim Natz. Ich bereitete die Tour auf meinem Smartphon vor, da ich einmal schauen wollte, ob es wie ein Navi funktioniert.

Pünktlich um 10 Uhr waren alle beim Natz und wir konnten los. Wir fuhren wieder einmal zur Hafenbrücke hoch und überquerten den Dortmund-Ems-Kanal. Dann fuhren wir in die Rieselfelder herunter. Am Montag fuhren wir auf dem Radweg der Markfelder Straße durch die Rieselfelder. Nach etwa 5,7 Km überquerten wir dann die Straße und fuhren auf der Unterlipper Straße in Richtung Lippe weiter. Wir erreichten den Gartenbaubetrieb Grutsch, wo wir rechts links fuhren. dann wieder geradeaus an die Lippewiesen. Dort machten wir, hinter dem letzten Hof vor den Lippewiesen eine Pause. In den Lippewiesen erwarteten wir eigentlich eine Wasserbüffelherde, die bei vorherigen Besuchen dort graste. Die waren aber verschwunden. Am Montag standen Rinder und Pferde auf der Wiese.

Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg über den Kanal bis zu den Lippewiesen in Unterlippe in Waltrop.

Nach der Pause fuhren wir weiter durch Unterlippe in südlicher Richtung und erreichten dann nach 750 Meter die Borker Straße, auf die wir nach rechts fuhren. Es ging in Richtung Lippe und die erreichten wir nach 730 Meter Fahrt. Friedel und ich hielten auf der Brücke an. Wir sahen eine Lippe, die hier ziemlich tief ist. Am rechten Ufer sahen wir, dass es dort steil nach unten ging. Wir folgten Natz und Willi, die schon vorausgefahren waren. Wir holten sie ein am Abzweig zur Alstedder Straße wieder ein, weil sie dort auf uns warteten. Direkt vor dem roten Pferd der Merten KG, der Garten- und Landschaftsbau Baumschulen.

Die ersten zwei Bilder zeigen unseren Weg durch Unterlippe. Danach einen Erbeerverkaufsstand an der Borker Straße. Dort wir das rote Gold der Bauern verkauft. Ein Pfund Erdbeeren kostet im Moment noch fast 4 Euro. Da wir aber alle heiß auf diese Früchte sind, kaufen wir sie. Diese Erdbeeren stammen alle noch aus den Erdbeertunneln der Bauern, denn auf den offenen Feldern stehen die Pflanzen erst in der Blüte. Im vorletzten Bild fahren wir auf die Lippebrücke zu. Das letzte Bild zeigt das rote Pferd der Merten KG.

Wir fuhren weiter auf dem Radweg der Alstedder Straße. Nach etwa 2,65 Km erreichten wir den westlichen Stadtrand von Alstedde. Alstedde ist ein Teil von Altlünen, das aus Alstedde, Nordlünen und Wethmar besteht. Alstedde liegt nördlich der Lippe und südlich der Bahnlinie Dortmund-Lünen-Enschede. Die würden wir am Montag noch überfahren. Wir fuhren dann durch Alstedde und erreichten den Römerweg. Auf den bogen wir nach links ab. nach 400 Meter Fahrt erreichten wir die genannte Bahnstrecke und überfuhren sie. Noch einmal ca. 400 Meter weiter erreichten wir dann das Gelände des ehemaligen Luftschachts V der Zeche Minister Achenbach in Lünen Brambauer. Nach dem Gelände des Ehemaligen Schachts, auf dem Heute ein kleines Industriegebiet liegt, bogen wir nach rechts ab auf die Straße Im Geistwinkel. Die brachte uns nach 720 Meter an die B236, die Borker Straße.

Die Ersten drei Bilder zeigen uns Bilder, die vom Radweg aus fotografiert sind und die ländliche Struktur vor Alstedde zeigen. Im Hintergrund sieht man die Lüner Kohlekraftwerke. Das vierte Bild zeigt den Beginn der Flachskampsiedlung an, die rechts und links des Römerwegs entstanden ist. Die folgenden Bilder sind dann schon auf der Straße Im Geistfeld entstanden. das letzte Bild zeigt eine kleine Garten Idylle, fast am Ende der Straße.

Quelle: Westfälische Rundschau

Wir überquerten die Borker Straße und fuhren weiter geradeaus auf die Bergkampstraße. Rechts an der Straße liegt die Fabrik Langen&Sondermann GmbH, Federnfabrik. Produktion von Spezialfedern für internationale Eisenbahngesellschaften, Waggonfabriken und Lokomotivfabriken, ferner für Industriewerke, Hüttenwerke und den Bergbau. Nach 330 Meter erreichten wir dann, links von der Straße liegend, das Kriegerdenkmal von Alstedde. Dort fuhren wir nach links auf das Gelände mit dem großen Steindenkmal. Das Kriegerdenkmal für die gefallenen Helden aus dem ersten und zweiten  Weltkrieg. Gewidmet von den Bauernschaften Nordlünen und Alstedde. Dort gibt es auch eine Bank. Auf die setzten wir uns und ich holte unsere Fleischwurst aus der Satteltasche. Nach der Stärkung ging es weiter.

Das erste Bild zeigt die Gebäude der Federnfabrik. Bild zwei zeigt die kleine Halbinsel auf der das Denkmal steht. Bild drei und vier zeigen dann das Denkmal aus der Nähe

Wir fuhren wieder über die kleine Brücke von der Halbinsel herunter und bogen nach links ab. Auf der Bergkampstraße fuhren wir einige Meter. Die bog dann nach rechts weg. Wir fuhren weiter auf dem Weg Im Holt. Der führte uns in hoch in den Wald. Auf etwa 830 Meter waren dort 24 Höhenmeter zu überwinden. Rechts vom Weg liegt der Friedhof von Altlünen. Wir erreichten die Cappenberger Straße und fuhren dort nach rechts und gleich wieder nach links. Der Weg den wir dann fuhren heißt Am Vogelsberg. Der macht nach 320 Meter einen Rechtknick und wir fuhren den Vogelsberg herunter. Links von uns lag schon der Cappenberger See. Nach 570 Meter Bergabfahrt erreichten wir hinter den Tennisplätzen des Tennisvereins Altlünen den Abzweig zur südlichen Seespitze. Dort bogen wir nach links ein und erreichten den See. An der Seespitze machten wir eine kleine Rast bevor wir weiter fuhren. Es ging rechts am See entlang bis zu den Kaskaden am nördlichen Ende des Sees. Dort fuhren wir über den Serpentinenweg hoch und bogen dann nach rechts ab. Vorbei an der Jugendherberge, die rechts liegt, ging es weiter auf dem Richard-Schirrmann-Weg.

Oben die ersten beiden Bilder zeigen unseren Weg durch die Siedlung am Vogelsberg. Am ersten Haus steht gleich ein Nashorn aus Metall. Das zweite Bild zeigt eine Buchsbaumhecke, die wie es aussieht, auch vom Zünsler befallen ist.

Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling aus der Familie der Crambidae, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und sich heute zur invasiven Spezies entwickelt hat. Die Raupen können Schäden durch Kahlfraß an Buchsbäumen verursachen.

Raupe des BuchsbaumzünslerBuchsbaumzünslerSchmetterling

Quelle: Wikipedia

Die folgenden Bilder sind am See entstanden. Auf einem sieht man Willi, der ein Steinkrokodil bestaunt. Zwei Bilder weiter sieht man dann einen kleinen Elefanten. Beide Tiere sind von einem Künstler angefertigt worden. Das vorletzte Bild zeigt die Kaskadentreppe am Nordende des Sees. Das letzte Bild zeigt den See von der Kaskadentreppe aus.

Cappenberger See

Der Cappenberger See entstand durch die Erweiterung eines ehemaligen Baggerlochs und liegt in Lünen(Nordrhein-Westfalen) im Ortsteil Nordlünen.

Name

Der Name des Sees ist vom Schloss Cappenberg, einem früheren Kloster hergeleitet, das im drei Kilometer vom See entfernten Cappenberg, einem Ortsteil der Stadt Selm, liegt. Das Schloss wiederum liegt auf einer Anhöhe gleichen Namens.

Entstehungsgeschichte

Der See entstand durch Ausbaggerung von Lehmböden, die in den Jahren 1919 bis 1928 zum Bau der eingleisigen Bahnstrecke Lünen–Münster benötigt wurden. Die Bahnstrecke ging 1928 in Betrieb.[1] Bis in die 1950er Jahre diente der See in Teilen als Badeanstalt.[2]

See und Umgebung

Der See hat eine Länge von etwa 450 m und eine Breite von 150 m.[3] Seine Tiefe beträgt etwa zwei Meter.[4] Die Längenausdehnung verläuft nahezu in Nord-Süd-Richtung. Der See wird als „ein Paradies für Angler“ bezeichnet, zur Zulassung werden Tageskarten angeboten.[3] Am Ufer befindet sich ein Tretbootverleih, zum Schwimmen ist der See hingegen nicht freigegeben.[3] Bademöglichkeiten bietet seit 1956 das am südlichen Ostufer des Sees gelegene großzügige Freibad Cappenberger See.[5] Die Freibadanlage wurde Anfang der 1980er Jahre erneuert und am 6. Juni 1982 wiedereröffnet.[6]

Weitere Freizeit- und Erholungseinrichtungen in der Umgebung des Sees sind Tennisplätze (Tennisverein Altlünen e.V.) und Kinderspielplätze.[3] In strengen Wintern wird der See als Schlittschuhbahn genutzt. Damit hat der Cappenberger See als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung eine große Bedeutung. Im Süden des Sees wurde 1963 ein Sportplatz errichtet, der vom TuS Westfalia Wethmar genutzt wird und der diesem Fußballverein 1997 von der Stadt Lünen überlassen wurde.[7]

Am westlichen Ufer des Sees verläuft ein kurzes Stück des Jakobsweges.[8] Weitere regionale Wanderwege führen aus dem Cappenberger Wald kommend ebenfalls am Cappenberger See vorbei.[9] An der Nordostecke des Sees liegt die Freiherr-vom-Stein-Jugendherberge Cappenberger See,[10] die jedoch von September 2015 bis Januar 2016 als Unterkunft für 122 Asylbewerber und Flüchtlinge genutzt wurde.

Quelle: Wikipedia

Der Richard-Schirrmann-Weg führte uns am Rande des Cappenberger Waldes entlang nach Osten. Nach 940 Meter Fahrt erreichten wir die Straße Dreischfeld. Dort fuhren wir kurz nach links und dann gleich wieder nach rechts. Willi entschied sich für den Weg der wahrscheinlich für seinen Rücken besser war. Er fuhr nach rechts die Straße Dreischfeld herunter. Er wollte an de B54 nach Werne hereinfahren. Wir treffen uns am Rathaus in Werne sprachen wir ab. Wir fuhren auf die kleine Ortschaft Langern zu. Vom Weg aus nach Norden konnten wir das Schloss Cappenberg in der Ferne sehen. Nach weiteren 600 Metern machte der Weg einen Rechtsknick und umging damit die Ortschaft. Nach etwa 1 Km erreichten wir dann die Langern Straße. Die überquerten wir und fuhren dann parallel zur Bahnlinie Lünen-Werne weiter in östliche Richtung. Nach 650 Meter führte der Weg nach links, von der Bahnlinie weg. Wir erreichten die Straße Am Gerlingsbach. Die überquerten wir und fuhren in Richtung der ehemaligen Mühle Holtmann und dem Schacht 7 der Zeche Haus Aden. Der direkte Weg zur ehemaligen Mühle ist ein Privatweg, deshalb fuhren wir nach links auf dem Weg weiter der auf das Gelände des ehemaligen Wetterschachts führt. Nach etwa 120 Meter Fahrt geht dann dort ein Weg nach rechts in den Wald, der um die ehemalige Mühle herumführt. Der war aber am Montag nicht befahrbar, da vom Regen in der letzten Nacht völlig aufgeweicht. So mussten wir wieder zurückfahren und entschieden dann, wir fahren den Weg Am Gerlingsbach herunter bis an die B54, die dort Lüner Straße heißt. Über die wollten wir dann nach Werne hereinfahren.

Oben die Bilder habe ich auf dem Weg vom Cappenberger See bis zur ehemaligen Mühle gemacht. Die letzten Bilder sind dann auf dem Weg Am Gerlingsbach entstanden. Die ersten drei Bilder sind direkt nach dem Cappenberger See entstanden. Danach sieht man zweimal das Schloss Cappenberg, nachdem wir den Dreischfeld überquert hatten. Die letzten Bilder sind im Bereich der ehemaligen Mühle entstanden. Das letzte Bild ist an der Bahnlinie entstanden, die wir auf dem Weg Am Gerlingsbach überquerten, als wir zur B54 herunter fuhren.

Wir erreichten nach knapp 800 Meter die B54 und fuhren nach links auf ihren Radweg, der links an der Straße verläuft. Nach 1,5 Km Fahrt auf dem Radweg bogen wir dann nach links ab. Wir fuhren weiter auf dem Martinsweg, der uns an dem Hof Gribshöver vorbeibrachte. Ein großer Hof, dessen Besitzer sich mit Pferdezucht befassen.

Willkommen auf dem Hof Gripshöver

Familie Gripshöver und Team

Wir freuen uns ihnen unsere neue Webseite präsentieren zu dürfen!

Unseren Züchtern bieten wir eine Kollektion an sport- und zuchterprobten Springhengsten internationalen Formates an.

Unseren Pferdeinteressenten bieten wir ständig eine große Auswahl an Verkaufspferden an.

Quelle: Website der Familie Gripshöver

Nach 160 Meter Fahrt mussten wir einen Linksknick fahren und entfernten uns damit vom dem Reiterhof in Richtung Westen. Nach weiteren 290 Meter ging es dann nach rechts weiter. Dann fuhren wir 490 Meter nach Norden, um dann wieder einen Rechtsknick zu machen. Nach dem Knick erreichten wir dann nach 180 Meter den Weg Am Romberg, den wir eigentlich hätten fahren wollen. Nun waren wir wieder auf unserem vorgeplanten Weg. Links von uns lag dann das Industriegebiet Wahrbrink, mit einem Standort des Onlineriesen Amazon. Wir überquerten den Nordlippering und erreichten danach die westliche Spitze von Werne, mit der Straße Am Bellingholz, über die wir in die Stadt hereinfuhren. Wir überquerten die Berliner Straße und fuhren dann ein kleines Stück der Jahnstraße. Nach 150 Meter bogen wir dann aber nach links weg auf die Flandernstraße. Über die fahrend, erreichten wir die Cappenberger Straße. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren dann 600 Meter auf der Straße bis zur B54. Die überquerten wir und erreichten den Kreisverkehr Kurt Schuhmacher Straße und Steinstraße. Wir durchfuhren den Kreisverkehr und bogen auf die Steinstraße ein. Da wir uns ja mit Willi am Rathaus werne treffen wollten, fuhren wir die Steinstraße in Richtung Rathausplatz weiter. Den hatten wir nach 300 Meter erreicht und hielten Ausschau nach Willi. Der war aber nirgends zu sehen. Ich zückte mein Handy und rief ihn an. Er meldete sich. Er war zur Saline gefahren und hatte dort die salzige Luft genossen und einen Apfel gegessen. Natz und Friedel gingen schon einmal etwa 60 Meter zurück zum Bäcker Kanne. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Ich wartete auf Willi der zum Rathausplatz kam. Wir gingen gemeinsam zum Bäcker, wo Friedel schon Plätze für uns freigehalten hatte. Wir saßen draußen vor dem Bäcker und genossen die Sonne und unsere Brötchen.

Die beiden ersten Bilder sind auf dem Radweg der B54 gemacht und zeigen den Cappenberger Wald, der rechts vom Radweg liegt. Danach zwei Bilder von dem Reiterhof. danach die Bilder zeigen unseren Weg in die Stadt. das drittletzte Bild zeigt das Rathaus von Werne. Danach die Steinstraße in Richtung des Bäckers Kanne. Das letzte Bild zeigt Willi, der den Rathausplatz erreicht hat.

Nach unserer Mittagspause fuhren wir zum Rathausplatz zurück. Von dort bogen wir nach rechts auf die Klosterstraße ab. Die fuhren wir bis zur Straße Am Deipelturm. Auf die fuhren wir nach links, überquerten die Kurt-Schumacher-Straße und fuhren dann über den Parkplatz des Hotels am Kloster. Danach ging es nach rechts auf die Beethovenstraße, die uns dann an die Saline im Stadtpark brachte. Dort drehten wir eine Runde um das Gradierwerk und ich machte noch einige Bilder.

Kapuzinerkloster Werne

Das Kloster Werne ist ein Kloster des Kapuzinerordens in Werne/Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Gründung

Da nach dem Dreißigjährigen Krieg bereits drei Ordensleute regelmäßig Werne besuchten, und die Ratsmitglieder um eine „Erhaltung und Belebung der katholischen Religion“ baten, ließen sich 1659 drei Kapuzinerbrüder in Werne nieder.[1] Sie sollten für das Seelenheil der Bevölkerung sorgen. Dies war notwendig geworden, da die einzige Kirche in Werne, die Christophorus Kirche, von ehemals elf vor dem Krieg tätigen Priestern nur noch zwei beherbergte. Zu ihren Aufgaben sollte auch die Leitung des Religionsunterrichtes an den Schulen gehören.

Innerhalb der Stadt war der Platz begrenzt, deshalb schenkte man den Mönchen außerhalb der Stadtmauer Land, wo sie das Kloster und die Kirche von 1671 bis 1680 auf zugeschütteten Gräbern errichteten.

17. und 18. Jahrhundert

Die Patres lebten getreu den Regeln des heiligen Franz von Assisi. Die Hilfe und der Einsatz für notleidende Menschen standen im Vordergrund. Daraus entwickelte sich schnell ein volksnahes Leben, das den Mönchen in Werne viel Sympathie einbrachte.

Als im 17. und 18. Jahrhundert die Pest in Werne wütete, oblag die Aufgabe der Pflege der Kranken den Mönchen. Ein Teil des Klosters, das Pesthäuschen, erinnert noch heute daran. Hier lebten die Mönche, die mit kranken Menschen in Kontakt gekommen waren, um die anderen nicht anzustecken.

Säkularisation

Durch den Reichsdeputationshauptschluss, der durch den Anschluss Münsters an Preußen auch für Werne zwingend wurde, wurde das Kloster 1803 Staatseigentum. Die Mönche durften zwar im Kloster bleiben, die Aufnahme weiterer Mitglieder wurde ihnen verwehrt. 1843 wurde das Kloster jedoch säkularisiert, und verschiedene Schulen wurden in den Gebäuden untergebracht. In den Obergeschossen konnten die Mönche trotzdem weiterhin wohnen.

Anton Erdmann, der Leiter der im Kloster untergebrachten Rektoratsschule, setzte sich mit dem Ordensgeneral der Kapuziner in Rom in Verbindung und konnte erreichen, dass der Ordensbetrieb 1851 wieder aufgenommen wurde.[2] Von Werne aus wurden in der Folgezeit noch einige weitere rheinisch-westfälische Kapuzinerklöster errichtet. Die Rektoratsschule blieb noch bis 1869 unter der Leitung der Ordensbrüder im Kloster bestehen, bis sie 1869 ein eigenes Gebäude bekam.

Kulturkampf

Der Kulturkampf, eine Auseinandersetzung zwischen der katholischen Kirche unter Papst Pius IX. und dem Königreich Preußen unter Otto von Bismarck in den Jahren 1871 bis 1878, brachte das sichere Bestehen des Klosters noch einmal in Gefahr. Mit dem Klosterschließungsgesetz aus dem Jahre 1875 drohte dem Kloster erneut die Schließung. Doch Ferdinand Graf von Meerfeld in Westerwinkel, der das Kloster von der Stadt erst gepachtet und später übernommen hatte, ließ zwei Mönche in dem Anwesen wohnen, die auch Gottesdienste abhalten konnten. Nun machte sich die gute Beziehung zum Volk bezahlt. Einer Kontrolle, die prüfte, ob das Kloster wirklich geschlossen wäre, wurde stets mitgeteilt, Gottesdienste fänden schon lange nicht mehr statt. Als der Bevölkerung nicht geglaubt wurde und man ins Kloster einbrechen wollte, kam einer der Mönche in Zivil und drohte die Eindringlinge beim Graf von Meerfeld wegen Hausfriedensbruches anzuklagen. Da dies der Kontrolle zu riskant war, zogen sie schließlich mit dem Ergebnis, das Kloster sei unbewohnt, von dannen.

Sowohl während der Säkularisation und des Kulturkampfes lebten Mönche im Kloster; dies macht das Kloster Werne zum einzigen Kapuzinerkloster, das immer bewohnt war. Alle anderen Orden müssen auf Vertreibungen in ihrer Geschichte zurückblicken.

Erst 1887 war es den Kapuzinern gestattet, das Kloster wiederzueröffnen. Von da an zogen junge Leute in das Kloster ein, da es zu einer Bildungsstätte für Studenten des Ordens wurde. Um die Jahrhundertwende und auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnten junge Brüder dem Studium der Theologie und Philosophie nachgehen.

20. Jahrhundert

Von 1904 bis 1911 lebte der Selige Anicet Koplin (1875–1941) im Kloster Werne. Er wirkte vor allem als Seelsorger für die polnischsprachiger Bergleute der Zeche Werne. Ab 1918 war er Seelsorger in Warschau, nannte nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen die Verbrechen der Besatzer beim Namen und wurde im KZ Auschwitz ermordet.[3]

Von 1978 bis 1999 war das Kloster in Werne das Noviziatshaus der rheinisch-westfälischen Kapuziner-Provinz. Dort wurden junge Männer in das Leben und die Aufgaben der Brudergemeinschaft eingewiesen. Danach wurde Salzburg zum Ausbildungsort für den gesamten deutschsprachigen Raum bestimmt; von 1999 bis 2004 war Werne nur noch ein Kloster, in dem junge Männer das Leben der Patres kennenlernen konnten, um zu entscheiden, ob sie dem Orden beitreten möchten.

Das Kloster heute

Die 331. Werl Wallfahrt 2007

Derzeit leben noch fünf Mönche in Werne.[4] Sie arbeiten in der Seelsorge, feiern die Gottesdienste in der eigenen oder als Aushilfe auch in anderen Kirchen, leiten Messdienergruppen und widmen sich der Jugendseelsorge, u. a. bei einem monatlichen „Selbstfindungstag“ für Jugendliche. Sie bieten Bibelgespräche, Meditationen und Kirchen- und Klosterführungen an.

Seit fast 350 Jahren findet jedes Jahr am letzten Sommerferienwochenende die Fußwallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottesin Werl statt.[5] Mehr als 200 Pilger nehmen die dreißig Kilometer bei jeglichem Wetter auf sich, um betend und singend gemeinsam mit den Kapuzinern nach Werl und zurück zu pilgern.

Auf einem separaten Teil des Friedhofes in Werne fanden viele Kapuziner ihre letzte Ruhestätte.

Architektur

Das Kloster mit dem Pesthaus

Der Architekt des Klosters, der Kapuzinerbruder Ambrosius von Oelde war zur Zeit des Frühbarocks ein bekannter Baumeister in Westfalen. Die Barockkapelle am Paderborner Dom wurde unter anderem von ihm entworfen. Er starb 1705 in Werne und sein Grab befindet sich unter dem linken Seitenaltar in der Kirche.[6] Davon zeugt auch noch heute eine Gedächtnistafel, die am Eingang der Kirche in die Wand eingelassen wurde.

Um einen kleinen Hof, der 1992 als Brunnenhof erneuert wurde, liegen die vier Flügel der schlichten Klosteranlage. Die Kirche ist ein Saalbau. Dahinter schließt sich der Gebetsraum der Mönche an. Ein Dachreiter mit Zwiebelhelm und kleiner Glocke kennzeichnet die Kirche der Kapuziner. Das Pesthäuschen ist in der ersten Etage mit grauem Granit gebaut. Darüber erstreckt sich ein weiß verputztes Fachwerkhaus mit rotem Ziegeldach.

Die Klosterkirche ist, laut der lateinischen Inschrift über dem Mittelportal, der heiligen Dreifaltigkeit und den Aposteln Petrus und Paulus gewidmet. Am 4. Oktober 1680, am Fest des hl. Franziskus, wurde sie eingeweiht. Das Kircheninnere ist schlicht gehalten, und nur die drei im Stil des Rokokos gehaltenen Altäre fallen sofort ins Auge. Den Hochaltar stiftete der Landesherr, Fürstbischof von Fürstenberg, der rechte Altar zeigt das Wappen der Adelsfamilie von Ascheberg. Der linke trägt kein Stifterwappen, da er von den Menschen der Stadt Werne gespendet wurde. Das Bild über dem Hochaltar zeigt den gekreuzigten Jesus mit seiner Mutter Maria, dem Lieblingsjünger Johannes und die Sünderin. Auf dem Pferd sitzt Longinus, der römische Soldat stößt die Lanze in die Seite des Gekreuzigten. Dieses Kunstwerk wurde vom Kapuzinerbruder Damian von Ratingen 1684 gemalt. Sein Selbstporträt ist im Gesicht des Lanzenstechers zu erkennen.

Hinten in der Kirche steht eine barocke Pieta. Viele Besucher zünden hier eine Kerze an und schreiben ihre Sorgen und Nöte in ein Fürbittenbuch. Die Kapuziner erwähnen die Bitten im täglichen gemeinsamen Gebet. Im Kreuzgang des Klosters hängt ein altes Pilgerkreuz, das seit 1677 Pilger bei der jährlichen Fußwallfahrt zum Gnadenbild nach Werl tragen.

Die Bibliothek bewahrt den guterhaltenen Buchbestand von etwa 20.000 Büchern, einige von ihnen sind fast 400 Jahre alt. Zustande gekommen ist dieser Bestand durch Spenden und durch das Erbe verstorbener Priester, die ihre Bücher sicher verwahrt wissen wollten.

Der vom Freundeskreis Klostergarten Werne liebevoll gepflegte Garten des Klosters wurde vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Denkmal des Monats Juni 2014 ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Gradierwerk

Gradierwerk

In konsequenter Fortsetzung der Werner Badetradition wurde im Jahre 1990 am Stadtpark, in direkter Nachbarschaft zum Natur-Solebad, ein Gradierwerk errichtet. Die über die aus Schwarzdorn bestehende Rieselwand des Gradierwerkes geleitete Sole bildet durch den Aufprall auf die Dornen einen „Solenebel“. Die das Gradierwerk umgebende Luft wird mit Sole angereichert, so daß ein maritimes Klima entsteht, das gerade bei Atemwegserkrankungen sehr heilsam wirkt.

Gerade von den Bewohnern und Besuchern der Innenstadt wird das Gradierwerk aufgesucht, um z. B. nach einem Einkaufsbummel den Tag in erholsamem Klima ausklingen lassen. Dazu tragen auch die umgebenden Aufenthalts- und Grünflächen bei. Von der Terrasse, die sich aufgrund des Höhenunterschiedes ergeben hat, genießt man einen reizvollen Ausblick auf den Stadtpark. Um auch in den Abendstunden den Aufenthalt am Gradierwerk zu ermöglichen, ist eine Beleuchtung installiert, die dem Besucher eine anheimelnde Stimmung vermittelt; die auf die Rieselwand gerichteten Strahler lassen die herabstürzenden Wassertropfen wie Sternschnuppen erscheinen.

Quelle: Stadt Werne

Das erste Bild zeigt den Eingang des Hotels Baumhove von der Klosterstraße aus. Bild zwei zeigt die Klosterkirche. Danach das Bild zeigt den Parkplatz vor dem Hotel am Kloster. Bild vier zeigt Friedel und Natz, die auf das Gradierwerk zufahren. Im nächsten Bild sieht man die Saline und Natz der auf sie zufährt. Das folgende Bild zeigt ein großes Herz, in dem drei kleinere auf je einem Stein stehen. Diese Plastik hat der Herzsportverein Werne zur 30 Jahrfeier seines Bestehens, im Jahre 2017 dort platziert. Das nächste Bild zeigt den Teich im Stadtpark. Das vorletzte Bild zeigt Willi, der die gute salzhaltige Luft an der Saline genießt. Das letzte Bild zeigt noch einmal die Herzen und im Hintergrund den Teich.

Wir machten uns wieder auf den Weg, den der Rückweg war noch lang. Wir fuhren vom Stadtpark aus auf die Freiherr-vom-Stein-Straße. Der folgten wir 640 Meter bis zur Lippestraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Wir fuhren auf der Straße in Richtung Lippe. Rechts von der Straße stand früher die Zeche Werne. Ziemlich nahe an den Lippeauen. Nach 670 Meter Fahrt auf der Lippestraße erreichten wir die Gendemberstraße und die Trasse der ehemaligen Zechenbahn, die die Schächte in Werne, Stockum und Rünthe verband. Die Trasse waren wir schon einmal gefahren und hatten uns dabei das Schrägwehr an der Lippe angesehen. Das wollte ich mir eigentlich am Montag von der anderen Seite anschauen, deshalb fuhren wir noch 220 Meter weiter auf der Lippestraße und bogen dann nach rechts auf die Straße Am Fischerhof ab. Die Straße führte uns an die Lippe. Dort gab es eine Brücke und wir überquerten die Lippe. Dann ging es nach rechts weiter. Der Weg führte uns durch die Lippeauen von Werne. Nach ca. 450 Meter hätten wir eigentlich das Schrägwehr im Bereich des ehemaligen Zechengeländes sehen müssen. Aber meine Enttäuschung war schon groß. Hochgewachsene Sträucher und Bäume versperrten uns die Sicht. Nach weiteren 440 Metern Fahrt machte der Weg einen Linksknick und führte uns dann zur Straße Ostenhellweg. Auf den bogen wir nach rechts ab und fuhren auf dem Radweg der Straße. Nach 440 Meter Fahrt, kurz vor der B233, überquerten wir die Straße und fuhren auf einem unbenannten Weg, parallel zur Werner Straße, die 300 Meter bis zum Datteln-Hamm-Kanal. Dort bogen wir nach rechts auf den Leinpfad.

Oben die ersten 7 Bilder zeigen unseren Weg vom Stadtpark über die Freiherr-vom-Stein-Straße, sowie der Lippestraße, bis auf die Brücke die uns über die Lippe brachte. Bild 8 und 9 sind dann von der Lippebrücke aus gemacht und zeigen die Lippe in Richtung Osten und dann nach Westen. Die beiden nächsten Bilder sind auf dem Weg in durch die Lippeauen entstanden. Danach das Bild zeigt den Anfang des Friedhofs am Ostenhellweg. Dann 2 Bilder von dem Weg aus in Richtung Kanal gemacht. Ein schöner Steingarten sieht man im zweiten Bild. Die letzten drei Bilder sind dann schon am Kanal entstanden und zeigen Natz, der auf die Brücke die Werne und Rünthe verbindet, zufährt. Das nächste Bild zeigt den Hafen von Rünthe, der auf der anderen Kanalseite liegt.

Nach Rünthe wollten wir am Montag nicht. Deshalb fuhren wir weiter am Kanal in Richtung Kraftwerk Heil, dass zu Bergkamen gehört. Nach 1,8 Km Fahrt erreichten wir dann das Kraftwerk und mussten vom Leinpfad nach rechts wegfahren. Der Weg, den wir dann fuhren, führte uns zunächst an der östlichen Seite des Kraftwerksgeländes vorbei. Nach 400 Meter, kurz vor dem Westenhellweg, erreichten wir dann den nördlichen Teil der Umgehung. Auf der anderen Straßenseite liegt dort die Biologische Station des Kreises Unna. Wir fuhren fast parallel zum Westenhellweg in Richtung Westen. Nach 870 Meter  ging es dann zunächst nach Süden, dann aber gleich wieder nach Westen. Nach weiteren 590 Metern erreichten wir dann einen Weg, der rechts wieder an den Kanal führt. Aber wir wollten nicht am Kanal fahren, sondern, fuhren rechts, links und waren dann auf dem Weg Königslandwehr. Am Anfang des Weges liegt die Siedlung Heiler Landwehr. Der Weg Königslandwehr brachte uns nach 3 Km Fahrt an die Hammerstraße, die wir dann überquerten.

Das erste- und zweite Bild zeigt Natz und Willi auf dem Leinpfad in Richtung Kraftwerk fahren. Bild drei zeigt den Kühlturm des Kraftwerks. Die beiden letzten Bilder sind vom Königslandwehr aus fotografiert.

Auf der Hammer Straße fuhren wir 500 Meter in südwestlicher Richtung und erreichten dann den Weg An der Fähre, der nach rechts ab ging und uns zum Lippewehr in Lünen Beckinghausen brachte. Dort stiegen wir von den Rädern und schauten uns um. Leider hatte ich wohl auf das Objektiv meiner Kamera mit den Patschfingern gefasst und so wurden die nächsten Bilder Geisterbilder.

Oben das erste Bild zeigt das Lippewehr in Beckinghausen. Bild zwei zeigt die Brücke über die Lippe, die früher zur Firma Westfalia führte. Danach noch einmal das Wehr. Das vierte Bild zeigt dann das Wehr und den Beginn der Fischtreppe, dort wo man die grünen Spundbohlen sieht.

Wir fuhren dann zu der Brücke hoch, überquerten sie und fuhren dann auf der anderen Lippeseite durch das ehemalige Pförtnerhaus der Firma Westfalia Lünen und durchfuhren das ehemalige Firmengelände über die Hüttenallee.

Das erste Bild ist von der Brücke aus fotografiert, wie auch das zweite Bild. Auch das dritte Bild ist von der Brücke aus fotografiert und zeigt das Pförtnerhäuschen. Die beiden nächsten Bilder zeigen im ersten Bild das Büro des Pförtners, das so verblieben ist, wie der es bei Schließung verlassen hatte. Im zweiten Bild sieht man den Ausgang des Pförtnerhäuschens und ein Wandbild. Danach das Bild zeigt Friedel und Natz auf der Hüttenallee. Links das Gebäude ist die unter Denkmalschutz stehende Kantine Westfalia. Danach die 3 Bild3er zeigen Gedenksteine, ein zum Gedenken an den Gründer der Firma, sowie ein Erinnerungsstein an die gefallenen Mitarbeiter im ersten Weltkrieg. das letzte Bild zeigt die Ruhrstätte der Christine Wehrenbold, die Frau des Gründers der Firma.

Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia

Das Gelände der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia um 1909

Die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia war das erste Eisenwerk im Lüner Ortsteil Wethmar und das einzige, das überregional Bedeutung erlangte. Später erlangte das Unternehmen weltweit wirtschaftliche Bedeutung als Bergbauzulieferer.

1826 gründete Caspar Diederich Wehrenbold (1795–1851) die Eisenhütte in der Rechtsform einer Gewerkschaft als erstes Industrieunternehmen in Altlünen und baute die ersten Betriebsgebäude nahe der Lippe. Der Fluss wurde damals noch für die Schifffahrt benutzt und diente dazu, das im Lippetal gefundene Raseneisenerz heranzutransportieren.

1876 wurde die Eisenerzeugung allerdings wieder eingestellt, der Betrieb hatte sich zunehmend auf die Eisenverarbeitung umgestellt.

Typische Produkte waren gusseiserne Öfen, Schienen, Pumpen und ab 1930 in zunehmendem Maße auch Bergwerkstechnik. Ab 1960 zusätzlich noch Produkte für den Stollen- und Tunnelbau. Ein bedeutender Ingenieur war Wilhelm Löbbe, der Erfinder des „Löbbe-Hobels“.

Die Festzeitschrift zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 1951 illustrierte der Maler Hubert Berke. Er zeichnete darin die Kantine, Maschinenhallen, Menschen bei der Arbeit und hielt mit filigranem Strich die Arbeitswelt fest. Seit 2010 befinden sich die Originale dieser Bilder im Museum der Stadt Lünen

Das letzte erhaltene Gebäude der Westfalia: die ehemalige Kantine

1991 fusionierte die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia mit dem Unternehmen Klöckner-Becorit in Castrop-Rauxel zur Gesellschaft Westfalia Becorit Industrietechnik (WBI).[1]

1995 schlossen sich die drei traditionsreichen Bergbauzulieferer Halbach & Braun Maschinenfabrik und Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik aus Wuppertal sowie die Westfalia Becorit Industrietechnik zur Deutschen Bergbau Technik (DBT) zusammen. Die DBT war eine Tochtergesellschaft der Ruhrkohle AG (RAG).

Im Mai 2007 wurde die DBT von Bucyrus International, Inc. mit Sitz in MilwaukeeWisconsin, für 559 Millionen Euro[2]übernommen[3], die ihrerseits 2011 für 8,6 Milliarden Dollar in Caterpillar aufging.[4][5]

Einziges erhaltenes Betriebsgebäude der ursprünglichen Eisenhütte Westfalia ist die denkmalgeschützte Kantine Westfalia an der Hüttenallee.

Quelle: Wikipedia

Nach 560 Meter verließen wir die Hüttenallee nach links und fuhren auf die Willi Melchers Straße durch Lünen Wethmar. nach ca. 800 Meter erreichten wir dann die Zwolle Allee. Die überquerten wir und erreichten dann die Westfaliastraße. Diese Straße ist die südliche Grenze der Victoria Siedlung die rechts von der Straße liegt. Links der Straße erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Zeche Victoria. Auf diesem Gebiet sollte einmal eine Forensik Klinik erbaut werden. Da gegen laufen Proteste der Lüner.

Victoria-Siedlung

Wohnblock der Victoria-Siedlung

Die Victoria-Siedlung ist eine Arbeitersiedlung in Lünen-Nord. Sie wurde in den Jahren 1909 bis 1912 nach Entwürfen des Dortmunder Architekturbüros D. & K. Schulze für die Belegschaft der Zeche Victoria errichtet. Sie steht unter Denkmalschutz.

Die Siedlung orientiert sich in ihrer Gestaltung an der Gartenstadtbewegung. Neben mehrgeschossigen Wohnblocks und Reihenhäusern bestimmen vor allem Doppelhäuser in teils aufgelockerter, teils verdichteter Bebauung das Bild. Zum ursprünglichen Siedlungskonzept gehörten die Integration von Einkaufsmöglichkeiten für die Bevölkerung, ebenso Gaststätten und Wohlfahrtseinrichtungen.

Im Jahre 1947 gab es durch vergiftetes Trinkwasser Massenerkrankungen, durch die 238 Personen befallen waren und acht Tote, überwiegend Kinder, zu beklagen waren. Ursache war wohl ein Defekt in den Trinkwasserleitungen, durch welchen Grubenwasser der angrenzenden Zeche Victoria und Wasser der vorbeifließenden Lippe eindringen konnte und das Trinkwasser verunreinigte.

Quelle: Wikipedia

Die Siedlung haben wir schon einmal besucht und sind dort durch die Straßen gefahren. Am Montag diente uns die Westfaliastraße nur als Durchgangsstraße zu Innenstadt von Lünen. Am westlichen Ende der Siedlung fuhren wir nach rechts und erreichten dann die Münsterstraße, die B54. Die überquerten wir und fuhren dann nach links. Wir erreichten den Hauptbahnhof von Lünen. Den ließen wir links liegen und fuhren bis zur B236, die wir überquerten. Die Münsterstraße macht nach 120 Meter einen Linksknick und wird dann zur Fußgängerzone. Wir hatten Durst und wollten in Lünen ein kaltes Weizenbier trinken. Willi schlug vor an der Lippepromenade, dort wo die erste Lippeterrasse steht einzukehren. Er fuhr dort hin um zu schauen, ob das Lokal schon geöffnet habe. Natz und Friedel wollten lieber zuerst eine Kugel Eis lutschen und holten sich eine bei San Remo. Sie setzten sich dort kurz hin. Direkt ihnen gegenüber standen die Lüner Stiere. Ich schaute nach Willi, der mir signalisierte, dass die Gaststätte noch zu habe. Wir verabredeten uns im Extrablatt ein Bier zu trinken. Ich fuhr zurück und holte Natz und Friedel ab.

Die drei ersten Bilder zeigen unseren Weg am Rande der Victoriasiedlung vorbei, zeigen kurz die mit Grünzeug bewachsene Zechenbrache und ein typisches Haus in der Zechensiedlung. Danach die drei Bullen am Anfang der Fußgängerzone. Danach habe ich endlich gemerkt, dass mein Objektiv verschmiert war. die drei letzen Bilder sind dann wieder ordentlich.

Wir fuhren zur Lippebrücke, überquerten die und fuhren dann über die Straße Im Hagen zum Extrablatt. Dort bekamen wir unser Weizenbier und eine Rababarchorle, die Willi und ich tranken. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Wir fuhren wieder zur Lippebrücke. Am Montag wollten wir aber nicht über den Lippedeich nach Hause fahren, sondern über den Siebenpfennigsknapp, wie Friedel den Weg über die B236 nach Bork immer nennt. Siebenpfennigsknapp heißt dort auf dem Weg eine Gaststätte. Wir fuhren also durch die Fußgängerzone zurück bis zur Marienstraße. Über die fuhren wir bis zur Konrad Adenauer Straße, die wir überquerten. Auf der Borker Straße die einen Radweg hat ging es dann in Richtung Bork.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis Gaststätte Siebenpfennigsknapp, die 3,67 Km von Lünen entfern liegt. Hinter der unscheinbaren Fassade liegt noch ein Haus, in dem ein Hotel untergebracht ist.

Danach wurde es noch ländlicher und dann nach ca. 3,4 km Fahrt vom Siebenpfennigsknapp aus, hatten wir Bork erreicht. Wir bogen von der B235 nach links ab und fuhren durchs Dorf bis zur Kirche. Der Himmel verdunkelte sich in Bork. Es sah aus als sollte es regen geben. Eine dicke Wolke zog über Bork. Wir ließen uns aber nicht abschrecken und fuhren weiter. Wir fuhren über die Hauptstraße und dann über die Bahnhofstraße durch Bork und erreichten dann den Bahnhof von Bork, überquerten die Bahnlinie und fuhren danach auf der Borker Straße in Richtung Vinnum.

Die ersten Bilder zeigen unseren Weg nach Bork, dabei ist viel Gegend zu sehen. Danach die ersten Häuser in Bork, sowie das Rathaus und am Schluss die Brücke über die Bahnlinie mit dem Borker Bahnhof.

Es ging gegen Vinnum und das sind noch einmal 3,6 Km, die auch noch ein paar Steigungen aufwiesen. Das Wetter hielt sich. Es war zwar bewölkt aber es fing nicht an zu regnen.  So erreichten wir Vinnum. Wir fuhren bis zur Waltroper Straße, überquerten diese und fuhren dann auf dem Weg Im Berg in Richtung Dortmund-Ems-Kanal.

Oben drei Bilder die ich auf dem Weg von Bork nach Vinnum gemacht habe. Das letzte Bild zeigt Friedel vor mir und am Horizont Datteln 4. Über allem eine Dicke Wolke.

Bis zum Kanal herunter waren 1,6 km zu fahren. Da es von Vinnum bergab zum Kanal geht, hatten wir eine schöne Abfahrt. 15 Höhenmeter ging es nach unten. Wir erreichten den Kanal und fuhren nach links auf den Leinpfad. Nach 400 Meter Fahrt erreichten wir die Lippeüberquerung und machten dort noch einmal eine kurze Pause. Dann ging es weiter und wir erreichten die Abfahrt vom Leinpfad, die uns zur Unterführung der Neuen Fahrt und anschließend zur Unterführung der Alten Fahrt brachte. Beide unterfuhren wir und kamen dann zum Klaukenhof. Natz Friedel und auch Willi wollten dort noch ein Bier trinken. So verabschiedete ich mich von ihnen und fuhr alleine nach Hause.

Oben die letzten Bilder von unserer Tour die unseren Weg von Vinnum herunter zum Kanal zeigen. danach unsere pause an der Lippeüberführung. Danach die Unterführung der Alten Fahrt. Dann ein Bild vom Klaukenhof. Die letzten drei Bilder zeigen meinen Weg zur Schleuse Datteln, das Unterwasser der Schleuse und zum Schluss der Findling auf der anderen Seite der Schleuse.

Ich fuhr den Kanalberg herunter und über die Eichenstraße nach Hause.

Männer wir haben wieder eine tolle Tour gefahren. Es waren 68 Km bei schönem Wetter.

Opaju

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