Fahrradtour 09.07.2018(Über Lünen zu den nordöstlichen Vororten von Dortmund nach Bergkamen und dann zurück nach Lünen und Datteln.)

Ich hatte am Samstag vorgeschlagen, mal wieder die nordöstlichen Vororte von Dortmund zu besuchen. Zunächst nach Lünen zu fahren. Von dort über die Gneisenautrasse nach Do. Derne zu fahren. Von dort aus Richtung Kaiserau, Kamen, Bergkamen und dann zum Yachthafen Rünthe. Von dort aus nach Hause. Ich hatte überschlagen und war auf 70 Km Strecke gekommen. Am Sonntag rief Friedel Punkt 10 Uhr an. 70 Km wollte er nicht unbedingt fahren. Er hatte vorher schon mit Natz gesprochen. Der war eher auch für eine kürzere Strecke. Wir sprachen ab, dass wir nicht über Kamen und Bergkamen nach Rünthe fahren, sondern die Tour etwas verkürzen. Ich setzte mich hin und versuchte den Vorschlag von Friedel in eine Tour umzusetzen. Ich schaffte es eine Tour von ca. 55 Km zu legen. Treffen war beim Natz. Willi musste leider absagen, da die Familie rief. Ach ja, Treffen war um 9:30 Uhr.

Ich hatte die Tour ausgedruckt und zeigte Friedel und Natz die Tour. Die war Friedel jetzt aber nicht ausreichend. Er wollte unbedingt durch den Kurler Busch bis nach Husen fahren. Von dort bis Kaiserau. Na schauen wir mal wo wir noch landen. Es wurde dann doch 9:45 Uhr bis wir losfuhren. Es ging einmal mehr zur Hafenbrücke hoch, die wir überquerten. Danach fuhren wir auf dem Radweg der Marktfelder Straße bis zur Waldstraße herunter. Die mündet gegenüber dem Hof des Möhrenbauern Abenhardt auf die Markfelder Straße. Dort bogen wir nach rechts ab. Die Waldstraße brachte uns nach 1,6 Km Fahrt auf das Gelände des Waltroper Reitervereins. Das überfuhren wir und fuhren dann rechts-links auf den den Weg Im Eikel. Nach etwa 1,6 Km Fahrt erreichten wir dann die Holthauser Brücke, die sich über den Datteln-Hamm-Kanal spannt. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter. Nach 250 Meter Fahrt erreichten wir dann die Einfahrt zum Leinpfad des DHK. In die fuhren wir nach links. Nach 40 Metern ging es dann nach rechts in Richtung Lünen auf den Leinpfad.

Im ersten Bild oben überfahren wir gerade die Hafenbrücke in Datteln und sehen den neuen Liegehafen und im Hintergrund unsere Landmarke. Das Kohle Kraftwerk Datteln vier. Bild zwei ist auf der Waldstraße entstanden und zeigt im Hintergrund das Trianel Kohlekraftwerk Lünen. Bild drei zeigt ein Haferfeld rechts am Weg. Bild fünf ist auf der Holthausener Brücke entstanden und zeigt den DHK in Richtung Sicherheitstor Waltrop, auf Höhe des Yachthafens. Das letzte Bild zeigt Natz auf dem Leinpfad in Richtung Lünen fahren.

Nach einem Km Fahrt erreichten wir das nächste Brückenbauwerk über dem DHK. Über diese Brücke wird die Borker Straße geführt. Kurz dahinter liegt das kleine Hafenbecken von Waltrop. Hinter der Brücke muss man immer kurz vom Leinpfad nach rechts weg fahren, um dann kurz auf die Borker Straße nach links fahren. In der nächsten Kurve geht es dann wieder auf den Leinpfad nach rechts. Die nächsten 1,8 Km fuhren wir an der nordöstlichen Spitze von Waltrop entlang, die rechts vom Leinpfad liegt. Dort befindet sich viel Industrie. Dahinter liegt dann das Gelände der ehemaligen Zeche Waltrop. Leider kann man davon nicht viel sehen, da jetzt im Sommer das Grün so hochgewachsen ist. Wir unterfuhren wieder eine Kanalbrücke, über die die Industriestraße geführt wird. Dann lag auch schon die nächste Brücke vor uns. Es war die Wilbringen DB-Brücke Nr. 452. Eine Eisenbahnbrücke. Die führt die Bahnlinie Hamm- Oberhausen-Osterfeld über den DHK. Sie ist eine der meistbefahrenen Güterverkehrslinien in NRW. Wenn man die Brücke unterquert hat erreicht man nach ca. 440 Meter Fahrt Schlossruine Wilbring.

Haus Wilbring

Haus Wilbring ca. 1977

Das Haus Wilbring, auch Haus Wilbringen genannt, befindet sich in Waltrop im Kreis Recklinghausen. Die Gebäude auf der Vorburg sind bewohnt, das Haupthaus ist seit dem Ersten Weltkrieg eine Ruine.

Bild 1 zeigt das Schloss Mitte des 20 Jahrhundert. Bild 2 zeigt die Hofeinfahrt 1967. Bild 3 zeigt die Vorburg 1967. die ist immer noch bewohnt.

Besichtigung

Die Vorburg befindet sich in Privatbesitz und wird landwirtschaftlich genutzt. Ebenso ist dort heute ein Reiterhof untergebracht. Der Zugang zur Ruine des Haupthauses ist wegen des fortgeschrittenen Verfalls der Bausubstanz weder empfehlenswert noch gestattet, jedoch werden beim Tag des offenen Denkmalsregelmäßig Außenführungen angeboten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hält die Kolpingsfamilie Lünen-Brambauer am Marien-Bildstock der Burgruine Wilbring jeden Dienstag im Mai ihre Maiandachten ab. Im Jahr 1969 hat sich auch der Kolping-Bezirksverband Lünen diesem Brauch angeschlossen.

Quelle: Wikipedia Haus Wilbring

Oben die Bilder zeigen Eindrücke vom DHK vom Waltroper Hafen bis zum Schloss Wilbringen, deren Nebengebäude auf den letzten beiden Bildern sieht.

Vom Schloss Wilbringen aus fuhren wir auf den Stummhafen in Lünen Lippholthausen zu. Auf den hatten wir eine gute Sicht von unserer Kanalseite aus. Auch das Trianelkraftwerk kann man gut sehen. ist man an dem Stummhafen und dem Kraftwerk vorbei, dann muss man darauf achten, dass man das Colani Ei, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Minister Achenbach in Brambauer, sieht und fotografiert. Das ist im Sommer nur von einer ganz bestimmet Stelle aus vom Kanal zu sehen. Erwischt man es, dann  hat man ein Bild, das den Eindruck hinterlässt, es schwebe ein Ufo über den Bäumen.

Die beiden ersten Bilder zeigen den Stummhafen und das Trianelkraftwerk Lünen. Danach sieht man das Ufo, das über den Bäumen schwebt. Das Colani Ei.

Die Zeche Minister Achenbach in Lünen

Das Colani-Ufo und Halden im Stadtteil Brambauer

Es ist ein ganz besonderes Bauwerk, das schon viele Menschen auf Abbildungen gesehen haben, aber kaum wissen, dass es in Lünen im Kreis Unna steht. Das sogenannte Colani-Ufo ist Teil des Technologiezentrums Lüntec auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche im Vorort Brambauer. Zusammen mit den drei Halden der Zeche ist der eindrucksvolle Förderturm Teil dieses Artikels.

Lüntec auf dem Areal der Zeche Minister Achenbach IV und Colani-Ei

Auf dem Gelände der Schachtanlage IV der ehemaligen Zeche Minister Achenbach entstand ab 1995 das Technologiezentrum Lüntec unter Nutzung historischer und denkmalwerter Bausubstanz einiger Gebäude der Zeche. Markantestes Objekt ist das auf dem Fördergerüst aufgesetzte Ufo des Designers Luigi Colani, das anglizistisch offiziell als Lüntec-Tower bezeichnet wird. Das auch als Colani-Ufo oder vielleicht etwas respektloser auch Colani-Ei bekannte Objekt wird abends beleuchtet und ist daher vor allem bei Hobby-Fotografen ein beliebtes Fotomotiv. Sämtliche Gebäude des Technologiezentrums, auch das Ufo auf dem Förderturm über Schacht IV, haben heute Bürofunktion.

Lüntec-Tower

Colani Ei bei Nacht

Lüntec-Tower mit Schachtzeichen

Ehemaliger Zechenturm, jetzt Großraumbüro mit Panoramablick

Quelle: WWW.Halden. Ruhr&Ruhrgebiet-Industriekultur.de

Ich musste anhalten um mein Foto mit Zoom unverwackelt zu machen. Danach fuhren wir noch einmal 2,5 Km weiter und erreichten dann den Lüner Stadthafen.

Stadthafen Lünen

Der Stadthafen Lünen ist der Binnenhafen der Stadt Lünen (Nordrhein-Westfalen) am Datteln-Hamm-Kanal(DHK).

Geschichte

Noch während des Baus des Datteln-Hamm-Kanals begann in Lünen 1912 die Planung zur Errichtung eines städtischen Hafens für den Abtransport der auf der Zeche Victoria geförderten Kohlen. Im Jahr 1914 ging der Kohlehafen in Betrieb. Bis 1958 diente er dann auch für den Güterumschlag des Aluminiumwerks (Lippewerk) der Vereinigte Aluminiumwerke und des Sägewerks Haumann. Mit der Verlängerung des vom DB-Bahnhof Lünen-Süd abzweigenden Industriestammgleises über die Hüttenwerke Kayser AG bis zum Hafen wurde dieser weiter ausgebaut. Zwischen 1961 und 1967 betrieb die Lüner Hafenumschlag- und Speditions GmbH den Hafen als öffentlicher Umschlagbetrieb. Im Jahr 1967 übernahmen dann die Stadtwerke Lünen den Betrieb mit der hierfür gegründeten Stadthafen Lünen GmbH.

Hafen in Zahlen

Die Gesamtfläche des Hafengeländes beträgt 19 Hektar. Die Hallenlager bieten 17.000 m², die Freiflächen 81.000 m² Lagerfläche. An der befestigten Kaimauer von 936 Meter gibt es zwölf Liege-, acht Entladeplätze und sechs Kräne. Zwei Gleiswaagen und eine 60 Tonnen Fahrzeugwaage stehen zur Verfügung.

Umgeschlagen werden bei Eisen und Stahl vor allem Coils, Halbzeuge, Walzdraht, Blankstahl, Edelstahlbleche und Kupfer, bei Schüttgütern vor allem Kohle, Getreide, Baustoffe, Glas, Recyclinggüter, Flugasche und Roheisen. In 2008 wurden von 582 Schiffen ca. 963.000 Tonnen umgeschlagen.

Nutzer des Stadthafens erreichen über den Wesel-Datteln-Kanal das Westdeutsche Kanalnetz und den Rhein. Für den Eisenbahnverkehr gibt es das Hafenanschlussgleis. Kraftfahrzeuge und Lastkraftwagen können die naheliegende Bundesstraße 236 und Bundesautobahn 2 nutzen.

Quelle: Wikipedia

Oben die Bilder zeigen den Weg vom Stummhafen am Kraftwerk bis zum Stadthafen Lünen. Die letzten 6 Bilder zeigen das Treiben im Stadthafen. das letzte Bild zeigt einen Frachtkahn der beladen wird und schon sehr tief im Wasser liegt. Viel mehr darf der Kran nicht aufladen, sonst säuft der Kahn ab.

Kurz nach dem Ende des Hafengeländes kommt dann eine Baustelle. Dort wurde eine neue Brücke über den Kanal gelegt und die alte Brücke abgerissen. Dort mussten wir den Leinpfad verlassen und nach rechts an einem Maisfeld entlang bis zur Bergstraße fahren. Dort fuhren wir nach links auf die Bergstraße. Von der Bergstraße dann nach links auf die Kanalstraße. Über die fuhren wir durch Gahmen bis an die Gahmener Straße. Die überquerten wir an der Ampel und fuhren dann noch 180 Meter auf der Bahnstraße. Dort gibt es dann eine Auffahrt zur Gneisenautrasse. Steil geht es dort hoch. 80 Meter mit einem Höhenunterschied von 6 Meter. Oben angekommen fuhren wir zunächst nach rechts. Dort stehen ein Paar Bänke. Dort machten wir unsere Fleischwurstpause. Danach ging es in Richtung Derne weiter.

Das erste Bild zeigt Friedel kurz bevor wir den Leinpfad nach rechts verlassen mussten. Rechts sieht man schon das Maisfeld, an dem wir vorbeifuhren. Bild zwei zeigt die neue Brücke über die die Bergstraße verläuft. Danach ein Bild, in dem das Maisfeld von der Bergstraße aus zu sehen ist. Dann folgen zwei Bilder die auf der Bergstraße gemacht habe. das letzte Bild zeigt die Trasse in Richtung Derne.

Lüner Wege II: Von Derne zum Kanal in einem Zug – Gneisenau-Trasse

Verlauf der Gneisenau-Trasse (rote Linie) im Stadtgebiet Lünens
Verlauf der Gneisenau-Trasse (rote Linie) im Stadtgebiet Lünens
Nördliches Ende der Trasse am Preußenhafen (Blick nach Süden)

Lünen: Preußenhafen | Werksbahnen waren in Lünen früher zahlreich, darunter vor allem jene der Zechen, der Eisenhütten, der Sägewerke und der Ziegeleien. Einige der zugehörigen Trassen sind heute spurlos verschwunden, andere jedoch wurden zu Rad- und Fußwegen umfunktioniert, die in Abschnitten quer durch dicht bebautes Gelände führen. Der längste derartige Weg im Stadtgebiet Lünens ist die sogenannte „Gneisenau-Trasse“. Sie führt über eine Länge von 4,9 km von Derne aus durch Gahmen und Lünen-Süd bis zum Preußenhafen am Datteln-Hamm-Kanal. Auf das im Süden durch die Autobahn 2 begrenzte Lüner Stadtgebiet entfallen davon 3,6 km (siehe Karte). Ein interessantes Detail ist die unterschiedliche Beschilderung des Weges. Nördlich der Bebelstraße und auf Dortmunder Gebiet ist der Weg als gemeinsamer Fuß- und Radweg gekennzeichnet, im Abschnitt dazwischen dagegen als „Sonderweg Radfahrer“ mit dem Zusatzzeichen „Fußgänger frei“. Letzteres wird man allerdings in keiner Rechtsvorschrift finden können.
Ursprünglich verkehrte auf der Trasse eine „Zechenanschlussbahn“, die die Schachtanlagen Gneisenau in Derne und Preußen I in Gahmen – 1956 umbenannt in Victoria 3/4 – mit dem Preußenhafen verband. Bereits 1886 war das Teilstück von der Gahmener Zeche bis zum ersten Bahnhof Lünen-Süds an der Scharnhorststraße eröffnet worden. Spätestens mit Inbetriebnahme des Kanalhafens wenige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg ist mit einer kurzen Verlängerung der Gleise nach Norden zu rechnen. Die Verbindung nach Süden von Gahmen nach Derne ging erst 1930 kurz nach dem Neubau einer Kokerei auf Gneisenau in Betrieb.
Gut 100 Jahre, bis 1987, zogen die kleinen Dampfloks die Waggons über die Gleise, bis schließlich ein tödlicher Unfall zum Anlass genommen wurde, den Betrieb entgültig einzustellen. Am 18. Dezember fuhr die letzte Lok in feierlichem Rahmen über die Strecke. Der Verladebetrieb für die Zechen im Hafen lief allerdings schon vorher mit der Stilllegung von Victoria 3/4 1979 und von Gneisenau 1985 aus.
Bereits 1988 beschäftigte sich ein Grünflächenausschuss mit dem Ausbau der Bahntrasse im Stadtgebiet zum Rad- und Fußweg, rund drei Jahre später erfolgreich abgeschlossen mit der Eröffnung des Abschnitts Autobahn–Bebelstraße. Das nördlichste Stück zwischen Bebelstraße und Hafen blieb zunächst unberücksichtigt, war aber ab 1999 als Provisorium nutzbar. Die Umgestaltung des Preußenhafens zum Wasserwanderrastplatz brachte dann schließlich auch für dieses Teilstück bis 2006 einen komfortablen Ausbau mit sich. An den Ursprung des Weges erinnern heute sieben Bergbaumaschinen und Teile davon, die am Wegesrand zwischen der Bergehalde Victoria 3/4 und der Bebelstraße platziert wurden.
Die Dortmunder ließen sich insgesamt mehr Zeit und brauchten bis Anfang 2002 um ihren Trassenabschnitt südlich der Autobahn umzubauen, wenn auch nicht auf ganzer Länge. Am Südende in Derne endet die Gneisenau-Trasse heute vor einer provisorisch verschlossenen Unterführung der Straßenkreuzung Auf der Wenge/Piepenbrink, nur rund 150 m entfernt vom Gelände der einstigen Endstelle. Die einzige Verbindung zwischen Straße und Radweg ist hier eine mit einem Fahrrad nur mühselig zu erklimmende Treppe. Es bleibt zu hoffen, dass mit dem derzeitigen Bau der Gneisenau-Allee zur direkten Anbindung der Zechenbrache an die Bundesstraße 236n und der nachfolgenden Gewerbeansiedlung, auch die Gneisenau-Trasse eine neue Chance bekommt und endlich auf voller Länge zu befahren sein wird.
Aber auch auf Lüner Stadtgebiet gibt es eine Schwachstelle, indirekt verursacht durch den Umstand, dass der Rad- und Fußweg nicht überall der früheren Bahntrasse folgt. Zwischen der Straße „Auf der Leibzucht“ und der Autobahn verläuft die auf einem flachen Damm verlaufende Trasse wenige Meter westlich des heutigen Weges. Dieser existierte als Ackerweg schon als die Bahn noch fuhr und bot vielleicht eine kostengünstigere Alternative. Die Folge sind nun gelegentliche Pfützen, Verschlammungen und Auswaschungen auf dem Weg, deren Beseitigung immer wieder Geld und Nerven kostet. Es scheint utopisch, die fast völlig zugewachsene Trasse auch in diesem Abschnitt wieder wach zu küssen, doch zumindest der südlichste Abschnitt des vorhandenen Radweges (Am Krähenort–Autobahn) könnte eine Aufwertung vertragen.

Quelle: Lokalkompass Lünen
Wir sind diese Trasse schon mehrmals gefahren. Bei unseren letzten Besuchen, war aber immer das letzte Stück der Trasse gesperrt. Zunächst dachten wir, dass eine neue Brücke gebaut wird um die Straße Piepenbrink über die Trasse zu führen. Dort sahen wir auch Bautätigkeiten, die aussahen als werden dort neu Brückenlager gebaut. Damals mussten wir schon nach der Unterquerung der Alt Derner Straße die Trasse nach rechts verlassen. Am Montag hofften wir, dass die Trasse wieder offene ist. So fuhren wir die ersten 2,1 Km mit der Hoffnung, dass die Baustelle beendet sei. Als wir dann die Unterführung der Alt Derner Straße erreicht hatten, war es klar. Die Trasse ist wieder durchgängig befahrbar. Keine Umleitungsschilder mehr zu sehen. Dann erreichten wir die ehemalige Baustelle und sahen warum dort gebaut wurde. Keine neue Brücke, sondern nur Stützen für die alte gerissene Brücke.
Die ersten Bilder zeigen unseren Weg über die Trasse mit ihren Brücken. Die drei letzten Bilder zeigen dann warum das letzte Stück der Trasse so lange gesperrt war. Die Brücke, über die Straße Piepenbrink verläuft war total gerissen und musste mit Eisenträgern, die in Beton verankert sind, abgestützt werden. Es bestand dort Einsturzgefahr.
Wir fuhren weiter und erreichten dann nach einer langgezogenen Linkskurve die Flache Abraumhalde der ehemaligen Zeche Gneisenau. Die liegt links der Trasse. An der fuhren wir 560 entlang und bogen dann nach rechts an die Gneisenauallee ab. Die überquerten wir und fuhren dann in Richtung Derner Straße. Die erreichten wir nach 440 Meter Fahrt, kurz vor dem Kreisverkehr in Derne. Den durchfuhren wir, überquerten die Bahnlinie, die von Lünen nach Dortmund verläuft und bogen dann auf die Straße In der Liethe ab.
Im ersten Bild sitzt Natz auf einer Bank unterhalb der Halde und wartet auf uns. Im zweiten Bild sieht man Friedel, der auf den Doppelbockförderturm der ehemaligen Zeche zufährt. Das dritte Bild zeigt Friedel der gerade zur Gneisenauallee herunterfährt. Danach 2 Bilder von der anderen Straßenseite aus fotografiert. Sie zeigen den Wohnmobilhändler unter dem Förderturm. Die nächsten drei Bilder sind von der Zugbrücke aus gemacht und zeigen einen langen Güterzug. Sofort hinter der Brücke steht dann eine Gedenktafel für die ausgebeuteten und zu Tode gekommenen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter der Zeche Gneisenau.
Hinter der Bahnbrücke begann gleich Hostedde, ebenfalls ein Vorort von Dortmund. Nach etwa 630 Meter Fahrt auf der Straße In der Liethe erreichten wir die Flughafenstraße. Die überquerten wir und erreichten dann den Bezirksfriedhof Dortmund Derne, der sich 500 Meter rechts an der Straße entlang zieht. Noch einmal 500 Meter weiter erreichten wir dann die Greveler Straße. Von der Höhe dort hatten wir am Montag keine gute Fernsicht in Richtung Sauerland.
Oben das erste Bild ist entstanden nach dem wir die Flughafenstraße überquert hatten. Der Wohnwagen steht dort schon seid Jahren an der Straße In der Liethe und gammelt vor sich hin. Im Bild zwei sieht man einen Teil des Bezirksfriedhofs. Bild drei dokumentiert die gute Fernsicht am Montag. das letzte Bild zeigt uns schon auf der Bönninghauser Straße.
Wir waren kurz auf der Greveler Straße nach Grevel hereingefahren und dann aber sofort wieder nach links abgebogen auf die Bönninghauser Straße. Die brachte uns in die Felder östlich von Grevel in Richtung Lanstrop. Links am Weg standen Erdbeertunnel, in denen die Erdbeeren früher reif sind. Rechts am Weg standen Obstbäume. Das alles gehört wohl zum Hof Mertin.
Seit vielen Jahren wird hier nach den Richtlinien des integrierten Pflanzenschutzes angebaut. Das Angebot dieses Obstbaufachbetriebes besteht aus folgenden Obstsorten: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Süßkirschen, Sauerkirschen, Pflaumen, Zwetschgen, Birnen und Äpfeln.Erdbeeren können auch selbst gepflückt werden. Die Öffnungszeiten des Hofladens sind wie folgt:März – Dezember
Montag – Freitag:
9.00 – 18.00 Uhr
Samstag: 8.00 – 16.00 Uhr                                                                                                                                                                      Quelle: Website des Besitzers
                                                                                                                                                                                                                     Wir fuhren an den Erdbeertunneln vorbei und erreichten nach 590 Meter einen Weg, der nach links abging und uns nach 390 Meter Bergauffahrt an die Hostedder Straße brachte. Dort bogen wir nach rechts ab und erreichten den Weg Rote Fuhr. Sofort rechts an diesem Weg steht das Landstroper Ei. Dort war ein Kran auf dem abgeschlossenen Gelände. Dort hielten wir an und fanden die Erklärung für die Aktivitäten .
     Das Bild zeigt Natz vor dem abgeschlossenen Tor. Dahinter das Infoschild. Das besagt, dass das Industriedenkmal  gesichert und instandgesetzt wird.
                                                          Die Bilder oben zeigen unseren Weg zum Landstroper Ei. Zuerst sieht man das Bild mit den Obstbäumen am Hof Mertin. Das im nächsten Bild schaut man in einen der Erdbeertunnel. danach noch einmal ein Foto in Richtung Sauerland fotografiert Die Erdbeertunnel standen links an der Bönninghauser Straße. Das nächste Bild zeigt ein Maisfeld und im Hintergrund die Höhenzüge des Sauerlandes. Das Landstroper Ei ist leider etwas unscharf geworden. Danach das Bild zeigt einen alten Förderturm, den Luftschacht Rote Fuhr der westlich des Landstroper Eis steht. Die nächsten Bilder zeigen den restlichen Weg zum Landstroper Ei.

Luftschacht Rote Fuhr

Der Luftschacht Rote Fuhr ist ein Wetterschacht im Dortmunder Stadtteil Grevel.

Die Schachtanlage wurde in den Jahren 1925–1927 für die Zeche Preußen II von der Harpener Bergbau AG abgeteuft. Nach der Stilllegung des Bergwerks wurde die Wetteranlage von der Zeche Gneisenau weiterbetrieben.

Die Anlage steht seit 1989 unter Denkmalschutz, verfiel jedoch sehr schnell. Große Teile der Anlage wurden daher 1998 abgerissen, nur das in Stahlbetonbauweise errichtete und mit Ziegeln verkleidete Schachtgerüst blieb erhalten, wurde restauriert und zu einem Schulungs- und Bildungszentrum mit dem thematischen Schwerpunkt „Ökologischer Garten- und Landschaftsbau“ umgebaut. Er ist Sitz der sozialen Stadtteilinitiave Neuer Lernort und des Freien Bildungswerks in Dortmund-Scharnhorst.

Der Luftschacht Rote Fuhr ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen[1] und Teil der Route der Industriekultur.

Quelle: Wikipedia

Am Landstroper Ei trafen wir dann noch ein Ehepaar, die auch mit den Rädern unterwegs waren. Mit denen quatschten  wir über unsere und ihre Radtouren. Die beiden fahren gerne in unsere Gegend und kannten Ahsen und Flaesheim. Wir fuhren dann weiter.

 

LANSTROPER EI IN DORTMUND

EIN STÄHLERNES WELTRAUM-EI RUHT IM POTT

Ein stählernes Ei auf einer Abschussrampe – so mutet das Lanstroper Ei, der alte Wasserturm in Dortmund-Grevel, an.

Ein stählernes Ei auf einer Abschussrampe – so mutet das Lanstroper Ei, der alte Wasserturm in Dortmund-Grevel, an.

Viele der selbsternannten UFO-Forscher sind der Meinung, dass schon vor langer Zeit Außerirdische auf der Erde gelandet sind. Ein abendlicher Spaziergang durch Dortmunds östlichsten Zipfel zwischen Grevel und Lanstrop scheint das sogar zu bestätigen. Wie ein verlassenes Raumschiff steht dort ein 60 Meter hohes Stahlgerüst mit einem eiförmigen Aufsatz in der Landschaft, gerade so, als würde es auf den Start in ferne Welten warten. Tatsächlich handelt es sich bei dem aufgrund seiner Form Lanstroper Ei genannten Gebilde um einen über 100 Jahre alten Wasserturm, der zwar keine Reise zu den Sternen, dafür aber einen herrlichen Ausblick über Lippe- und Ruhrtal bietet.

Der Ausblick von dem 55,5 Meter hohen Turm auf die Ruhrgebietslandschaft kann sich sehen lassen.

Der Ausblick von dem 55,5 Meter hohen Turm auf die Ruhrgebietslandschaft kann sich sehen lassen.

Auf einem starken Stahlpfahl und einem quadratischen Stahlgerüst thront das Riesenei, das einst die Orte Lanstrop, Derne, Mengede, Brambauer und Teile der Stadt Lünen sowie die umliegenden Zechen der Harpener Bergbau AG mit Ruhrwasser versorgte. Mit dem Bau des Eis hielten ab 1906 Toilettenspülungen und Wasserhähne Einzug in die Region. Zudem bot der Turm einen höheren Hygienestandard und sicherte einen gleichmäßigen Wasserdruck sowie eine Notversorgung im Falle eines Rohrbruches zwischen Pumpstation und Ei. Noch bis 1980 versorgte der Wasserturm die Region mit Trinkwasser. Seit seiner Stillegung hat – trotz Denkmalschutz – der Rost die Herrschaft über das Ei übernommen und ihm mächtig zugesetzt.

Um das landschaftsprägende Denkmal nicht endgültig dem Verfall anheim zu geben, kämpft seit 1997 der Förderverein Lanstroper Ei um den Erhalt des Turms. Einerseits, weil der insgesamt 180 Tonnen schwere Koloss, der von der Dortmunder Firma Klöne errichtet wurde, historisch bedeutend ist, denn er ist der letzte seiner Art im Ruhrgebiet. Andererseits, weil er laut Förderverein zu einem „heimatlichen Identifikationsobjekt“ geworden ist. 100 Jahre soll der Turm, der sich in Privatbesitz befindet, noch halten, wünscht sich Vereinsvorsitzender Friedhelm Lütgebüter. Bis dahin ist es allerdings noch ein gutes Stück Weg. Mit Unterstützung der NRW-Stiftung wurde ein Schadensgutachten erstellt, in dem der Sanierungsbedarf festgestellt wurde. Als nächster Schritt sind – mit Unterstützung der Stadt Dortmund – Erwerb und Sanierung des Lanstroper Eis und die Einrichtung einer in den Turm integrierten Außengastronomie geplant.

Wird alles wie vorgesehen fertig gestellt, können bald Radwanderer im Schatten des Eis auf dem Lanstroper Höhenrücken einkehren, denn das stählerne Industriekunstwerk liegt direkt an der Fahrradstrecke der Route der Industriekultur. Wer mit dem nötigen Mut ausgestattet ist, kann dann auch den Aufstieg auf die Plattform unterhalb des Eis wagen. Noch ist das aus Sicherheitsgründen nicht möglich, nur beim Tag des Offenen Denkmals gab es für rund 1000 ebenso begeisterte wie schwindelfreie Besucher einen Vorgeschmack.

Quelle: NRW Stiftung
Wir waren immer noch auf dem kurzen Weg, den ich geplant hatte. Wir wären durch Landstrop gefahren und dann in Richtung Oberaden. Unterhalb von Oberaden wären wir dann auf die Seseke gestoßen, an die herangefahren, und dann über die Kuhwegtrasse durch Oberaden bis zum Datteln-Hamm-Kanal. Nun verließen wir aber die Tour in Landstrop, nach dem wir den Weg Rote Fuhr zu Ende gefahren hatten und die Kurler Straße erreichten. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Straße Wasserfuhr weiter. Über die erreichten wir nach 90 Meter die Bremsstraße. Auf die hätten wir nach links einbiegen müssen. Wir fuhren aber weiter in östliche Richtung und verließen damit endgültig meine Tour. Nach 530 Meter Fahrt hielten wir dann an einem Feld an. Dort auf dem Landstroper Höhenrücken hatten wir nach beiden Seiten, Norden wie Süden eine gute Sicht. Nach Norden konnten wir das etwa 10 Km entfernte Schloss Cappenberg sehen. Friedel, aber auch Natz hatten das Gefühl, wir sind gut in der Zeit und können noch einen Schlenker fahren. So fuhren wir nach Süden herunter. Ein holpriger Feldweg brachte uns in Richtung Kurler Busch. Nach 1 KM Bergabfahrt, 10 Höhenmeter geht es dort herunter, erreichten wir den Kurler Busch. Dort rechts am Weg liegt das von uns betitelte Rote Haus. Ein grell gestrichenes Anwesen, in dem es ein Restaurant und Cafe gibt. Ebenfalls einen Caterer. Die Adresse lautet Im Ostfeld 185 44239 Dortmund. Leider hat das Restaurant immer am Montag und Dienstag Ruhetag, sodass wir es noch nie von Innen gesehen haben. Es gibt dort auch einen Biergarten.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Landstrop herunter zum Kurler Busch und zum Roten Haus. Die ersten vier Bilder sind auf der Straße Wasserfuhr entstanden. Das fünfte Bild zeigt den Weg der zum Kurler Busch herunterführt. In Bild sechs biegt Natz gerade zum Roten Haus ab. Danach sieht man vier Bilder vom Roten Haus. Das letzte ist vom Rand des Kurler Busches fotografiert.
Wir fuhren dann nach links in den Kurler Busch. Der Weg Im Ostfeld führte uns etwa 1,4 Km durch den Wald. Ein schöner Weg, der rechts gut zu fahren ist. Am Ende standen wir dann vor einer geschlossenen Bahnschranke in Husen. Wir überlegten wir am besten nach Kaiserau zur Bäckerei Kanne kommen könnten. Ein junger Mann, der auch an der Bahnschranke stand, empfahl uns den Weg über die Bahnlinie zu nehmen und dann durch Husen nach Kaiserau zu fahren. Das sei der schönere Weg und wir bräuchten dann nicht über die stark befahrene Husener Straße fahren. Wir entschieden uns für den Weg den der junge Mann uns vorschlug. Die Schranke öffnete sich und wir überquerten die Bahnlinie. Es ging nur kurz über die Husener Straße, dann bogen wir nach links auf die Straße Bauerholz ein. Die befuhren wir 370 Meter und bogen dann nach links in die Straße Im Telgei ein. Dort war es sehr ländlich. Nach 960 Meter Fahrt erreichten wir die Wasserkurler Straße. Auf der fuhren wir nach rechts weiter. Die 150 Meter waren nur ein Abzweig der Wasserkurler Straße. Dann kamen wir an die Hauptstraße, überquerten sie und fuhren dann nach links in Richtung Kaiserau. Wir überquerten wieder die Bahnlinie, fuhren dann noch 170 Meter weiter und überquerten die Straße dann wieder. Über die Robert Koch Straße fuhren wir bis zur Bäckerei Kanne, die für Ortsfremde etwas versteckt liegt. Dort kehrten wir ein und machten unser Pause. Leckere Brötchen und Kaffee weckten unsere Lebensgeister wieder. Wir konnten dort draußen sitzen, was sehr angenehm war.
Das erste Bild zeigt Friedel der durch den Kurler Busch fährt. Bild zwei und drei zeigt den Bahnübergang in Husen. Das nächste Bild zeigt die evangelische Kirche in Husen, die unter Denkmalschutz steht. Das kleine Bild darunter zeigt die Seitenansicht der Kirche. Das nächste Bild zeigt noch einen sakralen Bau in Husen, die katholische Kirche Sankt Petrus Canisius.
Wir beendeten unsere Pause und fuhren dann wieder an die Wasserkurler Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf die Kurze Straße. Die ist wirklich nur kurz, denn nach 180 Meter mündet sie auf die Fritz Haber Straße. Dort ging es für uns nach rechts. Die Straße machte dann nach 170 Meter Fahrt einen 90° knick nach links und führte uns dann bis an die Königstraße, die wir überquerten. Auf der Jako0b Koenen Straße fahrend erreichten wir dann das Sportzentrum Kamen Kaiserau, dass rechts und links an der Straße liegt.

Im Herzen Westfalens zu Hause

Die Geschäftsstelle des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) befindet sich im SportCentrum Kaiserau (Jakob-Koenen-Str. 2, 59174 Kamen). Der Ortsteil Kaiserau ist Ende des 19. Jahrhunderts als Bergarbeitersiedlung entstanden und gehört heute zum Kamener Stadtteil Methler. Die Straße des Verbandssitzes ist nach dem langjährigen FLVW-Präsidenten und Lippstädter Bürgermeister Jakob Koenen benannt.

Seit jeher ist das östliche Ruhrgebiet das Zuhause der westfälischen Leichtathletik und des Fußballs. Das SportCentrum Kaiserau in seiner heutigen Form besteht dabei seit 2006. Bis dahin durchlief das Gelände zahlreichen Ausbaustufen, beginnend im Jahr 1949 mit dem Umzug des Fußballverbandes Westfalen von Hamm in das damalige Jugendheim Kaiserau in Kamen. Nur ein Jahr später war der Verband Eigentümer des 4,5 Hektar großen Areals. Im Jahr 1952 folgte die Einweihung der Sportschule. Bis dahin waren die ersten Anbauten vollendet, die Schlafräume in kleinere Zimmer umgewandelt worden und die Geschäftsstelle in einem neuen

Flügel untergebracht. Die Sportschule konnte nun 75 Personen beherbergen. Es folgten in den 1950er Jahren ein weiterer Sportplatz und eine Turnhalle. Die Kapazität wurde auf 105 Personen erweitert. Bis in die 1990er Jahre folgten verschiedene weitere Sporthallen für Basketball, Leichtathletik, Fußball und andere Sportarten. Zum Areal gehören nun ebenfalls drei Rasenplätze – einer davon mit einer modernen Kunststofflaufbahn – zwei Kunstrasenplätze sowie verschiedene Angebote von Massageräumen bis hin zur Trikotwäscherei.

Unter dem 2001 gewählten Präsidenten Hermann Korfmacher begannen die Planungen zur Erweiterung der bisherigen Sportschule. Im Mai 2006 wurde dann das SportCentrum Kaiserau – bis Juni 2018 unter dem Namen SportCentrum Kamen•Kaiserau – eingeweiht. Es beherbergt neben der SportSchule ebenfalls das SportHotel sowie das SportCongressCenter. Das als Athletenhaus konzipierte Hotel bietet insgesamt 48 Zimmer auf gehobenem Niveau. Erster prominenter Gast war im Juni 2006 die spanische Fußball-Nationalmannschaft, die während der Weltmeisterschaft in Deutschland ihr Quartier in Kaiserau aufschlug. Die alte Sportschule wurde zudem um ein CongressCenter mit einer Rotunde für bis zu 240 Personen erweitert. Das Gelände präsentiert sich in einem neuen Gewand, das nach wie vor eine Sportschule mit besten Trainingsmöglichkeiten bleibt, darüber hinaus aber auch als Sportkongresszentrum mit zahlreichen Tagungsräumen sowie als Hotel für Sportmannschaften und Privatpersonen interessant wird.

Durch seine relativ zentrale Lage innerhalb Westfalens mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung am Kamener Kreuz (mit den Autobahnen 1 und 2 in Nord/Süd- beziehungsweise Ost/West-Richtung) und dank des nur zehn Gehminuten entfernten Bahnhofs in Kamen-Methler sind der FLVW und das SportCentrum schnell und  einfach zu erreichen.

Quelle: Website des FLVW
Wir fuhren 170 Meter auf der Jakob Koenen Straße und bogen dann nach links auf das Gelände der Sportschule ein. Dort liegt das Leichtathletikstadion der Sportschule. Dann fuhren wir wieder an die Straße und fuhren nach links. Nach 200 Meter Fahrt erreichten wir dann die Jahnstraße und bogen dort nach rechts ab.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg nach der Mittagspause durch Kaiserau bis zur Sportschule und auf das Geländedes Sportplatzes.
Nach 170 Meter auf der Jahnstraße bogen wir nach links ab. Auf der Straße Im Haferfeld fahrend, überquerten wir die Westicker Straße. Links von uns lag dort das Dorf Methler, dass zu Kamen gehört. Östlich vom Dorf erreichten wir dann die Hilsingstraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Die Straße hat einen Radweg, der gut zu fahren ist. Auf dem fuhren wir in Richtung Seseke. Den Sesekeradweg erreichten wir nach etwa 900 Meter Fahrt. Wir bogen nach links auf den Sesekeweg ab.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Kaiserau an die Seseke. Im letzten Bild fahren wir schon auf dem Sesekeweg.
Seseke Rad und Wanderweg

Von Bönen bis Lünen hat der LIPPEVERBAND einen Fuß- und Fahrradweg angelegt, der dazu einlädt, die reizvolle Landschaft um und an der Seseke zu erkunden.

Der Seseke-Weg bietet eine direkte Verbindung zwischen Bönen über Kamen und Bergkamen bis zur Mündung in die Lippe in Lünen. Dort ist der Seseke-Weg zudem mit der Römer-Lippe-Route verknüpft. Entlang der rund 25 Kilometer langen Strecke laden Rastplätze zum Verweilen ein. Zahlreiche Kunstwerke entlang des Weges, die im Rahmen des Projektes ÜBER WASSER GEHEN entstanden sind, lassen den Seseke-Weg zudem zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.

Die Beschilderung entlang der Strecke erleichtert die Orientierung, zur Unterstützung der Navigation stehen außerdem GPS-Tracks zum Download bereit.

Quelle: Lippeverband

Es ging nach links auf den Sesekeweg, also in Richtung Lünen. Nach 400 Meter Fahrt erreichten wir eines der Kunstwerke, von denen oben berichtet wurde. Dort wo der Braunebach in die Seseke mündet, muss man etwas nach links wegfahren von der Seseke. Wir dann über eine Brücke über den Braunebach geführt. Dann geht es wieder nach rechts an die Seseke. Dort ist ein Rastplatz angelegt. Dort steht auch das Kunstwerk „Jetzt“

JETZT und der Fluss

Christian Hasucha thematisiert Zeit und Veränderung in eindringlicher Form. Von schweren Steingabionen gefasst, formen sich die Umrisse des Wortes „Jetzt“ und lassen den Blick frei auf die langsam vorbei fließende Seseke und ihre stete landschaftliche Entwicklung. Das Wort „Jetzt“ formuliert einen Zeitpunkt in der Gegenwart. Ein Blick durch die Skulptur zeigt jedoch: ein Jetzt lässt sich gar nicht bestimmen, gar nicht festhalten. Was man sieht, ist immer eine Sequenz in einem Veränderungsprozess. Dazu gehören auch die Besucher, die an der neuen Landmarke am Braunebach rasten, für Fotos posieren und sich inspirieren lassen zu Gesprächen oder auch individuellen, philosophischen Betrachtungen. Quelle: Über Wasser gehen Kunst an der Seseke

Wir hielten nicht dort an, sondern fuhren weiter. Nach weiteren 680 Meter Fahrt erreichten wir dann die A2. Dort befindet sich seid einigen Jahren eine große Baustelle an der Brücke die die Seseke überspannt. Wir mussten absteigen und die Baustelle vorsichtig durchqueren. Vor der Brücke mussten wir nach links gehen. Nach 280 Meter Fahrt erreichten wir dann die Straße Am Langen Kamp. Dort bogen wir nach rechts ab, unterquerten die A2 und überquerten die Seseke. Dann fuhren wir auf der rechten Seite der Seseke weiter.

Oben die Bilder zeigen das Kunstwerk Jetzt von beiden Seiten. Danach die Baustelle an der A2.
Von der Autobahn fuhren etwas mehr als 3 Km an der Seseke entlang und erreichten dann die Mündung des Kuhbachs in die Seseke. Dort gibt es eine Brücke über die wir fuhren und dann nach rechts auf den Kuhbachweg. Der führte uns nach Oberaden herein. Nachdem wir 700 Meter gefahren waren erreichten wir eines der Kunstwerke am Kuhbachweg. Das heißt Die Römer.

Dietrich Worbs: „Die Römer“

Das Objekt besteht aus elf, circa vier Meter hohen überdimensionierten Holzrömern aus Eichenstämmen, die hinter einer 14 Meter langen und zwei Meter hohen Palisade aus Eichen- und Kiefernstämmen stehen. Wie in einer Zeitreise, sind die Römersoldaten zurückgekehrt, um über eben diese Holzmauer hinweg in die Landschaft zu blicken und Ausschau nach den „Germanennachfolgern“ zu halten. Der Standort ist so gewählt, dass das Objekt in unmittelbarer Nähe zu der südlichen Umgrenzung des 56 ha großen Römerlagers steht, an der Spitzgraben und Holz-Erde-Mauer verliefen. Diese Aufstellung von römischen Soldaten bezieht sich auf das Römerlager, das im Jahr 11 bis 8 v. Chr. in Oberaden errichtet wurde. Das Entstehungsjahr drückt sich in der Anzahl der Legionäre aus. Der Oberadener Künstler schnitze mit einer Motorsäge von September 2004 bis 2005 die Köpfe und Gesichter aus den Eichenstämmen der römischen Legionäre, dabei sind auch zwei Centurios deutlich herausgearbeitet. Sie sind durch ihren Haarkranz („crista transversa“) auf ihren Helmen zu erkennen. Die Holzrömer sind in die Erde einbetoniert, von diesen wiegt eine Figur jeweils 1,5 Tonnen. Das Material Holz steht für Bäume und Sträucher, die als ökologischer Rückzugsort für Tiere im Rahmen der Renaturierung vom Lippeverband entlang des Kuhbachs gepflanzt wurden. Zu finden ist das Holz-Kunstwerk des Oberadener Bildhauers Dietrich Worbs in der Nähe der Jahnstraße am Radweg, der an Froebel- und Jahnschule vorbeiführt und Richtung Tennisplätze weiterführt auf die Lünener Straße.

Quelle: Stadt Bergkamen

Friedel, der sonst an jeder Ecke anhält, um sich etwas anzusehen, fuhr am Montag achtlos an dem Kunstwerk vorbei. Ich pfiff ihn zurück. Er hielt an und meinte, dass haben wir doch schon alles gesehen. Egal, ich machte ein Foto.

Oben die beiden Bilder zeigen die Römergruppe.
Wir nutzten unseren Stopp um mal einen Schluck zu trinken. Dann fuhren wir weiter. 1,7 Km ging es am Kuhbachweg weiter in Richtung Bergkamen. Dort erreichten wir den Pantenweg und fuhren nach links ab auf diesen Weg. Der sollte uns an die Berghalde Großes Holz in Bergkamen bringen. Dort wollten wir auf dem ersten unteren Weg, die Halde von Osten nach Nordwesten anfahren. Die Waldstraße, an der es einen Aufgang auf die Halde gibt war unser Ziel. Zunächst fuhren wir einen Km bis zur Erich Ollenhauer Straße, die wir überquerten. Auf der anderen Seite liegt gleich rechts an diesem Weg, Das Haus Masuren, ein polnisches Restaurant. Dann nach 430 Meter erreichten wir den untersten Weg der Halde und bogen nach links ab. Nun fuhren wir zunächst in Richtung Westen und dann in Richtung Norden. Wir erreichten den westlichen Zugang zur Halde an der Waldstraße. Dort machten wir nach 1,6 Km Fahrt eine Pause.
Oben das erste Bild ist auf dem Kuhbachweg entstanden. Die nächsten beiden Bilder auf dem Weg zur Halde. Das vorletzte Bild zeigt den Aufgang zur Halde. Das letzte Bild zeigt eine Tafel mit der Haldenabbildung und Erklärungen dazu.

Halde Großes Holz

Die Halde Großes Holz in Bergkamen

Die Halde Großes Holz ist eine rekultivierte und landschaftlich gestaltete Bergehalde des Bergbaus in Bergkamen. Die mit 145,8 m ü. NHN[1] den benachbarten Datteln-Hamm-Kanal und die Lippe um knapp 100 m überragende Halde liegt in einem als „Großes Holz“ bezeichneten Waldgebiet, dessen Reste heute den Beversee umgeben.

Entstehung

Die Halde wurde 1962 als Bergehalde der Bergwerke Haus Aden und Monopol (seit 1998 mit der Zeche Heinrich-Robert zum Bergwerk Ost vereinigt) angelegt. Noch 2005 wurde sie zu den brennenden Halden gezählt.[2]

„Versunkener Hain“

Mit der Anlage der Halde als Landschaftsbauwerk verfolgte die Ruhrkohle AG ein neues Konzept; die bisherigen Haldenformen (Spitzkegelhalden, Tafelberge) gehörten nun der Vergangenheit an. 1974 erstellten Landschaftsarchitekten einen Grundlagenplan mit damals 122,4 ha Gesamtfläche und einer maximalen Höhe von 170 m. Da die benachbarten Bergwerke früher als ursprünglich geplant stillgelegt wurden, erreichte die Halde nur eine Höhe von knapp 150 m. Eine Besonderheit der Haldenlandschaft ist der sogenannte „versunkene Hain“, welcher durch zufließendes Oberflächenwasser einen kleinen Teich bildet.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) erwarb die inzwischen 140 ha große Halde im Jahre 2006 und investierte danach in den landschaftsgestalterischen Ausbau über zwei Millionen Euro. 90 % der Mittel stammen aus Förderprogrammen der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen (Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum ÖPEL). Die restlichen 10 % stammen aus Eigenmitteln des RVR.

Nutzung der Halde nach Rekultivierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korridorpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Skulpturen erinnern an den nahen Förderturm.

Der am 29. Juli 2009 eröffnete Korridorpark ist eine drei Kilometer lange asphaltierte Serpentine von der Westseite (Waldstraße) zum Gipfel hinauf, über das Plateau hinweg und im Osten wieder hinab bis zu einer Rampe, die den Anschluss an die Stadt Bergkamen bildet. Die blauen Gestaltungselemente knüpfen an das blaue Band der Stadt an, welches die beiden Stadtzentren durch blaue Mosaikstreifen und einen Bach verbindet. Im Korridorpark stehen neun, auch nachts bläulich schimmernde Leuchttürme aus Stahl und Plexiglas (siehe Bild), die Aussichtsplattform „Bastion“ kurz unterhalb des Gipfels ist von mit Blauglas gefüllten Gabionen umringt, die auf der Westseite gelegenen circa 7.000 m² großen Stauden- und Strauchflächen wurden bewusst mit blau blühenden Pflanzen angelegt. Unter anderem wurden dort NatternkopfOchsenzungeLavendelLupineSalbeiSommerfliederBartblume und Perowskienverwendet. Auf der Ostseite wurde ein 3.000 m² großes Gräserplateau mit verschiedenen Asternarten und Wacholder angelegt.[3]

Neben dem Korridorpark wurden noch Seitenwege zur Adener Höhe und zum geplanten Baumplateau der Deutschen Steinkohle (DSK), ein Rettungsweg zur Adener Höhe sowie Anschlüsse an das regionale Radwegnetz mit der Römerroute und dem Emscher Park Radweg geschaffen. Die Wege sind mit Sitzbänken versehen.

Panorama

Die Halde von Oberaden aus gesehen

Die Halde dient heute als Panorama der Route der Industriekultur. Nach Norden hat man einen Blick auf den Datteln-Hamm-Kanal mit der Marina Rünthe, den Rünther Westenhellweg und die Lippe. Östlich befindet sich das Naturschutzgebiet Beversee. Südöstlich sind die Werksanlagen der Bayer Schering Pharma AG und das ehemalige Bergwerk Monopol zu sehen. Im Westen liegen die verbliebenen Industrieanlagen der Zeche Haus Aden.

Lichtskulptur Impuls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichtskulptur Impuls (hinten)

Seit dem 2. Dezember 2010 ist die Lichtskulptur „Impuls“ auf der Halde fertiggestellt. Die Skulptur von den Künstlerbrüdern Maik und Dirk Löbbert ist circa 30 m hoch und auf einen 5 m tiefen Betonsockel aufgebaut. Sie besteht aus einer weißen, beschichteten, etwa 30 m hohen Stahlsäule mit 60 cm Durchmesser, die ebenfalls weißen 14.400 LEDs lassen die Stele im Dunkeln pulsieren. Finanziert wurde die 650.000 Euro teure Lichtkunst aus NRW-Landesmitteln, der RAG Montan Immobilien und aus Mitteln des Kulturprojektes „Hellweg – ein Lichtweg“.[4][5][6]

Quelle: Wikipedia

Nach einer kleinen Pause auf dem Rastplatz setzten wir unser Fahrt fort. Es ging auf die Waldstraße in Richtung Jahnstraße, die wir nach 700 Meter erreichten und nach rechts abbogen. Links von der Straße liegt das Gelände der ehemaligen Zeche Haus Aden. Wir wollten am Montag schauen, ob das Gelände, dass am Datteln-Hamm-Kanal liegt, wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sei. Friedel meinte, er habe dort schon Radfahrer gesehen. Aber wir wurden enttäuscht. Dort wo man hatte auf das Gelände fahren können, da wies uns ein Wachmann ab. Alles noch nicht fertig und nicht befahrbar, erklärte er uns. Es blieb uns nichts anderes über, als zur Kanalbrücke hochzufahren, den Kanal zu überqueren, auf der anderen Seite herunterfahren und nach rechts von der Straße zum Kanal abzubiegen.
Oben die beiden ersten Bilder sind auf der Waldstraße entstanden. Im nächsten Bild sieht man ein Haus und auch schon die Baustelle an der Jahnstraße. Das nächste Bild ist dann auf der Jahnstraße entstanden. Dort sieht man ein Gebäude, dass Erinnerungen in uns hochkommen ließen. Dort haben wir vor Jahren, mit der Fahrradtruppe aus der Tennistruppe, die aus 8 Paaren bestand, eine Pause eingelegt. Damals war in dem Gebäude eine kioskartige Gaststätte, in die wir einkehrten, nach dem wir die Halde Hohesholz überquert hatten. Damals, 2004 hatten wir eine Tour nach Hamm gemacht. Auf dem Rückweg wollten wir im Yachthafen Rünthe etwas trinken. Dort wurden wir aber abgewiesen, weil wir nichts essen wollten, So kehrten wir dann nach der Haldeüberquerung in den Kiosk ein. Da hatten wir dann so einen Spaß mit dem Lied“ Ja lebt denn der alte Holzmichel noch?“ Unsere Frauen hatten so einen Spaß, dass sie sich nicht mehr einkriegten vor lachen. Warum das so war, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Das nächste Bild zeigt das westliche Ende der Halde. Danach sieht man Natz und Friedel, die mit dem Wachmann gesprochen haben. das letzte Bild zeigt den DHK. Im Hintergrund das Kohlekraftwerk Heil, das zu Bergkamen gehört. Im Vordergrund sieht man die Brücke, über die man den Leinpfad verlassen muss, weil das Gelände der ehemaligen Zeche Haus Aden noch gesperrt ist. Über die haben wir schon mehrmals unsere Räder geschoben.
Wir erreichten den Leinpfad und fuhren nach rechts auf diesen. Nach etwa 1,9 Km Fahrt erreichten wir dann eine Ausfahrt. Eigentlich wollten wir dort abfahren, waren uns aber dann plötzlich nicht sicher, ob das die richtige Ausfahrt nach Lünen war. Also fuhren wir weiter und warteten auf die nächste Ausfahrt, die noch nicht kam. Wir drehten wieder und fuhren zur Ausfahrt zurück, bogen ab und dann waren wir uns sicher, dass wir richtig waren. Später wurde uns klar, dass wir nur die Ruhe hätten bewahren müssen, denn 770 Meter weiter gibt es noch eine Ausfahrt. So erreichten wir dann die Hammer Straße und überquerten sie und fuhren nach links in Richtung Lünen weiter. Am Montag wollten wir nicht schon wieder ans Lippewehr fahren. Wir entschieden uns an der Hammer Straße entlang weiterzufahren. Das taten wir dann auch.
Oben die Bilder zeigen uns am DHK. Zunächst sieht man auf der anderen Kanalseite das Gelände der ehemaligen Zeche Haus Aden mit dem Hafenbecken und dem alten Förderturm, der stehengeblieben ist. Danach ein Haus, das direkt am Kanal steht. Im letzten Bild sieht man Natz und Friedel, die umgedreht haben und zurück zur Ausfahrt fahren.
Nach einem Km Fahrt auf der Hammer Straße erreichten wir dann die Zufahrt zum Lippedeich. Dort bogen wir nach rechts ab. Zunächst kommt man dort an den Rotherbach, der durch Bergsenkungen stark verändert wurde.

Rotherbach

Bergsenkungen der Zeche Haus Aden machten in den folgenden Jahrzehnten weitere massive Baumaß­nahmen am Rotherbach im Siedlungsbereich von

Beckinghausen und Oberaden notwendig. Heute ist von seinem ursprünglichen Verlauf nur noch der letzte Abschnitt erhalten geblieben. Hier im unverbauten Mündungsbereich staut sich der Bach zu einem kleinen Senkungsgewässer.

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Senkungsgewässer
Daten zum Rotherbach
Quelle ursprünglich östlich der Zeche Monopol, Schacht Grimberg I/II in Bergkamen, der Bachlauf beginnt heute in Lünen-Beckinghausen, südlich des Datteln-Hamm-Kanals
Lauflänge 1 km (ohne Stillwasserabschnitt)
Einzugsgebiet 1,03 km²
Mittlerer Abfluss 0,0103 m³/s
Länge Düker ca. 150 m
Länge Mündungsabschnitt ca. 400 m

Der Rotherbach heute

Mit seinen Flachwasserzonen und Röhrichten ist der Rotherbach heute eine Bereicherung für die Auenlandschaft. Die früher zur Holzgewinnung
angepflanzten Hybridpappeln sterben im gestauten Wasser des Senkungssees ab. Als Totholz sind sie wertvoller Lebensraum für Specht & Co und machen letztlich Platz für eine naturnahe Auenwaldentwicklung. Diese für die Natur positive Entwicklung ist auf die Tätigkeiten der Menschen zurückzuführen. Durch Bergsenkung konnten in diesem Gebiet einige schützenswerte

Feuchtgebiete entstehen.

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Totholz im angestauten Rotherbach
Unter Wasser werden die abgestorbenen Gehölze von Kleinlebewesen

besiedelt, die sich vom Algenaufwuchs oder dem zersetzten Holz ernähren. Diese Kleinlebewesen wiederum dienen Fischen als Nahrung, die selbst unter den Stämmen Schutz vor Raubfischen und Vögeln finden. Die aus dem Wasser ragenden Äste kann der Eisvogel als Ansitzwarte bei seiner Fischjagd nutzen.

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Eisvogel nach erfolgreicher Jagd (Foto: Margret Bunzel-Drüke)Quelle:

NATUR- UND KULTURLANDSCHAFTSERLEBNIS LÜNER LIPPEAUE

Dort gibt es eine Pausenstation an dem Senkungssee. Dort machten wir auch eine kurze Rast und ich machte dort einige Bilder.

Die Bilder oben zeigen das gebiet am Senkungssee. Das erste Bild zeigt den See, der völlig mit Entengrütze bedeckt ist. Bild zwei zeigt eine Pflanze, die uns nicht bekannt ist und dort überall wächst. Das dritte Bild zeigt Natz an dem Rastplatz mit so einer Pflanze vor ihm. Das vierte Bild zeigt eine Entenparade durch die Entengrütze. Bild fünf zeigt die Infotafel zum Rotherbach. Danach noch einmal den Senkungssee in seiner ganzen verwunschenen Schönheit. Das letzte Bild zeigt dann den Weg auf dem wir weiterfuhren.

Nach etwa 600 Meter Fahrt erreichten wir dann wieder offenes Gelände und fuhren auf den Lippedeich hoch. Rechts von uns die Lippe, die uns bis zur Kamener Straße begleitete. Hinter der Eisenbahnbrücke fließt sie dann nach rechts weg. Wir mussten den Lippedeich verlassen und fuhren an die Kamener Straße herunter. Unten  angekommen fuhren wir nach rechts auf die Straße. Nach 250 Meter Fahrt erreichten wir die Brücke, über die die Kamener Straße die Seseke überquert. Dort fuhren wir nach rechts ab und fuhren 110 Meter an der Seseke entlang, auf ihre Mündung in die Lippe zu. Kurz vor der Mündung gibt es eine Brücke und wir überquerten die Seseke. Nach 270 Meter Fahrt hatten wir dann eine gute Sicht auf die Sesekemündung und auf die Eisenbahnbrücke über die Lippe. Und wie der Zufall es so will, fuhr zu dem Zeitpunkt ein Zug über die Brücke.

Im ersten Bild sieht man den Lippedeich den wir gefahren sind. Im zweiten Bild sieht man einen Teil der Victoriahalde, die sich über 1,5 Km an der Lippe entlang zieht. Im nächsten Bild sieht man die Sesekemündung von der Brücke aus. Das nächste Bild zeigt dann die Lippe und die Eisenbahnbrücke. Im Vordergrund erahnt man die Sesekemündung. Danach noch zwei Bilder mit dem Zug auf der Eisenbahnbrücke.

Nach weiteren 380 Meter Fahrt erreichten wir dann die Kurt Schuhmacher Straße. Auf die fuhren wir und überquerten dann die Lippe. Nach der Brückenüberquerung waren noch einmal 280 Meter zu fahren, dann hatten wir die Münsterstraße erreicht. Zuerst überquerten wir die Kurt Schuhmacher Straße über einen Zebrastreifen mit Ampelschaltung. Danach die Münsterstraße, an deren rechten Seite wir nach links zur Fußgängerzone von Lünen Nord fuhren. Nach 150 Meter Fahrt hatten wir unser Nahziel erreicht. Es war das Eiscafe Salvador. Dort hielten wir an und holten uns eine Kugel Eis im Hörnchen. Wir setzten uns vor der Eisdiele hin und genossen das Eis. Dabei überlegten wir, wie wir nach Hause fahren. Wir entschlossen uns zunächst über den Lippedeich aus Lünen herauszufahren. Also fuhren wir bis an die Lippebrücke und bogen dann nach rechts auf den Deich ab. Dann fuhren wir in Richtung Alstedde. Nach 1,87 Km erreichten wir die Abfahrt im Bereich der Straße Beisenkamp. Dort fuhren wir nach rechts vom Deich ab und erreichten nach 340 Meter die Alstedder Straße. Die überquerten wir und fuhren nach links auf deren Radweg weiter.

Das erste Bild zeigt die Lippepromenade, mit der der Deich beginnt. Danach sieht man die Neubauten, die rechts vom Deich gebaut werden. Im Bild drei sieht man Natz auf dem Deich, kurz vor der Brücke  Konrad Adenauer Straße. die unterfuhren wir. Bild vier zeigt Natz und Friedel die auf die Brücke zufahren. Das nächste Bild zeigt, dass ordentlich Wolken aufzogen. Sollten wir noch nass werden? Das letzte Bild zeigt die Lippeauen mit den freilebenden Rindern und im Hintergrund die Lüner Kraftwerke.

Auf dem Radweg der Alstedder Straße fuhren wir dann 4,2 Km. Zunächst durch Alstedde. Danach wird es sehr ländlich. Wir erreichten die Waltroper Straße im Bereich der Merten KG, die rechts an der Straße liegt. Normaler Weise überqueren wir die Waltroper Straße und fahren dann nach links, um über die Markfelder Straße, durch die Rieselfelder nach Hause zu fahren. Friedel hatte die Idee, geradeaus zu fahren. Er wollte über Vinnum nach Hause fahren um dann auch noch im Klaukenhof ein Bier zutrinken. So überquerten wir die Waltroper Straße und fuhren dann geradeaus auf  die Heidestraße. Die brachte und nach 520 Meter Fahrt an die Lippestraße, auf die wir nach links abbogen. Nach  220 Meter bogen wir dann nach rechts ab. Der Weg führte uns zunächst nach Norden. Dann machte er aber einen Schwenk nach Osten und brachte uns in Richtung Bork. Nach knapp einem Km Fahrt auf dem unbenannten Weg erreichten wir die Bahnlinie Lünen-Lüdinghausen. An der fuhren wir entlang und erreichten nach 680 Meter die Vinnumer Straße. Es hatte angefangen leicht zu regnen. Als wir die Vinnumer Straße erreicht hatten wurde der Regen heftig. Wir hatten Glück, weil gleich rechts an der Straße ein Bushaltestellenhäuschen stand. Dort konnten wir uns unterstellen und den heftigen Schauer abwarten.

Das erste Bild zeigt eine Kohlenlore in Alstedde. Danach die Felder auf unserem Weg Richtung Bork. Das letzte Bild habe ich aus dem Bushaltestellenhäuschen gemacht. Rechts im Bild sieht man die Brücke, die kurz hinter Bork die Bahnlinie überspannt. Das Dach des Stellwärterhäuschens vor dem Bahnhof Bork ist dort auch zu sehen.

Der Regenschauer hielt uns nicht so lange auf und wir setzten unser Fahrt fort. Die Straße brachte uns nach 3 Km an die Lützowstraße. Dort fuhren wir nach links ab. Nach 510 Meter erreichten wir dann Vinnum, das rechts von uns lag. Wir überquerten die Waltroper Straße und fuhren dann auf der Straße Im Berg weiter. Es ging nun 1,45 Km schön bergab bis zum Dortmund-Ems-Kanal. Auf dessen Leinpfad fuhren wir nach links in Richtung Lippe. Die Brücke, die dort die Lippe überspannt und den DEK über die Lippe führt, erreichten wir nach 400 Meter. Wir machten dort wie immer eine kleine Pause.

Die beiden Bilder zeigen die Lippe und die Schwarzbachmündung. Im Hintergrund der dunkle Himmel. Der ließ aber für den Rest unsere Tour die Schleusen zu.

Es ging weiter. Von der Lippe aus waren es noch einmal 940 Meter Fahrt, bis wir die Abfahrt zum pelkumer Weg erreichten. Dort ging es herunter und dann nach rechts unter dem Kanal her. Nach weiteren 240 Meter Fahrt erreichten wir die Unterführung der Alten Fahrt am Klaukenhof. Danach ging es nach links ein Stück um den Freizeitpark Klaukenhof herum. Wir erreichten die Gaststätte im Klaukenhof. Natz und Friedel kehrten dort auf ein Bier ein. Ich wollte nach Hause und wir verabschiedeten uns. Ich fuhr zur Dattelner Schleuse hoch, überquerte sie und war dann schon fast zu Hause.

Oben die letzten Bilder der Tour, die zeigen ein Kanalschiff und dann drei Bilder von der Schleuse Datteln.

Männer es war wieder eine schöne Tour mit euch. Wir sind 75 Km gefahren und haben auch  wieder Neues gesehen. Aber aus unseren 55 Km sind mal wieder 75 geworden.

Opaju

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