Fahrradtour 17.09.2018(Natz die Brügge Mühle in Herbern zeigen)

Friedel und ich waren schon zweimal in Herbern die Brügge Mühle besuchen. Beim ersten mal waren wir alleine unterwegs und sind über Südkirchen nach Hause gefahren. Willi war einmal mit. Da sind wir über Ascheberg und Nordkirchen nach Hause gefahren. Natz war da beide Male nicht mit. Er hatte sich gewünscht, dass wir da noch einmal alle hinfahren. Den Wunsch sollte er am 17. 09.2018 erfüllt bekommen.

Ascheberg: Wassermühle Brügge

Rund 500 Jahre alt ist die Wassermühle Brügge in Ascheberg und stets wurde sie angetrieben vom Wasser des Emmerbaches. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Mühle im Jahre 1568, anlässlich eines Besitzerwechsels. Vor diesem Wechsel gehörte die Mühle Brügge zum adeligen Rittergut Brügge.

Brügge Mühle in Ascheberg
Die Brügge Mühle in Ascheberg erlaubt Einblicke in Techniken vergangener Zeiten.

Noch bis 1957 wurde in der Mühle noch Feinmehl gemahlen. Die Schrotmühle war noch bis Anfang der 60er Jahre in Betrieb. Durch den Bau der Autobahn Hansalinie A1, die auf einem Damm das Emmerbachtal quert, entfielen die Staumöglichkeiten. Der letzte Mahlbetrieb mit Wasserkraft wurde am 14. März 1963 durchgeführt.

Im Jahr 2009 wurde die Mühle durch die Familie Niesmann komplett restauriert. Innen, in dem gerade mal 6,50 Meter mal 5,50 Meter großen Gebäude, eröffnet sich eine komplett andere Welt. Längst vergangene Zeiten werden hier beim Anblick der alten Mehltrichter und der einfachen Technik wieder lebendig.

Quelle: Münsterland. de

Friedel war 2016 durch einen Zeitungsartikel auf diese alte Mühle gestoßen. Der Heimatverein Olfen hatte dort hin eine Tagesradtour gemacht. Am 10.06.2016 führen 40 Mitglieder des Heimatvereins zur Brügge Mühle. Das fand Friedel interessant und machte eine Tourvorbereitung für uns. So fuhren Friedel und ich am 26.6.2016 schon zur Mühle.
Am Montag war Treffen bei mir angesagt. Wetter sollte gut werden, also alles gut. Alle waren pünktlich und so konnten wir los. Wir fuhren zur Dattelner Schleuse hoch, überquerten den Kanal und fuhren dann am Dattelner Meer vorbei zur Neuen Fahrt des Dortmund-Ems-Kanal. Dort bogen wir auf den Leinpfad nach links ein. Es ging dann am Sperrtor Datteln vorbei in Richtung Lippe.

Die Bilder oben sind an der Schleuse Datteln entstanden. Sie zeigen das Oberwasser der Schleuse und dann das Dattelner Meer. Dort ankerte am Montagmorgen noch ein großes Schubschiff. Im vorletzten Bild sieht man den Beginn der Alten Fahrt mit dem alten Sperrwerk, das heute keine Funktion mehr hat. Rechts sieht man einen Teil des neuen Sperrwerks Datteln am Beginn der Neuen Fahrt. Das letzte Bild zeigt den Leinpfad der Neuen Fahrt in Richtung Lippe.

Vom Sperrwerk aus sind es 1,5 Km fahrt, dann steht man auf der Lippeüberführung des Dortmund Ems-Kanal. Wir überfuhren sie und bogen dann nach  250 Meter nach links ab. Es ging herunter auf den Weg, über den wir die Lippeüberführung unterquerten. Wir kamen auf den Weg Im Berg, der nach Vinnum hochführt.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zur Lippeüberführung. Ein Frachtschiff kam uns entgegen. Dann waren wir auf der Lippeüberführung. Danach sieht man Natz und Willi die zur Abfahrt nach der Lippebrücke fahren. Dann zwei Bilder die ich während der Unterquerung der Kanalüberführung gemacht habe.

Bauwerk Deluxe – Die „Neue Fahrt“ führt über die Lippe bei Vinnum

Quelle: Website der Freizeitparks Klaukenhof

Das Bauwerk besteht aus zwei Wasserführenden Trögen, die in der Mitte durch eine Öffnung getrennt sind. So entstand eine Fahrrinne für die Schiffe aus Olfen kommend und eine Fahrrinne für die Schiffe die aus Datteln kommen. So können heute die Schiffe aus Osten und Westen gleichzeitig die Lippe überqueren. Das war früher nicht möglich, da es nur einen Trog gab.

Wir fuhren etwa 420 Meter auf der Straße Im Berg und bogen dann aber nach links weg um die Straße zu wechseln. Wir fuhren auf den Josef Horstmann Weg nach Vinnum hoch. Der sei nicht ganz so steil wie der Weg Im Berg, oder gleichmäßiger ansteigend, denn von den Höhenmetern tun sich beide nicht viel. Es sind 19 Höhenmeter über die Straße Im Berg und 17 Höhenmeter  über den Josef Horstmann Weg. Nach 800 Meter Fahrt hatten wir dann die Hauptstraße in Vinnum erreichte. Dort fuhren wir nach links bis zum Kreisverkehr. Dort wieder rein und raus auf die Hauptstraße. Die führte uns dann an die nördliche Spitze von Vinnum. Von dort bis zum Lehmkamp, auf den wir nach rechts abbogen waren es vom Kreisverkehr aus 560 Meter. Wir fuhren an der ehemaligen Ziegelbrennerei Hüning vorbei und bogen dann nach links ab, der namentlich nicht benannt ist. Der verläuft aber parallel zur Lützowstraße, die wir dann auch über den Weg erreichten. Nach insgesamt 1,2 Km Fahrt auf dem unbenannten Weg bogen wir nach links auf die Lützowstraße. Nach etwa 440 Meter Fahrt liegt dann links von der Straße der Reitverein Lützow, mit seinen Reitplätzen und Stallungen. Daran fuhren wir vorbei und weiter bis auf die Römer Straße. Auf der fuhren wir nur ein paar Meter und bogen dann nach rechts auf die Sandforter Straße ab. Die Straße brachte uns nach Selm herein. Dabei überquerten wir mal wieder die Bahnschienen, die von Bork nach Selm und weiter nach Dülmen verlaufen. Nach weiteren 850 Meter Fahrt durch Selm erreichten wir dann den Kreisverkehr an der B236. Friedel und Natz hatten schon die B236 überquert und standen auf der anderen Seite an einer kleinen Kapelle. Willi fuhr zunächst  nach links zum Kriegerdenkmal an der Kreisstraße. Ich folgte ihm. Unser Interesse galt der Baustelle seitlich des Denkmals und dem großen gepflasterten Platz hinter dem Denkmal. Was macht man mit so einem großen Platz im kleinen Selm. Wir kletterten auf das Denkmal um einen besseren Blick auf alle zu haben. Links vom Denkmal die Baustelle sah aus, als würde dort ein Baugebiet erschlossen. Das musste ich zu Hause mal recherchieren. Willi und ich überquerten dann auch die Straße und gesellten uns zu Natz und Friedel. In der Kapelle konnte man für dreißig Cent eine Kerze anzünden, was Friedel und ich dann auch taten.

Oben sieht man die Bilderstrecke, die unseren Weg vom Kreisverkehr in Vinnum bis zum Kriegerdenkmal und der kleinen Kapelle in Selm brachte. Das erste Bild zeigt den Kreisverkehr in Vinnum. Danach Willi der in Richtung Ziegelfabrik fährt. Danach ein Bild, vom Radweg der Lützowstraße aus in Richtung Osten. Das nächste Bild zeigt den Reitverein Lützow, an dessen Stallungen gebaut wird. Das folgende Bild ist schon in Selm gemacht und zeigt Willi, der gerade am Bestattungshaus Himmel und Erde in Selm vorbeifährt. Das in Selm-Beifang. Im nächsten Bild fahren wir gerade an dem großen gepflasterten Platz vorbei. Das nächste Bild zeigt eine Skulptur, die aussieht als seien drei Rhönräder zusammenbebaut worden. Danach sieht man Willi vor dem Kriegerehrenmal. Er schaut ganz interessiert zu der Baustelle links, die man im nächsten Bild sieht. Ein Bild weiter steht Willi an dem Ehrenmal und grüßt das Radfahrervolk. Das folgende Bild zeigt Natz und Friedel an der Kapelle. Danach noch ein Bild von der Baustelle, das ich vom Denkmal aus fotografiert habe. Die folgenden Bilder sind dann an der Kapelle entstanden und zeigen Friedel in der Kapelle, beim Kerze kaufen und dann anzünden. das vorletzte Bild zeigt dann unsere neu angezündeten Kerzen im Ständer, rechts und links Außen. Das letze Bild zeigt meine Großen vor der Kapelle.

Wie angekündigt habe ich zu Hause recherchiert was da in Selm los ist. Selm hat Gelder in die Hand genommen und eine Idee verwirklicht. Den Campus Selm. Mit Unterstützung des Lands NRW hat es einen zentralen Platz in Selm erbaut, das Selm aufwerten soll.

So sah es noch am 27.05.2017 in Selm aus. Der Rasenplatz neben dem Gymnasium war noch da

Dieses Bild ist am 04. 06. 2018 entstanden und zeigt schon den zentralen Platz in Selm und rechts davon das entstehende Baugebiet an der B236.

PLÄNE FÜR REGIONALE 2016

Es ist ein millionenschweres Projekt: Mit dem Konzept „Aktive Mitte“ ist Selm Teil des Förderungsprogramms Regionale 2016 des Landes NRW. Ein zentraler Baustein: der Campus in der Stadtmitte. Wie soll der eigentlich aussehen? Wie ist der aktuelle Stand? Wir haben erste Pläne.

SELM 18.02.2015

Wie die Stadt Selm sich den neuen Campus vorstellt
Das Sportzentrum – ein wichtiges Teil des Campus-Projekts.

„Das Jugendzentrum und das bestehende Umkleidegebäude müssen dafür abgerissen werden“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Kleinwächter bei der Vorstellung der Pläne auf der CDU-Mitgliederversammlung.

Er betonte, das Ministerium und die Regionale-Verantwortlichen hätten in vielen Gesprächen erklärt, sie wollten eine gerade Linie für den Campus haben. „Nur wenn wir den so anlegen, können wir eine Förderung erhalten“, so der Fraktionsvorsitzende.

Der Campus werde eine Breite von rund 40 Metern haben. Zwischen Sandforter Weg und Gymnasium könne die Stadt sich eine Fahrspur für Busse rund um den Campus vorstellen, so Händschke.

Die Schüler könnten dann direkt vor der Schule aus- und einsteigen. Vorstellbar sei aber auch, dass die Busse am Sandforter Weg in die Straße einbiegen und sie dann im Bereich des Kreuzungspunkts mit der Neuen Werner Straße wieder verlassen. Händschke betonte, dies müsse man nun alles in den kommenden Monaten überlegen und in einem Plan festhalten.

Zwischen dem Campus und der Kreisstraße sehen die Pläne unter anderem ein Haus der Wirtschaft und eine Wohnbebauung vor. Händschke: „Möglich könnte auch ein Hotel sein, denn Unternehmen weisen uns immer wieder auf die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste in Selm hin.“

Neue Wohnbebauung soll es auch auf der Fläche des jetzigen Parkplatzes des Schulzentrums am Sandforter Weg geben. „Neue Stellplätze könnte man sich im Bereich des Campus‘ am Sandforter Weg vorstellen“, so Händschke. Das neue Jugendzentrum ist zwischen Hallenbad und neuem Campus vorgesehen. Händschke: „Der Campusbereich vor dem neuen Jugendzentrum kann dann auch als Freifläche für Veranstaltungen dienen.“

Quelle: Münsterlandzeitung  vom 18.02.2015

Das was wir am Montag dort gesehen haben, ist also die Verwirklichung der Pläne. Der Campusplatz ist Fertiggestellt und auch schon eingeweiht. Das Baugebiet wir vorbereitet.

So soll die Aktive Mitte aussehen wenn sie fertig ist.

Die „Aktive Mitte Selm“ will mit den Bausteinen „Auenpark Selmer Bach“, „Campus Selm“, „Neue Stadt am Wasser“ und „Burg Botzlar“ entschei­dende Signale für die Innenentwicklung im Stadtteil Selm und die Stadtent­wicklung insgesamt setzen. Ziel ist es, durch innovative Projektideen die strukturellen Defizite in Selm weiter nachhaltig anzugehen, den Wohn- und Freizeitwert zu erhöhen und die Außenwahrnehmung von Selm zu verbessern.

Die einzelnen Bausteine sind:

  • Auenpark Selmer Bach: Der Selmer Bach fließt derzeit noch technisch verbaut und unscheinbar durch die Landschaft. Der Bach soll renaturiert werden und entlang des Baches sollen Grünflächen sowie Spiel- und Naherholungsangebote entstehen. Neue Wege schaffen Verbindungen zu den Nachbarsiedlungen.
  • Campus Selm: Innerhalb der Aktiven Mitte liegt zentral das Areal des Campus Selm. Bildungs-, Betreuungs- und Sportangebote sowie besondere Wohnformen für alle Generationen sollen hier entstehen. Durch neue Wege und Freiflächen soll der Campusplatz künftig der Mittelpunkt der Aktiven Mitte werden.
  • Neue Stadt am Wasser: Auf einer am Selmer Bach gelegenen 15 Hektar großen Agrarfläche soll langfristig ein lebendiges Wohnviertel entstehen. Die Bebauung wird als private Maßnahme erfolgen und soll in Sachen Qualität und Nachhaltigkeit Standards setzen.
  • Burg Botzlar: Im Rahmen des Landesprogramms „Initiative ergreifen“ entwickelt die Bürgerstiftung die Burg zu einem „Ort des bürgerschaftlichen Engagements“. Mehrere Nutzungsideen sind im Gespräch. Für die neue Nutzung wird Burg auch baulich fit gemacht, sodass die energetische Optimierung, eine barrierefreie Erschließung und der Umbau der Burg geplant sind.

Quelle: Stadt Selm

Wieder einmal viel Neues auf unseren Touren gesehen. Im Münsterland geht vieles schneller als z.B. bei uns in Datteln. Das kann doch nicht nur am Geld liegen?  Sind wir eine Stadt ohne Visionen?

Wir machten uns dann wieder auf den Weg. Von der Kapelle aus fuhren wir auf die Ludgeristraße bis zur Friedenskirche. Dort bogen wir dann nach rechts auf die Südkirchener Straße ein. Auf der fuhren wir etwa 900 Meter in östlicher Richtung. Dann erreichten wir den Abzweig nach links in die Bauernschaft Buxfort. Den Weg Buxfort sind wir schon häufig gefahren, wenn wir zum Schloss Nordkirchen gefahren sind. Das wollten wir am 17.9. auch wieder so machen. Der Weg beginnt steil bis zum ersten Hof rechts am Weg. Dann verläuft er aber ohne nennbare Steigungen bis zum Flüsschen Funne, dass wir nach 1,7 Km Fahrt erreichten. Dort  vor der Brücke über die Funne stehen ein Wegekreuz und eine kleine Bank. Dort machen wir immer eine kleine Pause.

Das erste Bild oben zeigt das Geschäft Spielen und Träumen am beginn der Südkirchener Straße in Selm. danach das Bild zeigt die Otto Hahn Realschule in Selm. Danach zwei Bilder von der Südkirchener Straße. Das nächste Bild zeigt Friedel und Willi am ersten Hof in Buxfort. Die nächsten Vier Bilder sind in der Bauernschaft entstanden. Danach dann Natz an der Funne und dann die Brücke über die Funne. Das letzte Bild zeigt das Wegekreuz vor der Brücke. Das Bild stammt aus 2014.

Nach unserer Trinkpause fuhren wir weiter. Es ging über die Brücke und dann vor dem nächsten Hof nach rechts. Der Bauer dort hat freilaufende Hühner, die ihre Nester in einem Wagen haben, der beweglich ist.

Oben die Bilder dazu.

Wir fuhren weiter bis zum nächsten Hof in Buxfort. Dort macht der Weg einen Linksknick und verläuft dann weiter bis zum Weg Berger, der nach einer Linkskurve in Richtung Neue Nordkirchener Straße nach Norden verläuft. Dort, kurz hinter der Gärtnerei, die links am Weg liegt bogen wir nach rechts auf den Weg ein der uns zum Schloss Nordkirchen bringen sollte. Dieser Weg brachte uns nach 840 Meter Fahrt auf die Fasanenallee, die schon im Schlossbereich liegt. Zuerst fuhren wir dort am Schlossgestüt vorbei, dann zur Verwaltung Oranienburg.

Oben die Bilder zeigen unsere Fahrt über den Weg zur Fasanenallee mit Blick auf die alte Mühle vor Nordkirchen. Danach Bilder von der Fasanenallee aus gemacht. Im vorletzten Bild sieht man schon ein Teil des Schlosses. Das letzte ist von der Lindenallee aus nach Westen fotografiert und zeigt die große Wiese rechts der Fasanenallee.

Wir waren vor dem Hauptgebäude es Schlosses nach rechts auf die Lindenallee abgebogen. Nach 60 Meter Fahrt bogen wir dann nach links ab auf die Schlossinsel. Über zwei Brücken erreichten wir den zentralen Schlosshof. Sofort links, vor dem Westflügel steht eine Bank, auf der wir es uns bequem machten. Fleischwurstpause war angesagt.

Oben die Bilder zeigen den zentralen Schlosshof mit seinen Gebäuden und der zentralen Rasenfläche mit Blumenbeet.

Nach der Pause fuhren wir dann über den südlichen Zugang zum Schlosshof. Über den verließen wir die Schlossinsel und bogen dann nach links auf die Straße Am Schlosspark. Über diese Kopfsteinpflasterstraße fuhren wir 500 Meter bis zum östlichen Ausgang des Schlosses. Wir bogen nach rechts ab auf die Münsterstraße und dann aber auch gleich nach links auf die Straße Altendorf. Auf dieser Straße fuhren wir 3,3 Km bis nach Capelle herein. Wir kamen auf die Dorfstraße und fuhren durch die Ortschaft. Nach weiteren 430 Meter Fahrt durch Capelle erreichten wir die Bahnhofstraße. Von der bogen wir dann kurz nach links, in einen Park ein und machten dort noch einmal eine Pause. Willi musste sich einmal auf einer Bank strecken.

Die ersten 6 Bilder zeigen unser Ausfahrt vom Schlosshof bis zur Münsterstraße. Das letzte der sechs Bilder zeigt das östliche Torhaus. Die folgenden sechs Bilder zeigen dann unseren Weg nach Capelle und schon von der Dorfstraße. Danach noch ein Bild von der Bahnhofstraße und danach sieht man Willi der sich auf einer Parkbank streckt und seinen Rücken entlastet. Das letzte Bild zeigt dann das Wunder von Capelle. Mein Bonbonpapier schwebt im Einlass des Papierkorbs.

Wir beendeten unser Pause und fuhren wieder an die Bahnhofstraße, die dort in Capelle eine Ortsfahrbahn hat. Über die fuhren wir bis zum Schild Gucd gohn, das am Ortsausgang steht. Danach fuhren wir auf dem Radweg der Hauptstraße weiter. Nach etwa 900 Meter Fahrt erreichten wir Beifang, eine kleines Industriegebiet, das an der Bahnstrecke Lünen-Werne-Ascheberg liegt. Dort gibt es einen kleinen Bahnhof. Wir überquerten die Bahnlinie und erreichten dann nach weiteren 460 Meter das Waldstück vor Herbern, in dem das Wasserschloss Westerwinkel liegt. Um das Schloss herum erstreckt sich ein 18 Loch Golfplatz.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg heraus aus Capelle bis zur Einfahrt in das Waldgebiet um das Schloss Westerwinkel. Das vierte und fünfte Bild zeigt einen nahenden Zug aus Richtung Ascheberg kommend, als wir gerade die Brücke überfuhren.

Wir fuhren in den Wald und erreichten nach etwas mehr als einen Km den westlichen Teil des Golfplatzes des Golfclubs Westerwinkel e.V. Dort spielten schon Golfer ihre Runde. Die Runde kann dort sehr weit sein, wenn man alle 18 Löcher Spielt, denn der Golfplatz ist sehr weitläufig. Wir fuhren auf dem Hauptweg in Richtung Schloss. Nach 500 Meter erreichten wir die Horn Sankt Georgsstiege. Auf die fuhren wir nach links und erreichten nach 250 Meter die Zufahrt zum Schloss. Wir bogen nach rechts ab und überquerten die Außengräfte und fuhren auf den Burghof. Über den erreichten wir das Hauptgebäude, dass noch einmal extra mit einer Gräfte umgeben ist. Auch die überquerten wir und befanden uns dann auf dem Innenhof des Hauptgebäudes. Dort waren wir auch schon mit unserer großen Radtruppe, der Fahrradtruppe aus der Tennistruppe, mit der wir von 1997 bis 2013 jedes Jahr, außer 2012 und 2013 eine Zweitagetour mit den Rädern gemacht haben. Bei einer Tour haben wir dort einmal unsere große Pause gemacht und unser Mittagsessen eingenommen. So richtig mit Tischdecken und allem Zipp und Zapp. Damals wirkte dieser Innenhof für mich unwirklich. Ich fühlte mich damals ins Mittelalter zurückversetzt. Damals habe ich einen Film von der Tour gemacht und die Filmszene in dem Innenhof mit mystischer Musik unterlegt, um meinen Eindruck zu verstärken. Daran erinnerte ich mich am Montag und meine Phantasie ging wieder mit mir durch.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch den Wald und über den Golfplatz. Danach Eindrücke vom Schloss Westerwinkel. Von den Gräften, die in diesem Jahr der Verwaltung sorgen machten. Vom Innenhof der mich immer in mystische Stimmung versetzt.

Tote Enten durch niedrigen Wasserstand am Schloss Westerwinkel

TOTE ENTEN

Die Trockenheit hat den Wasserstand in den Gräften am Schloss Westerwinkel bereits stark gesenkt – dadurch entwickelt sich in dem Gewässer ein starkes Gift, dem schon Enten zum Opfer fielen.

Herbern

14.08.2018

Der niedrige Wasserstand in den Gräften am Schloss Westerwinkel, lasst sich an der Außenwand gut erkennen. Jetzt forderten die extremen Bedingungen schon tierisches Leben. © Claudia Hurek

Endlich gab es in den vergangenen Tagen ein paar Tropfen Regen. Lang ersehnt, doch eben nur ein paar. Die Folgen des Supersommers lassen sich dadurch noch nicht ausgleichen. Am Wasserschloss Westerwinkel spitzt sich die Lage immer mehr zu.

So forderte der niedrige Wasserstand in den Gräften des Schlosses schon mehrere tierische Opfer. „Die Lage wird allmählich bedrohlich“, sagt Stefan Grünert, Rentmeister von der Merveldt’schen Verwaltung. Durch den kaum vorhandenen Niederschlag der vergangenen Wochen befindet sich zu wenig Sauerstoff in dem wenigen, noch übrigen Wasser in den Gräften.

Starkes Nervengift

Eine durchgehend hohe Wassertemperatur tut ihr übriges für einen hohen Schlammgehalt in dem Gewässer. Allmählich verenden die Fische. „Wir haben zum Glück noch kein großes Fischsterben“, gibt Grünert aber etwas Entwarnung. Bisher seien es nur ein paar tote Tiere.

Doch nicht nur Fische leiden unter der Situation. Vermehrt holten die Mitarbeiter der Verwaltung mit dem Kescher auch Enten aus dem Gewässer. Durch den niedrigen Sauerstoffgehalt entsteht Botulismus.

Das bedeutet, dass die Bakterien in dem Schlamm ein starkes Nervengift produzieren. „Die Bakterien sind überall vorkommend“, erklärt Dr. Willfried Hasert vom Veterinärdienst des Kreises Coesfeld.

Herz und Atemmuskulatur gelähmt

Unter dem starken Sauerstoffmangel bilden die Bakterien zum Selbstschutz Sporen, die noch widerstandsfähiger sind, als sie selbst. Dabei entstehe als Stoffwechselprodukt das Gift, welches sich im Schlamm und somit auch im Gewässer befände.

Das Problem: Wenn die Enten am Boden nach Nahrung suchen, nehmen sie auch Schlamm auf und vergiften sich. Das Gift bewirkt die Lähmung von wichtigen Muskeln wie Herz und Atemmuskulatur, wodurch die Tiere letztlich sterben, wie Hasert ausführt.

Am Schloss Westerwinkel gibt es derzeit viel Ufer, das sonst unter Wasser ist. © Claudia Hurek

„Da sind schon einige verendet“, erklärt Rentmeister Stefan Grünert. Doch auch von einem großen Entensterben lasse sich bisher nicht sprechen, so der Rentmeister. Dennoch ist das Ganze nicht zu unterschätzen. Jüngste Beispiele, wie am Aasee in Münster, der komplett kippte, zeigen, welche Folgen für die Tierwelt auftreten können.

Gefährlich auch für Menschen

Das Gift ist sogar für Menschen gefährlich. „Allerdings wühlt, glaube ich, niemand in dem Schlamm am Grund der Gräften rum und nimmt diesen auch noch auf“, relativiert Grünert. Doch auch das Wasser sollte keinesfalls getrunken werden, sagt Willfried Hasert.

Das entstehende Nervengift sei eines der stärksten Gifte der Welt. Im Übrigen handelt es sich hier um das gleiche Gift, welches sich einige Menschen zur Faltenbekämpfung kontrolliert spritzen lassen – bekannt unter dem Namen Botox.

Maßnahmen stoßen an ihre Grenzen

Damit sich die Lage am Wasserschloss bessert, müsste es schon „ein paar Tage durchregnen“, schätzt Stefan Grünert. Die Gräften wiesen schon einen niedrigeren Wasserstand von rund einem Meter als gewöhnlich auf.

Maßnahmen, wie die vier installierten Wasserfontänen, die das Wasser umwälzen und somit mit Sauerstoff anreichern sollen, stoßen so langsam an ihre Grenzen.

Quelle: Ruhr Nachrichten vom 18.08.2018

Der Schlamm werde anschließend ordnungsgemäß abgefahren, stand in einem weiteren Artikel in der Ausgabe der Ruhr Nachrichten vom 10.09.2018. Kann ich das glauben? Auf unserer Rückfahrt aus Herbern machte ich folgendes Bild:

Im Vordergrund sieht man Willi auf einem Weg fahren der zum Schloss führt. Links von ihm sieht man ein Feld und einen Trecker mit Anhänger, der den verseuchten Botolismusschlamm auf ein Feld kippt. Das Feld ist schon reichlich mit diesem Schlamm aus den Gräften des Schlosse zugekippt. Ist das die Ordnungsmäßige Entsorgung des krankmachenden Schlamms. Wir der demnächst einfach untergepflügt und gelangt dann vielleicht der Botolismuserreger in die Nahrungskette? Was soll ich tun?

Das gelb umrandete Areal, ist das Feld auf dem der Schlamm aus den Gräften abgeladen wurde.

Wir fuhren dann wieder vom Gelände des Schlosses und fuhren dann nach rechts auf den Weg der uns über die Autobahn A1 bringen sollte. Auf der anderen Seite der A1 kamen wir auf die Altenhammstraße, die uns nach Herbern herein brachte. Nach 800 Meter Fahrt erreichten wir die B54, die nach rechts Südstraße heißt. Auf die fuhren wir nach rechts. Wir wussten, dass es an dieser Straße einmal den Bäcker Röwekamp gab und am Ende der Straße einen Edekaladen mit Bäcker Hosselmann. Wir wollten am Montag einmal sehen wie es dort aussieht und fuhren die 420 Meter bis zu dem Geschäft. Friedel ging hinein und kam enttäuscht wieder heraus. Ein Frühstück wie wir es uns vorstellten gab es dort nicht. Also fuhren wir den Weg wieder zurück und landeten dann an dem Lokal Balkan Grill. Dort konnten wir draußen sitzen und aßen zu Mittag. War ganz lecker. Danach gab es noch ein Eis im Hörnchen, an der Ecke Althammstraße und Münsterstraße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Schloss über die Autobahn herein in den Ort Herbern. Dann Bilder von der Südstraße, an der auch das Restaurant liegt wo wir zu Mittag gegessen haben. Das Bild ist das mit den zwei Sonnenschirmen. Am Ende noch eine Skulptur an der Straße sowie im Giebel eines Hauses. Eine Christopherusstatue.

Das Eis aßen wir in dem neu eröffneten Mel´s Cafe.

Malcolm Penn eröffnet an der Südstraße sein Café

NEUES CAFÉ IN HERBERN

Was lange währt, wird endlich gut. Vor zwei Jahren hatte Malcolm Penn (61) die Idee, in Herbern ein Café zu eröffnen. Am Mittwoch war es soweit. Das ehemalige Vampirschlösschen hat eine Wandlung erfahren.

Herbern

11.04.2018

Malcolm Penn eröffnet an der Südstraße sein Café
Um 12 Uhr haben Malcolm Penn (61) und seine beiden Servicekräfte Margaret Nölken (59) sowie Markus Hegemann (52) Mel´s Café an der Südstraße 2/ Ecke Altenhammstraße geöffnet. © Foto: Helga Felgenträger

Vor zwei Jahrzehnten hatte die Liebe den charmanten Engländer nach Herbern geführt. Malcolm Penn eröffnete 1977 an der Südstraße eine Eis-Diele. Doch 20 Jahre später verschwand er wieder aus dem Münsterland, es hatte ihn wieder zurück in seine Heimat verschlagen – bis schließlich vor zwei Jahren bei ihm das Telefon klingelte.

„Ein Freund rief mich an und meinte, ich solle wieder zurückkommen. In Herbern fehlt ein Café.“ Penn war skeptisch, zog aber dann doch 2016 nach Herbern zurück.

Dann folgte das Brainstorming. „Es dauerte, bis ich ein richtiges Konzept für mein Café gefunden hatte“, erzählt der gelernte Koch am Mittwoch bei der Eröffnung.

Quelle: Ruhr Nachrichten

Die Skulptur die auf einem der Bilder zu sehen ist, heißt Die Frau mit dem Jück.

Frau mit Jück“ erinnert an alte Zeiten

HERBERN – Christel Homann kennt Herbern wie ihre Westentasche. Als zweite Vorsitzende des Heimatvereins liegt ihr die Geschichte des Dorfes am Herzen. Der WA begleitete sie zur „Wasserträgerin“ aus Bronze an der Südstraße, über die sie viel zu erzählen weiß.

Seit zwölf Jahren steht die Bronzefigur des Bocholter Bildhauers Jürgen Ebert auf dem Platz vor der ehemaligen Drogerie Lohmann. Der Volksmund nennt sie „Frau mit Jück“, übersetzt aus dem Plattdeutschen bedeutet es „Frau mit Joch“.

„Der Heimatverein hat sich Gedanken gemacht, wie man gerade jungen Menschen zeigen kann, wie früher auf dem Dorf gelebt wurde“, erklärt Christel Homann. Noch vor den 1950er Jahren war Herbern ohne Wasserleitung, und die Hausfrauen mussten das Wasser in Eimern nach Hause tragen. Zuvor hatten sie es aus dem wenige Meter vom Standort der Skulptur entfernten Wellpütt gepumpt. „Da die eigenen Brunnen nicht so viel hergaben, konnte man dort Wasser holen. Dieser Brunnen ist nie versiegt.“

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Heimatvereins wurde die „Frau mit Jück“ im Sommer 2001 – damals noch mit dem verstorbenen Vorsitzenden Theo Reimann – feierlich enthüllt. Nachbarvereine nahmen daran ebenso teil wie Vertreter der Gemeinde. Sogar eine Gänseliesel mit lebenden Gänsen kam zur Einweihung. Und Theo Reimann bat Christel Homann, die im selben Jahr gerade erst wieder nach Herbern gezogen war, etwas beizutragen. So entstand vor dem großen Tag während eines Krankenhausaufenthaltes ihr plattdeutsches Gedicht „Frau met Jüek“, das der „Wasserträgerin“ eine Geschichte und einen Vornamen gab. Es lautet wie folgt:

In alle Düörp int Mönsterland

hän vielle Lüd ‘ne Kauh,

un es wi hier dat sölwst wuell wiert’t,

was’t auk in Hiärbn sau.

All muorns fröh, wenn Niewel steeg

moken sik Fraulüd ut’n Duorp

met Jüek un Emmers up’n Patt

up Westerwinkel tau.

Dao har de Graof de Weid’n verpacht

för Küötters un Düörpers Kaih,

von eegen Grass wuor Hei gemakt

för Winterdagg, büs Mai.

Dann gonk et wier van vüorn’n loss

met Holsken, Jüek un Emmer’s,

de Kaih to melken, up de Weid

wuell mourns, meddags, aobends.

Nu steiht se hier, ne Frau met Jüek

un hät no keinen Namen,

dao fällt mi jüst Kathrina in,

waorüm will ik verkläörn.

Kathrina laip, dreimaol an’n Dagg

met’, Klapphaut un met Jüek,

von’t Krankenhues no Pastors Kamp,

de Kaih häwt bölkt vör Glück,

ganz vielle Jaaohre lang.

Se was bekannt int ganze Duorp,

un küert een von Kathrina

wuss jedereen, we dao gement

es bi Schwester Ludowika.

De Frau met Jüek, ‚’ne Gaus daobie,

se lött us nich vergietten,

wu schwuor de Lüd to driägen hän,

kann man nu dao an miätten.

Doch geiht vandag no mannicheen

met Jüek düör use Duorp.

Blaus kann man et nu nich män saihn,

wuell use Hiärt – un Kopp.

Kiekt wi us üm, un miärkt bi een’n,

de häw doch schwaor to driägen,

so helpt wie em, dat is wuell klaor

un wi müet us nich schiämen. – cs

Quelle: Wa.de

Dann war es aber an der Zeit zur Brügge Mühle zu fahren, damit Natz die auch einmal sieht. Wir fuhren von dem Cafe aus über die Münsterstraße bis zum Kreisverkehr. Dort fuhren wir herein und die dritte Ausfahrt wieder heraus. Es ging auf der Ascheberger Straße weiter. Wir verließen das Dorf Herbern. Insgesamt fuhren wir noch etwas mehr als einen Km bis zum Hof der Familie Niesmann. Dort fuhren wir von der Arup-Ascheberger Straße nach links auf den Hof. Hinter dem Hof steht dann die Brügge Mühle. In dem kleinen Mühlenteich war durch die lange Trockenheit kein Wasser mehr.

Im ersten Bild fahren wir auf den Kreisverkehr zu. Danach ein Wegekreuz an der Ascheberger Straße. Im nächsten Bild steht Natz vor der Brügge Mühle und Willi ließt an der Infotafel. Links von der Mühle liegt die Niesmann Alm. Im nächsten Bild untersucht Friedel eine Pferdebremsenfalle. Hochlandrinder auf der Niesmann Alm. Ein Kaninchen im trockenen Mühlenteich. Das nächste Bild zeigt auch den trockengefallenen Emmerbach. das vorletzte Bild zeigt die alten Eichenbohlen, die das Dach der Mühle halten. Im letzten Bild sieht man Friedel auf der Bank an der Mühle.

Oben das Bild aus dem Jahre 2017  zeigt, dass dort noch Wasser war.

Natz hatte alles gesehen und wir machten uns auf den Rückweg. Als wir zur Straße zurückfuhren, trafen wir noch die Bäuerin, die Kastanien fegte. Die Trockenheit in diesem Sommer aht allen Bauern Probleme gemacht. Wir fuhren vom Hof aus nach rechts auf den Radweg der Straße. Nach 230 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts ab auf die Bakenfelder-Aruper Straße. Auf der fuhren wir in Richtung A1, die wir nach 370 Meter erreichten und überquerten. Links schauend, konnten wir den Autobahnparkplatz Hasenkämpe sehen. Von der Autobahnbrücke waren es dann wieder 880 Meter, bis wir nach links auf den Weg abbogen, von dem aus ich das Foto mit dem Schlammfeld gemacht habe. An dem fuhren wir 490 Meter entlang und bogen dann nach links ab auf den Weg der uns zur Gaststätte Zum Letzten Tee brachte.

Öffentliches Restaurant zum Golfplatz gehörend. Beliebt bei Radfahrern, Golfern und Spaziergänger. Schöner Blick auf das Wasserschloss ( kann man besichtigen). Die Küche hat eine übersichtliche Karte und saisonale Angebote. Der Service ist freundlich und aufmerksam. Die Speisen werden frisch hergestellt. Es gibt auch drei Kuchen für den Nachmittagskaffee. Wir hatten Flammkuchen, einmal mit frischen Pfifferlingen und einmal mit Hähnchen. Beide waren großzügig belegt.

Wir hatten ja gegessen und wollten nur etwas trinken. So setzten wir uns in den Biergarten und bestellten Getränke. Willi fühlte sich bewoben die Getränke auszugeben, auf seinen Geburtstag. Er zahlte gleich, damit wir schnell weiterfahren konnten. Das taten wir auch als unsere Gläser leer waren. Als wir dort im Biergarten saßen fuhren mindestens vier Trecker mit dem giftigen Schlamm an uns vorbei. Vom Restaurant fuhren wir auf den Weg Horn-Westerwinkel.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Brügge Mühle zur Autobahnbrücke. Danach den Weg am Schlammfeld vorbei. Zweimal den zahmen Pfau, mit einem schönen Federkleid. Der stolzierte durch den Biergarten und ließ sich nicht stören. Das vorletzte Bild zeigt ein Beet mit großen Golfbällen. Das letzte Bild zeigt den Weg Horn-Westerwinkel.

Wir folgten diesem Weg 560 Meter bis zu den neu erbauten Häusern, die rechts am Weg stehen. Dort bogen wir dann nach links ab. der Weg führte uns am westlichen Rand des Golfplatzes vorbei. Nach etwa 440 Meter bogen wir dann nach rechts ab und fuhren zunächst in westlicher Richtung durch den Wald. Noch einmal 670 Meter weiter erreichten wir den Horn Kiwitzkottenweg. Auf den fuhren wir nach links weiter. E ging 800 Meter weiter in südlicher Richtung bis wir die Horn-Capeller Straße erreichten. Auf die bogen wir nach rechts ab.

Oben sieht man wieder unseren Weg vom Restaurant bis zur Horn-Capeller Straße.

Da begann unser langer Weg nach Südkirchen. Es waren 6,7 Km bis wir dann Südkirchen erreichten. Die ersten Km gingen leicht bergan, danach ging es bis Südkirchen leicht bergab. In Beifang fing die Sandstraße an die uns bis zur Straße Am Schwannebach führte. Auf der ginge 560 Meter bis zur Werner Straße. Dort nach links und dann nach 400 Meter Fahrt nach rechts auf die Capeller Straße, die uns dann bis zum Kreisverkehr vor Südkirchen brachte. Wir durchfuhren den und bogen in die zweite Ausfahrt ab. Es ging weiter über die Hauptstraße. Nach 180 Meter bogen wir von der Straße ab und erreichten den Kirchplatz und den Brunnen der links vom Kirchplatz steht. Dort stiegen wir von unseren Rädern und machten eine Pause.

Oben die Bilder zeigen unseren langen Weg nach Südkirchen mit viel Gegend rechts und links der Straßen. Die letzten Bilder sind dann in Südkirchen entstanden. Sie zeigen uns am Brunnen und am Handwerkerbaum. Die schmalen hochgestellten Bilder dort hat Willi mit dem Handy fotografiert. Das letzet Bild zeigt dann einen Trikefahrer der vom Kirchplatz kommt. Im fünften Bild fotografiert Willi uns, nachdem er an einem Hof angehalten hatte. Die drei Bilder danach zeigen mich, Natz und Friedel, als wir ihn einholten.

Nach der Pause fuhren wir weiter. Auf der Unterstraße ging es weiter durch Südkirchen. Dann erreichten wir die Selmer Straße die uns in Richtung Selm führte. Etwa 420 Meter weiter gibt es eine Holzbrücke, die den Radweg der Selmer Straße über die Funne führt. Da hinter stoppten wir und überquerten die Selmer Straße. Friedel hatte einen Weg gefunden der Funneweg heißt. Den wollte er fahren. So fuhren auf einem landwirtschaftlichen Weg weiter. Wir fuhren und fuhren, bergan auf einem immer schlechter werdenden Weg, der uns nach 880 Meter an einen Hof brachte, an dem der Weg zu Ende war. Friedel verstand die Welt nicht mehr. In Google Earth hatte er doch den Funneweg gesehen. Wir drehten um und fuhren die ganze Strecke wieder zurück. Nach 650 Meter erreichten wir dann einen Weg der nach rechts abging. Wieder auf einen Hof. Willi war schon wieder an der Selmer Straße und fuhr nach links weiter. Natz und ich waren auch schon dort. Dann hörten wir Friedel rufen. Er konnte sich erinnern, dass der Weg, an dem wir vorbeigefahren waren der Funneweg war. Wir hatten aber keine Lust mehr zurück zu fahren. Friedel folgte uns unwillig. Willi sahen wir an dem Tag nicht mehr. Er hatte Gas gegeben und war weg. Friedel schloss dann an der Gaststätte Jakobsbrunnen wieder auf Natz und mich auf. Wir versprachen ihm, dass wir den Funneweg noch mal fahren.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis zur Gaststätte Jakobsbrunnen. Im zweiten Bild sieht man einen Neubau an der eine Girlande mit Socken befestigt ist. Die Leute kommen auf Ideen. Die beiden letzten Bilder zeigen die Gaststätte Jakobsbrunnen an der Südkirchener Straße.

Kurz danach erreichten wir den Abzweig Zur Disselbrede. Wir entschieden uns die Südkirchener Straße zu überqueren und auf den Weg zufahren. Nach 530 Meter Fahrt macht der Weg dann einen Rechtsknick und verläuft dann etwa 600 Meter nach Westen auf Selm zu. Dann fuhren wir aber links auf die Kochstraße und erreichten dann nach 500 Meter Fahrt die Firma Saria Bio-Industries. Dort fuhren wir rechts-links um die Firma herum und erreichten dann die Werner Straße. Auf die fuhren wir nach links. Es ging bis zu dem Kreisverkehr auf die unbenannte Straße die nach rechts abgeht. Bis zum nächsten Kreisverkehr waren es 400 Meter. Den durchfuhren wir und dann ging es weiter auf dem Radweg, links der unbenannten Straße, durch das Industriegebiet, auf dem früher die Zeche Hermann gestanden haben muss. Durch das fuhren wir bis zur Luisenstraße. Dort bogen wir nach links ab. Über die Straße fuhren wir 2 Km bis zum östlichen Rand von Bork. Dort erreichten wir die Netteberger Straße. Auf die fuhren wir nach rechts. Wären wir über den Funneweg gefahren, dann wären wir auch über die Netterberger Straße nach Bork hereingefahren. Wir fuhren dann bis zur Stephanuskirche in Bork und machten dort noch eine kurze Pause. Ich telephonierte dann noch einmal mit Willi, der zu der Zeit schon oben in Vinnum war. Wir wünschten uns eine gute Heimfahrt.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg nach Bork herein. Das letzte Bild ist an der Kirche entstanden.

Nach der Pause verließen wir Bork über die Bahnhofstraße. Wir überquerten wieder einmal die Bahnlinie Lünen-Lüdinghausen und fuhren dann in Richtung Vinnum. Etwas mehr als 3 Km fuhren wir von der Bahnlinie bis zur Lützowstraße und schlossen praktisch dort unseren Kreis. Die Borkerstraße macht dort einen Linksknick und verläuft dann bis an die Waltroper Straße.

Oben sieht man noch vier Bilder von der Borker Straße. Das letzte ist kurz vor Waltroper Straße gemacht und zeigt im Hintergrund Datteln 4.

Wir überquerten die Waltroper Straße und fuhren dann auf der Straße Im Berg zum Dortmund-Ems-Kanal herunter. Schön bergab. Nach der wilden Abfahrt erreichten wir den Kanal nach 1,6 Km. Wir bogen nach links auf den Leinpfad der neuen Fahrt ein, fuhren bis zur Lippeüberquerung, machten dort wie immer einen kurzen Stop und fuhren dann weiter. 940 Meter weiter fuhren wir dann vom Leinpfad ab und fuhren herunter an den Pelkumer Weg. Auf dem Unterquerten wir die Neue- und die Alte Fahrt. Dann fuhren wir auf das Gelände des Klaukenhofs. Dort tranken wir noch einen Schluck.

Das erste Bild zeigt Natz an der Neuen Fahrt. Das zweite Bild zeigt einen Holzstamm der im Kanal schwamm. Ich hielt ihn im Vorbeifahren für ein Tier. Deshalb blieb ich stehen und machte das Foto. Ich war beruhigt es war kein totes Tier.

Nach dem Getränk fuhren wir nach Hause. Zunächst zu Schleuse Datteln, die wir gemeinsam überquerten. dann verabschiedeten wir uns. Natz und Friedel fuhren nach links in Richtung Hafen Datteln, ich zu Eichenstraße herunter.

Ich muss noch das Wunder von Capelle aufklären. Das schwebende Bonbonpapier, hing in einem Spinngewebe fest, das man nicht sehen konnte auf dem Foto. Mit dem Schlamm aus den Gräften bin ich auch noch nicht fertig, ich glaube ich hake da noch einmal nach, ob das so rechtens ist.

Männer wir sind eine schöne Tour gefahren und Natz hat nun auch die Brügge Mühle gesehen. Wir haben trotzdem wir nun schon dreimal dort waren, neue Sachen gesehen und erlebt. Wir sind 67 Km gefahren.

Opaju

 

 

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