Fahrradtour 24.09.2018(Durch die Haard zum Flugplatz Loemühle, in die Ried in Herten und dann über die Fahrradtrassen nach Hause)

Ich glaube der Jahrhundertsommer 2018 ist nun vorbei. Am Montag sagt die Wettervorhersage nur noch 16 Grad am Nachmittag voraus. Man darf aber auch nicht vergessen, das dann schon der 24. September ist. Ich schlug den Jungs eine Tour vor, die wir schon gefahren waren. Es sollte durch die Haard zum Flugplatz Loemühle gehen und von dort durch die Ried in Herten. Danach wollte ich über die Fahrradtrassen von Herten aus nach Hause fahren. Zunächst über die Allee des Wandels von herten nach Recklinghausen. Dann eventuell über einen Teil der König-Ludwigtrasse bis Suderwich. Dort zur Alten Mühle ein Bier trinken und dann durch Becklem nach Hause. Wenn wir in Herten keinen Bäcker finden würden, dann wäre ein Abstecher in die Innenstadt von Recklinghausen noch eine Möglichkeit. Schauen wir einmal.

Meine Großen sagten alle zu und wir wollten uns beim Willi treffen. Der musste dann aber aus familiären Gründen kurzfristig absagen. Da entschieden wir, es geht bei mir los.

Natz und Friedel waren pünktlich und wir machten uns auf den Weg. Es war noch recht kalt am Montagmorgen und wir waren noch im Sommermodus. Nicht so dick angezogen. Das sollte sich später rächen. Ein frischer Wind, der uns fast den ganzen Tag entgegenwehte, tat das Seine dazu. Wir fuhren die Eichenstraße herunter und bogen auf die Industriestraße nach links ab. Die führte uns an die B235, auf die wir nach rechts abbogen und in Richtung Wesel-Datteln-Kanal fuhren. Kurz vor der Kanalbrücke überquerten wir die B235 und fuhren in die Flassheide ein. Die Straße verläuft 880 Meter parallel zum Kanal her. Dann macht sie einen Linksknick und brachte uns dann nach 210 Meter Fahrt an die Straße Hilgenkamp. Die verläuft nach rechts, ansteigend zur Kanalbrücke Hilgenkamp hoch. Wir fuhren aber nur 150 Meter in Richtung Brücke und bogen dann nach links ab. Der Weg dort heißt Tegelskamp und verläuft auch zunächst parallel zum Kanal. Nach 320 Meter macht er dann aber eine leichte Linkskurve. Der Weg verläuft dann bis zu einem Hundetrainingsplatz und macht dann dort eine scharfe Kurve nach links. Nach 160 Meter dann wieder eine scharfe Rechtskurve, um dann geradeaus auf die Ahsener Straße in Klostern zu zulaufen. Die erreichten wir dann am Haus Klostern, das links liegt.

Im ersten Bild fahren Natz und Friedel auf dem Weg Flassheide in Richtung Hilgenkamp. Das zweite Bild zeigt sie auf dem Weg Tegelskamp. Das dritte Bild zeigt einen Hof, der rechts vom Hundeplatz liegt. Danach das Bild zeigt kleinwüchsige Pferde auf einer großen Weide. Dann ein noch grünes Feld. Natz fährt auf das Haus Klostern zu. Das letzte Bild zeigt Natz fast an der Ahsener Straße. Über ihn ein großer Bussard, den er aufgeschreckt hat.

Klostern

(185) In Klostern, das bis ins 16. Jahrhundert Knostern hieß (so noch in der Stiftungsurkunde des Armenfonds von 1541), haben wir ein adeliges Gut gleichen Namens, dessen Haus im Gegensatz zu den andern Dattelner Adelswohnungen nicht in einem sumpfigen Gelände, sondern inmitten guten Ackerbodens lag.

(190) Schwierig zu deuten ist der Name Klostern, mundartlich Klaustern. Daß diese Bauerschaft nichts mit einem Kloster zu tun hat, sehen wir daran, daß sie bis ins 16. Jahrhundert hinein Knosteren hieß. Baader nimmt an, daß die ursprüngliche Namensform wie die heutige mundartliche ein au enthielt, also Knausteren lautete, und deutet dies als „bei den Hügeln“.[25]

(206) In der heutigen Bauerschaft Klostern saßen einst die Herren von der Wildaue. Vertreter dieses Geschlechtes begegnen uns in zwei Urkunden des Pfarrarchivs St. Amandus von 1325 und 1381 und in einer Urkunde des Klosters Flaesheim von 1333.[26] Ihren Namen führt heute noch eine Flur in Klostern. Dort hat ihre „Burg“, für die 1381 eine Kapelle vom Besitzer gestiftet wurde,[27] gestanden, und zwar am Ostrand der Redder Brüche (Redder Braik, heute ist dort eine Wiese angelegt, die zum Kotten Reher-Schumacher gehört). Im Volk hat man von der Burg Wildaue bis in unsere Zeit gewußt, und (207) vom Wall und Graben waren vor einigen Jahrzehnten noch Reste zu sehen.[28] Als nach dem 2. Weltkrieg (1946) die Wiese planiert wurde, kamen noch Pfähle, Bohlen, eine ganze Giebelwand und andere Stücke zutage.[29] Die Wildaue muß eine ausgesprochene Sumpfburg gewesen sein. Noch heute ist der Boden dort moorig und naß; in der Urkunde von 1333 nennt Konrad von Wildaue als seinen Besitz, der nicht verschenkt wird, einen Sumpf am Graben seiner Burg (paludem declinantem super fossam castelli nostri), womit sicher die Redder Brüche gemeint sind. Wie lange die Wildaue bestanden hat, wissen wir nicht. Um 1430 ist das Gut in den Händen des Herren von Westerholt.[30] Das Geschlecht von der Wildaue scheint um diese Zeit bereits ausgestorben zu sein. Von der Burg hören wir nachher nichts mehr. Die neuen Herren haben sie wohl abbrechen oder verfallen lassen: Den Westerholtern mochte daran gelegen sein, ihren Besitz nach Datteln auszudehnen, aber nicht dort einen Herrensitz, der weit weg von ihrem Schlosse lag, unter erheblichen Kosten instand zu halten.

Nicht weit von der Wildaue, nordöstlich davon, aber nicht mehr im Sumpf, sondern auf trockenem Gelände liegt ein Bauernhof, der heute noch Haus oder Gut Klostern genannt wird (heutiger Besitzer ist Schürmann). Einst war dieser Hof tatsächlich ein Adelsgut. Mindestens seit dem Ende des 15. Jahrhunderts saßen hier die Herren von Grolle. Diese gerieten in Schulden und dadurch in wirtschaftliche Abhägigkeit von dem Gut Löringhof. Das Ende war, daß um 1700 das Gut Klostern in den Besitz von Löringhof überging. Damit war es auch mit dieser Burg vorbei. Daß hier einst mehr gewesen als ein Bauernhof, darauf deuten noch die Allee, die von der Straße Datteln – Ahsen dahinführt, und der für einen Bauernhof ungewöhnlich große Hofraum; die letzten Reste von Wall und Graben sind 1953 beseitigt worden.

Quelle: Grochtmanns Vor-und Frühgeschichte

An diesem Haus fuhren wir vorbei und überquerten die Ahsener Straße. Es ging weiter auf dem Klosterner Weg. Vorbei an einem kleinen Gehege, in dem zurzeit auch Rehe stehen. Das liegt links am Weg. Rechts liegt dann die Holzhandlung Pieper. Dem gegenüber steht der Waldorfkindergarten. Wir fuhren auf das Gelände des Boxerclubs zu und bogen nach rechts ab. Der Weg verläuft dann 380 Meter nach Norden weiter und macht dann eine Linkskurve. Danach fuhren wir 1,7 Km immer leicht bergan bis zur Recklinghäuser Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Klostern bis zur Recklinghäuser Straße, am Rande der Haard. Im ersten Bild fährt Natz gerade auf dem Klosterner Weg an dem Gehege vorbei, in dem zurzeit auch Rehe mit ihrem Rehbock leben. Der prüft gerade, ungeniert einmal ob die Mädels schon paarungsbereit sind. Im zweiten Bild sieht man einen Teil des  Hofes auf dem die Westernreiter ihr Domizil haben. Danach noch einmal Natz, kurz vor der Holzhandlung Pieper, die man im nächsten Bild sieht. Das nächste Bild zeigt das Gebäude des Waldorfkindergartens. Die beiden nächsten Bilder zeigen den Bauernhof, Klosterner Weg 30, der neue Dächer bekommen hat. Die letzen Bilder sind dann schon an der Recklinghäuser Straße entstanden.

Wir überquerten die Recklinghäuser Straße und fuhren auf der andern Seite nach links weiter. Nach 250 Meter Fahrt erreichten wir die Redder Straße und bogen nach rechts auf diese ein. Es gibt dort einen Radweg, links der Straße, den wir aber nicht mehr benutzen, da der durch Wurzelanhebungen des Asphalts so uneben geworden ist, dass es uns gefährlich erscheint auf dem zu fahren. Denn die Redder Straße steigt dort erst einmal von 70 Meter über NN auf 79 Meter an, um dann über 560 Meter, bis kurz vor dem ehemaligen Restaurant Kartenkreuz, auf 61 Meter abzufallen. 18 Meter Höhenunterschied, macht ein Rad schon schnell. Ohne zu bremsen erreicht man dort wohl eine Geschwindigkeit von über 40 Km/h. Auf dem Radweg würde das gar nicht gehen. Wir hielten hinter dem Restaurant, an der Straße In den Wellen an und machten eine Trinkpause.

Im ersten Bild sieht man das Haus Katenkreuz. Gegenüber auf der anderen Straße sieht man zwei Pferde. Das dritte Bild zeigt die Infotafeln zum Hotel Jammertal. Darüber ein symbolische Tor, das Tor in die Haard?

Wir überquerten die Straße In den Wellen und fuhren auf der Redder Straße weiter. Die verläuft zunächst etwas bergan bis hinter der Einfahrt zum Jammertalressort. Das sind mal eben wieder 20 Höhenmeter. Danach geht es aber schön bergab bis zur Ahsener Allee. Auf die bogen wir nach Links ein. An der Ahsener Allee gab es in den Jahren ab 2010 eine Aktion, es sollten Birken gepflanzt werden. Da konnte man für 25 € eine der Birken erwerben, die dann an der Ahsener Allee gepflanzt wurde. Die Tochter von Friedel hat dort auch so eine Birke stehen. Immer wenn wir dort mal vorbeikommen, muss der Bäumler dort Handanlegen, denn dieses Bäumchen wächst nicht so gut. Normaler Weise wachsen Birken ja wie unkraut. Diese Art aber wahrscheinlich nicht. So reißt der Bäumler alles was der Birke das Wachsen erschwert, rundherum weg. Nur mehr Licht kann er dem Baum nicht verschaffen, dass große Bäume ihm das verwähren. So hielten wir auch am Montag an dem Baum an. Siehe da, er war trotz der Dürre etwas gewachsen. Ach ja, warum schreibe ich Bäumler? Weil Friedel ein Buch hat, in dem er lesen kann, welchen Baum er sieht. Deshalb habe ich ihn scherzhaft den Bäumler genannt. Er hat auch ein Buch über Vögel, mit Vogelstimmen darin. Deshalb nenne ich ihn auch manchmal den Vogler. Er ist ein Naturwissender!

Das erste Bild zeigt Friedel und Natz auf der Redder Straße. Im zweiten Bild sieht man die Ahsener Allee und deren Rand. Dort haben die Wildschweine wieder die ganzen Grasnaben aufgerissen und Fressbares gesucht. So sieht es zurzeit in der ganzen Haard aus. Da müssen Hunderte Wildschweine unterwegs sein. Wir haben bisher auf unseren Touren nicht ein Einziges zu Gesicht bekommen. Die folgenden Bilder zeigen den Bäumler in Action. Dann scheint er zufrieden zu sein. Irgendwann muss er aber mit etwas schwererem Gerät dort hin.

Wir machten uns wieder auf den Weg. Die Ahsener Allee steigt von Osten nach Westen an. Auf den 3 Km die wir gefahren sind, waren es 42 Höhenmeter. Und die Anstiege sind nicht immer gleichmäßig, sondern da sind schon ganz schöne Anstiege dabei. Wer von Ahsen aus die Allee bis zu ihrem Ende an dem Weg Flaesheimer-Meiler fährt, der muss dann sogar 54 Höhenmeter überwinden. Dann ist die Strecke 5,31 Km lang. Wir strampelten bis zum Weg Flaesheimer-Meiler und bogen auf den nach links ab. Es ging zu dem großen Wegekreuz in der Haard. Dort wo einst der heilige Baum der Römer gestanden haben soll, steht heute ein großes Holzkreuz. Ein ziemlich zentraler Platz in der Haard, wo sich 4 Wege treffen. Flaesheimer-Meiler, der einen nach 3,2 Km Fahrt zur Köhlerhütte bringt. Der Halterner Weg, der einen nach 3,85 Km an die Halterner Straße bringt. Die Flaesheimer Straße, die eine nach 1,1 Km an die Haardstraße bringt, über die man Mutter Wehner erreichen kann. Die Straße hat aber harte Steigungen, da muss man schon fitt sein mit seinem Rad, oder aber ein pedelec fahren. Die Johannesstraße, die einem nach 1,4 Km Fahrt bis an die Obersinsener Straße bringt. Etwas weiter nach rechts liegt die Gaststätte Zum Sankt Johannes. Wir fuhren auf den Platz und machten unsere Fleischwurstpause. Die hatte Natz beim Metzger Wolf besorgt. Links neben dem Kubus Waldband steht eine Bank, auf die wir uns setzten. Rund um diese Bank hatten die Wildschweine besonders stark gewühlt.

Im ersten Bild sieht man Natz noch auf der Ahsener Allee. Danach sieht man das große Holzkreuz, dort wo einst der Heilige Baum gestanden haben soll. Danach sieht man noch einmal die Wühlspuren der Wildschweine. Dann im nächsten Bild die Statue des heiligen Nepomuk. Die scheint restauriert zu sein. Im nächsten Bild sitzen Natz und Friedel auf der Bank, links neben dem Holzwürfel. In mitten der zerwühlten Grasnarbe. Das folgende Bild zeigt einen Reiterweg, der hinter der Bank beginnt. Das letzte Bild zeigt die Flaesheimer Straße, die nach Mutter Wehner fuhren kann.

Der heilige Baum
An dieser Stelle soll der heilige Baum der Germanen gestanden haben. Er war derVersammlungsort der Germanen, wo das „Hölting“  (Markengericht) abgehalten wurde. Nach den Urkunden wurde das Markengericht im Jahre 1168 von Graf Otto von Ravensberg nach Oer verlegt.

 In den Markenkontrollen wird dieser Platz „Am heiligen Baum“ oder auch „Am Baumkreuz“ genannt. Nach der Bezeichnung „Baumkreuz“ ist zu vermuten, dass der heilige Baum gefällt und durch ein Kreuz ersetzt wurde. Dieses würde dann auf eine Missionierung hindeuten, welche durch die 5 christlichen Gräber, die man in der Haard gefunden hat, bestätigt wird.

Beda berichtet, dass der hl. Suitbert auf der Flucht vor den hereinfallenden Sachsen vor       Dorsten gefangen genommen wurde. So liegt die Möglichkeit nahe, daß der hl. Suitbert sich hier, am heiligen Baum, aufgehalten hat. Da er als der erste Missionar in Brucklergau bekannt ist, wurde der Stern, den seine Mutter vor seiner Geburt in einem Traumbild gesehen hat, in die Grundplatte des   Kreuzes  eingearbeitet. 

 Der Bischof Aidan von Lindefame (651), der  Freund des sagenmächtigen König Oswald, belehrte seine Mutter, daß der Stern, den sie im Traum gesehen hatte, auf die Großtaten des Knaben hinweise ( In diesem Fall die Missionstätigkeit ). 
 Das Umfeld des Sternes zeigt die Rasenerzsteine, die sich in der Haard gebildet haben und auf  lateinisch aeres heißen, wovon der Name Oer entstanden sein soll.
 Wie diese Steine auf den Tennen und Deelen verarbeitet wurden, zeigt der innere Ring. In dem Umfeld des Sternes befindliche versteinerte Muschelabdrücke weisen auf die Eiszeiten hin.

Quelle: Bildarchiv Oer-Erkenschwick

Wir hatten unser Fleischwurst gegessen und machten uns wieder auf den Weg. Wir fuhren auf die Johannesstraße, die uns wie oben schon erwähnt nach 1,4 Km an die Obersinsener Straße brachte. Dort fuhren wir nach rechts in Richtung Gaststätte Zum St. Johannes. Da ist wie immer zu, wenn wir Montag dort vorbeifahren. Danach fuhren wir am Haus Haard vorbei.

Haus Haard Logo

HAUS HAARD E. V.

Vielfältige Angebote in den Bereichen: Bildung, Beratungen, Freizeitgestaltung, Urlaub, Lernen, Leben und Begegnungen mit Menschen jeden Alters, stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Dabei wollen wir vorhandene Gegebenheiten in einem großen Tagungshaus mit Übernachtungsmöglichkeiten für über 60 Personen, bestmöglich nutzen.

Quelle: Website des Betreibers

Etwas weiter dann bogen wir auf die Obersinsener Straße nach links ab. Die Straße brachte uns dann nach etwa 780 Meter an den nordöstlichen Rand von Sinsen. Wir bogen auf die Schulstraße nach links ab. Wir hätten auch geradeaus weiterfahren können. Die Obersinsener Straße hätte uns auch an die Halterner Straße gebracht. Ich wollte aber mal durch  Obersinsen fahren. So fuhren wir nach 510 Meter nach links in die Neulandstraße ein. Nach knapp 500 Meter ging es dann nach links auf die Holunderstraße. Die brachte und dann nach 460 Meter Fahrt wieder auf die Obersinsener Straße. Dort bogen wir nach rechts ab und erreichten dann die Halterner Straße, nachdem wir die Bahnlinie Recklinghausen-Haltern überquert hatten.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg nach Obersinsen und dann durch den Ort. Das letzte Bild zeigt dann Friedel der auf der Halterner Straße auf die Gaststätte Bacchos zufährt.

An der Gaststätte bogen wir kurz nach links ab und überquerten dann die Halterner Straße im Bereich der Gräwenkolkstraße. Auf deren Radweg fuhren wir ein paar Meter und bogen dann nach links in die Burg ab.

RVR-Naturschutzgebiete – Die Burg in Marl

Das etwa 143 Hektar große Waldgebiet „Die Burg“ liegt im Südosten der Stadt Marl. 1991 wurde das beliebte Naherholungsgebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Name geht auf eine mittelalterliche Erdburg zurück, deren Wälle heute ganz vom Wald überwachsen sind. Vor mehr als tausend Jahren versteckten hier die Menschen ihre Schätze, wenn Gefahr drohte; heute werden im Gebiet die Schätze der Natur für kommende Generationen gesichert.

Quelle: Metropole Ruhr

Wir fuhren auf dem Burgweg 560 Meter und bogen dann nach links auf den Weg Korthauser Heide ein. Über den Weg erreichten wir eine der schönsten Stellen in der Burg. Dort wo der Silvertbach mäandert und klar durch die Burg fließt. Eine neue Brücke führt den Weg über den Bach.

Oben die Bilder zeigen die Stelle die ich beschrieben habe. Man könnte meinen, dass dort im Mondlicht Feen tanzen und Glühwürmchen ihnen den Weg ausleuchten. Sehr ursprünglich der Ort. Im letzten Bild sieht man Friedel und Natz in der Wirklichkeit. Im Hintergrund die Brücke.

Über die Brücke ging es für uns weiter. Von der Brücke aus waren es ca. 600 Meter bis zur A43 die wir überqueren mussten. Beim überqueren der Brücke sahen wir einen Hubschrauber der im Landeanflug auf den Flugplatz Loemühle war. Wir fuhren von der Brücke herunter und kamen dann an einem alten Fachwerkhaus vorbei. Das wird in einem Foto als Ruine Korthausen genannt. Daran fuhren wir vorbei und erreichten dann nach weiteren 480 Meter Fahrt die Hülsbergstraße. Auf der fuhren wir 860 Meter in Richtung Süden und erreichten dann das Gelände des Flugplatz Loemühle. Dort fuhren wir bis zum Hauptgebäude. Von dem aus rechts steht der Benediktiner Biergarten. Dort schauten wir uns das Angebot an. Wir entschlossen uns dort unsere Mittagspause zu machen und kehrten dort ein.

Der „Benediktiner Biergarten“ liegt direkt am Flugplatz Loemühle. Im Sommer zieht er unzählige Ausflügler und Fahrradfahrer an, die auf ihrer Route durch das nördliche Ruhrgebiet verweilen wollen. Viele Gäste kommen aber auch am Wochenende oder nach Feierabend vorbei und entspannen bei einem kühlen Getränk und den gewohnt leckeren Speisen aus der Schirrmeister Küche.

Auch Familien bietet der Biergarten mit seiner Lage und seinen Möglichkeiten ideale Bedingungen um stressfrei und mit Spaß Zeit bei uns zu verbringen!

Neue Speisekarte mit Schnitzeln, Wurst und Burgerspezialitäten, Leberkäse uvm.

Öffnungszeiten:

In den Sommerferien täglich ab 10:00 Uhr geöffnet
Übrige Zeit:
Montag – Freitag ab 12:00
Samstag, Sonntag und Feiertage ab 10:00
meist bis zum Sonnenuntergang

Wir setzten uns in den überdachten teil des Biergarten, da uns dort nicht der Wind so erreichte, der uns schon den ganzen Morgen entgegen geblasen hatte. Wir bestellten uns etwa zu essen. Natz und ich eine Bratwurst mit Kartoffelsalat, Friedel Leberkas mit Spiegelei und Kartoffelsalat. Ich bestellte mir einen Pott Kaffee. Kaltes wollte ich nicht trinken. Über das Essen waren wir etwas enttäuscht. Der Kartoffelsalat schmeckte, aber war wässerig und die Bratwurst lag in dem wässerigen Kartoffelsalat. Für den Preis fanden wir auch die Portion Kartoffelsalat zu klein.

Nach der Pause ging es dann weiter. Wir verließen das Gelände des Flugplatzes, auf dem am Montag wenig los war. Nicht ein Flieger landete oder startete. Den Hubschrauber stand noch auf seinem Landeplatz. Es war ein Johanniter Rettungshubschrauber.

Der Rettungshubschrauber am Standort Marl

Seit dem  1. April 2016 hat  die Johanniter-Luftrettung einen Intensivtransporthubschrauber (ITH) am Standort Marl stationiert.
Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph “ ist am Flugplatz Marl-Loemühle stationiert. Die Johanniter-Luftrettung betreibt Intensivtransportsysteme, die die technischen Voraussetzungen erfüllen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht fliegen und landen zu können.
Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten sind ein eingespieltes Team, das über die notwendige Routine in der Patientenversorgung und Notfallrettung aus der Luft verfügt. Dank des größeren Kabinenvolumens ist eine Crew-Erweiterung um bis zu drei Personen möglich. Bei Bedarf können die Patienten auch in der Luft von Spezialisten oder auch Hebammen betreut werden.

In einem Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Dafür ist die Kabine des Hubschraubers perfekt ausgestattet. Alle Geräte sind leicht zugänglich und übersichtlich angeordnet. Die Trage befindet sich quer zur Flugrichtung und damit gegenüber der Crew. Auf diese Weise ist der Patient stabil untergebracht und von Kopf bis Fuß für evtl. Eingriffe zugänglich. Die begleitenden Ärzte verfolgen die Vitalfunktionen über Monitore und können im Bedarfsfall sofort eingreifen.
Das großzügige Platzangebot ermöglicht es, Patienten vollumfänglich zu versorgen und bereits eingeleitete intensivmedizinische Behandlungen wie ECMO (Extrakorporale Lungenunterstützung, d. h. künstliche Beatmung) oder IABP (intraaortale Ballonpumpe, zur Unterstützung einer insuffizienten Herztätigkeit) fortzuführen. Ebenso sind Wiederbelebungsmaßnahmen uneingeschränkt möglich.
Inkubatoren jeden Typs können an Bord genommen und betrieben werden.

Die Johanniter aus dem Regionalverband Ruhr-Lippe stellen für den ITH das Nicht-ärztliche Besatzungsmitglied, den sogenannten „HEMS-TC“ (Helicopter Emergency Medical Services – Technical Crew Member). Der Notfallsanitäter bzw. Rettungsas-sistent hat eine zusätzliche Ausbildung absolviert und unterstützt den Notarzt bei der Patientenversorgung.

Der in Marl  stationierte Hubschrauber ist Leistungsklasse 1

Die Johanniter-Luftrettung setzt Intensivtransporthubschrauber des Typs Eurocopter AS 365 N3 von Airbus-Helicopters ein.
Zwei Turbomeca Arriel Triebwerke sorgen für mehr als 1.700 PS Gesamtleistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 324 Kilometern pro Stunde.
Das maximale Abfluggewicht liegt bei 4,3 Tonnen, die maximale Zuladung beträgt 1.700 kg.
Ohne Tankstopp quer durch Deutschland
Mit einer Flugkapazität von 3,5 Stunden können die Hubschrauber in Abhängigkeit von den herrschenden Wetterbedingungen bis zu 800 Kilometer vom Startpunkt aus zurücklegen. Somit sind alle Zielorte innerhalb Deutschlands ohne Tankstopp zu erreichen!

Quelle: Lokalkompass.de Marl

Die beiden ersten Bilder sind von der Autobahnbrücke aus fotografiert. Bild drei zeigt das alte Fachwerkhaus. Danach ein Bild aus der Korthauser Heide. Dann zwei Bilder von der Überquerung der L522, die als Zubringer zur A43 fungiert. die folgenden Bilder zeigen Eindrücke vom Flugplatz Loemühle. Im vorletzten Bild sieht man den Johanniter Rettungshubschrauber. Das letzte Bild zeigt die Halle des Fallschirmsports  Marl.

Wir überquerten die Bockholter Straße und fuhren dann in die Richtung des Vestischen Golfclub Recklinghausen. Nach 140 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts auf den Salmsweg ein. Nach etwa 630 Meter Fahrt lag dann links vom Weg ein Grün des Golfplatzes. Nach weiteren 450 Meter Fahrt erreichten wir dann die Straße Auf Höwings-Feld, die wir überquerten. Es ging weiter auf der Matenastraße. Links von der liegt das Loemühlenbachtal. Von dort aus geht es dann bergan. Nach 1km erreichten wir dann die Stelle, von der man nach rechts weit ins Land schauen kann. Über die CWH hinweg bis in die Hohe Mark.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Salmsweg und die Matenastraße bis zu dem Punkt mit der schönen Sicht. Auf den Bildern sieht man dunkle Wolken aufziehen. Sollte es Regen geben? Das letzte Bild zeigt einen einsamen Wohnwagen auf einer Wiese.

Wir bogen von der Matenastraße nach links auf die Eichenstraße ab. Die brachte uns zur B225 die dort Marler Straße heißt. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter. Nach 350 Meter bogen wir dann nach rechts auf den Linder Weg ein. Der führte uns in Ried. nach 900 Meter bogen wir dann nach links auf die Riedstraße ein. Die Straße verläuft zuerst nach Süden und macht dann einen Linksknick nach Osten. Nach 330 Meter Fahrt in die Richtung erreichten wir dann die Backumer Straße. Die macht dort eine Rechtskurve wo die Gaststätte Schneider in der Ried steht. Daran fuhren wir vorbei. Die backumer Straße führte uns dann wieder aus der Ried heraus. Nach 1,2 Km Fahrt erreichten wir die Polsumer Straße, die wir überquerten. Rechts lag dort Herten Langenbochum, links Scherlebeck und vor uns Herten Disteln. Noch einmal 300 Meter weiter überquerten wir die Langenbochumer Straße. Links von der Straße liegt dort das Fahrzeugdepot der Vestischen Straßenbahnen GmbH. Da konnte die Allee des Wandels nicht mehr weit sein. Denn wenn man von Schlegel&Eisen kommt, wo die Trasse beginnt, dann sieht man das Depot von der Trasse aus. Nach 510 Meter war die Trasse dann erreicht.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch die Ried und dann bis nach Disteln, wo wir die Trasse erreichten. Im letzten Bild sieht man links im Bild die Zufahrt zur Trasse. Im Hintergrund den Kirchturm von Disteln.

Die Ried

Eine Brücke zwischen Ruhrgebiet und Münsterland bildet das Erholungsgebiet „Ried“ im Norden Hertens. Die „Ried“ ist für viele Menschen ein Naherholungsgebiet als auch ein Mekka für Spargelliebhaber.

Wandern und genießen

Ein recht abwechslungsreiches Landschaftsbild bietet die „Ried“, die von Feldern, Wiesen und kleinen Wäldern durchzogen ist. Der Übergangsbereich zwischen freier Landschaft und Siedlungsraum wird geprägt durch alte Alleen, ausgedehnte Waldbereiche und extensiv genutzte Sumpflandschaften. Viele kleine Fischteiche, landwirtschaftlich genutzte Flächen und zahlreiche verstreut liegende Gehöfte mit Altbaumbeständen und Obstwiesen laden zum Fuß- und Radwandern ein. Hier lässt sich auch verweilen und auf den bäuerlichen Gehöften können landwirtschaftliche Produkte direkt erworben werden.
Seit 1999 ist das „Spargeldorf Scherlebeck“ ein besonderer Anziehungspunkt in der „Ried“. Ausgehend von der Initiative dreier Spargelbauern entwickelte sich eine Marketing-Idee, die schon jetzt zu einem festen Begriff nicht nur in Herten sondern weit darüber hinaus geworden ist. „Spargeldorf Scherlebeck“ – dieser Name steht für zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen rund um das „Königsgemüse“, an denen neben den Spargelbauern selbst auch die örtliche Gastronomie, Metzger, Fischhändler, ein Gärtnerei-Betrieb sowie ein Pferdehof beteiligt sind.

Quelle: MetropoleRuhr

Wir bogen nach links auf die Allee des Wandels und fuhren am östlichen Rand von Herten Disteln entlang. Nach 1,3 Km Fahrt geht es dann in einem großen Rechtsbogen durch die Felder zwischen Herten und Recklinghausen Hochlar her, zunächst nach Süden und dann wieder nach Osten. Der Bogen, der bis zur Akkoallee ausläuft ist 1,4 Km lang. Wir überquerten die Akkoallee und fuhren dann an Recklinghausen Hochlar entlang in Richtung A43.  Die erreichten wir nach 1,5 Km Fahrt. Dort, wo die Autobahnbrücke über die Friedrich Ebert Straße verbreitert wird mussten wir die Trasse verlassen. Genau zu dem Zeitpunkt fing es an zu regnen. Wir bogen nach links auf die Friedrich-Ebert-Straße ab und blieben dann unter der Autobahnbrücke stehen. Glück gehabt, denn es ging ein heftiger Schauer herunter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg auf der Trasse von Herten Disteln bis Nach Recklinghausen Hochlar. Die ersten drei Bilder sind auf der Trasse entstanden. Das vierte Bild zeigt die Stelle, wo wir die Trasse verlassen mussten, da die Autobahnbrücke verbreitert wird. Dort war am Wochenende die A43 komplett gesperrt wesen. Das nächste Bild zeigt Friedel und Natz schon unter der Brücke. Die folgenden Bilder zeigen die neuen Träger, auf denen die Verbreiterung der Straße erbaut wird. Das Haus im nächsten Bild stand am Wochenende in der Zeitung. Das vorletzte Bild zeigt noch schweres Gerät an der Baustelle. Im letzten Bild wartet Friedel die letzten Tropfen ab um dann weiter zu fahren.

Es tröpfelte noch ein wenig, aber wir wollten weiter. Wir fuhren 250 Meter auf der Friedrich-Ebert-Straße und bogen dann nach rechts auf die Breuskesbachstraße ein. Wir folgten den Umleitungsschildern und bogen dann nach weiteren 240 Meter Fahrt nach rechts auf den Lily Braun Weg ein. Über den fuhren wir links-rechts auf die Trasse zu. Als wir gerade den kleinen Anstieg zur Trasse hoch wollten, fing es noch einmal feste an zu regnen. Wir schoben unsere Räder unter einen Baum, der nicht weit vom Kinderspielplatz an der Breuskesbachstraße liegt. Der Schauer dauerte nicht lange und so konnten wir dann hoch auf die Trasse fahren.

 Die Miezekatze schaute uns unter dem Baum zu.

Wir fuhren nach links auf die Trasse. Nach 750 Meter Fahrt endet die Trasse im Moment noch an der Herner Straße, dort wo diese unter der Zugbrücke hergeführt wird. Es ging für uns nach rechts auf die Straße. Direkt am Ende der Trasse wird zurzeit an der Wegverbindung Kunstmeile erbaut, wie ich recherchieren konnte. Da kann man demnächst die Trassenerweiterung direkt erreichen. Wir unterquerten die Bahnbrücke und fuhren nach rechts weiter. Auf dem Radweg der Herner Straße fuhren wir in Richtung Vestlandhalle  und Hallenbad. Das erreichten wir nach 670 Meter, überquerten dort die Herner Straße und fuhren dann auf der Werkstättenstraße weiter.

Oben im ersten Bild fährt Natz auf die herner Straße zu, direkt auf die Baustelle. Im zweiten Bild befindet er sich schon auf dem Radweg der Herner Straße in Richtung Vestlandhalle. Bild drei zeigt die neue Flüchtlingsunterkunft an der Herner Straße gegenüber dem Gelände der ehemaligen Zeche General Blumenthal. Im nächsten Bild sind wir vor der Unterführung der Bahnlinie Hamm-Oberhausen. Das letzte Bild zeigt das Hallenbad an der Herner Straße.

Unser Nahziel war, die Auffahrt zur König-Ludwig-Trasse an der Maria von Linden Straße. Dort wollten wir auf die Trasse hochfahren und dann in Richtung Suderwich fahren. Wir fuhren also die Werkstattstraße bis zur Maybachstraße, fuhren durch den kleinen Kreisverkehr und dann auf der Maybachstraße weiter. Wir unterfuhren jetzt noch einmal die Hamm -Obererhausen- Ostefelder Bahnstrecke und bogen dann nach rechts auf den Dahlienweg ein. Der brachte uns bis zur Hammer Straße, auf die wir nach links weiterfuhren. Nach 100 Meter Bogen wir dann nach rechts auf den Pannhüttenweg ein. Dieser Weg verläuft einen Km bis zur Alten Grenzstraße. Die überquerten wir, fuhren  kurz nach links und bogen dann nach rechts in das kleine Industriegebiet an der Maria von Linden Straße ein. Das durchfuhren wir, unterquerten dann die neue Brücke der König-Ludwig-Trasse, die wiederum die Bahnlinie Hamm-Oberhausen überquert. Auf der anderen Seite liegt dann sofort links die Auffahrt zur Trasse.

Im ersten Bild sieht man den Hellbach der unter der Werkstättenstraße fließt. Der ist auch renaturiert und mündet in die Emscher. Bild zwei zeigt alte Zechenhäuserblocks auf der Werkstättenstraße. Das dritte Bild zeigt Natz und Friedel auf der Maybachstraße, als sie die Bahnlinien unterqueren. Die nächsten drei Bilder sind auf dem Pannhüttenweg entstanden. Die letzen Bilder sind in dem Industriegebiet an der Maria von Linden Straße entstanden.

Wir hatten die Trasse erklommen und fuhren nach rechts weiter. Nach 350 Meter Fahrt erreichten wir die Ortlohstraße und überfuhren sie. Die Trasse macht dann einen Rechtsbogen und links von ihr liegt dann 400 Meter weiter das Gelände der ehemaligen Zeche König Ludwig Schacht 4/5. Suderwich ist erreicht. Heute ist dort ein Industriegebiet. Vorher überquerten wir noch die Röllinghauser Straße über eine neu erbaute Brücke. 630 Meter weiter auf der rechten Seite der Trasse liegt dann die Suderwicher Alm. Eine Abraumhalde der ehemaligen Zeche. Davor liegt das Biomasse- Heizkraftwerk Recklinghausen.

Biomasse-Heizkraftwerk Recklinghausen

Das Biomasseheizkraftwerk Recklinghausen ist ein mit Altholz befeuertes Biomasseheizkraftwerk in Recklinghausen, Ortsteil Suderwich, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche König Ludwig 4/5. Aus einer Feuerungsleistung von ca. 50 Megawatt werden nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung bis zu 16,5 MW elektrisch ins Netz eingespeist und zusätzlich Heizleistung für ein Fernwärme-Netz ausgekoppelt.

Quelle: Wikipedia

Oben die Bilder zeigen uns auf der KLT bis zum Heizkraftwerk und im Bereich der Suderwicher Alm. Bild drei zeigt die Brücke über die Henrichenburger Straße. Bild vier zeigt Natz der gerade die Brücke überquert. Bild Fünf zeigt den beginn des Geländes der ehemaligen Zeche. Das letzte Bild zeigt das Heizkraftwerk.

Dann war es nicht mehr weit. Zu dem Punkt, wo wir von der Trasse abfahren wollten war es noch 1,3 Km. Auf dieser Strecke sahen wir dann aber noch einige interessante Dinge. Seid einiger Zeit steht in dem Bereich eine alte E-lock von Untertage mit, mit einer Kohlenlore, die sie zieht. Da blieben wir natürlich stehen und schauten uns das aus der Nähe an.

Oben die Bilder von der E-lock mit der Kohlenlore. Da wo der Lokführer mal gesessen hat, war es sehr eng. Im vierten Bild sieht man die Kohlenlore von Innen. Da hat Der Rost schon ordentlich geknabbert. Ebenfalls an der Außenhaut, wie man im letzten Bild sieht.

An der Ausfahrt zum Ickerottweg steht dann rechts auch noch eine kleinere Lok. Die sieht noch recht gut aus.

Oben die Bilder zeigen unsere letzten Meter auf der KLT. Im ersten Bild sind wir kurz vor der Brücke über die Schulstraße. Bild zwei zeigt die Gewächshäuser von Rosen Sabrowski. Danach die beiden Bilder zeigen die Diesellok.

Wir fuhren über den Ickerottweg bis an die Sachsenstraße und bogen nach rechts ab. Es ging zur Alten Wassermühle. Dort kehrten wir ein um etwas zu trinken. Währen wir in der Gaststätte saßen ging noch einmal ein kräftiger Regenschauer herunter. Den warteten wir ab und dann machten wir uns auf den Heimweg. Von der Mühle aus fuhren wir wieder zum Ickerottweg. Auf dem fuhren wir in die Felder am Becklemer Busch. Den durchfuhren wir und kamen dann zum Finkenbrink. Über den ging es bis zur Dortmunder Straße, die wir dann überquerten. Über die Klosterstraße erreichten wir die Dahlstraße und dann den Meckinghover Weg. Über den fuhren wir bis zur Böckenheckstraße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Ickerottweg bis zur Böckenheckstraße. Das letzte Bild zeigt Friedel auf der Böckenheckstraße. In der Mitte der Serie sieht man das Meckinghover Kloster, sowie das alte- und neue Kraftwerk Datteln.

Dann war Friedel schon fast zu Hause und wir verabschiedeten uns von ihm vor seinem Haus. Natz und ich fuhren dann gemeinsam in den Hötting. An der Araltankstelle am Südring trennten sich dann auch unserer beiden Wege.

Männer, wir haben eine schöne Tour gefahren. Zeitweise hatten wir Bergetappen, aber auch viel Trassenfahrten. Wir sind 53 Km gefahren.

Opaju

 

 

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