Fahrradtour 08.04.2019(Unseren Nutria im Naturschutzgebiet Vossnacken besuchen)

Wir waren vor zweieinhalb Jahren, am 26.09.2016 bei unserer Fahrradtour ins Bochumer Zillertal, nach Herne Börning in das Naturschutzgebiet Vossnacken gekommen. Dort in dem großen Weiher lebte damals ein Nutria. Der kam damals, als er uns wohl hörte, sofort zu einem kleinen Steg, an dem wir standen. Er schaute uns erwartungsvoll an, weil er meinte wir bringen ihm etwas Fressbares. Etwas später verstanden wir dann warum er so erwartungsvoll schaute. Es kam ein älterer Herr, der ihn nach seiner Aussage täglich besuchte und ihn dann fütterte. Wir waren begeistert und ich machte Bilder und einen kleinen Film.

In der letzten Woche überlegte ich wo wir am Montag mal hinfahren könnten. Da viel mir der Nutria ein. Gibt es den wohl noch. Ich entschloss mich eine Tour zu dem Nutria  hin zu planen und meine Männer dann zu animieren mit mir dort hin zufahren.

Ich plante die Tour im Routenplaner Komoot, verfeinerte sie dort nach meinen Vorstellungen und schickte sie an mein Smartfon. Ich war erst einmal mit dem Routenplaner gefahren und wollte am Montag schauen, ob der unseren Ansprüchen genügt.

Treffen war beim Friedel auf der Theiheide, wie fast immer um 10 Uhr. Willi war leider nicht dabei, da er andere Termine hatte.

Naturschutzgebiet Voßnacken

Das Naturschutzgebiet Voßnacken (teilweise auch Vossnacken geschrieben) ist ein knapp 20 ha großes Naturschutzgebiet im Nordosten der nordrhein-westfälischen Großstadt Herne.

Das Gebiet ist sehr unregelmäßig begrenzt. Die größte Ausdehnung in Nordsüdrichtung beträgt etwa 500 Meter von der Brücke der Emschertalbahn über die Straße Voßnacken bis zum südlichsten Punkt nördlich der Castroper Straße mittig zwischen Voßnacken und der Brücke über den Sodinger Bach. In Westostrichtung sind es etwa 850 Meter vom Sodinger Bach bis zur Dorfstraße zwischen Belmers Busch und dem Damm der Emschertalbahn. Nördlich schließt sich ein Landschaftsschutzgebiet bis zum Bogen der Emschertalbahn an. Von West nach Ost quer durch das Gebiet verläuft ein ehemaliger Damm im früheren Verlauf der Emschertalbahn von der heutigen Hunbergstraße bis zum Haltepunkt Börnig. Die Einrichtung des Naturschutzgebietes erfolgte, um die feuchten bis nassen Waldgebiete zu erhalten, die teilweise sehr alte Buchen und die Lebensstätten gefährdeter Amphibien-, Insekten- und Vogelarten beherbergen.

Durch Bergsenkungen hat sich ein Feuchtbiotop gebildet, in dessen tiefstem Bereich sich ein etwa dreieinhalbtausend Quadratmeter großer See befindet.

Das nördlich liegende Landschaftsschutzgebiet wird zum größeren Teil landwirtschaftlich genutzt. Entlang dem Sodinger Bach verlaufen Wirtschaftswege, ein weiterer Teil liegt brach und ist von Wald bestanden. Die Straße Voßnacken, die früher die Josefinenstraße über die Köln-Mindener Bahnstrecke und unter der Emschertalbahn hindurch mit der Castroper Straße verband, ist von der Castroper Straße her zur Sackgasse gemacht worden. Die frühere Straßenbrücke über die Köln-Mindener Bahnstrecke ist durch eine Gehwegbrücke ersetzt, Autoverkehr findet daher im Naturschutzgebiet nicht mehr statt.

Quelle: Wikipedia

Bei der Planung der Tour kam mir ein Bild unter die Augen, das den ausgetrockneten Weiher im Vossnacken 2018 zeigte. Ich recherchierte dann den folgenden Bericht.

Warum der ausgetrocknete Voßnacken-Teich Naturschützer freut

Karoline Poll

Viel Wasser ist nicht mehr zu sehen: Der große Weiher im Naturschutzgebiet ist fast ausgetrocknet.
Viel Wasser ist nicht mehr zu sehen: Der große Weiher im Naturschutzgebiet ist fast ausgetrocknet.

HERNE.  Der große Weiher im Naturschutzgebiet Voßnacken ist ausgetrocknet. Bei der Stadt Herne freut man sich über den trocknen Teich – aus gutem Grund.

Der große Weiher im Naturschutzgebiet Voßnacken hat nach wochenlanger Trockenheit fast kein Wasser mehr. Das sorgt bei Stadt und Naturschützern allerdings nicht für Besorgnis, sondern vielmehr für Freude. „Das Austrocknen des großen Weihers wird von der Naturschutzbehörde ausdrücklich begrüßt, weil es ein natürlicher Vorgang ist und den Amphibien und auch den Libellen wieder ihren angestammten Lebensraum zurückgeben wird“, sagt Stadtsprecher Horst Martens. Das sei auch durch wissenschaftliche Arbeiten belegt.

Hintergrund: Bürger hatten über viele Jahre ihre unliebsam gewordenen Fische und Schildkröten „entsorgt“ – mit erheblichen Folgen für das natürliche Gleichgewicht. Der Amphibienbestand sei dramatisch gesunken, weil die Fische Laich und Larven der Amphibien gefressen hätten.

1,40-Meter-Wels aus dem Teich geholt

„Ich wäre so froh, wenn ich dort noch einmal einen Frosch quaken hören würde…“, sagt auch BUND-Kreisgruppensprecherin Hiltrud Buddemeier. Vor knapp vier Jahren habe sie das zum letzten Mal gehört. Dass die Stadt den Teich nun austrocknen lassen will, findet die 78-Jährige gut.

Die Stadt will die Dürreperiode nutzen, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen: Stadtgrün-Mitarbeiter angeln die Fische aus dem beinahe ausgetrocknetem Teich. Mehr als 100 Karpfen und drei Welse mit einer Länge von 1,40 Metern haben sie bereits aus dem Weiher herausgeholt und in den Rhein-Herne-Kanal ausgesetzt, so heißt es von der Stadt.

Zum Hintergrund: Der Voßnacken in Börnig wurde 1989 wegen seines reichen Amphibienbestandes Hernes erstes Naturschutzgebiet. Etwa 3000 Erdkröten, Gras- und Wasserfrösche, Teich- und Bergmolche wurden damals geschätzt.

Quelle: WAZ
War der Teich wieder mit Wasser gefüllt? Hatte der Nutria das überlebt, oder war er abgewandert? Fragen, die wir uns an Ort und Stelle vielleicht beantworten konnten.
Wir kamen pünktlich los. Vom Friedel aus fuhren wir über die Straße Im Busch an den Dümmerbach. Der wird zurzeit verrohrt und verbuddelt. Aus einer ehemaligen Köttelbecke wird ein Bächlein. Es ging nach links und dann 300 Meter nach links. Dort überquerten wir den Bach und fuhren dann zur Hedwigstraße und dann nach rechts auf die Annastraße. Die Annastraße gehört zur alten Zechensiedlung Dümmer. Die Siedlung war die zweite große Bergarbeitersiedlung in Datteln und wurde im Jahre 1914 angefangen zu bauen. Die Annastraße und dann auch die Agnesstraße und die Luisenstraße, über die wir in die Felder fuhren, haben noch Heute noch den Scharm der 1920 Jahre. Wir bogen von der Margaretenstraße nach links auf den Pfarrer-Ecke-Weg ab und fuhren über den zum Meckinghover Weg hoch. Dort bogen wir nach rechts ab.
Die ersten drei Bilder sind vom Pfarrer-Ecke-Weg aus in Richtung Kloster Meckinghoven fotografiert. Danach die beiden auf dem Meckinghover Weg.
Wir fuhren 170 Meter auf dem Meckinghover Weg nach Westen in Richtung Dahlstraße und bogen dann wieder nach links in den Pfarrer-Ecke-Weg, der dort in Richtung Neuer Weg weiterverläuft. Den erreichten wir nach 390 Meter Fahrt und überquerten den Neuer Weg. Über einen Kinderspielplatz fahrend, erreichten wir die Bahnhofstraße. Auf die fuhren wir nach rechts, um dann nach 360 Meter fahrt nach links auf die Klosterstraße einzubiegen. Vorbei am Kloster Meckinghoven fuhren wir bis zur Dortmunder Straße, die wir überquerten.
Im ersten Bild sieht man einen Teil des Spielplatzes, der zwischen Neuer Weg und Bahnhofsstraße liegt. Im Bild zwei fährt Friedel gerade an der Klosterkirche vorbei.
Von der Dortmunder Straße fuhren wir nach rechts bis zur Einmündung Im Finkenbrink. In den Weg fuhren wir nach links. Der Weg ist ca. 600 Meter lang und führt in das ländliche Meckinghoven mit einigen Bauernhöfen. Nach 600 Meter mündet der Weg in die Beckumer Straße. Die führt nach rechts zum Dorf Horneburg und nach links nach Becklem herein. In die Richtung fuhren wir. Nach 750 Meter Fahrt, erreichten wir dann den Bahnübergang kurz vor Becklem. Dort führt die Bahnstrecke Hamm-Oberhausen Osterfeld durch die Landschaft. Wir überfuhren die Schienen. Nach weiteren 270 Meter Fahrt, lag rechts an der Straße die ehemalige Gaststätte Lambertus Hof, für uns immer „Posten 17“. Leider ist die Betreiberin Anfang des Jahres verstorben. Damit endete eine 100 jährige Tradition, denn so lange ist die Gaststätte schon in Familienbesitz. Nachfolger gibt es wohl nicht.
Oben sieht man das Gebäude in dem die Gaststätte betrieben wurde. Seitlich links vom Haus befand sich der schöne Biergarten, der auch im Sommer viele Radfahrer anzog.
Wir erreichten dann Becklem und fuhren nach links auf die Becklemer Straße. Auf der Straße fuhren wir 330 Meter in Richtung Suderwicher Straße und bogen dann aber nach rechts auf die Straße Auf der Flur ein. Die Straße führte uns nach Westen bis an die Horneburger Straße, die uns dann nach links weiter führte. Wir erreichten die Suderwicher Straße und fuhren auf deren Radweg nach rechts. Wir erreichten nach 130 Meter Fahrt eine Fußgängerampel und überquerten dann bei Grün diese. Wir erreichten Wartburgstraße und fuhren auf dem neuen Radweg, der links an der Straße verläuft, in Richtung Rhein-Herne-Kanal. Dabei unterquerten wir die A 2, die dort die Wartburgstraße überspannt. Nach etwa 390 Meter Fahrt, überquerten wir die Wartburgstraße und fuhren auf einem schmalen Weg, der entlang der Alten Fahrt des Rhein-Herne- Kanals verläuft, in Richtung Emscherradweg.
Das erste Bild oben zeigt die Wartburgstraße und die Tennis und Soccerhalle. Hinter dieser Halle fuhren wir in Richtung Emscher. Im Bild zwei sieht man einen Hofeingang, der immer von einem Schäferhund bewacht wird. Das Grundstück liegt an unserem Weg zur Emscher und nach hinten zur Alten Fahrt.
Von dem Hofeingang waren noch ca. 300 Meter zu fahren, dann hatten wir den Emscherradweg erreicht.
Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. Der zeigt als rote Linie unseren Weg aus Becklem heraus. Dann oben die A2 und die Wartburgstraße. Den Rhein-Herne-Kanal und auch seine Alte Fahrt. Ebenfalls die Wartburgbrücke. Im unteren Bereich des Bildes sieht man den Emscherdurchlass und dort beginnt auch die sogenannte Emscherinsel.
Am Beginn der Emscherinsel machten wir eine kleine Pause. Am Emscherdüker wurde an dem Montag gearbeitet und ich machte einige Bilder in dem Bereich.
Im ersten Bild sieht man das Bauwerk Emscherdüker und einen Trupp Arbeiter, die dort etwas machen. Das zweite Bild zeigt die renaturierte Emscher kurz nach dem Dükerbauwerk. Bild drei zeigt einen kleinen Teil der Alten Fahrt. Das vierte Bild habe ich am Rhein-Herne-Kanal gemacht. Es zeigt einen Bagger auf einem Arbeitsschiff. Der Bagger macht etwas an der Uferböschung und Friedel schaut zu. Das nächste Bild zeigt Natz der dem Treiben auch zuschaut. Das folgende Bild habe ich vom Dükerbauwerk aus fotografiert. Die letzten Bilder zeigen dann die Emscher, die in Richtung Recklinghausen fließt.
Wir folgten dem Emscherradweg in Richtung Pöppinghausen. Nach etwa 1,1 Km Fahrt erreichten wir den Walkway and Tower.
Die beiden Bilder zeigen Natz im Bereich des Kunstwerks.

Walkway and Tower

Im Rahmen der EMSCHERKUNST hat der japanische Künstler Tadashi Kawamata in Recklinghausen-Suderwich auf einer Anhöhe einen Turm mit einer Stegzuführung entworfen, den „Walkway and Tower“. Der Rundturm selbst erfüllt zwar alle Anforderungen einer funktionalen Architektur – Tadashi Kawamata versteht ihn in konzeptueller Hinsicht aber als Skulptur, die ganz bewusst den Charakter des Provisorischen, des Unfertigen und des Vergänglichen trägt.

Der fast 12 Meter hohe und begehbare Turm aus Lärchenholz ist ein beliebter Aussichtspunkt entlang des Emscher-Weges, denn er bietet einen weiten Blick über die gesamte Breite der Emscher-Insel bis hin zum regen Schiffsverkehr auf dem Rhein-Herne-Kanal.

Der Aussichtsturm „Walkway and Tower“ ist jederzeit und kostenfrei für Besucher zugänglich.  Anfahrt über Industriestr. 41, 44577 Castrop-Rauxel. Mehr Informationen zum Kunstwerk und Künstler finden Sie unter www.emscherkunst.de.

Quelle: Radwandern an der Emscher.
400 Meter weiter machten wir dann eine kurze Trinkpause, bevor wir nach weiteren 550 Metern Fahrt den Emscherweg verließen. Wir überquerten die Emscher, in dem wir nach links auf die Pöppinghauser Straße abbogen. Der Teil der Straße, etwa 460 Meter lang, ist sehr schlecht befahrbar. Tiefe, ausgefahrene Schlaglöcher ließen uns Zick Zack fahren. Dann nach erreichten wir die Hauptstraße, die wir überquerten und dann nach rechts auf dem Radweg der Pöppinghauser Straße fuhren. Nach 300 Meter auf dem Radweg bogen wir dann nach links auf den Westring ab. Am Westring gibt es keinen Radweg. So fuhren wir an der Straße knapp 800 Meter bis zur Kanalbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. Links und rechts der Straße liegt vor der Brücke der Emscherbruch, der durch Bergsenkungen entstanden ist. Dort bietet die Natur vielen Tieren ruhige Brutgebiete.
Im ersten Bild sieht man die Emscher und den Radweg. Im Moment hat man einen recht freien Blick auf die Emscher, da entlang der Böschung die Sträucher geschnitten wurden. Das zweite Bild zeigt die Brücke über die Emscher. Danach den schlechten Teil der Pöppinghauser Straße. Im vierten Bild fährt Natz den Kanaldamm hoch. Rechts und links sieht man den Emscherbruch. Das letzte Bild zeigt den Rhein-Herne-Kanal von der Brücke aus fotografiert.
Wir überquerten die Kanalbrücke und fuhren dann 150 Meter an der Straße entlang und bogen dann aber nach rechts von der Straße ab und fuhren in einem Bogen in den Emscherbruch herunter. Dort verläuft ein Weg parallel zum Westring bis zum Schloss Bladenhorst herunter. Das Schloss ließen wir links liegen, wer da noch nicht war, sollte sich den Schlosshof und die Gebäude von außen ansehen. Das Schloss ist bewohnt und kann nicht besichtigt werden. Wir mussten am Bahnübergang Schloss Bladenhorst warten, da ein Zug kam.
 Im ersten Bild fährt Natz gerade über den Weg der parallel zum Westring verläuft. Im Bild zwei kommt gerade der Zug aus Richtung Herne.
Die Schranke ging auf und wir fuhren weiter. Es ging noch ein Stück auf dem Westring weiter, dann bogen wir aber nach rechts auf die Holthauser Straße ab. Die führte uns durch einen Teil des Bladenhorster Waldes, der entlang des Westrings steht. Wir erreichten das Gelände des Reitsport Bladenhorst und fuhren an dem vorbei. Etwa 400 Meter weiter überquerten wir die A 42. Nach weiteren 300 Metern Fahrt überquerten wir dann noch einmal eine Bahnlinie und fuhren sofort dahinter nach rechts. Entlang der Bahnlinie verläuft ein Weg, die Berkelstraße. Links von der Straße liegt das Gelände der ehemaligen Zeche Teutoburgia und der dazu gehörenden Zechensiedlung. Das Gelände haben wir schon mehrfach besucht.

Siedlung Teutoburgia

In Herne-Börnig findet sich auf der Route der Industriekultur ein beeindruckendes Beispiel für eine Arbeitersiedlung. In unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Zeche Teutoburgia entstand die Siedlung nach dem Vorbild der so genannten Gartenstadt. Viel Grün, geschwungene Straßen und großzügige Plätze laden zu einer interessanten Besichtigung.

[ruhr-guide] Neben der Margarethenhöhe in Essen wird die Siedlung Teutoburgia stets als herausragendes Beispiel der Siedlung Teutoburgia, HerneGartenstadt- architektur im Ruhrgebiet angeführt – zu Recht. In unmittelbarer Nähe zur Zeche Teutoburgia entstand zwischen 1909 und 1923 das Quartier für die Arbeiter und Beamten – initiiert von der Gewerkschaft der Zeche. Der ausführende Architekt Berndt entwarf die Siedlung mit 136 Gebäuden und 459 Wohnungen nach dem Vorbild der aus England kommenden Gartenstadtbewegung – und die wichtigsten Gestaltungselemente sowie das erdachte „Musterbild humanen sozialen Wohnens“ wurden in der Siedlung Teutoburgia verwirklicht.

Der Unterschied zur Margarethenhöhe

Ursprünglich war die Hauptachse der Siedlung, die Baarestraße, auf das heute nicht mehr vorhandene Werkstor ausgerichtet. Von dieser Allee abzweigend führen die kleineren Radialstraßen geschwungen durch die gesamte Siedlung. Die Häuser liegen hier in einer Flucht aufgereiht parallel zu den Straßen, und darin unterscheidet sich Teutoburgia von der Margarethenhöhe, dennoch unterscheiden sie sich durch die abwechslungsreiche Gestaltung der Gebäude. Insgesamt vier Grundtypen auf denen die insgesamt 21 Hausentwürfe aufbauen, kann der aufmerksame Besucher in der Siedlung auffinden – überwiegend für 2 oder 4 Familien. Hieran lässt sich noch die soziale Hierarchie der Bewohner von einst ablesen. Aufwendige Dachformen, sich abwechselnde Putz- und Fachwerkflächen in der Fassadengestaltung sowie Eingangsloggien sorgen für den Charme der Siedlung Teutoburgia.

Quelle: Ruhr-Guide
Ein Besuch der Siedlung und dem Kunstwald, auf dem ehemaligen Zechengelände, kann man nur empfehlen, wenn man sich für die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet interessiert.
Die ersten drei Bilder zeigen das Gelände des Reitsport Bladenhorst. Bild vier zeigt Natz und Friedel, die gerade von der Autobahnbrücke herunter zur Bahnlinie fahren. Das letzte Bild ist schon auf dem Weg, Parallel zur Bahnlinie gemacht, die rechts vom Weg verläuft. Links vom Weg liegt ein großer Schrebergarten. hinter dem liegt dann die Siedlung Teutoburgia.
Die Berkelstraße führte uns immer näher an unser Ziel. Wir erreichten über sie die Börninger Straße, fuhren dort nach rechts einen Bogen und erreichten dann die Sodinger Straße. Auf die fuhren wir kurz nach rechts und dann gleich wieder herunter nach links. Nun ging es schon in das Landschaftsschutzgebiet Voßnacken. Nach etwa 750 Meter Fahrt erreichten wir dann den kleinen Teich, in dem das Nutria lebte. Wir waren gespannt. Ist das Nutria noch da, oder ist es verschwunden? Kommt es aus seiner Deckung, wenn es uns am Steg hört. Unsere Spannung stieg.
Die Bilder oben sind auf dem Weg zum Teich entstanden. Die letzten vier Bilder zeigen dann den Teich.
Na ja, Wasser war ja wieder nach der Dürre im Sommer wieder drin.

Das Landschaftsschutzgebiet Halde Voßnacken in Herne

Man liest sich das Schild sicherheitshalber doppelt und dreifach durch. Denn unter der langen Aufzählung, was im Naturschutzgebiet nicht gemacht werden darf, droht der Bürgermeister der Stadt Herne bei Nichtbeachtung mit einer happigen Geldbuße von bis zu 50.000,- Euro. Zelten, Grillen, Feuer machen, Grünabfall einbringen, Hunde frei laufen lassen, Wege verlassen und Tiere stören – die Hauptpunkte auf dieser Tafel. Beruhigt stellt man fest, dass es sich eigentlich um Selbstverständlichkeiten handelt, in etwa nach dem beliebten Motto »Vernünftige fahren hier nicht mit dem Rad, den anderen ist es verboten«.

Hinter den mehrfach hier aufzufindenden Schildern verbirgt sich das Naturschutzgebiet Voßnacken, das größtenteils flächenmäßig auf einer niedrigen Bergehalde mit dem gleichen Namen liegt. Die Halde Voßnacken befindet sich zwischen der Emschertalbahn, die hier in den Bahnhof Herne einfädelt, und der Castroper Straße. Es sind vermutlich zwei Haldenteile, die östlich und westlich eines Teiches liegen und die sich maximal wenige Meter über die Umgebung erheben. Der höchste Punkt befindet sich im Süden etwa auf 53 Metern über dem Meeresspiegel. Dabei ist zu beachten, dass auch das umgebende Gelände nach Süden in Richtung Herne-Sodingen ansteigt.

Nördlich der zwei Haldenteile befindet sich ein kleiner See, auf dem sich sehr gut heimische Wasservögel beobachten lassen. Ein breiter Weg führt von Norden nach Süden am Ufer dieses Teiches vorbei und bietet über einen kleinen Steg sogar an einer Stelle die Möglichkeit, näher an das Gewässer heranzutreten. Im weiteren Verlauf des Weges ist der See jedoch am Ufer besonders dicht zugewachsen, was in der belaubten Jahreszeit kaum weitere Blicke ermöglicht. Von der Halde selbst sieht man jedoch leider praktisch nichts. Im Bereich des Feuchtbiotops ist das Gelände noch sehr eben. Die sich daran anschließenden Erhebungen, die sich als offensichtliche Böschungen der Halde darstellen, liegen hinter dem nicht überschreitbaren Sodinger Bach und darüber hinaus im tiefen, unbetretbaren Naturschutzgebiet.

Quelle: WWW.Halden.Ruhr
Wir fuhren bis zu dem kleinen Holzsteg und hofften, das der Nutria uns hörte und auf uns zuschwamm. Aber es passierte nichts. Ein paar neugierige Enten kamen herangeschwommen, aber der Nutria tauchte nicht auf. Wir waren etwas enttäuscht. Vielleicht hatte er die Dürreperiode im Sommer 2018 doch nicht überlebt, oder er war abgewandert. Wir werden es wohl nicht erfahren, es sei denn wir treffen noch einmal den Mann der ihn immer gefüttert hat.
Oben die Bilder zeigen noch einmal den Nutria am 26.09.2016 und den Mann am Steg, der ihn immer gefüttert hat.
Ich habe noch einmal recherchiert über den Nutria. Es wird von einer Lebenserwartung von 2-4 Jahre in der Literatur geschrieben. Da unser Nutria 2016 schon ausgewachsen war, kann es auch sein, dass er eines normales Lebensende hatte.
Wir fuhren weiter. Es war Mittag geworden und wir wollten uns stärken. So mussten wir uns einen Bäcker suchen. Eigentlich wollten wir vom Nutriateich nach Süden fahren, um zur Akademie Mont Cenis zu kommen. Da kannten wir einen Bäcker. Ich weiß gar nicht mehr warum wir dann genau in die gegengesetzte Richtung fuhren. Aber wir taten es und entfernten uns so von der Akademie und von meiner Route. Wir fuhren in Richtung Norden bis wir an eine Bahnlinie kamen. Die unterquerten wir und fuhren dann nach links auf den Weg Voßnacken. Dem folgten wir ca. 300 Meter und erreichten dann eine Brücke, die über 2 Bahnlinien verlief. Die überquerten wir.
Oben sieht man die Brücke über die wir fuhren. Wir erinnerten uns, dass wir über diese Brücke schon einmal gefahren waren. Aber anders herum, zum Nutriateich hin.
Nach der Brücke fuhren wir auf der Josefinenstraße und hätten von dort aus, nach 170 Meter Fahrt, nach rechtsfahrend die A 42 unterqueren können. Dann wären wir recht schnell an der Schleuse Herne Ost gewesen. Das wollten wir aber nicht, denn es sollte ja noch einen Kaffee und Brötchen geben. So fuhren wir kurz vor der A 42 nach links auf die Von Waldhausen Straße. Nach einigen Metern Fahrt ging es dann nach rechts auf die Bömkestraße, die etwa 400 Meter parallel zur A 42 verläuft, um dann nach links auf die Schachtstraße übergeht. Die überquert einen Abwasserkanal, der später in die Emscher mündet, nach dem er durch einen Düker unter dem Rhein-Herne-Kanal geführt wurde. der Düker liegt etwa 430 Meter westlich der Schleuse Herne Ost. Die Schachtstraße führte uns bis zum Gelände der ehemaligen Grundschule. Dort bogen wir nach rechts ab auf die Langforthstraße. Die fuhren wir ein Stück hoch und erreichten kurz vor der Autobahnunterführung einen Abzweig nach links. Das sah doch aus, wie eine neu erbaute Fahrradtrasse. Nach rechts war da noch eine Absperrung. Wir überlegten kurz ob wir die Trasse mal fahren sollten, obwohl wir nicht wussten wo die uns hinführt. Aber wir sind ja Fahrradtrassenjunkies und die mussten wir fahren.
Das erste Bild zeigt den Abwasserkanal den ich beschrieben habe. Bild zwei zeigt die Schachtstraße. Das dritte Bild zeigt dann schon Natz und Friedel auf der neuen Trasse. Die folgenden Bilder zeigen Eindrücke von der Trassenfahrt.
Die Trasse endete dann nach ca. 1 Km Fahrt an der Josefinenstraße. Auf die fuhren wir nach links und wussten nun gar nicht so recht wo wir gelandet waren. Am ersten Haus links an der Josefinenstraße war der Eigentümer im Garten am arbeiten und wir fragten ihn wo wir dort sind. In Horsthausen, sagte er uns. Wir fragten ihn wo es einen Bäcker gebe, wo man auch einen Kaffee bekomme. Er empfahl uns den Bäcker im Edeka Vogel an der Horsthauser Straße. Das sei etwa 500 Meter in Richtung Autobahn. Seine Schätzung stimmte nicht genau, denn wir fuhren etwa 900 Meter. Ach ja, wir befragten ihn natürlich auch nach der Trasse, die ja an seinem Haus endete. Es sei eine Fahrradtrasse, die vom Hafen Friedrich der Große am Herner Meer bis in die Innenstadt führen soll.
Zu Hause interessiert mich natürlich ob der gute Mann richtig informiert war und so recherchierte ich.

Fuß- und Radweg in Herne soll Kanal und Innenstadt verbinden.

Wer zum Rhein-Herne-Kanal radeln möchte, soll in Zukunft vom Herner Bahnhof über die ehemalige Zechenbahntrasse fahren können. Nun wird ein zweites Teilstück gebaut.

HERNE.   Herne baut das nächste Teilstück der ehemaligen Bahntrasse von Friedrich der Große zum Rad- und Wanderweg um. Dabei soll es nicht bleiben.

Der Rad- und Fußweg Friedrich der Große soll noch in diesem Jahr weitergebaut werden. Das sagt die Stadt auf Anfrage der WAZ. Geplant ist später eine durchgehende Trasse bis zum Herner Bahnhof. Außerdem sollen an Kreuzungen fünf Knotenpunkte von Radrouten gekennzeichnet werden. Mit diesen Maßnahmen will die Stadt der steigenden Bedeutung des Radverkehrs Rechnung tragen. „Der Freizeit- und Alltagsradverkehr wird immer stärker nachgefragt“, sagt Margarethe Kreutzmann von der Verkehrsplanung der Stadt.

Wir bedankten uns bei dem Herrn und machten uns auf den Weg. Von der Josefinenstraße aus fuhren wir nach links auf die Horsthauser Straße. Wie schon gesagt war es ein Stück weiter, wie der Herr es geschätzt hatte. Wir mussten bis zur A 42 fahren, die unterqueren und hatten dann das Edekageschäft mit dem Bäcker erreicht. Dort kehrten wir ein und machten unsere Mittagspause. 
Wir entschieden dann, wir fahren weiter zum Schloss Strünkede. Wir überquerten die Horsthauser Straße und fuhren dann auf der Nordstraße weiter. Die brachte uns nach 1,4 Km Fahrt an die Bahnhofstraße. Die überquerten wir und fuhren dann auf das Gelände von Schloss Strünkede.

Schloss Strünkede

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Schloss Strünkede, Blick von Südosten (2011)

und von der anderen Seite (2011)

Das Schloss Strünkede ist ein Wasserschloss im Herner Stadtteil Baukau inmitten eines ausgedehnten Schlossparks. Sein Name geht auf das mittelhochdeutsche Wort „strunk“ für „gerodeter Baum“ zurück.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war das Schloss Sitz der freiherrlichen Familie von Strünkede. Seit 1938 sind die kultur- und stadtgeschichtlichen Sammlungen des Emschertal-Museums dort beheimatet. Außerdem werden die Räume für standesamtliche Trauungen genutzt.

Im zugehörigen Schlosspark wurde 1932 das Stadion am Schloss Strünkede errichtet, das unter anderem Schauplatz von Spielen der Fußball-Bundesliga war.

Quelle:Wikipedia

Das erste Bild ist auf der Fahrt über die Nordstraße entstanden. Bild zwei und drei zeigen den Einstieg in die Unterwelt von Herne. Die beiden U-Bahn Zugänge an der Bahnhofstraße. Das letzte Bild zeigt eine Plastik direkt am östlichen Rand des Parks

Wir fuhren von Osten nach Westen durch den Park. Als erstes viel uns das Schollbrockhaus auf, an dem wir im östlichen Teil des Schlossparks vorbei fuhren.

Das Schollbrockhaus e.V.

Das Gebäude des Schollbrockhauses, die ehemalige Kornmühle des Schloss Strünkede, befindet sich auf dem Standort der bereits 1316 überlieferten Schlossmühle. Der Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert hat seinen Namen von der Familie Schollbrock, die das Haus einst bewohnte und gilt als wesentlicher Bestandteil des Schlossensembles.

Heute beherbergt das Schollbrockhaus Galerieräume, die regelmäßig von Künstlern der Region genutzt werden. Die Organisation von Ausstellungen im Schollbrockhaus obliegt dem Kunstverein Schollbrockhaus e.V.

Das erste Bild zeigt das Schollbrockhaus, in dem es auch ein Cafe und einen Biergarten gibt. Das zweite Bild zeigt den Ostflügel des Schlosses.
Die folgenden Bilder zeigen uns dann auf dem Weg über das Schloßgelände
Neben dem Schloss Strünkede liegt ja das traditionsreiche Fußballstadion von Westfalia Herne, das heute Real Arena heißt. Dort fuhren wir hin nach dem wir den Schlosspark verlassen hatten und schauten mal in das renovierte Stadion.
Oben die Bilder zeigen das Fußballstadion, dass renoviert worden ist. Ihrem bekanntesten Spieler aller Zeiten, Hans Tilkowski hat man mit der Namensgebung des Vereinsheims ein Denkmal zu Lebzeiten gesetzt.

Hans Tilkowski

wurde am 12. Juli 1935 geboren

Hans Tilkowski ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart, der u. a. für „Westfalia Herne“ (1955–1962), „Borussia Dortmund“ (1963–1967) und die Nationalmannschaft (1957–1967) spielte, bei der Weltmeisterschaft 1966 für Deutschland im Tor stand und im Finale gegen England das legendäre „Wembley-Tor“ hinnehmen musste. Er wurde am 12. Juli 1935 in Dortmund geboren. 2019 feiert Tilkowski seinen 84. Geburtstag.

real-Arena

Stadionname: real-Arena
Gesamtkapazität: 32.000
Baujahr: 1910
Historisch: Stadion Am Schloß Strünkede, TREL RuhrpottArena (-2011), Stadion am Schloß Strünkede (2011-2012), ABISOL-ARENA (2012-2017), GermanFLAVOURS Park (2017-2018)
Rasenheizung: nein
Laufbahn: nein
Untergrund: Kunstrasen
Besonderheiten:
Es wurde 1910 als kombiniertes Fußball- und Leichtathletikstadion in der Parkanlage von Schloss Strünkede errichtet. Es bietet etwa 32.000 Zuschauern Platz. Zur seiner Zeit galt es als eines der größten Stadien Deutschlands. Das Stadion besitzt eine Aschebahn, ein Marathontor und eine überdachte Haupttribüne. Im Jahr 2018 wurde die Laufbahn entfernt und der Rasen durch einen modernen Kunstrasen mit Kleinspielfeld hinter dem Tor an der Südseite ersetzt.
Quelle: Transfermarkt
Für uns ging es dann weiter an den Westring. Wir fuhren nach Norden in Richtung Rhein-Herne-Kanal, den wir nach etwa 920 Meter Fahrt erreichten. Die Brücke steht links vom Stadthafen Recklinghausen wenn man aus Herne kommt. Wir überquerten die Brücke und fuhren dann über die Bochumer Straße und dann nach rechts auf die Straße Am Stadthafen. Dort machten wir dann eine Pause auf den Treppen am Stadthafen mit Blick auf die Graffitikunstmalereien an der Kaimauer.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Stadion bis zur Kanalbrücke. Dabei überholte uns eine „Prinzenrolle“. Im vierten Bild sieht man schon, von der Brücke aus fotografiert die Roland Mills Mühle, die ihren Sitz am Hafen hat. Im nächsten Bild sieht man den Kanal und einen Teil des Steag Gruppenkraftwerk Herne. Das folgende Bild zeigt das Gebäude des Getreide- und Futtermittelgroßhandel Matador. Im nächsten Bild fahren Friedel und Natz auf das Gelände des Stadthafens. Im Hintergrund sieht man die Lokalität am Stadthafen mit Strandfiling. Danach die Bilder zeigen Eindrücke vom Stadthafen und die Graffitikunst an der Mauer.
Nach der Pause ging es weiter. Wir entschieden uns, hinter der Mühle an den Rhein-Herne-Kanal zu fahren. Das taten wir auch und fuhren dann in Richtung Schleuse Herne Ost. Die erreichten wir nach 1,5 Km Fahrt auf dem Leinpfad. Wir fuhren den Schleusenberg hoch und  ließen dann die Schleuse rechts liegen. Wir erreichten das Herner Meer.

HERNER MEER

Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. In der Mitte sieht man die grüne Umrandung, die das Herner Meer kennzeichnet. Links der gelbe Pieker markiert die Schleuse Herne Ost. Oben rechts der Pieker markiert den Beginn der König Ludwig Trasse, die vom Herner Meer bis in den Becklemer Busch verläuft. Unten der Pieker zeigt den wahrscheinlichen Beginn des Rad-und Fußgänger Weges vom Hafen Friedrich der Große bis zum Herner Bahnhof. Den mittleren, fertigen Teil sind wir ja am Montag schon gefahren. Ganz unten der Pieker zeigt den Nutriateich.
Wir fuhren von der Schleuse bis hinter dem Castroper Yachthafen und von dort auf die König-Ludwig Trasse(KLT).
Oben die Bilder zeigen unseren Weg am Kanal entlang bis zur Schleuse Herne Ost und am Herner Meer vorbei. Im vorletzten und letzten Bild sieht man das Kunstwerk Reemrenreh am Ende einer Mole, dass 2016 im Rahmen der Emscherkunst von Bogomir Ecker geschaffen wurde. Dort, auf der anderen Seite des Herner Meers sollte die neue Trasse beginnen. Das werden wir irgend wann erkunden.
Wir erreichten die KLT im Bereich Herner Meer. Vor uns lagen nun etwa 7,50 Km Trassen radeln, denn wir wollten die KTL nicht bis in den Becklemer Busch fahren, sondern nur bis zur Abfahrt Ickerottweg in Suderwich. Dort wollten wir abfahren und zur Alten Wassermühle in Suderwich fahren, um dort noch ein Bier zu trinken. Zunächst ging es durch Pöppinghausen und dann durch Recklinghausen König Ludwig bis zur Ortlohstraße. Kurz vorher machten wir noch eine Pause kurze Trinkpause an der ehemaligen Schachtanlge I/II König Ludwig. Dort wo eine Alte Untertagelok an der Trasse aufgestellt ist.
Oben die Bilder zeigen die ersten Kilometer der KLT bis zur Ortlohstraße. Bild drei zeigt die Emscher, die wir einmal überquerten. Bild vier zeigt dann die Bebauung an der Reginastraße. Danach sieht man ein altes Zechengebäude auf dem Gelände von Schacht I/II, auf dem heute ein Industriegebiet steht. Das vorletzte Bild zeigt die alte Zechenmauer, die von Graffitikünstlern gesprüht wurde. Rechts sieht man noch einen Teil eines Untertageausbaus, unter dem die Elektrolok von Untertage steht. Das letzte Bild zeigt die alte Pechhalle kurz vor der Ortlohstraße.
Hier nun das komplette Bild des Ausbaus mit Untertagelok. Das ist am 1.7.2013 entstanden. Im Hintergrund sieht man noch Friedel und Natz.
Wir überquerten die Ortlohstraße und erreichten dann den neueren Teil der KLT. Diesen Teil haben wir eigentlich dem Neubau des Kraftwerks Datteln 4 zu verdanken, denn  von dort wurde eine Fernheizungsleitung nach Recklinghausen verlegt und gleichzeitig die alte Zechenbahntrasse zur KTL umgebaut. Dies geschah in Kooperation von RVR und Uniper Wärme, der das neue Kraftwerk in Datteln gehört. Nach meinem Wissen hat Uniper den größten Teil der Kosten übernommen. Nach der Ortlohstraße begann dann die neue breite asphaltierte Trasse in Richtung Berghausen und dann weiter nach rechts in Richtung Suderwich. Vorbei an der Schachtanlage KL IV/V, der Suderwicher Alm, einer Berghalde, erreichten wir dann die Ausfahrt Ickerottweg. Dort befindet sich heute ein Industriegebiet, wo früher die Schachtanlage VII/VIII  der Zeche KL gestanden hat.
Oben sieht man nun 16 Bilder von dem neuen Teil der KLT. Das letzte Bild zeigt dann noch eine Elektrolok an der Ausfahrt Ickerottweg.
Wir fuhren durch das kleine Industriegebiet zum Ickerottweg und dort nach links auf die Straße. Nach 150 Meter Fahrt erreichten wir die Sachsenstraße und bogen dort nach rechts ab. Nach 220 Meter erreichten wir dann die Alte Wassermühle. Dort kehrten wir ein in den Biergarten, der bei dem schönen Wetter gut gefüllt war. Wir bestellten uns kühle Getränke.
Im ersten Bild sieht man Natz der auf die Alte Wassermühle zufährt. Bild zwei zeigt den alten Mühlenteich.
Wir genossen unsere Getränke, bezahlten dann und machten uns auf die letzten Kilometer unser Tour. Wir fuhren wieder zurück zum Ickerottweg und bogen auf den nach links ein. Der Weg führte uns wieder durch das Industriegebiet und dann in die Felder Richtung Horneburg. Nach ca. 800 Meter erreichten wir dann den Heiligenkamp und fuhren auf den nach rechts. Wir entschieden, dass wir nicht über Horneburg nach Hause fahren sondern über Meckinghoven. Wir fuhren durch den Becklemer Busch und erreichten die Horneburger Straße. Die überfuhren wir und kamen dann auf einen Feldweg, der parallel zur noch nicht fertigen KLT verläuft. Nach einiger Zeit geht dann die unfertige KLT nach links in Richtung Datteln und Erkenschwick. Wir überquerten dann nach 1,07 Km die alte Bahntrasse nach links und fuhren dann bis zur Beckumer Straße. Auf die fuhren wir nach links weiter.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg über den Ickerottweg und dann durch die Felder vor Meckinghoven.
Wir fuhren 270 Meter auf der Beckumer Straße und bogen dann nach rechts in den Im Finkenbrink. Über den fuhren wir bis zur Dortmunder Straße, die wir dann überquerten. Wir fuhren dann auf der Klosterstraße weiter. Vorbei am Kloster Meckinghoven, nach links auf die Bahnhofsstraße und dann rechts auf die Schulstraße. Wir überquerten den Neuer Weg und fuhren dann auf die Dahlstraße. Dann bogen wir auf den Meckinghover Weg nach rechts ab.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg von der Beckumer Straße, über die Klosterstraße, der Dahlstraße und dann über den Meckinghover Weg. Von dort hat man einen guten Blick auf das alte- und neue Dattelner Kraftwerk. Das letzte Bild zeigt Natz kurz vor der Böckenheckstraße.
Auf die fuhren wir nach links bis zur Zechenstraße. Dort nach rechts bis zur Hedwigstraße, in die wir nach links einbogen. Über die Hedwigstraße ging es zum Dümmerbach, den wir überquerten und nach links bis zur Straße Im Busch fuhren. Dort fuhren wir nach rechts vom Dümmerbach weg. Wir verabschiedeten uns vom Friedel, der es nur noch einige Meter bis nach Hause hatte.
Oben im ersten Bild sieht man Friedel auf der Zechenstraße. Bild zwei zeigt den Dümmerbach und das letzte Bild zeigt noch einmal Friedel auf dem Weg Am Dümmerbach.
Natz und ich hatten dann noch ca. 4,5 Km bis nach Hause, die wir wie üblich über den Südring fuhren.
Männer, wir haben mal wieder eine schöne Tour gefahren. Leider haben wir den Nutria nicht wieder gesehen. Wir haben aber wieder eine neue Trasse entdeckt, die wir irgendwann sicher einmal komplett fahren können. Wir sind 42,5 Km gefahren
Opaju

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