Fahrradtour 11.06.2018(Von Datteln durch die Haard bis Hamm und über Marl wieder nach Hause)

Ich war in der letzten Woche in Urlaub und bin erst am Sonntag den 10.06.2018 wieder nach Hause gekommen. Meine Großen haben eine Tour zusammengestellt und mir am Samstag mitgeteilt wo wir uns treffen. 10 Uhr bei mir zu Hause war angesagt. Das Wetter sollte im Laufe des Tages richtig gut werden. Richtiges Radfahrwetter. Alle waren pünktlich bei mir auf dem Garagenhof und so ging es kurz nach 10 Uhr los. Natz und Friedel hatten sich den Weg eingeprägt und waren so am Montag die Tourleader.

Vom Garagenhof aus fuhren wir nach rechts auf die Eichenstraße und sogleich wieder nach rechts auf den so genannten Hundeweg. Ein Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer zwischen Eichen- und Industriestraße. Der ersparte uns ca. 600 Meter Fahrt. Wir bogen nach links auf die Industriestraße ab und überquerten nach 130 Meter die B235 im Bereich des Ostrings. Kurz hinter dem Bäcker Spross bogen wir von der Münsterstraße nach recht auf die Bülowstraße ein. Vorbei an der Aldifiliale, die rechts an der Bülowstraße liegt, fuhren wir zum Drivener Weg. Auf den bogen wir nach links ab. Er bracht uns in die Bauernschaft Natrop. Die durchquerten wir. Nach 1,5 Km Fahrt erreichten wir dann die Ahsener Straße im Bereich des Chinarestaurant Kaisergarten. Wir überquerten dort die Ahsener Straße und fuhren dann nach links auf den Weg Wüste Mühle. Dem Weg folgten wir 1,6 Km in westlicher Richtung. Dann hatten wir die Redder Straße erreicht. Auf deren Radweg fuhren wir nach rechts weiter. Sofort rechts vom Radweg liegt das Gelände des ehemaligen Schacht 6 der Zeche Emscher Lippe. Versteckt hinter einem kleinen Wäldchen.

Schacht 6 der ehemaligen Zeche-Emscher-Lippe in Datteln

Der Schacht 6 wurde zur Bewetterung des 1955 erworbenen Nordfeldes nötig und hatte keine Einbauten. Er lag in einem rein landwirtschaftlich geprägten Umfeld und wurde möglichst unauffällig geplant. Die Befahrungsanlage war nur 14 m hoch als Turm ausgeführt und mit einem begrünten Wall umgeben. Es wurde auch ein Rekultivierungsplan erstellt, der nach der endgültigen Stilllegung realisiert wurde. Heute ist vom Schacht nichts mehr erkennbar. Der Schacht war 1972 konserviert worden und wurde 1990 noch einmal für die Bewetterung der Bergwerks Haard reaktiviert.

Quelle: Unterlagen der Zeche Emscher-Lippe

Wir fuhren daran vorbei und erreichten nach 1,6 Km die Recklinghäuser Straße, die Verbindungsstraße von Oer-Erkenschwick nach Datteln-Ahsen. Die überquerten wir. Wir fuhren dann weiter auf der Redder Straße in die Haard herein. Vorbei am Katenkreuz, das seid einiger Zeit geschlossen ist. Wieder eine Traditionsgaststätte die ihre Pforten geschlossen hat. Nach 960 Meter Fahrt hatten wir dann den Weg In den Wellen erreicht und überquerten ihn. Auf der anderen Straßenseite ging es dann weiter auf der Redder Straße in Richtung Norden. Die Haard nahm uns auf.

Die Haard

Die Haard ist mit einer Gesamtwaldfläche von über 5.500 Hektar, neben der Hohen Mark, das größte geschlossene Waldgebiet im Naturpark. Auch sie ist durch Hügel, Kuppen und dazwischen eingeschnittene Trockentäler gekennzeichnet. Der Stimberg im Süden der Haard ist mit über 157 Metern der höchste Berg im Landschaftsraum. Der einst natürlich vorhandene Waldbestand aus Eichen und Buchen wurde durch unsere Vorfahren mit Kiefern ergänzt, die heute die Haard dominieren. Aufmerksame Besucher/-innen werden aber feststellen, dass in den letzten 20 Jahren viele Flächen mit Eichen und Buchen bepflanzt wurden. Hiermit wird das langfristige Ziel verfolgt, wieder standortgerechte Laubwälder zu erhalten.
158 km gekennzeichnete Rundwanderwege und 95 km ausgewiesene Reitwege erschließen das Waldgebiet. Tolle Ausblicke über die hügelige Landschaft sind von drei Feuerwachtürmen, die auch als Aussichtstürme dienen, möglich.

Quelle: Naturpark Hohe Mark

Wir erreichten zunächst nach fast einem Km die Zufahrt zum Jammertal Ressort Schnieder, dass links von der Redder Straße liegt und für seine Besucher viele Freizeitaktivitäten bereithält. Unter anderem auch einen Golfplatz mit 9 Löchern. Noch einmal 1,3 Km weiter erreichten wir dann die Ahsener Allee. Auf die bogen wir nach links ab.

Die Ahsener Allee ist eine uralte Wegeverbindung quer durch die Haard, von der Bauerschaft Ostleven in Datteln zum St. Johannes in Oer-Erkenschwick. Dort, wo früher ein „Heiliger Baum“ stand, befinden sich heute ein mächtiges Holzkreuz und ein Standbild des St. Johannes Nepomuk.

Die ersten drei Bilder zeigen Natz und Willi und auch Friedel auf der Ahsener Allee.

Wenn wir die Ahsener Allee befahren, dann muss Friedel auch immer nach dem Baum seiner Tochter Nadine schauen. Der ist im Jahre 2010 gepflanzt worden. Nadine ist Patin für eine Birke, die in den ersten Jahren nicht wachsen wollte. Am Montag waren wir dann angenehm überrascht. Die Birke hat die Wachstumskurve gekriegt und sieht jetzt so aus, als solle sie doch noch ein großer Baum werden.

Quelle: WAZ

Oben sieht man das Zertifikat von 2010

Sonst fotografiere ich Alles und Jeden der mir vor die Linse kommt. Am Montag habe ich vergessen die Birke zu fotografieren. War nach dem Urlaub noch nicht im Tourenrhythmus. Friedel zupfte noch ein wenig an dem Hanfseil herum, mit dem die Birke an einem Pohl gerade gehalten wird. Dann ging es weiter. Die Ahsener Allee steigt von der Redder Straße leicht an. Dort liegt sie bei 56 Meter über NN. Im Verlauf geht es dann bis 98 Meter über NN um dann bis zum Weg Flasheimer Meiler wieder auf 86 Meter über NN abzufallen. Wer also nicht so gerne lange Steigungen fährt, der sollte nicht in die Haard fahren. Denn das die hügelig ist, dass weiß man ja. Nach 3 Km Fahrt auf der Ahsener Allee bogen wir nach links auf den Weg Flasheimer Meiler ab. Der Weg brachte uns dann nach 380 Meter auf einen sehr zentralen Platz in der Haard. Dort stand in früheren Zeiten der der Heilige Baum der Germanen. Heute steht dort ein großes Kreuz im nördlichen Teil des Platzes. Im südlichen Teil des Platzes, am Abgang der Johannesstraße, steht seid einigen Jahren ein großer Holzwürfel. Der wurde im Zuge der Regionale 2016 erbaut. Dort gibt es viele Informationen zum Naturpark Hohemark.

Oben die Bilder sind auf dem zentralen Platz in der Haard entstanden. Das erste zeigt meine Großen wie sie auf den Platz fahren. Bild zwei zeigt das Kreuz, dass heute dort steht wo einst der Heilige Baum gestanden haben soll. Links sieht man noch den Wegweiser. Im Bild drei erklärt Natz wie er weiterfahren will. Im vierten Bild sieht man dann den Holzkubus Waldband. Friedel hat es sich gemütlich gemacht im fünften Bild. Das sechste Bild zeigt eine Karte, die das Waldband zeigen. Bild sieben zeigt Friedel und Natz bei ihrer Pause. Das achte Bild zeigt Willi, der sich eine andere Bank gesucht hat, die man aber nicht mehr so richtig gebrauchen kann, da die Brennnessel sich breitgemacht haben. Wenig Pflege an diesem historischen Platz.

Um den Tourismus in unserer Region zu steigern, muss auch auf solche Sachen geachtet werden. Das alles kostet natürlich alles Geld. Aber wie heißt es oft so schön, „ohne Moos nix los“

Der heilige Baum
An dieser Stelle soll der heilige Baum der Germanen gestanden haben. Er war derVersammlungsort der Germanen, wo das „Hölting“  (Markengericht) abgehalten wurde. Nach den Urkunden wurde das Markengericht im Jahre 1168 von Graf Otto von Ravensberg nach Oer verlegt.

 In den Markenkontrollen wird dieser Platz „Am heiligen Baum“ oder auch „Am Baumkreuz“ genannt. Nach der Bezeichnung „Baumkreuz“ ist zu vermuten, dass der heilige Baum gefällt und durch ein Kreuz ersetzt wurde. Dieses würde dann auf eine Missionierung hindeuten, welche durch die 5 christlichen Gräber, die man in der Haard gefunden hat, bestätigt wird.

Beda berichtet, dass der hl. Suitbert auf der Flucht vor den hereinfallenden Sachsen vor       Dorsten gefangen genommen wurde. So liegt die Möglichkeit nahe, daß der hl. Suitbert sich hier, am heiligen Baum, aufgehalten hat. Da er als der erste Missionar in Brucklergau bekannt ist, wurde der Stern, den seine Mutter vor seiner Geburt in einem Traumbild gesehen hat, in die Grundplatte des   Kreuzes  eingearbeitet. 

 Der Bischof Aidan von Lindefame (651), der  Freund des sagenmächtigen König Oswald, belehrte seine Mutter, daß der Stern, den sie im Traum gesehen hatte, auf die Großtaten des Knaben hinweise ( In diesem Fall die Missionstätigkeit ). 
 Das Umfeld des Sternes zeigt die Rasenerzsteine, die sich in der Haard gebildet haben und auf  lateinisch aeres heißen, wovon der Name Oer entstanden sein soll.
 Wie diese Steine auf den Tennen und Deelen verarbeitet wurden, zeigt der innere Ring. In dem Umfeld des Sternes befindliche versteinerte Muschelabdrücke weisen auf die Eiszeiten hin.

Quelle: Stadt Oer-Erkenschwick

Im nördlichen Bereich des Platzes steht auch noch eine kleine Kapelle mit einer Geschichte.

 St. Johannes ( Jans Boomseens ) in der Haard

                                               

Errichtet 1766.

Nach  schwerer Beschädigung wiederhergestellt und in eine Kapelle gesetzt 1921

Sockelinschriften des St. Johannes – Standbildes. 

Ist o Mensch dein aug benetzt,

trinkt die Noth durch fell und Hertz,

ist dir Nahm und ehr Verletzt,

Naget dich der sünden schmerz,

So lass schwere sorgen gehen

St. Joan nimb zum Patron,

Er umb Hülf wird für dich flehen

Bey dem reichen Gnadenthron.

Vatter unser  Ave Maria

zu trost der abgestorben         J.P.T

Binsfeldt gottseelig.  A. M. Hackenbram  Wittib.
An der Wegekreuzung Flaesheim-HalterAhsen-Sinsen wurde 1766 zum Gedenken an den Jäger Binsfeldt dieses Standbild errichtet. Die Witwe des an dieser Straße zu Tode gekommenen Jägers hat es gestiftet. Um das Ende Binsfeldts ranken sich bis heute erhaltene Sagen. Übereinstimmend soll er dabei von einem riesigen Hund angefallen worden sein, der ihn tödlich verletzte.
Nachdem die Statue von unbekannter Hand schwer beschädigt worden war, hat man sie restauriert und 1921 an gleicher Stelle in eine Kapelle gesetzt. Geschickte Sicherungen verhindern eine erneute Beschädigung.
Der Ort ist alljährlich Ausgangspunkt oder Ziel unzähliger Haardwanderungen.

Quelle: Text: Gerhard Verk

Für uns ging es dann weiter durch die Haard. Wir fuhren bis zum Kreuz und nahmen dann den linken Weg, den Halterner Weg. Ich hatte den in schlechter Erinnerung. Willi war den vor einigen Jahren mal mit uns gefahren. Da war ich noch ohne Pedelec unterwegs und der Weg forderte mir damals alles ab. Mein größter Feind, Steigungen. Davon gibt es auf dem Weg nach Hamm genügend. Auf den ersten 2,2 Km, bis zur Kreuzung Flaesheimer Weg sind 40 Höhenmeter zu überwinden. Für mich kein Problem mehr mit E-Motorunterstützung. Meine Größen mussten sich ganz schön quälen. Wir waren gerade losgefahren, da rief Friedel wir sollten doch mal stehenbleiben. Natz und Willi hörten ihn wohl nicht mehr. Ich fragte was ist. Er hatte ein Schild gesehen, etwa 30 Meter in den Wald herein. Das erweckte seine Neugierde. Wir fuhren ein Stück zurück, stiegen von unseren Rädern ab und gingen auf das Schild zu. Was wir fanden war der alte Römerbrunnen.

Der Römerbrunnen in der Haard 1920

Römerbrunnen in der Haard, 875 Jahre vor ChristusIn der Haard, ein kleines Stück nördlich von „St. Johannes“, findet man den sog. Römerbrunnen. Zusammen mit dem „Heiligen Baum“ in der Nähe, war er wohl Teil einer germanischen Kultstätte. Die Brunnenwandung besteht aus zwei hölzernen Halbschalen von einem Meter Durchmesser. Der um zwei Meter tiefe Schacht hält das ganze Jahr Wasser – selbst in den Sommermonaten.
Eine wissenschaftliche Untersuchung des Brunnenholzes hat ergeben, dass der dazu benutzte Baum etwa 850 Jahre nach Christus gefällt worden sein muss.
Das vor 1920 aufgenommene Foto belegt, dass die Oerer Bauern noch in dieser Zeit ihr Recht in Anspruch genommen haben, Vie in der Haard zu hüten.

Quelle: Archiv O-E / Text: Gerhard Verk

Der Stopp hatte sich gelohnt, denn den Brunnen hatte ich noch nie im Original gesehen, nur auf Bildern.

Das erste Bild zeigt das Schild mit der Info zum Brunnen. Das zweite Bild zeigt den Brunnen

Natz und Willi waren weitergefahren und wir fuhren den Beiden nach. Ab und zu sahen wir sie vor uns. Nach ca. 2 Km holten wir sie ein, weil sie auf der Höhe des Tiefen Pfad auf einer Bank saßen. Gegenüber auf der anderen Wegseite steht ein großer Findling, der Jupp Meis Gedächtnisstein.

Jupp Meis Gedächtnisstein

Geht man vom Wegkreuz „Zum St. Johannes“ den Halterner Weg etwa 2 km weiter Richtung Norden, so gelangt man zu einem großen Findling, der als Naturschutzdenkmal ausgewiesen ist.

Dieser Findling ist vor mehr als 200 000 Jahre durch die Eiszeit von Skandinavien nach hierhin transportiert worden!

 

Im ersten Bild warten Natz und Willi auf uns Nachzügler. Im zweiten Bild hat es Friedel auch geschafft. Danach sitzen die Drei auf der Bank und diskutieren etwas. Danach sieht man das Naturdenkmal Nr. 18 mit seinen Infotafeln.

Nach der Trinkpause fuhren wir weiter. Nach 380 Meter erreichten wir die Recklinghäuser Straße und fuhren auf deren Radweg nach rechts weiter. Nach etwa 870 Meter erreichten wir den Forsthof Haard, der rechts an der Recklinghäuser Straße liegt. Die überquerten wir und fuhren dann auf einem Waldweg in Richtung Bossendorfer Damm, dem Zubringer zur A52 und A43. Den unterquerten wir nach 1,3 Km Fahrt auf schlechter Wegstrecke. Dahinter liegt das Dorf Hamm, an dessen östlichen Rand wir bis an die Marler Straße fuhren, sie überquerten und dann nach links zum kleinen Friedhof des Dorfes fuhren. Auf dem Friedhof steht die Pfarrkirche Heilige Kreuz. An der Friedhofsmauer, gegenüber der Kirche gibt es oberhalb der Gräber der ehemaligen Pfarrer der Gemeinde eine Bank Dort machten wir unsere Fleischwurstpause. Auf einem geweihten Feld hatten wir das auch noch nie getan. Aber die Wurst schmeckte wie immer.

Die Pfarrkirche Heilig Kreuz in Hamm-Bossendorf und ihr Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich
(KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen
Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert.
Bruchsteinsaal Mitte des 14. Jahrhunderts, aus Umbau und Erweiterung eines älteren Baus hervorgegangen. Westturm aufgrund
der Lage am Kanal weithin sichtbar.
Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende
Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere
Bewahren und Sichern von Elementen, Strukturen, Nutzungen sowie Ansichten und Sichträumen von historischen Objekten
Sichern kulturgeschichtlich bedeutsamer Böden
Bewahren und Sichern archäologischer und paläontologischer Bodendenkmäler in ihrem Kontext
Aus: Landschaftsverband Rheinland / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr,
2014

Oben sieht man eine Bilderserie mit unserer Fahrt auf der Recklinghäuser Straße. Dann auf dem Weg ins Dorf Hamm und zum Friedhof. Danach sieht man einige Gräber und dann die Kirche. Danach die Grabplatten der ehemaligen Pfarrer und meine Großen auf der Bank mit ihrer Fleischwurst. Am Ende noch einige Bilder aus der Kirche, die schlicht gehalten ist. Das letzte Bild zeigt dann das große Steinkreuz auf dem Friedhof.

Zu uns gesellte sich dann noch ein Radfahrer. Wie er uns erzählte war er ein Eingeborener. Er hatte ein nagelneues Pedelec der Marke Flyer. Da er nicht gut zu Fuß sei, da seine Knie vom Fußball kaputt seien, müsse er mindestens 3 Stunden jeden Tag Radfahren. Das tue er schon sein ganzes langes Leben. Er sei 85 Jahre alt. Na dann haben wir ja auch noch eine lange Radfahrkarriere vor uns. Wir wünschten ihm weiter gute Fahrt. Er zeigte uns noch den Weg zum Wesel-Datteln-Kanal. Wir fuhren los. Von der Kirche aus fuhren wir zur Marler Straße, dort nach links und dann nach 110 Meter gleich wieder nach rechts. Der Weg Lippetal brachte uns an den Leinpfad des Kanals. Auf den fuhren wir nach links in Richtung Sickingmühle. Der Leinpfad dort war seid langem der bestpräparierte  Leinpfad. Sehr eben und fest war die oberste Schicht. Da wir auch noch einen leichten Rückenwind hatten, liefen unser Räder wie von selber. So ließen wir uns 3,8 Km treiben. Auf der anderen Kanalseite lag zunächst das Lippetal, das sich von Hamm-Bossendorf bis kurz vor dem ehemaligen Schacht der Zeche Auguste-Victoria erstreckt. Danach beginnt der Neubau des Lippedeiches auf de Halterner Seite. Das kann man aber von der Marler Seite des Kanals aus nicht sehen.

HaLiMa-Deiche beiderseits der Lippe zeigen erste Konturen

Durch die Verlegung der Deiche ins Hinterland muss auch ein neues Pumpwerk an anderer Stelle gebaut werden. Vom Standort am Biotop Meinken leitet sich der Name ab: Pumpwerk Haltern-Meinken.

Im Hinterland entsteht auch ein neues Pumpwerk am Biotop Meinken

Haltern/ Marl. Nach rund 15 Monaten Bauzeit für die neuen Hochwasserschutzdeiche in Lippramsdorf und Marl nimmt das „HaLiMa“-Projekt erste Formen an: Auf der Marler Seite ist die Erhöhung des Hinterlandes inzwischen so weit fortgeschritten, dass der zukünftige Geländeverlauf nach Abriss der alten Deiche sichtbar wird. Auf der Halterner Seite nimmt die so genannte Ausgleichsschicht als „Fundament“ für den neuen Deich eine gigantische Fläche ein. Und direkt dahinter ist ein Kreis aus Bohrpfählen in den Boden gerammt worden, in dessen Inneren der Lippeverband ein neues Pumpwerk zur Hinterlandentwässerung baut.

Auf der Nordseite der Lippe hat der Lippeverband zwischen dem Bergwerksgelände Auguste Viktoria 8 und dem Oelder Weg den Oberboden abgeschoben und anschließend mit dem Deichbau begonnen. Auf einer Ausgleichsschicht von bis zu zwei Metern Stärke, die zunächst eine vollkommene ebene Grundlage für den Deichbau schafft, wurden geosynthetische Dichtungsbahnen aufgebracht und mit Erde bedeckt. Die Ausgleichsschicht ist mittlerweile zu ca. 80 Prozent fertig.Parallel dazu wurde im August mit dem Bau des Pumpwerks Haltern Meinken begonnen. Hierzu wurden 64 Bohrpfähle mit ca. 17 m Länge und einem Durchmesser von 1,20 m eingebracht. Seit Anfang November wird im Innenraum zwischen den Pfählen der Boden ausgehoben – so entsteht das „Kellergeschoss“ des neuen Pumpwerks.
Denn im Hinterland der Deich müssen große Flächen ständig entwässert werden. Dazu fördert bisher das Pumpwerk Haltern-Mersch das Wasser durch eine stählerne Leitung über den Deich zur Lippe. Durch die Verlegung der Deiche ins Hinterland muss auch ein neues Pumpwerk an anderer Stelle gebaut werden. Vom Standort am Biotop Meinken leitet sich der Name ab: Pumpwerk Haltern-Meinken. Auf dem Südufer der Lippe hat der Lippeverband im Bereich des Chemieparks eine so genannte Vorschüttung am Wesel-Datteln-Kanal fertig östlich des Kugeltanklagers bereits gestellt, westlich davon wird das Material für die Geländeerhöhung zwischen dem Kugeltanklager und dem Oelder Weg zur Zeit eingebaut.

Der Boden kommt per Schiff, aktuell sind es täglich bis zu 1.800 Kubikmeter Bodenmaterial, die von der zweiten großen Lippeverbands-Baustelle bei Haus Vogelsang in Datteln-Ahsen per Schubverband über den Kanal bis zum neuen Anleger am Hafen AV gelangen und von dort ins Baufeld transportiert werden.

Quelle: Lokalkompass Haltern
Ich denke 2020 können wir wieder auf Halterner Seite auf dem neuen Deich in Richtung Marl fahren. Leider nicht mehr so nah an der Lippe. Wir erreichten die westliche Spitze von Sickingmühle und mussten dort gezwungener Maßen vom Leinpfad abfahren, da das Betriebsgelände des Chemieparks uns den Weg versperrte.
Oben die Bilder vom Kanal.
Wir fuhren dann auf die Straße Wasserwerks Weg, die uns bis zur Straße Zur Freiheit brachte. Dort ging es nach halblinks auf diese Straße. Sie verläuft durch den südlichen Teil von Sickingmühle. Dann kamen wir auf die Straße Hübelswick, die wie die folgende Straße, Flurstraße, durch ein Waldgebiet verläuft, dass direkt am Betriebsgelände des Chemieparks entlang verläuft. Nach insgesamt 1,6 Km weiter, von Kanal aus gemessen, erreichten wir die Carl-Duisberg-Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Sickingmühle bis zur Carl Duisberg Straße.
Wir fuhren auf der Carl Duisberg Straße in Richtung Waldsiedlung. Friedel und Natz suchten dann den Abzweig den sie fahren wollten. Den fanden sie dann nach ca. 570 Fahrt auf der Straße. Es ging nach rechts an einem großen Werksparkplatz des ehmaligen Schacht 3 der Zeche Auguste-Victoria entlang und dann weiter in einen Grüngürtel zwischen Waldsiedlung und südöstlicher Spitze des Chemieparks. Ein schmaler Weg führte uns 1,2 Km bis zur Knappenstraße. Dort fuhren wir nach Rechts und überquerten Bahnschienen, die in den Chemiepark führten. Danach ging es gleich nach Links. Wir unterquerten die A52, die dort sehr nahe am Chemiepark vorbeiführt. Natz hatte sich gemerkt, dass wir nach der Brücke weiter geradeaus fahren mussten. 2 Männer, die uns dort begegneten, bestätigten uns den Weg.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg vorbei am Gelände des ehemaligen Schacht 3 von AV. Dort stehen noch alte Gebäude.
Im vierten Bild fährt Friedel vor mir auf dem schmalen Weg durchs Grüne. Die beiden letzten Bilder zeigen den Bahnübergang.
Im Jahr 1923 begann man etwa 2,5 km nördlich von Schacht 1/2 mit den Teufarbeiten für den Schacht 3. Geplant war eine Doppelschachtanlage. Wegen der Ruhrbesetzung im Januar 1923 mussten die Arbeiten jedoch bis 1925 eingestellt werden. Die Besetzung durch französische und belgische Truppen führte auch zu einem Rückgang der Kohleförderung. Der Betrieb der Zeche wurde durch die Abgaben an die Besatzungsmächte zunehmend unrentabel. Erst nach Ende der Besetzung normalisierte sich der Betrieb einigermaßen, obwohl der Kohleabsatz zunächst stagnierte weil auch die Kohleabnehmer unterbeschäftigt waren. Die Teufarbeiten am Schacht 3 wurden 1925 aber wieder aufgenommen. Ein Jahr später erreichte der Schacht bei circa 680 m das Karbon. Kurz vor der Inbetriebnahme des Schachtes AV 3 brachen am 24. Juli 1927 Schwimmsande ein und verschütteten fünf Bergleute. Die Arbeit an Schacht 3 wurde daher vorerst eingestellt und konnte erst 1937 wieder aufgenommen werden.1934 begannen die Aufwältigungsarbeiten von Schacht 3, der 1937 in Betrieb gehen konnte. Westlich von Schacht 3 entstanden die Chemischen Werke Hüls. 1937 übernahm die IG Farbenindustrie AG die Zeche, die aber ihren Namen behalten durfte. 1938 erreichte die Jahresförderung von Auguste Victoria 1,5 Millionen t, in der Kokerei wurden 521.000 t Koks produziert. Im gleichen Jahr begann auf Schacht 4/5 der Abbau der 1930 zufällig entdeckten Blei-Zink-Erzvorkommen im „William-Köhler-Gang“. 1939 wurde 3 Kessel eines neuen Hochdruckkesselkraftwerks in Betrieb genommen.
                                                                                                                                                                                                                            Hinter der A52 waren wir dann im Stadtteil Hüls, bekannt durch die Chemischen Werke Marl Hüls. Es ging wieder durch durch einen Grünstreifen, entlang der Bahnschienen, die aus dem Werk zu einer Hauptstrecke verlaufen. Nach 780 Meter Fahrt machte dann der Weg einen Rechtsknick und lief dann von der Haupstrecke nach Westen weg. Zunächst überquerten wir den Lipper Weg und dann nach 840 Meter die Rappaportstraße. Sofort dahinter rechts am Weg liegt das Gebäude der Recklinghäuser Zeitung. Danach überquerten wir noch die Kampstraße und erreichten dann ein Industriegebiet, dass rechts vom Weg liegt und wohl schon auf dem Gebiet von Marl Brassert steht. Danach ging es fast Übergangslos in das nächste Industriegebiet über. Nach der Überquerung der Sickingmühler Straße lag dann das Gebiet der ehemaligen Zeche Brassert vor uns. Dort haben sich heute ein Toombaumarkt, sowie der Holzfachmarkt Bunzel angesiedelt.                                                                                                                                                                               Zeche Brassert                                                                                                                                                                                                 Die Zeche Brassert war die kleinere der beiden Marler Anlagen und hatte wegen der ungünstigen Bedingungen im Mutterkonzern nie eine sichere finanzielle Basis. Sie gehörte ab 1917 zu den Rheinischen Stahlwerken in Duisburg. Diese hatten schon in geringerer Entfernung Zechen, die auch Kokskohle abbauten. Die auf Brassert anstehende Gas- und Gasflammkohle war eher für Kraftwerke geeeignet. Dazu kam, dass die Kohle sehr hart war und nur maschinell mit Schrämmaschinen abgebaut werden konnte. Diese waren im frühen 20. Jahrhundert technisch noch nicht ausgereift. Erst der Bau eines Kraftwerks 1960 konnte die drohende vorzeitige Stillegung abwenden, aber nicht verhindern. Daher fehlte auch die üblicherweise vorhandene Kokerei.
Der Name geht auf den Berghauptmann Hermann Brassert zurück, der als Schöpfer des Allgemeinen Preußischen Bergrechts gilt. Um die Zeche entstand auf in der damals überwiegend bewaldeten Gegend der heutige Marler Stadtteil Brassert, der nach dem Bau der neuen Marler Mitte nahe am Stadtzentrum liegt. Die Stadt ist wie weiter östlich Bergkamen aus Dörfern und den Zechen mit ihren Siedlungen entstanden. Da für Marl schon 1923/24 der sog. „Rappaport-Plan“ (nach dem späteren Direktor des SVR benannt) aufgestellt wurde ist mit Verzögerungen eine relativ gute Infrastruktur entstanden.Die Schachtanlage 1/2 liegt auch heute noch mit den angrenzenden Siedlungen am Rand eines stark bewaldeten Gebiets, die daher eine hohe Wohnqualität aufweisen. Von den Betriebsanlagen ist fast nichts erhalten. In den Gebäuden am Zecheneingang besteht eine Radverleihstation. Von hier erreicht man über gut ausgebaute Radwege die Lippeaue und den Naturpark Hohe Mark ohne große Höhenunterschiede. Etwa die Hälfte der ehemaligen Zechenfläche ist für Freizeitaktivitäten hergerichtet. Das Angebot reicht von Skaterbahn über Minigolf bis zu Tennis. Der Rest ist Gewerbegebiet unter Nutzung einiger weniger kleinerer erhaltener Gebäude.
An den Bergbau erinnert eine Seilscheibe im Kreisverkehr an der Zufahrt zum Gewerbegebiet. Daneben liegt Schacht 1 liegt im Grünstreifen eines Tennisplatzes. Der Schacht 2 mit mehreren Revisionsöffnungen befindet sich gegenüber auf einem Firmenparkplatz.Quelle: Zeche Brassert Oben die Bilder zeigen unseren Weg zum ehemaligen Zechengelände. Das letzte Bild zeigt Willi, der in den Freizeitpark Brassert fährt, der auch auf dem ehemaligen Zechengelände entstanden ist.Wir durchfuhren den Freizeitpark und erreichten dann die Brassertstraße. Dort fuhren wir nach links auf die Brassertstraße. Natz hatte die Hoffnung, dass wir auf der Straße, die in Richtung Citysee führte, einen Becker zu finden. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Bei uns in Datteln gibt es alle 100 Meter einen Becker, doch in Marl scheint das anders zu sein. Auf einem Km Fahrt fanden wir keinen Bäcker der uns zusagte. Wir wollen ja auch immer einen Kaffee trinken. Die zwei die wir sahen, sahen nicht so aus, als gebe es dort Kaffee. So fuhren wir die Straße zu Ende und überquerten dann die Hervster Straße zweimal und waren dann am Citysee. Dort überlegten wir kurz ob wir in den Marler Stern gehen. Das machten wir aber dann doch nicht und entschieden wir fahren zur Bergstraße. Dort sollten wir etwas zu Essen bekommen. So fuhren wir zunächst vom Marler Stern über die Josefa Lazuga Straße bis zur Herzlia Allee, die wir nach 520 Meter überquerten. Danach fuhren wir auf der Bergstraße in Richtung Osten weiter.

Oben sieht man zuerst die Bilder aus Brassert. Danach den Weg zum Citysee in Marl Mitte. Zum Schluss Bilder vom Citysee und von der Bergstraße. Das letzte Bild zeigt eine Nachbildung der Freiheitsstatue über einem Reisebüro.

Wir brachten dann 1,3 Km Fahrt auf der Bergstraße, dann fanden wir ein Lokal das uns gefiel. Mr. Topkapi, ein türkisches Schnellrestaurant, kurz hinter der katholischen Kirche Sankt Josef. Die haben einen Biergarten, was uns an dem schönen Tag gefiel. Wir setzten uns und bestellten uns dann einen kleinen Snack. Chefsalat, Dönertasche und Pizza waren sehr lecker. Bier bekamen wir dort nicht, weil die Muslime noch Ramadan hatten. Der nette junge Mann brachte uns unser Essen und wir ließen es uns schmecken. Danach bezahlten wir und es ging weiter. Wir wollten noch am Hotel Lohmühle vorbeifahren und suchten den Weg. Nach 140 Meter Fahrt nach Osten, hatten wir den Weg gefunden. Es ging nach rechts auf die Straße Langehegge. Auf der fuhren wir nur 170 Meter und bogen dann nach rechts in einen schmalen Weg ein. Der führte uns südlich an der Paracelsusklinik vorbei, bis zur Loekampstraße. Die überquerten wir und fuhren dann südlich am Loekampgymnasium vorbei, bis zum Loemühlenweg. Dort bogen wir nach rechts ab. Dort wir es dann noch einmal ländlich. Vorbei an den Tennisplätzen der Tennisgemeinschaft Hüls e.V. Dann hatten wir das Hotel Loemühle erreicht. Wir fuhren zunächst westlich an ihm vorbei. Dann ging es kurz nach Westen und dann auf das Hotelgelände. Das Hotel ist seid einiger Zeit geschlossen, aber es sieht dort immer noch alles sehr gepflegt aus.

Oben die Bilder zeigen Eindrücke von der Bergstraße und dann unseren Weg nach dem Essen in Richtung Hotel Loemühle. Am Ende noch Bilder vom Hotel und vom alten Mühlenteich.

Zwei Interessenten aus der RegionInvestoren wollen Loemühle wieder öffnen

MARL Das beliebte Ausflugslokal und Hotel Loemühle – Wahrzeichen des Stadtteils Hüls und Treffpunkt für Sauna-Fans – soll wieder öffnen. Zwei Unternehmer aus der Region sind als Käufer für das geschichtsträchtige Anwesen in der engsten Auswahl.

  • Das Hotel Loemühle schloss Ende August seine Pforten. Zwei Unternehmer interessieren sich für den Komplex.Foto: Torsten Janfeld

Wie unsere Redaktion aus zuverlässiger Quelle erfuhr, passen die beiden Interessenten in das Anforderungsprofil, das die Loemühle-Eigentümerin Kerstin Klaeser an mögliche Erwerber stellt. Nach wie vor legt sie Wert darauf, dass die Loemühle in ihrem Wesen erhalten bleibt. Wie wir berichteten, wäre ein Käufer besonders willkommen, der auch in dem Objekt wohnen würde. Ganz bewusst, so ließ sie über einen Sprecher mitteilen, habe man in den letzten Monaten in der Region gesucht – nach wie vor nach einem Käufer, nicht mehr nach einem Pächter. Bei den beiden Kaufinteressenten handle es sich um mittelständische Unternehmer aus der Gastronomie- und Hotellerie-Branche. Ein Beratungsunternehmen soll jetzt der Eigentümerin bei der Entscheidung helfen.

Ganz bewusst haben sich die Geschäftsfrau und ihr Sprecher auch ein eher großzügiges Zeitfenster gesetzt: Zwölf bis 16 Monate darf es demnach dauern, bis die Loemühle in neuer Hand wieder ihre Türen für Gäste öffnet. Das heißt: Mit etwas Glück könnte im Spätsommer 2018 wieder Betrieb herrschen.

Am Ende wird der Käufer entscheiden, was aus dem Riesenobjekt (Grundstücksgröße: 17 840 Quadratmeter) wird. Einige Ideen wollen ihm die Verkäufer aber unterbreiten. So könnte ein zusätzliches Bettenhaus auf dem riesigen Parkplatz die Kapazität von 47 Zimmern erhöhen. Die Außenflächen könnten intensiver als bisher für Außengastronomie genutzt werden.

Quelle: Marler Zeitung Robert Klose Redaktion Marl
Wollen wir hoffen, dass es alles so klappt. Wir mussten weiter, Wir fuhren wieder nach Osten und erreichten den Ovelheider Weg und überquerten den. Vor uns lag das Freibad Hüls. Vor seiner Liegewiese fuhren wir nach Rechts. Dann nach einigen Metern wieder nach Links. Wir fuhren dann durch ein sehr neues Baugebiet mit sehr schönen Häusern. Wir erreichten die Hülsstraße, überquerten sie und fuhren dann auf dem Radweg nach rechts. nach weiteren 450 Meter bogen wir dann nach links auf den Löntroper-Grenzweg ein. Auf dem Weg ging es 630 Meter weiter nach Osten. Wir erreichten die Hülsbergstraße. Auf die bogen wir kurz nach rechts ab, um dann nach 130 Meter gleich wieder nach Links auf den Weg Korthauser-Heide. Der Weg führt zuerst nach Süden und macht dann einen Linksknick in Richtung Osten. Der Weg läuft auf die A43 zu. Die überquerten wir dann.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Hotel Loemühle durch die Neubausiedlung mit den schönen Häusern. Danach durch die Felder bis zur A43. Auf der Brücke haben wir eine kurze Pause gemacht.
Nach der Brücke ging es weiter in das Naturschutzgebiet Burg über den Weg Korthauser Heide. Nach etwa 800 Meter erreichten wir den Burgweg, auf den wir nach rechts einbogen. Nach weiteren 560 Metern auf dem Burgweg erreichten wir die Halterner Straße. Von der Gräwenkolkstraße aus überquerten wir die Halterner Straße. Friedel hatte dann die Idee geradeaus in die Obersinsener Straße zu fahren. Dort wollte er schauen, ob man über das Gestüt Schröderhof zum Weg Herbstheide kommt. Der Weg hätte uns dann durch die Honermannsiedlung gebracht und dann weiter nördlich an der Berghalde der Schachtanlage General Blumenthal Schacht 8 vorbei. Wir versuchten es und waren dann auf dem Gestüt enttäuscht, da es dort anscheinend nicht weiter ging. So fuhren wir wieder den Weg zurück und dann nach links auf den Radweg der Halterner Straße. Ich glaube wir haben zu früh aufgegeben. Denn wenn ich mir das in Google Earth ansehe, bin ich mir fast sicher das wir über den Hof gekommen wären.
Oben der Ausschnitt aus Google Earth, der uns eindeutig zeigt, dass wir, wären wir ein Stück weiter auf den Hof gefahren, dann hätten wir den Weg gesehen. Wenn wir nächstes Mal dort hinkommen, dann machen wir das.
Oben die Bilder habe ich in der Burg gemacht. Zuerst am Silvertbach, in dem Hunde sich abkühlten. Die letzten Bilder sind dann im Bereich des Gestüts Schröderhof entstanden.
Wir fuhren auf der Halterner Straße in Richtung Mühlenstraße und bogen auf die nach 660 Meter nach Links ein. Über die Mühlenstraße erreichten wir die Brandstraße, nach dem wir die Bahnlinie Recklinghausen- Sinsen überquert hatten. Über die Brandstraße erreichten wir die Berghalde und fuhren an ihr vorbei. Die Straße brachte uns an den Börster Grenzweg. Auf dem fuhren wir 390 Meter und bogen dann nach links auf den Börster Weg ein. Der verläuft in einem 45 ° Bogen wieder auf den Börster Grenzweg. Wir bogen auf seiner Hälfte nach links auf die alte Zechenbahntrasse ab. Erreichten diese und fuhren nach rechts weiter. Dann waren da Absperrungen auf der Zechenbahntrasse, sodass wir schon abfahren wollten. Da überholte uns ein Radfahrer der uns mitteilte, dass wir bis zur Recklinghäuser Straße auf der Trasse weiterfahren könnten. Wir folgten ihm. Er erzählte uns, dass zur Zeit Wasserrohre auf der Trasse verlegt werden, um das Wasser aus dem Überlaufbecken, das links an der Trasse liegt, über diese Leitungen in den Mühlenbach zu befördern. Wir kamen durch. An der Recklinghäuser Straße fuhren wir von der Trasse herunter, überquerten die Straße und fuhren nach links weiter. An der Groß Erkenschwicker Straße bogen wir nach rechts ab um dann gleich die Straße zu überqueren und in die Friedrichstraße einzubiegen. Die verläuft hinter dem Giebelhof. Nach 180 Meter erreichten wir die Schulstraße und bogen nach links in die ein. Nach 30 Meter ging es dann nach rechts auf die Klein-Erkenschwicker-Straße.
Das erste Bild zeigt einen Teil der Kirche Sankt Peter und Paul an der Wilhelmstraße. Dort wo seid vielen Jahren der Oerer Weihnachtsmarkt stattfindet. Danach eine Skulptur und dann die Klein-Erkenschwicker-Straße in Richtung Essotankstelle.
Wir fuhren bis zur Essotankstelle hoch und überquerten dort die Ahsener Straße. Dann ging es noch einmal kräftig bergan bis zum Hünenplatz. Den ließen wir links liegen und fuhren weiter auf der Klein-Erkenschwicker-Straße. Rechts kam dann die Erkenschwicker Halde. nach etwas mehr als einen Km erreichten wir dann die Straße Holtgarde. Dort bogen wir kurz nach rechts ab, um dann gleich wieder nach links in die Karlstraße einzubiegen. Die fuhren wir bis zur Schachtstraße und bogen nach rechts auf die ein.
Die drei ersten Bilder zeigen die Klein-Erkenschwicker-Straße und den Hünenplatz. Die beiden letzten Bilder sind im Industriegebiet an der Karlstraße entstanden.
Wir fuhren auf der Schachtstraße bis zur Ewaldstraße. Die überquerten wir und fuhren nach links bis zur Verbandsstraße. Auch die überquerten wir und fuhren dann auf den Weg Zum Gutacker. Der machtdort gleich einen Knick nach rechts und verläuft dann über den Hof Janninghof und weiter auf die Alte Hagemer Landstraße. Nach 180 Meter hinter dem Hof bogen wir nach rechts ab. Wir unterfuhren die alte Zechenbahntrasse und erreichten dann nach 710 Meter das Wegekreuz an der Ecke Dahlstraße-Alte Hagemer Landstraße. Dort machten wir noch einmal eine kurze Pause.
Bild eins zeigt den kleinen Bach am Gutacker. Das letzte Bild zeigt mal wieder Datteln Vier, das Unvollendete.
Wir fuhren nach der Pause weiter und erreichten dann die Telemannstraße. Die fuhren wir zu Ende und bogen nach links auf die Schubertstraße ein. Nach 170 Meter war dann der Hagemer Kirchweg erreicht. Wir fuhren nach rechts und verabschiedeten uns dann vom Friedel, der fast zu Hause war. Wir drei Anderen fuhren gemeinsam  weiter in den Hötting. Dort verabschiedet sich zunächst Natz und dann Willi. Ich erreichte gegen 17 Uhr unseren Garagenhof.
Männer wir sind 69 Km am Montag gefahren. Die Tour war schön, aber auch teilweise anspruchsvoll, da es in der Haard immer Berge gibt. Wir haben auch am Montag wieder neue Wege erkundet.
Opaju