Fahrradtour 20.05.2019(Zum Alten Markt nach Dortmund)

Am 20.5. 2019 sollte das Wetter mal wieder unbeständig sein. Es könnte Gewitter mit Starkregen geben. Sollten wir da überhaupt eine Tour planen. Ich fragte per WattsApp meine Großen, was wir tun sollten. Natz meldete sich gleich ab, da er noch einmal die Handwerker habe. Willi wäre dabei und Friedel auch. Wenn es möglich wäre, wollten wir einmal wieder zum Alten Markt in Dortmund fahren. Wir verabredeten als Startpunkt die Löringhofbrücke die den Dortmund-Ems-Kanal, überspannt. Die steht etwa 400 Meter nördlich vom neuen Dattelner Kraftwerk, das unvollendete. Das ist immer noch nicht am Netz.

Ich fuhr von zu Hause über den Ostring und dann über den Südring bis zur Heibeckstraße und bog dort nach rechts zum Kanal ab. Über die Zechenbrache Emscherlippe 3/4 erreichte ich den Kanal in dem Bereich wo der Datteln-Hamm-Kanal vom DEK abzweigt. Dort ist ein neuer Weg am ehemaligen Zechenhafen angelegt worden. Dort fuhr ich nach rechts in Richtung Löringhof Straße. Beim anfahren der Brücke sah ich schon Friedel, der dort schon stand. Nach einer Fahrt von 1 Km, entlang des DEK, bog ich dann vom Leinpfad nach rechts ab. Ich fuhr hoch zur Brücke. Dort begrüßte ich Friedel. Gemeinsam warteten wir auf Willi, der ein paar Minuten später erschien. Wir begrüßten ihn und mussten ihm noch einmal persönlich unser Beileid aussprechen, da sein Vater vor zwei Wochen verstorben war.

Die Bilder zeigen wie diesig es am Montagmorgen war. Und warm war es auch nicht. Friedel und Willi kamen mit Kurzarmhemden und nur eine Weste darüber an. Mir liefen Kälteschauer bei deren Ansicht über den Rücken. Ich war dicker angezogen, sonst wäre ich gestorben.

Bild eins zeigt den Abzweig des Datteln-Hamm-Kanal vom DEK. Das zweite Bild zeigt den neuen Weg in Richtung Löringhofbrücke und im Hintergrund Datteln vier. Das nächste Bild zeigt eine einsame Ente auf dem Kanal. Das vierte Bild ist schon von der Löringhofbrücke aus in Richtung Hammerkanal fotografiert. Wir Dattelner nennen den Datteln-Hamm-Kanal oft so. Im nächsten Bild, ohne Brückengeländer, sieht man noch einmal den Kanal. Rechts im Bild sieht man die Behelfsbrücke, die demnächst beim Neubau der Löringhofbrücke, auf die alten Wiederlager gelegt wird. Die sieht man in der Bildmitte, rechts und links vom Kanal. Das letzte Bild zeigt dann das alte und neue Dattelner Kraftwerk.

Wir überquerten die Brücke und auch die Straße Im Löringhof und fuhren auf der rechten Seite in Richtung neues Kraftwerk. Dabei hatte ich noch einmal einen freien Blick auf das alte, schon abgeschaltete Kraftwerk. Im Vordergrund sieht man noch Strukturen des neuen Kraftwerks im Bereich Kohlelagers.

Oben das beschriebene Bild.

Wir fuhren weiter in Richtung Recklinghäuser Straße, die Verbindung zwischen Waltrop und dem Hebewerk Henrichenburg. Die Straße erreichten wir nach 2,9 Km Fahrt, von der Löringhofbrücke aus. Wir bogen nach rechts ab und fuhren ca. 660 Meter. Dort mussten wir die Recklinghäuser Straße überqueren, weil wir den DEK überqueren mussten. Wir fuhren über die Lohburger Straße zur Kanalbrücke hoch. Vor der Kanalbrücke stand links eine witzige Spargelreklame vom Hof Niermann. Willi hatte da schon angehalten und wollte ein Selfi mit uns drei machen.

Oben das erste Bild ist noch auf der Straße Im Löringhof gemacht. Das nächste auch noch. Bild drei zeigt dann Willi vor der Spargelreklame, die wie ein Luftballon, aufgeblasen war. Danach dann das Selfi von uns dreien.

Die vier Bilder oben sind alle an der Brücke über den DEK gemacht. Bild eins zeigt im Hintergrund ein Spargelfeld, im Vordergrund die Leine, die die Spargelreklame gerade hielt. Das zweite Bild zeigt junge Enten auf dem Kanal. Bild drei zeigt den Kanal in Richtung Dortmund. Das letzte Bild den Kanal in Richtung altes Hebewerk Henrichenburg.

Wir überquerten die Brücke und fuhren weiter auf der Lohburger Straße in Richtung Castrop-Rauxel Ickern. Es ging vorbei am Lohburger Modellflug Sport-Club e.V. , den wir etwa nach 730 Meter Fahrt erreichten. Noch 200 Meter weiter steht dann links am Weg der Gasthof Zur Lohburg. Auch an den fuhren wir vorbei. Der Gasthof hat eine lange Geschichte.

Zur Lohburg · Historie

Der Rittersitz Lohburg wurde 1611 erstmals urkundlich erwähnt

Bis 1750 wohnte dort der Rentmeister von Ickern

1779 fiel Haus Ickern und die Lohburg an die verwitwete Freifrau von Bodelschwingh

1883 ging die Lohburg in den Besitz des Hofes Felling Oberwiese über und wurde von der Familie Rodegro bewirtschaftet

21. April 1921 Genehmigung zum Verkauf von nicht geistigen Getränken zum Genuße auf der Stelle

16. August 1951 Nachtrag: Erlaubnis zum Ausschank von Flaschenbier unter der Auflage, die Trinkhalle mit einer Einrichtung zu versehen, die eine Entnahme ständig frischen Wassers ermöglicht

Bis zum 31.07.1958 bewirtschaftete die Familie Rodegro die Gartenwirtschaft Zur Lohburg.

Am 1. August 1958 kauften Richard und Carola Niedermeier von Familie Brinkmann genannt Felling die Lohburg

Bewirtschaftet wurde die Gartenwirtschaft bis 1963 von den Großeltern Maria und Heinrich Ehlhardt

Nach dem Umbau durch Richard und Carola Niedermeier wurde aus der Lohburg die Gast- und Gartenwirtschaft „Zur Lohburg“

1990 setzten sich die beiden zur Ruhe und Tochter Anette Niedermeier übernahm den Betrieb.

2010 führt sie ihn in der 3. Generation als Familienbetrieb

Quelle: Website des Besitzers

Wir fuhren noch einmal 200 Meter weiter und bogen dann nach links auf einen Waldweg ein. Dem folgten wir 600 Meter und erreichten dann die Straße Am Rapensweg. Über die fuhren bis zur Ickerner Straße, die wir dann überquerten. Danach fuhren wir noch etwa 200 Meter auf dem Am Rapensweg um dann nach links abzubiegen auf die Straße Am Kärling. Die brachte uns nach 340 Meter zur Zechenstraße. Auf die bogen wir nach links ein und durchfuhren dann das Tor zum Kulturzentrum Agora.

Das Kulturzentrum AGORA ist ein seit über 30 Jahren bestehendes Kultur – und Begegnungszentrum in Trägerschaft der Griechischen Gemeinde Castrop-Rauxel e.V., dessen Vorstand ausschließlich ehrenamtlich tätig ist. Es befindet sich auf einem ehemaligen Zechengelände und verfügt über ein eigenes Amphitheater und Kulturcafé, einen Spielplatz sowie mehrere Schulungs- und Konferenzräume auf insgesamt 1000 m² Innen- und 9000 m² Außenfläche.

Mittlerweile stellt das Zentrum die “Neue soziale Mitte” des Stadtteils Castrop-Rauxel Ickern dar, die täglich von über 300 Menschen besucht wird. Es bietet variantenreiche Beratungs-, Sprach-, Qualifizierungs- und Integrationsangebote für Menschen jeden Alters, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund.

Quelle: Website des Kulturzentrums

Dort machten wir eine Pause.

Oben im ersten Bild sieht man den Modelflugplatz. Im zweiten sieht man dann die Gaststätte Zur Lohburg. Im Bild drei fährt Friedel auf den Abzweig nach links zu. Danach sieht man die Bilder aus der Siedlung, bevor wir nach links auf die Straße Am Kärling eingebogen sind. Die nächsten drei Bilder zeigen Eindrücke von Am Kärling. Die letzten vier Bilder zeigen dann das Agora. Das letzte Bild Willi und Friedel  am Tisch sitzend.

Friedel zeigte noch einmal stolz seinen Enkel. Danach machten wir uns wieder auf den Weg. Wir fuhren über die Horststraße, überquerten die Autobahn und auch die Emscher und bogen dann nach links ab auf den Emscherradweg. Dort lag links die Justizvollzugsanstallt Castrop-Rauxel. An der fuhren wir vorbei und erreichten nach 580 Meter Fahrt  das Rückhaltebecken der Emscher. Durch das fuhren wir durch.

Hochwasserrückhaltebecken

An der Stadtgrenze zwischen Dortmund­-Mengede und Castrop­-Rauxel-­Ickern entsteht seit einigen Jahren ein neues Nah­erholungsgebiet. Als Hochwasserrück­haltebecken (kurz HRB) angelegt, soll das Gelände mit einer Größe von ungefähr 46 Fußballfeldern und mit einem geplanten Rückhaltevolumen von rund 1,1 Mio. Kubik­metern in erster Linie abwärts gelegene Siedlungsbereiche schützen. Das HRB, welches von der Emscher durchflossen wird, eröffnet zugleich einzigartige Naturräume, viele seltene Vogelarten finden hier neue Brut- und Rastgebiete.

Quelle: Emscherkunst 2016

Nach 1,6 Km Fahrt erreichten wir dann die A 45, unter der wir herfahren mussten. Es ging nach links und dann nach links und dann nach rechts.

Die ersten Bilder zeigen die Autobahn und die Emscher, über die wir fahren. Danach sieht man Details der Justizvollzugsanstalt. Danach sieht man den Emscherhof. In den nächsten beiden Bildern sieht man das Sperrwerk der Emscher. Das kann geschlossen werden bei Hochwasser und schützt so die nachliegenden Städte. Im nächsten Bild fährt Willi auf den Turm zu. Die Bilder danach zeigen das weitläufige Gebiet, des Wasserrückhaltebeckens, das zwischen Castrop und Dortmund-Mengede liegt.

Wir hatten die A45 hinter uns gelassen und fuhren etwa 600 Meter weiter und kamen nach Mengede herein. Dort mussten wir ganz kurz von der Emscher nach rechts fahren, weil dort ein Zufluss in die Emscher uns den Weg versperrte. Wir überquerten den Zufluss etwa 80 Meter weiter nach rechts. Über die Strünkedestraße überquerten wir den Zufluss und fuhren dann gleich wieder nach links an die Emscher. Es ging weiter nach Mengede herein. Noch einmal mussten wir einen Schlenker fahren. Wieder war da ein Zufluss im Wege. Nach dem wir den umfahren hatten lag dann links von uns ein Kleingartenverein.

Im Hintergrund sieht man die Kirche von Mengede. Früher muss es dort eine arge Geruchsbelästigung  gegeben haben, da die Gärten direkt an der Emscher lagen. Heute ist die Geruchsbelästigung nicht mehr so hoch.

Wir fuhren dann noch etwa 1,7 Km an der Emscher entlang und mussten dann aber von der Emscher nach links wegfahren, weil der weitere Weg gesperrt war. Wir fuhren am Gut Altmengede vorbei, das rechts von uns lag. Danach fuhren wir einen großen Bogen durch Niedernette. Es ging über die Roonheide, die Sperlingsstraße und dann über die Emscherallee. Wir erreichten die Ellinghauser Straße und fuhren auf der bis nahe an das Ikealager heran. Dann bogen wir nach rechts ab auf die Deusener Straße. Bis dort hatten wir 3,4 Km zurückgelegt.

Im ersten Bild fährt Friedel noch an der Emscher entlang. Das zweite Bild ist auch noch an der Emscher gemacht und zeigt den Kubus, auf dem der Weg der Emscher dargestellt ist. Danach fahren wir auf den Kreisverkehr hinter dem Gut Altmengede zu. Danach sieht man eine schöne Wiese. Das nächste Bild zeigt ein großes, schönes Haus. Die Bilder danach zeigen die Auffahrt zur Emscherallee, die wir überfuhren. Im letzten Bild fährt Willi nach Deusen herein.

Wir machten dann an de Kirche in Deusen eine Pause und aßen dort unsere Fleischwurst. Dann entschieden wir uns nicht mehr an die Emscher zurück zu fahren. Wir wollten in Richtung DEK fahren. Das taten wir dann auch. Wir fuhren ein Stück zurück und bogen dann nach rechts ab. Wir fuhren über die Deusener Straße etwa 500 Meter auf den Kanal zu. Vor uns ragten die Hafenkräne des Hardenberghafens in den Himmel. Wir bogen nach rechts ab und fuhren unterhalb der Kanalböschung bis zur Weidenstraße. Dort bogen wir nach rechts ab und überquerten die Kanalbrücke.

Im ersten Bild fährt Friedel auf der Deusener Straße in Richtung Kanal und die Hafenkräne zu. Im zweiten Bild türmt sich die Kanalböschung auf und oben sieht es aus, als stehe der Kran auf dieser Seite. Im nächsten Bild sieht man die Faultürme der Kläranlage Deusen. Das letzte Bild zeigt dann, von der Kanalbrücke aus fotografiert, das Leistungszentrum des Deutschlandachters am DEK.

Wir überquerten die Brücke und fuhren herunter in den Fredenbaumpark. Dort führte uns Willi einmal durch den Park. Wir kamen an Stellen, an denen wir noch nie waren. Wir machten eine Rundfahrt durch den Park und kamen dann wieder an die Ausfahrt, Westholz. Dort fuhren wir nach rechts und erreichten die Schützenstraße. Von der Schützenstraße bogen wir nach links ab auf die Immermannstraße. Vorbei am Theater am Depot, bogen wir dann nach rechts auf die Uhlandstraße ab.

Das erste Bild aus dem Fredenbaumpark zeigt die Bahnlinie, die in den Hafen führt. Danach begann unsere Rundfahrt durch den Park. Das letzte Bild zeigt dann das Theater am Depot.

Die Uhlandstraße brachte uns dann fast schnurgerade, 1,24 Km bis an die Westerbleichstraße. Das alles liegt im Hafengebiet Südost. Dort bogen wir in ein kleines Parkgebiet ab und fuhren am Nordbad vorbei. Am Ende des Parks steht die Agentur für Arbeit. Dort überquerten wir die Straße und fuhren nach links weiter auf der Steinstraße.

Hier noch zwei Bilder auf dem Weg in den Park.

Über die Steinstraße und dann nach rechts unter die Bahnschienen des Dortmunder Hauptbahnhofs her, und dann wieder nach rechts in Richtung Bahnhofseingang fuhren wir. Das waren knapp 1 Km. Hauptstraße fahren. Dann hatten wir den Fußgängerweg erreicht, der uns auf die andere Seite brachte. Direkt vor das Fußballmuseum. Von dort aus schoben wir unsere Räder hoch, über die Serpentinen, die uns eine Etage höher brachte. Von dort aus schoben wir unsere Räder bis zur Kampstraße und gingen dort nach links. Nach 570 Meter bogen wir dann nach rechts ab und gingen bis zum Brunnen auf der Kleppingstraße. Von dort über eine kleine Treppe zum Gänsemarkt, einer kleinen Kneipe kurz vor dem Alten Markt.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch die Dortmunder Innenstadt bis zum Alten Markt. Das vierte Bild zeigt das Deutsch Fußballmuseum. Bild fünf zeigt den Bahnhofseingang. Das letzte Bild zeigt dann die Durchfahrt zum Alten Markt.

Wir kehrten in das Gasthaus Zum Alten Markt ein. Unsere Räder stellten wir am Brunnen ab.

Zum Alten Markt

IN DORTMUNDS TRADITIONSGASTHAUS ZUM ALTEN MARKT

Eröffnet im Jahre 1956, direkt am Alten Markt vis à vis zum bekannten Bläserbrunnen gelegen, verwöhnen wir Sie bei Ihrem nächsten Besuch der Dortmunder Innenstadt gerne mit einem frisch gezapften kühlen Thier Pils und der beliebten Spezialität unseres Hauses, dem Original Dortmunder Salzkuchen.

Auch für den größeren Hunger erwartet Sie Appetitliches aus der modernen westfälischen Küche, wie zum Beispiel leckeres Pfefferpotthast, eine Spezialität aus gekochtem Rindfleisch und Zwiebeln, pikant gewürzt und serviert mit

Schwerter Senf und Brötchen, oder passend zur Nachbarschaft der Reinoldikirche vielleicht unser „Reinoldusschmaus“, eine leckere Komposition aus Putenmedaillons mit Waldpilzen und Briekäse überbacken, dazu Kartoffelecken und Sauerrahm.

Unser ausführliches Speisen- und Getränkeangebot entnehmen Sie bitte der Karte.

 

Guten Hunger wünschen Frank Jülich & das gesamte Team

F. Jülich

Quelle: Website des Besitzers

Wir ließen uns die Speisekarte kommen und waren schnell mit dem aussuchen fertig.

Geschmelzte Dortmunder Kartoffelsuppe mit saftigem Haxenfleisch, ger. Speck, einem Spießchen mit gebratener Mettwurst, Gemüse und Brötchen.

Sehr lecker die Suppe, gut gewürzt. Dazu tranken wir ein alkoholfreies Weizenbier. Die Bedienung war sehr nett. Friedel ließ noch den kleinen Jakob pinkeln, in dem er das Getränk ausgab. Wir zahlten und machten uns dann auf den Weg nach Hause.

Wir gingen vom Alten Markt weg in Richtung Reinoldikirche und gingen dann nach rechts über den Westenhellweg. Dann ging es nach links über die Kleppingstraße in Richtung Bornstraße. Wir überquerten den Burgwall und fuhren dann auf der Bornstraße. Auf der Straße fuhren wir etwa 640 Meter und überquerten sie dann. Es ging kurz auf die Heroldstraße, um dann nach 90 Meter nach links in die Alsenstraße einzubiegen. Nach 280 Meter erreichten wir dann die Mallinckrodtstraße, die West-Ost Tangente durch Dortmund. Danach ging es noch 420 Meter auf der Alsenstraße weiter. Danach bogen wir an der Steigerstraße nach links ein, dort wo die Dortmunder Aktien Brauerei ihren Standort hat. Ein paar Meter weiter nach links liegt der Eingang zum Dortmunder Brauereimuseum. Wir befanden uns nun in der Nordstadt.

Oben die Bilder zeigen Eindrücke aus der Nordstadt. Das letzte Bild zeigt einen Kultbalkon mit BVB Ablikationen.

Wir fuhren weiter in Richtung Eberstraße und überquerten die dort, wo die Osterkirmes stattfindet. An dem Gelände fuhren wir rechts vorbei und bogen dann nach rechts ab. Rechts von uns lag der Kleingartenverein Hansa e.V. Wir fuhren bis zur Burgholzstraße und bogen dort nach links ab. Die Burgholzstraße führte uns bis zur Osterfelderstraße. Dort wo gegenüber der Seepark An den Teichen liegt, da fuhren wir nach links auf die Osterfelderstraße. Links von uns lag der Nordfriedhof. Nun ging es für uns für uns 23 Meter nach oben. Immer bergan führte uns die Straße nach Eving herein. Die letzten 420 Meter fuhren wir dann auf der Lüdinghauser Straße. Dann ging es nach links auf die Kemminghauser Straße. 200 Meter fuhren wir auf der Straße und überquerten sie dann. Wir fuhren auf dem Süggelweg weiter. Nach etwa 190 Meter Fahrt bogen wir dann nach links in den Süggelwald ab. Durch den wollten wir fahren um nach Brechten Süd zu gelangen.

Das erste Bild ist an der Ecke Osterfelderstraße-Burgholzstraße entstanden. Das zweite Bild zeigt Willi im Naturschutzgebiet Süggel.

Naturschutzgebiet Grävingholz

Das Naturschutzgebiet Grävingholz ist ein ausgedehntes Waldgebiet im nördlichen Dortmunder Stadtbezirk Eving. Es erstreckt sich westlich der Bundesstraße 54 und umfasst Teile der Gemarkungen HolthausenBrechtenEving und Lindenhorst.[1] Östlich der Bundesstraße grenzt das Naturschutzgebiet Süggel an. Das etwa 123,7 Hektar große Naturschutzgebiet Grävingholz wurde mit der ersten Änderung zum LandschaftsplanDortmund-Nord am 2. September 2005 festgesetzt.

Beschreibung

Geschichtlich hat sich das Waldgebiet unmittelbar nach der letzten Eiszeit gebildet und ist seitdem als zusammenhängendes Waldgebiet erhalten. Im Mittelalter diente der Wald den Herren der Grafschaft Dortmundals Jagdrevier. Heute dominiert im Grävingholz ein alter Baumbestand, die dominierende Baumart ist die Rotbuche, aber auch Eichen und Eschen wachsen vereinzelt in diesem Wald. Die größte dort wachsende Buche hat einen Stammumfang von 6 m. Streckenweise ist der Wald unterwachsen mit Wald-Flattergras und Ilex. Vor allem die alten Bäume bieten Bunt- und Grünspecht Nist- und Brutstätten, aber auch Habicht und Hohltaubefinden hier einen Lebensraum.

Im Wald befindet sich das Quellgebiet des Holthauser Baches mit mehreren Quellsiepen.[1] Mehrere ehemalige Bombentrichter aus dem Zweiten Weltkrieg bilden Feuchtbiotope mit einer großen Artenvielfalt. Hier wachsen WinkelseggeFrauenfarn und Rasen-Schmiele. Diese Feuchtbiotope bieten Berg- und KammmolchErdkrötesowie Gras- und Teichfrosch Lebensraum.

Ein vorhandenes Wegenetz lädt zum Wandern und Radfahren ein. Probleme bereiten hier jedoch freilaufende Hunde. Zu erreichen ist der Grävingholz über die gleichnamige Stadtbahnhaltestelle der Linie U41 der DSW21.

Schutzziele

Wichtigstes Schutzziel ist der Erhalt dieser großflächigen, naturnahen Buchenwälder, mit den eingelagerten Kleingewässern, als Teil eines Biotopverbundes im Dortmunder Norden.

Quelle: Wikipedia

Wir fuhren am östlichen Rand des Süggel bis zum südlichen Teil von Brechten. Dort kamen wir aus dem Wald heraus und fuhren über die Straße In den Weidbüschen weiter. Nach 630 Meter Fahrt erreichten wir dann die A2, die wir über eine Brücke überquerten. Wir fuhren zum Heuweg und dort nach rechts. 200 Meter weiter bogen wir dann nach links auf die Straße Im Löken ab. Die Straße brachte uns zum Widumer Platz, auf dem die Kirche Johann Baptist steht und um die Kirche herum sehr alte Fachwerkhäuser. Um diesen Platz fuhren wir herum und bogen dann auf die Straße Rauer Kamp ab. Auf der erreichten wir die B54, überquerten sie und fuhren dann nach 70 Meter rechts auf die Straße Im Siepen. Diese Straße brachte uns aus Brechten heraus und dann durch die Felder zwischen Brechten und Brambauer. Nach 2,35 Km Fahrt erreichten wir dann die Brambauerstraße. Die überquerten wir und fuhren dann auf dem Brambusch weiter. 460 Meter sollten wir auf dem fahren und dabei schon das Colani Ei sehen. Danach bogen wir nach links ab und sahen nun in voller Große das Collani Ei.

Oben die Bilder zeigen unseren langen Weg bis zum Colani Ei.

Colani-Ei

Förderturm mit Colani-Ei

Der Lüntec-Tower (auch Colani-Ei oder Ufo genannt) ist die futuristische Neugestaltung eines Förderturms der ehemaligen Steinkohlenzeche Minister Achenbach im Lüner Ortsteil Brambauer.

Nachdem die Schachtanlage 4 der Zeche Minister Achenbach im Jahre 1990 stillgelegt wurde, nutzte die RAG das Gelände noch bis 1992 zur Lehrlingsausbildung. Danach entstand in den 1922 erbauten Verwaltungs- und Kauengebäuden das Technologiezentrum Lünen, kurz Lüntec, dessen Gründung am 11. Oktober 1991 erfolgte.[1] Die 1993 begonnenen Umbauarbeiten fanden im Mai 1995 mit dem Aufsetzen des Colani-Eies auf den Förderturm ihren Abschluss.

Das nach einer Skizze des Designers Luigi Colani gestaltete Objekt soll in anschaulicher Weise den Strukturwandel des Ruhrgebietsverdeutlichen. Auf der Route der Industriekultur gehört es zu mehreren Themenrouten.

Seit Mitte 2009 erstrahlt das „UFO“ in neuem Glanz. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten entstand in 35 Metern Höhe eine Business-Lounge mit Panorama-Blick auf Lünen und Umgebung. Die Schachthalle wurde zum Foyer und wird als Veranstaltungsraum genutzt.

Bereits 2008 wurde das Ensemble um den Schwarzen Kubus ergänzt, der die Büroflächen des Technologiezentrums erweitert. In diesem Zusammenhang erhielt es die Auszeichnung Kunstwerk des Jahres 2009 des Kunstvereins Lünen.

Bei der RUHR.2010 wurde das Gebäude-Ensemble zusammen mit weiteren Kunst- und Kulturobjekten im Rahmen des Projekts Leuchtende Köpfe der Lippe-Region präsentiert.

Vom Spurwerkturm aus gesehen

Quelle: Wikipedia

Wir fuhren nach links und dann nach rechts in die Felder zwischen Brambauer und Waltop. Wir schlängelten uns bis zur ehemaligen Zeche Waltrop. Über das Gelände fuhren wir bis in den Zechenwald. Wir erreichten die Dortmunder Straße in Waltrop und überquerten diese. Es ging durch die alte Zechensiedlung. Über die Ripphausstraße und die Bahnhofstraße ging es bis zur Gasstraße. Dort bogen wir nach rechts ab. Nach 640 Meter Fahrt bergan, erreichten wir die Straße Im Eickel. Dort bogen wir nach rechts zum Datteln-Hamm-Kanal ab. Nach 490 Meter erreichten wir den Kanal. Dort verabschiedet sich Friedel von uns. Er würde an den Kanal herunterfahren und über den Hammerkanal nach Hause fahren.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis zum Hammerkanal, den wir überquerten. Vorher noch einige Bilder von der ehemaligen Zeche Waltrop, sowie alte Zechenhäuser.

Willi und ich überquerten den Kanal und fuhren dann durch die Rieselfelder in Richtung Heimat. Vorbei am Reiterverein Waltrop fuhren wir zur Markfelder Straße. Dort bogen wir nach links ab und fuhren zum Kanal hoch. Wir überquerten die Brücke und fuhren dann die Höttingstraße herunter. An der Kreuzstraße bogen wir nach rechts ab. Willi und ich verabschiedeten uns im fahren. Ich fuhr nach rechts zur Eichenstraße Willi geradeaus.

Die drei ersten Bilder sind in den Rieselfeldern gemacht. Das letzte Bild ist an der Markfelder Straße gemacht und zeigt denFernmeldeturm am Dattelner Meer.

Männer, wir sind heute eine Runde gefahren, die sehr schön war. Es waren 57 Km. Wir haben in Dortmund eine leckere Kartoffelsuppe gegessen.

Opaju

 

 

 

 

Fahrradtour 13.05.2019(Friedel und Ich über Südkirchen nach Nordkirchen, Selm, Olfen und wieder nach Hause)

Am Montag waren Friedel und ich alleine auf Tour. Der frisch gebackene, erstmalige Opa war schon im Stress. Musste mit dem Hund seiner Tochter vor der Tour schon los. Oma Marita musste schon früh zu Tochter und Enkelkind. So konnte unser Friedel die morgendliche Ruhe, die er immer braucht, nicht so wirklich genießen. Aber er war pünktlich bei mir. Natz und Willi waren verhindert. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Strahlendblauer Himmel, aber frischer Nordostwind. Der machte uns den ganzen Hinweg zu schaffen. Wir hatten uns warm angezogen und so konnte es losgehen. Friedel und ich hatten am Sonntag um kurz nach 10 Uhr telefoniert und Friedel hatte die Tour vorgeschlagen. Wir wollten über Vinnum, Bork, Südkirchen nach Nordkirchen zum Schloss fahren. Dort unsere Pause machen und dann über Selm, dem Ternscher See, sowie Olfen wieder nach Hause fahren.

Nach dem ich den frischgebackenen Opa geknubbelt und gratuliert hatte, machen wir uns auf die Pedalen. Von unserem Garagenhof aus ging es nach links über die Eichenstraße zur Dattelner Schleuse. Wir überquerten die Schleuse und fuhren nach rechts auf den Leinpfad. Entlang des Dattelner Meer fuhren wir bis zur Neuen Fahrt des Dortmund-Ems-Kanal. Dort bogen wir nach links ab und fuhren in Richtung Lippe.

Die ersten Bilder sind am Dattelner Meer entstanden und zeigen einen weißblauen Himmel mit Kondensstreifen und ein Schiff, das unter französischer Flagge fuhr.

Es ging vorbei am Sicherheitstor Datteln, in dessen Bereich demnächst das Brückenbauwerk für die B474 erbaut werden soll. nach 1,7 Km Fahrt erreichten wir die Lippe. Die ist dort von einem Brückenbauwerk überspannt. In zwei Trögen wird der DEK über die Lippe geführt. Wir überquerten die Lippe, fuhren noch 240 Meter in Richtung Olfen und fuhren dann nach links vom Leinpfad herunter. Der Weg geht 13 Meter nach unten und hat 5 % Gefälle. Wer ängstlich ist sollte sein Rad schieben Wir erreichten unten den Weg, der nach links unter das Brückenbauwerk herführt. Wir fuhren unter der Brücke her und dann weiter in Richtung Vinnum. Nun ging es ersteinmal bergauf. Nach 800 Meter Fahrt hat man dann zwei Möglichkeiten den Berg zum Dorf Vinnum hochzufahren, denn die Straße gabelt sich dort. Nach links geht der Josef Horstmann Weg hoch, nach rechts der Weg Im Berg. Wir fahren immer nach links, weil wir meinen, der Weg ist nicht so steil. Beide Straßen sind etwa 800 Meter lang.

Das erste Bild zeigt den Leinpfad in Richtung Lippe. Bild zwei zeigt die Lippe, die in Richtung Ahsen fließt, von der Brücke aus fotografiert. Im dritten Bild sieht man den rechten Wassertrog und die Mittelinsel, die rechte und linke Fahrrinne teilt. Im Hintergrund kommt der Franzose, den wir überholt hatten an. Links daneben sieht man Datteln vier. Das vierte Bild zeigt den DEK und im Hintergrund das Wahrzeichen von Vinnum, den alten Schornstein der ehemaligen Ziegelei Hüning. Bild fünf und sechs zeigt uns das Brückenbauwerk von unten. Die beiden letzten Bilder sind auf dem Josef Horstmann Weg gemacht.

Wir hatten uns die 22 Höhenmeter, aus den Niederungen der Lippe, bis auf die Höhen der Hauptstraße in Vinnum hoch geackert. Ich mit meinem Pedelec nicht so, aber Friedel musste sich hochklotzen. Aber das war zu dem, was uns noch erwartete ein Klacks. Wir fuhren nach rechts auf die Hauptstraße. Vorbei am Hotel Mutter Althof. Dahinter überquerten wir die Straße und fuhren in Richtung Kirche. Hinter der Kirche bogen wir nach links ab. Es ging über die Borker Straße weiter. Nach 250 Meter ging es dann noch einmal nach links. Wir machten einen kleinen Bogen zum Sportplatz von Vinnum. Die haben dort einen schönen Kunstrasenplatz.

Zwei Bilder aus Vinnum. Mutter Althof und der Trainingsplatz von Vinnum.

Nach 300 Meter Fahrt erreichten wir dann die Lützowstraße. Dort fuhren wir kurz nach rechts bis zur Borker Straße und überquerten diese. Nun fuhren wir auf dem Radweg der Borker Straße weiter in Richtung Bork. Die 3,5 Km bis zur Stadtgrenze Borken, die für mich an der Bahnlinie Lünen-Lüdinghausen beginnt, ist ja ziemlich unspektakulär. Außer die Gärtnerei Lohmann, einigen Bauernhöfen und dem Landmaschinenverkauf Ricken, sieht man dort nur viel Gegend.

Das erste Bild zeigt eine Hofeinfahrt. Bild zwei zeigt eine sattgrüne Wiese und im Hintergrund das Trianelkraftwerk in Lünen. Das dritte Bild zeigt die Bahnlinie vor Bork.

Das Trianelkraftwerk ist zurzeit mal wieder den Schlagzeilen:

Schadstoff-AusstoßTrianel-Prozess: BUND richtet sich auf weiteren Klage-Marathon ein

DATTELN Im juristischen Tauziehen um das Trianel-Kraftwerk in Lünen hat der Umweltschutzverband BUND einen Etappensieg errungen.

Die Umweltschützer hatten wegen der möglichen Belastung für Naturschutzgebiete gegen die Genehmigung für das Kohlekraftwerk an der Stadtgrenze von Waltrop geklagt. Der jüngste Richterspruch strahlt nun auch nach Datteln aus, wo Uniper nach wie vor versucht, sein Kohlekraftwerk ans Netz zu bringen.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hatte die Genehmigung des Landes fürs Trianel-Kraftwerk 2016 zunächst bestätigt. Dieses Urteil gegen den BUND hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig jetzt aber verworfen und entschieden, dass die Richter in Münster die Schadstoff-Belastung noch einmal gründlich prüfen müssen.

BUND richtet sich auf weiteren Klage-Marathon ein

Der BUND sieht sich als klarer Punktsieger der Auseinandersetzung. Und da das Bundesverwaltungsgericht ankündigt habe, dass es mit der schriftlichen Urteilsbegründung noch lange dauern könnte, richte sich der BUND nun auf einen weiteren Klage-Marathon ein – auch im Zusammenhang mit der Genehmigung für das größere Nachbarkraftwerk Datteln 4.

Trianel gibt sich indes gelassen: „Die heutige Entscheidung haben wir erwartet. Die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit des Kraftwerks wird vom Gericht nicht angezweifelt. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass das moderne Kraftwerk zu Recht genehmigt wurde.“

Der BUND meint, der Schadstoffausstoß der Steinkohlekraftwerke sei zu groß

Uniper sieht das für Datteln 4 ähnlich. Unternehmenssprecherin Dr. Nicole Karczmarzyk sagt, man verfolge aufmerksam den Prozess, wo es um Entwicklungen gehe, die auch für Uniper relevant seien, wolle aber „über mögliche Auswirkungen nicht spekulieren“.

In der Sache geht es bei dem Streit darum, dass der BUND meint, der Schadstoffausstoß der Steinkohlekraftwerke sei zu groß – bezogen auf die Belastung für nahe Naturschutzgebiete. Davon betroffen seien etwa der Cappenberger Wald im Norden von Lünen und die nahegelegenen Lippeauen – beides Naturschutzgebiete von europaweitem Rang.

Das OVG sah das im Sommer 2016 noch so: Es gebe zwar Grenzwert-Überschreitungen beim Schadstoff-Eintrag in den besagten Naturschutzgebieten. Diese lägen aber innerhalb von „Bagatellgrenzen“, müssten also nicht berücksichtigt werden – ein Vorgehen, das die Bundesverwaltungsrichter nun nicht zuließen.

Strittig bleibt damit vorerst unter anderem, welche sonstigen Betriebe zur Verschmutzung beitragen und wer aufgrund von behördlichen Genehmigungen vorrangig Luft und Böden belasten darf. Eine wichtige Rolle spielt dabei neben Trianel auch Datteln 4 und der Kupferrecycling-Betrieb der Aurubis AG in Lünen.

Quelle: Dattelner Morgenpost von Joachim Schmidt

Wir überquerten die Bahnlinie und fuhren über die Bahnhofstraße nach Bork herein. Unser Ziel dort war die katholische Pfarrkirche St. Stephanus, die unter Denkmalschutz steht. In ihrem Schatten wollten wir eine kurze Pause machen. Der stolze Opa Friedel zeigte mir dort Bilder von seinem Enkelsohn Jakob. Ein süßer properer Junge.

Name:                    Jakob Hohmann

Geburtsdatum:    8.5.19

Geburtszeit:          4Uhr33

Größe:                    57 cm

Gewicht:                4060 g.

Kopfumfang:        38 cm

Mein erste Gedanke, als wir die Nachricht von der Geburt des neuen Erdenbürgers mit den Daten bekamen und auch ein erstes Bild. Ganz der Opa, groß, schwer und „Dickkopf“. Dickkopf, weil unser Friedel auch schon mal ein Dickopf ist. Da die Sonne so hell schien, mussten wir in den Schatten gehen, damit ich die Bilder sehen konnte. Dort im Schatten auf der Bank bekamen wir aber einen kalten Po. Deshalb machten wir uns wieder auf den Weg.

Im Bild eins sieht man das Neubaugebiet am Dieselweg. Das zweite Bild zeigt Friedel, der gerade auf den Kirchplatz von St. Stephanus fährt.

Wir fuhren vom Kirchplatz vorbei an dem kleinen Eiscafe und zur Hauptstraße. Auf der fuhren wir in Richtung Netteberger Straße. Die erreichten wir und überquerten dann den Ostwall am Kreisverkehr. Auf der anderen Straßenseite liegt der neue Lidl. Wir fuhren weiter auf der Netteberger Straße. Es ging für uns in die Bauernschaft Netteberge. Ein hügeliges Gebiet, das vor uns lag. Die gefürchtete Steigung, mit 8 % erwartete uns. Wir mussten hoch bis zur Gaststätte Klähr. Der gegenüber steht das Wartehäuschen der Buslinie. Bis dort oben würden wir auf 103 Meter über NN fahren. Das waren dann vom Lidl aus 30 Höhenmeter. Die letzten ca. 250 Meter verlangten uns dann alles ab. Ich schaltete auf meine höchste Unterstützungsstufe und in den ersten Gang.. Friedel quälte sich ohne Motorunterstützung hoch. Ich wartete auf ihn auf der Bank  im Buswartehäuschen. Dort machten wir eine längere Pause und belohnten uns auch mit einem Stück Fleischwurst

Im ersten Bild sieht man das Rathaus von Bork. Im Bild zwei erkennt man das große Kriegerdenkmal an der Straßengabelung Netterberge Straße-Lüner Straße. Im dritten Bild erreichen wir den Kreisverkehr am Lidl-Markt. danach fahren wir durch die östliche Bebauung von Bork. Die folgenden Bilder zeigen unseren Weg über die Netteberger Straße. Das drittletzte Bild zeigt die Gaststätte Klähr. Die beiden anderen Bilder zeigen einmal den Hof der Gaststätte und das Haus links von der Gaststätte.

Wir hatten uns von der Anstrengung erholt und fuhren dann von der Bushaltestelle nach rechts in die Felder hoch. Da war noch einmal ein kurzer, knackiger Anstieg zu überwinden.  Der Weg Auf der Dinkel brachte uns noch etwas höher. 109 Meter über NN. Von dort hatten wir dann bei der gute Fernsicht nach Westen und Norden.

Das erste Bild könnte den Schornstein in Vinnum zeigen, etwa 6,2 Km Luftlinie entfernt. Das zweite Bild zeigt zwei große Windräder. Das dritte Bild zeigt dann das neue Kraftwerk Datteln 4, das knapp 12 Km Luftlinie von unserem Standort entfernt war. Das vierte Bild zeigt dann das Steag Kraftwerk in Herne. Das war 25,7 Km entfernt. Die beiden letzten Bilder sind nach Norden fotografiert und Friedel und ich meinten am Horizont die Baumberge zu sehen. Das wären gute 30 Km Luftlinie von uns entfernt gewesen.

Wir hatten kurz angehalten um die Bilder zu machen. Der Weg viel in seinem Verlauf nach Norden sachte ab. Auf einer Strecke von von 1,9 Km radelten wir 34 Höhenmeter nach unten. Sehr angenehm. Wir konnten die Landschaft genießen. Bis zur Werner Straße fuhren wir durch Felder und Wiesen.

Die Bilder zeigen unseren Fahrt über den Weg Auf der Dinkel. Überall saftiges Grün zusehen.

Wir überquerten die Werner Straße und fuhren einige Meter nach links. Dann ging es nach rechts auf den Ondruper Weg, der uns so gleich wieder ins grüne brachte. 1,5 Km fuhren wir dann durch die Bauernschaft Westerfelde und erreichten die Südkirchener Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf ihrem Radweg nach rechts weiter. Nach 1,4 Km erreichten wir dann die Holzbrücke über die Funne, einem Nebenfluss der Stever. Sie mündet Nordöstlich des Ternscher See in die Stever. Wir überquerten die Brücke und damit die Funne. Auf der anderen Brückenseite fuhren wir auf der Selmer Straße weiter. Aber nur etwa 140 Meter. Dann bogen wir nach links ab auf den Weg Obsen ein. Den Weg sind wir auch schon einmal gefahren, war uns also nicht unbekannt. Wir wussten, dass etwa 800 Meter weiter eine Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten aus den zwei Weltkriegen steht. Das war unser Nahziel.

Das erste Bild oben zeigt die Funne und die Holzbrücke darüber. Die nächsten Bilder zeigen unser Fahrt über den Weg obsen bis zu der Gedenkstätte. Im letzten Bild sieht man schon das Hochkreuz.

Wir fuhren bis dort hin und machten eine Pause auf der Bank, die gegenüber der Gedenkstätte steht. Dort setzten wir uns hin und Friedel holte sein Handy heraus und versuchte mit seine Vogelstimmen App einen Buchfink anzulocken. Es meldete sich einer und flog auch auf uns zu. Unser Vogler war begeistert. Ich fotografierte noch einmal die Gedenkstätte.

Nordkirchen-Obsen, Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen:

An einer Wegegabel wurde eine Gedenkstätte neu angelegt. Beiderseits eines Hochkreuzes stehen zwei Findlinge mit jeweils den Namen der Toten des ersten und zweiten Weltkrieges.

Namen der Gefallenen:

  1. Weltkrieg:
Name Vorname Todesdatum
BAUHAUS Heinrich 22.07.1915
NABER Ferdinand 13.01.1917
PAULKE Franz 28.07.1916
  1. Weltkrieg:
Name Vorname Todesdatum Bemerkungen
BAUHAUS Josef 1939-1945
HÄNSER Paul 1939-1945
HÄNSER Wilhelm 1939-1945
MEINKE Theodor 1939-1945
NABER Josef 1943 vermisst
OPHAUS Josef 1944 vermisst
STEFFENS Wilhelm 1944 vermisst

Datum der Abschrift: 02.08.2007

Beitrag von: Anonym
Foto © 2007 Anonym

Oben die Bilder zeigen die schön gestaltete Gedenkstätte mit ihrem Hochkreuz und den zwei großen Findlingen rechts und links. Unter dem Baumgegenüber sieht man Friedel sitzen, der die Vogel anlockt.

Nach der Vogellockung ging es wieder weiter. Von der Gedenkstätte aus fuhren wir nach rechts weiter. Es ging über den Weg Obsen nach Südkirchen herein. Nach 620 Meter Fahrt verließen wir den Weg Obsen und die Folgestraße hieß Wersebrede. Wir überlegten, ob wir uns den Weg entlag der Münsterstraße sparen könnten, waren uns aber nicht sicher, ob es vorher einen Abzweig durch die Felder nach Nordkirchen geben könnte. Wir fragten einen Einheimischen, der in seinem Garten stand. Der verneinte unsere Frage nach einem anderen Weg. So blieb uns nichts anderes übrig als auf dem Radweg der Münsterstraße bis zum Südeingang des Nordkirchener Schlosses zu Fahren. So fuhren wir die 600 Meter bis an die Münsterstraße und bogen nach links ab.

Die drei Bilder zeigen unseren Weg durch Südkirchen. Das dritte Bild zeigt das Ehrenmal für die Kriegstoten des ersten Weltkriegs. Es steht in der Ortsmitte. Dahinter wurde ein im Jahr 1960 ein Ehrenfriedhof mit den Namentafeln der Kriegstoten des zweiten Weltkrieges angelegt.  Standort: Oberstraße – Wersebrede. 

Nordkirchen-Südkirchen, Foto © 2007 Anonym        Nordkirchen-Südkirchen, Foto © 2007 Anonym

Datum der Abschrift: 02.08.2007

Beitrag von: Anonym
Foto © 2007 Anonym

840 Meter fuhren wir auf dem Radweg der Münsterstraße, dann bogen wir nach links ab und fuhren auf das Südtor des Schlosswald von Schloss Nordkirchen zu. Das Tor war offen und wir fuhren dadurch. Vor uns lag ein Weg, der fast wie an der Schnur gezogen, einen Kilometer lang bis zum Schloss verlief. Dort endete er Am Schloßpark, der Weg der nach rechts zum Osttor führt. Dort trafen wir auf einen alten Bus, einem Oldtimer von 1954. Toll gepflegt und mit Rallyeplaketten am Kühlergrill geschmückt. Der Bus und der Fahrer warteten auf eine Hochzeitsgesellschaft. Das Brautpaar wurde gerade im Schloss getraut.

Im ersten Bild sieht man ein Haus an der Münsterstraße. Danach das Südtor zum Schloss Nordkirchen durch das Friedel gleich fährt. Danach die Bilder zeigen den Oldtimerbus aus mehreren Perspektiven. Im vorletzten Bild sieht man am Kühlergrill die Rallyeplaketten von der 1. Oldtimer Rallye in Luzern 1990, sowie der 2. Oldtimerrallye in Lausanne. Die dritte Plakette ist vom  Treffen Historischer Omnibusse in Bad Königer.

Busanmietung – Nostalgie im Oldie.

Im exklusiven Kreis oder in bester Gesellschaft. Die Fahrt mit einem Oldtimer ist für jeden Anlass immer etwas ganz Besonderes.


Ausgefallen und komfortabel.

Fabrikat: 
Oldie-Bus Daimler Benz O 3500
Baujahr 1954 (voll restauriert)
Leistung: 90 PS, 82 km/h
Anzahl Sitzplätze: 27

 

Mindestanmietzeit:
3 Stunden für 285,00 € inkl.
Fahrer und Steuern

Jede weitere Stunde: 95,00 €

Quelle: Schäpers Kiepenkerlreisen Website

Wir hatten alles gesehen an diesem Bus und machten uns wieder auf den Weg. Es war schon Mittag vorbei und wir hatten beide Hunger. So fuhren wir rechts am Schloss vorbei, bogen nach links ab und machten  vor dem großen Schlossteich ein Stop um ein Foto zu machen. Dann fuhren wir über das Haupteingangstor in die Stadt. Durch den kleinen Kreisverkehr fuhren wir auf die Schloßstraße. Nach etwa 210 Meter Fahrt erreichten wir die Geipingfiliale und kehrten dort ein. Wir bestellten uns ein Frühstück mit einem Pott Cafe und setzten uns schön in die Sonne vor der Filiale. Wir ließen es uns schmecken.

Oben die Bilder zeigen das Westfälische Versailles, wie das Schloss Nordkirchen häufig genannt wird. Die beiden letzten Bilder sind auf der Schloßstraße entstanden

Geschichte

1694 Der Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg kauft die Wasserburg und den ehemaligen Besitz der Herren von Morrien.
13.06.1703 Der Fürstbischof legt den Grundstein für das heutige barocke Wasserschloss.
1708 – 1734 Abbruch des alten Schlosses und Neubau durch die Baumeister Pictorius und Schlaun (ab 1723 allein), Kosten gesamt: 250.000Taler
1715 – 1719 Einem Gelübte des kranken Ferdinand von Plettenberg zu verdanken: der Bau der jetzigen Kirche inklusive Orgel und Tabernakel (Baumeister Pictorius)
1727 Bau der Orangerie, der Fasanerie und der Küsterei (das heutige Schlaun-Café)
1734 Fertigstellung der Gärten am Schloss
1833 Maria von Plettenberg heiratet den ungarischen Grafen Nikolaus-Maria Franz von Esterhazy-Galantha.
1834 Umgestaltung des Nordgartens durch Maximilian Friedrich Weyhe in einen englischen Landschaftsgarten.
1866 Aufbau der Vollblutpferdezucht durch Graf Nikolaus Esterhazy.
1897 Der letzte Graf Nikolaus von Esterhazy stirbt.
1903 Gräfin Paula von Esterhazy verkauft die gesamten Nordkirchener Güter, inklusive Schloss, Armen- und Krankenhaus an den Herzog Engelbert von Arenberg.
1906 Planung und teilweise Wiederherstellung des Nord- und Westgartens durch den französischen Gartenarchitekten Achille Duchene.
1911 Prinz Heinrich Fahrt, Besuch des Bruders von Kaiser Wilhelm II
1913 Umbauten, Abriss Wirtschaftsgebäude
1914 – 1918 Erster Weltkrieg
1922 Nutzung des Schlosses als Post Erholungsheim
1933 Politische Führerschule der NSDAP
1941 – 1945 Zweiter Weltkrieg, keine größeren Schäden am Schloss
1949 Mietvertrag für das Schloss zwischen dem Finanzminister NRW und dem Herzog von Arenberg, das Land NRW übernimmt dafür die gesamte Bauunterhaltung des baufälligen Schlosses.
1958 Das Land kauft das Schloss für 3,5 Mio. DM, Einrichtung der Fachhochschule für Finanzen mit bis zu 1.500 Studierenden und 60 bis 70 Dozenten.
1974 Tod des letzten Herzogs Engelbert von Arenberg

Nutzung

Die Räumlichkeiten des Schlosses Nordkirchen werden vor allem für die drei Bereiche Ausbildung, Kultur und Fortbildung genutzt.

Die wichtigste Aufgabe stellt die Ausbildung der Diplom-Finanzwirte dar. Dafür benötigt die Fachhochschule für Finanzen des Landes NRW Lehrräume, eine Bibliothek, Wohnmöglichkeiten für Studenten und Dozenten, eine Mensa, die Sporthalle. Daneben befinden sich im Schloss und in den Nebengebäuden verschiedene Verwaltungs- und Versorgungseinrichtungen.

Die historischen Räume werden besonders für kulturelle Veranstaltungen, Konzerte (s.o.), und Seminare genutzt. Für festliche Dinners stehen der Jupitersaal und der Saal der Oranienburg zur Verfügung. Die ehemalige Schlossküche im Souterrain des Schlosses beherbergt heute ein Gourmet Restaurant.

In der Schlosskapelle finden regelmäßig Hochzeiten statt und für standesamtliche Trauungen der Gemeinde Nordkirchen steht ein Ecktürmchen der Schlossinsel zur Verfügung. Im Südost-Türmchen befindet sich die Touristeninformation des Verkehrsvereins der Gemeinde Nordkirchen.

Die im Privatbesitz befindliche Orangerie dient heute unter anderem der Ausstellung und dem Verkauf hochwertiger Gartenmöbel.

Das Außengelände und der Park stellen eine ideale Kulisse für Open-Air Konzerte oder auch für Filmarbeiten dar. So fanden zum Beispiel im Herbst 2008 aufwendige Dreharbeiten zu einem TV-Spielfilm über die Unternehmerfamilie Krupp statt, der im Frühjahr 2009 im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ZDF) ausgestrahlt wurde

Führungen

Schloss Nordkirchen liegt inmitten eines großzügigen Landschaftsparks und ist das größte und bedeutendste unter den westfälischen Wasserschlössern. Das barocke Ensemble aus weitläufigen Gebäuden, Gräften, Gärten und Parks mit Skulpturen und einer kostbaren Innenausstattung gilt als das „westfälische Versailles“ und als Gesamtkunstwerk von internationalem Rang.

VENUSINSEL

Schloss und Park lassen sich am besten mit einer sachkundigen Führung entdecken, die von der Fachhochschule für Finanzen angeboten werden.

Quelle: Schloss Nordkirchen

Wir fuhren vom Bäcker Geiping zurück über die Schloßstraße bis zum Parkplatz der Fachhochschule für Finanzen von NRW. Über den fuhren wir bis zur Plettenbergallee und bogen nach links auf diese ab. Nach 70 Meter fuhren wir dann aber nach rechts auf einen Weg, den wir noch nie gefahren waren. Der Weg führte uns 400 Meter in südwestliche Richtung. Rechts vom Weg liegt das westliche Baugebiet von Nordkirchen. Links vom Weg liegt Wald und dahinter die Orangerie von Schloss Nordkirchen. Nach 400 Meter bogen wir nach süden ab und kamen auf die Fasanenallee. Dort bogen wir nach rechts ab. Wir fuhren zum kleinsten Ausgangstor im Westen des Schlossparks. Über den verließen wir das Schlossgelände. Auf dem Weg in Richtung Neue Norkirchener Straße überholten wir drei junge Mädels und einen jungen Mann. Die zogen zwei Bollerkarren hinter sich her. Friedel fragte sie, wo sie den wohl hin wollen. Nach Düsseldorf. Zu Fuß, war unsere erstaunte Frage. Ja das wollten sie. In 5 Tagen wollten sie dort sein. Nächtigen wollten sie in Zelten. Sie waren am Montagmorgen in Aschberg losgelaufen. Ihr Tagesziel war ein Campingplatz in Olfen. Schon fast an der Hauptstraße saß noch ein Mann, der zu der Gruppe gehörte. Der rauchte eine E-Zigarette und wartete auf die anderen. Es war wohl eine Projektwoche für die jungen Leute. Wir wünschten ihnen alles Gute und eine gute Ankunft.

Auf den beiden Bildern sieht man die jungen Leute.

Friedel und ich schätzten, dass die Fünf jeden Tag etwa 20 Km laufen müssen um an ihr Ziel zu kommen. Der Routenplaner gab mir zwischen 100 und 96 Km an.

Wir bogen am Ende des Weges nach Links ab und fuhren über den Weg Berger in die Bauernschaft Buxfort. Diese Strecke sind wir schon oft gefahren, für Radfahrer sehr schön zu fahren. Kaum Verkehr. Auch kein großer Umweg um schnell nach Selm zu kommen. Auf der Hälfte der Strecke erreichten wir einen Hof, auf dem Hühner gehalten werden. Freilandhühner, die ihren Stall auf eine Wiese stehen haben. Der Hof heißt Spinne und liegt in Buxfort 9. Dort über dem Hof kreiste ein Greifvogel. Hatte er es auf die Hühner abgesehen. Was war das für ein Greif? Unser Vogler war sich sicher das ist eine Weihe. Der Vogel war aber zu weit von uns weg, um das genau zu erkennen. Dann segelte er noch einmal auf uns zu. Ich versuchte ihn zu fotografieren, konnte ihn aber nicht so wirklich gegen den hellen blauen Himmel auf meinem Bildschirm sehen. Ich drückte blind ab und hoffte ich habe ihn auf der Platte. Dann verschwand der Vogel aus unserem Gesichtsfeld. Zu Hause lud ich die Bilder auf die Festplatte meines Rechners und siehe da, ich hatte ihn erwischt. Ich schickte das Bild gleich unserem Vogelexperten Friedel. Wir diskutierten was für einen Greif wir wirklich gesehen hatten. Wir schwankten zwischen Rohrweihe und roten Milan. Ich recherchierte nach einem ähnlichen Flugbild, konnte mich aber nicht entscheiden. Egal, einen schön gezeichneten Vogel hatten wir gesehen.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch die Bauernschaft Buxfort. Die ersten 5 Bilder sind vor dem Hof Spinne entstanden. Danach die Bilder drehen sich nur um den Greif und seiner vermeintlichen Beute. Im vorletzten Bild sieht man den beweglichen Hühnerstall auf der Wiese. Im letzten Bild sieht man ein Zelt mit Hühnern. Die scheinen sich vor dem Greif zu verstecken der im drittletzten Bild über ihnen seine Kreise zieht.

Rotmilan (Milvus milvus) Vogel im Flug

Oben sieht man einen Rotmilan. So einer könnte es gewesen sein. Darunter eine Rohrweihe, auch so einer könnte es gewesen sein. Um einen Vergleich zu haben und sich selbst ein Urteil zu Bilden, mein drittletztes Bild anklicken und dann hereinzoomen.

Bilder Quelle: Wikipedia

Wir bogen nach dem Hof nach links ab und überquerten dann kurz danach die Funne, die durch Buxfort fließt. dann ging es für uns auf die nächsten 2,5 Km durch Buxfort. Wir erreichten dann kurz vor Selm die Südkirchener Straße. Auf deren Fahrradweg führen wir nach links weiter.

Die Bilder oben zeigen den Restweg durch Buxfort bis zur Südkirchener Straße. Im vorletzten Bild sieht man schon den Kirchturm von Selm im Hintergrund.

Wir fuhren auf der Südkirchener Straße 920 Meter nach Selm herein. Dann ging es nach rechts auf die Ludgeristraße. Nach 60 Meter Fahrt bogen wir dann nach links auf den Ludgerikirchplatz ab. Es ging vorbei an der Pfarrkirche St. Ludger. Dahinter liegt eine kleine Parkanlage mit einem Spielplatz. Dort machten wir eine Trinkpause und fuhren dann weiter und kamen auf der Seilandstraße aus dem Park heraus. Eigentlich brauchten wir nur 290 Meter fahren, um dann nach links über einen schmalen Weg zwischen den Häusern, zur B 236, der Münsterstraße zu fahren. Den Weg verpassten wir aber und fuhren ein Stück nach rechts auf der Elbinger Straße. Friedel viel es auf, dass wir dort nicht richtig waren. Wir drehten um und fuhren dann richtig. Wir über die stark befahrene Münsterstraße und standen dann vor einer Baustelle, die uns eigentlich den Weg versperrte. Aber es sah aus, als könnten wir uns dort durchmogeln. Das taten wir dann auch und erreichten den Selmer Bach. An dem fuhren wir entlang. Es war dort eine riesen Baustelle und es sah uns so aus, als werde da eine größere Wasserfläche geschaffen. Es stand da schon eine Brücke. Ich glaube dort entsteht ein Auenpark im Zuge der Neuen Mitte in Selm.

AUENPARK

Stadt sperrt Weg am Selmer Bach wegen Bauarbeiten

Wer in diesen Tagen vom Sandforter Weg den Selmer Bach entlang Richtung Grüner Weg gehen oder radeln möchte, tut dies auf eigene Gefahr. Und das hat einen massiven Grund.

Die Arbeiten zur Gestaltung des Auenparks haben begonnen. Das bedeutet: viel Lastwagenverkehr. Die Lkw transportieren das Bodenmaterial, das aufgrund der Erdarbeiten anfällt. Folge: Fußgänger und Radfahrer treffen auf dem Weg nach Norden irgendwann auf Lastwagen und vor allem auf eine Baustelle.

Die Stadt hat vorsorglich Hinweisschilder angebracht. Aufschrift: „Baustelle Selmer Bach. Kein Durchgang zur Straße Grüner Weg bis zum Sommer 2019.“ Weitere Aufschrift: „Betreten der Baustelle verboten! Eltern haften für ihre Kinder!“

Erdarbeiten haben begonnen

Aber was passiert denn zurzeit genau? Die Antwort liefert auf Anfrage Stadtsprecher Malte Woesmann: „Die Erdarbeiten im Auenpark sind in dieser Woche gestartet. Dies hauptsächlich als Vorarbeit für die Errichtung der drei Brücken über den Selmer Bach beziehungsweise für die Errichtung einer Baustraße.“ Dazu – speziell aber zum Thema Baustellenverkehr – gebe es in der kommenden Woche weitere Abstimmungsgespräche mit den Baufirmen, so Woesmann.

Letzte Brücke soll im Herbst 2019 fertig sein

Die Brücken werden nach Auskunft des Stadtsprechers ab Ende November errichtet. Dies erfolge in Abschnitten, das heißt, die Brücken werden nacheinander errichtet. „Die letzte Brücke soll im Herbst 2019 fertig sein.“ Bis dahin werde der Weg entlang des Selmer Baches wegen der Erd- und Brückenarbeiten voraussichtlich gesperrt sein. Ebenfalls ab Ende November beginnen die Erdarbeiten für das Regenrückhaltebecken im Auenpark.

Ein neues Naherholungszentrum vor der Haustür

Mit dem Auenpark und der Renaturierung des Selmer Baches soll ein Naherholungszentrum direkt vor der Haustür entstehen. Dabei berücksichtigt wird der Hochwasserschutz. Innerhalb des Auenparks werden sich zum Beispiel ein Waldspielplatz, der im Winter zum Eislaufen genutzt werden kann, Wasserspiele, Klettergeräte für Kinder und Hügellandschaften finden. Und ein Rodelhügel. Zwischen Selmer Bach und Münsterlandstraße wird zudem nach und nach ein neues Baugebiet entwickelt.

Quelle. Ruhrnachrichten

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Selm bis zu der großen Baustelle am Selmer Bach.

Wir überquerten die Straße Grüner Weg und anschließend den kleinen alten Bahnübergang. Von dort fuhren wir zur Römerstraße. Dort fuhren wir kurz nach links um dann gleich wieder nach rechts abzubiegen. Es ging über den Weg Selmer Heide, der entlang des Selmer Bach verläuft. Nach 840 Meter fahrt erreichten wir eine kleine Brücke, über die wir den Selmer Bach überquerten. Danach fuhren wir bis zur B236, die wir überquerten und nach links auf dem Radweg weiterfuhren. Nach 170 Meter Fahrt erreichten wir dann die Zufahrt zum Ternscher See. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren bis zum Eingang des Campingplatzes am See. Wir fuhren durch das Tor und dann an den See. Dort hielten wir an. Das Strandbad hatte schon neuen Sand fuhr die Badesaison bekommen. Das Sprungbrett am See war auch schon angebracht. Der Sommer kann kommen.

Bild eins zeigt den Weg entlang des Selmer Bachs vor der Römerstraße. Bild zwei den Weg Selmer Heide. Im dritten Bild sieht man das Brückengeländer und den Selmer Bach. Der mündet ca. 2,6 Km weiter in die Stever und zwar kurz bevor die Stever unter dem Dortmund-Ems-Kanal geführt wird. Danach das Bild zeigt dann schon das Strandbad am Ternscher See, mit frischem Sand. Die beiden nächsten Bilder zeigen ein Filetgrundstück am Ternscher See. Danach das Bild zeigt das Sprungbrett am See. Danach schon zweimal die große Liegewiese am Südufer. Das letzte Bild zeigt dann das Grundstück, auf dem früher die Gaststätte stand. Das wurde alles abgerissen.

Wir verließen das Gelände des Ternscher See und fuhren nach rechts auf den Weg der zur Stever führt und vor einigen Jahren verbreitert wurde. Wir erreichten die Steverbrücke und blieben kurz stehen. Dort schwamm am Montag ordentlich Dreck in der Stever. Das sah aus wie Erde von den Feldern. Ich hoffe keine Gülle, denn die Stever fließt ja in den Halterner Stausee, unserem Trinkwasserreservoir.

Oben die Bilder von der Steverbrücke. Man sieht den Dreck langsam dahinfließen.

Wir machten uns wieder auf den Weg. Wir fuhren bis zur Kanalböschung und dann nach links. Der Weg, unterhalb der Kanalböschung, führte uns zum Durchlass der Stever unter dem DEK. Dort fuhren wir nach rechts in den Untergrund und kamen nach 100 Meter wieder ans Licht. Es ging nach rechts und später nach links. Der Benthof führte uns zur B 235 die von Olfen kommend, nach Lüdinghausen verläuft. Die erreichten wir nach 1,4 Km Fahrt. Wir überquerten die Straße und fuhren dann in Richtung Alte Fahrt Damm. Durch den fuhren wir durch und erreichten dann nach weiteren 970 Meter die Birkenallee. Auf die bogen wir nach links ab und erreichten dann wieder die Stever. Über die Brücke fuhren wir in Richtung Olfen. Nach 380 Meter ging es dann nach links in die Olfener Steverauen. Dort gibt es seid neusten eine Skaterbahn gegenüber dem Storchennest und vor dem Olfener Friedhof. Dort tummelten sich am Montagnachmittag eine Menge junger Leute und frönte ihrem Hobby. Wir waren überrascht, dass die fahrenden Jugendlichen gar nicht so laute Geräusche mit ihren Rollen machten. Da ist wohl eine Flüsterschicht aufgebracht worden.

Die drei ersten Bilder zeigen unseren Weg von der Steverbrücke bis zum Stevertunnel und der Durchfahrt von Friedel. danach drei Bilder von der Fahrt bis zu den Steverauen in Olfen. Die letzen Bilder sind dann aus den Steverauen. Sie zeigen das Storchennest am Friedhof, einen großen  Pouito Esel und dann auch die Skaterbahn.

Wir entschlossen uns noch nach Olfen herein zu fahren und ein Eis zu essen. So fuhren wir in die Innenstadt von olfen und holten uns ein Eis im Hörnchen aus dem Eiscafe am Markt und setzten uns dort auf eine Bank. Wir ließen uns das Eis schmecken und machten uns dann auf den Restweg unsere Tour. Vom Marktplatz aus fuhren wir in Richtung St. Vitus. Fuhren an der Kirche vorbei, dann über das Grundschulgelände und dann hoch zum ehemaligen Olfener Hafen. Dort fuhren wir nach rechts weiter, vorbei an dem neugestalteten ehemaligen Hafen. Dahinter bogen wir auf die Hafenstraße ab.

Das erste Bild ist immer wieder ein schönes Motiv. St. Vitus vom Hafenbecken aus fotografiert. Die folgenden Bilder zeigen das neu gestaltete Hafenbecken, die Grüne Achse von Olfen.

Wir fuhren von der Hafenstraße nach links in den Goetheweg. Über den ging es zur Brücke über die B235. Die überquerten wir und fuhren dann auf dem asphaltierten Weg oberhalb des Leinpfads der Alten Fahrt in Richtung Datteln. Über den fuhren wir bis zu dem neuen Damm durch die Alte Fahrt auf der Höhe des Weges Lehmhegge. Den Damm schauten wir uns noch einmal an. Der Damm ist schon für den Verkehr freigegeben. Wir fuhren weiter und erreichten die Lippebrücke. Dort hielten wir wie immer an und hielten Ausschau nach Eisvögeln. Leider sahen wir am Montag keinen.

Das erste Bild zeigt Datteln vier im Hintergrund. Das zweite Bild zeigt den neuen Damm durch die Alte Fahrt. Die letzten Bilder sind von der Lippebrücke aus fotografiert.

Dann fuhren wir weiter. Es waren noch 1,8 Km bis zum Dattelner Meer. Während der Fahrt dort hin sah Friedel angeblich Goldfische in der Alten Fahrt. Wir hielten an und gingen einige Meter zurück und siehe da, dort schwammen 8 dicke Kois herum. Ausgesetzt wie auch mehrere Schildkröten, die wir ab und zu mal sehen. Wir erreichten das Dattelner Meer und bogen nach rechts ab und fuhren gegen die Dattelner Schleusen

Bild eins zeigt Friedel auf dem Leinpfad der Alten Fahrt. Danach drei Bilder mit den Kois in der Alten Fahrt. Die letzten drei Bilder unserer Tour zeigen das Dattelner Meer und den Leinpfad vor der Dattelner Schleuse.

Wir erreichten die Schleuse und überquerten sie. Dann fuhren wir gemeinsam den Kanalberg herunter zur Eichenstraße. Bei mir vor dem Haus verabschiedeten wir uns. Friedel hatte noch 4,5 Km zu fahren.

Friedel, wir haben eine schöne Tour gefahren. Wir sind 52 Km gefahren.

Opaju