Fahrradtour 14.05.2018(Über den Cappenberger See nach Werne an der Lippe.)

Der 14.05.2018 sollte wieder ein schöner Montag werden. Am Nachmittag sollte es bis zu 27 ° warm werden. Also eine Voraussetzung für eine Radtour. Nur wo fahren wir wieder hin? Ich stöberte wieder in meinem Archiv, und stieß auf eine Tour nach Werne an der Lippe. Wir waren schon zweimal dort. Im September 2013 und im August 2016. Ein schönes Städtchen im südlichen Münsterland, mit Bergbaugeschichte. Am südlichen Rand der Kleinstadt mit knapp 30000 Einwohnern fließt die Lippe in Richtung Lünen. Es war eine anspruchsvolle Tour gewesen, mit Steigungen über einen langen Zeitraum. Ich schrieb meinen Männer meinen Vorschlag, telefonierte mit Friedel am Sonntag und dann auch mit Natz. Die waren einverstanden mit der Tour. Willi war unterwegs, dem schickte ich eine WhatsApp und er sagte auch zu. 10 Uhr beim Natz. Ich bereitete die Tour auf meinem Smartphon vor, da ich einmal schauen wollte, ob es wie ein Navi funktioniert.

Pünktlich um 10 Uhr waren alle beim Natz und wir konnten los. Wir fuhren wieder einmal zur Hafenbrücke hoch und überquerten den Dortmund-Ems-Kanal. Dann fuhren wir in die Rieselfelder herunter. Am Montag fuhren wir auf dem Radweg der Markfelder Straße durch die Rieselfelder. Nach etwa 5,7 Km überquerten wir dann die Straße und fuhren auf der Unterlipper Straße in Richtung Lippe weiter. Wir erreichten den Gartenbaubetrieb Grutsch, wo wir rechts links fuhren. dann wieder geradeaus an die Lippewiesen. Dort machten wir, hinter dem letzten Hof vor den Lippewiesen eine Pause. In den Lippewiesen erwarteten wir eigentlich eine Wasserbüffelherde, die bei vorherigen Besuchen dort graste. Die waren aber verschwunden. Am Montag standen Rinder und Pferde auf der Wiese.

Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg über den Kanal bis zu den Lippewiesen in Unterlippe in Waltrop.

Nach der Pause fuhren wir weiter durch Unterlippe in südlicher Richtung und erreichten dann nach 750 Meter die Borker Straße, auf die wir nach rechts fuhren. Es ging in Richtung Lippe und die erreichten wir nach 730 Meter Fahrt. Friedel und ich hielten auf der Brücke an. Wir sahen eine Lippe, die hier ziemlich tief ist. Am rechten Ufer sahen wir, dass es dort steil nach unten ging. Wir folgten Natz und Willi, die schon vorausgefahren waren. Wir holten sie ein am Abzweig zur Alstedder Straße wieder ein, weil sie dort auf uns warteten. Direkt vor dem roten Pferd der Merten KG, der Garten- und Landschaftsbau Baumschulen.

Die ersten zwei Bilder zeigen unseren Weg durch Unterlippe. Danach einen Erbeerverkaufsstand an der Borker Straße. Dort wir das rote Gold der Bauern verkauft. Ein Pfund Erdbeeren kostet im Moment noch fast 4 Euro. Da wir aber alle heiß auf diese Früchte sind, kaufen wir sie. Diese Erdbeeren stammen alle noch aus den Erdbeertunneln der Bauern, denn auf den offenen Feldern stehen die Pflanzen erst in der Blüte. Im vorletzten Bild fahren wir auf die Lippebrücke zu. Das letzte Bild zeigt das rote Pferd der Merten KG.

Wir fuhren weiter auf dem Radweg der Alstedder Straße. Nach etwa 2,65 Km erreichten wir den westlichen Stadtrand von Alstedde. Alstedde ist ein Teil von Altlünen, das aus Alstedde, Nordlünen und Wethmar besteht. Alstedde liegt nördlich der Lippe und südlich der Bahnlinie Dortmund-Lünen-Enschede. Die würden wir am Montag noch überfahren. Wir fuhren dann durch Alstedde und erreichten den Römerweg. Auf den bogen wir nach links ab. nach 400 Meter Fahrt erreichten wir die genannte Bahnstrecke und überfuhren sie. Noch einmal ca. 400 Meter weiter erreichten wir dann das Gelände des ehemaligen Luftschachts V der Zeche Minister Achenbach in Lünen Brambauer. Nach dem Gelände des Ehemaligen Schachts, auf dem Heute ein kleines Industriegebiet liegt, bogen wir nach rechts ab auf die Straße Im Geistwinkel. Die brachte uns nach 720 Meter an die B236, die Borker Straße.

Die Ersten drei Bilder zeigen uns Bilder, die vom Radweg aus fotografiert sind und die ländliche Struktur vor Alstedde zeigen. Im Hintergrund sieht man die Lüner Kohlekraftwerke. Das vierte Bild zeigt den Beginn der Flachskampsiedlung an, die rechts und links des Römerwegs entstanden ist. Die folgenden Bilder sind dann schon auf der Straße Im Geistfeld entstanden. das letzte Bild zeigt eine kleine Garten Idylle, fast am Ende der Straße.

Quelle: Westfälische Rundschau

Wir überquerten die Borker Straße und fuhren weiter geradeaus auf die Bergkampstraße. Rechts an der Straße liegt die Fabrik Langen&Sondermann GmbH, Federnfabrik. Produktion von Spezialfedern für internationale Eisenbahngesellschaften, Waggonfabriken und Lokomotivfabriken, ferner für Industriewerke, Hüttenwerke und den Bergbau. Nach 330 Meter erreichten wir dann, links von der Straße liegend, das Kriegerdenkmal von Alstedde. Dort fuhren wir nach links auf das Gelände mit dem großen Steindenkmal. Das Kriegerdenkmal für die gefallenen Helden aus dem ersten und zweiten  Weltkrieg. Gewidmet von den Bauernschaften Nordlünen und Alstedde. Dort gibt es auch eine Bank. Auf die setzten wir uns und ich holte unsere Fleischwurst aus der Satteltasche. Nach der Stärkung ging es weiter.

Das erste Bild zeigt die Gebäude der Federnfabrik. Bild zwei zeigt die kleine Halbinsel auf der das Denkmal steht. Bild drei und vier zeigen dann das Denkmal aus der Nähe

Wir fuhren wieder über die kleine Brücke von der Halbinsel herunter und bogen nach links ab. Auf der Bergkampstraße fuhren wir einige Meter. Die bog dann nach rechts weg. Wir fuhren weiter auf dem Weg Im Holt. Der führte uns in hoch in den Wald. Auf etwa 830 Meter waren dort 24 Höhenmeter zu überwinden. Rechts vom Weg liegt der Friedhof von Altlünen. Wir erreichten die Cappenberger Straße und fuhren dort nach rechts und gleich wieder nach links. Der Weg den wir dann fuhren heißt Am Vogelsberg. Der macht nach 320 Meter einen Rechtknick und wir fuhren den Vogelsberg herunter. Links von uns lag schon der Cappenberger See. Nach 570 Meter Bergabfahrt erreichten wir hinter den Tennisplätzen des Tennisvereins Altlünen den Abzweig zur südlichen Seespitze. Dort bogen wir nach links ein und erreichten den See. An der Seespitze machten wir eine kleine Rast bevor wir weiter fuhren. Es ging rechts am See entlang bis zu den Kaskaden am nördlichen Ende des Sees. Dort fuhren wir über den Serpentinenweg hoch und bogen dann nach rechts ab. Vorbei an der Jugendherberge, die rechts liegt, ging es weiter auf dem Richard-Schirrmann-Weg.

Oben die ersten beiden Bilder zeigen unseren Weg durch die Siedlung am Vogelsberg. Am ersten Haus steht gleich ein Nashorn aus Metall. Das zweite Bild zeigt eine Buchsbaumhecke, die wie es aussieht, auch vom Zünsler befallen ist.

Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling aus der Familie der Crambidae, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und sich heute zur invasiven Spezies entwickelt hat. Die Raupen können Schäden durch Kahlfraß an Buchsbäumen verursachen.

Raupe des BuchsbaumzünslerBuchsbaumzünslerSchmetterling

Quelle: Wikipedia

Die folgenden Bilder sind am See entstanden. Auf einem sieht man Willi, der ein Steinkrokodil bestaunt. Zwei Bilder weiter sieht man dann einen kleinen Elefanten. Beide Tiere sind von einem Künstler angefertigt worden. Das vorletzte Bild zeigt die Kaskadentreppe am Nordende des Sees. Das letzte Bild zeigt den See von der Kaskadentreppe aus.

Cappenberger See

Der Cappenberger See entstand durch die Erweiterung eines ehemaligen Baggerlochs und liegt in Lünen(Nordrhein-Westfalen) im Ortsteil Nordlünen.

Name

Der Name des Sees ist vom Schloss Cappenberg, einem früheren Kloster hergeleitet, das im drei Kilometer vom See entfernten Cappenberg, einem Ortsteil der Stadt Selm, liegt. Das Schloss wiederum liegt auf einer Anhöhe gleichen Namens.

Entstehungsgeschichte

Der See entstand durch Ausbaggerung von Lehmböden, die in den Jahren 1919 bis 1928 zum Bau der eingleisigen Bahnstrecke Lünen–Münster benötigt wurden. Die Bahnstrecke ging 1928 in Betrieb.[1] Bis in die 1950er Jahre diente der See in Teilen als Badeanstalt.[2]

See und Umgebung

Der See hat eine Länge von etwa 450 m und eine Breite von 150 m.[3] Seine Tiefe beträgt etwa zwei Meter.[4] Die Längenausdehnung verläuft nahezu in Nord-Süd-Richtung. Der See wird als „ein Paradies für Angler“ bezeichnet, zur Zulassung werden Tageskarten angeboten.[3] Am Ufer befindet sich ein Tretbootverleih, zum Schwimmen ist der See hingegen nicht freigegeben.[3] Bademöglichkeiten bietet seit 1956 das am südlichen Ostufer des Sees gelegene großzügige Freibad Cappenberger See.[5] Die Freibadanlage wurde Anfang der 1980er Jahre erneuert und am 6. Juni 1982 wiedereröffnet.[6]

Weitere Freizeit- und Erholungseinrichtungen in der Umgebung des Sees sind Tennisplätze (Tennisverein Altlünen e.V.) und Kinderspielplätze.[3] In strengen Wintern wird der See als Schlittschuhbahn genutzt. Damit hat der Cappenberger See als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung eine große Bedeutung. Im Süden des Sees wurde 1963 ein Sportplatz errichtet, der vom TuS Westfalia Wethmar genutzt wird und der diesem Fußballverein 1997 von der Stadt Lünen überlassen wurde.[7]

Am westlichen Ufer des Sees verläuft ein kurzes Stück des Jakobsweges.[8] Weitere regionale Wanderwege führen aus dem Cappenberger Wald kommend ebenfalls am Cappenberger See vorbei.[9] An der Nordostecke des Sees liegt die Freiherr-vom-Stein-Jugendherberge Cappenberger See,[10] die jedoch von September 2015 bis Januar 2016 als Unterkunft für 122 Asylbewerber und Flüchtlinge genutzt wurde.

Quelle: Wikipedia

Der Richard-Schirrmann-Weg führte uns am Rande des Cappenberger Waldes entlang nach Osten. Nach 940 Meter Fahrt erreichten wir die Straße Dreischfeld. Dort fuhren wir kurz nach links und dann gleich wieder nach rechts. Willi entschied sich für den Weg der wahrscheinlich für seinen Rücken besser war. Er fuhr nach rechts die Straße Dreischfeld herunter. Er wollte an de B54 nach Werne hereinfahren. Wir treffen uns am Rathaus in Werne sprachen wir ab. Wir fuhren auf die kleine Ortschaft Langern zu. Vom Weg aus nach Norden konnten wir das Schloss Cappenberg in der Ferne sehen. Nach weiteren 600 Metern machte der Weg einen Rechtsknick und umging damit die Ortschaft. Nach etwa 1 Km erreichten wir dann die Langern Straße. Die überquerten wir und fuhren dann parallel zur Bahnlinie Lünen-Werne weiter in östliche Richtung. Nach 650 Meter führte der Weg nach links, von der Bahnlinie weg. Wir erreichten die Straße Am Gerlingsbach. Die überquerten wir und fuhren in Richtung der ehemaligen Mühle Holtmann und dem Schacht 7 der Zeche Haus Aden. Der direkte Weg zur ehemaligen Mühle ist ein Privatweg, deshalb fuhren wir nach links auf dem Weg weiter der auf das Gelände des ehemaligen Wetterschachts führt. Nach etwa 120 Meter Fahrt geht dann dort ein Weg nach rechts in den Wald, der um die ehemalige Mühle herumführt. Der war aber am Montag nicht befahrbar, da vom Regen in der letzten Nacht völlig aufgeweicht. So mussten wir wieder zurückfahren und entschieden dann, wir fahren den Weg Am Gerlingsbach herunter bis an die B54, die dort Lüner Straße heißt. Über die wollten wir dann nach Werne hereinfahren.

Oben die Bilder habe ich auf dem Weg vom Cappenberger See bis zur ehemaligen Mühle gemacht. Die letzten Bilder sind dann auf dem Weg Am Gerlingsbach entstanden. Die ersten drei Bilder sind direkt nach dem Cappenberger See entstanden. Danach sieht man zweimal das Schloss Cappenberg, nachdem wir den Dreischfeld überquert hatten. Die letzten Bilder sind im Bereich der ehemaligen Mühle entstanden. Das letzte Bild ist an der Bahnlinie entstanden, die wir auf dem Weg Am Gerlingsbach überquerten, als wir zur B54 herunter fuhren.

Wir erreichten nach knapp 800 Meter die B54 und fuhren nach links auf ihren Radweg, der links an der Straße verläuft. Nach 1,5 Km Fahrt auf dem Radweg bogen wir dann nach links ab. Wir fuhren weiter auf dem Martinsweg, der uns an dem Hof Gribshöver vorbeibrachte. Ein großer Hof, dessen Besitzer sich mit Pferdezucht befassen.

Willkommen auf dem Hof Gripshöver

Familie Gripshöver und Team

Wir freuen uns ihnen unsere neue Webseite präsentieren zu dürfen!

Unseren Züchtern bieten wir eine Kollektion an sport- und zuchterprobten Springhengsten internationalen Formates an.

Unseren Pferdeinteressenten bieten wir ständig eine große Auswahl an Verkaufspferden an.

Quelle: Website der Familie Gripshöver

Nach 160 Meter Fahrt mussten wir einen Linksknick fahren und entfernten uns damit vom dem Reiterhof in Richtung Westen. Nach weiteren 290 Meter ging es dann nach rechts weiter. Dann fuhren wir 490 Meter nach Norden, um dann wieder einen Rechtsknick zu machen. Nach dem Knick erreichten wir dann nach 180 Meter den Weg Am Romberg, den wir eigentlich hätten fahren wollen. Nun waren wir wieder auf unserem vorgeplanten Weg. Links von uns lag dann das Industriegebiet Wahrbrink, mit einem Standort des Onlineriesen Amazon. Wir überquerten den Nordlippering und erreichten danach die westliche Spitze von Werne, mit der Straße Am Bellingholz, über die wir in die Stadt hereinfuhren. Wir überquerten die Berliner Straße und fuhren dann ein kleines Stück der Jahnstraße. Nach 150 Meter bogen wir dann aber nach links weg auf die Flandernstraße. Über die fahrend, erreichten wir die Cappenberger Straße. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren dann 600 Meter auf der Straße bis zur B54. Die überquerten wir und erreichten den Kreisverkehr Kurt Schuhmacher Straße und Steinstraße. Wir durchfuhren den Kreisverkehr und bogen auf die Steinstraße ein. Da wir uns ja mit Willi am Rathaus werne treffen wollten, fuhren wir die Steinstraße in Richtung Rathausplatz weiter. Den hatten wir nach 300 Meter erreicht und hielten Ausschau nach Willi. Der war aber nirgends zu sehen. Ich zückte mein Handy und rief ihn an. Er meldete sich. Er war zur Saline gefahren und hatte dort die salzige Luft genossen und einen Apfel gegessen. Natz und Friedel gingen schon einmal etwa 60 Meter zurück zum Bäcker Kanne. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Ich wartete auf Willi der zum Rathausplatz kam. Wir gingen gemeinsam zum Bäcker, wo Friedel schon Plätze für uns freigehalten hatte. Wir saßen draußen vor dem Bäcker und genossen die Sonne und unsere Brötchen.

Die beiden ersten Bilder sind auf dem Radweg der B54 gemacht und zeigen den Cappenberger Wald, der rechts vom Radweg liegt. Danach zwei Bilder von dem Reiterhof. danach die Bilder zeigen unseren Weg in die Stadt. das drittletzte Bild zeigt das Rathaus von Werne. Danach die Steinstraße in Richtung des Bäckers Kanne. Das letzte Bild zeigt Willi, der den Rathausplatz erreicht hat.

Nach unserer Mittagspause fuhren wir zum Rathausplatz zurück. Von dort bogen wir nach rechts auf die Klosterstraße ab. Die fuhren wir bis zur Straße Am Deipelturm. Auf die fuhren wir nach links, überquerten die Kurt-Schumacher-Straße und fuhren dann über den Parkplatz des Hotels am Kloster. Danach ging es nach rechts auf die Beethovenstraße, die uns dann an die Saline im Stadtpark brachte. Dort drehten wir eine Runde um das Gradierwerk und ich machte noch einige Bilder.

Kapuzinerkloster Werne

Das Kloster Werne ist ein Kloster des Kapuzinerordens in Werne/Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Gründung

Da nach dem Dreißigjährigen Krieg bereits drei Ordensleute regelmäßig Werne besuchten, und die Ratsmitglieder um eine „Erhaltung und Belebung der katholischen Religion“ baten, ließen sich 1659 drei Kapuzinerbrüder in Werne nieder.[1] Sie sollten für das Seelenheil der Bevölkerung sorgen. Dies war notwendig geworden, da die einzige Kirche in Werne, die Christophorus Kirche, von ehemals elf vor dem Krieg tätigen Priestern nur noch zwei beherbergte. Zu ihren Aufgaben sollte auch die Leitung des Religionsunterrichtes an den Schulen gehören.

Innerhalb der Stadt war der Platz begrenzt, deshalb schenkte man den Mönchen außerhalb der Stadtmauer Land, wo sie das Kloster und die Kirche von 1671 bis 1680 auf zugeschütteten Gräbern errichteten.

17. und 18. Jahrhundert

Die Patres lebten getreu den Regeln des heiligen Franz von Assisi. Die Hilfe und der Einsatz für notleidende Menschen standen im Vordergrund. Daraus entwickelte sich schnell ein volksnahes Leben, das den Mönchen in Werne viel Sympathie einbrachte.

Als im 17. und 18. Jahrhundert die Pest in Werne wütete, oblag die Aufgabe der Pflege der Kranken den Mönchen. Ein Teil des Klosters, das Pesthäuschen, erinnert noch heute daran. Hier lebten die Mönche, die mit kranken Menschen in Kontakt gekommen waren, um die anderen nicht anzustecken.

Säkularisation

Durch den Reichsdeputationshauptschluss, der durch den Anschluss Münsters an Preußen auch für Werne zwingend wurde, wurde das Kloster 1803 Staatseigentum. Die Mönche durften zwar im Kloster bleiben, die Aufnahme weiterer Mitglieder wurde ihnen verwehrt. 1843 wurde das Kloster jedoch säkularisiert, und verschiedene Schulen wurden in den Gebäuden untergebracht. In den Obergeschossen konnten die Mönche trotzdem weiterhin wohnen.

Anton Erdmann, der Leiter der im Kloster untergebrachten Rektoratsschule, setzte sich mit dem Ordensgeneral der Kapuziner in Rom in Verbindung und konnte erreichen, dass der Ordensbetrieb 1851 wieder aufgenommen wurde.[2] Von Werne aus wurden in der Folgezeit noch einige weitere rheinisch-westfälische Kapuzinerklöster errichtet. Die Rektoratsschule blieb noch bis 1869 unter der Leitung der Ordensbrüder im Kloster bestehen, bis sie 1869 ein eigenes Gebäude bekam.

Kulturkampf

Der Kulturkampf, eine Auseinandersetzung zwischen der katholischen Kirche unter Papst Pius IX. und dem Königreich Preußen unter Otto von Bismarck in den Jahren 1871 bis 1878, brachte das sichere Bestehen des Klosters noch einmal in Gefahr. Mit dem Klosterschließungsgesetz aus dem Jahre 1875 drohte dem Kloster erneut die Schließung. Doch Ferdinand Graf von Meerfeld in Westerwinkel, der das Kloster von der Stadt erst gepachtet und später übernommen hatte, ließ zwei Mönche in dem Anwesen wohnen, die auch Gottesdienste abhalten konnten. Nun machte sich die gute Beziehung zum Volk bezahlt. Einer Kontrolle, die prüfte, ob das Kloster wirklich geschlossen wäre, wurde stets mitgeteilt, Gottesdienste fänden schon lange nicht mehr statt. Als der Bevölkerung nicht geglaubt wurde und man ins Kloster einbrechen wollte, kam einer der Mönche in Zivil und drohte die Eindringlinge beim Graf von Meerfeld wegen Hausfriedensbruches anzuklagen. Da dies der Kontrolle zu riskant war, zogen sie schließlich mit dem Ergebnis, das Kloster sei unbewohnt, von dannen.

Sowohl während der Säkularisation und des Kulturkampfes lebten Mönche im Kloster; dies macht das Kloster Werne zum einzigen Kapuzinerkloster, das immer bewohnt war. Alle anderen Orden müssen auf Vertreibungen in ihrer Geschichte zurückblicken.

Erst 1887 war es den Kapuzinern gestattet, das Kloster wiederzueröffnen. Von da an zogen junge Leute in das Kloster ein, da es zu einer Bildungsstätte für Studenten des Ordens wurde. Um die Jahrhundertwende und auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnten junge Brüder dem Studium der Theologie und Philosophie nachgehen.

20. Jahrhundert

Von 1904 bis 1911 lebte der Selige Anicet Koplin (1875–1941) im Kloster Werne. Er wirkte vor allem als Seelsorger für die polnischsprachiger Bergleute der Zeche Werne. Ab 1918 war er Seelsorger in Warschau, nannte nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen die Verbrechen der Besatzer beim Namen und wurde im KZ Auschwitz ermordet.[3]

Von 1978 bis 1999 war das Kloster in Werne das Noviziatshaus der rheinisch-westfälischen Kapuziner-Provinz. Dort wurden junge Männer in das Leben und die Aufgaben der Brudergemeinschaft eingewiesen. Danach wurde Salzburg zum Ausbildungsort für den gesamten deutschsprachigen Raum bestimmt; von 1999 bis 2004 war Werne nur noch ein Kloster, in dem junge Männer das Leben der Patres kennenlernen konnten, um zu entscheiden, ob sie dem Orden beitreten möchten.

Das Kloster heute

Die 331. Werl Wallfahrt 2007

Derzeit leben noch fünf Mönche in Werne.[4] Sie arbeiten in der Seelsorge, feiern die Gottesdienste in der eigenen oder als Aushilfe auch in anderen Kirchen, leiten Messdienergruppen und widmen sich der Jugendseelsorge, u. a. bei einem monatlichen „Selbstfindungstag“ für Jugendliche. Sie bieten Bibelgespräche, Meditationen und Kirchen- und Klosterführungen an.

Seit fast 350 Jahren findet jedes Jahr am letzten Sommerferienwochenende die Fußwallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottesin Werl statt.[5] Mehr als 200 Pilger nehmen die dreißig Kilometer bei jeglichem Wetter auf sich, um betend und singend gemeinsam mit den Kapuzinern nach Werl und zurück zu pilgern.

Auf einem separaten Teil des Friedhofes in Werne fanden viele Kapuziner ihre letzte Ruhestätte.

Architektur

Das Kloster mit dem Pesthaus

Der Architekt des Klosters, der Kapuzinerbruder Ambrosius von Oelde war zur Zeit des Frühbarocks ein bekannter Baumeister in Westfalen. Die Barockkapelle am Paderborner Dom wurde unter anderem von ihm entworfen. Er starb 1705 in Werne und sein Grab befindet sich unter dem linken Seitenaltar in der Kirche.[6] Davon zeugt auch noch heute eine Gedächtnistafel, die am Eingang der Kirche in die Wand eingelassen wurde.

Um einen kleinen Hof, der 1992 als Brunnenhof erneuert wurde, liegen die vier Flügel der schlichten Klosteranlage. Die Kirche ist ein Saalbau. Dahinter schließt sich der Gebetsraum der Mönche an. Ein Dachreiter mit Zwiebelhelm und kleiner Glocke kennzeichnet die Kirche der Kapuziner. Das Pesthäuschen ist in der ersten Etage mit grauem Granit gebaut. Darüber erstreckt sich ein weiß verputztes Fachwerkhaus mit rotem Ziegeldach.

Die Klosterkirche ist, laut der lateinischen Inschrift über dem Mittelportal, der heiligen Dreifaltigkeit und den Aposteln Petrus und Paulus gewidmet. Am 4. Oktober 1680, am Fest des hl. Franziskus, wurde sie eingeweiht. Das Kircheninnere ist schlicht gehalten, und nur die drei im Stil des Rokokos gehaltenen Altäre fallen sofort ins Auge. Den Hochaltar stiftete der Landesherr, Fürstbischof von Fürstenberg, der rechte Altar zeigt das Wappen der Adelsfamilie von Ascheberg. Der linke trägt kein Stifterwappen, da er von den Menschen der Stadt Werne gespendet wurde. Das Bild über dem Hochaltar zeigt den gekreuzigten Jesus mit seiner Mutter Maria, dem Lieblingsjünger Johannes und die Sünderin. Auf dem Pferd sitzt Longinus, der römische Soldat stößt die Lanze in die Seite des Gekreuzigten. Dieses Kunstwerk wurde vom Kapuzinerbruder Damian von Ratingen 1684 gemalt. Sein Selbstporträt ist im Gesicht des Lanzenstechers zu erkennen.

Hinten in der Kirche steht eine barocke Pieta. Viele Besucher zünden hier eine Kerze an und schreiben ihre Sorgen und Nöte in ein Fürbittenbuch. Die Kapuziner erwähnen die Bitten im täglichen gemeinsamen Gebet. Im Kreuzgang des Klosters hängt ein altes Pilgerkreuz, das seit 1677 Pilger bei der jährlichen Fußwallfahrt zum Gnadenbild nach Werl tragen.

Die Bibliothek bewahrt den guterhaltenen Buchbestand von etwa 20.000 Büchern, einige von ihnen sind fast 400 Jahre alt. Zustande gekommen ist dieser Bestand durch Spenden und durch das Erbe verstorbener Priester, die ihre Bücher sicher verwahrt wissen wollten.

Der vom Freundeskreis Klostergarten Werne liebevoll gepflegte Garten des Klosters wurde vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Denkmal des Monats Juni 2014 ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Gradierwerk

Gradierwerk

In konsequenter Fortsetzung der Werner Badetradition wurde im Jahre 1990 am Stadtpark, in direkter Nachbarschaft zum Natur-Solebad, ein Gradierwerk errichtet. Die über die aus Schwarzdorn bestehende Rieselwand des Gradierwerkes geleitete Sole bildet durch den Aufprall auf die Dornen einen „Solenebel“. Die das Gradierwerk umgebende Luft wird mit Sole angereichert, so daß ein maritimes Klima entsteht, das gerade bei Atemwegserkrankungen sehr heilsam wirkt.

Gerade von den Bewohnern und Besuchern der Innenstadt wird das Gradierwerk aufgesucht, um z. B. nach einem Einkaufsbummel den Tag in erholsamem Klima ausklingen lassen. Dazu tragen auch die umgebenden Aufenthalts- und Grünflächen bei. Von der Terrasse, die sich aufgrund des Höhenunterschiedes ergeben hat, genießt man einen reizvollen Ausblick auf den Stadtpark. Um auch in den Abendstunden den Aufenthalt am Gradierwerk zu ermöglichen, ist eine Beleuchtung installiert, die dem Besucher eine anheimelnde Stimmung vermittelt; die auf die Rieselwand gerichteten Strahler lassen die herabstürzenden Wassertropfen wie Sternschnuppen erscheinen.

Quelle: Stadt Werne

Das erste Bild zeigt den Eingang des Hotels Baumhove von der Klosterstraße aus. Bild zwei zeigt die Klosterkirche. Danach das Bild zeigt den Parkplatz vor dem Hotel am Kloster. Bild vier zeigt Friedel und Natz, die auf das Gradierwerk zufahren. Im nächsten Bild sieht man die Saline und Natz der auf sie zufährt. Das folgende Bild zeigt ein großes Herz, in dem drei kleinere auf je einem Stein stehen. Diese Plastik hat der Herzsportverein Werne zur 30 Jahrfeier seines Bestehens, im Jahre 2017 dort platziert. Das nächste Bild zeigt den Teich im Stadtpark. Das vorletzte Bild zeigt Willi, der die gute salzhaltige Luft an der Saline genießt. Das letzte Bild zeigt noch einmal die Herzen und im Hintergrund den Teich.

Wir machten uns wieder auf den Weg, den der Rückweg war noch lang. Wir fuhren vom Stadtpark aus auf die Freiherr-vom-Stein-Straße. Der folgten wir 640 Meter bis zur Lippestraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Wir fuhren auf der Straße in Richtung Lippe. Rechts von der Straße stand früher die Zeche Werne. Ziemlich nahe an den Lippeauen. Nach 670 Meter Fahrt auf der Lippestraße erreichten wir die Gendemberstraße und die Trasse der ehemaligen Zechenbahn, die die Schächte in Werne, Stockum und Rünthe verband. Die Trasse waren wir schon einmal gefahren und hatten uns dabei das Schrägwehr an der Lippe angesehen. Das wollte ich mir eigentlich am Montag von der anderen Seite anschauen, deshalb fuhren wir noch 220 Meter weiter auf der Lippestraße und bogen dann nach rechts auf die Straße Am Fischerhof ab. Die Straße führte uns an die Lippe. Dort gab es eine Brücke und wir überquerten die Lippe. Dann ging es nach rechts weiter. Der Weg führte uns durch die Lippeauen von Werne. Nach ca. 450 Meter hätten wir eigentlich das Schrägwehr im Bereich des ehemaligen Zechengeländes sehen müssen. Aber meine Enttäuschung war schon groß. Hochgewachsene Sträucher und Bäume versperrten uns die Sicht. Nach weiteren 440 Metern Fahrt machte der Weg einen Linksknick und führte uns dann zur Straße Ostenhellweg. Auf den bogen wir nach rechts ab und fuhren auf dem Radweg der Straße. Nach 440 Meter Fahrt, kurz vor der B233, überquerten wir die Straße und fuhren auf einem unbenannten Weg, parallel zur Werner Straße, die 300 Meter bis zum Datteln-Hamm-Kanal. Dort bogen wir nach rechts auf den Leinpfad.

Oben die ersten 7 Bilder zeigen unseren Weg vom Stadtpark über die Freiherr-vom-Stein-Straße, sowie der Lippestraße, bis auf die Brücke die uns über die Lippe brachte. Bild 8 und 9 sind dann von der Lippebrücke aus gemacht und zeigen die Lippe in Richtung Osten und dann nach Westen. Die beiden nächsten Bilder sind auf dem Weg in durch die Lippeauen entstanden. Danach das Bild zeigt den Anfang des Friedhofs am Ostenhellweg. Dann 2 Bilder von dem Weg aus in Richtung Kanal gemacht. Ein schöner Steingarten sieht man im zweiten Bild. Die letzten drei Bilder sind dann schon am Kanal entstanden und zeigen Natz, der auf die Brücke die Werne und Rünthe verbindet, zufährt. Das nächste Bild zeigt den Hafen von Rünthe, der auf der anderen Kanalseite liegt.

Nach Rünthe wollten wir am Montag nicht. Deshalb fuhren wir weiter am Kanal in Richtung Kraftwerk Heil, dass zu Bergkamen gehört. Nach 1,8 Km Fahrt erreichten wir dann das Kraftwerk und mussten vom Leinpfad nach rechts wegfahren. Der Weg, den wir dann fuhren, führte uns zunächst an der östlichen Seite des Kraftwerksgeländes vorbei. Nach 400 Meter, kurz vor dem Westenhellweg, erreichten wir dann den nördlichen Teil der Umgehung. Auf der anderen Straßenseite liegt dort die Biologische Station des Kreises Unna. Wir fuhren fast parallel zum Westenhellweg in Richtung Westen. Nach 870 Meter  ging es dann zunächst nach Süden, dann aber gleich wieder nach Westen. Nach weiteren 590 Metern erreichten wir dann einen Weg, der rechts wieder an den Kanal führt. Aber wir wollten nicht am Kanal fahren, sondern, fuhren rechts, links und waren dann auf dem Weg Königslandwehr. Am Anfang des Weges liegt die Siedlung Heiler Landwehr. Der Weg Königslandwehr brachte uns nach 3 Km Fahrt an die Hammerstraße, die wir dann überquerten.

Das erste- und zweite Bild zeigt Natz und Willi auf dem Leinpfad in Richtung Kraftwerk fahren. Bild drei zeigt den Kühlturm des Kraftwerks. Die beiden letzten Bilder sind vom Königslandwehr aus fotografiert.

Auf der Hammer Straße fuhren wir 500 Meter in südwestlicher Richtung und erreichten dann den Weg An der Fähre, der nach rechts ab ging und uns zum Lippewehr in Lünen Beckinghausen brachte. Dort stiegen wir von den Rädern und schauten uns um. Leider hatte ich wohl auf das Objektiv meiner Kamera mit den Patschfingern gefasst und so wurden die nächsten Bilder Geisterbilder.

Oben das erste Bild zeigt das Lippewehr in Beckinghausen. Bild zwei zeigt die Brücke über die Lippe, die früher zur Firma Westfalia führte. Danach noch einmal das Wehr. Das vierte Bild zeigt dann das Wehr und den Beginn der Fischtreppe, dort wo man die grünen Spundbohlen sieht.

Wir fuhren dann zu der Brücke hoch, überquerten sie und fuhren dann auf der anderen Lippeseite durch das ehemalige Pförtnerhaus der Firma Westfalia Lünen und durchfuhren das ehemalige Firmengelände über die Hüttenallee.

Das erste Bild ist von der Brücke aus fotografiert, wie auch das zweite Bild. Auch das dritte Bild ist von der Brücke aus fotografiert und zeigt das Pförtnerhäuschen. Die beiden nächsten Bilder zeigen im ersten Bild das Büro des Pförtners, das so verblieben ist, wie der es bei Schließung verlassen hatte. Im zweiten Bild sieht man den Ausgang des Pförtnerhäuschens und ein Wandbild. Danach das Bild zeigt Friedel und Natz auf der Hüttenallee. Links das Gebäude ist die unter Denkmalschutz stehende Kantine Westfalia. Danach die 3 Bild3er zeigen Gedenksteine, ein zum Gedenken an den Gründer der Firma, sowie ein Erinnerungsstein an die gefallenen Mitarbeiter im ersten Weltkrieg. das letzte Bild zeigt die Ruhrstätte der Christine Wehrenbold, die Frau des Gründers der Firma.

Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia

Das Gelände der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia um 1909

Die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia war das erste Eisenwerk im Lüner Ortsteil Wethmar und das einzige, das überregional Bedeutung erlangte. Später erlangte das Unternehmen weltweit wirtschaftliche Bedeutung als Bergbauzulieferer.

1826 gründete Caspar Diederich Wehrenbold (1795–1851) die Eisenhütte in der Rechtsform einer Gewerkschaft als erstes Industrieunternehmen in Altlünen und baute die ersten Betriebsgebäude nahe der Lippe. Der Fluss wurde damals noch für die Schifffahrt benutzt und diente dazu, das im Lippetal gefundene Raseneisenerz heranzutransportieren.

1876 wurde die Eisenerzeugung allerdings wieder eingestellt, der Betrieb hatte sich zunehmend auf die Eisenverarbeitung umgestellt.

Typische Produkte waren gusseiserne Öfen, Schienen, Pumpen und ab 1930 in zunehmendem Maße auch Bergwerkstechnik. Ab 1960 zusätzlich noch Produkte für den Stollen- und Tunnelbau. Ein bedeutender Ingenieur war Wilhelm Löbbe, der Erfinder des „Löbbe-Hobels“.

Die Festzeitschrift zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 1951 illustrierte der Maler Hubert Berke. Er zeichnete darin die Kantine, Maschinenhallen, Menschen bei der Arbeit und hielt mit filigranem Strich die Arbeitswelt fest. Seit 2010 befinden sich die Originale dieser Bilder im Museum der Stadt Lünen

Das letzte erhaltene Gebäude der Westfalia: die ehemalige Kantine

1991 fusionierte die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia mit dem Unternehmen Klöckner-Becorit in Castrop-Rauxel zur Gesellschaft Westfalia Becorit Industrietechnik (WBI).[1]

1995 schlossen sich die drei traditionsreichen Bergbauzulieferer Halbach & Braun Maschinenfabrik und Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik aus Wuppertal sowie die Westfalia Becorit Industrietechnik zur Deutschen Bergbau Technik (DBT) zusammen. Die DBT war eine Tochtergesellschaft der Ruhrkohle AG (RAG).

Im Mai 2007 wurde die DBT von Bucyrus International, Inc. mit Sitz in MilwaukeeWisconsin, für 559 Millionen Euro[2]übernommen[3], die ihrerseits 2011 für 8,6 Milliarden Dollar in Caterpillar aufging.[4][5]

Einziges erhaltenes Betriebsgebäude der ursprünglichen Eisenhütte Westfalia ist die denkmalgeschützte Kantine Westfalia an der Hüttenallee.

Quelle: Wikipedia

Nach 560 Meter verließen wir die Hüttenallee nach links und fuhren auf die Willi Melchers Straße durch Lünen Wethmar. nach ca. 800 Meter erreichten wir dann die Zwolle Allee. Die überquerten wir und erreichten dann die Westfaliastraße. Diese Straße ist die südliche Grenze der Victoria Siedlung die rechts von der Straße liegt. Links der Straße erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Zeche Victoria. Auf diesem Gebiet sollte einmal eine Forensik Klinik erbaut werden. Da gegen laufen Proteste der Lüner.

Victoria-Siedlung

Wohnblock der Victoria-Siedlung

Die Victoria-Siedlung ist eine Arbeitersiedlung in Lünen-Nord. Sie wurde in den Jahren 1909 bis 1912 nach Entwürfen des Dortmunder Architekturbüros D. & K. Schulze für die Belegschaft der Zeche Victoria errichtet. Sie steht unter Denkmalschutz.

Die Siedlung orientiert sich in ihrer Gestaltung an der Gartenstadtbewegung. Neben mehrgeschossigen Wohnblocks und Reihenhäusern bestimmen vor allem Doppelhäuser in teils aufgelockerter, teils verdichteter Bebauung das Bild. Zum ursprünglichen Siedlungskonzept gehörten die Integration von Einkaufsmöglichkeiten für die Bevölkerung, ebenso Gaststätten und Wohlfahrtseinrichtungen.

Im Jahre 1947 gab es durch vergiftetes Trinkwasser Massenerkrankungen, durch die 238 Personen befallen waren und acht Tote, überwiegend Kinder, zu beklagen waren. Ursache war wohl ein Defekt in den Trinkwasserleitungen, durch welchen Grubenwasser der angrenzenden Zeche Victoria und Wasser der vorbeifließenden Lippe eindringen konnte und das Trinkwasser verunreinigte.

Quelle: Wikipedia

Die Siedlung haben wir schon einmal besucht und sind dort durch die Straßen gefahren. Am Montag diente uns die Westfaliastraße nur als Durchgangsstraße zu Innenstadt von Lünen. Am westlichen Ende der Siedlung fuhren wir nach rechts und erreichten dann die Münsterstraße, die B54. Die überquerten wir und fuhren dann nach links. Wir erreichten den Hauptbahnhof von Lünen. Den ließen wir links liegen und fuhren bis zur B236, die wir überquerten. Die Münsterstraße macht nach 120 Meter einen Linksknick und wird dann zur Fußgängerzone. Wir hatten Durst und wollten in Lünen ein kaltes Weizenbier trinken. Willi schlug vor an der Lippepromenade, dort wo die erste Lippeterrasse steht einzukehren. Er fuhr dort hin um zu schauen, ob das Lokal schon geöffnet habe. Natz und Friedel wollten lieber zuerst eine Kugel Eis lutschen und holten sich eine bei San Remo. Sie setzten sich dort kurz hin. Direkt ihnen gegenüber standen die Lüner Stiere. Ich schaute nach Willi, der mir signalisierte, dass die Gaststätte noch zu habe. Wir verabredeten uns im Extrablatt ein Bier zu trinken. Ich fuhr zurück und holte Natz und Friedel ab.

Die drei ersten Bilder zeigen unseren Weg am Rande der Victoriasiedlung vorbei, zeigen kurz die mit Grünzeug bewachsene Zechenbrache und ein typisches Haus in der Zechensiedlung. Danach die drei Bullen am Anfang der Fußgängerzone. Danach habe ich endlich gemerkt, dass mein Objektiv verschmiert war. die drei letzen Bilder sind dann wieder ordentlich.

Wir fuhren zur Lippebrücke, überquerten die und fuhren dann über die Straße Im Hagen zum Extrablatt. Dort bekamen wir unser Weizenbier und eine Rababarchorle, die Willi und ich tranken. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Wir fuhren wieder zur Lippebrücke. Am Montag wollten wir aber nicht über den Lippedeich nach Hause fahren, sondern über den Siebenpfennigsknapp, wie Friedel den Weg über die B236 nach Bork immer nennt. Siebenpfennigsknapp heißt dort auf dem Weg eine Gaststätte. Wir fuhren also durch die Fußgängerzone zurück bis zur Marienstraße. Über die fuhren wir bis zur Konrad Adenauer Straße, die wir überquerten. Auf der Borker Straße die einen Radweg hat ging es dann in Richtung Bork.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis Gaststätte Siebenpfennigsknapp, die 3,67 Km von Lünen entfern liegt. Hinter der unscheinbaren Fassade liegt noch ein Haus, in dem ein Hotel untergebracht ist.

Danach wurde es noch ländlicher und dann nach ca. 3,4 km Fahrt vom Siebenpfennigsknapp aus, hatten wir Bork erreicht. Wir bogen von der B235 nach links ab und fuhren durchs Dorf bis zur Kirche. Der Himmel verdunkelte sich in Bork. Es sah aus als sollte es regen geben. Eine dicke Wolke zog über Bork. Wir ließen uns aber nicht abschrecken und fuhren weiter. Wir fuhren über die Hauptstraße und dann über die Bahnhofstraße durch Bork und erreichten dann den Bahnhof von Bork, überquerten die Bahnlinie und fuhren danach auf der Borker Straße in Richtung Vinnum.

Die ersten Bilder zeigen unseren Weg nach Bork, dabei ist viel Gegend zu sehen. Danach die ersten Häuser in Bork, sowie das Rathaus und am Schluss die Brücke über die Bahnlinie mit dem Borker Bahnhof.

Es ging gegen Vinnum und das sind noch einmal 3,6 Km, die auch noch ein paar Steigungen aufwiesen. Das Wetter hielt sich. Es war zwar bewölkt aber es fing nicht an zu regnen.  So erreichten wir Vinnum. Wir fuhren bis zur Waltroper Straße, überquerten diese und fuhren dann auf dem Weg Im Berg in Richtung Dortmund-Ems-Kanal.

Oben drei Bilder die ich auf dem Weg von Bork nach Vinnum gemacht habe. Das letzte Bild zeigt Friedel vor mir und am Horizont Datteln 4. Über allem eine Dicke Wolke.

Bis zum Kanal herunter waren 1,6 km zu fahren. Da es von Vinnum bergab zum Kanal geht, hatten wir eine schöne Abfahrt. 15 Höhenmeter ging es nach unten. Wir erreichten den Kanal und fuhren nach links auf den Leinpfad. Nach 400 Meter Fahrt erreichten wir die Lippeüberquerung und machten dort noch einmal eine kurze Pause. Dann ging es weiter und wir erreichten die Abfahrt vom Leinpfad, die uns zur Unterführung der Neuen Fahrt und anschließend zur Unterführung der Alten Fahrt brachte. Beide unterfuhren wir und kamen dann zum Klaukenhof. Natz Friedel und auch Willi wollten dort noch ein Bier trinken. So verabschiedete ich mich von ihnen und fuhr alleine nach Hause.

Oben die letzten Bilder von unserer Tour die unseren Weg von Vinnum herunter zum Kanal zeigen. danach unsere pause an der Lippeüberführung. Danach die Unterführung der Alten Fahrt. Dann ein Bild vom Klaukenhof. Die letzten drei Bilder zeigen meinen Weg zur Schleuse Datteln, das Unterwasser der Schleuse und zum Schluss der Findling auf der anderen Seite der Schleuse.

Ich fuhr den Kanalberg herunter und über die Eichenstraße nach Hause.

Männer wir haben wieder eine tolle Tour gefahren. Es waren 68 Km bei schönem Wetter.

Opaju

Fahrradtour 07.05.2018(Durch den Wildpark in Dülmen)

Letzten Montag waren wir in Dortmund Mengede und haben dort die ehemalige Zeche Adolf Hansemann besucht. Leider habe ich es nicht geschafft einen Bericht darüber zu schreiben. Es gibt aber eine Tour im Archiv, die fast so abgelaufen ist wir die am Montag. Die Tour findet man im Archiv August 2016.

Für Montag den 7.5.2018 war herrliches Wetter angesagt. Bis zu 28 Grad warm sollte es werden. Ich überlegte wo wir einmal wieder hinfahren könnten. Ich schaute  in mein Archiv und sah, dass wir 2016 zuletzt im Wildpark in Dülmen waren. Das wäre doch bei dem Wetter eine schöne Tour. Ich schrieb den Männern was sie davon halten. Natz rief an und sagte mir wir wären 2017 zum letzten Mal in Dülmen gewesen. Da war ich wohl verhindert, denn einen Bericht aus 2017 habe ich nicht. Aber egal, alle sagten zu. Treffen war bei mir auf der Eichenstraße. Das Wetter war so wie vorausgesagt. Wir fuhren pünktlich los. Wie immer zunächst die Eichenstraße herunter. Am Montag dann aber nicht zur Schleuse Datteln, sondern nach links auf die Industriestraße. Auf der fuhren wir zur B 235. Gegenüber von ATU Datteln erreichten wir die Straße und bogen nach rechts auf diese ein. Es ging in Richtung Olfener Brücke, über die die B235 über den Wesel-Datteln-Kanal geführt ist. Wir überquerten den Kanal und fuhren dann den Kanalberg herunter. Nach etwa 620 Meter Fahrt überquerten wir die B235 auf Höhe des Hofes Braukmann-Berger und fuhren dann auf dem Radweg, links der B235 weiter. Wir erreichten die Lippebrücke und dann nach weiteren 300 Meter Fahrt den Weg zum Krähenbusch. In den bogen wir links ein.

Im ersten Bild fahren Natz und Friedel den Kanalberg zur Olfener Brücke hoch. Bild zwei zeigt die großen Dattelner Schleusentore und das Unterwasser an den Schleusen. Das nächste Bild ist von der Lippebrücke aus fotografiert und zeigt die Lippe in Richtung Ahsen fließen. Das vierte Bild zeigt im linken Bereich die Lippe. Im mittleren Bereich den Radweg, der unter der Brücke herläuft. Hinter dem Rapsfeld sieht man einen Teil des Hofes Tenkhoff rechts im Bild. Links davon verstecken sich die Ruine der Rauschenburg und die alte Gräfte. Das nächste Bild zeigt Willis grünen Rücken und ein Erdbeerfeld am Anfang des Weges Zum Krähenbusch. danach sieht man Natz, der am Hof Tenkhoff vorbei fährt. Im dem Bild sieht man den wolkenlosen, strahlend blauen Himmel und eine sehr schöne Kastanie, die zurzeit blüht. Im vorletzten Bild fährt Natz auf einen Holzschuppen zu, in dem häufig einige Landmaschinen stehen. Das letzte Bild zeigt in der Ferne die Baustelle an der Lippe. Dort wird die Lippe mit riesigem Aufwand renaturiert. Tonnen von Boden werden dort bewegt.

Etwas weiter kamen wir durch den bewaldeten Teil des Weges Zum Krähenbusch. Das ist ein kleiner Hügel der maximal eine Höhe von 81 Meter über NN aufweist. Vor dem Sturm Ella ein dichter Buchenwald. Jetzt ist es dort richtig hell geworden, da viele Bäume umgestürzt waren. Dann ging es weiter in die Bauernschaft Schaafhausen. Die durchquerten wir und erreichten dann nach ca. 1,7 km die Eversumer Straße. Die überquerten wir und bogen dann nach 220 Meter Fahrt nach links in den Alleeweg ein.

Im ersten Bild sieht man meine Großen wie sie durch den sturmgerupften Wald fahren. Rechts sieht man den Beginn des Hügels. Im zweiten Bild sieht man einen großen Hof, der rechts am Weg liegt. Bild 3 zeigt eine neue Straßenverbreiterung, die gebraucht wird, um Die Bodenmassen von der Lippe weg zu fahren, die bei der Renaturierung anfallen. Im nächsten Bild sieht man ein Spargelfeld, auf dem schon das weiße Gold der Bauern gestochen wird. Im vorletzten Bild sieht man wieder eine Baustelle auf der Strecke zwischen Zum Krähenbusch und Eversumer Straße. Wahrscheinlich auch für die Lastwagen, die die Böden wegfahren. Das letzte Bild zeigt dann schon natz auf dem Alleeweg.

Über den Alleeweg fuhren wir nach Rönhagen herein. Eine kleine Siedlung im Westen von Olfen. Wir kamen an den Alter Postweg und überquerten den. Nach weiteren 310 Meter erreichten wir das Olfener Naturfreibad und fuhren nach links auf das Gelände. Wir schauten uns das Freibad an, das am Morgen noch geschlossen war. Nach 250 Meter bogen wir dann nach rechts ab und fuhren über einen schmalen Pfad zur Kökelsumer Straße. Die erreichten wir und bogen nach links ab. Zunächst war da noch ein Radweg, der aber nach 640 Meter endete. Wir überquerten die Kökelsumer Straße und fuhren weiter auf die Füchtelner Mühle zu. Zunächst überquerten wir die Steverumflut und erreichten dann die alte Mühle.

Fischtreppe als „Umgehungsstraße“ der Füchtelner Mühle

Die Fische in der Stever haben eine „Umleitung“ um das Wehr auf Olfener Gebiet bekommen und können nun erstmals wieder zu ihren Laichplätzen wandern.

Mittwoch, 29.04.2015, 17:04 Uhr

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Da die EU-Wasserrahmenrichtlinien eine grundlegende Renaturierung der heimischen Gewässer bis zum Jahr 2027 vorsehen, haben die Fische auch in der Stever nach vielen Jahren wieder die Möglichkeit, von der Mündung bis in die Oberläufe zu ziehen, denn die Stever-Umflut ist auf Olfener Gebiet fertiggestellt. Da neuerdings am Wasserkraftwerk „Füchtelner Mühle“ ein Teil des Steverwassers vorbei geleitet wird, stellt das Wehr nun kein unüberwindliches Hindernis mehr dar. Die Fische können nun in Richtung Quelle wandern, dort laichen und später wieder den Weg zurück in den Unterlauf antreten. „ Fischtreppen “ in Form von „Sohlgleiten“ machen diese Fischwanderung wieder möglich. Das Foto zeigt die Mündung der Umflut unterhalb des Wasserkraftwerks „Füchtelner Mühle“ in der Stever. In Lüdinghausen sowie auf Höhe des Wehres Rechede zwischen Lüdinghausen und Olfen sind ebenfalls Fischtreppen und „Kanäle“ geplant. Die Genehmigungsverfahren gestalten sich allerdings recht kompliziert. Im Rahmen der Regionale-Projekte im Bereich der beiden Burgen soll auch für die Mühlenstever und die Vischeringstever eine „Umleitung“ gebaut werden.
Quelle: Westfälische Nachrichten
Das erste Bild ist vom Alleeweg aus in Richtung Innenstadt Olfen fotografiert und zeigt die Kirchturmspitze von Sankt Vitus Olfen. Die nächsten vier Bilder sind auf dem Freibadgelände entstanden. Das sechste Bild zeigt eine Wiese in den Steverauen, rechts von der Kökelsumer Straße. Das nächste Bild zeigt die Umflut über die wir gefahren sind. Danach noch zwei Bilder vor dem erreichen der Füchtelner Mühle. Das vorletzte Bild zeigt die Mühle. Das letzte Bild die gestaute Stever, rechts von der Mühle.
Wir bogen dann von der Kökelsumer Straße nach links ab und fuhren am Gasthof Füchtelner Mühle vorbei. Hinter dem Gasthof fuhren wir dann nach halblinks in die Bauernschaft Kökelsum. Auf den ersten 620 Metern mussten wir 13 Höhenmeter überwinden. Ich muss sagen, was bin ich froh das ich ein Pedelec fahre. Keine Quälerei mehr am Berg. Da oben gibt es eine Bank am Anfang des Verbindungsweges zur Bockholter Balve. Der Weg, der etwa 1000 Meter weiter östlich von unserem Weg verläuft. Aber auch den hätten wir fahren können, um nach Dülmen zu kommen. Wir machten eine Trinkpause und setzten uns auf die Bank.
Die ersten drei Bilder sind auf dem Weg zur Bank entstanden. Danach sitzen Natz, Friedel und Willi auf den Bänken.
Nach der Trinkpause ging es weiter durch die Weiten von Kökelsum, Rekelsum, Emkum und zum Schluss noch durch Leversum. Dabei überquerten wir die B58 dort, wo vorher ein alte Emkumer Schule rechts am steht. Davor steht heute ein Kindergarten. An der alten Schule fuhren wir am Montag vorbei, da dort aufgeräumt wurde. Die Räumlichkeiten kann man für Feiern mieten. Wir streiften den östlichen Teil der Borkenberge, überquerten den Alten Dülmner Landweg, von uns nur Panzerstraße genannt, erreichten die Bauernschaft Laversum und fuhren dann auf das Haus Visbeck zu. Die letzten 1000 Meter, bis zum Abzweig zum Haus Visbeck, waren sehr schlecht für Radfahrer. Sand, tiefe Schlaglöcher machten uns zu schaffen. Dann hatten wir es aber geschafft. Wir setzten uns auf eine Bank und Friedel erzählte von seiner Reise nach Rom. Plötzlich schaltete sich ein Herr in das Gespräch ein, der vorher etwa 7-8 Meter weiter nach rechts von uns ebenfalls auf einer Bank saß. Er sei ein freigesprochener Gotteslästerer und habe auch eine Website. Er versuche gerade einen Kommentar dafür zu schreiben. Er war in erster Instanz vom Amtsgericht Lüdinghausen verurteilt worden. In zweiter Instanz vom Landgericht Münster freigesprochen. Wir wurden ihn nicht so richtig wieder los. Dann machten wir uns schnell auf den Weg. Ich möchte solch einem Menschen, einem Selbstdarsteller, keine Plattform geben und deshalb auch keinen Link zu seiner Website einstellen. Wir fuhren also wieder los. Friedel und Natz ein Stück vor. Es sollte geradeaus weitergehen. Dort lagen aber ca. 300 bis 400 Meter Sandpiste vor uns. Willi legte Protest ein und wir entschieden dann, dass wir einen anderen Weg nehmen. So fuhren wir nach rechts weiter und erreichten nach etwa 750 Meter Fahrt die Lüdinghauser Straße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links, auf dem Radweg. in Richtung Dülmen. Nach 2,6 Km Fahrt erreichten wir die südöstliche Stadtgrenze von Dülmen. Zunächst fuhren wir durch den Stadtteil Dernekamp. Dort erreichten wir dann den Kreisverkehr.
Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg durch Kökelsum, Rekelsum und durch Laversum und dann vorbei am Haus Visbeck bis zur Lüdinghauser Straße. Danach unsere Einfahrt nach Dülmen hinein. Das drittletzte Bild zeigt den Kreisverkehr mit dem Eisenross in der Mitte. Die beiden letzten Bilder sind auf der Höhe der ehemaligen Barbar Kaserne entstanden und zeigen den Funkturm im Hintergrund.
Vom Kreisverkehr aus waren es dann noch einmal 1,5 Km bis wir die Bahnstrecke Haltern-Münster erreichten und diese unterfahren konnten. Wir fuhren weiter auf der Lüdinghauser Straße in Richtung Innenstadt. Ich wollte am Montag einmal durch den Schlosspark von Dülmen fahren. Dort stand einmal das Schloss Dülmen. Heute steht dort das Verwaltungsgebäude des Herzogs von Croy. Ich hatte mir gemerkt, dass wir bis zum Supermarkt K&K fahren mussten. Dort die Lüdinghauser Straße überqueren und dann über die Straße An der Kreuzkirche zum Schlosspark zu fahren. Den Punkt hatten wir 400 Meter nach der Unterquerung der Bahnstrecke erreicht. Also überquerten wir die Straße und fuhren dann 240 Meter über die Straße An der Kreuzkirche, bis zur Straße am Schlossgarten. Die überquerten wir und fuhren dann in den Park.

Schloss Dülmen

Schloss Dülmen auf einer Postkarte (vor 1908)

Das Schloss Dülmen war von den 1830er Jahren bis 1945 ein Schloss in der Stadt Dülmen. Es diente dem Herzog von Croÿals Residenz und Wohnsitz. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und weiterem Abriss sind in heutiger Zeit nur Teile des Schlossgartens noch erhalten.

Remise des Schlosses (bis 2006 erhalten)

Schlosspark

Das Schloss befand sich an der Stelle, an der heute die Halterner Straße in die Dülmener Innenstadt führt.

Anfangs residierten die Herzöge in diversen Bürgerhäusern, bis sie die Dolhofensche Besitzung in der Burgstraße erwarben. Das Gebiet wurde über die mittelalterliche Stadtgrenze hinaus erweitert. Der Bau des Schlosses im Empirestil begann 1834, Herzog Alfred von Croÿ legte dazu den Grundstein. Die ersten Entwürfe gingen auf einen Neffen zurück, die endgültige Gestaltung der klassizistischen Fassade oblag jedoch dem Mailänder Architekten Brey. Mit der Fertigstellung 1844 erfolgten auch die Planungen für die Gestaltung des Schlossgartens mit Kesselhaus und gläsernen Gewächshäusern durch den Schinkel-Schüler August Stüler. 1861 wurde der Schlossgarten zu einem Landschaftsgarten umgestaltet. Am Vorplatz entstand ein monumentaler Bogen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss 1945 zerstört und nicht wieder errichtet.[1]

Einzig die Remise und Teile der Terrasse blieben erhalten. Sie wurden mit dem Bau eines Einkaufsmarktes und eines Parkplatzes im Jahr 2006 abgerissen. Seit 1836 gehörte Haus Merfeld zum herzoglichen Besitz, auf das 1945 der Wohnsitz verlegt wurde, ferner seit 1847 Schloss Schweckhausen.

Bis in die heutige Zeit erhalten sind noch Teile des Schlossgartens, der sogenannte „Schlosspark“. Dieser ist über den Vorpark mit dem Dülmener Wildpark verbunden.

Quelle: Wikipedia

Oben die fünf Bilder sind im Schlosspark entstanden. Das letzte Bild zeigt einen Graureiher, der auf einem Baum im Schlossgarten steht und den Schlossteich beobachtet.
Wir waren dis Dülmen ganz gut gefahren und für unsere Mittagspause war es noch recht früh, deshalb entschlossen wir uns noch in die Innenstadt zu fahren und dort ein Eis zu essen. Eigentlich wollte ich direkt vom Schlosspark, durch den Vorpark, der weiter westlich lag und nur durch die Halterner Straße vom Schlosspark getrennt war, zum Wildpark zu fahren. So verließen wir den Park an der Vollenstraße. Überquerten sie und fuhren über den Parkplatz des Combi  Verbrauermarkts an die Halterner Straße, überquerten diese und fuhren dann über die Schloßstraße bis zur Lüdinghauser Straße. Auch die überquerten wir etwa 170 Meter weiter westlich des Lüdinghauser Tors. Wir fuhren 60 Meter nach links und bogen dann auf die Marktstraße ein. nach weiteren 80 Metern bogen wir nach rechts auf den Dülmner Marktplatz ein. Zuerst liegt dort wie ein umgedrehtes L die Stadtverwaltung von Dülmen.  Am nördlichen Ende des Platzes steht der Jubiläumsbrunnen und rechts von dem das Eiscafe San Marco. Das war unser Ziel und wir holten uns eine Kugel Eis im Hörnchen und setzten uns. Wir schauten dem Treiben auf dem Marktplatz zu.

Das Dülmener Rathaus

Das Dülmener Rathaus
Foto: Das Dülmener Rathaus.

Das Dülmener Rathaus wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut. Noch heute trennt es das geistliche Leben auf dem Kirchplatz von St. Viktor vom kaufmännischen Treiben auf dem Marktplatz. Der „Scharre“ genannte Durchgang erinnert an die Verkaufsstände der Fleischer, die hier ihre Waren auslegten. In dem als Bogenhalle ausgeformten Erdgeschoss befanden sich im 16. und 17. Jahrhundert die Leinenlegge und die Stadtwaage. An der Giebelwand zur Marktstraße war der städtische Pranger angebracht. Mehrere Umbauten veränderten das Aussehen des Rathauses. Nach seiner Zerstörung im Krieg 1945 begann man 1954 mit dem Wiederaufbau. Der Marktplatz wurde gleichzeitig ausgedehnter angelegt. Dabei verzichtete die Stadt darauf, die Häuserzeile zur Marktstraße wiederaufzubauen.

Der Marktbrunnen

Der Marktbrunnen
Foto: Der Marktbrunnen

Der Marktbrunnen wurde anlässlich der 600-Jahrfeier der Stadtgründung durch Dülmener Bürger gestiftet. Um in der NS-Herrschaft mehr Platz für Aufmärsche zu gewinnen, wurde der Brunnen 1938 vor das damalige Gymnasium am Charleville-Mézières-Platz versetzt. Erst zum 650-jährigen Stadtjubiläum kehrte der Brunnen 1986 auf den Marktplatz zurück – wenn auch nicht auf seinen alten Standort. Die im Krieg abhanden gekommene Bekrönung des Brunnens in Form einer Putte wurde 1994 erneuert. Der Entwurf Ludwig Dinnendahls symbolisiert zum einen Unendlichkeit – durch die Kugel – und zum anderen Dynamik – durch die pfeilartig freie Form.

Die Stadtmauer und das Lüdinghauser Tor

Das Lüdinghauser Tor – Wahrzeichen Dülmens.<br /><a href=“http://www.drerup.de/webcam_lupe.html“ target=“_blank“ title=“Webcam Dülmen“>Webcam am Lüdinghauser Tor</a>
Foto: Das Lüdinghauser Tor

Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt Dülmen mit einer Stadtmauer umgeben. Ihren Verlauf zeichnen noch heute die Ringstraßen (Süd-, West-, Ost- und Nordring) nach. Als einziges Stadttor überstand das Lüdinghauser Tor mit seinen charakteristischen Rundtürmen die schon im 17. Jahrhundert einsetzende Schleifung der Wälle und den Abbruch der Tore, die Anfang des 19. Jahrhunderts abgeschlossen waren. Das Lüdinghauser Tor wurde zum wehrhaften Wahrzeichen der Stadt. Im Vorfeld des 600-jährigen Stadtjubiläums wurde es 1908 grundlegend renoviert, wobei der heute noch zu sehende steinerne Wehrgang ergänzt und die beiden Türme verbunden wurden. Von den Stadttoren stehen heute nur noch Lorenkenturm im Bereich der nördlichen und der Nonnenturm im Bereich der östlichen Stadtmauer. Der Nonnenturm verdankt seinen Namen dem dort 1457 eingerichteten Augustinerinnenkloster Agnetenberg.

Quelle: Stadt Dülmen
Oben die Bilder zeigen unseren Weg aus dem Schlosspark heraus in die Innenstadt von Dülmen und dann auf dem Marktplatz mit Stadtverwaltung und Jubiläumsbrunnen. Im vierten Bild sieht man im Hintergrund das Lüdinghauser Tor. Das letzte Bild zeigt natz und Willi vor dem Eiscafe. In Bild drei sieht man Sankt Anna, die katholische Kirche in Dülmen.
Wir hatten unser Eis gelutscht und machten uns wieder auf den Weg. Wir verließen den Marktplatz über die Marktgasse und kamen dann auf die Tibergasse. Über die fuhren wir zur Sparkasse Westmünsterland. Willi musste dort Geld nachtanken. Danach ging es nach links zur die Borkener Straße. Als wir die erreichten bogen wir nach rechts auf die Straße ein und fuhren auf ihr 190 Meter in westliche Richtung. Dort überquerten wir die Straße und fuhren auf den Hinderkingsweg. Dem folgten wir und erreichten nach 420 Meter den Wildpark. Wir fuhren in den Wildpark.

Wildpark Dülmen

Der Wildpark Dülmen wurde in den 1860er-Jahren eröffnet und erstreckt sich auf 250 Hektar stadtnah im Westen der Stadt Dülmen. Er besteht aus einer gärtnerisch gestalteten Anlage aus Wiesen, Wäldern und Seen. In dem weitläufigen Areal haben DamwildRotwild und Schafe (Heidschnucken) eine Heimat. Die Teiche sind Anziehungspunkt für eine Reihe von Vogelarten.

Drei Zugänge führen in den denkmalgeschützten Park, dessen zentraler Weg in das Radwegenetz der Stadt Dülmen eingebunden ist. Ein weiteres Tor wird bedarfsweise geöffnet, beispielsweise zu Schützenfesten. Die Wege sind teilweise mit einem Rollstuhl befahrbar.

Der Park ist ganzjährig kostenfrei dem Publikum zugänglich.

 

Geschichte

1860 erfolgte der Erwerb des Landes, das ursprünglich zum 1341 gegründeten Gut Hinderkinck gehörte, vom Erben Cristof Schulte Hinderkinck. Gedacht war das Gelände allerdings vorerst als Landsitz für den Herzog von Croÿ. 1864 wurde durch den Besitzer Alfred von Croÿ der englische Landschaftsarchitekt Edward Milner mit der Gestaltung beauftragt, der das 120 Hektar große Gelände mit Teich, Holzbrücke, Wiesen und Baumgruppen plante. Besonders prägend entstand zu dieser Zeit auch der Herzteich mit der Holzbrücke. Die Ausführung erfolgte durch den Gärtner Charles Barnard, der ebenso Einfluss auf die Gestaltung nahm. Der Park wurde so geplant, dass er durch den gleichzeitig entstandenen Vorpark direkt mit dem 1834 gebauten Schloss verbunden ist. Der Schlossgarten selbst wurde 1861 ebenso in einen Landschaftsgarten umgewandelt.

In den folgenden Jahren wurde der Park viermal im Abstand von etwa 10 Jahren erweitert. Wildtiere bevölkern den Park seit den 1920er-Jahren. Mit dem Bau der Autobahn 43 wurde die Fläche auf die heutigen 250 Hektar verkleinert, der ursprünglich geplante Teil blieb erhalten. Der durch Bebauung immer weiter verkleinerte Schlosspark hat seinen Ursprung in dem Schlossgarten.

Quelle: Wikipedia
In der Dülmener Innenstadt begegnete uns noch der grüne Hulk, ehe wir ins wirklich schöne Grün kamen. Die folgenden Bilder zeigen einen Ausschnitt aus dem Wildpark. Leider haben wir am Montag kein Damm- und Rotwild noch, Heidschnucken gesehen. Den Tieren war es wahrscheinlich zu Warm und sie haben sich im schattigen Wald aufgehalten. das schmälert aber nicht unsere schönen Eindrücke von der Natur.
Wir fuhren 2 Km durch den Park in westlicher Richtung. Wir hörten dann schon die Geräusche von der A43, die etwa 3 Km parallel zum Park verläuft. Wir fanden den Durchlass, über den wir den Park im Westen verlassen konnten. So unterquerten wir die A43 und fuhren dann schnurgerade auf das Restaurant-Cafe Haus Waldfrieden zu. das erreichten wir nach 520 Meter Fahrt. Ich hatte im voraus geschaut ob das Lokal am Montag geöffnet hat. Wir stellten unser Räder ab und begaben uns in den Biergarten. Der war gut besucht. Wir hatten Hunger und schauten in die Mittagskarte. Dort waren aber keine Gerichte die wir essen wollten. Alles zu viel, kein kleiner Snack für uns. Wir entschieden uns für ein alkoholfreies Weizenbier, Natz und ich. Friedel und Willi wollten lieber eine Apfelschorle. Wir tranken schön gemütlich aus und machten uns dann wieder auf den Weg.
Im ersten Bild fahren wir gerade auf das Gasthaus zu. Ein Windrad darf auch nicht fehlen. Bild drei zeigt den schönen Garten im des Gasthauses. Das letzte Bild zeigt die „Breitseite“ des Gasthauses.
Wir wollten auf unserem Heimweg über Haus Dülmen fahren. Dort gab es kurz vor dem Gänsebrunnen an der Halterner Straße einen kleinen Imbiss, der unseren Hunger endlich stillen sollte. Vom Haus Waldfrieden fuhren wir zunächst in südlicher Richtung. nach etwa 700 Meter bogen wir dann nach links ab und erreichten nach 400 Meter die A43, die wir unterquerten. Wir fuhren auf der Hülsterner Straße in Richtung Osten. Links von uns lag der Wildpark. Rechts das angrenzende Waldgebiet. In das fuhren wir nach ca. 580 Meter nach rechts ein. Nach etwas mehr als einen Km waren wir dann durch den Wald. Wir überquerten den Heubach der in Richtung Haus Dülmen fließt.

Halterner Mühlenbach

Der Heubach, dessen Unterlauf als Halterner Mühlenbach bezeichnet wird, ist ein 30,7 km langer, orographisch rechter Nebenfluss der Stever in Nordrhein-WestfalenDeutschland. Der Bach mündet seit 1930 nicht mehr direkt in die Stever, sondern speist zusammen mit ihr den Halterner Stausee.

Das Einzugsgebiet des Heubachs hat eine Größe von circa 296 km², es besteht weitgehend aus sandigen Böden, die vorherrschende Landnutzung sind Ackerbau und Grünland, auf den letzten Kilometern auch Waldgebiete der Hohen Mark.

Verlauf

Der Heubach entspringt zwischen Coesfeld und Hochmoor am Rande des Kuhlenvenns unweit des 106 Meter hohen Hünsbergs auf der Kreisgrenze zwischen den Kreisen Borken und Coesfeld. Ursprünglich befand sich seine natürliche Quelle weiter südlich in der Nähe des heutigen Steveder Campingplatzes. Im Zuge der Trockenlegung des Weißen Venns, des ehemals größten münsterländischen Hochmoores, wurde er jedoch weitgehend geradlinig nach Norden verlängert und kanalförmig ausgebaut.[2]

Bereits in Stevede nimmt der Heubach zahlreiche kleinere Zuflüsse aus unbenannten Kanälen auf, die ursprünglich der Moorkultivierung dienten. Nach Einmündung des Tackekanals und des Homannsgrabens nördlich von Maria Veen verläuft der Bach im natürlich geschwungenen Bett nun in südöstliche Richtung. Er durchstreift die Ortsrandlage von DülmenHausdülmen, wo Kett- und Tiberbach einmünden, um dann in südwestliche Richtung abzubiegen. Ab Mühlenbrok wird der Heubach als Mühlenbach bezeichnet. Beim Schloss Sythen teilt er sich in zwei Umfließgewässer, in eines davon mündet der von Osten zufließende Sandbach, das andere fließt an der Wassermühle Sythen vorbei. Im Ortsteil Stockwiese im Mühlbachtal treffen sich die Gewässerarme wieder und fließen stark mäandrierend und mit Altarmen versehen bis zur Mündung bei der Stadtmühle in den Halterner Stausee.

Naturschutzgebiete am Heubach

In der Heubachniederung befinden sich etliche Naturschutzgebiete:

  • Das Kuhlenvenn an der Quelle des Heubachs ist als Feuchtwiesenareal mit einem zentralen Abgrabungssee ein überregional bedeutsames Rückzugsgebiet für Wat- und Wiesenvögel.
  • In der Fürstenkuhle haben sich Reste des ehemaligen Hochmoores und ein zentraler Heideweiher erhalten.
  • Die Heubachwiesen bei Maria-Veen unterliegen dem münsterländischen Feuchtwiesenschutzprogramm. Hier brüten seltene Arten wie SchwarzkehlchenKiebitzund Großer Brachvogel. Im Heubach selbst kommt seit einigen Jahren wieder der seltene Fischotter vor. Tausende arktischer Gänse finden sich regelmäßig ein. In den Heubachwiesen und der bachabwärts gelegenen Feldflur rasten zahlreiche Zugvögel und Wintergäste. Dazu gehören Arten wie die Blässgans, die Saatgansoder der Kranich. Seit wenigen Jahren brütet der Kranich auch auf dem benachbarten Truppenübungsplatz Lavesum. Westlich schließt sich die ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesene Wildpferdebahn im Merfelder Bruch an.
  • Bei Hausdülmen befinden sich die Teiche in der Heubachniederung des Herzogs von Croÿ, wo sich verschiedenste Biotope kleinräumig ausgebildet haben. Auch hier leben Fischotter und andere seltene Arten wie die Sumpf-Heidelibelle, die hier ihr einziges westfälisches Vorkommen hat. Im Herbst und Winter sammeln sich hier hunderte Silberreiher.
Quelle: Wikipedia
Oben die Bilder sind nach der Abfahrt vom Haus Waldfrieden entstanden. Die beiden ersten Bilder sind vor der A43 Unterführung entstanden. Bild drei zeigt Natz und Willi auf der Hülstener Straße. Am Ende zwei Bilder vom Kettbach, der östlich von Haus Dülmen in den Heubach mündet
Hinter der Heubachbrücke bogen wir nach links ab und fuhren in Richtung Oedlerteich, der rechts am Weg nach Haus Dülmen liegt. Der Teich gehört auch zu den Teichen in den Heubachniederungen.

Teiche in der Heubachniederung

In der ehemals weitgehend vermoorten Niederung des Heubaches westlich von Dülmen liegen die insgesamt 120 ha großen Fischteiche des Herzogs von Croy. Sie sind das Herzstück der „Dülmener Seenplatte” und gelten unter Naturfreunden als Schatzkammer und Geheimtipp. Meist versteckt hinter hohen Hecken oder Waldstücken liegen zahlreiche bis zu 30 ha große Teiche. Nur ein kleiner Teil dient heute noch der Karpfenzucht. Die meisten Teichflächen sind vom Land NRW für Naturschutzzwecke angepachtet. Die Vielfalt aus großen Wasserflächen, klaren Bächen und Gräben, Nasswiesen,Heide, Moor und feuchten Wäldern gibt es auf dieser relativ kleinen Fläche kein zweites Mal in NRW. Dieses bunte Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen hat sich zu einem großartigen Paradies für Wasservögel, Frösche und seltene Sumpf- und Wasserpflanzen entwickelt.

Die Teiche sind nur eingeschränkt zugänglich. Mehrere Informationstafeln informieren jedoch umfassend. Am Oedlerteich und am Torfvennteich befinden sich Beobachtungskanzeln, die einen Blick auf die reichhaltige Vogelwelt ermöglichen. Also, Fernglas nicht vergessen!

 

 Quelle:Natur erleben NRW
Kurz vor dem Oedler Teich steht auf einer Wiese auch ein Storchennest, dass besetzt ist. Je näher wir dem Teich kamen um so lauter wurde das Froschkonzert. Am Ende des Teichs steht eine Beobachtungshütte. Von der aus hat man einen guten Blick über den Teich. Friedel und ich blieben kurz stehen und ich machte ein Bild von dem Teich. Dann ging es weiter in Richtung Haus Dülmen. 630 Meter weiter hatten wir die Straße Wallgarten in Haus Dülmen erreicht. Dort fuhren wir rechts, links und standen dann vor dem Imbiss. Willi, der ein Stück voraus gefahren war saß schon am Gänsebrunnen, an dem Tische des Imbiss standen. Wir machten einen Sonnenschirm einsatzfähig und besorgten uns dann etwas zu Essen. Wir setzten uns an den Tisch mit dem offenen Sonnenschirm und ließen es uns Schmecken.
Im ersten Bild sieht man Friedel der am Oedlerteich steht. Die nächsten Bilder zeigen unseren Weg vom Teich nach Haus Dülmen herein. Im vorletzten Bild stellt Friedel sein Rad von dem Imbiss ab. Das letzte Bild zeigt dann noch den Gänsebrunnen an der Halterner Straße.
Wir überquerten die Halterner Straße, führen über den Burgplatz zur Mauritiusstraße. Dort ging es nach rechts und dann nach links. Wir überquerten den Heubach und fuhren dann an diesem entlang. Nach 250 Meter erreichten wir die Stelle, wo der Kettbach in den Heubach mündet. Dort ging es für uns nach rechts weiter. Rechts vom Weg liegt das Waldgebiet, dass an den Silbersee III anschließt.  Am anderen Ufer des Heubachs liegen die Wohnsiedlungen von haus Dülmen. Friedel und ich machten dann nach 470 Meter einen kleinen Halt an der Brücke über den Heubach. Dort geht noch ein Abzweig des Heubachs ab und von dort aus kann man Fotos in Richtung Sankt Mauritius machen

Hausdülmen

Hausdülmen ist seit 1975 einer der Ortsteile der Stadt Dülmen und liegt somit im Kreis Coesfeld. Er liegt nahe Dülmen in Richtung Haltern. Das Dorf hat etwas mehr als 2000 Einwohner.

Geschichte

Die „Große Teichsmühle“ bei Hausdülmen

Hochzeitsallee nahe der Großen Teichsmühle

Zum Schutz seines Landes ließ der münsteraner Bischof Burchard von Holte im Frühjahr 1115 eine einfache Burg (oder besser ein Festes Haus) errichten: „dat hues to Dulmene“. 1121 wurde die Burg durch Herzog Lothar von Sachsen zerstört. Erst 1137 wurde die Grenze auf Veranlassung von Bischof Werner mit einer Burg in Hausdülmen wieder gesichert. Im 13. Jahrhundert wurden aus den vier Burgmannshöfen acht. Auch die 1231 erneuerte, dem Heiligen Mauritius geweihte Burgkapelle befand sich dort. Vor der Burg befanden sich zudem Häuser und Ställe des Gesindes, weil diese keinen Platz in der Burg fanden. Gegen Angreifer wurde die so genannte Freiheit durch Umflutgräben und Wälle gesichert. Der Wert der Burg sank allerdings durch die Aufkommen von Feuerwaffen in den Jahren des 14. und 15. Jahrhunderts ständig. Zuletzt waren 1451 Reiter des Herzogs von Kleve in der Burg stationiert. Danach hatte die Burg keine bedeutende militärische Rolle mehr.

Dank der Funktion als landesherrlicher Residenzort war 1532 Bischof Franz von Waldeck Gast in Haus Dülmen, als dieser sein Bistum von dort regierte. Er brach von Haus Dülmen aus die Herrschaft der Täufer in Münster. Nach Münsters Eroberung wurden die Anführer Jan van LeydenBernhard Knipperdolling und Bernhard Krechting 1535 für sechs Monate im Bergfried eingekerkert (und danach am 22. Januar 1536 in Münster hingerichtet). Die Truppen des Herzogs von Alba zerstörten im spanisch-niederländischen Krieg (1568 bis 1609) die Burg mit Ausnahme des Turms, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts niedergerissen wurde. Die Amtsverwaltung verließ 1657 Hausdülmen und wechselte ihren Sitz nach Dülmen. Die Geschichte der Landesburg Haus Dülmen endet damit im 16. Jahrhundert. Sie wurde nur noch wenig genutzt und zerfiel nach und nach. 1704 bewohnte die Burg nur noch der Amtsjäger. 1777 wurden der Bergfried und die Reste der Ringmauer abgerissen. Aus der Burg „Haus Dülmen“ entwickelte sich nach und nach der Ort „Hausdülmen“. (Der heutige Kapellenbau aus dem 17. Jahrhundert ist heute das älteste Gebäude in Hausdülmen.)

Im 19. Jahrhundert war die Textilproduktion der wirtschaftliche Mittelpunkt. Danach wurden im Zuge der Industrialisierung die meisten Weber Fabrikarbeiter oder Bauern. Der Erste Weltkrieg ging fast spurlos an Hausdülmen vorüber, selbst im Zweiten Weltkrieg wurden nur drei Gebäude zerstört. Allerdings befand sich in der Nähe von Hausdülmen während des Ersten Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager, das „Dullmen Camp“. Vom Lager ist noch das Haus des Kommandanten erhalten, es dient heute als Wohnhaus. Der Friedhof des Lagers wurde um 1965 herum an den heutigen Standort Friedensallee verlegt, auf dem Ehrenfriedhof ruhen etwa 600 verstorbene Kriegsgefangene vor allem aus Russland und Rumänien.

1929 wurde das Amt Haltern von Kreis Coesfeld dem Kreis Recklinghausen zugeordnet. Damit verlief die Kreisgrenze quasi durch Hausdülmen, kleinere Teile des Ortes lagen auf dem Kreisgebiet Recklinghausen. Am 1. April 1930 verlor Hausdülmen die Gebietshoheit und wurde dem Kirchspiel Dülmen zugeordnet.[1] Am 1. Januar 1975 wurde das Kirchspiel Dülmen zusammen mit Hausdülmen unter neuer Grenzziehung in die Stadt Dülmen eingemeindet.[2][3]

Die Bezeichnung Pielen, mit der im Volksmund die Hausdülmenerinnen und Hausdülmener genannt werden, geht übrigens auf eine umfangreiche Gänsehaltung zurück. Belegt wird dies durch Lieferungen von Gänsefedern 1656 an den Bischof von Münster. Heute erinnert der Dorfbrunnen mit Gänsehüterin und Gänsen an diese Geschichte.

Quelle: Wikipedia
Das erste Bild zeigt die Kirche Sankt Mauritius am Burgplatz. Dort steht auch eine Gedenktafel, auf der die Gefallenen aus den Weltkriegen stehen. Bild drei zeigt den Eingang zum Kindergarten Sankt Mauritius. Danach zwei Bilder, von der Brücke über dem Heubach fotografiert. Danach sieht man meine Großen entlang des Heubachs fahren. Das nächste Bild zeigt den Zusammenfluss des Kettbachs mit dem Heubach. Dann sieht man dreimal Friedel, der vor mir zur Brücke fährt, wo wir einen kurzen Halt gemacht haben. Friedel musste seinen Spieltrieb kurz befriedigen. Ich machte derweil noch einige Bilder, die man dann sieht.
Dann fuhren wir weiter und erreichten nach 450 Meter das Hotel Große Teichsmühle. Daneben gibt es noch das Gebäude der alten Kornmühle, das seit 1970 bewohnt ist.

Leben in alter Mühle

<p align="no">Von ihrer Terrasse hat Angela Brockmann einen schönen Blick auf das Wehr des Mühlenbaches. Mit einem Eimer schöpft die Familie das Wasser zum Gießen der Blumen aus dem Bach. (Fotos: Hans Ramberg)

Hausdülmen. Wenn Angela Brockmann (49) Besucher an ihrer Haustür empfängt, dann ziehen ihre Gäste beim Eintreten unwillkürlich die Köpfe ein, denn die Raumdecken sind außergewöhnlich tief. Und wenn der Besuch dann in das Haus tritt…

Von Hans Ramberg

<1>Hausdülmen. Wenn Angela Brockmann (49) Besucher an ihrer Haustür empfängt, dann ziehen ihre Gäste beim Eintreten unwillkürlich die Köpfe ein, denn die Raumdecken sind außergewöhnlich tief. Und wenn der Besuch dann in das Haus tritt, geht es leicht bergab. Der Fußboden hat nämlich eine kleine Neigung. Kein Wunder, denn das Haus, in dem Angela Brockmann mit Ehemann Reinhold und den beiden Söhnen Sebastian und Christoph lebt, hat schon viele Jahre auf dem Buckel. Die Familie Brockmann wohnt nämlich in einer alten Mühle, gleich neben dem Hotel-Restaurant Großen Teichsmühle. Küchenmeisterin Angela Brockmann hat es also nicht weit bis zu ihrem Arbeitsplatz.

„Der schönste Raum ist das Wohnzimmer“, sagt sie und geht schon einmal vor. Ganz leise hört man von draußen das Rauschen des Wehres im Mühlenbach. Tief bücken muss sich, wer das Wehr durch ein kleines Fenster in der Stirnwand sehen will. Das Fenster erinnert an ein zu groß geratenes Bullauge. Angela Brockmann erklärt, welche Funktion diese kreisrunde Öffnung in der Wand einmal gehabt hat. „In den Löchern befanden sich früher die Achsen für die Mühlräder“, sagt sie und setzt sich in einen der gemütlichen Sessel. Da, wo sich jetzt das Wohnzimmer befindet, sei vorher so eine Art Kriechkeller gewesen. Hier sei auch wohl noch ein Hühnerstall gewesen und auch Kartoffeln seien hier wohl gelagert worden. Außerdem vermutet Angela Brockmann, dass sich auch die Technik der Mühle hier befand. „Das war eine richtige Mühle, in der Korn gemahlen wurde“.

<2>Die alte Mühle sieht von außen zwar klein aus, hat aber eine Wohnfläche von etwa 250 Quadratmetern, verteilt über drei Wohnetagen. Das Wohnzimmer befinde sich quasi im Souterrain, erklärt Angela Brockmann. Wo gleich am Eingang eine kleine Büroecke eingerichtet ist, dort befand sich früher eine kleine Küche, die sich jetzt eine Etage höher befindet. Drei Stufen hoch geht es weiter ins Schlafzimmer. Dort befanden sich früher die Toiletten der Teichsmühle.

Vom Schlafzimmer können die Brockmanns durch eine große Tür auf die Terrasse direkt am Wasser gehen. Auf der Terrasse herrscht Holz vor. Die Umrandung ist ebenso aus diesem Werkstoff wie der Tisch und die Stühle. Wenn man in solch einem Gemäuer wohne, dann müsse man viele Dinge beachten, sagt Angela Brockmann, die allerdings auch das Moderne mag. Die Mühle, erklärt sie weiter, sei erst in den 70er Jahren bewohnbar gemacht worden. Ihr Vater, Ernst Bispinghoff, habe zunächst dafür gesorgt, dass ein neues Dach auf das Gebäude komme. „Es ist wichtig, dass es nicht feucht wird“. Danach wurde der Dachboden ausgebaut, und seit der Hochzeit 1983 wohnen Angela und Reinhold Brockmann in der Mühle mit ihren dicken Wänden.

<3>Die schätzt die Hausherrin besonders. „Das ist total schön, weil es immer kühl ist. Die Wände sind fast einen Meter dick“. Platz hat die Familie Brockmann in ihrem Domizil. Auf den insgesamt drei Etagen gibt es auf jeder Ebene je ein Bad. Ganz unten befindet sich noch ein Abstellraum und eine Tür weiter ist die Toilette und auch eine kleine Sauna ist eingebaut. Auf die Frage, ob sie noch das Rauschen des Wassers am Wehr hört, erzählt Angela Brockmann, dass die Familie während eines Urlaubs in Zermatt direkt neben einem rauschen Bach gewohnt habe. Da hätten alle gleich gesagt: „Das ist ja wie zu Hause“.

Wenn Angela Brockmann auf ihre Terrasse geht, dann hat sie nicht nur die tolle Aussicht auf das Wehr. Gegenüber ihrer Mühle steht eine weitere. Die ist aber wesentlich kleiner.

Doch auch die ist von innen renoviert und zu einem Wohnhaus umgebaut worden. Die Mühle ist an eine Familie vermietet. Ob sie sich vorstelle können, hier auszuziehen und woanders zu wohnen, sagt die 49-Jährige: „Das würde ich mir nicht wünschen. Wohnen in einer Mühle gehörte immer zu meinem Lebenstraum“.

Wir hatten eigentlich erwartet, dass Natz und Willi dort auf uns gewartet hätten, aber sie waren weitergefahren und standen schon etwa 130 Meter weiter südlich an der Bahnüberführung über die Borkenbergerstraße. Friedel und ich folgten ihnen. Wir unterquerten die Bahnlinie und fuhren dann gleich nach rechts auf den Weg, der neben der Bahnlinie in Richtung Sythen verlief. Wir folgten diesem Weg ca 830 Meter, dann bogen wir nach links ab. Es ging 1,3 Km durch das Waldgebiet Linnert. Dort erreichten wir dann eine Holzbrücke die über den Halterner Mühlenbach führt. Dort auf der Brücke machten wir eine Pause. Nach der Pause überquerten wir die Brücke nicht, sondern fuhren am Waldrand weiter in Richtung Sythen. Nach 2,3 Km erreichten wir wieder die Bahnlinie. Vor der bogen wir nach links ab, unterquerten die Sythener Straße und fuhren dann auf dem Brockweg weiter. Nach weiteren 600 Meter Fahrt erreichten wir den Stockwieser Damm und bogen nach links auf diesen ab. Vorbei an der Sythener Mühle und dem Schloss Sythen erreichten wir den Dorfteil Stockwiese, den wir durchfuhren. Kurz hinter Stockwiese erreichten wir den Abzweig Stockwieser Damm. Dort fuhren wir nach rechts. Diesen verkehrsberuhigten Teil fuhren wir bis zur Umgehungsstraße von Sythen, die auch Stockwieser Damm heißt. Auf der fuhren wir noch etwa 130 Meter, dann überquerten wir sie und fuhren am Freizeitpark Hohen Niemen vorbei in Richtung der Siedlung Overrath, an deren Ende die Stever aus dem Hullerner Stausee kommt. Bis dort waren es noch einmal 1,6 Km Fahrt oberhalb der Zwischenstever. Als Zwischenstever wird der Teil genannt, der zwischen Hullerner Stausee und Halterner Stausee fließt. Wir erreichten die Brücke über die Stever und hatten dort einen tollen Blick auf das Rollwehr des Hullerner Stausees. das war am Montag so eingestellt, dass eine ordentliche Menge Wasser aus dem Hullerner Stausee in die Zwischenstever laufen konnte.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Teichsmühle bis zum Rollwehr des Hullerner Stausees. 
Wir überquerten die Brücke und fuhren dann entlang des Hullerner Stausee bis zur B58. Die überquerten wir im Bereich des Hofes Vinnemann. Den ließen wir links liegen und fuhren dann 980 Meter bis zum Alter Postweg, der rechts vom Dorf Hullern kam. Da wo wir auf den Weg stießen, werden zurzeit die Vorbereitungen für den Bau von 2 Windrädern getätigt. Eine riesen Baustelle. Dort hielten wir an und schauten dem Treiben dort kurz zu.
Die ersten Bilder zeigen unseren Weg entlang des Hullerner Staussees, bis zur letzten Hofkapelle, der Streylsche Kapelle.
Die hofeigene Kapelle wurde im Jahre 1852 erbaut. Um 1900/1905 erwarb Colon Joseph Streyl für stattliche 300 Mark den Altar „Maria Krönung im Himmel“ (22. August), der aus der abgebrochenen Dionysiuskirche zu Seppenrade stammt. Aufgrund eines Hinweises „ auf dem alten Friedhof in Seppenrade vergammelt ein Altar der abgebrochenen Kirche“ wurde er auf den Fund aufmerksam, ließ den Altartisch und die Madonna für fast die gleiche Summe restaurieren und anschließend in der kleinen Kapelle aufstellen. Quelle: Heiko Brüder
Danach die Bilder sind auf dem Weg zur- und an der Baustelle gemacht.
Wir bogen dann nach links auf den Alter Postweg ab und fuhren dann noch ca. 3 Km bis wir wieder den Alleeweg in Olfen-Rönhagen erreichten. Der Kreis war geschlossen. Wir fuhren dann den Weg, den wir am Morgen von Datteln aus gefahren hatten. Wir erreichten wieder den Weg Zum Krähenbusch, den wir bis zur B235 fuhren. Dort ging es wieder nach rechts. Wir überquerten die Lippe und verabschiedeten dann Willi, der geradeaus nach Hause fuhr. Wir drei überquerten die B235 und fuhren dann noch zum Klaukenhof, wo natz und Friedel ein Bier tranken. Ich brauchte einen Kaffee. Danach fuhren wir zur Dattelner Schleuse. die überquerten wir. Natz und Friedel fuhren am Kanal entlang weiter, nachdem wir uns verabschiedet hatten. Ich fuhr herunter zur Eichenstraße.
Oben die letzten Bilder unserer Tour. Die ersten drei sind auf dem Alter Postweg entstanden. Die letzten beiden an der Eversumer Straße.
Männer es war eine schöne Tour mit euch, wir hatten herrliches Wetter und sind 63 Km gefahren.
Opaju