Fahrradtour 22.10.2018(Fahrt nach Hiddingsel und dann in die Borkenberge, den neu eröffneten Weg fahren)

Wir hatten ja am Ende unserer letzten Tour, beim Bier im Klaukenhof überlegt, ob wir mal wieder in Richtung Senden fahren. Ich suchte die Tour vom 27.10.2014 heraus. Die war damals 71 Km lang. Das schrieb ich meinen Jungs. Friedel hatte dann eine andere Idee. Das Wetter sollte ja unbeständig werden und sollten wir da über 70 Km fahren. Nein das wollten wir nicht. Friedel hatte gelesen, dass ein neuer Weg durch das ehemalige Truppenübungsgelände Borkenberge am 23.10.2018 für die Öffentlichkeit freigegeben würde. Das weckte seinen Entdeckerinstinkt. Vielleicht könnte man da ja schon einen Tag eher durchfahren. So legte er eine Tour von Datteln, nach Lüdinghausen und von dort nach Hiddingsel. Dort wollten wir eine Mittagspause machen. Danach dann in Richtung Borkenberger Flugplatz und hoffen, das man den Weg schon einen Tag vor Eröffnung fahren kann. Über die Füchtelner Mühle nach Hause. Friedel und ich telefonierten und entschieden wir fahren so. Natz teilte ich das per WhatsApp mit. der gab sein ja. Willi war ja nicht mit dabei, der fuhr am Montag den East River in New York entlang. Treffen sollte um 10 Uhr bei mir sein.

Der Montag war ein trüber Tag als ich aufstand. Es war stark bewölkt und dann fing es auch noch an zu regnen. Zuerst ein Fisseln, dann wurde es aber stärker. Ich schaute in mehrere Wetter App. Die Wolken, aus denen der Regen fiel zogen sehr langsam von Nordwesten nach Südosten. Es sah so aus, dass der Regen gegen 10:30 Uhr aufhören würde. Ich telefonierte mit Friedel und Natz und wir verschoben die Abfahrt auf 10:30 Uhr. Es hörte aber nicht auf zu regnen. Natz meldete sich noch einmal und sagte mir, er fahre jetzt los auch wenn es regne. Ich ging herunter zu meiner Garage und wartete auf die Beiden. Natz kam dann und war schon ganz schön nass. Friedel tauchte noch nicht auf. Ich rief noch einmal bei ihm an. Marita sagte mir er sei losgefahren und wir seien verrückt bei dem Wetter Rad zu fahren. Dann kam Friedel und er war so richtig nass. Er hatte sein Regenzeug angezogen. Wir warteten noch bis 11 Uhr, dann hörte es auf zu regnen und wir entschlossen uns die Tour zu fahren. Das waren aber auch 65 km nach Friedels Berechnung. Laut Wetter App sollte der Regen für die nächsten Stunden Pause machen.

Wir fuhren zur Dattelner Schleuse hoch und überquerten sie. Dann ging es am Dattelner Meer entlang bis zur Alten Fahrt. Dort bogen wir auf deren Leinpfad nach links ein. Es ging in Richtung Olfen.

Oben die Bilder zeigen den Schleusenbereich und das das Dattelner Meer in der trüben Suppe des Vormittags. Das letzte Bild zeigt dann das alte Sperrwerk der Alten Fahrt und rechts das Sperrtor der Neuen Fahrt. Es sieht herbstlich aus, die Blätter fallen von den Bäumen. Es sieht schon wie eine Novemberstimmung aus.

Wir fuhren die 1,8 Km lange Strecke bis zur Lippebrücke und machten dort unseren ersten Stopp. Wie immer um eventuell mal einen Eisvogel zusehen. Aber wie so oft sahen wir nur die Kormorane die an der Lippe jagten. Ein Graureiher saß auch am Ufer und schaute nach Beute.

Oben die Bilder sind an der Lippebrücke entstanden und währen der Fahrt dort hin. Im vierten Bild sieht man einen startenden Kormoran.

Wir fuhren weiter in Richtung Olfen und kamen dann im Bereich der Straße Lehmhegge an eine Baustelle. Dort wird zurzeit ein landwirtschaftlicher Weg gebaut, der von der Straße Lehmhegge, über einen Damm in der Alten Fahrt zur Straße Sülsen führen soll. Dadurch soll die Brücke , die die Alte Fahrt in Sülsen überspannt, entlastet werden. Die breiten Mähdrescher kommen da nicht mehr drüber.

Die beiden Bilder zeigen die Erdbewegungen an der Alten Fahrt.

Weg an der alten Fahrt in Olfen soll ab August gebaut werden

NEUER WIRTSCHAFTSWEG

Ein Weg über die Alte Fahrt soll den Olfener Landwirten die Arbeit erleichtern. Im August geht der Bau los. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Olfen

20.06.2018

Ein neuer Weg über den Kanal soll Lehmhegge und Sülsen miteinander verbinden – und damit die Wirtschaftsweg-Lücke zwischen Vinnum und Datteln schließen. Der Weg wird als Damm im Wasser aufgeschüttet. © Marie Rademacher

Olfens Wirtschaftswege sollen besser werden – Stadt und Bezirksregierung sind schon seit einiger Zeit dabei, sich diesem Ziel zu nähern. Der Beginn des nächsten Bauabschnitts steht jetzt unmittelbar bevor: An der Alten Fahrt soll es ein „Querungsbauwerk“ über den Kanal geben, das die Wirtschaftswege Lehmhegge und Sülsen miteinander verbindet. Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten:

Die Flurbereinigungsbehörde der Bezirksregierung spricht von einem Querungsbauwerk. Was genau ist das?

Eine Brücke? Nein, es entsteht keine Brücke, sondern ein „Dammbauwerk“, wie Franz-Josef Grothues von der Flurbereinigungsbehörde der Bezirksregierung Münster erklärt. Weil die Alte Fahrt des Kanals über die Lippe führt, ist er an dieser Stelle erhöht, hat also eine sogenannte Dammlage. Um einen „gradlinigen Weg“ über den noch Wasser führenden alten Kanal zu schaffen, werde eine Straße zwischen beiden Dammkronen angeschüttet. Die Alte Fahrt, so erklärt Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann ergänzend, ist sowieso schon durch Dämme geteilt. Wie bei den bestehenden Dämmen soll auch in dem neu entstehenden ein Durchlassbau eingebaut werden, der einen Durchmesser von 1,70 Metern hat, und durch den zum einen das Wasser weiter fließen, zum anderen auch Tiere weiter ihre Wege finden können.

Was genau bringt das?

Durch den neuen Weg über den Kanal wird die durchgängige Verbindung von der Kreisstraße 2 in Vinnum bis zur Dattelner Straße (B 235) geschaffen – und zwar als Vorrangweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge. „Nachdem im Jahr 2017 bereits die Wege von Vinnum beziehungsweise von der Dattelner Straße bis an den alten Kanal neu ausgebaut werden konnten, soll der Lückenschluss bis Ende 2018 realisiert werden“, so Grothues.

Wie sieht der Zeitplan genau aus?

Wann soll es losgehen? „Anfang August beginnen wir mit der Baumaßnahme. Das passt mit den Ruhezeiten der Tiere“, so Franz-Josef Grothues. Bis Ende November soll alles fertig sein.

Wer bezahlt das eigentlich alles?

Die Flurbereinigung in Olfen wird zu 70 Prozent durch Fördermittel von Land und Bund finanziert. In Euro sind das 2,1 Millionen Euro. Die restlichen 30 Prozent müsste laut Gesetz eigentlich die Teilnehmergemeinschaft – also die Grundstückseigentümer im betreffenden Bereich – übernehmen. In Olfen übernimmt diesen Anteil – 900.000 Euro – aber die Stadt, wie Wilhelm Sendermann erklärte.

Wie stehen die Anwohner zu dem geplanten Bau?

Klar: Die Bauerschaft ist an der entsprechenden Stelle nicht so dicht besiedelt wie andere Stellen im Olfener Stadtgebiet. Aber einer, der die Baustelle bald sozusagen direkt vor der Haustür hat, ist Norbert Scholbrock. Obwohl auch er als Landwirt den neu entstehenden Wirtschaftsweg dann bald mit Vorrang nutzen kann, überwiegt für ihn eine ganz andere Sorge. „Das Wasser sehe ich als Gefahr“, sagt er auf Anfrage der Redaktion. Zum Hintergrund: Auf der Sülsener Seite gibt es an der Alten Fahrt eine topografische Tieflage – hier sammelt sich, vor allem nach starkem Regen, immer viel Wasser, fließt unter Umständen auch auf die umliegenden Höfe.

Es gibt dort seit dem Ende der 1920er-Jahre zwar eine Rohrleitung, die teilweise nur einen Durchmesser von 50 Zentimetern hat. Viel zu eng für das ganze Wasser, meint aber Norbert Scholbrock. „Für dieses Rohr ist Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Rheine zuständig“, erklärt Franz-Josef Grothues. Eine andere Baustelle also – zu der wir beim Wasserstraßenamt gestern keinen Experten mehr erreichen konnten. Was Scholbrock, der die Pläne kennt, zwar nicht überzeugt, Franz-Josef Grothues aber als Verbesserung der Lage benennt: In dem Bereich der Tieflage wird eine neues Regenrückhaltebecken entstehen, das 1700 Kubikmeter Wasser fassen kann. Das soll die Lage entspannen und verhindern, dass Wasser auf die Höfe fließt. „Die Belastung für die Anwohner wird so minimiert“, sagt Bürgermeister Sendermann.

Besteht die Gefahr, dass Ortskundige den neuen Weg als Umgehungsstraße von Datteln nach Olfen nutzen?

„Die Gefahr besteht ganz bestimmt“, meint Anwohner Norbert Scholbrock. Auch Franz-Josef Grothues kennt zwar die Diskussion, die es in Olfen seit Vorstellung der Pläne gibt. Aber: Der Weg über den Kanal, der rund 40 Meter lang sein wird, wird zunächst nicht asphaltiert, sondern ist bewusst zunächst ein Weg aus Schotter. „Weil der Damm Zeit braucht, um sich zu setzen“, erklärt Franz-Josef Grothues. Und, so Bürgermeister Sendermann, weil die Strecke dadurch für Autofahrer vergleichsweise unattraktiv ist. Außerdem habe die Erfahrung in Olfen gezeigt, dass Autofahrer die neuen Wirtschaftswege nicht verstärkt nutzen, um möglicherweise schneller am Ziel zu sein.

Quelle: Ruhrnachrichten vom 20.06.2018

Das werden wir uns anschauen wenn es fertig ist. Wir verließen dann den Leinpfad nach links und fuhren auf der asphaltierten Straße Lehmhegge weiter bis zur B235. Die überquerten wir  und fuhren dann über den Goetheweg zur Hafenstraße und bogen dort nach rechts ab. Nach 70 Meter Fahrt ging es dann nach links auf  den Weg, der uns durch die neugeschaffene Grüne Achse Olfen führen sollte. Links liegt wie schon mehrfach beschrieben der umgebaute ehemalige Kanalhafen Olfen, mit einer künstlichen Insel in der Mitte.

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Das Bild zeigt den Beginn der Grünen Achse Olfen, mit dem umgebauten Hafen. Rechts der Weg, den fuhren wir. Alles überragend in der Bildmitte Sankt Vitus.

Grüne Achse

DIE GANZE STADT IM GRÜNEN BLICK
HIER WIRDS LEBENDIG

Ein Teil des „Integrierten Hand­lungskonzepts für die Innenstadt“ der Stadt Olfen ist die Schaffung einer „Grünen Achse“, die die „Alte Fahrt“ mit dem alten Hafenbecken, dem St.-Vitus-Park und dem Stadtpark  verbindet. Hier entsteht ein neu gestalteter Grünbereich als inner­städtischer Freiraumverbund, der Aufenthaltsbereiche schafft, neue Wege für Jogger und Sportbegeisterte birgt, die Sichtbeziehung zwischen Kirche und Innenstadt wieder ermöglicht und damit auch eine ganz neue optische Verbindung zur Innenstadt schafft.

Quelle: Stadt Olfen

Das erste Bild zeigt Friedel noch mit seiner Regenjacke an, wie er die Brücke über die B235 überfährt. Danach das Bild zeigt sie auf dem Weg am Hafenbecken vorbefahrend. Im dritten Bild sieht man den Kirchturm von Sankt Vitus und dahinter die Wolkengrenze. Das folgende Bild zeigt die Flutwiese, die im Winter als Eislauffläche dienen soll. Das letzte Bild zeigt unterhalb des alten Kanaldamms, den Minigolfplatz an der Kanalstraße.

Wir fuhren bis zur Schiefen Brücke von Olfen und verließen dann die Grüne Achse von Olfen, als wir die Brücke überfuhren. Das waren etwa 940 Meter. Für uns ging es über den alten Damm der Alten Fahrt weiter bis zum nächsten Stopp auf der Steverbrücke. Sie bietet allen Radfahrern und Fußgänger einen tollen Blick in die Olfener Steverauen.

Beide Bilder sind von der Brücke aus fotografiert. das erste Bild zeigt die Stever und im Hintergrund die Auenwiesen. Das zweite Bild zeigt Friedel auf der Brücke und noch einmal eindeutig die schön Wettergrenze am Himmel.

Sollten wir noch schöneres Wetter bekommen? Nach weiteren 510 Meter Fahrt mussten wir den Damm verlassen, da er dort zu Ende war. Wir fuhren herunter und erreichten die Straße. Auf der fuhren wir weiter geradeaus. Rechts von der Straße liegt wieder der alte Kanaldamm. Wir erreichten nach 520 Meter die B235 und überquerten sie. Der Weg auf der anderen Seite verlief dann weiter nach Nordosten, parallel zum ehemaligen Kanaldamm. nach 440 Meter Fahrt mussten wir dann wieder auf den Kanaldamm fahren. Der geht ziemlich steil nach oben. Ich machte meine höchste Unterstützung an und fuhr nach oben auf den Damm. Friedel und Natz schoben ihre Räder hoch. Dann fuhren wir in Richtung der noch mit Wasser gefüllten, letzten 830 Meter der Alten Fahrt, die dann in die Neue Fahrt mündet. Am Anfang der Alten Fahrt befindet sich gleich die Olfener Marina. Daran fuhren wir vorbei und erreichten dann die neue Fahrt im Bereich des Sperrtors Lüdinghausen, dass etwa 360 Meter weiter nach rechts von der Einmündung der Alten- in die Neue Fahrt liegt. Dort fuhren wir nach links weiter auf den Leinpfad der Neuen Fahrt in Richtung Lüdinghausen. Gegenüber der Einmündung der Alten Fahrt liegt noch das Hohe Holz. Dort gibt es einen Kanutensteg, sowie einen kleinen freien Platz, auf dem die Kanuten schon mal zelten.

Die ersten beiden Bilder zeigen unseren Weg unterhalb des alten Kanaldamms in Richtung Yachthafen Olfen. Danach zwei Bilder vom Yachthafen, in dem immer einige Yachten ankern. Das letzte Bild zeigt die Einmündung der Alten- in die Neue Fahrt. Am anderen Ufer sieht man ein Schild, links daneben ist dann die Kanutenanlegestelle Hohes Holz.

Wir bogen ab und nun begann der lange Weg zur nächsten Kanalbrücke. Da die Neue Fahrt hinter der Einmündung der Alten Fahrt einen großen Linksbogen macht, kann man erste nach etwa 780 Meter die nächste Kanalbrücke, die erste vor Lüdinghausen sehen. Das kam mir am Montag so ewig lang vor, dass ich schon gefragt habe, ob die Brücke verschoben wurde. dann endlich konnten wir sie sehen. Aber bis wir dort waren hatten wir noch einmal 1,1 Km zurückgelegt. Wir verließen den Leinpfad nach links und fuhren dann 150 Meter nach links und bogen dann auf die Straße Tetekum nach rechts ein. Die brachte uns zur ersten Kanalbrücke vor Lüdinghausen hoch. Wir überquerten die Brücke und fuhren dann auf dem Gutschenweg weiter.

Im ersten Bild sieht man die Brücke noch nicht. Im zweiten Bild ist sie dann zusehen aber noch weit weg. Bild drei zeigt ein Schiff, das uns entgegen kam. Das vierte Bild zeigt den Kanal in Richtung Olfen. Im fünften Bild schaut man von der Brücke in Richtung Lüdinghausen. Da war der Himmel schon aufgerissen und dadurch erschien der Kanal richtig blau. das letzte Bild zeigt Friedel und Natz den Gutschenweg herunterfahren.

Über den Gutschenweg erreichten wir nach 730 Meter Fahrt den kleinen Bahnübergang, überquerten den und fuhren nach links weiter. Ich glaube der Weg heißt dort schon Kranichholz. Über den Weg fuhren wir 1,9 Km bis an den Rand von Lüdinghausen heran. Dabei durchfuhren wir das kleine Waldgebiet, das westlich des Westfalenrings liegt. An der Straße Am Feldbrand beginnt dann die Bebauung. Wir fuhren dann weiter über die Straße Telgengarten und bogen dann nach rechts auf die Bahnhofstraße ein um diese gleich zu überqueren und dann weiter auf der Straße Telgenkamp weiter zu fahren. Nach 270 Meter bogen wir dann nach rechts auf die Ludgeristiege ab. Über sie erreichten wir die Tüllinghofer Straße und fuhren dort links-rechts und erreichten dann die B58, die wir unterquerten und dann weiter auf der Graf Wedel Straße weiterfuhren. Wir erreichten die Steverstraße hielten an und überlegten was wir machen. Es war so ca. 12:30Uhr. Sollten wir doch lieber nach Lüdinghausen zum Bäcker Geiping fahren, oder versuchen gegen 13:30 in Hiddingsel zu sein und dort in der Pizzeria etwas zu Essen. Wir entschieden uns für die sichere Variante und die war Geiping.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Gutschenweg und dann über das Kranichholz bis nach Lüdinghausen herein. Zunächst durch das ländliche Lüdinghausen und dann durch die sehr schöne Stadt mit ihren Stiegen über die Innenstadtstever. Im drittletzten Bild zeigt Friedel gerade unsere Fahrtrichtung an. Dort ging es in die Ludgeristiege, eine der Wege durch die Innenstadt.

Oben sieht man dann die restlichen Bilder, die ich gemacht habe, als wir uns entschieden hatten in Lüdinghausen zu essen. Das erste Bild ist auf der Graf Wedel Straße entstanden und zeigt die Kreisverwaltung Coesfeld. Das nächste Bild zeigt ein Stück von der Burg Lüdinghausen. Danach das Bild zeigt die Durchfahrt durch das Amtshaus. Das letzte Bild zeigt die Borgmühle mit dem Mühlenteich dahinter.

Wir erreichten die Bäckerei Geiping am Marktplatz und kehrten dort ein. Wir bestellten uns ein Frühstück und ließen es uns schmecken. Nach der Pause fuhren wir dann über die Burgstraße zurück, überquerten die Steverstraße und bogen dann sofort nach rechts auf den Weg Borgplatz ein. Der Weg führte uns an der Innenstadtstever entlang. Über den Steverdamm erreichten wir dann die Brücke, die uns nach links in den Park zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering brachte. Die sogenannte Wasserburgenwelt. Leider sind dort zurzeit einige Baustellen, die uns den Weg versperrten. So fuhren wir etwas anders als geplant. Es ging quer durch das Gelände und wir erreichten dann die Straße Hinterm Hagen. Dort fuhren wir nach rechts weiter. Vorbei am Seniorenheim Antonius, erreichten wir dann den Erbdrostenweg, auf dem wir nach links fuhren.

Das erste Bild zeigt Freiedel und Natz an der Borgmühle. Die beiden nächsten Bilder zeigen die die Umgebung am Steverdamm. Im nächsten Bild befinden wir uns gerade auf der Brücke über die Vischeringstever. Die Vischeringstever ist ein innerstädtischer Nebenarm der Westenstever. Das Bild danach ist schon in dem Park gemacht. Es zeigt drei Stehlen mit den „Charakterköpfen“ von adeligen Lüdinghauser Herrschaften. Der erste Kopf auf der ersten Stehle ist die Schwester Maria vom Göttlichen Herzen, geborene Gräfin Droste zu Vischering. Das nächste Bild zeigt den „Schläfer ohne Schuhe von Lüdinghausen“. Nicht sehr bequem. Die nächsten vier Bilder sind hinter und seitlich des St. Antonius-Gymnasium entstanden. Die beiden letzten Bilder sind dann auf der Straße Hinterm Hagen entstanden und zeigen das Seniorenheim und das Klostergebäude.

Der Radweg, des Erbdrostenweg brachte und heraus aus Lüdinghausen. Nach 2,2 Km erreichten wir die Kreisstraße 23 in der Bauernschaft Berenbrock. Kurz nachdem wir die überquert hatten liegt ein Hof links am Weg. An dem fuhren wir vorbei und weiter in Richtung Dortmund-Ems-Kanal. Zunächst durch ein Waldgebiet, das rechts und links der Straße lag. Danach wurde das Gelände wieder offen und wir erreichten dann nach670 Meter zunächst die Alte Fahrt Senden. Die überquerten wir über einen aufgeworfenen Damm. Links von dem Damm, einige Meter tiefer, liegt dort der Motoryachtclub Kanalstadt Datteln. Dort runter fuhren wir und schauten uns das Gelände an.

Die ersten drei Bilder sind vom Erbdrostenweg aus fotografiert und zeigen die umliegende Landschaft und eine Wegekapelle. Das nächste Bild dann zeigt eine große, ich glaube Schiefertafel, auf der an die Toten aus den beiden Weltkriegen erinnert wird. Das folgende Bild zeigt dann den genannten Hof. Danach ein Bild aus dem Wald. Das nächste Bild zeigt ein einsames Haus kurz vor der Alten Fahrt Senden. Im nächsten Bild fahren Natz und Friedel gerade den Kanalberg hoch. Im Hintergrund sieht man schon die Kanalbrücke über die Neue Fahrt nach Senden. Das nächste Bild zeigt den Yachthafen, der einen Zugang zur Neuen Fahrt Senden hat. Im nächsten Bild fahren wir gerade über den Damm und ich habe die Alte Fahrt nach Senden fotografiert. Die folgenden Bilder sind dann auf dem Gelände des Yachtclubs entstanden. Sie zeigen auch das Innere des Clubhauses und auch von außen sieht man es auf einem Bild.

Wir hatten alles gesehen und fuhren wieder hoch an die Straße und dort nach links zur Brücke, die wir schon auf einem Bild gesehen haben. Wir überquerten die Neue Fahrt des DEK und fuhren auf der anderen Seite den Kanaldamm wieder herunter. Wir fuhren bis zur Kreisstraße 13 und bogen dann nach 850 Meter nach rechts ab. Wir fuhren zunächst auf Hof Dalhaus zu. Der Hof wurde zu Ferienwohnungen umgebaut und bietet heute schöne und ruhige Ferienwohnungen. Ich denke als Radfahrer, auf der DEK Route bekommt man dort auch mal ein Apartment für eine Nacht. Wir fuhren dann aber vor dem Hof nach links weiter. Fast erreichten wir den Kanal, der rechts am Weg liegt, bogen dann aber scharf nach links ab. Nach 2,2 Km Fahrt durch die Felder vor Hiddingsel erreichten wir dann die Daldruper Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Kanalbrücke bis zur Daldruper Straße. Wie man auf den Fotos sieht, war der Himmel teils blau und aber auch mit dicken Wolken dekoriert. Wir hatten richtiges Glück mit dem Wetter und so machte die Tour richtig Spaß.

Wir bogen nach rechts auf die Straße ein und die brachte uns nach 430 Meter an den Dorfrand. Wir fuhren in das Dorf. Wir hatten ja Zeit, da wir nicht mehr Essen mussten, deshalb wollten wir uns einiges ansehen.

Hiddingsel

Hiddingsel ist ein Dorf im Kreis Coesfeld und Ortsteil der Stadt Dülmen. Mit 1.706 Einwohnern und 726 Haushalten ist Hiddingsel im positivsten Sinne ein typisch westfälisches Dorf inmitten der Münsterländer Parklandschaft.
Kurzportrait

Das Dorf

Hiddingsel ist ein Dorf im Kreis Coesfeld und Ortsteil der Stadt Dülmen. Es liegt im westlichen Münsterland mit sehr guter Verbindung sowohl nach Münster, der Stadt des westfälischen Friedens, als auch hinein in das Ruhrgebiet zu Städten wie Recklinghausen, Bochum und Dortmund. Mit einer Einwohnerzahl auf den 31. Dezember 2013 von 1.706 Einwohnern und 726 Haushalten ist Hiddingsel im positivsten Sinne ein typisch westfälisches Dorf inmitten der Münsterländer Parklandschaft.

Der angrenzende Dortmund-Ems Kanal lädt insbesondere an seinem mittlerweile stillgelegten Seitenarm zu unterschiedlichsten Freizeitmöglichkeiten ein. Während er im Sommer Angler und Badegäste anzieht, ist er im Winter bei Schlittschuhfahrer als auch bei Eistauchern sehr beliebt. Darüber hinaus schlängeln sich diverse Radrouten wie z.B. die Dortmund-Ems-Kanal-Route als auch die bei Radfahrern sehr beliebte 100 Schlösser-Route um den Kanal und um das Dorf herum. Anziehungspunkt für Radfahrer ist insbesondere die im romanischen Baustil errichtete Katholische Pfarrkirche St. Georg in Hiddingsel wie auch Schulze-Emptings Mäusescheune. Darüber hinaus sind die Dülmener Wildpferde im Ortsteil Merfeld eine weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Attraktion und Sehenswürdigkeit im Umland Hiddingsels.

Hiddingsel verfügt als sehr lebendiges Dorf über eine vergleichbar gute Infrastruktur. Neben einem ortsansässigen Kindergarten und einer Grundschule besticht das Dorf insbesondere durch sein lebendiges Vereinswesen. Ortsansässige Einzelhandels- und Dienstleistungs-schäfte, Gastronomie auch mit Hotelbetrieb sowie interessante Gewerbebetriebe runden den lebenswerten Charakter des Dorfes ab.

Entstehung und Geschichte des Dorfes

Der Name Hiddingsel wurde erstmals im Jahre 1032 erwähnt. Der Name entstammt dem angelsächsischen Männernamen „Hiddo“. Die Endung auf „sel“ deutet auf Saal-Scheune-Sitz hin. Einer zweiten Version zufolge leitet sich die Silbe „Hid“ von dem Eigennamen „Hildi“ her. Zu dieser Zeit gab es verschiedene Haupthöfe mit zugeordneten Unterhöfen. Einer dieser Haupthöfe war der Hof Hiddingsel. Der Hof des Hiddo hat an der westlichen Seite des Dorfes Hiddingsel gelegen. Hier stand bis 1893 noch eine Burg mit einer breiten Schutzmauer. Um die Burg führte eine Gräfte. Eine Senke deutete noch darauf hin. Die Senke und die alte Umflut des Kleuterbachs wurde durch ein 12 m langes Schemm überbrückt. 1905 wurden die Schemms abgebrochen und dafür der Landweg Hiddingsel-Rödder hergerichtet.

Der Hof Hiddingsel befand sich im Besitz des Domkapitels zu Münster. Auf dem Grund und Boden dieses Hofs ließ das Domkapitel eine kleine Kapelle errichten, die in der Folgezeit Anlass für die Entstehung des Dorfes wurde. Nach 1240 wurde Hiddingsel eine Pfarrei. Jedoch schon Anfang des 16. Jahrhunderts verlor die Pfarrei ihre Selbständigkeit und wurde Rektorat. Erst im Jahre 1861 wurde wieder eine eigene Pfarrei eingerichtet. Der erste Pfarrer war der damalige Rektor Hoffschläger.

Der Hof Hiddingsel wurde im 13. Jahrhundert nach und nach zerstückelt und den sich ansiedelnden Bewohnern überlassen. Als Ersatz kaufte am 18. August 1331 der münsterische Domherr Burkhardt das in der Bauernschaft Rödder gelegene und an Hiddingsel anliegende Lehngut „umso die Rechte der Gutsherrschaft über die Hörigen des Dorfes nach wie vor ausüben zu können.“

Das Kirchdorf Hiddingsel mag im 15. und 16. Jahrhundert etwa 30 bis 40 Häuser gehabt haben. Es blieb in dieser Zeit nicht von Schicksalsschlägen wie Brand, Pest, Krieg und Überflutungen verschont. Innerhalb von 115 Jahren wurde es viermal vollständig vom Feuer zerstört, und zwar in den Jahren 1587 – während des spanisch-niederländischen Krieges (1568 bis 1609) wurde das Dorf „von den Flämischen“ wie von den Holländern in Brand gesteckt –, 1606, 1639 und 1702. Für das Feuer vom 31. Juli 1606 ist folgende Begebenheit übermittelt: Grund des Brandes war diesmal keine kriegerische Auseinandersetzung, sondern ein Ehestreit. Die Frau des Johann Stoberts wollte ihren trunksüchtigen Mann nicht in ihrem Bett dulden, weil sie glaubte, dass er im Wirtshaus zu viel Geld vertrunken hätte. Es gab einen handfesten Krach, der darin gipfelte, dass der Mann – aus seiner Schlafkammer vertrieben – sich mit einer brennenden Kerze in den Hühnerstall setzte und dort einschlief. Die Kerze setzte sein eigenes Haus und in der Folge das ganze Dorf in Brand. Am 8. Dezember 1703 vernichtete ein orkanartiger Sturm die soeben neu erbauten Häuser und den Kirchturm.

Rund 250 Menschen wurden Opfer der Pest von 1636. Nur drei Frauen, die sich zum Schutz gegen die Seuche unter einer kleinen Brücke versteckt hielten, bis die Gefahr vorüber war, sollen von der verheerenden Seuche verschont geblieben sein. Die Brücke heißt noch heute aus dieser Begebenheit „Frauenschemm“. Ein Überbleibsel dieser Zeit ist die noch heute jährlich stattfindende Pestprozession der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg zu Hiddingsel. Darüber hinaus erinnert eine im Jahr 2013 errichtete Gedenkstatue an der „Frauenschemm“ Brücke an die vorgenannte Begebenheit.

Im Jahre 1803 fiel das Kirchengut in Hiddingsel der Säkularisation zum Opfer und kam so an die Krone Preußens. Im Jahre 1837 trat die preußische Regierung das Gut an den Herzog von Croÿ ab.

In den Jahren 1875, 1881, 1890, 1932, 1945 und 1963 überschwemmte der durch das Dorf fließende Kleuterbach das gesamte Dorf und die Umgebung. Hiddingsel war von der Außenwelt vollkommen abgeschnitten. Die neue Umflut bewahrte das Dorf 1981 vor einer weiteren Hochwasserkatastrophe.

Hiddingsel erlebte zwei Gebietsreformen. So wurde das Dorf am 1. Juli 1969 dem Nachbardorf Buldern eingemeindet ehe es im Rahmen einer weiteren Gebietsreform unter Datum vom 1. Januar 1975 ein Ortsteil der Stadt Dülmen wurde.

Seit 1940 verfügt Hiddingsel auch über ein eigenes Ortswappen. „In Silber (Weiß) ein schrägrechter fünflätziger schwarzer Turnierkragen, darüber und darunter je ein schrägrechtes rotes Schwert.“ Der Turnierkragen wurde dem Wappen der Herren „von Tuchdorp“ entnommen. Es handelt sich hier um ein altes Rittergeschlecht. „Bruno von Tuchthorpe“ nennt sich 1330 „Pfarrer von Hiddingsel“, weil er zum Unterhalt der Pfarrstelle verpflichtet war. Die Besitzung der „von Tuchdorp“ ging 1331 durch Kauf auf den Hiddo-Hof über. Die Schwerter im Wappen deuten auf eine alte Gerichtsstätte hin, heute „Dingelke“ genannt. So stehen die im Wappenschild dargestellten Symbole in enger Beziehung zur Gemeinde.

Quelle: Website der Gemeinde Hiddingsel.

Wir fuhren in Richtung Kirche, die wir bei der Anfahrt auf Hiddingsel schon sehen konnten und erreichten dann die Firma Dümo, die dort Wohnmobile vertreibt. Kurz dahinter wird die Straße über eine Brücke geführt, die den Kleuterbach überspannt. Danach macht die Daldruper Straße einen Linksbogen. 170 Meter weiter rechts gibt es dann eine Brücke, die auch den Kleuterbach überspannt. Der Bach scheint dort etwas aufgestaut. Friedel meinte, dort könnte es eine alte Mühle geben. Ich habe nichts gefunden. Von der Brücke aus schaut man in die Hinterhöfe der Häuser im Bereich de Sparkasse von Hiddingsel. Dort sieht es wie wahrscheinlich vor hundert Jahren aus. Im Hintergrund sieht man den Kamin der alten Kornbrennerei Hellmann.

Im ersten Bild fahren Natz und Friedel auf der Daldroper Straße in Richtung Hiddingsel. das zweite Bild zeigt schon das Ortsschild und im Hintergrund sieht man den Kirchturm. Danach sieht man einige Autos an der Straße stehen, dahinter liegt die Tankstelle und auch die Firma Dümo Reisemobile. Das nächste Bild zeigt Natz der in Richtung Kirche fährt. Rechts der Straße steht eine Scheune links Neubauten. Danach das Bild zeigt das Kunstwerk Frauenschemm, eine Bronze, Cortenstahl Steele, von Uta Krüger-Naumann zu der es eine Legende gibt.

Frauenschemm

Mythos oder Wahrheit

Man schrieb das Jahr 1636, es war im 30-jährigen Krieg, als die Pest mit ihrem Schrecken durch das Land zog. Auch aus unserer Gemeinde holte sich der „grauenvolle Würgeengel“ schier unersättlich seine Ofer. Ca. 250 Menschen starben an dieser Krankheit. Überlieferungen sagen, dass drei Frauen, die Erlfrau, die Heidfrau und die Brockfrau, die sich zum Schutze gegen die Seuche unter (oder in der Nähe) einer kleinen Brücke verborgen hielten, bis die Gefahr vorüber war. Sie blieben von dieser verheerenden Seuche verschont.

Eine Fußbrücke über den Kleuterbach trägt heute, in Erinnerung an diese Zeit, den Namen „Frauenschemm“. 2013 wurde dazu von der Künstlerin Uta Krüger-Naumann ein Relief erstellt. Die Inschrift lautet: „Das Relief der Künstlerin Uta Krüger-Naumann erinnert an die Legende der drei Frauen, die während des 30-jährigen Krieges um 1636 unter dieser – nach ihnen benannten Frauenschemmbrücke die Pestepidemie überstanden. Die Frauen tragen symbolisch den „schwarzen Tod“ in der Gestalt einer Schnabelmaskenfigur fort“.

Oben ein Bild von der Einweihung

Anhebung der Frauenschemmbrücke Hiddingsel 2016

Oben sieht man die Frauenschemmbrücke, die 2016 wegen Hochwasserschutz angehoben wurde.

Quelle: Website der Gemeinde Hiddingsel

Mein nächstes Bild zeigt dann die Brücke, auf die wir kurz gegangen sind um in die Hinterhöfe am Kleuterbach zu schauen. Mein letztes Bild zeigt dann die Hinterhöfe im Bereich der Sparkasse und im Hintergrund den Kamin der Kornbrennerei Hellmann.

Wir schoben unsere Räder über die Brücke und erreichten über die Straße Zum Kleuterbach die Brinkstraße. Dort fuhren wir nach links. Wir erreichten nach 110 Meter eine Brücke, die uns wieder über den Kleuterbach brachte. Nach weiteren 30 Meter Fahrt bogen wir dort nach rechts auf die Hiddostraße ein. Dort liegt links der Straße das große Kriegerdenkmal von Hiddingsel.

Kriegerehrenmal

Wo jetzt das Ehrenmal, auch Kriegerdenkmal genannt, steht, stand früher die alte Kirche, zog sich der Friedhof um das Gotteshaus. Nach der Einweihung der neuen Kirche 1911 wurde die alte Kirche in den wirren des ersten Weltkrieges abgerissen. Im Jahre 1924 wurde das Ehrenmal, in dessen Sockel die Namen der Opfer des ersten Weltkrieges eingelassen sind, erbaut und unter großer Teilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Ausgerichtet war das Denkmal nach Osten, zur Daldruper Straße. Die Eingrenzung mit einem schmiedeeisernen Zaun und die Kastanienbäume boten für das Ehrenmal eine geschützte Zone. Für die Gefallenen und Vermissten des zweiten Weltkrieges wurden später zwei Gedenktafeln mit deren Namen aufgestellt. Im Jahre 1980 wurde das Denkmal nach Westen gedreht und der Denkmalplatz neu gestaltet. Der Grund war das erhöhte Verkehrsaufkommen auf der Daldruper Straße und die Planung einer Gaststätte mit Garten zum Denkmalplatz. Da dieses Vorhaben nicht realisiert wurde, kam es im Jahre 1997 zu der Neugestaltung des Denkmalplatzes und der erneuten Drehung des Denkmals zurück in Richtung Osten.

Dankeschön
Für die Pflege bedanken wir uns bei Hildegard Emming.
Quelle: Gemeinde Hiddingsel

Wir stiegen dort ab und schauten uns das monomentale Ehrenmal näher an. Ein großes Ehrenmal für ein kleines Dorf, aber schön und gepflegt.

Die ersten vier Bilder sind auf der Straße Zum Kleuterbach und auf der Brinkstraße entstanden. Das fünfte Bild dann zeigt Natz und Friedel auf der Brücke über den Kleuterbach. Rechts im Bild sieht man die Statue des Heiligen Nepomuk. Im Hintergrund die Bäckerei Dornhege. Leider hatten die von 12- 14:30 Uhr Mittagspause. Das nächste Bild zeigt den Heiligen Nepomuk von vorne. Danach sieht man die gewaltige Pfarrkirche Sankt Georg.

St. Georg (Hiddingsel)

Die katholische Pfarrkirche St. Georg ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Hiddingsel, einem Ortsteil von Dülmen im Kreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen). Sie trägt das Patrozinium des Heiligen Georg.

Die domkapitularische Gründung war nach 1240, die Gemeinde ist als Pfarre seit 1305 urkundlich belegt.

Das Gebäude wurde 1911 an der Stelle einer im Kern spätromanischen Saalkirche errichtet. Es ist eine neuromanische Basilika. Der heutige Standort, der Bonenkamp, ist der Überlieferung nach ein alter Kultplatz.

  • Drei große Bildstöcke aus Sandstein mit den Darstellungen: Christus am Ölberg, Leidensengel und schmerzhafte Muttergottes
  • Putten mit Arma Christi um 1715, sie wurden wohl von Johann Rendeles um 1715 geschaffen
  • Zwei Tondi aus Stein von der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts sind dem Umkreis Gerhard Gröningers zugeschrieben
  • Vesperbild aus Stein, bezeichnet 1676
  • Drei Holzfiguren vom Ende des 15. Jahrhunderts
  • Eine Kreuzigungsgruppe aus Holz aus der Mitte des 18. Jahrhunderts[1]
  • Beachtenswert ist der ProzessionsBaldachin von St. Georg. Er ist augenscheinlich der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen, beeinflusst von Werkbund/Bauhaus. Bei diesem eher seltenen Werk textilen Kunstschaffens in rot, weiß und blau aus den 1920er Jahren dominieren geometrische Linienführungen. Die geradezu klassischen eucharistischen Symbole Weizenähre und Weintraube sind stilisiert, die Linienführung reduziert. Die einzelnen Beeren der Traube sind zu Quadraten abstrahiert. Die Ähren und andere Details des Baldachins weisen Applikationen aus Goldfäden auf. Zentrale Motive der herabhängenden Teile sind ebenfalls oft verwendete eucharistische Metaphern. Vorn und hinten sind es das Christussymbol IHS und ein Kelch mit Hostie, seitlich ein die Kirche symbolisierendes Schiff mit dem Christusmonogramm PX als Mast und einem kreisrunden weißen Segel (Hostienform!) und gegenüberliegend einer der zwölf Körbe mit Brot und ein(zwei?) Fisch(e?) von der wundersamen Brotvermehrung/Speisung der Fünftausend. Den oberen Rand der seitlichen Stoffbahnen schließt ein umlaufendes Zitat des Tantum ergo (bis „ritui“) ab.                                                                                                          Quelle: Wikipedia vor Ort

Die Kirche sah für mich wie eine Trutzburg aus. Das nächste Bild zeigt dann eine Metallplatte, die vor dem Kriegerdenkmal platziert ist. Danach die Bilder zeigen das Denkmal und seine Erinnerungsplatten, auf denen die Gefallenen der Weltkriege verewigt sind.

Als wir alles gesehen hatten fuhren wir mit den Rädern von der Hiddostraße über eine Fußgängerbrücke zur Kirche. Die wollten wir uns auch von Innen ansehen. Der Haupteingang war geschlossen, aber ein Seiteneingang war offen und so kamen wir in die Kirche. Der erste Eindruck war, ein mächtiger Sakralbau für ein kleines Dorf. Der Altarbereich war schlicht gestaltet. Die Fenster im Bereich des Altars waren aus Buntglas gestaltet. Kunstvoll. Auf einer Empore thronte die Kirchenorgel. Schlichte Lampen von der hohen gewölbten Decke, verstärkten den Eindruck einer schlichten Ausstattung.

Oben sieht man die Bilder der Kirche von Außen und Innen.

Wir verließen die Kirche uns machten uns auf den Rückweg. Von der Kirche aus fuhren wir wieder über die kleine Brücke auf die Hiddostraße und dort nach rechts. Die Straße machten einen Linksbogen und führte uns 220 Meter an der westlichen Bebauung vorbei. Dann fuhren wir nach rechts auf einen Weg der entlang des Kleuterbach verlief. Der Kleuterbach machte dort eine rechts-links Biegung und verlief dann nach Nordwesten. Der Weg folgte ihm 310 Meter bis auf die Höhe der Sportplätze. Dort machte der Weg dann eine Kurve nach links, vom Bach weg. Der Kleuterbach ist in dem Bereich renaturiert worden. Friedel hatte davon gehört und führte uns deshalb an dem Bach vorbei.

Renaturierung des Kleuterbachs

Hochwasserschutz in Hiddingsel

15.000 Kubikmeter Erdboden sind seit August am Kleuterbach in der Nähe der Sportanlagen bewegt worden. Zwei große Bagger arbeiten auf Hochtouren an der Renaturierung des Flusses. „Im Zuge ökologischer Hochwasserschutzmaßnahmen wird an dieser Stelle der ursprüngliche Verlauf des Kleuterbachs nach Plänen von 1825 wieder hergestellt“, erklärt Frank Wackernagel, der städtische Projektleiter. Der zurzeit schnurgerade Fluss wird sich dann in weiten Schleifen über die drei Hektar große Fläche schlängeln, die die Stadt Dülmen vom Herzog von Croÿ erworben hat. Außerdem bieten die neu geschaffene, große Gewässeraue sowie Geländemulden Raum für überschüssige Wassermassen.
Der Oberboden ist zum großen Teil schon abgefahren. „Wir liegen gut im Zeitplan“, freut sich Armin Sander von der Baufirma. „Wenn das Wetter weiterhin mitspielt, werden die Baumaßnahmen im März nächsten Jahres abschlossen sein.“ Im Anschluss an die Erdbauarbeiten werden einige Schilfbereiche und heimische Gehölze gepflanzt. Das Areal wird eingezäunt und die Natur zunächst sich selbst überlassen. Die ökologischen Hochwasserschutzmaßnahmen in Hiddingsel sind zu 80 Prozent mit Landesmitteln gefördert.
Seit 2013 wurde zum Schutz der Ortschaft vor Hochwasser einiges getan. Die direkte Ortslage schützen bereits circa 400 Meter Hochwasserschutzwände aus Stahlbeton. Neben diesen technischen Schutzmaßnahmen gibt es einige ökologische Gewässerbaumaßnahmen an der Kleuterbach-Umflut. Schilfbepflanzung, das Anlegen von Sekundärauen und die Herstellung von Gewässerinseln sind einige Möglichkeiten Starkregen und Hochwasser zu regulieren. Die Strukturvielfalt am Fluss wird erhöht und das Gewässer kann sich eigendynamisch entwickeln. Diese sogenannte Umflut wurde in den 60er Jahren künstlich angelegt, um den Fluss im Ort bei Hochwasser zu entlasten. (Pressestelle Stadt Dülmen, 10.10.2016)

Quelle: Gemeinde Hiddingsel

Kleuterbach ist renaturiert
Natürlich gegen Hochwasser

Hiddingsel. Dass Hochwasserschutz auch seine sehenswerten Seiten hat, davon können sich seit einiger Zeit die Hiddingseler überzeugen. Die umfangreichen Erdarbeiten für den ökologischen Teil der Hochwasserschutzmaßnahmen in Hiddingsel sind erfolgreich abgeschlossen. Stolze 15.000 Kubikmeter Erdboden wurden am Kleuterbach in der Nähe der Sportanlagen bewegt.

Von Markus Michalak

Sonntag, 17.12.2017, 17:20 Uhr

Kleuterbach ist renaturiert: Natürlich gegen Hochwasser
Was aussieht wie ein idyllischer Platz mitten in der Hiddingseler Natur, ist eine technische Baumaßnahme gegen das Hochwasser. Foto: Michalak
Von einer Großbaustelle ist allerdings inzwischen längst nichts mehr zu sehen. Auch, wenn sich die Arbeiten zunächst – ausgerechnet – durch Starkregen verzögert hatten. Der einst schnurgerade Fluss schlängelt sich inzwischen in weiten Schleifen über die drei Hektar große Fläche, welche die Stadt Dülmen vom Herzog von Croy erworben hatte. Der Bach hat so mehr Platz und droht entsprechend weniger schnell über die Ufer zu treten.
Quelle: Dülmener Zeitung

Oben im ersten Bild sieht man von der kleinen Brücke aus den Kleuterbach und einen Graureiher. Danach sieht man Bilder von der Hiddostraße im westlichen Bebauungsgebiet. Danach die Wegekapelle, die dort steht wo wir nach rechts an den Bach abgebogen sind. Danach sieht man Bilder von dem renaturierten Kleuterbach, der wegen der Trockenheit auch sehr wenig Wasser führt.

Wir fuhren also nach links vom Kleuterbach weg und hatten dann kurz Sicht auf das Nachbardorf Buldern, das knapp 4 Km weiter nördlich von Hiddingsel liegt. Wir fuhren dann ca. 1 Km nach Westen um dann kurz vor der Firma Große Volksbeck GmbH nach links abzubiegen und dann in südlicher Richtung weiter zufahren.

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Wir über uns

Herzlich willkommen auf dem Geflügelhof Große Volksbeck.

Wir sind ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb im Münsterland, der auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Bis zum Ende der 60er Jahre handelte es sich um einen traditionellen münsterländischen Bauernhof, auf dem alle Nutztierarten vertreten waren. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich Anton Große Volksbeck, der Großvater, die Haltung von Legehennen auszubauen und neue Vermarktungswege zu etablieren. Seit über 10 Jahren wird der Betrieb vom Ehepaar Diekmann mit viel Herzblut geführt, welches mittlerweile auch schon tatkräftige Unterstützung durch die eigenen Kinder erfährt. Wir nutzen unsere ganze Erfahrung in der Haltung von Legehennen, um qualitativ hochwertige Eier aus der Region für den Markt produzieren zu können. Die Eier werden in unserer hauseigenen Packstation unter höchsten Qualitätsstandards sortiert und anschließend tagesfrisch unter anderem an die REWE Dortmund ausgeliefert.

Viele Grüße, Ihr Ehepaar Diekmann, Große Volksbeck
Wir stehen für Ei-Qualität aus unserer Region.

Quelle: Website der Firma

Nach 700 Meter Fahrt in südlicher Richtung erreichten wir dann die Rödderstraße, auf die wir nach rechts abbogen. Etwa 510 Meter weiter als der Weg zur Firma Große Volksbeck, steht links vom Weg, hinter einem kleineren Hof die sogenannte Mäusescheune. Leider habe ich die nicht fotografiert und erst bei meinen Recherchen von ihr gehört.

Datei:Kirchspiel, Rödder, Mäusescheune -- 2013 -- 2220.jpg

Quelle des Bildes: Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / „Kirchspiel, Rödder, Mäusescheune — 2013 — 2220“ / CC BY-SA 4.0

So habe ich das Bild von Dietmar Rabich eingefügt, dass er 2013 produziert hat. In dem Bild sieht man sehr schön die Steine, auf denen die Scheune steht.

Mäusescheune

Rödder oder Hiddingsel

Diese Feldscheune steht vollständig auf Steinfüßen in Pyramidenform und überstehenden Kragen. Somit ist es Schadnagern nur schwer möglich, diese Barriere zu überwinden und die Getreideernte zu befallen. Außerdem bietet diese Bauform Schutz vor aufsteigender Bodennässe. Typisch an dieser Bauform ist das Holz-Ständerwerk – das sogenannte Fachwerk. Untypisch ist jedoch das mittig angeordnete Scheunentor. Meist wird das Scheunentor auf der gegenüberliegenden Seite wiederholt, so dass mit einem Pferdegespann – einem Leiterwagen – die Scheune durchfahren werden konnte. Die Scheunendurchfahrt ist häufig zu einer Seite versetzt. Auf der einen, breiteren Seite wurden im Sommer zur Ernte die Getreidegarben abgelagert. In den Herbst- oder Wintermonaten wurde dann die Dreschmaschine in der Scheunendurchfahrt platziert. Die Getreidegarben wurden von der einen, breiteren Seite zugeführt, das gedroschene Getreide in Jutesäcken abgefüllt und auf der schmaleren Seite der Scheune abgelagert. Die Scheune wird übrigens oft Hiddingsel zugeordnet, gehört jedoch zur Bauernschaft Rödder.

Quelle: Gemeinde Hiddingsel

Wir fuhren etwa 470 Meter auf der Rödderstraße und bogen dann nach links ab. Es ging dann in die Bauernschaft Daldrup. Wir fuhren nach Süden und machten einen kleinen Zick-Zack Weg bis zur Kreisstraße 28, die wir nach 1,6 km Fahrt erreichten. Die überquerten wir und fuhren weiter in südlicher Richtung. Nach weiteren 1,3 Km erreichten wir dann die K13. Auf die bogen wir nach rechts ab. Nach etwa 200 Meter Fahrt kamen wir aus einem kleinen Waldgebiet heraus und konnten dann rechts von der Straße auf eine alte Windmühle schauen, die nur noch einen Flügel hatte. Die Windmühle steht auf dem Gelände des ehemaligen Schulzenhof Niehoff. Dort befindet sich heute eine Kornbrennerei und ein Spirituosen Kontor.

Über uns – Tradition und Innovation

Als ein traditionsreiches, heimatverbundenes, mittelständisches Familienunternehmen produzieren wir seit mehr als 195 Jahren unsere Spirituosen.

1288 wird der Schulzenhof Niehoff das erste Mal in den Chroniken des Münsterlandes erwähnt.

Begonnen hat das Brennereigeschäft mit der eigens erbauten Windmühle, in der das selbstangebaute Getreide gemahlen wurde. Die im 18. Jahrhundert errichtete Windmühle erinnert uns heute noch an unsere Vorfahren und deren innovative Idee.

Der aus dem selbstgemahlenen Getreide produzierte Alkohol wurde schon bald mit heimischen Früchten und Beeren sowie Kräutern und Gewürzen verfeinert.

Über Generationen nutzen wir unsere seit Jahrzehnten gewonnenen Erfahrungen und entwickeln diese stetig weiter.
Die hohe Qualität ist durchgängig anerkannt und spiegelt eine ausgezeichnete Kombination aus Tradition und Innovation wieder.
Unser Ziel ist es, für unsere Kunden immer ein wenig besser zu werden.
Überzeugen Sie sich selbst!

Die Firma „Schulze Niehoff – Spirituosen Kontor e.K.“ wird heute von der Inhaberin Sylvia Schulze Niehoff geleitet – immer dabei, ihre DK-Hündin.

Quelle: Website der Firma

Hinter dem Hof Niehoff ging es dann nach Westen weiter und wir erreichten nach 2,2 Km Fahrt die B 474. Auf die bogen wir nach links ab.

Oben im ersten Bild sieht man wie beschrieben, Buldern. Danach sieht man eine Bilderstrecke die durch die Bauernschaften Rödder und Daldrup entstanden sind und die ich nicht beschreiben will. Die alte Windmühle will ich noch erwähnen. Leider habe ich kein Bild im Netz gefunden. Im drittletzten Bild überfahren wir gerade die Bahnlinie von Lüdinghausen nach Dülmen.

Unser nächstes Ziel war dann das Haus Visbeck ein ehemaliges Rittergut in der Nähe von Dülmen. So fuhren wir ca. 630 Meter auf der B474 in südlicher Richtung und bogen dann nach rechts ab. Es ging ganz kurz auf der Lüdinghauser Straße weiter, dann bogen wir nach 60 Meter in ein kleines Waldgebiet ein. Der Weg dort heißt Dernekamp. Nach 250 Meter Fahrt erreichten wir dann den Abzweig nach links zum Haus Visbeck. Das erreichten wir nach 300 Meter. Rechts von der Marienkapelle steht ein Buswartehäuschen mit einer Bank. Dort setzten wir uns hin und machten eine kleine Pause.

Haus Visbeck

Marienkapelle und Haus Visbeck

Luftbild (2014)

Marienkapelle neben Haus Visbeck

Haus Visbeck nahe Dülmen ist ein ehemaliges Rittergut, von dem heute noch ein Teil der Gebäude sowie die Marienkapelle existieren.

Geschichte

Marienkapelle bei Haus Visbeck

Schon 1186 wurde das Haus als Villa Visbeck als Lehnsgut im Urbar des Klosters Werden erwähnt. Seit 1338 waren die Herren von Visbeck Eigentümer des nunmehr als Rittergut genutzten Komplexes – ein Wehrbau auf zwei Inseln. Das Geschlecht der Herren von Visbeck starb 1540 aus und damit fanden die Gebäude weitere Besitzer, zuletzt die Familie Droste zu Vischering, die es bis in das 20. Jahrhundert hinein besaß.

Die Marienkapelle[1] stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist somit deutlich jünger als das Haus Visbeck selbst. Ihr Baumeister war Johann Conrad Schlaun.

Heute befindet sich Haus Visbeck in Privatbesitz und wird zur Pferdezucht und teilweise als Ferienwohnung genutzt.

Lage

Haus Visbeck liegt südöstlich der Stadt Dülmen nahe der Bundesstraße 474. Es gehört zum Kirchspiel Dülmen und liegt in der Bauerschaft Daldrup.

Umgebung

Reste des ehemaligen Krupp’schen Schieß- und Versuchsplatzes bei Haus Visbeck

In der näheren Umgebung des Hauses Visbeck befinden sich zwei bemerkenswerte Anlagen:

  • Der ehemalige Atomwaffenstandort, das Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck, welches heute als Lager für Feuerwerkskörper dient. In den 1980er-Jahren war das Lager oft Ziel der Friedensbewegung. Der Bau des Lagers wurde am 25. April 1963 begonnen und am 22. September 1965 fertiggestellt.[2]
  • Der ehemalige Schieß- und Versuchsplatz der Krupp’schen Gussstahl-Fabrik aus Essen. Der Schießplatz war der erste von einem Privatmann – Alfred Krupp – errichtete Schießplatz, allerdings nur wenige Jahre in Betrieb. Eröffnet wurde er 1873, aber schon 1878 nicht mehr genutzt, er war zu klein geworden. 1887 letztendlich waren alle Liegenschaften wieder veräußert worden. Vom Schießplatz sind noch zwei Umwallungen von Laboratorien deutlich sichtbar.[3]

Quelle: Wikipedia

Oben die Bilder zeigen die Zufahrt zum Haus Visbeck. Danach ein Relief aus Kalksandstein, das Maria und Josef, sowie Jesus im Stall von Bethlehem zeigt. Das nächste Bild zeigt die Marienkapelle am Haus Visbeck. Aus dem Buswartehäuschen heraus fotografiert, sieht man den Wald vor dem ehemaligen Atomwaffenlager Visbeck. Danach noch einmal die Kapelle von vorne. Das letzte Bild zeigt eine Infotafel an der Kapelle.

Wir mussten weiter, denn unser Heimweg war noch lang. Wir fuhren nach Westen in Richtung Borkenberge. Es ging durch das Waldgebiet, das vor dem haus Visbeck liegt, wenn von Sythen aus auf Visbeck zufährt. nach 2,6 Km Fahrt erreichten wir dann die Kreisstraße 16, auf die wir nach rechts abbogen. Sie führte uns nördlich der Borkenberge in Richtung Flugplatz Borkenberge. Nach 2,4 Km Fahrt auf der Keistsraße erreichten wir die Zufahrt zum Flugplatz Borkenberge. Dort bogen wir nach links ab auf das Flugplatzgelände ein. Dort auf dem Flugplatz war am Montag nicht viel los. Eine kleine Propellermaschine, machte einen Landeanflug und startete dann durch. Wahrscheinlich ein Flugschüler der das mit seinem Fluglehrer übte. Wir setzten uns kurz auf eine Bank und tranken einen Schluck. Das Flugplatzcafe hatte nicht auf.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Visbeck bis zum Flugplatz Borkenberge. Dabei sahen wir zwei Propellermaschinen, eine die startete und eine die landete und dann wieder durchgestartete. Zum Schluss sieht man einen zufriedenen Hund, hinter seinem Frauchen liegen.

Wir machten uns wieder auf den Weg.

Schön, dass Sie bei uns gelandet sind…

Im südmünsterländischen Städtedreieck Haltern – Dülmen – Lüdinghausen liegt der Verkehrslandeplatz Borkenberge.


Der Flugplatz wird durch die im Jahr 1931 gegründete und 1951 wiedergegründete Borkenberge-Gesellschaft e.V. Interessengemeinschaft luftsporttreibender Vereine im Deutschen Aero-Club e.V. betrieben. Die Borkenberge-Gesellschaft e.V. setzt sich aus 9 Vereinen zusammen, deren Interessen von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand vertreten werden.
Auf dem Verkehrslandeplatz Borkenberge -EDLB- sind derzeit 50 Motorflugzeuge, 14 Ultraleichtflugzeuge, 4 Motorsegler, sowie 64 Segelflugzeuge stationiert, die von ca. 400 Mitgliedern bewegt werden. (Stand 1/2018)

Quelle: Betreiber Homepage

Wir fuhren zum Seiteneingang wo der Luftsportverein Marl seinen Stützpunkt hat. Dort verließen wir den Flugplatz und fuhren nach links auf die Kreisstraße 16. Die brachte und vorbei an einem Baggerloch, an dem wieder vermehrt Sand gebaggert wird. Auf den entstandenen See hat man keinen Einblick. Nach fast 700 Meter Fahrt erreichten wir dan die Straße die nach rechts bis zur Sythener Straße führt und schon lange befahrbar ist. Nach links war diese Straße immer gesperrt, so wie fast die ganzen Borkenberge. Diese Straße nach links, hatte Friedel gelesen, wird am 23.10.2018 für die Öffentlichkeit freigegeben. Am Montag war der 22.10. und Friedel hoffte, dass wir schon am Montag dort durchfahren konnten. Als wir Sicht auf die Schranke hatten, waren wir begeistert, denn sie war offen. Auf der Straße war noch ein Straßenreinigungsauto unterwegs. Der kam auf uns zu. Friedel fragte den jungen Mann ob man da schon durchfahren könne. Er meinte, das ginge schon. Das war der Startschuss für unsere Jungfernfahrt durch die östlichen Borkenberge.

Schranke ist passé

Nördliche Ringstraße im Naturerbe Borkenberge für Radfahrer frei

Seppenrade –

Freie Fahrt auf dem neuen Radweg im Naturerbe Borkenberge. Am Dienstag wurde die Schranke auf der nördlichen Ringstraße von Alexander Bonde, Generalsekretär der DBU, geöffnet. Die Strecke bietet nun Einblicke in die Heidelandschaft, ohne Flora und Fauna zu stören.

Von Michael Beer

Mittwoch, 24.10.2018, 08:19 Uhr

DBU-Tochter öffnet am 23. Oktober Schranke zur nördlichen Ringstraße im Naturerbe Borkenberge

„Alle Beteiligten haben bei der Erweiterung der Ringstraße K 16 Hand in Hand gearbeitet. Ansonsten wäre die Wegfreigabe nicht möglich gewesen“, sagte Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ( DBU), zur Eröffnung der rund fünf Kilometer langen Strecke durch die Borkenberge. Diese führt nun von Sythen bis zur Panzerstraße in Seppenrade. Zur Freigabe hatte die DBU Naturerbe GmbH, ein Tochterunternehmen der DBU und Flächeneigentümerin, ins Flughafencafé Borkenberge am Dienstag eingeladen.

Staatssekretär Heinrich Bottermann als Gast dabei

Gäste waren unter anderem Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Umweltministerium NRW, selbst bis zum vergangenen Jahr Generalsekretär der DBU und einer der Initiatoren dieser Maßnahme, Jürgen Rost (Leiter Bundesforst Rhein-Weser), der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Lüdinghausen, Anton Holz, sowie Clemens A. Leushacke, Erster Beigeordneter der Stadt Dülmen.

Bonde wies in seiner Rede auf den hohen Wert der Naturschutzfläche der Borkenberge hin. „Das Naturjuwel soll so bleiben. Wir müssen aber auch sichere Wege für die Besucher schaffen, also Besuch und Naturschutz in Einklang bringen. Es mussten dabei aber auch Kompromisse gemacht werden, um zum Beispiel störungsempfindliche Vogelarten zu schützen“, so Bonde. Er will auch weiterhin das Verbot für Motorrad- und Endurofahrer kontrollieren lassen.

In der Naturerbefläche kehrt einiges zurück, das schon verloren schien.

Dr. Heinrich Bottermann

„In der Naturerbefläche kehrt einiges zurück, das schon verloren schien. Auch das Land NRW wird dazu seinen Beitrag leisten. Der Naturschutz muss eine angepasste Nutzung herbeiführen“, sagte Staatssekretär Bottermann. Rost sprach von einer Heidelandschaft, die heute Seltenheit besitzt. „Da Menschen wegen der militärischen Nutzung außen vor waren, hat sich die Fläche wieder entwickeln können. Der neue Weg soll Verständnis wecken, dass dieses wertvolle Stück Landschaft nur durch gemeinsame Verantwortung erhalten bleiben kann.“

 

Neuer Radweg im Naturerbe Borkenberge eröffnet

DBU-Tochter öffnet am 23. Oktober Schranke zur nördlichen Ringstraße im Naturerbe Borkenberge

Holz betonte, dass die Stadt nie locker gelassen habe, die Borkenberge zum Landschaftsschutzgebiet erklären zu lassen. Dazu seien viele konstruktive Gespräche mit Dr. Bottermann geführt worden. „Es ist ökonomisch und ökologisch ein guter Weg mit diesem Radweg gefunden worden, der sicherlich von der Bevölkerung angenommen wird“, sagte Holz. „Unsere Bevölkerung wird am meisten davon profitieren. Das Ergebnis ist super“, hob der Erste Beigeordnete der Stadt Dülmen hervor.

Verbindung von Natur- und Umweltschutz mit regionalem Tourismus

Alle Redner waren sich einig, dass die Verbindung Natur- und Umweltschutz mit dem regionalen Tourismus nur funktioniert, wenn sich die Menschen an die Schilder halten und die Straße nicht verlassen, um die Flora und Fauna nicht zu stören.

Gemeinsam eröffneten die Ehrengäste den neuen „Naturradweg“ mit dem Drahtesel, bevor nach einem Imbiss mit dem Planwagen die Strecke abgefahren wurde. Dabei nahm die Gruppe auch die umfangreichen Arbeiten zur Sicherung der Natur entlang der Strecke in Augenschein, die Revierleiter Georg Feldmeier und sein Team geschaffen haben.

Quelle: Dülmner Zeitung vom 24.10.2018

Wir fuhren auf die Straße, die nach Friedels Info 6 Km lang sei. Uns kam der Weg unendlich lang vor. Wir fuhren den ja zum ersten Mal und hatten das Gefühl der endet nie. Wir hatten schon den Verdacht wir fahren im Kreis. Unser verdacht war gar nicht so unbegründet, denn die Straße macht einen großen Rechtsbogen. Dabei könnte man schon meinen im Kreis zu fahren. Der Junge Mann mit der Straßenreinigungsmaschine kam hinter uns hergefahren und überholte uns. Einige Meter weiter  musste er dann anhalten und wir auch, denn es wurde noch ein Baum gefällt. Der stand schräg zur Straße und deshalb musste er wohl fallen. Zu gefährlich für Spaziergänger und Radfahrer. Dann fiel er und wir konnten weiter. Nach einigen Kilometer Fahrt sahen wir noch einmal Arbeiter, die noch einen Zaun aufstellten. Nach 5 Km Fahrt war dann doch ein Ende abzusehen. Es ging nach links zum Alter Dülmener Landweg, der sogenannten Panzerstraße, die an der Ostspitze der Borkenberge entlang verläuft. Auf die fuhren wir zu und erreichten dann nach insgesamt 5,5 Km das Ende der Nördlichen Ringstraße durch das Naturerbe Borkenberge.

Im ersten Bild fahren wir gerade an dem Baggerloch vorbei. Bild zwei zeigt die Schönheit der Borkenberge im Bereich des Wachhäuschens, das rechts vom Beginn der neu eröffneten Straße steht. Das dritte Bild zeigt dann den Anfang der Nördlichen Ringstraße. Die folgenden Bilder zeigen dann unseren Weg durch die Borkenberge. Rechts und links der Straße sieht man Natur, die nach dem Abzug der Militärs unberührt geblieben ist. Betreten darf man das nicht. Zu gefährlich, da dort noch Munition liegen kann. Das drittletzte Bild zeigt die ganze Pracht der herbstlichen Borkenberge. Vorher sieht man noch eine Hütte, die wohl noch aus der Militärzeit stammt. Und man sieht auch noch uns drei, die als Jungfernfahrer den Weg vor der Prominenz abfahren.

Wenn man jetzt noch den Weg nach Sythen da zu rechnet, dann kann man 9,8 Km durch die Borkenberge fahren. Eine schöne Alternative zur der Hullerner Straße, um von Sythen nach Olfen zu fahren. Ich glaube, wir werden die öfters fahren. Wir fuhren nach rechts auf den Alter Dülmner Landweg. Jetzt am Nachmittag hatten wir dann endlich auch einmal den Wind, der im Laufe des Tages stärker geworden war, im Rücken. Friedel gab ein  scharfes Tempo vor. Natz und ich folgten ihm. Ich hatte etwas Sorge, dass mein Akku nicht reicht. Ich hatte am Morgen häufiger, wegen des Gegenwinds eine höhere Motorunterstützung eingestellt. Die Energie fehlte nun etwas. Die Temperatur tat das Ihre dazu. Je Kälter es ist umso weniger Kilometer leistet der Akku. Deswegen stellte ich nun zeitweise meinen Akku aus und musste ordentlich in die Pedalen treten um zu folgen. Nach etwas mehr als 2 Km erreichten wir die B58. Dort holte ich die beiden wieder ein, da sie auf mich warteten. Wir überquerten die B58 und fuhren am Heidekrug vorbei. Der hatte leider geschlossen. Wir fuhren auf der Kökelsumer Straße weiter in Richtung Füchtelner Mühle. nach 2,3 Km Fahrt erreichten wir dann den Campingplatz Burbank, der hinter der Füchtelner Mühle liegt, mit Zugang zur Stever. Dort sah Friedel das Schild „Ab 15 Uhr geöffnet“. Das bezog sich auf die Gaststätte auf dem Campingplatz. Wir bogen ein und fuhren zur Gaststätte. Da war richtig was los. So 10 Leute saßen an den Tischen und tranken ihr Bierchen. Wir bestellten uns ein Alkohohlfreies Weizenbier. Das ließen wir uns schmecken. Ein günstiges Weizenbier für 1,9 €, das müssen wir uns merken. Nach dem Bier fuhren wir weiter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis zum Campingplatz

Wir fuhren wieder zur Kökelsumer Straße und bogen nach rechts auf die. Nach 210 Meter Fahrt und einer Rechtskurve erreichten wir die Füchtelner Mühle. An der fuhren wir vorbei, überquerten dann die neu gebaute Fischtreppe und fuhren dann auf den Radweg, rechts der Straße, in Richtung Naturfreibad Olfen. Nach 550 Meter Fahrt ab der Füchtelner Mühle, bogen wir nach rechts ab und fuhren direkt am Freibad vorbei. Wir erreichten den Alleeweg und fuhren nach rechts auf den. Der brachte uns durch Rönhagen bis zur Eversumer Straße. Dort fuhren wir nach rechts auf den Radweg. Wir überquerten die Umgehungsstraße von Olfen und erreichten dann nach weiteren 550 Meter Fahrt die Straße Zum Krähenbusch. Auf der fuhren wir 2,5 Km bis zur B235. Dort ging es nach rechts weiter. Der Kanalberg war noch zu schaffen. Da stellte ich meinen Motor noch einmal höher.

Oben das erste Bild zeigt die Steverauen an der Füchtelner Mühle. Dort stand am Montag eine Rinderherde. Danach sieht man die Fischtreppe hinter der Füchtelner Mühle. Danach zwei Bilder vom Naturfreibad Olfen. Die folgenden Bilder sind dann auf der Straße Zum Krähenbusch entstanden. Wie man sieht stand die Sonne schon richtig tief. Später Nachmittag.

Wir überquerten die Lippe und dann ging es zum Kanal hoch. Natz verabschiedeten wir vor der Kanalbrücke. Er überquerte die B235 und fuhr zur Dattelner Schleuse. Friedel wollte über den Südring nach Hause fahren und so verabschieden wir uns auch. Wir überquerten den Kanal. Friedel fuhr Geradeaus, ich überquerte die B 235 Und fuhr dann über die Höttingstraße  nach Hause.

Das letzte Bild der Tour war am Montag die Lippe, die dort in Richtung Ahsen fließt.

Friedel, du hast eine tolle Tour vorbereitet. Wir sind 65 Km am Montag gefahren. Wir hatten Glück mit dem Wetter, nach dem wir am Morgen schon dachten es wird nichts mit der Tour. Ein Highlight dieser Tour war die Jungfernfahrt durch die noch nicht eröffnete Borkenberger Ringstraße.

Opaju

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrradtour 15.10.2018(Wir fahren einmal um unsere Heimatstadt Datteln)

Ein Sprichwort sagt, „Warum durch die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ Das dachte ich mir auch und mir viel zufällig im Internet die große Dattelner Rund  auf den Bildschirm. Ich schaute mir die an und arbeitete sie für uns um. Unsere Heimatstadt Datteln liegt für Radwanderer so günstig, das man auch einmal um sie herumfahren kann. Die Kanäle in- und um Datteln herum laden da zu ein. Die flachen Leinpfade erlauben auch ungeübten Radfahrern ein entspanntes Fahren. Viele fahren ja heute auch schon mit einem Pedelec und können sich dann auch einmal in die Haard wagen, die ja auch gut von Datteln aus erreichbar ist. Wenn das Wetter gut ist, dann kann ich eine Rundfahrt um unsere Heimatstadt nur empfehlen.

Die große Dattelner Runde bietet beides und ich habe sie noch etwas erweitert. So werden wir auf ca. 50 Km Strecke kommen. Unsere Mittagpause habe ich in Flaesheim geplant und deshalb ist die Tour auch etwas länger als das Original. Meine Großen waren einverstanden. Friedel hätte meckern können, da die Tour an der Eichenstraße beginnen sollte, dann aber auch fast bei ihm zu Hause vorbei ging. Aber er meckerte nicht und stimmte zu. Er ist es ja gewohnt, dass er 8 Km mehr fahren muss, wenn wir aus dem Hötting losfahren.

Das Wetter konnte am Montag eigentlich nicht besser sein. Strahlendblauer Himmel und es war so warm, das Friedel in kurzer Hose fuhr. Alle waren pünktlich und so kamen wir gut weg. Wir fuhren von unserem Garagenhof auf die Eichenstraße und dann nach links zur Schleuse Datteln. Für uns Dattelner ein alltäglicher Anblick, für Leute die so etwas nicht kennen, ein Schauspiel wenn ein Schiff geschleust wird. Der Lebensgefährte meiner Nichte, die in Köln am Rhein leben, war das eine Sensation. Der Maschinenbauingenieur hatte noch nie eine Schleuse gesehen und war kaum von ihr weg zu bekommen. Er schaute sich den ganzen Schleusenvorgang in aller Ruhe an, obwohl alle auf ihn warteten. Wir fahren immer achtlos über dieses technische Meisterleistung. Auch am Montag. Hinter der Schleuse ging es nach rechts entlang des Dattelner Meers bis zur neuen Fahrt.

Im ersten Bild fahren meine Großen gerade auf den Kanaldamm. Im zweiten Bild haben sie die Schleusen erreicht. Man sieht das Unterwasser und im Hintergrund die Olfener Brücke. Im dritten Bild fährt Friedel auf das Tor der großen Schleuse zu. Das nächste Bild zeigt ein Schiff, das gerade aus der kleinen Schleuse in Dattelner Meer fährt. Im Hintergrund Indian Summer am Dattelner Meer. Das Laub wird schön bunt. Danach das Bild zeigt noch einmal das Schiff und im Hintergrund die Dattelner Kraftwerke. Ganz rechts sieht man die Kirchturmspitze von Sankt Amandus. Das nächste Bild zeigt noch einmal das Dattelner Meer. Im Vordergrund ein Anlegesteg. Im Hintergrund wieder das Schiff und die Baumreihe. Das drittletzte Bild zeigt noch einmal einen Überblick über das Dattelner Meer, mit den Anlegern auf der östlichen Seite. Das vorletzte Bild zeigt die Bootsschuppen im Bereich der Wasserschutzpolizei Datteln. Das letzte Bild zeigt noch einmal die ganze Schönheit des Dattelner Meer.

Wir bogen nach links vom Dattelner Meer ab und kamen auf den Leinpfad des Dortmund-Ems-Kanal. Dort wo die Alte Fahrt beginnt und die Neue Fahrt in Richtung Lippe weitergeht, da soll demnächst eine Brücke über die Kanäle herführen. Die soll die B474 in Richtung B235 führen. Gegenüber dieser Landspitze liegt der Nethövel Berg. Über den die B474 an den Kanal geführt werden soll. Das wird unsere schöne Ecke völlig verschandeln. Den Nethövel Berg sehen wir etwas später. Wir fuhren am Sperrtor des DEK vorbei und erreichten dann nach 440 Meter Fahrt die Abfahrt vom Kanaldamm. Dort geht es recht steil nach unten. Der Weg ist neu gemacht und lässt sich gut fahren. Unten bogen wir nach rechts auf den Pelkumer Weg. Wir unterquerten die Neue Fahrt und folgten dem Pelkumer Weg nach rechts. Von dem Weg aus sahen wir den Nethövel Berg von der anderen Seite.

Im ersten Bild fahren wir gerade vom Kanaldamm herunter zum Pelkumer Weg. Bild zwei zeigt den Nethövel Berg, der einen Baumbestand hat. Auch dort schon Indian Summer. Das dritte Bild zeigt das Feld, über das die Straße verlegt wird. Wir sind nicht begeistert.

Wir fuhren weiter nach links vor dem Feld und erreichten dann die Markfelder Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf dem Pelkumer Weg weiter. Es ging in die Losheide, einem Waldgebiet zwischen dem Datteln-Hamm-Kanal im Süden und der Waldstraße im Westen. Im Südwesten begrenzt der DEK das Gebiet In der Losheide liegen zwei Campingplätze. Im Osten das Königsmoor und an unserem Weg der Campingplatz Losheide. Ebenfalls in der Losheide, rechts nahe am Liegehafen Datteln, liegt noch der Schießstand Losheide e.V. In dem Dreieck, DEK und Datteln-Hamm-Kanal liegt dann noch eine Berghalde. Die Halde Losheide.

Halde Losheide

Die Einmündung des Datteln-Hamm-Kanals in den Dortmund-Ems-Kanal wird von zwei Bergehalden flankiert. Die südliche ist die Halde und Deponie Löringhof, auf der nördlichen Seite befindet sich die Halde Losheide. Sie ist benannt nach der gleichnamigen Bauerschaft und liegt genau gegenüber der Halde Emscher-Lippe III / IV. Zu beider Halden Füßen fließt der Ölmühlenbach, der unter dem Kanal hindurch geleitet wird. Bereits in den 1990er Jahren begrünt, wurde die Halde noch einmal nach der Jahrtausendwende erweitert und umfasst heute eine Fläche von etwa 9 ha. Sie überragt die Umgebung um etwa 17 Meter und ist damit ca. 70 Meter über dem Meeresspiegel hoch. Der jüngere Teil im Norden ist an seinem niedrigen Bewuchs gut zu identifizieren. In der Reliefkarte ist die Form der Halde in der Mitte gut zu erkennen. Sie zeigt auch die Lage an der Kanalkreuzung:

Karte Halde Losheide

An ihrer Basis verläuft der Radweg entlang, der das Ufer der beiden Kanäle begleitet. Er ermöglicht sogar das teilweise Erklimmen der Halde. Von oben lässt sich der Schiffsverkehr auf der künstlichen Wasserstraße verfolgen. So richtig viel Aussicht bietet die Halde allerdings dann auch wieder nicht. Dazu kommt, dass für den Besuch unter Umständen relativ lange Wege zu bewältigen sind, um erst einmal zu ihr zu gelangen. Die nahe Brücke der Waltroper Straße, die in der Karte im Norden gerade noch zu erahnen ist, ist nur mühevoll mit dem Fahrrad zu benutzen, da sie steile Treppenaufstiege hat.

Quelle: Die Halden der Zeche Emscher Lippe in Datteln

Die Halde erreichten wir am Montag nicht. Wir fuhren nach der Überquerung der Markfelder Straße, nach ca. 730 Meter den Campingplatz Losheide vorbei. Der liegt links am Pelkumer Weg. Wir tauchten in die Losheide ein. Rechts und links vom Pelkumer Weg Standen jetzt die Bäume. So fuhren wir etwa 670 Meter, bis zur Münsterstraße. Die Münsterstraße verbindet die Gemeinden Datteln und Waltrop. Die überquerten wir und fuhren dann wieder in den Südwestlichen Teil der Losheide. Wir erreichten den Weg Die Teipe und fuhren nach links weiter.

Das erste Bild habe ich gemacht nach der Überquerung der Markfelder Straße. Es zeigt ein Feld mit Sonnenblumen. Es ist in Richtung Asylantenheim in der Losheide gemacht. Bild zwei zeigt einige Wohnwagen auf dem Campingplatz. Das dritte Bild zeigt meine drei Kumpels auf dem Pelkumer Weg durch die Losheide fahren.

Die Teipe, dass ist die alte Münsterstraße. Sie führte uns 640 Meter weit in Richtung Datteln-Hamm-Kanal. Wir erreichten zunächst die Münsterstraße und bogen nach rechts auf diese ab. Nach 240 Meter Fahrt erreichten wir die Brücke über den DHK. Die überfuhren wir. Links von der Münsterstraße, am DHK liegt der Yachthafen Waltrop. Der Yachthafen ist privat geführt und beherbergt bis zu 80 Liegeplätze für Kleinyachten. Dem Hafen ist ein Campingplatz angeschlossen. Ebenfalls kann man im Steakhaus Yachthafen sehr gut Essen. Die machen dort von Montags bis Samstag ein Mittagsbuffet für kleines Geld. Wir ließen das alles Linksliegen und fuhren noch 630 Meter weiter auf der Münsterstraße. Dann bogen wir nach rechts ab. Auch dieser Weg hat die Postadresse Münsterstraße Waltrop. Der Weg führt herunter zum Datteln-Hamm-Kanal, den wir nach 540 Meter Fahrt erreichten. Dort waren wir unterhalb der Kanalbrücke. Dort machten wir eine Trinkpause.

Das erste Bild oben zeigt den alten Wohnblock an der Straße Die Teipe. Im Bild zwei sieht man den DHK, von der Brücke am Yachthafen aus fotografiert. Im Hintergrund sieht man den Kühlturm von Datteln vier. Links und rechts vom Kanal die alten Brückenaufleger. Auf denen sollte eigentlich schon seid ca. 20 Jahre die Brücke für die B474 liegen. Eine weitere Steuerverschwendung, wie so viele in unserem Land. Danach schaut der Kühlturm über den Berg. Im nächsten Bild sieht man Willi auf dem Weg zum Kanal. Noch eine andere Perspektive mit dem Kuhlturm. Eingerahmt von bunten Bäumen sieht er gar nicht so schlecht aus. Das vorletzte Bild zeigt den Rastplatz unter der Kanalbrücke. Das letzte Bild zeigt Willis Fahrrad, die unnützen Betonklötze und den DHK in Richtung Kilometer 0. Die Brücke liegt etwa bei Kilometer 1,6.

Nach der Trinkpause ging es für uns weiter. Wir fuhren von der Brücke aus etwa 1,6 Km bis zum Beginn des DHK. Kurz vorher bogen wir nach links ab. Links von uns lag dort die die Halde Löringhof, auch eine ehemalige Abraumhalde der Zeche Emscherlippe, die heute als Deponie genutzt wird. Im Moment wird diskutiert, ob sie noch einmal geöffnet wird und dann noch einmal 4 Meter höher zu werden. Die Bewohner der ehemaligen Zechenkolonie Beisenkamp sind dagegen.

Deponie kriegt was aufs Dach

Die Zufahrt zur Dattelner Zentraldeponie von der Straße Im Löringhof. Kalthoff

Die Zufahrt zur Dattelner Zentraldeponie von der Straße Im Löringhof. Kalthoff

DATTELN.  Jahrzehntelang waren die Bewohner des Beisenkamps gebeutelt, was ihre Nachbarschaft zur Mülldeponie Löringhof anging: stinkende Maissilage, müffelnde Grünabfälle, lärmende Möwen und lauter Lkw-Verkehr. Jetzt plant die Deponiebetreiberin AGR, das Bauwerk noch zu erhöhen. Um bis zu vier Meter.

Die Politik hat dem Vorhaben zugestimmt – genauso wie die Stadt in ihrer Stellungnahme an die Bezirksregierung.
Dass die Deponie Löringhof bis zum endgültigen Abschluss – voraussichtlich Ende 2018 – von 71 Metern über NN auf 75 Meter in der Spitze wachsen soll, liegt nach Angaben der AGR daran, dass sich das Bauwerk nicht wie ursprünglich berechnet gesetzt hat.

Der Grund: Während der Deponierung von Siedlungsabfall bis 1999 hat die AGR nach eigenen Angaben die Müllberge extrem stark verdichtet, unter anderem, damit nicht loser Müll wie Papier etc. vom Wind verweht wurde. Diese Verdichtung hat aber offenbar den geplanten Setzprozess gebremst – mit der Folge, dass das für eine Deponie vorgeschriebene Gefälle von fünf Prozent nicht erreicht wird, sondern heute bei nur drei bis vier Prozent liegt. Bei Vermessungen wurde festgestellt, dass die geplante Höhe zur Oberflächenabdichtung nicht ausreicht. Die AGR will deshalb das Müllhaldenprofil anpassen.

Die für die Erhöhung erforderlichen Bodenmassen kommen aus direkter Nachbarschaft, nämlich vom Dortmund-Ems-Kanal. Der wird bekanntlich ausgebaut – vermutlich ab 2016. Die AGR will 250 000 Kubikmeter Bodenaushub, der bei der Kanalverbreiterung anfällt, auf der Deponie aufbringen.

Quelle: WAZ vom 19.03.2014

Rechts von uns lag der DEK. Wir fuhren fast 1 Km am Kanal und der Deponie entlang, dann erreichten wir die Straße Im Löringhof. Ich kann mich noch erinnern, dass dort wo heute die Deponie ist, zu meiner Kindheit ein Sumpfgebiet war. Dort holten wir uns als Kinder „Lampenputzer“. Die brannten wir dann in der Dämmerung ab. Die glühten lange vor sich hin.

Oben sieht man die Lampenputzer, Röhrichtpflanze. Die braunen Spitzen glühten gut.

Im ersten Bild fahren Willi und Natz vor mir in Richtung Kilometer 0 des DHK. Das zweite Bild zeigt den Kirchturm von Sankt Amandus in Datteln. Den kann man von einer bestimmten Stelle am DHK aus sehen. Die nächsten beiden Bilder zeigen ungefähr die Stelle. Das vorletzte Bild zeigt noch einmal Datteln vier. Das letzte Bild zeigt ein Motorschiff auf dem DEK.

Wir überquerten die Straße Im Löringhof und fuhren dann nach links weiter. Rechts von der Straße liegt dann das Kohlekraftwerk Datteln 4, das eigentlich schon seid 2011 am Netzt sein sollte. Heute im Jahre 2018 ist das immer noch nicht passiert. Im Moment wird dort der defekte Kessel erneuert. Neueste Entwickelungen sagen, dass Kraftwerk soll nicht mehr ans Netz gehen.

DüsseldorfDer Energiekonzern Uniper will nicht im Zuge der Beratungen über einen Kohleausstieg auf sein fast fertig gestelltes Kohlekraftwerk Datteln 4 verzichten. „Datteln 4 im Zuge eines möglichen Kohleausstiegs symbolisch opfern zu wollen, käme einem Schildbürgerstreich gleich“, sagte Vorstandsmitglied Eckhardt Rümmler.

Die „Rheinische Post“ hatte berichtet, dass Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die kurzfristige Abschaltung von Braunkohle-Kraftwerks-Kapazitäten in Höhe von fünf Gigawatt ins Gespräch gebracht haben soll. Zusätzlich könne auf einen Anschluss des Steinkohlekraftwerks in Datteln verzichtet werden.

„Anstatt mit Hilfe eines der hochmodernsten Kraftwerke Europas die Energiewende endlich zu einem Erfolgsmodell zu führen, würden alte und deutlich stärker CO2-ausstoßende Kraftwerke weiterbetrieben“, so Rümmler.„Mit Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit des Standortes Deutschlands hätte ein solches Ansinnen aber auch rein gar nichts mehr zu tun.“

Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums sagte am Freitag, dass man sich zu Spekulationen nicht äußern wolle und die Frage des Kohleausstiegs Sache der dafür eingerichteten Kommission sei. Diese soll bis Ende des Jahres einen verbindlichen Fahrplan für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung vorlegen. Altmaier ist nicht Mitgl

„Unser Kohlekraftwerk Datteln 4 wird nach seiner Inbetriebnahme in 2020 zu den modernsten und effizientesten Kohlekraftwerken in Europa zählen und zugleich wahrscheinlich das letzte sein, das in Deutschlandans Netz gehen wird“, sagte Rümmler.

Uniper sei bereit, gemeinsam mit der Politik kurzfristig den Weg in eine klimafreundlichere Stromerzeugung zu gehen. Voraussetzung sei allerdings, dass dieser im Einvernehmen beschritten werde. „Gleiches gilt auch für die Festlegung eines Enddatums für die Kohleverstromung in Deutschland.“

Quelle: Handelsblatt

Oben ein Bild vom Kraftwerk.

Wir fuhren am Kraftwerk vorbei und erreichten die Bahnlinie Hamm- Oberhausen Osterfeld Ost. Die überquerten wir. Nach 1,8 Km Fahrt erreichten wir dann die Recklinghäuser Straße. Dort bogen wir nach rechts ab. Es ging auf dem Radweg weiter in Richtung Hebewerk Henrichenburg. Ein weiteres Highlight, nahe unserer Heimatstadt. Das ist aber zurzeit nicht über die Recklinhäuser Straße zu erreichen, da die Brücke über den DEK nicht fertig wird. So mussten wir nach 680 Meter Fahrt den Radweg verlassen, die Recklinghäuser Straße überqueren und dann auf der Lohburger Straße weiterfahren. Auf der nach Süden fahrend erreichten wir die Kanalbrücke, über die wir den DEK überqueren konnten. Das taten wir auch und fuhren dann noch einmal  20 Meter weiter und bogen dann nach rechts auf den Weg Am Felling ein. Den fuhren wir etwa 160 Meter herunter, dann hatten wir den Zugang zum Leinpfad des Kanals erreicht und bogen nach rechts auf den ab. Es ging weiter nach links in Richtung Hebewerk. Nach 1,2 Km Fahrt erreichten wir das Oberwasser des Alten Hebewerks. Dort gibt es eine Rad- und Fußgängerbrücke, die uns über den DHK, auf die Hebewerkinsel brachte. Wir fuhren darüber und dann nach rechts. 80 Meter weiter hielten wir dann an und setzten uns dann auf eine der Bänke, die an der Landspitze stehen. Dort holte Natz die Fleischwurst aus seiner Satteltasche und wir machten unsere Fleischwurstpause.

Im ersten Bild überqueren wir gerade die Bahnlinie hinter dem Kraftwerk. Im Hintergrund sieht man das Kohlelager des Kraftwerks. Im nächsten Bild ein frisch gepflügtes Feld und im Hintergrund das neue Kraftwerk von Lünen, das schon am Netzt ist.  Danach das Bild ist von der Kanalbrücke aus fotografiert, in Richtung Hebewerk. Der Schattenmann war auch mit auf der Tour. Das nächste Bild zeigt ein Feld, links vom Weg Am Felling. Dann das nächste Bild zeigt den Leinpfad des Kanals. Im Hintergrund sieht man Willi, der uns mal wieder enteilt war. Das folgende Bild zeigt das neue Schiffshebewerk, das seid Jahren außer Betrieb ist, sowie das Oberwasser der einzig funktionierenden Schleuse im Schleusen Park. Das nächste Bild habe ich dann mit Zoom gemacht. Das weitere Bild zeigt noch einmal das neue Hebewerk und links die funktionierende Schleuse mit ihrem Oberwasser. Danach sieht man Friedel auf dem Leinpfad, kurz vor dem alten Hebewerk. Durch das grün dann fotografiert die beiden Türme des alten Hebewerks. Im nächsten Bild fahre ich gerade über die schmale Brücke am Oberwasser des alten Hebewerks. Von dort aus habe ich diese Bild gemacht. Es zeigt das Oberwasser des DEK in Richtung Waltrop. Links sitzen schon Natz und Willi auf der Bank. Noch einmal von der Brücke aus fotografiert, sieht man noch einmal das Alte Hebewerk. Rechts im Bild die Eventhalle, die man anmieten kann. Dann noch drei Bilder an von unserer Fleischwurstpause an der Bank. Was Willi dem Natz wohl gerade erzählt? Das letzte Bild zeigt dann mal unsere Fahrräder.

Friedel fand dann noch ein Ehepaar, das auf einer Bank neben uns saß, zum Quatschen. Schnell wusste Friedel alles über sie, aber auch sie über uns. Wir nötigten unseren Erzähler und fuhren weiter. Von der Landspitze nach links und dann nach rechts bis vor die alte Schachtschleuse. Durch die fuhren wir durch und kamen an ihrem anderen Ende am Unterwasser an. Dort liegen auch immer kleine und größere Yachten und auch das Drachenboot.

So sieht das Drachenschiff aus, wenn es im Einsatz ist. Da muss ordentlich gerudert werden.

Das erste Bild zeigt die alte Schachtschleuse durch die wir durchgefahren sind. Das zweite Bild das Drachenboot an seinem Liegeplatz im Unterwasser der Schachtschleuse. Das dritte Bild zeigt die anderen Yachten die dort liegen.

Wir fuhren an denen vorbei und erreichten den Rhein-Herne-Kanal und fuhren nach links auf dem Weg weiter. Gegenüber auf der anderen Kanalseite liegt der Hornbachbaumarkt. Nach 240 Meter erreichten wir das Unterwasser des alten Schiffshebewerks, dort geht es nur noch nach links weiter, oder in den Kanal. Wir nahmen den Weg nach links. Nach 260 Meter Fahrt, entlang des Yachtclubs Hebewerk Henrichenburg e.V., erreichten wir die Straße Am Hebewerk. Rechts, am Ende des Weges, steht das LWL- Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg. Wir bogen nach links auf die Straße Am Hebewerk und fuhren dann die 140 Meter bis zur Provinzialstraße. Dort fuhren wir dann nach links weiter. Wir erreichten die Brücke über den DEK und verließen über sie die Hebewerksinsel.

Das erste Bild zeigt einen Teil des Yachtclubs Hebewerk Henrichenburg. Das zweite Bild zeigt den DEK im Bereich der Kanalbrücke. Im Hintergrund sieht man das alte Kraftwerk Datteln.

Hafen

Lage des YCHH e.V.
Lage des YCHH e.V.

Der YCHH e.V. verfügt über ein Clubgelände, das am Dortmund-Ems-Kanal km 15,4 und gleichzeitig am Rhein-Herne-Kanal km 45,5 liegt.

Die Hafenanlage befindet sich in unmittelbarer Nähe (100 m) des alten Schiffshebewerkes Henrichenburg.

Gastronomie, verschiedene Einkaufsmöglichkeiten und Tankstellen sind zwischen 500 m und 2 km Entfernung fußläufig gut zu erreichen. Unseren Gästen stellen wir auch gerne kostenlos Fahrräder zur Erkundung der näheren und weiteren Umgebung zur Verfügung.

Quelle: Website des Yachtclubs Hebewerk Henrichenburg e.V.

Der Schleusenpark in Waltrop

Schiffshebewerk Henrichenburg und Schleusen am größten europäischen Kanalkreuz

Manche Menschen verbinden mit Datteln eher die Vorstellung von Palmen in der Südsee als ein Drehkreuz der deutschen Binnenschifffahrt und der europaweit einzigartigen Lage an vier wichtigen, künstlichen Wasserstraßen zugleich. Tatsächlich stoßen südlich der Stadt Datteln gleich drei Wasserstraßen direkt aufeinander: der Rhein-Herne-Kanal aus Duisburg, der Datteln-Hamm-Kanal aus Hamm und der Dortmund-Ems-Kanal jeweils aus Meppen und Dortmund. Einige Kilometer nördlich zweigt außerdem der Wesel-Datteln-Kanal Richtung Wesel ab.

Der hier beginnende etwa 15 Kilometer lange Kanalabschnitt zum Dortmunder Hafen liegt fast 15 Meter höher als die anderen drei Kanäle. Zusammen mit diesem Abschnitt wurde 1899 das zur Überbrückung des Höhenunterschiedes notwendige Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop-Oberwiese eröffnet. Der Antrieb des mächtigen Troges, in dem die Schiffe wie in einem Aufzug zwischen den Ebenen transportiert wurden, war eine technische Neuerung seiner Zeit. Bereits im Jahr 1914 entstand in unmittelbarer Nähe zum Schiffshebewerk die erste Schleuse zusammen mit der Fertigstellung des Rhein-Herne-Kanals. Diese wurde 1989 außer Betrieb genommen, renoviert und ist heute Teil einer parkähnlichen Landschaft. Neben der Alten Schleuse wurde 1962 die dritte Anlage zum Heben oder Senken der Schoffe gebaut: das Neue Hebewerk. Im Jahre 2005 hat man das Neue Hebewerk aufgrund technischer Mängel ebenfalls geschlossen. Die damit einzige in Betrieb befindliche Hebeanlage ist die zwischen der Alten Schachtschleuse und dem Neuen Hebewerk im Jahr 1989 erbaute Neue Schleuse, das vierte Kanal-Bauwerk in Oberwiese. Alle Hebewerke und Schleusen, also alle vier technisch sogenannten „Abstiegsbauwerke“, bilden den sogenannten Schleusenpark Waltrop. Einen großen Teil davon nimmt das LWL-Industriemuseum mit dem Alten Hebewerk und einer Ausstellung zum Thema Binnenschifffahrt ein. Einige Bereiche sind unzugängliches Betriebsgelände. Aus den Kanalinseln rings um die Alte Schleuse wurde jedoch eine parkähnliche Anlage.

In der folgenden Luftbild-Karte sind die Elemente des Schleusenparks zum Verständnis und zur Orientierung eingezeichnet, die in diesem Beitrag alle vorgestellt werden. Markiert sind außerdem Parkplätze und der Verlauf der Radroute am Dortmund-Ems-Kanal, für den der Schleusenpark nach seinem Beginn in Dortmund in Richtung Nordsee das erste große Etappenziel darstellt.

Schleusenpark Waltrop Karte

Teil 1: LWL-IndustriemuseumSchiffshebewerk Henrichenburg

Ganz im Süden des Schleusenparks befindet sich das Alte Hebewerk, eine Art Aufzug für Schiffe. Es handelt sich um ein beeindruckendes technisches Meisterwerk aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, das zudem schön anzusehen ist. Statt eines Seilzuges oder hydraulischer Hauptantriebskraft ruht der 68 Meter lange Trog auf Schwimmkörpern in wassergefüllten Zylindern. Es bedurfte nur wenig Kraft, den Trog mit dem Schiff abzusenken oder zu heben. Im Jahre 1899 wurde es durch Kaiser Wilhelm II. eröffnet. Im Jahre 1970 wurde das in die Jahre gekommene Hebewerk in Ruhestand versetzt und verfiel zunächst zu einer Ruine, bevor der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Anlage 1979 übernahm, sie renovierte und das heute hier eingerichtete LWL-Insdustriemuseum als eines von acht Standorten in NRW neben beispielsweise der Zeche Zollern, der Zeche Nachtigall oder der Henrichshütte in Hattingen betreibt.

Der Bereich um das Alte Hebewerk wurde zu einem kleinen Freilichtmuseum. Hier bekommen Besucher einen tiefen Einblick in die Schiffshebetechnik. Die beiden markanten Türme des Hebewerkes mit ihren charakteristischen Kugeln auf der Spitze sind Treppenhäuser, über die eine Brücke auf dem Gerüst bestiegen werden kann. Von hier aus bietet sich ein guter Blick auf das Stahlgerüst und auch in die Umgebung. Begehbar ist außerdem der Trog, in dem die Schiffe auf und ab bewegt wurden. Im Außengelände rings um den alten Schiffsaufzug stößt der Besucher auf die Thematik der Binnenschifffahrt. Sie wird mit einigen besonderen Dampfschiffen, einer Werft, einer nachgebauten Verladeanlage und einer alten Hubbrücke vorgestellt. Informationstafeln erläutern die jeweiligen Objekte. Steuerungseinrichtungen und Illustrationen zum Prinzp der Hebewerktechnik lassen sich in einem kleinen Haus neben dem monumentalen Stahlgerüst besichtigen.

Teil 2: Alte Schachtschleuse und Altes Hebewerk

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Freilichtmuseum wurde aus dem Bereich um die Alte Schachtschleuse eine parkähnliche Anlage. Sie erstreckt sich auf den sogenannten Kanalinseln bis zur Neuen Schleuse. Die „Inseln“ sind die Landmassen zwischen den vier Kanalarmen der Ober- und Unterwasser zu den ehemaligen und der aktuellen Hebeeinrichtung. Einerseits lässt sich von bestimmten Punkten und einer Art Promenade am Wasser der Schiffsverkehr zur Neuen Schleuse beobachten. Andererseits bieten auch die eigentlich stillgelegten und ungenutzten Arme zahlreiche Erinnerungen an die aktive Zeit, die man bei einem kleinen Spaziergang entdecken kann. Hier und dort laden Bänke ein zum Pausieren und zum verträumten Blick auf das stille Wasser, auf dem sich zahlreiche Wasservögel tummeln.

Stolz und Kern der frei zugänglichen Anlage ist die Alte Schachtschleuse aus dem Jahre 1914 mit ihren westlichen Sparbecken. Sie dienten dazu, Während des Schleusenvorgangs Wasser zu sparen und das notwendige und aufwendige Wiederauffüllen des Oberwassers auf dem Abschnitt zwischen Waltrop und Dortmund zu minimieren. Das Prinzip der Schleuse ist sehr einfach: Das Schiff fährt in die Schleusenkammer, in der der Wasserspiegel anschließend langsam auf das untere oder obere Niveau angepasst wird, also abgesenkt oder erhöht wird. Danach kann das Schiff die Schleuse höhengleich auf der anderen Seite verlassen. Beim Rückbau der Schleuse nach ihrer Schließung 1989 wurden die östlichen Sparkbecken entfernt und wichen einem Parkplatz. Ebenfalls entfernt wurden die Schleusentore. Ein Fußgängerweg führt mitten durch das nur 10 Meter breite Schleusenbecken und unter dem Schleusentor mit seinen romantischen Türmchen hindurch vom ehemaligen Ober- zum Unterwasser. Meterhoch ragen die Backsteinwände des Schleusenbeckens dann rechts und links in die Höhe. Heute trockenliegende Böschungen und einbetonierte Poller zeugen davon, dass hier früher Schiffe gefahren sind.

Im Jahre 1962 wurden das Alte Hebewerk und die Alte Schleuse ergänzt durch das Neue Hebewerk, das allerdings leider heute auch schon stillgelegt ist. Sein Trog hat eine Länge von ca. 90 Metern und eine Breite von 12 Metern. Technisch bedingt ist der Wasserverlust bei dieser Art von Hebewerken recht gering. Auch dieses Bauwerk ist sehr leicht zu bewegen und war damit sehr ressourcenschonend. Es sind Baumängel, die derzeit den Betrieb verhindern. Am besten lässt es sich von der benachbarten Straßenbrücke besichtigen.

Alte Schachtschleuse im Schleusenpark Waltrop

Quelle: www.Ruhrgebiet-Industriekultur.de

Wir hatten die sogenannte Lukasbrücke überquert und fuhren nun am Baumarkt Hornbach vorbei bis zur B235 an der Lukaskreuzung. Namensgeber für diese Brücke war Josef Lucas, dessen Gasthof und Sägemühle sich in der Nähe der Brücke befanden. 1899 wurde die erste Brücke über den neu gebauten Dortmund-Ems-Kanal fertiggestellt. Das Konstrukt bestand aus Eisen mit einem Holzbohlenbelag. Bedingt durch das wachsende Verkehrsaufkommen, wurde 1933 eine neue Brücke errichtet. Diese war breiter, besaß Widerlager und hatte eine Betonfahrbahn. 1945, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde die Brücke von der deutschen Wehrmacht gesprengt, um so den vorrückenden amerikanischen Truppen den Vormarsch zu erschweren. Der Umstand, dass diverse Bombenangriffe den Kanal so sehr beschädigten, dass er bis auf einen Meter Tiefe ausgelaufen war, machte es den Anwohnern möglich, einen schmalen Holzsteg als Notbrücke zu nutzen. Nachdem der Kanal wieder in Betrieb genommen wurde, hat man 1946 als Behelf eine Bailey-Brücke montiert. Diese wurde 1949 durch die heutige Brücke ersetzt.

Diese Brücke war ursprünglich für den Russlandfeldzug gebaut worden zur Überquerung des Dnister, Dnepr oder der Wolga. Da sie nicht zum Einsatz kam, lagerte sie zum Kriegsende auf dem Gelände der Firma Klöckner. Nach dem Entfernen eines Mittelstücks, um sie der Breite des Kanals anzupassen, wurde sie am 25. Februar 1949 für den Verkehr freigegeben.
Die Lukasbrücke steht seit März 2016 unter Denkmalschutz.
Im Juni 2016 gab das Wasserstraßen-Neubauamt in Datteln bekannt, dass im Zuge des Ausbaus des Rhein-Herne-Kanals geplant sei, die Lukasbrücke 2022 abzureißen.

Quelle: Komoot Lukasbrücke Datteln von Julia

Wir überquerten die B235 und fuhren dann nach links weiter. Dort heißt die B235 Wittener Straße. Wir fuhren vorbei an zwei Autohäusern und einer Truckergaststätte und erreichten dann den Weg An der Linde. Dort bogen wir nach 260 Meter Fahrt nach rechts ein. Sofort links am Weg liegt das Pflanzencenter der Firma Balan Garten- und Landschaftsbau. Rechts liegen drei Wohnhäuser. Nach 190 Meter Fahrt sind dann rechts wie links nur noch Felder. Schaut man von dort nach rechts, dann sieht man die Häuser der Siedlung um die Fuhlenstraße. Nach links schauend erahnt man Becklem. Geradeaus sieht man zunächst nur Bäume. Dahinter verbirgt sich die Bahnlinie Hamm-Oberhausen Osterfeld Ost. Wir erreichten den Weg Zu den Höfen der nach rechts vom Weg An der Linde zu einem kleinen Bahnübergang verläuft. Die Schranken waren hoch und so konnten wir die Schienen Überqueren. Manchmal muss man aber auch über eine Sprechanlage mir dem Stellwerk sprechen, dass die die Schranke öffnen.

Im ersten Bild biegt Willi gerade auf den Weg An der Linde ein. Das zweite Bild zeigt die Siedlung um die Fuhlenstraße herum. Im dritten Bild schaut man auf die Bäume und Hecken, die fast das neue Windrad am in Becklem verdecken. Das nächste Bild zeigt Natz und Friedel kurz vor der Rechtskurve, dort wo es auf den Weg Zu den Höfen geht. Herrliche Herbstfarben erwarten sie geradeaus. Im nächsten Bild fahren wir an einem Pferdestall vorbei. Das letzte Bild zeigt dann die Bahnschienen die wir überquert haben.

Nach etwa 170 Meter Fahrt, nach dem wir die Schienen überquert hatten bogen wir nach links ab. Nach weiteren 360 Meter Fahrt erreichten wir dei Beckumer Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Es ging leicht bergan nach Horneburg hoch. Nach 760 Meter erreichten wir dann die Straße Hochfeld und überquerten sie. Datteln Horneburg war erreicht. Der am weitesten südwestlich liegende Stadtteil unserer Heimatstadt hat eine lange Geschichte. Sehenswert ist dort das Schloss Horneburg, mit seiner sechshundertjährigen Geschichte und die Schlosskapelle die seit 1968 ist sie Kirche der Russischen Gemeinde der hl. Boris und Gleb.

  Quelle der Bilder: Wikipedia Schloss Horneburg

Links sieht man die Nordseite des Schlosses, rechts die Schlosskapelle.

Wir fuhren von der Südseite des Dorfes, über den Stinenpatt ins Dorf rein. Rechts von der Straße liegt der Friedhof von Horneburg. Auf der Straße fuhren wir 230 Meter bis zur Friedhofstraße. Auf die bogen wir nach links ab. Die Friedhofsstraße macht dann nach einiger Zeit einen Rechtsbogen und mündet nach 220 Meter in die Schloßstraße. Dort fuhren wir nach rechts. Eigentlich hätte die uns direkt zum Schloss und zur Schlosskapelle geführt, aber da wir dort vor kurzem waren, bogen wir nach 70 Meter nach links auf die Magdalenenstraße ein. Die Straße verbindet die Schloßstraße und die Wilhelmstraße, die beide von Norden nach Süden parallel durchs Dorf verlaufen. Auf der Wilhelmstraße bogen wir nach rechts ab und fuhren über sie bis zur Horneburger Straße. Dort fuhren wir nach links bis zur Straße Im Bollwerk. Dort bogen wir nach rechts ein und fuhren sie herunter bis zum Landwehrring, der Umgehungsstraße von Horneburg. 

Die beiden ersten Bilder sind von der Beckumer Straße aus gemacht. Danach die Bilder sind in Horneburg entstanden. Sie zeigen einen alten Trecker vor einem Haus an der Friedhofsstraße. Danach ein Wegekreuz an der Friedhofsstraße. Im nächsten Bild sieht man das Gebäude des Löschzugs Horneburg auf der Magdalenenstraße. Das letzte Bild zeigt Natz vor einem Haus an der Straße Im Bollwerk.

Wir überquerten den Landwehrring und fuhren noch etwa 220 Meter weiter und bogen dann nach rechts auf die Alte Hagemer Landstraße ab. Es ging dort an einem großen Bauernhof vorbei der rechts von der Straße steht. Nach insgesamt 420 Meter Fahrt auf der Straße bogen wir nach links ab. Der Weg zum Gutacker führte uns über den Hof Janinhof. Dort ging es nach links und gleich wieder nach rechts. Dann lag der Hof schon hinter uns. Nach weiteren 270 Meter Fahrt und einem Linksknick erreichten wir die Verbandstraße. Auf deren Radweg fuhren wir nach rechts.

Zum Hof Janinhof weis ich noch zu sagen, dass es einst der Pachthof des Hauses Gutacker war.

1377 bis 1859 Adelige Herrenhäuser „Haus Gutacker“

Rektor Adolf  Hunke

Bei der Regulierung des Westerbaches im Ortsteil Hagem stieß man auf die Reste des ehema­ligen adeligen Hauses Gutacker. Es fanden sich Pfahlroste, auf denen die Grundmauern aus Steinen des Stirnbergs aufgemauert waren.

Auf Wunsch des Provinzialkonservators und mit Genehmigung der Herzoglich- Arenbergischen Verwaltung wurden die Fundamente der Burg freigelegt, um so einen Grundriss der ehemaligen Burg zu erhalten,

Das adelige Haus Gutacker lag am Landwege von Datteln nach Recklinghausen, hart an der Grenze von Hagern und Rapen, in unmittelbarer Nähe, wo heute der Gutspächter Janinhoff wohnt. Gutacker ist ein bedeutendes Gut gewesen mit großem Grundbesitz im Gutackerschen Felde in Hageln und Rapen. Viele Höfe gehörten als Eigenhörige dazu wie Joemann in Meckinghoven, Hülshoff, Friehof, Mölken, Sybel, Nierhäuser, Gocke, Brune in Hagen, Winkelmann, Paßmann, Engelskamp in Rapen, Sonntag in Hachhausen, Dickerhof in Redde, Heuer in Pelkum,Rensmann und Lobeck in Markfeld.

Diese Ausarbeitung wurde um 1950 verfasst von Rektor Adolf Hunke.

Wir verließen den geschichtsträchtigen Bereich um den Gutacker. Die Verbandsstraße brachte uns nach 310 Meter unter eine alte Brücke, die einen Damm als Verbindung dient. Über die Brücke fuhr früher eine Zechenbahn, die von der Zeche König Ludwig in Recklinghausen und Suderwich, ihre Kohle zu Bahnhof Sinsen brachte. Sie ist ein Teil der König Ludwig Trasse, die noch nicht zu einem Radweg umgebaut ist. Einige Meter weiter überquerten wir dann die Friedrich Ebert Straße und fuhren auf den Oelmühlenweg. Der Oelmühlenweg ist der westlichste Weg von Datteln und grenzt an Oer-Erkenschwick. Den fuhren wir von Süden nach Westen. Es ging durch den westlichen Teil der Bauernschaft Hachhausen. Der Oelmühlenweg ist die Verbindung zwischen der Friedrich Ebert Straße im Süden und der Recklinghäuser Straße im Norden. Sie steigt kontinuierlich von Süden nach Norden an. Er ist 2,9 Km lang. An seinem Anfang im Süden ist eine Siedlung rechts gebaut. Nach etwa 500 Meter endet die Bebauung und dann gibt es nur noch einzelne Höfe rechts wie links vom Weg.

Oben die ersten Bilder sind von Der Alte Hagemer Landstraße aus fotografiert. Danach drei Bilder vom Gutacker aus fotografiert. Sie zeigen die Siedlung Am Gutacker und das neue Bauwerk des Überlaufbecken des Dattelner Mühlenbachs. Das letzte Bild ist am Anfang des Oelmühlenwegs entstanden.

Nach 1,1 Km Fahrt über den Oelmühlenweg erreichten wir die Hachhauser Straße, die von links kommend auf dem Oelmühlenweg endet. Nun ging es für uns etwas nach Westen, da der Oelmühlenweg einen leichten Linksbogen machte. Vor uns lagen da noch 26 Höhenmeter, auf einer Strecke von 1,75 Km Fahrt. Die ziehen sich und fordern schon einige Anstrengung. Was bin ich froh, ein Pedelec zu fahren. Wir erreichten die Recklinghäuser Straße und überquerten sie.

Oben sieht man die restlichen Bilder vom Oelmühlenweg aus fotografiert.

Wir fuhren einige Meter nach links auf der Recklinghäuser Straße und bogen dann nach rechts in die Haard ab. Es ging über den Weg In den Stämmen, in einem Rechtsbogen bis an den westlichen Rand des Campingplatzes Stimmberg, der auch einen Reiterhof beherbergt. Danach dann geradeaus zu dem Weg In den Wellen, auf den wir nach rechts abbogen. Über diesen Weg ging es vorbei an Schnieders Waldhaus, bis hin zum Haardcamping das rechts am Weg liegt und dann bis zur Redderstraße. Zu empfählen ist auch die Haard Oase, die auf dem Haardcampigplatz zu finden ist. Dort kann man gut Kaffee trinken, aber auch gut essen. Alles was wir über den Oelmühlenweg hochgefahren waren, konnten wir auf den Wegen In den Stämmen und in den Wellen wieder bergab fahren. Auf ersten 700 Meter, bis zum ersten Campingplatz, das ging die Wilde Luzie ab. Mit fast 40 Stundenkilometer schossen wir dort herunter. Danach wurde es ruhiger.

Die Bilder oben sind auf unserem Weg von der Recklinghäuser Straße, bis herunter an die Redder Straße entstanden. Das erste Bild ist auf dem Weg In den Stämmen entstanden. Man sieht den Schattenmann, der während der wilden Hast ein Foto macht. Das zweite Bild zeigt den Campingplatz Stimberg in der Kurve. Dann ein altes Haus am Weg. Das letzte Bild zeigt Schnieders Waldhaus.

Wir fuhren nach links auf die Redder Straße. Sie führte uns tiefer in die Haard. Nach einem Km Fahrt erreichten wir die Zufahrt zum Jammertal, dem Wellnis&Spa Ressort in der Haard.

 Hotelbeschreibung

Wellness, Golfen und Gesundheit im Münsterland

In den Wäldern des Naturparks Haard im südlichen Münsterland liegt das Jammertal Golf & Spa-Resort. Kaum zu glauben, dass dieses großzügige und komfortable Anwesen mit eigenem Golfplatz einst aus einem kleinen Heidehof entstanden ist. Ihrer inzwischen mehr als 170jährigen Tradition als Gastgeber ist Familie Schnieder dabei treu geblieben: In ihrem Wellness-Resort sollen sich die Gäste wohlfühlen, entspannen und etwas für ihre Gesundheit tun können. Dazu setzt man im Jammertal vor allem auf alternative Heilmethoden, die stets mit den neuesten wissenschaftlichen und schulmedizinischen Erkenntniss.

Die neue Wellness-Landschaft im Jammertal Golf & Spa-Resort umfasst mehr als 3.500 qm mit verschiedenen Pools und Solebecken, einem Schwimmteich, zwölf Sauna- und Wärmeräumen sowie eine Massagepraxis. Zudem wird ein abwechslungsreiches Aktiv- und Entspannungsprogramm geboten, das u.a. Wanderungen, Radtouren (E-Bikes vorhanden) und Rückenschule beinhaltet.

Schnieders gute Stube

4 Restaurants stehen zur Auswahl. In allen wird gesundes, frisches Essen serviert, das den Gaumen kitzelt. Fleisch von heimischen Weidetieren, Getreide aus natürlichem Anbau, Kräuter aus dem eigenen Garten. Das Salz ist natürlich vollwertig und zum Süßen wir Bio-Rohrzucker verwendet.

  • Die Küchentenne: neues, modernes Restaurant mit Weinbar und großer Terrasse;  hier werden täglich Erlebnisbüfetts angeboten
  • Sonnenpavillon: hier servieren wir die Halbpension-Menüs, auch in Kombination mit dem Büfett möglich
  • Schnieders gute Stube: à la carte Restaurant
  • Badebistro: ungezwungen im Bademantel genießen

Schnieders Waldhaus

In Wander- oder Radentfernung vom Hotel liegt das Waldhaus. Hier gibt es ebenfalls diverse Büfetts und die berühmte Münsterländer Kaffeetafel – im Sommer auf der großen Terrasse.

Quelle: Website des Hotels

Dort kann man mal ein paar Tage so richtig ausspannen. Wie oben beschrieben, kann man auch Pedelecs leihen und die Haard erkunden. Als wir gerade an der Zufahrt vorbeifuhren, kamen zwei Damen mit Pedelecs vom Hotel und fuhren die Redder Straße hoch. Die Redderstraße wurde früher auch als Zufahrtstraße zum Schacht in der Haard genutzt. Das Bergwerk gibt es aber seid 1998 nicht mehr. Es wurde geschlossen und der Schacht ist verfüllt. Heute wir dort noch an dem Rückbau der Anlage gearbeitet. Das gelände soll danach der natur überlassen werden. Wir erreichten das Eingangstor zu der ehemaligen Zeche. Dort ist der Zutritt verboten und ein Mitarbeiter der Firma war auch sofort da, um zu schauen was wir dort wollten. Der war aber ganz nett und erzählte uns einiges über das Gelände.

Das erste Bild zeigt eine kahle Stelle in der Haard, die sicher bald wieder bepflanzt wird. Danach meine Großen auf der Redder Straße. Bild drei zeigt die Zufahrt zum Jammertal Ressort. Die Schranke ist nicht immer oben. Ich denke, weil zurzeit wieder auf dem Zechengelände gearbeitet wird. Danach das Bild zeigt wieder einmal einen Anstieg. Das fünfte Bild zeigt den Eingang zum ehemaligen Zechengelände. Im Hintergrund sieht man noch das Förderturmgebäude. Das letzte Bild zeigt den ehemaligen Parkplatz der Zeche.

Wir machten uns dann wieder auf den Weg. Wir fuhren auf der Redder Straße 150 Meter zurück und bogen dann nach links auf einen Waldweg ein. Dieser schlecht befahrbare Weg führte uns nach Norden zum Flaesheimer Baggerloch. Das erreichten wir nach 1,2 Km Fahrt. dabei hatten wir auch wieder 27 Höhenmeter überwunden.

Oben sieht man drei Bilder, die ich auf dem Weg zum Baggerloch gemacht habe. Die Haard packt im Moment ihr buntes Kleid aus.

Das Baggerloch ist offiziell von der Seite, an der wir uns gerade befanden nicht zu erreichen. Das Baggerloch ist mit einem Zaun abgesperrt und das Betreten ist verboten, da dort immer noch Sand gefördert wird. Von der östlichen Seite, also vom Wesel-Datteln-Kanal aus, kann man die Marina Flaesheim und den Campingplatz erreichen.

Baggerloch Flaesheim

                                Bitte betreten Sie das Gelände nicht. 

Da es sich bei diesem Gelände um ein Privatgelände handelt und man beim betreten den Tatbestand des Hausfriedensbruches begeht. Daher möchte ich euch noch mal drauf aufmerksam machen, dass das betreten dieses Geländes von allen Seiten verboten und lebensgefährlich ist. Es handelt sich hierbei schließlich um einen Baggersee, bei dem immer Sand abrutschen kann.
Fotos 2013-2015 

Quelle: WWW.karnikelhausen.de
Kommt man, wie wir vom ehemaligen Schacht, dann kann man nach 550 Meter nach rechts in den Weg fahren, der einen dann entlang der Baggerlochs zum Eingang des Freizeitparks Flaesheim zu gelangen. Der Weg ist 1,5 Km lang und endet an der Brücke über den WDKanal. Dort muss dann nach links zum Eingang fahren. Im Freizeitpark gibt es das Bistro Marina Flaesheim.
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Bistro Marina Flaesheim

Das Bistro Marina Flaesheim hat seit Februar 2018 einen neuen Pächter. 

Die Außenanlagen wurden erweitert und noch einladender gestaltet. Das Bistro erwartet Sie mit neuem Team und neuer Speisekarte.

Verbringen Sie eine entspannte Zeit und genießen Sie den wunderschönen Blick auf den Yachthafen, den See mit Badestrand und den dahinter liegenden Wald. In den Abendstunden sorgen die traumhaften Sonnenuntergänge über der Marina für perfektes Urlaubsfeeling in mediterranem Ambiente.

Ob Camper oder Kapitän, mit dem Rad oder zu Fuß, Sie sind herzlich willkommen und wir freuen uns auf Sie.

Bistro

Ob Camper oder Kapitän, mit dem Rad oder zu Fuß, Sie sind herzlich willkommen und wir freuen uns auf Sie.

Bistro

Im modern und gemütlich gestalteten Gastraum unseres Bistros finden bis zu 40 Gäste an Tischen Platz. Beliebt sind auch der große Stehtisch und der breite Tresen, an denen auch kleine Speisen eingenommen werden können. Es besteht zudem die Möglichkeit Dart zu spielen.

Bistro-Terrasse

Die Bistro-Terrasse bietet ausreichend Platz für 80 Personen. Auch einige Strandkörbe können genutzt werden. Das gesamte Speiseangebot des Bistros wird auch auf der Terrasse serviert.

Lounge

Es erwartet Sie eine Lounge mit bequemen Sitzmöbeln und kleinen Tischen zwischen echten Palmen.

Pub

Unseren beliebten Outdoor-Pub haben wir vergrößert, überdacht und mit Tischen und Sitzgelegenheiten ergänzt.

Ladestation

Ihr E-Bike oder Handy können Sie gern an unserer Ladestation aufladen.

Veranstaltungen

Unser Team richtet auch gern Ihre Feier oder Veranstaltung für Sie aus. Bei Voranmeldung erfüllt unser Koch Ihnen gern Ihre besonderen Wünsche.

Yachthafen

In unserem Yachthafen haben Sie die Möglichkeit mit Ihrem Boot zu übernachten.
Anmeldung unter 0170 / 933 4411

Schauen Sie doch einmal vorbei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das hatte sich für uns am Montag erledigt, da sie Ruhetag hatten. Aber das war ja auch nicht geplant. Wir fuhren nach 1,5 Km vor dem Baggerloch nach links ab. Auch dieser Weg ist für Radfahrer nicht so gut zu fahren. Aber er führte uns herunter zur Kohlerhütte. Die erreichten wir nach 1,7 Km Fahrt. Der Platz, an dem der Kohler seid Jahren seinen Holzkohlemeiler aufbaut ist zurzeit noch verweist. Die Spuren des letzten Meilers sind noch zu sehen.

RVR-Holzkohlenmeiler in der Haard bei Haltern-Flaesheim jedes Jahr ab 1. Mai

Mit dem Trinkspruch „Gut Brand“ wird jedes Jahr am Mittag des 1. Mai traditionsgemäß der Holzkohlenmeiler in der Haard bei Haltern im Ruhrgebiet entzündet.

Altes Handwerk lebt wieder auf

Damit lebt das alte Handwerk der Köhlerei neu auf. Rund zwei Wochen dauert es, bis das zu einem Meiler aufgeschichtete Holz verkohlt ist. Das Endergebnis ist Holzkohle mit einem sehr hohen Kohlenstoffgehalt und hervorragenden Brenneigenschaften. Bis es so weit ist, muss der Köhler vor Ort Tag und Nacht Wache halten und die Luftzufuhr regeln.

Wir machten dort eine kleine Trinkpause und schauten uns den Platz etwas genauer an. Die Köhlerhütte bietet zwei Holzpritschen, auf denen der Köhler und ein Helfer schlafen können. Nicht bequemes, aber an viel Schlaf ist in der Zeit, wenn der Meiler brennt, nicht zu denken. Das hat man ja in dem kleinen Film gesehen. Der Köhler muss immer ein Auge auf den Meiler haben.

Oben die Bilder zeigen das Gelände des Holzkohlemeilers in Flaesheim. Im ersten Bild sieht man die schlichte Hütte der Köhlers. das zweite Bild die Holzpritschen im Inneren der Hütte. Im dritten Bild sieht man eine Holzstatue, die wohl den Köhler darstellt. Danach sieht man meine Großen während der Pause. Im folgenden Bild noch einmal. Zwischen ihnen steht ein geschnitztes Holzkreuz. Danach drei Bilder mit den hölzernen Infotafeln, die rechts neben der Köhlerhütte stehen.

Es wurde Zeit, dass wir etwas zu beißen bekamen und so machten wir uns wieder auf den Weg. Wir fuhren vom Köhlergelände aus nach rechts weiter und erreichten dann auch den Weg Zum Dachsberg. Dort fuhren wir nach rechts in Richtung Flaesheim. Vorbei am Waldspielplatz Flaesheim erreichten wir die Dorfgrenze. Noch einmal 140 Meter weiter nördlich erreichten wir, gegenüber der Bodelschwinghstraße, das Bäckereicafe Brinkert.

Das erste Bild zeigt einen Teil des Waldspielplatz Flaesheim. Bild zwei zeigt Friedel kurz vor der Dorfgrenze.

Natz, Friedel und ich wollten dort ein Frühstück essen. Willi hatte keine Lust auf Brötchen und fuhr ein Stück weiter um eine Currywurst zu essen. Wir bestellten uns ein Frühstück und setzten uns nach Draußen auf die Terrasse. Die freundliche Bedienung brachte uns alles an den Tisch und wir ließen es uns schmecken. Wir saßen noch, waren aber fertig mit dem Frühstück, da kam Willi wieder zurück. Wir bezahlten und dann ging es weiter. Wir fuhren die Straße Zum Dachsberg weiter bis zur Flaesheimer Straße und überquerten sie. Wir erreichten den Stiftsplatz. Ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem Platz steht die Kirche Maria-Magdalena. Sie war früher ein Teil eines Klosters.

Die Stiftskirche St. Maria-Magdalena im Ortsteil Flaesheim war Teil eines Klosters. 
In der Blütezeit gehörten über 100 Höfe und Güter bis Dortmund und Hagen dazu, berichten heute Ortsansässige durch Überlieferung. 
Die 1166 von Graf Otto von Ravensberg als Prämonstratenser-Nonnen-Kloster gegründete Kirche wurde 1550 freiweltliches Damenstift, nachdem die Unruhen überall in der Reformation gipfelten, die Flaesheimer Nonnen ihren Abt nicht mehr akzeptierten und der Erzbischof 1558 neue Statuten genehmigte.
Das Stift diente noch während des 18. Jahrhunderts als Versorgungsinstitut für unverheiratete Damen des umliegenden Adels.
Die Stiftsgebäude wurden 1790 zerstört. 
Lediglich der Westturm stammt mit Sicherheit noch aus der Gründerzeit. 
Als Napoleon 1803 das Rheinland besetzte, ging der Besitz des Stiftes an den Herzog von Ahrenberg.

  • 05.10.2016

Quelle: Komoot Julia

Wir fuhren an der Kirche vorbei und ebenfalls an den anschließenden Friedhof. Danach ging es nach rechts zur Kanalstraße. Die führte uns zum Wesel-Datteln-Kanal, den wir nach links fahrend erreichten. Dort gibt es eine Brücke die wir überquerten. Wir fuhren nach rechts auf den Leinpfad des Kanals. Währen wir zur Lippe herunter gefahren, deren Ufer nur etwa 70 Meter weiter nördlich liegt, dann hätten wir den Fluss mit der Lippefähre Maifisch überqueren können.

„Maifisch“ schlägt heute eine neue „Brücke“ zwischen den Römern und der Lippe: Sie ist
Teil der Römer-Lippe-Route, der 449 km langen Radwegeverbindung von Detmold bis Xanten
mit ihren thematischen Schleifen zur Römergeschichte. Mit diesen und vielen weiteren
Maßnahmen wollen wir zusammen mit dem Land NRW und der Region den mit rund 220
km längsten Fluss Nordrhein-Westfalens wieder zu einem Vorzeigefluss unseres Bundeslandes
machen.
Quelle: RoemerLippeRoute_Broschuere_Lippefaehre_Maifisch.pdf

Wir wollten am Montag da nicht rüber, sind aber schon einmal am 18.04.2016 mit der Fähre über die Lippe gekommen.
Oben die Bilder zeigen Natz, Friedel und mich bei der Überquerung der Lippe in Flaesheim. Willi war damals nicht dabei.

Damals war der Zugang zur Fähre sehr steil, dass ist im Jahre 2017 geändert worden.

LIPPEFÄHRE MAIFISCH: DER WEG IST DAS ZIEL

Damit der Weg hinunter zur Lippefähre „Maifisch“ bequemer wird, legen wir dort Stufen an.
Darüber hatte ich mir selbst vorher gar keine Gedanken gemacht: Die Rampe, die vom Kanalufer in Haltern-Flaesheim hinunter zur e Lippefähre führt, wird vor allem von älteren Menschen als zu steil empfunden: „Stellen Sie sich das vor, meine Frau schafft es kaum, ihr Hollandrad da runter zu schieben, das kann sie auf dem rutschigen Weg kaum halten. Und Raufschieben am anderen Ufer geht schon gar nicht, das ist ihr viel zu steil“, erzählte mir neulich ein Senior. Also musste der Mann sein eigenes Rad am Fähranleger  abstellen, um seiner Ehefrau zu helfen – prompt kippte das Rad auf der „schiefen Ebene“ erst einmal um.

Die Lösung, die ich jetzt aus unserer Betriebsabteilung gehört habe, leuchtet mir ein: Sie wollen weder die Rampe durch Verlängern flacher machen, noch den Weg asphaltieren: Stattdessen werden auf dem unteren Teil der Rampe über die halbe Breite Treppenstufen angelegt. Der Umbau soll im Herbst erfolgen, wenn die „Fährsaison 2017“ zu Ende ist.

Quelle: Blog Lippeverband

Wir fuhren auf dem Leinpfad in Richtung Flaesheimer Schleusen, die etwa 500 vor uns lagen. Wir erreichten die Schleusen und ließen sie rechts liegen.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg vom Stiftsplatz über die Kanalbrücke bis zu den Schleusen. Das erste Bild zeigt ein altes Fachwerkhaus am Stiftsplatz. Bild zwei zeigt den alten Friedhof hinter der Stiftskirche. Danach sieht man zwei Bilder die von der Kanalbrücke aus gemacht sind. Sie zeigen die Schleusen. Die drei letzten Bilder zeigen Natz auf der Fahrt zu den Flaesheimer Schleusen.

Für uns lag dann der Weg bis zur Einfahrt in das Baggerloch Flaesheim vor uns. Wir erreichten das dann nach etwas mehr als 2 Km. Nun hatten wir einen anderen Blick auf das Baggerloch, als noch vor einer Stunde in der Haard.

Die ersten beiden Bilder zeigen meine Großen auf dem Leinpfad, in Richtung Baggerloch fahren. Im dritten Bild sieht man die Einfahrt in das Baggerloch und links die Marina Flaesheim. Die beiden letzten Bilder sind gegen die untergehende Sonne gemacht und zeigen Wolkenspiel am Himmel über dem Baggerloch

Auf den nächsten 2,3 Km Fahrt überlegten wir, ob wir eventuell noch einmal den Kanal am Feriencamp Ahsener Heide den Kanal überqueren und dann zum Haardstübchen fahren um dort ein Bier zu trinken. Willi wollte da nicht mehr mitfahren, da er unbedingt noch zu seinen Eltern musste. Deshalb entschieden wir, wir fahren zusammen bis nach Datteln zur Schleuse. Dort wollten wir drei dann zum Klaukenhof fahren und Willi konnte schnell zu den Eltern kommen. so fuhren wir an der Brücke vorbei und erreichten nach 2,7 Km die Ahsener Schleusen und nach weiteren 3,4 Km Fahrt die Dattelner Schleusen. Dort bogen wir vom Leinpfad nach links ab. Wir verabschiedeten Willi, der zur Schleuse hochfuhr. Wir drei fuhren nach links auf den Natroper Weg und dann nach rechts unterhalb der Schleuse zum Klaukenhof. Den erreichten wir nach etwas mehr als 1Km Fahrt. Das Wetter war ja noch gut und wir setzten uns in den Biergarten des Lokals am Klaukenhof.

Oben die Bilder zeigen die 6,1 Km Fahrt vom Baggerloch Flaesheim vorbei an den Schleusen in Ahsen und dann bis zu den Schleusen in Datteln. Im letzten Bild sieht man das Unterwasser der großen Dattelner Schleuse. Dort ist auch der Leinpfad zu Ende. Links vor der Schleuse ist die Abfahrt.

Wir tranken zwei Bier und quatschten über unsere nächste Tour. Wir wollten mal wieder in Richtung Senden fahren. Dort in der Ecke waren wir schon einige Zeit nicht mehr. Das Wetter sollte ja noch recht gut werden. Wie und wo es dann hinging werde ich beim nächsten Mal schreiben. Wir brachen auf und fuhren wieder bis zur Schleuse, überquerten sie und verabschiedeten uns. Ach ja, unser Willi ist beim nächsten Mal nicht mit dabei, wie er uns erzählte. Er fährt dann den East River im Big Apple ab. Guten Flug.

Oben die beiden Bilder zeigen unseren Rückweg vom Klaukenhof und den Kanal.

Männer es war eine schöne Tour um unsere Heimatstadt Datteln herum. Wir sind 51 Km gefahren und haben die schöne Natur und einige Sehenswürdigkeiten gesehen. Ich glaube, dass Fremde hier einen schönen Urlaub, z.B. im Hotel Jammertal verbringen können und wie wir mal diese Strecke fahren könnten. Ich glaube viele würden uns beneiden, dass wir hier wohnen dürfen.

Opaju

 

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