Fahrradtour 08.07.2019(Über den Preußenhafen nach Lanstrop, Grevel, über Lünen nach Hause)

Ich hatte für den 8.7.2019 eine Tour zu den Nordöstlichen Vororten von Dortmund geplant. Lanstrop und Grevel, sowie Derne wollte ich anfahren. Zunächst sollte es zum Preußenhafen in Lünen gehen. Dort wollte ich ein Stück auf der ehemaligen Gneisenautrasse fahren und dann nach links weg in Richtung Lanstroper See fahren. Von dort in Richtung Grevel und dann nach Derne. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen und dann über die Gneisenautrasse zurückfahren. Über Lünen und Alstedde sollte es dann nach Hause gehen.

Ich teilte das Natz, Friedel und Willi mit. Willi konnte nicht mitfahren, war am Montag verhindert. Natz und Friedel stimmten zu. Friedel wollte sich die Strecke auch noch einmal anschauen.

Treffen war beim Natz. Das Wetter war nicht so toll, es war recht frisch um 10 Uhr. Ich hatte Gott sei Dank auf meine Frau gehört und hatte meine Windjacke mitgenommen. Die zog ich schon an, als ich beim Natz angekommen war. Nur meine dünne Weste war mir zu kalt, obwohl ich einen Pullover mit langem Arm an hatte. Natz hatte ebenfalls seine Windjacke an. Friedel kam mit kurzer Hose und zog schon seine Jacke aus, da er schwitzte. Wir erreichten den ganzen Tag maximal 17°. Ich muss sagen, mir war den ganzen Tag kalt.

Wir fuhren los. Es ging von der Höttingstraße in Richtung Hafenbrücke. Wir überquerten den Dortmund-Ems-Kanal und fuhren über die Markfelder Straße in die Rieselfelder. Nach einigen 100 Metern erreichte uns eine Wolke, die über uns abregnete. Wir verließen den Radweg und überquerten die Markfelder Straße. Dort stand ein kleiner Unterstand, für die Schulkinder. Dort stellten wir uns kurz unter und warteten bis der Schauer zu Ende war.

Die drei ersten Bilder sind auf der Markfelder Straße entstanden und zeigen die dunklen Wolken über uns. Das vierte Bild ist aus dem Unterstand fotografiert. Das letzte Foto zeigt die schwarze Wolke, die uns mit Regen erwischt hatte.

Es hörte auf zu Regnen und wir fuhren weiter. Nach 5,6 Km, von der Kanalbrücke aus gemessen, überquerten wir dann wieder die Markfelder Straße und fuhren auf den Gartenbaubetrieb Grutsch zu. Den erreichten wir und fuhren über das Betriebsgelände. Danach ging es nach rechts weiter, vorbei an den Gewächshäusern und Blumenfelder der Firma.

FAMILIENBETRIEB MIT HERZ

Kulturvielfalt am Lippestrand

Der Sommerschnitt kann auch Leidenschaft sein. Das zeigt sich deutlich bei Grutsch in Waltrop. Hier findet sich auf über 40 Hektar alles, was das Floristenherz begehrt, tatsächlich von A bis Z.

Am Anfang steht Achillea millefolium, am Ende Zinnia elegans. Dazwischen liegen über 100 Arten, Sorten und Farben zum Schnitt. Das reicht von den frühen Frühlingsblühern wie Bergenia, Campanula, Alchemilla, Bartnelken über Mohn, Calendula, Kornblumen und Sonnenblumen bis zum späten Herbst mit Dahlien, Phlox, Solidaster oder Silberblatt. Darunter sind vor allem Blütenpflanzen in allen Farben, Schattierungen und Nuancen. Zu finden sind auch Kräuter in vielen Duftvariationen mit Origanum und Minze, Gräser in jeder Höhe und Schnittgrün für jede Jahreszeit. Seit 1982 beackert der Familienbetrieb Grutsch die sandigen Flussauen am Rande der Lippe in Waltrop.

Diese Spezialisten sind das Ehepaar Hans und Elisabeth Grutsch sowie Sohn Martin und seine Frau Barbara.

Seit über 30 Jahren verkaufen wir unsere Blumen über den Großmarkt in Dortmund. Mittlerweile gelangen sie aber auch in die ganze Welt, insbesondere aber nach Europa, beispielsweise nach Deutschland, Holland, Österreich oder in die Schweiz.

Quelle: Website der Firma

Die Bilder oben zeigen unseren Weg über das Firmengelände der Firma Grutsch.

Wir erreichten die Borker Straße und überquerten sie. Danach fuhren wir noch 1,8 Km durch die Rieselfelder und erreichten dann das Gut Nierhof. Wir bogen nach rechts auf den Hof, des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes.

Das erste Bild ist nach der Überquerung der Borker Straße entstanden und zeigt einen stattlichen Bullen auf der Wiese. danach das Bild zeigt einen Hof mit Pferdewiese, auf der auch ein Storchennest steht, das aber noch nicht besetzt ist. Im nächsten Bild fährt Natz gerade an einem Frosch vorbei, der vor spielenden Kindern warnt. Im vierten Bild fahren wir schon an der Gänsewiese des Gut Nierhof vorbei. Das folgende Bild zeigt dann eine Frau, die wohl die Gänse Füttert. Die folgenden Bilder zeigen das Gut Nierhof.

Wir erreichten dann nach 470 Meter Fahrt vom Gut aus, die Oberlipper Straße und bogen nach links ab. Dann erreichten wir den Datteln-Hamm-Kanal. Den überquerten wir und fuhren anschließend noch 150 Meter weiter auf der Oberlipper Straße und bogen dann nach links ab. Wir fuhren über einen schlechten Weg zum Leinpfad des DHK. Den erreichten wir nach 330 Meter, kurz hinter der Wilbringer Bahnbrücke. Noch einmal 350 Meter weiter erreichten wir dann Schlossruine Wilbring.

Das erste Bild zeigt den DHK. Bild zwei zeigt die Kanalbrücke Oberlipper Straße bei Kanalkilometer 7,289. Im Hintergrund sieht man die Bahnbrücke Wilbring und das Lüner Kohlekraftwerk der Firma Trianel. Im dritten Bild sieht man die Zufahrt zum Leinpfad des DHK. Im Hintergrund qualmt das Kraftwerk. Das folgende Bild zeigt natz auf dem Leinpfad in Richtung Kraftwerk und der Schlossruine Wilbring fahren. Im nächsten Bild sieht man die Nebengebäude von Schloss Wilbring und zwei Pferde sowie einen Hund mit Ball im Maul. Im letzten Bild sieht man einen Kamin der auf der anderen Kanalseite steht.

Wir machten eine kurze Trinkpause vor der Schlossruine und fuhren dann weiter. Links, auf der anderen Kanalseite liegt das Kohlekraftwerk Trianel. Dort im Kohlehafen liegen eigentlich immer Schiffe, die Ihre Ladung abladen. Das Zweite, stillgelegte Kraftwerk, liegt etwas weiter vom Kanal weg, in Lippholthausen direkt an der Lippe. Das sieht man aber auch vom Kanal aus.

Im ersten Bild sieht man das qualmende Kraftwerk und ein Schiff auf dem Kanal. Im zweiten Bild sieht man den Kohlehafen des Kraftwerks. Im dritten Bild sieht man dann das stillgelegte Steagkraftwerk an der Lippe. Bild vier zeigt Natz und Friedel in Richtung Lüner Hafen fahren.

Vom Steagkraftwerk bis zum Lüner Stadthafen waren es ca. 2 Km zu fahren. Dort ist eigentlich immer eine Betriebsamkeit zu sehen. Die großen Hafenkräne verladen unterschiedliche Materialien in die Güterwagen, die auf den Schienen der Hafenbahn fahren. Am Ende des Stadthafens stehen große Tanks. Wir fuhren weiter und erreichten dann nach etwa 1,8 Km Fahrt den Preußenhafen. Wir fuhren nach rechts in das Hafengelände. Vorbei an dem alten Mohr-Kran von 1962 erreichten wir dann den Kiosk am Wasserrastplatz Preußenhafen. Dort stehen Tische und Stühle. Wir setzten uns an einen Tisch und ich holte unsere Fleischwurst aus der Satteltasche und ließen uns diese schmecken. Am Nebentisch saßen vier Frauen, die auch mit ihren Rädern unterwegs waren. Alle hatten Packtaschen dabei und es sah aus als seien sie auf großer Fahrt. Ich fragte sie wo hin es gehe. Sie seien aus Bremen mit dem Zug angereist. In Duisburg begann dann ihre Tour. Die Route der Industriekultur. Am Montag waren sie von Werne an der Lippe gestartet und wollten noch bis nach Gelsenkirchen. Wir wünschten gute Fahrt und machten uns wieder auf den Weg.

Im ersten Bild erreichen wir den Lüner Stadthafen mit seinen großen Hafenkränen. das zweite Bild zeigt einen Kran der gerade ein Frachtschiff belädt. Im dritten Bild legen sich Natz und Friedel in die Kurve. Im nächsten Bild sieht man die Hafenbahn, die bereit steht zum beladen. Das Bild danach zeigt ein Kohlelager und dann die großen Tanks am Ende des Hafengebiet. Das nächste Bild zeigt die neue Brücke an der Bergstraße. Danach das Bild zeigt uns bei der Abfahrt von der Gahmener Brücke. dann sieht man Natz, der die Brücke an der Bebelstraße unterfährt und dann nach rechts in den Preußenhafen einfährt. Im viertletzten Bild sieht man den alten Mohr-Kran von 1962. Danach das Bild zeigt zwei Schiffe die am Anlieger des Rastplatzes ankern. Im vorletzten- und letzten Bild sieht man ein „Blumenschiff“. Der Name des Schiffes war Chaos und so sah es auch aus auf dem Schiff.

Preußenhafen

Der Preußenhafen ist ein 1924/1925 erbauter und im Herbst 1925 in Betrieb genommener Hafen am Datteln-Hamm-Kanal (Kanal-km 14,16 – 14,34) in Lünen-Süd (Gemarkung Horstmar).

Ursprünglich diente er als Umschlagplatz für die Zechen Preußen in Horstmarund der Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne. 1925 begann seine Hoch-Zeit als Kohleumschlagplatz, Mitte der 1960er Jahre wurde der Hafen auf die heutigen Ausmaße erweitert. Ab Ende der 1980er Jahre verlor er durch die Zechenschließungen an Bedeutung. Auf der ehemaligen Zechenanschlussbahn existiert heute der Rad- und Wanderweg „Gneisenau-Trasse“, der an der Preußenhalde, an der anderen Seite der Bahnstrecke, vorbei bis nach Derne führt.[1]

Heute wird er intensiv touristisch genutzt durch die Nähe zum Seepark Lünenund zum Horstmarer See, für Motor- und Freizeitboote und als Wasserwanderrastplatz sowie als Anleger für das Fahrgastschiff „Santa Monika“ und als Museum.

Als Landmarke steht der von der Mannheimer Maschinenfabrik Mohr & Federhaff AG im Jahr 1962 gebaute Vollportal-Wippdrehkran, kurz „Mohr-Kran“ genannt, auf der Uferpromenade. Der sehr flexibel auch für zwei Frachtschiffe gleichzeitig einsetzbare Kran ist ein wichtiges Symbol für die von 1964 an stetig steigende Umschlagkapazität. Neben dem „Wahrschauplatz“ an der Eisenbahnbrücke und dem „Platz unter Bäumen“ am Hafenhaus ist der Kran auch ein Teil der Lichtinszenierungen des Hafens, er markiert das Portal des Preußenhafens.

Im Juli 2008 fand der erste Familientag am Wasserwanderrastplatz statt, er wird jährlich wiederholt.

Quelle:Wikipedia

Vom Kiosk aus fuhren wir auf den Rad- und Fußweg der ehemaligen Zechenbahn, die von Dortmund Derne aus, bis zum Preußenhafen verläuft. Auf der wollten wir ein Stück fahren und dann nach links in Richtung Lanstroper See fahren. Wir fuhren dann 1 Km auf der Trasse und bogen dann nach links auf die Jägerstraße ab. Über die fuhren wir ein Stück durch Lünen Süd. Dann bogen wir noch einmal nach links ab auf die Lutherstraße. Die führte uns dann etwa 800 Meter bis zur Derner Straße. Dort bogen wir kurz nach links ab um dann gleich wieder nach rechts auf die Niersteheide abzubiegen. Auf der fuhren wir 280 Meter und bogen dann nach rechts ab. Noch einmal 90 Meter weiter unterquerten wir dann die A 2 und fuhren dann auf dem Nierstefeldweg nach links auf die Deponie Lanstrop zu. Die wird von der Doga, der Dortmunder Gesellschaft für Abfall betrieben. Wir fuhren unterhalb der Deponie einen Rechtsbogen von etwa 640 Meter. Dann hätten wir uns bald auf die A 2 verirrt, da mir mein Navi dort nach links anzeigte, wir aber nach rechts auf einem kleinen Pättchen nach rechts fahren mussten. Friedel hatte das Gott sei Dank gemerkt. Wir erreichten nach 310 Meter die Straße Friedrichshagen und bogen dort nach links ab. Nach 890 Meter Fahrt bogen wir dann nach links ab zum Lanstroper See.

Naturschutzgebiet Lanstroper See

Das Naturschutzgebiet Lanstroper See liegt auf Dortmunder Gebiet im Stadtbezirk Scharnhorst, im Stadtteil Lanstrop. Das Naturschutzgebiet umfasst 74,2 Hektar und wurde am 30. November 1990 im LandschaftsplanDortmund-Nord und auch in der ersten Änderung zum Landschaftsplan Dortmund-Nord am 2. September 2005 festgesetzt.

Innerhalb des Naturschutzgebiets liegen neben dem namengebenden Landstroper See weitere Stillgewässer sowie Wald- und Grünlandflächen.

Beschreibung

Der Lanstroper See entstand um 1963 durch eine Bergsenkung, die den Grundwasserspiegel erreichte und somit dafür sorgte, dass dieses Gebiet dauerhaft überflutet wurde. Der knapp acht Hektar große See ist an seiner tiefsten Stelle knapp fünf Meter tief. Umsäumt ist der See von einem schmalen Röhricht– und Schilfgürtel, in dem auch BinsenIgelkolbenWeidenröschen und Brennnesseln wachsen. Nördlich des Sees ist ein Wald- und Gebüschstreifen gewachsen, der Lebensraum für den gefährdeten kleinen Wasserfrosch, den Grasfrosch und die Erdkröte bietet.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Naturschutzgebietes ist der westlich des Sees gelegene Hienbergwald. Der Hienberg grenzt an die neue Dortmunder Mülldeponie „Nord-Ost“. Dieser Laubwald, bestehend aus BucheStieleicheHainbuche und Pappel, bietet zusammen mit dem See Lebensraum und Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten, darunter KleinspechtPirol und Habicht im Hienberg und HaubentaucherKormoran und Graureiher. Letztere leben vor allem von den im See lebenden Fischarten wie KarpfenBarschAalHecht und Bitterling. Auch der einzige in Dortmund nachgewiesene Bestand der Ringelnatter kommt am Lanstroper See vor.

Beide Biotopzonen werden durch GrünlandHecken, Kleingewässer und Kleingehölze getrennt und auch gleichzeitig verbunden. An gleicher Stelle verlief ursprünglich die Straße Friedrichshagen, die durch die Entstehung des Sees verlegt werden musste. Die Westseite des Sees kann zu einem Drittel auf einem Lehrpfad begangen werden. Auf dort angebrachten Informationstafeln wird über das Naturschutzgebiet und die reichhaltigen Vogelvorkommen informiert.

Lanstroper See Panorama.jpg
Quelle:Wikipedia
Dort am Lanstroper See machten wir eine Kurze Pause und genossen die Natur. Danach fuhren wir an die Südspitze des Sees und von dort aus an die Dreihausenstraße, überquerten sie und fuhren dann nach rechts den Berg hinauf. Auf 140 Meter mussten wir schon 6 Höhenmeter über überwinden. Dann fuhren wir nach rechts von der Hauptstraße weg, auf einen Weg, der uns wieder einmal alles abverlangte. Auf 640 Meter mussten wir 20 Höhenmeter überwinden. Dann hatten wir das Landstroper Ei erreicht.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg über die Zechenbahntrasse, dann an der Lanstroper Deponie vorbei zum Lanstroper See und weiter hinauf zum Lanstroper Ei.

Lanstroper Ei

Das Lanstroper Ei ist ein Wasserturm mit stählernem K-Fachwerk und einem StahlBehälter, seit 1981 bereits als Wasserturm ohne Füllung und außer Betrieb.

Dieser Turm steht weithin sichtbar auf einer Anhöhe südlich der Autobahn A 2 im Dortmunder Nordosten, im Ortsteil Lanstrop. Der Spitzname leitet sich aus diesem Standort und der Form des Stahlbehälters her, obwohl der Turm genau genommen im Stadtteil Grevel steht und der Behälter auch im eigentlichen Sinne nicht eiförmig ist.

Bauweise

Die Konstruktion des auf einem Gerüst stehenden Behälters mit den am Rand verstärkten Wänden wird nach seinem Konstrukteur, dem Bauingenieur Professor Georg Barkhausen von der Technischen Hochschule Hannover, auch Barkhausen-Behälter genannt.[1] Dieser Wasserbehältertyp mit halbkugelförmigem Boden (bei der Bauart Klönne durch eine halbkugelförmige Abdeckung zur Kugel ergänzt, in diesem Fall durch ein dazwischen eingefügtes Zylindersegment verlängert) wurde bereits 1898 entwickelt und war vor allem nach der Jahrhundertwende weit verbreitet.

Geschichte

Die Dortmunder Stahlbaufirma Aug. Klönne baute den Wasserturm zwischen 1904 und 1905 im Auftrag der Gas- und Wasserwerke der Stadt Unna. Durch den hohen Wasserverbrauch der umliegenden Zechen GneisenauPreußenScharnhorst und Minister Achenbach konnte die Wasserversorgung ohne einen solchen Hochbehälter nicht mehr sichergestellt werden. Außerdem diente er der Wasserversorgung der Dortmunder Stadtteile Derne, Lanstrop, Mengede sowie des LünerStadtteils Brambauer.[1]

Das Bauwerk ist 14 m breit, inklusive Gerüst 55,5 m hoch und wiegt 180 Tonnen.[2] Sein Fassungsvermögen beträgt 2000 m3.[1]

1981 wurde der Betrieb als Wasserturm eingestellt, seit 1985 ist der Turm als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.[3] Denn das Lanstroper Ei ist der letzte verbliebene Barkhausen-Behälter im Ruhrgebiet. Schon 1965 hatten Bernd und Hilla Becher ihn als Zeugnis der Industriearchitekturfotografisch dokumentiert.[1] Von verschiedenen Besitzern geplante Umbauten zu Wohn- oder Gewerbezwecken konnten nicht durchgeführt werden, sodass auch eine grundlegende Restaurierung des Gebäudes lange Zeit unterblieb. Seit 1997 bemüht sich ein Verein um die Erhaltung des Bauwerks.

Das Lanstroper Ei ist auch Landmarke in verschiedenen Kriminalromanen, die mit Ruhrgebiets-Flair im Grafit-Verlag erschienen.

Umbaupläne

2007 kaufte die Stadt Dortmund das Bauwerk.[1] Nach Auskunft des Fördervereins Lanstroper Ei und des städtischen Liegenschaftsamtes vom 7. März 2012 liegen Umbaupläne vor, wonach das Lanstroper Ei zusätzlich zu den erforderlichen Sanierungsarbeiten noch einen Anbau in der Form des gespiegelten Wasserturms bekommen wird. Die Stadt Dortmund hat einen Kostenrahmen für beide Projektabschnitte erstellt. Danach müssen für die Sanierung rund 2,1 Mio. Euro veranschlagt werden, sowie 1,14 Mio. Euro für den Erweiterungsbau. Der ein- bis zweigeschossige Ergänzungsbau mit einer Nutzfläche von 240 m² soll für Gastronomie sowie Fortbildungs- und Kulturveranstaltungen genutzt werden.[4]

Quelle: Wikipedia

Oben angekommen hatten wir einen wunderbaren Blick in Richtung Lünen mit seinen Kraftwerken, sowie bis zum Schloss Cappenberg und im Osten bis zum Kraftwerk Heil in Bergkamen und der Halde Großes Holz.

Im ersten Bild sieht man die Lüner Kraftwerke. Im zweiten Bild sieht man die Südseite des Schloss Cappenberg. Das letzte Bild zeigt das Kraftwerk Heil in Bergkamen und die Halde Großes Holz, ebenfals in Bergkamen.

Das Lanstroper Ei ist seid einigen Jahren schon eingerüstet, aber so richtig wir da anscheinend nicht gearbeitet. Vielleicht fehlen der Stadt Dortmund noch die Mittel. Wir fuhren weiter und erreichten die Straße Rote Fuhr. Auf die fuhren wir kurz. Dann bogen wir nach rechts ab und fuhren etwa 350 Meter bergab bis zur Bönninghauser Straße. Auf die fuhren wir nach rechts in Richtung Grevel. An der Straße standen nacheinander 24 Gewächstunnel, die entweder aufgegeben wurden, oder aber schon abgeerntet waren. Die sahen nicht gut aus. Beim herunterfahren hatten wir einen tollen Blick über Dortmund und dem Sauerland. Wir erreichten Grevel, einem kleinen Vorort von Dortmund mit Bergbaugeschichte

Grevel

Grevel (niederdeutsch: Griëwel[1]) ist ein dorfähnlicher Stadtteil im Dortmunder Nordosten und gehört zum Stadtbezirk Scharnhorst.

Grevel wurde am 1. April 1928 nach Dortmund eingemeindet.[2]

Der heutige Stadtteil Grevel ist dünn besiedelt und besitzt mit seiner Vielzahl an Bauernhöfen einen ländlichen Charakter. Zu den Sehenswürdigkeiten der kleinen Gemeinde zählen der Wasserturm Lanstroper Ei und der Luftschacht Rote Fuhr im Rahmen der Route der Industriekultur sowie die Alte Mühle. Zu Grevel gehört auch der Hienberg, der sich an die Deponie Nord-Ost anschließt.

Die südlich anschließende Großsiedlung Scharnhorst-Ost entstand ab 1965 auf einem Areal, das bei Baubeginn noch zum Stadtteil Grevel gehörte, dann aber dem 1931 gebildeten Stadtteil Scharnhorst (Alt-Scharnhorst) zugeschlagen wurde. Grevel verlor durch die Großsiedlung zwar fast die Hälfte seiner Fläche, behielt durch die Abtretung jedoch seine ländliche Prägung.

Im Gegensatz zu den meisten Dortmunder Stadtteilen stehen in Grevel noch eine hohe Anzahl an sehenswerten Fachwerkhäusern, und der Ort hat besonders an der Greveler Straße und dem Werzenkamp seinen dörflichen Charakter erhalten.

Der Luftschacht Rote Fuhr ist eine Landmarke die über Grevel thront.

Luftschacht Rote Fuhr

Der Luftschacht Rote Fuhr ist ein Wetterschacht im Dortmunder Stadtteil Grevel.

Die Schachtanlage wurde in den Jahren 1925–1927 für die Zeche Preußen II von der Harpener Bergbau AG abgeteuft. Nach der Stilllegung des Bergwerks wurde die Wetteranlage von der Zeche Gneisenau weiterbetrieben.

Die Anlage steht seit 1989 unter Denkmalschutz, verfiel jedoch sehr schnell. Große Teile der Anlage wurden daher 1998 abgerissen, nur das in Stahlbetonbauweise errichtete und mit Ziegeln verkleidete Schachtgerüst blieb erhalten, wurde restauriert und zu einem Schulungs- und Bildungszentrum mit dem thematischen Schwerpunkt „Ökologischer Garten- und Landschaftsbau“ umgebaut. Er ist Sitz der sozialen Stadtteilinitiave Neuer Lernort und des Freien Bildungswerks in Dortmund-Scharnhorst.

Der Luftschacht Rote Fuhr ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen[1] und Teil der Route der Industriekultur.

Quelle: Wikipedia

Die Bilder sind entstanden bei der Abfahrt von der Rote Fuhr zur Bönninghauser Straße und dann in das Dorf Grevel mit seiner Bergbaugeschichte.

Wir fuhren weiter bis zur U-Bahnstation die in einer Kuhle von Grevel liegt. Friedel wollte da eigentlich nicht hin, aber mein Navi führte uns dort hin. Deshalb mussten wir dann wieder aus der Senke heraus um auf die Straße In der Liethe zu kommen. Das waren mal so eben 11 Höhenmeter. Dann fuhren wir nach links auf die Straße. Nach etwa 260 Meter kamen wir dann über den Bezirksfriedhof Do-Derne, der durch die Straße in Nord und Süd geteilt wurde. Der größere teil liegt südlich der Straße. Fast 500 Meter zieht sich der Friedhof an der Straße lang. Im Westen ist er durch die Flughafenstraße begrenzt. Über die fuhren wir nach Do-Derne herein. Nach ca. 500 Meter Fahrt, vom Friedhof aus gemessen, konnten wir eine Landmarke von Derne sehen. Das Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Gneisenau über Schacht vier. nach weiteren 210 Meter Fahrt erreichten wir den Kreisverkehr vor Derne. Den durchfuhren wir und bogen dann auf die Altenderner Straße ab. Nach 150 Meter Fahrt bogen wir dann nach links auf einen Parkplatz ab. Dort stellten wir unsere Räder ab und gingen dann über den Parkplatz zum Bäcker Wilhelm Kanne. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Wir bestellten uns ein Starterfrühstück und ließen es uns schmecken.

Zweimal sieht man das Doppelbock-Fördergerüst der ehemaligen Zeche Gneisenau.

Wir hatten unser Frühstück genossen und machten uns wieder auf den Weg. Wir fuhren zur Altenderner Straße, dort nach links und dann nach links auf das ehemalige Zechengeländer der Zeche Gneisenau. Rechts von der Altenderner Straße liegt die Müsersiedlung der Zeche Gneisenau.

Müsersiedlung der Zeche Gneisenau

Müsersiedlung der Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter
Müsersiedlung der Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter

Als erste Wohnungsbaumaßnahme für die Beschäftigten der Zeche Gneisenau wurde 1903 – 08 eine Gruppe von Beamtenhäusern an der Altenderner Straße errichtet. Ein hoher Zaun grenzte die Hofanlage von der Straße ab. Wegen ihrer Abgeschlossenheit wurde sie als „Kloster“ bezeichnet.

Die eigentliche Kolonie, die ihren Namen nach Geheimrat Robert Müser von der Harpener Bergbau AG erhielt, entstand im Laufe von fast 30 Jahren. Beispielhaft lassen sich hier die unterschiedlichen Konzepte und die Zeitumstände des Arbeiterwohnungsbaus von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die dreißiger Jahre verfolgen. Während der erste Bauabschnitt in Müser- und Glückstraße (1910 fertiggestellt) gartenstädtische Vorbilder zeigt, herrscht in der Bogenstraße, die unter den erschwerten Bedingungen des Ersten Weltkriegs bebaut wurde, eine höhere Bebauungsdichte vor; Wohnungen und Gärten sind kleiner, die Häuser schlichter ausgeführt.

Müsersiedlung der Zeche Gneisenau
Müsersiedlung der Zeche Gneisenau

Die zwanziger Jahre sind durch vier Sechsfamilienhäuser im Goesebrink vertreten. Sie verbinden Geschosswohnungsbau (in den äußeren Wohnungen) und Reihenhaus (im Mittelteil). 1930 folgten Häuser mit Kleinstwohnungen im Goesebrink und In der Kumke.

Wie vielen Kolonien drohte auch der Müsersiedlung in den achtziger Jahren der Verkauf an Einzeleigentümer. Eine Bewohnerinitiative, die Interessengemeinschaft Müsersiedlung e.V., setzte sich dafür ein, die preiswerten Mietwohnungen zu erhalten. Unter dem Motto „Erhalten und Erneuern“ wurde bisher ein Teil der Siedlung modernisiert.

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Zeche Gneisenau

Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ R. Budde
Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ R. Budde

Über 100 Jahre lang lebten die Menschen in Derne im Schatten des Bergwerks, des Kraftwerks und der Kokerei Gneisenau – und fanden hier Arbeit. Nach der schrittweisen Stilllegung von 1985 bis 1990 verfolgte man längere Zeit den Plan einer Umgestaltung zum Besucherbergwerk, musste diese Idee aber schließlich doch wieder fallen lassen. Die Tagesanlagen wurden weitestgehend abgebrochen; aber die beiden denkmalgeschützten Fördergerüste erinnern noch an Dernes Verbindung mit dem Bergbau.

Die Gewerkschaft Gneisenau nahm 1886 mit Schacht 1 die Förderung auf und begann gleichzeitig mit dem Abteufen von Schacht 2. Er erhielt einen so genannten Tomson-Bock, eine abgewandelte Form des englischen Bockgerüstes. Der Englische Bock ist eine Konstruktion aus Stützen zur vertikalen Lastabtragung und Streben in Richtung Fördermaschine zur Aufnahme der Horizontalkräfte. Kennzeichnendes Element des Tomson-Bocks sind die in den hochgezogenen Stützpfeilern gelagerten Seilscheiben. Der Tomson-Bock wurde geradezu ein Markenzeichen der Zechen der Harpener Bergbau-AG, die allein 26 Schächte damit ausstattete. Benannt war er nach Eugen Tomson, Werksdirektor auf Gneisenau von 1882 bis 1900. Der Tomson-Bock der Zeche Gneisenau ist der einzige, der im Ruhrgebiet erhalten ist und zugleich das vermutlich älteste Fördergerüst in dieser Region.

Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter
Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter

Das 58 m hohe, weithin sichtbare und in seiner Konstruktion einmalige Doppelstrebengerüst über dem Schacht 4 wurde 1933/34 von der Firma Dortmunder Union Brückenbau in Stahlfachwerk errichtet. Wegen der beengten Platzverhältnisse auf dem Zechengelände mussten die beiden Maschinenhäuser sehr dicht an das Gerüst herangerückt werden, woraus sich die extrem steile, fast senkrechte Stellung der Streben ergibt. Über diesen Zentralförderschacht gelangte sowohl die Kohle von Gneisenau wie auch der Zeche Scharnhorst zu Tage, die 1930 zusammengelegt wurden. In den beiden Maschinenhäusern sind noch die 4.200-PS-Dampffördermaschinen erhalten. Gneisenau übernahm 1938 das Grubenfeld der stillgelegten Zeche Kurl; 1963 wurde die Zeche Victoria in Lünen angeschlossen. Vor der Stilllegung 1985 waren 11 Schächte in Betrieb. Das Denkmalensemble mit den beiden erhaltenen Fördergerüsten befindet sich in der Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Quelle: Metropole Ruhr

Wir fuhren an der  flachen Halde auf dem Betriebsgelände der ehemaligen Kokerei vorbei und bogen dann nach rechts auf die ehemalige Zechenanschlussbahn zum Preußenhafen in Lünen ab. Diese ehemalige Zechenbahntrasse heißt Heute Gneisenautrasse.

Das erste Bild  zeigt uns einen Teil des Doppel-Bock Fördergerüst, sowie den Thomson-Bock Förderturm. Im zweiten Bild sieht man das Doppel-Bock Fördergerüst und die Maschinenhäuser. Bild drei zeigt das Firmengelände der Dürrwang GmbH. Im nächsten Bild fahren Friedel und Natz unterhalb der flachen Halde in Richtung Gneisenautrasse.

Wir erreichten die Trasse und fuhren dann in Richtung Lünen. Vor uns lagen 3,2 Km Trasse, die immer leicht bergab verliefen. Wir unterquerten einige Brücken und auch die A 2. Die erste Brücke die wir unterquerten lag noch in Altderne. Wegen deren schlechten Zustand und Einsturzgefahr, war die Trasse eine ganze Zeit vor Derne deshalb gesperrt.

Das erste Bild zeigt den Anfang der Trasse. Bild zwei und drei zeigt die marode Brücke, die jetzt mit Stahlträgern abgestützt ist. Das nächste und übernächste Bild zeigt noch zwei Brücken, die aber besser in Schuss sind. Die zweite ist die Autobahnbrücke über die die A 2 geführt ist. Dann noch zwei Bilder mit einem Kohlehobel, der an der Trasse steht.

Wir erreichten Lünen-Gahmen. Dort wollten wir von der Trasse abfahren, bevor sie eine 90° Kurve in Richtung Preußenhafen macht. Wir fuhren dort nach rechts ab und erreichten dann die Gahmener Straße. Auf die fuhren wir nach rechts und erreichten dann etwa 470 Meter Fahrt den DHK. Den überquerten wir und fuhren dann nach 190 Meter von der Straße nach links weg. Wir erreichten den Gahmener Hof, fuhren an diesem vorbei. Über den Gahmner Kamp erreichten wir die Straße Auf dem Osterfeld. Auf die bogen wir nach links ab.

Das erste Bild zeigt den DHK von der Brücke aus fotografiert. Bild zwei zeigt uns einen bedrohlichen Himmel und ein Kornfeld das ich während der Abfahrt von der Brücke gemacht habe. Bild drei zeigt eine Schafsherde kurz vor dem Gahmener Hof. Danach drei Bilder vom Gahmener Hof mit Hofladen. Hinter dem Gahmener Hof steht ein Kornfeld. Das letzte Bild zeigt Natz auf der Straße Auf dem Osterfeld.

Nun ging es für uns nur noch Geradeaus. Der Leezenpatt, ist ein Lüner Eigengewächs, das von Nord nach Süd durch Lünen verläuft. Auf diese Fahrradstraße bewegten wir uns dann bis zur Innenstadt von Lünen. Wir erreichten nach 1,1 Km Fahrt den Wallgang, der um die Altstadt von Lünen verläuft. Dort fuhren wir nach links weiter und bogen dann nach rechts auf die Mauerstraße ab. Der folgten wir durch die schöne Altstadt von Lünen.

Das erste Bild zeigt die Kreuzung an der Kupferstraße. Bild zwei ebenfalls. Auf Bild drei fährt Natz in die Mauerstraße ein. Das nächste Bild zeigt die alten Fachwerkhäuser. Überragt werden die vom Kirchturm der Herz-Jesu Kirche in Lünen. Das letzte Bild zeigt noch ein altes Fachwerkhaus, kurz vor der Lange Straße.

Wir erreichten die Lange Straße und mussten unsere Räder schieben. Fußgängerzone. Eigentlich wollten wir im Biergarten der Gaststätte Drei Linden etwas trinken Da war aber am Montag geschlossen. So schoben wir unser Räder weiter und erreichten nach 210 Meter die Bäckerstraße. Dort ging es nach links und wieder auf die Räder. Nach einigen Metern bogen wir nach rechts in die Marktstraße ein. Dort liegt das Fahrradgeschäft Mönninghoff. Ich wollte dort einen neuen Schlauch für das Rad meiner Enkeltochter kaufen. Es war 14 Uhr und die hatten noch Mittagspause. Gegenüber ist aber das Eiscafe Dolomiti. Dort holten wir uns eine Kugel Eis und überbrückten so die Zeit bis 14:30 Uhr. Dann kaufte ich einen Schlauch und Friedel schaute sich die Pedelec an. Ein Rad der Marke Stevens gefiel ihm sehr gut. Natz suchte eine Spange für das Rad seiner Gabi. Der war eine vom Gepäckträger abhanden gekommen. Dafür musste er aber ein Vergleichsstück mitbringen.

Wir fuhren weiter. Es ging am Marktplatz vorbei auf die Straße Im Hagen. Dort bogen wir dann nach rechts ab und erreichten wieder die Lange Straße. Links ging es zur Lippebrücke. Die überquerten wir und fuhren dann auf die Lippepromenade nach links. Es ging zunächst bis zur Salfordbrücke, über die die Graf Adolf Straße  über die Lippe geführt wird. Wir überquerten die Straße und waren dann auf dem Lippedeich, der uns aus Lünen heraus führte. Wir fuhren 1,5 Km auf dem Deich und verließen ihn dann um nach Alstedde herein zu fahren. Wir erreichten die Alstedder Straße im Bereich des Autohauses Morawski. Dort überquerten wir die Straße und fuhren nach rechts weiter. Etwa 1,2 Km fuhren wir durch Alstedde, dann verließen wir Alstedde.

Das erste Bild zeigt Friedel auf der Lippepromenade. Bild zwei und drei ist auf dem Lippedeich entstanden. Im vierten Bild fahren Natz und Friedel auf dem Radweg der Alstedder Straße in Richtung Bork. Das nächste Bild zeigt ein Wegekreuz, vor dem es eine tolle Bepflanzung gab. Das letzte Bild erinnert  an die Bergbaugeschichte der Stadt Lünen. Eine bepflanzte Kohlenlore steht im Garten.

Nach dem Stadtausgang lagen noch 2,6 Km Fahrt vor uns. Dann erreichten wir die Waltroper Straße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links in Richtung Waltrop. Nach etwa 750 Meter überquerten wir die Lippe. Nach weiteren 700 Meter bogen wir dann nach rechts in die Rieselfelder ab und fuhren wieder über das Betriebsgelände der Firma Grutsch. Wir erreichten die Unterlipper Straße und überquerten sie. Dann fuhren wir nach rechts, so wie wir am Morgen gekommen waren. Wir erreichten die Markfelder Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Alstedde bis zur Waltroper Straße. Dann die Lippe und anschließen der prächtige garten und die Auffahrt zur tollen Villa an der Borker Straße. Dann noch die Bilder vom Gelände der Firma Grutsch. Das letzte Bild zeigt die Vogelscheuchen auf einem Feld an der Markfelder Straße.

Als wir den Pelkumer Weg erreichten, überquerten wir die Markfelder Straße und fuhren dann auf dem Pelkumer Weg in Richtung Kanal. Wir unterquerten die Neue Fahrt des DEK und danach die Alte Fahrt des DEK. Danach bogen wir nach links ab und fuhren zum Freizeitpark Klaukenhof. Dort kehrten wir in den Biergarten ein und Tranken ein Bier

Oben die letzten Bilder unserer Tour. Bild eins zeigt die Unterführung an der Alten Fahrt. Das zweite Bild zeigt den kleinen Streichelzoo auf dem Klaukenhof. Die beiden letzten Bilder habe ich gemacht, weil zwei Störche über dem Klaukenhof kreisten. Leider habe ich sie nicht mit dem Zoom erwischt, sodass sie nur als Punkte in den Wolken zu sehen sind.

Wir tranken unser Bier aus und machten uns dann auf den Heimweg. Wir fuhren zur Dattelner Schleuse und überquerten sie. Danach verabschiedete ich Natz und Friedel. Ich fuhr den Kanalberg herunter und war dann schnell zu Hause. Natz und Friedel fuhren noch über den hafen nach Hause.

Männer es war wieder schön mit euch. Wir haben wieder etwas Neues gesehen und hatten ein wenig Glück, dass wir nicht auf den Autobahnzubringer gefahren sind.

Opaju

 

Fahrradtour 17.06.2019( Über Mutter Stuff nach Werne an der Lippe)

Der 17.06.2019 sollte ein heißer Tag werden. Bis 29 Grad erwartete uns auf der Tour. Ich hatte eine Tour nach Werne an der Lippe vorgeschlagen. Die wollten wir eigentlich schon eine Woche eher fahren, da machte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Natz und Willi waren einverstanden und dabei. Friedel musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Treffen war beim Natz an der Höttingstraße. Pünktlich um 10 Uhr waren wir da.

Wir mussten zuerst zum Kanal hoch, die Hafenbrücke überqueren und dann nach rechts zum Kanal herunterfahren. Es ging auf dem Leinpfad des Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Olfen weiter. Vorbei an den Tennisplätzen der TG Datteln und am Vereinsheim und Stützpunkt der Kanuten Emscher-Lippe von 1950. Wir erreichten das Dattelner Meer. Auf der anderen Kanalseite wanderte eine Gruppe, am ehesten ein Kindergarten, in Richtung Pelkumer Weg. Wir meinten, die wollen zum Freizeitpark Klaukenhof, der unterhalb der Alten Fahrt liegt und etwa 1,2 Km vom Dattelner Meer entfernt ist.

Im ersten Bild sieht man Natz, der gerade am Bilgentöler vorbeifährt, der am DEK ankert. Im nächsten Bild ist er schon auf der Höhe des Dattelner Meers. Auf den beiden folgenden Bildern sieht man das Sicherheitstor und auf der anderen Kanalseite die Wandergruppe.

Bilgenentöler

Bilgenentöler auf dem Rhein

Ein Bilgenentöler ist ein Schiff, das insbesondere in der Binnenschifffahrt Ölabfälle von Motorschiffen einsammelt und entsorgt. Die Hauptaufgabe besteht darin, das ölhaltige Bilgewasser abzupumpen. Das Bilgewasser ist ein Wasser-Öl-Gemisch aus der sogenannten Bilge. Das Bilgewasser wird anschließend direkt auf dem Bilgenentöler in Wasser und Altöl getrennt. Das Wasser wird nach Filterung wieder dem Flusswasser zugeführt, während das Altöl in Tanks gesammelt und später an Abgabestellen zur umweltgerechten Entsorgung abgeliefert wird.

Als Bilgenentöler werden auch Anlagen an Bord von Seeschiffen bezeichnet, die das Bilgenwasser entsprechend den gesetzlichen Grundlagen aufbereiten. Das Klarwasser mit einem Restölgehalt von max. 15 ppm (in einigen speziellen Schutzzonen auch 5 ppm entsprechend der IMO-Resolution MEPC.107(49)[1]) kann ins Meer abgelassen werden, während der Ölschlamm entweder mit dem Schweröl in der Antriebsmaschine verbrannt wird oder an Land als Sondermüll entsorgt werden muss.

Beim heute erfolgreichsten Verfahren zur Ölabtrennung wird das Bilgenwasser von einer Exzenterschneckenpumpe in einen mit einem oleophilen Gewebe gefüllten Behälter gesaugt. Kleine Öltropfen bleiben am Gewebe hängen und koaleszieren zu großen Tropfen, die aufgrund der Dichtedifferenz in den oberen Bereich des Behälters aufsteigen. Sowie sich dort eine gewisse Menge Öl angesammelt hat, wird ein Ablassventil geöffnet und der Schlamm heraus gedrückt.

Das Klarwasser wird im unteren Bereich durch die Exzenterschneckenpumpe abgezogen und in einem geeichten Messgerät analysiert. Sofern das Wasser den Grenzwert unterschreitet, wird es außenbords geleitet. Bei Überschreiten des Grenzwerts wird das Wasser über eine zweite Stufe mit Adsorbern geführt, erneut analysiert und entweder aus dem Schiff gepumpt oder in die Bilge rezirkuliert.

Je nach Menge des anfallenden Bilgenwassers bzw. Größe des Schiffes sind Entöler mit Kapazitäten zwischen 0,1 und 10 m³/h erhältlich.

Binnenschifffahrt

Auf dem RheinMainMoselNeckar, den anschließenden Kanälen und auf der Donau werden sieben Bilgenentöler eingesetzt[2], darunter der Bilgenentöler 10. Diese Boote sammeln neben dem Bilgenwasser auch Altöl, ölverschmutzte Abfälle, wie Putzlappen, gebrauchte Ölfilter und leere Ölgebinde ein. Die Filterung des Bilgenwasser erfolgt an Bord der Boote, das gereinigte Wasser wird wieder nach Außenbord geleitet. Die Boote werden fahrplanmäßig eingesetzt.

Über den 1965 gegründeten Bilgenentwässerungsverband werden auch einige stationäre Entsorger, Pontons und Entsorgung durch Straßenfahrzeuge angeboten. Über das Übereinkommen über die Sammlung, Abgabe und Annahme von Abfällen in der Rhein- und Binnenschifffahrt (CDNI; Convention relative a la collecte, au depôt et a la reception des dechets survenant en navigation Rhenane et intertieure) zwischen den Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande und Schweiz ist der internationale Ausgleich geregelt.[3] Seit 1. Januar 2011 wird es durch Abgaben beim Tanken von mineralölsteuerbefreitem Treibstoff (d. h.: auch Behördenschiffe, keine Seeschiffe) finanziert, die auf einem CDNI-ECO-Konto mittels ECO-Karten gutgeschrieben wird.

Quelle: Wikipedia

Wir fuhren weiter in Richtung Olfen und erreichten nach 1,8 Km die Lippe. Über die wird der Kanal geführt. Wir überquerten die Brücke und fuhren dann nach 400 Meter vom Leinpfad ab. Es ging nach rechts weiter. Wir wollten und mussten nach Vinnum hoch. 1,5 Km bergan mit 20 Höhenmeter Unterschied. Es ging über den Josef-Horstmann-Weg. Wir erreichten die Hauptstraße in Vinnum. Natz hatte uns auf dem Weg dort hin erzählt, dass er am Sonntag im Dorfladen von Vinnum einkaufen war. Er brauchte für einen Dipp, eine Knoblauchzehe. Da viel ihm ein, der Dorfladen in Vinnum könnte auf haben. Wo könnte man sonst noch Knoblauch am Sonntag bekommen? An der Tanke nicht! Er war erstaunt wie gut sortiert dieser Dorfladen ist. Er bekam seinen Knoblauch. Lass uns da mal vorbeischauen, war Willis Kommentar. Also fuhren wir nach links auf die Hauptstraße. Nach etwa 200 Meter Fahrt hatten wir die Nummer 33 erreicht. Wir stelleten unsere Räder ab und gingen in den Dorfladen. Wir waren erstaunt wie gut der sortiert war. Frisches Obst und Gemüse, eine Frischetheke, Brötchen, Brot und Kuchen. Eine gemütliche Kaffeeecke, in der man Kuchen essen kann ist auch vorhanden. Alles toll. Eine gelungene, lange geplante Dorfeinrichtung.

Haupts. 33
59399 Olfen
Tel.: 02595 / 38 38 606
Mail: info@dorfladen-vinnum.

ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag – Freitag

6.00 – 18.30 Uhr

Samstag

6.00 – 13.00 Uhr

Sonntag

8.00 – 10.30 Uhr

Das erste Bild ist vom Leinpfad aus fotografiert und zeigt unten die Lippe. Im zweiten und dritten Bild sieht man Natz. Einmal auf dem Leinpfad fahrend und dann den Berg nach Vinnum hochfahren. Danach dann Bilder aus dem Dorfladen und von der Terrasse am Hofladen. Im vorletzten Bild sieht man Willi in der Getränke- und Spirituosenecke.

Wir verabschiedeten uns von den beiden Verkäuferinnen, die im Dorfladen angestellt sind. Wir fuhren über die Hauptstraße zurück in Richtung Mutter Althof. Hinter der Kirche bogen wir nach links auf die Borker Straße ab. In Vinnum war am Wochenende Schützenfest, dass sah man noch an den Fähnchen die über der Hauptstraße gespannt waren.

Das Bild zeigt die Fähnchen über der Hauptstraße in Vinnum.

Am Sportplatz in Vinnum stand noch das Schützenzelt vom Wochenende. Wir überquerten die Borker Straße und fuhren dann auf dem Radweg in Richtung Bork weiter. Nach 3,15 km Fahrt erreichten wir dann Bork. Wir überquerten die Bahnlinie Lünen-Lüdinghausen und fuhren über die Bahnhofstraße nach Bork herein. Dabei viel uns auf das die Gaststätte Alt Bork geschlossen hatte. Ich recherchierte was da los war. Die letzte Gaststätte im Ortskern geschlossen?

Gaststätte „Alt Bork“ feierte Abschied

Für manche war es nur ein letztes Bier in vertrauter Umgebung, für andere der Abschied von einem Stück Lebensqualität in Bork: Am Freitag hat Alt Bork geschlossen, die letzte Gaststätte im Ortskern. Das hatte Wirtin Andrea Repovs lange angekündigt. Der Abend hielt aber auch noch eine Überraschung bereit, die Hoffnung macht, dass die Borker nicht zu lange auf einen geselligen Treff verzichten müssen.

BORK

06.01.2017 /

Quelle: Ruhrnachrichten
Das alles ist nun schon fast 2 Jahre her. Wir sind immer montags an dem Haus vorbeigefahren und dachten die Gaststätte hätte noch auf. Jetzt sollen dort aber Wohnungen gebaut werden.
Wir fuhren weiter bis zur Lüner Straße, die leicht rechts weitergeht. Wir erreichten die B236, die dort auch Lüner Straße heißt. Dort fuhren wir nach rechts in Richtung Lünen.
Das erste Bild zeigt Natz kurz vor der Bahnlinie vor Bork. Das zweite Bild zeigt die Bahnschienen in Richtung Lünen.
Auf der B236 Fuhren wir etwa 930 Meter, überquerten diese dann und fuhren über den Weg Zum Wegebild in die Bauernschaft Netteberge.

Netteberge

Netteberge ist der Name einer Bauerschaft der Stadt Selm im nordrhein-westfälischen Kreis Unna. Sie bildet den nordwestlichen Teil des Ortsteils Cappenberg.

Geographie

Netteberge grenzt im Süden an die Bauerschaft Hassel, im Südwesten und Westen an den Stadtteil Bork, im Norden an den Stadtteil Beifang und an die Bauerschaft Westerfelde, im Nordosten an die zum Nordkirchener Ortsteil Südkirchen gehörende Westerbauerschaft und im Osten an Cappenberg.

Die Grenze der Bauerschaft im Nordosten ist zugleich die Grenze der Gemeinde Nordkirchen im Kreis Coesfeld.

Geschichte

Die Bauerschaft gehörte zum Dreingau.

Am 1. Januar 1975 wurden die ehemals zum Amt Bork gehörenden Gemeinden Selm und Bork im Zuge einer Gebietsreform zur neuen Gemeinde Selm zusammengeschlossen.[1] Bis dahin bildete Netteberge den Nordosten der Gemeinde Bork.

Im Jahr 1987 hatte die Bauerschaft Netteberge insgesamt 517 Einwohner.[2]

Siedlungsschwerpunkt

Der Siedlungsschwerpunkt befindet sich im oberen Verlauf der Netteberger Straße.

Quelle: Wikipedia

Wir fuhren über den Weg Zum Wegebild etwa 1,3 Km immer leicht bergauf, wie immer wenn man in die Netteberge fährt. Nach den 1,3 Km Fahrt hatten wir schon 15 Höhenmeter überwunden. Dort oben gibt es eine Bank, gegenüber dem Wegebild. Dort wo es geradeaus über den Wanderweg Hölterweg weitergehen würde, da machten wir eine Pause. Ich holte die Fleischwurst heraus und wir setzten uns zum Essen auf die Bank. Ach ja Natz nicht, er setzte sich auf einen großen Stein am Wegebild, den dort gab es Schatten. Nach der Pause fuhren wir weiter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Weg Zum Wegebild. Das dritte Bild zeigt dann das Wegebild.

Wir fuhren dann in Richtung Osten weiter und erreichten dann nach 1,2 Km Fahrt den Hof Dahlkamp, der am Weg Zum Birkenbaum steht. Dort am Hof macht der Weg einen Rechtknick und verläuft nach Süden weiter. Nach noch einmal 1,2 Km erreichten wir dann die Borker Straße, auf die wir kurz nach links fuhren um dann sofort nach rechts auf die Freiherr vom Stein Straße abbogen. Die Straße  brachte uns nach 760 Meter an das Eingangstor des Schloss Cappenberg. Wir fuhren auf das Schlossgelände und setzten uns vor das Cafe Alte Kegelbahn. Die Gaststätte hat montags geschlossen.

Cafe Alte Kegelbahn – Schloss Cappenberg ist ein inhabergeführtes Restaurant mit einer großen Auswahl von Gerichten für jeden Geschmack.
Als Familienunternehmen legen wir Wert auf eine herzliche Beziehung zu unseren Kunden.
Persönliche Aufmerksamkeit und guter Service gehören für uns dazu.
Erleben Sie bei uns aus erster Hand, was wir lieben: Gutes Essen und gute Gesellschaft.
Beides teilen wir gern.

Quelle: Homepage des Besitzers

Das erste Bild zeigt das Gebäude Cafe Alte Kegelbahn. Im zweiten Bild sieht man Natz und Willi, die es sich an einem Tisch bequem gemacht haben.

Kloster Cappenberg

Schloss Cappenberg – Ansicht von Süden

Das Schloss Cappenberg (früher Kloster Cappenberg) ist ein ehemaliges PrämonstratenserChorherrenstift im Ortsteil Cappenberg der Stadt Selm. Es liegt am nördlichen Stadtrand von Lünen, nördlich der Lippe, am südlichen Rande des Münsterlandes auf einer Anhöhe, dem Cappenberg, umgeben von ausgedehnten Buchenwäldern, und ist ein Aussichtspunkt mit Blick über die Lippeauen auf das östliche Ruhrgebiet von Hamm bis nach Dortmund. Cappenberg war das erste Prämonstratenserkloster im deutschen Raum. Der Zutritt war dem Adel vorbehalten. Ende des 17. Jahrhunderts kam es zum Neubau der Klostergebäude. Nach der Säkularisation im Zuge der Napoleonischen Kriege wurde es 1803 zu einer Gutsdomäne. Das Abteigebäude wurde zum Schloss umgewandelt. Im Jahr 1816 wurde es von dem preußischen Staatsmann Freiherr vom Stein käuflich erworben und diente ihm als Altersruhesitz. Cappenberg wurde zusammen mit den Gütern des Klosters Scheda zu einer Standesherrschaft erhoben und ging später als Erbe in den Besitz der Grafen von Kanitz über. Ein Teil des Schlosses dient heute als Museum, das u. a. Ausstellungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zeigt. Die ehemalige Stiftskirche ist heute Pfarrkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Evangelist.

Quelle:Wikipedia

Ich machte noch einige Bilder, dann verließen wir das Schloss.

Hier zwei Bilder vom Schlossgelände.

Wir fuhren vom Schloss aus nach rechts auf die Straße Schlossberg und bogen dann nach 130 Meter auf den Weg Hirschwiese ab. Wir fuhren knapp 1 Km weiter und ließen das Dorf Cappenberg links liegen. Am Ende der Bebauung bogen wir scharf nach rechts ab um dann gleich  wieder nach links, entlang des Kohuesholz in Richtung Norden zu fahren. Nach etwa 620 Meter bogen wir dann nach rechts auf den Weg Am Kohuesholz ein. Wir fuhren in das Waldgebiet. Nach einem Km Fahrt erreichten wir dann eine Wegekreuzung. Mein Navi zeigte mir, wir müssen nach links abbiegen um zur Selmer Landstraße und zur Gaststätte Mutter Stuff zu kommen. Der Weg erschien uns aber kaum befahren. Es war Gras auf ihn gewachsen, was für wenig begangen und befahren sprach. Wir zögerten und sahen einen Wanderer, der aus Richtung Schloss Cappenberg auf uns zukam. Den sprachen wir an. Der Weg wäre schon richtig gewesen, er empfahl uns aber, noch einmal ein Stück weiter zufahren, bis zur nächsten Wegekreuzung und dort dann nach links abzubiegen. Der Weg sei besser befahrbar. Das taten wir dann auch. nach 600 Meter erreichten wir dann die Wegekreuzung und bogen nach links ein. Bis zur Selmer Landstraße waren es dann noch einmal 570 Meter. Wir überquerten die Straße und fuhren nach links weiter. Bis Mutter Stuff waren es dann noch 80 Meter. Wir stellten unsere Räder ab und setzten uns in den Biergarten. Wir bestellten uns zuerst ein Getränk und schauten dann in die Speisekarte. Wir fanden eine Kleinigkeit zu Essen und bestellten es uns. Natz und mir schmeckte die Brühwurst mit Kartoffelsalat, Willi bestellte sich ein großes Schinkenschnittchen. Das war auch gut.

Die beiden Bilder zeigen die Gebäude und den Biergarten von Mutter Stuff. Im zweiten Bild sieht man Willi von seiner Rückseite, im linken Bildrand.

Willkommen bei…

„Mutter Stuff“

Heute ein beliebtes Ausflugslokal für

Radfahrer und Wanderer, die im Umland die schönen

Rad- und Wanderwege genießen, um dann bei „Mutter-Stuff“ einzukehren.

Hier wird auf „münsterländische“Art für das leibliche Wohl gesorgt.

Historische Bilder

  Die erste Ansichtskarte unseres Hauses Anfang 1900 Bis zu dieser Zeit nannte sich unsere Gaststätte noch „Wirtshaus zur Linde“.
 
 Später wurde es dann in „Gasthof zur Waldeslust“ umbenannt.
 
 Ende der sechziger erhielt die Gaststätte dann ihren heutigen Namen  „Mutter Stuff“
 

Chronologie der Gaststätte im Wandel der Zeit

1841  Das Ausflugslokal wurde von Johann Heinrich Stuff und sein Frau Gertrud geb. Heitbaum errichtet.
Am Anfang bestand der Komplex aus Gastwirtschaft, Wohnhaus und Stallung. Zusätzlich entstand eine Gartenanlage mit Baumbestand.

1865  Johann Heinrich Stuff heiratet nach dem Tode seiner Frau Gertrud, Sophia Lenfert. Aus der ersten Ehe gingen drei Kinder hervor, aus der zweiten acht.

1887  Fritz Stuff, der älteste Sohn aus zweiter Ehe, erbt das Gartenrestaurant..

1896  Fritz Stuff heiratet Anna Neuhaus. Diese Ehe blieb kinderlos.

1903  Erste bauliche Veränderungen durch Fritz Stuff. Er baute an den bereits bestehenden und im Laufe der Zeit zu klein gewordenen Schankraum ein Gesellschaftszimmer. Hinzu kam eine Kegelbahn und vier Schlafzimmer, die als Fremdenzimmer vermietet wurden.

1907  Ein großer Saal wurde an die Gesellschaftsräume angebaut. Dort fanden große Feste statt und jeden Sonntag spielte eine Kapelle Tanzmusik.

1910  Fritz Stuff  errichtet zwei Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus, später bekannt als die
„Villenkolonie zur Waldeslust“

1922  Maria Dirks, die Halbschwester von Anna Stuff, übernimmt die Wirtschaft zusammen mit ihrem Mann Theodor Dirks. 1929  Theodor Dirks stirbt im Alter von 43 Jahren an den Folgen einer Kriegsverletzung. So führte Maria Dirks (Mutter von vier Kindern) zusammen mit Anna Stuff den Betrieb weiter.

1930  Maria Dirks baut an die vorhandene Kegelbahn einen Sanitärbereich an. Gleichzeitig wurde an die alte Kücheeine neue angebaut. Daraufhin wurde die alte Küche zum Wohnzimmer.

1952  Anna Stuff stirbt im Alter von 79 Jahren an Altersschwäche. Sie vererbte Josef Dirks dem Sohn von Maria Dirks die 10 ha Landwirtschaft. Seine Schwester Klara Dirks erbt eines der Häuser der Villenkolonie.

            Die Neffen Gottfried und Paul Stuff erben je eine Hälfte des Doppelhauses. Das noch verbliebene Einfamilienhaus kaufte der bisherige Mieter Franz Bliesing.

1958 Josef Dirks baut eine neue Scheune an, wo das Getreide aus der Landwirtschaft gelagert werden konnte.

1960  Maria Dirks stirbt und vererbt den Betrieb ihrem Sohn Josef, der seit 1946 mit Franziska Weitkamp verheiratet war. Aus dieser Ehe gingen 3 Töchter hervor.

1966  125 jähriges Jubiläum

1980  Die Viehwirtschaft wurde eingestellt und die Stallungen zum Wohnhaus umgebaut. Die Landwirtschaft bestand seit dem nur noch aus Getreideanbau.

1983  Die Landwirtschaft wurde ganz eingestellt.

1993  Josef Dirks stirbt und  vererbt den Betrieb an seine älteste Tochter Edeltraud, die seit 1974 mit Erwin Jorden verheiratet ist. Sie haben einen Sohn und eine Tochter.2002  Renovierung des Saals, der nach wie vor mit einer richtigen Bühne ausgestattet ist.

2005  Umbau der alten Stallung zur Küchenerweiterung 

Quelle. Website des Besitzers

Eine lange traditionsreiche Geschichte der Gaststätte. Während wir dort aßen, erschien dort eine Beerdigungsgesellschaft, die dort zum Kaffeetrinken verabredet war. Also auch solche Ereignisse werden dort versorgt.

Wir zahlten und  fuhren dann auf der Selmer Landstraße in Richtung Werne an der Lippe weiter. Über 3,5 Km fuhren wir ohne Radweg bis an die Stadtgrenze von Werne an der Lippe. Einen Abstecher zur Gasverdichtungsstation Open Grid Europe in Werne und der Kornbrennerei Ehringhausen, das beides ein Stück vor Werne liegt, verkniffen wir uns am Montag. Es war einfach zu warm.

Es ging nach Werne herein. Über die Straßen Ovelgönne, Pennigrode und dann nach rechts auf die Bahnhofstraße, erreichten wir die B 54. Die überquerten wir und waren dann am Konrad Adenauer Platz. Dort gibt es einen Busbahnhof. An dem fuhren wir vorbei und machten dann einen Rechtsbogen über die Bonenestraße und dem Kirchplatz bis zum Marktplatz. Dort machten wir eine Pause und gönnten uns ein Eis.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Mutter Stuff bis zum Marktplatz in Werne an der Lippe. Im dritten Bild sieht man den Busbahnhof am K. Adenauer Platz. Im nächsten Bild dann den Kirchturm der Christophoruskirche in Werne. Danach Bilder vom Kirchplatz und Wernes historischen Stadtkern. Im vorletzten Bild sieht man das alte Rathaus von Werne. Im letzten Bild den Ausrufer von Werne mit Buch und Glocke.

Die Plastik von Künstler Joseph Wäscher, freundliche Dauerleihgabe der Sparkassenstiftung

ALTES RATHAUS

Das Alte Rathaus am historischen Marktplatz wurde zwischen 1512 und 1514 erbaut und 1561 endgültig fertiggestellt. Neben der benachbarten Christophorus-Kirche und dem Alten Steinhaus gehört es zur ältesten steinernen Bausubstanz der Stadt. Das Bürgertum von Werne, in Zünften organisiert, demonstrierte durch dieses Gebäude Macht und Wohlstand.

Die gotischen Laubengänge dienten auch als Warteraum, Stätte für öffentliche Bekanntmachungen und Wachstube. In der erhöhten Ratskammer versammelte sich das Ratsgericht. Kernstück war der Ratssitzungssaal im Obergeschoss. Auch heute tagt der Rat in diesem unter dem Namen Bürgersaal bekannten Raum.

Der Autor Karl Eugen Mummenhoff schrieb einst: „Das Rathaus gleicht vollkommen einem münsterischen Bogenhaus. Nach der Zerstörung aller alten Bauten in Münster hat es daher für die Profanbaugeschichte einen hervorragenden Wert. Zugleich ist es ein besonders schönes Beispiel für ein spätmittelalterliches münsterländisches Kleinstadtrathaus.“

Quelle: Stadt Werne

Die Bank, auf die wir uns gesetzt hatten, stand aber auch in der prallen Sonne und so machten wir uns nach dem Eis schnell wieder auf die Räder. Wir fuhren vom Marktplatz zur Klosterstraße und über die bis zur Südmauer, dort nach links auf die Mozartstraße. Von der Mozartstraße ging es dann nach rechts auf die Beethovenstraße. Danach nach links auf den Weg Am Hagen. Auf dem erreichten wir das Gradierwerk von Werne an der Lippe. Dort hielten wir an und  atmeten die salzhaltige Luft ein.

Das erste Bild oben zeigt das Gradierwerk von Werne. Das zweite Bild dann den Teich im Stadtpark Werne. Das dritte Bild zeigt die Skuloptour, die von der Herzsportgruppe zum dreißigjährigen Bestehen gesponsert wurde. Das war 2017.

GRADIERWERK

Das 1991 errichtete Gradierwerk hat eine Größe von 50 Metern Länge und neun Metern Breite und liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtsee. Hier können Besucher die Heilwirkung der Sole für ihre Gesundheit nutzen. Die Sole rieselt über eine Wand aus Schwarzdorn, sodass beim Auftreffen auf die Dornen ein feiner Nebel entsteht. Dieser reichere die Luft mit Sole an und erzeugt ein maritimes Klima.

Der Generationentreff an der Saline bietet viele Möglichkeiten für Jung und Alt. So können sich die einen auf dem Kinderspielplatz austoben und die anderen die Angebote wie Boule-, Skat- oder Schachspielen nutzen. Die Tische sind für Karten- und Gesellschaftsspiele jeglicher Art geeignet.

Quelle: Stadt Werne

Wir fuhren dann durch den Stadtpark bis zum Südring. Dort bogen wir nach links ab und erreichten nach 160 Meter Fahrt die Kamener Straße. Auf der fuhren wir nach rechts weiter in Richtung Datteln- Hamm- Kanal. Zunächst erreichten wir aber die Brücke über die Lippe, nach dem wir etwa 800 Meter gefahren waren. Von der Lippebrücke waren es dann noch einmal 340 Meter bis zur Otto-Wels-Straße. Auf die bogen wir nach rechts ein und fuhren 290 Meter bis zum Friedrich Ebert Platz und bogen dort nach links zum DHK ab.

Das erste Bild mit dem Mercedeszeichen habe ich an der Kamener Straße 43 gemacht. Es gehört zu Mercedes Senger an der Kamener Straße. Bild zwei zeigt die Lippe von der Brücke aus fotografiert.

Wir erreichten den DHK. Auf der anderen Uferseite liegt des Kanals liegt der bekannte Yachthafen von Bergkamen Rünthe.

Marina Rünth

Lage des Yachthafens am Kanal

Marina Rünthe mit dem Bergkamener Kraftwerk im Hintergrund

Die Marina Rünthe ist ein Yachthafen am Datteln-Hamm-Kanal in Bergkamen.

Die Marina liegt am Kanalkilometer 23 und wurde 1939 als Verladehafen der Zeche Werne errichtet. Nach der Schließung des Bergwerks nutzte die Klöckner Bergbau Königsborn-Werne AG den Hafen als Werkshafen weiter, dabei wurden Steinkohle, Baustoffe, Getreide und Mineralöle umgeschlagen.

1995 erfolgte dann die Umnutzung für den Freizeitbereich und das Areal wurde als Marina hergerichtet. Der Yachthafen hat 286 Liegeplätze für Sportboote aller Größen. Die Wasserfläche beträgt 41.500 m², die Landfläche 13.000 m².

Der größte Sportboothafen in Nordrhein-Westfalen bietet in seinem ganzjährigen Servicebetrieb neben den typischen Serviceanlagen wie Tankstelle (Diesel und Super), Waschplatz, Krananlage (bis 16 Tonnen) und Reparaturwerft auch eine Bootsslipanlage für Trailergespanne, ein Hotel und verschiedene Gastronomiebetriebe, zwei davon unabhängige Sanitärgebäude, mehrere Bootsfahrschulen, Gäste- und eingezäunte Parkplätze, Grünanlagen und entlang des Hafenbeckens eine Promenade. Regelmäßig finden Ausflugsfahrten mit der Santa Monika statt. Seit 1998 gibt es jährliche Hafenfeste mit inzwischen bis zu 60.000 Besuchern. Im Rahmen von Regatten der NRW Trophy wurden bis 2009 hier Punkte für die Matchrace-Weltrangliste ersegelt.

Seit 2007 gibt es die Lichtkunst-Installation „PulsLicht“ des Künstlers Mischa Kuball, deren 8 Meter hohe Leuchten auch auf den Wegen für ausreichende Helligkeit sorgen. Das Licht pulsiert computergesteuert in verschiedenen Mustern.

Die Marina Rünthe ist Teil der Route der Industriekultur. An der Marina vorbei führt die Römerroute von Xanten nach Detmold. Im angrenzenden Naturpark liegt der Beversee. Von der Halde Großes Holz hat man einen guten Ausblick auf die Marina.

Quelle: Wikipedia

Oben die Bilder zeigen den Hafen von Rünthe.

Wir fuhren nach rechts auf den Leinpfad des DHK weiter. Nach etwa 1,45 Km  mussten wir dann den Leinpfad verlassen, da uns das Betriebsgelände des Kraftwerk Heil den Weg versperrte. Wir fuhren nach 400 Meter rechts bis fast zum Westenhellweg. Dort gibt es einen Weg der Parallel zu der Straße verläuft. Auf den bogen wir nach links ab. Wir folgten diesem Weg 1,6 Km bis zu der Siedlung Heiler Landwehr. Dort bogen wir nach links auf die Nördliche Lippestraße ab. Nach knapp 400 Meter erreichten wir dann wieder den DHK. Dort bogen wir nach rechts auf den Leinpfad. Wir hatten entschieden, dass wir den schnellsten Weg nach Hause fahren. Das war der Weg am Kanal entlang. So hatten wir zunächst eine Strecke von 8,5 Km an der rechten Kanalseite entlang. Kurz hinter dem Horstmarer See mussten wir die Kanalseite wechseln, weil uns der Stadthafen von Lünen den Weg versperrte.

Die ersten vier Bilder zeigen unser Anfahrt auf das Kraftwerk Heil in Bergkamen. Danach ein Bild das rechts vom Kanal die Landschaft zeigt. Dann zwei Bilder von dem ehemaligen Zechengelände Haus Aden aus dem der alte Förderturm herausragt.

Wasserstadt Aden lebendige Vielfalt am See.

Das Stadtquartier mit Wohnen, Freizeit und Gewerbe am neuen Adensee in Bergkamen.

Vielfältig erlebbar

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Haus Aden in Bergkamen entsteht in den nächsten Jahren ein innovatives und außergewöhnliches Stadtquartier.

Das Herzstück dieses Stadtquartiers bildet der zukünftige Adensee. Unter dem Motto „Wasser in der Stadt“ wird hier in einzigartiger Weise Wohnen und Arbeiten, Erholung und Entspannung, Freizeit und Sport kombiniert.

Vielgestaltig und modern

Die Wasserstadt Aden übersetzt die industrielle Vorgeschichte des Standorts ins 21. Jahrhundert. Rund um den neuen Adensee entsteht ein modernes und vielseitiges Stadtquartier für verschiedenste Lebens- und Wohnstile. Für Jung und Alt, für Existenzgründer und alte Hasen, für Freunde des maritimen Lebens und Menschen voller Ideen und Spaß an Moderne und Design.

Vielseitig und erfahrbar

Direkt vom Datteln-Hamm-Kanal aus wird der Adensee für Gäste und Bewohner mit dem Boot befahrbar sein.

Besucher können an einer öffentlichen Anlegestelle Rast machen und das vielfältige Angebot der Wasserstadt nutzen. Auch die Bergehalde „Großes Holz“ ist auf kurzem Weg erreichbar. Sie ist eine der größten des Ruhrgebietes und ermöglicht eine phänomenale Weitsicht in alle Himmelsrichtungen. Der Römerpark in Bergkamen und die Marina Rünthe befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Wasserstadt Aden

Freizeit und Tourismus am Adensee

Vom Datteln-Hamm-Kanal aus ist der Adensee mit dem Schiff zu befahren – ein Alleinstellungsmerkmal bei der Entwicklung der Wasserstandorte entlang der Kanäle im nördlichen Ruhrgebiet. Neben der Möglichkeit, mit dem eigenen Boot direkt am Haus anzulegen, entstehen für Gäste und Besucher der Wasserstadt Sportbootanleger und ein Wasserwander-Rastplatz. Mit der Marina Rünthe, 3 km weiter östlich, und der Aussichtshalde „Großes Holz“ bildet die Wasserstadt Aden ein Kanalband für vielfältige Freizeitnutzungen in Bergkamen.

Die besondere Innovationsleistung der „Wasserstadt Aden“ ist die Inszenierung eines gesamten Stadtquartiers am Wasser, welches sich damit als touristische Destination in NRW präsentiert.


Adenarium 
Adenarium

Das Große Holz, die zweitgrößte Haldenlandschaft in der Metropole Ruhr, lädt zum Wandern, Joggen, Fahrradfahren und Erholen ein. Es ist eingebunden in die Route Industrienatur und Industriekultur. Das Naturschutzgebiet Beversee schließt sich direkt an. Sowohl der Emscher-Park-Radweg als auch die Römerroute führen am Adensee vorbei. Von hier aus können Sie Ihre Fahrradtour beginnen oder als Gast eine Pause im Café auf der Seebrücke machen oder ein paar Wellness-Tage im Hotel verbringen.

Das Bergbau-Museum in Oberaden informiert in den Dauerausstellungen über die Stadt- und Bergbaugeschichte sowie über die Römer.

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Beispielhafte Visualisierung des Panorama-Kai in der Wasserstadt ADEN.

Grachtenviertel – westfälischer Charme

Die stimmungsvolle Mischung aus Grachten und Buchten macht den Charme des Viertels aus. Der Name sagt eigentlich schon alles. Man denkt sofort an die Idylle niederländischer Grachten, an Wasserläufe und kleine Brücken, die für alle Anlieger und Bewohner einen besonderen Charme ausstrahlen.

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Bei den abgebildeten Gebäuden handelt es sich um Planungsvorschläge.

Häuser und Giebel werden zum Wasser ausgerichtet. Ein Leben mit und an der Gracht. In den Buchten entstehen freistehende Landhäuser. Der typische Stil der 20er und 30er Jahre Siedlungshäuser wird neu entdeckt. Die Gärten sind kleinteilig. Die Nähe und Nachbarschaft lässt Erinnerungen an das romantische Dorf wach werden. Das Grachtenviertel als moderne Fortsetzung der klassischen Ruhrsiedlung.

Portofino-Viertel – Urlaub an der Tagesordnung

Die Lebendigkeit und Farbigkeit des Viertels wird bestimmt vom Vorbild Portofino in Italien. Das Zusammenspiel der Farben und Häuser vermittelt den südländischen, mediterranen Charme. Regionale Stilelemente wie Fassaden, Dachformen, Fenster und Sonnenschutz werden in die heutige Zeit und in die Buchten der Wasserstadt übertragen.

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Beispielhafte Visualisierung des Portofino-Viertels in der Wasserstadt Aden. Bei den abgebildeten Gebäuden handelt es sich um Planungsvorschläge

Gerade die Buchten bieten eine aufgelockerte Villenbebauung aus Einzel- und Doppelhäusern. Im Zentrum – der Raute – entstehen Stadthäuser mit kleinen Nachbarschaften. Ein typisches Quartierzentrum wie eine Piazza. Individuelle Hausformen im Rahmen des Gestaltungsleitfadens sind realisierbar.

Seebrücke – Bindeglied zwischen See und Gracht

Wie der Name schon sagt, versteht sich das Quartier Seebrücke als Verbindungsteil zwischen dem aktiven, lebendigen Boulevard mit Promenade und den ruhigen, charaktervollen Wohnquartieren. Die Lage ist markant am Kopf des Adensees und am Entree zur Gracht.

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Beispielhafte Visualisierung der Seebrücke in der Wasserstadt Aden. Bei den abgebildeten Gebäuden handelt es sich um Planungsvorschläge.

An der Seebrücke ist die Quartiersversorgung mit Einzelhandel, Dienstleistungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie anderen Infrastrukturangeboten geplant. Die Seebrücke ist das Quartier der kurzen Wege. Alles ist zu Fuß erreichbar.

Aden-Boulevard

Der Aden-Boulevard bildet die zentrale Ost-West-Achse in der Wasserstadt, die alle Quartiere miteinander verbindet. In bester Lage am Adensee und Datteln-Hamm-Kanal entstehen Flächen für attraktive Freizeit- und Tourismusangebote, wie z.B. Hotel, Wellness und Gastronomie.

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Beispielhafte Visualisierung des Aden-Boulevards in der Wasserstadt ADEN.

Im weiteren Verlauf des Aden-Boulevards entstehen Grundstücke für Büro- und Gewerbenutzungen, Sport-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten sowie Gastronomie. Eine besondere Quartiersqualität stellt die Kombination von Wohnen und Arbeiten in unmittelbarer Wasserlage dar.

Der Maßnahme liegt bisher folgendes Kostengerüst zugrunde:

  • Gesamtkosten rund 41 Mio. Euro
  • Erlöse rund 26 Mio. Euro
  • Förderung rund 10,5 Mio. Euro
  • Eigenanteil Stadt Bergkamen rund 4,5 Mio. Euro

Für die Maßnahme ist eine Projektlaufzeit inklusive Vermarktung der Grundstücke bis ca. 2026 kalkuliert.

Quelle: Website Wasserstadt Aden.de

Ja, ja Datteln wollte etwas Ähnliches bauen, das hat sich aber zerschlagen. Wir hoffen, dass wir bis 2026 noch Fahrradfahren und die fertige Wasserstadt sehen können.

Wir fuhren an Beckinghausen vorbei, das auf der anderen Kanalseite liegt. Dann kam der Horstmarer See und der Preußenhafen in unser Sichtfeld. Alles noch auf der anderen Kanalseite. Nach den genannten 8,5 Km erreichten wir dann die Brücke, über die die Gahmener Straße auf die andere Kanalseite geführt wurde. Dort fuhren wir vom Kanal weg, auf die Brücke. Die überquerten wir und fuhren dann gleich wieder nach rechts herunter auf den Leinpfad.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg vom Gelände Aden bis zur Kanalüberquerung an der Gahmener Straße. Das vierte Bild zeigt den Preußenhafen. Das letzte Bild zeigt dann schon den Leinpfad der anderen Kanalseite. Rechts sieht man schon die Tanks im Stadthafen Lünen.

Über den Leinpfad erreichten wir dann den Lüner Stadthafen, der auf der anderen Kanalseite angesiedelt ist. Dort stehen die großen Hafenkräne.

Oben sieht man die Bilder vom Lüner Stadthafen. Dort ist immer reger Betrieb.

Wir unterquerten die B54, und verließen das Hafengebiet. Nach 2,5 Km Fahrt erreichten wir dann das Kohlekraftwerk Trianel im Lippholthausen. Dem gegenüber steht die alte Schlossruine Wilbring mit seinen bewohnten Nebengebäuden. Wir fuhren daran vorbei. Nach etwa 3,5 Km erreichten wir dann das Industriegebiet Zur Pannhütt in Waltrop. Dort an der Borker Straße verließen wir den Kanal.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg bis zum Kohlekraftwerk und der Schlossruine Wilbring.

Wir fuhren auf die Borker Straße nach links. Danach ging es weiter auf die Bahnhofstraße. Auf der fuhren wir in Richtung Innenstadt Waltrop. Nach ca. 300 Meter bogen wir dann nach rechts auf die Gasstraße ein. Die führte uns mit einer leichten Steigung 640 Meter bis zur Straße Im Eickel. Dort bogen wir nach rechts ab, überquerten die Hamm-Oberhausen-Osterfelder Bahnlinie und fuhren dann wieder nach links zum Kanal hoch. Nach 500 Meter Fahrt erreichten wir die Kanalbrücke über den DHK. Die überquerten wir und fuhren in die Rieselfelder. Bis zum Markfelder Weg waren es 1,6 Km. Dort fuhren wir rechts und dann gleich wieder links und erreichten den Reitverein Waltrop e.V. An dem ging es vorbei auf die Waldstraße.

Die letzten Bilder unserer Tour zeigen den Kanal im Bereich Waltrop und das letzte Bild ist von der Brücke Im Eikel gemacht.

Über die Waldstraße erreichten wir die Markfelder Straße und fuhren nach links in Richtung Datteln. Nach 800 Meter erreichten wir Straße zu den Sportstätten. Natz und ich wollten noch im Tennisverein ein Alster trinken. Willi wollte nach Hause. Wir verabschiedeten ihn und überquerten dann die Markfelder Straße. Bis zum Tennisplatz waren es nur 180 Meter. Wir kehrten dort ein. Früher habe wir vier dort im Tennisverein viele schöne Stunden verbracht. Spaß mit der Mannschaft gehabt, bein Trainig und beim Bier danach. Das ist nun schon einige Zeit vorbei. Nach dem Bier machten wir uns wieder auf die Räder und fuhren nach Hause.

Männer es war wieder eine schöne Tour. Wir sind 52 Km gefahren.

Opaju