Fahrradtour 26.08.2019(Über Brambauer zum Schiffshebewerk Henrichenburg)

Es ist fast 2 Monate her, dass ich eine Fahrradtour ins Netz gestellt habe. Das liegt daran, dass ich schon 199 Touren beschrieben habe und wir an unsere Grenzen des Machbaren kommen. Es sind zum Teil Touren die wir zum zweiten oder dritten Mal fahren und ich nichts Neues zu berichten habe. So habe ich mir vorgenommen, nur noch Touren zu beschreiben, die etwa Neues beinhalten.

Ich habe mir seid einiger Zeit den Routenplaner Komoot heruntergeladen und Fahrradtouren damit vorgeplant. Eine dieser Routen habe ich für Montag auf mein Handy geladen, dass ich als Fahrradnavi benutze. Diese Route wollten wir am Montag fahren. Berechnet waren 42 Km. Nicht so weit, aber es sollte recht heiß werden. Bis 32 Grad waren vorhergesagt. Da waren 42 Km wahrscheinlich ausreichend.

Ach ja, Natz und Friedel fahren nun seid ein paar Wochen auch ein Pedelec. Willi unser stärkster Radfahrer fährt noch ohne Unterstützung. Treffen war um 10 Uhr beim Natz an der Höttingstraße. Friedel würden wir an der Löringhofbrücke am Dortmund-Ems-Kanal abholen. Dann brauchte er nicht die 4,5 Km vom Möllerskamp bis zum Dattelner Hafen kommen. Natz, Willi und ich waren pünktlich am Hafenrestaurant. Wir fuhren auf die Hafenstraße und dann zum Leinpfad, nach rechts zum DEK. Es ging in Richtung neuen Liegehafen Datteln. Der liegt auf der anderen Kanalseite. An den fuhren wir vorbei und erreichten dann nach etwa 900 Meter Fahrt den Beginn des Datteln-Hamm-Kanals.

Datteln-Hamm-Kanal

Der Datteln-Hamm-Kanal (DHK, Gewässerkennzahl: 70301) ist eine Bundeswasserstraße[1] und zweigt in Datteln vom Dortmund-Ems-Kanal ab. Von hier aus verläuft er parallel zur Lippe auf ihrer Südseite in östlicher Richtung durch WaltropLünenBergkamen bis nach Hamm. Der Kanal wurde zusammen mit dem Wesel-Datteln-Kanal während der Planungs- und Bauphase auch als Lippe-Seitenkanal bezeichnet.

Geschichte

Die erste Ausbaustufe wurde 1914 fertiggestellt. Sie reichte mittels der Schleuse Hamm bis hinter den Stadthafen Hamm, 1926 wurde dann durch die Schleuse Werries der Kanal bis Schmehausen ausgebaut und 1933 in Betrieb genommen, wo er heute in einem großen Hafenbecken am Kraftwerk Westfalen endet. Ursprünglich sollte der Kanal bis Lippstadt weitergebaut werden; dieses Projekt kam jedoch nicht mehr zur Ausführung und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig aufgegeben. Es wurden an mindestens drei Stellen Widerlager für Brücken errichtet, zwei in der Nähe von Vellinghausen[2], eines in der Gemeinde Lippetal[3].

Technische Daten

Die Kilometrierung des Kanals läuft von Datteln zu Berg. Der Kanal hat eine Gesamtlänge von 47,145 km[4]und weist zum Ausgleich des Höhenunterschieds von 6,75 m die beiden Schleusen Hamm und Werries auf.

Quelle: Wikipedia

Bis zur Löringhofbrücke waren es dann noch einmal 1,1 Km zu fahren. Kurz vor der Brücke fuhren wir vom Leinpfad nach rechts ab. Dann fuhren wir hoch zur Brücke. Dort wartete Friedel schon auf uns. Nach kurzer Begrüßung setzten wir unser Tour fort. Wir überquerten die Löringhofbrücke und fuhren dann 120 Meter in Richtung des neuen Kohlekraftwerks Datteln 4, das immer noch nicht am Netz ist. Dann bogen wir nach links ab und fuhren rechts an der alten Mülldeponie vorbei bis zum Datteln-Hamm-Kanal. Den erreichten wir nach 1,3 Km Fahrt und fuhren wieder auf den Leinpfad, jetzt aber auf den des DHK´s. Es ging nach rechts in Richtung Waltroper Brücke. Es lagen 1,5 Km Fahrt vor uns.

Veränderte Teilnutzung der Zentraldeponie Datteln

11. August 2015. Die Zentraldeponie Datteln war viele Jahre fester Bestandteil der Infrastruktur, mit der die Entsorgungssicherheit in der Region hergestellt wurde. Seit 2008 befindet sich die Deponie in der Stilllegungsphase, Arbeiten zur Oberflächenabdichtung laufen seit mehreren Jahren. Die Deponie wird auf Basis des gültigen Planfeststellungsbeschlusses und der entsprechenden Änderungsgenehmigungen von der AGR mbH betrieben.

Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und einer zunehmenden Knappheit von Deponieraum plant die AGR, das Deponiegelände in Teilen zu nutzen und Abfälle der so genannten Deponieklasse I (DK I) gemäß Deponieverordnung auf einigen Abschnitten des bestehenden Deponiekörpers aufzubringen. Dies sind zum Beispiel Böden und Bauschutt sowie Böden aus den Arbeiten am Datteln-Hamm-Kanal im direkten Umfeld der Deponie.

Die in der Stilllegungsphase befindliche ZD Datteln mit dem Bereich der vorgesehenen Anpassung (Markierung in vereinfachter, schematischer Darstellung)

Quelle: Metropole Ruhr AGR Gruppe

Das bedeutet, dass die Deponie um 4 Meter erhöht wird.

Im ersten Bild sieht man die Waltroper Brücke, dort wo der Waltroper Yachthafen liegt. Die beiden anderen Bilder zeigen die Umgebung an diesem ersten Teilstück des DHK.

Nach 1,5 Km Fahrt erreichten wir die Waltroper Brücke, über die die Münsterstraße von Datteln nach Waltrop verläuft. Vor der Brücke und vor dem Yachthafen Waltrop, der hinter der Brücke liegt, bogen wir nach rechts vom Leinpfad des DHK ab. Nun mussten wir um die Brücke und damit den Kanal zu überqueren, 570 Meter nach Süden, leicht bergan fahren. Dann erreichten wir die Münsterstraße im Bereich der Friedhofsstraße. Dort querten wir die Münsterstraße und fuhren dann zurück zur Kanalbrücke. Das waren wieder 530 Meter. Wir überquerten den DHK und fuhren noch 250 Meter weiter nach Norden und bogen dann nach rechts ab auf den Markfelder Weg. Dem folgten wir 1,7 Km in östlicher Richtung und erreichten dann den Weg im Löhken. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren nach Osten in die Dortmunder Rieselfelder. Nach 2,5 Km Fahrt erreichten wir die Borker Straße. Links lagen vorher die Rollrasenfelder der Firma Stimberg. Die waren zum Teil abgeerntet und wurden für die neue Saat vorbereitet. Wir fuhren zunächst nicht über die Borker Straße, sondern fuhren nach links auf einen Weg, der uns zu einer Gedenkstätte führen sollte.

Das erste Bild zeigt den Weg Im Löhken. Das zweite Bild das Umspannwerk links am Weg. Bild drei zeigt Wiesen rechts vom Weg. Das letzte Bild ist kurz vor der Borker Straße gemacht und zeigt ein abgeerntetes Rollrasenfeld. Im Hintergrund sieht man zwei Arbeiter die das Feld für die neue Saat vorbereiten.

Wir erreichten die Gedenkstätte, die schlicht gestaltet ist und aus 6 stehenden Balken besteht, in die Gesichter von Zwangsarbeiterinnen geschnitzt sind und dazu drei kleine Balken mit Gesichtern, die Kinderleichen symbolisieren und vor den stehenden Balken liegen.

Entbindungs- und Abtreibungslager für Zwangsarbeiterinnen aus Polen, Russland und der Ukraine

Vom April 1943 bis Mai 1945

In einem Waldstück in Holthausen mahnen Holzstelen an die toten Kinder von Ostarbeiterinnen. Im Entbindungs- und Abtreibungslager Holthausen ließen die Nationalsozialisten diesen Jungen und Mädchen kaum eine Chance zum Überleben.
Das Mahnmal in Waltrop, fotografiert vom „Schattenmann“

1944 arbeiten in Westfalen 95.000 ausländische Frauen unter Zwang. Sie schuften in den Rüstungsschmieden des Ruhrgebietes, in den Lampenstuben der Zechen, in münsterländischen Textilbetrieben, auf Bauernhöfen oder im Haushalt nazitreuer Familien. Sie sind jung, im Durchschnitt um die 20 Jahre und stammen aus Polen oder der Sowjetunion.

Das Leben der meisten Zwangsarbeiterinnen ist trist und fremdbestimmt. Nach zwölf Stunden Arbeit, pfercht man sie in Massenunterkünfte. Heimweh und Angst vor den nächtlichen Bomberangriffen plagen die Frauen. Wollen sie in die Öffentlichkeit, müssen sie die diskriminierenden Kennzeichen „Ost“ oder „P“ an der Kleidung tragen.

Die Nationalsozialisten sind nur an der Arbeitskraft der Zwangsarbeiterinnen interessiert, schwangere Frauen passen nicht ins Konzept. In Waltrop wird am Rande der Rieselfelder ein zentrales Entbindungslager für Polinnen und „Ostarbeiterinnen“ aus Westfalen eingerichtet. Mit einer Kapazität von 500 Personen ist es das größte seiner Art im Reich.
Zwangsarbeiterinnen bis zum fünften Monat der Schwangerschaft werden hier zur Abtreibung gezwungen. Die übrigen Schwangeren müssen bis zur Niederkunft auf den Feldern der „Gemüseanbaugenossenschaft Waltrop“ oder in einer angegliederten Nadelfabrik arbeiten.

Im Rassenwahn der Nationalsozialisten gelten die Kinder der Osteuropäer als minderwertig. Entsprechend schlecht sind Hygiene, Ausstattung und Versorgung im Lager. Viele der Säuglinge sterben.

Quelle: Route der Migration
So etwas darf nie wieder passieren in Deutschland. Leider ist der rechte Mob wieder im Vormarsch in Deutschland.
Wir verließen das Mahnmal und fuhren wieder an die Borker Straße. Wir überquerten sie und fuhren dann nach 130 Meter nach rechts in das Industriegebiet Im Wirrigen. Das durchfuhren wir 520 Meter bis kurz vor der Kanalböschung und bogen dann nach links ab. Nach 270 Meter und einem knackigen Anstieg erreichten wir die Industriestraße. Auf die fuhren wir nach rechts und dann über den Kanal. Ich war der festen Überzeugung, dass ich nach 210 Meter nach links abbiegen kann, über die Bahnlinie komme und dann zum Leinpfad des DHK komme. Das war aber nicht ganz so. Nach 210 Meter erreichten wir die Straße Zur Pannhütt, fuhren diese herunter, überquerten nach links fahrend die Bahnlinie über einen Bahnübergang und standen dann aber vor der Kanalböschung. Gott sei Dank gab es 70 Meter weiter nach links eine Treppe, die uns auf den Leinpfad brachte. Dort fuhren wir dann nach rechts weiter. Es ging am DHK weiter und wir näherten uns nach 2,18 Km der Schlossruine Wilbring. Dort bogen wir nach rechts vom Leinpfad ab. Wir wollten hinter der Schlossruine herfahren und dann in Richtung Tockhausen fahren.

Haus Wilbring

Das Haus Wilbring, auch Haus Wilbringen genannt, befindet sich in Waltrop im Kreis Recklinghausen. Die Gebäude auf der Vorburg sind bewohnt, das Haupthaus ist seit dem Ersten Weltkrieg eine Ruine.

   

Haus Wilbring, Mitte des 20. Jahrhunderts

Haus Wilbring, Hofeinfahrt, 1967

Haus Wilbring, Vorburg, 1967

Haus Wilbring von Westen, 1978

Haus Wilbring von Südosten, 1978

Beschreibung von links nach rechts

Die Vorburg befindet sich in Privatbesitz und wird landwirtschaftlich genutzt. Ebenso ist dort heute ein Reiterhof untergebracht. Der Zugang zur Ruine des Haupthauses ist wegen des fortgeschrittenen Verfalls der Bausubstanz weder empfehlenswert noch gestattet, jedoch werden beim Tag des offenen Denkmals regelmäßig Außenführungen angeboten.

Quelle: Text und Bilder Wikipedia

Unser Ziel war dann, nach dem wir hinter der Schlossruine herfuhren, die Halde Tockhausen. Wir fuhren parallel zum DHK. Etwa 860 Meter nach Osten. Dann lag die Halde vor uns. Wir bogen nach rechts ab und fuhren am Fuß der Halde weiter.

Halde Minister Achenbach IV – Halde Tockhausen

Nördlich des Geländes der Zeche Minister Achenbach mit dem Colani-Ufo wurde eine markante und herausragende Abraumhalde in geometrischer Kegelform angehäuft. Neben dem offiziellen Namen in Anlehnung an die benachbarten Schachtanlage IV ist der Berg vor allem unter der Bezeichnung Halde Tockhausen lokal bekannt. Tockhausen selbst ist eine sehr kleine Siedlung mit zwei Anwesen, ein Naherholungsgebiet mit Schwimmbad, Sportplätzen und eben dieser Halde an der Grenze zu Waltrop und unweit des Datteln-Hamm-Kanals. Vor der Halde befand sich hier offenbar die Lehmgrube einer Ziegelei, die mit dieser über eine Eisenbahn verbunden war. Die Grube wurde mit Bergematerial des Schachtes IV verfüllt und zur Halde. André Walter ist auf seiner Internetseite auf Spurensuche der Lehmbahn gegangen (siehe Linktipps ganz unten). Die Bergehalde hat eine Grundfläche von etwa 12 Hektar. Der höchste Punkt liegt auf feurigen 112 Metern über dem Meeresspiegel. Da das umgebende Gelände geneigt ist, schwankt die relative Höhe zwischen 37 und 56 Metern über der Umgebung. Damit überragt sie die Halde an der Schachtanlage I / II um wenige Meter.

Im Luftbild ist die Halde hinter dem LÜNTEC-Gelände mit dem hervorstechenden „Colani-Ei“ gut zu erkennen. Darin sind die Wege um die Halde und die bewachsenen Böschungen sichtbar.

Karte Halde Minister Achenbach

Erschlossen ist die Halde Tockhausen durch ein Wegenetz, das zum großen Teil über die Höhenschichten an den Böschungen und die alte Auffahrt verläuft. Auf dem Haldentop ist die Vegetation sehr dicht und Wege stark zugewachsen. Einerseits ist das Gelände damit sehr waldähnlich, andererseits gibt es daher normalerweise im Sommerhalbjahr kaum Möglichkeiten, die Umgebung von der Halde überblicken zu können. Einen Ansatz bildete eine private Initiative mit ehrenamtlicher Bürgerarbeit im Oktober 2010, durch die einige Sichtachsen freigeschnitten wurden und das Schnittholz in Feldhecken gestapelt wurde. Stellenweise reicht der Blick auf das Kraftwerk in Lünen, die Innenstadt Lünens sowie die Innenstadt Dortmunds. Zusätzlich bietet sich die kleine Halde gut zur Naherholung für Anwohner an und auch im Sommer wird ein Spaziergang in diesem Wald für eine angenehme Abkühlung sorgen.

Bänke gibt es auf der Halde leider keine, ein hölzerner Unterstand von 1990 wurde nur kurze Zeit nach seiner Errichtung ein Raub der Flammen.

Quelle:WWW.Halden.Ruhrgebiet&Ruhrgebiet-Industriekultur.de

Nach 400 Meter Fahrt an der Halde entlang, auf schlechtem Weg, erreichten wir den kleinen See, der ziemlich zugewachsen war und nicht zum Schwimmen einlud, da das Wasser nicht gut aussah.

Das erste Bild zeigt das Kohlekraftwerk Trianel, dass wir auf dem Weg zur Halde sehen konnten. Es liegt auf der anderen Kanalseite. Bild zwei zeigt einen Hof kurz vor der Halde. Das letzte Bild zeigt den See am Fuße der Halde.

Der See hat eine Länge von etwa 180 Meter und eine mittlere Breite von 40 Meter. Vom See aus fuhren wir dann noch 480 Meter an der Halde vorbei und erreichten dann die Heinrichstraße in Brambauer. Auf die fuhren wir nach links und erreichten dann das Gelände der ehemaligen Zeche Minister Achenbach. Auf dem Weg dorthin fuhren wir an einer Tennisanlage vorbei, die rechts am Weg liegt. Etwas weiter rechts der Halde liegt das Freibad von Brambauer.

Die Zeche Minister Achenbach in Lünen

Es ist ein ganz besonderes Bauwerk, das schon viele Menschen auf Abbildungen gesehen haben, aber kaum wissen, dass es in Lünen im Kreis Unna steht. Das sogenannte Colani-Ufo ist Teil des Technologiezentrums Lüntec auf dem Gelände einer ehemaligen Zeche im Vorort Brambauer. Zusammen mit den drei Halden der Zeche ist der eindrucksvolle Förderturm Teil dieses Artikels.

Lüntec auf dem Areal der Zeche Minister Achenbach IV und Colani-Ei

Auf dem Gelände der Schachtanlage IV der ehemaligen Zeche Minister Achenbach entstand ab 1995 das Technologiezentrum Lüntec unter Nutzung historischer und denkmalwerter Bausubstanz einiger Gebäude der Zeche. Markantestes Objekt ist das auf dem Fördergerüst aufgesetzte Ufo des Designers Luigi Colani, das anglizistisch offiziell als Lüntec-Tower bezeichnet wird. Das auch als Colani-Ufo oder vielleicht etwas respektloser auch Colani-Ei bekannte Objekt wird abends beleuchtet und ist daher vor allem bei Hobby-Fotografen ein beliebtes Fotomotiv. Sämtliche Gebäude des Technologiezentrums, auch das Ufo auf dem Förderturm über Schacht IV, haben heute Bürofunktion.

Lüntec Tower Schachtzeichen Lüntec-Tower

Zweimal der Lüntec Tower. Oben am Tage und darunter beleuchtet in der Nacht.

Quelle:WWW.Halden.Ruhrgebiet&Ruhrgebiet-Industriekultur.de

Wir fuhren von der Heinrichstraße nach links zum Cafe Lüntec. Dort wollten wir ein kaltes Getränk trinken. Das taten wir auch. Danach ging es weiter auf unserer Tour. Uns war bekannt, dass es zwischen den Schächten Minister Achenbach 4 und Achenbach 1/2 in früheren Zeiten, für den Transport der Kohle eine Seilbahn gab. Diesen Weg, den es immer noch gibt wollten wir fahren. Zwischen den zwei Wohnblocks, die zwischen Heinrichstraße und Stellenbachstraße stehen, beginnt die Seilbahntrasse. Dort fuhren wir nach links.

Seilbahn Minister Achenbach

Ab 1922 förderte Schacht 4 die ersten Kohlen für den Selbstverbrauch . Weil es keine untertägige Verbindung zum Schacht 1/2 gab , musste eine andere Lösung gefunden werden , um die Kohlen aus dem Ostfeld zum Schacht 1/2 zu transportieren. Man löste dieses Problem , indem man eine 2,2 Km lange Seilbahn bauen liess . Am 20.Mai 1921 wurde der Firma Pohlig in Köln der Auftrag für diese Seilbahn erteilt . Am 5.März 1923 ging die Seilbahn in Betrieb , und förderte die ersten Kohlen nach Schacht 1/2 . Diese Seilbahn wurde mitten durch den Ort Brambauer gebaut .Von Schacht 4 aus führte die Trasse hinter den Gärten der Zechenkolonie am alten Friedhof vorbei Richtung Waltroper Strasse . Dort überquerte die Seilbahn im Bereich der Wittekindschule ( der damaligen Auguste-Viktoria-Schule ) die Waltroper Strasse . Danach führte die Trasse über freies Feld bis hin zum Gasthof Fels . Dort befand sich eine Seilspannstation und eine Kurve , um die Seilbahn Richtung Schacht 1/2 zu führen.Am 4.und 9.April 1945 wurde die Seilbahn durch Artilleriebeschuss an mehreren Stellen schwer beschädigt . Die Seilbahn verlor allerdings ihre anfängliche Bedeutung im Jahre 1929 . In diesem Jahr wurde die Nasskohlenwäsche auf Schacht 4 in Betrieb genommen . Bis zur Stillegung von Schacht 4 im Jahr 1968 war die Seilbahn über 45 Jahre in Betrieb . Um 1968 gab es unter Tage eine Verbindung zwischen den Schächten 1/2 und 4 .Deshalb wurde die Kohle aus dem Ostfeld (Schacht 4 , Schacht 5/6 ) nun unter Tage mit Kohlenzüge transportiert . Die Seilbahn war überflüssig , und wurde demontiert . Heute erinnern nur noch wenige Hinweise an die Seilbahn . Ein Reparaturhäuschen existiert noch , die ehemalige Trasse kann als Spazierweg genutzt werden , und die Strasse „An der Seilbahn“ ist nach ihr benannt.

Plan ,auf dem man den 2.200 m langen Trassenverlauf zwischen den beiden Schachtanlagen erkennen kann (rot markiert).

Seilbahn der Zeche Minister Achenbach . Auf der rechten Seite fahren die Leerwagen zurück nach Schacht 4 , auf der linken Seite gleiten die vollen Kohlenwagen nach Schacht 1/2 .

Die Spannstation mit Kurve an der Mengeder Strasse , in der Nähe der Gaststätte Fels .

Die Schachtanlage 4 mit Seilbahn und Materialplatz .

Seilbahn an Schacht 1/2 .Die Seilbahn wird zwischen 2 Kühltürmen durchgeführt .

Detailaufnahme . Eine Gondel mit Kohlenwagen .

Quelle: Minister Achenbach .de  Bilder von TT-Willi

Die Relikte aus dem letzten Jahrhundert sind leider nicht mehr vorhanden. Aber den Weg gibt es noch und den fuhren wir.

Oben sieht man einen Ausschnitt aus Goggle Earth. Oben rechts sieht man die Halde Tockhausen. Darunter die ehemalige Zeche Minister Achenbach Schacht 4. Die grüne Linie ist die ehemalige Seilbahntrasse durch Brambauer. Unter links das Gelände der ehemaligen Zeche M. Achenbach Schacht 1/2 Am Ende der grünen Linie geht unsere Tour nach rechts weiter, die rote Linie. Vorbei an der Halde M. Achenbach  1/2.

Wir erreichten nach 1,1 Km Fahrt auf der Seilbahntrasse die Waltroper Straße. Die überquerten wir an der Elisabethschule und rechts davon die Herz Jesu Kirche von Lünen-Brambauer. Neben der schönen Grundschule geht die Seilbahntrasse weiter.

Oben das erste Bild zeigt noch ein Relikt von der Seilbahn. Im Hintergrund sieht man schon die Elisabeth Grundschule von Brambauer. Bild zwei zeigt die Herz Jesu Kirche und einen Teil der Schule. Im dritten Bild sieht man das schöne Schulgebäude und die Kirche im Hintergrund. Das letzte Bild zeigt wahrscheinlich noch ein Überrest der Seilbahn.

Von der Waltroper Straße aus waren es dann noch einmal 590 Meter zu fahren, dann macht die Seilbahntrasse eine fast 90° Kurve und führte dann auf das Gelände der ehemaligen Zeche M. Achenbach 1/2. Wir überquerten die Mengeder Straße. Es ging dann weiter nach Süden in das heutige Industriegebiet. 530 Meter  fuhren wir über große Betonplatten, über die früher die Seilbahn verlief.

Im ersten Bild sieht man die Betonplatten über die wir gefahren sind. Das zweite Bild zeigt den ehemaligen Standort des Kühlturm der Zeche M. Achenbach 1/2. Die Fundamente stehen dort noch.

Am Ende der Seilbahntrasse bogen wir nach rechts ab und fuhren dann in Richtung Halde Achenbach 1/2.

Halde Minister Achenbach I / II

Genau entgegengesetzt zur nordöstlich von Brambauer gelegenen Schachtanlage IV befand sich im Südwesten am anderen Ortsende die Schachtanlage I / II. Bergematerial von hier wurde auf die Halde Minister Achenbach I / II aufgehäuft, die in verschiedenen Quellen bedingt durch die parallel vorbeiführende Straße auch als Halde Elsa-Brändström-Straße (gerne auch mit a statt ä), alternativ auch nur Halde Achenbach oder Halde Minister Achenbach genannt wird.

Sie zieht sich im Gegensatz zur kegelförmigen Halde Tockhausen recht langgestreckt südlich der ehemaligen Schachtanlage I / II der Zeche Minister Achenbach westlich der Elsa-Brändström-Straße bis zur Autobahn A2 und zur Stadtgrenze von Lünen. Ihr höchster Punkt liegt in der Mitte des Höhenzugs auf 124 Metern über dem Meeresspiegel und damit 52 Meter über der Umgebung. Sie ist im Bezug auf die relative Höhe nur wenige Meter niedriger als die Geschwister-Halde am Colani-Ufo, jedoch flächenmäßig mit 27 ha deutlich größer.

Quelle: WWW.Halden.Ruhrgebiet&Ruhrgebiet-Industriekultur.de

Wir fuhren im unteren Bereich der Halde weiter nach Westen und gelangten ohne großen Übergang an die nächste Halde. Die Halde Groppenbruch. Die muss seid einiger Zeit für Radfahrer und Spaziergänger frei sein. Es sind Wege zum Plateau der Halde gemacht worden. Oben auf dem Plateau ist eine Steintreppe gebaut worden. Das Beste an der Halde ist aber, dass man nicht mehr die stark befahrene Straße Königsheide von Brambauer, in Richtung Drucksbrücke, an der Waffelfabrik Adolf Schmidt. Ist man oben auf der Halde, so kann man über einen Weg in Richtung Dortmund-Ems-Kanal herunterfahren. Von dort unterquert man die Drucksbrücke und biegt dann nach 170 Meter Fahrt nach rechts vom Leinpfad ab und fährt dann zur Brücke hoch und überquert den Kanal. So braucht man nur kurz auf der Straße fahren.

Die drei ersten Bilder sind am Fuße der Halde Achenbach 1/2 während der Fahrt entstanden. Danach die Bilder sind entstanden während der Auffahrt zum Plateau der Halde Groppenbruch und dann dort oben habe ich meine Großen fotografiert und die Gegend um der Halde herum. Von dort kann man einige Landmarken sehen. Kraftwerk Datteln 4, Trianel Kohlekraftwerk Lünen. Das letzte Bild dann zeigt Willi während der Abfahrt.

Hier noch ein Bild von Wedi, einem Biker, der mit seiner Drohne ganz viele Bilder von der Halde Groppenbruch gemacht hat. So sah es noch vor einem Jahr aus.

Hier sein Kommentar: Wedi

Die Halde Groppenbruch war lange Zeit nicht gut befahrbar mit dem Bike. Das hat sich geändert. Die Halde wird zum Fahrradparadies. Gut befahrbare Straßen bis zur Spitze. Einfach klasse. Mein absolutes neues Highlight in dieser Region. Viel Spaß beim Befahren wünscht euer Wedi. Werde die Bilder dem Fortschritt anpassen. Soll ca. 2 Monate bis zur Fertigstellung dauern (Anfang war Sept.2018).

Quelle: Komoot

Vom Plateau bis zum Kanal herunter fuhren wir dann 750 Meter, fuhren dann wie oben schon beschrieben auf die Brücke. Die überquerten wir und fuhren dann nach rechts herunter auf den Hof der Waffelfabrik Schmidt. Dort machten wir eine kleine Kaffeepause mit frischen warmen Waffeln. Die ließen wir uns schmecken und dann ging es weiter. Vom Hof aus fuhren wir nach rechts auf die Groppenbrucher Straße. Auf der fuhren wir 600 Meter bis kurz vor der Emscheralleeunterführung. Dort bogen wir nach links ab und fuhren dann zur Emscherallee hoch. Parallel zu dieser fuhren wir 330 Meter nach Norden und überquerten dann die Emscherallee. Nun ging es auf der Straße Im Dicken Dören weiter. Der führte uns zunächst in Richtung Westen, machte dann aber einen 90° Knick nach Norden und führte uns auf den DEK zu. Nach etwa 560 Meter macht der Weg dann vor dem Kanal wieder einen Knick, jetzt aber nach links. Nun fuhren wir unterhalb der Kanalböschung 720 Meter, parallel zum Kanal. Danach führte uns der Weg wieder vom Kanal weg in Richtung Westen.

Die ersten beiden Bilder habe ich auf der Straße Groppenbruch gemacht. Die zeigen alte Fachwerkhäuser rechts an der Straße. Links sieht man neuere Häuser. Bild drei zeigt die Auffahrt neben der Emscherallee. das letzte Bild entstand schon Im Dicken Dören.

Dann kamen wir nach 290 Meter Fahrt  an die Schultenstraße, die nach rechts verlief. Dort fuhren wir nach rechts. Nach 40 Meter stand dort links am Weg die

St. Laurentius-Kapelle in Leveringhausen. Älteste Kirche im Kreis Recklinghausen.

Die Sankt-Laurentius-Kapelle ist eine Kapelle an der Schultenstraße in Waltrop. Sie steht dicht südlich vom Dortmund-Ems-Kanal im Ortsteil Leveringhausen.

Die Kapelle stammt ursprünglich aus dem frühen Mittelalter, aus einer Zeit um 1070, in der das Gebiet zwischen Emscher und Lippe besiedelt wurde und das Landgut Leveringhausen entstanden ist. 1343 wurde die Kapelle erstmals urkundlich erwähnt. Der frühe rechteckige Kirchenraum wurde später durch einen ebenfalls rechteckigen Chor ergänzt. Der heutige Turm an der Westseite kam erst 1886 als Ersatz für seinen baufälligen Vorgänger dazu.

Das Gebäude im gotischen Stil ist vorwiegend aus Feldsteinen gemauert, nur im Bereich von Einfassungen der Fenster- und Türöffnungen sind Werksteine verbaut. Der Innenraum hat eine flache, verputzte Holzbalkendecke. Der Chor ist mit einem Kreuzrippengewölbe abgeschlossen.

Im Chor steht der Altar, ein graugelber Steinblock, vorn mit einem Kranz aus eingelegtem gelb-rot-braunen Mosaik. Auf diesem Altartisch steht ein im barocken Stil geschnitzter Altaraufsatz mit einer Büste des Heiligen Laurentius in der Mitte. An der südlichen Wand ist eine zugemauerte Fensternische. Dort war ursprünglich ein Leprösenfenster, also ein Fenster, durch das Leprakranke während der Messe von draußen einen Blick auf Priester und Altar hatten und so am Gottesdienst teilnehmen konnten, ohne sich unter die Gläubigen im Kirchenraum zu mischen, was wegen der Ansteckungsgefahr für die übrigen Teilnehmer unerwünscht war. Eine weitere Nische rechts daneben mit einem Ablauf nach außen ermöglichte die Handwaschung. Der Kirchenraum hat am westlichen Ende eine hölzerne Orgelempore über die ganze Breite des Raumes, darauf eine kleine Orgel. Das Kirchengestühl stammt aus der Krankenhauskapelle in Waltrop. Der ganze Raum ist hell durch den weißen Anstrich und mehrere Fenster in unterschiedlicher Breite, Höhe und Anordnung mit geometrisch einfacher teils farbiger Bleiverglasung. Dazu kommen moderne elektrische Leuchten.

Innenraum

Neben dem geschnitzten farbigen Altar gibt es noch zwei Statuen an der Wand mit der Öffnung zum Chor: links eine geschnitzte farbige Madonna mit Kind und rechts eine ebenfalls geschnitzte farbige Statue, den Heiligen Laurentius mit seinen Attributen, einem eisernen Rost und einem Palmzweig darstellend. Zwischen der Laurentiusstatue und dem Altarraum ist in Sockelhöhe der Figur eine mit einem Gitter verschlossenen Nische eingelassen, in der eine Monstranz mit einer Reliquie des Heiligen steht.

Als Sakristei dient der Eingangsraum unter dem Turm, der von der Außentür und einer neu aus altem Holz angefertigten Tür abgeteilt wird. Hier gibt es eine eiserne Treppe, die über zwei Etagen mit Leitern in die Höhe des Dachstuhls und der Glockenebene im Turm führt. Die Glocken hängen in einem hölzernen Glockenstuhl und werden über zwei Seile, die bis in die Sakristei herunter hängen, manuell geläutet. Die kleinere und ältere Glocke stammt wohl aus dem 11. Jahrhundert und ist völlig schmucklos, was ihre Datierung erschwert. Die größere ist von 1518 mit einem Schmuckprogramm und einer Inschrift versehen und wurde in Dortmund gegossen. Beide Glocken haben die Metallsammlungen in den Kriegszeiten überstanden. Die Inschrift in der neueren Glocke lautet: „Maria heite ich, den Doden luden ich, den Donner verdriuwe ich, dei mi hört der beden sich (Maria heiße ich, den Toten läute ich, den Donner vertreibe ich, der mich hört der bete)“.

Nische mit Reliquienmonstranz, Figur des Heiligen Laurentius

Südlich vor der Kirche steht frei ein Kreuz aus Spurlatten, die aus einem inzwischen geschlossenen Bergwerk in der Nähe stammen. Die Kapelle war im Dezember 2016 Denkmal des Monats des LWL (= Landschaftsverband Westfalen-Lippe). Die Kapelle steht auf der Denkmalliste von Waltrop (seit 3. November 1986) mit der Nummer 17. Das Männerwerk der Gemeinde Sankt Peter in Waltrop betreut die Kapelle technisch. Sie wird gerne für Hochzeiten genutzt.

Kreuz aus Spurlatten

Quelle: Wikipedia

Leider war die Kapelle abgeschlossen und so machten wir nur eine kurze Trinkpause links der Kapelle, dort wo uns ein Haus und Sträucher Schatten spendeten. Es war sehr warm geworden im laufe des Tages. Und so kam uns der Schatten recht gelegen.

Im Bild sieht man die Kapelle, die wohl von Außen renoviert wurde. Das Dach wurde neu gedeckt und die Außenwände weiß gestrichen.

Wir mussten dann weiter und fuhren wieder zurück auf Im Dicken Dören, der nun zu Ende war und vom Kapellenweg abgelöst wurde. Wir fuhren also nach rechts weiter. Es ging  1,4 Km nach Westen und zur Ickerner Straße. Dort fuhren wir 50 Meter nach links und überquerten sie dann. Links der Straße Am Rapensweg, liegt wieder eine Halde. Die Halde Ickern, eher eine flache Halde, mit einer Besonderheit. Im Kulturzentrum Agora ist ein Amphitheater gebaut worden, dass wir schon öfters besucht haben, um dort einen Kaffee zu trinken. Am Montag fuhren wir aber an allem vorbei bis zur Lohburger Straße. Auf die bogen wir dann nach rechts ab und fuhren die 1,2 Km hinauf zum  Dortmund-Ems-Kanal. Dort bogen wir dann nach links auf den Leinpfad ab und fuhren in Richtung Schiffshebewerk Henrichenburg. Nach einem Km Fahrt erreichten wir die Spitze der Hebewerksinsel. Nach weiteren 370 Meter erreichten wir die Fußgängerbrücke am Oberwasser des alten Hebewerks. Über die fuhren wir auf das Gelände. Dort machten wir eine Pause.

Die ersten 7 Bilder zeigen unsere Anfahrt auf das Hebewerk. Das achte Bild zeigt die Überfahrt über die Fußgängerbrücke am Oberwasser des alten Hebewerks. Danach die Bilder sind während unserer Pause entstanden.

Unten sieht man die Hebewerkinsel.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
2 Unterwasser mit Motorgüterschiff „Franz Christian“ (Bj.1929) und Abfahrstelle Ausflugsschiffschiff „Henrichenburg“
3 Historische Siedlung für Angestellte des Hebewerks
4 Ehem. Betriebsstellenleiter-Haus
Oberwasser mit Sammlung historischer Schiffe, Hellinganlage zur Schiffsreparatur und historischer Hubbrücke
6 Alte Schachtschleuse
Nachtanleger der FGS HENRICHENBURG
8 Ev. Schifferkirche „Friedenskirche“
9 Ausstellung „Wasserstraßen und Schifffahrt“
10 Neue Schleuse
11 Neues Hebewerk
12 Siedlung am neuen Hebewerk

Quelle: Hebewerk Henrichenburg

Henrichenburg
Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg war seinerzeit das größte und spektakulärste Bauwerk im Verlauf des Dortmund-Ems-Kanals. Es wurde 1899 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Nach seiner Stilllegung und der Restaurierung wurde das heutige LWL-Industriemuseum 1992 für die Öffentlichkeit zugänglich.
1995 wurde das Hebewerk mit dem Europäischen Museumspreis ausgezeichnet.
Zum Museum gehören neben dem Schiffshebewerk das ehemalige Kessel und Maschinenhaus sowie eine einzigartige Sammlung schwimmender Arbeitsgeräte und historischer Schiffe. Das Museum gewährt nicht nur Einblicke in die Technik, sondern auch die in die Geschichte der Binnenschifffahrt und den oft mühsamen Alltag der Binnenschiffer mit ihren Familien an Bord. Käpt’n Henri, eine liebevoll gezeichnete Comicfigur führt Kinder und Jugendliche, und sicher auch viele Erwachsene in einem eigenen Rundgang durchs Museum und lädt zum Mitmachen und ausprobieren ein.

Wir machten uns wieder auf den Weg. Vom Oberwasser der alten Schachtschleuse fuhren wir 330 Meter, vorbei an den alten Sparbecken der ehemaligen Schachtschleuse, bis zur Provinzialstraße. Dort fuhren wir nach links.

Im Bild sieht man die Sparbecken der Schachtschleuse, die dahinter steht.

Schachtschleuse Henrichenburg

Die Schachtschleuse Henrichenburg diente als Ersatzbauwerk für das Schiffshebewerk. Sie hatte eine Länge von 95 Metern bei einer Breite von 10 Metern. Rechts und Links waren Sparbecken angeordnet. Darin wurde bei der Talschleusung 70% der Wassermenge gespeichert, die dann bei der Bergschleusung wiederverwendet wurde. Nach in Betriebnahme der neuen Schleuse Henrichenburg, wurde die Schachtschleuse als Industriedenkmal erhalten.

Blick vom Oberhaupt zum Unterhaupt. Teile des Drempels sind erhalten sowie Links und Rechts die Nieschen für das Klapptor

Fünf der Ursprünglich Zehn Sparbecken sind noch erhalten.

Quelle: Binnenschifferforum

Wir fuhren über die Provinzialstraße in Richtung der Brücke über den Rhein-Herne-Kanal. Dabei kamen wir an dem Lokal Papachristo vorbei. Friedel meinte gesehen zu haben, dass dort auf war. Die haben einen schönen Biergarten. Wir waren aber schon vorbei und über die Brücke gefahren. Dann entschieden wir uns doch zu Papachristo einzukehren, anstatt wie geplant in der Burger Farm an der Wittener Straße. Willi entschied für sich, erfahre jetzt nach Hause und trinke dort einen Kaffee im Garten. Das tat er dann auch, nach dem wir ihn verabschiedet hatten. Natz, Friedel und ich kehrten wieder um und kehrten bei Papachristo ein. Im Biergarten gab es einen Schattenplatz. Wir bestellten drei kalte alkoholfreie Weizenbier und drei Kinderteller. Die waren so gut gefüllt mit Gyros und Pommes und ein kleiner Salat war auch noch dabei, dass ich das gar nicht aufessen konnte.

Dann wollten aber auch wir nach Hause. Die Hitze hatte uns geschlaucht.

 Auf diesem Bild sieht man noch die Friedenskirche am Schiffshebewerk.

Wir fuhren zur Wittener Straße, überquerten die und fuhren nach links. Nach 250 Meter bogen wir dann nach rechts ab, auf die Straße An der Linde. Nach 720 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts auf die Straße Zu den Höfen ab. Dort überquerten wir noch die Bahnlinie Hamm- Oberhausen über einen kleinen Bahnübergang. Nach 900 Meter Fahrt erreichten wir dann die Dortmunder Straße in Meckinghoven, überquerten die und bogen dann nach links auf die Klosterstraße ein. Vorbei am Kloster Meckinghoven fuhren wir links rechts bis zum Neuer Weg. Den überquerten wir und fuhren auf die Dahlstraße. Der folgten wir bis zum Meckinghover Weg. Dort bogen wir nach rechts ab. Nach 1 Km Fahrt erreichten wir die Böckenheckstraße und bogen dort nach rechts.

Oben die letzten Bilder unserer Tour.

Wir fuhren die Böckenheckstraße herunter bis zu Zechenstraße, dort nach rechts bis zur Hedwigstraße, auf die wir nach links abbogen. Danach ging es nach rechts zum Dümmerbach, den wir überquerten. Nach 280 Meter bogen wir vom Dümmerbach nach rechts ab und fuhren über die Straße Im Busch bis zur Theiheide Friedel war zu Hause. Natz und ich fuhren zusammen in den Hötting. Es war geschafft.

Männer wir sind bei heißem Wetter 45 Km gefahren und haben einiges neues gesehen und erkundet.

Es war wie immer schön mit euch

Opaju

 

 

 

 

 

Fahrradtour 08.07.2019(Über den Preußenhafen nach Lanstrop, Grevel, über Lünen nach Hause)

Ich hatte für den 8.7.2019 eine Tour zu den Nordöstlichen Vororten von Dortmund geplant. Lanstrop und Grevel, sowie Derne wollte ich anfahren. Zunächst sollte es zum Preußenhafen in Lünen gehen. Dort wollte ich ein Stück auf der ehemaligen Gneisenautrasse fahren und dann nach links weg in Richtung Lanstroper See fahren. Von dort in Richtung Grevel und dann nach Derne. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen und dann über die Gneisenautrasse zurückfahren. Über Lünen und Alstedde sollte es dann nach Hause gehen.

Ich teilte das Natz, Friedel und Willi mit. Willi konnte nicht mitfahren, war am Montag verhindert. Natz und Friedel stimmten zu. Friedel wollte sich die Strecke auch noch einmal anschauen.

Treffen war beim Natz. Das Wetter war nicht so toll, es war recht frisch um 10 Uhr. Ich hatte Gott sei Dank auf meine Frau gehört und hatte meine Windjacke mitgenommen. Die zog ich schon an, als ich beim Natz angekommen war. Nur meine dünne Weste war mir zu kalt, obwohl ich einen Pullover mit langem Arm an hatte. Natz hatte ebenfalls seine Windjacke an. Friedel kam mit kurzer Hose und zog schon seine Jacke aus, da er schwitzte. Wir erreichten den ganzen Tag maximal 17°. Ich muss sagen, mir war den ganzen Tag kalt.

Wir fuhren los. Es ging von der Höttingstraße in Richtung Hafenbrücke. Wir überquerten den Dortmund-Ems-Kanal und fuhren über die Markfelder Straße in die Rieselfelder. Nach einigen 100 Metern erreichte uns eine Wolke, die über uns abregnete. Wir verließen den Radweg und überquerten die Markfelder Straße. Dort stand ein kleiner Unterstand, für die Schulkinder. Dort stellten wir uns kurz unter und warteten bis der Schauer zu Ende war.

Die drei ersten Bilder sind auf der Markfelder Straße entstanden und zeigen die dunklen Wolken über uns. Das vierte Bild ist aus dem Unterstand fotografiert. Das letzte Foto zeigt die schwarze Wolke, die uns mit Regen erwischt hatte.

Es hörte auf zu Regnen und wir fuhren weiter. Nach 5,6 Km, von der Kanalbrücke aus gemessen, überquerten wir dann wieder die Markfelder Straße und fuhren auf den Gartenbaubetrieb Grutsch zu. Den erreichten wir und fuhren über das Betriebsgelände. Danach ging es nach rechts weiter, vorbei an den Gewächshäusern und Blumenfelder der Firma.

FAMILIENBETRIEB MIT HERZ

Kulturvielfalt am Lippestrand

Der Sommerschnitt kann auch Leidenschaft sein. Das zeigt sich deutlich bei Grutsch in Waltrop. Hier findet sich auf über 40 Hektar alles, was das Floristenherz begehrt, tatsächlich von A bis Z.

Am Anfang steht Achillea millefolium, am Ende Zinnia elegans. Dazwischen liegen über 100 Arten, Sorten und Farben zum Schnitt. Das reicht von den frühen Frühlingsblühern wie Bergenia, Campanula, Alchemilla, Bartnelken über Mohn, Calendula, Kornblumen und Sonnenblumen bis zum späten Herbst mit Dahlien, Phlox, Solidaster oder Silberblatt. Darunter sind vor allem Blütenpflanzen in allen Farben, Schattierungen und Nuancen. Zu finden sind auch Kräuter in vielen Duftvariationen mit Origanum und Minze, Gräser in jeder Höhe und Schnittgrün für jede Jahreszeit. Seit 1982 beackert der Familienbetrieb Grutsch die sandigen Flussauen am Rande der Lippe in Waltrop.

Diese Spezialisten sind das Ehepaar Hans und Elisabeth Grutsch sowie Sohn Martin und seine Frau Barbara.

Seit über 30 Jahren verkaufen wir unsere Blumen über den Großmarkt in Dortmund. Mittlerweile gelangen sie aber auch in die ganze Welt, insbesondere aber nach Europa, beispielsweise nach Deutschland, Holland, Österreich oder in die Schweiz.

Quelle: Website der Firma

Die Bilder oben zeigen unseren Weg über das Firmengelände der Firma Grutsch.

Wir erreichten die Borker Straße und überquerten sie. Danach fuhren wir noch 1,8 Km durch die Rieselfelder und erreichten dann das Gut Nierhof. Wir bogen nach rechts auf den Hof, des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes.

Das erste Bild ist nach der Überquerung der Borker Straße entstanden und zeigt einen stattlichen Bullen auf der Wiese. danach das Bild zeigt einen Hof mit Pferdewiese, auf der auch ein Storchennest steht, das aber noch nicht besetzt ist. Im nächsten Bild fährt Natz gerade an einem Frosch vorbei, der vor spielenden Kindern warnt. Im vierten Bild fahren wir schon an der Gänsewiese des Gut Nierhof vorbei. Das folgende Bild zeigt dann eine Frau, die wohl die Gänse Füttert. Die folgenden Bilder zeigen das Gut Nierhof.

Wir erreichten dann nach 470 Meter Fahrt vom Gut aus, die Oberlipper Straße und bogen nach links ab. Dann erreichten wir den Datteln-Hamm-Kanal. Den überquerten wir und fuhren anschließend noch 150 Meter weiter auf der Oberlipper Straße und bogen dann nach links ab. Wir fuhren über einen schlechten Weg zum Leinpfad des DHK. Den erreichten wir nach 330 Meter, kurz hinter der Wilbringer Bahnbrücke. Noch einmal 350 Meter weiter erreichten wir dann Schlossruine Wilbring.

Das erste Bild zeigt den DHK. Bild zwei zeigt die Kanalbrücke Oberlipper Straße bei Kanalkilometer 7,289. Im Hintergrund sieht man die Bahnbrücke Wilbring und das Lüner Kohlekraftwerk der Firma Trianel. Im dritten Bild sieht man die Zufahrt zum Leinpfad des DHK. Im Hintergrund qualmt das Kraftwerk. Das folgende Bild zeigt natz auf dem Leinpfad in Richtung Kraftwerk und der Schlossruine Wilbring fahren. Im nächsten Bild sieht man die Nebengebäude von Schloss Wilbring und zwei Pferde sowie einen Hund mit Ball im Maul. Im letzten Bild sieht man einen Kamin der auf der anderen Kanalseite steht.

Wir machten eine kurze Trinkpause vor der Schlossruine und fuhren dann weiter. Links, auf der anderen Kanalseite liegt das Kohlekraftwerk Trianel. Dort im Kohlehafen liegen eigentlich immer Schiffe, die Ihre Ladung abladen. Das Zweite, stillgelegte Kraftwerk, liegt etwas weiter vom Kanal weg, in Lippholthausen direkt an der Lippe. Das sieht man aber auch vom Kanal aus.

Im ersten Bild sieht man das qualmende Kraftwerk und ein Schiff auf dem Kanal. Im zweiten Bild sieht man den Kohlehafen des Kraftwerks. Im dritten Bild sieht man dann das stillgelegte Steagkraftwerk an der Lippe. Bild vier zeigt Natz und Friedel in Richtung Lüner Hafen fahren.

Vom Steagkraftwerk bis zum Lüner Stadthafen waren es ca. 2 Km zu fahren. Dort ist eigentlich immer eine Betriebsamkeit zu sehen. Die großen Hafenkräne verladen unterschiedliche Materialien in die Güterwagen, die auf den Schienen der Hafenbahn fahren. Am Ende des Stadthafens stehen große Tanks. Wir fuhren weiter und erreichten dann nach etwa 1,8 Km Fahrt den Preußenhafen. Wir fuhren nach rechts in das Hafengelände. Vorbei an dem alten Mohr-Kran von 1962 erreichten wir dann den Kiosk am Wasserrastplatz Preußenhafen. Dort stehen Tische und Stühle. Wir setzten uns an einen Tisch und ich holte unsere Fleischwurst aus der Satteltasche und ließen uns diese schmecken. Am Nebentisch saßen vier Frauen, die auch mit ihren Rädern unterwegs waren. Alle hatten Packtaschen dabei und es sah aus als seien sie auf großer Fahrt. Ich fragte sie wo hin es gehe. Sie seien aus Bremen mit dem Zug angereist. In Duisburg begann dann ihre Tour. Die Route der Industriekultur. Am Montag waren sie von Werne an der Lippe gestartet und wollten noch bis nach Gelsenkirchen. Wir wünschten gute Fahrt und machten uns wieder auf den Weg.

Im ersten Bild erreichen wir den Lüner Stadthafen mit seinen großen Hafenkränen. das zweite Bild zeigt einen Kran der gerade ein Frachtschiff belädt. Im dritten Bild legen sich Natz und Friedel in die Kurve. Im nächsten Bild sieht man die Hafenbahn, die bereit steht zum beladen. Das Bild danach zeigt ein Kohlelager und dann die großen Tanks am Ende des Hafengebiet. Das nächste Bild zeigt die neue Brücke an der Bergstraße. Danach das Bild zeigt uns bei der Abfahrt von der Gahmener Brücke. dann sieht man Natz, der die Brücke an der Bebelstraße unterfährt und dann nach rechts in den Preußenhafen einfährt. Im viertletzten Bild sieht man den alten Mohr-Kran von 1962. Danach das Bild zeigt zwei Schiffe die am Anlieger des Rastplatzes ankern. Im vorletzten- und letzten Bild sieht man ein „Blumenschiff“. Der Name des Schiffes war Chaos und so sah es auch aus auf dem Schiff.

Preußenhafen

Der Preußenhafen ist ein 1924/1925 erbauter und im Herbst 1925 in Betrieb genommener Hafen am Datteln-Hamm-Kanal (Kanal-km 14,16 – 14,34) in Lünen-Süd (Gemarkung Horstmar).

Ursprünglich diente er als Umschlagplatz für die Zechen Preußen in Horstmarund der Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne. 1925 begann seine Hoch-Zeit als Kohleumschlagplatz, Mitte der 1960er Jahre wurde der Hafen auf die heutigen Ausmaße erweitert. Ab Ende der 1980er Jahre verlor er durch die Zechenschließungen an Bedeutung. Auf der ehemaligen Zechenanschlussbahn existiert heute der Rad- und Wanderweg „Gneisenau-Trasse“, der an der Preußenhalde, an der anderen Seite der Bahnstrecke, vorbei bis nach Derne führt.[1]

Heute wird er intensiv touristisch genutzt durch die Nähe zum Seepark Lünenund zum Horstmarer See, für Motor- und Freizeitboote und als Wasserwanderrastplatz sowie als Anleger für das Fahrgastschiff „Santa Monika“ und als Museum.

Als Landmarke steht der von der Mannheimer Maschinenfabrik Mohr & Federhaff AG im Jahr 1962 gebaute Vollportal-Wippdrehkran, kurz „Mohr-Kran“ genannt, auf der Uferpromenade. Der sehr flexibel auch für zwei Frachtschiffe gleichzeitig einsetzbare Kran ist ein wichtiges Symbol für die von 1964 an stetig steigende Umschlagkapazität. Neben dem „Wahrschauplatz“ an der Eisenbahnbrücke und dem „Platz unter Bäumen“ am Hafenhaus ist der Kran auch ein Teil der Lichtinszenierungen des Hafens, er markiert das Portal des Preußenhafens.

Im Juli 2008 fand der erste Familientag am Wasserwanderrastplatz statt, er wird jährlich wiederholt.

Quelle:Wikipedia

Vom Kiosk aus fuhren wir auf den Rad- und Fußweg der ehemaligen Zechenbahn, die von Dortmund Derne aus, bis zum Preußenhafen verläuft. Auf der wollten wir ein Stück fahren und dann nach links in Richtung Lanstroper See fahren. Wir fuhren dann 1 Km auf der Trasse und bogen dann nach links auf die Jägerstraße ab. Über die fuhren wir ein Stück durch Lünen Süd. Dann bogen wir noch einmal nach links ab auf die Lutherstraße. Die führte uns dann etwa 800 Meter bis zur Derner Straße. Dort bogen wir kurz nach links ab um dann gleich wieder nach rechts auf die Niersteheide abzubiegen. Auf der fuhren wir 280 Meter und bogen dann nach rechts ab. Noch einmal 90 Meter weiter unterquerten wir dann die A 2 und fuhren dann auf dem Nierstefeldweg nach links auf die Deponie Lanstrop zu. Die wird von der Doga, der Dortmunder Gesellschaft für Abfall betrieben. Wir fuhren unterhalb der Deponie einen Rechtsbogen von etwa 640 Meter. Dann hätten wir uns bald auf die A 2 verirrt, da mir mein Navi dort nach links anzeigte, wir aber nach rechts auf einem kleinen Pättchen nach rechts fahren mussten. Friedel hatte das Gott sei Dank gemerkt. Wir erreichten nach 310 Meter die Straße Friedrichshagen und bogen dort nach links ab. Nach 890 Meter Fahrt bogen wir dann nach links ab zum Lanstroper See.

Naturschutzgebiet Lanstroper See

Das Naturschutzgebiet Lanstroper See liegt auf Dortmunder Gebiet im Stadtbezirk Scharnhorst, im Stadtteil Lanstrop. Das Naturschutzgebiet umfasst 74,2 Hektar und wurde am 30. November 1990 im LandschaftsplanDortmund-Nord und auch in der ersten Änderung zum Landschaftsplan Dortmund-Nord am 2. September 2005 festgesetzt.

Innerhalb des Naturschutzgebiets liegen neben dem namengebenden Landstroper See weitere Stillgewässer sowie Wald- und Grünlandflächen.

Beschreibung

Der Lanstroper See entstand um 1963 durch eine Bergsenkung, die den Grundwasserspiegel erreichte und somit dafür sorgte, dass dieses Gebiet dauerhaft überflutet wurde. Der knapp acht Hektar große See ist an seiner tiefsten Stelle knapp fünf Meter tief. Umsäumt ist der See von einem schmalen Röhricht– und Schilfgürtel, in dem auch BinsenIgelkolbenWeidenröschen und Brennnesseln wachsen. Nördlich des Sees ist ein Wald- und Gebüschstreifen gewachsen, der Lebensraum für den gefährdeten kleinen Wasserfrosch, den Grasfrosch und die Erdkröte bietet.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Naturschutzgebietes ist der westlich des Sees gelegene Hienbergwald. Der Hienberg grenzt an die neue Dortmunder Mülldeponie „Nord-Ost“. Dieser Laubwald, bestehend aus BucheStieleicheHainbuche und Pappel, bietet zusammen mit dem See Lebensraum und Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten, darunter KleinspechtPirol und Habicht im Hienberg und HaubentaucherKormoran und Graureiher. Letztere leben vor allem von den im See lebenden Fischarten wie KarpfenBarschAalHecht und Bitterling. Auch der einzige in Dortmund nachgewiesene Bestand der Ringelnatter kommt am Lanstroper See vor.

Beide Biotopzonen werden durch GrünlandHecken, Kleingewässer und Kleingehölze getrennt und auch gleichzeitig verbunden. An gleicher Stelle verlief ursprünglich die Straße Friedrichshagen, die durch die Entstehung des Sees verlegt werden musste. Die Westseite des Sees kann zu einem Drittel auf einem Lehrpfad begangen werden. Auf dort angebrachten Informationstafeln wird über das Naturschutzgebiet und die reichhaltigen Vogelvorkommen informiert.

Lanstroper See Panorama.jpg
Quelle:Wikipedia
Dort am Lanstroper See machten wir eine Kurze Pause und genossen die Natur. Danach fuhren wir an die Südspitze des Sees und von dort aus an die Dreihausenstraße, überquerten sie und fuhren dann nach rechts den Berg hinauf. Auf 140 Meter mussten wir schon 6 Höhenmeter über überwinden. Dann fuhren wir nach rechts von der Hauptstraße weg, auf einen Weg, der uns wieder einmal alles abverlangte. Auf 640 Meter mussten wir 20 Höhenmeter überwinden. Dann hatten wir das Landstroper Ei erreicht.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg über die Zechenbahntrasse, dann an der Lanstroper Deponie vorbei zum Lanstroper See und weiter hinauf zum Lanstroper Ei.

Lanstroper Ei

Das Lanstroper Ei ist ein Wasserturm mit stählernem K-Fachwerk und einem StahlBehälter, seit 1981 bereits als Wasserturm ohne Füllung und außer Betrieb.

Dieser Turm steht weithin sichtbar auf einer Anhöhe südlich der Autobahn A 2 im Dortmunder Nordosten, im Ortsteil Lanstrop. Der Spitzname leitet sich aus diesem Standort und der Form des Stahlbehälters her, obwohl der Turm genau genommen im Stadtteil Grevel steht und der Behälter auch im eigentlichen Sinne nicht eiförmig ist.

Bauweise

Die Konstruktion des auf einem Gerüst stehenden Behälters mit den am Rand verstärkten Wänden wird nach seinem Konstrukteur, dem Bauingenieur Professor Georg Barkhausen von der Technischen Hochschule Hannover, auch Barkhausen-Behälter genannt.[1] Dieser Wasserbehältertyp mit halbkugelförmigem Boden (bei der Bauart Klönne durch eine halbkugelförmige Abdeckung zur Kugel ergänzt, in diesem Fall durch ein dazwischen eingefügtes Zylindersegment verlängert) wurde bereits 1898 entwickelt und war vor allem nach der Jahrhundertwende weit verbreitet.

Geschichte

Die Dortmunder Stahlbaufirma Aug. Klönne baute den Wasserturm zwischen 1904 und 1905 im Auftrag der Gas- und Wasserwerke der Stadt Unna. Durch den hohen Wasserverbrauch der umliegenden Zechen GneisenauPreußenScharnhorst und Minister Achenbach konnte die Wasserversorgung ohne einen solchen Hochbehälter nicht mehr sichergestellt werden. Außerdem diente er der Wasserversorgung der Dortmunder Stadtteile Derne, Lanstrop, Mengede sowie des LünerStadtteils Brambauer.[1]

Das Bauwerk ist 14 m breit, inklusive Gerüst 55,5 m hoch und wiegt 180 Tonnen.[2] Sein Fassungsvermögen beträgt 2000 m3.[1]

1981 wurde der Betrieb als Wasserturm eingestellt, seit 1985 ist der Turm als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.[3] Denn das Lanstroper Ei ist der letzte verbliebene Barkhausen-Behälter im Ruhrgebiet. Schon 1965 hatten Bernd und Hilla Becher ihn als Zeugnis der Industriearchitekturfotografisch dokumentiert.[1] Von verschiedenen Besitzern geplante Umbauten zu Wohn- oder Gewerbezwecken konnten nicht durchgeführt werden, sodass auch eine grundlegende Restaurierung des Gebäudes lange Zeit unterblieb. Seit 1997 bemüht sich ein Verein um die Erhaltung des Bauwerks.

Das Lanstroper Ei ist auch Landmarke in verschiedenen Kriminalromanen, die mit Ruhrgebiets-Flair im Grafit-Verlag erschienen.

Umbaupläne

2007 kaufte die Stadt Dortmund das Bauwerk.[1] Nach Auskunft des Fördervereins Lanstroper Ei und des städtischen Liegenschaftsamtes vom 7. März 2012 liegen Umbaupläne vor, wonach das Lanstroper Ei zusätzlich zu den erforderlichen Sanierungsarbeiten noch einen Anbau in der Form des gespiegelten Wasserturms bekommen wird. Die Stadt Dortmund hat einen Kostenrahmen für beide Projektabschnitte erstellt. Danach müssen für die Sanierung rund 2,1 Mio. Euro veranschlagt werden, sowie 1,14 Mio. Euro für den Erweiterungsbau. Der ein- bis zweigeschossige Ergänzungsbau mit einer Nutzfläche von 240 m² soll für Gastronomie sowie Fortbildungs- und Kulturveranstaltungen genutzt werden.[4]

Quelle: Wikipedia

Oben angekommen hatten wir einen wunderbaren Blick in Richtung Lünen mit seinen Kraftwerken, sowie bis zum Schloss Cappenberg und im Osten bis zum Kraftwerk Heil in Bergkamen und der Halde Großes Holz.

Im ersten Bild sieht man die Lüner Kraftwerke. Im zweiten Bild sieht man die Südseite des Schloss Cappenberg. Das letzte Bild zeigt das Kraftwerk Heil in Bergkamen und die Halde Großes Holz, ebenfals in Bergkamen.

Das Lanstroper Ei ist seid einigen Jahren schon eingerüstet, aber so richtig wir da anscheinend nicht gearbeitet. Vielleicht fehlen der Stadt Dortmund noch die Mittel. Wir fuhren weiter und erreichten die Straße Rote Fuhr. Auf die fuhren wir kurz. Dann bogen wir nach rechts ab und fuhren etwa 350 Meter bergab bis zur Bönninghauser Straße. Auf die fuhren wir nach rechts in Richtung Grevel. An der Straße standen nacheinander 24 Gewächstunnel, die entweder aufgegeben wurden, oder aber schon abgeerntet waren. Die sahen nicht gut aus. Beim herunterfahren hatten wir einen tollen Blick über Dortmund und dem Sauerland. Wir erreichten Grevel, einem kleinen Vorort von Dortmund mit Bergbaugeschichte

Grevel

Grevel (niederdeutsch: Griëwel[1]) ist ein dorfähnlicher Stadtteil im Dortmunder Nordosten und gehört zum Stadtbezirk Scharnhorst.

Grevel wurde am 1. April 1928 nach Dortmund eingemeindet.[2]

Der heutige Stadtteil Grevel ist dünn besiedelt und besitzt mit seiner Vielzahl an Bauernhöfen einen ländlichen Charakter. Zu den Sehenswürdigkeiten der kleinen Gemeinde zählen der Wasserturm Lanstroper Ei und der Luftschacht Rote Fuhr im Rahmen der Route der Industriekultur sowie die Alte Mühle. Zu Grevel gehört auch der Hienberg, der sich an die Deponie Nord-Ost anschließt.

Die südlich anschließende Großsiedlung Scharnhorst-Ost entstand ab 1965 auf einem Areal, das bei Baubeginn noch zum Stadtteil Grevel gehörte, dann aber dem 1931 gebildeten Stadtteil Scharnhorst (Alt-Scharnhorst) zugeschlagen wurde. Grevel verlor durch die Großsiedlung zwar fast die Hälfte seiner Fläche, behielt durch die Abtretung jedoch seine ländliche Prägung.

Im Gegensatz zu den meisten Dortmunder Stadtteilen stehen in Grevel noch eine hohe Anzahl an sehenswerten Fachwerkhäusern, und der Ort hat besonders an der Greveler Straße und dem Werzenkamp seinen dörflichen Charakter erhalten.

Der Luftschacht Rote Fuhr ist eine Landmarke die über Grevel thront.

Luftschacht Rote Fuhr

Der Luftschacht Rote Fuhr ist ein Wetterschacht im Dortmunder Stadtteil Grevel.

Die Schachtanlage wurde in den Jahren 1925–1927 für die Zeche Preußen II von der Harpener Bergbau AG abgeteuft. Nach der Stilllegung des Bergwerks wurde die Wetteranlage von der Zeche Gneisenau weiterbetrieben.

Die Anlage steht seit 1989 unter Denkmalschutz, verfiel jedoch sehr schnell. Große Teile der Anlage wurden daher 1998 abgerissen, nur das in Stahlbetonbauweise errichtete und mit Ziegeln verkleidete Schachtgerüst blieb erhalten, wurde restauriert und zu einem Schulungs- und Bildungszentrum mit dem thematischen Schwerpunkt „Ökologischer Garten- und Landschaftsbau“ umgebaut. Er ist Sitz der sozialen Stadtteilinitiave Neuer Lernort und des Freien Bildungswerks in Dortmund-Scharnhorst.

Der Luftschacht Rote Fuhr ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen[1] und Teil der Route der Industriekultur.

Quelle: Wikipedia

Die Bilder sind entstanden bei der Abfahrt von der Rote Fuhr zur Bönninghauser Straße und dann in das Dorf Grevel mit seiner Bergbaugeschichte.

Wir fuhren weiter bis zur U-Bahnstation die in einer Kuhle von Grevel liegt. Friedel wollte da eigentlich nicht hin, aber mein Navi führte uns dort hin. Deshalb mussten wir dann wieder aus der Senke heraus um auf die Straße In der Liethe zu kommen. Das waren mal so eben 11 Höhenmeter. Dann fuhren wir nach links auf die Straße. Nach etwa 260 Meter kamen wir dann über den Bezirksfriedhof Do-Derne, der durch die Straße in Nord und Süd geteilt wurde. Der größere teil liegt südlich der Straße. Fast 500 Meter zieht sich der Friedhof an der Straße lang. Im Westen ist er durch die Flughafenstraße begrenzt. Über die fuhren wir nach Do-Derne herein. Nach ca. 500 Meter Fahrt, vom Friedhof aus gemessen, konnten wir eine Landmarke von Derne sehen. Das Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Gneisenau über Schacht vier. nach weiteren 210 Meter Fahrt erreichten wir den Kreisverkehr vor Derne. Den durchfuhren wir und bogen dann auf die Altenderner Straße ab. Nach 150 Meter Fahrt bogen wir dann nach links auf einen Parkplatz ab. Dort stellten wir unsere Räder ab und gingen dann über den Parkplatz zum Bäcker Wilhelm Kanne. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Wir bestellten uns ein Starterfrühstück und ließen es uns schmecken.

Zweimal sieht man das Doppelbock-Fördergerüst der ehemaligen Zeche Gneisenau.

Wir hatten unser Frühstück genossen und machten uns wieder auf den Weg. Wir fuhren zur Altenderner Straße, dort nach links und dann nach links auf das ehemalige Zechengeländer der Zeche Gneisenau. Rechts von der Altenderner Straße liegt die Müsersiedlung der Zeche Gneisenau.

Müsersiedlung der Zeche Gneisenau

Müsersiedlung der Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter
Müsersiedlung der Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter

Als erste Wohnungsbaumaßnahme für die Beschäftigten der Zeche Gneisenau wurde 1903 – 08 eine Gruppe von Beamtenhäusern an der Altenderner Straße errichtet. Ein hoher Zaun grenzte die Hofanlage von der Straße ab. Wegen ihrer Abgeschlossenheit wurde sie als „Kloster“ bezeichnet.

Die eigentliche Kolonie, die ihren Namen nach Geheimrat Robert Müser von der Harpener Bergbau AG erhielt, entstand im Laufe von fast 30 Jahren. Beispielhaft lassen sich hier die unterschiedlichen Konzepte und die Zeitumstände des Arbeiterwohnungsbaus von der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die dreißiger Jahre verfolgen. Während der erste Bauabschnitt in Müser- und Glückstraße (1910 fertiggestellt) gartenstädtische Vorbilder zeigt, herrscht in der Bogenstraße, die unter den erschwerten Bedingungen des Ersten Weltkriegs bebaut wurde, eine höhere Bebauungsdichte vor; Wohnungen und Gärten sind kleiner, die Häuser schlichter ausgeführt.

Müsersiedlung der Zeche Gneisenau
Müsersiedlung der Zeche Gneisenau

Die zwanziger Jahre sind durch vier Sechsfamilienhäuser im Goesebrink vertreten. Sie verbinden Geschosswohnungsbau (in den äußeren Wohnungen) und Reihenhaus (im Mittelteil). 1930 folgten Häuser mit Kleinstwohnungen im Goesebrink und In der Kumke.

Wie vielen Kolonien drohte auch der Müsersiedlung in den achtziger Jahren der Verkauf an Einzeleigentümer. Eine Bewohnerinitiative, die Interessengemeinschaft Müsersiedlung e.V., setzte sich dafür ein, die preiswerten Mietwohnungen zu erhalten. Unter dem Motto „Erhalten und Erneuern“ wurde bisher ein Teil der Siedlung modernisiert.

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Zeche Gneisenau

Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ R. Budde
Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ R. Budde

Über 100 Jahre lang lebten die Menschen in Derne im Schatten des Bergwerks, des Kraftwerks und der Kokerei Gneisenau – und fanden hier Arbeit. Nach der schrittweisen Stilllegung von 1985 bis 1990 verfolgte man längere Zeit den Plan einer Umgestaltung zum Besucherbergwerk, musste diese Idee aber schließlich doch wieder fallen lassen. Die Tagesanlagen wurden weitestgehend abgebrochen; aber die beiden denkmalgeschützten Fördergerüste erinnern noch an Dernes Verbindung mit dem Bergbau.

Die Gewerkschaft Gneisenau nahm 1886 mit Schacht 1 die Förderung auf und begann gleichzeitig mit dem Abteufen von Schacht 2. Er erhielt einen so genannten Tomson-Bock, eine abgewandelte Form des englischen Bockgerüstes. Der Englische Bock ist eine Konstruktion aus Stützen zur vertikalen Lastabtragung und Streben in Richtung Fördermaschine zur Aufnahme der Horizontalkräfte. Kennzeichnendes Element des Tomson-Bocks sind die in den hochgezogenen Stützpfeilern gelagerten Seilscheiben. Der Tomson-Bock wurde geradezu ein Markenzeichen der Zechen der Harpener Bergbau-AG, die allein 26 Schächte damit ausstattete. Benannt war er nach Eugen Tomson, Werksdirektor auf Gneisenau von 1882 bis 1900. Der Tomson-Bock der Zeche Gneisenau ist der einzige, der im Ruhrgebiet erhalten ist und zugleich das vermutlich älteste Fördergerüst in dieser Region.

Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter
Zeche Gneisenau. Foto: RIK/ Guntram Walter

Das 58 m hohe, weithin sichtbare und in seiner Konstruktion einmalige Doppelstrebengerüst über dem Schacht 4 wurde 1933/34 von der Firma Dortmunder Union Brückenbau in Stahlfachwerk errichtet. Wegen der beengten Platzverhältnisse auf dem Zechengelände mussten die beiden Maschinenhäuser sehr dicht an das Gerüst herangerückt werden, woraus sich die extrem steile, fast senkrechte Stellung der Streben ergibt. Über diesen Zentralförderschacht gelangte sowohl die Kohle von Gneisenau wie auch der Zeche Scharnhorst zu Tage, die 1930 zusammengelegt wurden. In den beiden Maschinenhäusern sind noch die 4.200-PS-Dampffördermaschinen erhalten. Gneisenau übernahm 1938 das Grubenfeld der stillgelegten Zeche Kurl; 1963 wurde die Zeche Victoria in Lünen angeschlossen. Vor der Stilllegung 1985 waren 11 Schächte in Betrieb. Das Denkmalensemble mit den beiden erhaltenen Fördergerüsten befindet sich in der Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Quelle: Metropole Ruhr

Wir fuhren an der  flachen Halde auf dem Betriebsgelände der ehemaligen Kokerei vorbei und bogen dann nach rechts auf die ehemalige Zechenanschlussbahn zum Preußenhafen in Lünen ab. Diese ehemalige Zechenbahntrasse heißt Heute Gneisenautrasse.

Das erste Bild  zeigt uns einen Teil des Doppel-Bock Fördergerüst, sowie den Thomson-Bock Förderturm. Im zweiten Bild sieht man das Doppel-Bock Fördergerüst und die Maschinenhäuser. Bild drei zeigt das Firmengelände der Dürrwang GmbH. Im nächsten Bild fahren Friedel und Natz unterhalb der flachen Halde in Richtung Gneisenautrasse.

Wir erreichten die Trasse und fuhren dann in Richtung Lünen. Vor uns lagen 3,2 Km Trasse, die immer leicht bergab verliefen. Wir unterquerten einige Brücken und auch die A 2. Die erste Brücke die wir unterquerten lag noch in Altderne. Wegen deren schlechten Zustand und Einsturzgefahr, war die Trasse eine ganze Zeit vor Derne deshalb gesperrt.

Das erste Bild zeigt den Anfang der Trasse. Bild zwei und drei zeigt die marode Brücke, die jetzt mit Stahlträgern abgestützt ist. Das nächste und übernächste Bild zeigt noch zwei Brücken, die aber besser in Schuss sind. Die zweite ist die Autobahnbrücke über die die A 2 geführt ist. Dann noch zwei Bilder mit einem Kohlehobel, der an der Trasse steht.

Wir erreichten Lünen-Gahmen. Dort wollten wir von der Trasse abfahren, bevor sie eine 90° Kurve in Richtung Preußenhafen macht. Wir fuhren dort nach rechts ab und erreichten dann die Gahmener Straße. Auf die fuhren wir nach rechts und erreichten dann etwa 470 Meter Fahrt den DHK. Den überquerten wir und fuhren dann nach 190 Meter von der Straße nach links weg. Wir erreichten den Gahmener Hof, fuhren an diesem vorbei. Über den Gahmner Kamp erreichten wir die Straße Auf dem Osterfeld. Auf die bogen wir nach links ab.

Das erste Bild zeigt den DHK von der Brücke aus fotografiert. Bild zwei zeigt uns einen bedrohlichen Himmel und ein Kornfeld das ich während der Abfahrt von der Brücke gemacht habe. Bild drei zeigt eine Schafsherde kurz vor dem Gahmener Hof. Danach drei Bilder vom Gahmener Hof mit Hofladen. Hinter dem Gahmener Hof steht ein Kornfeld. Das letzte Bild zeigt Natz auf der Straße Auf dem Osterfeld.

Nun ging es für uns nur noch Geradeaus. Der Leezenpatt, ist ein Lüner Eigengewächs, das von Nord nach Süd durch Lünen verläuft. Auf diese Fahrradstraße bewegten wir uns dann bis zur Innenstadt von Lünen. Wir erreichten nach 1,1 Km Fahrt den Wallgang, der um die Altstadt von Lünen verläuft. Dort fuhren wir nach links weiter und bogen dann nach rechts auf die Mauerstraße ab. Der folgten wir durch die schöne Altstadt von Lünen.

Das erste Bild zeigt die Kreuzung an der Kupferstraße. Bild zwei ebenfalls. Auf Bild drei fährt Natz in die Mauerstraße ein. Das nächste Bild zeigt die alten Fachwerkhäuser. Überragt werden die vom Kirchturm der Herz-Jesu Kirche in Lünen. Das letzte Bild zeigt noch ein altes Fachwerkhaus, kurz vor der Lange Straße.

Wir erreichten die Lange Straße und mussten unsere Räder schieben. Fußgängerzone. Eigentlich wollten wir im Biergarten der Gaststätte Drei Linden etwas trinken Da war aber am Montag geschlossen. So schoben wir unser Räder weiter und erreichten nach 210 Meter die Bäckerstraße. Dort ging es nach links und wieder auf die Räder. Nach einigen Metern bogen wir nach rechts in die Marktstraße ein. Dort liegt das Fahrradgeschäft Mönninghoff. Ich wollte dort einen neuen Schlauch für das Rad meiner Enkeltochter kaufen. Es war 14 Uhr und die hatten noch Mittagspause. Gegenüber ist aber das Eiscafe Dolomiti. Dort holten wir uns eine Kugel Eis und überbrückten so die Zeit bis 14:30 Uhr. Dann kaufte ich einen Schlauch und Friedel schaute sich die Pedelec an. Ein Rad der Marke Stevens gefiel ihm sehr gut. Natz suchte eine Spange für das Rad seiner Gabi. Der war eine vom Gepäckträger abhanden gekommen. Dafür musste er aber ein Vergleichsstück mitbringen.

Wir fuhren weiter. Es ging am Marktplatz vorbei auf die Straße Im Hagen. Dort bogen wir dann nach rechts ab und erreichten wieder die Lange Straße. Links ging es zur Lippebrücke. Die überquerten wir und fuhren dann auf die Lippepromenade nach links. Es ging zunächst bis zur Salfordbrücke, über die die Graf Adolf Straße  über die Lippe geführt wird. Wir überquerten die Straße und waren dann auf dem Lippedeich, der uns aus Lünen heraus führte. Wir fuhren 1,5 Km auf dem Deich und verließen ihn dann um nach Alstedde herein zu fahren. Wir erreichten die Alstedder Straße im Bereich des Autohauses Morawski. Dort überquerten wir die Straße und fuhren nach rechts weiter. Etwa 1,2 Km fuhren wir durch Alstedde, dann verließen wir Alstedde.

Das erste Bild zeigt Friedel auf der Lippepromenade. Bild zwei und drei ist auf dem Lippedeich entstanden. Im vierten Bild fahren Natz und Friedel auf dem Radweg der Alstedder Straße in Richtung Bork. Das nächste Bild zeigt ein Wegekreuz, vor dem es eine tolle Bepflanzung gab. Das letzte Bild erinnert  an die Bergbaugeschichte der Stadt Lünen. Eine bepflanzte Kohlenlore steht im Garten.

Nach dem Stadtausgang lagen noch 2,6 Km Fahrt vor uns. Dann erreichten wir die Waltroper Straße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links in Richtung Waltrop. Nach etwa 750 Meter überquerten wir die Lippe. Nach weiteren 700 Meter bogen wir dann nach rechts in die Rieselfelder ab und fuhren wieder über das Betriebsgelände der Firma Grutsch. Wir erreichten die Unterlipper Straße und überquerten sie. Dann fuhren wir nach rechts, so wie wir am Morgen gekommen waren. Wir erreichten die Markfelder Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Alstedde bis zur Waltroper Straße. Dann die Lippe und anschließen der prächtige garten und die Auffahrt zur tollen Villa an der Borker Straße. Dann noch die Bilder vom Gelände der Firma Grutsch. Das letzte Bild zeigt die Vogelscheuchen auf einem Feld an der Markfelder Straße.

Als wir den Pelkumer Weg erreichten, überquerten wir die Markfelder Straße und fuhren dann auf dem Pelkumer Weg in Richtung Kanal. Wir unterquerten die Neue Fahrt des DEK und danach die Alte Fahrt des DEK. Danach bogen wir nach links ab und fuhren zum Freizeitpark Klaukenhof. Dort kehrten wir in den Biergarten ein und Tranken ein Bier

Oben die letzten Bilder unserer Tour. Bild eins zeigt die Unterführung an der Alten Fahrt. Das zweite Bild zeigt den kleinen Streichelzoo auf dem Klaukenhof. Die beiden letzten Bilder habe ich gemacht, weil zwei Störche über dem Klaukenhof kreisten. Leider habe ich sie nicht mit dem Zoom erwischt, sodass sie nur als Punkte in den Wolken zu sehen sind.

Wir tranken unser Bier aus und machten uns dann auf den Heimweg. Wir fuhren zur Dattelner Schleuse und überquerten sie. Danach verabschiedete ich Natz und Friedel. Ich fuhr den Kanalberg herunter und war dann schnell zu Hause. Natz und Friedel fuhren noch über den hafen nach Hause.

Männer es war wieder schön mit euch. Wir haben wieder etwas Neues gesehen und hatten ein wenig Glück, dass wir nicht auf den Autobahnzubringer gefahren sind.

Opaju

 

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