Wandertour 12.02.2018(Rosenmontag nach Olfen laufen.)

Eine kleine Tradition ist für uns Vier schon, dass wir am Rosenmontag nach Olfen laufen. Olfen ist eine Karnevalshochburg in unserer Region und weit über die Grenzen des Kreises Coesfeld bekannt. Nicht für seinen Rosenmontagszug, sondern Nelkendienstag Umzug. Da wir aber immer am Montag unterwegs sind, schauen wir was so in Olfen los ist. In der Stadt findet kein Straßenkarneval statt. Wir kehren deshalb seid einigen Jahren in die Rathausschänke ein. Die hat am Rosenmontag auch am Vormittag geöffnet. Bis 14 Uhr gibt es dort Bier. Dann wird für eine Mittagspause geschlossen. Eigentlich haben die am Montag Ruhetag. Aber nicht am Rosenmontag. Da treffen sich die KITT- Mitglieder am Vormittag.

Oben sieht man das Angebot der Ratsschänke zu Karneval.

Treffen war bei mir, dass bot sich an, da wir an der alten Fahrt entlang nach Olfen laufen wollten. Gegen 9 Uhr fing es dann so richtig feste an zu schneien. Na dachte ich, wer verliert die Nerven und ruft an wegen des Wetters abzusagen. Ich und meine drei Großen hielten die Füße aber still, da sich alle auf die Wettervorhersage verließen. Nach heftigen Schneeschauern sollte es ein schöner Tag werden. Friedel und Natz wurden von Marita zu mir gebracht. Willi hatte mich kurz vorher noch eine Nachricht geschickt, dass er an der Höttingstraße zu uns stoße, da er dort noch eine „Baustelle“ habe. Natz, Friedel und ich setzten uns in Bewegung und erreichten über die Eichenstraße, in Richtung Dattelner Schleuse gehend, die Höttingstraße. Willi war noch nicht zu sehen. Nach ein Paar Minuten konnten wir ihn aber erkennen. Er war von der Kreuzstraße her gekommen. Dort hatte er schon bei seinem Kumpel, der im Urlaub ist, den Gehweg vom Schnee befreit. Wir gingen dann gemeinsam zur Dattelner Schleuse hoch. Dort angekommen sahen wir, dass die kleine Schleuse immer noch nicht repariert ist, da immer noch kein Wasser in der Schleusenkammer ist. Wir über querten den Kanal und gingen dann entlang des Dattelner Meers in Richtung Alte Fahrt.

Das erste Bild habe ich an der Höttingstraße gemacht, als wir auf Willi warteten. Es zeigt den Weg der zur Schleuse hoch führt und im Hintergrund das Schleusentor am Oberwasser. Im zweiten Bild sieht man die Schleusenkammer der kleinen, defekten Dattelner Schleuse. Die nächsten vier Bilder zeigen das Dattelner Meer von der Schleuse aus gesehen. Im ersten Bild sieht man die Anleger am Rand des Kanals. Bild zwei zeigt einen Überblick vom Dattelner Meer und die Schneewolken die noch am Himmel ziehen. Im Bild drei sieht man das neue Dattelner Kraftwerk, das Unvollendete. Im nächsten Bild sieht man noch einmal das Kraftwerk und rechts davon den Kirchturm von Sankt Amandus zu Datteln. danach das Bild zeigt den Dykerauslass des Dattelner Mühlenbach, der dann in die Lippe fließt, nach dem er in der Kläranlage Datteln geklärt wurde. Auf dem Bild sieht man, dass der Schnee, der gefallen war noch liegen blieb. Der kleine Hund auf dem Bild hat Spaß auf der Schneewiese. Danach noch zwei Bilder vom südlichen Teil des Dattelner Meers. Auf der anderen Uferseite sieht man die Dienstelle der Wasserschutzpolizei und die Bootshäuser für die Schiffe der Wasserschutzpolizei. Im letzten Bild rechts kann man noch ein Tankboot sehen.

Wir hatten den Beginn der Alten Fahrt erreicht und gingen nach Links auf den Leinpfad. Rechts lag sofort das Speertor. Das alte Sperrtor an der ehemaligen Einfahrt am Dattelner Meer, wurde zusätzlich aus Sicherheitsgründen noch mit einem Damm versehen, sodass eine Einfahrt von dieser Seite aus unmöglich macht. Von dort aus kann man auch das neue Sperrtor an der Neuen Fahrt sehen.

Die beiden ersten Bilder zeigen das alte Sperrtor und im Hintergrund das neue Sperrtor an der Neuen Fahrt. Das dritte Bild zeigt im Vordergrund den Anfang der Alten Fahrt, die leicht zugefroren war und im Hintergrund das neue Sperrtor.

Alte Fahrt (Dortmund-Ems-Kanal)

Die Lippebrücke der Alten Fahrt

Als Alte Fahrt wird ein stillgelegter Abschnitt des Dortmund-Ems-Kanals am Dattelner Meer bezeichnet. Das 8650 Meter lange Teilstück erstreckt sich von Datteln (Kanalkilometer 21,5) bis hinter Olfen (30,3 km).

Der Dortmund-Ems-Kanal wurde 1899 eröffnet. Im Bereich der Alten Fahrt war der Kanal mit besonders hohen Dämmen versehen, auf 5600 Meter höher als zwölf und auf 2775 Meter höher als neun Meter. Außerdem waren in diesem Bereich fünf Kanalüberführungen gebaut worden, davon drei Straßen- sowie Lippe- und Steverüberquerung. 1929 bis 1937 wurde von Datteln in Richtung Lüdinghausen die erste neue, zügige Linienführung errichtet. Insgesamt erhielt der Dortmund-Ems-Kanal acht „Zweite Fahrten“. Sie waren notwendig geworden, um dem gestiegenen Verkehrsaufkommen mit größeren Schiffstypen Rechnung zu tragen. Insbesondere die Brückenbauwerke, die keinen Begegnungsverkehr der Schiffe zuließen, verzögerten vorher den schnellen Warentransport. Der Bau war auch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Nationalsozialisten, nach deren Machtergreifung durch Häftlinge aus dem KZ Börgermoor fertiggestellt.[1]

Kurz nach dem Dattelner Meer, in Höhe des Freizeitparks Klaukenhof, befindet sich die Kanalbrücke über den Pelkumer Weg am Kanalkilometer 22,2

Quelle: Wikipedia

Die Kanalbrücke am Pelkumer Weg war auch unser erstes Ziel auf unserem Weg nach Olfen. Links der Pelkumer Brücke liegt der Freizeitpark Klaukenhof, auf den man im Winter gut von oben schauen kann, da die Vegetation es zulässt. Das waren vom Sperrtor aus etwa 660 Meter. Kurz hinter der Brücke endet auch der erste Abschnitt der Alten Fahrt, die durch mehrere Dämme in 9 Abschnitte, bis Olfen aufgeteilt wurde. Dieser erste Abschnitt ist 620 Meter lang. Breit ist die Alte Fahrt 30 Meter, sodass schon der erste Abschnitt etwas mehr als 1,8 Hektar Wasserfläche darstellt. Der Weg dort hin war durch die Regenfälle in den letzten Wochen recht aufgeweicht. Der Schneefall am Morgentat das seine dazu. Nach etwa 430 Meter hinter dem Sperrtor hatten wir den ersten Blick auf den Klaukenhof. Dort waren die Campingwagen und die anderen Gebäude mit Schnee bedeckt. Im Winter sind nicht viele Camper dort. Wir erreichten den ersten Damm. Dort sahen wir einen Kormoran, der auf einem Wasserspiegelanzeiger saß und auf Beute lauerte. Ein Stück weiter erreichten wir den Trog der Pelkumer Brücke. Von dort oben machte ich noch ein Bild, dass die Zufahrt zum Klaukenhof zeigt. Dann gingen wir weiter und erreichten den nächsten Damm.

Im ersten Bild oben sieht man das die Alte Fahrt ganz leicht zugefroren ist. Danach zweimal der Freizeitpark Klaukenhof vom Leinpfad aus fotografiert. Dann drei Bilder mit dem Kormoran, der die Sportangler zur Weißglut bringt, weil er ihnen viele Fische wegschnappt. Danach das Bild zeigt den Pelkumer Weg und den Weg der zum Freizeitpark Klaukenhof führt. Das nächste Bild zeigt meine Großen, die die Brücke verlassen. Danach noch einmal die zugefrorene Alte Fahrt.

Unser nächstes Zwischenziel lag 1,1 km vor uns. Die Lippebrücke. Über die wurde die Alte Fahrt geführt. Auch dieser Trog ist noch mit Wasser gefüllt. Wenn man diese Brücke von der Lippe aus sieht, kann man schön die drei Bögen der Brücke sehen.

Oben das Bild zeigt die Dreibogenbrücke über die Lippe. Unterhalb der Brücke sieht man noch das alte Pumpenhaus, über das aus der Lippe Wasser in die Alte Fahrt gepumpt wurde

Kanalüberführungen[Bearbeiten

Kurz nach dem Dattelner Meer, in Höhe des Freizeitparks Klaukenhof, befindet sich die Kanalbrücke über den Pelkumer Weg am Kanalkilometer 22,2. Etwas weiter nördlich quert der Kanal mit der 1895 errichteten Kanalbrücke Alte Fahrt in 18 Meter Höhe über dem Wasserspiegel die Lippe. Diese Brücke am Kanalkilometer 23,2 ist 16 Meter breit und 70 Meter lang und wird von drei Bögen getragen. Direkt an der Brücke lag auch das Einspeisungsbauwerk, das den Kanal mit Lippewasser versorgte. In Olfen wird eine Straße überquert; wegen des 60-Grad-Winkels zwischen Kanal- und Straßentrasse wird sie Schiefe Brücke genannt. Kurz hinter dem Ortskern liegt die Kanalbrücke über die Stever, ähnlich wie die Lippebrücke in drei Bögen ausgeführt, allerdings nur circa 10 Meter über der Wasseroberfläche. Weiter nördlich befand sich eine weitere Straßenbrücke in Höhe der später dorthin verlegten Bundesstraße 235.

Alle Kanalüberführungen wurden unter Leitung des Königlich Preußischen Oberbaudirektors Karl Hinckeldeyn im Stil des Historismus entworfen und mit Ruhrsandsteinverkleidet.

Die Kanalüberführung über die Lippe wurde unter Leitung des Königlich Preußischen Oberbaudirektors Karl Hinckeldeyn im Stil des Historismus entworfen und im Jahr 1895 fertiggestellt. Drei Sandsteinbögen mit einer Spannweite von 21 Metern wölben sich über die Lippe, die hier die Grenze zwischen Datteln und Olfen bildet. Die Brücke ist 18 Meter hoch, der Brückentrog 15 Meter breit und 70 Meter lang.

Um Verluste durch Schleusungen oder Verdunstung bzw. Versickerung auszugleichen, wurde seit 1897 an der Brücke die Wassereinspeisung in den Kanal betrieben. Dazu gab es neben der Lippe ein Bassin, aus dem mit Hilfe von Dampfmaschinen Wasser in den Kanal hinaufgepumpt wurde. 1914 wurde diese Wassereinspeisung durch die Wasserübergabe Hamm am Datteln-Hamm-Kanal ersetzt und stillgelegt. Das ehemalige Maschinenhaus ist heute in Privatbesitz, und ein Teil der Förderanlagen neben der Brücke existiert noch. (siehe Bild oben)

Quelle: Wikipedia

Wir erreichten die Lippebrücke und erfreuten uns wie immer an den tollen Blick von der Brücke aus in Richtung Rauschenburg. Die Gaststätte Rauschenburg konnten wir am Montag, kurz vor der Lippebrücke stehend sehen. An der Lippe war wie eigentlich immer Federvieh zu sehen. So war es am Montag auch. Am rechten Ufer stand ein Graureiher, am linken Ufer wieder mehrere Kormorane, die nach Beute Ausschau hielten. Eisvögel waren leider nicht zu sehen.

Oben das erste Bild zeigt eine Eisblume der besonderen Art. Der umgefallene Baum hat im Eis ein Muster hinterlassen. danach zwei Bilder die vor der Brücke entstanden sind und die Alte Fahrt in Richtung Dattelner Meer zeigen. Im zweiten Bild sieht man auch einen der Dämme, die die Alte Fahrt in neun Abschnitte bis Olfen teilt. Das nächste Bild zeigt eine verschneite Wiese und im Hintergrund das Hotel-Restaurant Zur Rauschenburg, dass direkt an der Lippe steht. dann zwei Bilder von den Lippeufern mit der Vogelwelt. Dann ein kleiner Hügel in Sülsen, der noch voller Schnee liegt. Im vorletzten Bild geht unser Senior, der 70 jährige Friedel, über die 123 Jahre alte Lippebrücke. Nachträglich noch einen herzlichen Glückwunsch zu deinem Jubeltag. Das letzte Bild zeigt im Hintergrund die Schleuse Datteln.

Die Hälfte unserer Tour hatten wir schon geschafft, knapp 4 Km hatten wir zurückgelegt. Es ging weiter in Richtung Olfen. Rechts und links der Alten Fahrt lag nun die Bauernschaft Sülsen.

Zur Stadt Olfen gehören mehrere Bauerschaften: Eversum, Kökelsum, Benthof, Sülsen, Rechede und die zum Ortsteil Vinnum gehörende gleichnamige Bauerschaft. Quelle: Wikipedia.

Das Stück Alte Fahrt zieht sich schnurgerade bis nach Olfen herein. nach etwa 760 weiteren metern erreichten wir die Nächste Brücke. Die führte über die Alte Fahrt. Diese schmale Eisenbrücke ermöglichte einem von de links Seite der Alten Fahrt auf die rechte Seite zu wechseln und dann in Richtung Osten durch Sülsen zu fahren, bis man auf den Vinnumer Landweg nach rechts nach Vinnum fahren kann. Nach links geht es nach Olfen. Die Brücke ist auch für den Autoverkehr zugelassen. Wir unterquerten sie am Montag. Nach 90 Meter wechselten wir dann auch die Kanalseite. Auch dort gibt es eine der Dämme, die die Alte Fahrt aufteilen. Die einzelnen Abschnitte sind durch Rohrleitungen verbunden, sodass ein Wasseraustausch von Olfen in Richtung Datteln stattfinden kann. Wir meinen, dass es in Olfen eine Wasserzufuhr geben muss. Ansonsten würde der Wasserspiegel mit den Jahren durch Verdunstung immer weiter absinken.

Oben in dem Bild sieht man den Damm über den wir am Montag gelaufen sind. An der nicht bewachsenen Stelle im Damm sieht man das Rohr, dass die beiden Abschnitte verbindet. Im Hintergrund sieht man die Olfener Kirche Sankt Vitus.

Von

Am 22.09.2016 veröffentlicht

Ausgangspunkt ist die Alte Brücke in Sülsen

Meine Bilder zeigen das Schwanenpärchen, das jedes Jahr an der Alten Fahrt ein Nest baut und dann seine Jungen groß zieht. Im Hintergrund der Damm über den wir gegangen sind. Im Bild zwei sieht man die eiserne Brücke über die Alte Fahrt. Dann zweimal, ein immer wieder schönes Motiv, der Kirchturm von Sankt Vitus in Olfen. Der ist von dem Damm aus fotografiert. Das nächste Bild zeigt warum wir die Seiten gewechselt haben, wir wollten auf Schnee laufen und unsere Schritte hören.

Vor uns lagen noch 1,3 Km bis B 235. Rechts von uns war eine befestigte Wasserrinne, in die Wasser aus Rohren floss, die aus den Feldern oberhalb der Alten Fahrt kamen. Ob diese Wasser auch in die Fahrt geführt ist konnte ich nicht abklären. Wir wechselten nicht mehr die Seite und mussten deshalb an der B 235 ein Stück nach links gehen, dann wieder nach links den Damm der Alten Fahrt hoch, um dann nach rechts zur Brücke über die B 235 zu gelangen. Wir überquerten die Brücke.
Das erste Bild zeigt so ein Rohr aus dem Wasser in die Rinne läuft. Bild zwei zeigt Friedel im Schnee. Das nächste Bild zeigt den letzten Teil der Alten Fahrt vor dem ehemaligen Olfener Hafen der seid einiger Zeit umgebaut ist und zur Grünen Achse Olfen gehört. Danach meine Großen auf dem Damm. Willi macht sich zum Einmarsch nach Olfen fertig. Das letzte Bild ist von der Brücke aus fotografiert.
Von der Brücke aus liefen wir über den Goetheweg bis zur Hafenstraße. Dort gingen wir nach links und bogen dann nach einigen Metern nach rechts auf die Straße Am Landeweg ein. Über die gingen wir zum ehemaligen Hafenbecken von Olfen herunter. Wir gingen nach rechts und Friedel ging auch noch auf die künstliche Insel.
Im ersten Bild sieht man ein Reh aus Eisen in einem Vorgarten. Dann zweimal Friedel auf der künstlichen Insel. Im letzten Bild sieht man schon Sankt Vitus im Hintergrund.
Wir gingen entlang des ehemaligen Hafenbeckens in Richtung Wasserburg, der Straße die in die Stadt führt. Zu der gingen wir herunter. Dann aber gingen wir nach rechts zu den Gebäuden des betreuten Wohnens. Danach ging es nach links in Richtung Kirche.
Oben die beiden Bilder zum Text.
Wir ließen Sankt Vitus rechts liegen und gingen über die Kirchstraße in Richtung Rathaus.
Wir machten nach dem Essen noch einen kleinen Verdauungsspaziergang über die Dattelner Straße, bis Maren uns dann einsammelte und uns nach Hause fuhr.
Männer es war ein schöner Rosenmontagspaziergang mit euch. Wir sind 8 Km gelaufen, das Wetter war schön und einmal im Jahr müssen wir ja auch über den Schnee laufen.
Opaju

 

Wandertour 29.01.2018(Um den östlichen Hullerner Stausee wandern)

Für diesen Montag hatten wir uns entschieden, vom Dorf Hullern aus zum östlichen Teil des Hullerner Stausees zu laufen und den dann einmal zu umrunden. Ich holte meine Männer mit dem Auto ab und wir fuhren dann über Ahsen in Richtung Hullern. Über die Hullerner Straße ging es 3,7 Km. Dann bog ich nach rechts auf die Antruper Straße ab. die führte uns ins Dorf Hullern. Es ging zur Sankt Andreas Kirche von Hullern. Dort gibt es Parkplätze. Dort stellte ich mein Auto ab. Wir stiegen aus und begannen unsere Wanderung.

Oben, zur Orientierung wo wir uns herumgetrieben haben, habe ich eine Übersichtskarte in Google Earth erstellt. Die rote Linie ist unser Weg, den wir gelaufen sind. Ziemlich mittig sieht man den östlichen Teil des Hullerner Stausees. Links darunter das Dorf Hullern mit der Kirche und der Bäckerei, die wir nach unserer Wanderung besuchen wollten. Ein gelber Pieker markiert die Brücke über den Stausee. Die Pieker rechts weisen auf den Einfluss der Stever in den Stausee hin, den Hof Vinnemann, die alte Steverbrücke, rechts vom Hof. Ganz rechts sieht man dann noch das Restaurant Heidekrug, dass an der Kökelsumer Straße liegt, die aus Olfen kommt. Unten sieht man das Höhenprofil unserer Tour.

Vom neuen Dorfplatz aus gingen wir über die Andreasstraße in nordöstlicher Richtung. Links lag die Kirche, an der wir vorbei gingen. Gegenüber dem Dorfplatz lag auf der anderen Straßenseite der Hauptstraße die Bäckerei Tönnes. Ich lief dort mal schnell rüber und fragte ob die auch übern Mittag geöffnet haben. Ja hatten sie. Dann konnten wir nach unserer Tour dort mal unsere Pause machen. Am Ende des Dorfplatzes, links an der Andreasstraße 11 steht noch das Haus, in dem es bis 1995 die Gaststätte Wilms gab.

Haus-Nr. 12 / Spätere Anschrift: Kirchstr. 12
Heutige Anschrift: Andreas-Str. 11 – Aufgabe der Gaststätte im Sept. 1995

Quelle: http://www.heiko-bruder.de/hullern-gewerbe/alte-ehemalige-gastwirtschaften.html

Friedel kannte die Gaststätte noch. Neben der ehemaligen Gaststätte liegt der alte Friedhof. An dem gingen wir vorbei und dann auf die Straße Am Schulten Hof. Auf der gingen wir nach links. Nach 90 Meter erreichten wir die Straße Schürstatt und gingen dort nach rechts. Über die Schulstraße erreichten wir dann, nach links gehend, die B 58. Die überquerten wir und verließen damit zunächst das Dorf Hullern.

Bei der Recherche über Hullern habe ich eine Seite gefunden, die Stupedia heißt und von Wikipedia abgeleitet ist. Das Motto der Seite ist: Wissen sie Bescheid? Nein? Wir auch nicht. Eine sinnfreie Enzyklopädi, die nicht so ernst genommen werden will.

Hullern

Hullern (russ. иди́ к чёрту!, span. culo, chin. 屁股 [屁股]), auch das Dorf der Diebe und Landstreicher genannt, das fast wie pullern klingt, ist eine ganz eigene Welt zwischen zwei reißenden Flüssen, der Stever und der Lippe, am Rande des Borkengebirges. Möchte man Hullern mit dem Auto erreichen, nimmt man die B58. Dabei ist Vorsicht geboten, denn schneller als man denkt ist man an Hullern vorbeigefahren. Es wirkt nahezu unsichtbar hinter der zwei Meter hohen Mauer, die es von der Außenwelt abschirmt. Gerne wird Hullern auch mit Holland verwechselt.

Geschichte

Die Gründung des Dorfes liegt schon weit zurück. Kirchenbücher, griechische und germanische Sagen berichten, dass Hullern durch die Römer ungefähr am 24.12.437 v. Chr. gegründet wurde. Genauer gesagt sollte Hullern das zweite Rom werden und den Namen Hullurus Fiabolus tragen. Das Dorf, das zwischen zwei Flüssen liegt, hatte die perfekte Lage, um die Germanen in Schach zu halten. Schutzwälle und Schlachtgräben sind in nahe gelegenen Wäldern noch aufzufinden. Zudem wurden bei der Erweiterung des Dorfes Überreste gefunden, die darauf schließen lassen, dass die Varusschlacht nicht im Teutoburger Wald, sondern im Hullerner Forst stattfand.

Hullern, das zu dieser Zeit das Zentrum der Macht im nördlichen Römischen Reich war und zu der Kolonie Rockubus Termanidus gehörte, besaß sowohl die militärische als auch die Macht im Handel. Es wurde vor allem mit Gras gedealt. Somit war Hullern die reichste und meist bevölkerte Stadt in der Region. Dass in Hullern heute nicht mehr viel von der römischen Bevölkerung zu sehen ist, liegt daran, dass nach der Niederlage Roms bzw. Hullerns, nicht mehr viele übrig blieben. Durch Brände und Plünderung wurde die Stadt fast vollkommen zerstört. Es blieb also bei einer bescheidenen Größe.

Auch im Mittelalter taucht Hullern häufig in den Geschichtsbüchern auf. Durch die Lage an den Flüssen kontrollierte das Dorf die Hauptschifffahrtswege nach Holland, die besonders für den Grashandel von Bedeutung waren. Die Bewohner Hullerns waren als die Schrecken der Kaufleute bekannt, zudem war Hullern unabhängig und zahlte an nichts und niemanden Steuern. Fremden war es verboten, das Dorf zu betreten, denn die Hullerner wollten genau wie heute, unabhängig und unter sich bleiben. Somit war Hullern allen ein Dorn im Auge. Auch hätte Hullern zu dieser Zeit fast einen weiteren Beinamen erhalten, da sich die Fürsten jedoch nicht zwischen skrupellos und skrupeldumm entscheiden konnten, blieb es einfach bei Hullern.

Wahrzeichen

Nicht nur seine beachtliche Einwohnerzahl, sondern auch die Vorfreude auf Windräder zeichnet es aus. Die Moschee St. Andreas ist das Wahrzeichen des Dorfes. Das Sportzentrum Hullerns, das nicht nur ein großes Stadion sondern auch Golf-Tennis- und Tischtennisplätze zu seinem Gebiet zählen darf, wird wahrscheinlich 2034 als Austragungsort für die Olympischen Spiele genutzt werden. Zu diesem Anlass wird der Bürgermeister, der nicht nur buddeln, sondern auch singen kann, höchstpersönlich ein Schwimmbad ausgraben.

Sonstige Attraktionen sind das Ehrenmal, kürzlich restauriert und mit seiner Bushaltestelle Treffpunkt für Jugendliche und der Kunstfliegerverein, der von den Dorfbewohnern sehr begrüßt wird.

Besonderheiten

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Sowohl das Fünf-Sterne-Restaurant „Dorfgrill“ als auch der Szenepub „Cash“ laden jederzeit zu einem Besuch ein. Der neue „Schumann-Gedächtnisplatz“, der durch seine besondere Architektur beeindruckt und als Parkplatz genutzt werden kann, ist von Bänken und Pflastersteinen geprägt. Wo früher ein überflüssiger Rasenplatz war, stehen jetzt stilvolle Lampen und plattgetrampelte Blumen, die ihre 100.000 Euro wirklich wert sind.

Die Hullerner Einkaufsmeile, die mit der  nicht zu vergleichen ist, bietet viel Platz zum Shoppen und Frühshoppen. Zu verhungern braucht man in diesem Dorf nicht, denn der Supermarkt bietet alles, was das Schlemmerherz begehrt. Auch die Körperpflege bleibt nicht auf der Strecke, denn ein führender deutscher Drogerie-Discounter ist mit seinen Fotofilmen und CDs zur Stelle. Benötigt man leider doch mal etwas aus der nächstgelegenen Stadt und hat kein Auto zu Verfügung, fährt man einfach per Anhalter, denn der Bus kommt bei Möglichkeit alle zwei Stunden.

In Hullern ist es verboten, die Fußgängerwege zu nutzen, daher ist das Laufen auf der Straße üblich. Dies wird jährlich durch eine Parade in Uniform und in einem großen Festzelt gefeiert. Hierbei ist es wichtig, sich möglichst besoffen eine Straßenschlacht zu liefern (Schanzenstürmen) und am nächsten Morgen verkatert in Vorgärten aufzuwachen.

Naherholungsgebiet

Das Naherholungs- oder auch Naturschutzgebiet „Hullerner See“ bietet neben Hundekacke und Mülltonnen, viel Platz zum Schwarzangeln und Grillen. An einem Sommernachmittag hat man, inmitten hunderter Besucher, immer die Chance seine Ruhe zu genießen. Schwimmen ist im See nicht erlaubt, zudem wachsen Blaualgen, die dem Wasser einen ganz besonderen Schaum und Charme geben. Aber nicht nur der See ist ein Licht am Ende des Tunnels, sondern auch der „Alte Postweg“, der gern und oft von Motorrädern als Motocross-Strecke genutzt wird. Ein weiteres Naherholungsgebiet soll mit Windkraftanlagen entstehen, die dem Dorf besondere Ruhe und Kraft geben sollen.

Hulleraner

Die Artenvielfalt in Hullern ist beträchtlich. Neben der Spezies „Hulleraner“, die sich besonders in der Nähe der Lippe durch ihren ausgeprägten Kampfeswillen auszeichnet, gibt es noch Kühe. Der natürliche Hulleraner hat nicht nur wurstige Finger, sondern auch eine dicke Lippe, die er gerne mal riskiert. Er trägt ein kariertes Hemd, doch wenn dieses in der Wäsche ist, kann auch gerne Overall getragen werden.

Anstelle mit Autos wird in Hullern lieber Trecker gefahren. Dabei zählt: Je lauter, desto besser. Denn nur so können die richtigen Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Gäste werden im Dorf herzlich, mit einem Blick durch die Gardinen, empfangen. Sekundenschnell verbreitet sich die Nachricht von Haus zu Haus. Fremde fallen auf und es ist quasi unmöglich, einen Platz in der hoch geschätzten Gemeinde zu erwerben.

Möchte man sich selber mit neuen Informationen versorgen, sollte man die Getränkescheune oder den Friseur ansteuern.

Rituale

Kinder in Hullern versorgen sich am sogenannten „Sinne Mätens“ (St. Martin) mit Süßigkeiten für das ganze Jahr. Alles was sie nicht mögen, schicken sie anschließend nach Polen. Zudem findet ein Umzug mit brennenden Papierbeuteln statt, bei dem ein verkleideter Dorfbewohner einen Legionär symbolisiert, der in der Varusschlacht für die Niederlage verantwortlich war. Zur Strafe teilt dieser am Schluss des Umzugs seinen Mantel, um seine Schuld zu begleichen.

Zu Ostern ist in besonderer Weise die Dorfjugend aktiv. Für die Frauen sollte man in dieser Zeit immer ein paar Eier bereithalten. Die Männer fahren derweil wie besessen mit Traktoren durchs Dorf. Sie holen Grünzeug, um ein großes Feuer zu entfachen.

Die Senioren des Dorfes veranstalten regelmäßig Kaffeefahrten, bei denen nicht nur die Rente auf dem Kopf gehauen wird.

Die Moschee liegt nicht nur zentral im Dorf, sondern ist auch der Mittelpunkt. Jung und Alt treffen sich dort gern am Sonntagmorgen und strömen in den Gottesdienst, der sich vor Besuchern kaum retten kann.

Freizeitmöglichkeiten

Der Sportverein Hullern, besonders geprägt durch den SV Cash, der bald in die erste Bundesliga aufsteigen wird, lädt zu einem Probetraining ein. Außerdem ist der Sport mit der Flinte hoch angesehen und man misst sich im jährlichen Preisschießen. Herrscht Langeweile, schießt der gemeine Hulleraner auch gern mal ein Rind.

Einmal im Jahr findet der weltweit berühmte Dorfduathlon statt, bei dem nicht nur die Hulleraner ihre Kräfte messen. Teilnahmebedingung ist ein Fahrrad mit Korb. Für dieses Event wird das ganze Dorf gesperrt. Es wird empfohlen, sein Haus früh morgens zu verlassen und nicht vor Dunkelheit wiederzukommen, um dieses Ereignis in keinster Weise zu stören.

Das Blasorchester ist das musikalische Highlight des Dorfes. Bekannt durch seine moderne Musik, ist schon bald eine Schallplatte erhältlich.

Quelle: Stupedia

Eine Seite die nicht alles so ernst nimmt. Ich fand das witzig und unterhaltsam.

Oben sieht man die Sankt Andreas Kirche. Danach zwei Bänke am neuen Dorfplatz mit Luftaufnahmen von Hullern und seinem Stausee. Im nächsten Bild sieht man Friedel und Willi die in Richtung alten Friedhof gehen. Links stehen Stallungen. Sind die von Schulzenhof übrig geblieben? Danach das Bild zeigt die Kirchturmspitze von S. Andreas. das nächste Bild zeigt das Haus Nummer 11, in der bis 1995 die Gaststätte Wilms war. Das letzte Bild zeigt den alten Friedhof.

Nachdem wir B58 überquert hatten ging es in Richtung Stausee. Nach 640 Meter erreichten wir den Weg, der uns nach rechts in Richtung Osten brachte. Der Weg entlang des östlichen Stausees verläuft praktisch parallel zur Hullerner Straße. Wir konnten immer wieder einmal den Stausee sehen. Mal waren wir näher dran, dann wieder weiter weg. Der  Weg ist der alte Prozessionsweg, der Hullerner. An diesem Weg stehen kleine Kapellen. 4 Stück an der Zahl. An einer kamen wir nach etwa 240 Meter vorbei. Es ist die Kapelle Hullern 4. Es ist die „Streylsche Kapelle“ [Hullern, ehemalige Haus-Nr. 8]

Die hofeigene Kapelle wurde im Jahre 1852 erbaut. Um 1900/1905 erwarb Colon Joseph Streyl für stattliche 300 Mark den Altar „Maria Krönung im Himmel“ (22. August), der aus der abgebrochenen Dionysiuskirche zu Seppenrade stammt. Aufgrund eines Hinweises „ auf dem alten Friedhof in Seppenrade vergammelt ein Altar der abgebrochenen Kirche“ wurde er auf den Fund aufmerksam, ließ den Altartisch und die Madonna für fast die gleiche Summe restaurieren und anschließend in der kleinen Kapelle aufstellen.

Quelle: WWW.heiko-bruder.de/hullern-kirche/hofkapellen.html

Oben sieht man die Bilder die ich auf dem Prozessionsweg gemacht habe. Das erste Bild zeigt im Hintergrund den Hullerner Stausee. Bild 2 zeigt die Streylsche Kapelle. Bild 3 Zeigt die Wurzel eines im letzten Sturm entwurzelten Baumes. Bild 4 zeigt den östlichen Teil des Stausees. Im Hintergrund die Brücke, die den Stausee überspannt. Das vierte Bild zeigt noch einmal den Stausee mit der Brücke von einer anderen Stelle aus fotografiert. Was schwimmt im letzten Bild durch den See? Das Hullerner Monster?

Nach 1,8 Km auf dem Weg entlang des Stausees erreichten wir wieder die Hullerner Straße. Die überquerten wir, da Friedel unbedingt die alte Steverbrücke hinter dem Hof Vinnemann ansehen wollte. Natz und ich folgten ihm, Willi ging schon mal weiter auf die neue Brücke. Auf dem Hof angekommen, kam uns der Bauer entgegen. So stellte er sich uns vor. Das muss der Jungbauer gewesen sein. Ein Mann um die Dreißig Jahre alt. Friedel fragte ihn nach der alten Brücke. Er zeigte uns den Weg und erzählte, dass früher über diese Brücke eine Straße verlief. Ich meine das er noch erzählte, dass sein Nachbar sein Feld bearbeiten wollte und deshalb die Straße verlegt wurde. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Straße au der Richtung des Heide Krug gekommen sein kann, der ja nur etwa 300 Meter weiter östlich von der Brücke steht. Wir gingen links an den Stallungen des Hofes vorbei bis zur Stever herunter und konnten dann die alte Brücke sehen. Friedel wäre am liebsten bis dort hin gelaufen, über die Brücke gegangen und dann geschaut, ob wir bis zum Heidekrug gekommen wären. Da Willi schon auf der neuen Brücke auf uns wartete, gingen wir nicht dort hin, sondern begaben uns auch auf die neue Brücke. Bauer Vinnemann hat schon TV Erfahrung gemacht, als die beiden Starköche Björn Freitag und Frank Buchholz mit ihrer Serie Lecker an Bord, den Hof Vinnemann besuchten und  Kartoffeln dort einkauften. Die beiden waren mit einem Hausboot auf dem Dortmund-Ems-Kanal unterwegs und fuhren dann mit ihren Rädern zu Höfen und Erzeugern von Lebensmittel zu kaufen und aus diesen am Abend ein lecker Essen zu kochen.

Kulinarische Entdeckungen rund um Olfen

Die zweite Etappe ihrer Reise bringt die beiden befreundeten Köche weiter in Richtung Norden auf dem Dortmund-Ems-Kanal. In Olfen gehen sie an Land und starten von hier aus die Suche nach den besten Zutaten für das Abendessen an Bord…

Gemüsehof Bleckmann, Vater und Sohn stehen auf dem Feld.

Der Traditionshof der Familie Vinnemann liegt direkt am Ufer der Stever. Seit 500 Jahren ist der Hof schon im Familienbesitz. Vor 20 Jahren haben sich Vinnemanns die  auf Kartoffelanbau spezialisiert. Auf dem Hof mit seiner langen landwirtschaftlichen Tradition hat man auch ein Herz für alte, traditionelle Sorten, wie die Bamberger Hörnchen: Eine Delikatesskartoffel mit nussigem Geschmack, die fast schon ausgestorben war.

Der Hof liegt direkt an der Einmündung der Stever zum Hullerner Stausee. Der ist nicht so bekannt wie der Halterner Stausee, aber genauso schön!

Quelle: WDR 3

Oben im Bild sieht man den Jungbauer, der uns auf dem Hof begrüßte und wohl seinen Vater auf einem Ihrer Kartoffelfelder.

Oben im ersten Bild sieht man Willi auf der neuen Steverbrücke stehen und auf uns warten. Bild zwei zeigt die alte Steverbrücke hinter dem Hof Vinnemann. Bild drei zeigt den Stevereinlass in den Stausee. Das Bild habe ich von der neuen Brücke aus aufgenommen.

Wir überquerten die Brücke über die Stever und gingen dann etwa 150 Meter nach Norden und dann nach links in den Wald. Nun ging es für uns auf den Rückweg. Links lag der Stausee vom Weg. Rechts vom Weg liegt das Gebiet der Borkenberge, das dort seinen südlichen Rand hat. Der Weg verläuft über einige kleine Hügel und steigt sanft von 45 Meter über NN auf maximal 65 Meter über NN an. Auch auf der Seite des Stausees hat man nicht immer einen guten Blick auf den See. Der Weg ist auch einmal näher und dann wieder weiter vom See entfernt. So dauerte es ca. 1,3 Km bis wir die Stelle erreichten, wo eine gute Sicht auf den See möglich ist. Dort, unter alten Buchen steht eine Bank auf der wir immer eine pause einlegen. Am Montag aber nur kurz, weil uns der Wind um den Hinter pfiff und wir uns keine Blasenentzündung holen wollten.

Oben die Bilder zeigen den Weg den wir gegangen sind.

Wir gingen nach der kurzen Pause weiter und erreichten nach etwa 700 Meter die Brücke über den Stausee. Über die gingen wir wieder zum südlichen Ufer herüber. Wir gingen dann nach rechts an den westlichen Teil des Hullerner Stausees entlang. Das waren dann noch einmal 1,2 Km, bis wir dann nach links auf die Borkenbergerstraße einbogen. Die führte uns dann in Richtung Dorf Hullern. Friedel, der etwas hinter uns her ging, war etwa 200 Meter eher nach links abgebogen und ging auf einem Feldweg in Richtung Hullern. Das war die Zeit der kleinen Maja. Die sprintete zwischen Friedel und uns hin und her über das Feld. Das machte ihr Laune. Etwa 70 Meter vor der B58 trafen wir wieder zusammen. Wir überquerten die Bundesstraße und gingen dann wieder durch das Dorf Hullern.

Oben die Bilder zeigen zuerst noch den östlichen Teil des Stausees und die Brücke über den See. Danach ein Bild vom westlichen Teil des Stausees. Die nächsten Bilder sind dann auf dem Weg zur Borkenbergerstraße entstanden und zeigen zwei der Hofkapellen am See und einen entwurzelten Baum. Danach dann Bilder aus dem Dorf Hullern.

Wir erreichten die Sankt Andreas Kirche und dann die Bäckerei Tönnes, in die wir einkehrten. Brötchen oder Kuchen und ein Pott Kaffee belebten unsern Körper wieder. Wir quatschten wieder über Gott und die Welt und dann machten wir uns auf die Heimfahrt. Ich brachte meine großen wieder nach Hause.

Männer es war schön mit euch zu wandern. Wir sind 8,2 Km gelaufen und nicht nass geworden.

Opaju