Fahrradtour 15.04.2019(Einmal anders nach Lünen gefahren)

Natz und Friedel hatten für den 15.4. einen Tourvorschlag gemacht und ausgearbeitet. Natz hatte Lünen vorgeschlagen und Friedel hatte dann die Idee einmal anders nach Lünen zufahren. Er wollte nicht am Datteln-Hamm-Kanal entlang fahren, sondern hatte sich eine andere Route ausgedacht. Treffen war beim Natz angesagt. 10 Uhr wie immer.

Wir waren alle pünktlich und machten uns auf den Weg. Vom Natz aus fuhren wir zur Hafenbrücke hoch und überquerten den Dortmund-Ems-Kanal. Über den Radweg der Markfelder Straße fuhren wir 1,1 Km bis zur Waldstraße. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren dann in die Dortmunder Rieselfelder. Die Waldstraße brachte uns nach 1,6 Km Fahrt, vorbei an Spargelfeldern und Pferdewiesen zum Gelände des Reitervereins Waltrop. das überquerten wir und bogen dann nach rechts auf den Markfelder Weg ab. Nach 90 Meter Fahrt ging es dann aber schon wieder nach links auf den Weg Im Eikel.

Die beiden ersten Bilder sind von der Hafenbrücke aus gemacht und zeigen mal wieder das Kraftwerk Datteln 4. Im zweiten Bild im Hintergrund das Dattelner Meer und einige Kanalschiffe. Danach die Bilder zeigen unsern Weg über die Markfelder Straße, sowie über die Waldstraße. Im letzten Bild sieht man schon die Stallungen des Reitervereins.

Der Weg Im Eikel führt etwa 420 Meter in östliche Richtung und verläuft dann aber nach Süden weiter. Es geht dort in Richtung Datteln-Hamm-Kanal und der Weg wird dann immer schlechter. Der Asphalt ist von Schlaglöchern übersäht und für Radfahrer nicht gut befahrbar. Die Landschaft rechts und links des Weges ist Landwirtschaftlich geprägt. Einige Höfe stehen am Weg. Nach 1,2 Km Fahrt erreichten wir dann die Brücke über den DHK bei Km 3,3. Den überquerten wir.

Die Bilder oben zeigen unsere Fahrt über den Weg Im Eikel bis zur Kanalbrücke.

Wir überquerten den DHK und fuhren dann nach links weiter. Es ging den Kanalberg herunter und dann nach rechts in Richtung Baugebiet Im Berg. Bevor wir das erreichten überquerten wir noch die Bahnstrecke Hamm-Oberhausen-Osterfeld. Wir fuhren nach links auf die Gasstraße.

Im ersten Bild sieht man im Hintergrund schon das neue Trianel Kraftwerk Lünen. Das zweite Bild zeigt die Bahnlinie in Richtung Datteln.

Die Gasstraße verläuft 640 Meter am östlichen Rand des Baugebietes Im des Berg entlang. Links der Straße liegt das Industriegebiet mit der Firma Langendorf. Wir erreichten die Bahnhofstraße und fuhren auf ihr nach links weiter. Rechts von der Bahnhofstraße liegt noch der Moselbachpark, der dann nach ca. 300 Meter mit der Bahnhofstraße endet. An der Ecke Bahnhofstraße und Riphausstraße steht das Hotel am Park. Dort soll man gut Essen können. Dort bogen wir nach rechts auf die Riphausstraße. Dort fuhren wir in Richtung Freibad Waltrop. Nach 220 Meter Fahrt überquerten wir dann die Riphausstraße und fuhren auf die Lohbuschstraße. Die Straße führte uns recht nahe an die Bahnlinie Hamm-Oberhausen-Osterfeld heran. An ihrem Ende erreichten wir nach 660 Meter das Baustoffunternehmen Bauen und Leben. Dort fuhren wir nach rechts auf die Sandstraße und erreichten dann über sie die Dortmunder Straße.

Die ersten vier Bilder zeigen unseren Weg über die Lohbuschstraße bis zur Firma Bauen und Leben. Im letzten Bild fahren Friedel und Natz gerade auf den Parkplatz von Rewe, über den wir dann die Dortmunder Straße erreichten.

Wir überquerten die Dortmunder Straße und fuhren dann durch den Zechenwald zum ehemaligen Zechengelände Waltrop.

Zeche Waltrop

Zeche Waltrop. Foto: RIK / R. Budde
Zeche Waltrop. Foto: RIK / R. Budde

Die ehemalige Zeche Waltrop überrascht ihre Besucher durch ihr einheitliches Erscheinungsbild, das mehr als 70 Jahre Zechenbetrieb überdauert hat. Neben Zollverein Schacht 12 in Essen ist sie das größte Hallenensemble „aus einem Guss“ – kein Wunder also, dass sie seit 1988 unter Denkmalschutz steht. Für den Entwurf der Backsteingebäude in historisierenden Formen ist die Königlich Preußische Berginspektion Waltrop verantwortlich. Um sich für seine Eisenbahn und Kriegsflotte selbst mit Kohle zu versorgen, hatte der preußische Staat nach 1902 Grubenfelder im Ruhrrevier gekauft und eigene Zechenbetriebe gegründet. Die Königlich Preußische Bergwerksdirektion in Dortmund, später in Recklinghausen, verwaltete den westfälischen Bergwerksbesitz.

Als eine der ersten legte der preußische Staat die Zeche Waltrop an. 1903 wurde mit dem Abteufen begonnen, zwei Jahre später die Förderung aufgenommen. 1909 kam eine Kokerei hinzu, die später erweitert wurde. Die höchste Förderung erreichte die Zeche 1974 mit 1,13 Millionen Tonnen Kohle, für die 2.021 Beschäftigte schwer gearbeitet hatten. Ende der 1970er Jahre, noch kurz vor der Stilllegung 1979, wurde die Zeche mit dem Bergwerk Minister Achenbach zusammengelegt.

Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Emscher Park sind die Tagesbauten sorgfältig saniert worden und stehen heute einer gewerblichen Nutzung zur Verfügung. Ergänzt werden sie durch Neubauten, die ökologische Auflagen wie Dachbegrünung, Regenwassernutzung und besondere Baumaterialien erfüllen müssen. Als herausragend in Architektur und Nutzung gilt der Umbau der ehemaligen Zentralmaschinenhalle für die Verwaltung des Versandhandels-Unternehmens „Manufactum“ (Besichtigungsmöglichkeit Sa 11 – 16 Uhr), das auch die Schwarz-/Weißkaue als Verkaufsraum und Cafeteria sowie die Fördermaschinenhalle 1/2 übernommen hat. In der Fördermaschinenhalle 3/4 steht eine Vierzylinder-Tandem-Fördermaschine. Die Treibscheibe ist eine als Koepescheibe umgebaute Bobine aus der Anfangsphase der Zeche. Die Halle wird heute von einer Skulpturen-Galerie genutzt (Öffnungszeiten Sa 11 – 16 Uhr). Zahlreiche Skulpturen sind auch im Außengelände aufgestellt.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist der im Mai 2000 eröffnete „Spurwerkturm“ auf der angrenzenden Halde. Nach einer Idee des Künstlers Jan Bormann wurde aus rund 1.000 Metern Spurlatte (Holzbalken, die im Bergbau verwendet wurden) eine begehbare, etwa 20 Meter hohe Turmkonstruktion errichtet.

Quelle: route-industriekultur

Durch den Zechenwald fahrend erreichten wir die Sydowstraße. Die überquerten wir und fuhren über die Hiberniastraße auf das ehemalige Zechengelände. Von der Hiberniastraße aus hat man schon eine gute Sicht auf den Spurwerkturm auf der Halde Brockenscheidt. An der Hiberniastraße 4 steht die Halle früher das Gebäude Lohnhalle, Kaue und Lampenstube, in dem Heute das Warenhaus Manufactum und das Gasthaus Lohnhalle betrieben wird. Wir fuhren dann nach rechts und machten unsere Fleischwurstpause. Wir setzten uns auf eine Bank vor eines der Gebäude, in dem sich die Verwaltung Manufactum befindet. Dort ließen wir uns die Fleischwurst schmecken und uns von der Sonne verwöhnen.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch den Zechenwald bis zum Gelände der Ehemaligen Zeche Waltrop. Bild eins zeigt das Gebäude des Käthe-Engelhaupt-Seniorenzentrum an der Dortmunder Straße. Im zweiten Bild fährt Friedel auf die alten Zechengebäude zu. Bild drei zeigt den großen Wegweiser für den Gewerbepark Waltrop. Im vierten Bild fahren meine Großen auf das Gelände des Gewerbeparks Waltrop. Im Hintergrund sieht man die Halde Brockenscheidt mit dem Spurwerkturm. Das Bild danach zeigt links den Eingang zum Manufactum Warenhaus und dem Gasthaus Lohnhalle. Das sechste Bild zeigt den Vorplatz am Manufactum. Bild sieben zeigt das Gebäude in dem die Verwaltung untergebracht ist. Das achte Bild zeigt meine Großen in der Sonne bei der Fleischwurstpause. Bild neun zeigt dann noch den großen freien Platz zwischen Verwaltung links und Maschinenhalle rechts.

Nach der Pause fuhren wir dann in Richtung der Halde Brockenscheidt. Bevor es auf de Halde hoch ging, bogen wir nach rechts ab und fuhren am Fuße der Halde etwa 400 Meter bis zur Tinkhofstraße und bogen auf die nach links ab. Wir folgten der Straße 1,3 Km bis zum Hof Wulhorst. Dort gibt es einen Bauernladen.

Ich bin am 30.05  2017, ich hatte gerade mein E-Bike gekauft, auf die Halde Brockenscheidt gefahren und auf den Spurwerkturm geklettert. Es war ein herrlicher Tag und die Aussicht war gut. Ich machte einige Bilder vom Spurwerkturm aus. Es lohnt sich da mal hoch zu fahren, oder zu laufen.

Oben die Bilder sind vom Spurwerkturm und auf dem Kreuzweg entstanden. Das erste Bild zeigt das Colani Ei, das wie ein gelandetes Raumschiff über den Baumwipfeln ragt. Auf unserem weiteren Weg zum Horstmarer See, werden wir es noch mit eigenen Augen sehen.

Kreuzweg

Seit 2007 führt der Kreuzweg des Waltroper Künstlers Paul Reding auf den alten Teil der Halde. Er wurde aufgestellt durch die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung St. Marien Waltrop. An sieben Stationen stehen aus Stahl geschnittene, mannshohe Figuren, die verschiedene Situationen aus dem Kreuzweg Jesu darstellen.[2]

Quelle: Wikipedia

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zur Halde Brockenscheidt und dann bis zum Bauernladen Wulhorst. das erste Bild zeigt Friedel, der auf die Halde zufährt. Im Hintergrund sieht man den Spurwerkturm. Im zweiten Bild sieht man die alte Seilscheibe, die im Park steht. Das dritte Bild zeigt noch einmal die Seilscheibe und die Gebäude, die im Jugendstiel erbaut wurden. Bild vier zeigt ebenfalls noch einmal die Gebäude im Gewerbepark. Bild fünf und sechs zeigt einen einsamen Turner auf der Tinkhofstraße, der seine Morgenübungen macht. Die restlichen Bilder zeigen unseren Weg über die Tinkhofstraße. Das letzte Bild zeigt dann den Hof Wulhorst von der Rottstraße aus fotografiert.

Auf die Rottstraße waren wir von der Tinkhofstraße nach rechts abgebogen. Die Straße führte nach 700 Meter Fahrt an den nördlichen Rand von Brambauer. Dort fuhren wir kurz auf die Waltroper Straße um dann sogleich diese zu überqueren und auf die Friedhofsstraße zu fahren. Die Straße verlief 160 Meter nach Osten und machte dann einen Rechtsknick und verlief dann 440 Meter nach Süden. Rechts der Straße liegt der Friedhof von Brambauer und links eine Kleingartenanlage. Hinter der Kleingartenanlage geht ein Weg ab der Zum Freibad heißt und auch zum Freibad  führt. Wir fuhren eine Straße weiter. Die heißt zum Karrenbusch. Dort bogen wir nach links ein. Sie brachte uns an die Glückauf-Arena, das Heimstadion des BV Brambauer-Lünen.

Glückauf-Arena in Lünen-Brambauer

Unser Heimstadion ist mit einem Kunstrasen ausgestattet, der mit dem FIFA-Gütesiegel zertifiziert wurde.

In der Glückauf-Arena können bis zu 3.500 Zuschauer ihren Platz finden. Ca. 150 der Plätze sind überdachte Sitzplätze. Die Arena verfügt weiterhin über eine blaue Tartanlaufbahn mit vier Rundbahnen und sechs Bahnen auf der Zielgeraden. Zusätzlich gibt es noch ein Tartan-Multifunktionsfeld und eine Weitprunganlage.

Die Glückauf-Arena trug bis 2007 den Namen „Freibadstadion“.

Oben das Bild zeigt die Glückauf-Arena

Quelle: Website des Vereins

Nach insgesamt knapp 600 Meter erreichten wir dann das Sportzentrum Lünen-Brambauer. Das besteht aus Tennisplätzen und einem Aschenplatz.

Oben das Bild zeigt das Sportzentrum Lünen-Brambauer mit den Tennisplätzen und dem Aschenplatz Karrenbusch. Links im Bild sieht man das Freibad und rechts Oben die Halde Tockhausen, die man auch befahren kann.

Quelle: Website des BV Lünen-Brambauer

Wir fuhren nach links auf die Heinrichstraße, die uns dann auf das Gelände des Lüntec-Technologiezentrum Lünen GmbH brachte. Das gehört zum Gewerbegebiet Am Brambusch. Dort sahen wir dann auch den Lüntec-Tower, das so genannte Colani Ei oder das Colani Ufo.

Die Bilder oben zeigen einen Teil unseres Weges zum Lüntectower und dann dreimal das Colani Ei aus verschiedenen Perspektiven.

Colani-Ei

Förderturm mit Colani-Ei

Der Lüntec-Tower (auch Colani-Ei oder Ufo genannt) ist die futuristische Neugestaltung eines Förderturms der ehemaligen Steinkohlenzeche Minister Achenbach im Lüner Ortsteil Brambauer.

Nachdem die Schachtanlage 4 der Zeche Minister Achenbach im Jahre 1990 stillgelegt wurde, nutzte die RAG das Gelände noch bis 1992 zur Lehrlingsausbildung. Danach entstand in den 1922 erbauten Verwaltungs- und Kauengebäuden das Technologiezentrum Lünen, kurz Lüntec, dessen Gründung am 11. Oktober 1991 erfolgte.[1] Die 1993 begonnenen Umbauarbeiten fanden im Mai 1995 mit dem Aufsetzen des Colani-Eies auf den Förderturm ihren Abschluss.

Das nach einer Skizze des Designers Luigi Colani gestaltete Objekt soll in anschaulicher Weise den Strukturwandel des Ruhrgebietsverdeutlichen. Auf der Route der Industriekultur gehört es zu mehreren Themenrouten.

Seit Mitte 2009 erstrahlt das „UFO“ in neuem Glanz. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten entstand in 35 Metern Höhe eine Business-Lounge mit Panorama-Blick auf Lünen und Umgebung. Die Schachthalle wurde zum Foyer und wird als Veranstaltungsraum genutzt.

Bereits 2008 wurde das Ensemble um den Schwarzen Kubus ergänzt, der die Büroflächen des Technologiezentrums erweitert. In diesem Zusammenhang erhielt es die Auszeichnung Kunstwerk des Jahres 2009 des Kunstvereins Lünen.

Bei der RUHR.2010 wurde das Gebäude-Ensemble zusammen mit weiteren Kunst- und Kulturobjekten im Rahmen des Projekts Leuchtende Köpfe der Lippe-Region präsentiert.

Quelle: Wikipedia

Da wir schon öfters dort waren, hielten wir uns nicht lange dort auf. Für einen Kaffee im Cafe Lüntec war es uns auch noch zu früh. Wir fuhren unter dem Colani Ei her zur Straße Am Brambusch und bogen auf diese nach rechts ab. Biegt man dort nach links ab, dann kommt man zur Halde Tockhausen.

Halde Minister Achenbach IV – Halde Tockhausen

Nördlich des Geländes der Zeche Minister Achenbach mit dem Colani-Ufo wurde eine markante und herausragende Abraumhalde in geometrischer Kegelform angehäuft.Neben dem offiziellen Namen in Anlehnung an die benachbarten Schachtanlage IV ist der Berg vor allem unter der Bezeichnung Halde Tockhausen lokal bekannt. Tockhausen selbst ist eine sehr kleine Siedlung mit zwei Anwesen, ein Naherholungsgebiet mit Schwimmbad, Sportplätzen und eben dieser Halde an der Grenze zu Waltrop und unweit des Datteln-Hamm-Kanals. Vor der Halde befand sich hier offenbar die Lehmgrube einer Ziegelei, die mit dieser über eine Eisenbahn verbunden war. Die Grube wurde mit Bergematerial des Schachtes IV verfüllt und zur Halde. André Walter ist auf seiner Internetseite auf Spurensuche der Lehmbahn gegangen (siehe Linktipps ganz unten). Die Bergehalde hat eine Grundfläche von etwa 12 Hektar. Der höchste Punkt liegt auf feurigen 112 Metern über dem Meeresspiegel. Da das umgebende Gelände geneigt ist, schwankt die relative Höhe zwischen 37 und 56 Metern über der Umgebung. Damit überragt sie die Halde an der Schachtanlage I / II um wenige Meter.

Im Luftbild ist die Halde hinter dem LÜNTEC-Gelände mit dem hervorstechenden „Colani-Ei“ gut zu erkennen. Darin sind die Wege um die Halde und die bewachsenen Böschungen sichtbar.

Karte Halde Minister Achenbach

Erschlossen ist die Halde Tockhausen durch ein Wegenetz, das zum großen Teil über die Höhenschichten an den Böschungen und die alte Auffahrt verläuft. Auf dem Haldentop ist die Vegetation sehr dicht und Wege stark zugewachsen. Einerseits ist das Gelände damit sehr waldähnlich, andererseits gibt es daher normalerweise im Sommerhalbjahr kaum Möglichkeiten, die Umgebung von der Halde überblicken zu können. Einen Ansatz bildete eine private Initiative mit ehrenamtlicher Bürgerarbeit im Oktober 2010, durch die einige Sichtachsen freigeschnitten wurden und das Schnittholz in Feldhecken gestapelt wurde. Stellenweise reicht der Blick auf das Kraftwerk in Lünen, die Innenstadt Lünens sowie die Innenstadt Dortmunds. Zusätzlich bietet sich die kleine Halde gut zur Naherholung für Anwohner an und auch im Sommer wird ein Spaziergang in diesem Wald für eine angenehme Abkühlung sorgen.

Bänke gibt es auf der Halde leider keine, ein hölzerner Unterstand von 1990 wurde nur kurze Zeit nach seiner Errichtung ein Raub der Flammen.

WWW. Halden. Ruhr&Ruhrgebiet-Industriekultur.De

Im ersten Bild sieht meinen einen Parkplatz, über den fährt man zur Halde Tockhausen. Im zweiten Bild sieht man den Kühlturm des Trianelkraftwerk Lünen. Bild drei  zeigt noch einmal den Lüntec-Tower. Das Gebäude davor beherbergt den Softwareentwickler Itemis AG.

Wir fuhren auf der Straße Am Brambusch durch das Gewerbegebiet. Nach 460 Meter Fahrt erreichten wir die Brambauerstraße, die wir überquerten. Für uns ging es nun in das leichthügelige, ländliche Gebiet zwischen Brambauer, Brechten im Süden und Lünen Gahmen im Osten. Zunächst fuhren wir ca. 840 Meter bis zu dem Wegedreieck Im Siepen, Im Heidebruch. Dort stand sonst immer eine Bank, auf der wir schon öfters eine pause gemacht haben. Die war aber weg. Wir fuhren dann nach links auf dem Weg Im Heidebruch weiter. Der Weg brachte uns in Richtung B 54. Auf dem Weg dort hin hatten wir dann noch einmal eine gute Sicht auf das Colani Ei.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis an die B 54 das sechste Bild zeigt das qualmende Trianelkohlekraftwerk Lünen. Dann zweimal den Lüntec Tower mit Tele herangezogen. Danach hat Willi versicht mir den Lüntec Tower auf den Helm zu setzen. Das hat nicht so gut geklappt. Dann noch einmal in der Ferne den Lüntec Tower. Danach ein Hinweisschild auf den Rundweg im Mühlenbachtal. Das letzet Bild zeigt Willi kurz vor der Straße An der Wethmarheide. Dort steht der Megastore Krämer. Dort gibt es alles fürs Pferd und seine Reiter.

Es ging noch ein paar Meter nach rechts, dann hatten wir die B 54 erreicht und überquerten sie. Es ging dann weiter auf der Hönnighauser Straße. Nach 440 Meter bogen wir dann nach rechts auf den Weg Havelandsheck ab. Es ging nach Süden weiter in Richtung Autobahnkreuz Dortmund Nordost. Das erreichten wir aber nicht, da wir ca. 700 Meter vorher auf die Wülferichstraße nach links abbogen. Die Straße sind wir schon einmal andersherum gefahren. Am 23.07.2018 sind wir die Straße gefahren. Wir hatten an der Gahmener Straße ein Schild gesehen, in 12 Km bis zum Alten Markt in Dortmund. Das mussten wir natürlich ausprobieren und es waren auch 12 Km. Wir fuhren am Montag knapp 900 Meter auf der Wülferichstraße bis zu einem kleinen Waldgebiet, das vom Süggelbach durchflossen wird, der dann in die Seseke einmündet, nachdem er unter dem DHK gedükert wird. Wir bogen nach links von der Wülfrichstraße nach links in den Wald ab und erreichten dann nach ca. 100 Meter einen sehr schönen Spielplatz. Rechts daneben steht dann noch ein Platz für eine Pause, der fast zur Hälfte überdacht ist. Der Platz sieht nicht mehr so toll aus, da die Leute die ihn benutzen, ihren Müll liegen lassen.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg nach der B 54 durch die Felder vor dem Autobahnkreuz Dortmund Nordost und dann in Richtung Gahmen, bis zum Waldgebiet im Süden von Gahmen. Die Bilder zeigen uns wie trocken das Land noch immer ist. Die letzten Bild er sind dann schon an dem Spielplatz und dem Rastplatz gemacht.

Wir machten eine kurze Pause an dem Rastplatz und regten uns auf, wie man alles so vergammeln kann. Wir machten uns dann schnell wieder auf den Weg. der führte uns entlang des Süggelbach in Richtung Gahmener Straße. Die erreichten wir nach 940 Meter Fahrt durch die Kümperheide.

Die vier Bilder zeigen unseren Weg durch die Kümperheide, entlag des Süggelbach bis zur Gahmener Straße.

Wir überquerten die Gahmener Straße und fuhren kurz nach links und dann auf der Bahnstraße weiter. Die überquerten wir nach 100 Meter und fuhren dann hoch auf die Gneisenautrasse. Die ehemalige Zechenbahntrasse, die von der Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne, bis zum Preußenhafen in Lünen verlief, wurde nach der Stilllegung der Zeche, in eine Fahrradtrasse umgewandelt. Wir fuhren am Montag von Gahmen in Richtung Preußenhafen in Lünen

Preußenhafen

Panorama des Preußenhafens mit Mohr-Kran

Lage des Hafens am Kanal

Ansicht von Westen

Wasserwanderrastplatz

Der Preußenhafen ist ein 1924/1925 erbauter und im Herbst 1925 in Betrieb genommener Hafen am Datteln-Hamm-Kanal (Kanal-km 14,16 – 14,34) in Lünen-Süd (Gemarkung Horstmar).

Ursprünglich diente er als Umschlagplatz für die Zechen Preußen in Horstmarund der Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne. 1925 begann seine Hoch-Zeit als Kohleumschlagplatz, Mitte der 1960er Jahre wurde der Hafen auf die heutigen Ausmaße erweitert. Ab Ende der 1980er Jahre verlor er durch die Zechenschließungen an Bedeutung. Auf der ehemaligen Zechenanschlussbahn existiert heute der Rad- und Wanderweg „Gneisenau-Trasse“, der an der Preußenhalde, an der anderen Seite der Bahnstrecke, vorbei bis nach Derne führt.[1]

Heute wird er intensiv touristisch genutzt durch die Nähe zum Seepark Lünenund zum Horstmarer See, für Motor- und Freizeitboote und als Wasserwanderrastplatz sowie als Anleger für das Fahrgastschiff „Santa Monika“ und als Museum.

Als Landmarke steht der von der Mannheimer Maschinenfabrik Mohr & Federhaff AG im Jahr 1962 gebaute Vollportal-Wippdrehkran, kurz „Mohr-Kran“ genannt, auf der Uferpromenade. Der sehr flexibel auch für zwei Frachtschiffe gleichzeitig einsetzbare Kran ist ein wichtiges Symbol für die von 1964 an stetig steigende Umschlagkapazität. Neben dem „Wahrschauplatz“ an der Eisenbahnbrücke und dem „Platz unter Bäumen“ am Hafenhaus ist der Kran auch ein Teil der Lichtinszenierungen des Hafens, er markiert das Portal des Preußenhafens.

Im Juli 2008 fand der erste Familientag am Wasserwanderrastplatz statt, er wird jährlich wiederholt.

Quelle: Wikipedia

Gneisenau-Trasse nun durchgängig zu befahren

29.03.14
Kategorie: Lünen, Dortmund, Verkehrsplanung 

Unterführung Gneisenautrasse

Die Unterführung der Straßenkreuzung „Auf der Wenge“/Piepenbrink ist nun geöffnet und die Zufahrt zum Gneisenaugelände damit frei (Blick nach Norden).

Bauzäune vor dem Gneisenau-Gelände wurden entfernt

Endlich ist es soweit! Die letzten Bauzäune am Südende der Gneisenau-Trasse wurden entfernt. Nachdem der Trassenabschnitt bereits vor einiger Zeit „ordnungswidrig“ durch leichtes Verschieben der Zäune von Spaziergängern und Radfahrern in Beschlag genommen wurde, ist er nun auch offiziell in Betrieb. Vom Preußenhafen in Lünen-Süd bis zur ehemaligen Zeche Gneisenau in Dortmund-Derne ist die rund 5 km lange ehemalige Zechenbahntrasse jetzt durchgängig zu befahren. Die Trasse ist eine wichtige Radwegverbindung von Lünen in den Dortmunder Nordosten nach Derne, Scharnhorst, Brackel und weiter in Richtung Phoenix-See – und umgekehrt.

Warum der letzte Trassenanschluss in der Planung als „Anbindung an den Europa-Radweg R1“ beworben wurde, bekanntlich in westöstlicher Richtung durch Münster verlaufend, bleibt allerdings rätselhaft. Viel eher ist die Trasse eine unkomplizierte Anbindung von Dortmund an die Römer-Lippe-Route und den nördlichen Abschnitt des Rundkurses Ruhrgebiet sowie eine Nord-Süd-Querverbindung des Emscher-Park-Radweges.
Die Qualität der Trasse ist abschnittsweise sehr gut, doch gibt es auch Abschnitte, die eine deutliche Aufwertung vertragen könnten.

Quelle: Website des AFDC Unna/Lünen

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Die beiden ersten Bilder zeigen Bergbaurelikte von Untertage. Bild drei eine Fahne, die hoch oben in einem Baum befestigt ist. Bild vier zeigt eine Seilscheibe, die an der Bahntrasse steht, kurz vor der Bebelstraße, die wir überqueren mussten. Das nächste Bild ist dann schon nach der Linkskurve der Trasse hinter der Bebelstraße gemacht. Es zeigt ein großes Lager für Leergut. Danach die Bilder habe ich am Preußenhafen gemacht.

Dort machten wir eine Pause und entschieden uns dort am Kiosk eine Currywurst zu essen. Das hatten wir schon einmal und die hatte uns sehr gut geschmeckt. Wir bestellten uns vier Mal Currywurst mit Pommes und ließen es uns schmecken. Im Nachhinein war unsere Entscheidung richtig, da es den Bäcker, den Friedel ausgesucht hatte, gar nicht mehr gab. Nach der Mittagspause ging es dann weiter. Wir fuhren vom Hafenbecken nach rechts an den Leinpfad des Datteln-Hamm-Kanal in Richtung Horstmarer See. Den erreichten wir dann nach 400 Meter Fahrt. Wir ließen den See und das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau rechts liegen und fuhren zur Seseke. Dort wollten wir ein Stück am Sesekeweg entlang in Richtung Lünen Oberaden fahren.

Seepark Lünen

Einst hinterließ die Zeche Preußen in Lünen unschöne Spuren in der Landschaft. Die Landesgartenschau gab der ehemalige Industriebrache im Jahr 1996 eine neues Gesicht. Dank Renaturierung und Umgestaltung findet man hier Heute ein Naherholungsgebiet mit ganz besonderem Charme und einem erfrischendem Badesee!

Seepark Lünen, Foto: (C)2008 Behrendt Photo-Design[ruhr-guide] Ganz im Osten des Ruhrgebiets liegt der Seepark Lünen und die Spuren des Bergbaus sind auch heute noch sichtbar: Mitten im Seepark Lünen findet sich das Horstmarer Loch, eine Bergsenkung, die an ihrer tiefsten Stelle zwölf Meter unter dem sonstigen Geländeniveau liegt. Heute gibt es hier eine Art natürliches Amphitheater mit Grasstufen in dem regelmäßig Theater- und Musikveranstaltungen stattfinden. Interessant ist der Ausblick auf den höher gelegenen Kanal und den Schiffen, die über dem Kopf des Beobachters vorbeiziehen. Den Gegenpart zum Horstmarer Loch stellt dagegen die ehemalige Halde der Zeche Preußen dar. Von hier aus bietet sich ein schöner Ausblick auf den Seepark und dem in der Nähe liegenden Datteln-Hamm-Kanal.

Der Seepark

Im ganzen Park verteilt findet der Besucher einige Überraschungen: Ob eine Galerie von Büsten am Hang, die 10 Meter hohe Plastik von Erich Reusch auf der „Bastion“ am Seeufer oder diverse, schön gestaltete Spielmöglichkeiten für Kinder. Das ganze Gelände wird von kleinen Wegen durchzogen und von großen Liegewiesen dominiert. Auch zwei Rasenfußballplätze und ein schöner Apothekergarten finden sich hier. Neu im Seepark Lünen ist die Discgolf-Anlage für Frisbee-Enthusiasten. Auf der anderen Seite des Kanals lädt das Schloss Schwansbell mit seinem sehenswerten Schlosspark und dem städtischen Museum zu einem Besuch ein. Das Gebäude wurde zwischen 1872 bis 1875 errichtet und gleicht eher einer großen Villa als einem eigentlichen Schloss.
Tolles Ausflugsziel in Lünen, Foto: (C)2008 Behrendt Photo-Design

Der Horstmarer See

Mittelpunkt des Seeparks Lünen – der Name lässt es unschwer vermuten – ist allerdings das kühle Nass. Und davon gibt es reichlich! Und zwar im Horstmarer See mit einer Wasserfläche von immerhin 10 Hektar. Während der südliche Teil des Sees von Inseln dominiert wird und als Naturschutzgebiet unzugänglich ist, findet sich am Nordufer eines der schönsten Strandbäder im Ruhrgebiet. Jede Menge feinster Sand und große Liegewiesen laden am Horstmarer See zum Sonnenbaden ein. Da kann man dann kaum verstehen, dass der benachbarte Kanal sich besonders bei Jugendlichen als alternatives Schwimmbad großer Beliebtheit erfreut. Obwohl das Wasser auch hier nicht schlecht ist, macht es doch wesentlich mehr Spaß im See zu schwimmen als zwischen gefährlichem Schiffsverkehr. Trotz regelmäßiger tödlicher Unfälle an den Kanälen im Ruhrgebiet ist die Kanalbrücke am Seepark das Eldorado der Brückenspringer. Mit waghalsigen Pirouetten stürzen sie sich in die – ungewisse – Tiefe …
Badeort am Horstmarer See, Foto: (C)2008 Behrendt Photo-Design

Familienfreundlich

Aber zurück zum Horstmarer See: Sowohl der Sand als auch die Wiesen des Seepark Lünen sind sauber und gepflegt. Da der Strand seicht ins Wasser übergeht, bietet sich die Anlage besonders für Familien mit Kindern an, die hier ungestört im Wasser planschen können. Wem der Silbersee und der Halterner Stausee im nördlichen Ruhrgebiet zu überlaufen sind, dem sei der Horstmarer See unbedingt ans Herz gelegt! Hier lohnt sich auch eine längere Anfahrt, wobei der Seepark Lünen z.B. von Bochum aus schon in einer halben Stunde zu erreichen ist. Und das Schönste zum Schluss: der ganze Spaß ist kostenlos! Weitere Infos und Karten zur Anfahrt finden Siehier.

Quelle: Ruhr-Guide

Den Seseke Weg sind wir schon mehrfach gefahren. Am 15.4. wollten wir nur ein paar Km an dem renaturierten Fluss Entlangfahren und dann den Fluss überqueren und in Richtung Oberaden fahren.

Das erste Bild oben zeigt die Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal, über die die Bahnlinie von Dortmund nach Lünen geführt ist. Bild zwei zeigt den westlichen Teil des Horstmare Sees. Bild drei zeigt die Kanalbrücke, über die man das Gelände von Schloss Schwansbell erreichen kann und den Beginn des ehemaligen Landesgartenschaugeländes. Im vierten Bild fahren meine Großen am See vorbei in Richtung Seseke. Danach das Bild zeigt noch einmal den See, der an dem Tag sehr unruhig war, weil der Ostwind in aufwühlte. Das folgende Bild zeigt das Horstmarer Loch, das mit 12 Meter unter Geländeniveau die tiefste Stelle im Seepark Lünen ist. Dort beginnt auch der Sesekeweg. Das letzte Bild zeigt dann das Kunstwerk Am Sesekeweg.  „Hogarth’s Dream“der Wuppertaler Bildhauerin Diemut Schilling.

Diemut Schilling: Hogarth’s Dream
Ausstellung ÜBER WASSER GEHEN
Seseke-Gebiet
Lünen

Quelle: Metropole Ruhr

An der geschwungenen Sitzgelegenheit hielten wir an, weil wir Willi aus den Augen verloren hatten. Der war von seinem Rad gestiegen, etwa 400 Meter vor dem Kunstwerk. Ich hatte ihn dort überholt, als er mit seinem Handy einen großen Stein fotografierte. Nun warteten wir auf ihn. Es dauerte eine ganze Weile bis er auf uns zugefahren kam. Es hatte ihn ein Anruf erreicht, der ihn bewegte die Tour hier zu beenden. Wir verabschiedeten ihn und er fuhr auf direktem Weg nach Hause zurück. Wir drei setzten unser Tour fort. Nach 390 Meter führte uns der Seseke Weg nach rechts von der Seseke weg, weil dort ein Bachlauf in die Seseke mündet. 260 Meter weiter südlich gab es dann eine Brücke über den Bach. Die überfuhren wir. Dann ging es 430 Meter nach Osten über den Breiter Weg. An deren Ende liegt rechts das Giesebrecht Garten&Pflanzencenter. Das liegt wie ein kleines Dorf nördlich von Niederaden. Wir bogen dann nach links auf den Weg Im Dorf ab und fuhren 460 Meter nach Norden bis an die Seseke. Die überquerten wir über eine kleine Brücke und fuhren nach links und sofort wieder nach rechts bis zur Lünener Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab.

Das erste Bild oben zeigt das Landstroper Ei, einen alten Wasserturm in Landstrop. Den habe ich von der Seseke aus fotografiert. Der war fast 4 Km von unserm Standort entfernt. Die folgenden Bilder zeigen unseren Weg, weg und dann wieder hin zur Seseke.  Dann die Überquerung der Seseke. Von der Brücke aus ein Foto in Richtung Oberaden. Das letzte Bild zeigt Friedel vor uns wie er nach der Sesekebrücke in Richtung Lünener Straße abbiegt.

Wir erreichten die Lüner Straße nach 460 Meter Fahrt und bogen auf diese nach rechts ab. Nach weiteren 260 Meter erreichten wir dann die B 61, die wir überquerten. Es ging herein ins westliche Oberaden. Wir fuhren über die Alisostraße. Nach 250 Meter sahen wir ein Schild, dass auf ein ehemaliges Römerlager hinwies. Dort fuhren wir nach rechts in einen Weg. Wir erreichten die Preinstraße. Dort war aber nichts von einem Römerlager zusehen und so fuhren wir wieder nach links zur Alisostraße. Auf die ging es nach rechts weiter. Nach weiteren 360 Meter auf der Alisostraße erreichten wir dann die Straße Am Römerberg. Da musste es doch irgendetwas Römisches geben. Wir fuhren nach rechts auf die Straße. auf der fuhren wir 230 Meter, dann mussten wir nach rechts abbiegen und sahen dann ein einen Platz der aussah wie ein kleines Amphitheater und dahinter einen Spielplatz, der wie ein Römerlager aussah. Etwas weiter dann sahen wir dann ein Bauwerk, dass dem im Römerlager Haltern ähnelt.

Archäologischer Lehrpfad auf der Spur der Römer

Ein Spaziergang auf dem Lehrpfad Oberaden in Bergkamen

Sie heißen Augustusstraße, Legionärstraße, Tiberiusweg, Kohortenweg, Cheruskerstraße und Am Römerberg – Straßennamen im Bergkamener Ortsteil Oberaden, die dem Asterix-Leser einen Hinweis darauf geben, dass sich hier etwas befindet, das auf die Antike und die Römer deutet. Ein Römerlager befand sich hier einmal. So eines mit Holzwall, Zelten und so weiter, wie man es von den Römerlagern Kleinbonum, Aquarium, Laudanum und Babaorum kennt. Aber auch für die, die nicht auf gallische Kinder-Comics stehen, kann ein kleiner Spaziergang rund um den Römerbergwald in Oberaden ganz schön sein.

Etwa 3,5 Kilometer ist der Rundgang lang. Von einer Wanderung wollen wir nicht sprechen – nennen wir es einen Spaziergang. Der Lehrpfad beginnt am Stadtmuseum an der Jahnstraße und führt gegen den Uhrzeigersinn rings um und durch das ehemalige Römerlager. Bedeutende Fundstellen, die ursprüngliche Lage von Gebäuden oder auch der vier Tore in der Lagerbefestigung werden durch Informationstafeln markiert. Man muss aber im Vorhinein sagen, dass auf der Wanderung kaum echte Relikte der Römerzeit zu sehen sind. Die Wanderung veranschaulicht allerdings sehr gut die große Dimension der Stätte. Schön gestaltete und informative Schilder an einem Mast in der Form eines Speers mit Texten und Abbildungen zu Funden von z.B. Centurionenhäusern oder Villen stehen heute vor Spielplätzen oder modernen Einfamilienhäusern in verkehrsberuhigten Zonen, sodass hier nur schwer der Eindruck eines Blicks in die Vorzeit entsteht. Das Glanzstück des Weges ist jedoch die authentische Rekonstruktion eines Teils der das Lager einst umgebenden Holz-Erde-Mauer.

In der folgenden Karte ist der Lehrpfad Oberaden eingezeichnet. Es sind ausgesuchte Orte am Weg markiert, die in der Beschreibung ebenfalls mit Nummernpunkten versehen sind. Die Punkte mit dem i symbolisieren die Standorte von Infotafeln. Am Startpunkt führt der Radweg auf dem Kuhbachweg zum nahen Sesekeweg. Angebunden ist das gesamte Gelände an den Radfernweg Römer-Lippe-Route zwischen Detmold und Xanten. Alle Anschlüsse sind mit blauer Farbe gekennzeichnet.

Übersichtskarte Römerlehrpfad Oberaden

Kurz vor Christi Geburt bestand in der Lippeniederung von 11 v. Chr. bis ca. 7 v. Chr. das größte Römerlager nördlich der Alpen. Gegründet wurde es durch den römischen Heerführer und Statthalter Galliens Nero Claudio Drusus (Stiefsohn von Kaiser Augustus) im Zuge der Gemanienfeldzüge. Das Lager mit einer vermuteten Größe von über 50 ha – ca. 70 Fußballfelder – beherbergte wahrscheinlich zwei Legionen mit insgesamt 12.000 Menschen. Große Teile des erst Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckten Lagers sind heute durch Wohnsiedlungen überbaut (ein Neubau in Oberaden ist meist mit archäologischen Untersuchungen verbunden und bringt manchmal Überraschungen mit sich) oder durch einen Wald bewachsen. Archäologische Ausgrabungen förderten Fundamente von Häusern, Brunnen oder Gegenstände wie Münzen zutage. Ausstellungstücke dieser Funde und Ausgrabungen sind in einer Dauerausstellung im POI: Ort von Interesse am WegesrandStadtmuseum zu besichtigen. Daneben bietet das Museum auch Ausstellungen zur Heimatkunde und insbesondere zum Bergbau mit der Galerie Sohle 1 (Das Stadtmuseum ist Di-Fr 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, Sa von 14.00-17.00 Uhr und So von 11.00 bis 18.00 Uhr. Auf diesen Internetseiten sind die Eintrittspreise kategorisiert. Die Kosten für den Eintritt für einen Erwachsenen für dieses Museum entsprechen der kleinsten Kategorie (unter 5,- Euro pro Person). Genaue Preise, Rabatte und Ermäßigungen sind der offiziellen Internetseite oder Aushängen zu entnehmen).

Quelle: WWW.Ruhrgebiet- Industriekultur.de

Oben die Bilder zeigen Eindrücke vom Römerberg in Oberaden. Sie zeigen einige Nachbauten. So soll es einmal dort ausgesehen haben. Bild drei zeigt die Holzerdemauer mit Graben davor. Das letzte Bild zeigt einen Wachturm.

Wir fuhren wieder zur Alisostraße zurück und dort nach rechts. Wir fuhren noch 260 Meter und erreichten dann die Rotherbachstraße. Dort fuhren wir nach rechts. Dort hatte Friedel ja einen Bäcker in Google Earth gesehen. Aber da gab es keinen Bäcker mehr. Wir fuhren die Straße ein Stück herunter und trafen einen Anwohner, der uns sagte, es gibt dort keinen Bäcker mehr. Gut das wir eine Currywurst gegessen hatten. Wir drehten um und fuhren die Straße zurück. Die Rotherbachstraße machte dann einen leichten Rechtsknick und führte dann über eine Bahnlinie, die auf das ehemalige Zechengelände Haus Aden führte. Die überquerten wir und fuhren dann bis zum Heiler Kirchweg, der uns zum Datteln-Hamm-Kanal brachte. Den überquerten wir und fuhren dann bis zur Hammer Straße herunter. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter.

Die drei ersten Bilder sind auf der Rotherbachstraße entstanden. Das vierte Bild zeigt den leicht verdeckten Doppelbock Förderturm. Das nächste Bild zeigt Natz vor der geschlossenen Schranke der Bahnlinie Hamm-Oberhausen-Osterfeld. Das vorletzte Bild zeigt dann noch einmal den Doppelbockförderturm. Das letzte Bild ist von der Kanalbrücke aus gemacht und zeigt den Kanal in Richtung Kraftwerk Heil, dass man im Hintergrund sieht.

Zeche Haus Aden

Zeche Haus Aden. Foto: RIK/ R. Budde

Dort, wo die Römer einst eines der größten Militärlager Deutschlands bauten, liegt heute Bergkamens zweites großes Bergwerk, Haus Aden. Mit seinen Tagesbauten und einer großzügig angelegten Gleisanlage breitet es sich direkt am Datteln-Hamm-Kanal aus. Und wen wundert’s, dass es bei diesem Standort über einen eigenen Hafen verfügt. Von der Brücke der Jahnstraße, die etwas unterhalb über den Kanal führt, hat man einen guten Blick auf die Zechenanlage mit ihren dominierenden Doppelbock-Fördergerüsten.

Haus Aden, dessen Name auf die Gemarkungen Unter- und Oberaden Bezug nimmt, gehört zu den jüngeren Bergwerken. Wohl hatten die Gewerken Emil Ebbinghaus aus Asseln und Heinrich Grimberg aus Bochum bereits 1875 die Grubenfelder angekauft, aber erst ab 1938 wurde die Doppelschachtanlage errichtet. Mitten im Zweiten Weltkrieg, 1943, nahm Haus Aden mit 1.080 Beschäftigten die Förderung auf. Zu einem Erfolg wurde das Unternehmen aber erst, als Krieg und Nachkriegszeit überstanden waren und die Anlage nach den Plänen des Industriearchitekten Fritz Schupp fertig gestellt war. Als in den 1970er Jahren die Kohlenvorräte zur Neige gingen, errichtete man im Nordfeld ein Anschlussbergwerk, den Schacht Romberg in Werne-Langern.

Von April 1998 bis zur Stillegung von Heinrich Robert im September 2010 bilden Haus Aden/Monopol und das Bergwerk Heinrich Robert, Hamm, das Verbund-Bergwerk Ost. Haus Aden verlor damit seine Förderstandort-Funktion.

Die Umwandlung der rund 54 Hektar großen Brachfläche der ehemaligen Zeche Haus Aden in ein Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebiet gehört zu den großen stadtplanerischen Projekten in der Metropole Ruhr. Herzstück der Planungen ist ein neuer See, der parallel zum Datteln-Hamm-Kanal entstehen soll. Er ist vom Kanal aus mit dem Schiff befahrbar. Im Westen ist eine Fortsetzung durch eine 800 Meter lange Gracht geplant. Insgesamt entstehen so 76.000 Quadratmeter Wasserfläche. An deren Ufern sollen rund 300 Wohneinheiten gebaut werden.

Quelle: Metropole Ruhr

Die Hammerstraße brachte uns in Richtung Lünen. Nach ca. 500 Meter Fahrt, bogen wir dann nach rechts auf den Weg An der Fähre ab. Der Weg brachte uns an die Lippe und dem Lippewehr Westfalia im Ortsteil Beckinghausen. Dort machten wir eine kleine Pause und schauten der Lippe zu, die über das Wehr floss.

Das erste Bild zeigt das Lippewehr, das auch eine Fischtreppe besitzt. Das zweite Bild zeigt die Lippebrücke, die zum Pförtnerhaus der ehemaligen Eisenhütte Westfalia führt.

Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia

Das Gelände der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia um 1909

Die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia war das erste Eisenwerk im Lüner Ortsteil Wethmar und das einzige, das überregional Bedeutung erlangte. Später erlangte das Unternehmen weltweit wirtschaftliche Bedeutung als Bergbauzulieferer.

1826 gründete Caspar Diederich Wehrenbold (1795–1851) die Eisenhütte in der Rechtsform einer Gewerkschaft als erstes Industrieunternehmen in Altlünen und baute die ersten Betriebsgebäude nahe der Lippe. Der Fluss wurde damals noch für die Schifffahrt benutzt und diente dazu, das im Lippetal gefundene Raseneisenerz heranzutransportieren.

1876 wurde die Eisenerzeugung allerdings wieder eingestellt, der Betrieb hatte sich zunehmend auf die Eisenverarbeitung umgestellt.

Typische Produkte waren gusseiserne Öfen, Schienen, Pumpen und ab 1930 in zunehmendem Maße auch Bergwerkstechnik. Ab 1960 zusätzlich noch Produkte für den Stollen- und Tunnelbau. Ein bedeutender Ingenieur war Wilhelm Löbbe, der Erfinder des „Löbbe-Hobels“.

Die Festzeitschrift zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 1951 illustrierte der Maler Hubert Berke. Er zeichnete darin die Kantine, Maschinenhallen, Menschen bei der Arbeit und hielt mit filigranem Strich die Arbeitswelt fest. Seit 2010 befinden sich die Originale dieser Bilder im Museum der Stadt Lünen

Das letzte erhaltene Gebäude der Westfalia: die ehemalige Kantine

1991 fusionierte die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia mit dem Unternehmen Klöckner-Becorit in Castrop-Rauxel zur Gesellschaft Westfalia Becorit Industrietechnik (WBI).[1]

1995 schlossen sich die drei traditionsreichen Bergbauzulieferer Halbach & Braun Maschinenfabrik und Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik aus Wuppertal sowie die Westfalia Becorit Industrietechnik zur Deutschen Bergbau Technik(DBT) zusammen. Die DBT war eine Tochtergesellschaft der Ruhrkohle AG (RAG).

Im Mai 2007 wurde die DBT von Bucyrus International, Inc. mit Sitz in MilwaukeeWisconsin, für 559 Millionen Euro[2]übernommen[3], die ihrerseits 2011 für 8,6 Milliarden Dollar in Caterpillar aufging.[4][5]

Einziges erhaltenes Betriebsgebäude der ursprünglichen Eisenhütte Westfalia ist die denkmalgeschützte Kantine Westfaliaan der Hüttenallee.

Quelle: Wikipedia

Wir beendeten unser Pause am Wehr und fuhren zu der Brücke herauf und überquerten die Lippe. Von dort oben hat man einen tollen Blick auf das Lippewehr. Wir fuhren am Ende der Brücke durch das alte Pförtnerhäuschen auf das Gelände  der ehemaligen Eisenhütte.

 Das erste Bild zeigt das Wehr, von der Brücke aus fotografiert. Das zweite Bild zeigt die Brücke und an deren Ende das alte Pförtnerhaus. Rechts unterhalb des Pförtnerhauses steht das alte Fährhaus. Im dritten Bild fahren Natz und Friedel auf die alte Kantine zu. Das Gebäude steht seid 1990 unter Denkmalschutz. Im nächsten Bild sieht man die Vorderfront des Gebäudes. Das vorletzte Bild zeigt die Ruhestädte der Familie Wehrenbold, des Gründers der  Eisenhütte Westfalia.

Wir fuhren bis zur Willi Melchers Straße und bogen auf die nach links ab. Nach 800 Meter Fahrt an dem ehemaligen Westfaliagelände vorbei, erreichten wir die Zwolle Allee. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Westfaliastraße am südlichen Rand der Victoriasiedlung entlang. Das ist eine alte Zechensiedlung, die direkt neben der eheligen Zeche Victoria Lünen liegt.

Victoria-Siedlung

Victoria-Siedlung. Foto: RIK/ Guntram Walter
Victoria-Siedlung. Foto: RIK/ Guntram Walter

Wer an der Lippe auf Lünens erster Zeche „anlegte“, wie der Bergmann sagt, wohnte gut, so jedenfalls urteilte die Zeitschrift „Baumeister“ im Jahr 1914 und schrieb: in der Siedlung „finden die Arbeiter ein vorbildliches Heim in den hier vorgeführten künstlerisch hochstehenden Häusern …, die für die Gewerkschaft Victoria Lünen geschaffen wurden“. Nachdem zuerst das Grubenfeld durch zwei Schächte erschlossen worden war und die Zeche 1910 die Kohlenförderung aufnahm, begann die Gewerkschaft mit dem Bau der Arbeiter- und Beamtensiedlung. Zwei Jahre dauerten die Bauarbeiten, dann war die Siedlung an der Münsterstraße fertiggestellt.

Der Einfluss der Gartenstadtbewegung auf die Struktur der Siedlung ist unverkennbar, keine schnurgeraden Straßen, sondern aufgelockerte Bebauung, Erweiterung der Straßen zu kleinen Plätzen. Neben Etagenwohnungen in mehrgeschossigen Wohnblocks und Einfamilien-Reihenhäusern prägt das Einfamilien-Doppelhaus das Straßenbild. Entsprechend der patriarchalischen Firmenideologie hatte die Gewerkschaft die Siedlung mit zahlreichen fürsorglichen Einrichtungen ausgestattet. Das Leben der Arbeiter und Beamten mit ihren Familien konnte sich weitestgehend in der Siedlung abspielen. Geschäfte und ein Markt, „Beamtencasino“ und „Arbeiterwirtschaft“, ein Wohlfahrtshaus mit Kleinkinder-, Handfertigungs- und Haushaltungsschule und einer Badeabteilung vorwiegend für Frauen und Invaliden rundeten das Bild ab. Die Badeanstalt bestand sogar bis in die 1970er Jahre und noch heute ist ein Kindergarten in dem Wohlfahrtshaus untergebracht.

Quelle: Metropole-Ruhr

Am 7.4.2014 haben wir diese Siedlung einmal besucht und sind durch die Straßen gefahren. Am Montag fuhren wir nur an ihr vorbei. Links von der Westfalenstraße liegt die Zechenbrache mit der westlichen und östlichen Halde, die sich entlang der Lippe erstrecken. Auf der Zechenbrache war geplant eine Forensikklinik zu bauen. Ob es die mal gibt weiß ich nicht.

Das erste Bild zeigt den großen Parkplatz an der Willi Melchers Straße. Das zweite Bild zeigt die Zechenbrache links von der Westfalenstraße. Bild drei zeigt Natz, der auf der Westfalenstraße  in Richtung Innenstadt Lünen fährt.

Nach 1,24 Km Fahrt entlang der Victoriasiedlung erreichten wir die B 54, die dort Münsterstraße heißt. Die überquerten wir und fuhren dann bis zum Eiscafe San Remo, dort wo die 3 Bullen an der Münsterstraße stehen. Wir konnten nicht wiederstehen und kauften uns eine Kugel Eis im Hörnchen. Das ließen wir uns schmecken.

Das Bild zeigt die drei Bullen, die von Kindern an dem Montag beritten wurden.

Ochsenzug

Ochsen in der Innenstadt: Die drei Bronzefiguren sind eine Erinnerung an den „Dänischen Ochsenweg“. Für die Hansestadt Lünen war er ein bedeutender Handelsweg im Mittelalter. Die Tiere wurden von der Nordsee bis nach Köln getrieben. Der „Förderverein für Kunst und Kultur e.V.“ schenkte der Stadt 1991 die Skulpturen zu ihrem 650. Stadtjubiläum. Sie wurden vom Künstler Ernemann Sander erschaffen. Die Ochsen sind aber nicht nur Schmuckstück der nördlichen Innenstadt, sondern auch Hoch im Kurs bei Kindern – als Spielfiguren.

Quelle: Stadt Lünen

Wir hatten unser Eis gelutscht und machten uns auf den Heimweg. Von dem Ochsenzug aus fuhren wir 170 Meter bis zur Lippebrücke. Dort bogen wir nach rechts auf die Lippepromenade ab. Die Promenade brachte uns aus der Innenstadt von Lünen heraus. Wir erreichten die Graf Adolf Straße, die wir überquerten und fuhren dann auf dem Lippedeich weiter. Vorbei an den neu gebauten Lippetreppen und den neuen Häusern, rechts des Deiches, erreichten wir die Konrad Adenauer Straße, die wir unterfuhren. Es ging dann noch einmal 2,15 km über den Lippedeich, entlang der Lippeauen. Dann verließen wir den Lippedeich und bogen nach rechts in den Wald ein. Der Weg dort brachte uns nach 370 Meter Fahrt an die Tennisplätze der Tennisabteilung des SV Blau-Weiß Alstedde. Dort bogen wir nach links ab und fuhren über die Straße Am Heikenberg und dann nach rechts auf die Straße Im Drubbel, bis zur Alstedder Straße.

Die Bilder oben zeigen unser Fahrt über die Lippepromenade in Lünen, dann die Fahrt über den Lippedeich in Richtung Alstedde, mit Sicht auf die Lippe und den neuen Lippetreppen, sowie den neu erbauten Häusern rechts vom Lippedeich. Links vom Deich hat man einen tollen Blick in die Lippeauen, die von Tieren bevölkert sind. Im Hintergrund dann immer die Lüner Kraftwerke.

Wir überquerten die Alstedder Straße und fuhren nach links weiter. Es ging noch ca. 440 Meter durch den westlichen Teil von Alstedde. Danach verließen wir Alstedde und fuhren in Richtung Waltroper Straße. Die erreichten wir nach 2,7 Km Fahrt im Bereich der Firma Mertens, Landschaftsbau Baumschule.

Das erste Bild zeigt die letzten Häuser in Alstedde. Das zweite eine Schafsherde an der Alstedder Straße. Das letzte Bild ist dann schon an der Waltroper Straße entstanden und zeigt das rote Plastikpferd an der Baumschule Mertens.

Wir überquerten die Waltroper Straße und fuhren in Richtung Lippe. Die erreichten wir nach 760 Meter Fahrt. Nach der Lippeüberquerung ging es noch einmal 730 Meter weiter. Dann bogen wir auf die Oberlipper Straße nach rechts ab. nach weiteren 160 Meter bogen wir dann nach links auf die Unterlippe ab. Die brachte uns an die Unterlipper Straße. Die überquerten wir und fuhren dann nach rechts in die Dortmunder Rieselfelder. Über die Unterlipper- und Markfelder Straße erreichten wir nach 6,15 Km Fahrt den Pelkumer Weg. Wir entschlossen uns noch zum Klaukenhof zu fahren und dort zum Abschluss der Tour ein Bier zu trinken.

Oben die letzten Bilder unserer Tour zeigen unseren Weg über die Waltroper Straße bis zur Lippebrücke. Danach über die Unterlippe und zum Schluss der lange Weg über Unterlipper- und Markfelder Straße.

Wir überquerten die Markfelder Straße und fuhren dann über den Pelkumer Weg in Richtung der Neuen- und Alten Fahrtunterführung. Die unterquerten wir beide und erreichten dann den Freizeitpark Klaukenhof. Wir setzten uns in den Biergarten und bestellten uns ein Getränk. Später zahlten wir und machten uns dann auf den Heimweg. Wir fuhren zur Schleuse Datteln, überquerten die und verabschiedeten uns. Ich fuhr zur Eichenstraße herunter Friedel und Natz in Richtung Hafen.

Männer es war eine schöne Tour und wir haben wieder einmal neue Eindrücke und auch Teilstrecken gesehen, die wir so noch nicht gefahren waren. Wir sind 53 Km gefahren

Opaju

Fahrradtour 08.04.2019(Unseren Nutria im Naturschutzgebiet Vossnacken besuchen)

Wir waren vor zweieinhalb Jahren, am 26.09.2016 bei unserer Fahrradtour ins Bochumer Zillertal, nach Herne Börning in das Naturschutzgebiet Vossnacken gekommen. Dort in dem großen Weiher lebte damals ein Nutria. Der kam damals, als er uns wohl hörte, sofort zu einem kleinen Steg, an dem wir standen. Er schaute uns erwartungsvoll an, weil er meinte wir bringen ihm etwas Fressbares. Etwas später verstanden wir dann warum er so erwartungsvoll schaute. Es kam ein älterer Herr, der ihn nach seiner Aussage täglich besuchte und ihn dann fütterte. Wir waren begeistert und ich machte Bilder und einen kleinen Film.

In der letzten Woche überlegte ich wo wir am Montag mal hinfahren könnten. Da viel mir der Nutria ein. Gibt es den wohl noch. Ich entschloss mich eine Tour zu dem Nutria  hin zu planen und meine Männer dann zu animieren mit mir dort hin zufahren.

Ich plante die Tour im Routenplaner Komoot, verfeinerte sie dort nach meinen Vorstellungen und schickte sie an mein Smartfon. Ich war erst einmal mit dem Routenplaner gefahren und wollte am Montag schauen, ob der unseren Ansprüchen genügt.

Treffen war beim Friedel auf der Theiheide, wie fast immer um 10 Uhr. Willi war leider nicht dabei, da er andere Termine hatte.

Naturschutzgebiet Voßnacken

Das Naturschutzgebiet Voßnacken (teilweise auch Vossnacken geschrieben) ist ein knapp 20 ha großes Naturschutzgebiet im Nordosten der nordrhein-westfälischen Großstadt Herne.

Das Gebiet ist sehr unregelmäßig begrenzt. Die größte Ausdehnung in Nordsüdrichtung beträgt etwa 500 Meter von der Brücke der Emschertalbahn über die Straße Voßnacken bis zum südlichsten Punkt nördlich der Castroper Straße mittig zwischen Voßnacken und der Brücke über den Sodinger Bach. In Westostrichtung sind es etwa 850 Meter vom Sodinger Bach bis zur Dorfstraße zwischen Belmers Busch und dem Damm der Emschertalbahn. Nördlich schließt sich ein Landschaftsschutzgebiet bis zum Bogen der Emschertalbahn an. Von West nach Ost quer durch das Gebiet verläuft ein ehemaliger Damm im früheren Verlauf der Emschertalbahn von der heutigen Hunbergstraße bis zum Haltepunkt Börnig. Die Einrichtung des Naturschutzgebietes erfolgte, um die feuchten bis nassen Waldgebiete zu erhalten, die teilweise sehr alte Buchen und die Lebensstätten gefährdeter Amphibien-, Insekten- und Vogelarten beherbergen.

Durch Bergsenkungen hat sich ein Feuchtbiotop gebildet, in dessen tiefstem Bereich sich ein etwa dreieinhalbtausend Quadratmeter großer See befindet.

Das nördlich liegende Landschaftsschutzgebiet wird zum größeren Teil landwirtschaftlich genutzt. Entlang dem Sodinger Bach verlaufen Wirtschaftswege, ein weiterer Teil liegt brach und ist von Wald bestanden. Die Straße Voßnacken, die früher die Josefinenstraße über die Köln-Mindener Bahnstrecke und unter der Emschertalbahn hindurch mit der Castroper Straße verband, ist von der Castroper Straße her zur Sackgasse gemacht worden. Die frühere Straßenbrücke über die Köln-Mindener Bahnstrecke ist durch eine Gehwegbrücke ersetzt, Autoverkehr findet daher im Naturschutzgebiet nicht mehr statt.

Quelle: Wikipedia

Bei der Planung der Tour kam mir ein Bild unter die Augen, das den ausgetrockneten Weiher im Vossnacken 2018 zeigte. Ich recherchierte dann den folgenden Bericht.

Warum der ausgetrocknete Voßnacken-Teich Naturschützer freut

Karoline Poll

Viel Wasser ist nicht mehr zu sehen: Der große Weiher im Naturschutzgebiet ist fast ausgetrocknet.
Viel Wasser ist nicht mehr zu sehen: Der große Weiher im Naturschutzgebiet ist fast ausgetrocknet.

HERNE.  Der große Weiher im Naturschutzgebiet Voßnacken ist ausgetrocknet. Bei der Stadt Herne freut man sich über den trocknen Teich – aus gutem Grund.

Der große Weiher im Naturschutzgebiet Voßnacken hat nach wochenlanger Trockenheit fast kein Wasser mehr. Das sorgt bei Stadt und Naturschützern allerdings nicht für Besorgnis, sondern vielmehr für Freude. „Das Austrocknen des großen Weihers wird von der Naturschutzbehörde ausdrücklich begrüßt, weil es ein natürlicher Vorgang ist und den Amphibien und auch den Libellen wieder ihren angestammten Lebensraum zurückgeben wird“, sagt Stadtsprecher Horst Martens. Das sei auch durch wissenschaftliche Arbeiten belegt.

Hintergrund: Bürger hatten über viele Jahre ihre unliebsam gewordenen Fische und Schildkröten „entsorgt“ – mit erheblichen Folgen für das natürliche Gleichgewicht. Der Amphibienbestand sei dramatisch gesunken, weil die Fische Laich und Larven der Amphibien gefressen hätten.

1,40-Meter-Wels aus dem Teich geholt

„Ich wäre so froh, wenn ich dort noch einmal einen Frosch quaken hören würde…“, sagt auch BUND-Kreisgruppensprecherin Hiltrud Buddemeier. Vor knapp vier Jahren habe sie das zum letzten Mal gehört. Dass die Stadt den Teich nun austrocknen lassen will, findet die 78-Jährige gut.

Die Stadt will die Dürreperiode nutzen, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen: Stadtgrün-Mitarbeiter angeln die Fische aus dem beinahe ausgetrocknetem Teich. Mehr als 100 Karpfen und drei Welse mit einer Länge von 1,40 Metern haben sie bereits aus dem Weiher herausgeholt und in den Rhein-Herne-Kanal ausgesetzt, so heißt es von der Stadt.

Zum Hintergrund: Der Voßnacken in Börnig wurde 1989 wegen seines reichen Amphibienbestandes Hernes erstes Naturschutzgebiet. Etwa 3000 Erdkröten, Gras- und Wasserfrösche, Teich- und Bergmolche wurden damals geschätzt.

Quelle: WAZ
War der Teich wieder mit Wasser gefüllt? Hatte der Nutria das überlebt, oder war er abgewandert? Fragen, die wir uns an Ort und Stelle vielleicht beantworten konnten.
Wir kamen pünktlich los. Vom Friedel aus fuhren wir über die Straße Im Busch an den Dümmerbach. Der wird zurzeit verrohrt und verbuddelt. Aus einer ehemaligen Köttelbecke wird ein Bächlein. Es ging nach links und dann 300 Meter nach links. Dort überquerten wir den Bach und fuhren dann zur Hedwigstraße und dann nach rechts auf die Annastraße. Die Annastraße gehört zur alten Zechensiedlung Dümmer. Die Siedlung war die zweite große Bergarbeitersiedlung in Datteln und wurde im Jahre 1914 angefangen zu bauen. Die Annastraße und dann auch die Agnesstraße und die Luisenstraße, über die wir in die Felder fuhren, haben noch Heute noch den Scharm der 1920 Jahre. Wir bogen von der Margaretenstraße nach links auf den Pfarrer-Ecke-Weg ab und fuhren über den zum Meckinghover Weg hoch. Dort bogen wir nach rechts ab.
Die ersten drei Bilder sind vom Pfarrer-Ecke-Weg aus in Richtung Kloster Meckinghoven fotografiert. Danach die beiden auf dem Meckinghover Weg.
Wir fuhren 170 Meter auf dem Meckinghover Weg nach Westen in Richtung Dahlstraße und bogen dann wieder nach links in den Pfarrer-Ecke-Weg, der dort in Richtung Neuer Weg weiterverläuft. Den erreichten wir nach 390 Meter Fahrt und überquerten den Neuer Weg. Über einen Kinderspielplatz fahrend, erreichten wir die Bahnhofstraße. Auf die fuhren wir nach rechts, um dann nach 360 Meter fahrt nach links auf die Klosterstraße einzubiegen. Vorbei am Kloster Meckinghoven fuhren wir bis zur Dortmunder Straße, die wir überquerten.
Im ersten Bild sieht man einen Teil des Spielplatzes, der zwischen Neuer Weg und Bahnhofsstraße liegt. Im Bild zwei fährt Friedel gerade an der Klosterkirche vorbei.
Von der Dortmunder Straße fuhren wir nach rechts bis zur Einmündung Im Finkenbrink. In den Weg fuhren wir nach links. Der Weg ist ca. 600 Meter lang und führt in das ländliche Meckinghoven mit einigen Bauernhöfen. Nach 600 Meter mündet der Weg in die Beckumer Straße. Die führt nach rechts zum Dorf Horneburg und nach links nach Becklem herein. In die Richtung fuhren wir. Nach 750 Meter Fahrt, erreichten wir dann den Bahnübergang kurz vor Becklem. Dort führt die Bahnstrecke Hamm-Oberhausen Osterfeld durch die Landschaft. Wir überfuhren die Schienen. Nach weiteren 270 Meter Fahrt, lag rechts an der Straße die ehemalige Gaststätte Lambertus Hof, für uns immer „Posten 17“. Leider ist die Betreiberin Anfang des Jahres verstorben. Damit endete eine 100 jährige Tradition, denn so lange ist die Gaststätte schon in Familienbesitz. Nachfolger gibt es wohl nicht.
Oben sieht man das Gebäude in dem die Gaststätte betrieben wurde. Seitlich links vom Haus befand sich der schöne Biergarten, der auch im Sommer viele Radfahrer anzog.
Wir erreichten dann Becklem und fuhren nach links auf die Becklemer Straße. Auf der Straße fuhren wir 330 Meter in Richtung Suderwicher Straße und bogen dann aber nach rechts auf die Straße Auf der Flur ein. Die Straße führte uns nach Westen bis an die Horneburger Straße, die uns dann nach links weiter führte. Wir erreichten die Suderwicher Straße und fuhren auf deren Radweg nach rechts. Wir erreichten nach 130 Meter Fahrt eine Fußgängerampel und überquerten dann bei Grün diese. Wir erreichten Wartburgstraße und fuhren auf dem neuen Radweg, der links an der Straße verläuft, in Richtung Rhein-Herne-Kanal. Dabei unterquerten wir die A 2, die dort die Wartburgstraße überspannt. Nach etwa 390 Meter Fahrt, überquerten wir die Wartburgstraße und fuhren auf einem schmalen Weg, der entlang der Alten Fahrt des Rhein-Herne- Kanals verläuft, in Richtung Emscherradweg.
Das erste Bild oben zeigt die Wartburgstraße und die Tennis und Soccerhalle. Hinter dieser Halle fuhren wir in Richtung Emscher. Im Bild zwei sieht man einen Hofeingang, der immer von einem Schäferhund bewacht wird. Das Grundstück liegt an unserem Weg zur Emscher und nach hinten zur Alten Fahrt.
Von dem Hofeingang waren noch ca. 300 Meter zu fahren, dann hatten wir den Emscherradweg erreicht.
Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. Der zeigt als rote Linie unseren Weg aus Becklem heraus. Dann oben die A2 und die Wartburgstraße. Den Rhein-Herne-Kanal und auch seine Alte Fahrt. Ebenfalls die Wartburgbrücke. Im unteren Bereich des Bildes sieht man den Emscherdurchlass und dort beginnt auch die sogenannte Emscherinsel.
Am Beginn der Emscherinsel machten wir eine kleine Pause. Am Emscherdüker wurde an dem Montag gearbeitet und ich machte einige Bilder in dem Bereich.
Im ersten Bild sieht man das Bauwerk Emscherdüker und einen Trupp Arbeiter, die dort etwas machen. Das zweite Bild zeigt die renaturierte Emscher kurz nach dem Dükerbauwerk. Bild drei zeigt einen kleinen Teil der Alten Fahrt. Das vierte Bild habe ich am Rhein-Herne-Kanal gemacht. Es zeigt einen Bagger auf einem Arbeitsschiff. Der Bagger macht etwas an der Uferböschung und Friedel schaut zu. Das nächste Bild zeigt Natz der dem Treiben auch zuschaut. Das folgende Bild habe ich vom Dükerbauwerk aus fotografiert. Die letzten Bilder zeigen dann die Emscher, die in Richtung Recklinghausen fließt.
Wir folgten dem Emscherradweg in Richtung Pöppinghausen. Nach etwa 1,1 Km Fahrt erreichten wir den Walkway and Tower.
Die beiden Bilder zeigen Natz im Bereich des Kunstwerks.

Walkway and Tower

Im Rahmen der EMSCHERKUNST hat der japanische Künstler Tadashi Kawamata in Recklinghausen-Suderwich auf einer Anhöhe einen Turm mit einer Stegzuführung entworfen, den „Walkway and Tower“. Der Rundturm selbst erfüllt zwar alle Anforderungen einer funktionalen Architektur – Tadashi Kawamata versteht ihn in konzeptueller Hinsicht aber als Skulptur, die ganz bewusst den Charakter des Provisorischen, des Unfertigen und des Vergänglichen trägt.

Der fast 12 Meter hohe und begehbare Turm aus Lärchenholz ist ein beliebter Aussichtspunkt entlang des Emscher-Weges, denn er bietet einen weiten Blick über die gesamte Breite der Emscher-Insel bis hin zum regen Schiffsverkehr auf dem Rhein-Herne-Kanal.

Der Aussichtsturm „Walkway and Tower“ ist jederzeit und kostenfrei für Besucher zugänglich.  Anfahrt über Industriestr. 41, 44577 Castrop-Rauxel. Mehr Informationen zum Kunstwerk und Künstler finden Sie unter www.emscherkunst.de.

Quelle: Radwandern an der Emscher.
400 Meter weiter machten wir dann eine kurze Trinkpause, bevor wir nach weiteren 550 Metern Fahrt den Emscherweg verließen. Wir überquerten die Emscher, in dem wir nach links auf die Pöppinghauser Straße abbogen. Der Teil der Straße, etwa 460 Meter lang, ist sehr schlecht befahrbar. Tiefe, ausgefahrene Schlaglöcher ließen uns Zick Zack fahren. Dann nach erreichten wir die Hauptstraße, die wir überquerten und dann nach rechts auf dem Radweg der Pöppinghauser Straße fuhren. Nach 300 Meter auf dem Radweg bogen wir dann nach links auf den Westring ab. Am Westring gibt es keinen Radweg. So fuhren wir an der Straße knapp 800 Meter bis zur Kanalbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. Links und rechts der Straße liegt vor der Brücke der Emscherbruch, der durch Bergsenkungen entstanden ist. Dort bietet die Natur vielen Tieren ruhige Brutgebiete.
Im ersten Bild sieht man die Emscher und den Radweg. Im Moment hat man einen recht freien Blick auf die Emscher, da entlang der Böschung die Sträucher geschnitten wurden. Das zweite Bild zeigt die Brücke über die Emscher. Danach den schlechten Teil der Pöppinghauser Straße. Im vierten Bild fährt Natz den Kanaldamm hoch. Rechts und links sieht man den Emscherbruch. Das letzte Bild zeigt den Rhein-Herne-Kanal von der Brücke aus fotografiert.
Wir überquerten die Kanalbrücke und fuhren dann 150 Meter an der Straße entlang und bogen dann aber nach rechts von der Straße ab und fuhren in einem Bogen in den Emscherbruch herunter. Dort verläuft ein Weg parallel zum Westring bis zum Schloss Bladenhorst herunter. Das Schloss ließen wir links liegen, wer da noch nicht war, sollte sich den Schlosshof und die Gebäude von außen ansehen. Das Schloss ist bewohnt und kann nicht besichtigt werden. Wir mussten am Bahnübergang Schloss Bladenhorst warten, da ein Zug kam.
 Im ersten Bild fährt Natz gerade über den Weg der parallel zum Westring verläuft. Im Bild zwei kommt gerade der Zug aus Richtung Herne.
Die Schranke ging auf und wir fuhren weiter. Es ging noch ein Stück auf dem Westring weiter, dann bogen wir aber nach rechts auf die Holthauser Straße ab. Die führte uns durch einen Teil des Bladenhorster Waldes, der entlang des Westrings steht. Wir erreichten das Gelände des Reitsport Bladenhorst und fuhren an dem vorbei. Etwa 400 Meter weiter überquerten wir die A 42. Nach weiteren 300 Metern Fahrt überquerten wir dann noch einmal eine Bahnlinie und fuhren sofort dahinter nach rechts. Entlang der Bahnlinie verläuft ein Weg, die Berkelstraße. Links von der Straße liegt das Gelände der ehemaligen Zeche Teutoburgia und der dazu gehörenden Zechensiedlung. Das Gelände haben wir schon mehrfach besucht.

Siedlung Teutoburgia

In Herne-Börnig findet sich auf der Route der Industriekultur ein beeindruckendes Beispiel für eine Arbeitersiedlung. In unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Zeche Teutoburgia entstand die Siedlung nach dem Vorbild der so genannten Gartenstadt. Viel Grün, geschwungene Straßen und großzügige Plätze laden zu einer interessanten Besichtigung.

[ruhr-guide] Neben der Margarethenhöhe in Essen wird die Siedlung Teutoburgia stets als herausragendes Beispiel der Siedlung Teutoburgia, HerneGartenstadt- architektur im Ruhrgebiet angeführt – zu Recht. In unmittelbarer Nähe zur Zeche Teutoburgia entstand zwischen 1909 und 1923 das Quartier für die Arbeiter und Beamten – initiiert von der Gewerkschaft der Zeche. Der ausführende Architekt Berndt entwarf die Siedlung mit 136 Gebäuden und 459 Wohnungen nach dem Vorbild der aus England kommenden Gartenstadtbewegung – und die wichtigsten Gestaltungselemente sowie das erdachte „Musterbild humanen sozialen Wohnens“ wurden in der Siedlung Teutoburgia verwirklicht.

Der Unterschied zur Margarethenhöhe

Ursprünglich war die Hauptachse der Siedlung, die Baarestraße, auf das heute nicht mehr vorhandene Werkstor ausgerichtet. Von dieser Allee abzweigend führen die kleineren Radialstraßen geschwungen durch die gesamte Siedlung. Die Häuser liegen hier in einer Flucht aufgereiht parallel zu den Straßen, und darin unterscheidet sich Teutoburgia von der Margarethenhöhe, dennoch unterscheiden sie sich durch die abwechslungsreiche Gestaltung der Gebäude. Insgesamt vier Grundtypen auf denen die insgesamt 21 Hausentwürfe aufbauen, kann der aufmerksame Besucher in der Siedlung auffinden – überwiegend für 2 oder 4 Familien. Hieran lässt sich noch die soziale Hierarchie der Bewohner von einst ablesen. Aufwendige Dachformen, sich abwechselnde Putz- und Fachwerkflächen in der Fassadengestaltung sowie Eingangsloggien sorgen für den Charme der Siedlung Teutoburgia.

Quelle: Ruhr-Guide
Ein Besuch der Siedlung und dem Kunstwald, auf dem ehemaligen Zechengelände, kann man nur empfehlen, wenn man sich für die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet interessiert.
Die ersten drei Bilder zeigen das Gelände des Reitsport Bladenhorst. Bild vier zeigt Natz und Friedel, die gerade von der Autobahnbrücke herunter zur Bahnlinie fahren. Das letzte Bild ist schon auf dem Weg, Parallel zur Bahnlinie gemacht, die rechts vom Weg verläuft. Links vom Weg liegt ein großer Schrebergarten. hinter dem liegt dann die Siedlung Teutoburgia.
Die Berkelstraße führte uns immer näher an unser Ziel. Wir erreichten über sie die Börninger Straße, fuhren dort nach rechts einen Bogen und erreichten dann die Sodinger Straße. Auf die fuhren wir kurz nach rechts und dann gleich wieder herunter nach links. Nun ging es schon in das Landschaftsschutzgebiet Voßnacken. Nach etwa 750 Meter Fahrt erreichten wir dann den kleinen Teich, in dem das Nutria lebte. Wir waren gespannt. Ist das Nutria noch da, oder ist es verschwunden? Kommt es aus seiner Deckung, wenn es uns am Steg hört. Unsere Spannung stieg.
Die Bilder oben sind auf dem Weg zum Teich entstanden. Die letzten vier Bilder zeigen dann den Teich.
Na ja, Wasser war ja wieder nach der Dürre im Sommer wieder drin.

Das Landschaftsschutzgebiet Halde Voßnacken in Herne

Man liest sich das Schild sicherheitshalber doppelt und dreifach durch. Denn unter der langen Aufzählung, was im Naturschutzgebiet nicht gemacht werden darf, droht der Bürgermeister der Stadt Herne bei Nichtbeachtung mit einer happigen Geldbuße von bis zu 50.000,- Euro. Zelten, Grillen, Feuer machen, Grünabfall einbringen, Hunde frei laufen lassen, Wege verlassen und Tiere stören – die Hauptpunkte auf dieser Tafel. Beruhigt stellt man fest, dass es sich eigentlich um Selbstverständlichkeiten handelt, in etwa nach dem beliebten Motto »Vernünftige fahren hier nicht mit dem Rad, den anderen ist es verboten«.

Hinter den mehrfach hier aufzufindenden Schildern verbirgt sich das Naturschutzgebiet Voßnacken, das größtenteils flächenmäßig auf einer niedrigen Bergehalde mit dem gleichen Namen liegt. Die Halde Voßnacken befindet sich zwischen der Emschertalbahn, die hier in den Bahnhof Herne einfädelt, und der Castroper Straße. Es sind vermutlich zwei Haldenteile, die östlich und westlich eines Teiches liegen und die sich maximal wenige Meter über die Umgebung erheben. Der höchste Punkt befindet sich im Süden etwa auf 53 Metern über dem Meeresspiegel. Dabei ist zu beachten, dass auch das umgebende Gelände nach Süden in Richtung Herne-Sodingen ansteigt.

Nördlich der zwei Haldenteile befindet sich ein kleiner See, auf dem sich sehr gut heimische Wasservögel beobachten lassen. Ein breiter Weg führt von Norden nach Süden am Ufer dieses Teiches vorbei und bietet über einen kleinen Steg sogar an einer Stelle die Möglichkeit, näher an das Gewässer heranzutreten. Im weiteren Verlauf des Weges ist der See jedoch am Ufer besonders dicht zugewachsen, was in der belaubten Jahreszeit kaum weitere Blicke ermöglicht. Von der Halde selbst sieht man jedoch leider praktisch nichts. Im Bereich des Feuchtbiotops ist das Gelände noch sehr eben. Die sich daran anschließenden Erhebungen, die sich als offensichtliche Böschungen der Halde darstellen, liegen hinter dem nicht überschreitbaren Sodinger Bach und darüber hinaus im tiefen, unbetretbaren Naturschutzgebiet.

Quelle: WWW.Halden.Ruhr
Wir fuhren bis zu dem kleinen Holzsteg und hofften, das der Nutria uns hörte und auf uns zuschwamm. Aber es passierte nichts. Ein paar neugierige Enten kamen herangeschwommen, aber der Nutria tauchte nicht auf. Wir waren etwas enttäuscht. Vielleicht hatte er die Dürreperiode im Sommer 2018 doch nicht überlebt, oder er war abgewandert. Wir werden es wohl nicht erfahren, es sei denn wir treffen noch einmal den Mann der ihn immer gefüttert hat.
Oben die Bilder zeigen noch einmal den Nutria am 26.09.2016 und den Mann am Steg, der ihn immer gefüttert hat.
Ich habe noch einmal recherchiert über den Nutria. Es wird von einer Lebenserwartung von 2-4 Jahre in der Literatur geschrieben. Da unser Nutria 2016 schon ausgewachsen war, kann es auch sein, dass er eines normales Lebensende hatte.
Wir fuhren weiter. Es war Mittag geworden und wir wollten uns stärken. So mussten wir uns einen Bäcker suchen. Eigentlich wollten wir vom Nutriateich nach Süden fahren, um zur Akademie Mont Cenis zu kommen. Da kannten wir einen Bäcker. Ich weiß gar nicht mehr warum wir dann genau in die gegengesetzte Richtung fuhren. Aber wir taten es und entfernten uns so von der Akademie und von meiner Route. Wir fuhren in Richtung Norden bis wir an eine Bahnlinie kamen. Die unterquerten wir und fuhren dann nach links auf den Weg Voßnacken. Dem folgten wir ca. 300 Meter und erreichten dann eine Brücke, die über 2 Bahnlinien verlief. Die überquerten wir.
Oben sieht man die Brücke über die wir fuhren. Wir erinnerten uns, dass wir über diese Brücke schon einmal gefahren waren. Aber anders herum, zum Nutriateich hin.
Nach der Brücke fuhren wir auf der Josefinenstraße und hätten von dort aus, nach 170 Meter Fahrt, nach rechtsfahrend die A 42 unterqueren können. Dann wären wir recht schnell an der Schleuse Herne Ost gewesen. Das wollten wir aber nicht, denn es sollte ja noch einen Kaffee und Brötchen geben. So fuhren wir kurz vor der A 42 nach links auf die Von Waldhausen Straße. Nach einigen Metern Fahrt ging es dann nach rechts auf die Bömkestraße, die etwa 400 Meter parallel zur A 42 verläuft, um dann nach links auf die Schachtstraße übergeht. Die überquert einen Abwasserkanal, der später in die Emscher mündet, nach dem er durch einen Düker unter dem Rhein-Herne-Kanal geführt wurde. der Düker liegt etwa 430 Meter westlich der Schleuse Herne Ost. Die Schachtstraße führte uns bis zum Gelände der ehemaligen Grundschule. Dort bogen wir nach rechts ab auf die Langforthstraße. Die fuhren wir ein Stück hoch und erreichten kurz vor der Autobahnunterführung einen Abzweig nach links. Das sah doch aus, wie eine neu erbaute Fahrradtrasse. Nach rechts war da noch eine Absperrung. Wir überlegten kurz ob wir die Trasse mal fahren sollten, obwohl wir nicht wussten wo die uns hinführt. Aber wir sind ja Fahrradtrassenjunkies und die mussten wir fahren.
Das erste Bild zeigt den Abwasserkanal den ich beschrieben habe. Bild zwei zeigt die Schachtstraße. Das dritte Bild zeigt dann schon Natz und Friedel auf der neuen Trasse. Die folgenden Bilder zeigen Eindrücke von der Trassenfahrt.
Die Trasse endete dann nach ca. 1 Km Fahrt an der Josefinenstraße. Auf die fuhren wir nach links und wussten nun gar nicht so recht wo wir gelandet waren. Am ersten Haus links an der Josefinenstraße war der Eigentümer im Garten am arbeiten und wir fragten ihn wo wir dort sind. In Horsthausen, sagte er uns. Wir fragten ihn wo es einen Bäcker gebe, wo man auch einen Kaffee bekomme. Er empfahl uns den Bäcker im Edeka Vogel an der Horsthauser Straße. Das sei etwa 500 Meter in Richtung Autobahn. Seine Schätzung stimmte nicht genau, denn wir fuhren etwa 900 Meter. Ach ja, wir befragten ihn natürlich auch nach der Trasse, die ja an seinem Haus endete. Es sei eine Fahrradtrasse, die vom Hafen Friedrich der Große am Herner Meer bis in die Innenstadt führen soll.
Zu Hause interessiert mich natürlich ob der gute Mann richtig informiert war und so recherchierte ich.

Fuß- und Radweg in Herne soll Kanal und Innenstadt verbinden.

Wer zum Rhein-Herne-Kanal radeln möchte, soll in Zukunft vom Herner Bahnhof über die ehemalige Zechenbahntrasse fahren können. Nun wird ein zweites Teilstück gebaut.

HERNE.   Herne baut das nächste Teilstück der ehemaligen Bahntrasse von Friedrich der Große zum Rad- und Wanderweg um. Dabei soll es nicht bleiben.

Der Rad- und Fußweg Friedrich der Große soll noch in diesem Jahr weitergebaut werden. Das sagt die Stadt auf Anfrage der WAZ. Geplant ist später eine durchgehende Trasse bis zum Herner Bahnhof. Außerdem sollen an Kreuzungen fünf Knotenpunkte von Radrouten gekennzeichnet werden. Mit diesen Maßnahmen will die Stadt der steigenden Bedeutung des Radverkehrs Rechnung tragen. „Der Freizeit- und Alltagsradverkehr wird immer stärker nachgefragt“, sagt Margarethe Kreutzmann von der Verkehrsplanung der Stadt.

Wir bedankten uns bei dem Herrn und machten uns auf den Weg. Von der Josefinenstraße aus fuhren wir nach links auf die Horsthauser Straße. Wie schon gesagt war es ein Stück weiter, wie der Herr es geschätzt hatte. Wir mussten bis zur A 42 fahren, die unterqueren und hatten dann das Edekageschäft mit dem Bäcker erreicht. Dort kehrten wir ein und machten unsere Mittagspause. 
Wir entschieden dann, wir fahren weiter zum Schloss Strünkede. Wir überquerten die Horsthauser Straße und fuhren dann auf der Nordstraße weiter. Die brachte uns nach 1,4 Km Fahrt an die Bahnhofstraße. Die überquerten wir und fuhren dann auf das Gelände von Schloss Strünkede.

Schloss Strünkede

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Schloss Strünkede, Blick von Südosten (2011)

und von der anderen Seite (2011)

Das Schloss Strünkede ist ein Wasserschloss im Herner Stadtteil Baukau inmitten eines ausgedehnten Schlossparks. Sein Name geht auf das mittelhochdeutsche Wort „strunk“ für „gerodeter Baum“ zurück.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war das Schloss Sitz der freiherrlichen Familie von Strünkede. Seit 1938 sind die kultur- und stadtgeschichtlichen Sammlungen des Emschertal-Museums dort beheimatet. Außerdem werden die Räume für standesamtliche Trauungen genutzt.

Im zugehörigen Schlosspark wurde 1932 das Stadion am Schloss Strünkede errichtet, das unter anderem Schauplatz von Spielen der Fußball-Bundesliga war.

Quelle:Wikipedia

Das erste Bild ist auf der Fahrt über die Nordstraße entstanden. Bild zwei und drei zeigen den Einstieg in die Unterwelt von Herne. Die beiden U-Bahn Zugänge an der Bahnhofstraße. Das letzte Bild zeigt eine Plastik direkt am östlichen Rand des Parks

Wir fuhren von Osten nach Westen durch den Park. Als erstes viel uns das Schollbrockhaus auf, an dem wir im östlichen Teil des Schlossparks vorbei fuhren.

Das Schollbrockhaus e.V.

Das Gebäude des Schollbrockhauses, die ehemalige Kornmühle des Schloss Strünkede, befindet sich auf dem Standort der bereits 1316 überlieferten Schlossmühle. Der Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert hat seinen Namen von der Familie Schollbrock, die das Haus einst bewohnte und gilt als wesentlicher Bestandteil des Schlossensembles.

Heute beherbergt das Schollbrockhaus Galerieräume, die regelmäßig von Künstlern der Region genutzt werden. Die Organisation von Ausstellungen im Schollbrockhaus obliegt dem Kunstverein Schollbrockhaus e.V.

Das erste Bild zeigt das Schollbrockhaus, in dem es auch ein Cafe und einen Biergarten gibt. Das zweite Bild zeigt den Ostflügel des Schlosses.
Die folgenden Bilder zeigen uns dann auf dem Weg über das Schloßgelände
Neben dem Schloss Strünkede liegt ja das traditionsreiche Fußballstadion von Westfalia Herne, das heute Real Arena heißt. Dort fuhren wir hin nach dem wir den Schlosspark verlassen hatten und schauten mal in das renovierte Stadion.
Oben die Bilder zeigen das Fußballstadion, dass renoviert worden ist. Ihrem bekanntesten Spieler aller Zeiten, Hans Tilkowski hat man mit der Namensgebung des Vereinsheims ein Denkmal zu Lebzeiten gesetzt.

Hans Tilkowski

wurde am 12. Juli 1935 geboren

Hans Tilkowski ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart, der u. a. für „Westfalia Herne“ (1955–1962), „Borussia Dortmund“ (1963–1967) und die Nationalmannschaft (1957–1967) spielte, bei der Weltmeisterschaft 1966 für Deutschland im Tor stand und im Finale gegen England das legendäre „Wembley-Tor“ hinnehmen musste. Er wurde am 12. Juli 1935 in Dortmund geboren. 2019 feiert Tilkowski seinen 84. Geburtstag.

real-Arena

Stadionname: real-Arena
Gesamtkapazität: 32.000
Baujahr: 1910
Historisch: Stadion Am Schloß Strünkede, TREL RuhrpottArena (-2011), Stadion am Schloß Strünkede (2011-2012), ABISOL-ARENA (2012-2017), GermanFLAVOURS Park (2017-2018)
Rasenheizung: nein
Laufbahn: nein
Untergrund: Kunstrasen
Besonderheiten:
Es wurde 1910 als kombiniertes Fußball- und Leichtathletikstadion in der Parkanlage von Schloss Strünkede errichtet. Es bietet etwa 32.000 Zuschauern Platz. Zur seiner Zeit galt es als eines der größten Stadien Deutschlands. Das Stadion besitzt eine Aschebahn, ein Marathontor und eine überdachte Haupttribüne. Im Jahr 2018 wurde die Laufbahn entfernt und der Rasen durch einen modernen Kunstrasen mit Kleinspielfeld hinter dem Tor an der Südseite ersetzt.
Quelle: Transfermarkt
Für uns ging es dann weiter an den Westring. Wir fuhren nach Norden in Richtung Rhein-Herne-Kanal, den wir nach etwa 920 Meter Fahrt erreichten. Die Brücke steht links vom Stadthafen Recklinghausen wenn man aus Herne kommt. Wir überquerten die Brücke und fuhren dann über die Bochumer Straße und dann nach rechts auf die Straße Am Stadthafen. Dort machten wir dann eine Pause auf den Treppen am Stadthafen mit Blick auf die Graffitikunstmalereien an der Kaimauer.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Stadion bis zur Kanalbrücke. Dabei überholte uns eine „Prinzenrolle“. Im vierten Bild sieht man schon, von der Brücke aus fotografiert die Roland Mills Mühle, die ihren Sitz am Hafen hat. Im nächsten Bild sieht man den Kanal und einen Teil des Steag Gruppenkraftwerk Herne. Das folgende Bild zeigt das Gebäude des Getreide- und Futtermittelgroßhandel Matador. Im nächsten Bild fahren Friedel und Natz auf das Gelände des Stadthafens. Im Hintergrund sieht man die Lokalität am Stadthafen mit Strandfiling. Danach die Bilder zeigen Eindrücke vom Stadthafen und die Graffitikunst an der Mauer.
Nach der Pause ging es weiter. Wir entschieden uns, hinter der Mühle an den Rhein-Herne-Kanal zu fahren. Das taten wir auch und fuhren dann in Richtung Schleuse Herne Ost. Die erreichten wir nach 1,5 Km Fahrt auf dem Leinpfad. Wir fuhren den Schleusenberg hoch und  ließen dann die Schleuse rechts liegen. Wir erreichten das Herner Meer.

HERNER MEER

Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. In der Mitte sieht man die grüne Umrandung, die das Herner Meer kennzeichnet. Links der gelbe Pieker markiert die Schleuse Herne Ost. Oben rechts der Pieker markiert den Beginn der König Ludwig Trasse, die vom Herner Meer bis in den Becklemer Busch verläuft. Unten der Pieker zeigt den wahrscheinlichen Beginn des Rad-und Fußgänger Weges vom Hafen Friedrich der Große bis zum Herner Bahnhof. Den mittleren, fertigen Teil sind wir ja am Montag schon gefahren. Ganz unten der Pieker zeigt den Nutriateich.
Wir fuhren von der Schleuse bis hinter dem Castroper Yachthafen und von dort auf die König-Ludwig Trasse(KLT).
Oben die Bilder zeigen unseren Weg am Kanal entlang bis zur Schleuse Herne Ost und am Herner Meer vorbei. Im vorletzten und letzten Bild sieht man das Kunstwerk Reemrenreh am Ende einer Mole, dass 2016 im Rahmen der Emscherkunst von Bogomir Ecker geschaffen wurde. Dort, auf der anderen Seite des Herner Meers sollte die neue Trasse beginnen. Das werden wir irgend wann erkunden.
Wir erreichten die KLT im Bereich Herner Meer. Vor uns lagen nun etwa 7,50 Km Trassen radeln, denn wir wollten die KTL nicht bis in den Becklemer Busch fahren, sondern nur bis zur Abfahrt Ickerottweg in Suderwich. Dort wollten wir abfahren und zur Alten Wassermühle in Suderwich fahren, um dort noch ein Bier zu trinken. Zunächst ging es durch Pöppinghausen und dann durch Recklinghausen König Ludwig bis zur Ortlohstraße. Kurz vorher machten wir noch eine Pause kurze Trinkpause an der ehemaligen Schachtanlge I/II König Ludwig. Dort wo eine Alte Untertagelok an der Trasse aufgestellt ist.
Oben die Bilder zeigen die ersten Kilometer der KLT bis zur Ortlohstraße. Bild drei zeigt die Emscher, die wir einmal überquerten. Bild vier zeigt dann die Bebauung an der Reginastraße. Danach sieht man ein altes Zechengebäude auf dem Gelände von Schacht I/II, auf dem heute ein Industriegebiet steht. Das vorletzte Bild zeigt die alte Zechenmauer, die von Graffitikünstlern gesprüht wurde. Rechts sieht man noch einen Teil eines Untertageausbaus, unter dem die Elektrolok von Untertage steht. Das letzte Bild zeigt die alte Pechhalle kurz vor der Ortlohstraße.
Hier nun das komplette Bild des Ausbaus mit Untertagelok. Das ist am 1.7.2013 entstanden. Im Hintergrund sieht man noch Friedel und Natz.
Wir überquerten die Ortlohstraße und erreichten dann den neueren Teil der KLT. Diesen Teil haben wir eigentlich dem Neubau des Kraftwerks Datteln 4 zu verdanken, denn  von dort wurde eine Fernheizungsleitung nach Recklinghausen verlegt und gleichzeitig die alte Zechenbahntrasse zur KTL umgebaut. Dies geschah in Kooperation von RVR und Uniper Wärme, der das neue Kraftwerk in Datteln gehört. Nach meinem Wissen hat Uniper den größten Teil der Kosten übernommen. Nach der Ortlohstraße begann dann die neue breite asphaltierte Trasse in Richtung Berghausen und dann weiter nach rechts in Richtung Suderwich. Vorbei an der Schachtanlage KL IV/V, der Suderwicher Alm, einer Berghalde, erreichten wir dann die Ausfahrt Ickerottweg. Dort befindet sich heute ein Industriegebiet, wo früher die Schachtanlage VII/VIII  der Zeche KL gestanden hat.
Oben sieht man nun 16 Bilder von dem neuen Teil der KLT. Das letzte Bild zeigt dann noch eine Elektrolok an der Ausfahrt Ickerottweg.
Wir fuhren durch das kleine Industriegebiet zum Ickerottweg und dort nach links auf die Straße. Nach 150 Meter Fahrt erreichten wir die Sachsenstraße und bogen dort nach rechts ab. Nach 220 Meter erreichten wir dann die Alte Wassermühle. Dort kehrten wir ein in den Biergarten, der bei dem schönen Wetter gut gefüllt war. Wir bestellten uns kühle Getränke.
Im ersten Bild sieht man Natz der auf die Alte Wassermühle zufährt. Bild zwei zeigt den alten Mühlenteich.
Wir genossen unsere Getränke, bezahlten dann und machten uns auf die letzten Kilometer unser Tour. Wir fuhren wieder zurück zum Ickerottweg und bogen auf den nach links ein. Der Weg führte uns wieder durch das Industriegebiet und dann in die Felder Richtung Horneburg. Nach ca. 800 Meter erreichten wir dann den Heiligenkamp und fuhren auf den nach rechts. Wir entschieden, dass wir nicht über Horneburg nach Hause fahren sondern über Meckinghoven. Wir fuhren durch den Becklemer Busch und erreichten die Horneburger Straße. Die überfuhren wir und kamen dann auf einen Feldweg, der parallel zur noch nicht fertigen KLT verläuft. Nach einiger Zeit geht dann die unfertige KLT nach links in Richtung Datteln und Erkenschwick. Wir überquerten dann nach 1,07 Km die alte Bahntrasse nach links und fuhren dann bis zur Beckumer Straße. Auf die fuhren wir nach links weiter.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg über den Ickerottweg und dann durch die Felder vor Meckinghoven.
Wir fuhren 270 Meter auf der Beckumer Straße und bogen dann nach rechts in den Im Finkenbrink. Über den fuhren wir bis zur Dortmunder Straße, die wir dann überquerten. Wir fuhren dann auf der Klosterstraße weiter. Vorbei am Kloster Meckinghoven, nach links auf die Bahnhofsstraße und dann rechts auf die Schulstraße. Wir überquerten den Neuer Weg und fuhren dann auf die Dahlstraße. Dann bogen wir auf den Meckinghover Weg nach rechts ab.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg von der Beckumer Straße, über die Klosterstraße, der Dahlstraße und dann über den Meckinghover Weg. Von dort hat man einen guten Blick auf das alte- und neue Dattelner Kraftwerk. Das letzte Bild zeigt Natz kurz vor der Böckenheckstraße.
Auf die fuhren wir nach links bis zur Zechenstraße. Dort nach rechts bis zur Hedwigstraße, in die wir nach links einbogen. Über die Hedwigstraße ging es zum Dümmerbach, den wir überquerten und nach links bis zur Straße Im Busch fuhren. Dort fuhren wir nach rechts vom Dümmerbach weg. Wir verabschiedeten uns vom Friedel, der es nur noch einige Meter bis nach Hause hatte.
Oben im ersten Bild sieht man Friedel auf der Zechenstraße. Bild zwei zeigt den Dümmerbach und das letzte Bild zeigt noch einmal Friedel auf dem Weg Am Dümmerbach.
Natz und ich hatten dann noch ca. 4,5 Km bis nach Hause, die wir wie üblich über den Südring fuhren.
Männer, wir haben mal wieder eine schöne Tour gefahren. Leider haben wir den Nutria nicht wieder gesehen. Wir haben aber wieder eine neue Trasse entdeckt, die wir irgendwann sicher einmal komplett fahren können. Wir sind 42,5 Km gefahren
Opaju