Fahrradtour 08.04.2019(Unseren Nutria im Naturschutzgebiet Vossnacken besuchen)

Wir waren vor zweieinhalb Jahren, am 26.09.2016 bei unserer Fahrradtour ins Bochumer Zillertal, nach Herne Börning in das Naturschutzgebiet Vossnacken gekommen. Dort in dem großen Weiher lebte damals ein Nutria. Der kam damals, als er uns wohl hörte, sofort zu einem kleinen Steg, an dem wir standen. Er schaute uns erwartungsvoll an, weil er meinte wir bringen ihm etwas Fressbares. Etwas später verstanden wir dann warum er so erwartungsvoll schaute. Es kam ein älterer Herr, der ihn nach seiner Aussage täglich besuchte und ihn dann fütterte. Wir waren begeistert und ich machte Bilder und einen kleinen Film.

In der letzten Woche überlegte ich wo wir am Montag mal hinfahren könnten. Da viel mir der Nutria ein. Gibt es den wohl noch. Ich entschloss mich eine Tour zu dem Nutria  hin zu planen und meine Männer dann zu animieren mit mir dort hin zufahren.

Ich plante die Tour im Routenplaner Komoot, verfeinerte sie dort nach meinen Vorstellungen und schickte sie an mein Smartfon. Ich war erst einmal mit dem Routenplaner gefahren und wollte am Montag schauen, ob der unseren Ansprüchen genügt.

Treffen war beim Friedel auf der Theiheide, wie fast immer um 10 Uhr. Willi war leider nicht dabei, da er andere Termine hatte.

Naturschutzgebiet Voßnacken

Das Naturschutzgebiet Voßnacken (teilweise auch Vossnacken geschrieben) ist ein knapp 20 ha großes Naturschutzgebiet im Nordosten der nordrhein-westfälischen Großstadt Herne.

Das Gebiet ist sehr unregelmäßig begrenzt. Die größte Ausdehnung in Nordsüdrichtung beträgt etwa 500 Meter von der Brücke der Emschertalbahn über die Straße Voßnacken bis zum südlichsten Punkt nördlich der Castroper Straße mittig zwischen Voßnacken und der Brücke über den Sodinger Bach. In Westostrichtung sind es etwa 850 Meter vom Sodinger Bach bis zur Dorfstraße zwischen Belmers Busch und dem Damm der Emschertalbahn. Nördlich schließt sich ein Landschaftsschutzgebiet bis zum Bogen der Emschertalbahn an. Von West nach Ost quer durch das Gebiet verläuft ein ehemaliger Damm im früheren Verlauf der Emschertalbahn von der heutigen Hunbergstraße bis zum Haltepunkt Börnig. Die Einrichtung des Naturschutzgebietes erfolgte, um die feuchten bis nassen Waldgebiete zu erhalten, die teilweise sehr alte Buchen und die Lebensstätten gefährdeter Amphibien-, Insekten- und Vogelarten beherbergen.

Durch Bergsenkungen hat sich ein Feuchtbiotop gebildet, in dessen tiefstem Bereich sich ein etwa dreieinhalbtausend Quadratmeter großer See befindet.

Das nördlich liegende Landschaftsschutzgebiet wird zum größeren Teil landwirtschaftlich genutzt. Entlang dem Sodinger Bach verlaufen Wirtschaftswege, ein weiterer Teil liegt brach und ist von Wald bestanden. Die Straße Voßnacken, die früher die Josefinenstraße über die Köln-Mindener Bahnstrecke und unter der Emschertalbahn hindurch mit der Castroper Straße verband, ist von der Castroper Straße her zur Sackgasse gemacht worden. Die frühere Straßenbrücke über die Köln-Mindener Bahnstrecke ist durch eine Gehwegbrücke ersetzt, Autoverkehr findet daher im Naturschutzgebiet nicht mehr statt.

Quelle: Wikipedia

Bei der Planung der Tour kam mir ein Bild unter die Augen, das den ausgetrockneten Weiher im Vossnacken 2018 zeigte. Ich recherchierte dann den folgenden Bericht.

Warum der ausgetrocknete Voßnacken-Teich Naturschützer freut

Karoline Poll

Viel Wasser ist nicht mehr zu sehen: Der große Weiher im Naturschutzgebiet ist fast ausgetrocknet.
Viel Wasser ist nicht mehr zu sehen: Der große Weiher im Naturschutzgebiet ist fast ausgetrocknet.

HERNE.  Der große Weiher im Naturschutzgebiet Voßnacken ist ausgetrocknet. Bei der Stadt Herne freut man sich über den trocknen Teich – aus gutem Grund.

Der große Weiher im Naturschutzgebiet Voßnacken hat nach wochenlanger Trockenheit fast kein Wasser mehr. Das sorgt bei Stadt und Naturschützern allerdings nicht für Besorgnis, sondern vielmehr für Freude. „Das Austrocknen des großen Weihers wird von der Naturschutzbehörde ausdrücklich begrüßt, weil es ein natürlicher Vorgang ist und den Amphibien und auch den Libellen wieder ihren angestammten Lebensraum zurückgeben wird“, sagt Stadtsprecher Horst Martens. Das sei auch durch wissenschaftliche Arbeiten belegt.

Hintergrund: Bürger hatten über viele Jahre ihre unliebsam gewordenen Fische und Schildkröten „entsorgt“ – mit erheblichen Folgen für das natürliche Gleichgewicht. Der Amphibienbestand sei dramatisch gesunken, weil die Fische Laich und Larven der Amphibien gefressen hätten.

1,40-Meter-Wels aus dem Teich geholt

„Ich wäre so froh, wenn ich dort noch einmal einen Frosch quaken hören würde…“, sagt auch BUND-Kreisgruppensprecherin Hiltrud Buddemeier. Vor knapp vier Jahren habe sie das zum letzten Mal gehört. Dass die Stadt den Teich nun austrocknen lassen will, findet die 78-Jährige gut.

Die Stadt will die Dürreperiode nutzen, um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen: Stadtgrün-Mitarbeiter angeln die Fische aus dem beinahe ausgetrocknetem Teich. Mehr als 100 Karpfen und drei Welse mit einer Länge von 1,40 Metern haben sie bereits aus dem Weiher herausgeholt und in den Rhein-Herne-Kanal ausgesetzt, so heißt es von der Stadt.

Zum Hintergrund: Der Voßnacken in Börnig wurde 1989 wegen seines reichen Amphibienbestandes Hernes erstes Naturschutzgebiet. Etwa 3000 Erdkröten, Gras- und Wasserfrösche, Teich- und Bergmolche wurden damals geschätzt.

Quelle: WAZ
War der Teich wieder mit Wasser gefüllt? Hatte der Nutria das überlebt, oder war er abgewandert? Fragen, die wir uns an Ort und Stelle vielleicht beantworten konnten.
Wir kamen pünktlich los. Vom Friedel aus fuhren wir über die Straße Im Busch an den Dümmerbach. Der wird zurzeit verrohrt und verbuddelt. Aus einer ehemaligen Köttelbecke wird ein Bächlein. Es ging nach links und dann 300 Meter nach links. Dort überquerten wir den Bach und fuhren dann zur Hedwigstraße und dann nach rechts auf die Annastraße. Die Annastraße gehört zur alten Zechensiedlung Dümmer. Die Siedlung war die zweite große Bergarbeitersiedlung in Datteln und wurde im Jahre 1914 angefangen zu bauen. Die Annastraße und dann auch die Agnesstraße und die Luisenstraße, über die wir in die Felder fuhren, haben noch Heute noch den Scharm der 1920 Jahre. Wir bogen von der Margaretenstraße nach links auf den Pfarrer-Ecke-Weg ab und fuhren über den zum Meckinghover Weg hoch. Dort bogen wir nach rechts ab.
Die ersten drei Bilder sind vom Pfarrer-Ecke-Weg aus in Richtung Kloster Meckinghoven fotografiert. Danach die beiden auf dem Meckinghover Weg.
Wir fuhren 170 Meter auf dem Meckinghover Weg nach Westen in Richtung Dahlstraße und bogen dann wieder nach links in den Pfarrer-Ecke-Weg, der dort in Richtung Neuer Weg weiterverläuft. Den erreichten wir nach 390 Meter Fahrt und überquerten den Neuer Weg. Über einen Kinderspielplatz fahrend, erreichten wir die Bahnhofstraße. Auf die fuhren wir nach rechts, um dann nach 360 Meter fahrt nach links auf die Klosterstraße einzubiegen. Vorbei am Kloster Meckinghoven fuhren wir bis zur Dortmunder Straße, die wir überquerten.
Im ersten Bild sieht man einen Teil des Spielplatzes, der zwischen Neuer Weg und Bahnhofsstraße liegt. Im Bild zwei fährt Friedel gerade an der Klosterkirche vorbei.
Von der Dortmunder Straße fuhren wir nach rechts bis zur Einmündung Im Finkenbrink. In den Weg fuhren wir nach links. Der Weg ist ca. 600 Meter lang und führt in das ländliche Meckinghoven mit einigen Bauernhöfen. Nach 600 Meter mündet der Weg in die Beckumer Straße. Die führt nach rechts zum Dorf Horneburg und nach links nach Becklem herein. In die Richtung fuhren wir. Nach 750 Meter Fahrt, erreichten wir dann den Bahnübergang kurz vor Becklem. Dort führt die Bahnstrecke Hamm-Oberhausen Osterfeld durch die Landschaft. Wir überfuhren die Schienen. Nach weiteren 270 Meter Fahrt, lag rechts an der Straße die ehemalige Gaststätte Lambertus Hof, für uns immer „Posten 17“. Leider ist die Betreiberin Anfang des Jahres verstorben. Damit endete eine 100 jährige Tradition, denn so lange ist die Gaststätte schon in Familienbesitz. Nachfolger gibt es wohl nicht.
Oben sieht man das Gebäude in dem die Gaststätte betrieben wurde. Seitlich links vom Haus befand sich der schöne Biergarten, der auch im Sommer viele Radfahrer anzog.
Wir erreichten dann Becklem und fuhren nach links auf die Becklemer Straße. Auf der Straße fuhren wir 330 Meter in Richtung Suderwicher Straße und bogen dann aber nach rechts auf die Straße Auf der Flur ein. Die Straße führte uns nach Westen bis an die Horneburger Straße, die uns dann nach links weiter führte. Wir erreichten die Suderwicher Straße und fuhren auf deren Radweg nach rechts. Wir erreichten nach 130 Meter Fahrt eine Fußgängerampel und überquerten dann bei Grün diese. Wir erreichten Wartburgstraße und fuhren auf dem neuen Radweg, der links an der Straße verläuft, in Richtung Rhein-Herne-Kanal. Dabei unterquerten wir die A 2, die dort die Wartburgstraße überspannt. Nach etwa 390 Meter Fahrt, überquerten wir die Wartburgstraße und fuhren auf einem schmalen Weg, der entlang der Alten Fahrt des Rhein-Herne- Kanals verläuft, in Richtung Emscherradweg.
Das erste Bild oben zeigt die Wartburgstraße und die Tennis und Soccerhalle. Hinter dieser Halle fuhren wir in Richtung Emscher. Im Bild zwei sieht man einen Hofeingang, der immer von einem Schäferhund bewacht wird. Das Grundstück liegt an unserem Weg zur Emscher und nach hinten zur Alten Fahrt.
Von dem Hofeingang waren noch ca. 300 Meter zu fahren, dann hatten wir den Emscherradweg erreicht.
Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. Der zeigt als rote Linie unseren Weg aus Becklem heraus. Dann oben die A2 und die Wartburgstraße. Den Rhein-Herne-Kanal und auch seine Alte Fahrt. Ebenfalls die Wartburgbrücke. Im unteren Bereich des Bildes sieht man den Emscherdurchlass und dort beginnt auch die sogenannte Emscherinsel.
Am Beginn der Emscherinsel machten wir eine kleine Pause. Am Emscherdüker wurde an dem Montag gearbeitet und ich machte einige Bilder in dem Bereich.
Im ersten Bild sieht man das Bauwerk Emscherdüker und einen Trupp Arbeiter, die dort etwas machen. Das zweite Bild zeigt die renaturierte Emscher kurz nach dem Dükerbauwerk. Bild drei zeigt einen kleinen Teil der Alten Fahrt. Das vierte Bild habe ich am Rhein-Herne-Kanal gemacht. Es zeigt einen Bagger auf einem Arbeitsschiff. Der Bagger macht etwas an der Uferböschung und Friedel schaut zu. Das nächste Bild zeigt Natz der dem Treiben auch zuschaut. Das folgende Bild habe ich vom Dükerbauwerk aus fotografiert. Die letzten Bilder zeigen dann die Emscher, die in Richtung Recklinghausen fließt.
Wir folgten dem Emscherradweg in Richtung Pöppinghausen. Nach etwa 1,1 Km Fahrt erreichten wir den Walkway and Tower.
Die beiden Bilder zeigen Natz im Bereich des Kunstwerks.

Walkway and Tower

Im Rahmen der EMSCHERKUNST hat der japanische Künstler Tadashi Kawamata in Recklinghausen-Suderwich auf einer Anhöhe einen Turm mit einer Stegzuführung entworfen, den „Walkway and Tower“. Der Rundturm selbst erfüllt zwar alle Anforderungen einer funktionalen Architektur – Tadashi Kawamata versteht ihn in konzeptueller Hinsicht aber als Skulptur, die ganz bewusst den Charakter des Provisorischen, des Unfertigen und des Vergänglichen trägt.

Der fast 12 Meter hohe und begehbare Turm aus Lärchenholz ist ein beliebter Aussichtspunkt entlang des Emscher-Weges, denn er bietet einen weiten Blick über die gesamte Breite der Emscher-Insel bis hin zum regen Schiffsverkehr auf dem Rhein-Herne-Kanal.

Der Aussichtsturm „Walkway and Tower“ ist jederzeit und kostenfrei für Besucher zugänglich.  Anfahrt über Industriestr. 41, 44577 Castrop-Rauxel. Mehr Informationen zum Kunstwerk und Künstler finden Sie unter www.emscherkunst.de.

Quelle: Radwandern an der Emscher.
400 Meter weiter machten wir dann eine kurze Trinkpause, bevor wir nach weiteren 550 Metern Fahrt den Emscherweg verließen. Wir überquerten die Emscher, in dem wir nach links auf die Pöppinghauser Straße abbogen. Der Teil der Straße, etwa 460 Meter lang, ist sehr schlecht befahrbar. Tiefe, ausgefahrene Schlaglöcher ließen uns Zick Zack fahren. Dann nach erreichten wir die Hauptstraße, die wir überquerten und dann nach rechts auf dem Radweg der Pöppinghauser Straße fuhren. Nach 300 Meter auf dem Radweg bogen wir dann nach links auf den Westring ab. Am Westring gibt es keinen Radweg. So fuhren wir an der Straße knapp 800 Meter bis zur Kanalbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. Links und rechts der Straße liegt vor der Brücke der Emscherbruch, der durch Bergsenkungen entstanden ist. Dort bietet die Natur vielen Tieren ruhige Brutgebiete.
Im ersten Bild sieht man die Emscher und den Radweg. Im Moment hat man einen recht freien Blick auf die Emscher, da entlang der Böschung die Sträucher geschnitten wurden. Das zweite Bild zeigt die Brücke über die Emscher. Danach den schlechten Teil der Pöppinghauser Straße. Im vierten Bild fährt Natz den Kanaldamm hoch. Rechts und links sieht man den Emscherbruch. Das letzte Bild zeigt den Rhein-Herne-Kanal von der Brücke aus fotografiert.
Wir überquerten die Kanalbrücke und fuhren dann 150 Meter an der Straße entlang und bogen dann aber nach rechts von der Straße ab und fuhren in einem Bogen in den Emscherbruch herunter. Dort verläuft ein Weg parallel zum Westring bis zum Schloss Bladenhorst herunter. Das Schloss ließen wir links liegen, wer da noch nicht war, sollte sich den Schlosshof und die Gebäude von außen ansehen. Das Schloss ist bewohnt und kann nicht besichtigt werden. Wir mussten am Bahnübergang Schloss Bladenhorst warten, da ein Zug kam.
 Im ersten Bild fährt Natz gerade über den Weg der parallel zum Westring verläuft. Im Bild zwei kommt gerade der Zug aus Richtung Herne.
Die Schranke ging auf und wir fuhren weiter. Es ging noch ein Stück auf dem Westring weiter, dann bogen wir aber nach rechts auf die Holthauser Straße ab. Die führte uns durch einen Teil des Bladenhorster Waldes, der entlang des Westrings steht. Wir erreichten das Gelände des Reitsport Bladenhorst und fuhren an dem vorbei. Etwa 400 Meter weiter überquerten wir die A 42. Nach weiteren 300 Metern Fahrt überquerten wir dann noch einmal eine Bahnlinie und fuhren sofort dahinter nach rechts. Entlang der Bahnlinie verläuft ein Weg, die Berkelstraße. Links von der Straße liegt das Gelände der ehemaligen Zeche Teutoburgia und der dazu gehörenden Zechensiedlung. Das Gelände haben wir schon mehrfach besucht.

Siedlung Teutoburgia

In Herne-Börnig findet sich auf der Route der Industriekultur ein beeindruckendes Beispiel für eine Arbeitersiedlung. In unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Zeche Teutoburgia entstand die Siedlung nach dem Vorbild der so genannten Gartenstadt. Viel Grün, geschwungene Straßen und großzügige Plätze laden zu einer interessanten Besichtigung.

[ruhr-guide] Neben der Margarethenhöhe in Essen wird die Siedlung Teutoburgia stets als herausragendes Beispiel der Siedlung Teutoburgia, HerneGartenstadt- architektur im Ruhrgebiet angeführt – zu Recht. In unmittelbarer Nähe zur Zeche Teutoburgia entstand zwischen 1909 und 1923 das Quartier für die Arbeiter und Beamten – initiiert von der Gewerkschaft der Zeche. Der ausführende Architekt Berndt entwarf die Siedlung mit 136 Gebäuden und 459 Wohnungen nach dem Vorbild der aus England kommenden Gartenstadtbewegung – und die wichtigsten Gestaltungselemente sowie das erdachte „Musterbild humanen sozialen Wohnens“ wurden in der Siedlung Teutoburgia verwirklicht.

Der Unterschied zur Margarethenhöhe

Ursprünglich war die Hauptachse der Siedlung, die Baarestraße, auf das heute nicht mehr vorhandene Werkstor ausgerichtet. Von dieser Allee abzweigend führen die kleineren Radialstraßen geschwungen durch die gesamte Siedlung. Die Häuser liegen hier in einer Flucht aufgereiht parallel zu den Straßen, und darin unterscheidet sich Teutoburgia von der Margarethenhöhe, dennoch unterscheiden sie sich durch die abwechslungsreiche Gestaltung der Gebäude. Insgesamt vier Grundtypen auf denen die insgesamt 21 Hausentwürfe aufbauen, kann der aufmerksame Besucher in der Siedlung auffinden – überwiegend für 2 oder 4 Familien. Hieran lässt sich noch die soziale Hierarchie der Bewohner von einst ablesen. Aufwendige Dachformen, sich abwechselnde Putz- und Fachwerkflächen in der Fassadengestaltung sowie Eingangsloggien sorgen für den Charme der Siedlung Teutoburgia.

Quelle: Ruhr-Guide
Ein Besuch der Siedlung und dem Kunstwald, auf dem ehemaligen Zechengelände, kann man nur empfehlen, wenn man sich für die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet interessiert.
Die ersten drei Bilder zeigen das Gelände des Reitsport Bladenhorst. Bild vier zeigt Natz und Friedel, die gerade von der Autobahnbrücke herunter zur Bahnlinie fahren. Das letzte Bild ist schon auf dem Weg, Parallel zur Bahnlinie gemacht, die rechts vom Weg verläuft. Links vom Weg liegt ein großer Schrebergarten. hinter dem liegt dann die Siedlung Teutoburgia.
Die Berkelstraße führte uns immer näher an unser Ziel. Wir erreichten über sie die Börninger Straße, fuhren dort nach rechts einen Bogen und erreichten dann die Sodinger Straße. Auf die fuhren wir kurz nach rechts und dann gleich wieder herunter nach links. Nun ging es schon in das Landschaftsschutzgebiet Voßnacken. Nach etwa 750 Meter Fahrt erreichten wir dann den kleinen Teich, in dem das Nutria lebte. Wir waren gespannt. Ist das Nutria noch da, oder ist es verschwunden? Kommt es aus seiner Deckung, wenn es uns am Steg hört. Unsere Spannung stieg.
Die Bilder oben sind auf dem Weg zum Teich entstanden. Die letzten vier Bilder zeigen dann den Teich.
Na ja, Wasser war ja wieder nach der Dürre im Sommer wieder drin.

Das Landschaftsschutzgebiet Halde Voßnacken in Herne

Man liest sich das Schild sicherheitshalber doppelt und dreifach durch. Denn unter der langen Aufzählung, was im Naturschutzgebiet nicht gemacht werden darf, droht der Bürgermeister der Stadt Herne bei Nichtbeachtung mit einer happigen Geldbuße von bis zu 50.000,- Euro. Zelten, Grillen, Feuer machen, Grünabfall einbringen, Hunde frei laufen lassen, Wege verlassen und Tiere stören – die Hauptpunkte auf dieser Tafel. Beruhigt stellt man fest, dass es sich eigentlich um Selbstverständlichkeiten handelt, in etwa nach dem beliebten Motto »Vernünftige fahren hier nicht mit dem Rad, den anderen ist es verboten«.

Hinter den mehrfach hier aufzufindenden Schildern verbirgt sich das Naturschutzgebiet Voßnacken, das größtenteils flächenmäßig auf einer niedrigen Bergehalde mit dem gleichen Namen liegt. Die Halde Voßnacken befindet sich zwischen der Emschertalbahn, die hier in den Bahnhof Herne einfädelt, und der Castroper Straße. Es sind vermutlich zwei Haldenteile, die östlich und westlich eines Teiches liegen und die sich maximal wenige Meter über die Umgebung erheben. Der höchste Punkt befindet sich im Süden etwa auf 53 Metern über dem Meeresspiegel. Dabei ist zu beachten, dass auch das umgebende Gelände nach Süden in Richtung Herne-Sodingen ansteigt.

Nördlich der zwei Haldenteile befindet sich ein kleiner See, auf dem sich sehr gut heimische Wasservögel beobachten lassen. Ein breiter Weg führt von Norden nach Süden am Ufer dieses Teiches vorbei und bietet über einen kleinen Steg sogar an einer Stelle die Möglichkeit, näher an das Gewässer heranzutreten. Im weiteren Verlauf des Weges ist der See jedoch am Ufer besonders dicht zugewachsen, was in der belaubten Jahreszeit kaum weitere Blicke ermöglicht. Von der Halde selbst sieht man jedoch leider praktisch nichts. Im Bereich des Feuchtbiotops ist das Gelände noch sehr eben. Die sich daran anschließenden Erhebungen, die sich als offensichtliche Böschungen der Halde darstellen, liegen hinter dem nicht überschreitbaren Sodinger Bach und darüber hinaus im tiefen, unbetretbaren Naturschutzgebiet.

Quelle: WWW.Halden.Ruhr
Wir fuhren bis zu dem kleinen Holzsteg und hofften, das der Nutria uns hörte und auf uns zuschwamm. Aber es passierte nichts. Ein paar neugierige Enten kamen herangeschwommen, aber der Nutria tauchte nicht auf. Wir waren etwas enttäuscht. Vielleicht hatte er die Dürreperiode im Sommer 2018 doch nicht überlebt, oder er war abgewandert. Wir werden es wohl nicht erfahren, es sei denn wir treffen noch einmal den Mann der ihn immer gefüttert hat.
Oben die Bilder zeigen noch einmal den Nutria am 26.09.2016 und den Mann am Steg, der ihn immer gefüttert hat.
Ich habe noch einmal recherchiert über den Nutria. Es wird von einer Lebenserwartung von 2-4 Jahre in der Literatur geschrieben. Da unser Nutria 2016 schon ausgewachsen war, kann es auch sein, dass er eines normales Lebensende hatte.
Wir fuhren weiter. Es war Mittag geworden und wir wollten uns stärken. So mussten wir uns einen Bäcker suchen. Eigentlich wollten wir vom Nutriateich nach Süden fahren, um zur Akademie Mont Cenis zu kommen. Da kannten wir einen Bäcker. Ich weiß gar nicht mehr warum wir dann genau in die gegengesetzte Richtung fuhren. Aber wir taten es und entfernten uns so von der Akademie und von meiner Route. Wir fuhren in Richtung Norden bis wir an eine Bahnlinie kamen. Die unterquerten wir und fuhren dann nach links auf den Weg Voßnacken. Dem folgten wir ca. 300 Meter und erreichten dann eine Brücke, die über 2 Bahnlinien verlief. Die überquerten wir.
Oben sieht man die Brücke über die wir fuhren. Wir erinnerten uns, dass wir über diese Brücke schon einmal gefahren waren. Aber anders herum, zum Nutriateich hin.
Nach der Brücke fuhren wir auf der Josefinenstraße und hätten von dort aus, nach 170 Meter Fahrt, nach rechtsfahrend die A 42 unterqueren können. Dann wären wir recht schnell an der Schleuse Herne Ost gewesen. Das wollten wir aber nicht, denn es sollte ja noch einen Kaffee und Brötchen geben. So fuhren wir kurz vor der A 42 nach links auf die Von Waldhausen Straße. Nach einigen Metern Fahrt ging es dann nach rechts auf die Bömkestraße, die etwa 400 Meter parallel zur A 42 verläuft, um dann nach links auf die Schachtstraße übergeht. Die überquert einen Abwasserkanal, der später in die Emscher mündet, nach dem er durch einen Düker unter dem Rhein-Herne-Kanal geführt wurde. der Düker liegt etwa 430 Meter westlich der Schleuse Herne Ost. Die Schachtstraße führte uns bis zum Gelände der ehemaligen Grundschule. Dort bogen wir nach rechts ab auf die Langforthstraße. Die fuhren wir ein Stück hoch und erreichten kurz vor der Autobahnunterführung einen Abzweig nach links. Das sah doch aus, wie eine neu erbaute Fahrradtrasse. Nach rechts war da noch eine Absperrung. Wir überlegten kurz ob wir die Trasse mal fahren sollten, obwohl wir nicht wussten wo die uns hinführt. Aber wir sind ja Fahrradtrassenjunkies und die mussten wir fahren.
Das erste Bild zeigt den Abwasserkanal den ich beschrieben habe. Bild zwei zeigt die Schachtstraße. Das dritte Bild zeigt dann schon Natz und Friedel auf der neuen Trasse. Die folgenden Bilder zeigen Eindrücke von der Trassenfahrt.
Die Trasse endete dann nach ca. 1 Km Fahrt an der Josefinenstraße. Auf die fuhren wir nach links und wussten nun gar nicht so recht wo wir gelandet waren. Am ersten Haus links an der Josefinenstraße war der Eigentümer im Garten am arbeiten und wir fragten ihn wo wir dort sind. In Horsthausen, sagte er uns. Wir fragten ihn wo es einen Bäcker gebe, wo man auch einen Kaffee bekomme. Er empfahl uns den Bäcker im Edeka Vogel an der Horsthauser Straße. Das sei etwa 500 Meter in Richtung Autobahn. Seine Schätzung stimmte nicht genau, denn wir fuhren etwa 900 Meter. Ach ja, wir befragten ihn natürlich auch nach der Trasse, die ja an seinem Haus endete. Es sei eine Fahrradtrasse, die vom Hafen Friedrich der Große am Herner Meer bis in die Innenstadt führen soll.
Zu Hause interessiert mich natürlich ob der gute Mann richtig informiert war und so recherchierte ich.

Fuß- und Radweg in Herne soll Kanal und Innenstadt verbinden.

Wer zum Rhein-Herne-Kanal radeln möchte, soll in Zukunft vom Herner Bahnhof über die ehemalige Zechenbahntrasse fahren können. Nun wird ein zweites Teilstück gebaut.

HERNE.   Herne baut das nächste Teilstück der ehemaligen Bahntrasse von Friedrich der Große zum Rad- und Wanderweg um. Dabei soll es nicht bleiben.

Der Rad- und Fußweg Friedrich der Große soll noch in diesem Jahr weitergebaut werden. Das sagt die Stadt auf Anfrage der WAZ. Geplant ist später eine durchgehende Trasse bis zum Herner Bahnhof. Außerdem sollen an Kreuzungen fünf Knotenpunkte von Radrouten gekennzeichnet werden. Mit diesen Maßnahmen will die Stadt der steigenden Bedeutung des Radverkehrs Rechnung tragen. „Der Freizeit- und Alltagsradverkehr wird immer stärker nachgefragt“, sagt Margarethe Kreutzmann von der Verkehrsplanung der Stadt.

Wir bedankten uns bei dem Herrn und machten uns auf den Weg. Von der Josefinenstraße aus fuhren wir nach links auf die Horsthauser Straße. Wie schon gesagt war es ein Stück weiter, wie der Herr es geschätzt hatte. Wir mussten bis zur A 42 fahren, die unterqueren und hatten dann das Edekageschäft mit dem Bäcker erreicht. Dort kehrten wir ein und machten unsere Mittagspause. 
Wir entschieden dann, wir fahren weiter zum Schloss Strünkede. Wir überquerten die Horsthauser Straße und fuhren dann auf der Nordstraße weiter. Die brachte uns nach 1,4 Km Fahrt an die Bahnhofstraße. Die überquerten wir und fuhren dann auf das Gelände von Schloss Strünkede.

Schloss Strünkede

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Schloss Strünkede, Blick von Südosten (2011)

und von der anderen Seite (2011)

Das Schloss Strünkede ist ein Wasserschloss im Herner Stadtteil Baukau inmitten eines ausgedehnten Schlossparks. Sein Name geht auf das mittelhochdeutsche Wort „strunk“ für „gerodeter Baum“ zurück.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war das Schloss Sitz der freiherrlichen Familie von Strünkede. Seit 1938 sind die kultur- und stadtgeschichtlichen Sammlungen des Emschertal-Museums dort beheimatet. Außerdem werden die Räume für standesamtliche Trauungen genutzt.

Im zugehörigen Schlosspark wurde 1932 das Stadion am Schloss Strünkede errichtet, das unter anderem Schauplatz von Spielen der Fußball-Bundesliga war.

Quelle:Wikipedia

Das erste Bild ist auf der Fahrt über die Nordstraße entstanden. Bild zwei und drei zeigen den Einstieg in die Unterwelt von Herne. Die beiden U-Bahn Zugänge an der Bahnhofstraße. Das letzte Bild zeigt eine Plastik direkt am östlichen Rand des Parks

Wir fuhren von Osten nach Westen durch den Park. Als erstes viel uns das Schollbrockhaus auf, an dem wir im östlichen Teil des Schlossparks vorbei fuhren.

Das Schollbrockhaus e.V.

Das Gebäude des Schollbrockhauses, die ehemalige Kornmühle des Schloss Strünkede, befindet sich auf dem Standort der bereits 1316 überlieferten Schlossmühle. Der Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert hat seinen Namen von der Familie Schollbrock, die das Haus einst bewohnte und gilt als wesentlicher Bestandteil des Schlossensembles.

Heute beherbergt das Schollbrockhaus Galerieräume, die regelmäßig von Künstlern der Region genutzt werden. Die Organisation von Ausstellungen im Schollbrockhaus obliegt dem Kunstverein Schollbrockhaus e.V.

Das erste Bild zeigt das Schollbrockhaus, in dem es auch ein Cafe und einen Biergarten gibt. Das zweite Bild zeigt den Ostflügel des Schlosses.
Die folgenden Bilder zeigen uns dann auf dem Weg über das Schloßgelände
Neben dem Schloss Strünkede liegt ja das traditionsreiche Fußballstadion von Westfalia Herne, das heute Real Arena heißt. Dort fuhren wir hin nach dem wir den Schlosspark verlassen hatten und schauten mal in das renovierte Stadion.
Oben die Bilder zeigen das Fußballstadion, dass renoviert worden ist. Ihrem bekanntesten Spieler aller Zeiten, Hans Tilkowski hat man mit der Namensgebung des Vereinsheims ein Denkmal zu Lebzeiten gesetzt.

Hans Tilkowski

wurde am 12. Juli 1935 geboren

Hans Tilkowski ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart, der u. a. für „Westfalia Herne“ (1955–1962), „Borussia Dortmund“ (1963–1967) und die Nationalmannschaft (1957–1967) spielte, bei der Weltmeisterschaft 1966 für Deutschland im Tor stand und im Finale gegen England das legendäre „Wembley-Tor“ hinnehmen musste. Er wurde am 12. Juli 1935 in Dortmund geboren. 2019 feiert Tilkowski seinen 84. Geburtstag.

real-Arena

Stadionname: real-Arena
Gesamtkapazität: 32.000
Baujahr: 1910
Historisch: Stadion Am Schloß Strünkede, TREL RuhrpottArena (-2011), Stadion am Schloß Strünkede (2011-2012), ABISOL-ARENA (2012-2017), GermanFLAVOURS Park (2017-2018)
Rasenheizung: nein
Laufbahn: nein
Untergrund: Kunstrasen
Besonderheiten:
Es wurde 1910 als kombiniertes Fußball- und Leichtathletikstadion in der Parkanlage von Schloss Strünkede errichtet. Es bietet etwa 32.000 Zuschauern Platz. Zur seiner Zeit galt es als eines der größten Stadien Deutschlands. Das Stadion besitzt eine Aschebahn, ein Marathontor und eine überdachte Haupttribüne. Im Jahr 2018 wurde die Laufbahn entfernt und der Rasen durch einen modernen Kunstrasen mit Kleinspielfeld hinter dem Tor an der Südseite ersetzt.
Quelle: Transfermarkt
Für uns ging es dann weiter an den Westring. Wir fuhren nach Norden in Richtung Rhein-Herne-Kanal, den wir nach etwa 920 Meter Fahrt erreichten. Die Brücke steht links vom Stadthafen Recklinghausen wenn man aus Herne kommt. Wir überquerten die Brücke und fuhren dann über die Bochumer Straße und dann nach rechts auf die Straße Am Stadthafen. Dort machten wir dann eine Pause auf den Treppen am Stadthafen mit Blick auf die Graffitikunstmalereien an der Kaimauer.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Stadion bis zur Kanalbrücke. Dabei überholte uns eine „Prinzenrolle“. Im vierten Bild sieht man schon, von der Brücke aus fotografiert die Roland Mills Mühle, die ihren Sitz am Hafen hat. Im nächsten Bild sieht man den Kanal und einen Teil des Steag Gruppenkraftwerk Herne. Das folgende Bild zeigt das Gebäude des Getreide- und Futtermittelgroßhandel Matador. Im nächsten Bild fahren Friedel und Natz auf das Gelände des Stadthafens. Im Hintergrund sieht man die Lokalität am Stadthafen mit Strandfiling. Danach die Bilder zeigen Eindrücke vom Stadthafen und die Graffitikunst an der Mauer.
Nach der Pause ging es weiter. Wir entschieden uns, hinter der Mühle an den Rhein-Herne-Kanal zu fahren. Das taten wir auch und fuhren dann in Richtung Schleuse Herne Ost. Die erreichten wir nach 1,5 Km Fahrt auf dem Leinpfad. Wir fuhren den Schleusenberg hoch und  ließen dann die Schleuse rechts liegen. Wir erreichten das Herner Meer.

HERNER MEER

Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. In der Mitte sieht man die grüne Umrandung, die das Herner Meer kennzeichnet. Links der gelbe Pieker markiert die Schleuse Herne Ost. Oben rechts der Pieker markiert den Beginn der König Ludwig Trasse, die vom Herner Meer bis in den Becklemer Busch verläuft. Unten der Pieker zeigt den wahrscheinlichen Beginn des Rad-und Fußgänger Weges vom Hafen Friedrich der Große bis zum Herner Bahnhof. Den mittleren, fertigen Teil sind wir ja am Montag schon gefahren. Ganz unten der Pieker zeigt den Nutriateich.
Wir fuhren von der Schleuse bis hinter dem Castroper Yachthafen und von dort auf die König-Ludwig Trasse(KLT).
Oben die Bilder zeigen unseren Weg am Kanal entlang bis zur Schleuse Herne Ost und am Herner Meer vorbei. Im vorletzten und letzten Bild sieht man das Kunstwerk Reemrenreh am Ende einer Mole, dass 2016 im Rahmen der Emscherkunst von Bogomir Ecker geschaffen wurde. Dort, auf der anderen Seite des Herner Meers sollte die neue Trasse beginnen. Das werden wir irgend wann erkunden.
Wir erreichten die KLT im Bereich Herner Meer. Vor uns lagen nun etwa 7,50 Km Trassen radeln, denn wir wollten die KTL nicht bis in den Becklemer Busch fahren, sondern nur bis zur Abfahrt Ickerottweg in Suderwich. Dort wollten wir abfahren und zur Alten Wassermühle in Suderwich fahren, um dort noch ein Bier zu trinken. Zunächst ging es durch Pöppinghausen und dann durch Recklinghausen König Ludwig bis zur Ortlohstraße. Kurz vorher machten wir noch eine Pause kurze Trinkpause an der ehemaligen Schachtanlge I/II König Ludwig. Dort wo eine Alte Untertagelok an der Trasse aufgestellt ist.
Oben die Bilder zeigen die ersten Kilometer der KLT bis zur Ortlohstraße. Bild drei zeigt die Emscher, die wir einmal überquerten. Bild vier zeigt dann die Bebauung an der Reginastraße. Danach sieht man ein altes Zechengebäude auf dem Gelände von Schacht I/II, auf dem heute ein Industriegebiet steht. Das vorletzte Bild zeigt die alte Zechenmauer, die von Graffitikünstlern gesprüht wurde. Rechts sieht man noch einen Teil eines Untertageausbaus, unter dem die Elektrolok von Untertage steht. Das letzte Bild zeigt die alte Pechhalle kurz vor der Ortlohstraße.
Hier nun das komplette Bild des Ausbaus mit Untertagelok. Das ist am 1.7.2013 entstanden. Im Hintergrund sieht man noch Friedel und Natz.
Wir überquerten die Ortlohstraße und erreichten dann den neueren Teil der KLT. Diesen Teil haben wir eigentlich dem Neubau des Kraftwerks Datteln 4 zu verdanken, denn  von dort wurde eine Fernheizungsleitung nach Recklinghausen verlegt und gleichzeitig die alte Zechenbahntrasse zur KTL umgebaut. Dies geschah in Kooperation von RVR und Uniper Wärme, der das neue Kraftwerk in Datteln gehört. Nach meinem Wissen hat Uniper den größten Teil der Kosten übernommen. Nach der Ortlohstraße begann dann die neue breite asphaltierte Trasse in Richtung Berghausen und dann weiter nach rechts in Richtung Suderwich. Vorbei an der Schachtanlage KL IV/V, der Suderwicher Alm, einer Berghalde, erreichten wir dann die Ausfahrt Ickerottweg. Dort befindet sich heute ein Industriegebiet, wo früher die Schachtanlage VII/VIII  der Zeche KL gestanden hat.
Oben sieht man nun 16 Bilder von dem neuen Teil der KLT. Das letzte Bild zeigt dann noch eine Elektrolok an der Ausfahrt Ickerottweg.
Wir fuhren durch das kleine Industriegebiet zum Ickerottweg und dort nach links auf die Straße. Nach 150 Meter Fahrt erreichten wir die Sachsenstraße und bogen dort nach rechts ab. Nach 220 Meter erreichten wir dann die Alte Wassermühle. Dort kehrten wir ein in den Biergarten, der bei dem schönen Wetter gut gefüllt war. Wir bestellten uns kühle Getränke.
Im ersten Bild sieht man Natz der auf die Alte Wassermühle zufährt. Bild zwei zeigt den alten Mühlenteich.
Wir genossen unsere Getränke, bezahlten dann und machten uns auf die letzten Kilometer unser Tour. Wir fuhren wieder zurück zum Ickerottweg und bogen auf den nach links ein. Der Weg führte uns wieder durch das Industriegebiet und dann in die Felder Richtung Horneburg. Nach ca. 800 Meter erreichten wir dann den Heiligenkamp und fuhren auf den nach rechts. Wir entschieden, dass wir nicht über Horneburg nach Hause fahren sondern über Meckinghoven. Wir fuhren durch den Becklemer Busch und erreichten die Horneburger Straße. Die überfuhren wir und kamen dann auf einen Feldweg, der parallel zur noch nicht fertigen KLT verläuft. Nach einiger Zeit geht dann die unfertige KLT nach links in Richtung Datteln und Erkenschwick. Wir überquerten dann nach 1,07 Km die alte Bahntrasse nach links und fuhren dann bis zur Beckumer Straße. Auf die fuhren wir nach links weiter.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg über den Ickerottweg und dann durch die Felder vor Meckinghoven.
Wir fuhren 270 Meter auf der Beckumer Straße und bogen dann nach rechts in den Im Finkenbrink. Über den fuhren wir bis zur Dortmunder Straße, die wir dann überquerten. Wir fuhren dann auf der Klosterstraße weiter. Vorbei am Kloster Meckinghoven, nach links auf die Bahnhofsstraße und dann rechts auf die Schulstraße. Wir überquerten den Neuer Weg und fuhren dann auf die Dahlstraße. Dann bogen wir auf den Meckinghover Weg nach rechts ab.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg von der Beckumer Straße, über die Klosterstraße, der Dahlstraße und dann über den Meckinghover Weg. Von dort hat man einen guten Blick auf das alte- und neue Dattelner Kraftwerk. Das letzte Bild zeigt Natz kurz vor der Böckenheckstraße.
Auf die fuhren wir nach links bis zur Zechenstraße. Dort nach rechts bis zur Hedwigstraße, in die wir nach links einbogen. Über die Hedwigstraße ging es zum Dümmerbach, den wir überquerten und nach links bis zur Straße Im Busch fuhren. Dort fuhren wir nach rechts vom Dümmerbach weg. Wir verabschiedeten uns vom Friedel, der es nur noch einige Meter bis nach Hause hatte.
Oben im ersten Bild sieht man Friedel auf der Zechenstraße. Bild zwei zeigt den Dümmerbach und das letzte Bild zeigt noch einmal Friedel auf dem Weg Am Dümmerbach.
Natz und ich hatten dann noch ca. 4,5 Km bis nach Hause, die wir wie üblich über den Südring fuhren.
Männer, wir haben mal wieder eine schöne Tour gefahren. Leider haben wir den Nutria nicht wieder gesehen. Wir haben aber wieder eine neue Trasse entdeckt, die wir irgendwann sicher einmal komplett fahren können. Wir sind 42,5 Km gefahren
Opaju

Fahrradtour 01.04.2019(Unsere erste gemeinsame Radtour nach Lüdinghausen 2019)

Der Anfang des Jahres 2019 war für uns Wanderburschen nicht so ergiebig. Vier Spaziergänge schafften wir von Januar bis Ende März. Krankheit, schlechtes Wetter, familiäre Neuregelungen und keine Lust bestimmten die drei ersten Monate des neuen Jahres. Da ich über die vier Wandertouren, in den vorhergegangen Jahre geschrieben hatte, hatte ich keine Lust alte Sachen aufzuwärmen. So machte ich eine Schaffenspause bei Opaju.

Der erste April, sollte uns Gestern einen tollen Sonnentag bescheren. Die Wettervorhersagen versprachen uns einen strahlendblauen Himmel, getrübt durch einen scharfen Ostwind, der uns bewegte, eine Stunde später loszufahren. Am frühen Morgen waren die Temperaturen noch um den Gefrierpunkt. Das wollten wir uns nicht antun. Um 11 Uhr trafen wir uns bei mir zu Hause auf dem Garagenhof. Die Temperatur lag da schon um die 10 Grad. In der Sonne war es schon etwas wärmer. Wir waren aber mit unserer Kleidung gerüstet gegen den scharfen Ostwind. Der sollte uns kräftig entgegenblasen.

Ich hatte vorgeschlagen, unsere erste Radtour, wie schon so oft nach Lüdinghausen zu starten. Das war schon fast eine kleine Tradition geworden. 40-45 Km Radfahren ist nach der langen Winterpause zum eingewöhnen genug. Der Podex muss sich erst einmal wieder an den Sattel gewöhnen. Friedel hatte einen neuen Sattel, der auch erst eingefahren sein will.

Es ging los in Richtung Dattelner Schleuse. Die erreichten wir nach 850 Meter Fahrt. Wir überquerten die Schleuse und fuhren nach rechts zum Dattelner Meer. In der großen Schleusenkammer wurde gerade ein Schiff geschleust. So sahen wir zum ersten Mal einen sogenannten Festmacher an der Dattelner Schleuse im Einsatz.

Festmacher sollen am Kanal in Datteln für weniger Staus sorgen

  • Festmacher sollen Schiffe sichern
  • Poller komplett marode
  • Staus im Wesel-Datteln-Kanal sollen weniger werden

Die Staus an den Schleusen am Wesel-Datteln-Kanal sollen weniger werden. Speziell geschulte Helfer sollen von Montag (03.12.2018) an für einen besseren Ablauf an den Schleusen sorgen. Am Sonntag (02.12.2018) gab es eine Generalprobe für die sogenannten Festmacher.

Festmacher sichern Schiffe

Die Festmacher sichern die Schiffe während des Auf- oder Absteigens in der Schleuse mit einem Tau von oben. Dazu befestigen sie das Tau an den Pollern an Land. Eigentlich machen das die Matrosen auf den Schiffen selbst. Sie binden die Schiffe allerdings an die Poller der Schleusenwand. Diese Poller sind aber marode und können zur tödlichen Gefahr werden. Wenn das Schiff daran zieht, könnten sie durch die Gegend fliegen. Wegen dieser Gefahr durfte bisher immer nur ein Schiff in die Schleuse.

Klagen über Lieferengpässe

Mit den Festmachern können wieder mehrere Schiffe gleichzeitig abgefertigt werden. In den letzten Monaten hatten sich vor allem Chemiebetriebe und Kohlekraftwerke über Lieferengpässe beklagt. Wie lange die Festmacher gebraucht werden, ist unklar. Das hängt vor allem davon ab, wie schnell die maroden Poller repariert werden.

Stand: 02.12.2018, 16:51

Quelle: WDR Nachrichten

Oben im ersten Bild sieht man die Lösung, die gefunden wurde, um die maroden Poller in der Schleusenwand zu entlasten. Entlang der großen Schleusenkammer hat man Betonklötze erbaut, an denen jetzt die Schiffe von den Festmachern angeleint werden. Aus Sicherheitsgründen ist von Betonklotz zu Betonklotz ein Stehlseil gespannt. An dieses muss sich der Festmacher einhängen. Das sieht man im zweiten Bild. Der Festmacher hat sich an dem Stahlseil gesichert. So sind wieder Arbeitplätze entstanden.

Oben die beiden Bilder zeigen wieder einmal das Dattelner Meer unter blauen Himmel. Im Hintergrund sieht man das alte- und neue Kraftwerk Datteln.

Etwa 520 Meter weiter, in Richtung Alte Fahrt begegnete uns dann ein Tier im Wasser, das man im Kanal nicht so oft sieht. Zuerst dachten wir es wäre eine Ratte. Wir hielten an und schauten mal genauer hin. Als wir das tun wollten tauchte der Zeitgenosse unter. Nach einigen Metern tauchte er dann wieder auf. Wir sind uns sicher, das es ein junger Nutria war der uns dort vor die Linse schwamm.

Der schwarze Punkt rechts vom Anleger ist das Tier, das in Richtung Schleuse schwimmt.

Wir fuhren am Montag nicht wie so oft an der Alten Fahrt entlang in Richtung Olfen, sonder fuhren weiter zur Neuen Fahrt. Dort bogen wir nach links auf den Leinpfad und fuhren in Richtung Olfen.

Im ersten Bild sieht man das alte Sperrtor der Alten Fahrt. Rechts in dem Bild sieht man noch das neue Sperrtor der Neuen Fahrt. Mit dem kann die Neue Fahrt zum Dattelner Meer abgesperrt werden. Im zweiten Bild sieht man Natz und Friedel auf dem Leinpfad in Richtung Lippeüberquerung fahren.

  • Altes Sicherheitstor Datteln/Dortmund-Ems-Kanal
  • So sah das Sicherheitstor im Jahre 1954 aus
Altes Sicherheitstor Datteln/Dortmund-Ems-Kanal
Bild – Fotograf: Unbekannt (1954-03-27)
Bundesanstalt für Wasserbau
Blick auf die alte Sicherheitstoranlage Datteln von 1901 in der Alten Fahrt Olfen bei km 21,58 kurz nach Anfang der Alten Fahrt Olfen. Die Alte Fahrt ist heute überwiegend geschlossen, das Tor steht noch

Vom Beginn der Neuen Fahrt an, fährt man 1,7 km bis zur Lippeüberquerung. Die erreichten wir nach etwa 10 Minuten Fahrt. Wir überquerten das Bauwerk über die Lippe und fuhren weiter in Richtung Olfen.

Im ersten Bild sieht man Natz und Friedel, die auf dem Leinpfad in Richtung Lippeüberquerung zufahren. Den Beginn der beiden Wassertröge kann man schon sehen. Das zweite Bild ist bei der Überquerung des Bauwerks entstanden und zeigt uns die Lippe, die in Richtung Rauschenburg fließt. Das dritte Bild zeigt den DEK mit seinem linken Leinpfad. Im Hintergrund kann man die Vinnumer Brücke erahnen.

Von der Lippeüberführung aus fuhren wir dann noch 1,8 Km auf dem Leinpfad des DEK`s und verließen dann aber den Leinpfad. Der ist nicht ganz so gut zu fahren. Wir fuhren nach links auf den Weg Hahnenberg. Auf dem fuhren wir ca. 480 Meter und bogen dann nach rechts auf den Weg Feldmark ab. Der verlief parallel zum Kanal in Richtung B 236, die von Olfen kommend, den DEK unterquert und dann in Richtung Ternscher See und Selm verläuft. Nach 1,36 Km Fahrt erreichten wir die Bundesstraße und überquerten sie im Bereich der Gaststätte Zum Forsthaus. Gegenüber der Gaststätte machten wir eine Trinkpause. Unser Senior Friedel setzte sich auf die Terrasse der Gaststätte.

Im ersten Bild sind wir gerade vom Leinpfad abgefahren und schauen auf die Felder östlich von Olfen. Das zweite Bild zeigt Friedel und Willi auf dem Weg Feldmark. Im Hintergrund sieht man Sankt Vitus, die katholische Kirche von Olfen. Bild drei zeigt Friedel auf der Terrasse der Gaststätte Zum Forsthaus. Das letzte Bild zeigt den Kanaldamm, an dem wir eine Trinkpause gemacht haben.

Nach der Trinkpause fuhren wir weiter. Es ging über die Straße Recheder Mühlenweg. Es ging wieder parallel unterhalb des DEK`s  entlang. Nach 540 Metern Fahrt verlief der Recheder Mühlenweg nach links vom Kanal weg. Nach 340 Meter Fahrt erreichten wir dann die Stever, die gerade den DEK unterquert hatte und nun in Richtung Steverauen Olfen floss. Wir überquerten die Stever, fuhren weiter bis zum Weg Benthof und bogen auf den nach rechts ab. Der führte uns wieder in Richtung Kanalböschung und dann wieder parallel zum Kanal. Jetzt nur in die andere Richtung. Das waren aber nur 270 Meter, dann hatten wir den Durchlass der Stever, unter dem DEK erreicht und fuhren in den Stevertunnel. Nach 170 Meter Fahrt erreichten wir die andere Seite des Tunnels. Das Tageslicht hatte uns wieder.

Oben die Bilder zeigen unsere Fahrt über den Recheder Mühlenweg bis zum Weg Benthof und weiter bis zum Stevertunnel. Im siebten Bild fahren wir dann durch die Unterwelt. Das vorletzte Bild zeig die Ausfahrt aus dem Tunnel. Das letzte Bild zeigt die anfließende Stever, kurz vor dem Tunnel.

Wir fuhren nach dem Auslass nach links, entlang des DEK`s, unterhalb der Böschung in Richtung Schlieker Brücke und Sicherheitstor Olfen. Beide erreichten wir nach 2,1 Km Fahrt über den Weg Recheder-Feld.

Zwei Bilder vom Recheder-Feld. Im Hintergrund das Sicherheitstor und die Schliekerbrücke.

  • Sicherheitstor Schlieker/Dortmund-Ems-Kanal
Sicherheitstor Schlieker/Dortmund-Ems-Kanal
Bild – Fotograf: Unbekannt (1954-03-27)
Bundesanstalt für Wasserbau
Die Schliekerbrücke gab es da noch nicht.
Oben an der Brücke angekommen bogen wir nach rechts auf die Kreisstraße 14 ab. Der folgten wir ca. 3 Km und erreichten dann den Gutschenweg, der vom DEK kommend die K14 überquert und dann in Richtung Ermen auf die Stever zuläuft. Nach fast 1000 Meter Fahrt, einer Links- und einer Rechtkurve, erreichten wir die Stever, die aus Lüdinghausen in Richtung Olfen fließt. In der Bauernschaft Ermen gibt es eine Brücke, die wir überquerten. Auf der anderen Seite der Stever führt dann ein neuer Weg, entlag der Ostestever in Richtung Lüdinghausen. Den fuhren wir und genossen die Flusslandschaft der Stever bis zum Patzlarweg. Dort endete bis vor etwa 2 Jahren der Weg der Ostenstever, wenn man aus Lüdinghausen kam. Dort links, gegenüber der Kläranlage Lüdinghausen musste man früher nach rechts über die Steverbrücke fahren, um in Richtung DEK zu kommen.
Die ersten neun Bilder sind auf dem Weg über die K14 entstanden, sowie auf dem Gutschenweg in die Bauerschaft Ermen. Das vierte Bild, mit dem Hintergrund Schliekerbrücke, ist entstanden als wir unsere Fleischwurstpause, in einer Kurve der K14 machten. Natz hatte unseren Metzger Wolf besucht und uns Fleischwurst spendiert. Das zehnte Bild zeigt die Stever und einen Teil der Brücke in Ermen. Danach die Bilder sind auf dem neuen Radweg entstanden, von Ermen in Richtung Lüdinghausen. Im vierzehnten und fünfzehnten Bild sieht man 2 Storchattrappen am anderen Steverufer. Danach fahren wir auf eine Brücke zu, die einen Zufluss der Stever überspannt. Im nächsten Bild sieht man den Zufluss, von der Brücke aus fotografiert. Die beiden letzten Bilder zeigen noch einmal den neuen Radweg in Richtung Patzlarweg.
Den Patzlarweg erreichten wir nach 1,3 km Fahrt. Den überquerten wir und fuhren weiter in Richtung dem Punkt, wo sich die Stever wieder vereinigt. Die Ostenstever und die Alte Stever vereinigen sich wieder, nach dem sie dreiarmig die Stadt durchflossen haben. Die drei Arme sind die Vischeringstever, die Mühlenstever und die Ostenstever. Die Ostenstever, die erst in den dreißiger Jahren, wegen der regelmäßig auftretenden Hochwässer, künstlich angelegt wurden. Der Fluss verlässt Lüdinghausen wieder vereint als Stever. Am Zusammenfluss der Stever fuhren wir vorbei. Wir fuhren an der Ostenstever weiter.
Das Bild oben zeigt die kleine Staustufe, die gleich hinter dem Zusammenfluss der Stever liegt.
Von der Staustufe aus fuhren wir noch knapp 240  Meter und erreichten dann die Brücke über die Stever an der Straße Rübenkamp. Dort steht auf der anderen Seite der Stever eine Bank. Zu der fuhren wir über die Brücke und machten eine Trinkpause. Nach der Pause ging es wieder zurück auf die andere Uferseite. Dort fuhren wir weiter bis zur B58 Die mussten wir überqueren, mussten aber dort auch noch einmal die Uferseite wechseln, da auf der rechten Seite der Stever eine Baustelle war. Wir fuhren dann auf  dem Dahlienufer weiter bis wir nach 540 Meter Fahrt die Mühlenstraße erreichten. Über die fahren wir oft in Richtung Zentrum Lüdinghausen nach links weg. Am Montag wechselten wir aber noch einmal die Uferseite, überquerten die Mühlenstraße und fuhren dann in Richtung Tennisplätze Blau- Gold Lüdinghausen, die wir nach 700 Meter Fahrt erreichten. Sie liegen rechts der Stever und sind schon für die Tennissaison 2019 vorbereitet.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg entlang der Ostenstever bis zur B235.
Wir überquerten die B 235 und wechselten auch noch einmal das Steverufer, von rechts nach links. Dann ging es nach rechts in die Straße Im Ried. Nach 80 Metern Fahrt fuhren wir nach links weiter und erreichten dann nach 120 Meter die Mühlenstever, die früher die Wassermühle Borgmühle antrieb. Dort gibt es eine Brücke, die wir überquerten. Dann fuhren wir nach rechts und sahen von dort auch schon unser Ziel. Rechts vom Weg auf einer Wiese steht ein Storchennest, dass am Montag von 2 Altstörchen besetzt war. Diese Wiese ist eine Insel, da sie von der Mühlenstever nach Osten, der Vischeringstever und den Vischeringgräften im Südwesten, sowie von der Ostenstever im Norden begrenzt wird.
In dem Ausschnitt aus Google Earth sieht man, die von mir benannte Storcheninsel, die gelb umrandet ist. Das Storchennest ist mit einem gelben Pieker gekennzeichnet. Ebenfalls die Burg Vischering mit ihren Gräften. Die rote Linie ist unsere Route.
Oben in den Bildern sieht man die Lüdinghauser Altstörche.
Nest im Bivoetken bezogen
Störche sind in diesem Jahr früh dran

Lüdinghausen –

Der frühe Frühling hat sie angelockt: Die erste Störche sind bereits zurück aus ihren Winterquartieren. Der Heimatverein Lüdinghausen freut sich, dass auch das Nest am Bivoetken bereits belegt ist. An einem anderen Neststandort tut sich dagegen nichts.

Donnerstag, 07.03.2019, 19:00 Uhr
Vermutlich wegen des frühen Frühlings ist das Storchennest im Bivoetken bereits wieder bezogen.
Vermutlich wegen des frühen Frühlings ist das Storchennest im Bivoetken bereits wieder bezogen. Foto: ae
Eröffnung der Brutsaison: Vermutlich wegen des frühen Frühlings ist bereits ein Weißstorchenpärchen am Storchennest des Heimatvereins Lüdinghausen im Bivoetken eingetroffen. Vor einigen Tagen hätten den Heimatverein die ersten Meldungen begeisterter Bürger von der Ankunft des ersten Storchenpaares erreicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt sind die ersten Störche in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen rund zwei bis drei Wochen früher als erwartet eingetroffen. Vermutlich sind dies Störche, die auf der iberischen Halbinsel überwintert haben. Die restlichen Störche sind derzeit noch auf dem Weg von Afrika unter anderem nach NRW.

Das Storchenpaar setzte sich wie in der Vergangenheit erfolgreich gegen die Wildgänse durch, die versuchten, das Nest für sich zu nutzen. Aber auch in diesem Jahr sei wieder mit einem heftigen Gerangel zwischen konkurrierenden Storchenpaaren um das Nest im Bivoet­ken zu rechnen, schreibt der Heimatverein. 2018 war ein solches Gerangel über mehrere Tage zu beobachten.

Zweites Nest in der Südwiese

Das Storchennest in der Südwiese wurde in den vergangen Jahren zwar immer wieder angeflogen, aber zu einem erfolgreichen Brutgeschäft ist es hier nicht gekommen. Vermutlich liege das Nest in einer so ungünstigen Windschneise, dass es den Störchen nicht so recht gefalle, so der Heimatverein. Da das Nest mittlerweile auch durch den Wind stark ramponiert ist, überlegt der Verein, es im nächsten Winter umzusetzen. Der Aufwand dafür ist jedoch sehr groß, da eine Fachfirma beauftragt werden müsste. Die Kosten schätzt der Heimatverein auf rund 1000 Euro.

Die beiden Storchennester im Bivoetken und in der Südwiese wurden von den Heimatfreunden 2014 erstellt und durch die Fachfirma Baumann (Senden) aufgestellt. Noch im gleichen Jahr wurden beide Nester durch Weißstörche angenommen. Die Gesamtinvestition für den Heimatverein belief sich trotz Eigenleistung seinerzeit auf über 4000 Euro, heißt es in dem Pressetext weiter. Der Verein hofft nun auf ein erfolgreiches Brutgeschäft des Storchenpärchens mit möglichst mehreren gesunden Jungen.

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 7.3.2019

Von unserem Beobachtungsposten gegenüber dem Storchennest, fuhren wir dann nach Westen über die Storchenwiese und dort weiter nach Süden auf den westlichen Eingang der Burg Vischering zu. Dabei fuhren wir an der Gräfte vorbei. Wir fuhren kurz auf den Burghof. Dort stehen jetzt schon Tische und Stühle vom Cafe Reitstall. Leider haben die immer am Montag Ruhetag.

Oben das Bild zeigt Friedel, der in den Burghof fährt.

Wir hielten uns nicht lange dort auf sondern fuhren schnell weiter bis zur Klosterstraße, die wir überquerten und dann  in den neu gestalteten Park Wasserburgenwelten zu fahren. Dieser park verbindet die Burgen Vischering und Lüdinghausen und die Altstadt von Lüdinghausen. Unser Ziel war der Marktplatz in der Altstadt. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen.

WasserBurgerWelt Lüdinghausen

Kurzbeschreibung

Es ist eine Idee, die das Mittelalter mit der Moderne verbindet: Burg Vischering und die Lüdinghauser Burgenlandschaft wollen einen einzigartigen Erlebnisraum schaffen, der die Geschichte des westlichen Münsterlandes greifbar macht und zugleich thematisch in die Zukunft weist. In der Projektidee entwickeln der Kreis Coesfeld und die Stadt Lüdinghausen das Burgen-Wasser-Landschafts-Ensemble mit Burg Vischering, Burg Lüdinghausen und dem umgebenden Landschaftsraum gemeinsam weiter. Die Burg Vischering wird zu einem zeitgemäßen Erlebnismuseum und zum Zentrum der Burgen und Schlösser im westlichen Münsterland als Ausgangspunkt für ein Netzwerk Burgen Schlösser Parks. Zugleich soll der historische Landschaftsraum zwischen der Burg Vischering, der Burg Lüdinghausen, der historischen Altstadt und den zwei Gewässerarmen der Stever zu einer generationsübergreifend nutzbaren Fläche weiter entwickelt werden. Burgen und Steverraum werden damit besser räumlich und inhaltlich vernetzt und wieder als Einheit wahrnehmbar. Der Raum soll der Wissensvermittlung dienen und durch ablesbare Landschaftsbilder und Wissensstationen eine Wissensbrücke zwischen Mittelalter und Moderne bilden.

Quelle: Stadtportal Lüdinghausen
Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch den neu geschaffenen Park, sowie den Weg in die Altstadt und den Marktplatz von Lüdinghausen. Das letzte Bild zeigt Friedel halb und den Marktplatzbrunnen am Cafe Extrablatt. Dort waren wir eingekehrt und dann die Sonne um 14 Uhr so schön schien, konnten wir sogar draußen sitzen. Wir aßen eine Kleinigkeit und tranken etwas. Natz war zum Bäcker Geiping gegangen und hatte sich dort ein Frühstück bestellt. Danach kam er wieder zu uns und trank auch noch ein kleines Bier
Wir zahlten und machten uns wieder auf den Weg. Willi fuhr als erster los, Friedel, Natz und ich hinterher. Wir fuhren über die Burgstraße vom Markt weg, überquerten den Borgplatz und fuhren zum Amtshaus. Da fuhren wir durch und sahen Willi nicht mehr. Wir wollten eigentlich über den Kapitelweg wieder in den neuen Park fahren, aber der war wegen Bauarbeiten gesperrt. Wir mussten den Ganzen Weg zurück bis zum Borgplatz und dann über den Steverwall bis zur Steverbrücke. Die überquerten wir nach links und fuhren in den Park. Den durchquerten wir von Osten nach Westen und wollten dann nach Süden fahren und den Park über die Straße Hinterm Hagen verlassen. Dazu hätten wir noch einmal die Vischeringstever überqueren müssen. Die Brücke dort war aber auch gesperrt und so mussten wir wieder zurück. Wir mussten bis zu Brücke am Gymnasium zurück. Die überquerten wir dann und fuhren von dort zur Straße Hinterm Hagen.
Das Bild oben zeigt uns endlich auf dem richtigen Weg.
Willi war weg, wo war er hergefahren. Wir entschlossen uns erst einmal weiter zu fahren. Wir fuhren nach links auf die Straße Hinterm Hagen. Nach 160 Meter bogen wir dann nach rechts ab auf die Waterstraot ein. Es ging dann für uns in Richtung Klutensee und dann weiter in Richtung Maggifabrik. Wir erreichten die Julius Maggi Straße und fuhren über diese bis zur B58. Auf die bogen wir nach rechts und fuhren auf ihrem Fahrradweg hoch zum DEK. Oben auf der Brücke machten wir eine kleine Pause. Mein Handy klingelte. Willi war dran. Er war am Borgplatz nach links gefahren und dann über das Stadion Westfalenring und dann zum Kanal und zur B235. Er war auf den Weg nach Olfen und wollte noch ein Eis essen. Wir wünschten uns gute Heimfahrt.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg über die Julius Maggi Straße und von der Kanalbrücke aus.
Wir entschieden uns hinter der Brücke die B58 zu überqueren und dann zum Leinpfad des DEK herunter zu fahren. Das taten wir auch. Dann fuhren wir 4,5 Km auf dem Leinpfad des DEK bis zum Abzweig der Alten Fahrt Olfen. Dort bogen wir rechts ab.
Oben die Bilder zeigen uns am DEK in Richtung Abzweig Alte Fahrt Olfen fahren. Das erste  Bild ist noch von de Kanalbrücke in Lüdinghausen gemacht und zeigt die Firma Geodis, die neben der Maggifabrik steht.
Der Teil der Alten Fahrt dort ist noch für kleinere Yachten bis zum Yachthafen Olfen befahrbar. Das sind ca. 740 Meter.
Das Bild zeigt den Yachthafen in der Alten Fahrt Olfen
Wir fuhren weiter auf dem ehemaligen Kanaldamm und erreichten dann nach 1,15 Km Fahrt die B 235. Die überquerten wir. Dann fuhren wir rechts-links über einen Feldweg bis zur Birkenallee. Die überquerten wir und fuhren über die Steverbrücke in Richtung Marktplatz Olfen weiter. Nach 1,45 Km Fahrt erreichten wir den Marktplatz. Zuerst dachte ich, Willi sitzt dort an der Eisdiele. Als wir näher kamen, sahen wir aber, er war es nicht. Wir holten uns noch eine Kugel Eis und setzten uns auf eine Bank am Marktplatz.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Yachthafen Olfen, über die Birkenallee bis in die Innenstadt von Olfen
Als unser Eis alle war, machten wir uns wieder auf den Weg. Wir fuhren über die Neue Straße vom Marktplatz weg. Dann nach links in die Wohnsiedlung und weiter in Richtung B 235. Dann nach links hoch zur Alten Fahrt. Wir kamen dort heraus aus dem Wohngebiet, wo der Goetheweg über die B 235 per Brücke geführt wird. Über die Brücke erreichten wir den Weg Lehmhegge, der oberhalb der Alten Fahrt in Richtung Lippe verläuft. Nach 1,74 Km Fahrt auf dem Weg, erreichten wir dann den neuen Damm, der durch die Alte Fahrt verläuft. Genau dort, wo der Weg Lehmhegge nach rechts in Richtung Gaststätte Rauschenburg nach rechts abbiegt. Der Damm dient den Bauern aus Sülsen als Abkürzung, um auf ihre Felder, östlich der Alten Fahrt zu kommen. Bisher musste immer über die Einspurige Brücke über die Alte Fahrt gefahren werden um von Westen nach Osten, oder umgekehrt zu kommen.

Neuer Damm in der Alten Fahrt und neue Wege müssen sich noch setzen

Die Bauarbeiter haben ihr Ziel fast erreicht. Der letzte Teil der landwirtschaftlichen Vorrangstrecke in Sülsen ist fast fertig. Noch fehlt aber ein wichtiges Detail.

Olfen, Vinnum

16.01.2019 /

Die Verlängerung der Straßen „Lehmhegge“ und „Sülsen“ sind geschottert, die Gräben gezogen. Auch der neue Damm in der Alten Fahrt ist begeh- und befahrbar. Allerdings nicht mit Autos oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Große Abflussrohre sind in langer Reihe aufgestellte worden, um die Durchfahrt zu verhindern. Lediglich die Zufahrt zu einem Hausgrundstück ist möglich. „Die Absperrung wurde zum Schutz der Verkehrsteilnehmer vorgenommen“, erklärt auf Anfrage der Redaktion die federführende Bezirksregierung in Münster. Sie verweist auf die noch nicht fertiggestellte Fahrbahndecke und die fehlenden Schutzplanken auf dem neuen Damm.

Bauarbeiter warten auf besseres Wetter

Wann diese Arbeiten erledigt werden, kann die Bezirksregierung nicht sagen. „Die noch ausstehenden Arbeiten sollen fortgeführt werden, sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen“, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung der Bezirksregierung. Sie führt auch die Witterung als Grund dafür ein, dass die Baumaßnahme nicht – wie ursprünglich geplant – im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde. Immerhin sind die Arbeiter recht weit gekommen. Sie konnten sogar die riesigen Stahlplatten wieder entfernen, die einen Weg durch die Anpflanzungen markierten und dabei tiefe Furchen verhinderten.

Dieser Weg ist auch nicht mehr notwendig. Über die neu angelegten Straßenabschnitte können auch Baufahrzeuge fahren.

Damm bleibt zunächst eine Schotterpiste

In wenigen Wochen dürften die Landwirte mit ihren breiten Fahrzeugen die neue Verbindung zwischen Lehmhegge und Sülsen nutzen – in unmittelbarer Nähe zum bereits seit Jahren bestehenden Damm. Allerdings ist diese Querung für die heutigen, deutlich größeren Schlepper und andere landwirtschaftlichen Fahrzeuge zu schmal. Allerdings müssen die Nutzer auch beim neuen Damm besonders vorsichtig sein. Weil er komplett neu aufgeschüttet wurde, wird er zumindest vorerst nicht asphaltiert. „Wegen der zu erwartenden Setzungen wird das Dammbauwerk als Schotterweg ausgeführt“, sagt die Bezirksregierung.

Dieses Schotterstück könnte zudem den ein oder anderen Autofahrer davon abhalten, die neue landwirtschaftliche Vorrangstrecke als Abkürzung für den Weg Richtung Vinnum zu nutzen. Allerdings haben Bezirksregierung und Stadt bereits angekündigt, die Entwicklung genau beobachten zu wollen, um bei Fehlnutzungen entsprechend zu reagieren.

Begegnungsverkehr wird künftig leichter

Wenn die anderen neu erstellten Straßenabschnitte asphaltiert und die Schutzplanken montiert sind, ist das Projekt „landwirtschaftliche Vorrangstrecken“ rund um Olfen baulich abgeschlossen. Die neuen Wege sind dabei mit zwei Ausbaubreiten gebaut worden – erstens 4,75 Meter Asphaltbreite mit beidseitig 0,75 Meter tragfähiger Bankette und zweites 3,50 Meter Asphaltbreite mit beidseitig 1,0 Meter tragfähiger Bankette. Aus Sicht der Bezirksregierung „besteht somit bei herabgesetzter Geschwindigkeit eine ausreichende Begegnungsmöglichkeit.“.

Quelle: Ruhr Nachrichten

Schöner kurzer Weg von der Rauschenburg nach Vinnum

Die Versuchung ist groß: Wer von Datteln kommt und nach Vinnum will, kann die ausgeschilderten Wege nehmen – oder Wirtschaftswege nutzen. Vor allem, wenn der Ausbau bald abgeschlossen ist.

Olfen

06.11.2018 /

Wer jetzt beispielsweise von der Rauschenburg nach Vinnum zum Dorfladen will, wird von Navigationsgeräten zunächst über die B 235 Richtung Olfen geführt. Danach geht es über die Umgehungsstraße und dann rechts auf den Vinnumer und Olfener Landweg – eine Strecke von rund 9 Kilometern. Mit der Fertigstellung des neuen Damms und den letzten Straßenarbeiten geht es viel schneller auf deutlich kürzerer Strecke über die Lehmhegge, den Wirtschaftsweg Sülsen (vorbei an der Landfleischerei Volle), unter der Neuen Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals und der Straße Im Berg auf die Hauptstraße in Vinnum. Weite Teile der Strecke sind in den vergangenen Jahren bereits ausgebaut und damit vor allem verbreitert und saniert worden.
Quelle: Ruhr Nachrichten
Das erste Bild zeigt die Alte Fahrt vom Weg Lehmhegge aus fotografiert. Danach drei Bilder, als wir auf dem Weg in Richtung Lippe fahren. Im Hintergrund die Landmarken von Datteln. Die Kraftwerke, die große Dattelner Schleuse und so eben zu sehen der Kirchturm von Sankt Amandus. Danach der neue Damm in der Altenfahrt. Darunter sieht man die alte Straße, die zur Landfleischerei Volle führt. Das letzte Bild ist vom neuen Damm aus, in Richtung Olfen fotografiert. Dort im Hintergrund sieht man die Brücke, über die bisher der ganze Verkehr geführt wurde.
Wir verließen den Damm und fuhren auf dem Leinpfad der Alten Fahrt in Richtung Lippeüberquerung. Die erreichten wir nach 410 Meter. Wie immer hielten wir dort auf der Brücke an. Friedel erhofft immer einen Eisvogel zu sehen. Am Montag sahen wir keinen. So fuhren wir weiter.
Das letzte Bild unserer Tour, die Lippe von der Brücke aus fotografiert
Wir fuhren die Alte Fahrt zu Ende, bogen nach rechts an das Dattelner Meer ab und fuhren bis zur Schleuse Datteln. Die überquerten wir nach knapp 3 Km Fahrt. Hinter der Schleuse verabschiedeten sich Friedel und Natz. Unsere Wege trennten sich.  Ich fuhr den Kanalberg herunter und war dann schnell zu Hause.
Männer es war schön mit euch, das Wetter war gut geworden und wir sind 44,6 Km gefahren.
Opaju