Fahrradtour 13.08.2018(Zur Kornbranntwein Brennerei Böcker, Forstmannshof in Lüdinghausen)

Der heiße Sommer in diesem Jahr verhinderte, dass wir am 30.7. und am 6.8. unsere Montagstour fahren konnten. Temperaturen bis weit über 30 ° wollten wir uns nicht aussetzen. Wir wollten nicht vom Fahrrad fallen. Die Wettervorhersage für den 13. 8. war dann in der vorherigen Woche zunächst recht gut. Zum Wochenende veränderte sich die Prognose aber. Regenschauer und eventuell Gewitter waren vorhergesagt. So mussten wir unsere Tourenplanung umwerfen. Ich hatte eigentlich eine ca. 65 Km lange Tour vorgeschlagen. Es sollte über Lüdinghausen nach Ottmarsbocholt und dann nach Davensberg gehen. Dorte wollte ich zum Mittag bei Clemens-August einkehren. Nach der Pause sollte es über Ascheberg und Nordkirchen wieder nach Hause gehen. Nach einem Telefonat mit Friedel änderten wir unser Vorhaben. Friedel hatte vorgeschlagen die Kornbranntwein Brennerei Böcker in der Bauernschaft Westrup, die östlich von Lüdinghausen liegt, zu besuchen und dann wieder Richtung Heimat fahren. Das waren dann etwa knappe 50 Km. Ich arbeitete die Tour etwas um und alle waren einverstanden. Treffen war bei mir angesagt. Am Montagmorgen sah es dann zuerst so aus, als können wir gar nicht losfahren. Es hatte am Morgen geregnet. Ich schaute auf mehrere Wetterapps, die mir zeigten, dass es ab 10 Uhr trocken ist. Ich telefonierte trotzdem noch mit Friedel, der aber auch meinte wir können fahren. Willi hatte vorher schon seine Bereitschaft per Handy geschickt. Natz rief dann auch noch an und wollte wissen ob wir fahren.

Um 10 Uhr waren dann alle pünktlich bei uns auf dem Garagenhof und wir fuhren los. Wir fuhren zur Dattelner Schleuse hoch. Die überquerten wir und fuhren dann entlag des Dattelner Meer bis zur Alten Fahrt. Auf deren Leinpfad fuhren wir in Richtung Olfen.

Oben die Bilder zeigen das Dattelner Meer und den Himmel, der voller Geigen hängt. Das letzte Bild zeigt meine Großen an dem Beginn der Alten Fahrt. Rechts im Bild sieht man noch das Sicherheitstor der neuen Fahrt.

Vom Dattelner Meer aus bis zur Lippeüberquerung sind es dann fast 1,9 Km Fahrt durch ein Naherholungsgebiet auf Dattelner Gebiet. Jetzt im Sommer ist der Uferbereich der Alten Fahrt wieder ziemlich zugewachsen, obwohl die Trockenheit den Pflanzen das Leben schwer macht. Überall wo kein Schatten sie schützt, da sieht es braun und verbrannt aus. Wir erreichten die Lippebrücke und machten dort wie immer einen kleine Trinkpause. Die Lippe führt auch wenig Wasser und im Uferbereich kann man von oben bis auf den Grund schauen. Wie fast immer, wenn wir dort sind, lauer Kormorane und auch vereinzelte Graureiher auf Beute aus der Lippe.

Die beiden ersten Bilder zeigen einen Teil der Alten Fahrt. Da wo die Pflanzen nahe am Ufer stehen, da sind sie auch noch grün. Aber schon einige Meter weiter ist alles braun und trocken. Das nächste Bild zeigt Seerosen, die im Trog der Klaukenbrücke wachsen. Die folgenden Bilder sind dann alle im Bereich der Lippebrücke entstanden. Sie zeigen drei Kormorane auf einem Eisenträger. Die halten Ausschau nach Beute. Ebenfalls sieht man einen Graureiher der am Lippeufer lauert. Dazwischen sieht man noch das alte Haus, in dem früher das Pumpwerk untergebracht war. In dem Bereich wurde früher Lippewasser hochgepumpt in die Alte Fahrt. Die beiden letzten Bilder zeigen den Trog der Lippeüberführung.

Kanalbrücke Alte Fahrt

Kanalbrücke Alte Fahrt. Foto: RIK/ R. Budde
Kanalbrücke Alte Fahrt. Foto: RIK/ R. Budde

Nicht ganz einfach zu finden ist der Zugang zur historischen Kanalbrücke, mit deren Hilfe die sogenannte Alte Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals die Lippe überquert. Die Straße Lehmhegge überquert den Kanal über eine Stahlbrücke. Von hier aus kann man zu Fuß über die alten Betriebswege des Kanals zur Kanalbrücke gelangen.

Um eine einheitliche Kanalhaltung zwischen Henrichenburg und Münster zu erreichen, wurde der Dortmund-Ems-Kanal in den Flusstälern von Lippe und Stever zwischen hohen seitlichen Dämmen geführt. Die Flüsse selbst wurden mit Brücken überquert. 1895 wurde die Kanalüberführung der Lippe fertig gestellt. In drei mächtigen Bögen aus Ruhrsandstein mit einer Spannweite von je 21 Metern wölbt sich die Brücke 18 Meter über dem Wasserspiegel der Lippe. Der Brückentrog ist 15 Meter breit und 70 Meter lang.

Am Fuße der Kanalüberführung über die Lippe liegt das ehemalige Pumpwerk von 1897 zur Speisung des Dortmund-Ems-Kanals mit Lippewasser. Ein Bassin neben dem Fluss nahm das aus der Lippe fließende Wasser auf, das anschließend mit Hilfe von Dampfkraft in den Kanal gehoben wurde. Dazu wurden fünf Röhrendampfkessel von 200 Quadratmeter Heizfläche nebst Wasserreinigungsapparat sowie drei Dampfpumpen installiert. Mit Eröffnung des Datteln-Hamm-Kanals wurde im Juli 1914 das Pumpwerk an der Lippe außer Betrieb gesetzt und durch die Wasserübergabe in Hamm ersetzt. Das ehemalige Maschinenhaus befindet sich in Privatbesitz, wurde im Innern umgebaut und ist nicht zugänglich. Ein Teil der Förderanlagen ist neben der Brücke noch erhalten.

Quelle: Metropole Ruhr Themenrouten

Wir fuhren noch ca. 670 Meter auf dem Leinpfad, dann fuhren wir nach links ab. Es ging weiter auf dem Weg Lehmhegge, oberhalb der Alten Fahrt. Der ist asphaltiert und schöner zu fahren als der Leinpfad der Alten Fahrt. Dort geht es zunächst etwas bergauf. Nach 1,5 Km Fahrt erreichten wir dann die B235 in Olfen. Die überquerten wir  und fuhren dann durch das Baugebiet, das vor dem ehemaligen Hafen von Olfen liegt. Über die Straße Goetheweg erreichten wir die Hafenstraße und fuhren nach rechts. Links liegt dann der ehemalige Hafen, der Heute umgebaut ist zur Grünen Achse Olfen gehört. Ich habe mehrmals darüber geschrieben.

Hier der Link dazu: www.lokalkompass.de/olfen/politik/olfen-gruene-achse-im-bereich…

Wir bogen nach links in die Grüne Achse von Olfen ab. Links vom Weg liegt zunächst das umgestaltete ehemalige Hafenbecken. Danach sieht man dann schon die Kirche Sankt Vitus, die in Olfen alles überragt. Rechts, unterhalb des Kanaldamms liegt ein Industriegebiet, das sich bis zur Selmer Straße zieht. Dort endet auch die Grüne Achse. Wir erreichten nach 950 Meter Fahrt die Schiefe Brücke in Olfen. Dort durchfuhren wir den ehemaligen Brückentrog, der heute als Radweg dient.

Hier der Link zur Schiefen Brücke: www.route-industriekultur.ruhr/themenrouten/14-kanaele-und-schiff..

Nach der Trogdurchfahrt ging es wieder auf den ehemaligen Damm der Alten Fahrt. Nach weiteren 420 Meter Fahrt kamen wir in den Bereich der Stever Auen und der Dreibogenbrücke, die die Stever überspannt. Das ist auch immer ein Punkt auf dem wir eine kleine Pause machen, um von oben in die östlichen Olfener Steverauen zu schauen.  Von dort kann man die Tiere sehen, die dort leben. Ebenfalls ist das Storchennest zu sehen. Am Montag waren dort die Heckrinder zu sehen. Das Storchennest war nicht besetzt.

Die ersten drei Bilder sind auf dem Weg Lehmhegge entstanden und zeigen die trockenen Felder und den zum Teil verdorrten Mais. Danach ein Bild vom Goetheweg mit dem Nurdachhaus. Das nächste Bild zeigt dann den umgebauten Olfener Hafen und damit den beginn der Grünen Achse. Das nächste Bild zeigt Friedel und Natz auf Höhe des Flutrasens in der Grünen Achse. Dort könnte im Winter eine Eislauffläche entstehen. Das letzte Bild zeigt Sankt Vitus.

Von der Dreibogenbrücke aus fuhren wir weiter und erreichten dann nach ca. 500 Meter die Abfahrt vom Damm der Alten Fahrt. Unten angekommen überquerten wir den Weg Benthof. Dann ging es unterhalb des ehemaligen Kanaldamms weiter. Nach 520 Meter Fahrt erreichten wir dann die B235, die wir überqueren mussten. Danach ging es noch einmal 440 Meter weiter unterhalb des Kanaldamms. Dann erreichten wir noch einmal einen der landwirtschaftlichen Wege und überquerten auch den. Danach konnten wir schon Anlauf nehmen, um dann nach 20 Metern nach rechts auf den Kanaldamm zu fahren. 40 Meter im kleinen Gang, etwa 7 Meter Höhenunterschied überwinden. Oben angekommen ging es dann weiter in Richtung Osten. Nach etwa 500 Meter Fahrt erreichten wir dann einen Teil der Alten Fahrt in der noch das Wasser belassen wurde. Sieht heute wie ein Teich aus. Noch einmal 160 Meter weiter erreichten wir wieder einen Weg. Auf den Weg fuhren wir kurz nach links und dann gleich wieder nach rechts. Nach 70 Meter geht es dann dort von dem Weg herunter nach rechts auf den Leinpfad der Alten Fahrt. Dort ist die Alte Fahrt mit Wasser gefüllt und beherbergt dort den Yachthafen Olfen. An dem fuhren wir vorbei.

Oben die beiden Bilder zeigen den Yachthafen Olfen. Das dritte Bild zeigt das Ende der Alten Fahrt, die etwa 450 Meter nach dem Yachthafen, in die Neue Fahrt mündet.

Herzlich Willkommen beim Yachtclub Dortmund-Ems e.V. Olfen.

Der YCDE wurde im Jahre 1967 von Herrn Wolfgang Knobloch gegründet. Es gab zunächst nur 7 Mitglieder. Der Hafen war ursprünglich in Olfen beheimatet, später wurde er an seine heutige Position verlegt.

Durch seinen neuen Anlegesteg ist der YCDE mittlerweile in der Lage, Liegeplätze für 30 Yachten jeder Länge zu bieten.
Bei einer Bootslänge bis zu 13m ist als Liegeplatz eine Box vorgesehen, längere Yachten machen am Längssteg fest.
Der YCDE stellt in der Regel Plätze für Gastlieger und Tagesgäste zur Verfügung.
Auf dem Hafengelände befindet sich ein gemütliches Blockhaus sowie Sanitäranlagen (Dusche/WC).
Bei Skippern, die Ruhe und Erholung suchen, ist der Hafen besonders beliebt. Das Hafenbecken lädt zum Schwimmen geradezu ein.

Das 3km entfernte Olfen bietet alle denkbaren Versorgungsmöglichkeiten. Ein Besuch ist sicherlich empfehlenswert. Der YCDE stellt hierfür kostenlos zwei Club-Fahrräder zur Verfügung. Für Wanderungen und Radtouren ist die Umgebung ideal.

Wir laden Sie ein, unseren schönen Hafen in Olfen zu besuchen.

Quelle: Website des Clubs

Insgesamt ist die Alte Fahrt dort 820 Meter lang und mit Wasser befüllt und eröffnet den Freizeitkapitänen vom Olfener Yachthafen den Zugang zum deutschen Kanal- und Flussnetz. Auch wir erreichten die Neue Fahrt und bogen nach links auf den Leinpfad ab. Die Neue Fahrt ist dort vor Jahren schon verbreitert worden und ist in dem Bereich bis zu 60 Meter breit. Vor uns lagen dann 1,9 km Fahrt bis zu der Brücke, über die wir den Kanal überqueren wollten. Der Leinpfad ist dort einiger Maßen zu befahren. Wir Radfahrer wünschen uns ja immer neu gemachte Leinpfade an den Kanälen in unserer Umgebung. Wir fuhren die 1,9 Km und überquerten dann den Dortmund-Ems-Kanal.

Im ersten Bild sieht man Natz auf dem Leinpfad in Richtung Lüdinghausen fahren. Im zweiten Bild sieht man im Hintergrund schon die Brücke und im Kanal ein Frachtschiff. Die beiden nächsten Bilder sind von der Brücke aus fotografiert und zeigen den Kanal in Richtung Lüdinghausen und in Richtung Olfen. Im letzten Bild reißt gerade der Himmel auf und zeigt uns ein wunderbares Blau.

Wir hatten die Brücke überquert und fuhren dann den Gutschenweg herunter, der uns nach 750 Meter Fahrt, vorbei an einigen Bauernhöfen, an die Bahnlinie, die von Lünen nach Dülmen verläuft. Wir überquerten den Bahnübergang und fuhren nach links weiter. Ich glaube der Weg heißt dort Kranichholz. Den fuhren wir dann etwa 820 Meter. Dann geht es nach rechts weiter. Der Weg führt uns nach ca. 400 Meter an die südliche Spitze von Lüdinghausen. Die Siedlung liegt vor dem Stadion Westfalenring. An dieser Siedlung entlang fahrend erreichten wir dann die Tüllinghofer Straße. Die überquerten wir und fuhren dann in den Patzlarweg. Der Weg führte uns an die Stever im Bereich der Kläranlage. Dort überquerten wir die Stever und fuhren nach links an der Stever weiter.

Im Bild eins sieht man die abgeernteten Felder am Patzlarweg. Bild zwei zeigt die Stever die wir überquerten. Im dritten Bild fahren Willi, Natz und Friedel in Richtung Lüdinghausen an der Stever entlang.

Von der Brücke aus fuhren wir 640 Meter und erreichten dann die Stelle wo sich die Stever in Ostenstever und westliche Stever teilt. Kurz danach geht dann ein Weg nach rechts ab, in den wir einbogen. Der sollte uns in die Bauernschaft Westrup bringen. Das Gebiet war für uns Neuland. Deshalb hatte ich mir auf der App Naviki den Weg eingegeben und auf meinem Handy gespeichert. Nach dem fuhren wir weiter. Die App zeigte eigentlich, dass wir da nicht durchkämen. Aber wir versuchten es und siehe da, es ging. Der Weg war neu asphaltiert und gut zu fahren. Dann war ein Stück das noch nicht asphaltiert war und deshalb wohl als nicht durchgängig in der App gezeichnet war. Dann ging es weiter auf dem neuen Asphaltweg. Der führte uns weiter nach Westrup herein. Nach ca. 2,5 Km erreichten wir dann die Westruper Straße. Auf die fuhren wir nach rechts und überquerten sie dann nach 120 Meter Fahrt.

Die Bilder zeigen unseren Weg durch die Bauernschaft Westrup, die auch von der Trockenheit gezeichnet ist. Im vierten Bild sieht man das Stück Weg der noch nicht asphaltiert ist.

Nach der Überquerung der Westruper Straße lag noch ein Weg von 1 Km vor uns. Dann hatten wir unser Tagesziel erreicht. Wir fuhren über den hinteren Zugang auf das Gelände des Guts Forstmannshof. Zunächst ging es an der Biogasanlage des Guts vorbei. Danach nach rechts auf den Gutshof mit seinen Gebäuden.^

Links auf dem Gutshof steht das Gebäude, in dem der Hofladen untergebracht ist. Gegenüber steht das Herrenhaus. Vor dem Hofladen sind einige Tische aufgestellt. Wir belegten einen und gingen dann in den Hofladen. Dort trafen wir auf eine junge Frau, die uns anbot einen Kaffee zu kochen. In der Kuchentheke standen noch Kuchenteilchen, die vom Sonntagsgeschäft übriggeblieben waren. Stück 1€. Willi und ich waren zuerst in den Hofladen gegangen und Willi legte sein Portemonnaie auf die Verkaufstheke. Dann ging er nach einer Tüte Plätzchen schauen. Ich rief Natz und Willi, damit sie sich auch was bestellten. Dann wollte ich schon wohl schon mein Portemonnaie aus der Hosentasche holen. Sah dann aber Willis auf der Theke liegen und nahm das in die Hand. Willi kam mit seiner Tüte Kekse wieder und wollte auch bezahlen. Sah sein Börse nicht und fragte in die Runde, “ wollt ihr mich verar….en“? Ich rallte immer noch nicht was ich gemacht hatte. Dann öffnete ich das Portemonnaie in meiner Hand um zu schauen, ob ich noch genug Kleingeld habe. Ich schaute ins Kleingeldfach und wunderte mich, dass dort ein Parkschein vom Danielsmeierparkplatz in Datteln befand. Erst jetzt sah ich auch den Perso von Willi, der links im Portemonnaie steckte. Wie peinlich, wir lachten darüber und nahmen unseren Kaffee und unseren Kuchen und setzten uns draußen an den Tisch. Es dauerte keine Minute, da hatten wir Gäste auf unseren Tellern. Wespen, eine Plage zurzeit. Wir ignorierten die Tiere und aßen unseren Kuchen und tranken unseren frischen Kaffee. Einige Krümmel aßen die Wespen. Denen schmeckte der Kuchen ebenfalls.

Die ersten drei Bilder sind noch auf der Fahrt durch Westrup entstanden. Danach das Bild zeigt schon einen Behälter der Biogasanlage auf dem Gutshof. Im nächsten Bild sind wir auf dem Hinterhof des Gutes. Danach das Bild zeigt das Gebäude der Brennerei mit einem großen Holzfass davor. Im nächsten Bild steht Natz vor dem Herrenhaus. Durch die Holztür geht es in das Gewölbecafe. Das hatte am Montag leider geschlossen Dann zwei Bilder aus dem Hofladen. Das nächste Bild zeigt Willi an seinem Rad. Im Hintergrund sieht man zwei Erntehelfer, die zur Mittagspause vom Feld kommen. Das nächste Bild zeigt dann noch einmal das Gebäude in der die Brennerei untergebracht ist. Das letzte Bild habe ich gemacht als wir vom Gut weggefahren sind. Rechts sieht man noch einen kleinen Teil eines Erdbeertunnels.

Quelle des Bilds: Website des Guts

Oben sieht man noch den Haupteingang des Guts, das über die B 58 mit dem Auto zu erreichen ist.

Die Kornbranntwein-Brennerei A.J. Böcker zu Lüdinghausen wurde vor mehr als 170 Jahren gegründet. 1848 fasste unser Vorfahre Anton Josef Böcker den Entschluss einen guten Korn zu produzieren. Seitdem haben wir die Rezepturen konstant verbessert, die Mentalität allerdings beibehalten und machen es uns auch heute zur Aufgabe beste Qualitäten zu produzieren.

Seit der Gründung im Jahre 1848 hat sich die Brennerei A.J. Böcker einen Ruf für erstklassige Spirituosen geschaffen.

Wir hoffen auch sie überzeugen zu können. Probieren und genießen sie die Vielfalt des Münsterlandes!

Quelle: Website des Guts

Wir fuhren ein Stück nach rechts auf die B 58. Dann nach 220 Meter überquerten wir sie und fuhren auf einem Wirtschaftsweg in Richtung Norden weiter. Wir wollten die Stadtfeldstraße erreichen um auf der nach rechts in Richtung Lüdinghausen zufahren. Gleich am Anfang des Weges sahen wir dann die die Himbeertunnel, die wohl zum Gutshof gehören. Dort in den Tunneln sah es aus, als seihen die Pflanzen schon abgeerntet. Rechts vom Weg standen junge Pflanzen, die wahrscheinlich im nächsten Jahr in die Tunnel kommen. Kurz danach waren dann rechts wieder Himbeertunnel, an denen noch Früchte zusehen waren. Nach 810 Meter Fahrt erreichten wir dann die Stadtfeldstraße und bogen nach links auf diese ein.

Im ersten Bild sieht man zwei Tunnel die schon abgeerntet sind. Der Tunnel ganz rechts noch nicht. Im zweiten Bild sieht man weitere Tunnel auf der linken Seite. Rechts sieht man schon die jungen Pflanzen. Das nächste Bild zeigt die Pflanzen etwas näher und im Hintergrund sieht man die Tunnel in denen noch geerntet wird. Die beiden letzten Bilder zeigen unseren weiteren Weg zur Stadtfeldstraße.

Die Stadtfeldstraße brachte uns nach 1,2 Km Fahrt an das Neubaugebiet am nordöstlichen Rand von Lüdinghausen. Dort wird immer noch kräftig gebaut. Nach weiteren 520 Meter Fahrt, entlang dem Baugebiet, macht die Straße einen kleinen Linksknick und verläuft dann geradewegs auf die Ostenstever zu. Nach Ca. 600 Meter Fahrt erreichten wir kurz hinter der Tennisanlage des TC Blau-Gold Lüdinghausen die Stever. Wir bogen nach rechts ab und fuhren an der Ostenstever weiter. Nach knapp 400 Meter erreichten wir B 235 und überquerten sie.

Im ersten Bild fahren wir gerade an dem Neubaugebiet vorbei. Bild zwei zeigt ein Wassersammelbecken, das wohl zum Neubaugebiet gehört und rechts an der Stadtfeldstraße liegt. Dort wir wahrscheinlich das Oberflächenwasser aus der Neubausiedlung gesammelt, um dort zu verdunsten. Auf den nächsten beiden Bildern sieht man die Hoffmannsmühle.

Lüdinghausen – Seit über 140 Jahren ist die „ Holländerwindmühle “ am nördlichen Stadtrand ein einzigartiger Blickfang. Hoffmanns Mühle an der Stadtfeldstraße hat zwar längst ihren Dienst quittiert, doch wurde das Baudenkmal im Gegensatz zu anderen baugleichen Mühlenbetrieben über die Zeit gerettet. Jahrzehnte vergingen ohne jede Nutzung. Das ändert sich in Kürze. Im September wird ein Baukran signalisieren, dass auf das Mühlengelände Leben zurückkehrt. Der Eigentümer will das Baudenkmal samt der Nebengebäude zu Wohnzwecken nutzen. Die dafür erforderlichen Arbeiten sind mit dem Denkmalschutz abgestimmt.
Quelle: Bericht der Westfälischen Zeitung von 2009.
Ob das so alles gekommen ist kann ich nicht sagen. Das nächste Bild ist dann auf dem Weg an der Ostenstever entstanden, zwischen Stadtfeldstraße und B 235. Die letzten vier Bilder sind dann auf dem neu gemachten Weg in Richtung Steveraltarm gemacht.
Von der B235 ging es auf den neuen Weg, entlang der Stever weiter. Der führte uns bis um den Altarm der Stever herum. Nach 710 Meter erreichten wir dann eine Holzbrücke, die uns über die Stever brachte. Von dort ging es geradeaus weiter. Nach 250 Meter erreichten wir dann einen Abzweig nach links. Den fuhren wir weiter. Der Weg führte uns durch ein Waldgebiet, dass nördlich der Burg Vischering liegt. Wir folgten dem Weg, der dann wieder an die Stever führt und dann an der entlang zur Burg Vischering. Der Weg ist zum Ende nichts für ungeübte Radfahrer. Nach 1,1 Km erreichten wir dann die Burg. Just zu dem Zeitpunkt begann es zu regnen. Glück für uns, den dort in der Burg konnten wir uns unterstellen und den heftigen Schauer abwarten.
Die ersten 5 Bilder zeigen die Idylle an den neuen Weg, entlang der Ostenstever bis zum Altarm. Danach die nächsten fünf Bilder zeigen Willi und Friedel, sowie Natz bei einer kleinen Pause an der Wegkreuzung. Dazwischen die schöne Natur in dem Wald, die Ruhe ausstrahlt. Danach sieht man eine Mariensäule mit Kerzen und Blumen davor. Das nächste Bild zeigt dann schon die Schlosskapelle von der Burg Vischering. Die nächsten Bilder zeigen dann die Burg Vischering, sowie den Burghof, die Gräfte der Burg, das Cafe Reitstall, mit Friedel im Vordergrund. Dann zweimal Willi der einen trockenen Unterschlupf gefunden hatte. Das letzte Bild zeigt dann noch einmal den Burghof und die ganz harten, denen der Regen unter dem Sonnenschirm nichts anhaben konnte.
Der dicke Schauer dauerte nicht so lange und wir konnten weiter. Wir fuhren von der Burg über die Brücke, die die Gräfte überspannte und erreichten dann die Klosterstraße. Die überquerten wir und fuhren in den neu gestalteten Bereich zwischen Burg Vischering und der Burg Lüdinghausen. Nach 220 Meter Fahrt durch das Gebiet bogen wir nach links ab. Der Weg dort führte uns zu einer Steverbrücke. Die überquerten wie und fuhren dann nach rechts auf dem Steverwall weiter. Auf der anderen Seite der Stever steht seid einigen Jahren das Steverbetthotel. Wir erreichten den Borgplatz. Über die Straße Amtshaus erreichten wir die Borgmühle. Die ließen wir rechts liegen und fuhren über die Burgstraße zum Marktplatz. Von dort aus fuhren wir zur Wilhelmstraße. Dort bei San Remo holten wir uns eine Kugel Eis und „kämpften“ dann wieder mit den Wespen.
Das erste Bild zeigt eine Skulptur, die noch auf dem Gelände der Burg steht. Es stellt den Kiepenkerl von Lüdinghausen da.

Der Kiepenkerl von Lüdinghausen

Gesehen im Park bei der Burg Vischering in Lüdinghausen.
Kiepenkerle wurden umherziehende Händler im niederdeutschen Sprachgebiet zwischen Sauerland und Hamburg genannt, die zum Fahrenden Volk gehörten. Sie brachten Nahrungsmittel wie Eier, Milchprodukte und Geflügel in die Städte und versorgten im Gegenzug die ländlichen Gebiete mit Salz, Nachrichten und anderen Waren. Deutsche Händler, die in dieser Form die Grenze zu den benachbarten Niederlanden überschritten, wurden dort Kiepkerel, im Norden auch Kiepkerl genannt.

Der Name leitet sich von der Kiepe ab, einer aus Holz und Korbgeflecht bestehenden Rückentrage, mit der die Kiepenkerle durch die Dörfer und Städte wanderten. Zur traditionellen Tracht der Kiepenkerle in Westfalen gehören neben der Kiepe eine Mütze, Pfeife, blauer Leinenkittel, Wanderstab und Holzschuhe. Unter ihnen waren keineswegs nur Männer, sondern auch Frauen wie Kiepenlisettken aus Schalksmühle.

Quelle: Wikipedia

Im zweiten Bild sieht man Friedel der in das Gebiet zwischen den Burgen fährt. Das nächste Bild ist auch in dem Gebiet entstanden. Danach sieht man die Stever und den Weg Steverwall. Im nächsten Bild sieht man die Borgmühle, in der eine Pizza untergebracht ist. Danach dann die Borgmühle mit dem neu gestalteten Mühlenteich im Hintergrund. Das vorletzte Bild ist auf dem Marktplatz entstanden und zeigt meine Großen am neuen Marktbrunnen. Das letzte Bild zeigt die Wilhelmstraße.

Wir aßen unser Eis und Friedel fand dann einen seltenen Besucher in einer Blüte. Er rief mich, damit ich das Tier fotografiere. Es war ein Falter, den ich noch nicht gesehen hatte. Ich machte schnell ein paar Fotos.
Oben die Bilder von dem Falter in der Blüte.
Was war das für ein Tier? Wir kannten seinen Namen nicht. Aber nach dem wir zu Hause waren schickte Friedel, der Vogler und Bäumler uns eine Nachricht. Er hatte in seinem Vogelbuch etwas gefunden.
Der Falter heißt Taubenschwänzchen, schaut euch den mal im Internet an. Das tat ich sofort.

Der Kolibri, der ein Schmetterling ist

Das Taubenschwänzchen wird zunehmend in Deutschland heimisch

Obwohl zu den Nachtfaltern gehörend, fliegt das Taubenschwänzchen auch tagsüber vor allem Blüten mit langem Kelch an, wo es den Vorteil seines gut drei Zentimeter langen Saugrüssels gegenüber kurzrüssligen Insekten am besten ausspielen kann.

Taubenschwänzchen - Foto: Frank DererTaubenschwänzchen – Foto: Frank Derer

„Ich habe heute an unseren Geranien einen Kolibri gesichtet. Er flatterte mit blitzschnellem Flügelschlag vor einer Blüte, saugte im Flugstillstand und zisch – war er wieder weg. Kann das sein?“ Seit einigen Jahren häufen sich beim NABU Anrufe dieser Art. Doch amerikanische Kolibris wird man auch bei uns vergebens suchen. Es ist ein Schmetterling, genannt Taubenschwänzchen, der da kolibrigleich von Blüte zu Blüte schwirrt. Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, die immer wieder aus dem Mittelmeerraum zu uns kommen und in zunehmender Zahl auch bei uns überwintern. Selbst auf Alpengletschern wie dem oberösterreichischen Dachsteingletscher wurden schon Tiere nach Norden fliegend beobachtet, in der Schweiz in Höhen bis 2500 Meter.

Schwirrflug von Blüte zu Blüte
Das Taubenschwänzchen – wissenschaftlich Macroglossum stellatarum – gehört zu den Schwärmern, einer Gruppe eigentlich nachtaktiver Schmetterlinge. Das Taubenschwänzchen aber fliegt auch tagsüber vor allem Blüten mit langem Kelch an, weil es da den Vorteil seines gut drei Zentimeter langen Saugrüssels gegenüber kurzrüssligen Insekten am besten ausspielen kann. Gerne kommen die Taubenschwänzchen in Gärten, wo sie an Geranien, an Lichtnelken, Phlox und Sommerflieder Nektar tanken. Selbst bei Regen ist das Taubenschwänzchen im Gegensatz zu vielen anderen Insekten aktiv. An besonders heißen Tagen meiden die Taubenschwänzchen die Mittagszeit und fliegen vor allem morgens und in den Abendstunden bis in die Nacht hinein.

 

Taubenschwänzchen an Phlox - Foto: Helge MayTaubenschwänzchen an Phlox – Foto: Helge May

Das Taubenschwänzchen erscheint tatsächlich wie ein Kolibri, weil es sehr schnell und wendig fliegt. Vor jeder Blüte bleibt es kurz im leicht brummenden Schwirrflug stehen und wechselt dann zur nächsten Blüte. So kann das Taubenschwänzchen in fünf Minuten mehr als hundert Blüten besuchen. Jeder zu lange Stopp führte zu einem Auskühlen der Flugmuskulatur. Zudem bietet der Schwirrflug einen überlebenswichtigen Vorteil. Da immer eine ausreichende Distanz zwischen Insekt und Blüte bleibt, ist das Taubenschwänzchen gut vor getarnten Fressfeinden wie der Krabbenspinne geschützt.

Navigieren mit dem Hinterleib
Vogelähnlich ist auch die Gestalt, insbesondere der breite, schwarz-weiß gezeichnete Hinterleib, der einem Federschwanz ähnelt. Die scheinbaren Federn sind jedoch verlängerte Schuppen, mit deren Hilfe Taubenschwänzchen beim Schweben vor den Blüten ausgezeichnet steuern können. Verwechseln kann man das Taubenschwänzchen bei genauem Hinsehen kaum. Am ähnlichsten sind noch die Gammaeule – da sie auch im Flug saugt, sich dabei aber mit den Füßen an den Blüten festhält – und der Hummelschwärmer, der im Unterschied zum Taubenschwänzchen durchsichtige Flügel hat. Dank ihrer hervorragenden Flugeigenschaften legen Taubenschwänzchen Wanderungen bis zu 2.000 Kilometern zurück und gelangen so bis nach Skandinavien.


Die Tiere überwintern als voll entwickelte Schmetterlinge – als einzige Schwärmer-Art –, vertragen dabei aber keinen Frost. Neuerdings überwintern Taubenschwänzchen auch in einigen milden Regionen Süddeutschlands, so dass man einzelnen Exemplaren in jedem Monat des Jahres begegnen kann. Die Überwinterer legen im März ihre Eier an Labkräutern ab, von denen sich später die Raupen ernähren. Gegen Mitte Juni schlüpft dann die erste neue Faltergeneration des Jahres.

Einwanderungswelle im Frühjahr
Die Mittelmeer-Taubenschwänzchen wiederum kommen je nach aktueller Populationsgröße und den klimatischen Bedingungen in mehr oder minder großen Einwanderungswellen frühestens Ende April zu uns. Deren Nachwuchs schlüpft gegen Mitte bis Ende Juli, so dass im Laufe des Sommers sowohl Mittelmeer-Taubenschwänzchen wie auch in Deutschland geborene Tiere auftreten und dabei immer weiter nach Norden wandern. Wie viele Generationen pro Jahr das Taubenschwänzchen in Deutschland ausbildet, ist noch ungeklärt; in Südeuropa sind es immerhin drei bis vier. (elg)

Quelle: Nabu
Dann hatte das Tier die Nase voll und flog weg. Wir machten uns auch auf den Heimweg. Wir fuhren über die Hermannstraße und dann die Felizitasstiege aus der Altstadt heraus. Weiter ging es dann über die Bernhard-Hürfeld-Stiege. rechts von dem Weg liegt das Sankt-Marien-Hospital-Lüdinghausen. Dann überquerten wir die B58 und fuhren auf der anderen Seite auf den Frater- Johannes Goebels-Weg. Es ging an der Richard von Weizsäcker Schule vorbei, die rechts am Weg liegt. Nach ca. 400 Meter Fahrt erreichten wir dann ein Brücke, dort fuhren wir nach rechts und überquerten die Stever. Rechts an diesem Weg liegt die Wohnsiedlung, die wieder dem Stadion Westfalenring östlich vorgelagert ist. Auf der anderen Steverseite liegen die Steverwiesen. Nach 750 Meter Fahrt erreichten wir wieder die Stelle, wo sich die Stever in die Ostenstever und die Mühlenstever trennen. Wir fuhren von dort noch 540 Meter in südlicher Richtung und erreichten dann wieder den Patzlarweg. Auf den fuhren wir nach rechts.
Das erste Bild zeigt einen Jungen der wohl sein Geld zählt. Danach die Bilder zeigen unseren Weg aus der Altstadt heraus bis zum Patzlarweg.
Der Patzlarweg brachte uns wieder in die Felder vor Lüdinghausen. Über den Gutschenweg erreichten wir dann wieder den DEK. Den überquerten wir. Fuhren dann aber geradeaus zur B235. Die überquerten wir und fuhren dann nach links auf dem Radweg in Richtung Olfen. Dort auf dem Radweg machten wir dampf. Die 2,7 Km bis zur Birkenallee fuhren recht zügig, denn es zogen wieder dicke Regenwolken auf. Wir bogen nach rechts in die Birkenallee ein. Auch auf der Birkenallee machten wir wieder Geschwindigkeit und erreichten dann nach 1,4 Km Fahrt die Steverbrücke vor Olfen. Die überquerten wir und erreichten dann die Straße, nach weiteren 750 Metern Fahrt auf der Birkenallee, die sich nach Olfen hereinzieht, die Straße Zur Geest. Auf der fuhren wir bis zum Marktplatz in Olfen. Dort auf einer Bank machten wir noch eine kleine Pause und tranken unser Wasser.
Das erste Bild ist auf dem Patzlarweg gemacht. Danach zwei Bilder , die ich auf dem Radweg der B235 gemacht habe. Dort sieht man die bedrohlichen Wolken. Das nächste Bild zeigt das Dammwildgehege an der Birkenallee. im nächsten Bild sieht man den Olfener Marktplatz und die Kirchturmspitze von S.Vitus. Das letzte Bild zeigt die Pizzeria Pinocchio auf dem Marktplatz in Olfen.
Vom Markt aus fuhren wir über die Funnekampstraße zur Westwall und bogen auf den nach links ab. Nach 150 Meter erreichten wir dann die Feldstraße und bogen nach rechts auf diese ab. Über die Feldstraße und dann über den Eckernkamp, der quer durch die Neubausiedlung verläuft und ein Wirtschaftweg ist, erreichten wir nach knapp 700 Meter die Straße Fehlgang. Auf der verließen wir das Baugebiet Springenkamp und bogen nach links auf den Weg Springenkamp ab. Der brachte und an die neue Umgehungsstraße von Olfen, die Eversumer Straße. Die überquerten wir und bogen dann nach einigen Metern nach rechts auf den Weg Hohe Lüchte ab. Nun ging es 890 Meter bergab bis zum Weg Zum Krähenbusch. Dort bogen wir nach links ab.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg aus Olfen heraus. Überall sind die Wiesen und Felder verbrannt. Im dritten Bild sieht man dann aber doch etwas Blühendes. Im Garten an der Hohen Lüchte. Das vorletzte Bild ist auch an dem Weg Hohe Lüchte entstanden. In einem Busch hängt ein verlassenes Wespennest. Das letzte Bild zeigt die Ecke Hohe Lüchte und Zum Krähenbusch.
Wir fuhren auf dem Weg zum Krähenbusch parallel zur Lippe, die rechts neben dem Weg fließt. Dort wird seid einiger Zeit wieder gebuddelt. Die Lippe wird entschleunigt im Bereich der Kläranlage Olfen. Wir erreichten die B 235 und fuhren nach rechts auf deren Radweg. Wir überquerten die Lippe. Dann verließ uns Natz. Er überquerte die B235, nach dem er sich verabschiedet hatte und fuhr dann in Richtung Klaukenhof. Wir drei fuhren weiter. Oben am Kanal verabschiedete ich mich von Friedel, der geradeaus fahren wollte. Willi war schon über die B 235 zur Höttingstraße gefahren und war weg. Ich fuhr alleine nach Hause.
Oben die Bilder sind auf dem Weg Zum Krähenbusch gemacht und zeigen auch die Baustellenfahrzeuge an der Lippe. Das letzte Bild ist kurz vor der Ruine de Rauschenburg gemacht.
Männer es war eine schöne Tour. Wir sind 48 Km gefahren und haben wieder neue Sachen gesehen. Wir hatten einmal Glück, da wir bei einem Regenschauer auf der Burg Vischering waren und uns  unterstellen konnten. Nächste Woche sind wir nur zu dritt. Natz ist verhindert.
Opaju

Fahrradtour23.07.2018(Ein neuer schneller Weg zum Alten Markt in Dortmund)

Am 9.07.2018, bei unserer Tour war uns ein Schild in Gahmen aufgefallen. Das besagte, dass wir nach 12 Km in der Innenstadt von Dortmund sein könnten. Das schaute ich mir zu Hause in Google Earth an und tatsächlich war es möglich von Lünen-Gahmen nach knapp 12 Km auf dem Alten Markt in Dortmund zu stehen. Das wollten wir irgendwann einmal ausprobieren. Wir entschieden uns dann am Wochenende die Tour zu fahren. Treffen war beim Natz. Willi war auch wieder dabei. Das einzige Problem was wir für den Montag sahen, war die Hitze, die auch uns zu schaffen macht. Es erwarteten uns Temperaturen bis 28° im Schatten. In der Sonne sollte es um einiges mehr werden. Ich arbeitete eine Tour aus, die uns nach Möglichkeit, viel durch den Schatten zu fahren. Wir wollten am Montag den Kanal meiden, denn dort erwischt einen die Sonne meistens heftig. Unseren Rückweg aus Dortmund plante ich deshalb auch ohne den Kanal. Ich wollte an der Emscher zurückfahren und erwartete dort mehr Schatten als am Dortmund-Ems-Kanal. Auf der Hinfahrt wollte ich auch den Datteln-Hamm-Kanal meiden.

Wir waren alle pünktlich beim Natz. Nach einer kleinen Lesterrunde, warum wir nicht eher losfahren, weil unser Friedel morgens nicht so gut in die Pötte kommt, ging es los. Die Sonne knallte, wie von uns erwartet erbamungslos auf uns herab. Strahlendblauer Himmel, keine Wolke am Himmel, so fuhren wir los. Es ging wie immer zunächst zur Hafenbrücke hoch. Die überquerten wir und fuhren dann die Markfelder Straße  herunter. Am Montag fuhren wir sie komplett, bis sie zur Unterlipper Straße wurde. Die wiederum führte uns an die Borker Straße.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg über Markfelder- und Unterlipper Straße bis zur Borker Straße. Das letzte Bild zeigt die Alte Rentei am Ende der Unterlipper Straße. Am Anfang zwei Bilder von der Hafenbrücke aus fotografiert. Dazwischen Bilder von den Feldern in den Rieselfeldern Dortmund.

Wir überquerten die Borker Straße und fuhren dann weiter auf der Oberlipper Straße. Nicht so schön zu fahren für Radfahrer, da kein gesonderter Radweg vorhanden ist. Aber ein breiter Standstreifen ermöglicht es gefahrlos zu fahren. So ging es für uns 2,3 Km auf dieser Straße weiter. Dann, kurz vor dem Datteln-Hamm-Kanal, der von einer Brücke überspannt, über die die Oberlipper Straße geführt wir, bogen wir nach links auf die Lüner Straße ab. Die Straße hat dann wieder einen Radweg, den wir nutzten. Es ging in Richtung Lünen Lippholthausen. Links der Straße liegt die Firma Eco Motion GmbH, die Biodiesel produziert. Danach liegt das Gelände der Firma Remondis, einem der weltweit größten Müllverwerter. Rechts liegt dann das neue Kohlekraftwerk von Lünen der Firma Trianel. Das Gelände des Kraftwerks erreichten wir nach 1,2 Km Fahrt. Dort geht ein Weg nach rechts ab. Der heißt Zum Stummhafen. Dort bogen wir ein. Man fährt dort zunächst direkt auf den Kühlturm des Kraftwerks zu. Der ragt 160 Meter in den Himmel und scheint einen zu erdrücken. Dann geht es gleich nach links an dem Kühlturm vorbei.

 

Die beiden ersten Bilder sind auf der Oberlipper Straße entstanden. Danach sieht man schon das 110 Meter hohe Kesselhaus des Kraftwerks. Das letzte Bild zeigt dann den Kühlturm.

Die Straße Zum Stummhafen führte uns dann nach 570 Meter Fahrt an die Frydagstraße, auf die wir nach links abbogen. Die Straße verläuft durch ein kleines Industriegebiet. Die Straße ist gut zu fahren ist aber für das Auge eines Radfahrers keine Augenweide. Aber man kann ja nicht alles haben! Nach 790 Meter hatten wir das Industriegebiet durchfahren und erreichten die Brunnenstraße. Die überquerten wir und fuhren dann nach rechts weiter. Nach 90 Meter Fahrt erreichten wir dann die Zufahrt zum Naturschutzgebiet Welschenkamp. Dort bogen wir nach links ab. Sofort am Anfang des Weges, dort wo eine Infotafel über das Naturschutzgebiet steht, machten wir eine Trinkpause im Schatten.

Die ersten vier Bilder zeigen uns auf der Frydagstraße. Um uns herum Industrie. Im Hintergrund sieht man das alte Lüner Kraftwerk, das direkt an der Lippe liegt. Danach sieht man zweimal die Infotafel am Anfang des Naturschutzgebietes. Danach meine drei Großen bei der Trinkpause. Das letzte Bild zeigt den Weg, den wir dann gefahren sind. Viel Schatten erwartete uns. Der Weg heißt Auf der Rühenbeck.

Naturschutzgebiet Welschenkamp

Zwischen dem Datteln-Hamm-Kanal und der Bahnstrecke Hamm-Oberhausen, wurde 2007 mit dem Welschenkamp eine alte, strukturreiche Kulturlandschaft als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das 82 ha große Gebiet ist in der industriell geprägten Umgebung ein wichter Rückzugsraum für heimische Tiere und Pflanzen.

Quelle: Von der Infotafel

Willi erzählte von seinem Urlaub während der Trinkpause. Man kam ins Schwärmen. Ich erinnerte kurz an unsere Tour und dann ging es weiter. Wir fuhren in das Naturschutzgebiet herein. Der Weg den wir fuhren war zunächst asphaltiert, wurde dann aber zu einem Schotterweg. Der ist aber auch gut zu fahren. Nach 890 Meter erreichten wir dann die Verbandsstraße. Die ging nach links weg und hätte uns über die Bahnlinie Hamm-Oberhausen nach Lünen hereingebracht. Da wollten wir aber nicht hin. So fuhren wir weiter geradeaus. Parallel zur Bahnlinie. Der Weg war da eher ein Pättchen, aber noch recht gut zu fahren. Nach 640 Meter Fahrt erreichten wir dann die B54. Die überquerten wir und erreichten die Kupferstraße. Die hat einen Fahrradweg, auf dem wir weiterfuhren. Die Kupferstraße führte uns durch das Hafengebiet von Lünen, das wir aus der Sicht noch nicht kannten. Sonst sehen wir den Lüner Stadthafen immer von der Kanalseite aus. Einen Km fuhren wir durch das Hafengebiet, dann erreichten wir einen Kreisverkehr. Dort wollte ich eigentlich nach rechts herausfahren. Meine Route hatte ich so bei Naviki eingeben. Da ich noch keine Fahrradhalterung für mein Handy habe, steckte es in meiner Hosentasche. Deshalb verpasste ich den Abzweig. Wir fuhren weiter und erreichten dann die Gahmener Straße. Die hat einen Radweg und die wollte ich eigentlich vermeiden. Aber wir bogen nach rechts ab und fuhren in Richtung Kanal. Nach 930 Meter Fahrt auf der Gahmener Straße erreichten wir den Weg, Gahmener Kamp. Dort wollte ich eigentlich herauskommen. Den Weg kennen wir, weil wir den schon mehrmals gefahren sind. Dort geht es vorbei am Gahmener Hof. Den umfährt man links herum und erreicht dann die Straße Im Osterfeld. Die gehört mit zum Leedzenpatt, der Radweg der durch Lünen verläuft.

Unser Hof

Die erste Erwähnung des Hofes Haumann, heute besser unter Gahmener Hofladen bekannt, stammt aus einer Urkunde des Jahres 1285. Seither ist der Hof immer in Familienbesitz geblieben und wird heute in der 15. Generation unter dem Namen Goertz bewirtschaftet. Auf ca. 55 Hektar Ackerfläche wachsen heute Raps, Gerste, Weizen, Luzerne und Mais. Die Weiden und Wiesen runden das Futterangebot für unsere Tiere ab. In modernen, hellen Ställen betreiben wir artgerechte Rinder- und Schweineaufzucht. Artgerechte Tierhaltung, eigene Schlachtung und eine Vielzahl an hausgemachten Spezialitäten – das zeichnet den traditionellen Hof Goertz heute aus.
Etwas Außergewöhnliches: Für Paare, die sich in einer höfischen und naturverbundenen Umgebung trauen lassen möchten, hält der Hof Goertz etwas ganz Besonderes bereit: Das hofeigene Standesamt.

Quelle: Website des Betreibers

Übersichtskarte Lünen: Leezenpatt

Der Leezenpatt ist eine 7,3 km lange Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt und ein Lüner Eigengewächs. Er endet im Norden am Ehrenmal an der Bergkampstraße und im Süden an der Stadtgrenze zu Dortmund. Weiter nach Norden kann entweder an der Borker Straße in Richtung Selm-Bork oder über den Weg Im Holt in Richtung Cappenberg gefahren werden (gepunktete Linien). Der geradlinig anschließende Weg auf den Struckmanns Berg ist eher was für Mountain-Biker.  Nach Süden deckt sich der Leezenpatt ab der Bahnstraße in Gahmen mit der Gneisenautrasse, die vom Preußenhafen bis nach Dortmund-Derne führt.
Teile des Leezenpatt sind als Fahrradstraße ausgewiesen, bisher die einzigen in Lünen. Ende 2011 wurden die individuellen Schilder größtenteils durch Einschub-Plaketten unterhalb von Pfeilwegweisern ersetzt.

Quelle: Kreisverband Unna e. V. ADFC Lünen – NRW

190 Meter weiter erreichten wir dann die Kanalbrücke, über die die Gahmener Straße geführt wird.

Die ersten beiden Bilder sind noch im Naturschutzgebiet entstanden. Die nächsten vier Bilder zeigen Eindrücke von der Kupferstraße, die durch das Hafengebiet verläuft. Das nächste Bild zeigt Friedel und Willi auf der Gahmener Straße. Sie fahren gerade auf dem Teil, der als Platanenallee angelegt ist. Das nächste Bild zeigt im Hintergrund die neue Brücke über dem Datteln-Hamm-Kanal, über die bald die Bergstraße geführt wird. Das letzte Bild habe ich von der Kanalbrücke aus in Richtung neuer Brücke gemacht.

Wir überquerten die Brücke und fuhren die Gahmener Straße herunter. Nach 470 Meter erreichten wir den Süggelbach, der in Gahmen in einem Spundwandkanal verläuft. Dort bogen wir nach rechts ein und überquerten gleich den Süggelbach und waren dann auf dem Weg nach Dortmund-Brechten.

Der Süggelbach

Der rund 7 km lange Süggelbach entsteht aus Quellbächen in Brechten und Kemminghausen und mündet in Lünen in die Seseke. Bergbaubedingt wurde der Süggelbach im Laufe der Jahre in mehreren Abschnitten ausgebaut. Er führte neben seinen natürlichen Zuflüssen auch Abwässer aus kanalisierten Flächen. Voraussetzung für die ökologische Verbesserung des Dorfbaches, des Süggelbaches und der Mahlbachmündung ist die getrennte Abwasserfortleitung. Die Abwasserfortleitung und Regenwasserbehandlung wurde 1990 mit dem Bau der Abwasserkanäle und Regenwasserbehandlungsanlagen begonnen. Ab 1997 fließt nun das gesamte Schmutzwasser aus dem Einzugsgebiet des Süggelbach in einer Rohrleitung der Kläranlage Lünen-Sesekemündung zu. Unabhängig davon fließt durch das System des Süggelbach sauberes Oberflächenwasser.

Quelle: Komoot Heinz Sprinter

Der Süggelbach ist in dem Bereich wie schon oben beschrieben in einen Spundwandkanal eingebettet. das sind aber nach der Brücke nur noch etwa 50 Meter. Danach fließt der Bach in seinem angestammten Bett. Wir folgten dem Weg, der rechts vom Süggelbach verläuft. Er führte uns in ein Waldgebiet südlich von Gahmen. Nach etwa 760 Meter Fahrt teilte sich der Weg. Friedel und ich wussten, dass wir den Weg nach links nehmen mussten, denn wir wollten zu dem Spielplatz, der dort in dem Gebiet angelegt war. Dort wollten wir unsere Fleischwurstpause machen. Wir hofften dort auf ein Schattenplätzchen. Wir erreichten den Spielplatz nach 130 Meter und fanden auch einen Schattenplatz. Wir ließen uns die Wurst schmecken.

Das erste Bild zeigt die Brücke über den Süggelbach. Bild zwei zeigt den Weg in Richtung Spielplatz. Eine zweite Brücke führte über den Süggelbach, der renaturiert ist. Die nächsten vier Bilder zeigen den Abenteuerspielplatz, der auch eine Rutsche hat und wie ein altes Westernfort aussieht. Schön gemacht. Leider waren am Morgen dort keine Kinder. Links neben dem Spielplatz steht noch eine kleine Halle, die ich nicht fotografiert habe, da zu dem Zeitpunkt städtische Arbeiter dort ihre Pause machten.

Für uns ging es dann auch weiter. Vom Spielplatz aus fuhren wir wieder auf den Hauptweg nach links. Nach weiteren 80 Metern erreichten wir dann die Wülferich Straße, auf die wir nach rechts abbogen. Nun folgten wir der Straße 1,1 Km. Sie führte uns durch, die zwischen Gahmen und Brechten Nord liegen, dann erreichten wir die A2 und unterquerten sie etwa 750 Meter weiter nördlich des Autobahnkreuzes Dortmund-Nordost. Nach der Unterquerung waren es noch einmal etwa 1,5 Km, bis wir Brechten Nord erreichten. Aus einer gewissen Entfernung konnten wir dann schon den Turm der St. Johann-Baptist-Kirche sehen, die auf dem Widumer Platz steht.

Oben die Bilder sind auf der Wülferichstraße entstanden. Das erste Bild zeigt einen Bauern der auf seinem Feld die Haferkörner überprüft. Danach dann alles trockene Felder, die auch schon zum Teil abgeerntet sind. Die nächsten Bilder sind dann kurz vor Brechten entstanden und zeigen alte und neue Häuser. Das letzte Bild zeigt dann Natz und Willi kurz vor dem Widumer Platz. Den Kirchturm sieht man schon.

Wir fuhren auf den Widumer Platz und machten dort im Schatten der Kirche eine kurze Trinkpause. Der Widumer Platz beherbergt ein in seiner Mitte ein Gefallenendenkmal in Form einer Säule mit einem Adler darauf. Sie steht vor dem Haupteingang der Kirche. Im Norden und im Westen stehen alte Fachwerkhäuser, aber auch Backsteinhäuser.

Dortmund-Brechten, Nordrhein-Westfalen:

Standort: Widumer Platz an der evangelischen Kirche St. Johann Baptist. Die Säule wurde 1872 errichtet.  Nach beiden Weltkriegen wurden Ergänzungen angebracht.  Nach dem ersten Weltkrieg ist die Säule um einen trapezförmigen Sockel, mit den Namentafeln der Opfer des Krieges, ergänzt worden. Diese Tafeln sind zum Teil unleserlich. 30 Namen des ersten Weltkrieges konnten nicht mehr entziffert werden.

Quelle: Onlineprojekt Gefallenendenkmäler

 Oben sieht man die Bilder vom Widumer Platz.

Die ersten 3,7 Km bis zum Alten Markt in Dortmund hatten wir hinter uns. Wenn das Schild in Gahmen stimmte, dann waren es noch 8,3 Km vom Widumer Platz aus. Wir machten uns wieder auf den Weg. Vom Widumer Platz aus fuhren wir auf die Straße im Löken. Die Straße brachte uns zur Straße Heuweg. Dort bogen wir nach rechts ab. Nach 200 Meter Fahrt erreichten wir dann den kleinen Weg, der uns nach links zur Autobahnbrücke brachte. Diese Brücke ist eine Fuß- und Radfahrerbrücke. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Straße In den Weidebüschen weiter nach Süden. Wir durchfuhren den östlichen Teil von Brechten Süd von Norden nach Süden. Nach etwa 370 Meter überquerten wir die Straße Am Gulloh. Danach waren es noch einmal 110 Meter, dann hatten wir die Minigolfanlage Dortmund Brechten erreicht. Die lag rechts an der Straße. Wir fuhren an ihr vorbei und dann verschluckte uns der Süggelwald.

Die ersten zwei Bilder sind noch in Brechten Nord entstanden. Danach zwei Bilder von der Autobahnbrücke über die A2 fotografiert. Die nächsten 5 Bilder sind in Brechten Süd entstanden. Die zwei Ersten davon zeigen einen Künstlergarten, der witzige Figuren beinhaltet, die wohl aus Schrott gestaltet wurden. Das letzte Bild ist im Süggelwald entstanden.

Der Süggelwald zwischen Eving und Brechten. Foto: felix Huesmann/Dortmund24

Je weiter man sich in den Wald hinein und vom Wildgehege weg bewegt, desto mehr verschlingt einen die Natur. Die Geräusche der viel befahrenen Evinger Straße vernimmt man dann nur noch als leises Hintergrundrauschen. Viel auffälliger sind der Wind, der durch die Bäume weht und das Gezwitscher der vielen Vögel. Durch den Wald schlängelt sich hier der Süggelbach, der dem Naturschutzgebiet seinen Namen gibt. Und wenn man einmal durch das Waldgebiet durchgelaufen ist, erwarten einen weite Felder. Dass all dies zum Stadtgebiet der acht-größten Stadt Deutschlands gehört, kann man hier schnell vergessen.

Grävingholz und Süggelwald: So schön grün ist Dortmunds Norden
Quelle: Focus online Regional Dortmund
Wir fuhren am äußeren östlichen Rand des Süggelwald in Richtung Dortmund Eving. 1,3 Km durch den schattigen Wald. Das war erholsam, obwohl es berauf und bergab geht. Bei der Einfahrt war es 82 Meter über NN. Am Ende des Weges sind es 112 Meter über NN. dann war der Süggelweg erreicht. Dort im Schatten machten wir noch eine Trinkpause. Danach fuhren wir zur Kemminghauser Straße. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter. Nach 210 Meter bogen wir nach rechts ab, an die Lüdinghauser Straße. Vorbei an alten Wohnblocks, die rechts an der Straße stehen, fuhren wir bis an die Bayrische Straße. Die überquerten wir am REWE Markt. Es ging weiter auf der Osterfelderstraße. Nach 1 Km Fahrt auf der Straße erreichten wir den Nordfriedhof, der rechts von der Straße liegt. Links, auf der anderen Seite, liegt die Grünanlage an den Teichen.

Grünanlage „An den Teichen“

Eving: Bereits in früheren Zeiten gab es im Ortsteil Obereving in Nachbarschaft zum Hof „Schulte Göcking“ einen Dorfteich, der aus einer Quelle gespeist wurde.

Allerlei Vögel fühlen sich „An den Teichen“ heimisch.

Infolge des Kohleabbaus senkte sich das Gelände nach und nach weiter ab und die Wasserfläche vergrößerte sich. Durch die Zerstörung des Zechenpumpwerks 1943 lief die gesamte Senke voll und der so entstandene See reichte zeitweilig bis an den Nordfriedhof im Nordwesten und bis in das „Wäldchen Burgholz“ im Süden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Geländes mit Schutt aufgefüllt, so dass sich der namensgebende Teich etwa auf seine heutige Ausdehnung reduzierte.

In den 1950er Jahren entstand um den Teich die Grünanlage im Süden von Eving, die zusammen mit den Waldflächen nördlich der Westfalenhütte, dem Nordfriedhof und dem Burgholz eine durchgehende Grünverbindung darstellt, die sich im Südwesten bis zum Fredenbaumpark erstreckt und zugleich den Stadtbezirk Eving mit der nördlichen Innenstadt verbindet. Heute lässt sich die Grünanlage überwiegend als Ort der Ruhe und Entspannung an der stillen Wasserfläche erleben, die neben verschiedenen Sitzbereichen und dem pilzförmigen Schutzdach als zentralem Treffpunkt am Rande auch einen Spielplatz bietet.

Quelle: Dortmund. de Parks

 

Das erste Bild zeigt die Stelle wo wir nach der Durchrchfahrt durch den Süggelwald eine Trinkpause gemacht haben. Das nächste Bild ist auf der Kemminghauser Straße entstanden und zeigt einen der Wohnblocks an der Straße. Das nächste Bild zeigt die alten Wohnblocks an der Lüdinghauser Straße. Das Bild ist von 2015, da das vom Montag unscharf war. Auch die beiden nächsten Bilder sind vom Mai 2015. Das letzte Bild zeigt dann den Steinmetzbetrieb Faure, der rechts an der Osterfelder Straße liegt, kurz vor den Teichen die auf der anderen Seite liegen.

Nach 1,7 Km Fahrt, von der Kemminghauser Straße aus und 20 Höhenmeter Bergabfahrt, erreichten wir die Burgholzstraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Wir unterquerten die Bahnlinien, die über der Straße hergeführt sind. Kurz danach bogen wir nach rechts ab und fuhren durch die Kleingartenanlage Waldfried in Richtung Festplatz an der Eberstraße. Als wir auf den Festplatz einbiegen wollten, waren wir erstaunt. Der Platz war mit Wohnwagen zugestellt. Friedel kam mit einer älteren Frau ins Gespräch, die ihm erzählte, es sei ein Treffen der freien Christen. Jeden Tag werden dort Messen gelesen und gefeiert. Alles sah mir danach aus, als wenn das fahrende Volk sich hier aufhielt. In den Vorzelten wurde gekocht und gegessen. Wir fuhren weiter und überquerten die Eberstraße im Bereich der Eventhalle Grammophon. Wir erreichten die Magdeburger Straße und folgten der. Von der Magdeburger Straße ging es nach rechts um einen Häuserblock. In dem gibt es seid Jahren einen Kultbalkon eines BVB Fans. Dann ging es über die Schumannstraße weiter. Vorbei am Sportplatz des FC Merkur Dortmund erreichten wir die Carl Holtschneider Straße. Auf die fuhren wir nach rechts. Nach einigen Metern kamen wir dann wieder an die Burgholzstraße, die wir überquerten und auf der Steigerstraße weiterfuhren. Auf der Steigerstraße befindet sich der Eingang zum Brauereimuseum von Dortmund.

Brauerei-Museum

Das Brauerei-Museum Dortmund widmet sich der langen und erfolgreichen Brautradition der größten Stadt Westfalens und des Ruhrgebietes.

Luftbild von zahlreichen Bierfässern, wobei ein Arbeiter eines davon rollt.

Historische Ansicht mit Bierfässern
Bild: Erich Angenendt

Es vermittelt Eindrücke von der Blütezeit der Bierstadt Dortmund seit den 1950er Jahren, berichtet aus der Geschichte der zahlreichen Dortmunder Brauereien und erläutert den Prozess des Brauens, insbesondere des industriellen Brauens. Es informiert über Produktion und Bierkonsum vor 1950 ebenso wie über das Brauen im Mittelalter.

Quelle: Dortmund.de

Am Ende der Steigerstraße steht dann links die Brauerei, in der auch Brinkhoff´s Nr.1 gebraut wird. Wir bogen nach rechts ab auf die Alsenstraße. Die Alsenstraße ist eine 710 Meter lange Straße, die und durch die Nordstadt führte. Dort gibt es türkische Straßencafes und türkische Läden, die Obst und Gemüse verkaufen. Dort ist die Nordstadt fest in türkischer Hand. Wir überquerten auch die Mallinckrodstraße, eine der Hauptverkehrsadern in Dortmund, die von Westen nach Osten die Stadt durchläuft. Dann erreichten wir die Heroldstraße und bogen nach rechts ab. Nach 330 Meter Fahrt hatten wir dann die Münsterstraße erreicht, auf die wir nach links einbogen, dort wo die Kirche Sankt Joseph an der Ecke steht. Die Münsterstraße brachte uns bis zur Bahnunterführung, östlich des Hauptbahnhofs Dortmund. Wir überquerten den Burgwall und kamen in die Innenstadt. Wir orientierten uns an die Reinoldi Kirche und fuhren dann hinter die Kirche zum Europabrunnen. Dort wollten wir uns vier vor dem Brunnen fotografieren lassen. Ein junger Mann war bereit das zu tun. Leider hat er nicht den Auslöser richtig gedrückt und ich habe nicht richtig geschaut ob es ein Bild gab. Schade. Dann wurde es aber auch Zeit auf den Alten Markt zu gehen. Wir hatten Hunger und Durst.

Oben im ersten Bild sieht man den Kultbalkon eines BVB Fan auf der Schuhmannstraße. Das zweite Bild zeigt einen Grünstreifen mit einem Pilz. Dann zeigen die nächsten Bilder unseren Weg durch die Nordstadt. Danach zwei Bilder von der S. Josephkirche, Ecke Herold- und Münsterstraße, sowie von der Brückenstraße. Dort ist die Nr. 66 das Kino Schauburg, das 2012 sein 100 jähriges Bestehen feiern konnte. Danach die Bilder sind auf der Kleppingstraße, wo der Europabrunnen steht, im Schatten der Reinoldikirche entstanden.

EUROPABRUNNEN

Der Europabrunnen an der Kleppingstraße wurde von Joachim Schmettau entworfen und 1989 in Granit und Bronze ausgeführt. Der Brunnen beschäftigt sich mit dem Thema „Kulinarische Genüsse“.
Um den Europabrunnen ist eine rege Straßencafé-Szene entstanden.

Von der Kleppingstraße aus gibt es eine Verbindung zum Alten Markt. Dafür mussten wir unser Räder zwei Stufen hochtragen und dann über einen Platz schieben, an deren Ende die Gaststätte Gänse Markt liegt. Daneben führt eine Gasse auf den Alten Markt. Wir bewegten uns an den Bläserbrunnen und stellten dort unsere Räder ab. Dann setzten wir uns unter einen Sonnenschirm, der zum Gasthaus Alter Markt gehört. Dort stärkten wir uns mit Essen und Trinken. Es wurde immer wärmer unter dem Sonnenschirm. Die Tauben hatten es besser, die flogen in den Brunnen und kühlten sich ab. Wir waren für die Rückfahrt gestärkt und machten uns auf den Weg.

Alter Markt (Dortmund)

Der Alte Markt und die Reinoldikirche

Der Alte Markt mit Bläserbrunnen

Moderne Bebauung entlang der Nordseite am Alten Markt

Der Alte Markt in Dortmund ist das historische Zentrum und einer der ältesten Plätze der Stadt. Angelegt wurde er wahrscheinlich bereits im 9. Jahrhundert. Der Alte Markt liegt südlich der Einkaufsstraße Westenhellweg. Bis zu seinem Abriss 1955 stand hier das Alte Dortmunder Rathaus, der älteste Profanbau nördlich der Alpen. Im Nordosten des Platzes befindet sich der Bläserbrunnen.

Geschichte

Wann der Alte Markt genau angelegt wurde ist durch die schwierige Quellenlage nicht mit letzter Gewissheit zu sagen. Er entstand wahrscheinlich bereits im 9. Jahrhundert nach der ersten Stadterweiterung. Damals wurde die Stadt erstmals auf das Gebiet südlich des Hellwegs erweitert. Die Parzellengrößen an der Nordseite des Markts hin zum Westenhellweg lassen dabei den Rückschluss zu, dass sie nach allen anderen am Hellweg selbst angelegt wurden, der Markt also später entstanden sein muss. Als Grund für die Errichtung des Marktplatzes werden die zu klein gewordenen Marktflächen entlang der bestehenden Straßen vermutet.[1]

Am Alten Markt stand bis zum Abriss im Jahr 1955 das historische Rathaus der Reichs- und Hansestadt. Das bis ins Jahr 1240 dokumentierte Gebäude galt als das älteste steinerne Rathaus Deutschlands. Um den Markt gruppierten sich im Mittelalter die historischen Zunft- und Gildenhäuser der Dortmunder Hansekaufleute. Hier befindet sich auch das seit 1430 verbürgte Stammhaus der Privatbrauerei Dortmunder Kronen („Wenkers“). Ebenso das an historischer Stelle stehende Gebäude der Adler Apotheke von 1914 wurde wieder aufgebaut. Das älteste heute noch erhaltene Gebäude ist Markt 11 an der Nordseite aus dem Jahre 1905.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die historische Innenstadt nahezu vollständig zerstört. Im Zuge der Neuordnung der Innenstadt beim Wiederaufbau wurde der Marktplatz mehrere Meter nach Süden verschoben und die Platzkanten begradigt. Dabei kam es zu einzelnen Abrissen noch erhaltener Gebäude. An Stelle der alten Architektur wurde moderne Zweckarchitektur errichtet. Die westliche Flanke nimmt vollständig das ehemalige Althoff-Kaufhaus, heute Karstadt, ein. In der Mitte des Marktes entstand eine Kioskanlage mit unterirdischer Bedürfnisanstalt.

Ende der 1980er Jahre wurde der Alte Markt grundlegend saniert. Die Bedürfnisanstalt verschwand, der Markt wurde hell aufgepflastert und im westlichen Teil entstanden Sitzgelegenheiten mit einzelnen Bäumen. Nach dem Abriss der Stadt- und Landesbibliothek wurde an ihrer Stelle das Sporthaus der Karstadt AG mit heller Sandsteinfassade neu errichtet. Im Anschluss investierten auch alle anderen Anrainer in ihre Fassaden, so dass der Alte Markt heute einheitlich von hellen, freundlichen Fassaden umgeben ist.

Der Alte Markt bildet das Zentrum des Dortmunder Weihnachtsmarkts.

Rund um den Alten Markt dominiert heute die Gastronomie, die in den Sommermonaten annähernd den gesamten Platz bestuhlt. Der Alte Markt wird weiterhin häufig für Stadtfeste genutzt. Vor und nach Fußballspielen pulsiert hier das Fanleben. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 kam es beim Spiel Deutschland gegen Polen auf dem Alten Markt zu Ausschreitungen von Hooligans.

Der städtische Wochenmarkt findet heute nicht mehr auf dem Alten Markt statt, sondern auf dem sich südwestlich anschließenden Hansaplatz.

Über Jahrhunderte befand sich im Südwesten des Platzes der Marktbrunnen. Der Marktbrunnen ist als Bodendenkmal klassifiziert und steht in der Denkmalliste der Stadt Dortmund.[2] Heute erinnert eine Bodeninschrift an den Standort.

Quelle:Wikipedia

Der Bläserbrunnen in Dortmund

Im Zentrum erinnern einige Standbilder an traditionelle Dortmunder Berufe, zum Beispiel der Bläser auf dem Alten Markt. Die um 1900 entstandene Bronze-Figur entleert gerade ihr Horn vom Speichel und trägt eine Hirtentracht. Der Bläser erinnert an die vorindustrielle Zeit, als Dortmund noch ein kleines Agrarstädtchen war. Damals trieben die Hirten ihre Herden vor die Tore der Stadt, denn im Norden, wo sich der heutige Borsigplatz befindet, gab es ausgedehntes Weideland. Ursprünglich stand der Bläserbrunnen etwas südwestlich vom heutigen Standort und diente als Viehtränke, die die Markthändler vor der Fertigstellung des Brunnens lange gefordert hatten. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bläser sicher aufbewahrt und steht seit 1964 wieder in einer neuen Brunnenfassung auf dem alten Markt.

Quelle: Dtmd. Info

Oben die Bilder sind auf dem Alten Markt entstanden. Das erste Bild zeigt den Bläserbrunnen und die grünen Sonnenschirme der Gaststätte Alter Markt. Bild zwei zeigt das Gebäude am östlichen Ende des Alten Markt, in dem Geschäfte und Brinkhoff`s untergebracht ist. Danach das Bild zeigt die badenede Taube im Bläserbrunnen. Die beiden letzten Bilder habe ich dann vom westlichen Ende aus fotografiert.

Wie erreichten den Hansa Platz und fuhren dann über die Silberstraße zur Probsteikirche Sankt Johann Baptist. Dort bogen wir nach rechts auf den Probsteiplatz ab und schauten in den Garten der Probstei. Von dort aus fuhren wir dann durch die Passage zur Kolpingstraße. Wir fuhren bis zum Westenhellweg. Dort stiegen wir von unseren Rädern und schoben diese bis zur Petrikirche. Vor der Petrikirche ging es dann nach Rechts zur Kampstraße. Auf dem Weg dort hin holten wir uns noch schnell ein Eis im Cafe Kleimann. Das genossen wir bei dem heißen Wetter.

Oben im ersten Bild fahren Willi und Natz über den Hansa Platz. Bild zwei zeigt schon den Probsteigarten. Bild drei zeigt Willis Fahrradlenker mit BVB Klingel und einen Schleife, die er bei einem früheren Besuch des Probsteigartens bekommen hat. Da waren wir auch mit den Rädern unterwegs und es gab eine Aktion dort im Garten. Eine Mitarbeiterin der Pfarrei verschenkte damals die Schleifen. Seid dem hat Willi sie am Fahrradlenker. Das nächste Bild zeigt den Turm der Petrikirche. Danach zwei Mal das Cafe Kleimann. Das letzte Bild zeigt dann den 33 Stein des Walk of Fame.

BVB Walk of Fame

Der BVB Walk of Fame ist ein thematischer Gehweg durch die Stadt Dortmund.

Die Route erhielt ihren Namen in Anlehnung an den Hollywood Walk of Fame. Sie zeichnet die Geschichte des Fußballvereins Borussia Dortmund nach und führt an ursprünglich 100 in den Gehweg eingelassenen Sternen entlang durch die Stadt, von der Geburtsstätte des Vereins nahe dem Borsigplatz bis zum Westfalenstadion(aktuell Signal Iduna Park). Jeder Stern ist beschriftet und erinnert an einen markanten Zeitpunkt oder Namen in der Vereinsgeschichte.

Quelle. Wikipedia

Der Stein 33 liegt vor dem Cafe Kleimann und erinnert an:  Im Endspiel um die deutschen Fußballmeisterschaft 1960/61 am 24. Juni 1961 im Niedersachsenstadion in Hannover unterlag der BVB dem 1. FC Nürnberg mit 3:0.

Nach dem wir unser Eis aufgelutscht hatten, fuhren wir nach links auf die Kampstraße. Über die fuhren wir bis zum Königswall, den wir dann überquerten und am Dortmunder U-Turm vorbeifuhren. Wir erreichten die Brinkhoffsstraße, überquerten auch die und fuhren dann die Straße herunter. Wir unterquerten die Bahnschienen des westlichen Teils des Dortmunder Hauptbahnhofs. Danach fuhren wir bis zur Grüne Straße und bogen dort nach links ab. Nach 280 Meter Fahrt erreichten wir die Gneisenaustraße und bogen nach rechts ab. Wir befanden uns da schon im Hafengebiet. Nach 630 Meter Fahrt auf der Gneisenaustraße erreichten wir die Mallinckrodtstraße. Über die verlaufen in dem Bereich Bahnschienen und so mussten wir erst einige Meter nach rechts gehen und konnten dort über eine Ampelanlage die Straße und die Schienen überqueren. Wir fuhren nach links und erreichten dann nach 150 Meter die Evertstraße Auf die bogen wir nach rechts ein und fuhren auf ihr 130 Meter bis zur Lagerhallenstraße. Auf die bogen wir nach links ab und fuhren bis zum Parkplatz gegenüber dem alten Hafenamt, das auf der Hafeninsel steht. Von dort aus fuhren wir auf die Hafenbrücke zu, über die der Sundernweg auf die Hafeninsel geführt wird. Wir mussten dann noch die Schienen der Hafenbahn überqueren, um dann unterhalb des Zubringers zur Mallinckrodtstraße zu fahren. Rechts von uns lag das letzte Hafenbecken des Dortmunder Hafens. Davor standen Container, die uns die freie Sicht auf das Hafenbecken nahmen.

Das erste Bild zeigt Willi auf der Kampstraße. Bild zwei Natz, der am Königswall wartet, dass die Ampel grün wird. Das dritte Bild zeigt den Parkplatz gegenüber dem alten Hafenamt. Im vierten Bild überqueren Friedel und Willi die Hafenbahnschienen. Bild fünf ist unterhalb der Mallinckrodtzufahrt entstanden. Danach die Bilder zeigen die Container am Hafenbecken.

Altes Hafenamt Dortmund

Das Alte Hafenamt Dortmund wurde 1898 im Stil der Neorenaissance im neu gegründeten Hafen Dortmund nach Plänen des Architekten und Stadtbauinspektors Friedrich Kullrich errichtet. Als Hafenverwaltung wurde das Gebäude bis zum Jahr 1962 genutzt. Von 1982 bis 1987 wurde es aufwändig restauriert und ist heute eines der wenigen öffentlichen Häuser in Dortmundaus der Wilhelminischen Zeit.

Das als Landmarke, mit seinem 38 Meter hohen Turm, weithin sichtbare Gebäude beherbergt in seiner Flurhalle einen Mosaikboden, auf dem eine mittelalterliche Kogge mit gehissten Segeln abgebildet ist. Auf dem Segel findet sich der Dortmunder Adler und an der Mastspitze weht der rot-weiße Wimpel der Stadt. Ein von Dreiviertelsäulen umrahmtes Portal endet in einem ausgemeißelten Neptunkopf. Über dem Gesims enthält eine Gedenkplatte aus Granit in einem Bronzerelief das Bildnis von Wilhelm II. und erinnert so an den Besuch des deutschen Kaisers am 11. August 1899. Unter der Brüstung des Turmzimmers finden sich, von Delphinen getragen, die Wappen der Städte Emden und Dortmund.

Heute befinden sich im denkmalgeschützten Gebäude Räumlichkeiten der Wasserschutzpolizei und das mit der ursprünglichen Ausstattung erhaltene Kaiserzimmer.

Das Alte Hafenamt ist als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen[1] und Teil der Route der Industriekultur.

Quelle: Wikipedia

Oben das Bild zeigt eine Luftaufnahme des Dortmunder Hafens. Im Hintergrund sieht man das Ikealager hinter Dortmund Deusen.

DORTMUNDER HAFEN


Größter Kanalhafen Europas © Container Terminal Dortmund GmbH 1|2

Kaiser Wilhelm II. persönlich weihte 1899 den Dortmunder Hafen ein, nachdem der Dortmund-Ems-Kanal fertig gestellt war. Der heute größte Kanalhafen Europas wird als Güterumschlagplatz, aber auch als Ausgangspunkt vieler Ausflugsfahrten geschätzt. Seine Geschichte wird im alten Hafenamt erzählt.

Quelle: Stadt Dortmund

Wir fuhren 600 Meter am letzten Hafenbecken vorbei und erreichten dann die Westfalenstraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Sie führte uns 1,1 Km am westlichen Teil des Hafens entlang. Auf der anderen Seite der Straße liegt das alte Stellwerk des Dortmunder Hafens, mit seinen zugewachsenen Bahnschienen. Wir erreichten die Franziusstraße, überquerten sie und fuhren dann nach links auf die Franz Schlüter Straße. Nach einigen Metern überquerten wir die Emscher. Nach weiteren 30 Metern geht dann nach rechts der Emscherweg ab. Dem folgten wir. Zunächst liegt auf der anderen Emscherseite die Kläranlage Deusen. Nach knapp 800 Meter Fahrt erreichten wir dann die Lindberghstraße, die wir überquerten. Auf der anderen Seite ging es links der Emscher weiter. Links vom Weg liegt dann der Deusenberg. Die ehemalige Mülldeponie ist heute begehbar und mit dem Rad zu befahren. Oben auf dem Plateau befindet sich eine Moutenbikearena. Wir fuhren 750 Meter am Deusenberg entlang und erreichten dann eine der Treppen, die auf das Plateau führt. Rechts davon gibt es eine Brücke, die über die Emscher führt. Überquert man die, dann erreicht man Deusen und auch den Dortmund-Ems-Kanal. Wir überquerten sie am Montag nicht, da wir den Kanal meiden wollten. Aber von der Brücke aus hat man eine gute Sicht auf die Emscher, die nachdem sie durch die Kläranlage gereinigt wurde, recht sauber aussieht.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Westfalenstraße bis zur Brücke über die Emscher am Deusenberg. Die ersten vier Bilder sind auf der Westfalenstraße entstanden. Im fünften Bild sieht man viel Grün. dadurch schimmert einer der Faultürme der Kläranlage. Danach sieht man die Emscher. Die letzten Bilder sind alle von der Brücke aus fotografiert. Sie zeigen die leicht aufgestaute Emscher, die zurzeit recht zugewachsen ist. Willi meinte sie stinkt auch hier noch. Da stand er aber alleine mit seiner Nase.

Nach der Trinkpause ging es weiter. Nach 430 Meter Fahrt, kurz hinter der Bahnlinie, die aus dem Hafen kommt, mussten wir von der Emscher wegfahren, da dort vor uns noch eine Baustelle lag. Es ging für uns nach links nach Niedernette. Zuerst führen wir wie in eine Hitzewand, da es rechts und links Maisfelder gab. Da staute sich die Hitze. Nach 550 Meter Fahrt erreichten wir dann die Niedernetter Straße und fuhren nach rechts. Wir fuhren dann 1Km auf der Straße und erreichten dann die Ellinghauser Straße. Auf der fuhren wir nach links noch 440 Meter und bogen dann nach rechts zur Emscher ab. Dort bogen wir nach links auf den Emscherweg ab. Auf der anderen Emscherseite liegt dort das Gut Königsmühle, dass wir auch schon einmal besucht haben.

Gut Königsmühle

Im Jahr 2007 begannen die Werkstätten Gottessegen GmbH mit einer Gärtnerei auf einem Teil des Gutsgeländes. Dort werden 2 ha Freiland und zwei Folienhäuser für den Gemüseanbau genutzt.
Die Gärtnerei produziert Salate, verschiedene Gemüsesorten und Kräuter für den internen Bedarf der Küche der Werkstätten Gottessegen, aber auch für den freien Verkauf. Auf dem Gutsgelände befindet sich außerdem eine Wohn- und Lebensgemeinschaft für 14 Menschen mit Assistenzbedarf, die vom Christopherus-Haus e.V. betrieben wird. Außerdem gibt es einen Waldorfkindergarten und eine Tagesgruppe. Eine kleine Herde Rhönschafe bereichert das Leben auf dem Gut.

Zurzeit gibt es einen Mitarbeiter in der Tierhaltung und zur Pflege des Hofes. Die Gärtnerei hat 2 Gärtner und 20 Beschäftigte mit Unterstützungsbedarf sowie Praktikanten.

FSJ, FÖJ, BFD oder ein Schülerpraktikum sind möglich. Es bestehen aber keine Unterbringungsmöglichkeiten auf dem Hofgelände.

Quelle: Demeter-NRW.de

Oben die drei Bilder zeigen unseren Weg den wir gefahren sind um die Baustelle an der Emscher zu umfahren. Im ersten- und im dritten Bild sieht man im Hintergrund die weißen Gebäude des großen Ikealagers, dass auf der Halde Ellinghaus erbaut worden ist.

Es ging für uns dann weiter an der Emscher entlang und wir erreichten nach 2 km die Stelle in Mengede, wo ein Zufluss zur Emscher uns von dieser nach links wegführte. Das alle spielte sich auf der Höhe des evangelischen Friedhofs, links der Emscher und dem Volksgarten von Mengede, rechts der Emscher ab. Nach dem wir den Zufluss der Emscher umfahren hatten, ging es wieder nahe der Emscher weiter. Zunächst liegt dort links der Emscher ein kleines Industriegebiet. Danach fährt man dann an einer Emscheridylle vorbei. Ein Kleingartenverein, der zu Dortmund Mengede gehört.

Oben in den beiden ersten Bildern sieht man den Emscherwürfel, der bildlich den Weg der Emscher, von der Quelle bis zu ihrer Mündung zeigt. Der steht an der Strecke, wo man den Zufluß umfahren muss. Danach sieht man den Kirchturm von Mengede. Das letzte Bild zeigt den Kleingartenverein.

In Mengede mussten wir dann noch einmal einen kleinen Umweg fahren, weil der Emscherweg gesperrt war. Bevor wir uns dann dem neu geschaffenen Rückhaltebecken Mengede näherten, unterquerten wir noch die A45. danach ging es an die Rückhaltebecken vorbei in Richtung Ickern. Durch die lange Trockenheit waren die Wasserstellen zum Teil abgetrocknet. Sonst fahren wir schon mal über den Emschertal Hof, am Montag ließen wir den aber rechts liegen. Wir umfuhren das nordwestlichste Rückhaltebecken, nach dem wir das neue Emscherwehr überfahren hatten. Wir erreichten die Ausfahrt aus dem Gelände an der Rittershofer Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Mengende zum Emscherrückhaltebecken Mengede, das bis nach Ickern reicht. Das erste Bild zeigt den Emscherweg und rechts den Fluß. danach noch einmal die Emscher, die noch begradigt ist. Danach folgen die Bilder der Rückhaltebecken, die nur noch zum Teil mit Wasser gefüllt sind. Danach ein Bild  vom Sperrwerk aus fotografiert. Das nächste Bild zeigt den Emschertal Hof. Das letzte Bild ist kurz vor der Ausfahrt entstanden und zeigt das letzte Rückhaltebecken.

Wir fuhren nach links durch das offene Tor auf die Rittershofer Straße. Die führte uns hoch zur Autobahnbrücke über die A2. Die überquerten wir. Dann macht die Straße einen Linksknick und brachte uns an die Hundeauslaufwiese Castrop. An der fuhren wir vorbei und erreichten die Straße Am Rapensweg. Auf der fuhren wir 180 Meter nach rechts und bogen dann nach links auf die flache Halde, der ehemaligen Zeche Ickern I/II ab. Nach weiteren 80 Meter Fahrt bogen wir nach rechts auf die Halde ein. Der Weg brachte uns, wie so oft schon, auf das Gelände der ehemaligen Zeche Ickern. Dort gibt es heute das Agora Kulturzentrum, das wir schon oft besucht haben. Auch am Montag machten wir dort eine Pause.

Zwei Bilder von der Autobahnbrücke aus fotografiert. Das letzte Bild ist im Agora entstanden.

Das Kulturzentrum AGORA ist ein seit über 30 Jahren bestehendes Kultur – und Begegnungszentrum in Trägerschaft der Griechischen Gemeinde Castrop-Rauxel e.V., dessen Vorstand ausschließlich ehrenamtlich tätig ist. Es befindet sich auf einem ehemaligen Zechengelände und verfügt über ein eigenes Amphitheater und Kulturcafé, einen Spielplatz sowie mehrere Schulungs- und Konferenzräume auf insgesamt 1000 m² Innen- und 9000 m² Außenfläche.

Mittlerweile stellt das Zentrum die “Neue soziale Mitte” des Stadtteils Castrop-Rauxel Ickern dar, die täglich von über 300 Menschen besucht wird. Es bietet variantenreiche Beratungs-, Sprach-, Qualifizierungs- und Integrationsangebote für Menschen jeden Alters, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund.

Quelle: Website der griechischen Gemeinde

Am Montag war es dort sehr ruhig. Es gab auch keinen Kaffee, es war nur noch eine Reinigungsfrau da. Nach der Trinkpause machten wir uns wieder auf den Weg. Wir verließen das Gelände und fuhren auf die Straße Am Kehrling. Die geht nach rechts von der Zechenstraße ab. Wir folgten ihr 340 Meter. dann war sie zu Ende und wir fuhren auf einen Weg, der uns über die flache halde brachte und uns auf die Straße Am Rapensweg brachte. Dort fuhren wir nach links. Nach 290 Meter erreichten wir die Ickerner Straße. Auf die Bogen wir nach rechts ab. Wir folgten der Straße und erreichten dann nach 1,3 Km Fahrt den Dortmund-Ems-Kanal. Den überquerten wir.

Im ersten Bild sieht man eine verdorrte Wiese an der Ickerner Straße. Im Bild zwei schimmert der Leveringhäuser Vogelteich durch das dichte Grün. Der liegt rechts an der Straße. Das letzte Bild zeigt den Kanal.

Über die Franzstraße erreichten wir dann die Recklinghäuser Straße. Die überquerten wir und verabschiedeten uns vom Friedel. Der wollte über die Löringhofstraße nach Hause fahren. Natz, Willi und ich fuhren 220 Meter nach rechts und bogen dann nach links auf den Weg Im Hangel ein. Der Weg brachte uns nach 1,1 Km Fahrt in das Baugebiet Im Hangel, dass im nordwestlichen Teil von Waltrop liegt. Das durchfuhren wir und bogen dann nach links auf die Ortsfahrbahn der Münsterstraße ein. Auf der fuhren wir in Richtung Bahnlinie Hamm- Oberhausen zu. Kurz vor der Brücke verließen wir die Ortsfahrbahn, weil sie dort zu Ende ist, überquerten die Münsterstraße und fuhren in Richtung Datteln weiter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zur Siedlung Im Hangel. Im zweiten Bild sieht man schon das neue Kraftwerk Datteln 4. Dann Felder die schon abgeerntet sind. Die letzten beiden Bilder sind in der Siedlung gemacht.

Wir überquerten die Bahnlinie und fuhren dann auf den Datteln-Hamm-Kanal zu, den wir nach 920 Meter Fahrt erreichten. Dort rechts liegt vor der Brücke der Yachthafen Waltrop. Wir überquerten den Kanal und fuhren dann noch 260 Meter weiter, ehe wir dann dort die Münsterstraße überquerten und auf die alte Münsterstraße wechselten. Auf die fuhren wir nach rechts. Die Straße heißt heute Die Teipe und benennt gleichzeitig auch das Waldgebiet, rechts und links vom Weg. Es ging für uns dann 1,46 Km durch den Schatten, der uns richtig gut tat. Es war am Nachmittag doch mächtig warm geworden. Das Thermometer zeigte bis 30 Grad an. Wir erreichten den Dortnund-Ems-Kanal und bogen nach rechts auf den Leinpfad ein. Wir fuhren in Richtung Liegehafen Datteln den wir nach 320 Meter erreichten. Willi hielt an, weil an seinem Rad irgendetwas Geräusche machte. Es war nur ein Blatt, das sich am Schutzblech verfangen hatte und das Geräusch machte. Es ging weiter. Wir umkurvten den Liegehafen, der zurzeit ausgebaggert wird und fuhren dann zur Hafenbrücke hoch, die wir überquerten.

Die letzten Bilder unserer Tour sind auf der Münsterstraße, auf dem Weg Die Teipe und dann am Kanal und am Liegehafen entstanden. Das letzte Bild ist von der Hafenbrücke aus fotografiert.

Wir fuhren von der Hafenbrücke herunter zur Hafenstraße, Dort bogen wir nach rechts auf diese ein und fuhren in Richtung Hafenlokal. Dort bogen wir auf die Höttingstraße ein. Natz war zu Hause und wir verabschiedeten ihn. Willi und ich fuhren zusammen in Richtung Heimat. Auf der Kreuzstraße verabschiedeten wir uns auch. Willi fuhr Geradaus weiter, ich fuhr nach rechts auf In den Birken weiter.

Männer, wir haben wieder eine schöne Tour gefahren. Wir haben den schnellen Weg zum Alten Markt in Dortmund erkundet. Wir haben den Kanal gemieden und sind viel durch den Schatten gefahren. Insgesamt haben wir 63 Km zurückgelegt. Sollte es noch heißer werden, sollten wir zu Hause bleiben.

Opaju

Unsere nächste Tour haben wir wegen der Hitze ausgelassen.