Fahrradtour 30.08.2021. Von Datteln durch die Rieselfelder in Richtung Lünen, Gahmen, zum Horstmarer See, über den Sesekeweg nach Kamen, dann über den R35 bis Unna-Königsborn, dann in Richtung Wasserkurl, Lanztorper Ei, Dortmund Derne auf die Gneisenautrasse in Richtung Gahmen, von dort zum Datteln Hamm Kanal, durch die Rieselfelder nach Datteln. r

Am 30.08.2021 hatten wir vier uns beim Natz, Ecke Höttingstraße-Hafenstraße, um 10 Uhr getroffen. Friedel hatte eine Tour vorgeschlagen, die uns bis Kamen und dann in Richtung Unna-Königsborn bringen sollte. Zurück sollte es durch die Vororte von Dortmund gehen. Am Ende der Tour wollten wir von Derne aus auf die Gneisenautrasse in Richtung Datteln-Hamm-Kanal fahren. Danach wieder durch die Rieselfelder nach Datteln zurück.

Es ging pünktlich los. Über die Hafenstraße fuhren wir zur Datteln-Hafen Brücke hoch. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Marktfelder in Richtung Dortmunder Rieselfelder. Nach 550 Meter erreichten wir den Zubringer zur neuen Brücke über dem Dattelner Meer. Der Anschluss wird zurzeit von der Münsterstraße, die von Waltrop kommt, nach rechts zur neuen Brücke geführt. Das ist der Dattelner Teil der B474 N.

Oben im Bild sieht man die neue Brücke, die noch ohne Namen ist. Die ist von der Datteln-Hafen Brücke aus fotographiert.

Wir folgten weiter der Marktfelder Straße. Wir überquerten den Schwarzbach, der nach etwa 1,4 km in die Lippe mündet. Wir durchfuhren die Bauernschaft Pelkum, erreichten dann den Abzweig nach Vinnum. An dem fuhren wir vorbei und erreichten dann die Unterlipper Straße. Auf der fuhren wir bis zur Borker Straße, die wir nach 1,7 km Fahrt erreichten. Die Borker Straße überquerten wir und führen dann auf der Oberlipper Straße weiter.

Ein Storchenpaar das noch nicht gegen Süden gezogen ist.

2.3 km fuhren wir dann auf der Oberlipper Straße in Richtung Datteln-Hamm-Kanal. Kurz vor der Kanalbrücke bogen wir nach links auf die Lüner Straße ein. Wir wollten noch nicht an den Kanal fahren, weil der Leinpfad rechts des Kanals schlecht zu fahren ist. Nach etwa 1,2 km erreichten wir das Trianel Kraftwerk Lünen, das rechts an der Straße liegt. Es ging dann weiter über die Brunnenstraße durch Lippholthausen.

Das erste Bild ist von der Oberlipper Straßenbrücke aus fotographiert und zeigt den Kühlturm des Dattelner Kohlekraftwerk. Bild zwei zeigt den Parkplatz vor Remondis. Bild drei und vier zeigen Eindrücke von Lippholthausen. Im letzten Bild sieht man schon den Kanal und im Hintergrund das Lüner Kraftwerk Trianel in Lippholthausen.

Wir überquerten den DHK über die Brunnenstraßen-Brücke und erreichten nach 120 Meter die Brambauerstraße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links in einem Bogen über die Straße An der Wethmarheide in das kleine Industriegebiet. Links liegt gleich der der Neubau der Footmanufaktur Stolzenhof. Nach 680 Meter erreichten wir dann auf der linken Seite den Megastore Krämer für Reitereizubehör. Dann hatten wir die B54 erreicht. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Hönnighauser Straße weiter.

                                                                                            

Im ersten Bild sieht man den Neubau der Firma Stolzenhof. Im rechten Bild sieht man die Druckerei Schmidt.

Wir fuhren dann 490 Meter auf der Hönnighauser Straße und  auf den Bogen dann nach rechts auf den Weg Havelandsheck ab und fuhren nach Süden. Nach einem km erreichten wir die Wülferichstraße. Auf die fuhren wir nach links in Richtung Osten. Nach ca. 720 Meter erreichten wir rechts ein Waldgebiet, durch den der Süggelbach verläuft.

Der rund 7 km lange Süggelbach ensteht aus Quellbächen in Brechten und Kemminghausen und mündet in Lünen in die Seseke. Bergbaubedingt wurde der Süggelbach im Laufe der Jahre in mehreren Abschnitten ausgebaut. Er führte neben seinen natürlichen Zuflüssen auch Abwässer aus kanalisierten Flächen. Voraussetzung für die ökologische Verbesserung des Dorfbaches, des Süggelbaches und der Mahlbachmündung ist die getrennte Abwasserfortleitung. Die Abwasserfortleitung und Regenwasserbehandlung wurde 1990 mit dem Bau der Abwasserkanäle und Regenwasserbehandlungsanlagen begonnen. Ab 1997 fließt nun das gesamte Schmutzwasser aus dem Einzugsgebiet des Süggelbachs in einer Rohrleitung der Kläranlage Lünen-Sesekemündung zu. Unabhängig davon fließt durch das System des Süggelbachs sauberes Oberflächenwasser.

Quelle: Heinz Sprinter Komoot

Nach 880 Meter Fahrt auf der auf der Wülferichstraße verließe wir diese nach links. Nach weiteren 70 Meter ging es dann nach rechts. Vor uns lag ein Spielplatz und ein überdachter Aufenthaltsplatz. Dort machten wir eine Trinkpause.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zum Spielplatz bei Gahmen. Das große Bild unten links zeigt den Abenteuerspielplatz. Rechts das große Bild ist ist vom Havelansheck aus fotographiert, das etwas höher liegt. Von dort konnte man bis nach Do-Derne sehen. Dort auf der ehemaligen Zeche Gneisenau steht noch heute der Doppelbockförderturm, den man im Bild erahnen kann. Die fünf anderen Bilder sind während der Fahrt zum Spielplatz entstanden.

Gneisenau 4.jpg

Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Gneisenau in den 1980er Jahren, die Betriebsgebäude unter dem Gerüst existieren heute nicht mehr.

Nach der Trink-und Fleischwurstpause fuhren wir weiter. Es ging nach Norden in Richtung Gahmen. Wir erreichten nach einem km Fahrt die Gahmener Straße und überquerten diese. Über die Bahnstraße erreichten wir nach 110 Meter die Auffahrt zu Gneisenautrasse. Es ging nach links bergan. Die ersten 290 begleitete uns noch der Süggelbach. Dann floss er nach links auf den DHK zu und durch einen Dyker unter dem Kanal her und mündete nach 1,3 km in die Seseke. Wir fuhren weiter geradeaus über die Gneisenautrasse durch Lünen Süd und erreichten dann die Bebelstraße. Die überquerten wir und die Trasse machte dann einen Linksbogen in Richtung Preußenhafen. Den erreichten wir nach 1,8 Km Fahrt.

Bild eins zeigt ein Relikt der Bergbauzeit. Danach 3 Bilder vom Preußenhafen.

Preussenhafen Lünen

Nach dem Umbau des alten Kohlehafens zum Wasserwander-Rastplatz mit Kanalpromenade und Hafenhaus wird der Preußenhafen am Datteln-Hamm-Kanal in Lünen nun auch von Sport- und Freizeitbooten genutzt. Das Herzstück des Rastplatzes ist die 70 Meter lange und bis zu elf Meter breite Anlegeplattform für Sportboote am Ostufer des Hafens. Schwimmstege mit niedrigem Wasserabstand gewährleisten auch für Kajaks, Kanus & Co. ein bequemes Anlegen.

„Landratten“ sind eingeladen, Hafenluft zu schnuppern und sich dem munteren Treiben anzuschließen. Eingebunden in das regionale Radwegenetz hat sich der Preußenhafen inzwischen zur Anlaufstelle für Radtouristen und Wanderer entwickelt und natürlich auch zu einem beliebten Ausflugsziel nicht nur der Lüner Bevölkerung.

Der Kiosk am Preußenhafen liegt direkt am Hafenbecken und ist einer der bekanntesten Kulttreffs für Radler. Vor allem die Currywurst ist richtig lecker. Manch ein Feinschmecker wählt die Currywurst und als Beilage die Frikadelle 🙂 Vor dem Büdchen gibt es Sitzgelegenheiten mit Blick auf das Hafenbecken. Die Gneisenautrasse startet hier fast unmittelbar neben dem Kiosk. Ein toller Ort für eine Pause auf einer Radtour im radrevier.ruhr.

Wir fuhren am Montag am Kiosk vorbei, weil es noch zu früh war eine Currywurst zu essen. Sonst auch immer gerne! Vor dem Kanal bogen wir nach links ab und fuhren zum Horstmarer See. Den erreichten wir nach 320 Meter Fahrt. Wir fuhren links am See vorbei. Rechts liegt dann das Cafe Seepark, dass neugestaltet wurde. Nach dem Cafe erreichten wir nach 310 Meter Fahrt die Seseke, die dort unter dem Kanal hergeführt wird und danach nach 2,3 km in die Lippe mündet.

Seepark Lünen

Einst hinterließ die Zeche Preußen in Lünen unschöne Spuren in der Landschaft. Die Landesgartenschau gab der ehemalige Industriebrache im Jahr 1996 eine neues Gesicht. Dank Renaturierung und Umgestaltung findet man hier Heute ein Naherholungsgebiet mit ganz besonderem Charme und einem erfrischendem Badesee!

Badeort am Horstmarer See, Foto: (C)2008 Behrendt Photo-Design

Quelle. Ruhr-Guide

Oben die Bilder zeigen die Seespitze und danach das Cafe Seepark. Die letzten beiden Bilder sind im Seepark gemacht.

Wir erreichten den Sesekeweg.  Der sollte uns durch eine schöne Flusslandschaft bis nach Kamen bringen. Die Seseke führte uns an Oberaden im Norden und Niederarden im Süden vorbei. Auf der Höhe von Methler erreichten wir die A2 und unterfuhren sie. 2,2 km weiter erreichten wir die ehemalige Zeche Monopol in Kamen. Dann hatten wir fast die Innenstadt von Kamen erreicht.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg über den Sesekeweg bis nach Kamen herein. Immer wieder sieht man dort Kunstwerke an der Seseke.

Günter Bertling  schreibt bei Komoot

Wie schön, dass tatsächlich hier und da Einsicht besteht, auch für gewissermaßen „nutzlose“ Zwecke Geld zu investieren. Neben Aspekten des Naturschutzes wird auf jeden Fall der Lebensqualität und der Attraktivität für die Naherholung ein großer Dienst erwiesen. Also: wer noch nie da war, unbedingt mal vorbeischauen!

Für uns ging es weiter über den Mühlentorweg bis zum Unkeler Weg. Da mussten wir nach links vom Sesekeweg wegfahren. Da war eine Baustelle. 190 Meter weiter kamen wir auf die Derner Straße und fuhren nach rechts weiter. Nach 150 Meter ging es dann rechts auf die Berliner Straße. Über die fuhren wir 200 Meter und konnten dann wieder auf den Sesekeweg fahren. Wir überquerten die Seseke und fuhren nach links weiter. Nach 110 Meter erreichten wir die Fünfbogenbrücke, die wir unterquerten.

Oben die beiden Bilder sind noch auf dem Mühlentorweg entstanden. Unten die beiden Bilder sind danach entstanden. Im rechten Bild unterqueren wir gerade die Fünfbogenbrücke.

Oben noch einmal die Fünfbogenbrücke von Frank Heldt im März 2014 fotographiert

Sesekebrücke

Die Sesekebrücke, auch Fünf-Bogen-Brücke genannt, ist eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen und weitgehend im Originalzustand erhaltenen Eisenbahnbrücken von Deutschland. Sie befindet sich in Kamen und überquert die Seseke.

Sie wurde 1846 für die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft als eine der 14 Brücken auf der Stammstrecke Duisburg–WanneDortmund–Hamm errichtet. Während in England bereits seit Anfang der 1830er Jahre eiserne Brücken gebaut wurden, baute man in Deutschland noch ausschließlich Steinbrücken. Casper Harkort eröffnete erst kurze Zeit später die erste renommierte Eisenbrückenbauanstalt in Wetter an der Ruhr.

Die Sesekebrücke ist deshalb aus Werkstein in einfacher, klassizistischer Formensprache erstellt. Die fünf Bögen sind auf Pfeilern gelagert. Der sumpfige Untergrund erforderte eine Gründung durch Eichenpfähle. Drei der Pfeiler wurden als Strompfeiler, zwei als Vorfluter erbaut. Seit der Kanalisierung der Seseke infolge von Bergsenkungen steht keiner der Pfeiler mehr im Wasser.

Die enge Gleisführung auf nur zwei Gleisen auf der Fünfbogenbrücke und die Notwendigkeit eines parallelen Brückenbaus sind Hindernisse bei einem schon jahrzehntelangen Vorhaben, die Strecke Dortmund-Hamm viergleisig mit Trennung von Personen- und Güterverkehr bzw. langsamerem und schnellerem Bahnverkehr auszuführen.

Quelle: Wikipedia

Wir wollten dann vom Sesekeweg auf die Klöcknerbahnweg fahren. Sind dann aber einen Weg zu früh nach rechts gefahren. Als es uns aufgefallen war, hatten wir schon ein paar hundert Meter gefahren. Also drehten wir um, fuhren nach rechts und gleich wieder rechts und waren dann auf der Klöcknerbahnweg. Der sollte uns nach Unna-Königsborn bringen. Wir fuhren 4,27 km auf den Klöcknerbahnweg und erreichten dann die Glückauf-Kaserne in Königsborn. Hinter der bogen wir nach Westen ab.

Das Bild links zeigt die Unterführung der A1 im Bereich der Autobahnmeisterei Kamen. Bild rechts zeigt ein abgeerntetes Feld.

Etwa 1000 Meter weiter fuhren wir von der Dorotheenstraße auf die Grillostraße zu. Dort standen 3 Eisenpfosten am Beginn der Grillostraße. Ich fuhr als letzter in unsere Grappe und sah den mittleren Pfosten zu spät. Ich versuchte nach daran vorbeizukommen, erwischte aber mit meinem linken Knie den Pfosten. Der bohrte sich durch meine Hose und riss sie völlig auf. Ich stürzte mit meinen Rad. Ich war mit der zerrissenen Hose am Pfosten gefangen. Meine Männer mussten mich befreien. Mein linkes Knie war tief aufgeschürft und wurde gleich dick. Schürfwunden an den Händen versorgten meine Männer mit Pflaster, ebenfalls die Schurfwunde am Knie. Mein rechter Ellenbogen war auch aufgeschürft und schwoll auch an. Ich musste mich erst einmal hinsetzen. Willi schaute sich mein Rad an und fuhr eine Runde. Es schien nichts abbekommen zu haben.

Links im Bild sieht man den Platz wo mein Sturz geschehen war . Im Hintergrund sieht man einen der Pfosten die den Autoverkehrstoppen.

Wir stiegen wieder auf unsere Räder und fuhren weiter. Es ging noch 440 Meter über die Grillostraße, dann bogen wir nach links ab in die Friederichstraße. Ich hatte meine Turbostufe zugeschaltet und das Treten ging recht gut und bereitet mir keine großen Schmerzen am Knie. 300 Meter zog sich die Straße hin, dann ging es nach rechts auf die Wilheminenstraße. Nach 110 Meter Fahrt erreichten wir den Marktplatz von Königsborn. Dort gab es die Landbäckerei Braune. Dort kehrten wir ein.

Oben das Bild zeigt die Zechensiedlung Friederichstraße Unna-Königsborn. Bild zwei die Landbäckerei Braune am Markt.

Dort stärkten wir uns mit einem belegten Brötchen und einen Pott Kaffee. Danach ging es weiter. Vom Markt aus fuhren wir nach links auf die Kamener Straße. Auf der fuhren wir 330 Meter und bogen dann nach rechts auf den Salinengraben ab. Der führte uns am Afferder Mühlenbach entlang, der nach 4 km in den Körnebach mündet. Wir folgten dann dem Körnebach bis Wasserkurl. Von dort nach Husen. In Husen verließen wir die Körne und fuhren durch den Kurler Busch bis nach Lanstrop. Am Ramsloher Weg kamen wir zum Roten Haus, einem Hofcafe, dass wir schon öfters besucht hatten.

Oben die Bilder habe ich am 31.05.2015 am Roten Haus gemacht.

Mowwe Restaurant & CaféRestaurant
Im Ostfeld 185
44329 Dortmund

Wir fuhren über den Ramsloher Weg 890 Meter nach Lanstrop hoch und überwanden dabei 8 Höhenmeter. Oben hatten wir dann eine gute Sicht in Richtung Dortmund. Ein Landanflug eines Flugzeugs nach Wickede konnten wir sehen.

Die beiden Bilder oben zeigen das Ende des Anstiegs nach Lanstrop. Unten die Bilder zeigen Lanstrop im Norden.

Wir fuhren dann nach links auf dem Weg Wasserfuhr. Die Straße brachte uns nach 610 Meter Fahrt an die Kurler Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Straße Rote Fuhr. Die Straße brachte uns nach 670 Meter Fahrt an das Lanstoper Ei.

Wasserturm „Lanstroper Ei“

Der Wassserturm „Lanstroper Ei“
Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Oliver Schaper

Rote Fuhr 99, 44329 Dortmund, Ortsteil: Grevel
Haltestelle: Grevel Wasserturm, Fußweg ca. 5 min

Der Wasserturm „Lanstroper Ei“ wurde in den Jahren 1914/15 zur Versorgung der Bevölkerung und der Industrie (speziell Bergbau) auf der Greveler Höhe errichtet. Eine von Professor Barkhausen entwickelte Stahlfachwerkkonstruktion mit einem 2000 Kubikmeter fassenden, eiförmigen Stahlbehälter wurde als herausragendes Bauwerk erbaut.

Von Beginn an war der ca. 60 Meter hohe Wasserturm auch eine besondere Landmarke. Von hier aus wurde der Dortmunder Nordosten, Unna, Lünen und Brambauer mit Ruhrwasser, das von Fröndenberg nach Grevel geleitet wurde, beliefert. Bis 1980 tat der Turm seine Dienste. Von da an wurde der Bereich vom Wassernetz, das an den Höhen des Ardeygebirges beginnt, abgelöst.

Da seine besondere Tragkonstruktion aus zusammengenieteten Stahlprofilen besteht, wird das „Lanstroper Ei“ von manchen Leuten auch als „Eiffelturm des Ruhrgebietes“ bezeichnet. Selbst der 2000 Kubikmeter fassende, ovale Behälter ist aus einzelnen Blechen zusammengenietet, eine Kunst, die heute kaum noch jemand beherrscht.

Der unter Denkmalschutz stehende Turm befindet sich im Besitz der Stadt Dortmund und wird zurzeit, gefördert durch Bund, Land und Deutsche Stiftung Denkmalschutz, instandgesetzt. Die Landmarke war und ist vielen Künstlern und Fotografen (u. a. auch den Industriefotografen Bernd und Hilla Becher) immer wieder ein begehrtes Objekt.

Lanstroper Ei

Quelle: Dortmund.de

In dem Bild unten fahren wir gerade über die Rote Fuhr auf das Lanstroper Ei zu.

Wir fuhren dann nach links an die Hauptstaße und bogen dann aber nach links auf einen Landwirtschftlichen Weg ein. Der brachte uns nach Süden bis an die Bönninghauser Straße.

Im linken Bild sieht man Willi der nach Süden schaut. Von dieser Höhe, 93 Meter über NN, kann man weit ins Land schauen. Im Hintergrund , am Horizont sieht man das Adaygebirge. Im rechten Bild sieht man Willi und im Hintergrund den ehemaligen Luftschacht Rote Fuhr der Zeche Preußen Schacht Grevel.

Wir fuhren die Bönninghauser Straße 580 Meter bis nach Grevel herein. Wir bogen nach rechts auf Greveler Straße ab. Die macht eine kleine Kurve, hinter der wir nach links auf die Straße  In der Liehte abbogen. Bei der Abbiegerei hatten wir Willi aus den Augen verloren. Wir warteten an der Straße Am Brandhof auf ihn. Wir sahen ihn dann als er die Straße Am Brandhof hochfuhr. Er war geradeaus gefahren und musste nun die 10 Höhenmeter überwinden. Es konnte weiter gehen. Nach 270 Meter erreichten wir den östlichen Teil des Scharnhorster Friedhofs. Der zieht sich bis zur Flughafenstraße. Die überquerten wir und fuhren dann durch ein Wohngebiet von Hostedde. Dort waren an den Häusern, die links von der Straße standen, großflächige Bilder gesprayt, die die Geschichte des Bergbaus in Do-Derne zeigten.

Oben die Bilder zeigen die genannten Bilder aus der Geschichte des Bergbaus und der Stadt Dortmund.

Wir erreichten die Bahnstrecke Dortmund-Enschede, die kurz vor Derne verläuft. Wir überquerten zunächst die Hostedder Straße und dann nach links die Brücke über die Bahnlinie. Wir durchfuhren den Kreisverkehr und verließen diesen auf die zweite Ausfahrt, der Altderner Straße.

Das Bild zeigt Willi und Natz, die durch den Kreisverkehr fahren. Alles überragend der Doppelbock-Fördergerüst des Schacht 4 der ehemaligen Zeche Gneisenau, im Gneisenaupark.

Wir fuhren 430 Meter auf der Altderner Straße, überquerten diese dann und fuhren nach rechts in den Gneisenaupark. Es ging über die Skaterpark und dann nach rechts an der Neue Halde auf dem alten Kokereigelände Gneisenau vorbei. Weiter fuhren wir dann nach rechts und kamen dann nach 240 Meter auf die Gneisenautrasse. Es ging nach rechts in Richtung Altderne und Gahmen.

Im Bild sieht man Natz auf der Gneisenautrasse.

Quellbild anzeigen

Die beiden Relikte aus der Bergbauzeit, die noch im Gneisenaupark stehen.

Wir fuhren  2,6 km auf der Trasse und bogen dann nach links ab auf die Straße Auf der Leibzucht. Nach 220 Meter Fahrt erreichten wir dann die Gahmener Straße. Die überquerten wir und bogen dann nach 100 Meter nach rechts ab. nach weiteren 220 Meter erreichten wir wieder den Spielplatz, an dem wir morgens unser Fleischwurstpause gemacht hatten. Wir fuhren jetzt den Weg, den wir morgens gefahren waren. Über die Wülrichstraße, das Havelandsheck und die Hönnighauser Straße bis zur B54. Die erreichten wir nach 1,5 km Fahrt, überquerten sie und fuhren dann Auf d. Wethmarheide bis zur Brambauerstraße. Die überquerten wir und fuhren dann nach rechts herunter zum Datteln-Hamm-Kanal. Dort fuhren wir nach links auf den Leinpfad.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zum Datteln-Hamm-Kanal.

Vor uns lagen noch 6,6 km Kanalfahrt vor uns in Richtung Waltrop. Vorbei am Trianelkraftwerk Lünen, der Schlossruine Wilbring, bis zur Kanalausfahrt Im Eickel, im Waltroper Norden. dort fuhren wir nach links und gleich wieder rechts. Es ging zur Eickelwegbrücke hoch. Wir überquerten den Kanal und fuhren dann in die Dortmunder Rieselfelder herein. Nach 1,9 km erreichten wir den Reitverein Waltrop.

Die letzten Bilder unserer Tour habe ich am DHK gemacht. Sie zeigen oben das Trianelkraftwerk und ein Schiff das im Kohlehafen ankert. Im letzten Bild begegnete uns eine kleine Yacht.

Wir hatten dann noch die letzten Kilometer vor uns. Nach 1,6 km vom Reitverein erreichten wir Marktfelder Straße.  Auf die fuhren wir nach links in Richtung Datteln. Nach 190 Meter verließen uns Natz und Friedel. Die beiden wollten noch ein Bier im Klaukenhof trinken. Sie überquerten die Straße und fuhren über den Pelkumer Weg weiter. Willi und ich fuhren weiter Richtung Hafenbrücke. Die überquerten wir, fuhren in die Höttingsiedlung. Auf der Kruzstraße verabschiedeten wir uns auch. Willi fuhr geradeaus, ich nach rechts zur Eichenstraße.

Männer, wir sind fast 80 km gefahren. Es war eine schöne Fahrt trotz meines Sturzes.

So zerreist es einem die Hose, wenn man einen Eisenpfeiler übersieht.

PS. Der Unfall ist heute 13.09.2021 vierzehn Tage her, mein Knie ist immer noch dick, der rechte Ellenbogen grün und blau. Die Schürwunde am linken Knie heilt langsam ab.

Wir vier waren uns einig, es hätte noch schlimmer kommen können.

Euer Opaju

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrradtour der E-Biker nach Münster und zurück. 17.07.2021-18.07.2021

Wir hatten kurzfristig entschieden, dass wir unsere geplante Zweitagestour nach Münster machen. Geplant war sie schon länger, aber Corona ließ uns abwarten, ob die Inzidenzen herunter gehen. Die taten uns den Gefallen und Tini Lange buchte für 12 Leute ein Hotel in Münster. Das war gar nicht so einfach, aber im Hotel Haus vom guten Hirten waren für uns 6 Doppelzimmer gebucht.

Unser barrierefreies Hotel garni liegt in ruhiger, verkehrsgünstiger Lage am östlichen Rand der Innenstadt von Münster. Ein idealer Ort für Tagungen, um von hier aus die westfälische Metropole zu erkunden oder als Startpunkt für eine Radtour ins Umland.

Das Besondere: In unserem Haus kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen – als Gäste und als Mitarbeiter. Denn unsere Räumlichkeiten sind nicht nur absolut barrierefrei gestaltet, das Hotel „Haus vom Guten Hirten“ in Münster wird seit März 2009 außerdem als Integrationsbetrieb betrieben. Wir bieten 10 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und ermöglichen ihnen dadurch die Teilhabe am allgemeinen Arbeitsleben.

Zertifizierte „Bett+Bike“-Unterkunft.

Das Hotel „Haus vom Guten Hirten“ liegt unmittelbar am Europaradweg R1 und ist als „Bett+Bike“-Gastbetrieb

Radtourenfahrer können bei uns folgende Service-Leistungen erwarten:

  • Aufnahme von Fahrradgästen für eine Nacht
  • Abschließbarer Raum zur Aufbewahrung der Fahrräder über Nacht
  • Raum zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung
  • Angebot eines vollwertigen Frühstücks
  • Informationen zum regionalen touristischen Angebot für Radurlauber
  • Bereitstellung eines Basis-Reparatursets

Die Planung der Fahrradtour hatte, wie im vorigen Jahr schon, ich übernommen. Da waren wir noch Hattingen gefahren. Das hatte allen Beteiligten so gut gefallen, dass sie mir für das nächste Jahr den Auftrag erteilt hatten, noch einmal eine Zweitagestour zu planen. Ich schlug Münster vor und alle Mitfahrer willigten ein.

Ich plante die Tour in der Fahrradapp Komoot. In dieser hatte ich schon mehrere Touren geplant. Das Münsterland war mir von einigen Touren bekannt und einige Orte hatte ich schon befahren.

An meinem Rechner plante ich also die Tour und schickte diese auf mein Smartphon. Das benutzte ich als Navi und fuhr den vorgegebenen Weg nach.

Die Gruppe, die aus Tini und Hannes Lange, Angelika und Horst Arbinger, Uschi Arbinger und Uli Bültel, Marina und Kurt Krebs, Heike und Roger Seewald, sowie Maren und Jürgen Dunke (Opaju) besteht, wollte sich am 17.07.2021 um 10 Uhr am Parkplatz an der Eichenstraße treffen. Roger Seewald hatte leider einen Nachtdienst zu leisten und wollte mit dem Auto in Münster zu uns stoßen.

 

Die ersten Bilder von unsere Tour. Im Bild links steht Kurt schon mit seinem Handy bereit um die erste Bilder zu machen. Marina links und Maren rechts schauen ihm zu. Im rechten Bild sieht man von rechts. Uli, Heike, Kurt, Tini, Hannes, Marina, Maren, Angelika, Horst und ganz links Uschi. Die war an diesem Tag noch etwas beeindruckt und emotional bei ihren Tochter und ihrer Familie, da die zu den Flutopfern in Euskirchen gehörten und evakuiert wurden. Uschi hatte zunächst keinen Kontakt und war deshalb in großer Sorge. Die Tochter hat sich dann melden können und ihrer Mütter die körperliche Unversehrtheit bestätigt. So war Uschi die größte Sorge genommen und sie fuhr mit.

Wir fuhren über die Eichenstraße in Richtung Osten zur Kanalschleuse Datteln. Das waren 930 Meter. Die letzten 300 Meter waren bergan. Wir überquerten die Schleusen und fuhren nach links herunter zum Natroper Weg. Dem folgten wir 2,2 km und bogen dann nach links ab auf die Straße zum Ringofen. Nach 160 Meter Fahrt erreichten wir die B235, die dort Olfener Straße heißt. Die überquerten wir und fuhren dann nach rechts in Richtung Olfen auf dem Radweg. Nach 240 Meter erreichten wir die Lippe, die wir überquerten und uns jetzt im Münsterland befanden und den Kreis Recklinghausen verließen. Nach weiteren 2,5 Km Fahrt, jetzt auf der Dattelner Straße erreichten wir den Kreisverkehr vor Olfen. Den ließen wir rechts liegen, überquerten die Eversumer Straße. Es ging zunächst weiter auf der Dattelner Straße, die dann in die Neustraße überging. Nach 930 Meter erreichten wir das Zentrum von Olfen. Fuhren kurz auf die Kirchstraße, um dann nach rechts auf die Straße zur Geest zu fahren.

Hier fahren wir auf dem Fahrradweg der B235 in Richtung Olfen.

Nach 1,3 Km Fahrt Richtung Norden erreichten wir die Stever. Es ging jetzt über die Birkenallee. Kurz vor der Steverüberquerung liegen rechts der Birkenalle die Steverauen von Olfen. Links, nahe dem Fahrradweg liegt ein Wildgehege mit Dammwild.

 

Hier fahren wir auf dem Fahrradweg der B235 in Richtung Olfen.

Nach 1,3 Km Fahrt Richtung Norden erreichten wir die Stever. Es ging jetzt über die Birkenallee. Kurz vor der Steverüberquerung liegen rechts der Birkenalle die Steverauen von Olfen. Links, nahe dem Fahrradweg liegt ein Wildgehege mit Dammwild.

In dem Bild links ist ein Tier zu sehen. Im Bild rechts überqueren wir gerade die Stever.

Von der Stever aus macht die Birkenallee eine langgezogene Rechtskurve und erreicht nach 1,4 Km die B235 die in diesem Teil Lüdinghausen Straße heist. Wir bogen nach links auf den Radweg ein und führen in Richtung Lüdinghausen. 2,7 Km fuhren wir in Richtung Lüdinghausen. Dann mussten wir die B235 überqueren und fuhren auf den Dortmund-Ems-Kanal zu. Über die Tetekumbrücke überquerten wir den Kanal und fuhren auf dem Gutschenweg weiter. Nach 820 Meter bergab erreichten wir die Bahnstrecke Selm-Dülmen und überquerten sie. Es ging dann nach rechts weiter auf dem Gutschenweg.

 

Im ersten Bild oben machen wir eine kurze Trinkpause nach 10 Km Fahrt. Danach sieht man den Radweg in Richtung Lüdinghausen. Die nächsten drei Bilder zeigen Eindrücke von der Tetekumbrücke aus fotografiert.

Der Gutschenweg führte uns zunächst 190 Meter an der Bahnlinie vorbei nach Süden. Dann machte der Weg eine Linkskurve und führte uns von der Bahnlinie weg. Nach 610 Meter überquerten wir die Kreisstraße 14. Nach weiteren 360 Meter ging es dann links und noch einmal 390 Meter weiter ging es nach rechts auf die Stever zu. Nach 240 Meter hatten wir die Steverbrücke erreicht und überquerten sie. Eigentlich wollte ich zuerst 1,2 km weiter nördlich die Stever überqueren. Dann viel mir aber ein, dass es eine schöne Bank auf der anderen Brückenseite gab. Ideal für unser Frühstückspicknik. Also verschob ich kurzerhand unser Tour etwas weiter südlich an der Stever. Wir fuhren 120 Meter in die Richtung des Landgasthofs Steverstrand in Ermen. Bogen dann aber scharf nach links ab und fuhren zur besagten Bank. Eine der Damen hatte sogar eine Decke mit und leget diese auf die Bank. Die Satteltaschen waren schnell offen und der Tisch wurden gedeckt. Unsere Mädels hatten sich abgesprochen was jeder mitbringen sollte. Es war reichlich da. Frische Brötchen, Fleischwurst, Frikadellen, kleine Schnitzel, Gurken, gekochte Eier, Käse und Weintraube. Marina hatte sogar einen Kartoffelsalat gemacht. Eine Dose Bier und ein Schluck Wein durfte auch nicht fehlen. Wir ließen es uns schmecken. Vorbeifahrende Radfahrer bestaunten unser Büffet.

 

 

Im ersten Bild links oben sieht man die Stever von der Brücke aus fotografiert. Die nächsten drei Bilder zeigen uns beim Picknick.

Kurz bevor wir weiterwollten, kamen die nächsten, die an dieser Bank Frühstücken wollten. Sie wartete geduldig, bis wir alles abgeräumt und wieder in den Packtaschen gepackt hatten. Wir wünschten uns gegenseitig eine gute Weiterfahrt, stiegen auf unsere E-bikes und fuhren entlang der Stever in Richtung Lüdinghausen. Nach 1,2 Km erreichten wir die Steverbrücke am Patzlarweg. Dort endete der neue Radweg entlang der Stever, den es erst einige Jahre gibt. Nach weiteren 580 Metern teilte sich die Stever. Wir fuhren weiter geradeaus an der Ostenstever entlang. Nach links führte die Vischeringstever ihren Weg durch Lüdinghausen fort. Etwa 670 Meter hinter der Burg Vischering treffen sich die beiden Arme wieder und vereinigen sich zu einem Fluss. Eigentlich musste es heißen an dieser Stelle trennen sich die Ostenstever und die Vischeringstever, da die Fliesrichtung Richtung Olfen ist. 1,5 km fuhren wir noch an der Ostenstever entlang, dann verließen wir die Stever und fuhren nach rechts auf die Stadtfeldstraße.

 

Hier die Bilder vom Fahrradweg an der Ostenstever.

Nun ging es in die Weiten des Münsterlandes. Die Stadtfeldstraße führte uns zunächst an der rechts liegenden Bebauung des östlichen Lüdinghausen vorbei. Von der Stever fuhren wir 4,7 km nach Osten, ehe wir dann nach links abbogen und wieder nach Norden fuhren. 1,7 km fuhren wir dann und erreichten den Hof, der ein Stück links vom Weg lag, der eine Alpakazucht beherbergte. Abolenga de Alpaka. Aus der Ferne konnten wir ein paar Tiere sehen.

 

Oben links sieht man die alte Mühle am Anfang der Stadtfeldstraße. Danach schöne Bilder aus dem Münsterland. Immer wieder schön gepflegte Jesuskreuze mit Blumen herum. Im letzten Bild ist vor einer Monokultur ein Streifen für die Bienen gepflanzt. Sonnenblumen.

Es ging dann nach rechts weiter. Aldelhövel heist der Weg der uns nach Ottmarsbocholt bringen sollte. 2,4 km mussten wir fahren dann hatten wir die Nordkirchener Straße erreicht. Die mussten wir überqueren und fuhren dann links in Richtung Ottmarsbocholt. 670 Meter mussten wir auf der Straße fahren, dann bogen wir nach rechts auf den Weg Kettenkamp ein. Nach etwa 900 Meter Fahrt erreichten wir die Ascheberger Straße. Auf die bogen wir nach rechts ein. Die Straße hatte einen Radweg, den wir nutzten. Zuerst fuhren wir in Richtung Osten, durchfuhren einen Kreisverkehr und fuhren die zweite Ausfahrt wieder auf die Aschberger Straße. Nach 880 Meter ging es nach rechts. Dort ging es 880 Meter nach Osten. Wir fuhren jetzt auf der Ottmars Bocholter Straße. Die Straße machte dann noch einmal einen kleinen Rechtsknick und brachte uns nach 1,3 km nach Davensberg. Dort erreichten wir gleich rechts einen schönen Biergarten im Hotel-Börger-Elvering. Dort kehrten wir ein und tranken alle ein kühles Getränk. Die erste Runde bezahlte der Horst. Ein Teil der E-Biker hatte zur Europameisterschaft auf die Spiele der deutschen Mannschaft getippt. Da keiner richtig getippt hatte, waren noch 80 € im Pott. Die Nichttipper bekamen auch ein kühles Getränk.

 

 

Die ersten drei Bilder zeigen unseren Weg von Ottmarsbocholt nach Davensberg. Die Bilder 4- 6 zeigen uns im Biergarten. Bild 7 zeigt das Hotel Clemens-August, dass viele von uns schon als Gast besucht haben. Bild 8 zeigt eine Teil der Kirche von Davensberg.

Es wurden dann doch für einige von uns das ein oder andere Kühle Getränk mehr. Dann rafften wir uns auf und stiegen wieder auf unsere Räder. Ach ja, das Wetter war toll geworden, wie man an den Bildern sieht. Es wurde warm. Vom Biergarten aus fuhren wir nach rechts auf den Mühlendamm. Der führte uns an der Deipe Wiese vorbei. Einen Feuchtgebiet durch das ein Bach floss. Wir erreichten nach 440 Meter eine Bahnlinie, die wir unterfuhren. Es ging dann weiter über den Telgenpatt bis zur Amelsbürener Straße. Die überquerten wir und kamen auf den Rinkerroder Weg.

 

Die Bilder zeigen die Deipe Wiese in Davensberg und die Autobahn A43 die wir überquert haben

Der Rinkerroder Weg führte uns 5 km nach Osten bis kurz vor das Haus Borg. Um da hinzukommen, mussten wir noch einmal nach links einbiegen. Leider konnte man nicht auf das Gelände fahren, da es in Privatbesitz ist. So fuhren wir nach rechts weiter.

 

Das Haus Rinkerrode aus der Vogelperspektieve.

Haus Borg (Rinkerode)

Haus Borg

Haus Borg ist ein Wasserschloss in der Nähe des münsterländischen Rinkerode, einem Stadtteil von Drensteinfurt. Es befindet sich in Privatbesitz und ist nur von den umliegenden Straßen aus zu besichtigen. In Sichtweite befindet sich das nur noch zum Teil erhaltene Haus Bisping.

Gebäude

Teil der Hauptburg von Haus Borg

Auf drei Inseln verteilen sich die Anlagenteile der Vorburg, der Hauptburg und der großen Parkanlage. Zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert entstanden die über die Inseln gruppierten Bauwerke. Die Gebäude bestehen vorwiegend aus Backstein, und auch Bruchstein wurde verwendet. Das auf der Hauptinsel stehende Herrenhaus wurde Ende des 15. Jahrhunderts und Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut. Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Oberhofmarschall Jobst Stephan von Kerckerinck zur Borg große Umbau- und Erweiterungsarbeiten von dem Barock-Baumeister Gottfried Laurenz Pictorius durchführen.

1988 wurde Haus Borg, das sich seit 1466 im Familienbesitz befand, an den Industriellen Dreier aus Dortmund verkauft. Josef Freiherr von Kerckerinck zur Borg, ein Hailiebhaber und Taucher, hat als einziges Mitglied der Familie noch ein lebenslanges Wohnrecht im Pictoriusbau des Schlosses und lebt dort einige Monate im Jahr.

Über die Zufahrt von Haus Borg fuhren wir wieder nach rechts und erreichten wir die B 54 und fuhren nach links weiter.

Die ersten beiden Bilder zeigen die Zufahrt vom Rinkerroder Weg zum Schloss und ein Nebengebäude. Darunter die beiden Bilder zeigen die Hauptzufahrt zum Schloss. Eine Baumallee begrenzt durch Wassergräben. Das Letzte Bild zeigt das Torhaus, dass am Anfang der Zufahrt steht.

Wir ließen Rinkerode rechts liegen und es ging in Richtung Münster-Hiltrup. Die B 54 hat einen Fahrradweg der gut zu befahren ist. Fast 5 km zieht der sich in Richtung Hiltrup. Dort wollte ich ein Stück am Dortmund-Ems-Kanal entlangfahren.

Hiltrup
48165 Münster
Hiltrup ist einer der Außenstadtteile sowie als „Münster-Hiltrup“ der Stadtbezirk 9 der kreisfreien Stadt Münster in Westfalen und mit etwa 25.000 Einwohnern der größte Stadtteil. Der ehemals eigenständige Ort wurde im Zuge der Kommunalreform am 1. Januar 1975 nach Münster eingemeindet.

Nach 5 Km Fahrt würden wir aber zuerst den Hiltruper See erreichen. Ob wir den einsehen können, wusste ich nicht so genau. Ebenfalls dort in der Nähe des DEK gibt es ein Freibad. so fuhren wir los und erfreuten uns an der schönen Gegend.

Nach einigen Metern Fahrt begegnete uns eine „Blaue Kuh. Vor einer Kurve begegnete uns ein ehemaliges Königspaar mit Namen Ferdi und Doris. Ob die beiden auch ein Brautpaar wurden ist uns nicht bekannt. Etwa 900 Meter, bevor wir die B 54 verließen, kamen wir am Haus Heidhorn vorbei. Das Bild Nummer vier zeigt das Torhaus, dass 1904 erbaut wurde.

 

Haus Heidhorn

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Wappen des „Schulte Heidhorn“ von 1716

Haus Heidhorn ist ein ehemaliger Gutshof an der südlichen Stadtgrenze der kreisfreien Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen, zwischen den Waldgebieten Davert und Hohe Ward gelegen.

Gutsgelände

Torhaus von Haus Heidhorn, erbaut 1904

Das Gelände von Haus Heidhorn stellt sich heute als rund drei Hektar großer Park dar, der durch ein Arboretum im Norden und Wiesenflächen mit einem Teich im Süden geprägt ist. Vom ursprünglichen Gutshof im Norden sind noch teilweise die spätmittelalterliche Gräfte, eine Scheune, eine Remise, ein Spieker, dessen Fachwerk aus dem Jahr 1667 stammt, und auf der östlichen Straßenseite der Bundesstraße 54 zwei deutlich sichtbare barocke Torpfeiler erhalten. Sie markieren den Zugang zum jetzigen Waldgebiet der Hohen Ward. Ein weiteres Paar steht genau gegenüber auf der Westseite der Bundesstraße. Es war viele Jahre vollständig von Efeu umhüllt und wurde erst kürzlich freigelegt. Ein weiterer dieser heute zusammenhanglos wirkenden, sandsteinernen Pfeiler befindet sich ebenfalls an der Bundesstraße wenige Meter südöstlich des Torhauses. Die Scheune und Remise stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Torhaus wurde erst 1904 über der Gräfte unmittelbar an der Bundesstraße errichtet, die dafür zum Teil zugeschüttet wurde. Es ist das „jüngste“ der historischen Gebäude des Ensembles. Dessen Natursteine sollen zumindest zum Teil aus der Stadtbefestigung Münsters stammen. Im Süden der Anlage wurden in den 1960er und 1970er Jahren eine Kapelle, das Schwesternhaus mit Klausurgang sowie ein kleines Schwimmbad und das Altenwohnheim neu errichtet. In der Krypta der als Ovalkirche errichteten Kapelle sind das Stifterehepaar – dessen Grabstein im benachbarten Arboretum steht – sowie der Hauslehrer und spätere Eberswalder Forstzoologe Bernard Altum beigesetzt.

Geschichte

Die ersten urkundlichen Hinweise auf das Haus Heidhorn gibt es aus dem Jahr 1235, als der Ritter Themo de Berle ein zum Gut gehörendes Waldstück an das Kloster St. Aegidii verkaufte. Kurze Zeit später ging Haus Heidhorn schließlich gänzlich in den Besitz dieses Klosters über. Bis ins Jahr 1795 gibt es zumindest Belege über grundherrliche Abgaben von Sankt Aegidii. In den Folgejahren litten die Bewohner von Haus Heidhorn offenbar wiederholt unter marodierenden Söldnern spanischer, niederländischer und auch preußischer Truppen. 1812 wurde das Gut nach der Besetzung durch napoleonische Truppen französisch.

1844 kaufte der Münsteraner Kaufmann Josef Hötte das Gut Haus Heidhorn. Er übertrug es später auf seinen Neffen Josef Hötte, Sohn des wohlhabenden Pelzwarenhändlers Franz Hötte. Josef Hötte jun. führte Haus Heidhorn aber relativ uneigennützig, vielmehr richtete er ein Erholungs- und Altersheim für Ordensschwestern der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung ein. Außerdem vergrößerte er in den folgenden Jahrzehnten den Grundbesitz nach und nach nicht nur in Hiltrup, sondern auch in den Kirchspielen Rinkerode und Amelsbüren. Schon 1898 gehörten zu Haus Heidhorn 294 Hektar Wald, Heide und Ackerland. Nachdem Josef Hötte jun. 1919 ohne Erben verstarb, übernahm die Stiftung Heidhorn die Verwaltung des Gutes, die den Betrieb als „Erholungsheim für die Genossenschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung“ fortführte.

Aktuelle Nutzung

Haus Heidhorn, Altenheim – Neubau von 2010

Kapelle von Haus Heidhorn

Inzwischen ist auf Haus Heidhorn unter anderem ein Altenwohnheim untergebracht, das seit den 1970er Jahren vor allem Nichtordensangehörige beherbergt. Die Verwaltung hat die katholische Brüderschaft der Alexianer inne. 2010 wurde ein neues Gebäude östlich des Schwesternhauses zur Bundesstraße bezogen, das zunächst als Ersatz des bestehenden Altenwohnheims aus den 1960er Jahren dient.

Im ehemaligen Schwesternhaus von Haus Heidhorn ist seit dem Frühjahr 2008 die NABU-Naturschutzstation Münsterland ansässig. Im Zuge ihrer Aufbauarbeit wurde der ehemalige Nutzgarten der Schwestern für die natur- und umweltpädagogische Arbeit reaktiviert. Dieser Garten wird inzwischen auch für die gartentherapeutische Arbeit mit demenziell Erkrankten genutzt, aber auch Hiltruper Schüler Offener Ganztagsschulen sind hier tätig.

Quelle: Wikipedia

Wir bogen von der B 54 nach rechts ab und fuhren auf die Straße zum Hiltruper See. Auf der fuhren wir 500 Meter und bogen dann auf den Leinpfad des DEK ein. Die neue Fahrt war erreicht. Wir fuhren noch etwa 350 Meter nach rechts und machten dann einen Stopp. Der Befand sich genau gegenüber des Freibad Hiltrup. Einsicht vom Kanal hatten wir nicht. Hören konnten wir die Leute, die über die Rutsche ins Becken gelangten. Wir hatten an einer Bank gehalten und machten nun eine kleine Mittagspause. Die Satteltaschen wurde wieder geöffnet und die noch nicht verspeisten Leckereien wurden noch einmal aufgebankt. Alle griffen noch einmal zu.

Oben sieht man die Bilder von der Neuen Fahrt. Die E-Biker machen Mittagspause an der besagten Bank. Ein Schiff fährt vorbei.

Hier habe ich eine Übersichtskarte aus Google Earth eingefügt, damit man sich vorstellen kann, wo wir die Mittagspause gemacht haben. 

Nach unserer Mittagspause fuhren wir weiter. Nach 350 Meter erreichten wir die Deutsche Bahnbrücke über den DEK. Die unterfuhren wir. Kurz vor der Brücke liegt das Ristorante da Aldo – Restaurant. Dort gab es im Außenbereich Liegestühle die gut besucht waren.

 

Hier sieht man zweimal die DB Brücke über den DEK in Hiltrup. Oben rechts das beschriebene Ristorante da Aldo. Unten rechts den weiteren Weg hinter der Brücke. Von der Brücke aus fuhren wir noch 1,1 km über den Leinpfad des DEK. Dann mussten wir nach rechts abfahren auf die Straße Zum Hiltruper See. Auf der fuhren wir 410 Meter und bogen dann nach rechts ab. Auf der Meinenkampstraße fuhren wir bis zur Straße Osttor. Dort ging es auf dem Radweg weiter. Nach 1,9 km hatten wir dann den Albersloher-Weg erreicht. Auf den fuhren wir nach links weiter. Nach 540 Meter Fahrt bogen wir nach rechts ab. Über die Straße Am Schütthook ging es weiter. Nach 120 Meter ging es dann nach links auf Die Vogelohrsheide. Die wiederum verließen wir nach 150 Meter und bogen nach rechts auf einen schmalen Weg, der an einem Zulauf der Werse entlangführte. Nach 740 Meter überquerten wir den Bach und fuhren dann auf der Homannstraße 450 Meter. Dann war der Friedhof von Angelmodde erreicht. Dort fuhren wir nach rechts. Es ging weiter auf der Homannstraße. Nach 390 Meter erreichten wir dann den Landgasthof Strandgut. Eigentlich wollte ich dort noch eine Pause machen. Aber wir waren nicht mehr so gut in der Zeit. Um 18 Uhr hatten wir einen Termin zum Essen. So verkniff ich mir die Pause. Ich verschwieg meinen Mitfahrern, dass ich eigentlich dort einkehren wollte.

So sah das dort aus

Es ging dann noch einmal nach links auf den Angelmodder-Weg und dann nach rechts auf den Weg Am Hohen Ufer. Wir erreichten eine Teil des Werse Radweges. Dem folgten wir.

 

Die ersten drei Bilder zeigen einen Hof mit Reitplatz der kurz vor dem Friedhof in Angelmodde. Dann zweimal eine Wiese mit Störchen. Dann die nächsten Bilder zeigen Eindrücke von der Werse.

Werse

Die Werse ist ein 67 km[1] langer, südlicher und linker Zufluss der Ems im Münsterland. Sie fließt im Kreis Warendorf und in der kreisfreien Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen. Ihr Einzugsgebiet ist 762,47 km²[1] groß, und die Gewässergüte ist in die Güteklasse II–III, abschnittsweise in Güteklasse II, eingestuft. Der Fluss ist durch mehrere Überfallwehre reguliert.

Name

Der älteste urkundliche Beleg des Namens der Werse stammt aus dem Jahr 1189 als Werse, und aus dem Jahr 1279 stammt die Form de Wersa. Für das Jahr 1316 erscheint in lateinisch der Eintrag molendino dicto Wersa, also ein Mühlort, beziehungsweise eine Wassermühle die (an der) Werse genannt wird. Für das 15. Jahrhundert liegen niederdeutsche Belege (1456) to Werze und (1498) up der Werse vor, des Weiteren aus dem Flussnamen gebildete Ortsnamen wie beispielsweise aus dem 11. Jahrhundert ein van Wersetharpa, Wersitharpa.

Der Name lässt sich sicher als mit einer germanischen Herkunft feststellen. Für die Erklärung, beziehungsweise namenkundlich-etymologische Deutung sind zwei Lösungsmöglichkeiten plausibel:

  • geht der Name der Werse auf einen germanischen Flussnamen War-is-ō zurück; eine s-Ableitung zu germanisch war- aus protogermanisch uor- zur indogermanischen Wurzel h2uer- mit der Bedeutung für „feucht (sein)“ zurück.
  • auf germanisch Wer-s-ō mit s-Suffix von der gleichen indogermanischen Wurzel h2uer- mit derselben Bedeutung wie in der ersten Option.[6]

Geographie

Verlauf

Die Werse entsteht in der Kernstadt des bei den Beckumer Bergen liegenden Beckum aus den drei Quellbächen Kollenbach, Siechenbach und Lippbach. Als Hauptoberlauf gilt der auch längste Kollenbach, der von links den Siechenbach aufnimmt und dann sich mit dem wiederum von links kommenden Lippbach an der Oststraße beim ehemaligen Osttor der einstigen Stadtbefestigung zur Werse vereint.

In Beckum fließen Kollenbach und Werse in einem Bogen erst südlich, dann westlich um die Altstadt. Unterhalb der Kernstadt läuft sie dann in Richtung Westen nach Ahlen. In Ahlen kam es am 3. Mai 2001 nach einem starken Gewitter zu extremen Überflutungen im Bereich der Zechenkolonie rund um den Eckelshof. Infolge des Hochwassers wurde daraufhin ein Hochwasserschutzkonzept umgesetzt.[7] Entlang der Kernstadt von Ahlen dreht sie nach Nordwesten und gelangt nach Drensteinfurt. Hiernach wendet sie sich etwa nach Norden und fließt durch Albersloh. Dann passiert sie östlich die Kernstadt von Münster und läuft durch den Münsteraner Stadtteil Handorf.

Etwas weiter nördlich passiert sie erst die ehemalige Turmhügelburg Haskenau und dann den Münsteraner Stadtteil Gelmer, wonach sie in die dort etwa von Osten kommende Ems mündet.

Quelle: Wikipedia

Ich muss gestehen, dass der Teil des Werse Radwegs mich nicht begeistern konnte. Das Werse Ufer ist ziemlich zugewachsen in den von uns gefahrenen Bereich. Das waren aber auch nur 2,6 km. Dann hatten wir die Münsterstraße erreicht und wir fuhren von der Werse ab. Wir überquerten die Münsterstraße und kamen dann nach links auf die Wolbecker Straße. Auf der blieben wir nur kurz und bogen dann nach rechts auf die Straße Am Mooresch. Auf der fuhren wir etwa 500 Meter, dann ging es nach rechts auf die Straße Haus-Kleve-Weg. Den beführen wir etwas mehr als 1 km und erreichten dann eine Unterführung. Oben verliefen Bahnschienen auf dem Damm. Wir durchfuhren die Unterführung. Nach weiteren 480 Meter auf dem Haus-Kleve-Weg erreichten wir Die Mondstraße und fuhren nach rechts weiter. Nach 220 Meter Fahrt erreichten wir den Pleistermühlenweg. Auf den fuhren wir nach links. Nach etwa 140 Meter erreichten wir die B 51, die wir über eine steile Brücke überqueren mussten. Hannes konnte das nur mit Muskelkraft bewältigen, da sein Akku leer war. Etwas später machte auch Tinis Akku schlapp. Gott sei Dank hatten wir nur noch 1,2 Km bis zu unserm Tagesziel. Das Hotel Vom guten Hirten. So mussten wir nur noch über den Dortmund-Ems-Kanal und dann war es geschafft. Es war ca. 16:45 Uhr.

Oben links fahren wir gerade über den DEK. Rechts im Bild die Straße Zum Guten Hirten

 

Tini hatte telefonisch einen Tisch im italienischen Restaurant Trattoria Delizie für 18 Uhr bestellt. Also mussten wir uns sputen. Wir scheckten ein. Stellten unsere Räder in einen abgeschlossenen Raum. Zuerst begrüßten wir aber Roger, der mit dem Auto gekommen war. Dann ging es auf die Zimmer und wir machten uns frisch. Die Zimmer hatten einen Dreisternestandardt, waren sauber und mit 109 € für ein Doppelzimmer auch nicht zu teuer. 

Zweibettzimmer mit zusammen stehenden Betten
Badezimmer
Frühstücksraum
Frühstücksbuffet

Wir begrüßen Sie im „Haus vom Guten Hirten“

Unser barrierefreies Hotel garni liegt in ruhiger, verkehrsgünstiger Lage am östlichen Rand der Innenstadt von Münster. Ein idealer Ort für Tagungen, um von hier aus die westfälische Metropole zu erkunden oder als Startpunkt für eine Radtour ins Umland.

Das Besondere: In unserem Haus kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen – als Gäste und als Mitarbeiter. Denn unsere Räumlichkeiten sind nicht nur absolut barrierefrei gestaltet, das Hotel „Haus vom Guten Hirten“ in Münster wird seit März 2009 außerdem als Integrationsbetrieb betrieben. Wir bieten 10 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und ermöglichen ihnen dadurch die Teilhabe am allgemeinen Arbeitsleben.

Die Freude und Begeisterung an der erfüllenden Aufgabe spiegelt sich im herzlichen Umgang mit unseren Gästen wider. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für eine persönliche, familiäre Atmosphäre. Dank ihrem aufmerksamen Service werden Sie sich bei uns wie zu Hause fühlen.

Wir freuen uns auf Sie!

Unsere Zimmer

Das Hotel „Haus vom Guten Hirten“ verfügt über 26 Zimmer – Einzel-, Zweibett- und Mehrbettzimmer – mit insgesamt 45 Betten. Vier unserer Zweibettzimmer sind speziell für Rollstuhlfahrer zugeschnitten.

Zertifizierte „Bett+Bike“-Unterkunft

Das Hotel „Haus vom Guten Hirten“ liegt unmittelbar am Europaradweg R1 und ist als „Bett+Bike“-Gastbetrieb zertifiziert.

Radtourenfahrer können bei uns folgende Service-Leistungen erwarten:

  • Aufnahme von Fahrradgästen für eine Nacht
  • Abschließbarer Raum zur Aufbewahrung der Fahrräder über Nacht
  • Raum zum Trocknen von Kleidung und Ausrüstung
  • Angebot eines vollwertigen Frühstücks
  • Informationen zum regionalen touristischen Angebot für Radurlauber
  • Bereitstellung eines Basis-Reparatursets

„Pättkesfahren“ durchs Münsterland

Münster – bis vor wenigen Jahren Fahrradhauptstadt Deutschlands – ist Ausgangspunkt bzw. Zwischenstation für zahlreiche Radtouren oder „Pättkesfahrten“ – wie es die Münsterländer nennen. Ob die romantische „100 Schlösser-Route“ zu den zumeist Wasserburgen und -schlössern des Münsterlands oder kürzere Touren entlang der Werse, ob die Ems weiter abwärts oder aufwärts, ob auf den Spuren der Friedensreiter Richtung Osnabrück: Ein idealer Zwischenstopp oder Ausgangsort für Ihren Urlaub im Fahrradsattel ist das Hotel „Haus vom Guten Hirten“.

Außerdem bieten wir:

  • Beratung der Gäste zur umweltfreundlichen An- und Abreise
  • Ladestationen für E-Bike oder Pedelec
  • Angebot von Tagestouren
  • Kooperation mit einer Fahrradwerkstatt
  • WLAN-Nutzung inklusive
Hotel Haus vom Guten Hirten
Mauritz-Lindenweg 61
48145 Münster
Telefon 0251 3787-0
Telefax 0251 3787-460
hotel@guterhirte.de

Kurz vor 18 Uhr waren dann alle wieder unten und wir machten uns auf zum Essen. Das Restaurant lag etwa 900 Meter von unserem Hotel entfernt. Das schafften wir bis 18:10 und erreichten noch fast pünktlich. Der Wirt hatte für uns einen Tisch im Lokal reserviert. Ich will nicht viel zu diesem Essen schreiben, aber eins will ich dann doch loswerden. Es gab keine Karte, es gab kein Bier, es gab keine Cola. Nur Wasser oder Wein oder einen Espresso. Der Chef betete uns sein Angebot vor, das keine so schnell behalten konnte. Auf nochmaliger Nachfrage wurde er schnell unfreundlich. Wenn ich gewusst hätte, wo wir noch Essen bekommen hätten, wäre ich gleich gegangen. So aber blieben wir sitzen und nur die Hälfte war mit ihrem Essen zufrieden. Wir zahlten und baten den Wirt uns ein Taxi zu bestellen. Zwei Großraumtaxi waren schnell da und die brachten uns zum Kanalhafen in Münster. Dort wollten wir noch etwas trinken. Der Taxifahrer ließ uns am Hafenweg aussteigen, direkt vor dem Cafe 7. Zwischen Cafe 7 und dem Pier Haus gab es einen Durchgang, der uns an das Hafenbecken brachte. Die Menschenmassen waren erdrückend. Alle Außenplätze waren an der ganzen Promenade belegt. An der Kaimauser saßen zusätzlich noch Menschen, die auf eine freiwerdenden Platz warteten. So flanierten wir zunächst nach rechts bis zum Ende des Hafenbeckens. Dort drehten wir wieder um und gingen in die andere Richtung und hofften, dass wir irgendwo einen Platz bekommen.

Oben sehen wir die Bilder vom Münsteraner Hafen.

Wir landeten dann am Cafe Med. und warteten dort auf einen Platz. Den bekamen wir dann auch und konnten im Sitzen etwa trinken. Es war dann schon dunkel geworden, da fuhr die MS Günther in das Hafengelände ein. Leon Winterscheid ist der Besitzer dieses Partyschiffs. Er hatte 1000000 € bei Günther Jauch gewonnen und das Schiff gekauft. Jauch war zur Taufe des Schiffs in seine Geburtsstadt Münster und taufte es auf MS Günther.

In den ersten drei Bildern fährt die MS Günther durch den Münsteraner Hafen. Sie bringt Partygäste zurück. Das Letze Bild zeigt einen stimmungsvollen Abend in Münster. Gegen 23:30 bestellten wir uns wieder zwei Taxen und ließen uns ins Hotel fahren.

 

Der zweite Tag unser Fahrradtour begann mit einen guten Frühstück im Hotel. Dann packten wir unser Räder, verabschiedeten Roger und machten uns auf den Heimweg. Wir fuhren über den Mauritz-Lindeweg in Richtung Mauritzer Freiheit. Wir fuhren an der Kirche von Mauritz vorbei, als dort draußen ein Gottesdienst stattfand. Wir kamen auf die Oststraße und erreichten dann die Warendorfer Straße. Dort fuhren wir nach links auf deren Fahrradweg nach Westen in Richtung Mauritztor. Nach 710 Meter erreichten wir das Mauritztor. Von dort wollte ich in die Innenstadt von Münster fahren. Ich wollte über den Alten Steinweg zum Paulusdom fahren. Das ging aber nicht, da dort die Durchfahrt gesperrt war. Ich entschied wir lassen die Innenstadt rechts liegen und fuhren auf die Promenade, einem Radweg, der um die Innenstadt von Münster verläuft. Ich wusste, dass ich über diesen Weg zum Aasee komme. Nach 1,2 Km Fahrt erreichten wir den Kannonengraben, der links an der Promenade liegt.

 

Aegidiischanze

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Blick auf die Reste der Außenmauer des Rondells

Die Aegidiischanze mit dem Kanonengraben und Kanonenberg ist eine Grünanlage und ehemalige Schanze am südwestlichen Rand des Stadtzentrums von Münster in Westfalen. Sie diente als Befestigungsanlage des Aegidiitores, nur wenige Meter vom heutigen Aasee entfernt.

Blick von der Promenade über die Aegidiischanze in Richtung Aasee; links im Bild ist der Anstieg des Geländes auf der Innenseite des ehemaligen Rondells zu erkennen.

Das Tor selbst war bereits durch ein Rondell geschützt, bevor die Schanze um 1633 als vorgelagerte Befestigung, getrennt durch einen Wassergraben, errichtet wurde. Bei der Schleifung der Stadtbefestigung um 1770 blieb der als Kanonengraben bekannte Teil des äußeren Wassergrabens sowie die aufgeschüttete Kanonenberg des Rondells mit seiner äußeren Mauer erhalten.

Im späten 19. Jahrhundert erfolgte die Umwandlung in eine städtische Grünanlage durch den münsterschen Stadtrat und Ehrenbürger Adolf Kleimann. Am westlichen Rand der Schanze befindet sich seit 1964 ein Denkmal zu Ehren der gefallenen Soldaten des Kürassier-Regiments „von Driesen“ Nr. 4.

Quelle: Wikipedia

Das erste und zweite Bild zeigt die Warendorfer Straße. Die folgenden Bilder zeigen den Kannonengraben am Promenadenweg. Münster bekennt Farbe steht mit Blumen geschrieben.

Kurz danach erreichten wir die Weseler Straße. Die überquerten wir und fuhren weiter auf der Promenade. Wir fuhren etwa 570 Meter und bogen dann nach rechts ab. Dort wo heute die Westdeutsche Landesbausparkasse steht, war früher der Alte Zoo.

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor Jahrzehnten wurde auf dem alten Zoogelände eine Bank errichtet. Die Bürgerschaft war damals davon nicht begeistert. Im Nachhinein haben sich die damaligen Bedenken in Wohlgefallen – im wahrsten Sinne des Wortes – aufgelöst. Ein weiträumiger Allwetterzoo mit tiergerechten Einrichtungen wurde zum Besuchermagnet. Auf dem alten Zoogelände entstand ein architektonisches Meisterwerk für die damals in Münster beheimatete Westdeutsche Landesbank.

In dem Augenblick meldete sich Uschi und meinte sie habe wohl einen platten Reifen am Hinterrad. Hannes und Horst bauten das Hinterrad aus und zogen den defekten Schlau heraus. Uschi hatte einen Ersatzschlau dabei. Der wurde flott eingebaut. Hannes hatte eine Akkuluftpumpe dabei, die gut funktionierte. Ich schaute derweil nach dem richtigen Weg. Ein Jogger erklärte mir wie ich zum Aasee fahren musste. Der sagte mir auch gleich, dass wir nicht direkt am See entlangfahren dürfen.

Oben das Bild zeigt im Hintergrund die Plastik Die Taten des Herkules und rechts das Gebäude der LBS. In diesem Bereich hatte Uschi einen Platten.

Die Taten des Herkules sind eine großformatige figurale Bronzeplastik des Sendenhorster Bronzegießers Bernhard Kleinhans (*1926 – †2004), die in dem Parkgelände zwischen der Aa und dem Gebäude der LBS steht.

Mit einer Länge von etwa 8,50 Metern und einer Höhe von rund 3,50 Metern sind die Taten des Herkules eine der größten Bronzeskulpturen in Münster. Sie ist auch eine der wenigen figuralen Freiplastiken in Münster, die nicht Porträtgestaltungen oder religiös-christliche Themen aufgreift, sondern ein Motiv aus der antiken Mythologie behandelt. 1973 ursprünglich für die Dachterrasse des Neubaus der Westdeutschen Landesbank an der Himmelreichallee geschaffen und dort montiert, sind sie heute in den Anlagen hinter dem Gebäude zur Aa hin zu sehen, wo sie in ihrer Vielgliedrigkeit und in ihrer bizarren Formensprache einen reizvollen Kontrast zu der ganz in der Nähe platzierten Bronzeskulptur Large Vertebrae (Wirbel) von Henry Moore bilden.

Datei:Kleinhans Herkules.jpg
Hier noch einmel aus der Nähe
Quelle: Bürgernetz Münster

Wir konnten weiter und fuhren nach links auf die Himmelreichallee. Nach 150 Meter Fahrt mussten wir nach rechts abbiegen und erreichten dann nach 240 Meter die Annette-Allee. Auf die bogen wir nach rechts ab. Der Aasee war erreicht. Links von uns lagen die AaseeTerrassen, die wir aber nicht einsehen konnten. Schade, denn ich dachte bei der Planung wir könnten näher an dem See heranfahren.  So aber sahen wir immer nur kleine Teile des Sees. Nach 950 Meter Fahrt erreichten wir den Kardinal-von-Gahlen-Ring. Den überquerten wir und fuhren weiter in Richtung Sentener Straße. Die überquerten wir ebenfalls. Jetzt fuhren wir hinter dem Mühlenhof Freilichtmuseum her.

 

Über unser Museum

Direkt am Stadtrand, im Naherholungsgebiet am Aasee, warten auf unserem Gelände rund 30 große und kleine Gebäude aus den letzten 400 Jahren auf Sie. Überwiegend sind es Originalbauten, die von ihren früheren Standorten auf den Mühlenhof umgesetzt wurden. Andere Gebäude wurden nach alten Vorbildern rekonstruiert.

Viele Veranstaltungen und Sonderausstellungen erweitern im Laufe des Jahres unser Angebot.

Träger des Museums ist seit 1963 der gemeinnützige Verein „De Bockwindmüel“ e. V. Zahlreiche Bürger/innen aus Münster und dem weiteren Emsland und Münsterland setzen sich bis heute für das Museum ein und tragen dazu bei, es lebendig zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Quelle: Mühlenmuseum Münster

Nach weiteren 620 Meter erreichten wir rechts liegend den Allwetterzoo Münster. Wir überquerten den Zookanal und fuhren dann weiter auf dem Modersohnweg. Dort gab es eine Stelle, von der wir einen schönen Blick auf den Segelklub Hansa Münster hatten. Wir hielten an und alle machten nun Bilder mit ihren Handys.

Oben die zwei Bilder sind vom Modersohnweg aus fotografiert und zeigen links den Segelclub und rechts das Ende des Aasees. Unten das Bild zeigt alle beim Fotografieren.

Es ging weiter auf dem Modersohnweg. Den Aasee ließen wir hinter uns. Nach 540 Meter hatte ich dann nach rechts weiterfahren müssen. Ich konnte das aber nicht so schnell auf meinem Hady sehen und fuhr nach rechts weiter. Als ich merkte, dass ich falsch gefahren war, stoppte ich und sah dann das Maren unter ihren Fahrrad lag. Der Weg hatte rechts etwas Schotter, auf den war sie beim Absteigen gekommen und das Rad war ins Rutschen gekommen. Da war mit den Gepäcktaschen nicht mehr zu halten. Eine junge Frau hob sofort ihr Fahrrad hoch und ich half ihr hoch. Offensichtlich war zunächst nicht zu sehen. Das linke Knie schmerzte ihr. Sie stieg aber wieder auf und konnte Weiterfahren. Wir hatten da noch etwa 40 km Fahrt vor uns. Ihr Knie sollte ihr nach Schwierigkeiten machen. Von der Unfallstelle bis zur Mecklenbecker Straße waren es noch 600 Meter. Wir bogen nach rechts auf den Fahrradweg ab.

 

Noch eine Ei auf den Aaseewiesen.

Wir fuhren jetzt 2,06 km durch Mecklenbeck und erreichen dann eine Bahnlinie.

Die überquerten wir und bogen dann nach rechts ab und erreichten nach 260 Meter die Weseler Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Nach 460 Meter unterquerten wir die A 1. Nach weiteren 290 Meter Fahrt verließen wir die Weseler Straße und fuhren nach rechts auf Sendener Stiege. Die führte uns 1,8 km in Richtung Albachten. Alle hatten schon wieder Durst und es dürstete sie nach einer Pause. Ich hatte aber vorgesehen in Senden auf dem Hof Grothues-Potthoff eine längere Pause einzulegen. Das war aber noch ein weiter Weg. In Albachten bogen wir zunächst nach links ab. Die Osthofstraße führte uns 600 Meter bis zur Überführung der A 43. Danach hatten wir noch 7,6 km vor uns, ehe wir die Kreisstraße 4 in Senden erreichten. Auf die bogen wir nach rechts ab. Nach knapp 400 Meter bogen wir dann nach rechts ab. Wir fuhren um den SwinGolf Platz von Grothues herum und erreichten dann das Lokal. Dort machten wir eine größere Pause und gönnten uns Kaltgetränke.

 

Oben die beiden Bilder sind auf dem Weg nach Senden entstanden. Unten die beiden Bilder zeigen uns bei der Pause auf dem Hof Grothues-Potthoff.

Maren hatte jetzt schon ordentlich Schmerzen in ihrem Knie. Tini bat die Bedienung um Eis für Marens Knie. Die brachte ihr das Eis in einem Handtuch eingepackt und Maren konnte ihr Knie kühlen. Während der Pause versuchte Tini telefonisch einen Tisch für uns im Haus Peters zu bekommen. Da ging aber bei dem schönen Wetter gar nichts mehr. Dann überlegten wir ob wir jetzt etwas essen sollten. Das taten wir aber nicht, weil uns das noch zu früh war. Also bezahlten wir und fuhren weiter. Unsere nächste Chance war die Gaststätte Zu den drei Linden kurz vor Lüdinghausen. Wir fuhren wieder zur K4 und dort nach rechts. Es ging nach Senden hinein. Wir fuhren in den Bürgerpark von Senden. Dort überquerten wir einmal die Stever und fuhren dann zum Schloss Senden. Das wird immer noch renoviert. Wir stiegen ab und es wurde wieder fotografiert. Dann ging es wieder ein Stück zurück und dann nach rechts zum DEK. Dort fuhren wir nach rechts auf den Leinpfad.

 

Oben die Bilder zeigen das Schloß Senden.

Schloss Senden

Wasserschloss Senden

Luftbild (2014)

Schloss Senden um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Das Schloss Senden ist eines der zahlreichen Wasserschlösser im Münsterland. Es liegt am Fluss Stever, der den Wassergraben des Schlosses speist. Außerdem befindet sich der Dortmund-Ems-Kanal in etwa 250 Meter Entfernung.

Geschichte

Das Rittergut Senden war im Mittelalter unter dem Namen Benekamp im Besitze der Familie von Senden genannt Benekamp. Die Erbtochter dieses Geschlechts, Kunigunde, heiratete Alexander (Sander) Droste zu Kakesbeck (1357–1401). Dessen Vater Albrecht war ein Bruder des Heinrich Droste zu Vischering, Stammvater der späteren Freiherren und Grafen Droste zu Vischering, die bis heute u. a. auf der Burg Vischering, dem Wasserschloss Darfeld und dem Erbdrostenhof in Münster ansässig sind. Unter dem Namen Droste zu Senden bildete sich damit ein neuer Familienzweig.

Der Sohn von Sander und Kunigunde, Ludeke Droste (1405–1466), errichtete das später vielfach ergänzte Schloss Senden als Festes Haus in Form einer Wasserburg. Dessen Sohn Sander II. Droste zu Senden (1448–1502) errichtete das Herrenhaus in seiner heutigen Form, das mit seinem Dreistaffelgiebel das wohl älteste erhaltene Baudenkmal dieser Art und Vorbild für Bauten der westfälischen Renaissance ist. Vermutlich aus dieser Zeit stammt auch die der Gräfte zugewandte südliche Fassade des Verbindungsbaus mit einer Reihe von Steinkreuzfenstern und Schießscharten. Der Bruder Sanders II., Bernd Droste zu Senden, heiratete 1481 die Erbtochter Anna von Heiden zu Beck (1462–1492) und begründete die Linie der Droste zu Beck auf Schloss Beck. Sander III. Droste zu Senden wurde 1510 vom Bürgermeister und Rat der Stadt Münster mit dem Gogericht zu Senden betraut, darüber hinaus wurde er 1519 von den Landständen zum Vollzieher der Landesvereinigung gewählt. 1587 wird von der Brandschatzung und Plünderung des Dorfes und des Hauses Senden durch die „Hispanischen“ während des spanisch-niederländischen Achtzigjährigen Krieges berichtet. Durch Erbschaften kamen 1680 Gut Patzlar und 1713 Gut Isingholt hinzu, 1729 Gut Venhaus durch Kauf.[1]

Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg von britischen Soldaten besetzt, teilweise devastiert und geplündert. 1957 verkaufte es die freiherrliche Familie Droste zu Senden, die jedoch bis heute den zugehörigen Gutsbesitz und den Senden’schen Hof in Münster hält; neuer Wohnsitz wurde das nahegelegene Forsthaus Wulfshoek. Der Erwerber des Schlosses betrieb dort zunächst ein Handelsschulinternat, danach eine Altenpension und schließlich seit den 1980er Jahren bis Ende der 1990er Jahre ein Hotel, das jedoch nach einem Brand im Dachstuhl geschlossen wurde. Danach stand das Gebäude weitgehend leer und beherbergte lediglich die Bildhauer-Kurse der Kunstschule Senden. In dieser Zeit verfiel es zunehmend, der Eigentümer war am Verkauf interessiert. Die „Initiative Schloss Senden“ versuchte ab 2007, durch verschiedene Aktivitäten eine neue Nutzung für die Schlossanlage zu finden und das Gebäude vor dem weiteren Niedergang zu bewahren. Eine von der Gemeinde Senden in Auftrag gegebenes Gutachten ergab bei einem Verkehrswert von einer halben Million Euro Sanierungskosten von sechs bis neun Millionen Euro. Die politische Gemeinde lehnte ein finanzielles Engagement jedoch wiederholt ab.[2][3][4] Nachdem der Eigentümer 2014 sogar mit einem Abriss des Baudenkmals drohte,[5] kam es zur Gründung des gemeinnützigen Vereins Schloss Senden e.V., der die Liegenschaft erwarb und Anfang 2015 zunächst die Bausubstanz durch Dach- und Glaserarbeiten sicherte.[6]

Für die laufende Gesamtinstandsetzung der Anlage gewährten die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Bezirksregierung Münster,[7] die Deutsche Stiftung Denkmalschutz[8] und die Gemeinde Senden Fördermittel. Am Rombergtrakt und am Mannenhaus werden zunächst gravierende Schäden an der Holzkonstruktion repariert und eine Baugrundverbesserung oder Tiefgründung mit gleichzeitiger Stabilisierung der Fundamente am Mannenhaus durchgeführt. Durch den Einsatz freiwilliger Helfer der Jugendbauhütte NRW-Westfalen konnten seit 2016 in mehreren Projektseminaren bereits zahlreiche wichtige Maßnahmen getroffen werden.[9] So wurden unter anderem das Schloss entrümpelt, Dokumente archiviert, Gartenarbeit im Schlosspark geleistet, Bewuchs und Farbschmierereien am Mauerwerk entfernt, Vermessungsarbeiten unterstützt, Bestandspläne von Räumen erstellt, schützende Holzverschläge gezimmert sowie Türen und Fenster aufgearbeitet.[10] Mit Blick auf die Sicherungsmaßnahmen wurde das Schloss im Juli 2018 von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen als Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe ausgezeichnet.[11]

2011 bis 2013 fand jährlich im Sommer innerhalb der Außengräfte des Schlosses ein Mittelaltermarkt inklusiv Heerlager statt, der sich aufgrund der trotz des Verfalls beeindruckenden Kulisse bei Mittelalterfans der Region großer Beliebtheit erfreute.[12] Sanierungsarbeiten haben 2018 angefangen, und werden mehrere Monate andauern.[13] Im Jahr 2020 waren die Dächer über dem Südturm und dem Rombergtrakt saniert, das Mannenhaus notgesichert und eine Musterachse der Fassade restauriert.[14]

Das Gebäude ist ein beliebtes Ziel auf Radtouren durch das Münsterland und Teil der „100-Schlösser-Route“, einem Fahrradweg in der Region.

Quelle: Wikipedia

Nach 600 Metern Fahrt erreichten wir den Düker der Stever, die dort unter dem Kanal hergeführt wird. Auf der anderen Kanalseite konnten wir die Alte Fahrt Senden sehen. Die mündet dort wieder in die Neue Fahrt. Die Alte Fahrt Senden verläuft 7 km parallel zu Neuen Fahrt von Lüdinghausen aus. Wir fuhren nun 4,8 km an der Neun Fahrt des DEK entlang und erreichten dann die Abfahrt Hiddingsel. Wir überquerten die beiden Brücken und fuhren dann auf Hiddingseler Straße in Richtung Lüdinghausen.

Oben die beiden Bilder zeigen den Leinpfad des DEK in Richtung Hiddingsel wo wir vom Kanal abgefahren sind. Das dritte Bild zeigt die zweite Brücke die wir überquerten und die Alte Fahrt bei Hiddingsel.

Wir fuhren dann etwas mehr als 2 km auf der Hiddingseler Straße und bogen dann nach rechts ab auf die Kreisstraße 23. Wir fuhren genau auf die Gaststätte Zu den drei Linden zu. Dort hielten wir an und hatten noch die Hoffnung, dass wir dort noch etwas zu Essen zu bekommen. Uschi und ich gingen in die Gaststätte und dort wurden wir enttäuscht, denn die Wirtin gab uns einen Korb. Kein Platz mehr für uns. Wir waren enttäuscht und fuhren schnell weiter. Wir fuhren 840 Meter auf der K 23 und erreichten dann auf der rechten Seite einen Tisch mit Bänken. Das sogenannte Elvert Eck. Dort hielt ich an, um eine Pause zu machen. Gegenüber dem Elvert Eck steht ein Kriegerdenkmal. Dort sind die Gefallenen Soldaten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg namentlich benannt. Wir packten unsere restlichen Lebensmittel aus und nahmen noch einen kleinen Snack.

 

 

Die Bilder zeigen uns am Elvert Eck.

Nachdem alle Reste gegessen waren, konnte es weiter gehen. Wir fuhren auf der Elvert Straße weiter in Richtung Lüdinghausen. Nach etwa 750 Meter erreichten wir rechts der Straße liegend den Landgasthof Kastanienbaum. Da sah es auch voll aus. Nach noch einmal 1,3 km erreichten wir den Erbdrostenweg und fuhren nach links auf diesen. Nach 1,2 km Fahrt erreichten wir Lüdinghausen. Links lag die Burg Vischering. Die ließen wir aber links liegen und fuhren nach rechts auf die Straße Hinterm Hagen. Die befuhren wir dann 1,05 Km bis zur B 58. Die überquerten wir und befuhren dann die B 235 in Richtung Olfen. Nach ca. 2 km erreichten wir den DEK und überquerten ihn. Es ging weiter auf dem Radweg der B 235 in Richtung Olfen. Nach 1,24 km erreichten wir dann die Straße Tetekum, die wir überqueren mussten, da wir zum DEK wollten. 690 Meter Fahrt waren es dann noch zum Kanal. Dort bogen wir nach rechts auf den Leinpfad ab. Den befuhren wir 1,86 Km und erreichten dann die Alte Fahrt Olfen. Wir fuhren nach rechts und erreichten nach 560 Meter den Yachtclub Dortmund-Ems Olfen

 

Der Yachthafen in Olfen fotografiert von Charly G

 

Noch 260 Meter erreichten wir dann den Voßkamp. Dort fuhren wir nach links. Nach 1,2 km verließen wir den Voßkamp nach links und fuhren weiter auf den Recheder Mühlenweg. Nach 560 Meter erreichten wir dann die Stever, die kurz vorher unter dem DEK geführt worden war. Noch einmal ca. 900 Meter Fahrt, dann erreichten wir vor der B 236 die Gaststätte Zum Forsthaus. Dort gab es einen Biergarten der schön im Schatten lag. Dort kehrten wir ein. Leider war die Mittagsküche schon geschlossen und würde wieder zum Abend öffnen. Wir fragten die nette Bedienung, ob wir nicht für alle eine Portion Pommes haben könnten. Sie fragte in der Küche nach. Ja, das konnten wir. Pommes rot weiß bekamen wir und kalte Getränke. Uschi gab noch einen aus, weil ihre Tochter und deren Familie die Überschwemmung überstanden hatten. Etwas gesättigt machten wir uns dann auf die letzten km unser Tour. Wir überquerten die B 236 und fuhren dann auf dem Weg Feldmark weiter. Nach 2,2 Km Fahrt erreichten wir den Vinnumer Landweg, den wir überquerten. In Sülsen erreichten wir dann die Alte Fahrt und überquerten sie. Es ging nach links auf den Weg Lehmhegge und dann auf den Leinpfad der Alten Fahrt. Nach 760 Meter erreichten wir die Lippe. Die überquerten wir über die Dreibogenbrücke, die die Alte Fahrt über die Lippe führt.

Drei Bogenbrücke in Olfen fotografiert von R. Terwolbeck

Nun waren es noch 3,26 km bis zur Schleuse Datteln. Die überquerten wir und fuhren zur Eichenstraße herunter. Dort trennten sich Uschi, Tini, Hannes und Heike von der Trappe und fuhren nach Hause. Horst, Angelika, Kurt und Marina und Maren und ich fuhren die Eichenstraße herunter und waren dann zu Hause.

Wir sind an zwei Tagen 121,7 km gefahren. Haben 8 Std. und 7 Minuten im Sattel gesessen. Wir haben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,7 Km/h gefahren.

Leider hat Maren nach ihren Sturz immer noch Probleme mit ihrem Knie.

 

Ich denke, im nächsten Jahr machen wir wieder eine Tour.

 

Opaju