Fahrradtour 10.09.2018(Die Chemischen Werke in Marl-Hüls umfahren)

Friedel hatte eine Touridee für den 10.09.2018 und teilte uns die mit. Er wollte schauen wie weit der Deichbau an der Lippe zwischen dem Schacht Auguste Victoria 8 im Osten und der Siedlung Mersch im Westen, die nördlich der Lippe, gegenüber der CWH liegt, fortgeschritten ist. Kann man wieder über den Lippedeich dort fahren? Dabei wollte er die CWH südlich umfahren. Danach nach Lippramsdorf fahren, unsere Mittagspause machen und dann weiter nach Haltern fahren. Treffpunkt war am Montag das Cafe Central am Neumarkt in Datteln.

Ich verabredete mich mit Willi, den ich kurz vor 10 Uhr abholte. Gemeinsam fuhren wir in die Stadt zum Cafe Central. natz war schon da und Friedel kam auch nach ein paar Minuten. Wir konnten los. Wir überquerten die Ahsener Straße und fuhren dann auf der Hachhausener Straße weiter. Die Hachhausener Straße zieht sich von der Innenstadt im Osten durch den Stadtteil Hachhausen, in die Bauernschaft Hachhausen und dann bis zum Oelmühlenweg. Hinter dem Oelmühlenweg beginnt dann schon Erkenschwick. Das sind 2,9 Km. Damit ist die Hachhausener Straße sicherlich eine der längsten Straße in Datteln. Für uns hieß das auch 20 Höhenmeter überwinden, denn die Straße steigt leicht an.

Oben einige Eindrücke von der Hachhauser Straße. Die Bilder zeigen die Bauernschaft Hachhausen.

Da hatten wir den stadtnahen Bereich der Straße schon verlassen und waren kurz vor dem Oelmühlenweg. Den erreichten wir dann und bogen nach rechts ab. Nun wurde es für meine Großen wieder eine Quälerei. Der Oelmühlenweg zieht sich auch wieder von 70 Meter über NN, im Bereich der Hachhausener Straße, bis auf 97 Meter über NN im Bereich der Recklinghäuser Straße hoch. Für mich waren dies 1,75 Km nicht so anstrengend, da ich meinen E-Bikemotor so einstellte, dass ich ohne Quälerei die Strecke schaffte. Vorbei an den großen Windrädern, links und rechts vom Oelmühlenweg erreichten wir die Recklinghäuser Straße im Bereich des Hofes Möller, der noch zu Datteln gehört. Wir überquerten die Recklinghäuser Straße und warteten dort auf Friedel, der etwas später den Berg erklommen hatte. Trinkpause war angesagt.

Oben sieht man weitere Bilder von der Hachhausener Straße und danach vom Oelmühlenweg. Die beiden letzten Bilder zeigen den Hof Möller, mit der bunten Kuh davor.

Dann fuhren wir weiter auf der Recklinghäuser Straße in Richtung Oer-Erkenschwick. 1,5 Km entlang der südlichen Haard. Dann war der Weg erreicht, der nach rechts zum höchsten Punkt der Haard führt. Dem Stimmberg, der mit 156,9 Meter über NN die höchste Erhebung in der Haard ist.

Stimberg

Der Stimberg bei Oer-Erkenschwick im nordrhein-westfälischen Kreis Recklinghausen ist mit 156,9 m ü. NHN[1] die höchste Erhebung der Haard, einer Hügellandschaft am Nordrand des Ruhrgebiets.

Geographie

Lage

Der Stimberg liegt im Südteil der bewaldeten Haard und im Osten des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland. Er erhebt sich 1,8 km (jeweils Luftlinie) nördlich des Ortskerns von Oer, einem Ortsteil von Oer-Erkenschwick, zu dessen Stadtgebiet die Erhebung gehört, und etwa 6 km westnordwestlich von jenem Dattelns. Der nordnordwestliche Nachbar ist der 850 m (jeweils Luftlinie) entfernte Farnberg.

Auf dem Südwesthang des Stimbergs entspringt am Westrand des Stimbergparks der Silvertbach-Zufluss Denningsgraben und östlich unterhalb seines Ostausläufers Küsberg (133 m) der Lippe-Zufluss Mahlenburger Mühlengraben.

Naturräumliche Zuordnung

Der Stimberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Westfälische Bucht (Nr. 54) und in der Haupteinheit Westmünsterland (544) zur Untereinheit Haard (544.7), wobei seine Landschaft in der benachbarten Haupteinheit Emscherland (543) nach Osten und Südosten in die Untereinheit Bockumer Hügelwellen (543.12) und nach Südwesten in die Untereinheit Oer-Sinsener Flachwellen (543.13) abfällt.[2]

Berghöhe

Die Höhe des 156,9 m hohen Stimbergs wird teils nur mit 153 oder 154 m angegeben, was sich aber auf eine etwa 50 m nordöstlich vom Gipfel auf topographischen Karten ersichtliche Höhenangabe von 153,8 m[1] bezieht. Etwa 90 m nördlich dieser Stelle ist dort ein trigonometrischer Punkt auf 141,4 m[1] und in diesem Bereich auf einer anderen Karte ein solcher auf 151,5 m[3] Höhe verzeichnet.

Schutzgebiete

Der Stimberg liegt im Landschaftsschutzgebiet Gebiet nördlich von Oer-Erkenschwick (CDDA-Nr. 320981; 1990 ausgewiesen; 6,89 km² groß). Östlich seines Gipfels liegt das Naturschutzgebiet Stimberghöhe (CDDA-Nr. 165740; 1990 ausgewiesen; 1 hagroß).[3]

Geologie

Vor rund 80 Millionen Jahren befand sich an dieser Stelle ein flaches Meer. Das Klima war deutlich wärmer als heute. Von dem südlich gelegenen Festland (heutiges Sauerland) wurden über die Flüsse große Mengen Sand verfrachtet, die sich im Meer ablagerten. Über lange Zeiträume entstanden so bis zu 300 m mächtige Sandschichten, die sogenannten Halterner Sande (wissenschaftlicher Name: Haltern Formation).

Durch spätere Hebungen gelangte der ehemalige Meeresboden wieder an die Oberfläche. Die ehemals überlagernden Schichten und große Teile der Halterner Sande wurden durch Erosion wieder abgetragen. Der Stimberg widerstand den Verwitterungsprozessen wesentlich besser als die Umgebung. Ursache sind die verkieselten Sandsteine (Quarzite).

Die ansonsten lockeren Halterner Sande sind hier durch aus dem Grundwasser ausgefällte Kieselsäure verfestigt und bilden widerstandsfähige Festgesteine. Die unregelmäßig, knollige Struktur beruht auf ungleichmäßiger Ausfällung der Kieselsäure zwischen den Sandkörnern.

Geschichte

Da der Quarzit das einzige brauchbare Festgestein im weiten Umfeld darstellte, wurden am Stimberg (früher Steynberg = Steinberg) seit dem Mittelalter Steinbrüche betrieben. Der Stimberg-Quarzit findet sich als Werkstein in vielen alten Bauwerken der Umgebung (z. B. Stadtmauer von Recklinghausen). Der Stimberg war 1890 ein Dreieckspunkt I. Ordnung der Preußischen Landesaufnahme.

Radarstation

Etwa 60 m nordwestlich und wenige Meter unterhalb des Stimberggipfels befand sich eine Radarstation der Bundeswehr und ein Sendeturm. Seit 2006 gehört das Gelände der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Oer-Erkenschwick, und die Bundesnetzagentur betreibt den Turm.

Verkehr und Wandern

Südöstlich vorbei am Stimberg führt von Oer-Erkenschwick nach Ahsen die Landesstraße 889 (Ahsener Straße). Von einem an dieser Straße gelegenen Parkplatz und auch von solchen am Stimbergpark kann man die Erhebung auf Waldwegen und -pfaden erwandern.

Der Stimberg als örtlicher Namensgeber

Da der Stimberg eine markante Landmarke ist, wurde vieles in Oer-Erkenschwick nach ihm benannt, zum Beispiel das Stimbergstadion, in dem die SpVgg Erkenschwick (Stimberg-Elf) spielt, die Tageszeitung Stimberg-Zeitung und die 2011 geschlossene Stimbergschule. Die Stadt selbst wird zuweilen als Stimbergstadtbezeichnet.[4] Die Stimbergstraße durchquert das Stadtgebiet vom Süden bis zum an der Südwestflanke der Erhebung liegenden Waldfriedhof und dem benachbarten Freizeitbad StimbergparkStimberg ist zudem ein örtlich (gering) verbreiteter Familienname.

Quelle: Wikipedia

Da wollten wir Gott sei Dank am Montag nicht hoch. Erwandert haben wir den Berg schon einmal. Wir fuhren von der Recklinghäuser Straße ab, aber dann nur halb rechts auf den Haardgrenzweg. Der führte uns nun in die Haard. Es ging wieder bergauf. Bis im Bereich der Tennisplätze des TuS 09 Erkenschwick und dem Stimberghotel waren es noch einmal 16 Höhenmeter. Dort steht eine Bank, an der wir dann eine kleine Pause machten.

Das erste Bild ist noch auf der Recklinghäuser Straße entstanden und zeigt die zwei Häuser, die an einer Wiese im Bereich der Holtgarde stehen. Dort an der Holtgarde gibt es Parkplätze. Von dort aus erwandern viele Menschen die Haard in Richtung des Weges In den Wellen. Im zweiten Bild sieht man rechts das Stimmberghotel. Im letzten Bild meine Großen an der Bank, auf 117 Meter über NN.

Wir fuhren dann weiter und erreichten nach 120 Meter den höchsten Punkt unserer Tour am 10. 09. Aber dann ging es bergab für uns. Ich hatte bei der ganzen bergauf Fahrt schon ordentlich Strom aus meinem Akku verbraucht und bemühte mich nun bei der Bergabfahrt auf der kleinsten Hilfsstufe zu fahren. Wir ließen den Stimbergpark mit seinem Freibad und dem Maritimo hinter uns. Wir fuhren am Salvador Allende Haus vorbei.

SALVADOR-ALLENDE-HAUS

Das Salvador-Allende-Haus ist eine Bildungseinrichtung der SJD – Die Falken. Wir bieten ein individuelles Bildungsprogramm für Schulklassen, Berufskollegs und andere Interessierte. Sie  können in unserer Bildungsstätte auch eigene Seminare durchführen, bei denen wir Sie auf Wunsch gerne unterstützen.Quelle: Website der EinrichtungWir fuhren noch 1,8 Km auf dem Haardgrenzweg und erreichten dann das Kinder- und Jugendcamp Haard.

Kinder- und Jugendcamp Haard

45739 Oer-Erkenschwick

Beschreibung

Wir sind kein reines Zeltlager, denn wir bieten den Standard einer Jugendherberge, sind aber vom Veranstaltungspotential her weitaus variabler.

Jede Gruppe (ab 20 Teilnehmern) ist bei uns Herzlich Willkommen, um hier eine kostengünstige Freizeit zu gestalten. Man kann sich komplett selbst verpflegen oder sich unserer Vollverpflegungsmöglichkeit bedienen.

Wir verfügen über 17 Nurdachhütten, die mit größtenteils 8 Schlafgelegenheiten ausgestattet sind. Das Hauptgebäude mit 2 Speisesälen, einem Seminarraum, zwei SB- und einer Ausgabeküche, Grillhütte, Feuerstelle und ein Fetenkeller runden die Freizeitmöglichkeiten in unserer Anlage ab.

Es besteht die Möglichkeit unterschiedliche Programme bei uns zu buchen. Angefangen vom Klettern bis hin zum Bogenschießen. Egal ob als Tagesprogrammpunkt, für eine halbe oder eine ganze Woche.

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Quelle: Website des Anbieters

Oben sieht man Bilder vom Haardgrenzweg. Das letzte Bild zeigt die große Wiese am Kinder- und Jugendcamp.

An der Kreuzung hinter dem Camp bogen wir nach links ab auf die Holthauser Straße ein. Vorbei an der ehemaligen Jugendherberge Oer Erkenschwick, die links an der Straße liegt, fuhren wir bis zur Sinsener Straße. Die überquerten wir im Bereich des Campingplatz Ludbrock. 440 Meter weiter liegt dann noch ein großer Campingplatz mit dem Namen Tögemannsfeld, der von der Familie Rehr betrieben wird. Dort bogen wir zunächst nach rechts ein, weil Friedel meinte, dass man dort über den Platz fahren könne. Das war aber nicht so und wir kehrten um und fuhren wieder auf die Holthausener Straße nach rechts. Nach 230 Meter erreichten wir dann den Mühlenweg auf den wir nach rechts einbogen. Der brachte uns in die Honermann Siedlung, dabei fuhren wir an der Halde der ehemaligen Schachtanlage der Zeche General Blumenthal  Schacht 8 vorbei. Die lag links an unserem Weg. Die Halde haben wir bei frühren Touren schon befahren. Am östlichen Rand der Honermann Siedlung erreichten wir die Johannesstraße. Auf die fuhren wir nach links. Sie führte uns durch die Honermannsiedlung und brachte uns dann an die Bahnlinie Recklinghausen- Marl Sinsen. Die unterquerten wir und fuhren dann nach rechts auf die Mühlenstraße.

Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg vom Kinder- und Jugendcamp am Haardgrenzweg über die Holthauser Straße an der die beiden Campingplätze liegen, danach unseren Weg über den Mühlenweg bis zur Honermannsiedlung. Am Ende der Bilderstrecke dann unsere Fahrt durch die Honermannsiedlung bis zur Bahnunterführung. Das ist das letzte Bild mit Natz und Willi in- und vor der Unterführung.

Die Mühlenstraße brachte uns nach knapp 700 Meter Fahrt an die Halterner Straße. Kurz hinter der Auffahrt zur A 43, etwas weiter nördlich, fuhren wir auf den Radweg der Halterner Straße nach rechts. den Radweg fuhren wir 660 Meter bis zur Gräwenkolkstraße. Dort überquerten wir die Halterner Straße und fuhren ein Stück auf der Gräwenkolkstraße. Nach 140 Meter bogen wir dann nach links in das Naturschutzgebiet Burg ein. das Naturschutzgebiet liegt westlich von Marl-Sinsen. Der Burgweg führte uns von Südosten nach Nordwesten durch die Burg. Der Weg ist nicht Radfahrerfreundlich, denn er hat viele Unebenheiten und Schlaglöcher. Eine neue Asphaltdecke wäre schön. Wir fuhren die 1,35 Km und waren dann aber auch froh nach links abzubiegen. Wir erreichten die Straße Am großen Grunde und fuhren dort nach rechts. Wir fuhren durch die Siedlung am Nonnenbusch nach Norden und erreichten dann die Bahnhofstraße. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter.

Nonnenbusch-Siedlung in Sinsen (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 169)

Schlagwörter: 
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Marl (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Recklinghausen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die Nonnenbusch-Siedlung und ihr Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert. An einer großen Straßenschleife liegen in Nord-Süd-Richtung die viergeschossigen Miethäuser und ein achtgeschossiges Haus mit 80 Kleinwohnungen, Planung: Günter Marschall; zentral zweigeschossige Einfamilienhäuser mit Garage und Gemeinschaftseinrichtungen (Kindergarten) und Ladenzentrum, Spielplatz mit Rollschuhbahn, am Siedlungsrand ursprünglich ein Zugang zum Waldstück „Burg“ mit Fußgängerbrücke über die Becke, zentraler Grünbereich (Gemeinschaftsgrün).Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere

  • Bewahren und Sichern von Strukturen und tradierten Nutzungen, von Ansichten und Sichträumen von historischen Bereichen
  • Bewahren des Kulturlandschaftsgefüges

Aus: Landschaftsverband Rheinland / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr, 2014

Oben die Bilder zeigen unseren weiteren Weg durch die Burg und dann durch die Nonnenbuschsiedlung in Marl-Sinsen.
Es ging dann für uns in Richtung A43, die wir nach 300 Meter Fahrt unterquerten. Nach der Unterquerung der A43 begann die Victoriastraße, auf der wir weiter fuhren. Nach 630 Meter Fahrt auf dem Radweg der Straße, erreichten wir rechts einen Weg, den wir schon öfters gefahren sind. Dieser Weg führt zur Doppelhalde Brinkfortsheide. Der Weg, der durch den rechten und linken Haldenteil führt, heißt Vater-Unser-Weg
Vater-Unser-Weg
Der Weg den wir da fuhren hatten Jugendliche der Pfarrgemeinde St. Franziskus in einer 72 Stunden Aktion geschaffen und ihn Vater-Unser-Weg genannt. Sie haben sieben solcher Stationen errichtet, an die wir vorbeikommen sollten.
Die drei Bilder zeigen drei Stationen von sieben. Da wir am Montag von Südosten in den Weg fuhren, war die erste Station die letzte, mit dem Wort Amen.
Die ersten drei Bilder sind auf der Bahnhofstraße und auf der Victoriastraße entstanden. Danach das Bild ist auf der Zufahrt zum Vater-Unser-Weg entstanden. Dann zweimal der Tunnel am Beginn des Vater-Unser-Weg, mit dem Silvertbach, der zwischen den beiden Halden fließt. Danach ein Bild vom VUW. Die beiden letzten Bilder zeigen dann noch einmal eine der schönsten Stellen des VUW. Der Silvertbach mäandert am Fuße der linken Halde entlang.
Nach 1,2 Km Fahrt hatten wir den Vater-Unser-Weg durchfahren und standen dann an der Römerstraße. Eigentlich wollte Friedel dort nach rechts auf die Römerstraße fahren. Nun sahen wir dort ein neues Wegeschild, dass über Knotenpunkte uns Radfahrer an unsere Ziele bringen soll.
Eine Sonderform der routenorientierten wegweisenden Beschilderung ist das bereits in vielen Regionen in NRW eingeführte Knotenpunktsystem, dessen Routen zwischen den Knotenpunkten mittels Einschüben in die zielorientierte wegweisende Beschilderung integriert sind.
Beim Knotenpunktsystem handelt es sich nicht – wie bei konventionellen touristischen Routen – um ein linear strukturiertes Freizeitangebot für den Radverkehr, sondern um ein touristisches Wegweisungssystem in der Fläche. Jeder Netzknoten ist mit einer individuellen Nummer gekennzeichnet. An diesen Netzknoten werden Übersichtskarten installiert, welche den Standort in Bezug zum Umgebungsnetz abbilden, so dass dem Nutzer auch vor Ort eine individuelle Routenwahl ermöglicht wird. Der Nutzer muss sich lediglich die Abfolge der Knotenpunktnummern seiner Route merken.
Zur Integration des Knotenpunktsystems in die Beschilderung des Radnetzes NRW werden die Knotenpunktnummern analog zu den Routeneinschüben additiv als Einschub unter den jeweiligen Wegweisern mitgeführt.

Quelle: Radroutenplaner NRW

Das Schild zeigte uns, dass wir am Knotenpunkt 69 standen und auf den Knotenpunkt 75 zufahren konnten, um an die CWH zu gelangen.

Oben im Bild sieht man den Knotenpunkt 69 in Marl Silvertbach.

Wir entschieden, wir fahren mal nach den Schildern, bis zum Knotenpunkt 75. Das waren etwa 3 Km. Willi wäre am liebsten mal bis zum Knotenpunkt 68 gefahren. Der liegt aber kurz vor Hervest Dorsten. Das wären wir zu weit von Friedels Tour abgekommen. Aber bis zum Knotenpunkt 75 wollten wir schon fahren. Als bogen wir nach links ab und überquerten die Römerstraße. Nach einigen Metern mussten wir dann laut Schild nach rechts auf den Weg Am Bachufer  fahren. Nach 330 Meter Fahrt ging es nach links ab und wir überquerten die Hermannstraße. Dann fuhren wir geradeaus bis zur Silverstraße und bogen nach rechts auf diese Straße ab. 340 Meter weiter erreichten wir dann die Carl Duisberg Straße. Auf die ging es nach rechts weiter. Nach weiteren 300 Meter erreichten wir die A52 mit den Auffahrten Marl-Hamm. 170 Meter weiter überquerten wir die Carl Duisberg Straße und bogen dort auf die Knappenstraße ein. Von der südlichen Spitze der Waldsiedlung fuhren wir westwärts in Richtung CWH, durch bewaldetes Gebiet. Dabei mussten wir die Bahnschienen überqueren, die von Sinsen in die CWH verliefen. Danach erreichten wir nach 380 Meter einen Abzweig nach rechts. Den wollte Friedel fahren, aber der war am Ende mit Bauzäunen versperrt. So waren wir gezwungen, nach links unter der A52 herzufahren. Danach ein Stück auf der Dormagener Straße bis zum Lipper Weg fahren, auf den nach rechts einbiegen und wieder die A52 unterqueren. Vom Lipper Weg aus fuhren wir auf das Gelände des Tennisclub“ Schwarz-Weiß“ Marl. Dort spielte auf einem der Aschenplätze ein Pärchen, dem wir dann etwas zuschauten und dabei unsere Fleischwurstpause machten.

Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg von der Römerstraße bis zum Tennisclub Schwarz-Weiß Marl. Dort kamen Willi und Natz mit den beiden Tennisspielern ins Gespräch. Dort erfuhren sie, dass der Verein noch keinen Mangel an Mitgliedern hat. Zu der Außenanlage gehören noch vier Hallenplätze und ein großes Vereinsheim mit Bewirtung.

Wir fuhren nach der Fleischwurstpause wieder auf den Lipper Weg. Es ging am Feierabendhaus vorbei, das links am Weg liegt.

FAH Gebäude Aussenaufnahme

ÜBER UNS

Das Feierabendhaus wird von der Evonik Catering Services GmbH betrieben.
Unser Unternehmen gehört zum Evonik-Konzern und beschäftigt ca. 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

EXCELLENT ÜBERNACHTEN


Um Ihren Aufenthalt im Feierabendhaus so angenehm wie möglich zu gestalten, stehen Ihnen zur Übernachtung 41 moderne, helle und freundliche Zimmer zur Verfügung.


Am Morgen erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das Ihnen einen guten Start in den neuen Tag ermöglicht. Genießen Sie von Dienstag bis Freitag (Feiertage ausgenommen) das Frühstücksbuffet von 7.00 bis 10.30 Uhr.

Wie man oben auf der Website des Feierabendhauses sieht hat es mehrere Funktionen. Es ist Hotel, Restaurant, Tagungszentrum, Feiern oder Jubileuen werden dort ausgerichtet und ein Kateringservice ist dort auch vorhanden. Nach dem Feierabendhaus bogen wir nach links auf die Paul Baumann Straße ein. Nach einigen Metern Fahrt erreichten wir die Rappaportstraße, die wir überquerten und dann auf der Paul Baumann Straße weiterfuhren. Links von der Straße liegt dann die Sportanlage Am Badeweiher. Dort spielt der VFB Hüls Fußball in der Landesliga Staffel vier und steht aktuell auf dem Tabellenplatz 11. Neben der Sportanlage liegt dann das Strandbad Nord, besser bekannt als Badeweiher. Auch daran fuhren wir vorbei. Rechts von der Straße liegt dann immer der Chemiepark Hüls, mit seinen Anlagen und den großen Parkplätzen für die Mitarbeiter.

Oben die Bilder zeigen den Chemiepark und auch das Tor 1, den Haupteingang zum Chemiepark, sieht man im dritten und vierten Bild. Danach immer wieder Industrieanlagen und Parkplätze. Im zehnten und elften Bild sieht man die Sportanlagen Am Badeweiher. Danach noch einmal Industrieanlagen und dann zwei Bilder vom Badeweiher, den Sträucher nur bedingt zulassen. Danach wieder Industrieanlagen.

Chemiepark Marl

Luftbild

Südlicher Bereich nahe Hauptpforte mit Hochhaus und Kraftwerken

Haupteingang / Werkstor 1

Der Chemiepark Marl (ehemals Chemische Werke Hüls AG) in Marl im Ruhrgebiet ist einer der größten Industrieparks in Deutschland.

Er erstreckt sich über eine Fläche von 6,5 Quadratkilometern. Etwa 10 % der Fläche (0,6 km²) gelten als frei und stehen Investoren zur Verfügung. Die Anlagen der momentan dort tätigen 30 Unternehmen bieten etwa 10.000 Beschäftigten Arbeit, stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund und werden zum größten Teil vollkontinuierlich betrieben. Der Chemie-Standort ist der drittgrößte Verbundstandort in Deutschland.

Betreiber des Chemieparks Marl ist das „Infracor“, seit dem Betriebsübergang am 1. Juli 2013 ein Teil von Evonik Industries. Zu den Dienstleistungen gehören Basisleistungen für den Standortbetrieb, Rohstoff- und Produktlogistik, Energien, Versorgung, Entsorgung, Anlagen- und Arbeitsplatzbetreuung.

Der Chemiepark Marl ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur und kann besichtigt werden.

Infrastruktur

  • Neben etwa 900 Gebäuden stehen auf dem Gelände mehr als 100 Produktionsbetriebe, mehrheitlich der Chemieindustrie.
  • Die schachbrettartig angelegten Straßen sind 55 km lang. Durch die numerische Bezeichnung von Ost-West- (100, 200, …, 1200) und Süd-Nord-Straßen (20, 40, 60, 80, 2000, 2020, 2040) erhalten alle Gebäude eindeutige Nummern, die ihre Lage im Chemiepark beschreiben (zum Beispiel das Hochhaus mit Gebäude 145 nahe der Kreuzung der Straßen 100 und 40).[1]
  • Die Rohstoffversorgung erfolgt mittels Pipelines (Ethylen, Propylen, C4-Kohlenwasserstoffe, Benzol, Methanol, Sole und Erdgas), Schiff (Binnenumschlag für Schiffsladungen bis 2000 t), Eisenbahn und Lkw. Es stehen größere Lagerflächen, Hochregal– und Tanklager zur Verfügung.
  • Ein 1200 Kilometer langes, internes Rohrleitungsnetz ist auf Rohrbrücken von 30 Kilometern Länge verlegt. Neben Ausgangsstoffen, Zwischen- und Endprodukten der Chemieanlagen werden auch verschiedene Gase durch die Rohrleitungen verteilt: Stickstoff und Sauerstoff in mehreren Druckstufen, Ethylen, Erdgas und Wasserstoff.
  • Eine Luftzerlegungsanlage nach dem Linde-Verfahren stellt den Verbrauchern verflüssigtes Argon sowie über das interne Leitungsnetz gasförmigen Sauerstoff und Stickstoff sowie Kälte zur Verfügung.
  • Das elektrisch überwachte Schienensystem mit eigenem Frachtbahnhof und zwei Anschlüssen an das Netz der Deutschen Bahn ist 120 km lang und gehört damit zu den größten elektrisch überwachten Privatbahnhöfen Europas.
  • Das Kanalnetz ist 70 km lang und bereits seit der Entstehung des Chemieparks in Regen-/Kühl- und Abwasserkanäle getrennt. Die Abwässer werden in zwei Kläranlagen gereinigt, bevor sie in die Lippe gelangen. Im Norden des Geländes existiert eine Anlage zur Klärschlamm– und Abfallverbrennung.
  • Drei Kraftwerke liefern mittels Kraft-Wärme-Kopplung 300 MW elektrische Leistung in verschiedenen Spannungen (110 kV, 10 kV, 6 kV, 500 V und 400/230 V) und mehr als 1000 Tonnen Dampf pro Stunde (Druckstufen 4, 20, 70 und 120 bar) zu marktüblichen Preisen. Außerdem existiert ein Verbund mit dem öffentlichen Stromnetz.
  • Geschichte

    Südansicht des Werks und Marler Vesthalle (zur blauen Stunde)

    Der Chemiepark geht zurück auf die Gründung der Chemische Werke Hüls GmbH am 9. Mai 1938 in der Drewer Mark in Marl. Die Chemischen Werke gehörten zu 74 % der I.G. Farben und zu 26 % der Bergwerksgesellschaft Hibernia AG, somit der VEBA AG. Der Name „Hüls“ geht auf die Nähe zum angrenzenden Marler Stadtteil zurück, wo der Mutterkonzern I.G. Farben schon eine Zeche betrieb. Im Dritten Reich wurde dort Buna (synthetischer Kautschuk) für die Produktion von Reifen hergestellt.

    Die Führungskräfte und Meister des Werkes wurden hauptsächlich von anderen Werken der I.G. Farben aus Ludwigshafen am RheinSchkopau und Leverkusen gestellt. So kam es in den Jahren 1938 bis 1940 zum Zuzug von mehr als 3000 Beschäftigten mit ihren Familien, die von werksseitig betriebenen Bauernhöfen versorgt wurden. In den Jahren 1940 bis 1942 zogen weitere 2000 Mitarbeiter mit ihren Familien zu. Dies führte zu großem Wohnungsmangel in Marl, so dass sie zunächst in Lagern wohnen mussten. Daraufhin wurde mit dem Bau der sogenannten Bereitschaftssiedlung begonnen.

    Im Laufe des Zweiten Weltkriegs wurden vermehrt Zwangsarbeiter eingesetzt, die in den mittlerweile leeren Lagern der deutschen Beschäftigten lebten. Die Chemischen Werke waren mehrfach Ziel von Bombenangriffen. Der schwerste von ihnen im Sommer 1943 legte das Werk für etwa drei Monate still. Als Marl am 31. März 1945 von amerikanischen Truppen erobert wurde, konnte eine Sprengung des Werks durch deutsche Truppen verhindert werden.

    Am Ende des Krieges war die Mitarbeiterzahl von etwa 10.000 auf etwa 500 gesunken. Der Betrieb wurde unter englische Verwaltung gestellt und musste seine Produkte ändern.[2] 1953 wurden die Chemischen Werke Hüls aus alliierter Kontrolle entlassen und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.[3] Später firmierte der Komplex unter Chemische Werke Hüls AG, mit dem Hauptaugenmerk auf Kunststoffe, Rohstoffe für Waschmittel und wieder Buna. 1998 übernahm die Firma Infracor, ein Tochterunternehmen der Evonik Degussa GmbH, das Gelände als Betreiber (dort auch mehr Informationen zur Geschichte).

  • Lage und Verkehrsanbindung

    Lage des Werks innerhalb Marls

    Der Chemiepark Marl liegt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes und den südlichen Ausläufern des Münsterlandes. Südlich des Chemieparks befindet sich die Autobahn A 52 mit Anschluss an die A 43. Durch den nördlichen Teil des Geländes verlaufen die Lippe sowie der Wesel-Datteln-Kanal, an dem der Chemiepark einen eigenen Hafen hat. Für Chemieprodukte spielt die Anbindung an das Ethen-Pipelinesystem eine besondere Rolle. Außerdem führt eine Ausweichanschlussstelle zur Bahnstrecke Gelsenkirchen-Buer Nord–Marl Lippe.

  • Quelle: Wikipedia

Badeweiher am Chemiepark Marl

Vom Drei-Meter-Sprungturm in einen kühlenden See springen und beim Schwimmen die Fischreiher am Ufer beobachten … Der Badeweiher am Chemiepark Marl zeigt, dass sich Naturschutz und Badespaß nicht ausschließen müssen und bietet Erholung pur im Ruhrgebiet.

Badeweiher am Chemiepark Marl, Foto: Tobias Roemer[ruhr-guide] Der Asphalt kocht, Klimaanlage kaputt, nichts wie weg zum nächsten Freibad! Wie wär’s denn mal mit einem kultigen See mit 1a Ruhrgebietsflair? Dann auf zum Chemiepark nach Marl im nördlichen Ruhrgebiet! Dies ist kein Schreibfehler, denn der Badeweiher gegenüber des Chemieparks lockt mit einer großen Liegewiese, viel Freiraum für richtige Schwimmer und sehr angenehmen Tagespreisen: Für lockere 3,00 € können Erwachsene hier den ganzen Tag verbringen.

Naturschutz und Badespass

Ungefähr die Hälfte dieses Sees ist als Biotop abgesperrt. Von der Liegewiese kann man daher Fischreiher beobachten – und Fische selbstverständlich auch. Die haben trotz der Chemiekonzerne bisher aber noch keine Beine und fünf Köpfe, man kann also entspannt baden gehen.

Abwechslung für Gross und Klein

Der größte Teil des Schwimmbereichs ist für Freischwimmer, es gibt zudem auch einen Drei-Meter-Sprungturm, sechs abgetrennte Bahnen und einen flacheren Kinderbereich mit Minirutsche. Auf der leicht schrägen Liegewiese mit Beachvolleyballfeld finden sich großzügige Schattenflächen. Der schöne Spielplatzbereich sorgt zudem für die nötige Abwechslung bei den Kleinen. Stärken kann man sich an der obligatorischen Frittenranch.Quelle: Ruhr-Guide

Hinter dem Badeweiher bogen wir dann nach links ab. Ich weiß gar nicht mehr warum! Ich glaube aber, dass uns ein Schild zum Knotenpunkt 68 führen wollte. Willi hatte ja gesagt, lasst uns mal dort hinfahren. Der Knotenpunkt lag aber in Hervest Dorsten. Da wollten wir ja nicht hin. Wir fuhren auf die A52 zu und überquerten sie. Wie kommen wir denn wieder auf unseren Weg. Friedel hatte sich den Dümmerweg gemerkt. Den erreichten wir nach dem wir die A 52 überquert hatten und den Berg herunter fuhren. Nach 770 Meter Fahrt bogen wir nach rechts auf den Weg ein. Der führte uns durch einen Grüngürtel und dann wieder in Richtung A52. Die unterquerten wir dann wieder und fuhren nach links auf die Paul Baumannstraße. Nach 300 Meter Fahrt ging es nach rechts auf die Brassertstraße. Die führte uns dann an dem westlichen Teil der CWH, in Richtung Norden, vorbei. Es ging in Richtung Wesel-Datteln-Kanal. Der CWH vorgelagert ist heute das Logistikzentrum der Metro. Die neuen Hallen und Parkplätze sind direkt an der Straße erbaut worden.

Die beiden ersten Bilder zeigen die A52 von der Fußgängerbrücke aus. Danach Friedel der den Berg zum Dümmerweg herunter fährt. Danach die Bilder sind im Grüngürtel entstanden. Das letzte Bild zeigt schon einen der großen Hallen der Metrologistik, geschützt durch einen Zaun mit Stacheldraht darauf.

Aus der Brassertstraße wurde dann die Wulfener Straße, die uns dann zum Kanal brachte. Den überquerten wir und fuhren dann bis zur Lippe. Auch die überquerten wir. Danach bogen wir nach links in einen Weg ein, der uns an ein großes Umspannwerk brachte. An dessen östlichen Spitze bogen wir nach rechts auf die alte Bahntrasse Haltern Venlo ab. Die ist seid einigen Jahren als Radfahrtrasse ausgebaut.

Oben die Bilder zeigen unsere Fahrt über die Wulfener Straße, über den Kanal und die Lippe bis zum Umspannwerk. Dabei sieht man dann auch die großen Hallen der Metrologistik.

Wir fuhren 640 Meter auf der Bahntrasse in Richtung Osten und bogen dann nach rechts auf den alten Lippedeich ab. der führte uns nach einem Linksbogen sehr nah an die Lippe heran. nach etwa 930 Meter erreichten wir dann den Oelderweg, auf den wir abfuhren. Von dort hatte man einen recht guten Blick auf die Arbeiten am neuen Lippedeich. Für den ist eine Bauzeit von 7,5 Jahren veranschlagt worden. Gebaut wird seid 2016.

Im ersten Bild unterqueren Natz und Willi die Wulfener Straße auf der alten Bahntrasse. Danach sieht man Bilder vom alten Lippedeich. Zweimal dann die Brücke, über die der Oelderweg in die CWH geführt wird. Das vorletzte Bild zeigt die Deichbaustelle im Bereich der Ortschaft Mersch. Im letzten Bild fährt Natz in Richtung Alter Bahnhof Lippramsdorf.

Den erreichten wir nach 700 Meter Fahrt. Der liegt links am Oelderweg. Das Cafe  hatte am Montag noch Betriebsferien. So hielten wir uns dort gar nicht lange auf und fuhren weiter. Wir erreichten nach 550 Meter Fahrt die Dorstener Straße und bogen auf die nach rechts ab.

Wir wollten am Montag noch einmal den Bauern Schmönig besuchen, der Speisepilze züchtet. Bekannt geworden war er durch die WDR 3 Doko „Lecker an Bord“ Bei ihm hatte der Koch Frank Buchholz für ein Essen an Bord, frische Speisepilze gekauft und sie später verarbeitet. Der Hof liegt gleich links wenn man nach Lippramsdorf hereinkommt. Wir überquerten die Dorstener Straße und fuhren auf den Hof. Dort trafen wir den Sohn der Eheleute Schmöning, der uns erzählte, dass sie keine Speisepilze mehr produzieren. Der Grund dafür war der Konkurs des holländischen Lieferanten der Pilzkulturen. Ein anderer Lieferant wäre zu teuer geworden.

Das erste Bild oben zeigt den Alten Bahnhof. Im zweiten Bild sieht man eine Infotafel zum Bahnhof. Bild drei zeigt ein einsames Pferd auf der Wiese. Bild vier zeigt meine Großen im Gespräch mit dem Sohn auf dem Hof Schmöning. Das letzte Bild zeigt Willi auf der Dorstener Straße in Richtung Cafe Sanders zu fahren.

Wir kehrten ein in das Cafe und bestellten ein ordentliche Frühstück, das wir draußen einnehmen wollten. Willi aß nur ein Stück Kuchen und blieb wegen der Wespen lieber im Cafe. Frühstück und Kaffee waren sehr gut. Kann man empfehlen. Wir zahlten und machten uns dann gestärkt auf den Weg nach Haltern. Wir wollten wieder auf der Bahntrasse weiterfahren und so bogen wir von der Dorstener Straße, die wir vom Cafe aus nach Osten befuhren, nach einigen Metern, nach rechts auf den Pastoratsweg ein. der führte uns an die Kirche von Lippramsdorf. Sankt Lambertus umfuhren wir einmal und ich schaute einmal in die Kirche herein und machte ein Foto. Danach ging es wieder auf den Pastoratsweg nach Süden aus Lippramsdorf heraus. Dann erreichten wir die Wiesenstraße, die uns dann wieder an die Bahntrasse brachte. Auf die fuhren wir nach links.

Das erste Bild zeigt eine Marienstatur mit dem Jesuskind. Davor ein schönes Blumenbeet. Bild zwei zeigt den Pastoratsweg mit der Kirche im Hintergrund. Danach ein Bild aus dem Kirchensaal. Danach  die Wiesen im südlichen Teil von Lippramsdorf. Das letzte Bild zeigt Natz und Friedel auf der Bahntrasse.

Für uns begannen die lange, 4,2 Km Fahrt, in Richtung Haltern. Nach den 4,2 Km sollten wir die Römerbrücke „Tempus Via erreicht haben. Unterwegs fuhren wir zunächst am ehemaligen Schacht 8 der Zeche Auguste Viktoria vorbei, der rechts von der Trasse liegt. Danach fuhren wir durch die Freiheit Haltern. Danach kam dann Bergbossendorf. Dort mussten wir einmal die Dorstener Straße überqueren und dann unterhalb des Annabergs, weiter auf der Trasse zu fahren. Dabei unterquerten wir noch die A43. Danach erreichten wir die Römerbrücke, die die Dorstener Straße überspannt. Dort machten wir eine Trinkpause.

Die beiden ersten Bilder sind in der Freiheit gemacht. danach zwei Bilder von der Trasse aus fotografiert. Die drei letzten Bilder sind von der Römerbrücke aus fotografiert, wobei das letzte die Dorstener Straße zeigt.

Tempus Via

News-Archiv: News vom 16.7.2013 – Haltern (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) eröffnet einen neuen Abschnitt der „Römerspuren“-Schleife. Das fünf Kilometer lange Teilstück des regionalen Radwanderwegs zwischen Xanten und Haltern schließt in Haltern am See die Lücke zwischen der Straße „Zum Ikenkamp“ und dem „Oelder Weg“. Heute traten hier als erste Radler Cay Süberkrüb, Landrat des Kreises Recklinghausen, Bodo Klimpel, Bürgermeister der Stadt Haltern, und Ulrich Carow, Bereichsleiter Umwelt beim RVR, in die Pedale.Besonderer Blickfang des Radwanderwegs ist die Brücke „Tempus Via“ über die Dorstener Straße in der Nähe der Wallfahrtsstätte Sankt Anna. Im Rahmen eines Wettbewerbs ist der Entwurf des Büros Schüßler-Plan aus Düsseldorf ausgewählt worden, der an die Bautechnik der Römer angelehnt ist. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.

Der RVR baut derzeit den rund 56 Kilometer langen, regionalen Rad- und Wanderweg weiter aus, der die beiden ehemaligen Römerlager Xanten und Haltern miteinander verbindet. Die endgültige Fertigstellung ist für das Jahr 2015 geplant.

Die Römerspuren-Schleife ist Teil des neuen Römer-Lippe-Radwegs, der erst im Frühjahr 2013 eröffnet worden ist und von der Ruhr Tourismus GmbH überregional vermarktet wird.

Quelle: Ruhr-Guide

Nach der Pause ging es dann weiter in Richtung Innenstadt  Haltern am See. Wir fuhren von der Brücke herunter bis zur Straße Zum Ikenkamp. Dort fuhren wir links-rechts und dann an einem Industriegebiet vorbei, dass rechts von der Straße liegt. Danach über die Straße Krumme Meer, Conzeallee, sowie Phillipistraße, Auf dem Uferkastell und dann auf die Koeppstraße, bis zur Rochfordstraße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links auf die Turmstraße. Wir fuhren auf das Hotel am Turm zu und bogen kurz davor rechts ein. Dort war etwas, was Friedel uns unbedingt zeigen wollte. Wir standen vor einem kleinen Theater. Das Lea Drüppel Theater. Wer war Lea Drüppel?

Theater – Haltern am See

Lea-Drüppel-Theater in Haltern öffnet am 30. September

Direkt aus dem dpa-NewskanalHaltern (dpa) – Das nach einem Opfer der Germanwings-Katastrophe benannte Lea-Drüppel-Theater in Haltern feiert am 30. September seine Eröffnung. Es befindet sich in der Innenstadt in den Räumen eines früheren Kinos und soll rund 70 Sitzplätze bieten. Die Umbaumaßnahmen sollen Mitte August beendet sein, wie der Trägerverein erklärte.Das Konzept ist theaterpädagogisch orientiert: Mit Musicalprojekten und Kursen soll dort jungen Menschen Musik und Bühnenspiel nahegebracht werden. 17 junge Menschen proben bereits seit dem Frühjahr das Musical „Honk – Anders als der Rest“. Premiere ist am 25. November. Auch Konzerte stehen auf dem Programm.Das Theater soll nach Worten ihrer Mutter ein „lebendiges Andenken“ an die 15-jährige Lea Drüppel sein, die selbst gern in Musicals mitspielte. Lea starb im März 2015 beim Absturz der Germanwings-Maschine in den Alpen.Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 05.06.2017                                                                                                                                                                                   https://youtu.be/LlKnl_ddNis?t=44

Quelle: YouTube veröffentlich von  Tim Berkels

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Römerbrücke bis zum Lea Drüppel Theater. Bild drei und vier zeigen das Gebäude der Realschule Alexander Lebstein. Die nächsten drei Bilder sind von der Koeppstraße aus in Richtung Innenstadt Haltern gemacht. Sie zeigen die Sixtuskirche am Marktplatz, den Merschbrunnen auf der Merschstraße und einen Hausspringer an der Ampel, über Bernhards Kopf. Die beiden letzten Bilder zeigen das Lea Drüppel Theater.

Wir waren um März 2017 an der Gedenkstätte für die Toten des Flugzeugsunglück in Halter-Sundern auf dem Friedhof. Dort sind 5 der Verstorbenen auf Wunsch der Angehörigen begraben.

Wir begaben uns dann über die Merschstraße zum Marktplatz in der Stadtmitte. Dort wollten wir uns noch eine Kugel Eis genehmigen. Dort war am Montag einiges los, denn in Haltern fand vom 9-19 September die Glaubenswoche, mit der Überschrift“ Von Menschen lernen Christ zu sein.“ Es war ein großes Infozelt auf dem Markt vor der Sixtuskirche aufgebaut und die Sixtuskirche war für Besucher geöffnet. 

Katholische Glaubenswoche zieht im September auf den Halterner Marktplatz

Pfarrer Michael Ostholthoff und Heinz Hülsken vom Kirchenvorstand laden ein zur Glaubenswoche an St. Sixtus. Die Veranstaltung gleicht fast schon einem kleinen Kirchentag.

Haltern

20.08.2018

Pfarrer Michael Ostholthoff und Heinz Hülsken vom Kirchenvorstand laden ein zur Glaubenswoche an St. Sixtus. © Jürgen Wolter

Die katholische Pfarrgemeinde St. Sixtus geht auf den Markt. Die Woche vor der Kreuztracht am 16. September (Sonntag) wird als Glaubenswoche gestaltet – mit einem großen Festzelt auf dem Marktplatz und täglichen Veranstaltungen.

„Von Menschen lernen, Christ zu ein“, heißt das Motto, das über allen Veranstaltungen steht. Ein Initiativkreis in der Gemeinde hat sich im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, wie Kirche in die Stadt ausstrahlen kann. „Wir wollen offene Angebote schaffen, nach außen hin deutlich machen, was Christen heute bewegt und wie sie in die Gesellschaft hineinwirken“, sagt Pfarrer Michael Ostholthoff von der Pfarrei St. Sixtus.

Herrausragende Persönlichkeiten im Mittelpunkt

Nicht nur in den vorhandenen Gruppen verbleiben, sondern offen auf die Menschen zugehen: Dieser Gedanke steht hinter dem Konzept der Glaubenswoche. „Der Marktplatz wird für vielfältige Veranstaltungen genutzt. Er ist aber auch der Platz vor unserer Pfarrkirche St. Sixtus. Warum sollen wir ihn nicht auch in unsere Aktivitäten einbeziehen?“, fragt Ostholthoff.

Die Veranstaltungen der Glaubenswoche beginnen am 9. September (Sonntag) und enden mit der Kreuztracht, bei der diesmal auch wieder das Gabelkreuz aus der Sixtuskirche durch die Stadt getragen wird.

An den einzelnen Tagen der Woche steht jeweils eine herrausragende Persönlichkeit im Mittelpunkt, deren christliches Wirken gewürdigt und bekannt gemacht werden soll – unter anderem Edith Stein, Mutter Theresa, Martin Luther King oder Frère Roger Schütz.

Angebot ist offen für alle Gruppen

Von Montag bis Mittwoch sind vormittags Schulen aus der Halterner Innenstadt zu Gast im Festzelt, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag kommen die katholischen Kindergärten. Die Suppenküche aus dem Josefshaus wird zweimal auf dem Markt sein und es gibt einen Seniorennachmittag. Die KAB und die Kolpingsfamilien sind am Mittwoch vor Ort, der Donnerstag steht ganz im Zeichen der katholischen Frauengemeinschaften (KFD). „Wir freuen uns, dass die Stadt Haltern und die Volksbank uns unterstützen und Christian Zehren vom Rossini einige Veranstaltungen gastronomisch begleitet“, sagt Michael Ostholthoff.

Das Programm beginnt am 9. September um 17 Uhr mit einer Festmesse in der Sixtuskirche, die die Kantorei mitgestaltet. Anschließend lädt Kantor Thomas Drees zu einem offenen „Rudelsingen“.

Am Montag steht die Caritas im Mittelpunkt. Nach der Abendmesse werden Menschen, die beispielsweise Angehörige pflegen oder die gute Seele der Nachbarschaft sind, zu einem Essen eingeladen unter dem Motto „Weil du es verdient hast“.

Gespräch über Visionen mit Christoph Metzelder

Wie man Visionen umsetzen kann, darüber unterhält sich am Dienstag Michael Ostholthoff mit Christoph Metzelder vom TuS Haltern. Anschließend tritt das Kabarett „Die heilige Dreiuneinigkeit“ auf.

Am Mittwoch geht es um Kirchenträume mit Generalvikar Norbert Köster (Münster). Für Donnerstag, den Tag der KFD, haben die Frauen einen französischen Abend (nicht nur für Frauen) vorbereitet. Am Freitag hält Kaplan Christian Olding aus Geldern eine Jugendmesse der besonderen Art, anschließend ist im Festzelt Party angesagt.

Samstag folgt auf die Kümmelkesprozession das Fest der Aktiven und Ehrenamtler der Pfarrei. Den Festgottesdienst am Sonntag mit anschließender Kreuztracht hält Bischof Felix Genn aus Münster. Mit einem Mittagessen im Festzelt endet danach die Glaubenswoche.

 

Quelle: Halterner Zeitung

Oben die Bilder sind auf dem Marktplatz gemacht und zeigen das Treiben am Montag, während der Glaubenswoche.

Das erste Bild zeigt den Marktbrunnen und die Rückseite des großen Festzeltes. Im Bild zwei sieht man einen Süßigkeitswagen wie auf einer Kirmes, die Frau im Vordergrund kommt mir bekannt vor. Ist es Annegret R. die mit 65 Jahren mit Vierlingen Schwanger war. Im nächsten Bild sieht man zwei junge Frauen , die wohl wie Standbilder in den Fußgängerzonen stehen. Danach das Bild zeigt Regenschirme, die über der Lippstraße an einem Draht gespannt sind. Im nächsten Bild sieht man das Innere des Festzeltes. Die beiden nächsten Bilder zeigen die Sixtuskirche von Innen. danach noch einmal die bunt gekleidete Dame. Das letzte Bild zeigt den Kirchturm der Sixtuskirche mit der Nachbildung des Halterner Gabelkreuz.

Das heilige Kreuz von Haltern

St.-Sixtus-Kirche

Das Kreuz, welches sich in der Kirche zu Haltern befindet, ist auf der Lippe herabgeschwommen gekommen, niemand weiß woher. (…) und bei dieser wunderbaren Herkunft hat es denn auch bereits zahlreiche Wunder verrichtet. (…)

Anmerkungen

Zu den wertvollsten Kunstgegenständen, die die Pfarrkirche St. Sixtus besitzt, zählt ein Gabelkreuz aus der Zeit um 1340. Es ist, wie auch die anderen in Westfalen befindlichen Gabelkreuze, rheinischen Ursprungs. Wie die Legende erzählt, soll es, gegen den Strom schwimmend, in Haltern von den Bürgern unterhalb der Kirche aus der Lippe gefischt und in die Kirche zur Verehrung gebracht worden sein. Wie den späteren Aufzeichnungen des Halterner Pfarrers Antonius Thewes (1749-1781) zu entnehmen ist, hat es einst über dem Hochaltar gehangen. Die erste Kreuztracht ist um 1726 als Karfreitags-Prozession zum Annaberg bezeugt, nachdem sich das Kreuz im Turm der Kirche dem damaligen Küster und Vikar Ekell durch ein Lichtwunder geoffenbart hatte. Von diesem Zeitpunkt an nahm die Verehrung ständig zu und findet bis heute in der alljährlich zur Kreuzerhöhung stattfindenden großen Kreuztracht ihren Höhepunkt. Die katholische Pfarrkirche St. Sixtus steht am Markt.

Quelle: Sagenhaftes Ruhrgebiet

Wir hatten derweil unser Kugel Eis gelutscht und überlegten kurz wie wir nach Hause fahren. Wir entschieden uns, wir fahren am See entlang, dann zum Hullerner Stausee und durch Hullern nach Hause. Wir verließen die Innenstadt von haltern am See über die Lippstraße. Wir überquerten den Friedrich Ebert Wall und fuhren dann auf die Hullerner Straße. Wir unterquerten die Bahnschienen, kurz hinter dem Lippekrannachbau. Dann ging es direkt an den Halterner Stausee. Vorbei an der Seesternruine erreichten wir dann das Stauwehr des Halterner Stausees. Dahinter fließt die Stever in Richtung der Lippe und mündet in diese.

Das erste Bild zeigt uns den Lippekran kurz vor der Unterführung der Bahnlinie Halter- Münster. Das zweite Bild zeigt Willi und Natz auf der Hullerner Straße fahren. Das dritte Bild zeigt Willi und im Hintergrund das abgebrannte Hotel Seestern. Im Bild vier fahren meine Großen zur Hängebrücke am Stauwehr. Im fünften Bild überqueren sie die Brücke. Bild sechs zeigt das Stauwehr des Halterner Stausee. Im letzten Bild sieht man den Ausfluss der Stever in Richtung Lippe.

Hinter der Brücke ging es nach links weiter. Parallel zur Hullerner Straße fuhren wir in Richtung Seehof, den wir nach 1,1 Km Fahrt erreichten. An der Anlegestelle der Möwe, gegenüber des Hotels Seehof blieben wir kurz stehen. Da wo sonst Wasser die Holzpfeiler bedeckt, da war jetzt nichts außer Luft. Das machte deutlich wie leer der Stausee zurzeit ist. Da fehlt einiges an Wasser

Oben zwei Bilder die es bestätigen.

Wir fuhren weiter und bogen dann vor dem Biergarten „Jupp unner de Bökken“ nach links in den Wald ein. Durch den fuhren wir am Kletterwald vorbei, immer mit Blick auf der See. Nach 2000 Meter erreichten wir dann die Niemener Bucht mit dem Einfluss der Stever in den See. Wir fuhren nach links auf den Stockwieser Damm, überquerten den Stevereinfluß und überquerten dann den Stockwieser Damm und fuhren dann am Restaurant Alter garten vorbei und dann nach rechts. Entlang der Unterstever fuhren wir durch den Wald in Richtung Greinenkamp. Wir fuhren durch die Ferienhaussiedlung, die an der Stever liegt und erreichten dann nach 1,4 Km den Ausfluss der Stever aus dem Hullerner Stausee. Wir überquerten die Stever und bogen dann nach links ab und fuhren am Hullerner Stausee entlang.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Jupp unner de Bökken bis zu der Siedlung an der Stever.

Wir fuhren dann weiter entlang des Hullerner Stausees, der auch wenig Wasser hat. Wir schätzten, dass einige Meter Wasser am Ufer fehlten. Nach 1,8 Km Fahrt erreichten wir die Borkenbergerstraße, auf die wir nach rechts abbogen und dann in Richtung Dorf Hullern fuhren.

Oben die Bilder sind am Hullerner Stausee entstanden und zeigen auch wie viel Wasser dort fehlt. Im fünften Bild sieht man eine „Holzleiche“ am anderen Ufer. Sieht aus, als läge dort das Skelett eines Riesen. Mit etwas Phantasie! Das letzte Bild zeigt die Kapelle an der Borkenbergerstraße.

Wir fuhren 480 Meter auf der Borkenbergerstraße und überquerten dann die Hullerner Straße. Dann ging es über die Borkenbergerstraße und die Hauptstraße durch Hullern. Am Kriegerehrenmal bogen wir nach rechts ab und fuhren auf der Straße Alter Postweg weiter. Wir erreichten nach 640 Meter das bewaldete Gebiet zwischen Hullern und Olfen-Rönhagen. In dem liegt ja auch das ehemalige Munitionslager der Bundeswehr. Der Weg, früher ein Holperweg, ist seid einigen Jahren asphaltiert worden und lässt sich gut fahren. 3,3 Km ist die Asphaltpiste zu fahren. Dann endet sie wo es links auf den Weg zur Schafsbrücke geht. Ab dort ist der Alter Postweg noch in seinem alten Zustand, aber recht gut zu fahren.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg nach Hullern und dann durch Hullern. Im Wald sahen wir dann eine Stelle, an der es gebrannt haben musste. Da muss die Feuerwehr daneben gestanden haben, weil dort nicht mehr verbrannt ist. Friedel der Bäumler zeigte mir dann noch einen Baum, der wohl mal abgebrochen war und dann aber nachgewachsen ist. Nun sieht der nachgewachsene Teil aus, als warte er nur darauf, dass ein Riese einen Hockeyschläger braucht. Im letztenn Bild dann noch einen der beiden Windriesen, die neu am Alter Postweg erbaut wurden.

Wir erreichten Rönhagen und bogen dort auf den Alleeweg nach rechts ab. Der brachte uns kerzengerade an die Eversumer Straße, auf der wir nach rechts fuhren. Dann überquerten wir die neue Umgehungsstraße von Olfen und fuhren dann zum Weg Zum Krähenbusch. Auf dem fuhren 2,5 Km bis zur B235 und bogen auf die nach rechts ab. Wir fuhren noch zusammen über die Lippe, dann bogen Natz und Friedel auf die Straße zum Ringofen ein. Dazu überquerten sie die B235, nach dem sie sich von uns verabschiedet hatten. Sie wollten noch zum Klaukenhof ein Bier trinken. Willi und ich fuhren weiter. Hinter der Kanalbrücke überquerten wir die B235 und fuhren dann die Höttingstraße herunter.

Das erste Bild zeigt Willi und Natz auf dem Alleeweg. Danach ein Haus am Alleeweg. Die drei folgenden Bilder sind auf dem Weg Zum Krähenbusch entstanden. Das letzte Bild zeigt die Kanalbrücke und im Hintergrund die Schleuse Datteln.

Willi und ich bogen dann nach rechts auf die Eichenstraße ein. Vor unserem Haus verabschiedeten wir uns. Willi hatte noch 800 Meter bis nach Hause. Ich brachte nur noch mein Rad in die Garage stellen.

Männer wir sind wieder eine schöne Tour gefahren und haben auch wieder neue Sachen gesehen. Wir sind 67 Km gefahren und haben auch gesehen, dass der neue Lippedeich bis zu seiner Fertigstellung, noch einige Jahre bracht.

Opaju

Fahrradtour 03.09.2018(Nach 36 Km im Bermuda3reieck Innenstadt Bochum)

Friedel hatte für den 3.9.2018 eine Tour vorbereitet. Er wollte nach gut 36 Km in der Innenstadt von Bochum sein. Das „Bermuda3reieck“ im Bereich der Kortumstraße war unser Ziel. Treffen war beim Friedel auf der Theiheide. Er hatte von dort aus etwas mehr als 30 Km für die Hinfahrt gemessen. Insgesamt nach 66 Km  wollte er wieder zu Hause sein. Für uns aus dem Hötting würden es also weit über 70 Km werden. Willi wollte mitfahren, aber nach der Mittagspause, wollte er flott nach Hause fahren, weil er um 17 Uhr eine Verabredung in Waltrop hatte. Für uns würde es wahrscheinlich später werden, da wir auf dem Heimweg noch einiges ansehen mussten.

Als ich am Montagmorgen unser Haus verließ, hatte es gerade angefangen zu regnen. Ein Schauer mit dicken Tropfen. Das war eigentlich nicht angesagt. Ich wartete den kurzen Schauer ab und fuhr dann zum Willi. Vorher holte ich noch die Fleischwurst für unsere Fleischwurstpause. Willi war auch fertig und so fuhren wir mit etwas Verspätung in Richtung Theiheide. Wir fuhren am Montag über den Tigg, dem Alten Markt in Datteln, die Heibeckstraße und dann nach links auf die Sankt-Vinzenz-Straße bis zur Rottstraße. Dort nach rechts. Über die Martin-Luther-Straße und den Kreisverkehr am Neumarkt erreichten wir die Friedrich Ebert Straße. Von der bogen wir nach rechts in die Pestalozzistraße ein. Auf der fuhren wir bis zum Südring. Den überquerten wir am Gymnasium. Von dort fuhren wir über den Parkplatz am Stadtbad. Wir erreichten die Wiesenstraße und fuhren nach links auf dem Radweg weiter. Danach ging es kurz auf den Hagemer Kirchweg nach rechts. Vom Hagemer Kirchweg fuhren wir nach links auf die Wagnerstraße. Die fuhren wir bis zum Schürenheck, die wir überquerten. Dann waren wir auf der Straße Theiheide. Natz und Friedel warteten schon auf uns. Es konnte losgehen.

Der Himmel war bedeckt und es war am Morgen noch frisch. Ich hatte unter meiner Regenjacke noch eine Weste. Die zog ich aus und packte sie in die Packtasche. Von Friedels Haus ging es nach links zum Möllerskamp. Die Straße brachte uns zur Jahnstraße. Auf die Fuhren wir nach rechts. Nach 130 Meter fuhren wir dann nach links auf die Straße Am Dümmerbach. Auf der Straße ging es bis zur Zechenstraße. Dort fuhren wir rechts links und waren dann auf der Margaretenstraße. Von der fuhren wir nach links auf die Tannenbergstraße, die uns an den Meckinghover Weg brachte. Dort fuhren wir nach rechts auf die Straße, die uns dann aus der Dümmersiedlung heraus nach Meckinghoven brachte.

Oben im ersten Bild fahren wir gerade auf Jahnstraße. Bild zwei zeigt meine Großen auf der Zechenstraße. Friedel zeigt schon an, dass er nach links, in die Margaretenstraße einbiegen will. Im dritten Bild sieht man ein altrosafarbenes Trike auf der Margaretenstraße. Das vierte Bild ist dann schon auf dem Meckinghover Weg entstanden.

Nach 1,3 Km Fahrt erreichten wir dann die Dahlstraße und fuhren nach links auf diese. Wir erreichten den Neuer Weg und überquerten ihn. Über die Schulstraße erreichten wir dann, links-rechts fahrend die Klosterstraße. Nach einigen Metern Fahrt liegt dort links an der Straße das Kloster Meckinghoven mit der Pfarrkirche Sankt Dominikus.

Das erste Bild zeigt Natz und Friedel auf der Schulstraße. Im zweiten Bild sieht man das Kloster Meckinghoven und die Pfarrkirche Sankt Dominikus.

Wir fuhren an dem Kloster vorbei und erreichten die Dortmunder Straße und überquerten sie. Dann fuhren wir nach rechts weiter und erreichten den Finkenbrink, auf den wir nach links einbogen. Der Finkenbrink ist 600 Meter lang und führte uns wie immer an einigen Höfen vorbei. Fast am Ende des Weges liegt der Hof mit der Stallgemeinschaft Happy Hippos.

Herzlich Willkommen bei der Stallgemeinschaft HappyHippos

Unsere Idee und was daraus wurde

Eine naturnahe und artgerechte Pferdehaltung, das war es, was wir schon immer für unsere Pferde wollten und wie die meisten Pferdebesitzer haben auch wir früher schon verschiedene Ställe kennengelernt. Dabei sind wir nicht selten vom Regen in die Traufe gekommen.

Fanden wir einen Stall, der eine tolle Anlage oder ein tolles Ausreitgelände bot, dann war die Unterbringung und Versorgung der Pferde nicht in Ordnung. Hatten wir dann doch endlich einen Stall gefunden, von dem wir glaubten, die Pferde würden vernünftig versorgt, dann waren das auch nur „Eintagsfliegen“ und der schöne Schein verblasste schnell. Wir waren nicht mehr bereit, hierfür auch noch mehrere hundert Euro im Monat zu zahlen um uns dann noch ärgern zu müssen.

Oft haben wir darüber gesprochen, was man an seinem eigenen Stall ändern bzw besser machen würde. Aus dem Wunsch, einen eigenen Stall zu betreiben wurde irgendwann ein Entschluss und schnell war klar, dass nur noch die passende Anlage gefunden werden musste.

Nach gut drei Monaten fanden wir auf einem Bauernhof einen passenden Stalltrakt. Der Hof wird bewirtschaftet und beherbergt noch zwei weitere Stallgassen. Die dort eingestallten Pferde werden jeweils in Eigenregie gehalten und gehören nicht zu unserem Offenstall!

Unsere Haltung orientiert sich an den Gegebenheiten in der freien Natur.

Kontakt

Stallgemeinschaft HappyHippos

Bastian Schöndorf

Im Finkenbrink 34
44581 Castrop-Rauxel

Telefon: 0176 477 235 75
E-Mail: bastian@sg-happyhippos.de

Quelle: Website des Stalls

Wir fahren immer wieder dort durch den Finkenbrink und wissen aber nicht was da so ab geht. Wir erreichten die Beckumer Straße und fuhren dort nach links. Es ging nach Becklem herunter. Wir überquerten die Bahnlinie Hamm-Oberhausen Osterfeld und fuhren vorbei an der Gaststätte Zum Lambertus, die in Radfahrerkrisen nur Posten 17 heißt und einen schönen Biergarten besitzt. Gut bürgerlich Essen kann man dort auch. Über den Becklemer Weg fuhren wir durch den Stadtteil Becklem, der zur Castrop-Rauxel gehört. Fast am Ende der Straße  bogen wir dann nach links auf die Straße Auf der Flur ein. Die verließen wir aber schon wieder nach einigen Metern, um nach rechts auf die Lambertstraße einzubiegen. Die brachte uns zum Rhein-Herne-Kanal. Wir überquerten den über eine Brücke, die nur wenige Meter weiter nordöstlich des Sicherheitstors Henrichenburg steht. An dem wurde am Montag gearbeitet. Ein Mann auf einem Kran spritzte mit Wasser den oberen Teil der Sicherheitstors ab.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Finkenbrink, mit dem genannten Hof, bis zum Rhein-Herne-Kanal. dabei sieht man wie ländlich es dort ist. Viele Pferdewiesen mit Pferden, die dort in Ruhe grasen können und Auslauf haben. Danach der Salon Andrea Banaszak, die Tochter meiner Kegelschwester Christel und die Haus- und Hoffriseurin meiner Frau. Danach dann 3 Bilder von der Kanalbrücke aus fotografiert.

Wir überquerten die Brücke und fuhren dann den Kanaldamm wieder herunter. Auf der Lambertusstraße fahrend unterquerten wir die A2 und bogen dann 40 Meter nach der Autobahnunterführung nach rechts ab. Dieser unbenannte Weg führte uns vorbei an einem Sportplatz. Nach ca. 300 Meter erreichten wir dann den Leinpfad des Rhein-Herne-Kanals. Auf den fuhren wir nach links. Nach etwa 160 Meter Fahrt mussten wir dann den Leinpfad wieder verlassen. Es ging nach links, in einem kleinen Rechtsbogen bis zur Hedwig Kiesekamp Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Straße Am Friedhof weiter. Wir erreichten so die Freiheitsstraße und überquerten auch die. Dann ging es auf der Straße Schöttelkamp weiter. Die Straße macht nach 230 Meter einen Linksbogen. Genau vor diesem Bogen geht ein weg nach rechts ab. Dem folgten wir und kamen an die Emscher. Dort gibt es eine kleine Brücke für Radfahrer und Fußgänger. Die überquerten wir und fuhren dann nach links. Wir waren dort im Bereich des habinghorster Friedhofs. Über den fuhren wir dann ein Stück bis zur Heerstraße, die wir überquerten und sogleich auf die Alemannenstraße führen.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Henrichenburg und Habinghorst, zwei Stadtteile von Castrop- Rauxel. Das erste Bild zeigt den Sportplatz in Henrichenburg. Danach sieht man uns am Leinpfad des RHK. Die folgenden Bilder sind dann noch in Henrichenburg entstanden. Nach der Emscherüberquerung sieht man die Bilder aus Habinghorst. Die letzten zwei sind auf dem Friedhof entstanden.

Wir fuhren dann parallel zur Wartburgstraße, eine der Hauptverkehrsadern im westlichen Teil von Habinghorst. Wir fuhren 1,3 Km auf der Alemannenstraße, dann auf der Germanenstraße und erreichten dann die Lange Straße. Auf der fuhren wir kurz nach rechts und erreichten dann Wartburgstraße im Bereich der Petrikirche. Dort überquerten wir die Wartburgstraße und fuhren nach links weiter.

Evangelischer Heiligenschein: Das Geheimnis der Petrikirche

Petrikirche in Castrop-Rauxel
Eine evangelische Kirche mit Tabernakel und Reliquienaltar? Das gibt es tatsächlich. In Castrop-Rauxel steht eine evangelische Kirche voller katholischer Elemente. Die Petrikirche verdankt ihr ungewöhnliches Inneres einem außergewöhnlichen Pfarrer – und steht damit sinnbildlich für protestantische Glaubensfreiheit. Ausgerechnet.
Diese Kirche kann nicht evangelisch sein. Das Wandbild über dem Altar: überall Heiligenscheine. Hinter dem Altar: ein Tabernakel, in der katholischen Kirche das Gefäß für geweihte Hostien. Und überhaupt, ist der Altarraum nicht ungewöhnlich hoch, steht der Pfarrer dort nicht viel zu weit von der Gemeinde? Und doch: Die Petrikirche in Castrop-Rauxel ist evangelisch. „Gleich vorneweg: Diese Kirche war nie katholisch und wurde auch nie gleichzeitig von evangelischen und katholischen Christen genutzt“, erklärt Sven Teschner, der Pfarrer der unierten Gemeinde.
Doch der Kanzelaltar von Castrop-Rauxel überlebte nur 34 Jahre. Am 3. Januar 1945 traf eine Sprengbombe das Gotteshaus. „Im Inneren ist nichts heil geblieben“, erzählt die ehrenamtliche Kirchenführerin Petra Schieferstein-Kosthöfer, die sich mit der Geschichte des Gotteshauses befasst hat.
Schon 1946 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, ein Jahr später bekam die Gemeinde einen neuen Pfarrer: Alfred Rohlfing. „Herr Rohlfing war ein richtiger Pfarrherr“, sagt Sven Teschner. „Er hatte das Sagen und die Gemeinde hat ihn gestützt.“ Die Gemeinde unterstützte auch seine Pläne, das neue Gotteshaus im Inneren nach seinen Vorstellungen auszugestalten. Denn Rohlfing hat, obwohl er nie katholisch war, ein Faible für den Katholizismus. So bekam die Kirche auch einen Namenspatron: Petrikirche sollte sie heißen – oder auch Sankt Petri, wie noch heute manche älteren Gemeindeglieder die Kirche nennen. Dabei verzichtet die evangelische Kirche doch eigentlich auf den Namenszusatz für Heilige.
Die Petrikirche hat ihr heutiges Gesicht durch einen ungewöhnlichen Pfarrer bekommen, der zur richtigen Zeit in der richtigen Gemeinde wirkte. Und damit die Gemeinde ihn nicht vergisst, hat sich Alfred Rohlfing in der Kirche abbilden lassen: Auf dem Wandbild hinter dem Altar. Als Jesu Lieblingsjünger Johannes. Mit dem hellsten Heiligenschein der Kirche. Pfarrer Sven Teschner scherzhaft: „Ich überlege noch, wo ich mich verewigen lassen soll.“

Pfarrer Alfred Rohlfing ließ sich auf dem Altarbild selbst verewigen als Lieblingsjünger Johannes.
Quelle: evangelisch.de
Eine ungewöhnliche Geschichte für einen evangelischen Priester. Wenn wir mal wieder in der Nähe sind, sollten wir mal in die Kirche gehen. Auf der linken Straßenseite kam dann der Media Markt von Castrop-Rauxel. Dem gegenüber liegt das Betriebsgelände der Rütgers GmbH. Man konnte es riechen, denn dort stinkt es immer nach faulen Eiern. Wir machten, dass wir weiterkamen, aber es dauert einige Zeit bis wir dem Gestank entkamen. Nach weiteren 740 Meter Fahrt auf der Wartburgstraße überquerten wir die Bahnschienen, die zum Hbf Castrop-Rauxel, verliefen. Danach erreichten wir die Bahnhofstraße und den Berliner Platz. An dem steht das Hauptbahnhofsgebäude am nördlichen Ende. Wir fuhren auf den Platz und machten dort unsere richtige Pause.

Oben die ersten Bilder sind in Habinghorst entstanden auf der Alemannenstraße und Germanenstraße. Dann ein Bild von der Langenstraße. Von dort sieht man schon die Petrikirche. Das nächste Bild zeigt meine Großen vor der Petrikirche an der Wartburgstraße. Im nächsten Bild sieht man den Media Markt. Danach einen Parkplatz und im Hintergrund einen Teil der Rütgers Werke. Danach noch Bilder von der Wartburgstraße im Bereich der Hbfs. Danach dann Bilder vom Berliner Platz. Das vorletzte Bild zeigt Willi vor der „Grünen Lunge “ am Berliner Platz. Das letzte Bild zeigt das Bahnhofsgebäude.

Rütgers Chemicals

Die Rütgers Chemicals (bis 2002 Rütgerswerke AG, seit 2009: Rütgers Germany GmbH) ist ein deutsches Chemieunternehmen mit Sitz in Castrop-Rauxel, das schwerpunktmäßig Teererzeugnisse produziert.

Standorte

Das Unternehmen betreibt in Castrop-Rauxel die weltgrößte Raffinerie für Steinkohlenteer. Das Ausgangsprodukt wird zu Pechen für die Aluminiumgewinnung (Elektroden) und das Aufkohlen von Stahl weiterverarbeitet. Außerdem werden technische Öle und Naphthalin gewonnen.

Das Unternehmen betreibt zwei eigene Häfen am Rhein-Herne-Kanal.

Weitere Standorte der Muttergesellschaft Rütgers Gruppe befinden sich in Duisburg, Hanau[3]Zelzate (Belgien), Hamilton(Kanada), Candiac (Kanada), Kędzierzyn-Koźle (Polen) und Shanghai.

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1849 von Julius Rütgers gegründet. Zu den ersten Produkten des Unternehmens gehörten mit Teerölimprägnierte Bahnschwellen für die prosperierende Eisenbahnindustrie. Im Jahr 1897 wurde im damaligen Rauxel die Teerproduktenfabrik Rauxel-Westfalen gegründet. Die Fabrik profitierte von der geografischen Nähe zu den SteinkohlezechenVictor und Ickern.

1898 entstand die Rütgerswerke AG, in der verschiedene Beteiligungen zusammengefasst wurden. Das Unternehmen mit einem Stammkapital von 5 Millionen Goldmark hatte seinen Sitz in Berlin. 1910 gründeten die Rütgerswerke die Tochtergesellschaft Bakelite. Im Zweiten Weltkrieg ging ein großer Teil der Produktionsanlagen verloren, insbesondere die Werke in Schlesien. 1947 verlegten die Rütgerswerke ihren Sitz nach Frankfurt am Main. Die Rütgerswerke erwarben im Laufe der Zeit eine Reihe von Beteiligungen, so 1955 die Isola-Gruppe in Düren, 1956 die Chemische Fabrik v. Heyden in München und 1959 die Ruberoidwerke in Hamburg. Bis 1977 war die Rütgerswerke AG auch Großaktionär an der Beton- und Monierbaumit Sitz in Düsseldorf.

1975 übernahm die Ruhrkohle AG die Rütgerswerke. 1996 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Essen.

Zum 1. Januar 2008 wurde das Unternehmen vom Evonik-Konzern an den Finanzinvestor Triton Partners verkauft. Am 22. Oktober 2012 gab Triton den Verkauf von RÜTGERS an Rain CII Carbon LLC, eine Tochtergesellschaft der indischen Industriegruppe Rain Industries Limited, bekannt. Rain Industries produziert kalzinierten Petrolkoks und beliefert damit global die Aluminiumindustrie. Die Firma verfügt über Kalzinierungsanlagen in den USA, Indien und China sowie über drei Tiefseehäfen. Der Wert des Unternehmens lag bei rund 702 Millionen Euro.[4] Insgesamt beschäftigte Rütgers 2012 weltweit rund 1.000 Mitarbeiter an acht Standorten.

Quelle: Wikipedia

Nach der Pause ging es vom Berliner Platz aus nach Westen auf die Victorstraße und damit ein Stück Weg durch Castrop-Bladenhorst. Nach knapp einem Km Fahrt über die Victorstraße bogen wir dann nach rechts auf die Vördestraße ein. Friedel hatte geplant, das Schloss Bladenhorst einmal anders anzufahren. Er wollte es von Bladenhorst anfahren, anstatt wie sonst immer von Pöppinghausen, über den RHK aus. So fuhren wir die Vördestraße bis zur Juliusstraße. Dort nach links bis zur Hafenstraße. Über die fuhren wir dann bis an den Westring. Wir fuhren nicht bis zum Schloss, denn das kennen wir ja. Auf der Höhe des Schlosses bogen wir auf den Westring nach links ab, überquerten dort die Bahnschienen und bogen dann nach rechts auf die Holthauser Straße ein. Die führte uns durch ein kleines Waldgebiet, vorbei an der Reitsportanlage Bladenhorst und weiter in Richtung A42, die wir überqueren mussten.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg über die Victorstraße und durch die Wiesen hinter dem Schloss Bladenhorst. Danach ein Bild mit dem Torhaus von Schloss Bladenhorst. Das nächste Bild zeigt eine Wiese am Westring, die kurz vor der Holthauser Straße liegt. Dann zwei Bilder von der Reitanlage Bladenhorst. Das letzte Bild habe ich von der Brücke über die A42 gemacht. Es zeigt die Autobahn im Bereich des Parkplatzes Lusebrink.

Nach der Überquerung der Autobahn befanden wir uns im Grenzbereich zwischen Herne-Sodingen im Westen und Castrop-Rauxel im Osten. Wir fuhren bis zum Bahnübergang der Bahnstrecke von Dortmund nach Herne. Den überquerten wir und fuhren dann auf der Bruchstraße in Richtung Holthausen. Dabei überquerten wir die Castroper Straße und auch die Mont Cenis Straße, die wir auf unserem Rückweg wiedertrafen. Nach 1,7 Km Fahrt von dem Bahnübergang aus erreichten wir dann Herne-Holthausen und die Lange Straße, die uns durch-und dann raus aus Holthausen brachte.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg in Richtung Holthausen. Das letzte Bild zeigt das Fördergerüst der ehemaligen Schachtanlage Erin. Etwas rechts vom Fördergerüst sieht man im Hintergrund noch einen Turm. Welcher und wo das sein kann, ist mir nicht bekannt. Kann da Jemand helfen? Ich habe mich einige Tage später noch einmal mit dem Turm beschäftigt. Ich bin mir jetzt fast sicher, es ist der Hammerkopfförderturm des ehemaligen Schacht 3 der Zeche Erin, in Castrap Rauxel-Schwerin.

Holthausen (Herne)

Holthausen ist ein Stadtteil von Herne im Stadtbezirk Sodingen. Holthausen hat 10.849 Einwohner (Nov. 2014)

Geschichte

Die historische Gemeinde Holthausen ist landwirtschaftlich geprägt und besteht aus den Siedlungen Holthausen, Börsinghausen und Holthauser Bruch sowie dem Sodinger Holz und den Höfen nördlich von Oestrich an der Lange Straße.

Um 910 tauchte der Name „Holthuson“ zum ersten Mal im Heberegister (Urbar A) der Benediktinerabtei Werden an der Ruhr auf. Um 1200 entwickelt sich der Name dann zur heutigen Schreibweise Holthausen. Der Name lässt sich mit „Siedlung/Gehöft am Wald“ übersetzen.

Holthausen gehörte zur Grafschaft Mark. 1807 wurde diese an das unter französischer Herrschaft stehende Großherzogtum Berg angeschlossen. Während des Ruhrdepartements war Holthausen Teil der Mairie Castrop. Ab 1815 war die Mairie Castrop dann der preußischen Provinz Westfalen zugehörig.

Zur Unterscheidung von einem weiteren Ort mit dem Namen Holthausen im Kreis Dortmund erhielt die Gemeinde den Zusatz bei Castrop.[1]

Im Jahre 1902 wurde das Amt Castrop aufgelöst, so dass die Landgemeinden Sodingen (mit Gysenberg), Börnig und Holthausen bei Castrop zum neugegründeten Amt Sodingen im Landkreis Dortmund kamen. Alle drei Gemeinden wurden am 1. April 1928 im Zuge der damaligen Eingemeindungen in die Stadt Herne eingegliedert[1], deren Einwohnerzahl dadurch um ein Drittel anstieg. Ein kleiner Gebietsteil wurde nach Castrop-Rauxel umgegliedert.

Quelle: Wikipedia

Die lange Straße, von Holthausen aus gefahren, ist schon eine Strecke, die einem Radfahrer einiges an Energie kostet. Es ging für uns zuerst 900 Meter bis zu einer Bank, an der wir eine Pause machten mussten. Da hatten wir 36 Höhenmeter überwunden. Von dort hatte man schon einen guten Blick nach Norden. Herne Sodingen und die Umgebung war zu sehen. Nach der Pause ging es weiter. Nach weiteren 280 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts ab auf die Oestrichstraße.

Oben die Bilder zeigen den Weg über die Lange Straße und die Umgebung dort. Im fünften Bild sitzt Friedel auf der Bank, bei unserer Pause an der Lange Straße. Die beiden letzten Bilder zeigen Kirchtürme in Bochum-Gerthe.

Die Oestrichstraße führte uns weiter nach oben. Am Anfang waren wir auf 112 Meter über NN. Nach 1,3 Km Fahrt durch ein Gebiet, dass aussieht als sei man im Allgäu, erreichten wir mit 131 Meter den höchsten Punkt, der bisherigen Tour. Also noch einmal 19 Höhenmeter aufgepackt. Anstrengend, aber der landschaftliche Eindruck, mitten im Ruhrgebiet, entschädigt einem für die Anstrengungen.

Oben die Bilder zeigen die Landschaft an der Oestrichstraße. Leichte Hügel verlaufen von Nord nach Süd. Zum Westen, in Richtung Gysenbergpark steigen die Wiesen an und erscheinen dann wie Almwiesen im Allgäu. Wenn man das in Natura sieht, ist es beeindruckender als auf den Bildern. Leider schien am Montag auch die Sonne nicht. Sie hätte die Eindrücke verstärkt. Wer die Möglichkeit hat die Strecke mal zu fahren und einen Berg nicht scheut, der soll es tun. Mit Pedelec ist es gut möglich.

Am Landhandel Giese, rechts an der Holthauser Straße, hatten wir dann den nördlichen Rand von Bochum-Gerthe erreicht. Wir überquerten noch den Bövinghauser Hellweg und bogen danach nach links auf die Straße Am Geraden Weg ein. Nach 220 Meter überquerten wir dann den Castroper Hellweg und fuhren dann auf der Schürbankstraße weiter. Die brachte uns an die Lothringer Straße und an das ehemalige Gelände der Zeche Lothringen. Von dort verläuft der Lothringer Radweg von Gerthe nach Bochum-Nord. Wir erreichten den über die Lothringer Straße, auf die wir nach links fuhren, um dann gleich wieder nach rechts zu fahren auf die Kirchharpener Straße, vorbei an der Landmarke „Die drei großen Herren“. Dann am Kreisverkehr nach rechts auf die Amtmann Ibing Straße. Dort, nach 70 Meter ging es dann nach links auf den Lothringer Radweg.

„Die drei großen Herren“ (Zeche Lothringen) (2000)

Zwischen den erhaltenen Gebäuden der Zeche Lothringen, heute Heimat des Kulturrats Gerthe, und der Halde Lothringen mit der Installation über(n)ort befindet sich auf einer künstlichen Aufschüttung eine weitere Installation. Drei große Gitterkamine symbolisieren die drei roten Schornsteine des Maschinenhauses von Lothringen Schacht 1, genannt „Die drei großen Herren“, einst das Wahrzeichen von Gerthe. Die Bezeichnung „Die drei großen Herren“ verweist zurück auf die Gründungsväter der Gewerkschaft Lothringen: Fritz Funke, Heinrich Grimberg, Carl Korte

Vom Fuß der „drei großen Herren“ hat man einen guten Blick auf das Gesamtbild der Installation über(n)ort auf der Halde Lothringen.

Standort:
Kreisverkehr Kirchharpener Straße / An der Halde
Amtmann-Ibing-Straße
44805 Bochum

Quelle: Kunst in Bochum

Oben die Bilder zeigen unser Anfahrt durch Gerthe bis zum Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen, mit ihren noch erhaltenen Gebäuden und dem Kunstwerk “ Die drei großen Herren“ auf der Halde der ehemaligen Zeche. danach das Bild habe ich an der Einfahrt zum Radweg gemacht, wo wir eine kurze Trinkpause machten. Es zeigt das kleine Industriegebiet auf dem ehemaligen Zechengelände. Das letzte Bild zeigt dann schon Friedel auf dem Radweg.

Wir fuhren dann 1,7 Km auf dem Lothringer Radweg durch Gerthe. Kamen dabei am Sportplatz der Spielvereinigung Gerthe vorbei, überquerten die Gerther Straße. Danach verlief der Radweg in westlicher Richtung und wir erreichten dann das Gelände des Schachts V der ehemaligen Zeche Lothringen, das rechts am Radweg liegt. Das Gebiet liegt etwas höher als der Radweg und so kann man das Gelände nicht einsehen. Der Radweg war dort zu Ende, da der Castroper Hellweg im Weg lag. Wir mussten nach rechts fahren und erreichten dann den Castroper Hellweg nach 150 Metern Bergabfahrt. Wir überquerten den Castroper Hellweg und fuhren wieder 150 Meter zurück. Dort erreichten wir wieder den Lothringer Radweg. Wir bogen nach rechts auf diesen Weg. Nach etwa 700 Meter Fahrt erreichten wir dann die Halde Constantin. Auf der befinden sich heute einige Betriebe. Dort bogen wir nach links ab und erreichten dann den Kreisverkehr an Dietrich Benking Straße. Durch den fuhren wir und dann ging es auf dem Weg In der Grumme weiter. Den erreichten wir, indem wir die erste Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nahmen und dann nach einigen Metern nach links auf den Weg einbogen. Der Weg führte uns dann 540 Meter durch einen Grüngürtel. Dann hatten wir vor uns, rechts vom Weg das Heizkraftwerk Hiltrop. Dort bogen wir dann nach links ab und erreichten dann nach 130 Meter Fahrt die Autobahn 43.

Heizkraftwerk Hiltrop

Das Heizkraftwerk Hiltrop ist ein erdgasbetriebenes Heizkraftwerk der Stadtwerke Bochum, das als Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk gebaut ist. Es befindet sich in Hiltrop, einem Stadtteil von Bochum.

2015 wurde es für 20 Millionen Euro modernisiert, wobei die vorhandene Gasturbine durch eine moderne ausgetauscht wurde. Seitdem wird es von einer Turbine des Typs Siemens SGT-700 B betrieben. Die elektrische Leistung der neuen Gas- und der Dampfturbine liegt zusammen bei 44 MW, der Gesamtwirkungsgrad inklusive Fernwärmeauskopplung beträgt bis zu 88 %.[1]

Das Kraftwerk versorgt bis zu 20.000 Wohnungen in den Bochumer Stadtteilen Gerthe, Kornharpen und in der Innenstadt.[2]

Quelle: Wikipedia

Oben das Bild zeigt das Heizkraftwerk.

Eine schöne Geschichte dazu habe ich noch gefunden!

NATURSCHUTZBUND

Heizkraftwerk Hiltrop: Junge Wanderfalken wohnen am Kamin

Drei Jungvögel sind geschlüpft. Zwei Männchen und ein Weibchen im Alter von rund 20 Tagen wurden von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW mit Ringen gekennzeichnet.

Foto: Stadtwerke

Drei Jungvögel sind geschlüpft. Zwei Männchen und ein Weibchen im Alter von rund 20 Tagen wurden von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW mit Ringen gekennzeichnet.

Vor zwei Jahren hatten die Stadtwerke Bochum mit dem Nabu am Heizkraftwerks in Hiltrop einen Nistkasten für Wanderfalken installiert

Die Stadtwerke können nicht nur Strom und Wärme. Vor gut zwei Jahren hatten die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Nabu am Kamin des Heizkraftwerks in Hiltrop einen Nistkasten für Wanderfalken installiert. Jetzt sind dort drei Jungvögel geschlüpft. Zwei Männchen und ein Weibchen im Alter von rund 20 Tagen wurden von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW mit Ringen gekennzeichnet. Die Jungtiere fliegen mit etwa 40 Tagen aus, so dass man zur Monatswende mit ersten „Flugübungen“ rechnen kann.

Im Januar 2015 hatten Industriekletterer in rund 50 Metern Höhe an der Spitze des Kamins des Fernwärmekraftwerks die Brutstätte aus Holz montiert. Der Nistplatz für die Wanderfalken war zuvor am Schornstein des Bochumer Opel Werks I beheimatet. Aufgrund der Werksschließung musste ein neuer Standort in luftiger Höhe gefunden werden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Wanderfalken eine neue Heimat an unserem Kraftwerk gefunden haben“, sagt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke. „Gerne haben wir in Kooperation mit dem Nabu unseren Kamin als Standort zur Verfügung gestellt und waren in den vergangenen zwei Jahren schon ganz gespannt, wann die erste Aufzucht gelingt.“

Wanderfalken zählen zu der Familie der Falken und sind die am weitesten verbreitete Vogelart der Welt. Sie besiedeln bis auf die Antarktis alle Kontinente. Wanderfalken sind von Natur aus Felsbrüter und bewohnen in erster Linie gebirgige Landschaften aller Art sowie Steilküsten. Seit den vergangenen Jahrzehnten besiedeln die Wanderfalken auch Städte und nisten vorzugsweise in „Kunstfelsen“ von Industriestandorten wie Kraftwerkstürmen und Sendemasten, Autobahnbrücken, oder Kirchtürmen.

Quelle: WAZ vom 19.05.2017

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Castroper Hellweg bis zum Heizkraftwerk Hiltrop. Am Weg In der Grumme vor dem Heizkraftwerk wir gebaut wie man auf einigen Bildern sieht. Das letzte Bild zeigt die Heizrohre die vom Kraftwerk in Richtung A43 verlaufen und über die Fuß-und Radfahrbrücke verlaufen.

Wir überquerten die Autobahn und fuhren dann weiter auf einem Weg, der uns in Richtung Kleingartenverein Rottmannshof führte. Dieser Weg, der schön durchs Grüne verläuft liegt zwischen Harpen im Osten und Grumme im Westen. In Grumme liegen die Grummer Teiche, die wir auf unserer Rückfahrt erleben werden. Ob dieser Weg einen Namen hat, oder eine alte Bahntrasse ist, das weiß ich nicht. Lässt sich aber gut fahren. Nach 1,25 Km erreichten wir dann die A40, die wir unterquerten. Kurz danach mussten wir dann den Harpener Hellweg überqueren, auf dessen Mitte auch noch Bahnschienen verlaufen. Danach fuhren wir noch 310 Meter weiter durch den Grünstreifen und bogen dann nach links ab um dann gleich nach rechts unten an den Sheffild-Ring zu fahren. Dort unten ging es nach rechts weiter. Etwas oberhalb des Sheffild-Rings verlief parallel der Radweg weiter. Nach knapp 400 Meter erreichten wir dann die Harpener Straße und bogen auf die nach rechts ab. Wir fuhren die Harpener Straße ein Stück herunter und kamen dann an einen neu erbauten Kreisverkehr. Dort sind wir dann einmal falsch gefahren, weil uns der Willi, als Ortskundiger abhanden gekommen war. So fuhren wir nicht geradeaus, sondern fuhren die zweite Ausfahrt aus dem Kreisel auf die Buselohstraße. Die brachte uns auf eine Brücke, die Bahnlinien überquerte. Friedel meinte, hier sind wir falsch. Wir fragten eine Dame wie wir zur Justizvollzugsanstallt kommen. Sie wies uns den Weg. Wir fuhren wieder über die Brücke zum Kreisel und dann nach links auf die Harpener Straße.

Die drei Bilder zeigen uns auf dem Radweg bis zur Harpener Straße. Das letzte Bild zeigt die Bahnlinien unterhalb der Buselohstraße.

Vom Kreisverkehr aus fuhren wir dann 330 Meter bis zur Karl Lange Straße. In die bogen wir nach rechts ein. Links an der Straße liegt ein Friedhof. Nach 430 Meter Fahrt erreichten wir dann die Justiezvollzugsanstalt Bochum und bogen dort nach links ab. Die Straße dort heißt Krummede.

Die fünf  Bilder oben zeigen unseren Weg von der Harpener Straße bis zum Knast Krummede. Das erste Bild zeigt einen alten VW, der aufgebockt auf einem Grundstück steht. Sehr bunt bemalt ist und zwei Fahnen am Dach hat. Das zweite Bild zeigt das Fachwerkhaus auf dem Grundstück. Danach das Bild zeigt das Betriebsgelände von ThyssenKrupp Plastic. Danach die Bilder zeigen Eindrücke von der Justiezvollzugsanstallt.

Justizvollzugsanstalt Bochum

Die JVA Bochum, auch Krümmede genannt, ist eine Haftanstalt für erwachsene männliche Gefangene in der Stadt Bochum. Die JVA Bochum hat eine Kapazität von über 861 Haftplätzen, eingeschlossen sind 22 Plätze in der Therapievorbereitungsabteilung für drogenabhängige Inhaftierte und 15 Plätze in der sozialtherapeutischen Abteilung.[3]

Geschichte

Vor dem Hintergrund der Preußischen Strafrechtsreform (1871) wurde das Gefängnis bzw. Zuchthaus als Königlich Preußisches Centralgefängnis mit einer Kapazität für etwa 800 männliche und zu einem kleineren Teil für weibliche Gefangene in den Jahren 1892 bis 1897 auf der ehemaligen Vöde von Bochum errichtet.[4]

Obwohl das Reichsjustizministerium schon längst als Organ des NS-Terrors anerkannt ist,[5] steht Folgendes auf der JVA Webseite:[6] „Während der Zeit von 1933 bis 1945 waren nach bisherigen Ermittlungen keine Gefangenen der GeStaPo oder anderer nationalsozialistischer Einrichtungen in dem Centralgefängnis Bochum untergebracht.“ Es ist schon wissenschaftlich dokumentiert,[7] dass politisch Gefangenen und Gefangenen des sogenannten Nacht-und-Nebel-Erlasses im Centralgefängnis Bochum inhaftiert waren. Dieser Erlass Hitlers wurde beim Nürnberger Prozess als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit eingestuft.

Die Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt. Nach Kriegsende bis 1947 stand das Gefängnis unter Leitung eines englischen Offiziers. Die Anstalt hieß zu diesem Zeitpunkt Strafgefängnis und Untersuchungshaftanstalt Bochum. Seit 1969 heißt das Gefängnis Justizvollzugsanstalt Bochum.[3]

Die JVA Bochum wurde im Jahr 2009 um einen Anbau mit 102 Plätzen erweitert.[3] Der Erweiterungsbau an der Stelle des früheren, abgerissenen Frauenkrankenhauses in Bochum ergänzt den sternförmigen Bau aus dem 19. Jahrhundert mit einem modernen Stahlbetongebäude. Das neue Hafthaus, mit vorwiegend Einzelzellen und Räumen zur medizinischen Versorgung, ersetzt die baufällige Zweiganstalt in Recklinghausen. Im Frühjahr 2010 konnte eine weitere Arbeitshalle in Betrieb genommen werden. Das gesamte Erweiterungsprojekt kostete ca. 17,5 Millionen Euro.

Quelle: Wikipedia

Von der Justizvollzugsanstalt aus fuhren wir bis zum Gersteinring und bogen in den nach rechts ein. Nach 360 Meter Fahrt erreichten wir den Stadionring. Dort trafen wir dann Willi wieder, der dort auf uns wartete. Auf dem Stadionring fahrend überquerten wir die Castroper Straße. Dabei konnten wir das Stadion des VFL Bochum rechts von uns sehen. Etwas weiter rechts liegt das Renaissance Hotel Bochum und der Ruhr Congress Bochum. Dahinter liegen die Trainingsplätze des VFL. Danach die 9 Ascheplätze des THC im VfL Bochum e.V. Das ist aber alles nicht einsehbar. Danach liegt das Ramadan Hotel Bochum rechts an der Straße. Dahinter dann befindet sich das Starlight Express-Theater. Dort bogen wir dann nach links auf die Gudrunstraße ab, die uns am Sankt Josef-Hospital vorbei brachte. Von der Gudrunstraße aus fuhren wir in den Bochumer Stadtpark. Den durchfuhren wir von Nordosten nach Südwesten und machten am Seeufer des Parksees eine Trinkpause. Wir beobachteten große Karpfen in dem See.

 

Im ersten Bild überqueren wir gerade die Castroper Straße und man sieht rechts im Bild das Stadion des VFL Bochum. das zweite und dritte Bild zeigt den RuhrCongress-Bochum. Da war am Montag eine Veranstaltung wie man sieht. Danach sieht man ein modernes Stadthaus am Stadionring. Danach die Bilder sind im Stadtpark entstanden. Im letzten Bild sitzen meine Großen auf den Bänken vor dem Parkteich.

RuhrCongress Bochum

RuhrCongress am Stadionring

Der RuhrCongress Bochum ist ein Kongress- und Veranstaltungszentrum im Bochumer Stadtteil Grumme. Er löste die Ruhrlandhalle ab. Unter dem Management der Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) ist der RuhrCongress Bochum seit 2003 in Betrieb. Im Durchschnitt finden hier jährlich etwa 200 Veranstaltungen verschiedener Art statt, von Konzerten über Comedy bis hin zu Messen und größeren (Fach-)Kongressen.

Die Gesamtfläche des Veranstaltungszentrums von rund 8.700 m² verteilt sich auf fünf Hallen und Veranstaltungsräume mit Kapazitäten von 70 bis 3000 m². Weitere zehn Tagungsräume befinden sich im angrenzenden Renaissance Bochum Hotel. Jährlich hat der RuhrCongress Bochum im Durchschnitt circa 200.000 Besucher.

Geschichte

2001 errichtete die Stadt Bochum an der Stelle, an der einst die Ruhrlandhalle stand, ein neues Kongress- und Veranstaltungszentrum, das technisch und konzeptionell sämtliche Ansprüche an eine moderne Veranstaltungsstätte erfüllte. Die alte Ruhrlandhalle, die am 18. Juli 1964 eröffnet wurde und ursprünglich als Sporthalle geplant war, hatte zuletzt mit der Veranstaltungs-Konkurrenz in der Region nicht mehr Schritt halten können.

Ende 2001 begann das Bauvorhaben. In einem halben Jahr, von der Grundsteinlegung im Februar 2002 bis zum Richtfest im Juli desselben Jahres, wurde das neue Kongress- und Veranstaltungszentrum auf die Fläche neben das heutige Rewirpowerstadion (bis 2006 Ruhrstadion) gesetzt. Zu dieser Zeit wurde auch die Bochumer Veranstaltungs-GmbH gegründet, die nach der Fertigstellung das Management übernehmen sollte. Im Dezember 2002 wurde der RuhrCongress fertiggestellt. Die ersten Gäste wurden im Januar 2003 im Rahmen der Eröffnungsfeier begrüßt.

In dem Gebäudekomplex lassen sich sowohl Messen, Tagungen und Kongresse als auch Konzerte, Events und Galas ausrichten. Außerdem wurde das Renaissance Bochum Hotel baulich gleich mit in das Hallenkonzept eingebunden. Dabei wurde auch Wert auf die Barrierefreiheit der Veranstaltungsstätte gelegt.

Bochumer Veranstaltungs-GmbH

Die Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) ist Betreibergesellschaft des RuhrCongress Bochum und neben dem Management der Veranstaltungsstätte auch mit dessen Vermarktung betraut. 100%iger Gesellschafter der BoVG ist die Entwicklungsgesellschaft Ruhr GmbH (EGR), eine 100%ige Tochter der Stadt Bochum. Seit 2009 ist Andreas Kuchajda alleiniger Geschäftsführer. Aufsichtsratsvorsitzender ist seit Oktober 2015 der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

Neben dem RuhrCongress Bochum betreibt die BoVG mit der Jahrhunderthalle Bochum, der Stadthalle Wattenscheid sowie der Freilichtbühne Wattenscheid noch drei weitere Veranstaltungsstätten in Bochum.

Quelle: Wikipedia

Vonovia Ruhrstadion

Das Vonovia Ruhrstadion[1][2] (kurz: Ruhrstadion;[3] zuvor: rewirpowerSTADION) ist das Fußballstadion des Fußballvereins VfL Bochum. Es liegt im Stadtteil Grumme an der Castroper Straße unmittelbar nordöstlich der Bochumer Innenstadt und ist ein „reines“ Fußballstadion (ohne Leichtathletikanlage). Benannt ist es nach dem deutschen Wohnungsunternehmen Vonovia SE mit Sitz in Bochum und der am südlichen Stadtrand fließenden Ruhr, einem Nebenfluss des Rheins. In der Rangliste deutscher Fußballstadien steht es mit einer Zuschauerkapazität von 27.599 überdachten Plätzen (davon 15.574 Sitzplätze und 12.025 Stehplätze)[4] auf Platz 34. Der VfL und seine Vorgängervereine spielen an diesem Ort bereits seit 1911 Fußball. Der VfL Bochum verfügt damit über eine der traditionsreichsten Wettkampfstätten im deutschen Profifußball.

Geschichte

Sportplatz an der Castroper Straße (1911–1921)

Im Jahr 1911 pachtete der SuS Bochum 08 eine Wiese außerhalb der damaligen Stadtgrenzen.[5] Die Wiese trug umgangssprachlich, nach dem Verpächter Bauer Dieckmann, den Namen Dieckmanns Wiese. Das erste offizielle Fußballspiel an der Castroper Straße fand vor 500 Zuschauern am 8. Oktober 1911 beim Spiel des SuS 08 und dem VfB Hamm statt.[5][6] Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Sportplatz zu einem Stadion ausgebaut.

Vonovia Ruhrstadion (seit 2016)

Am 7. Juli 2016 gab der VfL Bochum auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vonovia und der Stadt Bochum bekannt, dass das Stadion nun den Namen des Wohnungsunternehmens Vonovia in Verbindung mit dem traditionsreichen und bei den Fans beliebten Namen Ruhrstadion trägt.[24] Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren.[25] Am 26. August 2016 wurde die Nordwestseite des Stadions als erste der vier Ecken mit dem neuen Namensschriftzug versehen.[26] Die anderen folgten.[27]

Quelle: Wikipedia

Stadtpark Bochum

Frühling im Stadtpark, im Hintergrund die Gastronomie im Stadtpark Bochum

Der Bochumer Stadtpark ist nach dem Essener Stadtgarten der älteste kommunale Landschaftsgarten im Ruhrgebiet.

Geschichte und Gestalt

Der Stadtpark wurde nach einem Magistratsbeschluss von 1869 ab Mai 1876 im Stil eines englischen Gartens angelegt. Früher befand sich in diesem Bereich die kleine Vöde, die Bochumer Allmende. 1878 wurde der Park offiziell eröffnet. Angeregt wurde er bereits 1863 vom damaligen Bochumer Bürgermeister Max Greve. Den Entwurf lieferte der Kölner Stadtgärtner Anton Strauß (1823–1888). Alle Hochbauten des ersten Parkteils stammten von dem Architekten Hermann Bluth. Der Park wurde in zwei Abschnitten 1889–1894 und 1903–1908 erweitert. Die letzte Ausbauphase wurde von Ernst Finken geleitet. Seine Arbeit bestand maßgeblich in der harmonischen Vereinigung von Altem und Neuen Park.

Blumenpracht im sommerlichen Stadtpark

Der Park besaß schon früh vielfältige Gehölze, Blumenbeete, Seen und eine Stadtpark-Restauration. Im Jahre 1887 wurden im Bochumer Stadtpark mehr als siebenhundert verschiedene Baum- und Straucharten und -sorten ermittelt. Der Park sollte allen gesellschaftlichen Schichten des preußischen Ständesystems, also auch der Arbeiterbevölkerung, zur Verfügung stehen und als Treffpunkt dienen. Im Winter fand auf dem zugefrorenen See Schlittschuhlaufen statt, im Sommer gab es im Park Veranstaltungen von Schauturnen.

Der Stadtpark verfügt heute über 311.402 m² Fläche und gehört zu den größten seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Ein besonderer Reiz geht von den zahlreichen, fremdländischen Laubbaumgehölzen wie Götterbaum (Ailanthus altissima), Amerikanischer Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera), Amerikanischer Amberbaum (Liquidambar styraciflua), Japanischer Schnurbaum (Sophora japonica) und Gewöhnlicher Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) aus. An groß gewachsenen Seltenheiten sind z. B. Oregon-Ahorn (Acer macrophyllum),[1] Japanischer Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum), Taschentuchbaum (Davidia involucrata var. vilmoriniana), Europäischer Zürgelbaum (Celtis australis), Amur-Korkbaum(Phellodendron amurense), Schindel-Eiche (Quercus imbricaria) und Amerikanisches Gelbholz (Cladrastis lutea) zu nennen. Eine besonders große Seltenheit, ein mächtiger Lackbaum (Rhus verniciflua) in der Nähe des Bootsteichs, wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefällt. Heute findet man im Park insgesamt noch etwa 200 verschiedene Gehölzarten und -sorten.[2][3] Das abwechslungsreiche Geländerelief wird gestaltet durch den Wechsel bewaldeter Flächen und verschiedenen Parkräumen wie Rosen-, Dahlien-, Rhododendron- und Staudengärten. Die beiden Teiche im Stadtpark haben Fontänen und bieten vielen Vögeln eine Unterkunft.

Wegen den Dürre und Hitze in Europa 2018 kam es im Bochumer Stadtteich am 29. Juli 2018, aufgrund eines Sauerstoffmangels, zu einem Fischsterben.[4]

Denkmäler, Kleinarchitekturen und Kunst im öffentlichen Raum

Wasserspiel (um 1980)

Das älteste Denkmal des Parks ist die nicht mehr erhaltene Büste Kaiser Wilhelms I. von 1879. Die Büste des Turnvaters Jahnnach Entwurf von Wilhelm Gardy wurde 1883 aufgestellt. Ihr gegenüber lag die am 22. Oktober 1892 gepflanzte Körner-Eiche. Der ehemalige Standort der Schillerbüste ist nicht bekannt.

Am 16. Oktober 1910 wurde der Bochumer Bismarckturm eingeweiht. Von der Aussichtsplattform des 34 Meter hohen Turms hat man einen guten Überblick über den Stadtpark, die Innenstadt und die umliegenden Stadtteile. Im Rosengarten wurde der Jungmädchenbrunnen von Eugen Schmohl im Oktober 2007 durch eine Kopie der ‚Schwebenden‘ von Wilhelm Gerstel in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt. 1935 wurde das Kriegerehrenmal im Stadtpark, dem damaligen militaristischen Geist entsprechend, eingeweiht. Es ist in veränderter Form erhalten und umgewidmet zu einem Anti-Kriegs-Mahnmal.

Im Stadtpark befindet sich neben den oben genannten Denkmälern auch noch eine dreiteilige Stahl-Collage von Aleš Veselý, die im Rahmen des 1. Bochumer Bildhauersymposiums 1979/80 entstand. Entgegen hartnäckiger Gerüchte gibt es im Stadtpark kein Werk von Richard Serra. Werke von Serra finden sich am Hauptbahnhof, in der Situation Kunst und im Schlosspark Haus Weitmar.

Skulptur von Giuseppe Spagnulo

2006 kam eine Skulptur von Giuseppe Spagnulo hinzu. Weiterhin zu nennen sind das Dufhues-Denkmal und eine Frosch-Statue. Die Frosch-Statue an einer kleinen Brücke über dem großen See ist vielen Bochumer Bürgern aus ihrer Kindheit bekannt. Sie wurde in den 1990er Jahren entwendet. Inzwischen wurde eine neue Nachbildung an der alten Stelle errichtet. Die Namensvergabe erfolgte um 2002 nach einem Wettbewerb. Weiterhin gibt es hier noch einen Minigolfplatz mit anliegender Restauration, dem sogenannten ‚Milchhäuschen‘, einen Wasserspielplatz und Freischachanlagen zu finden.

Die Bedürfnisanstalt am Stadtpark wurde 1925 errichtet und 1997 renoviert. Nach der Renovierung ist sie heute Sitz der Kortum-Gesellschaft Bochum.

Die Gastronomie im Stadtpark

Das heute denkmalgeschützte Gebäude der Gastronomie im Stadtpark wurde 1913 nach Entwurf von Karl Elkart für 650.000 Mark gebaut und unter dem bereits durch den Vorgängerbau etablierten Namen „Parkhaus“ eröffnet. Als das Schauspielhaus Bochum am 4. November 1944 fast völlig zerstört wurde, wurde bis zum Wiederaufbau 1953 in den Räumlichkeiten des „Parkhauses“ gespielt. 1952 wurde der Haupteingang des Gebäudes neu gestaltet. Schließlich wurde das ehemalige „Parkhaus“ in den Jahren 1985–1988 komplett umgebaut und dann unter dem Namen „Gastronomie im Stadtpark Bochum“ unter neuer Leitung eröffnet. Die letzten umfassenden Renovierungsarbeiten an dem Gebäude wurden im Jahre 2006 durchgeführt, mit der auch ein weiterer Namenswechsel einherging. Der nun eröffneten „Orangerie im Stadtpark“ wurde zuletzt noch im Jahre 2007 die Tapasbar „La Escalera“ hinzugefügt.

Tierpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als weitere Bereicherung folgte 1933 auf Initiative des Vereins Bochumer Tierpark-Freunde der Bochumer Tierpark, mit Tiergehegen und festen Gebäuden ab 1937. Das 1884 errichtete Milchhäuschen (Milchkur-Anstalt) wich später dem heutigen Tierparkrestaurant.

Stadtparkviertel

Denkmalbereich Stadtparkviertel

Im Zuge der Einrichtung des Parks kam es zu einer städtebaulichen Gestaltung des Umfeldes. 1893 wurde für das Gelände rund um den Stadtpark ein Bereich offener Bauweise ausgeschrieben. Der Bebauungsplan von 1910 stellt das Stadtparkviertel in den städtebaulichen Zusammenhang von Park, Bebauung in offener Bauweise, Schulen und Krankenhäusern.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war in unmittelbarer Nähe in der Villa Nora die Kunstgalerie der Stadt Bochum untergebracht. Nach Zerstörung und einer zeitweiligen Auslagerung in andere Gebäude der Stadt wurde im Jahre 1960 beim Stadtpark das Museum Bochum – Kunstsammlung in der wiederaufgebauten Villa Marckhoff-Rosenstein eröffnet. Der Neubau von 1980 schließt sich direkt an den Eingang zum Stadtpark an.

Der Park, einige Gebäude sowie das gesamte Ensemble des Viertels stehen heute wegen ihrer besonderen historischen und künstlerischen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Quelle:Wikipedia

Wir wollten nicht weiter in den Stadtpark eindringen und fuhren deshalb aus dem park heraus auf die Bergstraße. Der folgten wir 510 Meter und erreichten dann die Kortumstraße, in die wir nach halbrechts einbogen. Die Kortumstraße brachte uns dann an eine der Bahnlinien, die die Innenstadt von Bochum einkreisen. Die unterquerten wir und erreichten dann die B226, die wir überquerten. Nach weiteren 110 Meter erreichten wir dann die Brückstraße, auf die wir nach rechts fuhren. Auf der Straße fuhren wir etwas mehr als 100 Meter und bogen danach nach links auf die Hans Böckler Straße ein. Von der bogen wir dann nach rechts auf den Gustav-Heinemann-Platz ein. Über den fuhren wir. An der Christuskirche fuhren wir nach links über den Kirchplatz und erreichten dann nach links fahren den Vorplatz des Bochumer Rathhauses. Dort an der großen Glocke blieben wir stehen und schauten dem Treiben zu.

Im ersten Bild sieht man Friedel auf der Bergstraße. Das zweite Bild zeigt den südlichen Teich im Stadtpark mit seinem Wasserspiel. Gegenüber steht das Kunstmuseum Bochum. Dort steht ein modernes Kunstwerk, das man im Bild sieht. Danach sieht man auf einer Wiese fünf nackte Männer, ein Kunstwerk von Skulpturen vor dem Kunstmuseum in Bochum… Entworfen wurden sie von dem in Essen lebende Künstler Johannes Brus. Das Kunstmuseum Bochum hatte ihm schon 2012 eine große Ausstellung gewidmete.  Das nächste Bild zeigt sie von vorne. Danach ein Gesamtbild vom Goetheplatz mit dem Gebäude des Kunstvereins. Die nächsten drei Bilder sind auf der Kortumstraße entstanden. Danach sieht man einen Teil der Christuskirche Bochum, am Gustav Heinemann Platz. Die beiden letzten Bilder sind an der großen Glocke entstanden, die vor dem Rathaus steht.

Kunstmuseum Bochum

Als eines der ersten Museen für zeitgenössische Kunst wurde es unter der Bezeichnung „Städtische Kunstgalerie für Kunst nach 1945“ im Jahre 1960 gegründet. Seit dem Jahre 2010 ist es eines von zwanzig RuhrKunstMuseen. Heute sammelt, bewahrt und präsentiert das Bochumer Kunstmuseum internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Herausragende Solitäre in der Bochumer Sammlung sind neben allen wichtigsten deutschen Expressionisten die Werke von Francis Bacon, Frank Stella, Cy Twombly, Luise Nevelson oder Nam June Paik

Quelle: Stadt Bochum

Christuskirche (Bochum)

Glockenturm der Christuskirche

historischer Glockenturm und modernes Kirchenschiff

Die Christuskirche Bochum ist eine evangelische Kirche in Bochum, die zugleich als Mahnmal gegen den Krieg gilt. Sie liegt in unmittelbarer Nähe des Bochumer Rathauses. Es gibt in Bochum weitere Kirchen mit diesem Namen, so in den Stadtteilen LangendreerLindenGerthe und Günnigfeld.

Geschichte

1877–1932

Die Pläne für den neugotischen Bau stammten vom Krefelder Architekturbüro Hartel und Quester. Die Bauausführung wurde dem Bochumer Baumeister Heinrich Schwenger (1840–1906) übertragen. Am 15. Mai 1877 wurde der Grundstein der Kirche gelegt und etwa am 24. Oktober 1878 war der 72 m hohe Turm fertiggestellt. Als Material verwendete man den Obernkirchener Sandstein. Die Turmhalle war mit Reichsadlern geschmückt, die erst 1929 entfernt wurden.

Im Jahre 1931 gestaltete der Bochumer Architekt Heinrich Schmiedeknecht im Sockelgeschoss des Turmes eine Heldengedenkhalle. In Goldmosaik sind die Namen von 30 im Deutsch-Französischen Krieg (1870–1871) gefallenen Soldaten, von 1.362 im Ersten Weltkrieg (1914–1918) Gefallenen der Gemeinde und die 25 Staaten, gegen die Deutschland Krieg geführt hat, eingetragen. Der künstlerische Entwurf stammte vom Kirchenmaler Heinrich Rüter (* 1877 in Bergedorf bei Hamburg; † 1955) aus Düsseldorf, die Glasmalerei und Mosaiken von Wilhelm Hallermannaus Essen. Sie wurde im März 1931 eingeweiht.

1933–1945

In der Kirche predigte der evangelische Pfarrer Hans Ehrenberg, der seit 1925 in der Bochumer Innenstadtgemeinde als Pfarrer tätig war, 1933 gegen den Nationalsozialismus: „Wir sagen Nein“ und „… der völkische Mensch will Heldentum und Kameradschaft, wir wollen Auftrag und Bruderschaft.“ Er war konvertierter Jude, Mitbegründer der Bekennenden Kirche und zusammen mit vier anderen westfälischen Pfarrern beteiligt an den „Bochumer Bekenntnissen“. Laut Ehrenberg teilten Christen und Juden ihr Schicksal und Verderben miteinander.

Während des Novemberpogroms wurde Ehrenberg am 9. November 1938 verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Durch die Intervention des Bischofs von Chichester gelangte er 1939 ins britische Exil.

Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Schon bei den ersten der größeren Bombenangriffe auf die Stadt Bochum wurde die Kirche am 14. Mai 1943 zerstört. Fast die gesamte Innenstadt Bochums wurde durch die folgenden Luftangriffe in den folgenden Monaten zerstört, mehrere tausend Menschen wurden getötet, viele mehr verletzt und zigtausende obdachlos.

1945–2008

Das Kirchenschiff wurde von 1956 bis 1959 durch den Architekten Dieter Oesterlen unter Beratung von Schmiedeknecht zeitgemäß neu errichtet. Die Kirche hat einen gestaffelten Grundriss mit Ziegelwänden. Die wandhohen seitlichen Betonglasfenster gestaltete der Darmstädter Bildhauer Helmut Lander. Die Integration von Altem und Neuem wurde international gelobt.

Um 1993 machte man sich Gedanken um die Instandsetzung des denkmalgeschützten, aber in den letzten Jahrzehnten wenig gepflegten Turms. Als das erste Gutachten Sanierungskosten in Höhe von 8 Millionen DM veranschlagte, wollte die evangelische Kirchengemeinde den Turm abreißen lassen.

Um den Turm als Mahnmal gegen den Krieg zu erhalten, wurde die Initiative „Denkmal gegen Gewalt“ ins Leben gerufen. Für die Sanierung wurden Spenden gesammelt, die auf einen einzelnen Baustein bemessenen Spendenbestätigungen nannte man in Anlehnung an die regionale Bergbautradition Kuxe. Am 19. Februar 2002 gab der jüdische Klezmer-Musiker Giora Feidman in der Kirche ein Benefizkonzert, um zu dieser Initiative beizutragen.

Obwohl sich 1994 erstmals ein Kurs der Bochumer Goethe-Schule unter Leitung des Pfarrers Martin Röttger mit der in der Turmhalle gelegenen Gedenkstätte befasst hatte, diente sie weiterhin bis 1999 als Stuhl- und Podestlager. Der Turmbauverein unter Fred Bastan und die Kortum-Gesellschaft Bochum mit Hans H. Hanke öffneten die Halle der Öffentlichkeit erstmals zum Tag des offenen Denkmals 1999.

Im Sommer 2003 richtete der Bochumer Kunsthistoriker Hans H. Hanke – als Denkmalpfleger bei der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalensowie als Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum tätig – mit Kunstgeschichts-Studierenden eine größere Ausstellung zur Geschichte der Christuskirche im Turm aus, die die Aufmerksamkeit auf die Gedenkstätte lenkte.

Die Sanierung ist mittlerweile abgeschlossen.

Der Platz vor dem Turm ist mit Bezug auf die Gedenkhalle ein Hauptprojekt der Kulturhauptstadt 2010 Ruhrgebiet. Der Künstler Jochen Gerz hat hier den Platz des europäischen Versprechens entstehen lassen.

Im Herbst 2008 wurde in der Kirche das Album „Von Zaubererbrüdern – Live & Unplugged“ der Band ASP aufgenommen.

Quelle: Wikipedia

DIE GROSSE GLOCKE VOR DEM BOCHUMER RATHAUS UND IHRE GESCHICHT

Veröffentlicht am 20.06.2017

Alfred Krupp schäumte vor Wut. Da wagte es dieser hergelaufene Schwabe Jacob Mayer zu behaupten, er hätte einen Weg gefunden, Stahl zu gießen! Hatte er nicht alles getan, um die Umwandlung der Gussstahlfabrik Mayer & Kühne in eine Aktiengesellschaft zu verhindern und Investoren davon zu überzeugen, sie würden ihr Geld in den Sand setzen? Und jetzt begann dieser Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation, sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu entwickeln.

Stahl gießen20 statt in tagelanger Arbeit mühsam auszuschmieden? Er hatte jahrelang seine besten Leute darauf angesetzt, denn so ließe sich eine Kanone innerhalb kürzester Zeit herstellen. Vergeblich.

Und jetzt protzte dieser Mayer auf der Pariser Weltausstellung 1855 mit dreien seiner angeblichen Gussstahlglocken. Bekäme das preußische Militär davon Wind, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die bei Mayer nachfragen würden, ob man so auch Kanonen herstellen könnte, und zwar billiger als die Konkurrenz in Essen.

Krupp selbst soll mit einem Hammer die Glocken malträtiert haben, um zu beweisen, dass sie in Wirklichkeit aus Gusseisen seien. Der Kanonenkönig schimpfte Mayer in aller Öffentlichkeit einen Betrüger, bis der persönlich in Paris erschien, um eine der Glocken im Beisein des Preisrichterkollegiums zerschlagen zu lassen. Einige Bruchstücke davon ließ er ausschmieden – ein Beweis dafür, dass es sich keinesfalls um Gusseisen handeln konnte. Mayer bekam nicht nur den höchsten Preis der Weltausstellung, die Große Ehrenmedaille in Gold, sondern auch das Kreuz der Ehrenlegion vom Kaiser persönlich.

Wie zum Hohn präsentierte der Bochumer Verein auf der Weltausstellung 1867 eine noch größere Glocke – mit fünfzehn Tonnen Gewicht und knapp drei Metern Umfang seinerzeit die größte, die jemals gegossen worden war. Bis in die siebziger Jahre stand diese vor dem Torhaus 11 in Höntrop, bis der Rechtsnachfolger des Bochumer Vereins – ausgerechnet die Firma Krupp! – sie der Stadt Bochum schenkte, welche diese 1979 vor dem Rathaus aufstellen ließ.

Quelle: Westfalen online

Wir hatten Hunger nach der anstrengenden Hinfahrt. Wir wollten im Bermuda3reieck unsere Mittagspause machen. Vom Rathausvorplatz überquerten wir die Bongardstraße und fuhren dann auf der Victoriastraße weiter. Vorbei am Amtsgericht und  am Anneliese Brost Musikforum Ruhr, das beides an der rechten Straßenseite liegt, erreichten wir die Spitze des Bermudadreiecks. Wir überquerten die Victoriastraße und erreichten dann wieder die Kortumstraße dort wo die große Stahlkonstruktion mit der Leuchtschrift  „Bermuda3eck“ steht.

Die ersten drei Bilder zeigen das Anneliese Brost Musikforum mit dem Neubau im Fordergrund und der ehemaligen Marienkirche im Hintergrund. Das letzte Bild zeigt die Stahlkonstruktion mit der Leuchtschrift darauf. Dort sind wir über die Victoriastraße gegangen, die man im Vordergrund sieht.

Anneliese Brost Musikforum Ruh

Eingangsbereich des Anneliese Brost Musikforums

Das Anneliese Brost Musikforum in Bochum ist ein Konzerthaus für die Bochumer Symphoniker mit einem Saal für die städtische Musikschule. Die ehemalige St.-Marien-Kirche dient als Foyer für beide Säle. Mit dem neuen Musikzentrum soll ein künstlerischer Anziehungspunkt entstehen, der in die Stadt und die Region ausstrahlt.[1] Die Eröffnung fand am 28. Oktober 2016 statt.[2][3] Der Name des Musikforums bezieht sich auf Anneliese Brost, deren Stiftung den Bau wesentlich unterstützte.[4]

Vorgeschichte

Bereits im Laufe der 1960er Jahre, begleitend zur Umbenennung des Städtischen Orchesters in Bochumer Symphoniker, wurde der Bau eines Konzerthauses erwogen, um das Schauspielhaus als Spielstätte des Orchesters zu entlasten. Anstelle des Konzerthauses wurde jedoch die Ruhrlandhalle als Mehrzweckhalle errichtet.[5] „Das heimatlose Herumirren, zuletzt zwischen dem akustisch prekären Bochumer Schauspielhaus und dem Audimax der Ruhr-Universität“ dauerte infolgedessen an.[6]

Konzept

Südflügel des Bochumer Konzerthauses mit der zum Foyer umgebauten ehemaligen Marienkirche

Das Foyer in der ehemaligen Marienkirche

Das Musikzentrum dient unter anderem als Heimat der Bochumer Symphoniker für Proben und Konzerte, Raum für die städtische Musikschule und Auftrittsort für ihre Schüler und Ensembles sowie als architektonisch ansprechender Bestandteil der Innenstadtgestaltung.[7]

Errichtet wurde das Musikzentrum mit folgendem Raumprogramm:[8][9]

  • ein konzertant nutzbarer Großer Saal mit 1026 Plätzen und Bühne, links vom Eingang her gesehen, also südlich
  • ein nicht fest bestuhlter, akustisch optimierter Multifunktionssaal mit etwa 250 Plätzen und Bühne, rechts vom Eingang her gesehen, also nördlich
  • ein Foyer – auch für Lesungen, kleinere Konzerte, Zusammenkünfte und nicht Vorhersehbares
  • Stimmzimmer, Probenräume, Künstlergarderoben
  • Räume für die Infrastruktur eines konzertanten Hauses
  • Notenarchiv, Inspizientenräume, Lagerräume

Entwicklung

Ursprünglich sollte die Stadt Bochum ein reines Konzerthaus erhalten. Immer wieder scheiterte die Durchführung des Projektes an fehlenden Mitteln, obwohl eine private Stiftung einen wesentlichen Teil der Baukosten aufbringen wollte. Zuletzt verbot 2010 die Bezirksregierung Arnsberg der Stadt, Eigenmittel für das Projekt aufzubringen, da die Stadt sich im Nothaushalt befand. Aufgrund der schwierigen Haushaltssituation schloss auch das Land eine Landesförderung als unrealistisch aus.[10]

Aufgrund einer Konzeptänderung durch die Hinzunahme eines Musikschulsaals wurde aus dem Projekt Konzerthaus das Vorhaben Musikzentrum. Hierfür stellte die Landesregierung 2011 die erforderlichen EU-Fördermittel und Landesmittel in Aussicht.

Die Pausenglocke

Der Rat der Stadt Bochum beschloss am 9. März 2011 den Bau des Musikzentrums unter bestimmten Bedingungen, insbesondere rechtsverbindliche Bereitstellung privater Spenden in Höhe von 14,3 Mio. Euro, Verfügbarkeit von Fördermitteln in Höhe von 16,528 Mio. Euro, Einhalten einer Baukostengrenze von 33,3 Mio. Euro und gebäudebezogene Folgekosten von maximal 650.000 Euro.[11]

Den Architektenwettbewerb gewann das Planungsbüro Bez + Kock.[12] Im Entwurf „konnte der räumliche Charakter der Kirche bewahrt, ja, diese zum Maßstab erhoben werden: In ihrem Chor liegt der doppelte Haupteingang, ihr Schiff dient als Foyer, die Garderobe befindet sich unter der Empore der früheren Orgel, und von den vier Glocken, die, hergestellt vom Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation, aus statischen Gründen aus dem Turm genommen wurden, schlägt die größte (mit dem Ton b wie Bochum) als Pausengong“.[13]

Von diesem Entwurf überzeugt, beschloss der Rat der Stadt am 5. Juli 2012, dass die genannten Bedingungen erfüllt seien. Mit dem Bau des Musikzentrums wurde 2013 begonnen. 14,6 Millionen Euro der Baukosten wurden von privaten Spendern beigetragen.[9] Die kalkulierten Baukosten wurden letztlich um rund 10 % überschritten – ein für öffentliche Bauten dieser Größe gutes Ergebnis.[13] Die Eröffnung erfolgte plangemäß im Oktober 2016.[14] Die Bochumer Symphoniker „erhalten damit die Anerkennung, die sie sich schon lange erspielt, und das Domizil, das sie so lange entbehrt haben“.[13] Zudem „hat sich Bochum durch dieses Projekt als handlungsstarke und erfindungsreiche Kommune ins Bewusstsein gebracht“.[15

Kritik

Bund der Steuerzahler

Der Bund der Steuerzahler setzte das Vorhaben auf die Steuerverschwendungsliste 2011. Zur Begründung wurde u. a. angeführt, ein neues Konzerthaus in Bochum sei angesichts der in den Nachbarstädten Dortmund und Essen bereits existierenden Konzerthäuser nicht erforderlich. Weiterhin wurde kritisiert, dass die Betriebskosten von der Stadt zu tragen seien, was „nicht zum sonstigen Klagelied über die Finanzlage der Stadt“ passe.[16] Weiterhin übernahm die Stadt Bochum die Jahrhunderthalle Bochum mit der Zusicherung des Landes NRW über 9,53 Mio. Euro Fördergelder zum Zweck des Umbaus der St.-Marien-Kirche Bochum zu einem „Musischen Zentrum“.[17] Der Bund der Steuerzahler schrieb dazu in einem Artikel, dass dadurch zusätzlich mindestens eine halbe Million Euro an jährlichen Unterhaltskosten im Haushalt der Stadt anfallen würden.[18]

Bürgerinitiative Bürgerbegehren

Westseite des großen Saales

Eine Bürgerinitiative versuchte bereits vor dem Baubeschluss vom 5. Juli 2012 zu erreichen, dass der Beschluss über die Erfüllung der Baubedingungen an Stelle des Rates durch die Bürger der Stadt getroffen werden soll.[19] Dies lehnten die großen Ratsparteien ab.[20] Für ein entsprechendes Bürgerbegehren lagen nicht genug Unterschriften vor. Daraufhin initiierte die Bürgerinitiative ein neues Bürgerbegehren, um einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Sie sammelte 14.924 Stimmen.[21]Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen erklärte das Bürgerbegehren jedoch wegen nicht eingehaltener Fristen für unzulässig. Die Beschwerde gegen diese Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster endete damit, dass das Gericht die Fragestellung für unzulässig erklärte.[22] Trotz des juristischen Scheiterns des Bürgerbegehrens befasste sich der Rat der Stadt am 13. Dezember 2012 mit dem Bürgerentscheid; auch der Rat stellte die Unzulässigkeit fest.[19]

Mitglieder der Bürgerinitiative erstellten Gutachten zu den Folgekosten des Musikzentrums. Eines davon bezifferten die gebäudebezogenen Folgekosten gemäß DIN 18960 auf mindestens 2,13 Mio. Euro (statt 0,65 Mio. Euro).[23] Überdies rechnete die Bürgerinitiative aus, dass jede verkaufte Eintrittskarte bei Errichtung des Musikzentrums mit 400 Euro subventioniert würde, bezogen auf alle Konzertbesucher (inklusive der Besucher, die keinen Eintritt bezahlen) mit 207 Euro.[24]

Quelle: Wikipedia

Bermuda3eck

Das Bermuda3eck in der Bochumer Innenstadt ist die Bezeichnung für ein Areal mit einer hohen Dichte von gastronomischen Betrieben. Es befindet sich zwischen Südring und Konrad-Adenauer-Platz. Begünstigt durch die kurzen Entfernungen zum Bochumer Schauspielhaus, dem Union-Kino und dem Hauptbahnhof setzte die Zunahme der Anzahl gastronomischer Betriebe in den 1980er Jahren ein.

Kultur und Gastronomie

Im Bochumer Bermuda3eck gibt es mittlerweile über 80 gastronomische Betriebe. Die Ausdehnung des Gebiets beträgt rund zwei Quadratkilometer. Von den etwa 8000 Plätzen in Restaurants und anderen Gaststätten zählen über die Hälfte zur Außengastronomie, für die Bochums Szenestraßen typisch sind, seit die Bestuhlung von Plätzen und Gehwegen zu Beginn der 1970er Jahre eingeführt wurde. Die Gastronomie hat über drei Millionen Gäste pro Jahr. Im Sommer kommen an sonnigen Wochenenden manchmal 30.000 Gäste pro Tag und bei großen Veranstaltungen wie Bochum Total gibt es inzwischen etwa 300.000 geschätzte Gäste.

Weiterhin bietet das Bermuda3eck rund 1600 Arbeitsplätze unterschiedlicher Qualität. Die mit dieser Entwicklung einhergehende „Privatisierung“ des öffentlichen Raumes durch Biergärten ist umstritten, aber von der Bevölkerung allgemein akzeptiert.[1][2]

Die Immobilienpreise und Pachtpreise sind in den 2010er Jahren hier so stark gestiegen, dass der klassische Einzelhandel zunehmend verschwindet und die leerstehenden Flächen von Gastronomiebetrieben übernommen werden; dadurch liegen die Essens- und Getränkepreise der Gastronomiebetriebe im regionalen Vergleich recht hoch.

Zu den regelmäßigen Großveranstaltungen im Bermuda3eck zählen:

  • das viertägige Bochum Total jährlich Anfang im Juli, ein im europäischen Maßstab herausragendes Straßen-Musikfestival.
  • das Maiabendfest, Ausgangspunkt für einen traditionellen Umzug seit einigen hundert Jahren
  • der Sparkassen-Giro Bochum, ein Radrennen mit seinen direkt an das Bermuda3eck grenzenden Streckenabschnitten Südring (Start und Ziel) und Viktoriastraße

Auch durch die Nähe zum Hauptbahnhof, zum Schauspielhaus Bochum, zur Diskothek „Riff“, zur Kulturstätte Rotunde und zu mehreren Kinos ist das Viertel das kulturelle Zentrum der Stadt und ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet.

Geschichte und Wandlung

Bis Ende der 1970er Jahre war der Platz um den Engelbertbrunnen durch nichts Ungewöhnliches gekennzeichnet. Lediglich die Kinobetriebe Intimes (heute: Casablanca), Union und in der näheren Umgebung das Capitol (später Bofimax, ab November 2017 wieder Capitol) sowie das englische Themenlokal Victory Pub und ein neben dem Kino liegendes Kneipenrestaurant, heute ein türkisches Restaurant, sorgten damals für Attraktivität am Abend in Bochum.

Erst die sich rasch erhöhende Kneipendichte zum Ende der 1980er Jahre führte zur Herausbildung eines regelrechten „Ausgehviertels“. Insbesondere die Befahrbarkeit der Brüderstraße machte das Viertel zu einer Art Showbühne für umgebaute Pkw (damals insbesondere wegen der ortsansässigen Opelfabrik Opel Mantas). Der Begriff Bermudadreieck erschien erstmals im ehemaligen Magazin MARABO. Der Reporter Werner Schmitz verfasste einen Artikel über Leonardo Bauer (dem „Vater“ des Bermuda3ecks) mit dem Titel Käpt’n im Bermudadreieck und zitierte ihn.[3]

Seit den 1980er Jahren gehört die Logos Gruppe mit einer Vielzahl von unterschiedlichen gastronomischen Betriebstypen zu den Hauptentwicklern des Bermuda3ecks. Dabei wurden anders als bei der herkömmlichen Systemgastronomie nicht viele Standorte mit einem Konzept, sondern einer mit vielen Konzepten entwickelt.[4]

Mitte der 1990er Jahre deckten Bauer und die Logos Gruppe durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Gastronomiekonzepte nahezu den gesamten Markt im Bermuda3eck ab.[5]

Bauer und die Logos-Gruppe waren Initiatoren der ISG Bermuda3eck e. V., einer der ersten Immobilien- und Standortgemeinschaften (Business Improvement District / BID) Nordrhein-Westfalens, deren Aufsichtsrat Bauer und Hans-Joachim Hauschulz für die Logos-Gruppe angehören.[6]

Die hohe Anziehungskraft auf außerstädtische Besucher, die sich in der Zuteilung der Kneipen zu den unterschiedlichen Jugendkulturen nicht auskannten und dies aus anderen Städten in dieser Form auch nicht gewohnt waren, führte in den 1990er Jahren zu einer weitgehenden Egalisierung der Gastronomien, zu einem Preisanstieg sowie zu einem Überwiegen der Gelegenheitsgäste gegenüber den Stammgästen. Eine Angleichung der Gestaltung drückt sich auch durch die Ausstattung mit Großbildleinwänden aus, wie sie aus der US-amerikanischen Gastronomie bereits bekannt ist.

Im Zuge einer umfangreichen Sanierung der oberen Kortumstraße wurden im Bereich des Bermuda3ecks von Ende 2008 bis Anfang 2009 fast der gesamte alte Baumbestand sowie der bereits in den vergangenen Jahren stetig verkleinerte Engelbertbrunnen beseitigt. Die Ritterfigur des ehemaligen Brunnens erhielt einen neuen Standort direkt gegenüber der Einmündung der Brüderstraße, während der Baumbestand durch junge Bäume ersetzt wurde. Die geometrische Ausrichtung dieser Bäume zusammen mit einer neuen Beleuchtung entlang der Gebäudefluchten schafft große Freiflächen und damit deutlich mehr Stuhlplätze für die Gastronomie. Gleichzeitig wurde damit aber auch jegliche Sitzmöglichkeit für Besucher entfernt, die nicht das gastronomische Angebot nutzen.

Im Jahr 2011 eröffnete der Streetwear-Laden Boom! Store, ein gläsernes Rondell am Eingang Adenauerplatz und 2012 auf dem Dach dort eine Outdoor-Skater-Landschaft.[7][8]

Quelle: Wikipedia

Wir schoben unsere Räder auf der Kortumstraße in Richtung Norden. Willi und Natz hatten schnell ihr Traumziel, das Bratwursthaus auf der rechten Seite der Straße gefunden. Wie sagt Willi immer: Da in Bochum muss man eine Currywurst essen. Die schmeckt da auch noch gut. Ich hatte sorge, dass mein Akku nicht bis nach Hause hält und hatte mein Ladegerät mit. Deshalb suchten Friedel und ich das Cafe Extrablatt auf. Dort wollte ich fragen, ob die eine Steckdose frei haben für mein Ladegerät. Hatten sie. Vor der Theke war eine Steckdosenleiste. Dort konnte ich mein Ladegerät mit dem Akku anschließen. 20 Minuten sollten reichen, um sorglos bis nach Hause zu kommen. Friedel und ich setzten uns Draußen an einen Tisch und bestellten uns ein belegtes Brötchen und Kaffee. Zwischendurch hatte ich ein Auge auf meinen Akku. Willi und Natz kamen zu uns und bestellten sich auch etwas zu trinken. Dann bezahlten wir und ich holte meinen Akku und setzte ihn wieder ein. Ich meinte, dass ich wieder etwa 20 Km zusätzlich aufgeladen hatte. Ich war beruhigt, denn auch der Rückweg war nicht von schlechten Eltern. Wir verabschiedeten Willi, der um 17 Uhr einen Termin in Waltrop hatte. Er wollte in gut 2 Stunden zu Hause sein, was er auch schaffte.

Das erste Bild zeigt noch einmal den Zugang zum Bermuda3eck. Im Bild zwei sieht man Friedel der sein Brötchen ißt. Ach ja, Friedel hatte keinen Kaffee sondern ein Weißbier ohne Alkohol.

Wir setzten uns auch wieder auf unsere Räder und überlegten kurz wie wir zum Bergbaumuseum an der Wielandstraße kommen. Von dort hatte ich den Rückweg auf meinem Handy in Naviki gespeichert. Wir waren uns ohne Willi nicht so ganz sicher wo wir her mussten. Der kannte sich ja in Bochum aus und kannte auch den Rückwerg aus dem FF, weil er früher bei der VEW in  Bochum gearbeitet hatte und die Strecke nach Datteln öfters mit dem Rad gefahren ist.

Wir fuhren dann über den Kerkwege vom Cafe Extrablatt zur Victoriastraße und bogen dort, gegenüber dem Marienplatz auf die Straße nach rechts ein. Wir folgten der Straße bis zum Bochumer Rathaus, überquerten wieder die Bongardstraße. Wir fuhren dann auf der Hans Böckler Straße bis an den Nordring. Auf den fuhren wir nach links. Nach 250 Meter fahrt bogen wir dann nach rechts auf die Schillerstraße ein. Die brachte uns an den Platz vor dem Bergbaumuseum. Dort machten wir eine kleine Pause. Orientiert hatten wir uns an den alten Förderturm der auf dem Gelände des Museums steht. Den konnten wir teilweise auf unserer Fahrt sehen.

Das erste Bild ist auf dem Kerkwege entstanden und zeigt die ehemalige Marienkirche. Bild zwei das Gebäude des Landes-und Amtsgericht Bochum. Danach zweimal das Deutsche Bergbaumuseum Bochum.

St.-Marien-Kirche (Boch

St. Marien (2007)

Die St.-Marien-Kirche ist eine profanierte ehemals römisch-katholische Kirche in Bochum-Mitte an der Humboldtstraße. Der Spitzhelm der neogotischen Backstein-Kirche ist etwa 70 Meter hoch. Ihre Lage markiert den Beginn der Westerweiterung der Bochumer Innenstadt.

Geschichte

Der Kirchenbau erfolgte von 1868 bis 1872 zur Zeit des Kulturkampfes nach einem Entwurf des Architekten Gerhard August Fischer.

Kriegszerstörung und Wiederaufbau

Trümmer in der Pfarrkirche St. Marien nach einem Bombenangriff 1943

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei einem Großangriff in der Nacht auf Pfingstsonntag vom 12. auf den 13. Juni 1943 von Bomben getroffen und brannte aus. Zuletzt wurde das Gebäude am 4. November 1944 getroffen. Im Jahre 1951 entschied man sich, den Wiederaufbau an den Bochumer Architekten Kurt Hubert Vieth zu übertragen. Bei den Arbeiten kam ein Arbeiter ums Leben. Die Kirche wurde am 3. Oktober 1953 wiedergeweiht.

Profanierung

St. Marien (2007)

Die Kirche zählt zu den von der Strukturreform des Bistums Essen betroffenen Kirchen. Im Mai 2000 wurde kirchenintern bekannt, dass die Kirche abgerissen werden sollte. Das letzte Hochamt in der Pfarrkirche fand am 22. September 2002 statt.[1]Sie wurde im selben Jahr profaniert.

Die Kirche wurde geschlossen, die Fenster mit Glasmalereien der Glasmalerei Derix ausgebaut und wertvolle Wandmosaike zum großen Teil zerstört. Kunsthistoriker und viele Gemeindemitglieder kämpften für den Erhalt der Marienkirche. Unterdessen war das Gebäude dem Verfall preisgegeben. Zeitweise wurde der Umbau zu einem Seniorenheim oder zu einem Kammermusiksaaldiskutiert.[1] Von 2010 bis 2012 nutzte das Ensemble Urbanatix die Kirche als Trainingsstätte.[2]

Einbeziehung in das Musikzentrum Bochum

Marienkirche – heute Foyer des Musikzentrums Anneliese Brost Musikforum Ruhr (2018)

Schließlich fiel – nicht zuletzt dank des Einsatzes von Steven Sloane – die Entscheidung, auf dem Marienplatz neben der Kirche das Anneliese Brost Musikforum Ruhr u. a. als Spielstätte für die Bochumer Symphoniker zu bauen.[3] Die Marienkirche wurde als dessen Foyer in das im Oktober 2016 eröffnete Musikzentrum einbezogen.[4]

Quelle: Wikipedia

Das Deutsche Bergbaumuseum Bochum

Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Das 1930 gegründete Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) ist eines von acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Erforscht, bewahrt und vermittelt wird epochenübergreifend die Geschichte der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen. Zu den forschenden Bereichen gehören: Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie und das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok).

Das DBM im Umbau

as DBM ist zurzeit ein Haus im Umbau und im Wandel: Mit der 2016 begonnenen Sanierung wird auch die Dauerausstellung des technikhistorischen Museums neu konzipiert. Vier Rundgänge werden ab 2019 den Besucher durch das Haus führen, thematische Schwerpunkte vermitteln dann die Bandbreite des Leibniz-Forschungsmuseums für Georessourcen.

Mit der neuen Ausstellung stellt sich das DBM der Herausforderung, Inhalte und Ergebnisse aus der eigenen Forschung spannend, lehrreich und informativ zu präsentieren und die diversen Zielgruppen mit verschiedenen Vermittlungsangeboten anzusprechen. Ob als interaktives Spiel, multimediale Vermittlungsstation oder Hands-on-Exponat – nachhaltig sollen die Inhalte der Dauerausstellung vermittelt werden. Ein Team aus Kuratoren erarbeitet gemeinsam mit Ausstellungsgestaltern und Museumspädagogen Inhalte, Vermittlungs- und Präsentationsformen für die thematischen Schwerpunkte der neuen Dauerausstellung: Steinkohle, Mensch und Bergbau, Georessourcen sowie Kunst und Kultur.

Informationen für Besucher

Vom Fördergerüst aus, dem größten Exponat des Hauses, reicht der Blick weit über das Ruhrgebiet und über die – durch die Zechenlandschaft geprägte – Region. Aus Sicherheitsgründen wird das Fördergerüst ab November 2017 bis voraussichtlich zum Sommer 2018 nicht mehr für Besucher geöffnet sein. Der Zugang ist umbaubedingt nicht mehr sichergestellt. Mit Anschauungsbergwerk und Seilfahrtsimulator bleiben im DBM jedoch für die gesamte Dauer des Umbaus zentrale Elemente des Hauses für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf dem gut 1 km langen untertägigen Streckennetz werden der Alltag unter Tage und die technikhistorische Entwicklung im (Steinkohlen-)Bergbau für den Besucher erlebbar. Und im Ausstellungserweiterungsbau DBM+ werden verschiedene Sonderausstellungen gezeigt.

Straße
Am Bergbaumuseum 28
PLZ/Ort
44791 Bochum
Land
Deutschland
Telefon
+49 [0] 234. 5877-126
Fax
+49 [0] 234. 5877-111
Web
http://www.bergbaumuseum.de
E-Mail
service@bergbaumuseum.de

Öffnungszeiten

Mo:geschlossen
Di:08:30 – 17:00
Mi:08:30 – 17:00
Do:08:30 – 17:00
Fr:08:30 – 17:00
Sa:10:00 – 17:00
So:10:00 – 17:00

 

Weitere Öffnungszeiten
samstags, sonntags und feiertags: 10:00 – 17:00
montags, sowie am 1.1., 1.5., 24.-26.12. und 31.12. geschlossen
Standard-Eintrittspreis
5,00 €
Eintritt
Schüler, Studenten, Arbeitslose, Behinderte, Spätbesucher
2,00 €
Familienkarte 11,50 €
Jahreskarte 12,50 €
Familienjahreskarte 25,00 €

Quelle: Museum.de

Für uns ging es weiter. Ich hatte ja einen Tourenplan auf meinem Handy. Dem folgten wir zunächst, wichen aber dann doch von der Strecke ab. Zunächst kamen wir aber noch an Willis ehemalige Arbeitsstelle vorbei und waren erstaunt, dass das große Bürohaus der ehemals VEW, nur noch als Gerippe dort stand. Dort sollen demnächst Komfortwohnungen entstehen

Oben die Bilder zeigen das ehemalige Bürohaus der VEW.

Bochum: Das Dichterviertel am Stadtpark

Lessingstraße, Herderallee, Freiligrathstraße, Wielandstraße: Es sind die Namen großer deutscher Dichter und Denker der Aufklärung, die einem auf dem Streifzug durch das Bochumer Stadtparkviertel ins Auge fallen − und die vielen herrschaftlichen Villen. Der Stadtpark, einer der ältesten Landschaftsparks im Ruhrgebiet, 1876 im Stil des englischen Gartens angelegt, und das Schmechtings-Wiesental rahmen das Viertel in Grün. In dieser Toplage der Ruhrme­tropole hat die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH ein etwa zwei Hektar großes Areal erstanden, auf dem in Kürze ein ganz neues Wohnquartier wachsen wird. „Ich bin sehr stolz darauf in meiner Heimat solch ein einzigartiges Bauvorhaben realisieren zu können“, so Firmeninhaber Eckehard Adams.

Das Auto können die künftigen Bewohner des „Dichterviertels am Stadtpark“ getrost auch mal stehen lassen, denn sie leben so zentral im Herzen von Bochum, dass viele alltägliche Wege zu Fuß zu bewältigen sind: nah an der Natur und trotzdem schnell mitten im Zentrum.

Das gesamte Areal entlang der Wielandstraße gliedert sich in drei Quartiere, in denen Townhouses, Eigentumswohnungen, Mietwohnungen und Büroflächen entstehen. Ein modern-klassizistischer Baustil wird die Quartiere passend zur Umgebung prägen. So erinnern viele der Neubauten unter anderem durch entsprechende Fassadenelemente an die Gründerzeitvillen aus dem 19. Jahrhundert: „Altbauflair ist beliebt, vor allem in Kombination mit zeitgemäßem Komfort und einer hohen Energieeffizienz“, weiß Stefanie Anna Adams.

Spannend für Investoren wird das Quartier A mit ca. 7.150 m² Wohnfläche sein. Hier werden ca. 80 Mietwohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 65 und 130 m² sowie eine Tiefgarage mit ca. 100 Stellplätzen gebaut. Eine hochwertige Wohnungsausstattung mit Parkett, Fußbodenheizung, 3-fach-Isolierverglasung und Markensanitäranlagen in Kombination mit der unvergleichlich guten Lage sind ein Garant für gute Vermietbarkeit. „Mit einem Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro sprechen wir auch große, überregionale Investoren an“, so Detlef Bloch.

Ein großzügiges Zuhause mit eigenem Garten, Dachterrasse und Garage mit direktem Hauszugang bieten die rund 180 m² großen Townhouses in Quartier B. Große Kinderzimmer und ein offen gestaltetes kommunikatives Erdgeschoss mit Wohnküche und Küchenblock machen die Häuser insbesondere für Familien interessant. Gleich drei Terrassen bringen viel Licht und Sonnengenuss. Jedes Townhouse bietet viel Komfort mit edlen Parkettböden, hochwertigen Sanitärobjekten und Raffinessen wie offenen Galerien und doch ist jedes individuell, denn die Gestaltung der Fassaden variiert ganz bewusst. Ergänzt wird Quartier B von Eigentumswohnungen mit Tiefgarage, die nach dem „Haus-in-Haus“-Prinzip geplant wurden: Im Erdgeschoss befindet sich für jede der vier Wohnungen ein separater Eingang. Und auch im Grundriss sind sie wie ein Einfamilienhaus geplant: Im Erdgeschoss befinden sich Empfang und Wohn-Ess-Bereich, im Obergeschoss jeweils die Privat- und Schlafräume.: „Das gibt den Bewohnern das Gefühl, quasi im eigenen Haus zu leben“, erklärt Detlef Bloch.

Gleiches gilt für die hochwertig ausgestatteten Eigentumswohnungen in Quartier C, die ebenfalls über eine großzügige Tiefgarage und einen barrierefreien Zugang in alle Stockwerke verfügen. Noch wesentlich stilvoller allerdings ist der Zugang über das wunderschön gestaltete Treppenhaus. Hohe Decken, große Balkone und Gärten sowie der schöne Ausblick auf die Schmechtingswiese machen das Quartier sicher zu einem beliebten Refugium. Die moderne Bürofläche von ca. 780 m², in Teilen mit der originalen historischen Fassade, rundet das Quartier ab. Dieser Gebäudeteil eignet sich ideal zum Beispiel für Kanzleien oder Wirtschaftsprüfer.

Mit dem Vertrieb für das einmalige Projekt wird die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH bereits im Frühjahr beginnen. Baubeginn soll voraussichtlich im Sommer 2018 sein. An Nachfrage wird es nicht mangeln, da sind sich die Experten des erfahrenen Wohnungsbau-Unternehmens sicher:„Dieser Stadtteil ist ex­trem begehrt“, weiß die Bochumerin Stefanie Anna Adams. Man lebt in behüteter und ruhiger Umgebung mit hohem Erholungswert und ist zugleich in wenigen Minuten mitten im Leben. Die Atmosphäre zwischen Stadtpark und Schmechtings-Wiesental ist eben einfach ein Gedicht.

Quelle: info@adams-imobilien.de

Da Willi nicht mehr bei uns war, hielten wir dort nicht an. Links an der Wielandstraße liegt das Gebiet Schmechtings Wiese. Dort hätten wir sicher auch herfahren können, aber wir wussten nicht wie die Wege dort aussehen und so blieben wir lieber auf der Straße. Der erste Teil ist auch ein Kleingartenverein und wir waren uns nicht sicher ob der Weg öffentlich ist. Nach dem Kleingartenverein kommt dann ein etwa 400 Meter langer und bis zu 180 Meter breiter Grüngürtel mit Spielplatz und Spazierwegen.

Schmechtings Wiesental

..diente das heutige Gartengelände als Überflutungsgebiet mit Klärteichen für die Stadt Bochum. Im 1. Weltkrieg machten sich die ersten Familien daran, ein Stück Land urbar zu machen. Der schlechter werdenden Ernährungslage kamen sie entgegen durch den Anbau von Gemüse, Kartof¬feln und Steckrüben. Nach dem Kriege erkannten immer mehr Menschen den Wert eines eigenen Gartens, hier bei uns insbesondere die Berufsgruppe der Straßen- und Eisenbahner. Mit viel Kraft und Schweiß entstand aus dem Sumpfloch eine Gartenanlage, die aber noch zu keinem Verein zusammengeschlossen war.

Am 04.01.1937…

…war es aber dann soweit. Der 1. Vorsitzende Otto Ludwig erhielt den Dauerpachtvertrag der Stadt Bochum ausgehändigt. Damit war die Kleingartenanlage „Im Schmechtingwiesental e. V.“, die aus 58 Mitgliedern bestand, geboren. Die alten, zum Teil abenteuerlichen Gartenlauben mußten abgerissen und durch neue, vorgeschriebene Typen mit den Maßen 3 mal 5 m ersetzt werderl. ln der Vorderfront war der Eingang, rechts und links davon ein kleines Fenster.

Quelle: Homepage des Vereins

Wir fuhren auf der Wielandstraße etwa 1 Km bis kurz vor die A40. Dort sind wir dann nach rechts auf einen Weg abgebogen der aus Schmechtings Wiesental kommt. An dem liegen noch ein paar Schrebergärten und dahinter der Sportplatz DJK Arminia Bochum. Nach 270 Meter auf dem Weg bogen wir nach links ab und unterquerten die A40. Wir erreichten die Vierhausstraße. Die brachte uns an die Grummer Teiche. Wir fuhren nach rechts und erreichten den westlichsten der Teiche, den Tipulus-Teich. An dem und am Mühlenteich fuhren wir vorbei. Danach überquerten wir die Bergstraße und erreichten dann die nächsten drei Teiche. Den Constantin-Teich, den Kaiseraue-Teich und dann den Grumbeck-Teich. Danach liegt rechts am Weg ein Spielplatz. An dem fuhren wir vorbei und erreichten dann die Straße Weg am Kötterberg. Auf dem fuhren wir 730 Meter und ließen dabei den Kötterteich, den Grumeteich sowie den Biggeteich rechts am Weg liegen. Die letzen der Grummer Teiche, den Aggerteich und den Rottmannsteich haben wir nicht gesehen, weil die beiden Teiche südlich von Weg am Kötterberg liegen. Da kamen wir am Montag nicht mehr hin. Der Weg am Kötterberg machte nach dem Biggeteich einen scharfen Knick nach links und stieg steil an. Es sah aus wie eine Wand die vor uns stand. Ich fuhr ein Stück zurück, schaltete meinen E-motor auf höchste Unterstützung und meine Gangschaltung in den ersten Gang. Dann quälte ich mich nach oben. Friedel und Natz schoben ihre Räder. Ich habe die Steigung mit 7 % ausgrechnet. Danach waren wir aber noch nicht oben. Der Weg machte dann noch einen großen Rechtsbogen und bracht e uns auf 126 Meter über NN. Dann hatten wir unser Ziel erreicht. Das Nachwuchszentrum des VFL Bochum.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zu den Grummer Teichen und dann hoch zum Nachwuchszentrum. Die beiden ersten Bilder zeigen die Schrebergärten vor der A40. Dann ein Bild mit einem der Teiche. Danach der Spielplatz an den Grummer Teichen. Die letzen beiden Bilder sind dann am Nachwuchszentrum entstanden.

Grummer Teiche

Bigge- und Grumeteich, im Hintergrund die Liborius-Kirche in BochumGrumme

Die Grummer Teiche, im Volksmund auch Grummer Seenplatte genannt, sind eine Folge von zehn Teichen im BochumerStadtteil Grumme, gespeist durch den Grummer Bach und seine Zuläufe Rottmannsbach, Schmalebecke und Albecke. Sie dienen in erster Linie zur Speicherung von Regenwasser bzw. als Hochwasserschutz. Durch die naturnahe Gestaltung der Anlage sind sie aber auch ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Stadt Bochum hat sie als Landschaftsschutzgebietausgewiesen.

Geschichte

Der Grummer Bach hieß früher Grumbecke, was so viel bedeutet wie ‚Bach im Talgrund‘.[1] Das Tal war wasserreich und sumpfig, das ganze Gebiet dicht bewaldet.

Der älteste Grummer Teich ist der heutige Kaiseraueteich. Schon vor 1900 gab es an dieser Stelle ein „Bassin“, von dem aus „das Wasser in Röhren in die Häuser am Eingange zum Prattwinkel, in die Mühle und die Halsstricksche Schmiede geleitet“ wurde.[2]

Im Jahr 1902 hat Gutsbesitzer Theodor Helf aus dem Bassin in seiner Wiese das erste Grummer Freizeitzentrum gemacht. Der Teich wurde hergerichtet für Aktivitäten wie Eislaufen, Bötchen fahren, Schwimmen usw. und im Juli wurde das Ausflugslokal mit Terrasse und Garten eingeweiht. Die „Kaiser-Aue“ war von da an nicht nur eine Erholungsstätte für die Grummer Bürger, sie wurde ein Anziehungspunkt für den gesamten Umkreis. Berühmt waren die Konzerte mit anschließendem Feuerwerk, überregionale Schwimmwettkämpfe und die Ballonfahrten. Bis zum Anfang der 1960er Jahre ist die Kaiseraue ein beliebter Veranstaltungsort geblieben, dann wurde das Gebäude immer baufälliger und weniger genutzt und 1974 schließlich abgerissen.[3][4]

Der Teich an der ehemaligen Kaiseraue ist erhalten geblieben und in den 1970er Jahren sind noch neun weitere Staubecken am Grummer Bach gebaut worden. Es handelt sich um Regenrückhalteanlagen in Erdbauweise, die wie natürliche Gewässer aussehen. (Bis dahin ist die Josephinenstraße in Grumme wohl häufiger überschwemmt worden.)

Im August 1977 wurde die „Grummer Seenplatte“ eingeweiht und seit 1983 wird in jedem Sommer ein Seefest veranstaltet. 1989 wurden die Grummer Teiche getauft.[4] Ihre Namen (von Ost nach West): Rottmannsteich, Aggerteich, Biggeteich, Grumeteich, Kötterteich, Grumbeckteich, Kaiseraueteich, Constantinteich, Mühlenteich und Tipulusteich.

Quelle: Wikipedia

Nachwuchszentrum VfL Bochum 1848

Stadionname: Nachwuchszentrum VfL Bochum 1848

Besonderheiten:
Seit dem 25. Mai 2003 verfügt die Amateur- und Jugendabteilung über eine moderne Sportanlage auf dem ehemaligen Trainingsgelände an der Hiltroper Straße – dem VfL-Nachwuchszentrum. Auf dem 25.000 Quadratmeter großen Gelände befindet sich neben den drei Sportplätzen ein modernes Mehrzweckgebäude mit Umkleidekabinen, physiotherapeutischen Einrichtungen, Schulungs- und Schiedsrichterräumen sowie einem Vereinsheim mit Gastronomie.

Quelle: VFL Bochum

Leider war da am Montag nichts los. Die Tore waren zu und keine Mannschaft trainierte. Deshalb machten wir uns schnell wieder auf den Heimweg. Vom Trainingszentrum fuhren wir zur Hiltroper Straße und überquerten sie. Nach 270 Meter Fahrt erreichten wir dann die A43, die wir über eine Fußgängerbrücke überquerten. Auf der anderen Seite der Autobahn lag das Zillertal oder auch das Berger-Tal genannt. Das war uns ja bekannt, da wir dort mindestens zweimal waren. Von der Autobahn aus fuhren wir einen kleinen Rechtsbogen und dann ging es fast geradeaus nach Norden, in Richtung Bergen. nach 1,3 Km Fahrt hatten wir bergen schon durchfahren und bogen nach links ab.  Kurz vor der Gartenanlage „Grabeland“ steht eine Bank. Dort machten wir noch einmal eine Pause.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der A43 bis zum Plateau hinter Bergen. Das zweite Bild zeigt meinen Lenker der technisch aufgerüstet ist, mit der Pedelecsteuerung und meinem Smartfon, das ich als Navi benutze und unsere Touren aufzeichne. Danach die Bilder vom Hochplateau seitlich von Bergen.

Bergen (Bochum)

Bergen ist einer der kleinsten Stadtteile von Bochum, im Norden an der Grenze nach Herne gelegen. Aufgrund der Agrarflächen, Naherholungsgebiete, Reiterhöfe, der Nähe zum Naturschutzgebiet Tippelsberg-Berger Mühle und dem „Zillertal“ hat der Stadtteil einen schon fast ländlichen Charakter.

Die Eingemeindung nach Bochum erfolgte am 1. April 1926.[3]

In dem Bereich der Bergener Straße 116 befand sich in der Zeit des Nationalsozialismus das Zwangsarbeiterlager Bergener Straße. Die Lagerbaracken stehen noch heute.

Sport

Bergen verfügt über vier Sportvereine, die DJK Hiltrop-Bergen, die im Fußball Frank Heinemann als Bundesliga-Spieler (VfL Bochum 1986–1996) hervorbrachte, den SC Union Bergen und die American Football Mannschaften Bochum Cadets e. V., Bochum Miners e. V. und die Bochum Rebels e. V.

Des Weiteren gibt es in Bochum-Bergen die Bochumer Reiterschaft, die Reitsportgemeinschaft Schultenhof sowie den Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub (ADRK BG Bochum).

Quelle: Wikipedia

Zwangsarbeiterlager Bergener Straße

Das Zwangsarbeiterlager Bergener Straße ist ein Relikt der Zwangsarbeit in Bochum und Wattenscheid, das heute denkmalgeschützt ist. Es befindet sich an der Bergener Straße 116a-i in Bergen. Es handelt sich um neun eingeschossige Ziegelsteinbaracken mit Satteldach. Von 1941 bis 1942 eingerichtet, waren hier bis zu 600 männliche Zwangsarbeiter für die Zeche Vereinigte Constantin der Große untergebracht, die zumeist aus Polen und Galizien stammten. Heute gehört die Anlage neben dem Zwangsarbeiterlager Zeche Lothringen zu den wenigen erhaltenen Zwangsarbeiterlagern in Deutschland.[1][2]

Quelle: Wikipedia

Ich habe mir vorgenommen, dass wir uns diese Relikte aus der Nazizeit einmal anschauen, wenn wir noch einmal in die Gegend kommen.

Am Montag mussten wir weiter. Hinter der Gartenanlage Grabeland fuhren wir nach links und dann gleich wieder nach rechts. Vorbei an den ehemaligen Schächten Constantin 4/5 fuhren wir bis zur Constantinstraße und von dort auf die alte Zechenbahntrasse die uns dann nach Herne in den Gysenbergpark brachte. Wir erreichten die Eissporthalle Hanniball im Gysenberg Park. An der fuhren wir vorbei und dann von Westen nach Osten durch den Park. Wir erreichten die Straße Am Rumbach, dort wo das Lago den Gysenbergpark im Osten beendet. Das Lago ist die Therme im Gysenbergpark. Auf die Straße fuhren wir nach links bis an die Sodinger Straße, die wir überquerten und dann auf die Ringstraße fuhren. Nach 140 Meter Fahrt erreichten wir die Gerther Straße und fuhren dort nach links. Es ging nach Herne Sodingen herein. Nach 320 Meter Fahrt erreichten wir die Mont-Cenis-Straße. Rechts an der Ecke steht der alte Hochbunker, der von Außen wir ein Wohnhaus, mit Fenstern und Türen bemalt ist.

Die ersten beiden Bilder sind im Gysenberg Park entstanden. Das dritte Bild zeigt die Sodinger Straße, dort wo wir sie überquert haben. Auf der anderen Straßenseite hängt ein Bettlaken, auf dem steht, Hier könnte ihre Werbung, das stehen hat man vergessen. Danach ein modernes Haus an der Gerther Straße. Die letzten beiden Bilder zeigen den Hochbunker an der Ecke Gerther Straße- Mont-Cenis-Straße.

Wir überquerten die Mont-Cenis-Straße und fuhren nach links weiter. nach etwa 200 Meter Fahrt erreichten wir das Gelände der Akademie Mont-Cenis. Dort hielten wir an. Auf der anderen Straßenseite sahen wir das Eiscafe San Remo. Wir überquerten die Straße und holten uns eine Kugel Eis im Hörnchen. Wir setzten uns draußen hin und genossen das Eis. Danach ging es wieder zurück auf die andere Straßenseite. Von dort fuhren wir an das Gebäude der Akademie heran.

Mehr als 100 Jahre prägte die Zeche „Mont-Cenis“ das Bild des Stadtteils Sodingen. Als diese im Jahr 1978 geschlossen und anschließend abgerissen wurde, bot sich Platz für etwas Neues, die Akademie Mont-Cenis.

Eine 176 Meter lange, 72 Meter breite und 15 Meter hohe Glashülle, getragen von einem Holzfachwerk und 56 Fichtenstämmen, umschließt einzelne Gebäude, in der Räumlichkeiten der Akademie und der Stadt Herne untergebracht sind. Die Außenhülle ist geprägt durch eine dach- und flächenintegrierte Photovoltaik-Anlage mit einer Kapazität bis zu 750 000 Kilowattstunden Strom im Jahr und damit mehr als das Doppelte des eigenen Strombedarfs.

Die Innengebäude sind speziell für die Nutzung als Akademie und Verwaltung angepasst. Das Seminargebäude ist gleichzeitig auch der Haupteingang zum Parkplatz mit einer zentralen Rezeption. Seminargebäude, Bürgersaal, Casino und der Hotelbereich über mehrere Einzelgebäude bieten Möglichkeiten zur Durchführung von jeder Art von Veranstaltungen.

Bei der Bauplanung waren die Belange von Menschen mit Behinderungen besonders berücksichtigt.

Quelle: Website der Akademie

Wir standen vor dem Glasgebäude und wollten auch nicht hineingehen, da wir uns das alles schon einmal angeschaut hatten. Dann fuhren links an dem Gebäude vorbei, auf das Oval. Der Weg, der mit Bäumen rechts und links bepflanzt ist, brachte uns nach 630 Meter Fahrt an eine Ausfahrt aus dem Oval. Dort bogen wir nach links ab und verließen das Gelände der Akademie.

Die Bilder oben sind auf dem Gelände der Akademie entstanden und zeigen zweimal das Gebäude mit seiner Glasfassade. Danach zweimal das Innere des Ovals. Das zweite zeigt das Trümmerfeld des Künstlers Hermann Prigann. das letzte Bild zeigt Natz auf dem Weg , der uns von der Akademie wegbrachte.

Trümmerfeld an der Zeche Mont Cenis

Versatzstücke alter Industriebauten des Ruhrgebiets wie Mauerteile, Fundamentblöcke und Säulenstücke sind zu einem Stelenfeld arrangiert, das im Kontrast zur modernen Architektur der Akademie steht nördlich der Akademie Mont-Cenis in Herne.

Stelenfeld aus Betonresten, Akademie im Hintergrund Arnoldius – Eigenes Werk

Quelle: Text und Bild aus Wikipedia

Der Weg den wir dann fuhren überquerte die Kantstraße und führte uns an den Rand des Herner Stadtgartens. Nach 860 Meter Fahrt erreichten wir dann die Castroper Straße. Auf die fuhren wir nach links. Nach etwa 710 Meter erreichten wir dann die Horsthauser Straße, die nach rechts abging und uns über die Bahnlinie, die in Richtung Duisburg Hbf verläuft. Sie brachte uns dann nach 620 Meter an die Auffahrt zur A42. Die Autobahn unterquerten wir und fuhren dann weiter in Richtung Rhein-Herne-Kanal. Den erreichten wir nach 900 Metern. Von der Brücke aus konnten wir auf die Schleusen Herne Ost schauen, die man immer noch nicht überqueren kann, da dort die Schleusen gewartet werden. Deshalb mussten auch wir einen Umweg fahren.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis Brücke über den Rhein-Herne-Kanal mit Blick auf die Schleusen Herne Ost.

Wir überquerten den Kanal und fuhren über die Horsthauser Straße bis zur Kreftenscheerstraße. Auf die bogen wir nach links ein. Nach 160 Meter Fahrt erreichten wir dann die Eberhard Wildermuth Straße. Dort fuhren wir nach rechts und hofften, dass wir von der Straße aus an die Emscher fahren konnten. Das dauerte aber länger als wir dachten. Wir mussten die ganze Siedlung nördlich der Schleuse Herne Ost von Westen nach Osten durchfahren und erreichten dann nach ca. 800 Meter die Paul Gerhard Straße. Auf die fuhren wir nach links und erreichten dann eine Brücke über die Emscher. Die überquerten wir und fuhren dann sofort nach rechts auf den Emscherradweg. Der liegt dann schon auf Recklinghäuser Gebiet und zwar in Süd. Den fuhren wir dann noch 1,2 Km bis Pöppinghausen. Dort verließen wir den Emscherradweg und fuhren nach links hoch auf die König Ludwig Trasse.

Die beiden ersten Bilder sind auf der Eberhard Wildermuth Straße entstanden und zeigen typische Siedlungshäuser. Danach einmal die Emscher und dann Friedel der sich zur KLT hochquält.

Für uns ging es auf der Fahrradtrasse weiter in Richtung Röllinghausen. Nach 920 Meter Fahrt hatten wir links von der Trasse liegen, das ehemalige Gelände der Zeche König Ludwig erreicht. Dort rechts am Trassenweg steht eine alte Untertage Lok. Dort machten wir eine kleine Trinkpause.

Die beiden ersten Bilder sind am Gelände der ehemaligen Zeche KL entstanden und zeigen die Graffiti an der Zechenmauer. Etwas weiter dann die alte Pechhalle, die rechts an der Trasse steht

Die Pechhalle erreichten wir nach dem Ende unsere Pause auf der Bank an der Lok.

Ein Radweg und der Bergbau
An der Geschichte entlang
04.05.2009 | 17:07 Uhr
In Röllinghausen erinnert ein Exponat aus dem Pütt an die Zeche König-Ludwig. Alte Kumpel haben noch mehr Ideen.
Recklinghausen. Es gibt zweifellos schönere Ecken in der Stadt. Aber nur wenige, die noch dichter an der Bergbaugeschichte Recklinghausens sind. Und so ist die König-Ludwig-Trasse, der neue Radweg über die alte Zechenbahnstrecke im Süden und Osten von Recklinghausen, schon etwas Besonderes. Seit Montag erst recht, denn da wurde auf dem Gelände der früheren Zeche König-Ludwig 1/2 in Röllinghausen ein Exponat eingeweiht, das die Erinnerung an den Pütt wachhält und dem Nicht-Kumpel einen lebendigen Eindruck davon vermittelt, wie es unter Tage aussieht. 
Zehn Meter Ausbaustrecke mitsamt einer Diesellok und mehreren Kohlenwagen haben Mitglieder der Grubenwehr des Bergwerks Auguste Victoria dort aufgebaut. Eine erklärende Tafel gibt Auskunft über die Geschichte der Zeche, auf der hier bis 1965 Kohle gefördert wurde. Nur wenige Meter weiter steht noch die Beton-Ruine der alten Pechhalle, die Teil der Teer-Destillation auf dem Pütt war, dessen Kohle-Kunst-Tausch nach den 2. Weltkrieg die Ruhrfestspiele begründete.
An der Geschichte entlang | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/an-der-geschichte-entlang-id671781.html#plx616891185

Recklinghausen. Es gibt zweifellos schönere Ecken in der Stadt. Aber nur wenige, die noch dichter an der Bergbaugeschichte Recklinghausens sind. Und so ist die König-Ludwig-Trasse, der neue Radweg über die alte Zechenbahnstrecke im Süden und Osten von Recklinghausen, schon etwas Besonderes. Seit Montag erst recht, denn da wurde auf dem Gelände der früheren Zeche König-Ludwig 1/2 in Röllinghausen ein Exponat eingeweiht, das die Erinnerung an den Pütt wachhält und dem Nicht-Kumpel einen lebendigen Eindruck davon vermittelt, wie es unter Tage aussieht.

Zehn Meter Ausbaustrecke mitsamt einer Diesellok und mehreren Kohlenwagen haben Mitglieder der Grubenwehr des Bergwerks Auguste Victoria dort aufgebaut. Eine erklärende Tafel gibt Auskunft über die Geschichte der Zeche, auf der hier bis 1965 Kohle gefördert wurde. Nur wenige Meter weiter steht noch die Beton-Ruine der alten Pechhalle, die Teil der Teer-Destillation auf dem Pütt war, dessen Kohle-Kunst-Tausch nach den 2. Weltkrieg die Ruhrfestspiele begründete…

Quelle: Website Ruinen
Wir kamen an die Ortlohstraße, die die KLT unterbricht. Wir mussten die Straße überqueren und konnten dann auf der anderen Seite den neuen Teil der Trasse befahren. Der ist ja erste am 15.6.2018 eröffnet worden.

RecklinghausenNeuer Abschnitt der König-Ludwig-Trasse eröffnet

Freitag, 15.06.2018, 09:22
Neue sechs Kilometer lange Strecke für Radfahrer und Fußgänger.

Radfahrer und Fußgänger im Kreis Recklinghausen können sich seit Mittwoch über einen neuen Streckenabschnitt zwischen der Stadt Recklinghausen und Castrop-Rauxel freuen. Dazu wurde die ehemalige Bahntrasse von der Ortlohstraße in Recklinghausen bis zur Horneburger Straße in Castrop-Rauxel auf rund sechs Kilometern zu einem kombinierten Rad- und Fußweg ausgebaut.

Die neue Strecke verbindet den im Süden bereits fertiggestellten Abschnitt zum alten Hafen „König-Ludwig“ am Rhein-Herne-Kanal und den Emscher Park Radweg. „Ich freue mich, dass mit dem Ausbau der König-Ludwig-Trasse der Radtourismus in unserer Region gefördert wird. Das Ruhrgebiet will Radfahren – hier gibt man ihm die Möglichkeit“, sagte Landrat Cay Süberkrüb.

Der Ausbau der König-Ludwig-Trasse ist ein gemeinsames Projekt von Uniper Wärme und des Regionalverbands Ruhr (RVR). Unterhalb der Strecke verläuft die neu verlegte 13 Kilometer lange Fernwärmeleitung des Energieunternehmens von Datteln nach Recklinghausen. Der RVR signalisierte, dass der Radfahrer- und Fußgängerweg zukünftig bis in die Haard ausgebaut werden soll.

Quelle: Online Focus

Diese sechs Kilometer lagen dann noch vor uns. Gut zu fahren ist der neue Abschnitt. Alles neu asphaltiert, neue Brücken wurden erbaut. Wir überquerten zuerst die A2, dann die Blitzkuhlenstraße und anschließen noch die Bahnlinie Hamm- Oberhausen-Osterfeld. Alles neue Brücken. Rechts von Berghausen macht die Trasse dann einen Rechtsbogen und verläuft dann Richtung Suderwich. Eine neue Brücke überspannt dann dort die Henrichenburger Straße, danach liegt dann links das ehemalige Zechengeländer der Schächte König-Ludwig 4/5. Danach geht es an der Suderwicher Alm vorbei, die links der Trasse liegt. Die nächste neue Brücke überspannt die Schulstraße. Wir fuhren danach über die neue Brücke über die Sachsenstraße und fuhren dann von der Trasse ab. Es ging nach rechts zum Ickerrottweg herunter. Dort fuhren wir nach links zur Sachsenstraße. Auf die fuhren wir nach rechts und erreichten dann 240 Meter die Gaststätte Alte Wassermühle. Dort kehrten wir ein um noch ein Bier zu trinken.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den neuen Teil der KLT.

Wir hatten unsere Getränke ausgetrunken und machten uns nun auf die letzten Kilometer. Wir fuhren wieder zurück zum Ickerrottweg, fuhren über den zum Heiligenkamp und bogen auf den nach rechts ein. Nun ging es über den Weg bis zur Beckumer Straße. Die überquerten wir und fuhren dann weiter zu dem Weg Zu den Höfen. Dort bogen wir nach links ein. Wir kamen wieder wie morgens an die Dortmunder Straße, die wir überquerten. Über die Klosterstraße und die Bahnhofstraße erreichten wir die Schulstraße, überquerten den Neuer Weg und fuhren dann über die Dahlstraße zum Meckinghover Weg. Auf den fuhren wir nach rechts. Durch den Dümmer und dann durch den Möllerskamp erreichten wir wieder die Theiheide. Dort verabschiedeten wir unseren Friedel, der uns diese Tour beschert hatte.

Oben die Bilder zeigen unseren Heimweg wie beschrieben.

Natz und ich mussten dann noch den üblichen Weg bis in den Hötting fahren. An der Araltankstelle verabschiedeten wir uns dann auch.

Männer wir sind wieder eine schöne Tour gefahren. Es sind 77 Km geworden und wir haben wieder viel Neues erlebt und gesehen.

Opaju

Text