Fahrradtour 01.10.2018( Mal wieder nach Castrop ins Cafe Del Sol lecker essen.)

Mein Vorschlag für den 1.10. 2018 war eine kurze Tour nach Castrop- Rauxel. Dort im Cafe Del Sol wollten wir mittags einkehren. Da waren wir schon mehrmals auf unseren Touren. Alle waren dabei. Willi merkte noch an, dass wir anstatt leckeren Salat lieber eine heiße, leckere Suppe essen könnten, denn es sollte an dem Tag nicht warm werden. Treffen war beim Friedel im Möllerskamp. Willi und ich fuhren zusammen dort hin. Natz alleine. Wir waren pünktlich und fuhren los. Unser erstes Ziel war das Schloss Horneburg. Vom Friedel aus fuhren wir nach links auf die Theiheide. Dann nach rechts auf den Möllerskamp. Von dem sofort nach rechts auf den neuen Weg, der über die Schützenwiese zum Dümmerbach führt. Den Bach überquerten wir und fuhren dann nach links, entlang einem Wirtschaftsweg, der am südlichen Ende des Hagemer Feldes vorbei nach Westen verläuft. nach 570 Meter Fahrt geht es dann nach rechts auf die Straße Zum Heideweg. Über die fuhren wir bis zur Telemannstraße. Dort bogen wir nach links ab und fuhren dann nach einigen Metern schon auf die Alte Hagemer Landstraße. Der folgten wir. Kurz bevor wir den Partyservice Hauwe erreichten, konnten wir schon den einst schönsten Baum in NRW sehen. Der erholt sich seid dem Sturm Ella und wächst wieder zu einem sehr schönen Baum heran.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Wirtschaftsweg. Bild zwei zeigt einige Häuser die an dem Weg liegen. Im Bild drei sieht man die Wiesen die links vom Weg liegen. Die Sicht ist nach Meckinghoven. Das vorletzte Bild ist dann schon auf der Alte Hagemer Landstraße entstanden. Das letzte Bild zeigt dann den beschriebenen Baum, der an der Wegegabelung Dahlstraße-Alte Hagemer Landstraße steht.

Das Kreuz im Hagemer Feld

Ein schöne Stelle im Hagemer Feld, nicht nur das Kreuz auch der BAUM.

Der Dattelner Pfarrer Anton Jansen (1827-1900) schreibt in seinem Tagebuch: „Samstag, den 22. Juli [1899]. Nachmittags schweres Gewitter.

6 Uhr abends schlug der Blitz in das Wohnhaus des Höfners Rüther gen. Freyhoff in Hagem; das Wohnhaus brannte ganz nieder, Vieh mit genauer Noth noch gerettet.“

Dieses Kreuz wird 1899 aus Dankbarkeit, dass keine Menschenleben zu beklagen waren, und zum Schutz des neuen Hauses aufgestellt worden sein. Es befindet sich an der Kreuzung Dahlstraße / Hagemer Weg (heute: Alte Hagemer Landstraße).

1949 wird es erneuert. Vor 1980 wird der Korpus zerstört. Als Ersatz wird die Inschrift angebracht: „Weise Herr mir Deinen Weg“ (Ps 27,11). 1989 und 2002 wird das Kreuz restauriert. Heute fehlen sowohl Korpus als auch Inschrift.

Quelle: Geocaching

Wir fuhren nach links weiter auf der Alte Hagemer Landstraße. Nach etwa 720 Meter unterquerten wir die alte Zechenbahnbrücke, über die früher die Zechenbahn bis nach Sinsen herein gefahren ist. Dort am Sinsener Bahnhof erreichte man dann die öffentlichen Bahnschienen. Wir hoffen, dass der Teil irgendwann an die König-Ludwig-Trasse angeschlossen wird. Im Moment scheitert es am Geld. Wir fuhren weiter und erreichten dann nach 620 Meter Fahrt die Straße Im Bollwerk. Dort bogen wir nach links ab und fuhren auf ihr bis zum Landwehrring, der Ortsumgehung von Horneburg. Die Überquerten wir und fuhren dann gleich nach links. Der Weg führte uns zum Horneburger Busch, in den wir nach rechts einbogen. Der Horneburger Busch liegt am nördlichen Tor der Schloss Horneburg. Wir erreichten den Buschweg und fuhren dort nach rechts. Nach weiteren 110 Metern bogen wir wieder nach links ab und erreichten dann nach weiteren 170 Meter Fahrt den Weg, der nach rechts abging und uns östlich des Schlosses an diesem vorbeiführte. Nach 250 Meter Fahrt, vorbei an der Gräfte, dem Hauptgebäude und der Kirche, erreichten wir die Horneburger Straße. Dort stoppten wir und machten eine kleine Pause.

Die beiden ersten Bilder sind von der Alte Hagemer Landstraße aus aufgenommen und zeigen die trocken Felder, die schon wieder gepflügt sind. Das dritte Bild zeigt das neue Wasserrückhaltebecken vor der Siedlung Am Gutacker, dass man sieht, wenn man den alten Zechenbahndamm unterfahren hat. Danach die drei Bilder zeigen die grünen Wiesen in Richtung Landwehrring. Das nächste Bild ist auf dem Weg in Richtung Horneburger Busch entstanden und zeigt im Hintergrund die Dattelner Kraftwerke. Das nächste Bild zeigt das Schloss Horneburg von Norden aus. Das vorletzte Bild zeigt die Kirche vor dem Schloss. Das letzte Bild zeigt die Infotafel auf einem Findling.

EINE FÜLLE VON LEBEN UND ERLEBEN

50 JAHRE FÖRDERSCHULINTERNAT

Das 600 Jahre alte Schloss Horneburg beherbergt bereits seit über 50 Jahren das Förderschulinternat. Träger der Einrichtung ist der Caritasverband für die Diözese Münster.

Nach einer wechselvollen Geschichte befindet sich in dem historischen Gebäude seit 1965 ein Förderschulinternat mit dem ursprünglichen Auftrag, die Integration von Spätaussiedlerkindern, von Flüchtlingskindern und von Jugendlichen aus Indochina zu begleiten und zu unterstützen.

Seit Beginn der 90er Jahre leben zunehmend Kinder und Jugendliche im Förderschulinternat Schloss Horneburg, deren Eltern Hilfe zur Erziehung in Anspruch nehmen wollen.

Darüber hinaus bietet das Förderschulinternat auch die familienergänzende Betreuung im Tagesinternat an.

Quelle: Website des Internats

Währen unserer kleinen Pause am Schloss Horneburg schauten wir uns die alten Fachwerkhäuser an, die dem Schloss gegenüber stehen. Dabei überragt die neue Kirche St. Maria Magdalena mit ihrem Turm die Häuser.

Das erste Bild zeigt die Häuserreihe an der Horneburger Straße. Alte Fachwerkhäuser. Bild zwei zeigt zwischen zwei Fachwerkhäusern den modernen Kirchturm. Die beiden nächsten Bilder zeigen den Haupteingang zum Schloss. Da fand am 3.10. ein Herbstfest statt.

Wir fuhren weiter. Wir überquerten die Horneburger Straße und fuhren dann auf der Schloßstraße weiter. Die Schloßstraße zieht sich von Norden nach Süden durch das Dorf. Friedel viel bei der Fahrt auf, dass an der rechten Seite der Straße eine kleine Kapelle steht. Die war uns noch nie aufgefallen. Weiter ging es an der alten Halle der Maschinenbaufirma Elfert und Sohn vorbei. Ob dort noch gearbeitet wird, das kann ich nicht sagen. Nach etwa 900 Meter Fahrt erreichten wir dann die Straße Hochfeld. Die überquerten wir und fuhren auf der Horneburger Straße weiter.

Im ersten Bild sieht man die kleine Kapelle. Im zweiten Bild die Halle des Maschinenbaubetriebs.

Die Horneburger Straße brachte uns in die Felder zwischen Suderwich und Becklem. Nach 1,1 Km Fahrt erreichten wir die Zufahrt zur König-Ludwig-Trasse am Becklemer Busch. Da fuhren wir vorbei und überquerten die Bahnlinie Hamm-Oberhausen Osterfeld. Noch einmal 900 Meter weiter bogen wir dann nach rechts ab auf den Weg Auf der Flur. Der brachte uns an die Henrichenburger Straße. Die überquerten wir und fuhren auf dem Radweg 50 Meter in Richtung Suderwich und bogen dann nach links ab. Es ging unter der Autobahn A2 her. Dann fuhren wir nach rechts auf den Emschertalweg. Der machte nach 110 Meter eine Kurve nach links. Wir befanden uns in der Brandheide. der Emschertalweg zieht sich am östlichen Rand des Naturschutzgebietes entlang.

RECKLINGHAUSEN.  Das Ruhrgebiet bietet mehr als Industriekultur. Dieser Wandertipp führt Sie auf krummen Wegen und engen Pfaden durch eher untypische Gegenden und lässt sie die grünen Seiten der Metropolregion erkunden. Ein Tourtipp zur Brandheide in Recklinghausen.

Die Brandheide in Recklinghausen- Suderwich ist einer von etlichen Flecken in dieser Gegend, die zwar Heide heißen, aber keine sind. Sie alle erhielten ihre Namen offenbar in einer Zeit, als natürliche Wälder aus Buchen, Birken und Eichen weitgehend übernutzt und zu Heideland verkommen waren. Im 19. Jahrhundert wurden die Heideflächen wieder aufgeforstet, zumeist mit schnell wachsenden Nadelhölzern wie Kiefer und Lärche.

So ist es wohl auch der Brandheide ergangen. Heute stehen auf dem feuchten Grund auch wieder die genannten Laubhölzer, dazu Ebereschen, Pappeln, Schwarzerlen und Roteichen. Um den einst wohl viel feuchteren Grund zu entwässern, wurden Gräben angelegt, die heute zumeist trocken liegen. Sie tragen ihr weniges Wasser der Emscher zu, von der die Brandheide im Süden eingefasst ist.

Die angebliche Heide ist in Wirklichkeit ein hübscher Wald, der sich mit Stegen und Alleen schmückt. Im Zweiten Weltkrieg ward die Gegend mehrfach von den Bombengeschwadern der Alliierten heimgesucht, die vom Schiffshebewerk, den Kanälen sowie den Zechen angezogen wurden. Vor allem im Nordosten des Waldes zeugen noch einige Krater von diesem schrecklichen Intermezzo. In der während der kurzen Episode von Kohle und Stahl arg in Mitleidenschaft gezogenen „Emscherzone“ hat sich mit der Brandheide ein hübscher Ort erhalten, der es wohl wert ist, entdeckt zu werden.

Quelle: WAZ Wandern auf krummen Pfaden durch die Brandheide Recklinghausen.

Nach 1,3 Km Fahrt auf dem Emschertalweg, von Nordosten nach Südwesten erreichten wir die Emscher im Bereich des Aussichtturms Walkway and Tower, den Turm in der Brandheide in Recklinghausen hat Künstler Tadashi Kawamata gezimmert.

Hier ein Bild vom Turmbau

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über die Horneburger Straße bis zur Unterführung der A2, sowie dann durch die Brandheide. Das letzte Bild zeigt die Plattform des Kawamataturm.

Wir fuhren dort nach rechts auf den Emscherradweg. Es ging in Richtung Pöppinghausen. Nach ca. 900 Meter Fahrt erreichten wir die Bladenhorster Straße, die dort über eine Brücke über die Emscher geführt wird. Dort fuhren wir nach links und überquerten die Emscher. Wir blieben einen kurzen Augenblick auf der Brücke stehen, um eine Nase voll Emschergeruch zu nehmen. Es stinkt nicht mehr so und das Wasser sieht klarer aus. Am 24.09.2018 wurde der Emscherkanal geflutet. Wir waren der Meinung, das hat man am 1.10 schon gesehen und nicht mehr gerochen. Das Abwasser wird von Dortmund bis zum Pumpwerk Bottrop schon über das Rohrleitungssystem fließt. Wir fuhren weiter auf der Pöppinghauser Straße. Der Teil von der Emscher bis zur Hauptstraße ist eigentlich nichts für Radfahrer. Große, tiefe Schlaglöcher zwingen uns zum Zick- Zack fahren. Wir erreichten die Hauptstraße und überquerten sie und fuhren dann nach rechts weiter. Der Radweg ist gut zu fahren. Nach 300 Meter fahrt bogen wir dann auf den Westring ab. Die Straße hat leider keinen Radweg, ist aber gut zu fahren. Nach 770 Meter Fahrt, entlang des Emscherbruchs erreichten wir den Rhein-Herne-Kanal. Den überquerten wir.

Die ersten beiden Bilder sind auf dem Emscherradweg gemacht und zeigen einmal Natz und dann die Emscher im Bereich der Brücke. Das dritte Bild zeigt die Müllhalde von Pöppinghausen. Die nächsten Bilder zeigen den weiteren Weg bis zur Kanalbrücke. Die letzten drei Bilder zeigen den Emscherbruch und den Kanal.

Wir fuhren dann den Westring herunter bis zum Schloss Bladenhorst. Dort fuhren wir nach rechts auf das Gelände des Gestüts Forstwald. Dort wollten wir am Casino Forstwald unsere Fleischwurst essen. Wir fuhren über das Gelände bis zur Trapprennbahn. Wir wollten gerade darüber gehen, da kam der Verwalter und pfiff uns zurück, weil dort trainiert wurde. Der Verwalter erzählte uns, dass die Gaststätte seid einiger Zeit geschlossen ist. Er bemüht sich demnächst einen Pächter zu bekommen. So bekamen wir keinen Kaffee und machten uns wieder auf den Weg.

Oben die Bilder zeigen Eindrücke vom Gestüt. Das letzte Bild zeigt das Gebäude des Casinos Forstwald.

Wir fuhren wieder zum Westring und entschieden uns den zu überqueren und zum Schloss Bladenhorst zu fahren. Dort sahen wir, dass der Haupteingang zum Schloss nicht verschlossen war. Wir überquerten die Gräfte und begaben uns in den Park des Schlosses. Das ist bewohnt und eigentlich nicht für Besucher zugänglich. Wir schoben unsere Räder am Südflügel des Haupthauses vorbei und erreichten dann den östlichen Zugang zum Schloss. Über den erreichen die Bewohner ihre Wohnungen. An dem Eingang hatte sich ein Videofilmer postiert und machte einige Szenen vom Nordflügel. Wir schauten uns noch ein wenig um und verließen dann über den Osteingang das Schlossgelände. Wir kamen mit dem Filmer ins Gespräch und erfuhren, dass er zu der Gruppe Videofilmer in Datteln gehört. Er gebe an der Volkshochschule Kurse über Videotechniken.

Das erste Bild oben zeigt die Gräfte des Schlosses am Südeingang. Bild zwei zeigt den Südflügel des Haupthauses. das dritte Bild zeigt den Innenhof des Haupthauses. Bild vier das neu erbaute Gebäude, rechts vom Nordflügel. In Bild fünf sieht man Willi am Nordflügel des Hauptgebäudes. Bild sechs und sieben zeigt Friedel der sein Rad durch den Park schiebt. Das achte Bild zeigt die östliche Gräfte. Im neunten Bild sieht man ein schriftliches Angebot einer Wohnung im Schloss. Das zehnte Bild zeigt ein Gebäude, das schon außerhalb des Schlosses, am Osteingang steht. Das wurde im Jahre 1144 erbaut. Wir aßen noch unser Fleischwurst im Schlosspark und machten uns dann auf die Räder.

Wir verabschiedeten uns von dem Videofilmer und fuhren vom Osteingang zum Westring zurück. Dort fuhren wir nach links auf den Westring und überquerten dort den Bahnübergang. Kurz hinter dem Bahnübergang fuhren wir nach rechts in den Grüngürtel neben dem Westring und fuhren bis zur Höhe Victorstraße auf dem Weg. Dann mussten wir wieder auf den Westring fahren. Der hat dort keinen Radweg und so mussten wir uns in den Autoverkehr einreihen. Nach 430 Meter Fahrt hatten wir dann den Weg erreicht, in dem wir nach links abbiegen wollten. Wir überquerten den Westring und fuhren dann auf den Weg, der durch das Waldgebiet um den Gemeindefriedhof Bladenhorst liegt. Wir durchfuhren den Wald in einem großen Rechtsbogen, bis wir die Strittheidestraße trafen. Das war nach einem Km Fahrt. dann bogen wir nach rechts ab und fuhren 250 Meter nach Süden, um dann nach links zufahren. Dem folgten wir, am Rande einer Siedlung fahrend, die rechts vom Weg liegt, bis zum Hallenbad an der Bahnhofstraße.

Im ersten Bild fährt Willi auf dem Westring. Das zweite Bild zeigt den Weg durch den Wald

Wir erreichten die Bahnhofstraße und überquerten sie. Es ging auf dem Platz zwischen Europahalle und Rathaus her. Wir fuhren bis hinter die Stadthalle und bogen dort nach rechts ab und fuhren dann herunter zu den Grünanlagen des Europaplatzes. Dort nach links, entlang der B235. Wir erreichten die B235 und überquerten sie. Am Europaplatz hatte es schon angefangen zu tröpfeln. Wir fuhren noch ca. 90 Meter auf der Grutholzallee, überquerten die dann und hatten dann das Cafe Del Sol erreicht. Es fing fester an zu regnen. Wir schlossen schnell unsere Räder ab und kehrten ins Lokal ein. Wir suchten uns einen Platz und schauten uns die Speiskarte an. Willi und ich bestellten uns eine Tomatensuppe, die sehr lecker war. Friedel hat einen Burger gegessen und Natz eine Pizza. Während wir aßen ging draußen ein heftiger Regenschauer herunter. Den warteten wir natürlich ab. Dann zahlten wir und machten uns wieder auf dem Weg. Unsere Hoffnung war, dass es keinen Regen mehr gab.

Ein Bild vom Europaplatz.

Wir fuhren wieder vom Cafe Del Sol an die Grutholzallee und dort nach links. Nach einigen Metern bogen wir dann auf die Grutholzstraße ein. Die führte uns 400 Meter weit bis zur Straße Am Kloppersberg. Dort bogen wir nach links ab und dann gleich nochmals nach links auf den Weg Am Wildgehege. Der machte dann nach 100 Meter einen Rechtsknick und führte uns in das Waldgebiet Grutholz. Danach ging es noch einmal nach links in Richtung Wildgehege. Dort sahen wir am Montag keine Tiere. Die hatten sich wohl während des Regens in den Wald zurückgezogen. Vorbei am Waldspielplatz im Grutholz erreichten wir Deininghausen. An der Siedlung fuhren wir links vorbei und gelangten dann auf Deininghauser Weg. Dort fuhren wir nach links. Vorbei am Tierheim Castrop-Rauxel erreichten wir den Weg nach rechts, der uns eigentlich noch an den Brunosee bringen sollte. Da es aber wieder anfing zu regnen, fuhren wir dort nicht mehr hin. Wir gaben Gas und fuhren geradeaus weiter und hofften, dass wir die Bahnunterführung der Köln-Minderner Bahn, etwa 500 Meter vor uns erreichten, ehe es wieder richtig zu gießen anfing. Wir schafften es. Da standen schon zwei Radfahrer und dann kamen noch drei. Es wurde eng unter der Brücke. Ein junger Mann fuhr weiter durch den Regen. Wir warteten schön den Wolkenbruch ab. Wir trauten uns wieder raus aus der Unterführung und fuhren weiter. Nach etwa 200 Meter bogen wir dann nach links ab und umfuhren den Mittelstandspark Ost, auf den früher einmal die Zeche Victoria Schacht 3/4 stand. nach 2,2 Km Fahrt um das Industriegebiet herum erreichten wir die Recklinghäuser Straße. Auf die fuhren wir kurz nach rechts um sie dann nach 190 Meter zu überqueren und auf die alte Zechenbahntrasse zu fahren, die wir vor Jahren einmal entdeckt hatten. Die Trasse führte uns 780 Meter durch Habinghorst bis an die Emscher. Die überquerten wir und fuhren dann auf die Horststraße bis zur A2, die wir ebenfalls überquerten.

Oben die Bilder zeigen unseren langen Weg vom Grutholz über den Deinighauser Weg, bis zum Mittelstandspark Ost ´ und dann über die Zechenbahntrasse in Habinghorst, bis zur Emscher und weiter über die A2.

Nach dem wir die Autobahn überquert hatten befanden wir uns im Stadtteil Ickern. Wir fuhren dann über die Straße  Am Rapensweg zur flachen Halde vom Schacht Ickern. Auf die bogen wir nach links und dann gleich wieder rechts ein. Nach einer Fahrt von etwa 360 Meter erreichten wir Kulturzentrum Agora. Dort waren wir schon häufig. Wir wollten dort noch schnell einen Kaffee trinken, was wir dann auch taten.

 Das Bild zeigt Friedel auf dem Weg über die flache Halde zum Kulturzentrum Agora.

Wir tranken unseren Kaffee aus und fuhren dann weiter. Über die Straße Am Kerling und einige Meter über die Halde, erreichten wir dann die Ickerner Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Die Straße führte uns dann irgendwann am Levringhäuser Vogelteich vorbei, der rechts an die Straße liegt.

Leveringhäuser Teich

NSG Leveringhäuser Teich

IUCN-Kategorie IV – Habitat-/Species Management Area

Blick über den Leveringhäuser Teich (2008)

Blick über den Leveringhäuser Teich (2008)

Lage WaltropKreis RecklinghausenNordrhein-WestfalenDeutschland
Fläche 10 ha
Kennung RE-015
WDPA-ID 389819
Geographische Lage 51° 37′ N7° 22′ OKoordinaten: 51° 36′ 36″ N7° 22′ 10″ O | OSM | 
Leveringhäuser Teich (Nordrhein-Westfalen)
Leveringhäuser Teich
Einrichtungsdatum 1989
Verwaltung Untere Landschaftsbehörde Kreis Recklinghausen

Das Naturschutzgebiet Leveringhäuser Teich (NSG-Kennung RE-015) liegt in der Bauerschaft Leveringhausen südlich des Dortmund-Ems-Kanals im Stadtgebiet von Waltrop im nordrhein-westfälischen Kreis Recklinghausen.

Das namensgebende, auch Leveringhauser Vogelteich genannte Gewässer entstand 1981 durch Bergsenkungen. Auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen sank bergbaubedingt die Geländeoberfläche unter den Grundwasserspiegel. Im Laufe der Jahre entwickelte sich eine ausgedehnte Wasserfläche mit Röhricht und Verlandungszonen.

Der ca. fünf Hektar große Leveringhäuser Teich mit seiner Umgebung ist seit 1989 als rund 10 ha großes Naturschutzgebiet ausgewiesen.[1] In der ersten Schutzverordnung von 1989 trug das NSG die Bezeichnung Bergsenkungsgebiet Ickerner Straße, mit der zweiten Verordnung von 2007 wurde der Namenswechsel zu Leveringhäuser Teich vollzogen.[1] Ein Großteil der geschützten Flächen finden sich im Besitz des Regionalverbandes Ruhr.

Im Gebiet wurden über 150 Pflanzenarten kartiert. An gewässertypischen Tieren wurden 11 Libellenarten gefunden. Die Avifauna des Naturschutzgebiets umfasst 57 Vogelarten, neun davon finden sich auf der Roten Liste Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Wikipedia

Danach erreichten wir den Dortmund-Ems-Kanal, den wir überquerten.

Das erste Bild zeigt eine Garage an der Straße Im Kärling, auf der seid Jahren dieser Weihnachkram steht, Sommer wie Winter. Dann zwei Bilder von der Ickerner Straße aus fotografiert. Das vorletzte zeigt einen Teil der Leveringhäuser Vogelteichs. Das letzte Bild zeigt den Kanal in Richtung Waltrop.

Vom Kanal aus waren es noch 530 Meter bis zur Recklinghäuser Straße. Die überquerten wir und hielten dann kurz an um uns von Friedel zu verabschieden. Der fuhr nach links weiter um dann über die Löringhofstraße nach Hause zu fahren. Für ihn der kürzeste Weg. Wir fuhren nach rechts um dann nach 220 Meter nach links abzubiegen und dann über den Weg Im Hangel zur Siedlung Im Hangel hochzufahren. Dabei machten wir einen Wettlauf mit einer Regenfront, die wieder heran zog. Wir bekamen die ersten Tropfen schon mit, da waren wir am ersten Haus und stellten uns dort in einem Kaport unter. Gott sei Dank, denn es kam wieder eine richtiger Wolkenbruch herunter.

Oben die Bilder zeigen die die Regenfront die uns Im Hangel überraschte.

Der Wolkenbruch dauerte aber nicht lange und so konnten wir uns auf den Restweg machen. Wir durchfuhren den hangel und bogen dann nach links auf die Ortsfahrbahn der Münsterstraße ab. Nach 410 Meter fuhren wir dann auf die Münsterstraße. Die überquerten wir nach einigen Metern auf der falschen Straßenseite fahrend und fuhren in Richtung Datteln. Wir überquerten mal wieder die Bahnlinie Hamm-Oberhausen Osterfeld. Dann fuhren wir noch 900 Meter bis zur Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal, überquerten den und bogen dann nach 320 Meter Fahrt nach links auf die Alte Münsterstraße ab, die jetzt Die Teipe heißt.

Im ersten Bild fährt Willi auf der Münsterstraße in Richtung Kanalbrücke, die man schon sieht. Im zweiten Bild überfahren wir gerade die Brücke. Das letzte Bild zeigt Natz auf der Alten Münsterstraße.

Nach 1,5 Km Fahrt über- und durch das Waldgebiet Die Teipe erreichten wir den DEK. Dort bogen wir nach rechts auf den Leinpfad ab. Nach 270 Meter Fahrt unterquerten wir die Waltroper Brücke und fuhren dann nach rechts zum neuen Lieghafen Datteln. Den umfuhren wir und erreichten dann den Hubertusweg, über den wir dann zur Hafenbrücke hochfuhren.

Im ersten Bild haben wir den DEK erreicht und schauen auf die Waltroper- und auf die Hafenbrücke. Bild zwei zeigt den Liegehafen mit Schiffen, die dort ankern. Bild drei und  vier zeigt eine kleine Yacht. Bild fünf einen langen Pott der im östlichen Liegehafen ankert.

Wir überquerten die Hafenbrücke und fuhren dann zur Hafenstraße herunter. Auf die bogen wir nach rechts ab. Am Hafenrestaurant verabschiedeten wir Natz, der schon zu Hause war. Willi und ich fuhren dann gemeinsam nach Hause. Über die Höttingstraße und dann über die Kreuzstraße. An der Straße In den Birken verabschiedeten wir uns dann ebenfalls. Willi hatte dann noch 550 Meter vor sich. Ich musste noch 410 Meter fahren, dann waren wir beide zu Hause.

Das letzte Bild von der Straße In den Birken.

Männer wir sind eine Tour gefahren, die uns nicht neu war. Neu war nur, dass wir drei Mal Glück hatten und nicht völlig durchnässt nach Hause kamen. Es war wieder schön mit euch. Wir sind 43 Km gefahren.

Opaju

 

Text

Fahrradtour 24.09.2018(Durch die Haard zum Flugplatz Loemühle, in die Ried in Herten und dann über die Fahrradtrassen nach Hause)

Ich glaube der Jahrhundertsommer 2018 ist nun vorbei. Am Montag sagt die Wettervorhersage nur noch 16 Grad am Nachmittag voraus. Man darf aber auch nicht vergessen, das dann schon der 24. September ist. Ich schlug den Jungs eine Tour vor, die wir schon gefahren waren. Es sollte durch die Haard zum Flugplatz Loemühle gehen und von dort durch die Ried in Herten. Danach wollte ich über die Fahrradtrassen von Herten aus nach Hause fahren. Zunächst über die Allee des Wandels von herten nach Recklinghausen. Dann eventuell über einen Teil der König-Ludwigtrasse bis Suderwich. Dort zur Alten Mühle ein Bier trinken und dann durch Becklem nach Hause. Wenn wir in Herten keinen Bäcker finden würden, dann wäre ein Abstecher in die Innenstadt von Recklinghausen noch eine Möglichkeit. Schauen wir einmal.

Meine Großen sagten alle zu und wir wollten uns beim Willi treffen. Der musste dann aber aus familiären Gründen kurzfristig absagen. Da entschieden wir, es geht bei mir los.

Natz und Friedel waren pünktlich und wir machten uns auf den Weg. Es war noch recht kalt am Montagmorgen und wir waren noch im Sommermodus. Nicht so dick angezogen. Das sollte sich später rächen. Ein frischer Wind, der uns fast den ganzen Tag entgegenwehte, tat das Seine dazu. Wir fuhren die Eichenstraße herunter und bogen auf die Industriestraße nach links ab. Die führte uns an die B235, auf die wir nach rechts abbogen und in Richtung Wesel-Datteln-Kanal fuhren. Kurz vor der Kanalbrücke überquerten wir die B235 und fuhren in die Flassheide ein. Die Straße verläuft 880 Meter parallel zum Kanal her. Dann macht sie einen Linksknick und brachte uns dann nach 210 Meter Fahrt an die Straße Hilgenkamp. Die verläuft nach rechts, ansteigend zur Kanalbrücke Hilgenkamp hoch. Wir fuhren aber nur 150 Meter in Richtung Brücke und bogen dann nach links ab. Der Weg dort heißt Tegelskamp und verläuft auch zunächst parallel zum Kanal. Nach 320 Meter macht er dann aber eine leichte Linkskurve. Der Weg verläuft dann bis zu einem Hundetrainingsplatz und macht dann dort eine scharfe Kurve nach links. Nach 160 Meter dann wieder eine scharfe Rechtskurve, um dann geradeaus auf die Ahsener Straße in Klostern zu zulaufen. Die erreichten wir dann am Haus Klostern, das links liegt.

Im ersten Bild fahren Natz und Friedel auf dem Weg Flassheide in Richtung Hilgenkamp. Das zweite Bild zeigt sie auf dem Weg Tegelskamp. Das dritte Bild zeigt einen Hof, der rechts vom Hundeplatz liegt. Danach das Bild zeigt kleinwüchsige Pferde auf einer großen Weide. Dann ein noch grünes Feld. Natz fährt auf das Haus Klostern zu. Das letzte Bild zeigt Natz fast an der Ahsener Straße. Über ihn ein großer Bussard, den er aufgeschreckt hat.

Klostern

(185) In Klostern, das bis ins 16. Jahrhundert Knostern hieß (so noch in der Stiftungsurkunde des Armenfonds von 1541), haben wir ein adeliges Gut gleichen Namens, dessen Haus im Gegensatz zu den andern Dattelner Adelswohnungen nicht in einem sumpfigen Gelände, sondern inmitten guten Ackerbodens lag.

(190) Schwierig zu deuten ist der Name Klostern, mundartlich Klaustern. Daß diese Bauerschaft nichts mit einem Kloster zu tun hat, sehen wir daran, daß sie bis ins 16. Jahrhundert hinein Knosteren hieß. Baader nimmt an, daß die ursprüngliche Namensform wie die heutige mundartliche ein au enthielt, also Knausteren lautete, und deutet dies als „bei den Hügeln“.[25]

(206) In der heutigen Bauerschaft Klostern saßen einst die Herren von der Wildaue. Vertreter dieses Geschlechtes begegnen uns in zwei Urkunden des Pfarrarchivs St. Amandus von 1325 und 1381 und in einer Urkunde des Klosters Flaesheim von 1333.[26] Ihren Namen führt heute noch eine Flur in Klostern. Dort hat ihre „Burg“, für die 1381 eine Kapelle vom Besitzer gestiftet wurde,[27] gestanden, und zwar am Ostrand der Redder Brüche (Redder Braik, heute ist dort eine Wiese angelegt, die zum Kotten Reher-Schumacher gehört). Im Volk hat man von der Burg Wildaue bis in unsere Zeit gewußt, und (207) vom Wall und Graben waren vor einigen Jahrzehnten noch Reste zu sehen.[28] Als nach dem 2. Weltkrieg (1946) die Wiese planiert wurde, kamen noch Pfähle, Bohlen, eine ganze Giebelwand und andere Stücke zutage.[29] Die Wildaue muß eine ausgesprochene Sumpfburg gewesen sein. Noch heute ist der Boden dort moorig und naß; in der Urkunde von 1333 nennt Konrad von Wildaue als seinen Besitz, der nicht verschenkt wird, einen Sumpf am Graben seiner Burg (paludem declinantem super fossam castelli nostri), womit sicher die Redder Brüche gemeint sind. Wie lange die Wildaue bestanden hat, wissen wir nicht. Um 1430 ist das Gut in den Händen des Herren von Westerholt.[30] Das Geschlecht von der Wildaue scheint um diese Zeit bereits ausgestorben zu sein. Von der Burg hören wir nachher nichts mehr. Die neuen Herren haben sie wohl abbrechen oder verfallen lassen: Den Westerholtern mochte daran gelegen sein, ihren Besitz nach Datteln auszudehnen, aber nicht dort einen Herrensitz, der weit weg von ihrem Schlosse lag, unter erheblichen Kosten instand zu halten.

Nicht weit von der Wildaue, nordöstlich davon, aber nicht mehr im Sumpf, sondern auf trockenem Gelände liegt ein Bauernhof, der heute noch Haus oder Gut Klostern genannt wird (heutiger Besitzer ist Schürmann). Einst war dieser Hof tatsächlich ein Adelsgut. Mindestens seit dem Ende des 15. Jahrhunderts saßen hier die Herren von Grolle. Diese gerieten in Schulden und dadurch in wirtschaftliche Abhägigkeit von dem Gut Löringhof. Das Ende war, daß um 1700 das Gut Klostern in den Besitz von Löringhof überging. Damit war es auch mit dieser Burg vorbei. Daß hier einst mehr gewesen als ein Bauernhof, darauf deuten noch die Allee, die von der Straße Datteln – Ahsen dahinführt, und der für einen Bauernhof ungewöhnlich große Hofraum; die letzten Reste von Wall und Graben sind 1953 beseitigt worden.

Quelle: Grochtmanns Vor-und Frühgeschichte

An diesem Haus fuhren wir vorbei und überquerten die Ahsener Straße. Es ging weiter auf dem Klosterner Weg. Vorbei an einem kleinen Gehege, in dem zurzeit auch Rehe stehen. Das liegt links am Weg. Rechts liegt dann die Holzhandlung Pieper. Dem gegenüber steht der Waldorfkindergarten. Wir fuhren auf das Gelände des Boxerclubs zu und bogen nach rechts ab. Der Weg verläuft dann 380 Meter nach Norden weiter und macht dann eine Linkskurve. Danach fuhren wir 1,7 Km immer leicht bergan bis zur Recklinghäuser Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Klostern bis zur Recklinghäuser Straße, am Rande der Haard. Im ersten Bild fährt Natz gerade auf dem Klosterner Weg an dem Gehege vorbei, in dem zurzeit auch Rehe mit ihrem Rehbock leben. Der prüft gerade, ungeniert einmal ob die Mädels schon paarungsbereit sind. Im zweiten Bild sieht man einen Teil des  Hofes auf dem die Westernreiter ihr Domizil haben. Danach noch einmal Natz, kurz vor der Holzhandlung Pieper, die man im nächsten Bild sieht. Das nächste Bild zeigt das Gebäude des Waldorfkindergartens. Die beiden nächsten Bilder zeigen den Bauernhof, Klosterner Weg 30, der neue Dächer bekommen hat. Die letzen Bilder sind dann schon an der Recklinghäuser Straße entstanden.

Wir überquerten die Recklinghäuser Straße und fuhren auf der andern Seite nach links weiter. Nach 250 Meter Fahrt erreichten wir die Redder Straße und bogen nach rechts auf diese ein. Es gibt dort einen Radweg, links der Straße, den wir aber nicht mehr benutzen, da der durch Wurzelanhebungen des Asphalts so uneben geworden ist, dass es uns gefährlich erscheint auf dem zu fahren. Denn die Redder Straße steigt dort erst einmal von 70 Meter über NN auf 79 Meter an, um dann über 560 Meter, bis kurz vor dem ehemaligen Restaurant Kartenkreuz, auf 61 Meter abzufallen. 18 Meter Höhenunterschied, macht ein Rad schon schnell. Ohne zu bremsen erreicht man dort wohl eine Geschwindigkeit von über 40 Km/h. Auf dem Radweg würde das gar nicht gehen. Wir hielten hinter dem Restaurant, an der Straße In den Wellen an und machten eine Trinkpause.

Im ersten Bild sieht man das Haus Katenkreuz. Gegenüber auf der anderen Straße sieht man zwei Pferde. Das dritte Bild zeigt die Infotafeln zum Hotel Jammertal. Darüber ein symbolische Tor, das Tor in die Haard?

Wir überquerten die Straße In den Wellen und fuhren auf der Redder Straße weiter. Die verläuft zunächst etwas bergan bis hinter der Einfahrt zum Jammertalressort. Das sind mal eben wieder 20 Höhenmeter. Danach geht es aber schön bergab bis zur Ahsener Allee. Auf die bogen wir nach Links ein. An der Ahsener Allee gab es in den Jahren ab 2010 eine Aktion, es sollten Birken gepflanzt werden. Da konnte man für 25 € eine der Birken erwerben, die dann an der Ahsener Allee gepflanzt wurde. Die Tochter von Friedel hat dort auch so eine Birke stehen. Immer wenn wir dort mal vorbeikommen, muss der Bäumler dort Handanlegen, denn dieses Bäumchen wächst nicht so gut. Normaler Weise wachsen Birken ja wie unkraut. Diese Art aber wahrscheinlich nicht. So reißt der Bäumler alles was der Birke das Wachsen erschwert, rundherum weg. Nur mehr Licht kann er dem Baum nicht verschaffen, dass große Bäume ihm das verwähren. So hielten wir auch am Montag an dem Baum an. Siehe da, er war trotz der Dürre etwas gewachsen. Ach ja, warum schreibe ich Bäumler? Weil Friedel ein Buch hat, in dem er lesen kann, welchen Baum er sieht. Deshalb habe ich ihn scherzhaft den Bäumler genannt. Er hat auch ein Buch über Vögel, mit Vogelstimmen darin. Deshalb nenne ich ihn auch manchmal den Vogler. Er ist ein Naturwissender!

Das erste Bild zeigt Friedel und Natz auf der Redder Straße. Im zweiten Bild sieht man die Ahsener Allee und deren Rand. Dort haben die Wildschweine wieder die ganzen Grasnaben aufgerissen und Fressbares gesucht. So sieht es zurzeit in der ganzen Haard aus. Da müssen Hunderte Wildschweine unterwegs sein. Wir haben bisher auf unseren Touren nicht ein Einziges zu Gesicht bekommen. Die folgenden Bilder zeigen den Bäumler in Action. Dann scheint er zufrieden zu sein. Irgendwann muss er aber mit etwas schwererem Gerät dort hin.

Wir machten uns wieder auf den Weg. Die Ahsener Allee steigt von Osten nach Westen an. Auf den 3 Km die wir gefahren sind, waren es 42 Höhenmeter. Und die Anstiege sind nicht immer gleichmäßig, sondern da sind schon ganz schöne Anstiege dabei. Wer von Ahsen aus die Allee bis zu ihrem Ende an dem Weg Flaesheimer-Meiler fährt, der muss dann sogar 54 Höhenmeter überwinden. Dann ist die Strecke 5,31 Km lang. Wir strampelten bis zum Weg Flaesheimer-Meiler und bogen auf den nach links ab. Es ging zu dem großen Wegekreuz in der Haard. Dort wo einst der heilige Baum der Römer gestanden haben soll, steht heute ein großes Holzkreuz. Ein ziemlich zentraler Platz in der Haard, wo sich 4 Wege treffen. Flaesheimer-Meiler, der einen nach 3,2 Km Fahrt zur Köhlerhütte bringt. Der Halterner Weg, der einen nach 3,85 Km an die Halterner Straße bringt. Die Flaesheimer Straße, die eine nach 1,1 Km an die Haardstraße bringt, über die man Mutter Wehner erreichen kann. Die Straße hat aber harte Steigungen, da muss man schon fitt sein mit seinem Rad, oder aber ein pedelec fahren. Die Johannesstraße, die einem nach 1,4 Km Fahrt bis an die Obersinsener Straße bringt. Etwas weiter nach rechts liegt die Gaststätte Zum Sankt Johannes. Wir fuhren auf den Platz und machten unsere Fleischwurstpause. Die hatte Natz beim Metzger Wolf besorgt. Links neben dem Kubus Waldband steht eine Bank, auf die wir uns setzten. Rund um diese Bank hatten die Wildschweine besonders stark gewühlt.

Im ersten Bild sieht man Natz noch auf der Ahsener Allee. Danach sieht man das große Holzkreuz, dort wo einst der Heilige Baum gestanden haben soll. Danach sieht man noch einmal die Wühlspuren der Wildschweine. Dann im nächsten Bild die Statue des heiligen Nepomuk. Die scheint restauriert zu sein. Im nächsten Bild sitzen Natz und Friedel auf der Bank, links neben dem Holzwürfel. In mitten der zerwühlten Grasnarbe. Das folgende Bild zeigt einen Reiterweg, der hinter der Bank beginnt. Das letzte Bild zeigt die Flaesheimer Straße, die nach Mutter Wehner fuhren kann.

Der heilige Baum
An dieser Stelle soll der heilige Baum der Germanen gestanden haben. Er war derVersammlungsort der Germanen, wo das „Hölting“  (Markengericht) abgehalten wurde. Nach den Urkunden wurde das Markengericht im Jahre 1168 von Graf Otto von Ravensberg nach Oer verlegt.

 In den Markenkontrollen wird dieser Platz „Am heiligen Baum“ oder auch „Am Baumkreuz“ genannt. Nach der Bezeichnung „Baumkreuz“ ist zu vermuten, dass der heilige Baum gefällt und durch ein Kreuz ersetzt wurde. Dieses würde dann auf eine Missionierung hindeuten, welche durch die 5 christlichen Gräber, die man in der Haard gefunden hat, bestätigt wird.

Beda berichtet, dass der hl. Suitbert auf der Flucht vor den hereinfallenden Sachsen vor       Dorsten gefangen genommen wurde. So liegt die Möglichkeit nahe, daß der hl. Suitbert sich hier, am heiligen Baum, aufgehalten hat. Da er als der erste Missionar in Brucklergau bekannt ist, wurde der Stern, den seine Mutter vor seiner Geburt in einem Traumbild gesehen hat, in die Grundplatte des   Kreuzes  eingearbeitet. 

 Der Bischof Aidan von Lindefame (651), der  Freund des sagenmächtigen König Oswald, belehrte seine Mutter, daß der Stern, den sie im Traum gesehen hatte, auf die Großtaten des Knaben hinweise ( In diesem Fall die Missionstätigkeit ). 
 Das Umfeld des Sternes zeigt die Rasenerzsteine, die sich in der Haard gebildet haben und auf  lateinisch aeres heißen, wovon der Name Oer entstanden sein soll.
 Wie diese Steine auf den Tennen und Deelen verarbeitet wurden, zeigt der innere Ring. In dem Umfeld des Sternes befindliche versteinerte Muschelabdrücke weisen auf die Eiszeiten hin.

Quelle: Bildarchiv Oer-Erkenschwick

Wir hatten unser Fleischwurst gegessen und machten uns wieder auf den Weg. Wir fuhren auf die Johannesstraße, die uns wie oben schon erwähnt nach 1,4 Km an die Obersinsener Straße brachte. Dort fuhren wir nach rechts in Richtung Gaststätte Zum St. Johannes. Da ist wie immer zu, wenn wir Montag dort vorbeifahren. Danach fuhren wir am Haus Haard vorbei.

Haus Haard Logo

HAUS HAARD E. V.

Vielfältige Angebote in den Bereichen: Bildung, Beratungen, Freizeitgestaltung, Urlaub, Lernen, Leben und Begegnungen mit Menschen jeden Alters, stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Dabei wollen wir vorhandene Gegebenheiten in einem großen Tagungshaus mit Übernachtungsmöglichkeiten für über 60 Personen, bestmöglich nutzen.

Quelle: Website des Betreibers

Etwas weiter dann bogen wir auf die Obersinsener Straße nach links ab. Die Straße brachte uns dann nach etwa 780 Meter an den nordöstlichen Rand von Sinsen. Wir bogen auf die Schulstraße nach links ab. Wir hätten auch geradeaus weiterfahren können. Die Obersinsener Straße hätte uns auch an die Halterner Straße gebracht. Ich wollte aber mal durch  Obersinsen fahren. So fuhren wir nach 510 Meter nach links in die Neulandstraße ein. Nach knapp 500 Meter ging es dann nach links auf die Holunderstraße. Die brachte und dann nach 460 Meter Fahrt wieder auf die Obersinsener Straße. Dort bogen wir nach rechts ab und erreichten dann die Halterner Straße, nachdem wir die Bahnlinie Recklinghausen-Haltern überquert hatten.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg nach Obersinsen und dann durch den Ort. Das letzte Bild zeigt dann Friedel der auf der Halterner Straße auf die Gaststätte Bacchos zufährt.

An der Gaststätte bogen wir kurz nach links ab und überquerten dann die Halterner Straße im Bereich der Gräwenkolkstraße. Auf deren Radweg fuhren wir ein paar Meter und bogen dann nach links in die Burg ab.

RVR-Naturschutzgebiete – Die Burg in Marl

Das etwa 143 Hektar große Waldgebiet „Die Burg“ liegt im Südosten der Stadt Marl. 1991 wurde das beliebte Naherholungsgebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Name geht auf eine mittelalterliche Erdburg zurück, deren Wälle heute ganz vom Wald überwachsen sind. Vor mehr als tausend Jahren versteckten hier die Menschen ihre Schätze, wenn Gefahr drohte; heute werden im Gebiet die Schätze der Natur für kommende Generationen gesichert.

Quelle: Metropole Ruhr

Wir fuhren auf dem Burgweg 560 Meter und bogen dann nach links auf den Weg Korthauser Heide ein. Über den Weg erreichten wir eine der schönsten Stellen in der Burg. Dort wo der Silvertbach mäandert und klar durch die Burg fließt. Eine neue Brücke führt den Weg über den Bach.

Oben die Bilder zeigen die Stelle die ich beschrieben habe. Man könnte meinen, dass dort im Mondlicht Feen tanzen und Glühwürmchen ihnen den Weg ausleuchten. Sehr ursprünglich der Ort. Im letzten Bild sieht man Friedel und Natz in der Wirklichkeit. Im Hintergrund die Brücke.

Über die Brücke ging es für uns weiter. Von der Brücke aus waren es ca. 600 Meter bis zur A43 die wir überqueren mussten. Beim überqueren der Brücke sahen wir einen Hubschrauber der im Landeanflug auf den Flugplatz Loemühle war. Wir fuhren von der Brücke herunter und kamen dann an einem alten Fachwerkhaus vorbei. Das wird in einem Foto als Ruine Korthausen genannt. Daran fuhren wir vorbei und erreichten dann nach weiteren 480 Meter Fahrt die Hülsbergstraße. Auf der fuhren wir 860 Meter in Richtung Süden und erreichten dann das Gelände des Flugplatz Loemühle. Dort fuhren wir bis zum Hauptgebäude. Von dem aus rechts steht der Benediktiner Biergarten. Dort schauten wir uns das Angebot an. Wir entschlossen uns dort unsere Mittagspause zu machen und kehrten dort ein.

Der „Benediktiner Biergarten“ liegt direkt am Flugplatz Loemühle. Im Sommer zieht er unzählige Ausflügler und Fahrradfahrer an, die auf ihrer Route durch das nördliche Ruhrgebiet verweilen wollen. Viele Gäste kommen aber auch am Wochenende oder nach Feierabend vorbei und entspannen bei einem kühlen Getränk und den gewohnt leckeren Speisen aus der Schirrmeister Küche.

Auch Familien bietet der Biergarten mit seiner Lage und seinen Möglichkeiten ideale Bedingungen um stressfrei und mit Spaß Zeit bei uns zu verbringen!

Neue Speisekarte mit Schnitzeln, Wurst und Burgerspezialitäten, Leberkäse uvm.

Öffnungszeiten:

In den Sommerferien täglich ab 10:00 Uhr geöffnet
Übrige Zeit:
Montag – Freitag ab 12:00
Samstag, Sonntag und Feiertage ab 10:00
meist bis zum Sonnenuntergang

Wir setzten uns in den überdachten teil des Biergarten, da uns dort nicht der Wind so erreichte, der uns schon den ganzen Morgen entgegen geblasen hatte. Wir bestellten uns etwa zu essen. Natz und ich eine Bratwurst mit Kartoffelsalat, Friedel Leberkas mit Spiegelei und Kartoffelsalat. Ich bestellte mir einen Pott Kaffee. Kaltes wollte ich nicht trinken. Über das Essen waren wir etwas enttäuscht. Der Kartoffelsalat schmeckte, aber war wässerig und die Bratwurst lag in dem wässerigen Kartoffelsalat. Für den Preis fanden wir auch die Portion Kartoffelsalat zu klein.

Nach der Pause ging es dann weiter. Wir verließen das Gelände des Flugplatzes, auf dem am Montag wenig los war. Nicht ein Flieger landete oder startete. Den Hubschrauber stand noch auf seinem Landeplatz. Es war ein Johanniter Rettungshubschrauber.

Der Rettungshubschrauber am Standort Marl

Seit dem  1. April 2016 hat  die Johanniter-Luftrettung einen Intensivtransporthubschrauber (ITH) am Standort Marl stationiert.
Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph “ ist am Flugplatz Marl-Loemühle stationiert. Die Johanniter-Luftrettung betreibt Intensivtransportsysteme, die die technischen Voraussetzungen erfüllen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht fliegen und landen zu können.
Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten sind ein eingespieltes Team, das über die notwendige Routine in der Patientenversorgung und Notfallrettung aus der Luft verfügt. Dank des größeren Kabinenvolumens ist eine Crew-Erweiterung um bis zu drei Personen möglich. Bei Bedarf können die Patienten auch in der Luft von Spezialisten oder auch Hebammen betreut werden.

In einem Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Dafür ist die Kabine des Hubschraubers perfekt ausgestattet. Alle Geräte sind leicht zugänglich und übersichtlich angeordnet. Die Trage befindet sich quer zur Flugrichtung und damit gegenüber der Crew. Auf diese Weise ist der Patient stabil untergebracht und von Kopf bis Fuß für evtl. Eingriffe zugänglich. Die begleitenden Ärzte verfolgen die Vitalfunktionen über Monitore und können im Bedarfsfall sofort eingreifen.
Das großzügige Platzangebot ermöglicht es, Patienten vollumfänglich zu versorgen und bereits eingeleitete intensivmedizinische Behandlungen wie ECMO (Extrakorporale Lungenunterstützung, d. h. künstliche Beatmung) oder IABP (intraaortale Ballonpumpe, zur Unterstützung einer insuffizienten Herztätigkeit) fortzuführen. Ebenso sind Wiederbelebungsmaßnahmen uneingeschränkt möglich.
Inkubatoren jeden Typs können an Bord genommen und betrieben werden.

Die Johanniter aus dem Regionalverband Ruhr-Lippe stellen für den ITH das Nicht-ärztliche Besatzungsmitglied, den sogenannten „HEMS-TC“ (Helicopter Emergency Medical Services – Technical Crew Member). Der Notfallsanitäter bzw. Rettungsas-sistent hat eine zusätzliche Ausbildung absolviert und unterstützt den Notarzt bei der Patientenversorgung.

Der in Marl  stationierte Hubschrauber ist Leistungsklasse 1

Die Johanniter-Luftrettung setzt Intensivtransporthubschrauber des Typs Eurocopter AS 365 N3 von Airbus-Helicopters ein.
Zwei Turbomeca Arriel Triebwerke sorgen für mehr als 1.700 PS Gesamtleistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 324 Kilometern pro Stunde.
Das maximale Abfluggewicht liegt bei 4,3 Tonnen, die maximale Zuladung beträgt 1.700 kg.
Ohne Tankstopp quer durch Deutschland
Mit einer Flugkapazität von 3,5 Stunden können die Hubschrauber in Abhängigkeit von den herrschenden Wetterbedingungen bis zu 800 Kilometer vom Startpunkt aus zurücklegen. Somit sind alle Zielorte innerhalb Deutschlands ohne Tankstopp zu erreichen!

Quelle: Lokalkompass.de Marl

Die beiden ersten Bilder sind von der Autobahnbrücke aus fotografiert. Bild drei zeigt das alte Fachwerkhaus. Danach ein Bild aus der Korthauser Heide. Dann zwei Bilder von der Überquerung der L522, die als Zubringer zur A43 fungiert. die folgenden Bilder zeigen Eindrücke vom Flugplatz Loemühle. Im vorletzten Bild sieht man den Johanniter Rettungshubschrauber. Das letzte Bild zeigt die Halle des Fallschirmsports  Marl.

Wir überquerten die Bockholter Straße und fuhren dann in die Richtung des Vestischen Golfclub Recklinghausen. Nach 140 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts auf den Salmsweg ein. Nach etwa 630 Meter Fahrt lag dann links vom Weg ein Grün des Golfplatzes. Nach weiteren 450 Meter Fahrt erreichten wir dann die Straße Auf Höwings-Feld, die wir überquerten. Es ging weiter auf der Matenastraße. Links von der liegt das Loemühlenbachtal. Von dort aus geht es dann bergan. Nach 1km erreichten wir dann die Stelle, von der man nach rechts weit ins Land schauen kann. Über die CWH hinweg bis in die Hohe Mark.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Salmsweg und die Matenastraße bis zu dem Punkt mit der schönen Sicht. Auf den Bildern sieht man dunkle Wolken aufziehen. Sollte es Regen geben? Das letzte Bild zeigt einen einsamen Wohnwagen auf einer Wiese.

Wir bogen von der Matenastraße nach links auf die Eichenstraße ab. Die brachte uns zur B225 die dort Marler Straße heißt. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter. Nach 350 Meter bogen wir dann nach rechts auf den Linder Weg ein. Der führte uns in Ried. nach 900 Meter bogen wir dann nach links auf die Riedstraße ein. Die Straße verläuft zuerst nach Süden und macht dann einen Linksknick nach Osten. Nach 330 Meter Fahrt in die Richtung erreichten wir dann die Backumer Straße. Die macht dort eine Rechtskurve wo die Gaststätte Schneider in der Ried steht. Daran fuhren wir vorbei. Die backumer Straße führte uns dann wieder aus der Ried heraus. Nach 1,2 Km Fahrt erreichten wir die Polsumer Straße, die wir überquerten. Rechts lag dort Herten Langenbochum, links Scherlebeck und vor uns Herten Disteln. Noch einmal 300 Meter weiter überquerten wir die Langenbochumer Straße. Links von der Straße liegt dort das Fahrzeugdepot der Vestischen Straßenbahnen GmbH. Da konnte die Allee des Wandels nicht mehr weit sein. Denn wenn man von Schlegel&Eisen kommt, wo die Trasse beginnt, dann sieht man das Depot von der Trasse aus. Nach 510 Meter war die Trasse dann erreicht.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch die Ried und dann bis nach Disteln, wo wir die Trasse erreichten. Im letzten Bild sieht man links im Bild die Zufahrt zur Trasse. Im Hintergrund den Kirchturm von Disteln.

Die Ried

Eine Brücke zwischen Ruhrgebiet und Münsterland bildet das Erholungsgebiet „Ried“ im Norden Hertens. Die „Ried“ ist für viele Menschen ein Naherholungsgebiet als auch ein Mekka für Spargelliebhaber.

Wandern und genießen

Ein recht abwechslungsreiches Landschaftsbild bietet die „Ried“, die von Feldern, Wiesen und kleinen Wäldern durchzogen ist. Der Übergangsbereich zwischen freier Landschaft und Siedlungsraum wird geprägt durch alte Alleen, ausgedehnte Waldbereiche und extensiv genutzte Sumpflandschaften. Viele kleine Fischteiche, landwirtschaftlich genutzte Flächen und zahlreiche verstreut liegende Gehöfte mit Altbaumbeständen und Obstwiesen laden zum Fuß- und Radwandern ein. Hier lässt sich auch verweilen und auf den bäuerlichen Gehöften können landwirtschaftliche Produkte direkt erworben werden.
Seit 1999 ist das „Spargeldorf Scherlebeck“ ein besonderer Anziehungspunkt in der „Ried“. Ausgehend von der Initiative dreier Spargelbauern entwickelte sich eine Marketing-Idee, die schon jetzt zu einem festen Begriff nicht nur in Herten sondern weit darüber hinaus geworden ist. „Spargeldorf Scherlebeck“ – dieser Name steht für zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen rund um das „Königsgemüse“, an denen neben den Spargelbauern selbst auch die örtliche Gastronomie, Metzger, Fischhändler, ein Gärtnerei-Betrieb sowie ein Pferdehof beteiligt sind.

Quelle: MetropoleRuhr

Wir bogen nach links auf die Allee des Wandels und fuhren am östlichen Rand von Herten Disteln entlang. Nach 1,3 Km Fahrt geht es dann in einem großen Rechtsbogen durch die Felder zwischen Herten und Recklinghausen Hochlar her, zunächst nach Süden und dann wieder nach Osten. Der Bogen, der bis zur Akkoallee ausläuft ist 1,4 Km lang. Wir überquerten die Akkoallee und fuhren dann an Recklinghausen Hochlar entlang in Richtung A43.  Die erreichten wir nach 1,5 Km Fahrt. Dort, wo die Autobahnbrücke über die Friedrich Ebert Straße verbreitert wird mussten wir die Trasse verlassen. Genau zu dem Zeitpunkt fing es an zu regnen. Wir bogen nach links auf die Friedrich-Ebert-Straße ab und blieben dann unter der Autobahnbrücke stehen. Glück gehabt, denn es ging ein heftiger Schauer herunter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg auf der Trasse von Herten Disteln bis Nach Recklinghausen Hochlar. Die ersten drei Bilder sind auf der Trasse entstanden. Das vierte Bild zeigt die Stelle, wo wir die Trasse verlassen mussten, da die Autobahnbrücke verbreitert wird. Dort war am Wochenende die A43 komplett gesperrt wesen. Das nächste Bild zeigt Friedel und Natz schon unter der Brücke. Die folgenden Bilder zeigen die neuen Träger, auf denen die Verbreiterung der Straße erbaut wird. Das Haus im nächsten Bild stand am Wochenende in der Zeitung. Das vorletzte Bild zeigt noch schweres Gerät an der Baustelle. Im letzten Bild wartet Friedel die letzten Tropfen ab um dann weiter zu fahren.

Es tröpfelte noch ein wenig, aber wir wollten weiter. Wir fuhren 250 Meter auf der Friedrich-Ebert-Straße und bogen dann nach rechts auf die Breuskesbachstraße ein. Wir folgten den Umleitungsschildern und bogen dann nach weiteren 240 Meter Fahrt nach rechts auf den Lily Braun Weg ein. Über den fuhren wir links-rechts auf die Trasse zu. Als wir gerade den kleinen Anstieg zur Trasse hoch wollten, fing es noch einmal feste an zu regnen. Wir schoben unsere Räder unter einen Baum, der nicht weit vom Kinderspielplatz an der Breuskesbachstraße liegt. Der Schauer dauerte nicht lange und so konnten wir dann hoch auf die Trasse fahren.

 Die Miezekatze schaute uns unter dem Baum zu.

Wir fuhren nach links auf die Trasse. Nach 750 Meter Fahrt endet die Trasse im Moment noch an der Herner Straße, dort wo diese unter der Zugbrücke hergeführt wird. Es ging für uns nach rechts auf die Straße. Direkt am Ende der Trasse wird zurzeit an der Wegverbindung Kunstmeile erbaut, wie ich recherchieren konnte. Da kann man demnächst die Trassenerweiterung direkt erreichen. Wir unterquerten die Bahnbrücke und fuhren nach rechts weiter. Auf dem Radweg der Herner Straße fuhren wir in Richtung Vestlandhalle  und Hallenbad. Das erreichten wir nach 670 Meter, überquerten dort die Herner Straße und fuhren dann auf der Werkstättenstraße weiter.

Oben im ersten Bild fährt Natz auf die herner Straße zu, direkt auf die Baustelle. Im zweiten Bild befindet er sich schon auf dem Radweg der Herner Straße in Richtung Vestlandhalle. Bild drei zeigt die neue Flüchtlingsunterkunft an der Herner Straße gegenüber dem Gelände der ehemaligen Zeche General Blumenthal. Im nächsten Bild sind wir vor der Unterführung der Bahnlinie Hamm-Oberhausen. Das letzte Bild zeigt das Hallenbad an der Herner Straße.

Unser Nahziel war, die Auffahrt zur König-Ludwig-Trasse an der Maria von Linden Straße. Dort wollten wir auf die Trasse hochfahren und dann in Richtung Suderwich fahren. Wir fuhren also die Werkstattstraße bis zur Maybachstraße, fuhren durch den kleinen Kreisverkehr und dann auf der Maybachstraße weiter. Wir unterfuhren jetzt noch einmal die Hamm -Obererhausen- Ostefelder Bahnstrecke und bogen dann nach rechts auf den Dahlienweg ein. Der brachte uns bis zur Hammer Straße, auf die wir nach links weiterfuhren. Nach 100 Meter Bogen wir dann nach rechts auf den Pannhüttenweg ein. Dieser Weg verläuft einen Km bis zur Alten Grenzstraße. Die überquerten wir, fuhren  kurz nach links und bogen dann nach rechts in das kleine Industriegebiet an der Maria von Linden Straße ein. Das durchfuhren wir, unterquerten dann die neue Brücke der König-Ludwig-Trasse, die wiederum die Bahnlinie Hamm-Oberhausen überquert. Auf der anderen Seite liegt dann sofort links die Auffahrt zur Trasse.

Im ersten Bild sieht man den Hellbach der unter der Werkstättenstraße fließt. Der ist auch renaturiert und mündet in die Emscher. Bild zwei zeigt alte Zechenhäuserblocks auf der Werkstättenstraße. Das dritte Bild zeigt Natz und Friedel auf der Maybachstraße, als sie die Bahnlinien unterqueren. Die nächsten drei Bilder sind auf dem Pannhüttenweg entstanden. Die letzen Bilder sind in dem Industriegebiet an der Maria von Linden Straße entstanden.

Wir hatten die Trasse erklommen und fuhren nach rechts weiter. Nach 350 Meter Fahrt erreichten wir die Ortlohstraße und überfuhren sie. Die Trasse macht dann einen Rechtsbogen und links von ihr liegt dann 400 Meter weiter das Gelände der ehemaligen Zeche König Ludwig Schacht 4/5. Suderwich ist erreicht. Heute ist dort ein Industriegebiet. Vorher überquerten wir noch die Röllinghauser Straße über eine neu erbaute Brücke. 630 Meter weiter auf der rechten Seite der Trasse liegt dann die Suderwicher Alm. Eine Abraumhalde der ehemaligen Zeche. Davor liegt das Biomasse- Heizkraftwerk Recklinghausen.

Biomasse-Heizkraftwerk Recklinghausen

Das Biomasseheizkraftwerk Recklinghausen ist ein mit Altholz befeuertes Biomasseheizkraftwerk in Recklinghausen, Ortsteil Suderwich, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche König Ludwig 4/5. Aus einer Feuerungsleistung von ca. 50 Megawatt werden nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung bis zu 16,5 MW elektrisch ins Netz eingespeist und zusätzlich Heizleistung für ein Fernwärme-Netz ausgekoppelt.

Quelle: Wikipedia

Oben die Bilder zeigen uns auf der KLT bis zum Heizkraftwerk und im Bereich der Suderwicher Alm. Bild drei zeigt die Brücke über die Henrichenburger Straße. Bild vier zeigt Natz der gerade die Brücke überquert. Bild Fünf zeigt den beginn des Geländes der ehemaligen Zeche. Das letzte Bild zeigt das Heizkraftwerk.

Dann war es nicht mehr weit. Zu dem Punkt, wo wir von der Trasse abfahren wollten war es noch 1,3 Km. Auf dieser Strecke sahen wir dann aber noch einige interessante Dinge. Seid einiger Zeit steht in dem Bereich eine alte E-lock von Untertage mit, mit einer Kohlenlore, die sie zieht. Da blieben wir natürlich stehen und schauten uns das aus der Nähe an.

Oben die Bilder von der E-lock mit der Kohlenlore. Da wo der Lokführer mal gesessen hat, war es sehr eng. Im vierten Bild sieht man die Kohlenlore von Innen. Da hat Der Rost schon ordentlich geknabbert. Ebenfalls an der Außenhaut, wie man im letzten Bild sieht.

An der Ausfahrt zum Ickerottweg steht dann rechts auch noch eine kleinere Lok. Die sieht noch recht gut aus.

Oben die Bilder zeigen unsere letzten Meter auf der KLT. Im ersten Bild sind wir kurz vor der Brücke über die Schulstraße. Bild zwei zeigt die Gewächshäuser von Rosen Sabrowski. Danach die beiden Bilder zeigen die Diesellok.

Wir fuhren über den Ickerottweg bis an die Sachsenstraße und bogen nach rechts ab. Es ging zur Alten Wassermühle. Dort kehrten wir ein um etwas zu trinken. Währen wir in der Gaststätte saßen ging noch einmal ein kräftiger Regenschauer herunter. Den warteten wir ab und dann machten wir uns auf den Heimweg. Von der Mühle aus fuhren wir wieder zum Ickerottweg. Auf dem fuhren wir in die Felder am Becklemer Busch. Den durchfuhren wir und kamen dann zum Finkenbrink. Über den ging es bis zur Dortmunder Straße, die wir dann überquerten. Über die Klosterstraße erreichten wir die Dahlstraße und dann den Meckinghover Weg. Über den fuhren wir bis zur Böckenheckstraße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Ickerottweg bis zur Böckenheckstraße. Das letzte Bild zeigt Friedel auf der Böckenheckstraße. In der Mitte der Serie sieht man das Meckinghover Kloster, sowie das alte- und neue Kraftwerk Datteln.

Dann war Friedel schon fast zu Hause und wir verabschiedeten uns von ihm vor seinem Haus. Natz und ich fuhren dann gemeinsam in den Hötting. An der Araltankstelle am Südring trennten sich dann auch unserer beiden Wege.

Männer, wir haben eine schöne Tour gefahren. Zeitweise hatten wir Bergetappen, aber auch viel Trassenfahrten. Wir sind 53 Km gefahren.

Opaju