Fahrradtour 03.09.2018(Nach 36 Km im Bermuda3reieck Innenstadt Bochum)

Friedel hatte für den 3.9.2018 eine Tour vorbereitet. Er wollte nach gut 36 Km in der Innenstadt von Bochum sein. Das „Bermuda3reieck“ im Bereich der Kortumstraße war unser Ziel. Treffen war beim Friedel auf der Theiheide. Er hatte von dort aus etwas mehr als 30 Km für die Hinfahrt gemessen. Insgesamt nach 66 Km  wollte er wieder zu Hause sein. Für uns aus dem Hötting würden es also weit über 70 Km werden. Willi wollte mitfahren, aber nach der Mittagspause, wollte er flott nach Hause fahren, weil er um 17 Uhr eine Verabredung in Waltrop hatte. Für uns würde es wahrscheinlich später werden, da wir auf dem Heimweg noch einiges ansehen mussten.

Als ich am Montagmorgen unser Haus verließ, hatte es gerade angefangen zu regnen. Ein Schauer mit dicken Tropfen. Das war eigentlich nicht angesagt. Ich wartete den kurzen Schauer ab und fuhr dann zum Willi. Vorher holte ich noch die Fleischwurst für unsere Fleischwurstpause. Willi war auch fertig und so fuhren wir mit etwas Verspätung in Richtung Theiheide. Wir fuhren am Montag über den Tigg, dem Alten Markt in Datteln, die Heibeckstraße und dann nach links auf die Sankt-Vinzenz-Straße bis zur Rottstraße. Dort nach rechts. Über die Martin-Luther-Straße und den Kreisverkehr am Neumarkt erreichten wir die Friedrich Ebert Straße. Von der bogen wir nach rechts in die Pestalozzistraße ein. Auf der fuhren wir bis zum Südring. Den überquerten wir am Gymnasium. Von dort fuhren wir über den Parkplatz am Stadtbad. Wir erreichten die Wiesenstraße und fuhren nach links auf dem Radweg weiter. Danach ging es kurz auf den Hagemer Kirchweg nach rechts. Vom Hagemer Kirchweg fuhren wir nach links auf die Wagnerstraße. Die fuhren wir bis zum Schürenheck, die wir überquerten. Dann waren wir auf der Straße Theiheide. Natz und Friedel warteten schon auf uns. Es konnte losgehen.

Der Himmel war bedeckt und es war am Morgen noch frisch. Ich hatte unter meiner Regenjacke noch eine Weste. Die zog ich aus und packte sie in die Packtasche. Von Friedels Haus ging es nach links zum Möllerskamp. Die Straße brachte uns zur Jahnstraße. Auf die Fuhren wir nach rechts. Nach 130 Meter fuhren wir dann nach links auf die Straße Am Dümmerbach. Auf der Straße ging es bis zur Zechenstraße. Dort fuhren wir rechts links und waren dann auf der Margaretenstraße. Von der fuhren wir nach links auf die Tannenbergstraße, die uns an den Meckinghover Weg brachte. Dort fuhren wir nach rechts auf die Straße, die uns dann aus der Dümmersiedlung heraus nach Meckinghoven brachte.

Oben im ersten Bild fahren wir gerade auf Jahnstraße. Bild zwei zeigt meine Großen auf der Zechenstraße. Friedel zeigt schon an, dass er nach links, in die Margaretenstraße einbiegen will. Im dritten Bild sieht man ein altrosafarbenes Trike auf der Margaretenstraße. Das vierte Bild ist dann schon auf dem Meckinghover Weg entstanden.

Nach 1,3 Km Fahrt erreichten wir dann die Dahlstraße und fuhren nach links auf diese. Wir erreichten den Neuer Weg und überquerten ihn. Über die Schulstraße erreichten wir dann, links-rechts fahrend die Klosterstraße. Nach einigen Metern Fahrt liegt dort links an der Straße das Kloster Meckinghoven mit der Pfarrkirche Sankt Dominikus.

Das erste Bild zeigt Natz und Friedel auf der Schulstraße. Im zweiten Bild sieht man das Kloster Meckinghoven und die Pfarrkirche Sankt Dominikus.

Wir fuhren an dem Kloster vorbei und erreichten die Dortmunder Straße und überquerten sie. Dann fuhren wir nach rechts weiter und erreichten den Finkenbrink, auf den wir nach links einbogen. Der Finkenbrink ist 600 Meter lang und führte uns wie immer an einigen Höfen vorbei. Fast am Ende des Weges liegt der Hof mit der Stallgemeinschaft Happy Hippos.

Herzlich Willkommen bei der Stallgemeinschaft HappyHippos

Unsere Idee und was daraus wurde

Eine naturnahe und artgerechte Pferdehaltung, das war es, was wir schon immer für unsere Pferde wollten und wie die meisten Pferdebesitzer haben auch wir früher schon verschiedene Ställe kennengelernt. Dabei sind wir nicht selten vom Regen in die Traufe gekommen.

Fanden wir einen Stall, der eine tolle Anlage oder ein tolles Ausreitgelände bot, dann war die Unterbringung und Versorgung der Pferde nicht in Ordnung. Hatten wir dann doch endlich einen Stall gefunden, von dem wir glaubten, die Pferde würden vernünftig versorgt, dann waren das auch nur „Eintagsfliegen“ und der schöne Schein verblasste schnell. Wir waren nicht mehr bereit, hierfür auch noch mehrere hundert Euro im Monat zu zahlen um uns dann noch ärgern zu müssen.

Oft haben wir darüber gesprochen, was man an seinem eigenen Stall ändern bzw besser machen würde. Aus dem Wunsch, einen eigenen Stall zu betreiben wurde irgendwann ein Entschluss und schnell war klar, dass nur noch die passende Anlage gefunden werden musste.

Nach gut drei Monaten fanden wir auf einem Bauernhof einen passenden Stalltrakt. Der Hof wird bewirtschaftet und beherbergt noch zwei weitere Stallgassen. Die dort eingestallten Pferde werden jeweils in Eigenregie gehalten und gehören nicht zu unserem Offenstall!

Unsere Haltung orientiert sich an den Gegebenheiten in der freien Natur.

Kontakt

Stallgemeinschaft HappyHippos

Bastian Schöndorf

Im Finkenbrink 34
44581 Castrop-Rauxel

Telefon: 0176 477 235 75
E-Mail: bastian@sg-happyhippos.de

Quelle: Website des Stalls

Wir fahren immer wieder dort durch den Finkenbrink und wissen aber nicht was da so ab geht. Wir erreichten die Beckumer Straße und fuhren dort nach links. Es ging nach Becklem herunter. Wir überquerten die Bahnlinie Hamm-Oberhausen Osterfeld und fuhren vorbei an der Gaststätte Zum Lambertus, die in Radfahrerkrisen nur Posten 17 heißt und einen schönen Biergarten besitzt. Gut bürgerlich Essen kann man dort auch. Über den Becklemer Weg fuhren wir durch den Stadtteil Becklem, der zur Castrop-Rauxel gehört. Fast am Ende der Straße  bogen wir dann nach links auf die Straße Auf der Flur ein. Die verließen wir aber schon wieder nach einigen Metern, um nach rechts auf die Lambertstraße einzubiegen. Die brachte uns zum Rhein-Herne-Kanal. Wir überquerten den über eine Brücke, die nur wenige Meter weiter nordöstlich des Sicherheitstors Henrichenburg steht. An dem wurde am Montag gearbeitet. Ein Mann auf einem Kran spritzte mit Wasser den oberen Teil der Sicherheitstors ab.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Finkenbrink, mit dem genannten Hof, bis zum Rhein-Herne-Kanal. dabei sieht man wie ländlich es dort ist. Viele Pferdewiesen mit Pferden, die dort in Ruhe grasen können und Auslauf haben. Danach der Salon Andrea Banaszak, die Tochter meiner Kegelschwester Christel und die Haus- und Hoffriseurin meiner Frau. Danach dann 3 Bilder von der Kanalbrücke aus fotografiert.

Wir überquerten die Brücke und fuhren dann den Kanaldamm wieder herunter. Auf der Lambertusstraße fahrend unterquerten wir die A2 und bogen dann 40 Meter nach der Autobahnunterführung nach rechts ab. Dieser unbenannte Weg führte uns vorbei an einem Sportplatz. Nach ca. 300 Meter erreichten wir dann den Leinpfad des Rhein-Herne-Kanals. Auf den fuhren wir nach links. Nach etwa 160 Meter Fahrt mussten wir dann den Leinpfad wieder verlassen. Es ging nach links, in einem kleinen Rechtsbogen bis zur Hedwig Kiesekamp Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf der Straße Am Friedhof weiter. Wir erreichten so die Freiheitsstraße und überquerten auch die. Dann ging es auf der Straße Schöttelkamp weiter. Die Straße macht nach 230 Meter einen Linksbogen. Genau vor diesem Bogen geht ein weg nach rechts ab. Dem folgten wir und kamen an die Emscher. Dort gibt es eine kleine Brücke für Radfahrer und Fußgänger. Die überquerten wir und fuhren dann nach links. Wir waren dort im Bereich des habinghorster Friedhofs. Über den fuhren wir dann ein Stück bis zur Heerstraße, die wir überquerten und sogleich auf die Alemannenstraße führen.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Henrichenburg und Habinghorst, zwei Stadtteile von Castrop- Rauxel. Das erste Bild zeigt den Sportplatz in Henrichenburg. Danach sieht man uns am Leinpfad des RHK. Die folgenden Bilder sind dann noch in Henrichenburg entstanden. Nach der Emscherüberquerung sieht man die Bilder aus Habinghorst. Die letzten zwei sind auf dem Friedhof entstanden.

Wir fuhren dann parallel zur Wartburgstraße, eine der Hauptverkehrsadern im westlichen Teil von Habinghorst. Wir fuhren 1,3 Km auf der Alemannenstraße, dann auf der Germanenstraße und erreichten dann die Lange Straße. Auf der fuhren wir kurz nach rechts und erreichten dann Wartburgstraße im Bereich der Petrikirche. Dort überquerten wir die Wartburgstraße und fuhren nach links weiter.

Evangelischer Heiligenschein: Das Geheimnis der Petrikirche

Petrikirche in Castrop-Rauxel
Eine evangelische Kirche mit Tabernakel und Reliquienaltar? Das gibt es tatsächlich. In Castrop-Rauxel steht eine evangelische Kirche voller katholischer Elemente. Die Petrikirche verdankt ihr ungewöhnliches Inneres einem außergewöhnlichen Pfarrer – und steht damit sinnbildlich für protestantische Glaubensfreiheit. Ausgerechnet.
Diese Kirche kann nicht evangelisch sein. Das Wandbild über dem Altar: überall Heiligenscheine. Hinter dem Altar: ein Tabernakel, in der katholischen Kirche das Gefäß für geweihte Hostien. Und überhaupt, ist der Altarraum nicht ungewöhnlich hoch, steht der Pfarrer dort nicht viel zu weit von der Gemeinde? Und doch: Die Petrikirche in Castrop-Rauxel ist evangelisch. „Gleich vorneweg: Diese Kirche war nie katholisch und wurde auch nie gleichzeitig von evangelischen und katholischen Christen genutzt“, erklärt Sven Teschner, der Pfarrer der unierten Gemeinde.
Doch der Kanzelaltar von Castrop-Rauxel überlebte nur 34 Jahre. Am 3. Januar 1945 traf eine Sprengbombe das Gotteshaus. „Im Inneren ist nichts heil geblieben“, erzählt die ehrenamtliche Kirchenführerin Petra Schieferstein-Kosthöfer, die sich mit der Geschichte des Gotteshauses befasst hat.
Schon 1946 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, ein Jahr später bekam die Gemeinde einen neuen Pfarrer: Alfred Rohlfing. „Herr Rohlfing war ein richtiger Pfarrherr“, sagt Sven Teschner. „Er hatte das Sagen und die Gemeinde hat ihn gestützt.“ Die Gemeinde unterstützte auch seine Pläne, das neue Gotteshaus im Inneren nach seinen Vorstellungen auszugestalten. Denn Rohlfing hat, obwohl er nie katholisch war, ein Faible für den Katholizismus. So bekam die Kirche auch einen Namenspatron: Petrikirche sollte sie heißen – oder auch Sankt Petri, wie noch heute manche älteren Gemeindeglieder die Kirche nennen. Dabei verzichtet die evangelische Kirche doch eigentlich auf den Namenszusatz für Heilige.
Die Petrikirche hat ihr heutiges Gesicht durch einen ungewöhnlichen Pfarrer bekommen, der zur richtigen Zeit in der richtigen Gemeinde wirkte. Und damit die Gemeinde ihn nicht vergisst, hat sich Alfred Rohlfing in der Kirche abbilden lassen: Auf dem Wandbild hinter dem Altar. Als Jesu Lieblingsjünger Johannes. Mit dem hellsten Heiligenschein der Kirche. Pfarrer Sven Teschner scherzhaft: „Ich überlege noch, wo ich mich verewigen lassen soll.“

Pfarrer Alfred Rohlfing ließ sich auf dem Altarbild selbst verewigen als Lieblingsjünger Johannes.
Quelle: evangelisch.de
Eine ungewöhnliche Geschichte für einen evangelischen Priester. Wenn wir mal wieder in der Nähe sind, sollten wir mal in die Kirche gehen. Auf der linken Straßenseite kam dann der Media Markt von Castrop-Rauxel. Dem gegenüber liegt das Betriebsgelände der Rütgers GmbH. Man konnte es riechen, denn dort stinkt es immer nach faulen Eiern. Wir machten, dass wir weiterkamen, aber es dauert einige Zeit bis wir dem Gestank entkamen. Nach weiteren 740 Meter Fahrt auf der Wartburgstraße überquerten wir die Bahnschienen, die zum Hbf Castrop-Rauxel, verliefen. Danach erreichten wir die Bahnhofstraße und den Berliner Platz. An dem steht das Hauptbahnhofsgebäude am nördlichen Ende. Wir fuhren auf den Platz und machten dort unsere richtige Pause.

Oben die ersten Bilder sind in Habinghorst entstanden auf der Alemannenstraße und Germanenstraße. Dann ein Bild von der Langenstraße. Von dort sieht man schon die Petrikirche. Das nächste Bild zeigt meine Großen vor der Petrikirche an der Wartburgstraße. Im nächsten Bild sieht man den Media Markt. Danach einen Parkplatz und im Hintergrund einen Teil der Rütgers Werke. Danach noch Bilder von der Wartburgstraße im Bereich der Hbfs. Danach dann Bilder vom Berliner Platz. Das vorletzte Bild zeigt Willi vor der „Grünen Lunge “ am Berliner Platz. Das letzte Bild zeigt das Bahnhofsgebäude.

Rütgers Chemicals

Die Rütgers Chemicals (bis 2002 Rütgerswerke AG, seit 2009: Rütgers Germany GmbH) ist ein deutsches Chemieunternehmen mit Sitz in Castrop-Rauxel, das schwerpunktmäßig Teererzeugnisse produziert.

Standorte

Das Unternehmen betreibt in Castrop-Rauxel die weltgrößte Raffinerie für Steinkohlenteer. Das Ausgangsprodukt wird zu Pechen für die Aluminiumgewinnung (Elektroden) und das Aufkohlen von Stahl weiterverarbeitet. Außerdem werden technische Öle und Naphthalin gewonnen.

Das Unternehmen betreibt zwei eigene Häfen am Rhein-Herne-Kanal.

Weitere Standorte der Muttergesellschaft Rütgers Gruppe befinden sich in Duisburg, Hanau[3]Zelzate (Belgien), Hamilton(Kanada), Candiac (Kanada), Kędzierzyn-Koźle (Polen) und Shanghai.

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1849 von Julius Rütgers gegründet. Zu den ersten Produkten des Unternehmens gehörten mit Teerölimprägnierte Bahnschwellen für die prosperierende Eisenbahnindustrie. Im Jahr 1897 wurde im damaligen Rauxel die Teerproduktenfabrik Rauxel-Westfalen gegründet. Die Fabrik profitierte von der geografischen Nähe zu den SteinkohlezechenVictor und Ickern.

1898 entstand die Rütgerswerke AG, in der verschiedene Beteiligungen zusammengefasst wurden. Das Unternehmen mit einem Stammkapital von 5 Millionen Goldmark hatte seinen Sitz in Berlin. 1910 gründeten die Rütgerswerke die Tochtergesellschaft Bakelite. Im Zweiten Weltkrieg ging ein großer Teil der Produktionsanlagen verloren, insbesondere die Werke in Schlesien. 1947 verlegten die Rütgerswerke ihren Sitz nach Frankfurt am Main. Die Rütgerswerke erwarben im Laufe der Zeit eine Reihe von Beteiligungen, so 1955 die Isola-Gruppe in Düren, 1956 die Chemische Fabrik v. Heyden in München und 1959 die Ruberoidwerke in Hamburg. Bis 1977 war die Rütgerswerke AG auch Großaktionär an der Beton- und Monierbaumit Sitz in Düsseldorf.

1975 übernahm die Ruhrkohle AG die Rütgerswerke. 1996 verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Essen.

Zum 1. Januar 2008 wurde das Unternehmen vom Evonik-Konzern an den Finanzinvestor Triton Partners verkauft. Am 22. Oktober 2012 gab Triton den Verkauf von RÜTGERS an Rain CII Carbon LLC, eine Tochtergesellschaft der indischen Industriegruppe Rain Industries Limited, bekannt. Rain Industries produziert kalzinierten Petrolkoks und beliefert damit global die Aluminiumindustrie. Die Firma verfügt über Kalzinierungsanlagen in den USA, Indien und China sowie über drei Tiefseehäfen. Der Wert des Unternehmens lag bei rund 702 Millionen Euro.[4] Insgesamt beschäftigte Rütgers 2012 weltweit rund 1.000 Mitarbeiter an acht Standorten.

Quelle: Wikipedia

Nach der Pause ging es vom Berliner Platz aus nach Westen auf die Victorstraße und damit ein Stück Weg durch Castrop-Bladenhorst. Nach knapp einem Km Fahrt über die Victorstraße bogen wir dann nach rechts auf die Vördestraße ein. Friedel hatte geplant, das Schloss Bladenhorst einmal anders anzufahren. Er wollte es von Bladenhorst anfahren, anstatt wie sonst immer von Pöppinghausen, über den RHK aus. So fuhren wir die Vördestraße bis zur Juliusstraße. Dort nach links bis zur Hafenstraße. Über die fuhren wir dann bis an den Westring. Wir fuhren nicht bis zum Schloss, denn das kennen wir ja. Auf der Höhe des Schlosses bogen wir auf den Westring nach links ab, überquerten dort die Bahnschienen und bogen dann nach rechts auf die Holthauser Straße ein. Die führte uns durch ein kleines Waldgebiet, vorbei an der Reitsportanlage Bladenhorst und weiter in Richtung A42, die wir überqueren mussten.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg über die Victorstraße und durch die Wiesen hinter dem Schloss Bladenhorst. Danach ein Bild mit dem Torhaus von Schloss Bladenhorst. Das nächste Bild zeigt eine Wiese am Westring, die kurz vor der Holthauser Straße liegt. Dann zwei Bilder von der Reitanlage Bladenhorst. Das letzte Bild habe ich von der Brücke über die A42 gemacht. Es zeigt die Autobahn im Bereich des Parkplatzes Lusebrink.

Nach der Überquerung der Autobahn befanden wir uns im Grenzbereich zwischen Herne-Sodingen im Westen und Castrop-Rauxel im Osten. Wir fuhren bis zum Bahnübergang der Bahnstrecke von Dortmund nach Herne. Den überquerten wir und fuhren dann auf der Bruchstraße in Richtung Holthausen. Dabei überquerten wir die Castroper Straße und auch die Mont Cenis Straße, die wir auf unserem Rückweg wiedertrafen. Nach 1,7 Km Fahrt von dem Bahnübergang aus erreichten wir dann Herne-Holthausen und die Lange Straße, die uns durch-und dann raus aus Holthausen brachte.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg in Richtung Holthausen. Das letzte Bild zeigt das Fördergerüst der ehemaligen Schachtanlage Erin. Etwas rechts vom Fördergerüst sieht man im Hintergrund noch einen Turm. Welcher und wo das sein kann, ist mir nicht bekannt. Kann da Jemand helfen? Ich habe mich einige Tage später noch einmal mit dem Turm beschäftigt. Ich bin mir jetzt fast sicher, es ist der Hammerkopfförderturm des ehemaligen Schacht 3 der Zeche Erin, in Castrap Rauxel-Schwerin.

Holthausen (Herne)

Holthausen ist ein Stadtteil von Herne im Stadtbezirk Sodingen. Holthausen hat 10.849 Einwohner (Nov. 2014)

Geschichte

Die historische Gemeinde Holthausen ist landwirtschaftlich geprägt und besteht aus den Siedlungen Holthausen, Börsinghausen und Holthauser Bruch sowie dem Sodinger Holz und den Höfen nördlich von Oestrich an der Lange Straße.

Um 910 tauchte der Name „Holthuson“ zum ersten Mal im Heberegister (Urbar A) der Benediktinerabtei Werden an der Ruhr auf. Um 1200 entwickelt sich der Name dann zur heutigen Schreibweise Holthausen. Der Name lässt sich mit „Siedlung/Gehöft am Wald“ übersetzen.

Holthausen gehörte zur Grafschaft Mark. 1807 wurde diese an das unter französischer Herrschaft stehende Großherzogtum Berg angeschlossen. Während des Ruhrdepartements war Holthausen Teil der Mairie Castrop. Ab 1815 war die Mairie Castrop dann der preußischen Provinz Westfalen zugehörig.

Zur Unterscheidung von einem weiteren Ort mit dem Namen Holthausen im Kreis Dortmund erhielt die Gemeinde den Zusatz bei Castrop.[1]

Im Jahre 1902 wurde das Amt Castrop aufgelöst, so dass die Landgemeinden Sodingen (mit Gysenberg), Börnig und Holthausen bei Castrop zum neugegründeten Amt Sodingen im Landkreis Dortmund kamen. Alle drei Gemeinden wurden am 1. April 1928 im Zuge der damaligen Eingemeindungen in die Stadt Herne eingegliedert[1], deren Einwohnerzahl dadurch um ein Drittel anstieg. Ein kleiner Gebietsteil wurde nach Castrop-Rauxel umgegliedert.

Quelle: Wikipedia

Die lange Straße, von Holthausen aus gefahren, ist schon eine Strecke, die einem Radfahrer einiges an Energie kostet. Es ging für uns zuerst 900 Meter bis zu einer Bank, an der wir eine Pause machten mussten. Da hatten wir 36 Höhenmeter überwunden. Von dort hatte man schon einen guten Blick nach Norden. Herne Sodingen und die Umgebung war zu sehen. Nach der Pause ging es weiter. Nach weiteren 280 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts ab auf die Oestrichstraße.

Oben die Bilder zeigen den Weg über die Lange Straße und die Umgebung dort. Im fünften Bild sitzt Friedel auf der Bank, bei unserer Pause an der Lange Straße. Die beiden letzten Bilder zeigen Kirchtürme in Bochum-Gerthe.

Die Oestrichstraße führte uns weiter nach oben. Am Anfang waren wir auf 112 Meter über NN. Nach 1,3 Km Fahrt durch ein Gebiet, dass aussieht als sei man im Allgäu, erreichten wir mit 131 Meter den höchsten Punkt, der bisherigen Tour. Also noch einmal 19 Höhenmeter aufgepackt. Anstrengend, aber der landschaftliche Eindruck, mitten im Ruhrgebiet, entschädigt einem für die Anstrengungen.

Oben die Bilder zeigen die Landschaft an der Oestrichstraße. Leichte Hügel verlaufen von Nord nach Süd. Zum Westen, in Richtung Gysenbergpark steigen die Wiesen an und erscheinen dann wie Almwiesen im Allgäu. Wenn man das in Natura sieht, ist es beeindruckender als auf den Bildern. Leider schien am Montag auch die Sonne nicht. Sie hätte die Eindrücke verstärkt. Wer die Möglichkeit hat die Strecke mal zu fahren und einen Berg nicht scheut, der soll es tun. Mit Pedelec ist es gut möglich.

Am Landhandel Giese, rechts an der Holthauser Straße, hatten wir dann den nördlichen Rand von Bochum-Gerthe erreicht. Wir überquerten noch den Bövinghauser Hellweg und bogen danach nach links auf die Straße Am Geraden Weg ein. Nach 220 Meter überquerten wir dann den Castroper Hellweg und fuhren dann auf der Schürbankstraße weiter. Die brachte uns an die Lothringer Straße und an das ehemalige Gelände der Zeche Lothringen. Von dort verläuft der Lothringer Radweg von Gerthe nach Bochum-Nord. Wir erreichten den über die Lothringer Straße, auf die wir nach links fuhren, um dann gleich wieder nach rechts zu fahren auf die Kirchharpener Straße, vorbei an der Landmarke „Die drei großen Herren“. Dann am Kreisverkehr nach rechts auf die Amtmann Ibing Straße. Dort, nach 70 Meter ging es dann nach links auf den Lothringer Radweg.

„Die drei großen Herren“ (Zeche Lothringen) (2000)

Zwischen den erhaltenen Gebäuden der Zeche Lothringen, heute Heimat des Kulturrats Gerthe, und der Halde Lothringen mit der Installation über(n)ort befindet sich auf einer künstlichen Aufschüttung eine weitere Installation. Drei große Gitterkamine symbolisieren die drei roten Schornsteine des Maschinenhauses von Lothringen Schacht 1, genannt „Die drei großen Herren“, einst das Wahrzeichen von Gerthe. Die Bezeichnung „Die drei großen Herren“ verweist zurück auf die Gründungsväter der Gewerkschaft Lothringen: Fritz Funke, Heinrich Grimberg, Carl Korte

Vom Fuß der „drei großen Herren“ hat man einen guten Blick auf das Gesamtbild der Installation über(n)ort auf der Halde Lothringen.

Standort:
Kreisverkehr Kirchharpener Straße / An der Halde
Amtmann-Ibing-Straße
44805 Bochum

Quelle: Kunst in Bochum

Oben die Bilder zeigen unser Anfahrt durch Gerthe bis zum Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen, mit ihren noch erhaltenen Gebäuden und dem Kunstwerk “ Die drei großen Herren“ auf der Halde der ehemaligen Zeche. danach das Bild habe ich an der Einfahrt zum Radweg gemacht, wo wir eine kurze Trinkpause machten. Es zeigt das kleine Industriegebiet auf dem ehemaligen Zechengelände. Das letzte Bild zeigt dann schon Friedel auf dem Radweg.

Wir fuhren dann 1,7 Km auf dem Lothringer Radweg durch Gerthe. Kamen dabei am Sportplatz der Spielvereinigung Gerthe vorbei, überquerten die Gerther Straße. Danach verlief der Radweg in westlicher Richtung und wir erreichten dann das Gelände des Schachts V der ehemaligen Zeche Lothringen, das rechts am Radweg liegt. Das Gebiet liegt etwas höher als der Radweg und so kann man das Gelände nicht einsehen. Der Radweg war dort zu Ende, da der Castroper Hellweg im Weg lag. Wir mussten nach rechts fahren und erreichten dann den Castroper Hellweg nach 150 Metern Bergabfahrt. Wir überquerten den Castroper Hellweg und fuhren wieder 150 Meter zurück. Dort erreichten wir wieder den Lothringer Radweg. Wir bogen nach rechts auf diesen Weg. Nach etwa 700 Meter Fahrt erreichten wir dann die Halde Constantin. Auf der befinden sich heute einige Betriebe. Dort bogen wir nach links ab und erreichten dann den Kreisverkehr an Dietrich Benking Straße. Durch den fuhren wir und dann ging es auf dem Weg In der Grumme weiter. Den erreichten wir, indem wir die erste Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nahmen und dann nach einigen Metern nach links auf den Weg einbogen. Der Weg führte uns dann 540 Meter durch einen Grüngürtel. Dann hatten wir vor uns, rechts vom Weg das Heizkraftwerk Hiltrop. Dort bogen wir dann nach links ab und erreichten dann nach 130 Meter Fahrt die Autobahn 43.

Heizkraftwerk Hiltrop

Das Heizkraftwerk Hiltrop ist ein erdgasbetriebenes Heizkraftwerk der Stadtwerke Bochum, das als Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk gebaut ist. Es befindet sich in Hiltrop, einem Stadtteil von Bochum.

2015 wurde es für 20 Millionen Euro modernisiert, wobei die vorhandene Gasturbine durch eine moderne ausgetauscht wurde. Seitdem wird es von einer Turbine des Typs Siemens SGT-700 B betrieben. Die elektrische Leistung der neuen Gas- und der Dampfturbine liegt zusammen bei 44 MW, der Gesamtwirkungsgrad inklusive Fernwärmeauskopplung beträgt bis zu 88 %.[1]

Das Kraftwerk versorgt bis zu 20.000 Wohnungen in den Bochumer Stadtteilen Gerthe, Kornharpen und in der Innenstadt.[2]

Quelle: Wikipedia

Oben das Bild zeigt das Heizkraftwerk.

Eine schöne Geschichte dazu habe ich noch gefunden!

NATURSCHUTZBUND

Heizkraftwerk Hiltrop: Junge Wanderfalken wohnen am Kamin

Drei Jungvögel sind geschlüpft. Zwei Männchen und ein Weibchen im Alter von rund 20 Tagen wurden von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW mit Ringen gekennzeichnet.

Foto: Stadtwerke

Drei Jungvögel sind geschlüpft. Zwei Männchen und ein Weibchen im Alter von rund 20 Tagen wurden von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW mit Ringen gekennzeichnet.

Vor zwei Jahren hatten die Stadtwerke Bochum mit dem Nabu am Heizkraftwerks in Hiltrop einen Nistkasten für Wanderfalken installiert

Die Stadtwerke können nicht nur Strom und Wärme. Vor gut zwei Jahren hatten die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Nabu am Kamin des Heizkraftwerks in Hiltrop einen Nistkasten für Wanderfalken installiert. Jetzt sind dort drei Jungvögel geschlüpft. Zwei Männchen und ein Weibchen im Alter von rund 20 Tagen wurden von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW mit Ringen gekennzeichnet. Die Jungtiere fliegen mit etwa 40 Tagen aus, so dass man zur Monatswende mit ersten „Flugübungen“ rechnen kann.

Im Januar 2015 hatten Industriekletterer in rund 50 Metern Höhe an der Spitze des Kamins des Fernwärmekraftwerks die Brutstätte aus Holz montiert. Der Nistplatz für die Wanderfalken war zuvor am Schornstein des Bochumer Opel Werks I beheimatet. Aufgrund der Werksschließung musste ein neuer Standort in luftiger Höhe gefunden werden.

„Wir freuen uns sehr, dass die Wanderfalken eine neue Heimat an unserem Kraftwerk gefunden haben“, sagt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke. „Gerne haben wir in Kooperation mit dem Nabu unseren Kamin als Standort zur Verfügung gestellt und waren in den vergangenen zwei Jahren schon ganz gespannt, wann die erste Aufzucht gelingt.“

Wanderfalken zählen zu der Familie der Falken und sind die am weitesten verbreitete Vogelart der Welt. Sie besiedeln bis auf die Antarktis alle Kontinente. Wanderfalken sind von Natur aus Felsbrüter und bewohnen in erster Linie gebirgige Landschaften aller Art sowie Steilküsten. Seit den vergangenen Jahrzehnten besiedeln die Wanderfalken auch Städte und nisten vorzugsweise in „Kunstfelsen“ von Industriestandorten wie Kraftwerkstürmen und Sendemasten, Autobahnbrücken, oder Kirchtürmen.

Quelle: WAZ vom 19.05.2017

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Castroper Hellweg bis zum Heizkraftwerk Hiltrop. Am Weg In der Grumme vor dem Heizkraftwerk wir gebaut wie man auf einigen Bildern sieht. Das letzte Bild zeigt die Heizrohre die vom Kraftwerk in Richtung A43 verlaufen und über die Fuß-und Radfahrbrücke verlaufen.

Wir überquerten die Autobahn und fuhren dann weiter auf einem Weg, der uns in Richtung Kleingartenverein Rottmannshof führte. Dieser Weg, der schön durchs Grüne verläuft liegt zwischen Harpen im Osten und Grumme im Westen. In Grumme liegen die Grummer Teiche, die wir auf unserer Rückfahrt erleben werden. Ob dieser Weg einen Namen hat, oder eine alte Bahntrasse ist, das weiß ich nicht. Lässt sich aber gut fahren. Nach 1,25 Km erreichten wir dann die A40, die wir unterquerten. Kurz danach mussten wir dann den Harpener Hellweg überqueren, auf dessen Mitte auch noch Bahnschienen verlaufen. Danach fuhren wir noch 310 Meter weiter durch den Grünstreifen und bogen dann nach links ab um dann gleich nach rechts unten an den Sheffild-Ring zu fahren. Dort unten ging es nach rechts weiter. Etwas oberhalb des Sheffild-Rings verlief parallel der Radweg weiter. Nach knapp 400 Meter erreichten wir dann die Harpener Straße und bogen auf die nach rechts ab. Wir fuhren die Harpener Straße ein Stück herunter und kamen dann an einen neu erbauten Kreisverkehr. Dort sind wir dann einmal falsch gefahren, weil uns der Willi, als Ortskundiger abhanden gekommen war. So fuhren wir nicht geradeaus, sondern fuhren die zweite Ausfahrt aus dem Kreisel auf die Buselohstraße. Die brachte uns auf eine Brücke, die Bahnlinien überquerte. Friedel meinte, hier sind wir falsch. Wir fragten eine Dame wie wir zur Justizvollzugsanstallt kommen. Sie wies uns den Weg. Wir fuhren wieder über die Brücke zum Kreisel und dann nach links auf die Harpener Straße.

Die drei Bilder zeigen uns auf dem Radweg bis zur Harpener Straße. Das letzte Bild zeigt die Bahnlinien unterhalb der Buselohstraße.

Vom Kreisverkehr aus fuhren wir dann 330 Meter bis zur Karl Lange Straße. In die bogen wir nach rechts ein. Links an der Straße liegt ein Friedhof. Nach 430 Meter Fahrt erreichten wir dann die Justiezvollzugsanstalt Bochum und bogen dort nach links ab. Die Straße dort heißt Krummede.

Die fünf  Bilder oben zeigen unseren Weg von der Harpener Straße bis zum Knast Krummede. Das erste Bild zeigt einen alten VW, der aufgebockt auf einem Grundstück steht. Sehr bunt bemalt ist und zwei Fahnen am Dach hat. Das zweite Bild zeigt das Fachwerkhaus auf dem Grundstück. Danach das Bild zeigt das Betriebsgelände von ThyssenKrupp Plastic. Danach die Bilder zeigen Eindrücke von der Justiezvollzugsanstallt.

Justizvollzugsanstalt Bochum

Die JVA Bochum, auch Krümmede genannt, ist eine Haftanstalt für erwachsene männliche Gefangene in der Stadt Bochum. Die JVA Bochum hat eine Kapazität von über 861 Haftplätzen, eingeschlossen sind 22 Plätze in der Therapievorbereitungsabteilung für drogenabhängige Inhaftierte und 15 Plätze in der sozialtherapeutischen Abteilung.[3]

Geschichte

Vor dem Hintergrund der Preußischen Strafrechtsreform (1871) wurde das Gefängnis bzw. Zuchthaus als Königlich Preußisches Centralgefängnis mit einer Kapazität für etwa 800 männliche und zu einem kleineren Teil für weibliche Gefangene in den Jahren 1892 bis 1897 auf der ehemaligen Vöde von Bochum errichtet.[4]

Obwohl das Reichsjustizministerium schon längst als Organ des NS-Terrors anerkannt ist,[5] steht Folgendes auf der JVA Webseite:[6] „Während der Zeit von 1933 bis 1945 waren nach bisherigen Ermittlungen keine Gefangenen der GeStaPo oder anderer nationalsozialistischer Einrichtungen in dem Centralgefängnis Bochum untergebracht.“ Es ist schon wissenschaftlich dokumentiert,[7] dass politisch Gefangenen und Gefangenen des sogenannten Nacht-und-Nebel-Erlasses im Centralgefängnis Bochum inhaftiert waren. Dieser Erlass Hitlers wurde beim Nürnberger Prozess als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit eingestuft.

Die Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt. Nach Kriegsende bis 1947 stand das Gefängnis unter Leitung eines englischen Offiziers. Die Anstalt hieß zu diesem Zeitpunkt Strafgefängnis und Untersuchungshaftanstalt Bochum. Seit 1969 heißt das Gefängnis Justizvollzugsanstalt Bochum.[3]

Die JVA Bochum wurde im Jahr 2009 um einen Anbau mit 102 Plätzen erweitert.[3] Der Erweiterungsbau an der Stelle des früheren, abgerissenen Frauenkrankenhauses in Bochum ergänzt den sternförmigen Bau aus dem 19. Jahrhundert mit einem modernen Stahlbetongebäude. Das neue Hafthaus, mit vorwiegend Einzelzellen und Räumen zur medizinischen Versorgung, ersetzt die baufällige Zweiganstalt in Recklinghausen. Im Frühjahr 2010 konnte eine weitere Arbeitshalle in Betrieb genommen werden. Das gesamte Erweiterungsprojekt kostete ca. 17,5 Millionen Euro.

Quelle: Wikipedia

Von der Justizvollzugsanstalt aus fuhren wir bis zum Gersteinring und bogen in den nach rechts ein. Nach 360 Meter Fahrt erreichten wir den Stadionring. Dort trafen wir dann Willi wieder, der dort auf uns wartete. Auf dem Stadionring fahrend überquerten wir die Castroper Straße. Dabei konnten wir das Stadion des VFL Bochum rechts von uns sehen. Etwas weiter rechts liegt das Renaissance Hotel Bochum und der Ruhr Congress Bochum. Dahinter liegen die Trainingsplätze des VFL. Danach die 9 Ascheplätze des THC im VfL Bochum e.V. Das ist aber alles nicht einsehbar. Danach liegt das Ramadan Hotel Bochum rechts an der Straße. Dahinter dann befindet sich das Starlight Express-Theater. Dort bogen wir dann nach links auf die Gudrunstraße ab, die uns am Sankt Josef-Hospital vorbei brachte. Von der Gudrunstraße aus fuhren wir in den Bochumer Stadtpark. Den durchfuhren wir von Nordosten nach Südwesten und machten am Seeufer des Parksees eine Trinkpause. Wir beobachteten große Karpfen in dem See.

 

Im ersten Bild überqueren wir gerade die Castroper Straße und man sieht rechts im Bild das Stadion des VFL Bochum. das zweite und dritte Bild zeigt den RuhrCongress-Bochum. Da war am Montag eine Veranstaltung wie man sieht. Danach sieht man ein modernes Stadthaus am Stadionring. Danach die Bilder sind im Stadtpark entstanden. Im letzten Bild sitzen meine Großen auf den Bänken vor dem Parkteich.

RuhrCongress Bochum

RuhrCongress am Stadionring

Der RuhrCongress Bochum ist ein Kongress- und Veranstaltungszentrum im Bochumer Stadtteil Grumme. Er löste die Ruhrlandhalle ab. Unter dem Management der Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) ist der RuhrCongress Bochum seit 2003 in Betrieb. Im Durchschnitt finden hier jährlich etwa 200 Veranstaltungen verschiedener Art statt, von Konzerten über Comedy bis hin zu Messen und größeren (Fach-)Kongressen.

Die Gesamtfläche des Veranstaltungszentrums von rund 8.700 m² verteilt sich auf fünf Hallen und Veranstaltungsräume mit Kapazitäten von 70 bis 3000 m². Weitere zehn Tagungsräume befinden sich im angrenzenden Renaissance Bochum Hotel. Jährlich hat der RuhrCongress Bochum im Durchschnitt circa 200.000 Besucher.

Geschichte

2001 errichtete die Stadt Bochum an der Stelle, an der einst die Ruhrlandhalle stand, ein neues Kongress- und Veranstaltungszentrum, das technisch und konzeptionell sämtliche Ansprüche an eine moderne Veranstaltungsstätte erfüllte. Die alte Ruhrlandhalle, die am 18. Juli 1964 eröffnet wurde und ursprünglich als Sporthalle geplant war, hatte zuletzt mit der Veranstaltungs-Konkurrenz in der Region nicht mehr Schritt halten können.

Ende 2001 begann das Bauvorhaben. In einem halben Jahr, von der Grundsteinlegung im Februar 2002 bis zum Richtfest im Juli desselben Jahres, wurde das neue Kongress- und Veranstaltungszentrum auf die Fläche neben das heutige Rewirpowerstadion (bis 2006 Ruhrstadion) gesetzt. Zu dieser Zeit wurde auch die Bochumer Veranstaltungs-GmbH gegründet, die nach der Fertigstellung das Management übernehmen sollte. Im Dezember 2002 wurde der RuhrCongress fertiggestellt. Die ersten Gäste wurden im Januar 2003 im Rahmen der Eröffnungsfeier begrüßt.

In dem Gebäudekomplex lassen sich sowohl Messen, Tagungen und Kongresse als auch Konzerte, Events und Galas ausrichten. Außerdem wurde das Renaissance Bochum Hotel baulich gleich mit in das Hallenkonzept eingebunden. Dabei wurde auch Wert auf die Barrierefreiheit der Veranstaltungsstätte gelegt.

Bochumer Veranstaltungs-GmbH

Die Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) ist Betreibergesellschaft des RuhrCongress Bochum und neben dem Management der Veranstaltungsstätte auch mit dessen Vermarktung betraut. 100%iger Gesellschafter der BoVG ist die Entwicklungsgesellschaft Ruhr GmbH (EGR), eine 100%ige Tochter der Stadt Bochum. Seit 2009 ist Andreas Kuchajda alleiniger Geschäftsführer. Aufsichtsratsvorsitzender ist seit Oktober 2015 der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

Neben dem RuhrCongress Bochum betreibt die BoVG mit der Jahrhunderthalle Bochum, der Stadthalle Wattenscheid sowie der Freilichtbühne Wattenscheid noch drei weitere Veranstaltungsstätten in Bochum.

Quelle: Wikipedia

Vonovia Ruhrstadion

Das Vonovia Ruhrstadion[1][2] (kurz: Ruhrstadion;[3] zuvor: rewirpowerSTADION) ist das Fußballstadion des Fußballvereins VfL Bochum. Es liegt im Stadtteil Grumme an der Castroper Straße unmittelbar nordöstlich der Bochumer Innenstadt und ist ein „reines“ Fußballstadion (ohne Leichtathletikanlage). Benannt ist es nach dem deutschen Wohnungsunternehmen Vonovia SE mit Sitz in Bochum und der am südlichen Stadtrand fließenden Ruhr, einem Nebenfluss des Rheins. In der Rangliste deutscher Fußballstadien steht es mit einer Zuschauerkapazität von 27.599 überdachten Plätzen (davon 15.574 Sitzplätze und 12.025 Stehplätze)[4] auf Platz 34. Der VfL und seine Vorgängervereine spielen an diesem Ort bereits seit 1911 Fußball. Der VfL Bochum verfügt damit über eine der traditionsreichsten Wettkampfstätten im deutschen Profifußball.

Geschichte

Sportplatz an der Castroper Straße (1911–1921)

Im Jahr 1911 pachtete der SuS Bochum 08 eine Wiese außerhalb der damaligen Stadtgrenzen.[5] Die Wiese trug umgangssprachlich, nach dem Verpächter Bauer Dieckmann, den Namen Dieckmanns Wiese. Das erste offizielle Fußballspiel an der Castroper Straße fand vor 500 Zuschauern am 8. Oktober 1911 beim Spiel des SuS 08 und dem VfB Hamm statt.[5][6] Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Sportplatz zu einem Stadion ausgebaut.

Vonovia Ruhrstadion (seit 2016)

Am 7. Juli 2016 gab der VfL Bochum auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vonovia und der Stadt Bochum bekannt, dass das Stadion nun den Namen des Wohnungsunternehmens Vonovia in Verbindung mit dem traditionsreichen und bei den Fans beliebten Namen Ruhrstadion trägt.[24] Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren.[25] Am 26. August 2016 wurde die Nordwestseite des Stadions als erste der vier Ecken mit dem neuen Namensschriftzug versehen.[26] Die anderen folgten.[27]

Quelle: Wikipedia

Stadtpark Bochum

Frühling im Stadtpark, im Hintergrund die Gastronomie im Stadtpark Bochum

Der Bochumer Stadtpark ist nach dem Essener Stadtgarten der älteste kommunale Landschaftsgarten im Ruhrgebiet.

Geschichte und Gestalt

Der Stadtpark wurde nach einem Magistratsbeschluss von 1869 ab Mai 1876 im Stil eines englischen Gartens angelegt. Früher befand sich in diesem Bereich die kleine Vöde, die Bochumer Allmende. 1878 wurde der Park offiziell eröffnet. Angeregt wurde er bereits 1863 vom damaligen Bochumer Bürgermeister Max Greve. Den Entwurf lieferte der Kölner Stadtgärtner Anton Strauß (1823–1888). Alle Hochbauten des ersten Parkteils stammten von dem Architekten Hermann Bluth. Der Park wurde in zwei Abschnitten 1889–1894 und 1903–1908 erweitert. Die letzte Ausbauphase wurde von Ernst Finken geleitet. Seine Arbeit bestand maßgeblich in der harmonischen Vereinigung von Altem und Neuen Park.

Blumenpracht im sommerlichen Stadtpark

Der Park besaß schon früh vielfältige Gehölze, Blumenbeete, Seen und eine Stadtpark-Restauration. Im Jahre 1887 wurden im Bochumer Stadtpark mehr als siebenhundert verschiedene Baum- und Straucharten und -sorten ermittelt. Der Park sollte allen gesellschaftlichen Schichten des preußischen Ständesystems, also auch der Arbeiterbevölkerung, zur Verfügung stehen und als Treffpunkt dienen. Im Winter fand auf dem zugefrorenen See Schlittschuhlaufen statt, im Sommer gab es im Park Veranstaltungen von Schauturnen.

Der Stadtpark verfügt heute über 311.402 m² Fläche und gehört zu den größten seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Ein besonderer Reiz geht von den zahlreichen, fremdländischen Laubbaumgehölzen wie Götterbaum (Ailanthus altissima), Amerikanischer Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera), Amerikanischer Amberbaum (Liquidambar styraciflua), Japanischer Schnurbaum (Sophora japonica) und Gewöhnlicher Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) aus. An groß gewachsenen Seltenheiten sind z. B. Oregon-Ahorn (Acer macrophyllum),[1] Japanischer Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum), Taschentuchbaum (Davidia involucrata var. vilmoriniana), Europäischer Zürgelbaum (Celtis australis), Amur-Korkbaum(Phellodendron amurense), Schindel-Eiche (Quercus imbricaria) und Amerikanisches Gelbholz (Cladrastis lutea) zu nennen. Eine besonders große Seltenheit, ein mächtiger Lackbaum (Rhus verniciflua) in der Nähe des Bootsteichs, wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefällt. Heute findet man im Park insgesamt noch etwa 200 verschiedene Gehölzarten und -sorten.[2][3] Das abwechslungsreiche Geländerelief wird gestaltet durch den Wechsel bewaldeter Flächen und verschiedenen Parkräumen wie Rosen-, Dahlien-, Rhododendron- und Staudengärten. Die beiden Teiche im Stadtpark haben Fontänen und bieten vielen Vögeln eine Unterkunft.

Wegen den Dürre und Hitze in Europa 2018 kam es im Bochumer Stadtteich am 29. Juli 2018, aufgrund eines Sauerstoffmangels, zu einem Fischsterben.[4]

Denkmäler, Kleinarchitekturen und Kunst im öffentlichen Raum

Wasserspiel (um 1980)

Das älteste Denkmal des Parks ist die nicht mehr erhaltene Büste Kaiser Wilhelms I. von 1879. Die Büste des Turnvaters Jahnnach Entwurf von Wilhelm Gardy wurde 1883 aufgestellt. Ihr gegenüber lag die am 22. Oktober 1892 gepflanzte Körner-Eiche. Der ehemalige Standort der Schillerbüste ist nicht bekannt.

Am 16. Oktober 1910 wurde der Bochumer Bismarckturm eingeweiht. Von der Aussichtsplattform des 34 Meter hohen Turms hat man einen guten Überblick über den Stadtpark, die Innenstadt und die umliegenden Stadtteile. Im Rosengarten wurde der Jungmädchenbrunnen von Eugen Schmohl im Oktober 2007 durch eine Kopie der ‚Schwebenden‘ von Wilhelm Gerstel in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt. 1935 wurde das Kriegerehrenmal im Stadtpark, dem damaligen militaristischen Geist entsprechend, eingeweiht. Es ist in veränderter Form erhalten und umgewidmet zu einem Anti-Kriegs-Mahnmal.

Im Stadtpark befindet sich neben den oben genannten Denkmälern auch noch eine dreiteilige Stahl-Collage von Aleš Veselý, die im Rahmen des 1. Bochumer Bildhauersymposiums 1979/80 entstand. Entgegen hartnäckiger Gerüchte gibt es im Stadtpark kein Werk von Richard Serra. Werke von Serra finden sich am Hauptbahnhof, in der Situation Kunst und im Schlosspark Haus Weitmar.

Skulptur von Giuseppe Spagnulo

2006 kam eine Skulptur von Giuseppe Spagnulo hinzu. Weiterhin zu nennen sind das Dufhues-Denkmal und eine Frosch-Statue. Die Frosch-Statue an einer kleinen Brücke über dem großen See ist vielen Bochumer Bürgern aus ihrer Kindheit bekannt. Sie wurde in den 1990er Jahren entwendet. Inzwischen wurde eine neue Nachbildung an der alten Stelle errichtet. Die Namensvergabe erfolgte um 2002 nach einem Wettbewerb. Weiterhin gibt es hier noch einen Minigolfplatz mit anliegender Restauration, dem sogenannten ‚Milchhäuschen‘, einen Wasserspielplatz und Freischachanlagen zu finden.

Die Bedürfnisanstalt am Stadtpark wurde 1925 errichtet und 1997 renoviert. Nach der Renovierung ist sie heute Sitz der Kortum-Gesellschaft Bochum.

Die Gastronomie im Stadtpark

Das heute denkmalgeschützte Gebäude der Gastronomie im Stadtpark wurde 1913 nach Entwurf von Karl Elkart für 650.000 Mark gebaut und unter dem bereits durch den Vorgängerbau etablierten Namen „Parkhaus“ eröffnet. Als das Schauspielhaus Bochum am 4. November 1944 fast völlig zerstört wurde, wurde bis zum Wiederaufbau 1953 in den Räumlichkeiten des „Parkhauses“ gespielt. 1952 wurde der Haupteingang des Gebäudes neu gestaltet. Schließlich wurde das ehemalige „Parkhaus“ in den Jahren 1985–1988 komplett umgebaut und dann unter dem Namen „Gastronomie im Stadtpark Bochum“ unter neuer Leitung eröffnet. Die letzten umfassenden Renovierungsarbeiten an dem Gebäude wurden im Jahre 2006 durchgeführt, mit der auch ein weiterer Namenswechsel einherging. Der nun eröffneten „Orangerie im Stadtpark“ wurde zuletzt noch im Jahre 2007 die Tapasbar „La Escalera“ hinzugefügt.

Tierpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als weitere Bereicherung folgte 1933 auf Initiative des Vereins Bochumer Tierpark-Freunde der Bochumer Tierpark, mit Tiergehegen und festen Gebäuden ab 1937. Das 1884 errichtete Milchhäuschen (Milchkur-Anstalt) wich später dem heutigen Tierparkrestaurant.

Stadtparkviertel

Denkmalbereich Stadtparkviertel

Im Zuge der Einrichtung des Parks kam es zu einer städtebaulichen Gestaltung des Umfeldes. 1893 wurde für das Gelände rund um den Stadtpark ein Bereich offener Bauweise ausgeschrieben. Der Bebauungsplan von 1910 stellt das Stadtparkviertel in den städtebaulichen Zusammenhang von Park, Bebauung in offener Bauweise, Schulen und Krankenhäusern.

Vor dem Zweiten Weltkrieg war in unmittelbarer Nähe in der Villa Nora die Kunstgalerie der Stadt Bochum untergebracht. Nach Zerstörung und einer zeitweiligen Auslagerung in andere Gebäude der Stadt wurde im Jahre 1960 beim Stadtpark das Museum Bochum – Kunstsammlung in der wiederaufgebauten Villa Marckhoff-Rosenstein eröffnet. Der Neubau von 1980 schließt sich direkt an den Eingang zum Stadtpark an.

Der Park, einige Gebäude sowie das gesamte Ensemble des Viertels stehen heute wegen ihrer besonderen historischen und künstlerischen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Quelle:Wikipedia

Wir wollten nicht weiter in den Stadtpark eindringen und fuhren deshalb aus dem park heraus auf die Bergstraße. Der folgten wir 510 Meter und erreichten dann die Kortumstraße, in die wir nach halbrechts einbogen. Die Kortumstraße brachte uns dann an eine der Bahnlinien, die die Innenstadt von Bochum einkreisen. Die unterquerten wir und erreichten dann die B226, die wir überquerten. Nach weiteren 110 Meter erreichten wir dann die Brückstraße, auf die wir nach rechts fuhren. Auf der Straße fuhren wir etwas mehr als 100 Meter und bogen danach nach links auf die Hans Böckler Straße ein. Von der bogen wir dann nach rechts auf den Gustav-Heinemann-Platz ein. Über den fuhren wir. An der Christuskirche fuhren wir nach links über den Kirchplatz und erreichten dann nach links fahren den Vorplatz des Bochumer Rathhauses. Dort an der großen Glocke blieben wir stehen und schauten dem Treiben zu.

Im ersten Bild sieht man Friedel auf der Bergstraße. Das zweite Bild zeigt den südlichen Teich im Stadtpark mit seinem Wasserspiel. Gegenüber steht das Kunstmuseum Bochum. Dort steht ein modernes Kunstwerk, das man im Bild sieht. Danach sieht man auf einer Wiese fünf nackte Männer, ein Kunstwerk von Skulpturen vor dem Kunstmuseum in Bochum… Entworfen wurden sie von dem in Essen lebende Künstler Johannes Brus. Das Kunstmuseum Bochum hatte ihm schon 2012 eine große Ausstellung gewidmete.  Das nächste Bild zeigt sie von vorne. Danach ein Gesamtbild vom Goetheplatz mit dem Gebäude des Kunstvereins. Die nächsten drei Bilder sind auf der Kortumstraße entstanden. Danach sieht man einen Teil der Christuskirche Bochum, am Gustav Heinemann Platz. Die beiden letzten Bilder sind an der großen Glocke entstanden, die vor dem Rathaus steht.

Kunstmuseum Bochum

Als eines der ersten Museen für zeitgenössische Kunst wurde es unter der Bezeichnung „Städtische Kunstgalerie für Kunst nach 1945“ im Jahre 1960 gegründet. Seit dem Jahre 2010 ist es eines von zwanzig RuhrKunstMuseen. Heute sammelt, bewahrt und präsentiert das Bochumer Kunstmuseum internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Herausragende Solitäre in der Bochumer Sammlung sind neben allen wichtigsten deutschen Expressionisten die Werke von Francis Bacon, Frank Stella, Cy Twombly, Luise Nevelson oder Nam June Paik

Quelle: Stadt Bochum

Christuskirche (Bochum)

Glockenturm der Christuskirche

historischer Glockenturm und modernes Kirchenschiff

Die Christuskirche Bochum ist eine evangelische Kirche in Bochum, die zugleich als Mahnmal gegen den Krieg gilt. Sie liegt in unmittelbarer Nähe des Bochumer Rathauses. Es gibt in Bochum weitere Kirchen mit diesem Namen, so in den Stadtteilen LangendreerLindenGerthe und Günnigfeld.

Geschichte

1877–1932

Die Pläne für den neugotischen Bau stammten vom Krefelder Architekturbüro Hartel und Quester. Die Bauausführung wurde dem Bochumer Baumeister Heinrich Schwenger (1840–1906) übertragen. Am 15. Mai 1877 wurde der Grundstein der Kirche gelegt und etwa am 24. Oktober 1878 war der 72 m hohe Turm fertiggestellt. Als Material verwendete man den Obernkirchener Sandstein. Die Turmhalle war mit Reichsadlern geschmückt, die erst 1929 entfernt wurden.

Im Jahre 1931 gestaltete der Bochumer Architekt Heinrich Schmiedeknecht im Sockelgeschoss des Turmes eine Heldengedenkhalle. In Goldmosaik sind die Namen von 30 im Deutsch-Französischen Krieg (1870–1871) gefallenen Soldaten, von 1.362 im Ersten Weltkrieg (1914–1918) Gefallenen der Gemeinde und die 25 Staaten, gegen die Deutschland Krieg geführt hat, eingetragen. Der künstlerische Entwurf stammte vom Kirchenmaler Heinrich Rüter (* 1877 in Bergedorf bei Hamburg; † 1955) aus Düsseldorf, die Glasmalerei und Mosaiken von Wilhelm Hallermannaus Essen. Sie wurde im März 1931 eingeweiht.

1933–1945

In der Kirche predigte der evangelische Pfarrer Hans Ehrenberg, der seit 1925 in der Bochumer Innenstadtgemeinde als Pfarrer tätig war, 1933 gegen den Nationalsozialismus: „Wir sagen Nein“ und „… der völkische Mensch will Heldentum und Kameradschaft, wir wollen Auftrag und Bruderschaft.“ Er war konvertierter Jude, Mitbegründer der Bekennenden Kirche und zusammen mit vier anderen westfälischen Pfarrern beteiligt an den „Bochumer Bekenntnissen“. Laut Ehrenberg teilten Christen und Juden ihr Schicksal und Verderben miteinander.

Während des Novemberpogroms wurde Ehrenberg am 9. November 1938 verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Durch die Intervention des Bischofs von Chichester gelangte er 1939 ins britische Exil.

Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Schon bei den ersten der größeren Bombenangriffe auf die Stadt Bochum wurde die Kirche am 14. Mai 1943 zerstört. Fast die gesamte Innenstadt Bochums wurde durch die folgenden Luftangriffe in den folgenden Monaten zerstört, mehrere tausend Menschen wurden getötet, viele mehr verletzt und zigtausende obdachlos.

1945–2008

Das Kirchenschiff wurde von 1956 bis 1959 durch den Architekten Dieter Oesterlen unter Beratung von Schmiedeknecht zeitgemäß neu errichtet. Die Kirche hat einen gestaffelten Grundriss mit Ziegelwänden. Die wandhohen seitlichen Betonglasfenster gestaltete der Darmstädter Bildhauer Helmut Lander. Die Integration von Altem und Neuem wurde international gelobt.

Um 1993 machte man sich Gedanken um die Instandsetzung des denkmalgeschützten, aber in den letzten Jahrzehnten wenig gepflegten Turms. Als das erste Gutachten Sanierungskosten in Höhe von 8 Millionen DM veranschlagte, wollte die evangelische Kirchengemeinde den Turm abreißen lassen.

Um den Turm als Mahnmal gegen den Krieg zu erhalten, wurde die Initiative „Denkmal gegen Gewalt“ ins Leben gerufen. Für die Sanierung wurden Spenden gesammelt, die auf einen einzelnen Baustein bemessenen Spendenbestätigungen nannte man in Anlehnung an die regionale Bergbautradition Kuxe. Am 19. Februar 2002 gab der jüdische Klezmer-Musiker Giora Feidman in der Kirche ein Benefizkonzert, um zu dieser Initiative beizutragen.

Obwohl sich 1994 erstmals ein Kurs der Bochumer Goethe-Schule unter Leitung des Pfarrers Martin Röttger mit der in der Turmhalle gelegenen Gedenkstätte befasst hatte, diente sie weiterhin bis 1999 als Stuhl- und Podestlager. Der Turmbauverein unter Fred Bastan und die Kortum-Gesellschaft Bochum mit Hans H. Hanke öffneten die Halle der Öffentlichkeit erstmals zum Tag des offenen Denkmals 1999.

Im Sommer 2003 richtete der Bochumer Kunsthistoriker Hans H. Hanke – als Denkmalpfleger bei der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalensowie als Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum tätig – mit Kunstgeschichts-Studierenden eine größere Ausstellung zur Geschichte der Christuskirche im Turm aus, die die Aufmerksamkeit auf die Gedenkstätte lenkte.

Die Sanierung ist mittlerweile abgeschlossen.

Der Platz vor dem Turm ist mit Bezug auf die Gedenkhalle ein Hauptprojekt der Kulturhauptstadt 2010 Ruhrgebiet. Der Künstler Jochen Gerz hat hier den Platz des europäischen Versprechens entstehen lassen.

Im Herbst 2008 wurde in der Kirche das Album „Von Zaubererbrüdern – Live & Unplugged“ der Band ASP aufgenommen.

Quelle: Wikipedia

DIE GROSSE GLOCKE VOR DEM BOCHUMER RATHAUS UND IHRE GESCHICHT

Veröffentlicht am 20.06.2017

Alfred Krupp schäumte vor Wut. Da wagte es dieser hergelaufene Schwabe Jacob Mayer zu behaupten, er hätte einen Weg gefunden, Stahl zu gießen! Hatte er nicht alles getan, um die Umwandlung der Gussstahlfabrik Mayer & Kühne in eine Aktiengesellschaft zu verhindern und Investoren davon zu überzeugen, sie würden ihr Geld in den Sand setzen? Und jetzt begann dieser Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation, sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu entwickeln.

Stahl gießen20 statt in tagelanger Arbeit mühsam auszuschmieden? Er hatte jahrelang seine besten Leute darauf angesetzt, denn so ließe sich eine Kanone innerhalb kürzester Zeit herstellen. Vergeblich.

Und jetzt protzte dieser Mayer auf der Pariser Weltausstellung 1855 mit dreien seiner angeblichen Gussstahlglocken. Bekäme das preußische Militär davon Wind, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die bei Mayer nachfragen würden, ob man so auch Kanonen herstellen könnte, und zwar billiger als die Konkurrenz in Essen.

Krupp selbst soll mit einem Hammer die Glocken malträtiert haben, um zu beweisen, dass sie in Wirklichkeit aus Gusseisen seien. Der Kanonenkönig schimpfte Mayer in aller Öffentlichkeit einen Betrüger, bis der persönlich in Paris erschien, um eine der Glocken im Beisein des Preisrichterkollegiums zerschlagen zu lassen. Einige Bruchstücke davon ließ er ausschmieden – ein Beweis dafür, dass es sich keinesfalls um Gusseisen handeln konnte. Mayer bekam nicht nur den höchsten Preis der Weltausstellung, die Große Ehrenmedaille in Gold, sondern auch das Kreuz der Ehrenlegion vom Kaiser persönlich.

Wie zum Hohn präsentierte der Bochumer Verein auf der Weltausstellung 1867 eine noch größere Glocke – mit fünfzehn Tonnen Gewicht und knapp drei Metern Umfang seinerzeit die größte, die jemals gegossen worden war. Bis in die siebziger Jahre stand diese vor dem Torhaus 11 in Höntrop, bis der Rechtsnachfolger des Bochumer Vereins – ausgerechnet die Firma Krupp! – sie der Stadt Bochum schenkte, welche diese 1979 vor dem Rathaus aufstellen ließ.

Quelle: Westfalen online

Wir hatten Hunger nach der anstrengenden Hinfahrt. Wir wollten im Bermuda3reieck unsere Mittagspause machen. Vom Rathausvorplatz überquerten wir die Bongardstraße und fuhren dann auf der Victoriastraße weiter. Vorbei am Amtsgericht und  am Anneliese Brost Musikforum Ruhr, das beides an der rechten Straßenseite liegt, erreichten wir die Spitze des Bermudadreiecks. Wir überquerten die Victoriastraße und erreichten dann wieder die Kortumstraße dort wo die große Stahlkonstruktion mit der Leuchtschrift  „Bermuda3eck“ steht.

Die ersten drei Bilder zeigen das Anneliese Brost Musikforum mit dem Neubau im Fordergrund und der ehemaligen Marienkirche im Hintergrund. Das letzte Bild zeigt die Stahlkonstruktion mit der Leuchtschrift darauf. Dort sind wir über die Victoriastraße gegangen, die man im Vordergrund sieht.

Anneliese Brost Musikforum Ruh

Eingangsbereich des Anneliese Brost Musikforums

Das Anneliese Brost Musikforum in Bochum ist ein Konzerthaus für die Bochumer Symphoniker mit einem Saal für die städtische Musikschule. Die ehemalige St.-Marien-Kirche dient als Foyer für beide Säle. Mit dem neuen Musikzentrum soll ein künstlerischer Anziehungspunkt entstehen, der in die Stadt und die Region ausstrahlt.[1] Die Eröffnung fand am 28. Oktober 2016 statt.[2][3] Der Name des Musikforums bezieht sich auf Anneliese Brost, deren Stiftung den Bau wesentlich unterstützte.[4]

Vorgeschichte

Bereits im Laufe der 1960er Jahre, begleitend zur Umbenennung des Städtischen Orchesters in Bochumer Symphoniker, wurde der Bau eines Konzerthauses erwogen, um das Schauspielhaus als Spielstätte des Orchesters zu entlasten. Anstelle des Konzerthauses wurde jedoch die Ruhrlandhalle als Mehrzweckhalle errichtet.[5] „Das heimatlose Herumirren, zuletzt zwischen dem akustisch prekären Bochumer Schauspielhaus und dem Audimax der Ruhr-Universität“ dauerte infolgedessen an.[6]

Konzept

Südflügel des Bochumer Konzerthauses mit der zum Foyer umgebauten ehemaligen Marienkirche

Das Foyer in der ehemaligen Marienkirche

Das Musikzentrum dient unter anderem als Heimat der Bochumer Symphoniker für Proben und Konzerte, Raum für die städtische Musikschule und Auftrittsort für ihre Schüler und Ensembles sowie als architektonisch ansprechender Bestandteil der Innenstadtgestaltung.[7]

Errichtet wurde das Musikzentrum mit folgendem Raumprogramm:[8][9]

  • ein konzertant nutzbarer Großer Saal mit 1026 Plätzen und Bühne, links vom Eingang her gesehen, also südlich
  • ein nicht fest bestuhlter, akustisch optimierter Multifunktionssaal mit etwa 250 Plätzen und Bühne, rechts vom Eingang her gesehen, also nördlich
  • ein Foyer – auch für Lesungen, kleinere Konzerte, Zusammenkünfte und nicht Vorhersehbares
  • Stimmzimmer, Probenräume, Künstlergarderoben
  • Räume für die Infrastruktur eines konzertanten Hauses
  • Notenarchiv, Inspizientenräume, Lagerräume

Entwicklung

Ursprünglich sollte die Stadt Bochum ein reines Konzerthaus erhalten. Immer wieder scheiterte die Durchführung des Projektes an fehlenden Mitteln, obwohl eine private Stiftung einen wesentlichen Teil der Baukosten aufbringen wollte. Zuletzt verbot 2010 die Bezirksregierung Arnsberg der Stadt, Eigenmittel für das Projekt aufzubringen, da die Stadt sich im Nothaushalt befand. Aufgrund der schwierigen Haushaltssituation schloss auch das Land eine Landesförderung als unrealistisch aus.[10]

Aufgrund einer Konzeptänderung durch die Hinzunahme eines Musikschulsaals wurde aus dem Projekt Konzerthaus das Vorhaben Musikzentrum. Hierfür stellte die Landesregierung 2011 die erforderlichen EU-Fördermittel und Landesmittel in Aussicht.

Die Pausenglocke

Der Rat der Stadt Bochum beschloss am 9. März 2011 den Bau des Musikzentrums unter bestimmten Bedingungen, insbesondere rechtsverbindliche Bereitstellung privater Spenden in Höhe von 14,3 Mio. Euro, Verfügbarkeit von Fördermitteln in Höhe von 16,528 Mio. Euro, Einhalten einer Baukostengrenze von 33,3 Mio. Euro und gebäudebezogene Folgekosten von maximal 650.000 Euro.[11]

Den Architektenwettbewerb gewann das Planungsbüro Bez + Kock.[12] Im Entwurf „konnte der räumliche Charakter der Kirche bewahrt, ja, diese zum Maßstab erhoben werden: In ihrem Chor liegt der doppelte Haupteingang, ihr Schiff dient als Foyer, die Garderobe befindet sich unter der Empore der früheren Orgel, und von den vier Glocken, die, hergestellt vom Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation, aus statischen Gründen aus dem Turm genommen wurden, schlägt die größte (mit dem Ton b wie Bochum) als Pausengong“.[13]

Von diesem Entwurf überzeugt, beschloss der Rat der Stadt am 5. Juli 2012, dass die genannten Bedingungen erfüllt seien. Mit dem Bau des Musikzentrums wurde 2013 begonnen. 14,6 Millionen Euro der Baukosten wurden von privaten Spendern beigetragen.[9] Die kalkulierten Baukosten wurden letztlich um rund 10 % überschritten – ein für öffentliche Bauten dieser Größe gutes Ergebnis.[13] Die Eröffnung erfolgte plangemäß im Oktober 2016.[14] Die Bochumer Symphoniker „erhalten damit die Anerkennung, die sie sich schon lange erspielt, und das Domizil, das sie so lange entbehrt haben“.[13] Zudem „hat sich Bochum durch dieses Projekt als handlungsstarke und erfindungsreiche Kommune ins Bewusstsein gebracht“.[15

Kritik

Bund der Steuerzahler

Der Bund der Steuerzahler setzte das Vorhaben auf die Steuerverschwendungsliste 2011. Zur Begründung wurde u. a. angeführt, ein neues Konzerthaus in Bochum sei angesichts der in den Nachbarstädten Dortmund und Essen bereits existierenden Konzerthäuser nicht erforderlich. Weiterhin wurde kritisiert, dass die Betriebskosten von der Stadt zu tragen seien, was „nicht zum sonstigen Klagelied über die Finanzlage der Stadt“ passe.[16] Weiterhin übernahm die Stadt Bochum die Jahrhunderthalle Bochum mit der Zusicherung des Landes NRW über 9,53 Mio. Euro Fördergelder zum Zweck des Umbaus der St.-Marien-Kirche Bochum zu einem „Musischen Zentrum“.[17] Der Bund der Steuerzahler schrieb dazu in einem Artikel, dass dadurch zusätzlich mindestens eine halbe Million Euro an jährlichen Unterhaltskosten im Haushalt der Stadt anfallen würden.[18]

Bürgerinitiative Bürgerbegehren

Westseite des großen Saales

Eine Bürgerinitiative versuchte bereits vor dem Baubeschluss vom 5. Juli 2012 zu erreichen, dass der Beschluss über die Erfüllung der Baubedingungen an Stelle des Rates durch die Bürger der Stadt getroffen werden soll.[19] Dies lehnten die großen Ratsparteien ab.[20] Für ein entsprechendes Bürgerbegehren lagen nicht genug Unterschriften vor. Daraufhin initiierte die Bürgerinitiative ein neues Bürgerbegehren, um einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Sie sammelte 14.924 Stimmen.[21]Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen erklärte das Bürgerbegehren jedoch wegen nicht eingehaltener Fristen für unzulässig. Die Beschwerde gegen diese Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht Münster endete damit, dass das Gericht die Fragestellung für unzulässig erklärte.[22] Trotz des juristischen Scheiterns des Bürgerbegehrens befasste sich der Rat der Stadt am 13. Dezember 2012 mit dem Bürgerentscheid; auch der Rat stellte die Unzulässigkeit fest.[19]

Mitglieder der Bürgerinitiative erstellten Gutachten zu den Folgekosten des Musikzentrums. Eines davon bezifferten die gebäudebezogenen Folgekosten gemäß DIN 18960 auf mindestens 2,13 Mio. Euro (statt 0,65 Mio. Euro).[23] Überdies rechnete die Bürgerinitiative aus, dass jede verkaufte Eintrittskarte bei Errichtung des Musikzentrums mit 400 Euro subventioniert würde, bezogen auf alle Konzertbesucher (inklusive der Besucher, die keinen Eintritt bezahlen) mit 207 Euro.[24]

Quelle: Wikipedia

Bermuda3eck

Das Bermuda3eck in der Bochumer Innenstadt ist die Bezeichnung für ein Areal mit einer hohen Dichte von gastronomischen Betrieben. Es befindet sich zwischen Südring und Konrad-Adenauer-Platz. Begünstigt durch die kurzen Entfernungen zum Bochumer Schauspielhaus, dem Union-Kino und dem Hauptbahnhof setzte die Zunahme der Anzahl gastronomischer Betriebe in den 1980er Jahren ein.

Kultur und Gastronomie

Im Bochumer Bermuda3eck gibt es mittlerweile über 80 gastronomische Betriebe. Die Ausdehnung des Gebiets beträgt rund zwei Quadratkilometer. Von den etwa 8000 Plätzen in Restaurants und anderen Gaststätten zählen über die Hälfte zur Außengastronomie, für die Bochums Szenestraßen typisch sind, seit die Bestuhlung von Plätzen und Gehwegen zu Beginn der 1970er Jahre eingeführt wurde. Die Gastronomie hat über drei Millionen Gäste pro Jahr. Im Sommer kommen an sonnigen Wochenenden manchmal 30.000 Gäste pro Tag und bei großen Veranstaltungen wie Bochum Total gibt es inzwischen etwa 300.000 geschätzte Gäste.

Weiterhin bietet das Bermuda3eck rund 1600 Arbeitsplätze unterschiedlicher Qualität. Die mit dieser Entwicklung einhergehende „Privatisierung“ des öffentlichen Raumes durch Biergärten ist umstritten, aber von der Bevölkerung allgemein akzeptiert.[1][2]

Die Immobilienpreise und Pachtpreise sind in den 2010er Jahren hier so stark gestiegen, dass der klassische Einzelhandel zunehmend verschwindet und die leerstehenden Flächen von Gastronomiebetrieben übernommen werden; dadurch liegen die Essens- und Getränkepreise der Gastronomiebetriebe im regionalen Vergleich recht hoch.

Zu den regelmäßigen Großveranstaltungen im Bermuda3eck zählen:

  • das viertägige Bochum Total jährlich Anfang im Juli, ein im europäischen Maßstab herausragendes Straßen-Musikfestival.
  • das Maiabendfest, Ausgangspunkt für einen traditionellen Umzug seit einigen hundert Jahren
  • der Sparkassen-Giro Bochum, ein Radrennen mit seinen direkt an das Bermuda3eck grenzenden Streckenabschnitten Südring (Start und Ziel) und Viktoriastraße

Auch durch die Nähe zum Hauptbahnhof, zum Schauspielhaus Bochum, zur Diskothek „Riff“, zur Kulturstätte Rotunde und zu mehreren Kinos ist das Viertel das kulturelle Zentrum der Stadt und ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet.

Geschichte und Wandlung

Bis Ende der 1970er Jahre war der Platz um den Engelbertbrunnen durch nichts Ungewöhnliches gekennzeichnet. Lediglich die Kinobetriebe Intimes (heute: Casablanca), Union und in der näheren Umgebung das Capitol (später Bofimax, ab November 2017 wieder Capitol) sowie das englische Themenlokal Victory Pub und ein neben dem Kino liegendes Kneipenrestaurant, heute ein türkisches Restaurant, sorgten damals für Attraktivität am Abend in Bochum.

Erst die sich rasch erhöhende Kneipendichte zum Ende der 1980er Jahre führte zur Herausbildung eines regelrechten „Ausgehviertels“. Insbesondere die Befahrbarkeit der Brüderstraße machte das Viertel zu einer Art Showbühne für umgebaute Pkw (damals insbesondere wegen der ortsansässigen Opelfabrik Opel Mantas). Der Begriff Bermudadreieck erschien erstmals im ehemaligen Magazin MARABO. Der Reporter Werner Schmitz verfasste einen Artikel über Leonardo Bauer (dem „Vater“ des Bermuda3ecks) mit dem Titel Käpt’n im Bermudadreieck und zitierte ihn.[3]

Seit den 1980er Jahren gehört die Logos Gruppe mit einer Vielzahl von unterschiedlichen gastronomischen Betriebstypen zu den Hauptentwicklern des Bermuda3ecks. Dabei wurden anders als bei der herkömmlichen Systemgastronomie nicht viele Standorte mit einem Konzept, sondern einer mit vielen Konzepten entwickelt.[4]

Mitte der 1990er Jahre deckten Bauer und die Logos Gruppe durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Gastronomiekonzepte nahezu den gesamten Markt im Bermuda3eck ab.[5]

Bauer und die Logos-Gruppe waren Initiatoren der ISG Bermuda3eck e. V., einer der ersten Immobilien- und Standortgemeinschaften (Business Improvement District / BID) Nordrhein-Westfalens, deren Aufsichtsrat Bauer und Hans-Joachim Hauschulz für die Logos-Gruppe angehören.[6]

Die hohe Anziehungskraft auf außerstädtische Besucher, die sich in der Zuteilung der Kneipen zu den unterschiedlichen Jugendkulturen nicht auskannten und dies aus anderen Städten in dieser Form auch nicht gewohnt waren, führte in den 1990er Jahren zu einer weitgehenden Egalisierung der Gastronomien, zu einem Preisanstieg sowie zu einem Überwiegen der Gelegenheitsgäste gegenüber den Stammgästen. Eine Angleichung der Gestaltung drückt sich auch durch die Ausstattung mit Großbildleinwänden aus, wie sie aus der US-amerikanischen Gastronomie bereits bekannt ist.

Im Zuge einer umfangreichen Sanierung der oberen Kortumstraße wurden im Bereich des Bermuda3ecks von Ende 2008 bis Anfang 2009 fast der gesamte alte Baumbestand sowie der bereits in den vergangenen Jahren stetig verkleinerte Engelbertbrunnen beseitigt. Die Ritterfigur des ehemaligen Brunnens erhielt einen neuen Standort direkt gegenüber der Einmündung der Brüderstraße, während der Baumbestand durch junge Bäume ersetzt wurde. Die geometrische Ausrichtung dieser Bäume zusammen mit einer neuen Beleuchtung entlang der Gebäudefluchten schafft große Freiflächen und damit deutlich mehr Stuhlplätze für die Gastronomie. Gleichzeitig wurde damit aber auch jegliche Sitzmöglichkeit für Besucher entfernt, die nicht das gastronomische Angebot nutzen.

Im Jahr 2011 eröffnete der Streetwear-Laden Boom! Store, ein gläsernes Rondell am Eingang Adenauerplatz und 2012 auf dem Dach dort eine Outdoor-Skater-Landschaft.[7][8]

Quelle: Wikipedia

Wir schoben unsere Räder auf der Kortumstraße in Richtung Norden. Willi und Natz hatten schnell ihr Traumziel, das Bratwursthaus auf der rechten Seite der Straße gefunden. Wie sagt Willi immer: Da in Bochum muss man eine Currywurst essen. Die schmeckt da auch noch gut. Ich hatte sorge, dass mein Akku nicht bis nach Hause hält und hatte mein Ladegerät mit. Deshalb suchten Friedel und ich das Cafe Extrablatt auf. Dort wollte ich fragen, ob die eine Steckdose frei haben für mein Ladegerät. Hatten sie. Vor der Theke war eine Steckdosenleiste. Dort konnte ich mein Ladegerät mit dem Akku anschließen. 20 Minuten sollten reichen, um sorglos bis nach Hause zu kommen. Friedel und ich setzten uns Draußen an einen Tisch und bestellten uns ein belegtes Brötchen und Kaffee. Zwischendurch hatte ich ein Auge auf meinen Akku. Willi und Natz kamen zu uns und bestellten sich auch etwas zu trinken. Dann bezahlten wir und ich holte meinen Akku und setzte ihn wieder ein. Ich meinte, dass ich wieder etwa 20 Km zusätzlich aufgeladen hatte. Ich war beruhigt, denn auch der Rückweg war nicht von schlechten Eltern. Wir verabschiedeten Willi, der um 17 Uhr einen Termin in Waltrop hatte. Er wollte in gut 2 Stunden zu Hause sein, was er auch schaffte.

Das erste Bild zeigt noch einmal den Zugang zum Bermuda3eck. Im Bild zwei sieht man Friedel der sein Brötchen ißt. Ach ja, Friedel hatte keinen Kaffee sondern ein Weißbier ohne Alkohol.

Wir setzten uns auch wieder auf unsere Räder und überlegten kurz wie wir zum Bergbaumuseum an der Wielandstraße kommen. Von dort hatte ich den Rückweg auf meinem Handy in Naviki gespeichert. Wir waren uns ohne Willi nicht so ganz sicher wo wir her mussten. Der kannte sich ja in Bochum aus und kannte auch den Rückwerg aus dem FF, weil er früher bei der VEW in  Bochum gearbeitet hatte und die Strecke nach Datteln öfters mit dem Rad gefahren ist.

Wir fuhren dann über den Kerkwege vom Cafe Extrablatt zur Victoriastraße und bogen dort, gegenüber dem Marienplatz auf die Straße nach rechts ein. Wir folgten der Straße bis zum Bochumer Rathaus, überquerten wieder die Bongardstraße. Wir fuhren dann auf der Hans Böckler Straße bis an den Nordring. Auf den fuhren wir nach links. Nach 250 Meter fahrt bogen wir dann nach rechts auf die Schillerstraße ein. Die brachte uns an den Platz vor dem Bergbaumuseum. Dort machten wir eine kleine Pause. Orientiert hatten wir uns an den alten Förderturm der auf dem Gelände des Museums steht. Den konnten wir teilweise auf unserer Fahrt sehen.

Das erste Bild ist auf dem Kerkwege entstanden und zeigt die ehemalige Marienkirche. Bild zwei das Gebäude des Landes-und Amtsgericht Bochum. Danach zweimal das Deutsche Bergbaumuseum Bochum.

St.-Marien-Kirche (Boch

St. Marien (2007)

Die St.-Marien-Kirche ist eine profanierte ehemals römisch-katholische Kirche in Bochum-Mitte an der Humboldtstraße. Der Spitzhelm der neogotischen Backstein-Kirche ist etwa 70 Meter hoch. Ihre Lage markiert den Beginn der Westerweiterung der Bochumer Innenstadt.

Geschichte

Der Kirchenbau erfolgte von 1868 bis 1872 zur Zeit des Kulturkampfes nach einem Entwurf des Architekten Gerhard August Fischer.

Kriegszerstörung und Wiederaufbau

Trümmer in der Pfarrkirche St. Marien nach einem Bombenangriff 1943

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei einem Großangriff in der Nacht auf Pfingstsonntag vom 12. auf den 13. Juni 1943 von Bomben getroffen und brannte aus. Zuletzt wurde das Gebäude am 4. November 1944 getroffen. Im Jahre 1951 entschied man sich, den Wiederaufbau an den Bochumer Architekten Kurt Hubert Vieth zu übertragen. Bei den Arbeiten kam ein Arbeiter ums Leben. Die Kirche wurde am 3. Oktober 1953 wiedergeweiht.

Profanierung

St. Marien (2007)

Die Kirche zählt zu den von der Strukturreform des Bistums Essen betroffenen Kirchen. Im Mai 2000 wurde kirchenintern bekannt, dass die Kirche abgerissen werden sollte. Das letzte Hochamt in der Pfarrkirche fand am 22. September 2002 statt.[1]Sie wurde im selben Jahr profaniert.

Die Kirche wurde geschlossen, die Fenster mit Glasmalereien der Glasmalerei Derix ausgebaut und wertvolle Wandmosaike zum großen Teil zerstört. Kunsthistoriker und viele Gemeindemitglieder kämpften für den Erhalt der Marienkirche. Unterdessen war das Gebäude dem Verfall preisgegeben. Zeitweise wurde der Umbau zu einem Seniorenheim oder zu einem Kammermusiksaaldiskutiert.[1] Von 2010 bis 2012 nutzte das Ensemble Urbanatix die Kirche als Trainingsstätte.[2]

Einbeziehung in das Musikzentrum Bochum

Marienkirche – heute Foyer des Musikzentrums Anneliese Brost Musikforum Ruhr (2018)

Schließlich fiel – nicht zuletzt dank des Einsatzes von Steven Sloane – die Entscheidung, auf dem Marienplatz neben der Kirche das Anneliese Brost Musikforum Ruhr u. a. als Spielstätte für die Bochumer Symphoniker zu bauen.[3] Die Marienkirche wurde als dessen Foyer in das im Oktober 2016 eröffnete Musikzentrum einbezogen.[4]

Quelle: Wikipedia

Das Deutsche Bergbaumuseum Bochum

Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Das 1930 gegründete Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) ist eines von acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Erforscht, bewahrt und vermittelt wird epochenübergreifend die Geschichte der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Georessourcen. Zu den forschenden Bereichen gehören: Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde, Montanarchäologie und das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok).

Das DBM im Umbau

as DBM ist zurzeit ein Haus im Umbau und im Wandel: Mit der 2016 begonnenen Sanierung wird auch die Dauerausstellung des technikhistorischen Museums neu konzipiert. Vier Rundgänge werden ab 2019 den Besucher durch das Haus führen, thematische Schwerpunkte vermitteln dann die Bandbreite des Leibniz-Forschungsmuseums für Georessourcen.

Mit der neuen Ausstellung stellt sich das DBM der Herausforderung, Inhalte und Ergebnisse aus der eigenen Forschung spannend, lehrreich und informativ zu präsentieren und die diversen Zielgruppen mit verschiedenen Vermittlungsangeboten anzusprechen. Ob als interaktives Spiel, multimediale Vermittlungsstation oder Hands-on-Exponat – nachhaltig sollen die Inhalte der Dauerausstellung vermittelt werden. Ein Team aus Kuratoren erarbeitet gemeinsam mit Ausstellungsgestaltern und Museumspädagogen Inhalte, Vermittlungs- und Präsentationsformen für die thematischen Schwerpunkte der neuen Dauerausstellung: Steinkohle, Mensch und Bergbau, Georessourcen sowie Kunst und Kultur.

Informationen für Besucher

Vom Fördergerüst aus, dem größten Exponat des Hauses, reicht der Blick weit über das Ruhrgebiet und über die – durch die Zechenlandschaft geprägte – Region. Aus Sicherheitsgründen wird das Fördergerüst ab November 2017 bis voraussichtlich zum Sommer 2018 nicht mehr für Besucher geöffnet sein. Der Zugang ist umbaubedingt nicht mehr sichergestellt. Mit Anschauungsbergwerk und Seilfahrtsimulator bleiben im DBM jedoch für die gesamte Dauer des Umbaus zentrale Elemente des Hauses für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf dem gut 1 km langen untertägigen Streckennetz werden der Alltag unter Tage und die technikhistorische Entwicklung im (Steinkohlen-)Bergbau für den Besucher erlebbar. Und im Ausstellungserweiterungsbau DBM+ werden verschiedene Sonderausstellungen gezeigt.

Straße
Am Bergbaumuseum 28
PLZ/Ort
44791 Bochum
Land
Deutschland
Telefon
+49 [0] 234. 5877-126
Fax
+49 [0] 234. 5877-111
Web
http://www.bergbaumuseum.de
E-Mail
service@bergbaumuseum.de

Öffnungszeiten

Mo:geschlossen
Di:08:30 – 17:00
Mi:08:30 – 17:00
Do:08:30 – 17:00
Fr:08:30 – 17:00
Sa:10:00 – 17:00
So:10:00 – 17:00

 

Weitere Öffnungszeiten
samstags, sonntags und feiertags: 10:00 – 17:00
montags, sowie am 1.1., 1.5., 24.-26.12. und 31.12. geschlossen
Standard-Eintrittspreis
5,00 €
Eintritt
Schüler, Studenten, Arbeitslose, Behinderte, Spätbesucher
2,00 €
Familienkarte 11,50 €
Jahreskarte 12,50 €
Familienjahreskarte 25,00 €

Quelle: Museum.de

Für uns ging es weiter. Ich hatte ja einen Tourenplan auf meinem Handy. Dem folgten wir zunächst, wichen aber dann doch von der Strecke ab. Zunächst kamen wir aber noch an Willis ehemalige Arbeitsstelle vorbei und waren erstaunt, dass das große Bürohaus der ehemals VEW, nur noch als Gerippe dort stand. Dort sollen demnächst Komfortwohnungen entstehen

Oben die Bilder zeigen das ehemalige Bürohaus der VEW.

Bochum: Das Dichterviertel am Stadtpark

Lessingstraße, Herderallee, Freiligrathstraße, Wielandstraße: Es sind die Namen großer deutscher Dichter und Denker der Aufklärung, die einem auf dem Streifzug durch das Bochumer Stadtparkviertel ins Auge fallen − und die vielen herrschaftlichen Villen. Der Stadtpark, einer der ältesten Landschaftsparks im Ruhrgebiet, 1876 im Stil des englischen Gartens angelegt, und das Schmechtings-Wiesental rahmen das Viertel in Grün. In dieser Toplage der Ruhrme­tropole hat die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH ein etwa zwei Hektar großes Areal erstanden, auf dem in Kürze ein ganz neues Wohnquartier wachsen wird. „Ich bin sehr stolz darauf in meiner Heimat solch ein einzigartiges Bauvorhaben realisieren zu können“, so Firmeninhaber Eckehard Adams.

Das Auto können die künftigen Bewohner des „Dichterviertels am Stadtpark“ getrost auch mal stehen lassen, denn sie leben so zentral im Herzen von Bochum, dass viele alltägliche Wege zu Fuß zu bewältigen sind: nah an der Natur und trotzdem schnell mitten im Zentrum.

Das gesamte Areal entlang der Wielandstraße gliedert sich in drei Quartiere, in denen Townhouses, Eigentumswohnungen, Mietwohnungen und Büroflächen entstehen. Ein modern-klassizistischer Baustil wird die Quartiere passend zur Umgebung prägen. So erinnern viele der Neubauten unter anderem durch entsprechende Fassadenelemente an die Gründerzeitvillen aus dem 19. Jahrhundert: „Altbauflair ist beliebt, vor allem in Kombination mit zeitgemäßem Komfort und einer hohen Energieeffizienz“, weiß Stefanie Anna Adams.

Spannend für Investoren wird das Quartier A mit ca. 7.150 m² Wohnfläche sein. Hier werden ca. 80 Mietwohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 65 und 130 m² sowie eine Tiefgarage mit ca. 100 Stellplätzen gebaut. Eine hochwertige Wohnungsausstattung mit Parkett, Fußbodenheizung, 3-fach-Isolierverglasung und Markensanitäranlagen in Kombination mit der unvergleichlich guten Lage sind ein Garant für gute Vermietbarkeit. „Mit einem Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro sprechen wir auch große, überregionale Investoren an“, so Detlef Bloch.

Ein großzügiges Zuhause mit eigenem Garten, Dachterrasse und Garage mit direktem Hauszugang bieten die rund 180 m² großen Townhouses in Quartier B. Große Kinderzimmer und ein offen gestaltetes kommunikatives Erdgeschoss mit Wohnküche und Küchenblock machen die Häuser insbesondere für Familien interessant. Gleich drei Terrassen bringen viel Licht und Sonnengenuss. Jedes Townhouse bietet viel Komfort mit edlen Parkettböden, hochwertigen Sanitärobjekten und Raffinessen wie offenen Galerien und doch ist jedes individuell, denn die Gestaltung der Fassaden variiert ganz bewusst. Ergänzt wird Quartier B von Eigentumswohnungen mit Tiefgarage, die nach dem „Haus-in-Haus“-Prinzip geplant wurden: Im Erdgeschoss befindet sich für jede der vier Wohnungen ein separater Eingang. Und auch im Grundriss sind sie wie ein Einfamilienhaus geplant: Im Erdgeschoss befinden sich Empfang und Wohn-Ess-Bereich, im Obergeschoss jeweils die Privat- und Schlafräume.: „Das gibt den Bewohnern das Gefühl, quasi im eigenen Haus zu leben“, erklärt Detlef Bloch.

Gleiches gilt für die hochwertig ausgestatteten Eigentumswohnungen in Quartier C, die ebenfalls über eine großzügige Tiefgarage und einen barrierefreien Zugang in alle Stockwerke verfügen. Noch wesentlich stilvoller allerdings ist der Zugang über das wunderschön gestaltete Treppenhaus. Hohe Decken, große Balkone und Gärten sowie der schöne Ausblick auf die Schmechtingswiese machen das Quartier sicher zu einem beliebten Refugium. Die moderne Bürofläche von ca. 780 m², in Teilen mit der originalen historischen Fassade, rundet das Quartier ab. Dieser Gebäudeteil eignet sich ideal zum Beispiel für Kanzleien oder Wirtschaftsprüfer.

Mit dem Vertrieb für das einmalige Projekt wird die Eckehard Adams Wohnungsbau GmbH bereits im Frühjahr beginnen. Baubeginn soll voraussichtlich im Sommer 2018 sein. An Nachfrage wird es nicht mangeln, da sind sich die Experten des erfahrenen Wohnungsbau-Unternehmens sicher:„Dieser Stadtteil ist ex­trem begehrt“, weiß die Bochumerin Stefanie Anna Adams. Man lebt in behüteter und ruhiger Umgebung mit hohem Erholungswert und ist zugleich in wenigen Minuten mitten im Leben. Die Atmosphäre zwischen Stadtpark und Schmechtings-Wiesental ist eben einfach ein Gedicht.

Quelle: info@adams-imobilien.de

Da Willi nicht mehr bei uns war, hielten wir dort nicht an. Links an der Wielandstraße liegt das Gebiet Schmechtings Wiese. Dort hätten wir sicher auch herfahren können, aber wir wussten nicht wie die Wege dort aussehen und so blieben wir lieber auf der Straße. Der erste Teil ist auch ein Kleingartenverein und wir waren uns nicht sicher ob der Weg öffentlich ist. Nach dem Kleingartenverein kommt dann ein etwa 400 Meter langer und bis zu 180 Meter breiter Grüngürtel mit Spielplatz und Spazierwegen.

Schmechtings Wiesental

..diente das heutige Gartengelände als Überflutungsgebiet mit Klärteichen für die Stadt Bochum. Im 1. Weltkrieg machten sich die ersten Familien daran, ein Stück Land urbar zu machen. Der schlechter werdenden Ernährungslage kamen sie entgegen durch den Anbau von Gemüse, Kartof¬feln und Steckrüben. Nach dem Kriege erkannten immer mehr Menschen den Wert eines eigenen Gartens, hier bei uns insbesondere die Berufsgruppe der Straßen- und Eisenbahner. Mit viel Kraft und Schweiß entstand aus dem Sumpfloch eine Gartenanlage, die aber noch zu keinem Verein zusammengeschlossen war.

Am 04.01.1937…

…war es aber dann soweit. Der 1. Vorsitzende Otto Ludwig erhielt den Dauerpachtvertrag der Stadt Bochum ausgehändigt. Damit war die Kleingartenanlage „Im Schmechtingwiesental e. V.“, die aus 58 Mitgliedern bestand, geboren. Die alten, zum Teil abenteuerlichen Gartenlauben mußten abgerissen und durch neue, vorgeschriebene Typen mit den Maßen 3 mal 5 m ersetzt werderl. ln der Vorderfront war der Eingang, rechts und links davon ein kleines Fenster.

Quelle: Homepage des Vereins

Wir fuhren auf der Wielandstraße etwa 1 Km bis kurz vor die A40. Dort sind wir dann nach rechts auf einen Weg abgebogen der aus Schmechtings Wiesental kommt. An dem liegen noch ein paar Schrebergärten und dahinter der Sportplatz DJK Arminia Bochum. Nach 270 Meter auf dem Weg bogen wir nach links ab und unterquerten die A40. Wir erreichten die Vierhausstraße. Die brachte uns an die Grummer Teiche. Wir fuhren nach rechts und erreichten den westlichsten der Teiche, den Tipulus-Teich. An dem und am Mühlenteich fuhren wir vorbei. Danach überquerten wir die Bergstraße und erreichten dann die nächsten drei Teiche. Den Constantin-Teich, den Kaiseraue-Teich und dann den Grumbeck-Teich. Danach liegt rechts am Weg ein Spielplatz. An dem fuhren wir vorbei und erreichten dann die Straße Weg am Kötterberg. Auf dem fuhren wir 730 Meter und ließen dabei den Kötterteich, den Grumeteich sowie den Biggeteich rechts am Weg liegen. Die letzen der Grummer Teiche, den Aggerteich und den Rottmannsteich haben wir nicht gesehen, weil die beiden Teiche südlich von Weg am Kötterberg liegen. Da kamen wir am Montag nicht mehr hin. Der Weg am Kötterberg machte nach dem Biggeteich einen scharfen Knick nach links und stieg steil an. Es sah aus wie eine Wand die vor uns stand. Ich fuhr ein Stück zurück, schaltete meinen E-motor auf höchste Unterstützung und meine Gangschaltung in den ersten Gang. Dann quälte ich mich nach oben. Friedel und Natz schoben ihre Räder. Ich habe die Steigung mit 7 % ausgrechnet. Danach waren wir aber noch nicht oben. Der Weg machte dann noch einen großen Rechtsbogen und bracht e uns auf 126 Meter über NN. Dann hatten wir unser Ziel erreicht. Das Nachwuchszentrum des VFL Bochum.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zu den Grummer Teichen und dann hoch zum Nachwuchszentrum. Die beiden ersten Bilder zeigen die Schrebergärten vor der A40. Dann ein Bild mit einem der Teiche. Danach der Spielplatz an den Grummer Teichen. Die letzen beiden Bilder sind dann am Nachwuchszentrum entstanden.

Grummer Teiche

Bigge- und Grumeteich, im Hintergrund die Liborius-Kirche in BochumGrumme

Die Grummer Teiche, im Volksmund auch Grummer Seenplatte genannt, sind eine Folge von zehn Teichen im BochumerStadtteil Grumme, gespeist durch den Grummer Bach und seine Zuläufe Rottmannsbach, Schmalebecke und Albecke. Sie dienen in erster Linie zur Speicherung von Regenwasser bzw. als Hochwasserschutz. Durch die naturnahe Gestaltung der Anlage sind sie aber auch ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Stadt Bochum hat sie als Landschaftsschutzgebietausgewiesen.

Geschichte

Der Grummer Bach hieß früher Grumbecke, was so viel bedeutet wie ‚Bach im Talgrund‘.[1] Das Tal war wasserreich und sumpfig, das ganze Gebiet dicht bewaldet.

Der älteste Grummer Teich ist der heutige Kaiseraueteich. Schon vor 1900 gab es an dieser Stelle ein „Bassin“, von dem aus „das Wasser in Röhren in die Häuser am Eingange zum Prattwinkel, in die Mühle und die Halsstricksche Schmiede geleitet“ wurde.[2]

Im Jahr 1902 hat Gutsbesitzer Theodor Helf aus dem Bassin in seiner Wiese das erste Grummer Freizeitzentrum gemacht. Der Teich wurde hergerichtet für Aktivitäten wie Eislaufen, Bötchen fahren, Schwimmen usw. und im Juli wurde das Ausflugslokal mit Terrasse und Garten eingeweiht. Die „Kaiser-Aue“ war von da an nicht nur eine Erholungsstätte für die Grummer Bürger, sie wurde ein Anziehungspunkt für den gesamten Umkreis. Berühmt waren die Konzerte mit anschließendem Feuerwerk, überregionale Schwimmwettkämpfe und die Ballonfahrten. Bis zum Anfang der 1960er Jahre ist die Kaiseraue ein beliebter Veranstaltungsort geblieben, dann wurde das Gebäude immer baufälliger und weniger genutzt und 1974 schließlich abgerissen.[3][4]

Der Teich an der ehemaligen Kaiseraue ist erhalten geblieben und in den 1970er Jahren sind noch neun weitere Staubecken am Grummer Bach gebaut worden. Es handelt sich um Regenrückhalteanlagen in Erdbauweise, die wie natürliche Gewässer aussehen. (Bis dahin ist die Josephinenstraße in Grumme wohl häufiger überschwemmt worden.)

Im August 1977 wurde die „Grummer Seenplatte“ eingeweiht und seit 1983 wird in jedem Sommer ein Seefest veranstaltet. 1989 wurden die Grummer Teiche getauft.[4] Ihre Namen (von Ost nach West): Rottmannsteich, Aggerteich, Biggeteich, Grumeteich, Kötterteich, Grumbeckteich, Kaiseraueteich, Constantinteich, Mühlenteich und Tipulusteich.

Quelle: Wikipedia

Nachwuchszentrum VfL Bochum 1848

Stadionname: Nachwuchszentrum VfL Bochum 1848

Besonderheiten:
Seit dem 25. Mai 2003 verfügt die Amateur- und Jugendabteilung über eine moderne Sportanlage auf dem ehemaligen Trainingsgelände an der Hiltroper Straße – dem VfL-Nachwuchszentrum. Auf dem 25.000 Quadratmeter großen Gelände befindet sich neben den drei Sportplätzen ein modernes Mehrzweckgebäude mit Umkleidekabinen, physiotherapeutischen Einrichtungen, Schulungs- und Schiedsrichterräumen sowie einem Vereinsheim mit Gastronomie.

Quelle: VFL Bochum

Leider war da am Montag nichts los. Die Tore waren zu und keine Mannschaft trainierte. Deshalb machten wir uns schnell wieder auf den Heimweg. Vom Trainingszentrum fuhren wir zur Hiltroper Straße und überquerten sie. Nach 270 Meter Fahrt erreichten wir dann die A43, die wir über eine Fußgängerbrücke überquerten. Auf der anderen Seite der Autobahn lag das Zillertal oder auch das Berger-Tal genannt. Das war uns ja bekannt, da wir dort mindestens zweimal waren. Von der Autobahn aus fuhren wir einen kleinen Rechtsbogen und dann ging es fast geradeaus nach Norden, in Richtung Bergen. nach 1,3 Km Fahrt hatten wir bergen schon durchfahren und bogen nach links ab.  Kurz vor der Gartenanlage „Grabeland“ steht eine Bank. Dort machten wir noch einmal eine Pause.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der A43 bis zum Plateau hinter Bergen. Das zweite Bild zeigt meinen Lenker der technisch aufgerüstet ist, mit der Pedelecsteuerung und meinem Smartfon, das ich als Navi benutze und unsere Touren aufzeichne. Danach die Bilder vom Hochplateau seitlich von Bergen.

Bergen (Bochum)

Bergen ist einer der kleinsten Stadtteile von Bochum, im Norden an der Grenze nach Herne gelegen. Aufgrund der Agrarflächen, Naherholungsgebiete, Reiterhöfe, der Nähe zum Naturschutzgebiet Tippelsberg-Berger Mühle und dem „Zillertal“ hat der Stadtteil einen schon fast ländlichen Charakter.

Die Eingemeindung nach Bochum erfolgte am 1. April 1926.[3]

In dem Bereich der Bergener Straße 116 befand sich in der Zeit des Nationalsozialismus das Zwangsarbeiterlager Bergener Straße. Die Lagerbaracken stehen noch heute.

Sport

Bergen verfügt über vier Sportvereine, die DJK Hiltrop-Bergen, die im Fußball Frank Heinemann als Bundesliga-Spieler (VfL Bochum 1986–1996) hervorbrachte, den SC Union Bergen und die American Football Mannschaften Bochum Cadets e. V., Bochum Miners e. V. und die Bochum Rebels e. V.

Des Weiteren gibt es in Bochum-Bergen die Bochumer Reiterschaft, die Reitsportgemeinschaft Schultenhof sowie den Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub (ADRK BG Bochum).

Quelle: Wikipedia

Zwangsarbeiterlager Bergener Straße

Das Zwangsarbeiterlager Bergener Straße ist ein Relikt der Zwangsarbeit in Bochum und Wattenscheid, das heute denkmalgeschützt ist. Es befindet sich an der Bergener Straße 116a-i in Bergen. Es handelt sich um neun eingeschossige Ziegelsteinbaracken mit Satteldach. Von 1941 bis 1942 eingerichtet, waren hier bis zu 600 männliche Zwangsarbeiter für die Zeche Vereinigte Constantin der Große untergebracht, die zumeist aus Polen und Galizien stammten. Heute gehört die Anlage neben dem Zwangsarbeiterlager Zeche Lothringen zu den wenigen erhaltenen Zwangsarbeiterlagern in Deutschland.[1][2]

Quelle: Wikipedia

Ich habe mir vorgenommen, dass wir uns diese Relikte aus der Nazizeit einmal anschauen, wenn wir noch einmal in die Gegend kommen.

Am Montag mussten wir weiter. Hinter der Gartenanlage Grabeland fuhren wir nach links und dann gleich wieder nach rechts. Vorbei an den ehemaligen Schächten Constantin 4/5 fuhren wir bis zur Constantinstraße und von dort auf die alte Zechenbahntrasse die uns dann nach Herne in den Gysenbergpark brachte. Wir erreichten die Eissporthalle Hanniball im Gysenberg Park. An der fuhren wir vorbei und dann von Westen nach Osten durch den Park. Wir erreichten die Straße Am Rumbach, dort wo das Lago den Gysenbergpark im Osten beendet. Das Lago ist die Therme im Gysenbergpark. Auf die Straße fuhren wir nach links bis an die Sodinger Straße, die wir überquerten und dann auf die Ringstraße fuhren. Nach 140 Meter Fahrt erreichten wir die Gerther Straße und fuhren dort nach links. Es ging nach Herne Sodingen herein. Nach 320 Meter Fahrt erreichten wir die Mont-Cenis-Straße. Rechts an der Ecke steht der alte Hochbunker, der von Außen wir ein Wohnhaus, mit Fenstern und Türen bemalt ist.

Die ersten beiden Bilder sind im Gysenberg Park entstanden. Das dritte Bild zeigt die Sodinger Straße, dort wo wir sie überquert haben. Auf der anderen Straßenseite hängt ein Bettlaken, auf dem steht, Hier könnte ihre Werbung, das stehen hat man vergessen. Danach ein modernes Haus an der Gerther Straße. Die letzten beiden Bilder zeigen den Hochbunker an der Ecke Gerther Straße- Mont-Cenis-Straße.

Wir überquerten die Mont-Cenis-Straße und fuhren nach links weiter. nach etwa 200 Meter Fahrt erreichten wir das Gelände der Akademie Mont-Cenis. Dort hielten wir an. Auf der anderen Straßenseite sahen wir das Eiscafe San Remo. Wir überquerten die Straße und holten uns eine Kugel Eis im Hörnchen. Wir setzten uns draußen hin und genossen das Eis. Danach ging es wieder zurück auf die andere Straßenseite. Von dort fuhren wir an das Gebäude der Akademie heran.

Mehr als 100 Jahre prägte die Zeche „Mont-Cenis“ das Bild des Stadtteils Sodingen. Als diese im Jahr 1978 geschlossen und anschließend abgerissen wurde, bot sich Platz für etwas Neues, die Akademie Mont-Cenis.

Eine 176 Meter lange, 72 Meter breite und 15 Meter hohe Glashülle, getragen von einem Holzfachwerk und 56 Fichtenstämmen, umschließt einzelne Gebäude, in der Räumlichkeiten der Akademie und der Stadt Herne untergebracht sind. Die Außenhülle ist geprägt durch eine dach- und flächenintegrierte Photovoltaik-Anlage mit einer Kapazität bis zu 750 000 Kilowattstunden Strom im Jahr und damit mehr als das Doppelte des eigenen Strombedarfs.

Die Innengebäude sind speziell für die Nutzung als Akademie und Verwaltung angepasst. Das Seminargebäude ist gleichzeitig auch der Haupteingang zum Parkplatz mit einer zentralen Rezeption. Seminargebäude, Bürgersaal, Casino und der Hotelbereich über mehrere Einzelgebäude bieten Möglichkeiten zur Durchführung von jeder Art von Veranstaltungen.

Bei der Bauplanung waren die Belange von Menschen mit Behinderungen besonders berücksichtigt.

Quelle: Website der Akademie

Wir standen vor dem Glasgebäude und wollten auch nicht hineingehen, da wir uns das alles schon einmal angeschaut hatten. Dann fuhren links an dem Gebäude vorbei, auf das Oval. Der Weg, der mit Bäumen rechts und links bepflanzt ist, brachte uns nach 630 Meter Fahrt an eine Ausfahrt aus dem Oval. Dort bogen wir nach links ab und verließen das Gelände der Akademie.

Die Bilder oben sind auf dem Gelände der Akademie entstanden und zeigen zweimal das Gebäude mit seiner Glasfassade. Danach zweimal das Innere des Ovals. Das zweite zeigt das Trümmerfeld des Künstlers Hermann Prigann. das letzte Bild zeigt Natz auf dem Weg , der uns von der Akademie wegbrachte.

Trümmerfeld an der Zeche Mont Cenis

Versatzstücke alter Industriebauten des Ruhrgebiets wie Mauerteile, Fundamentblöcke und Säulenstücke sind zu einem Stelenfeld arrangiert, das im Kontrast zur modernen Architektur der Akademie steht nördlich der Akademie Mont-Cenis in Herne.

Stelenfeld aus Betonresten, Akademie im Hintergrund Arnoldius – Eigenes Werk

Quelle: Text und Bild aus Wikipedia

Der Weg den wir dann fuhren überquerte die Kantstraße und führte uns an den Rand des Herner Stadtgartens. Nach 860 Meter Fahrt erreichten wir dann die Castroper Straße. Auf die fuhren wir nach links. Nach etwa 710 Meter erreichten wir dann die Horsthauser Straße, die nach rechts abging und uns über die Bahnlinie, die in Richtung Duisburg Hbf verläuft. Sie brachte uns dann nach 620 Meter an die Auffahrt zur A42. Die Autobahn unterquerten wir und fuhren dann weiter in Richtung Rhein-Herne-Kanal. Den erreichten wir nach 900 Metern. Von der Brücke aus konnten wir auf die Schleusen Herne Ost schauen, die man immer noch nicht überqueren kann, da dort die Schleusen gewartet werden. Deshalb mussten auch wir einen Umweg fahren.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis Brücke über den Rhein-Herne-Kanal mit Blick auf die Schleusen Herne Ost.

Wir überquerten den Kanal und fuhren über die Horsthauser Straße bis zur Kreftenscheerstraße. Auf die bogen wir nach links ein. Nach 160 Meter Fahrt erreichten wir dann die Eberhard Wildermuth Straße. Dort fuhren wir nach rechts und hofften, dass wir von der Straße aus an die Emscher fahren konnten. Das dauerte aber länger als wir dachten. Wir mussten die ganze Siedlung nördlich der Schleuse Herne Ost von Westen nach Osten durchfahren und erreichten dann nach ca. 800 Meter die Paul Gerhard Straße. Auf die fuhren wir nach links und erreichten dann eine Brücke über die Emscher. Die überquerten wir und fuhren dann sofort nach rechts auf den Emscherradweg. Der liegt dann schon auf Recklinghäuser Gebiet und zwar in Süd. Den fuhren wir dann noch 1,2 Km bis Pöppinghausen. Dort verließen wir den Emscherradweg und fuhren nach links hoch auf die König Ludwig Trasse.

Die beiden ersten Bilder sind auf der Eberhard Wildermuth Straße entstanden und zeigen typische Siedlungshäuser. Danach einmal die Emscher und dann Friedel der sich zur KLT hochquält.

Für uns ging es auf der Fahrradtrasse weiter in Richtung Röllinghausen. Nach 920 Meter Fahrt hatten wir links von der Trasse liegen, das ehemalige Gelände der Zeche König Ludwig erreicht. Dort rechts am Trassenweg steht eine alte Untertage Lok. Dort machten wir eine kleine Trinkpause.

Die beiden ersten Bilder sind am Gelände der ehemaligen Zeche KL entstanden und zeigen die Graffiti an der Zechenmauer. Etwas weiter dann die alte Pechhalle, die rechts an der Trasse steht

Die Pechhalle erreichten wir nach dem Ende unsere Pause auf der Bank an der Lok.

Ein Radweg und der Bergbau
An der Geschichte entlang
04.05.2009 | 17:07 Uhr
In Röllinghausen erinnert ein Exponat aus dem Pütt an die Zeche König-Ludwig. Alte Kumpel haben noch mehr Ideen.
Recklinghausen. Es gibt zweifellos schönere Ecken in der Stadt. Aber nur wenige, die noch dichter an der Bergbaugeschichte Recklinghausens sind. Und so ist die König-Ludwig-Trasse, der neue Radweg über die alte Zechenbahnstrecke im Süden und Osten von Recklinghausen, schon etwas Besonderes. Seit Montag erst recht, denn da wurde auf dem Gelände der früheren Zeche König-Ludwig 1/2 in Röllinghausen ein Exponat eingeweiht, das die Erinnerung an den Pütt wachhält und dem Nicht-Kumpel einen lebendigen Eindruck davon vermittelt, wie es unter Tage aussieht. 
Zehn Meter Ausbaustrecke mitsamt einer Diesellok und mehreren Kohlenwagen haben Mitglieder der Grubenwehr des Bergwerks Auguste Victoria dort aufgebaut. Eine erklärende Tafel gibt Auskunft über die Geschichte der Zeche, auf der hier bis 1965 Kohle gefördert wurde. Nur wenige Meter weiter steht noch die Beton-Ruine der alten Pechhalle, die Teil der Teer-Destillation auf dem Pütt war, dessen Kohle-Kunst-Tausch nach den 2. Weltkrieg die Ruhrfestspiele begründete.
An der Geschichte entlang | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/unser-vest/an-der-geschichte-entlang-id671781.html#plx616891185

Recklinghausen. Es gibt zweifellos schönere Ecken in der Stadt. Aber nur wenige, die noch dichter an der Bergbaugeschichte Recklinghausens sind. Und so ist die König-Ludwig-Trasse, der neue Radweg über die alte Zechenbahnstrecke im Süden und Osten von Recklinghausen, schon etwas Besonderes. Seit Montag erst recht, denn da wurde auf dem Gelände der früheren Zeche König-Ludwig 1/2 in Röllinghausen ein Exponat eingeweiht, das die Erinnerung an den Pütt wachhält und dem Nicht-Kumpel einen lebendigen Eindruck davon vermittelt, wie es unter Tage aussieht.

Zehn Meter Ausbaustrecke mitsamt einer Diesellok und mehreren Kohlenwagen haben Mitglieder der Grubenwehr des Bergwerks Auguste Victoria dort aufgebaut. Eine erklärende Tafel gibt Auskunft über die Geschichte der Zeche, auf der hier bis 1965 Kohle gefördert wurde. Nur wenige Meter weiter steht noch die Beton-Ruine der alten Pechhalle, die Teil der Teer-Destillation auf dem Pütt war, dessen Kohle-Kunst-Tausch nach den 2. Weltkrieg die Ruhrfestspiele begründete…

Quelle: Website Ruinen
Wir kamen an die Ortlohstraße, die die KLT unterbricht. Wir mussten die Straße überqueren und konnten dann auf der anderen Seite den neuen Teil der Trasse befahren. Der ist ja erste am 15.6.2018 eröffnet worden.

RecklinghausenNeuer Abschnitt der König-Ludwig-Trasse eröffnet

Freitag, 15.06.2018, 09:22
Neue sechs Kilometer lange Strecke für Radfahrer und Fußgänger.

Radfahrer und Fußgänger im Kreis Recklinghausen können sich seit Mittwoch über einen neuen Streckenabschnitt zwischen der Stadt Recklinghausen und Castrop-Rauxel freuen. Dazu wurde die ehemalige Bahntrasse von der Ortlohstraße in Recklinghausen bis zur Horneburger Straße in Castrop-Rauxel auf rund sechs Kilometern zu einem kombinierten Rad- und Fußweg ausgebaut.

Die neue Strecke verbindet den im Süden bereits fertiggestellten Abschnitt zum alten Hafen „König-Ludwig“ am Rhein-Herne-Kanal und den Emscher Park Radweg. „Ich freue mich, dass mit dem Ausbau der König-Ludwig-Trasse der Radtourismus in unserer Region gefördert wird. Das Ruhrgebiet will Radfahren – hier gibt man ihm die Möglichkeit“, sagte Landrat Cay Süberkrüb.

Der Ausbau der König-Ludwig-Trasse ist ein gemeinsames Projekt von Uniper Wärme und des Regionalverbands Ruhr (RVR). Unterhalb der Strecke verläuft die neu verlegte 13 Kilometer lange Fernwärmeleitung des Energieunternehmens von Datteln nach Recklinghausen. Der RVR signalisierte, dass der Radfahrer- und Fußgängerweg zukünftig bis in die Haard ausgebaut werden soll.

Quelle: Online Focus

Diese sechs Kilometer lagen dann noch vor uns. Gut zu fahren ist der neue Abschnitt. Alles neu asphaltiert, neue Brücken wurden erbaut. Wir überquerten zuerst die A2, dann die Blitzkuhlenstraße und anschließen noch die Bahnlinie Hamm- Oberhausen-Osterfeld. Alles neue Brücken. Rechts von Berghausen macht die Trasse dann einen Rechtsbogen und verläuft dann Richtung Suderwich. Eine neue Brücke überspannt dann dort die Henrichenburger Straße, danach liegt dann links das ehemalige Zechengeländer der Schächte König-Ludwig 4/5. Danach geht es an der Suderwicher Alm vorbei, die links der Trasse liegt. Die nächste neue Brücke überspannt die Schulstraße. Wir fuhren danach über die neue Brücke über die Sachsenstraße und fuhren dann von der Trasse ab. Es ging nach rechts zum Ickerrottweg herunter. Dort fuhren wir nach links zur Sachsenstraße. Auf die fuhren wir nach rechts und erreichten dann 240 Meter die Gaststätte Alte Wassermühle. Dort kehrten wir ein um noch ein Bier zu trinken.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den neuen Teil der KLT.

Wir hatten unsere Getränke ausgetrunken und machten uns nun auf die letzten Kilometer. Wir fuhren wieder zurück zum Ickerrottweg, fuhren über den zum Heiligenkamp und bogen auf den nach rechts ein. Nun ging es über den Weg bis zur Beckumer Straße. Die überquerten wir und fuhren dann weiter zu dem Weg Zu den Höfen. Dort bogen wir nach links ein. Wir kamen wieder wie morgens an die Dortmunder Straße, die wir überquerten. Über die Klosterstraße und die Bahnhofstraße erreichten wir die Schulstraße, überquerten den Neuer Weg und fuhren dann über die Dahlstraße zum Meckinghover Weg. Auf den fuhren wir nach rechts. Durch den Dümmer und dann durch den Möllerskamp erreichten wir wieder die Theiheide. Dort verabschiedeten wir unseren Friedel, der uns diese Tour beschert hatte.

Oben die Bilder zeigen unseren Heimweg wie beschrieben.

Natz und ich mussten dann noch den üblichen Weg bis in den Hötting fahren. An der Araltankstelle verabschiedeten wir uns dann auch.

Männer wir sind wieder eine schöne Tour gefahren. Es sind 77 Km geworden und wir haben wieder viel Neues erlebt und gesehen.

Opaju

Text

Fahrradtour 20.08.2018(Nach Werne an der Lippe mit vielen neuen Eindrücken und Orten)

Für die Tour am 20.08.2018 brauchen bis zum Sonntag um uns endgültig zu entscheiden. Dann hatten wir uns abgestimmt. Es sollte nach Werne an der Lippe gehen. Treffen war bei mir zu Hause. Friedel und Willi waren pünktlich da und wir konnten los. Wir wollten über Vinnum nach Borg fahren und fuhren deshalb zur Dattelner Schleuse und überquerten die. Es ging dann nach rechts am Dattelner Meer entlang bis zur Neuen Fahrt. Auf dem Leinpfad bogen wir nach links ein. Wir ließen gleich das Sicherheitstor rechts liegen und fuhren in Richtung Lippeüberquerung. Die erreichten wir nach knapp 1,7 Km Fahrt. Wir überquerten die Lippe und fuhren dann noch 220 Meter weiter. Dort gibt es eine Abfahrt zur Lippe herunter. Wir bogen nach links auf die Abfahrt ein, die ca. 170 Meter lang ist und recht steil nach unten führt. Also Vorsicht ist geboten, dass man nicht zu schnell wird, denn unten geht es dann gleich nach links zur Kanalunterquerung.

Die ersten beiden Bilder zeigen einen Teil der Dattelner Schleusenanlage. Bild drei zeigt den Beginn der Alten Fahrt mit dem alten Sperrwerk. Danach sieht man Friedel der gerade auf den Leinpfad der neuen Fahrt eingebogen ist und auf das Sperrtor der Neuen Fahrt zufährt. Bild fünf zeigt die Lippe von der Kanalüberquerung aus fotografiert. Das nächste Bild zeigt wie diesig das Wetter am Montagmorgen war. Dicke Wolken verhängten den Himmel. Friedel fährt gerade den steilen Weg herunter. Im drittletzten Bild sieht man den ersten Trog, in dem der DEK über die Lippe geführt wird. Danach zwei Bilder von unterhalb der Tröge.

Wir hatten Dortmund-Ems-Kanal bei Km 23,236 unterquert und es ging dann gleich bergan. Der Beginn des Aufstiegs nach Vinnum. Nach 370 Meter Fahrt hatten wir den Weg Im Berg erreicht und bogen nach rechts ab. Die nächsten 440 Meter fuhren wir auf dem Weg weiter, dann entschieden wir uns nach links abzubiegen und auf den nach rechts auf dem Josef Horstmann Weg einzubiegen. Friedel meinte, der ist nicht ganz so steil wie der Weg Im Berg. Wir folgten dem Weg 800 Meter und erreichten dann die Hauptstraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Sofort rechts an der Straße steht das Hotel-Restaurant Mutter Althoff.

Das erste Bild zeigt ein Maispflanzen, die durch die Dürre in diesem Sommer sehr gelitten haben. Bild zwei zeigt eine braune Wiese am Weg Im Berg. Bild drei zeigt dann einen Rasen der wohl immer gewässert wurde und deshalb grün ist. Das nächste Bild ist auf dem Josef Horstmann Weg entstanden. Das vorletzte Bild zeigt das Hotel Mutter Althoff. Das letzte Bild zeigt Alt und Neu. Im Vordergrund ein relativ neues Haus, im Hintergrund ein altes Fachwerkhaus, mit seinem eigenem Scham.

Hinter dem Fachwerkhaus bogen wir nach links auf die Borker Straße ab. Nach ca 60 Meter überquerten wir sie und fuhren dann auf ihren Radweg, der links neben der Straße verläuft. Dem folgten wir 440 Meter, vorbei an der Feuerwache von Vinnum. Dann überquerten wir noch einmal die Straße, die dort eine 90 ° Kurve macht und fuhren dann auf dem Radweg, der nun rechts an der Straße verläuft weiter. Auf dem führen wir in Richtung Bork. nach 2,2 Km Fahrt heißt die Straße dann Vinnumer Straße. Die brachte uns dann nach 930 Meter an die Bahnlinie Lünen- Selm. Wir überquerten die Bahnlinie und fuhren dann auf der Bahnhofstraße nach Bork herein. Nach 680 Meter Fahrt erreichten wir dann das Zentrum von Bork. Den Kirchplatz. Auf den Bogen wir nach rechts ein und machten dann am Seiteneingang der katholischen Pfarrkirche Sankt Stephanus eine Pause. Dort steht eine Bank auf die wir uns setzten.

St. Stephanus (Bork)

    

Pfarrkirche St. Stephanus

Die katholische Pfarrkirche St. Stephanus ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Bork, einem Ortsteil von Selm, im Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen).

Geschichte und Architektur

Die Pfarrrechte lagen von 1174 bis 1802 beim Stift Cappenberg.

Der gewölbte, barocke Saal wurde von 1718 bis 1724 aus verputztem Bruchstein errichtet. Der Chor hat einen 5/12 Schluss, der Turmhelm des Westturmes wurde 1776 aufgesetzt. Von 1884 bis 1886 wurden Seitenschiffe in spätromanischen Formen und Strebebögen aus Werkstein ergänzt. Die Pläne stammen vom Kirchenbaumeister Wilhelm Rincklake. Es sind Reste der Ausstattung von 1886 erhalten. Erwähnenswert ist das Kruzifix aus Holz vom 18. Jahrhundert. Die vier Bronzeglocken erklingen in e‘-fis‘-a‘-h‘.

Quelle: Wikipedia

Die Kirche beeindruckt mich immer wieder. Sie erscheint durch ihre Bauweise so mächtig und stabil aus, wie eine Burg. Die Seitenschiffe verstärken diesen Eindruck noch. Leider stand direkt neben der Bank ein Abfalleimer, der Wespen angelockt hatte. Die störten unsere Pause, weil sie uns anflogen. Deshalb verließen wir den Kirchplatz und fuhren auf der Hauptstraße weiter. Vorbei an der Stadtverwaltung Selm erreichten wir die Netteberger Straße. Die führt durch einen Kreisverkehr über den Ostwall. So heißt dort das Stück der B236. Wir fuhren in den Kreisverkehr und verließen ihn wieder über die zweite Ausfahrt. Es ging weiter auf der Netteberge Straße. Links hinter dem Kreisverkehr liegt das neue Einkaufszentrum von Bork mit Lidl, Rossmann und Hosselmann.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg von Vinnum bis nach Bork herein. Dort sieht man alte Hausfassaden, den Kirchturm die Kirche, einen Teil der Stephanuskirche, die Stadtverwaltung Selm und dann am Ende das neue Einkaufzentrum von Bork.

Für uns ging es weiter auf der Netteberger Straße. Ich meine, dass wir die noch nie von Bork aus gefahren sind. Friedel sprach von einer 8 prozenteigen Steigung, die uns bevor stand. Er war jahrelang die Straße zur Arbeit gefahren. Zunächst war die ersten 1,25 Km gut zu fahren. Zuerst ging es ein wenig bergan, dann etwas herunter. Dann macht die Straße eine kleinen Bogen und dann war er da. Der Berg. Der zog sich bis etwas hinter der Gaststätte Klähr und war ca. 380 Meter lang, mit einem Höhenunterschied von 23 Meter. Das war eine Steigung von 6,05 %. Das war eine Quälerei für meine beiden Großen. Friedel stieg einmal ab um die Oberschenkel zu entlasten.  Ich stieg auf der hälfte der Steigung einmal vom Rad, weil ich auf der anderen Seite eine Gedenkstätte gesehen hatte und die wollte ich aus der Nähe fotografieren. Danach war ich froh, dass ich eine Anfahrhilfe hatte. Im kleinsten Gang, mit der größten Unterstützung, konnte ich wieder in den Sattel und hinter Willi herfahren. Etwa 60 Meter weiter, hinter der Gaststätte stand eine Bank, wie für Radfahrer hingestellt. Dort saß Willi schon und wartete auf uns. Wir waren durstig und uns einig, solche Steigungen brauchen wir nicht.

Im ersten Bild sieht man Friedel auf dem Radweg der Netteberger Straße. Da ist es noch relativ flach. Im Bild zwei sieht man die Gedenkstätte, schon so richtig im Berg. Ein Findling auf einem Sockel und vielen Namen, wahrscheinlich Gefallene aus den Weltkriegen. Bild drei zeigt dann die Netteberger Straße von der Gedenkstätte aus fotografiert. Man sieht wie es von dort bergab geht. Das nächste Bild habe ich von der Bank aus fotografiert, auf der wir uns von dem Anstieg erholten. Das letzte Bild zeigt die Gaststätte Klähr, die oben auf dem Berg steht und durstige Radfahrer auf ein Getränk einlädt. Montags und Dienstags haben die leider Ruhetag.

Wir rappelten uns auf und fuhren weiter. Die Netteberger Straße liegt auf den nächsten 2 Km auf einer Höhe von 106 bis 98 Meter über NN. Schaut man in die südliche Richtung, die von der Straße aus abfällt, so könnte man meinen, man fahre im Allgäu herum. Hinter dem abfallenden Gelände baut sich dann wieder eine Bodenwelle aus, auf dem der Cappenberger Wald steht. Nach den 2 Km Fahrt hatten wir dann die Werner Straße erreicht.

Oben zwei Bilder die unseren Eindruck ein wenig bestätigen.

Wir bogen auf die Werner Straße ein und waren erstaunt, dass es dort keinen Radweg gab. Der wird zurzeit dort gebaut. Der Standstreifen war Gott sei Dank ziemlich breit, und recht gut zu fahren. Trotzdem unangenehm, wenn uns die Autos und Lastwagen an einem vorbeirauschen. Nach 2 Km Fahrt hatten wir dann aber Zwischenziel erreicht. Das Gasthaus Mutter Stuff. Wir überquerten die Werner Straße und kehrten in den Biergarten des Gasthauses ein. Die Bedienung verteilte gerade die Speisekarten auf die Tische im Biergarten.

„Mutter Stuff“
Seit 1841 im Zeichen der Gastlichkeit.

Heute ein beliebtes Ausflugslokal für

Radfahrer und Wanderer, die im Umland die schönen

Rad- und Wanderwege genießen, um dann bei „Mutter-Stuff“ einzukehren.

Hier wird auf „münsterländische“Art für das leibliche Wohl gesorgt.

Frontqansicht unseres Lokals

Chronologie der Gaststätte im Wandel der Zeit
1841  Das Ausflugslokal wurde von Johann Heinrich Stuff und sein Frau Gertrud geb. Heitbaum errichtet.
Am Anfang bestand der Komplex aus Gastwirtschaft, Wohnhaus und Stallung. Zusätzlich entstand eine Gartenanlage mit Baumbestand.
1865  Johann Heinrich Stuff heiratet nach dem Tode seiner Frau Gertrud, Sophia Lenfert. Aus der ersten Ehe gingen drei Kinder hervor, aus der zweiten acht.1887  Fritz Stuff, der älteste Sohn aus zweiter Ehe, erbt das Gartenrestaurant..1896  Fritz Stuff heiratet Anna Neuhaus. Diese Ehe blieb kinderlos.1903  Erste bauliche Veränderungen durch Fritz Stuff.Er baute an den bereits bestehenden und im Laufe der Zeit zu klein gewordenen Schankraum ein Gesellschaftszimmer. Hinzu kam eine Kegelbahn und vier Schlafzimmer, die als Fremdenzimmer vermietet wurden.1907  Ein großer Saal wurde an die Gesellschaftsräume angebaut. Dort fanden große Feste statt und jeden Sonntag spielte eine Kapelle Tanzmusik.1910  Fritz Stuff  errichtet zwei Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus, später bekannt als die
„Villenkolonie zur Waldeslust“1922  Maria Dirks, die Halbschwester von Anna Stuff, übernimmt die Wirtschaft zusammen mit ihrem Mann Theodor Dirks.  1929  Theodor Dirks stirbt im Alter von 43 Jahren an den Folgen einer Kriegsverletzung. So führte Maria Dirks (Mutter von vier Kindern) zusammen mit Anna Stuff den Betrieb weiter.1930  Maria Dirks baut an die vorhandene Kegelbahn einen Sanitärbereich an. Gleichzeitig wurde an die alte Kücheeine neue angebaut. Daraufhin wurde die alte Küche zum Wohnzimmer.1952  Anna Stuff stirbt im Alter von 79 Jahren an Altersschwäche. Sie vererbte Josef Dirks dem Sohn von Maria Dirks die 10 ha Landwirtschaft. Seine Schwester Klara Dirks erbt eines der Häuser der Villenkolonie.            Die Neffen Gottfried und Paul Stuff erben je eine Hälfte des Doppelhauses. Das noch verbliebene Einfamilienhaus kaufte der bisherige Mieter Franz Bliesing.1958 Josef Dirks baut eine neue Scheune an, wo das Getreide aus der Landwirtschaft gelagert werden konnte.1960  Maria Dirks stirbt und vererbt den Betrieb ihrem Sohn Josef, der seit 1946 mit Franziska Weitkamp verheiratet war. Aus dieser Ehe gingen 3 Töchter hervor.1966  125 jähriges Jubiläum1980  Die Viehwirtschaft wurde eingestellt und die Stallungen zum Wohnhaus umgebaut. Die Landwirtschaft bestand seit dem nur noch aus Getreideanbau.1983  Die Landwirtschaft wurde ganz eingestellt.1993  Josef Dirks stirbt und  vererbt den Betrieb an seine älteste Tochter Edeltraud, die seit 1974 mit Erwin Jorden verheiratet ist. Sie haben einen Sohn und eine Tochter. 2002  Renovierung des Saals, der nach wie vor mit einer richtigen Bühne ausgestattet ist.2005  Umbau der alten Stallung zur Küchenerweiterung

Quelle: Website Mutter Stuff

Ich hatte vor unserer Tour auf die Webseite des Lokals geschaut und gesehen, dass am Montag geöffnet war. Ruhetag haben die am Donnerstag. Wir waren gegen 12 Uhr eingekehrt und da trudelten auch noch weiter Gäste ein, die den Mittagstisch nutzen wollten. Wir schauten in die Tageskarte. Dort gab es eine Tageskarte. Ein Gericht für 6 €, solange der Vorrat reicht. Es gab am Montag Geschnetzeltes mit Reis und Salat. Hunger hatten wir noch nicht so richtig. Willi wollte heute einen Apfeltag machen. Friedel und ich wollten lieber in Werne beim Bäcker Kanne später Brötchen essen. Für mich gab es am Abend noch zu Hause warmes Essen. So bestellten wir uns ein Getränk und machten eine etwas längere Pause.

Dann ging es für uns weiter. Wir überquerten wieder die Werner Straße und fuhren in Richtung Werne weiter. Wir erreichten dann nach 1,3 Km Fahrt den Weg Steinbahn, der von der Selmer Straße aus nach Norden verlief. Wir überquerten die Selmer Straße und fuhren auf dem Weg Steinbahn weiter. Der gut ausgebaute Weg war die Zufahrt zu einer Industrieanlage. Die Firma Open Grid Europe betreibt dort Station eine Gasverdichtungs- und Transportanlage. Dort wird Erdgas verdichtet und über die Erdgasrohre an die Erdgasvertreiber geliefert.

Open Grid Europe

Die Open Grid Europe GmbH (bis Ende August 2010 E.ON Gastransport GmbH) mit Sitz in Essen ist ein Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas. Open Grid Europe betreibt in Deutschland das größte Fernleitungsnetz mit einer Länge von rund 12.000 km, u. a. über seine Beteiligungen an den Pipelines MEGALTENPNETRADEUDAN etc. Open Grid ist Teil des Marktgebiets NetConnect Germany.

Geschichte

1926 erfolgte die Gründung der Aktiengesellschaft für Kohleverwertung (AGKV), die später in Ruhrgas AGumbenannt wird.[2]

2003 wurde die Ruhrgas AG nach einem umstrittenen Ministerentscheid von E.ON übernommen. 2004 wurde der Gastransport von E.ON Ruhrgas als eigenständige Tochtergesellschaft gegründet und wurde 2006 in E.ON Gastransport umbenannt.[2][3] 2008 übernahm E.ON Gastransport das Eigentum an den Netzen der E.ON Ruhrgas in Deutschland.[2]

Der neue Name Open Grid Europe GmbH wurde am 1. September 2010 ins Handelsregister eingetragen. Einher ging die volle organisatorische Entflechtung von der Muttergesellschaft; damit wurde das Unternehmen als sog. Independent Transmission Operator (ITO) aufgestellt.[4][5]

Im Zusammenhang mit der von E.ON im August 2011 angekündigten Vereinfachung der Konzernstruktur wurde der mögliche Verkauf der Open Grid Europe angekündigt.[6] Im Mai 2012 wurde der Verkauf für einen Wert von 3,2 Mrd. Euro an ein Konsortium von Infrastrukturfonds bestehend aus Macquarie, Infinity Investments, einem Fond der Abu Dhabi Investment Authority, der British Columbia Investment Management Corporation sowie der MEAG bekannt gegeben. Macquarie hatte bereits 2011 Thyssengas übernommen. Nach Erteilung der kartellrechtlichen Genehmigungen wurde die Transaktion am 23. Juli 2012 abgeschlossen.[7][8]

Quelle: Wikipedia.

Wir erreichten die Anlage nach 860 Meter Fahrt. Die Anlage ist komplett eingezäumt und wird von Sicherheitskräften 24 Stunden überwacht. Auch alle anderen sichterheitsrelevanten Maßnahmen haben in der Anlage hohe Standards, wie ein Video des Betreibers zeigt. Ein absolutes strenges Rauchverbot, sowie ein Handyverbot herrschen auf dem ganzen Gelände. Das Gelände ist ca. 19 ha groß. Wir konnten nur um das Gelände herumfahren.

Die beiden ersten Bilder sind auf der Selmer Straße entstanden. Danach zwei Bilder von der Zufahrt zur Verdichtungsstation. Die folgenden Bilder zeigen dann die technische Anlage mit vielen dicken Rohren, Hallen, Kaminen und ganz vielen Blitzableiter, die die Anlage vor Blitzeinschlägen schützen. Es wäre eine Katastrophe, wenn das passieren würde. Gas würde wahrscheinlich explodieren. Das möchte man sich nicht vorstellen!

Wir mussten um das ganze Gelände herumfahren. Da die Anlage vergrößert wird, waren nach links herum Schotterwege angelegt worden, damit Baustellenfahrzeuge dort fahren konnten. Für uns Radfahrer unangenehm zu fahren. Während der Umfahrung machte ich die Bilder. Ein Mann, hinter dem Zaun rief uns zu, “ keine Werksspionage“. Ich nahm das eher als Gag und antwortete ihm „FBI“. Nach 1,1 Km Fahrt hatten wir die Hälfte des Geländes umfahren. Dann ging es für uns nur noch nach links weiter. Wir wollten ja noch die Kornbrennerei Ehringhausen. Das war der richtige Weg für uns. Der führte uns zunächst an einem Gehöft vorbei, an dem es Reiterturnierplätze gab. Es war die Reitanlage Schwert. Dort veranstaltet jedes Jahr der RFV S. Georg Werne e.V. ein Reitturnier. Ich meine, das ist wieder vom 23.08.2018. bis 26.08.2018. Dann erreichten wir die Südkirchener Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf deren Radweg weiter nach rechts. Nach 140 Meter Fahrt überquerten wir dann wieder die Straße und fuhren auf dem Ehringhauser Weg weiter. Das ist die Zufahrt zur Kornbrennerei, die sich als Baumallee präsentiert. Über die erreichten wir den Hof, der früher einem Edelmann gehörte.

Wie unser Korn
zu seinem
Namen kam.

Die Geschichte des Hofes Ehringhausen beginnt vor über 700 Jahren,  genauer gesagt und schwarz auf weiß bezeugt, im Jahre 1237. In diesem Jahr wird ein »Haus Edrinchhausen« im Besitz des Ritter Hellmich erwähnt,
(Urkunde Cappenberg Nr. 16 Fach VII).

Ein alter Personenname »Erich« wird zum Hofnamen, der Hofname wird zum Namen der Bauernschaft, dieser zum Familiennamen und der Familienname wird zum Namen der Produkte.

700 Jahre
Tradition.

Über 7 Jahrhunderte, durch Kriegs- und Friedenszeiten, unter wechselnden Herrschaften haben die Männer und Frauen auf Ehringhausen das Familien-Erbe behauptet und weiterentwickelt. Waren dem Kloster Cappenberg eigenhörig und haben ihm Abgaben bezahlt. So wanderten u.a. pro Jahr 8 Hühner in die klösterlichen Kochtöpfe.

Auch übernahmen sie während der Hungersnot von 1815 bis 1817 Verantwortung für das Wohl der nahegelegen Stadt Werne, wie es heute noch das Denkmal für den Bürgermeister Franz Anton Ehringhausen am Werner Stadtmuseum erzählt.

Die
Brennerei.

Ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte des Hofes ist die Errichtung unserer Kornbrennerei im Jahre 1962 durch unsere Großeltern  Heinrich Glitz und  Anneliese Ehringhausen, zusammen mit seinem Bruder Josef Glitz.

30 Jahre später haben unsere Eltern eine wegweisende und für die damalige Zeit außergewöhnliche Idee: Die Produktion von Spirituosen auf biologischer Basis und der Einsatz von Dinkel anstelle von Weizen.

In dritter
Generation.

Im Jahr 2012 übernahmen wir, die Geschwister Theres und Georg Glitz-Ehringhausen, die Brennerei unserer Eltern und führen das Handwerk des Brenners in bewährter Tradition fort.

Mit Leidenschaft, Kreativität und Naturverbundenheit entdecken wir neue Geschmacksrichtungen für unsere
Brände und Liköre.

Quelle: Website der Besitzer

Oben das erste Bild zeigt einen Reitplatz mit Hindernissen. Eins für unsern Willi mit BVB Logo und  den Stangen in Gelb und Schwarz. Bild zwei zeigt eine Wiese auf der ein Hindernis aufgebaut ist, das eher zu einem Geländeritt gehört. Danach noch ein Reitplatz an dessen Rand schon die weißen Zelte stehen, die an Reitertagen gebraucht werden. Dann die Stallungen der Reitanlage Schwert. Danach sieht man zweimal die Baumallee, die Zufahrt zum Hof Ehringhausen.

Meine Großen waren dort schon einmal ohne mich und so kannten sie sich schon dort aus. Am Ende der Allee fuhren wir nach rechts auf den Hof. Um den lagen alle Gebäude, auch die Kornbrennerei. Willi schob sein Rad durch den Garten des Wohnhauses und dann nach links an einen Platz auf dem Tische und Stühle standen. Er setzte sich dort hin. Gegenüber den Tischen war der Eingang zum Büro der Kornbrennerei. Rechts ging ein Gang zu dem privaten Garten des Hofes. Von dort kam dann ein junger Mann um die Ecke, der Chef wie sich für mich herausstellte. Er begrüßte uns freundlich mit Handschlag und konnte sich an Friedel und Willi erinnern, dass sie schon einmal da waren. Meine Großen hatten damals alle eine Flasche Branntwein gekauft. Willi erzählte, dass der von ihm gekaufte Branntwein, nicht so sein Geschmack war. Der junge Mann lud uns zur Besichtigung der Brennerei ein. Wir folgten ihm gerne in die Räume.

Die Macher

Junge Leute machen Korn? Ungewöhnlich. Die Geschwister Georg und Theres Glitz-Ehringhausen tragen damit die Tradition ihrer Familie in die Jetzt-Zeit.

Die Geschichte des Hofes Ehringhausen beginnt vor über 700 Jahren. 1962 wurde dort die Kornbrennerei errichtet. 30 Jahre später hatte die nächste Generation eine damals außergewöhnliche Idee. Sie begannen Spirituosen auf biologischer Basis aus Dinkel herzustellen.

2012 übernahm die 3. Generation die Brennerei. Georg hatte zunächst Agrarwirtschaft studiert. Nach Ende seines Studiums beschloss er, die Familientradition weiter zu führen. Er bildete sich zum Destillateur weiter und übernahm gemeinsam mit seiner Schwester Theres das Unternehmen. Theres hat Mode-Design studiert und zeigt sich verantwortlich für den optischen Auftritt der Marke. Sie übernimmt außerdem den kompletten Innendienst. Georg beschäftigt sich mit der Produktion und dem anschließenden Vertrieb der Brände.

Die Geschwister setzen mit ihrem kleinen Manufaktur-Betrieb ganz klar auf Qualität. Regionalität und Nachhaltigkeit haben bei den Beiden immer oberste Priorität. So ziehen sie ins Feld, Korn von seinem angestaubten Image zu befreien.

Wir finden: nicht von schlechten Eltern!

Am Stand der Bio-Brennerei Ehringhausen erfahren Sie mehr über Korn und Co
Auf dem Bild sieht man Theres und Georg Glitz-Ehringhausen
Quelle: Website der Besitzer

Oben die Bilder zeigen den Hof, den Besitzer Georg, der vor dem Eingang zum Büro steht. Das dritte Bild zeigt den Raum, in dem die Branntweinfässer gelagert sind. Georg Gietz-Ehrinhausen erzählte uns noch, dass er die Fässer zum Teil in Amerika kauft. Da ist dann schon mal Whisky drin gereift und das Holz tut das Seinige zum Geschmack seiner Kornbrände dazu. Die restlichen Bilder habe ich in der Brennerei gemacht. Sie zeigen die Maischbottiche und die Destillen. Ebenfalls sieht man noch einmal die Holzfässer, in denen der Kornbrannt reift bis er in Flaschen abgefüllt wird. In einem Bild stehen Willi, Friedel und der Chef Georg vor einer neuen Destille. Es wird in der Brennerei auch auf Sauberkeit geachtet, wie man an den Kesseln und Destillen sieht.

Willi wollte sich noch einmal einen Kornbrannt mitnehmen und so führte uns Georg nach oben in das Büro. Dort kann man die Branntweine mal probieren. Der Chef holte ein paar Gläser und schenkte dann aus drei verschieden Flaschen einen Kornbrannt ein. Willi probierte vorsichtig einen Schluck von jedem Glas. Friedel auch. Ich roch nur daran, konnte aber keine Empfehlung geben, da ich keine Ahnung von Schnaps habe. Willi entschied sich für die N° 3. Für nach einem guten Essen zu genießen. Er musste mit seiner EC Karte zahlen, denn die 500 ml feinster Kornbrannt kosten schon ein Paar Euros. Wir bedankten uns beim Chef für die Führung, der dann auch von seinem kleinen Sohn zu Tisch gerufen wurde.

Oben sieht man noch drei Bilder aus den Büroräumen des Betriebs. Das letzte Bild zeigt dann noch einmal beide Chefs, die Geschwister Theres und Georg Glitz-Ehringhausen.

Wir machten uns wieder auf den Weg. Wir fuhren wieder über die Allee zur Südkirchener Straße, die wir überquerten und dann auf dem Radweg nach rechts weiterfuhren. Irgendwann machte die Südkirchener Straße einen Rechtsknick, dem wir nicht folgten. Wir fuhren weiter geradeaus auf den Goetheweg. Der führte uns in die Nähe des Sankt Christopherus Krankenhaus von Werne. Das lag links vom Goetheweg, der bis zur Selmer Landstraße verlief. Die überquerten wir und fuhren dann weiter auf der Selmer Straße. Der Selmer Straße folgten wir ca. 1Km. Dann lag die B54 vor uns. Die konnten wir über eine Fuß- und Radfahrbrücke überqueren. Auf der anderen Seite ging es über die Burgstraße weiter. Die brachte uns dann auf die Steinstraße. Auf die bogen wir nach links ein. Die zentrale Straße durch die Innenstadt von Werne brachte uns zum Bäcker Kanne. Friedel und ich kehrten dort ein. Willi wollte nichts essen und fuhr derweil eine Kurve durch Werne.

Oben die Bilder zeigen noch einige Eindrücke vom Weg nach Werne herein. Das letzte Bild zeigt eine Bronzeskulptur. Zwei Jungen die eine Ziege bändigen wollen. Das heißt die Widerspenstige. Jürgen Ebert hat das Kunstwerk erstellt. Diese Skulptur steht auf der Steinstraße.

Friedel und ich setzten uns mit unserem Starterfrühstück nach Draußen vor dem Bäckerladen. Es dauerte keine halbe Minute, da waren die Plagegeister da. Wespen, zunächst eine, dann immer mehr. Die Erdbeermarmelade und Friedels Mett zogen die lästigen Viecher magisch an. Von einem entspannten Frühstück zur Mittagszeit konnte keine Rede sein. Wir mussten aufpassen, dass uns die Wespen nicht zu Nahe kamen. Als die Erdbeermarmelade weg war, da wurde es ruhiger an unserem Tisch. Eine der Plagegeister holte sich noch etwas Mett von Friedel Teller. Wir waren satt und hatten unseren Kaffee ausgetrunken. Willi kehrte wieder zu uns zurück und wir machten uns dann wieder auf den Weg. Wir fuhren zum Marktplatz, an dem auch das alte Rathaus von Werne steht. Dann ging es nach rechts auf die Klosterstraße. Vorbei am Kapuzinerkloster Werne fuhren wir bis zur Mozartstraße. Dort bogen wir nach rechts auf die Beethovenstraße ein. Über die fuhren wir zum Gradierwerk am Stadtpark.

Werne

In Werne steht eines der ältesten Klöster der Deutschen Kapuzinerprovinz, und es zeichnet sich durch die sehr enge und gute Beziehung zu den Menschen in der Stadt aus. Es leben fünf Kapuziner im Kloster Werne.

Unterkunft für Pilger auf dem Jakobusweg

Das Kloster Werne im Münsterland bietet seit zehn Jahren Schlafplätze für Pilger an, die auf dem Jakobusweg unterwegs sind. Über 1000 Menschen kamen auf diese Weise zu den Kapuzinern. Für die Brüder in Werne sind die Pilger ein großes Geschenk.

Geschichte des Klosters Werne

Die ersten Kapuzinerbrüder ließen sich im Jahre 1659 in Werne nieder und zogen zunächst in ein Wohnhaus. Da innerhalb der Stadtmauern kein Platz für ein Kloster war, schenkte die Stadt den Kapuzinern ein Gelände direkt an der Stadtmauer, wo 1671 mit den Bauarbeiten begonnen wurde. Nach zweijähriger Bauzeit zogen elf Ordensbrüder in das neue Kloster ein. In den Jahren 1677 bis 1680 wurde auch die Klosterkirche errichtet. Die Kapuziner engagierten sich in Werne und der näheren Umgebung in der Seelsorge und im Gottesdienst, in der Katechese und im Religionsunterricht an den Schulen. Im 17. und 18. Jahrhundert kümmerten sie sich ebenso um die Krankenpflege, besonders die Pestkranken. Mit dem Anschluss des Münsterlandes an Preußen durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 wurde das Kloster Staatseigentum. Für eine Übergangszeit durften die Kapuziner im Kloster bleiben, jedoch keine weiteren Mitglieder aufnehmen – bis das Kloster 1834 endgültig säkularisiert und in den Gebäuden verschiedene Schulen untergebracht wurden.
Der Leiter der damals im Klostergebäude untergebrachten Rektoratsschule, Dr. Anton Erdmann, nahm schließlich Verbindung auf mit dem damaligen Ordensgeneral der Kapuziner in Rom und konnte auf diese Weise erreichen, dass der Ordensbetrieb von 1851 an wiederhergestellt wurde. So wurde Werne Ausgangspunkt für die weiteren Gründungen der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz.

Die Rektoratsschule blieb zunächst unter der Leitung der Ordensbrüder im Klostergebäude erhalten. Sie wurde erst 1869 in ein eigenes Schulgebäude verlegt.
Der 1875 beginnende Kulturkampf und die damit verbundenen Maigesetze hoben alle Klöster wieder auf. Ferdinand Graf von Meerfeld in Westerwinkel hatte das gesamte Klosteranwesen von der Stadt übernommen und wirkte so der Schließung des Klosters Werne entgegen. In seinem Auftrag wachten zwei Kapuziner über das Gebäude und hielten die Gottesdienste in der Kirche ab. 1887 erlaubte das preußische Kultusministerium die Wiedereröffnung des Kapuzinerklosters. Das Kloster wurde eine Bildungsstätte für die Studenten des Ordens.

Ab 1978 bis 1999 war Werne das Noviziatshaus der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz, in dem junge Männer in das Leben der Brüdergemeinschaft eingeführt wurden. Dann wurde das Noviziat im deutschsprachigen Raum in Salzburg zusammengelegt. Von 1999 bis 2004 waren junge Männer hier im Postulat, um den Orden der Kapuziner kennenzulernen und sich zu entscheiden, ob sie in die Ordensgemeinschaft eintreten wollen.

Quelle: Webseite der Kapuziner

GRADIERWERK

Der Generationentreff an der Saline bietet viele Möglichkeiten für Jung und Alt. So können sich die einen auf dem Kinderspielplatz austoben und die anderen die Angebote wie Boule-, Skat- oder Schachspielen nutzen. Die Tische sind für Karten- und Gesellschaftsspiele jeglicher Art geeignet.

Quelle: Stadt Werne

Die ersten beiden Bilder sind am Marktplatz entstanden und zeigen den Platz und das alte Rathaus, sowie den Kirchturm im Hintergrund. Danach ein Bild von der Klosterstraße. Die nächsten Bilder zeigen das Gradierwerk und den Stadtparksee mit seinen Wasserspielen. Im sechsten Bild sieht man Friedel bei einer seiner 3 Runden um die Saline. Lungen frei machen. Zunächst dachten wir die Feuchtigkeit komme von der Saline, aber es waren doch Regentropfen. Es fing an zu Regnen. Was ist Regen. Kennen wir ja seid Monaten nicht mehr! Es waren aber nur ein Paar Tropfen, die uns nicht daran hinderten weiter zufahren. Wir fuhren von der Saline nach rechts, überquerten eine kleine Holzbrücke und fuhren dann rechts an dem Stadtparkteich vorbei. nach dem Teich ging es leicht nach rechts und wir erreichten den Südring. Auf den fuhren wir nach links. Die Straße führte uns dann an die B233, die Werner Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Nach knapp einem Kilometer erreichten wir dann den Westenhellweg, auf den wir nach rechts abbogen. Die Straße hat einen Radweg, der uns bis zur Oldtimer Remise auf dem Gut Keinemann brachte. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren dann nach links auf einem Landweg weiter. Der verlief von Osten nach Weste, Parallel zu dem Lippetal in Richtung Kraftwerk Heil. Dem folgten wir 860 Meter. Dann erreichten wir einen Abzweig, der uns zu einem Aussichtsturm, mit Blickrichtung Lippeauen brachte. Dort fuhren wir hin.

Am Oldtimer Kompetenz Zentrum. dem Gut Keinemann in Bergkamen, findet 2018 jeden ersten Sonntag des Monats ein lockeres Treffen für Oldtimer-Freunde statt – egal bei welchem Wetter! Dabei ist es egal, ob man mit oder ohne Auto kommt, Hauptsache man ist dabei. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fahrzeuge aus der guten alten Zeit und faszinierende Gespräche über die Anfänge der motorisierten Vergangenheit. Beginn ist immer um 11:00 Uhr.

Quelle: Veranstallter

Dieser Aussichtsturm gehört zur Biologischen Station des Kreises Unna. Als wir dort ankamen war ein Mitarbeiter dort ein Stück Wiese am mähen. Wir schoben unsere Räder unter den Turm, weil es gerade wieder anfing zu regnen. Dann stiegen wir auf den Turm hoch und schauten uns die Lippeauen an.

Das erste Bild zeigt unseren Weg am Stadtparksee vorbei. In Bild zwei überqueren wir gerade die Lippe in Werne. Die nächsten vier Bilder sind auf dem Westenhellweg entstanden. Dort stehen rechts und links alte Zechenhäuser, die die Zechenvergangenheit von Werne bezeugen. Danach die Bilder sind von dem Aussichtsturm an den Lippeauen entstanden und zeigen die Lippeauen nordöstlich des Kraftwerks Heil in Bergkamen. Ebenfalls das Kraftwerk. Das letzte Bild hat Willi mit seinem Handy gemacht Willi, es zeigt unsere Räder, die auf einem Gitter stehen. Man könnte meinen, dass sie schweben.

Zeche Werne

Die Zeche Werne war ein SteinkohlenBergwerk in der Stadt Werne an der Lippe.

Bergwerksgeschichte

Die niedersächsische Aktiengesellschaft Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein wählte Werne als Standort für ein neues Bergwerk, nachdem ein Wassereinbruch 1898 die Stilllegung ihrer Zeche Piesberg bei Osnabrückerzwungen hatte. Um nicht über einen längeren Zeitraum bei dem Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikatverkokbare Kohle für ihre Stahl- und Walzwerke kaufen zu müssen, plante die Aktiengesellschaft eine Neuanlage am Rande des Ruhrgebiets.

Im Jahr 1899 begann das Abteufen der Schächte Werne 1 und 2.[1] Die Zeche Werne war damit das erste Bergwerk im Ruhrrevier, das nördlich der Lippe errichtet wurde.[2] Drei Jahre später wurde die Kohlenförderung aufgenommen. 1905 ereignete sich im Schacht 1 eine Grubengasexplosion, die einige der gerade fertiggestellten Tagesanlagen zerstörte. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 4 Millionen Mark; Tote oder Schwerverletzte waren aber nicht zu verzeichnen. Die Schachtanlage am Standort von Schacht 3 (abgeteuft 1912–1913) in der Nachbargemeinde Rünthe, heute ein Stadtteil der Stadt Bergkamen, wurde zur Erschließung des Südfelds als eigenständiger Förderstandort (mit FörderungKohlenwäsche, Verwaltung, Kesselhaus, Waschkaue und Kraftwerk) erstellt. Die Zeche war über die Strecke der Werne–Bockum-Höveler Eisenbahn an die Bahnstrecke Hamm–Münster angeschlossen. Über diese Bahnlinie wurde die Kohle vorrangig zu einem Stahlwerk in Georgsmarienhütte transportiert.

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise erfolgte bereits 1930 die Stilllegung der Kokerei der Zeche Werne sowie der Übertageanlagen am Schacht 3 in Rünthe.[3] Sämtliche Tagesanlagen dort wie Kraftwerk und Kesselhaus wurden 1937 abgerissen; die Kohlenwäsche diente den Nationalsozialisten fortan als Speicher für den nationalen Getreidevorrat. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Seilfahrt im Schacht 3 wieder aufgenommen, da viele der noch verfügbaren Bergleute aus Bergkamen-Rünthe und Umgebung durch die kriegsbedingte Zerstörung der Kanal- und Lippebrücken sonst nicht zu ihren Arbeitsplätzen hätten gelangen können.

Schacht 4 wurde 1954 in der Gemeinde Stockum (heute Stadtteil der Stadt Werne) abgeteuft und ging 1959 in Betrieb. 1960 erfolgte die Einstellung der Seilfahrt im Schacht 3. Der Schacht diente seitdem nur noch als einziehender Wetterschacht und für das Solebad Werne einige Jahre auch als Sole-Lieferant. Die Zeche Werne wurde am 11. November 1973 mit der Schachtanlage Heinrich-Robert in Hamm zusammengelegt. Der Durchschlag zwischen Werne und Heinrich-Robert erfolgte 1974 im Bereich des Flözes Wilhelm. Außerdem wurde gleichzeitig der Schacht 3 von der Zeche Königsborn übernommen. Aufgrund der Überkapazitäten im Steinkohlenbergbau wurde die Zeche Werne 1975 stillgelegt; Teile der Belegschaft und der Anlagen wurden von der Zeche Heinrich-Robert übernommen.

Nachnutzung

Nach Stilllegung der Förderung wurden die Gebäude von der RAG weiter genutzt. Hier wurde der Fuhrpark samt dazugehöriger Werkstatt, ein Betriebsmittellager, die Diesellokwerkstatt, die Sicherheitsabteilung und weitere Werkstätten der RAG untergebracht. Außerdem befand sich hier ein Lager der nationalen Kohlenreserve.[4]

Heutiger Zustand

Von der Schachtanlage Werne 1/2 sind noch mehrere denkmalgeschützte Bauwerke (wie z. B. Fördermaschinenhaus, Schmiede, Pförtnerhaus, Turnhalle und Verwaltung) vorhanden. Heutiger Eigentümer der meisten Gebäude auf Werne 1/2, zu denen auch das auf dem Bild erkennbare Verwaltungsgebäude gehört, ist die Prof. Dr. Multhaup Industrieliegenschaften GmbH, eine Gesellschaft, die die Liegenschaft entwickelt und an verschiedene Gewerbetreibende vermietet hat.

Am Schacht Werne 3 in Bergkamen-Rünthe stehen noch das Verwaltungs- und Kauengebäude sowie die Kohlenwäsche. Der Schacht blieb noch bis zum Jahr 2000 zur Wasserhaltung und Bewetterung für Nachbaranlagen in Betrieb. Heute saugt eine Grubengewinnungsanlage über eine im verfüllten Schacht angebrachte Rohrleitung Grubengas, das zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt wird. Die ehemalige Waschkaue wurde 1989 gründlich renoviert, umgebaut und beherbergt heute das Kulturzentrum Schacht III, ein multifunktionales Begegnungszentrum, das mit 800 Sitzplätzen der größte Veranstaltungsraum in Bergkamen ist. Außerdem dient die einstige Kohlenwäsche heute einer Futtermittelmühle als zentrales Silo.

Die Tagesanlagen von Schacht 4 in Werne-Stockum wurden nach der Verfüllung des Schachtes im Jahr 1980 restlos abgebrochen. Heute weist nur noch ein kleines Hinweisschild auf den ehemaligen Schachtstandort hin.

Im Stadtteil Evenkamp zeigt sich anschaulich die mit dem Bergbau einhergehende Klassifizierung der Mitarbeiter, wie diese auch in anderen Ruhrgebietsstädten zu finden ist: Direkt dem Werksgelände (Kamener Straße) anschließend sind die Villen der Direktoren und Betriebsführer angesiedelt; auf den dem Werksgelände angrenzenden Straßen wie der Freiherr-von-Stein-Straße und Teilen der Lippestraße wohnten die sogenannten „Zechenbeamten“ wie z. B. die Steiger. Je weiter man sich von der Zeche entfernt, umso kleiner werden die Häuser/Wohnungen. Die am weitesten entfernte ehemalige Zechenkolonie befindet sich im Bereich der Brachtstraße – wobei hier zum Teil nur die so genannten unteren Arbeiterklassen wie Gedingeschlepper zu mehreren Familien in einem Eingang wohnten.

Die Schachtanlagen Werne 1/2 und Werne 3 sowie die D-Zug-Siedlung Rünthe sind heute Teil der Route der Industriekultur.

Quelle: Wikipedia

Es regnete immer noch ein paar Tropfen, aber wir mussten ja weiter. Wir fuhren den Weg, der uns auf die Biologische Station des Kreises Unna bringen würde. Da wollte Friedel schon einmal mit uns hin, da hatten wir damals aber keine Lust. Das wir am Montag Lust hatten, bescherte uns einen Event, der dort nicht jeden Tag stattfindet. Die Sommerakademie.

Sommerakademie

Eine Woche Kunst in der Ökologiestation mit den Bereichen Aquarellmalerei (Darius Janduda), Druckrafik (Tania Mairitsch-Korte), Holzbildhauerei (Ulrike Weidmann), Freie Malerei (Peter Tournée), Steinbildhauerei (Harald K. Müller) und Zeichnung (Detlef Pick).Von Sonntag 19. bis Samstag 25.08.18, jeweils von 10 bis 17 Uhr.
Die Teilnehmergebühr beträgt 205,00 Euro (ermäßigt 140,00 Euro) und schließt ein Mittagessen ein.
Eine Kinderberteuuung wird angeboten.
Informationen finden Sie unter www.sommerakademie-kunstvorort.de.
Anmeldung beim UMWELTZENTRUM WESTFALEN, 0 23 89 – 98 09 11 oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.
                                                                                                                                                                                                                    Dieser Event lief noch auf vollen Turen als wir die Station erreichten. Ein Mitarbeiter riet uns, dass einmal anzuschauen. Wir stellten unser Räder ab und schauten uns mal um. In einem Haus waren in einem Raum die Zeichner und Aquarellmaler zu sehen. Draußen auf den Wiesen waren Zelte aufgebaut. Dort waren die Maler an ihren Bildern beschäftigt. Ein Zelt weiter kamen wir zu den Holzschnitzern. Dort waren die Künstler unterschiedlich weit mit ihren Arbeiten. Eine Dame erzählte, dass sie schon das zweite Jahr hier an ihrem Werk arbeite. Andere begannen erst das Holzstück mit Beiteln, unterschiedlicher Größen zu bearbeiten.
 
Oben die Bilder zeigen zuerst das Hauptgebäude der Station und auch einen kleinen Altar, der etwas abseits steht. Alle alten Gebäude sehen aus wie alte Bauernhäuser. Das gelbe neue Haus ist ein Gästehaus, in dem auch die Künstler der Sommerakademie wohnen können. Die anderen Bilder zeigen Künstler bei ihrer Arbeit, und Kunstwerke aus Holz. Wir gingen dann noch mit unseren Rädern ein Stück weiter und schauten bei den Steinbildhauern vorbei. Dort ging es ein wenig staubiger zu, wenn sie ihre Kunststücke bearbeiteten. Willi kam mit einer Dame ins Gespräch, die ihm erzählte, dass sie Lehrerin war. Ich schaute bei einer jungen Frau zu, die mir erzählte, dass sie schon im zweiten Jahr an der Sommerakademie teilnehme. Sie war schon fast fertig mit ihrer Skulptur. Wir rissen uns los von dem Treiben und verließen die Biologische Station in Richtung Kraftwerk Heil.                                                    Das erste Bild oben zeigt das Kunstwerk der jungen Frau. Eine Meerjungfrau. Danach Willi im Gespräch mit der Künstlerin die eine Lehrerin war. Am Ausgang dann noch die Infotafeln der Biologischen Station.

Die Ökologiestation – fast 900 Jahre Vorgeschichte

Im Jahr 1123 wird der „Oberhof Heil“ erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich befand sich die Hofstelle allerdings etwas südlich des heutigen Standortes (Standort des jetzigen Kraftwerkkühlturms). Erst 1864 wurde der Hof an heutiger Stelle in einer Beverbachschleife als Vierständerhallenhaus in einer Mischbauweise aus Fachwerk und massiven Ziegel errichtet.

1986 wurde der bäuerliche Betrieb an die Nordseite der Lippe verlagert und das ursprüngliche Gebäude an den Betreiber des gegenüberliegenden Kraftwerks verkauft. Im Jahr 1990 erwarb der Kreis Unna den Hof und etablierte im Rahmen der „Internationalen Bauaustellung Emscherpark“ (IBA) die Ökologiestation als Umweltbildungsstätte, Zentrum für naturschutzfachliche Arbeit und Forum für den ehrenamtlichen Naturschutz.

Mit Inbetriebnahme der eines Fleischverarbeitungsbetriebes (1999) und eines Musterstalles für artgerechte Tierhaltung (2004) kehrte die Landwirtschaft wieder an die alte Stelle zurück. Durch Einkaufsführer in gedruckter Form wie auch virtuell wird die regionale Landwirtschaft weiterhin gefördert.

Quelle: Website der Biologischen Station der Kreis Unna

Nach 540 Meter Fahrt nach Westen erreichten wir den Westenhellweg wieder. Den überquerten wir am Kühlturm des Kraftwerks Heil. Danach fuhren wir direkt nach rechts in den Wald, der dem Kraftwerk vorgelagert ist. Dem Weg folgten wir etwas mehr als einen Kilometer. Dann hatten wir die Nördliche Lippestraße erreicht und bogen nach links auf diese ein. Sie führte uns dann zum Leinpfad des Datteln-Hamm-Kanal. Dort fuhren wir nach rechts weiter.

Steinkohlekraftwerk Bergkamen

Das Kraftwerk in Bergkamen-Heil ist ein von der RWE Power AG und STEAG gemeinsam betriebenes Steinkohlenkraftwerk mit einer installierten Leistung von 747 Megawatt. Darüber hinaus liefert das Kraftwerk Wärme an die Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH, Dinslaken, für die Versorgung der Stadt Bergkamen.

Quelle: Kohlekraftwerke.de

Die ersten beiden Bilder zeigen unseren Weg bis an die Straße. Das letzte Bild zeigt Willi auf dem Leinpfad des DHK und ein Lastschiff in Richtung Hamm fahren.

Nun lagen lange 7,7 Km Kanalfahrt vor uns. Gott sei Dank hatte es aufgehört zu regnen. Wir sagen immer, am Kanal kann man Km machen, ist aber langweilig immer dort zu fahren. Besonders die Seite an der wir Montag fuhren hat wenig Abwechselung. Die andere Kanalseite bietet da schon etwas mehr. Besonders je weiter man nach Lünen kommt. Da liegt dann der Horstmarer See und auch der Preußenhafen. Den See sieht man nur ganz kurz von unserer Seite. Den Preußen Hafen kann man gut einsehen. Hinter dem Preußenhafen machten wir dann noch eine Pause im Bereich der Bergarbeitersiedlung in Lünen Süd, die bis zum Kanal reicht.

Die Bilder zeigen unseren langen Weg am Kanal entlang. Kurz den Horstmarer See und dann den Preußenhafen mit seinem Wasserwanderplatz und dem alten Kran. Danach noch Bilder von der Zechensiedlung direkt am Kanal.

Der Mohrkran am Westufer des Hafenbeckens, Betriebszeit von 1964 bis 1996, ist imposante Erinnerung an die ursprüngliche Nutzung und regionales Erkennungszeichen zugleich. Als Wassermarke am Kanalkilometer 14,1 hat er Signalfunktion für die Adresse „Preußenhafen“ und dient als unverwechselbarer Orientierungspunkt für Sportbootfahrer, Frachtschifffahrt und Ausflugsboote. Als Teil der „Route der Wasserkultur“ ruft er die industrielle Vergangenheit der Kanäle und Häfen am Dattel-Hamm-Kanal in Erinnerung.

Quelle: Lünen an der Lippe

Nach der Pause ging es weiter und wir erreichten dann die Gahmener Straße. Dort war der Weg am Kanal zu Ende, weil dann der Lüner Stadthafen uns den Weg versperrte. Wir fuhren nach rechts zur Gahmener Straße. Die überquerten wir und fuhren dann auf dem Gahmener Kamp weiter. An dem liegt gleich rechts der Gahmener Hof, der einen Hofladen mit frischen Produkten bereithält.

HOF

HISTORIE UND INNOVATION MIT BLICK AUF DAS WOHL DER TIERE

Die erste Erwähnung des Hofes Haumann, heute besser unter Gahmener Hof  bekannt, stammt aus einer Urkunde des Jahres 1285.
Seither ist der Hof immer in Familienbesitz geblieben. Heute blicken wir auf eine dokumentierte Erbfolge bis ins Jahr 1567 zurück.
Der Hofname Haumann verlor sich erst 1961, als Hermann Goertz einheiratete.
Der Hof Goertz wird heute in der 15. Generation bewirtschaftet.

Quelle: Website des Hofs

Wir ließen den Hof rechts liegen und fuhren dann bis zur Straße Auf dem Osterfeld. Auf die bogen wir nach rechts ab. Es ging dann 880 Meter geradeaus bis zur B54. Die überquerten wir und fuhren dann nach links. Dort gibt es einen Radweg. Nach 820 Meter Fahrt auf der B54, die dort Victoriastraße heißt, erreichten wir die Konrad-Adenauer-Straße. Auf die fuhren wir nach rechts und erreichten nach 380 Meter die Moltkestraße und bogen nach rechts auf die Straße ab. Auf der Moltkestraße fuhren wir 870 Meter nach Westen und bogen dann nach rechts in einen Weg ein, der uns sehr nahe an den Segelflugplatz Lippewiesen brachte. Dort ging es nach links. Vorbei an Schrebergärten ging es in einem U wieder an die Moltkestraße. Dort mussten wir noch einmal nach rechts fahren. Nach 160 Meter ging es wieder nach rechts auf einen Weg, der dort auch Moltkestraße heißt. Der führte uns 1,4 Km, zuerst hinter dem alten Lüner Kraftwerk her und dann bis zur Schloßallee in Lippholthausen. Dort wo eine Fußgängerbrücke über die Lippe führt, bogen wir auf die Schloßallee ein. Es ging nach links weiter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Kanal bis zur Schloßallee. Die ersten drei Bilder zeigen Teile des Gahmener Hofs. Dann zwei Bilder aus der Stadt. Danach die Bilder zeigen den Weg zum Kraftwerk und Teile des Kraftwerks. Am Ende die Fußgängerbrücke über die Lippe und das letzte zeigt noch einmal die Lippe.

Wir fuhren die Schloßallee herunter bis zur Brunnenstraße, überquerten die und fuhren auf deren Radweg nach rechts weiter. Dort steht auch geradeaus die Schlossmühle von Lippholthausen.

Das Bild zeigt die Schlossmühle von Lippholthausen.

Oben ein Film zur Schlossmühle Lippholthausen.

Quelle: Website der Schlossmühle

Recht an der Brunnenstraße liegt das Gelände des Müllverwerters Remondis. Links von der Straße das neue Kraftwerk von Lünen. Nach 1,85 Km Fahrt erreichten wir dann die Oberlipper Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Die Oberlipper Straße hat keinen Fahrradweg, aber einen relativ breiten Standstreifen, der auch gut zu fahren ist. Nach 2,3 Km Fahrt hatten wir dann die Borker Straße erreicht und überquerten sie.

Das erste Bild zeigt den Kühlturm des neuen Lüner Kraftwerks. Danach die Verwaltungsgebäude der Firma Remondis

Dann ging es weiter auf der Unterlipper Straße, die links an der Straße einen Radweg hat. Den fuhren wir. Die Unterlipper Straße wir dann Übergangslos zur Marktfelder Straße. So fuhren wir 6,5 Km bis zur Kanalbrücke am Dattelner Hafen.

Oben die Bilder von der Unterlipper Straße, sowie von der Marktfelder Straße. Das letzte Bild zeigt ein Hochzeitspaar aus Strohballen. Da hatten wohl am Samstag eine Sabine und der Marc geheiratet.

Wir überquerten die Hafenbrücke, hatten uns aber vorher schon von Friedel verabschiedet, der nach der Brückenabfahrt weiter geradeaus in Richtung Heimat fuhr. Willi und ich fuhren unten nach rechts auf die Hafenstraße und dann nach links auf die Höttingstraße.

Oben die beiden Bilder sind auf der Hafenbrücke entstanden.

Von der Höttingstraße aus bogen wir dann auf die Kreuzstraße ab. Auf der Höhe des BreiterWeg verabschiedeten wir uns. Willi fuhr geradaus nach Hause. Ich nach rechts über In den Birken und dann Eichenstraße. Dann war auch ich zu Hause.

Männer wir haben am Montag wieder einiges erlebt und sind 65 Kilometer gefahren. Es war schön mit euch.

Opaju

 

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