Fahrradtour 11.06.2018(Von Datteln durch die Haard bis Hamm und über Marl wieder nach Hause)

Ich war in der letzten Woche in Urlaub und bin erst am Sonntag den 10.06.2018 wieder nach Hause gekommen. Meine Großen haben eine Tour zusammengestellt und mir am Samstag mitgeteilt wo wir uns treffen. 10 Uhr bei mir zu Hause war angesagt. Das Wetter sollte im Laufe des Tages richtig gut werden. Richtiges Radfahrwetter. Alle waren pünktlich bei mir auf dem Garagenhof und so ging es kurz nach 10 Uhr los. Natz und Friedel hatten sich den Weg eingeprägt und waren so am Montag die Tourleader.

Vom Garagenhof aus fuhren wir nach rechts auf die Eichenstraße und sogleich wieder nach rechts auf den so genannten Hundeweg. Ein Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer zwischen Eichen- und Industriestraße. Der ersparte uns ca. 600 Meter Fahrt. Wir bogen nach links auf die Industriestraße ab und überquerten nach 130 Meter die B235 im Bereich des Ostrings. Kurz hinter dem Bäcker Spross bogen wir von der Münsterstraße nach recht auf die Bülowstraße ein. Vorbei an der Aldifiliale, die rechts an der Bülowstraße liegt, fuhren wir zum Drivener Weg. Auf den bogen wir nach links ab. Er bracht uns in die Bauernschaft Natrop. Die durchquerten wir. Nach 1,5 Km Fahrt erreichten wir dann die Ahsener Straße im Bereich des Chinarestaurant Kaisergarten. Wir überquerten dort die Ahsener Straße und fuhren dann nach links auf den Weg Wüste Mühle. Dem Weg folgten wir 1,6 Km in westlicher Richtung. Dann hatten wir die Redder Straße erreicht. Auf deren Radweg fuhren wir nach rechts weiter. Sofort rechts vom Radweg liegt das Gelände des ehemaligen Schacht 6 der Zeche Emscher Lippe. Versteckt hinter einem kleinen Wäldchen.

Schacht 6 der ehemaligen Zeche-Emscher-Lippe in Datteln

Der Schacht 6 wurde zur Bewetterung des 1955 erworbenen Nordfeldes nötig und hatte keine Einbauten. Er lag in einem rein landwirtschaftlich geprägten Umfeld und wurde möglichst unauffällig geplant. Die Befahrungsanlage war nur 14 m hoch als Turm ausgeführt und mit einem begrünten Wall umgeben. Es wurde auch ein Rekultivierungsplan erstellt, der nach der endgültigen Stilllegung realisiert wurde. Heute ist vom Schacht nichts mehr erkennbar. Der Schacht war 1972 konserviert worden und wurde 1990 noch einmal für die Bewetterung der Bergwerks Haard reaktiviert.

Quelle: Unterlagen der Zeche Emscher-Lippe

Wir fuhren daran vorbei und erreichten nach 1,6 Km die Recklinghäuser Straße, die Verbindungsstraße von Oer-Erkenschwick nach Datteln-Ahsen. Die überquerten wir. Wir fuhren dann weiter auf der Redder Straße in die Haard herein. Vorbei am Katenkreuz, das seid einiger Zeit geschlossen ist. Wieder eine Traditionsgaststätte die ihre Pforten geschlossen hat. Nach 960 Meter Fahrt hatten wir dann den Weg In den Wellen erreicht und überquerten ihn. Auf der anderen Straßenseite ging es dann weiter auf der Redder Straße in Richtung Norden. Die Haard nahm uns auf.

Die Haard

Die Haard ist mit einer Gesamtwaldfläche von über 5.500 Hektar, neben der Hohen Mark, das größte geschlossene Waldgebiet im Naturpark. Auch sie ist durch Hügel, Kuppen und dazwischen eingeschnittene Trockentäler gekennzeichnet. Der Stimberg im Süden der Haard ist mit über 157 Metern der höchste Berg im Landschaftsraum. Der einst natürlich vorhandene Waldbestand aus Eichen und Buchen wurde durch unsere Vorfahren mit Kiefern ergänzt, die heute die Haard dominieren. Aufmerksame Besucher/-innen werden aber feststellen, dass in den letzten 20 Jahren viele Flächen mit Eichen und Buchen bepflanzt wurden. Hiermit wird das langfristige Ziel verfolgt, wieder standortgerechte Laubwälder zu erhalten.
158 km gekennzeichnete Rundwanderwege und 95 km ausgewiesene Reitwege erschließen das Waldgebiet. Tolle Ausblicke über die hügelige Landschaft sind von drei Feuerwachtürmen, die auch als Aussichtstürme dienen, möglich.

Quelle: Naturpark Hohe Mark

Wir erreichten zunächst nach fast einem Km die Zufahrt zum Jammertal Ressort Schnieder, dass links von der Redder Straße liegt und für seine Besucher viele Freizeitaktivitäten bereithält. Unter anderem auch einen Golfplatz mit 9 Löchern. Noch einmal 1,3 Km weiter erreichten wir dann die Ahsener Allee. Auf die bogen wir nach links ab.

Die Ahsener Allee ist eine uralte Wegeverbindung quer durch die Haard, von der Bauerschaft Ostleven in Datteln zum St. Johannes in Oer-Erkenschwick. Dort, wo früher ein „Heiliger Baum“ stand, befinden sich heute ein mächtiges Holzkreuz und ein Standbild des St. Johannes Nepomuk.

Die ersten drei Bilder zeigen Natz und Willi und auch Friedel auf der Ahsener Allee.

Wenn wir die Ahsener Allee befahren, dann muss Friedel auch immer nach dem Baum seiner Tochter Nadine schauen. Der ist im Jahre 2010 gepflanzt worden. Nadine ist Patin für eine Birke, die in den ersten Jahren nicht wachsen wollte. Am Montag waren wir dann angenehm überrascht. Die Birke hat die Wachstumskurve gekriegt und sieht jetzt so aus, als solle sie doch noch ein großer Baum werden.

Quelle: WAZ

Oben sieht man das Zertifikat von 2010

Sonst fotografiere ich Alles und Jeden der mir vor die Linse kommt. Am Montag habe ich vergessen die Birke zu fotografieren. War nach dem Urlaub noch nicht im Tourenrhythmus. Friedel zupfte noch ein wenig an dem Hanfseil herum, mit dem die Birke an einem Pohl gerade gehalten wird. Dann ging es weiter. Die Ahsener Allee steigt von der Redder Straße leicht an. Dort liegt sie bei 56 Meter über NN. Im Verlauf geht es dann bis 98 Meter über NN um dann bis zum Weg Flasheimer Meiler wieder auf 86 Meter über NN abzufallen. Wer also nicht so gerne lange Steigungen fährt, der sollte nicht in die Haard fahren. Denn das die hügelig ist, dass weiß man ja. Nach 3 Km Fahrt auf der Ahsener Allee bogen wir nach links auf den Weg Flasheimer Meiler ab. Der Weg brachte uns dann nach 380 Meter auf einen sehr zentralen Platz in der Haard. Dort stand in früheren Zeiten der der Heilige Baum der Germanen. Heute steht dort ein großes Kreuz im nördlichen Teil des Platzes. Im südlichen Teil des Platzes, am Abgang der Johannesstraße, steht seid einigen Jahren ein großer Holzwürfel. Der wurde im Zuge der Regionale 2016 erbaut. Dort gibt es viele Informationen zum Naturpark Hohemark.

Oben die Bilder sind auf dem zentralen Platz in der Haard entstanden. Das erste zeigt meine Großen wie sie auf den Platz fahren. Bild zwei zeigt das Kreuz, dass heute dort steht wo einst der Heilige Baum gestanden haben soll. Links sieht man noch den Wegweiser. Im Bild drei erklärt Natz wie er weiterfahren will. Im vierten Bild sieht man dann den Holzkubus Waldband. Friedel hat es sich gemütlich gemacht im fünften Bild. Das sechste Bild zeigt eine Karte, die das Waldband zeigen. Bild sieben zeigt Friedel und Natz bei ihrer Pause. Das achte Bild zeigt Willi, der sich eine andere Bank gesucht hat, die man aber nicht mehr so richtig gebrauchen kann, da die Brennnessel sich breitgemacht haben. Wenig Pflege an diesem historischen Platz.

Um den Tourismus in unserer Region zu steigern, muss auch auf solche Sachen geachtet werden. Das alles kostet natürlich alles Geld. Aber wie heißt es oft so schön, „ohne Moos nix los“

Der heilige Baum
An dieser Stelle soll der heilige Baum der Germanen gestanden haben. Er war derVersammlungsort der Germanen, wo das „Hölting“  (Markengericht) abgehalten wurde. Nach den Urkunden wurde das Markengericht im Jahre 1168 von Graf Otto von Ravensberg nach Oer verlegt.

 In den Markenkontrollen wird dieser Platz „Am heiligen Baum“ oder auch „Am Baumkreuz“ genannt. Nach der Bezeichnung „Baumkreuz“ ist zu vermuten, dass der heilige Baum gefällt und durch ein Kreuz ersetzt wurde. Dieses würde dann auf eine Missionierung hindeuten, welche durch die 5 christlichen Gräber, die man in der Haard gefunden hat, bestätigt wird.

Beda berichtet, dass der hl. Suitbert auf der Flucht vor den hereinfallenden Sachsen vor       Dorsten gefangen genommen wurde. So liegt die Möglichkeit nahe, daß der hl. Suitbert sich hier, am heiligen Baum, aufgehalten hat. Da er als der erste Missionar in Brucklergau bekannt ist, wurde der Stern, den seine Mutter vor seiner Geburt in einem Traumbild gesehen hat, in die Grundplatte des   Kreuzes  eingearbeitet. 

 Der Bischof Aidan von Lindefame (651), der  Freund des sagenmächtigen König Oswald, belehrte seine Mutter, daß der Stern, den sie im Traum gesehen hatte, auf die Großtaten des Knaben hinweise ( In diesem Fall die Missionstätigkeit ). 
 Das Umfeld des Sternes zeigt die Rasenerzsteine, die sich in der Haard gebildet haben und auf  lateinisch aeres heißen, wovon der Name Oer entstanden sein soll.
 Wie diese Steine auf den Tennen und Deelen verarbeitet wurden, zeigt der innere Ring. In dem Umfeld des Sternes befindliche versteinerte Muschelabdrücke weisen auf die Eiszeiten hin.

Quelle: Stadt Oer-Erkenschwick

Im nördlichen Bereich des Platzes steht auch noch eine kleine Kapelle mit einer Geschichte.

 St. Johannes ( Jans Boomseens ) in der Haard

                                               

Errichtet 1766.

Nach  schwerer Beschädigung wiederhergestellt und in eine Kapelle gesetzt 1921

Sockelinschriften des St. Johannes – Standbildes. 

Ist o Mensch dein aug benetzt,

trinkt die Noth durch fell und Hertz,

ist dir Nahm und ehr Verletzt,

Naget dich der sünden schmerz,

So lass schwere sorgen gehen

St. Joan nimb zum Patron,

Er umb Hülf wird für dich flehen

Bey dem reichen Gnadenthron.

Vatter unser  Ave Maria

zu trost der abgestorben         J.P.T

Binsfeldt gottseelig.  A. M. Hackenbram  Wittib.
An der Wegekreuzung Flaesheim-HalterAhsen-Sinsen wurde 1766 zum Gedenken an den Jäger Binsfeldt dieses Standbild errichtet. Die Witwe des an dieser Straße zu Tode gekommenen Jägers hat es gestiftet. Um das Ende Binsfeldts ranken sich bis heute erhaltene Sagen. Übereinstimmend soll er dabei von einem riesigen Hund angefallen worden sein, der ihn tödlich verletzte.
Nachdem die Statue von unbekannter Hand schwer beschädigt worden war, hat man sie restauriert und 1921 an gleicher Stelle in eine Kapelle gesetzt. Geschickte Sicherungen verhindern eine erneute Beschädigung.
Der Ort ist alljährlich Ausgangspunkt oder Ziel unzähliger Haardwanderungen.

Quelle: Text: Gerhard Verk

Für uns ging es dann weiter durch die Haard. Wir fuhren bis zum Kreuz und nahmen dann den linken Weg, den Halterner Weg. Ich hatte den in schlechter Erinnerung. Willi war den vor einigen Jahren mal mit uns gefahren. Da war ich noch ohne Pedelec unterwegs und der Weg forderte mir damals alles ab. Mein größter Feind, Steigungen. Davon gibt es auf dem Weg nach Hamm genügend. Auf den ersten 2,2 Km, bis zur Kreuzung Flaesheimer Weg sind 40 Höhenmeter zu überwinden. Für mich kein Problem mehr mit E-Motorunterstützung. Meine Größen mussten sich ganz schön quälen. Wir waren gerade losgefahren, da rief Friedel wir sollten doch mal stehenbleiben. Natz und Willi hörten ihn wohl nicht mehr. Ich fragte was ist. Er hatte ein Schild gesehen, etwa 30 Meter in den Wald herein. Das erweckte seine Neugierde. Wir fuhren ein Stück zurück, stiegen von unseren Rädern ab und gingen auf das Schild zu. Was wir fanden war der alte Römerbrunnen.

Der Römerbrunnen in der Haard 1920

Römerbrunnen in der Haard, 875 Jahre vor ChristusIn der Haard, ein kleines Stück nördlich von „St. Johannes“, findet man den sog. Römerbrunnen. Zusammen mit dem „Heiligen Baum“ in der Nähe, war er wohl Teil einer germanischen Kultstätte. Die Brunnenwandung besteht aus zwei hölzernen Halbschalen von einem Meter Durchmesser. Der um zwei Meter tiefe Schacht hält das ganze Jahr Wasser – selbst in den Sommermonaten.
Eine wissenschaftliche Untersuchung des Brunnenholzes hat ergeben, dass der dazu benutzte Baum etwa 850 Jahre nach Christus gefällt worden sein muss.
Das vor 1920 aufgenommene Foto belegt, dass die Oerer Bauern noch in dieser Zeit ihr Recht in Anspruch genommen haben, Vie in der Haard zu hüten.

Quelle: Archiv O-E / Text: Gerhard Verk

Der Stopp hatte sich gelohnt, denn den Brunnen hatte ich noch nie im Original gesehen, nur auf Bildern.

Das erste Bild zeigt das Schild mit der Info zum Brunnen. Das zweite Bild zeigt den Brunnen

Natz und Willi waren weitergefahren und wir fuhren den Beiden nach. Ab und zu sahen wir sie vor uns. Nach ca. 2 Km holten wir sie ein, weil sie auf der Höhe des Tiefen Pfad auf einer Bank saßen. Gegenüber auf der anderen Wegseite steht ein großer Findling, der Jupp Meis Gedächtnisstein.

Jupp Meis Gedächtnisstein

Geht man vom Wegkreuz „Zum St. Johannes“ den Halterner Weg etwa 2 km weiter Richtung Norden, so gelangt man zu einem großen Findling, der als Naturschutzdenkmal ausgewiesen ist.

Dieser Findling ist vor mehr als 200 000 Jahre durch die Eiszeit von Skandinavien nach hierhin transportiert worden!

 

Im ersten Bild warten Natz und Willi auf uns Nachzügler. Im zweiten Bild hat es Friedel auch geschafft. Danach sitzen die Drei auf der Bank und diskutieren etwas. Danach sieht man das Naturdenkmal Nr. 18 mit seinen Infotafeln.

Nach der Trinkpause fuhren wir weiter. Nach 380 Meter erreichten wir die Recklinghäuser Straße und fuhren auf deren Radweg nach rechts weiter. Nach etwa 870 Meter erreichten wir den Forsthof Haard, der rechts an der Recklinghäuser Straße liegt. Die überquerten wir und fuhren dann auf einem Waldweg in Richtung Bossendorfer Damm, dem Zubringer zur A52 und A43. Den unterquerten wir nach 1,3 Km Fahrt auf schlechter Wegstrecke. Dahinter liegt das Dorf Hamm, an dessen östlichen Rand wir bis an die Marler Straße fuhren, sie überquerten und dann nach links zum kleinen Friedhof des Dorfes fuhren. Auf dem Friedhof steht die Pfarrkirche Heilige Kreuz. An der Friedhofsmauer, gegenüber der Kirche gibt es oberhalb der Gräber der ehemaligen Pfarrer der Gemeinde eine Bank Dort machten wir unsere Fleischwurstpause. Auf einem geweihten Feld hatten wir das auch noch nie getan. Aber die Wurst schmeckte wie immer.

Die Pfarrkirche Heilig Kreuz in Hamm-Bossendorf und ihr Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich
(KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen
Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert.
Bruchsteinsaal Mitte des 14. Jahrhunderts, aus Umbau und Erweiterung eines älteren Baus hervorgegangen. Westturm aufgrund
der Lage am Kanal weithin sichtbar.
Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende
Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere
Bewahren und Sichern von Elementen, Strukturen, Nutzungen sowie Ansichten und Sichträumen von historischen Objekten
Sichern kulturgeschichtlich bedeutsamer Böden
Bewahren und Sichern archäologischer und paläontologischer Bodendenkmäler in ihrem Kontext
Aus: Landschaftsverband Rheinland / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr,
2014

Oben sieht man eine Bilderserie mit unserer Fahrt auf der Recklinghäuser Straße. Dann auf dem Weg ins Dorf Hamm und zum Friedhof. Danach sieht man einige Gräber und dann die Kirche. Danach die Grabplatten der ehemaligen Pfarrer und meine Großen auf der Bank mit ihrer Fleischwurst. Am Ende noch einige Bilder aus der Kirche, die schlicht gehalten ist. Das letzte Bild zeigt dann das große Steinkreuz auf dem Friedhof.

Zu uns gesellte sich dann noch ein Radfahrer. Wie er uns erzählte war er ein Eingeborener. Er hatte ein nagelneues Pedelec der Marke Flyer. Da er nicht gut zu Fuß sei, da seine Knie vom Fußball kaputt seien, müsse er mindestens 3 Stunden jeden Tag Radfahren. Das tue er schon sein ganzes langes Leben. Er sei 85 Jahre alt. Na dann haben wir ja auch noch eine lange Radfahrkarriere vor uns. Wir wünschten ihm weiter gute Fahrt. Er zeigte uns noch den Weg zum Wesel-Datteln-Kanal. Wir fuhren los. Von der Kirche aus fuhren wir zur Marler Straße, dort nach links und dann nach 110 Meter gleich wieder nach rechts. Der Weg Lippetal brachte uns an den Leinpfad des Kanals. Auf den fuhren wir nach links in Richtung Sickingmühle. Der Leinpfad dort war seid langem der bestpräparierte  Leinpfad. Sehr eben und fest war die oberste Schicht. Da wir auch noch einen leichten Rückenwind hatten, liefen unser Räder wie von selber. So ließen wir uns 3,8 Km treiben. Auf der anderen Kanalseite lag zunächst das Lippetal, das sich von Hamm-Bossendorf bis kurz vor dem ehemaligen Schacht der Zeche Auguste-Victoria erstreckt. Danach beginnt der Neubau des Lippedeiches auf de Halterner Seite. Das kann man aber von der Marler Seite des Kanals aus nicht sehen.

HaLiMa-Deiche beiderseits der Lippe zeigen erste Konturen

Durch die Verlegung der Deiche ins Hinterland muss auch ein neues Pumpwerk an anderer Stelle gebaut werden. Vom Standort am Biotop Meinken leitet sich der Name ab: Pumpwerk Haltern-Meinken.

Im Hinterland entsteht auch ein neues Pumpwerk am Biotop Meinken

Haltern/ Marl. Nach rund 15 Monaten Bauzeit für die neuen Hochwasserschutzdeiche in Lippramsdorf und Marl nimmt das „HaLiMa“-Projekt erste Formen an: Auf der Marler Seite ist die Erhöhung des Hinterlandes inzwischen so weit fortgeschritten, dass der zukünftige Geländeverlauf nach Abriss der alten Deiche sichtbar wird. Auf der Halterner Seite nimmt die so genannte Ausgleichsschicht als „Fundament“ für den neuen Deich eine gigantische Fläche ein. Und direkt dahinter ist ein Kreis aus Bohrpfählen in den Boden gerammt worden, in dessen Inneren der Lippeverband ein neues Pumpwerk zur Hinterlandentwässerung baut.

Auf der Nordseite der Lippe hat der Lippeverband zwischen dem Bergwerksgelände Auguste Viktoria 8 und dem Oelder Weg den Oberboden abgeschoben und anschließend mit dem Deichbau begonnen. Auf einer Ausgleichsschicht von bis zu zwei Metern Stärke, die zunächst eine vollkommene ebene Grundlage für den Deichbau schafft, wurden geosynthetische Dichtungsbahnen aufgebracht und mit Erde bedeckt. Die Ausgleichsschicht ist mittlerweile zu ca. 80 Prozent fertig.Parallel dazu wurde im August mit dem Bau des Pumpwerks Haltern Meinken begonnen. Hierzu wurden 64 Bohrpfähle mit ca. 17 m Länge und einem Durchmesser von 1,20 m eingebracht. Seit Anfang November wird im Innenraum zwischen den Pfählen der Boden ausgehoben – so entsteht das „Kellergeschoss“ des neuen Pumpwerks.
Denn im Hinterland der Deich müssen große Flächen ständig entwässert werden. Dazu fördert bisher das Pumpwerk Haltern-Mersch das Wasser durch eine stählerne Leitung über den Deich zur Lippe. Durch die Verlegung der Deiche ins Hinterland muss auch ein neues Pumpwerk an anderer Stelle gebaut werden. Vom Standort am Biotop Meinken leitet sich der Name ab: Pumpwerk Haltern-Meinken. Auf dem Südufer der Lippe hat der Lippeverband im Bereich des Chemieparks eine so genannte Vorschüttung am Wesel-Datteln-Kanal fertig östlich des Kugeltanklagers bereits gestellt, westlich davon wird das Material für die Geländeerhöhung zwischen dem Kugeltanklager und dem Oelder Weg zur Zeit eingebaut.

Der Boden kommt per Schiff, aktuell sind es täglich bis zu 1.800 Kubikmeter Bodenmaterial, die von der zweiten großen Lippeverbands-Baustelle bei Haus Vogelsang in Datteln-Ahsen per Schubverband über den Kanal bis zum neuen Anleger am Hafen AV gelangen und von dort ins Baufeld transportiert werden.

Quelle: Lokalkompass Haltern
Ich denke 2020 können wir wieder auf Halterner Seite auf dem neuen Deich in Richtung Marl fahren. Leider nicht mehr so nah an der Lippe. Wir erreichten die westliche Spitze von Sickingmühle und mussten dort gezwungener Maßen vom Leinpfad abfahren, da das Betriebsgelände des Chemieparks uns den Weg versperrte.
Oben die Bilder vom Kanal.
Wir fuhren dann auf die Straße Wasserwerks Weg, die uns bis zur Straße Zur Freiheit brachte. Dort ging es nach halblinks auf diese Straße. Sie verläuft durch den südlichen Teil von Sickingmühle. Dann kamen wir auf die Straße Hübelswick, die wie die folgende Straße, Flurstraße, durch ein Waldgebiet verläuft, dass direkt am Betriebsgelände des Chemieparks entlang verläuft. Nach insgesamt 1,6 Km weiter, von Kanal aus gemessen, erreichten wir die Carl-Duisberg-Straße. Auf die bogen wir nach rechts ab.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Sickingmühle bis zur Carl Duisberg Straße.
Wir fuhren auf der Carl Duisberg Straße in Richtung Waldsiedlung. Friedel und Natz suchten dann den Abzweig den sie fahren wollten. Den fanden sie dann nach ca. 570 Fahrt auf der Straße. Es ging nach rechts an einem großen Werksparkplatz des ehmaligen Schacht 3 der Zeche Auguste-Victoria entlang und dann weiter in einen Grüngürtel zwischen Waldsiedlung und südöstlicher Spitze des Chemieparks. Ein schmaler Weg führte uns 1,2 Km bis zur Knappenstraße. Dort fuhren wir nach Rechts und überquerten Bahnschienen, die in den Chemiepark führten. Danach ging es gleich nach Links. Wir unterquerten die A52, die dort sehr nahe am Chemiepark vorbeiführt. Natz hatte sich gemerkt, dass wir nach der Brücke weiter geradeaus fahren mussten. 2 Männer, die uns dort begegneten, bestätigten uns den Weg.
Die Bilder oben zeigen unseren Weg vorbei am Gelände des ehemaligen Schacht 3 von AV. Dort stehen noch alte Gebäude.
Im vierten Bild fährt Friedel vor mir auf dem schmalen Weg durchs Grüne. Die beiden letzten Bilder zeigen den Bahnübergang.
Im Jahr 1923 begann man etwa 2,5 km nördlich von Schacht 1/2 mit den Teufarbeiten für den Schacht 3. Geplant war eine Doppelschachtanlage. Wegen der Ruhrbesetzung im Januar 1923 mussten die Arbeiten jedoch bis 1925 eingestellt werden. Die Besetzung durch französische und belgische Truppen führte auch zu einem Rückgang der Kohleförderung. Der Betrieb der Zeche wurde durch die Abgaben an die Besatzungsmächte zunehmend unrentabel. Erst nach Ende der Besetzung normalisierte sich der Betrieb einigermaßen, obwohl der Kohleabsatz zunächst stagnierte weil auch die Kohleabnehmer unterbeschäftigt waren. Die Teufarbeiten am Schacht 3 wurden 1925 aber wieder aufgenommen. Ein Jahr später erreichte der Schacht bei circa 680 m das Karbon. Kurz vor der Inbetriebnahme des Schachtes AV 3 brachen am 24. Juli 1927 Schwimmsande ein und verschütteten fünf Bergleute. Die Arbeit an Schacht 3 wurde daher vorerst eingestellt und konnte erst 1937 wieder aufgenommen werden.1934 begannen die Aufwältigungsarbeiten von Schacht 3, der 1937 in Betrieb gehen konnte. Westlich von Schacht 3 entstanden die Chemischen Werke Hüls. 1937 übernahm die IG Farbenindustrie AG die Zeche, die aber ihren Namen behalten durfte. 1938 erreichte die Jahresförderung von Auguste Victoria 1,5 Millionen t, in der Kokerei wurden 521.000 t Koks produziert. Im gleichen Jahr begann auf Schacht 4/5 der Abbau der 1930 zufällig entdeckten Blei-Zink-Erzvorkommen im „William-Köhler-Gang“. 1939 wurde 3 Kessel eines neuen Hochdruckkesselkraftwerks in Betrieb genommen.
                                                                                                                                                                                                                            Hinter der A52 waren wir dann im Stadtteil Hüls, bekannt durch die Chemischen Werke Marl Hüls. Es ging wieder durch durch einen Grünstreifen, entlang der Bahnschienen, die aus dem Werk zu einer Hauptstrecke verlaufen. Nach 780 Meter Fahrt machte dann der Weg einen Rechtsknick und lief dann von der Haupstrecke nach Westen weg. Zunächst überquerten wir den Lipper Weg und dann nach 840 Meter die Rappaportstraße. Sofort dahinter rechts am Weg liegt das Gebäude der Recklinghäuser Zeitung. Danach überquerten wir noch die Kampstraße und erreichten dann ein Industriegebiet, dass rechts vom Weg liegt und wohl schon auf dem Gebiet von Marl Brassert steht. Danach ging es fast Übergangslos in das nächste Industriegebiet über. Nach der Überquerung der Sickingmühler Straße lag dann das Gebiet der ehemaligen Zeche Brassert vor uns. Dort haben sich heute ein Toombaumarkt, sowie der Holzfachmarkt Bunzel angesiedelt.                                                                                                                                                                               Zeche Brassert                                                                                                                                                                                                 Die Zeche Brassert war die kleinere der beiden Marler Anlagen und hatte wegen der ungünstigen Bedingungen im Mutterkonzern nie eine sichere finanzielle Basis. Sie gehörte ab 1917 zu den Rheinischen Stahlwerken in Duisburg. Diese hatten schon in geringerer Entfernung Zechen, die auch Kokskohle abbauten. Die auf Brassert anstehende Gas- und Gasflammkohle war eher für Kraftwerke geeeignet. Dazu kam, dass die Kohle sehr hart war und nur maschinell mit Schrämmaschinen abgebaut werden konnte. Diese waren im frühen 20. Jahrhundert technisch noch nicht ausgereift. Erst der Bau eines Kraftwerks 1960 konnte die drohende vorzeitige Stillegung abwenden, aber nicht verhindern. Daher fehlte auch die üblicherweise vorhandene Kokerei.
Der Name geht auf den Berghauptmann Hermann Brassert zurück, der als Schöpfer des Allgemeinen Preußischen Bergrechts gilt. Um die Zeche entstand auf in der damals überwiegend bewaldeten Gegend der heutige Marler Stadtteil Brassert, der nach dem Bau der neuen Marler Mitte nahe am Stadtzentrum liegt. Die Stadt ist wie weiter östlich Bergkamen aus Dörfern und den Zechen mit ihren Siedlungen entstanden. Da für Marl schon 1923/24 der sog. „Rappaport-Plan“ (nach dem späteren Direktor des SVR benannt) aufgestellt wurde ist mit Verzögerungen eine relativ gute Infrastruktur entstanden.Die Schachtanlage 1/2 liegt auch heute noch mit den angrenzenden Siedlungen am Rand eines stark bewaldeten Gebiets, die daher eine hohe Wohnqualität aufweisen. Von den Betriebsanlagen ist fast nichts erhalten. In den Gebäuden am Zecheneingang besteht eine Radverleihstation. Von hier erreicht man über gut ausgebaute Radwege die Lippeaue und den Naturpark Hohe Mark ohne große Höhenunterschiede. Etwa die Hälfte der ehemaligen Zechenfläche ist für Freizeitaktivitäten hergerichtet. Das Angebot reicht von Skaterbahn über Minigolf bis zu Tennis. Der Rest ist Gewerbegebiet unter Nutzung einiger weniger kleinerer erhaltener Gebäude.
An den Bergbau erinnert eine Seilscheibe im Kreisverkehr an der Zufahrt zum Gewerbegebiet. Daneben liegt Schacht 1 liegt im Grünstreifen eines Tennisplatzes. Der Schacht 2 mit mehreren Revisionsöffnungen befindet sich gegenüber auf einem Firmenparkplatz.Quelle: Zeche Brassert Oben die Bilder zeigen unseren Weg zum ehemaligen Zechengelände. Das letzte Bild zeigt Willi, der in den Freizeitpark Brassert fährt, der auch auf dem ehemaligen Zechengelände entstanden ist.Wir durchfuhren den Freizeitpark und erreichten dann die Brassertstraße. Dort fuhren wir nach links auf die Brassertstraße. Natz hatte die Hoffnung, dass wir auf der Straße, die in Richtung Citysee führte, einen Becker zu finden. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Bei uns in Datteln gibt es alle 100 Meter einen Becker, doch in Marl scheint das anders zu sein. Auf einem Km Fahrt fanden wir keinen Bäcker der uns zusagte. Wir wollen ja auch immer einen Kaffee trinken. Die zwei die wir sahen, sahen nicht so aus, als gebe es dort Kaffee. So fuhren wir die Straße zu Ende und überquerten dann die Hervster Straße zweimal und waren dann am Citysee. Dort überlegten wir kurz ob wir in den Marler Stern gehen. Das machten wir aber dann doch nicht und entschieden wir fahren zur Bergstraße. Dort sollten wir etwas zu Essen bekommen. So fuhren wir zunächst vom Marler Stern über die Josefa Lazuga Straße bis zur Herzlia Allee, die wir nach 520 Meter überquerten. Danach fuhren wir auf der Bergstraße in Richtung Osten weiter.

Oben sieht man zuerst die Bilder aus Brassert. Danach den Weg zum Citysee in Marl Mitte. Zum Schluss Bilder vom Citysee und von der Bergstraße. Das letzte Bild zeigt eine Nachbildung der Freiheitsstatue über einem Reisebüro.

Wir brachten dann 1,3 Km Fahrt auf der Bergstraße, dann fanden wir ein Lokal das uns gefiel. Mr. Topkapi, ein türkisches Schnellrestaurant, kurz hinter der katholischen Kirche Sankt Josef. Die haben einen Biergarten, was uns an dem schönen Tag gefiel. Wir setzten uns und bestellten uns dann einen kleinen Snack. Chefsalat, Dönertasche und Pizza waren sehr lecker. Bier bekamen wir dort nicht, weil die Muslime noch Ramadan hatten. Der nette junge Mann brachte uns unser Essen und wir ließen es uns schmecken. Danach bezahlten wir und es ging weiter. Wir wollten noch am Hotel Lohmühle vorbeifahren und suchten den Weg. Nach 140 Meter Fahrt nach Osten, hatten wir den Weg gefunden. Es ging nach rechts auf die Straße Langehegge. Auf der fuhren wir nur 170 Meter und bogen dann nach rechts in einen schmalen Weg ein. Der führte uns südlich an der Paracelsusklinik vorbei, bis zur Loekampstraße. Die überquerten wir und fuhren dann südlich am Loekampgymnasium vorbei, bis zum Loemühlenweg. Dort bogen wir nach rechts ab. Dort wir es dann noch einmal ländlich. Vorbei an den Tennisplätzen der Tennisgemeinschaft Hüls e.V. Dann hatten wir das Hotel Loemühle erreicht. Wir fuhren zunächst westlich an ihm vorbei. Dann ging es kurz nach Westen und dann auf das Hotelgelände. Das Hotel ist seid einiger Zeit geschlossen, aber es sieht dort immer noch alles sehr gepflegt aus.

Oben die Bilder zeigen Eindrücke von der Bergstraße und dann unseren Weg nach dem Essen in Richtung Hotel Loemühle. Am Ende noch Bilder vom Hotel und vom alten Mühlenteich.

Zwei Interessenten aus der RegionInvestoren wollen Loemühle wieder öffnen

MARL Das beliebte Ausflugslokal und Hotel Loemühle – Wahrzeichen des Stadtteils Hüls und Treffpunkt für Sauna-Fans – soll wieder öffnen. Zwei Unternehmer aus der Region sind als Käufer für das geschichtsträchtige Anwesen in der engsten Auswahl.

  • Das Hotel Loemühle schloss Ende August seine Pforten. Zwei Unternehmer interessieren sich für den Komplex.Foto: Torsten Janfeld

Wie unsere Redaktion aus zuverlässiger Quelle erfuhr, passen die beiden Interessenten in das Anforderungsprofil, das die Loemühle-Eigentümerin Kerstin Klaeser an mögliche Erwerber stellt. Nach wie vor legt sie Wert darauf, dass die Loemühle in ihrem Wesen erhalten bleibt. Wie wir berichteten, wäre ein Käufer besonders willkommen, der auch in dem Objekt wohnen würde. Ganz bewusst, so ließ sie über einen Sprecher mitteilen, habe man in den letzten Monaten in der Region gesucht – nach wie vor nach einem Käufer, nicht mehr nach einem Pächter. Bei den beiden Kaufinteressenten handle es sich um mittelständische Unternehmer aus der Gastronomie- und Hotellerie-Branche. Ein Beratungsunternehmen soll jetzt der Eigentümerin bei der Entscheidung helfen.

Ganz bewusst haben sich die Geschäftsfrau und ihr Sprecher auch ein eher großzügiges Zeitfenster gesetzt: Zwölf bis 16 Monate darf es demnach dauern, bis die Loemühle in neuer Hand wieder ihre Türen für Gäste öffnet. Das heißt: Mit etwas Glück könnte im Spätsommer 2018 wieder Betrieb herrschen.

Am Ende wird der Käufer entscheiden, was aus dem Riesenobjekt (Grundstücksgröße: 17 840 Quadratmeter) wird. Einige Ideen wollen ihm die Verkäufer aber unterbreiten. So könnte ein zusätzliches Bettenhaus auf dem riesigen Parkplatz die Kapazität von 47 Zimmern erhöhen. Die Außenflächen könnten intensiver als bisher für Außengastronomie genutzt werden.

Quelle: Marler Zeitung Robert Klose Redaktion Marl
Wollen wir hoffen, dass es alles so klappt. Wir mussten weiter, Wir fuhren wieder nach Osten und erreichten den Ovelheider Weg und überquerten den. Vor uns lag das Freibad Hüls. Vor seiner Liegewiese fuhren wir nach Rechts. Dann nach einigen Metern wieder nach Links. Wir fuhren dann durch ein sehr neues Baugebiet mit sehr schönen Häusern. Wir erreichten die Hülsstraße, überquerten sie und fuhren dann auf dem Radweg nach rechts. nach weiteren 450 Meter bogen wir dann nach links auf den Löntroper-Grenzweg ein. Auf dem Weg ging es 630 Meter weiter nach Osten. Wir erreichten die Hülsbergstraße. Auf die bogen wir kurz nach rechts ab, um dann nach 130 Meter gleich wieder nach Links auf den Weg Korthauser-Heide. Der Weg führt zuerst nach Süden und macht dann einen Linksknick in Richtung Osten. Der Weg läuft auf die A43 zu. Die überquerten wir dann.
Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Hotel Loemühle durch die Neubausiedlung mit den schönen Häusern. Danach durch die Felder bis zur A43. Auf der Brücke haben wir eine kurze Pause gemacht.
Nach der Brücke ging es weiter in das Naturschutzgebiet Burg über den Weg Korthauser Heide. Nach etwa 800 Meter erreichten wir den Burgweg, auf den wir nach rechts einbogen. Nach weiteren 560 Metern auf dem Burgweg erreichten wir die Halterner Straße. Von der Gräwenkolkstraße aus überquerten wir die Halterner Straße. Friedel hatte dann die Idee geradeaus in die Obersinsener Straße zu fahren. Dort wollte er schauen, ob man über das Gestüt Schröderhof zum Weg Herbstheide kommt. Der Weg hätte uns dann durch die Honermannsiedlung gebracht und dann weiter nördlich an der Berghalde der Schachtanlage General Blumenthal Schacht 8 vorbei. Wir versuchten es und waren dann auf dem Gestüt enttäuscht, da es dort anscheinend nicht weiter ging. So fuhren wir wieder den Weg zurück und dann nach links auf den Radweg der Halterner Straße. Ich glaube wir haben zu früh aufgegeben. Denn wenn ich mir das in Google Earth ansehe, bin ich mir fast sicher das wir über den Hof gekommen wären.
Oben der Ausschnitt aus Google Earth, der uns eindeutig zeigt, dass wir, wären wir ein Stück weiter auf den Hof gefahren, dann hätten wir den Weg gesehen. Wenn wir nächstes Mal dort hinkommen, dann machen wir das.
Oben die Bilder habe ich in der Burg gemacht. Zuerst am Silvertbach, in dem Hunde sich abkühlten. Die letzten Bilder sind dann im Bereich des Gestüts Schröderhof entstanden.
Wir fuhren auf der Halterner Straße in Richtung Mühlenstraße und bogen auf die nach 660 Meter nach Links ein. Über die Mühlenstraße erreichten wir die Brandstraße, nach dem wir die Bahnlinie Recklinghausen- Sinsen überquert hatten. Über die Brandstraße erreichten wir die Berghalde und fuhren an ihr vorbei. Die Straße brachte uns an den Börster Grenzweg. Auf dem fuhren wir 390 Meter und bogen dann nach links auf den Börster Weg ein. Der verläuft in einem 45 ° Bogen wieder auf den Börster Grenzweg. Wir bogen auf seiner Hälfte nach links auf die alte Zechenbahntrasse ab. Erreichten diese und fuhren nach rechts weiter. Dann waren da Absperrungen auf der Zechenbahntrasse, sodass wir schon abfahren wollten. Da überholte uns ein Radfahrer der uns mitteilte, dass wir bis zur Recklinghäuser Straße auf der Trasse weiterfahren könnten. Wir folgten ihm. Er erzählte uns, dass zur Zeit Wasserrohre auf der Trasse verlegt werden, um das Wasser aus dem Überlaufbecken, das links an der Trasse liegt, über diese Leitungen in den Mühlenbach zu befördern. Wir kamen durch. An der Recklinghäuser Straße fuhren wir von der Trasse herunter, überquerten die Straße und fuhren nach links weiter. An der Groß Erkenschwicker Straße bogen wir nach rechts ab um dann gleich die Straße zu überqueren und in die Friedrichstraße einzubiegen. Die verläuft hinter dem Giebelhof. Nach 180 Meter erreichten wir die Schulstraße und bogen nach links in die ein. Nach 30 Meter ging es dann nach rechts auf die Klein-Erkenschwicker-Straße.
Das erste Bild zeigt einen Teil der Kirche Sankt Peter und Paul an der Wilhelmstraße. Dort wo seid vielen Jahren der Oerer Weihnachtsmarkt stattfindet. Danach eine Skulptur und dann die Klein-Erkenschwicker-Straße in Richtung Essotankstelle.
Wir fuhren bis zur Essotankstelle hoch und überquerten dort die Ahsener Straße. Dann ging es noch einmal kräftig bergan bis zum Hünenplatz. Den ließen wir links liegen und fuhren weiter auf der Klein-Erkenschwicker-Straße. Rechts kam dann die Erkenschwicker Halde. nach etwas mehr als einen Km erreichten wir dann die Straße Holtgarde. Dort bogen wir kurz nach rechts ab, um dann gleich wieder nach links in die Karlstraße einzubiegen. Die fuhren wir bis zur Schachtstraße und bogen nach rechts auf die ein.
Die drei ersten Bilder zeigen die Klein-Erkenschwicker-Straße und den Hünenplatz. Die beiden letzten Bilder sind im Industriegebiet an der Karlstraße entstanden.
Wir fuhren auf der Schachtstraße bis zur Ewaldstraße. Die überquerten wir und fuhren nach links bis zur Verbandsstraße. Auch die überquerten wir und fuhren dann auf den Weg Zum Gutacker. Der machtdort gleich einen Knick nach rechts und verläuft dann über den Hof Janninghof und weiter auf die Alte Hagemer Landstraße. Nach 180 Meter hinter dem Hof bogen wir nach rechts ab. Wir unterfuhren die alte Zechenbahntrasse und erreichten dann nach 710 Meter das Wegekreuz an der Ecke Dahlstraße-Alte Hagemer Landstraße. Dort machten wir noch einmal eine kurze Pause.
Bild eins zeigt den kleinen Bach am Gutacker. Das letzte Bild zeigt mal wieder Datteln Vier, das Unvollendete.
Wir fuhren nach der Pause weiter und erreichten dann die Telemannstraße. Die fuhren wir zu Ende und bogen nach links auf die Schubertstraße ein. Nach 170 Meter war dann der Hagemer Kirchweg erreicht. Wir fuhren nach rechts und verabschiedeten uns dann vom Friedel, der fast zu Hause war. Wir drei Anderen fuhren gemeinsam  weiter in den Hötting. Dort verabschiedet sich zunächst Natz und dann Willi. Ich erreichte gegen 17 Uhr unseren Garagenhof.
Männer wir sind 69 Km am Montag gefahren. Die Tour war schön, aber auch teilweise anspruchsvoll, da es in der Haard immer Berge gibt. Wir haben auch am Montag wieder neue Wege erkundet.
Opaju

 

Fahrradtour 14.05.2018(Über den Cappenberger See nach Werne an der Lippe.)

Der 14.05.2018 sollte wieder ein schöner Montag werden. Am Nachmittag sollte es bis zu 27 ° warm werden. Also eine Voraussetzung für eine Radtour. Nur wo fahren wir wieder hin? Ich stöberte wieder in meinem Archiv, und stieß auf eine Tour nach Werne an der Lippe. Wir waren schon zweimal dort. Im September 2013 und im August 2016. Ein schönes Städtchen im südlichen Münsterland, mit Bergbaugeschichte. Am südlichen Rand der Kleinstadt mit knapp 30000 Einwohnern fließt die Lippe in Richtung Lünen. Es war eine anspruchsvolle Tour gewesen, mit Steigungen über einen langen Zeitraum. Ich schrieb meinen Männer meinen Vorschlag, telefonierte mit Friedel am Sonntag und dann auch mit Natz. Die waren einverstanden mit der Tour. Willi war unterwegs, dem schickte ich eine WhatsApp und er sagte auch zu. 10 Uhr beim Natz. Ich bereitete die Tour auf meinem Smartphon vor, da ich einmal schauen wollte, ob es wie ein Navi funktioniert.

Pünktlich um 10 Uhr waren alle beim Natz und wir konnten los. Wir fuhren wieder einmal zur Hafenbrücke hoch und überquerten den Dortmund-Ems-Kanal. Dann fuhren wir in die Rieselfelder herunter. Am Montag fuhren wir auf dem Radweg der Markfelder Straße durch die Rieselfelder. Nach etwa 5,7 Km überquerten wir dann die Straße und fuhren auf der Unterlipper Straße in Richtung Lippe weiter. Wir erreichten den Gartenbaubetrieb Grutsch, wo wir rechts links fuhren. dann wieder geradeaus an die Lippewiesen. Dort machten wir, hinter dem letzten Hof vor den Lippewiesen eine Pause. In den Lippewiesen erwarteten wir eigentlich eine Wasserbüffelherde, die bei vorherigen Besuchen dort graste. Die waren aber verschwunden. Am Montag standen Rinder und Pferde auf der Wiese.

Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg über den Kanal bis zu den Lippewiesen in Unterlippe in Waltrop.

Nach der Pause fuhren wir weiter durch Unterlippe in südlicher Richtung und erreichten dann nach 750 Meter die Borker Straße, auf die wir nach rechts fuhren. Es ging in Richtung Lippe und die erreichten wir nach 730 Meter Fahrt. Friedel und ich hielten auf der Brücke an. Wir sahen eine Lippe, die hier ziemlich tief ist. Am rechten Ufer sahen wir, dass es dort steil nach unten ging. Wir folgten Natz und Willi, die schon vorausgefahren waren. Wir holten sie ein am Abzweig zur Alstedder Straße wieder ein, weil sie dort auf uns warteten. Direkt vor dem roten Pferd der Merten KG, der Garten- und Landschaftsbau Baumschulen.

Die ersten zwei Bilder zeigen unseren Weg durch Unterlippe. Danach einen Erbeerverkaufsstand an der Borker Straße. Dort wir das rote Gold der Bauern verkauft. Ein Pfund Erdbeeren kostet im Moment noch fast 4 Euro. Da wir aber alle heiß auf diese Früchte sind, kaufen wir sie. Diese Erdbeeren stammen alle noch aus den Erdbeertunneln der Bauern, denn auf den offenen Feldern stehen die Pflanzen erst in der Blüte. Im vorletzten Bild fahren wir auf die Lippebrücke zu. Das letzte Bild zeigt das rote Pferd der Merten KG.

Wir fuhren weiter auf dem Radweg der Alstedder Straße. Nach etwa 2,65 Km erreichten wir den westlichen Stadtrand von Alstedde. Alstedde ist ein Teil von Altlünen, das aus Alstedde, Nordlünen und Wethmar besteht. Alstedde liegt nördlich der Lippe und südlich der Bahnlinie Dortmund-Lünen-Enschede. Die würden wir am Montag noch überfahren. Wir fuhren dann durch Alstedde und erreichten den Römerweg. Auf den bogen wir nach links ab. nach 400 Meter Fahrt erreichten wir die genannte Bahnstrecke und überfuhren sie. Noch einmal ca. 400 Meter weiter erreichten wir dann das Gelände des ehemaligen Luftschachts V der Zeche Minister Achenbach in Lünen Brambauer. Nach dem Gelände des Ehemaligen Schachts, auf dem Heute ein kleines Industriegebiet liegt, bogen wir nach rechts ab auf die Straße Im Geistwinkel. Die brachte uns nach 720 Meter an die B236, die Borker Straße.

Die Ersten drei Bilder zeigen uns Bilder, die vom Radweg aus fotografiert sind und die ländliche Struktur vor Alstedde zeigen. Im Hintergrund sieht man die Lüner Kohlekraftwerke. Das vierte Bild zeigt den Beginn der Flachskampsiedlung an, die rechts und links des Römerwegs entstanden ist. Die folgenden Bilder sind dann schon auf der Straße Im Geistfeld entstanden. das letzte Bild zeigt eine kleine Garten Idylle, fast am Ende der Straße.

Quelle: Westfälische Rundschau

Wir überquerten die Borker Straße und fuhren weiter geradeaus auf die Bergkampstraße. Rechts an der Straße liegt die Fabrik Langen&Sondermann GmbH, Federnfabrik. Produktion von Spezialfedern für internationale Eisenbahngesellschaften, Waggonfabriken und Lokomotivfabriken, ferner für Industriewerke, Hüttenwerke und den Bergbau. Nach 330 Meter erreichten wir dann, links von der Straße liegend, das Kriegerdenkmal von Alstedde. Dort fuhren wir nach links auf das Gelände mit dem großen Steindenkmal. Das Kriegerdenkmal für die gefallenen Helden aus dem ersten und zweiten  Weltkrieg. Gewidmet von den Bauernschaften Nordlünen und Alstedde. Dort gibt es auch eine Bank. Auf die setzten wir uns und ich holte unsere Fleischwurst aus der Satteltasche. Nach der Stärkung ging es weiter.

Das erste Bild zeigt die Gebäude der Federnfabrik. Bild zwei zeigt die kleine Halbinsel auf der das Denkmal steht. Bild drei und vier zeigen dann das Denkmal aus der Nähe

Wir fuhren wieder über die kleine Brücke von der Halbinsel herunter und bogen nach links ab. Auf der Bergkampstraße fuhren wir einige Meter. Die bog dann nach rechts weg. Wir fuhren weiter auf dem Weg Im Holt. Der führte uns in hoch in den Wald. Auf etwa 830 Meter waren dort 24 Höhenmeter zu überwinden. Rechts vom Weg liegt der Friedhof von Altlünen. Wir erreichten die Cappenberger Straße und fuhren dort nach rechts und gleich wieder nach links. Der Weg den wir dann fuhren heißt Am Vogelsberg. Der macht nach 320 Meter einen Rechtknick und wir fuhren den Vogelsberg herunter. Links von uns lag schon der Cappenberger See. Nach 570 Meter Bergabfahrt erreichten wir hinter den Tennisplätzen des Tennisvereins Altlünen den Abzweig zur südlichen Seespitze. Dort bogen wir nach links ein und erreichten den See. An der Seespitze machten wir eine kleine Rast bevor wir weiter fuhren. Es ging rechts am See entlang bis zu den Kaskaden am nördlichen Ende des Sees. Dort fuhren wir über den Serpentinenweg hoch und bogen dann nach rechts ab. Vorbei an der Jugendherberge, die rechts liegt, ging es weiter auf dem Richard-Schirrmann-Weg.

Oben die ersten beiden Bilder zeigen unseren Weg durch die Siedlung am Vogelsberg. Am ersten Haus steht gleich ein Nashorn aus Metall. Das zweite Bild zeigt eine Buchsbaumhecke, die wie es aussieht, auch vom Zünsler befallen ist.

Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling aus der Familie der Crambidae, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und sich heute zur invasiven Spezies entwickelt hat. Die Raupen können Schäden durch Kahlfraß an Buchsbäumen verursachen.

Raupe des BuchsbaumzünslerBuchsbaumzünslerSchmetterling

Quelle: Wikipedia

Die folgenden Bilder sind am See entstanden. Auf einem sieht man Willi, der ein Steinkrokodil bestaunt. Zwei Bilder weiter sieht man dann einen kleinen Elefanten. Beide Tiere sind von einem Künstler angefertigt worden. Das vorletzte Bild zeigt die Kaskadentreppe am Nordende des Sees. Das letzte Bild zeigt den See von der Kaskadentreppe aus.

Cappenberger See

Der Cappenberger See entstand durch die Erweiterung eines ehemaligen Baggerlochs und liegt in Lünen(Nordrhein-Westfalen) im Ortsteil Nordlünen.

Name

Der Name des Sees ist vom Schloss Cappenberg, einem früheren Kloster hergeleitet, das im drei Kilometer vom See entfernten Cappenberg, einem Ortsteil der Stadt Selm, liegt. Das Schloss wiederum liegt auf einer Anhöhe gleichen Namens.

Entstehungsgeschichte

Der See entstand durch Ausbaggerung von Lehmböden, die in den Jahren 1919 bis 1928 zum Bau der eingleisigen Bahnstrecke Lünen–Münster benötigt wurden. Die Bahnstrecke ging 1928 in Betrieb.[1] Bis in die 1950er Jahre diente der See in Teilen als Badeanstalt.[2]

See und Umgebung

Der See hat eine Länge von etwa 450 m und eine Breite von 150 m.[3] Seine Tiefe beträgt etwa zwei Meter.[4] Die Längenausdehnung verläuft nahezu in Nord-Süd-Richtung. Der See wird als „ein Paradies für Angler“ bezeichnet, zur Zulassung werden Tageskarten angeboten.[3] Am Ufer befindet sich ein Tretbootverleih, zum Schwimmen ist der See hingegen nicht freigegeben.[3] Bademöglichkeiten bietet seit 1956 das am südlichen Ostufer des Sees gelegene großzügige Freibad Cappenberger See.[5] Die Freibadanlage wurde Anfang der 1980er Jahre erneuert und am 6. Juni 1982 wiedereröffnet.[6]

Weitere Freizeit- und Erholungseinrichtungen in der Umgebung des Sees sind Tennisplätze (Tennisverein Altlünen e.V.) und Kinderspielplätze.[3] In strengen Wintern wird der See als Schlittschuhbahn genutzt. Damit hat der Cappenberger See als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung eine große Bedeutung. Im Süden des Sees wurde 1963 ein Sportplatz errichtet, der vom TuS Westfalia Wethmar genutzt wird und der diesem Fußballverein 1997 von der Stadt Lünen überlassen wurde.[7]

Am westlichen Ufer des Sees verläuft ein kurzes Stück des Jakobsweges.[8] Weitere regionale Wanderwege führen aus dem Cappenberger Wald kommend ebenfalls am Cappenberger See vorbei.[9] An der Nordostecke des Sees liegt die Freiherr-vom-Stein-Jugendherberge Cappenberger See,[10] die jedoch von September 2015 bis Januar 2016 als Unterkunft für 122 Asylbewerber und Flüchtlinge genutzt wurde.

Quelle: Wikipedia

Der Richard-Schirrmann-Weg führte uns am Rande des Cappenberger Waldes entlang nach Osten. Nach 940 Meter Fahrt erreichten wir die Straße Dreischfeld. Dort fuhren wir kurz nach links und dann gleich wieder nach rechts. Willi entschied sich für den Weg der wahrscheinlich für seinen Rücken besser war. Er fuhr nach rechts die Straße Dreischfeld herunter. Er wollte an de B54 nach Werne hereinfahren. Wir treffen uns am Rathaus in Werne sprachen wir ab. Wir fuhren auf die kleine Ortschaft Langern zu. Vom Weg aus nach Norden konnten wir das Schloss Cappenberg in der Ferne sehen. Nach weiteren 600 Metern machte der Weg einen Rechtsknick und umging damit die Ortschaft. Nach etwa 1 Km erreichten wir dann die Langern Straße. Die überquerten wir und fuhren dann parallel zur Bahnlinie Lünen-Werne weiter in östliche Richtung. Nach 650 Meter führte der Weg nach links, von der Bahnlinie weg. Wir erreichten die Straße Am Gerlingsbach. Die überquerten wir und fuhren in Richtung der ehemaligen Mühle Holtmann und dem Schacht 7 der Zeche Haus Aden. Der direkte Weg zur ehemaligen Mühle ist ein Privatweg, deshalb fuhren wir nach links auf dem Weg weiter der auf das Gelände des ehemaligen Wetterschachts führt. Nach etwa 120 Meter Fahrt geht dann dort ein Weg nach rechts in den Wald, der um die ehemalige Mühle herumführt. Der war aber am Montag nicht befahrbar, da vom Regen in der letzten Nacht völlig aufgeweicht. So mussten wir wieder zurückfahren und entschieden dann, wir fahren den Weg Am Gerlingsbach herunter bis an die B54, die dort Lüner Straße heißt. Über die wollten wir dann nach Werne hereinfahren.

Oben die Bilder habe ich auf dem Weg vom Cappenberger See bis zur ehemaligen Mühle gemacht. Die letzten Bilder sind dann auf dem Weg Am Gerlingsbach entstanden. Die ersten drei Bilder sind direkt nach dem Cappenberger See entstanden. Danach sieht man zweimal das Schloss Cappenberg, nachdem wir den Dreischfeld überquert hatten. Die letzten Bilder sind im Bereich der ehemaligen Mühle entstanden. Das letzte Bild ist an der Bahnlinie entstanden, die wir auf dem Weg Am Gerlingsbach überquerten, als wir zur B54 herunter fuhren.

Wir erreichten nach knapp 800 Meter die B54 und fuhren nach links auf ihren Radweg, der links an der Straße verläuft. Nach 1,5 Km Fahrt auf dem Radweg bogen wir dann nach links ab. Wir fuhren weiter auf dem Martinsweg, der uns an dem Hof Gribshöver vorbeibrachte. Ein großer Hof, dessen Besitzer sich mit Pferdezucht befassen.

Willkommen auf dem Hof Gripshöver

Familie Gripshöver und Team

Wir freuen uns ihnen unsere neue Webseite präsentieren zu dürfen!

Unseren Züchtern bieten wir eine Kollektion an sport- und zuchterprobten Springhengsten internationalen Formates an.

Unseren Pferdeinteressenten bieten wir ständig eine große Auswahl an Verkaufspferden an.

Quelle: Website der Familie Gripshöver

Nach 160 Meter Fahrt mussten wir einen Linksknick fahren und entfernten uns damit vom dem Reiterhof in Richtung Westen. Nach weiteren 290 Meter ging es dann nach rechts weiter. Dann fuhren wir 490 Meter nach Norden, um dann wieder einen Rechtsknick zu machen. Nach dem Knick erreichten wir dann nach 180 Meter den Weg Am Romberg, den wir eigentlich hätten fahren wollen. Nun waren wir wieder auf unserem vorgeplanten Weg. Links von uns lag dann das Industriegebiet Wahrbrink, mit einem Standort des Onlineriesen Amazon. Wir überquerten den Nordlippering und erreichten danach die westliche Spitze von Werne, mit der Straße Am Bellingholz, über die wir in die Stadt hereinfuhren. Wir überquerten die Berliner Straße und fuhren dann ein kleines Stück der Jahnstraße. Nach 150 Meter bogen wir dann aber nach links weg auf die Flandernstraße. Über die fahrend, erreichten wir die Cappenberger Straße. Dort bogen wir nach rechts ab und fuhren dann 600 Meter auf der Straße bis zur B54. Die überquerten wir und erreichten den Kreisverkehr Kurt Schuhmacher Straße und Steinstraße. Wir durchfuhren den Kreisverkehr und bogen auf die Steinstraße ein. Da wir uns ja mit Willi am Rathaus werne treffen wollten, fuhren wir die Steinstraße in Richtung Rathausplatz weiter. Den hatten wir nach 300 Meter erreicht und hielten Ausschau nach Willi. Der war aber nirgends zu sehen. Ich zückte mein Handy und rief ihn an. Er meldete sich. Er war zur Saline gefahren und hatte dort die salzige Luft genossen und einen Apfel gegessen. Natz und Friedel gingen schon einmal etwa 60 Meter zurück zum Bäcker Kanne. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Ich wartete auf Willi der zum Rathausplatz kam. Wir gingen gemeinsam zum Bäcker, wo Friedel schon Plätze für uns freigehalten hatte. Wir saßen draußen vor dem Bäcker und genossen die Sonne und unsere Brötchen.

Die beiden ersten Bilder sind auf dem Radweg der B54 gemacht und zeigen den Cappenberger Wald, der rechts vom Radweg liegt. Danach zwei Bilder von dem Reiterhof. danach die Bilder zeigen unseren Weg in die Stadt. das drittletzte Bild zeigt das Rathaus von Werne. Danach die Steinstraße in Richtung des Bäckers Kanne. Das letzte Bild zeigt Willi, der den Rathausplatz erreicht hat.

Nach unserer Mittagspause fuhren wir zum Rathausplatz zurück. Von dort bogen wir nach rechts auf die Klosterstraße ab. Die fuhren wir bis zur Straße Am Deipelturm. Auf die fuhren wir nach links, überquerten die Kurt-Schumacher-Straße und fuhren dann über den Parkplatz des Hotels am Kloster. Danach ging es nach rechts auf die Beethovenstraße, die uns dann an die Saline im Stadtpark brachte. Dort drehten wir eine Runde um das Gradierwerk und ich machte noch einige Bilder.

Kapuzinerkloster Werne

Das Kloster Werne ist ein Kloster des Kapuzinerordens in Werne/Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Gründung

Da nach dem Dreißigjährigen Krieg bereits drei Ordensleute regelmäßig Werne besuchten, und die Ratsmitglieder um eine „Erhaltung und Belebung der katholischen Religion“ baten, ließen sich 1659 drei Kapuzinerbrüder in Werne nieder.[1] Sie sollten für das Seelenheil der Bevölkerung sorgen. Dies war notwendig geworden, da die einzige Kirche in Werne, die Christophorus Kirche, von ehemals elf vor dem Krieg tätigen Priestern nur noch zwei beherbergte. Zu ihren Aufgaben sollte auch die Leitung des Religionsunterrichtes an den Schulen gehören.

Innerhalb der Stadt war der Platz begrenzt, deshalb schenkte man den Mönchen außerhalb der Stadtmauer Land, wo sie das Kloster und die Kirche von 1671 bis 1680 auf zugeschütteten Gräbern errichteten.

17. und 18. Jahrhundert

Die Patres lebten getreu den Regeln des heiligen Franz von Assisi. Die Hilfe und der Einsatz für notleidende Menschen standen im Vordergrund. Daraus entwickelte sich schnell ein volksnahes Leben, das den Mönchen in Werne viel Sympathie einbrachte.

Als im 17. und 18. Jahrhundert die Pest in Werne wütete, oblag die Aufgabe der Pflege der Kranken den Mönchen. Ein Teil des Klosters, das Pesthäuschen, erinnert noch heute daran. Hier lebten die Mönche, die mit kranken Menschen in Kontakt gekommen waren, um die anderen nicht anzustecken.

Säkularisation

Durch den Reichsdeputationshauptschluss, der durch den Anschluss Münsters an Preußen auch für Werne zwingend wurde, wurde das Kloster 1803 Staatseigentum. Die Mönche durften zwar im Kloster bleiben, die Aufnahme weiterer Mitglieder wurde ihnen verwehrt. 1843 wurde das Kloster jedoch säkularisiert, und verschiedene Schulen wurden in den Gebäuden untergebracht. In den Obergeschossen konnten die Mönche trotzdem weiterhin wohnen.

Anton Erdmann, der Leiter der im Kloster untergebrachten Rektoratsschule, setzte sich mit dem Ordensgeneral der Kapuziner in Rom in Verbindung und konnte erreichen, dass der Ordensbetrieb 1851 wieder aufgenommen wurde.[2] Von Werne aus wurden in der Folgezeit noch einige weitere rheinisch-westfälische Kapuzinerklöster errichtet. Die Rektoratsschule blieb noch bis 1869 unter der Leitung der Ordensbrüder im Kloster bestehen, bis sie 1869 ein eigenes Gebäude bekam.

Kulturkampf

Der Kulturkampf, eine Auseinandersetzung zwischen der katholischen Kirche unter Papst Pius IX. und dem Königreich Preußen unter Otto von Bismarck in den Jahren 1871 bis 1878, brachte das sichere Bestehen des Klosters noch einmal in Gefahr. Mit dem Klosterschließungsgesetz aus dem Jahre 1875 drohte dem Kloster erneut die Schließung. Doch Ferdinand Graf von Meerfeld in Westerwinkel, der das Kloster von der Stadt erst gepachtet und später übernommen hatte, ließ zwei Mönche in dem Anwesen wohnen, die auch Gottesdienste abhalten konnten. Nun machte sich die gute Beziehung zum Volk bezahlt. Einer Kontrolle, die prüfte, ob das Kloster wirklich geschlossen wäre, wurde stets mitgeteilt, Gottesdienste fänden schon lange nicht mehr statt. Als der Bevölkerung nicht geglaubt wurde und man ins Kloster einbrechen wollte, kam einer der Mönche in Zivil und drohte die Eindringlinge beim Graf von Meerfeld wegen Hausfriedensbruches anzuklagen. Da dies der Kontrolle zu riskant war, zogen sie schließlich mit dem Ergebnis, das Kloster sei unbewohnt, von dannen.

Sowohl während der Säkularisation und des Kulturkampfes lebten Mönche im Kloster; dies macht das Kloster Werne zum einzigen Kapuzinerkloster, das immer bewohnt war. Alle anderen Orden müssen auf Vertreibungen in ihrer Geschichte zurückblicken.

Erst 1887 war es den Kapuzinern gestattet, das Kloster wiederzueröffnen. Von da an zogen junge Leute in das Kloster ein, da es zu einer Bildungsstätte für Studenten des Ordens wurde. Um die Jahrhundertwende und auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnten junge Brüder dem Studium der Theologie und Philosophie nachgehen.

20. Jahrhundert

Von 1904 bis 1911 lebte der Selige Anicet Koplin (1875–1941) im Kloster Werne. Er wirkte vor allem als Seelsorger für die polnischsprachiger Bergleute der Zeche Werne. Ab 1918 war er Seelsorger in Warschau, nannte nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen die Verbrechen der Besatzer beim Namen und wurde im KZ Auschwitz ermordet.[3]

Von 1978 bis 1999 war das Kloster in Werne das Noviziatshaus der rheinisch-westfälischen Kapuziner-Provinz. Dort wurden junge Männer in das Leben und die Aufgaben der Brudergemeinschaft eingewiesen. Danach wurde Salzburg zum Ausbildungsort für den gesamten deutschsprachigen Raum bestimmt; von 1999 bis 2004 war Werne nur noch ein Kloster, in dem junge Männer das Leben der Patres kennenlernen konnten, um zu entscheiden, ob sie dem Orden beitreten möchten.

Das Kloster heute

Die 331. Werl Wallfahrt 2007

Derzeit leben noch fünf Mönche in Werne.[4] Sie arbeiten in der Seelsorge, feiern die Gottesdienste in der eigenen oder als Aushilfe auch in anderen Kirchen, leiten Messdienergruppen und widmen sich der Jugendseelsorge, u. a. bei einem monatlichen „Selbstfindungstag“ für Jugendliche. Sie bieten Bibelgespräche, Meditationen und Kirchen- und Klosterführungen an.

Seit fast 350 Jahren findet jedes Jahr am letzten Sommerferienwochenende die Fußwallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottesin Werl statt.[5] Mehr als 200 Pilger nehmen die dreißig Kilometer bei jeglichem Wetter auf sich, um betend und singend gemeinsam mit den Kapuzinern nach Werl und zurück zu pilgern.

Auf einem separaten Teil des Friedhofes in Werne fanden viele Kapuziner ihre letzte Ruhestätte.

Architektur

Das Kloster mit dem Pesthaus

Der Architekt des Klosters, der Kapuzinerbruder Ambrosius von Oelde war zur Zeit des Frühbarocks ein bekannter Baumeister in Westfalen. Die Barockkapelle am Paderborner Dom wurde unter anderem von ihm entworfen. Er starb 1705 in Werne und sein Grab befindet sich unter dem linken Seitenaltar in der Kirche.[6] Davon zeugt auch noch heute eine Gedächtnistafel, die am Eingang der Kirche in die Wand eingelassen wurde.

Um einen kleinen Hof, der 1992 als Brunnenhof erneuert wurde, liegen die vier Flügel der schlichten Klosteranlage. Die Kirche ist ein Saalbau. Dahinter schließt sich der Gebetsraum der Mönche an. Ein Dachreiter mit Zwiebelhelm und kleiner Glocke kennzeichnet die Kirche der Kapuziner. Das Pesthäuschen ist in der ersten Etage mit grauem Granit gebaut. Darüber erstreckt sich ein weiß verputztes Fachwerkhaus mit rotem Ziegeldach.

Die Klosterkirche ist, laut der lateinischen Inschrift über dem Mittelportal, der heiligen Dreifaltigkeit und den Aposteln Petrus und Paulus gewidmet. Am 4. Oktober 1680, am Fest des hl. Franziskus, wurde sie eingeweiht. Das Kircheninnere ist schlicht gehalten, und nur die drei im Stil des Rokokos gehaltenen Altäre fallen sofort ins Auge. Den Hochaltar stiftete der Landesherr, Fürstbischof von Fürstenberg, der rechte Altar zeigt das Wappen der Adelsfamilie von Ascheberg. Der linke trägt kein Stifterwappen, da er von den Menschen der Stadt Werne gespendet wurde. Das Bild über dem Hochaltar zeigt den gekreuzigten Jesus mit seiner Mutter Maria, dem Lieblingsjünger Johannes und die Sünderin. Auf dem Pferd sitzt Longinus, der römische Soldat stößt die Lanze in die Seite des Gekreuzigten. Dieses Kunstwerk wurde vom Kapuzinerbruder Damian von Ratingen 1684 gemalt. Sein Selbstporträt ist im Gesicht des Lanzenstechers zu erkennen.

Hinten in der Kirche steht eine barocke Pieta. Viele Besucher zünden hier eine Kerze an und schreiben ihre Sorgen und Nöte in ein Fürbittenbuch. Die Kapuziner erwähnen die Bitten im täglichen gemeinsamen Gebet. Im Kreuzgang des Klosters hängt ein altes Pilgerkreuz, das seit 1677 Pilger bei der jährlichen Fußwallfahrt zum Gnadenbild nach Werl tragen.

Die Bibliothek bewahrt den guterhaltenen Buchbestand von etwa 20.000 Büchern, einige von ihnen sind fast 400 Jahre alt. Zustande gekommen ist dieser Bestand durch Spenden und durch das Erbe verstorbener Priester, die ihre Bücher sicher verwahrt wissen wollten.

Der vom Freundeskreis Klostergarten Werne liebevoll gepflegte Garten des Klosters wurde vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Denkmal des Monats Juni 2014 ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Gradierwerk

Gradierwerk

In konsequenter Fortsetzung der Werner Badetradition wurde im Jahre 1990 am Stadtpark, in direkter Nachbarschaft zum Natur-Solebad, ein Gradierwerk errichtet. Die über die aus Schwarzdorn bestehende Rieselwand des Gradierwerkes geleitete Sole bildet durch den Aufprall auf die Dornen einen „Solenebel“. Die das Gradierwerk umgebende Luft wird mit Sole angereichert, so daß ein maritimes Klima entsteht, das gerade bei Atemwegserkrankungen sehr heilsam wirkt.

Gerade von den Bewohnern und Besuchern der Innenstadt wird das Gradierwerk aufgesucht, um z. B. nach einem Einkaufsbummel den Tag in erholsamem Klima ausklingen lassen. Dazu tragen auch die umgebenden Aufenthalts- und Grünflächen bei. Von der Terrasse, die sich aufgrund des Höhenunterschiedes ergeben hat, genießt man einen reizvollen Ausblick auf den Stadtpark. Um auch in den Abendstunden den Aufenthalt am Gradierwerk zu ermöglichen, ist eine Beleuchtung installiert, die dem Besucher eine anheimelnde Stimmung vermittelt; die auf die Rieselwand gerichteten Strahler lassen die herabstürzenden Wassertropfen wie Sternschnuppen erscheinen.

Quelle: Stadt Werne

Das erste Bild zeigt den Eingang des Hotels Baumhove von der Klosterstraße aus. Bild zwei zeigt die Klosterkirche. Danach das Bild zeigt den Parkplatz vor dem Hotel am Kloster. Bild vier zeigt Friedel und Natz, die auf das Gradierwerk zufahren. Im nächsten Bild sieht man die Saline und Natz der auf sie zufährt. Das folgende Bild zeigt ein großes Herz, in dem drei kleinere auf je einem Stein stehen. Diese Plastik hat der Herzsportverein Werne zur 30 Jahrfeier seines Bestehens, im Jahre 2017 dort platziert. Das nächste Bild zeigt den Teich im Stadtpark. Das vorletzte Bild zeigt Willi, der die gute salzhaltige Luft an der Saline genießt. Das letzte Bild zeigt noch einmal die Herzen und im Hintergrund den Teich.

Wir machten uns wieder auf den Weg, den der Rückweg war noch lang. Wir fuhren vom Stadtpark aus auf die Freiherr-vom-Stein-Straße. Der folgten wir 640 Meter bis zur Lippestraße. Auf die bogen wir nach rechts ab. Wir fuhren auf der Straße in Richtung Lippe. Rechts von der Straße stand früher die Zeche Werne. Ziemlich nahe an den Lippeauen. Nach 670 Meter Fahrt auf der Lippestraße erreichten wir die Gendemberstraße und die Trasse der ehemaligen Zechenbahn, die die Schächte in Werne, Stockum und Rünthe verband. Die Trasse waren wir schon einmal gefahren und hatten uns dabei das Schrägwehr an der Lippe angesehen. Das wollte ich mir eigentlich am Montag von der anderen Seite anschauen, deshalb fuhren wir noch 220 Meter weiter auf der Lippestraße und bogen dann nach rechts auf die Straße Am Fischerhof ab. Die Straße führte uns an die Lippe. Dort gab es eine Brücke und wir überquerten die Lippe. Dann ging es nach rechts weiter. Der Weg führte uns durch die Lippeauen von Werne. Nach ca. 450 Meter hätten wir eigentlich das Schrägwehr im Bereich des ehemaligen Zechengeländes sehen müssen. Aber meine Enttäuschung war schon groß. Hochgewachsene Sträucher und Bäume versperrten uns die Sicht. Nach weiteren 440 Metern Fahrt machte der Weg einen Linksknick und führte uns dann zur Straße Ostenhellweg. Auf den bogen wir nach rechts ab und fuhren auf dem Radweg der Straße. Nach 440 Meter Fahrt, kurz vor der B233, überquerten wir die Straße und fuhren auf einem unbenannten Weg, parallel zur Werner Straße, die 300 Meter bis zum Datteln-Hamm-Kanal. Dort bogen wir nach rechts auf den Leinpfad.

Oben die ersten 7 Bilder zeigen unseren Weg vom Stadtpark über die Freiherr-vom-Stein-Straße, sowie der Lippestraße, bis auf die Brücke die uns über die Lippe brachte. Bild 8 und 9 sind dann von der Lippebrücke aus gemacht und zeigen die Lippe in Richtung Osten und dann nach Westen. Die beiden nächsten Bilder sind auf dem Weg in durch die Lippeauen entstanden. Danach das Bild zeigt den Anfang des Friedhofs am Ostenhellweg. Dann 2 Bilder von dem Weg aus in Richtung Kanal gemacht. Ein schöner Steingarten sieht man im zweiten Bild. Die letzten drei Bilder sind dann schon am Kanal entstanden und zeigen Natz, der auf die Brücke die Werne und Rünthe verbindet, zufährt. Das nächste Bild zeigt den Hafen von Rünthe, der auf der anderen Kanalseite liegt.

Nach Rünthe wollten wir am Montag nicht. Deshalb fuhren wir weiter am Kanal in Richtung Kraftwerk Heil, dass zu Bergkamen gehört. Nach 1,8 Km Fahrt erreichten wir dann das Kraftwerk und mussten vom Leinpfad nach rechts wegfahren. Der Weg, den wir dann fuhren, führte uns zunächst an der östlichen Seite des Kraftwerksgeländes vorbei. Nach 400 Meter, kurz vor dem Westenhellweg, erreichten wir dann den nördlichen Teil der Umgehung. Auf der anderen Straßenseite liegt dort die Biologische Station des Kreises Unna. Wir fuhren fast parallel zum Westenhellweg in Richtung Westen. Nach 870 Meter  ging es dann zunächst nach Süden, dann aber gleich wieder nach Westen. Nach weiteren 590 Metern erreichten wir dann einen Weg, der rechts wieder an den Kanal führt. Aber wir wollten nicht am Kanal fahren, sondern, fuhren rechts, links und waren dann auf dem Weg Königslandwehr. Am Anfang des Weges liegt die Siedlung Heiler Landwehr. Der Weg Königslandwehr brachte uns nach 3 Km Fahrt an die Hammerstraße, die wir dann überquerten.

Das erste- und zweite Bild zeigt Natz und Willi auf dem Leinpfad in Richtung Kraftwerk fahren. Bild drei zeigt den Kühlturm des Kraftwerks. Die beiden letzten Bilder sind vom Königslandwehr aus fotografiert.

Auf der Hammer Straße fuhren wir 500 Meter in südwestlicher Richtung und erreichten dann den Weg An der Fähre, der nach rechts ab ging und uns zum Lippewehr in Lünen Beckinghausen brachte. Dort stiegen wir von den Rädern und schauten uns um. Leider hatte ich wohl auf das Objektiv meiner Kamera mit den Patschfingern gefasst und so wurden die nächsten Bilder Geisterbilder.

Oben das erste Bild zeigt das Lippewehr in Beckinghausen. Bild zwei zeigt die Brücke über die Lippe, die früher zur Firma Westfalia führte. Danach noch einmal das Wehr. Das vierte Bild zeigt dann das Wehr und den Beginn der Fischtreppe, dort wo man die grünen Spundbohlen sieht.

Wir fuhren dann zu der Brücke hoch, überquerten sie und fuhren dann auf der anderen Lippeseite durch das ehemalige Pförtnerhaus der Firma Westfalia Lünen und durchfuhren das ehemalige Firmengelände über die Hüttenallee.

Das erste Bild ist von der Brücke aus fotografiert, wie auch das zweite Bild. Auch das dritte Bild ist von der Brücke aus fotografiert und zeigt das Pförtnerhäuschen. Die beiden nächsten Bilder zeigen im ersten Bild das Büro des Pförtners, das so verblieben ist, wie der es bei Schließung verlassen hatte. Im zweiten Bild sieht man den Ausgang des Pförtnerhäuschens und ein Wandbild. Danach das Bild zeigt Friedel und Natz auf der Hüttenallee. Links das Gebäude ist die unter Denkmalschutz stehende Kantine Westfalia. Danach die 3 Bild3er zeigen Gedenksteine, ein zum Gedenken an den Gründer der Firma, sowie ein Erinnerungsstein an die gefallenen Mitarbeiter im ersten Weltkrieg. das letzte Bild zeigt die Ruhrstätte der Christine Wehrenbold, die Frau des Gründers der Firma.

Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia

Das Gelände der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia um 1909

Die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia war das erste Eisenwerk im Lüner Ortsteil Wethmar und das einzige, das überregional Bedeutung erlangte. Später erlangte das Unternehmen weltweit wirtschaftliche Bedeutung als Bergbauzulieferer.

1826 gründete Caspar Diederich Wehrenbold (1795–1851) die Eisenhütte in der Rechtsform einer Gewerkschaft als erstes Industrieunternehmen in Altlünen und baute die ersten Betriebsgebäude nahe der Lippe. Der Fluss wurde damals noch für die Schifffahrt benutzt und diente dazu, das im Lippetal gefundene Raseneisenerz heranzutransportieren.

1876 wurde die Eisenerzeugung allerdings wieder eingestellt, der Betrieb hatte sich zunehmend auf die Eisenverarbeitung umgestellt.

Typische Produkte waren gusseiserne Öfen, Schienen, Pumpen und ab 1930 in zunehmendem Maße auch Bergwerkstechnik. Ab 1960 zusätzlich noch Produkte für den Stollen- und Tunnelbau. Ein bedeutender Ingenieur war Wilhelm Löbbe, der Erfinder des „Löbbe-Hobels“.

Die Festzeitschrift zum 125-jährigen Jubiläum im Jahr 1951 illustrierte der Maler Hubert Berke. Er zeichnete darin die Kantine, Maschinenhallen, Menschen bei der Arbeit und hielt mit filigranem Strich die Arbeitswelt fest. Seit 2010 befinden sich die Originale dieser Bilder im Museum der Stadt Lünen

Das letzte erhaltene Gebäude der Westfalia: die ehemalige Kantine

1991 fusionierte die Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia mit dem Unternehmen Klöckner-Becorit in Castrop-Rauxel zur Gesellschaft Westfalia Becorit Industrietechnik (WBI).[1]

1995 schlossen sich die drei traditionsreichen Bergbauzulieferer Halbach & Braun Maschinenfabrik und Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik aus Wuppertal sowie die Westfalia Becorit Industrietechnik zur Deutschen Bergbau Technik (DBT) zusammen. Die DBT war eine Tochtergesellschaft der Ruhrkohle AG (RAG).

Im Mai 2007 wurde die DBT von Bucyrus International, Inc. mit Sitz in MilwaukeeWisconsin, für 559 Millionen Euro[2]übernommen[3], die ihrerseits 2011 für 8,6 Milliarden Dollar in Caterpillar aufging.[4][5]

Einziges erhaltenes Betriebsgebäude der ursprünglichen Eisenhütte Westfalia ist die denkmalgeschützte Kantine Westfalia an der Hüttenallee.

Quelle: Wikipedia

Nach 560 Meter verließen wir die Hüttenallee nach links und fuhren auf die Willi Melchers Straße durch Lünen Wethmar. nach ca. 800 Meter erreichten wir dann die Zwolle Allee. Die überquerten wir und erreichten dann die Westfaliastraße. Diese Straße ist die südliche Grenze der Victoria Siedlung die rechts von der Straße liegt. Links der Straße erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Zeche Victoria. Auf diesem Gebiet sollte einmal eine Forensik Klinik erbaut werden. Da gegen laufen Proteste der Lüner.

Victoria-Siedlung

Wohnblock der Victoria-Siedlung

Die Victoria-Siedlung ist eine Arbeitersiedlung in Lünen-Nord. Sie wurde in den Jahren 1909 bis 1912 nach Entwürfen des Dortmunder Architekturbüros D. & K. Schulze für die Belegschaft der Zeche Victoria errichtet. Sie steht unter Denkmalschutz.

Die Siedlung orientiert sich in ihrer Gestaltung an der Gartenstadtbewegung. Neben mehrgeschossigen Wohnblocks und Reihenhäusern bestimmen vor allem Doppelhäuser in teils aufgelockerter, teils verdichteter Bebauung das Bild. Zum ursprünglichen Siedlungskonzept gehörten die Integration von Einkaufsmöglichkeiten für die Bevölkerung, ebenso Gaststätten und Wohlfahrtseinrichtungen.

Im Jahre 1947 gab es durch vergiftetes Trinkwasser Massenerkrankungen, durch die 238 Personen befallen waren und acht Tote, überwiegend Kinder, zu beklagen waren. Ursache war wohl ein Defekt in den Trinkwasserleitungen, durch welchen Grubenwasser der angrenzenden Zeche Victoria und Wasser der vorbeifließenden Lippe eindringen konnte und das Trinkwasser verunreinigte.

Quelle: Wikipedia

Die Siedlung haben wir schon einmal besucht und sind dort durch die Straßen gefahren. Am Montag diente uns die Westfaliastraße nur als Durchgangsstraße zu Innenstadt von Lünen. Am westlichen Ende der Siedlung fuhren wir nach rechts und erreichten dann die Münsterstraße, die B54. Die überquerten wir und fuhren dann nach links. Wir erreichten den Hauptbahnhof von Lünen. Den ließen wir links liegen und fuhren bis zur B236, die wir überquerten. Die Münsterstraße macht nach 120 Meter einen Linksknick und wird dann zur Fußgängerzone. Wir hatten Durst und wollten in Lünen ein kaltes Weizenbier trinken. Willi schlug vor an der Lippepromenade, dort wo die erste Lippeterrasse steht einzukehren. Er fuhr dort hin um zu schauen, ob das Lokal schon geöffnet habe. Natz und Friedel wollten lieber zuerst eine Kugel Eis lutschen und holten sich eine bei San Remo. Sie setzten sich dort kurz hin. Direkt ihnen gegenüber standen die Lüner Stiere. Ich schaute nach Willi, der mir signalisierte, dass die Gaststätte noch zu habe. Wir verabredeten uns im Extrablatt ein Bier zu trinken. Ich fuhr zurück und holte Natz und Friedel ab.

Die drei ersten Bilder zeigen unseren Weg am Rande der Victoriasiedlung vorbei, zeigen kurz die mit Grünzeug bewachsene Zechenbrache und ein typisches Haus in der Zechensiedlung. Danach die drei Bullen am Anfang der Fußgängerzone. Danach habe ich endlich gemerkt, dass mein Objektiv verschmiert war. die drei letzen Bilder sind dann wieder ordentlich.

Wir fuhren zur Lippebrücke, überquerten die und fuhren dann über die Straße Im Hagen zum Extrablatt. Dort bekamen wir unser Weizenbier und eine Rababarchorle, die Willi und ich tranken. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Wir fuhren wieder zur Lippebrücke. Am Montag wollten wir aber nicht über den Lippedeich nach Hause fahren, sondern über den Siebenpfennigsknapp, wie Friedel den Weg über die B236 nach Bork immer nennt. Siebenpfennigsknapp heißt dort auf dem Weg eine Gaststätte. Wir fuhren also durch die Fußgängerzone zurück bis zur Marienstraße. Über die fuhren wir bis zur Konrad Adenauer Straße, die wir überquerten. Auf der Borker Straße die einen Radweg hat ging es dann in Richtung Bork.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis Gaststätte Siebenpfennigsknapp, die 3,67 Km von Lünen entfern liegt. Hinter der unscheinbaren Fassade liegt noch ein Haus, in dem ein Hotel untergebracht ist.

Danach wurde es noch ländlicher und dann nach ca. 3,4 km Fahrt vom Siebenpfennigsknapp aus, hatten wir Bork erreicht. Wir bogen von der B235 nach links ab und fuhren durchs Dorf bis zur Kirche. Der Himmel verdunkelte sich in Bork. Es sah aus als sollte es regen geben. Eine dicke Wolke zog über Bork. Wir ließen uns aber nicht abschrecken und fuhren weiter. Wir fuhren über die Hauptstraße und dann über die Bahnhofstraße durch Bork und erreichten dann den Bahnhof von Bork, überquerten die Bahnlinie und fuhren danach auf der Borker Straße in Richtung Vinnum.

Die ersten Bilder zeigen unseren Weg nach Bork, dabei ist viel Gegend zu sehen. Danach die ersten Häuser in Bork, sowie das Rathaus und am Schluss die Brücke über die Bahnlinie mit dem Borker Bahnhof.

Es ging gegen Vinnum und das sind noch einmal 3,6 Km, die auch noch ein paar Steigungen aufwiesen. Das Wetter hielt sich. Es war zwar bewölkt aber es fing nicht an zu regnen.  So erreichten wir Vinnum. Wir fuhren bis zur Waltroper Straße, überquerten diese und fuhren dann auf dem Weg Im Berg in Richtung Dortmund-Ems-Kanal.

Oben drei Bilder die ich auf dem Weg von Bork nach Vinnum gemacht habe. Das letzte Bild zeigt Friedel vor mir und am Horizont Datteln 4. Über allem eine Dicke Wolke.

Bis zum Kanal herunter waren 1,6 km zu fahren. Da es von Vinnum bergab zum Kanal geht, hatten wir eine schöne Abfahrt. 15 Höhenmeter ging es nach unten. Wir erreichten den Kanal und fuhren nach links auf den Leinpfad. Nach 400 Meter Fahrt erreichten wir die Lippeüberquerung und machten dort noch einmal eine kurze Pause. Dann ging es weiter und wir erreichten die Abfahrt vom Leinpfad, die uns zur Unterführung der Neuen Fahrt und anschließend zur Unterführung der Alten Fahrt brachte. Beide unterfuhren wir und kamen dann zum Klaukenhof. Natz Friedel und auch Willi wollten dort noch ein Bier trinken. So verabschiedete ich mich von ihnen und fuhr alleine nach Hause.

Oben die letzten Bilder von unserer Tour die unseren Weg von Vinnum herunter zum Kanal zeigen. danach unsere pause an der Lippeüberführung. Danach die Unterführung der Alten Fahrt. Dann ein Bild vom Klaukenhof. Die letzten drei Bilder zeigen meinen Weg zur Schleuse Datteln, das Unterwasser der Schleuse und zum Schluss der Findling auf der anderen Seite der Schleuse.

Ich fuhr den Kanalberg herunter und über die Eichenstraße nach Hause.

Männer wir haben wieder eine tolle Tour gefahren. Es waren 68 Km bei schönem Wetter.

Opaju