Wandertour 26.11.2018(Zum Schloss Vogelsang, den Fortschritt der Lipperenaturierung begutachten)

Im Herbst und im Winter ist es für uns immer etwas schwieriger eine Tour zu planen, da wir von unserer Kilometerleistung begrenzt sind. Wir vier sind alle nicht mehr so ganz gut zu Fuß. Rücken, Knie, Nacken oder auch die Füße, lassen so ganz große Runden nicht mehr zu. Quälen wollen wir uns nicht. Mehr als 10 Km wollen wir nicht mehr laufen. Entweder fahren wir mit dem Auto irgendwo hin und laufen dann eine Runde, oder wir kreisen um Datteln herum.

Wir beobachten seid einigen Jahren die Renaturierung der Lippe im Bereich des Haus Vogelsang. Ein Großprojekt, gefördert vom land NRW. Ich schlug vor, dass wir dort am Montag hinwandern uns das alles einmal wieder ansehen. Danach nach Ahsen hereinlaufen und dort in dem Kiosk Auf dem Mersch einkehren. Von dort würde uns dann meine Maren uns mit dem Auto abholen. Treffen war bei mir an der Eichenstraße.

DIENSTAG, 17.03.2015

GRÜNES LICHT FÜR RENATURIERUNG DER LIPPE ZWISCHEN OLFEN UND DATTELN

Der Weg für die Renaturierung der Lippe zwischen Olfen und Datteln ist frei: Die Bezirksregierung Münster hat heute den Planfeststellungsbeschluss an den Lippeverband übergeben. Der Fluss soll auf einer Länge von sechs Kilometern künftig wieder frei fließen, an seinen Ufern sollen wertvolle Biotope entstehen.

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Grünes Licht für den Lippeumbau: In Datteln-Ahsen wurde der Planfeststellungsbeschluss an die Projektpartner übergeben. (Foto: André Dünnebacke / Regionale 2016 Agentur)

Die Lippe ist in dem Abschnitt zwischen Olfen und Datteln derzeit stark eingetieft, die Ufer sind mit Steinschüttungen befestigt. Im Zuge des Regionale 2016-Projektes „2Stromland“ entstand deshalb die Idee, dem Fluss wieder mehr Freiraum zu geben und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Besucher können die naturnahe Entwicklung der Lippe mitverfolgen: An einigen wenigen Stellen werden Aussichtsplattformen und Stege entstehen. Die großflächige Renaturierung und Auenentwicklung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Lippeverbandes und der Landschaftsagentur Plus GmbH, die die rund 100 Hektar Flächen des Eigentümers RAG AG bereitstellt und über Kompensationsmaßnahmen refinanziert. Das Bauvolumen von ca. 10 Mio. Euro trägt das Land NRW.

Quelle: ZukunftsLand Regionale 2016

Natz und Friedel kamen mit ihren Rädern. Die stellten wir in meine Garage ab. Willi kam per Pedes zu mir. Wir machten uns auf den Weg. Ich hatte etwa 7,5 Km gemessen, die wir gehen mussten. Wir liefen die Eichenstraße bis zur Höttingstraße herunter und bogen dort nach links auf die Höttingstraße. Wir erreichten nach 500 Meter den schmalen Weg, der rechts neben der Höttingstraße in Richtung Ostring verläuft. Der macht dann kurz vor der Kanalbrückenböschung eine 90° Rechtskurve und brachte uns dann an den Wesel-Datteln-Kanal. Rechts liegt dort das Gelände der WSA Duisburg-Meiderich mit einem kleinen Hafenbecken vor der Schleuse Datteln. Dort gingen wir nach links auf den Leinpfad des Kanals. Zunächst unter querten wir die Olfener Brücke, über die die B235 geführt wird.

Das erste Bild zeigt die Ecke Eichenstraße-Höttingstraße. Das zweite Bild zeigt den Neubau am ersten Grundstückrechts auf der Höttingstraße. Dort stand früher einmal das Haus des Schleusenwärters. Das dritte Bild zeigt den Weihnachtsbaum auf dem Grundstück. Bild vier zeigt eine Kanadagänsehorde, die einen Überflug machte. Das fünfte Bild zeigt eine Hausnummer auf einem Fahrrad. Ein Stück weiter, vor der Firma Berkenhoff, hat ein Engel seine Eisenflügel abgelegt. Das siebte Bild zeigt einen Achtzylindermotor eines Mercedes SLK. Der steht hinter dem Gelände des Autohändlers Engbert. Dort geht es nach links auf einen Hof, wo Bernhards Nichte eine Lagerhalle gemietet hat. Das schauten wir uns einmal an. Im Bild neun sieht man das Tor der Lagehalle. Dem gegenüber stand dann ein altes Fass der Firma Deitermann. Das interessierte Willi als ehemaligen Deitermann Mitarbeiter. Neben dem Fass stehen zwei Autos, die einem Fischhändler gehören. Dort fotografierte ich das Bild auf einem Auto. Schöne Meeresfrüchte. Danach noch ein Auto mit offenem Motorblock. Im drittletzten Bild schauen meine Großen noch einmal auf den Achtzylinder. Das vorletzte Bild zeigt die die Wegekapelle an der Höttingstraße, die eigentlich mal einen neuen Wandanstrich braucht. Das letzte Bild dann zeigt die Drei auf dem Leinpfad des WDK.

Wir unterquerten die Brücke und gingen in Richtung Ahsen weiter. Links vom Kanal liegt die Bauernschaft Natrop. Unterhalb des Kanaldamms verläuft der Weg Flassheide. Wir gingen 950 Meter bis zur nächsten Kanalbrücke. Für uns die Hilgenkampbrücke, da der Weg der über die Brücke führt so heißt. Wir unterquerten die Brücke und gingen dann an der anderen Seite die Treppe zur Straße hoch. Wir überquerten den Kanal und hatten von dort aus eine gute Sicht auf die Schleusen von Datteln und Ahsen.

Oben das erste Bild zeigt noch den kleinen Hafen am WSA und im Hintergrund die Dattelner Schleusen. Danach die Bilder zeigen unseren Weg zur Hilgenkampbrücke in Natrop. Die beiden letzten Bilder sind von der Brücke aus gemacht und zeigen ein Schiff, dass aus Richtung Schleuse Datteln kommt. Die sieht man im Dunst des Morgens, verschwommen hinter der Olfener Brücke.

Nach der Brücke gingen wir nach links auf den Uferweg. Der führte uns dann in Richtung des Weges Fuchskühle. Den erreichten wir nach 270 Meter und gingen nach rechts in die Felder. Rechts liegt ein Hof, auf dem Pferde gehalten werden. Der gehört einem alten Bekannten von Willi aus Jugendtagen. Den ließen wir rechts liegen und gingen leicht nach links den Weg weiter. Nach weiteren 340 Meter Fußmarsch erreichten wir den nächsten Hof. Hinter dem liegt rechts eine große Wiese mit einen Stall. Dort leben einige Alpakas und zwei Pferde. Ich rief nach denen und der Alpakahengst reagierte auf mein Rufen und kam angelaufen. Die Damen und die Jungtiere waren etwas zurückhaltender und blieben vornehm auf Abstand. Vorwitzig kam auch eines der Pferde angelaufen. Ein stemmiges Pony. Der Alpakahengst war recht zutraulich, aber ich traute ihm nicht so recht. Vielleicht wollte er seine Damen beschützen. So ließ ich es lieber ihn zu streicheln und machte nur Fotos.

Im ersten Bild sieht man den Hof von Wilhelm Braukmann, der ein Schalke Fan sein muss. Er zeigt die Schalker Flagge. Danach das Bild zeigt das Anwesen von Willis Bekannten. Danach sieht man die Bilder von der Alpakawiese, mit dem Hengst und seinen Damen und einem Jungtier. Ebenfalls zu sehen das kleine Pferd. Das letzte Bild zeigt im Dunst einen Bagger an der Lippe, dort wo es zurzeit eine Furt durch die Lippe gibt, duch die Lastwagen fahren können. Die mittleren Bilder hat Willi mit seinem Handy gemacht und zeigt auch einen dick eingepackten Opaju.

Das hatte ich in Google Earth sehen können, denn die Aufnahme stammt vom Juni 2018. Eigentlich hätten wir uns das sehr gerne angesehen, aber der Weg dort hin war am Montag nicht begehbar.

In dem Kartenausschnitt sieht man die Furt. Auf der rechten, der Olfener Seite, sieht man Lastwagen, die Boden wegfahren. Die hellen Flecken, rechts und links der Lippe sind Auenbereiche, die bei Hochwasser überschwemmt werden.

Von den Tieren aus gingen wir weiter über den Weg Buschkamp. Nach 210 meter erreichten wir den Weg, der herunter nach rechts zur Lippe führt. Da ging aber gar nichts. Da war alles so matschig, da wären wir wie die Schweine wieder heraus gekommen. Das ließen wir lieber. Schon der Weg geradeaus war gruselig. Zuerst sind wir ganz links auf dem abgeernteten Maisfeld gelaufen. Da war es besser. Dann wurde es auf dem Weg aber auch besser und wir erreichten den Abzweig des Buschkamps nach rechts. Dort war es relativ trocken und recht gut zu laufen. Rechts von uns lag die Flutmulde, die ausgebaggert worden war. Da waren wir schon einmal, als die Lippe Hochwasser führte, das war im Frühjahr 2018.

Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang

Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang
Einige hundert Meter flussabwärts mündet die Flutrinne wieder in die Lippe.

Quelle: Emscher-Lippe Blog

Oben sieht man die Flutrinne, die im ersten großen Lippebogen vor dem Haus Vogelsang beginnt und dann ca. 800 Meter weiter wieder in der Lippe mündet. In dem Bild sieht man noch Wasser stehen.

So sah die Flutrinne am Montag aus. Natz steht fast an der Mündung der Flutrinne in die Lippe.

Oben sieht man die Flutrinne als rote Linie.

Das Bild zeigt den Bogen, hinter dem die Flutrinne wieder in die Lippe mündet.

Oben die beiden Bilder sind auch vom Willi. Das erste Bild zeigt Natz, Friedel und mich am Ende der Flutrinne, dort wo sie in die Lippe mündet. Das zweite Bild zeigt, dass es nur noch Pfützen in der Flutrinne gibt.

Um an das Ende der Flutrinne zu kommen, mussten wir zunächst 680 Meter in Richtung Storchennest in den Lippeauen gehen. Dann ging es nach rechts auf dem Weg weiter. Dann erreichten wir nach 580 Meter die große Baustelle, die gleichzeitig das Ende des Weges war. Dort gingen wir einige Meter nach rechts und dann standen wir an der Flutrinne.

Die Flutrinne bei Haus Vogelsang ist fertig, nebenan sind westlich des großen Lippebogens Dünen geschüttet worden (Teilbereich VI). Die südliche Flutrinne, die vom Hauptlauf der Lippe nach Westen abzweigt und einige hundert Meter weiter wieder in den Fluss mündet, wird in dieser Woche fertig. Was ist eigentlich eine Flutrinne? Ein natürliches Gewässer fließt nie geradlinig, sondern in Schleifen und verzweigt sich dabei immer wieder in mehrere Arme, die unterschiedlich stark durchströmt werden – manche nur bei hohem Wasserstand. Genau so ist es mit der Flutrinne: ein künstlicher Nebenarm, in dem nur bei hohem Pegelstand Wasser fließt (TB III).

Der Schwimmbagger, der im September/Oktober im Fluss gearbeitet hat, hat die steinernen Uferbefestigungen entfernt, mit dem Material wurde die Gewässersohle angehoben. Im großen Lippebogen wurde die Aue um bis zu 3 Meter tiefer gelegt, dafür haben wir bis zu 60.000 Kubikmeter Erde abgetragen. Durch die Fläche zieht sich ein Stillgewässer, das nur an einer Seite an die Lippe angebunden ist. Unterhalb davon wurde eine Düne am Flussufer angelegt (TB II).

Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang

Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang
So sah es noch Ende August auf der Baustelle aus, inzwischen hat sich viel getan.
Das Bild oben ist im November vor einem Jahr entstanden. Am Montag sahen wir ein zugewachsenes Gebiet mit aufgeworfenen Dämmen.
Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang
Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang
Im „großen Lippebogen“ westlich vom Freizeitpark Eversum wurde die Aue tiefer gelegt.
Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang
Lippe-Renaturierung Haus Vogelsang
Die gleiche Ansicht mit unserer Kläranlage Olfen im Vordergrund.

Noch weiter südlich soll ebenfalls die Aue tiefer gelegt werden. Für den Bodenabtrag von 22.000 Kubikmetern wurde vorab nach Blindgängern gesucht. Wenn jetzt alle vier Bomben-Verdachtspunkte untersucht sind, können auch hier die Bauarbeiten beginnen (TB V).

Bis Jahresende wird der überwiegende Teil der Arbeiten auf der Dattelner Seite erledigt sein. 2018 geht es auf der Olfener Seite weiter – 2019 soll das „Fluss- und Auenprojekt Lippe bei Haus Vogelsang“ abgeschlossen sein.

Fotos und Text stammen vom Lippeverband

Auf Olfener Seite haben wir im Sommer immer wieder die Arbeiten aus der Ferne sehen können. Leider ist dort alles abgesperrt. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr alles live sehen können. Als kleinen Vorgeschmack habe ich Bilder  gefunden, die die Dimensionen der Renaturierung zeigen.

Neue Schleife in der Lippe

NEUE SCHLEIFE IN DER LIPPE

In Olfen rauscht Wasser durch neue Streckenführung

„Welche Spuren hinterlasse ich auf unserer Erde?“ – Diese Frage stellen sich vermutlich die meisten von uns irgendwann. Unsere Kolleginnen und Kollegen, die in Olfen die Lippe in eine neue Fluss-Schleife verlegt haben, können auf jeden Fall mit Stolz auf ein beeindruckendes Projekt zurückblicken.

Schon morgens während meiner Fahrt zum Vor-Ort-Termin wird mir die malerische Umgebung bewusst: Ein stattlicher Greifvogel überwacht von einem Zaunpfahl aus sein Revier, späht nach Beute, Alleen verbinden gepflegte Bauernhöfe miteinander, der Frühnebel hängt noch über den Feldern. Hier also machen wir die Lippe noch schöner.

Perfekter Überblick: Der Bagger öffnet die neue Lippe-Schleife. Foto: Holger Berning/EGLV

Perfekter Überblick: Der Bagger öffnet die neue Lippe-Schleife. Foto: Holger Berning/EGLV

An unserer Baustelle warten schon ziemlich viele Kolleginnen und Kollegen in ihren orangefarbenen Westen. Auch Projektpartnerinnen und -partner der Landschaftsagentur Plus und der Bezirksregierung sind vor Ort – alle wollen dabei sein, wenn nach vier Monaten Bauzeit das erste Mal Lippewasser durch die neu gebaggerte Schleife strömt.

Gespanntes Warten auf das rauschende Wasser. Foto: Anne-Kathrin Lappe/EGLV

Gespanntes Warten auf das rauschende Wasser. Foto: Anne-Kathrin Lappe/EGLV

Ganz anders als gedacht
Ich hatte es mir ganz anders vorgestellt, das muss ich zugegeben: Die Baustelle nicht so imposant, die gelben Sandflächen nicht so weitläufig und den Moment an sich nicht so beeindruckend, ja fast schon bewegend. Als der Bagger den Sandriegel wegschaufelt, der die neue Schleife vom alten, geraden Streckenverlauf trennt, applaudiert das Team. Wir hatten damit gerechnet, dass das Wasser sich langsam und gemächlich seinen Weg sucht, aber die Baufirma hat das ursprüngliche Lippeflussbett morgens schon etwas abgeriegelt und somit rauscht das Wasser jetzt hörbar durch die neue Schleife. Wir können dabei zusehen, wie es an Tempo gewinnt und nach und nach kleine Stücke der Sandkurve abbricht und mitnimmt.

Rechts die alte Streckenführung der Lippe, links sieht man die neue Schleife. Foto: Holger Berning/EGLV

Rechts die alte Streckenführung der Lippe, links sieht man die neue Schleife. Foto: Holger Berning/EGLV

Lippe wird länger und lebendiger
Über uns surrt die Drohne des Vermessungs-Teams und hält diesen tollen Moment fest. Zu Recht, denn mit der Öffnung der neuen Lippeschleife ist der Fluss ganze 450 Meter länger als vorher. Für Tiere und Pflanzen ergeben sich in Auen ganz neue Lebensräume und wir schaffen Flächen für ansteigendes Wasser. Eine Umleitung des Flussbetts in diesem Ausmaß hat es noch nie an der Lippe gegeben. Alleine die Verfüllung der ursprünglichen Strecke mit rund 50.000 Kubikmeter Bodenmaterial nimmt jetzt vier Wochen in Anspruch.

Einfach toll, dass unser Team vom Lippeverband solche ökologisch wichtigen Veränderungen realisiert und somit nachhaltige Spuren hinterlässt. Wer kann schon von sich behaupten, dass er eine Schleife in einen Fluss gemacht hat. ????

Quelle: Emscher-Lippe Blog/5. SEPTEMBER 2018

Wir gingen dann wieder den Weg zurück und erreichten dann die Bank, die gegenüber dem Storchennest aufgestellt ist. Dort machten wir eine kleine Pause. Wir aßen das letzte, selbstgebackene Spritzgebäck, von Gabi und Natz gemacht auf. Am Montag hatte Natz dran gedacht und eine Tüte für uns mitgebracht. Gut gebacken Gabi!

Wir machten uns dann wieder auf den Weg in Richtung Haus Vogelsang. Auch dort hat sich etwas getan. Links vom Weg liegt ja eine große Wiesenfläche. Die war immer ein Feuchtgebiet, auf dem sich fast immer Schwäne aufhielten. Dort wurde jetzt eine Flutmulde angelegt. Etwa 180 Meter westlich der ehemaligen Lippeschleuse Haus Vogelsang, ist das Lippeufer geöffnet worden. Darüber kann bei Hochwasser, über die Flutmulde, in das Feuchtgebiet strömen. Am Ende der Flutmulde sind rechts wie links zwei Dämme aufgeschüttet.

Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. Dort sieht man den rote Linie, der die Flutmulde darstellt Die grüne Linie darunter zeigt die Umgehungsstraße, die extra erbaut wurde, damit die Lastwagen und deren Vibrationen nicht das Haus Vogelsang beschädigen. Die gelben Pieker habe ich beschriftet.

Lippe-Renaturierung Haus VogelsangDIADJI_0097.JPG

Lippe-Renaturierung Haus VogelsangDIADJI_0097.JPG
Hier wird eine Flutmulde im Gelände angelegt.
So sieht es aus der Luft aus. Links sieht man die Umgehungsstraße, die Flutmulde ist fertig nur der letzte Damm fehlte dort noch.
Wir erreichten nach 370 Meter den Weg auf dem Bonnheck, der nach rechts auch zum alten Schleusenwärterhaus verläuft. Wir gingen aber weiter geradeaus. Nach 40 Meter überquerten wir dann die Flutmulde, die durch eine Brücke überbaut ist. Nach weiteren 270 Meter erreichten wir dann die Gräfte des Haus Vogelsang.
Im ersten Bild sieht man im Hintergrund das alte Schleusenwärterhaus. Im Vordergrund eine Horde Kanadagänse. Die nächsten beiden Bilder zeigen die Auenwiese, auf der das Storchennest steht. Das musste im Frühjahr erneuert werden. das nächste Bild zeigt einen Haufen Steine am Ende der Flutmulde. Die nächsten drei Bilder sind im Bereich der Flutmulde, an ihren Beginn entstanden. Danach das Bild zeigt den Trampelpfad der Rinder, die in den Auen frei leben. Das nächste Bild zeigt eine Infotafel mit Bildern und Text zu den Lippeauen. Die nächsten Bilder sind am Haus vor dem Bauhof der Vogelsang GmbH gemacht. Das nächste Bild zeigt die Gräfte am Haus Vogelsang. Danach Friedel der durch die Hecken geht. Dann die westliche Gräfte und ein Teil des Haupthauses.
Wir verließen das Gelände des Haus Vogelsang und gingen dann nach rechts auf den Vogelsangweg. Links lagen dort die leergefallenen Vogelsangteiche. Keine Wasservögel mehr zu sehen. Der Grund der Teiche ist von der Sommerhitze immer noch aufgerissen wie trockene Haut.

TrockenperiodeHitze setzt Fischteichen in Ahsen zu

DATTELN Die Teiche in Ahsen trocknen momentan immer weiter aus. Und das liegt nicht nur am Wetter, sagt Frederic Lehmkuhl von der Landschaftsagentur Plus.

Teich Ahsen

  • Der Fischteich am Haus Vogelsang in Ahsen. Foto: ANDREAS KALTHOFF

 Die lang anhaltende Hitze- und Trockenperiode ist auch an den Fischteichen am Haus Vogelsang in Ahsen nicht spurlos vorbeigegangen. Der hintere der beiden Teiche ist bereits komplett ausgetrocknet, im vorderen ist der Wasserpegel drastisch abgesunken. Der Schaden hält sich aber in Grenzen.

Denn Fische sind kaum noch in den Teichen, sagt Projektleiter Frederic Lehmkuhl von der Landschaftsagentur Plus auf Anfrage – im Gegensatz zu früheren Zeiten, als die Teiche noch bewirtschaftet und regelmäßig mit Fischbesatz bestückt wurden. Und andere Tiere, die die Teiche als Lebensraum nutzen – zum Beispiel Amphibien – könnten mit der Trockenheit gut umgehen. Sie wühlten sich im Schlamm ein und könnten so längere Trockenperioden überstehen, so Lehmkuhl.

Zusammenarbeit mit Biostation Recklinghausen

Dass die Teiche trocken fallen, liege nicht nur an der Hitze, sondern auch daran, dass aus dem Zufluss, dem Klosterner Mühlenbach, kein Wasser mehr nachläuft. Die Landschaftsagentur Plus arbeitet seit Längerem an einer dauerhaften Lösung, um das Trockenfallen der Teiche zu beheben. „Wasser zum Beispiel mithilfe der Feuerwehr nachzufüllen ist nicht zielführend“, so Lehmkuhl.

Man habe sich Anfang des Jahres um Fördergelder bemüht, es zeitlich aber nicht rechtzeitig hinbekommen. „Wir arbeiten hier mit der Biostation in Recklinghausen zusammen. Im Laufe des Spätsommers soll es eine Beprobung der Teiche geben.“ Laut Lehmkuhl sollen die Fischteiche im Rahmen des Projektes entschlammt werden. Auch die Zu- und Ablaufsituation soll verbessert werden, um eine Durchgängigkeit der Durchlässe zu erreichen, damit sich zum Beispiel auch der Fischotter ansiedeln kann.

Quelle: Dattelner Morgenpost/ Uwe Wallkötter 8.8.18

Oben das Bild zeigt den hinteren  Vogelsangteich. Beide völlig leer.

Wir gingen weiter in Richtung Dorf Ahsen. Nach 710 Meter erreichten wir den Lippedeich. Dort gingen wir nach links auf den Deich. Der brachte uns nach 270 Meter an die Recklinghäuser Straße. Wir verließen das Deichbauwerk und gingen dann nach links an die Ahsener Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zum Lippedeich und dann Bilder von der gesperrten Lippebrücke, sowie Bilder vom Deich nach Ahsen hinein fotografiert.

Uns ärgert die Lippebrückesperrung sehr. Wir sind oft bei unseren Radtouren über diese Brücke gefahren. Jetzt müssen wir Umwege fahren. Ich meine, die Kommunalpolitik versagt wieder einmal im „Schönsten Kreis der Welt“, wie immer auf Radio Vest gesagt wird. Der Kreis verlangt hohe Umlagen von seinen Städten und lässt sie dann am langen Arm zappeln.

Lippebrücke Bürger werden erst im Frühjahr informiert

AHSEN Zum Thema Ersatz für die gesperrte Lippebrücke wird es erst im Februar oder März eine Informationsveranstaltung für Bürger geben. Die Initiative „IGLO“ macht sich für einen Neubau stark.

  • Die Initiative „IGLO“ macht sich auch bei einem Neubau der Lippebrücke Ahsen für eine Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge wie vor der Sperrung stark, solange die Ortsumgehung nicht fertig ist. So soll der Schwerlastverkehr aus dem Dorf gehalten werden. Foto: Andreas Kalthoff

Ende Oktober hieß es aus dem Recklinghäuser Kreishaus noch, es werde in jedem Fall im November eine Bürgerinfo zum Thema Ersatz für die gesperrte Lippebrücke geben. Das hat die Kreisverwaltung Recklinghausen nun revidiert. Die Informationsveranstaltung wird wohl erst im Februar oder März stattfinden. Jan-Michel Tesmer von der Initiative „IGLO“ (Interessengemeinschaft Lippebrücke und Ortsumgehung) hält das für die richtige Vorgehensweise.

Der Kreis sei noch nicht so weit. Deshalb mache eine solche Veranstaltung, bei der die Bürger am Ende mit mehr Fragezeichen über dem Kopf rausgehen als mit Ausrufezeichen, nicht wirklich Sinn, so Tesmer auf Anfrage unserer Redaktion.

Bis zum 11. Dezember auf Ausschreibung bewerben

Wie berichtet, hat der Kreis Recklinghausen, der die Federführung bei diesem Vorhaben hat, jetzt die Ausschreibung für die Vorplanung einer Ersatzbrücke herausgegeben. Bis 11. Dezember können sich Unternehmen darauf bewerben. Die Ausschreibung sieht sowohl die Variante einer Behelfsbrücke als auch den Neubau ohne Zwischenlösung vor. „IGLO“ hat dabei eine klare Präferenz. „Wenn es zu einer Behelfslösung kommt, die später durch einen richtigen Neubau ersetzt wird, hätten wir in Ahsen ja eine erneute Sperrzeit der Brücke“, so Tesmer weiter. Entscheidend für die beiden Varianten ist die Tragfähigkeit der vorhandenen Fundamente. Auch die soll im Zuge der Vorplanung untersucht werden. Sind die vorhandenen Fundamente nicht mehr nutzbar, hätte sich die Variante mit einer Zwischenlösung ohnehin erübrigt.

„IGLO“ fordert Gewichtsbegrenzung

„IGLO“ macht sich zudem dafür stark, dass selbst bei einem Komplettneubau einer zweispurigen Brücke wie bis zur Sperrung im April eine Gewichtsbegrenzung von 3,5 Tonnen gelten soll. „Sonst bekommen wir wieder Schwerlastverkehr ins Dorf“, befürchtet der „IGLO“-Sprecher“. Anders sieht es aus, wenn die geforderte Ortsumgehung fertig ist, die an die neue Lippebrücke angebunden werden soll. „Dann brauchen wir natürlich keine Gewichtsbegrenzung mehr.“ Nach Ansicht Tesmers würde ein zweispuriger Komplett-Neubau die Politik bei der Ortsumgehung auch ein Stück weit unter Zugzwang setzen.

Quelle: Dattelner Morgenpost/ Uwe Wallkötter

Wir gingen dann noch 170 Meter an der Ahsener entlang und erreichten dann die Straße Auf dem Mersch. Dort sofort im ersten Gebäude links gibt es seid 2014 das Cafe, Bistro und Kiosk von der Familie Blohm. Dort kehrten wir ein. Die haben dort auch immer warme Tagesgerichte. Am Montag gab es Erbsensuppe oder Wirsingeintopf. Friedel und ich nahmen Erbsensuppe mit Einlage. Natz ein Schnitzel mit Kartoffelsalat. Willi wollte nur einen gefüllten Berliner. Wie ließen es uns schmecken. Nach dem Essen rief ich meine Maren an, die uns dann mit dem Auto abholte. Willi setzten wir an der Kreissparkassenfiliale an der Kreuzstraße ab. Natz und Friedel holten ihre Räder aus meiner Garage und fuhren nach Hause.

Männer es war wieder schön mit euch. Wir haben fast alles gesehen was wir sehen wollten. Das Wetter war ok. Wir sind 7,8 Km gelaufen.

Opaju

 

Wandertour 19.11.2018(Vom Lakeside Inn entlang der Unterstever bis an den Hullerner Stausee)

Fahrradfahren wollten wir am Montag nicht. Es war einfach zu kalt. Der scharfe Ostswind verstärkte das Kältegefühl sehr. Ich bot an, uns zum Lakeside Inn zu fahren, von wo wir dann eine Runde laufen wollten. Wir wollten erst um 11 Uhr beim Friedel sein. Ich holte Willi und dann Natz ab und wir fuhren dann zur Theiheide und sammelten Friedel ein. Wir fuhren zum Lakeside Inn am Halterner Stausee.

Ich parkte mein Auto auf dem Parkplatz am Lakeside Inn. Von dort aus gingen wir nach Osten an die Zwischenstever. Die Stever, die den Hullerner- und den Halterner Stausee speist, verbindet die beiden Stauseen. 1,8 Km fließt die Stever vom Hullerner- bis in den Halterner Stausee. Sie fließt, leicht angestaut durch ein besonders schönes Stück Natur. Der Wald reicht an beide Uferseiten heran. An beiden Seiten kann man Entlangspazieren. Jetzt im Herbst läuft man über einen bunten Blätterteppich. Auch auf der Stever schwimmen Blätter, die wie aufgelegtes Blattgold erscheinen. An machen Stellen, direkt am Wasser gibt es noch grüne Blätter. 

Direkt am Parkplatz war es am Montag mit der Ruhe nicht ganz so weit, denn dort waren städtische Arbeiter dabei, Blätter zu harken und den Platz mit einer Kehrmaschine zu reinigen. Aber schon als wir in den Wald vor der Stever eintraten wurde es leiser. Vom Parkplatz bis an die Stever waren es ca.100 Meter. Dann hatten wir den Weg, der nach rechts verlief erreicht. Würde man nach links gehen, so würde man zur Einmündung der Stever in den Halterner Stausee kommen. Dort gibt es ein Stauwehr. Das werden wir später sehen. Wir gingen in Richtung der Siedlung Overrath. Es wurde stiller um uns herum. Der Wald schluckte die Arbeitsgeräusche vom Parkplatz. Bald hörten wir nur noch unsere Schritte auf dem Blätterteppich.

Oben die Bilder zeigen die ersten 300 Meter am Steverufer. Man sieht den Blätterteppich auf dem Weg und in den Wald hinein. Im vierten Bild sieht man dann das „Blattgold“ auf der Stever schwimmen. Im letzten Bild sieht man die grünen Blätter am Ufer. Im Hintergrund steht das Auto eines Anglers, der am Ufer sein Glück versuchte.

Nach weiteren 350 Metern erreichten wir dann den Forellenweg. Dort bogen wir nach rechts in die Siedlung Overrath ab. Friedel kannte dort ein Geocachingversteck. Da wollte er einmal schauen ob es das noch gibt. Er war sich zuerst gar nicht so sicher wo das ist. Dann viel uns aber ein, dass wir das schon einmal gesucht hatten und fanden es dann auch. Friedel schaute in das Logbuch und fand einen Eintrag vom 19.11.2018. Ich meine es war von 11 Uhr. Also war kurz vor uns ein Geocacher dort gewesen. Ich zeige heute nicht die Fotos, damit das versteck nicht enttarnt ist. Wir gingen den Forellenweg ganz bis zu seinem Ende und bogen dann nach links auf den Aalweg ein. Auf dem liefen wir bis zum Boothaus Niehues, das wir nach 120 Meter erreichten.

Oben die Bilder sind auf dem Forellenweg und am Aalweg gemacht. Die beiden letzten Bilder zeigen das Boothaus Niehues. In der Mitte der Serie sieht man Monsterfiguren, die vor einem Haus am Forellenweg angebracht sind.

Wir gingen dort nach rechts über einen Privatweg, der uns entlang einer Wiese, die der Stever vorgelagert ist, bis zum Heimingshof. Auf dieser Wiese haben wir schon einmal einen Nutria gesehen. Am Montag bewegte sich dort aber nichts der Gleichen. Die Gaststätte Heimingshof schien geöffnet zu haben. Wir gingen aber weiter nach links. Der Weg An der Stever brachte uns zur Steverbrücke. Von dort hat man eine gute Sicht auf das  Segmentwehr des Hullerner Stausees.

Oben die Bilder sind auf dem Weg zum Auslass des Hullerner Stausees entstanden. Das letzte Bild zeigt dann das Segmentwehr. Dahinter sieht man den niedrigen Wasserstand im Hullerner Stausee. Da fehlen einige Meter.

Talsperre Hullern

Die Talsperre Hullern (Hullerner See) im Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen, staut die Stever oberhalb des Halterner Stausees. Die Gelsenwasser AG nutzt die Talsperre zur Wassergewinnung, außerdem dient sie der stillen Erholung. Die Talsperre wurde am 15. Oktober 1985 nach dreizehnjähriger Bauzeit eingeweiht.

Die Wassertiefe beträgt maximal acht Meter.

Bauwerke

Der Staudamm besitzt einen Hochwasserüberlauf und ein Segmentwehr mit aufgesetzter Klappe. Die Wasserfläche wird auf 40,40 m über NN aufgestaut, rund einen Meter höher als im Halterner Stausee. Über die Zwischenstever fließt das Wasser zum Halterner Stausee.

Mit vier Pumpen mit einer Leistung von 15.000 m³/h kann das gestaute Wasser auch bei abgesenktem Stauspiegel für die Wasserversorgung im Wasserwerk Haltern genutzt werden. In niederschlagsarmen Zeiten können aus dem Dortmund-Ems-Kanal bei Senden bis zu 200.000 m³ Wasser täglich entnommen und in die Stever eingeleitet werden, sodass eine Mindeststauhöhe im Hullerner See gehalten werden kann.

Am Zufluss der Stever in die Talsperre wurde ein Einlaufbauwerk mit einem Schlauchwehr als Vorsperre errichtet. Sie soll bei abgesenktem Wasserstand in der Talsperre für einen gleichmäßigen Wasserstand im Oberlauf der Stever sorgen.

Quelle: Wikipedia

Nach der Brückenüberquerung gingen wir weiter auf dem Weg An der Stever. Der verlief etwas nach halb rechts in den Wald. Es ging leicht bergan und der Weg ist auch sandig und deshalb schlecht zu laufen. Auf 400 Meter sind dort 17 Höhenmeter zu überwinden. Es war dann geschafft und wir gingen nach links weiter. Rechts vom Weg beginnen die Borkenberge. Dort ist der Wald gesperrt, weil dort früher der Truppenübungsplatz der englischen Rheinarmee war. Es könnten also noch Blindgänger dort liegen. Es lag ein 1,3 Km langer Weg vor uns. Wir wollten bis zur ehemaligen Jugendherberge laufen, die rechts am Weg lag. Links vom Weg liegt der Freizeitpark Hoher Niemen.

Oben die beiden ersten Bilder zeigen den Weg An der Stever. Dann war die Jugendherberge erreicht. das letzte Bild zeigt Natz und Willi, die einen Augenblick ausruhen.

Porträt Haltern am See

Das Bild oben zeigt das Gebäude von vorne.

Haus am See für Aktive

Im Naturpark Hohe Mark, zwischen glitzernden Seen und tiefen Wäldern, finden Sie unsere moderne Sport|- und Familien|Jugendherberge. Bei uns wohnen Sie im Haupthaus oder in einem „Römischen Dorf“ bestehend aus sechs Häusern mit Platz für bis zu 66 Personen – perfekt auch für Gruppen aller Art, etwa für Sportgruppen. Direkt vor der Tür beginnt das Paradies für Wasserratten: am Halterner See und seinem schönen Seebad mit Natursandstrand und Strandkörben sowie Wassersportmöglichkeiten. Die historische Altstadt von Haltern lädt zum Bummeln ein. Und abends wird es beim Grillen oder am Lagerfeuer bei uns richtig gemütlich!

Highlights der Jugendherberge Haltern am See und der Umgebung

  • Großes Gelände mit tollen Spielplätzen und -geräten
  • „Römisches Dorf“: sechs Bungalows mit Terrasse und Gruppenleiterhaus
  • Viele Sportmöglichkeiten: Tischtennis, Kunstrasenplatz, Beachsoccer, Beachvolleyball und Kletterwand*
    *Die Kletterwand ist für Gruppen ab 20 Personen nach Voranmeldung und unter Betreuung unseres Programmpartners nutzbar.
  • Bistro mit Sonnenterrasse
  • Grillplätze (überdacht) und Lagerfeuerplatz
  • Seebad Haltern mit langem Sandstrand
  • Kletterwald Haltern mit Rabatt für unsere Gäste
  • LWL Römermuseum: Kultur und Technik der alten Römer
  • Touren durch die Westruper Heide
  • Freizeitbad „Aquarell“: Frei- und Hallenbad mit Sauna
  • Naturwildpark Granat mit vielen freilaufenden Tieren

„Bewegte“ Tage für Sportgruppen in der Sport|Jugendherberge

Wir setzen Sie in Bewegung! Mit dem riesigen Außengelände, der Kletterwand und den Sportplätzen ist unsere Jugendherberge das perfekte Ziel für Sportler, Sportgruppen und Freizeitgruppen. Hier können Sie hervorragend Beachsoccer und Beachvolleyball spielen, Radfahren, Schwimmen, Klettern, Kanufahren und vieles mehr. Auch für ein Fußballmatch auf unserem Kunstrasenplatz finden sich immer Mitspieler. Sport- und Freizeitgruppen stellen wir gern individuelle Programmangebote zusammen – etwa für Trainingslager.

Familienurlaub, Klassenfahrt, Gruppenreise oder Tagung? Hier sind Sie richtig!

Mit ihrer modernen Ausstattung und dem vielfältigen Freizeitangebot ist die Jugendherberge Haltern am See auch für Tagungen und Seminare ideal: Bei uns stehen mehrere Tagungsräume bereit – ausgestattet mit moderner Tagungstechnik. Familien haben in unserer zertifizierten Familien|Jugendherberge jede Menge Spiel-Raum: Auf unserem weitläufigen, abwechslungsreichen Gelände ist reichlich Platz zum Spielen und Toben – und die gute Laune ist grenzenlos! Für Schulklassen ist die Natur rund um Haltern am See ein echtes Abenteuer: Wald und Wildnis, Seen und Wiesen dienen den Schülern als großes Experimentierfeld und laden zu spannenden Entdeckungstouren ein. Wir bieten Ihnen faszinierende Programme vom Naturerlebnis bis zur sportlichen Herausforderung!

Naturerlebnisse zwischen Seen und Wäldern

Abwechslungsreicher geht’s nicht: Freuen Sie sich auf zahlreiche Naturwunder! Die Haard, ein beliebtes Ausflugsziel, können Sie herrlich zu Fuß oder per Fahrrad erkunden: Die „grüne Lunge“ des nördlichen Ruhrgebiets ist von einem dichten Netz an Wander- und Radwegen durchzogen. Die Westruper Heide mit ihrer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt entdecken Sie auf spannenden Rundwegen auf sandigem Boden. Und lassen Sie sich von der Schönheit der Seenlandschaft aus Halterner See, Hullerner See, Silbersee 2 und 3 und Dülmener See begeistern!

Quelle: Website des Betreibers

Auf dem Gelände war am Montag richtig Betrieb. Das Haus war ausgebucht. Kinder von einer Schule in Gelsenkirchen Mitte, machte dort einen Schulausflug. Die Kinder hatten dort ihren Spaß auf dem Sportplatz, dem Spielplatz und rundherum um die Herberge. Wir machten uns auf den Rückweg zum Lakeside Inn. Wir gingen von der Jugendherberge aus nach rechts über den Weg An der Stever bis zur Straße Stockwieser Damm. Das waren 370 Meter über eine Sandpiste. Wir erreichten die Straße und überquerten sie und gingen ein paar Meter nach rechts. Dort begann ein Weg, von dem Friedel dachte, dass der uns nicht auf den Karl-Hohmann-Weg führte, sondern an einem Feld endete. Das war aber nicht so und wir erreichten nach 400 Meter den Weg. Wir gingen nach links. Rechts lag dann der Halterner Stausee in Sichtweite. Der Himmel über dem See war düster und und das Wasser sah trübe aus. Eine richtige Novemberstimmung.

Die ersten beiden Bilder zeigen den Weg, der uns zum Karl-Homann-Weg brachte. Danach Bilder vom Halterner Stausee. Das letzte Bild zeigt eine tolle Baumwurzel.

Heute am 23.11.2018 lese ich dann diesen Artikel in der Dattelner Morgenpost.

Kanalwasser hilft dem Stausee
Halterner Talsperren sind insgesamt nur noch zu 49 Prozent gefüllt.
Trotz der Trockenheit gibt es keinen Anlass zur Sorge sagt Gelsenwasser.

Haltern. Der vergangene
Herbst war sehr trocken] die ersten Novemberwochen
ebenfalls. Und es hat in diesem
Jahr einen extrem tro_
ckenen Sommer gegeben, ergänzt
Heidrun Becker, Sprecherin des Unternehmens
Gelsenwasser, das für die
Trinkwassergewinnung am
Halterner Stausee verantwort_
lich ist.
Dort sind die Folgen des Re_
genmangels leicht zu erken_
nen: In den Uferbereichen
hat sich das Wasser weit zurückgezogen,, Bootsanleger
liegen auf dem Trockenen.
Heidrun Becker betont aber
ausdrücklich: ,,Es gibt keinen
Anlass zur Sorge.,, “
Im vergangenen Früfrjahr
seien alle Becken noch sehr
gut gefüllt gewesen. ,,Davon konnten wir 2018 zehren,,,
sagt die_ Gelsenwasser-Sprecherin.
Trotzdem werde seit diesem Mittwoch wieder
Wasser von der Alten .Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals
bei-Senden quasi abgezapft
und in die Stever geleitet.
Von dort aus gelangt es in die
Hullerner Talsperre und weiter
in den Halterner Stausee. Rund 100.000 Kubikmeter
Wasser täglich. ,,Bis auf weiteres“, sagt Becker. Und
meint damit: Bis es ordentlich
regnet. Schon im Frühjahr sowie sechs Wochen
lang im August und September
hatte die Wasserversorger
von dieser Möglichkeit gebrauch gemacht. Becker:
,,Wir haben aber nur die Hälfte
der tatsächlich erlaubten
Wassermenge aus dem Kanal
entnommen.“ Ziel sei es ge_
wesen, die Wasservorräte ln
den Talsperren zu schonen.
Der große See – das Nordbecken
des Stausees, wo auch
der Freizeitsport stattfindet – ist derzeit zu 50 Prozent gefüllt. Mitte Oktober waren es
noch 59 Prozent. Das südliche
Staubecken am Wasserwerk
nördlich der B 58 dagegen
ist nahezu voll. Das muss
auch so sein, weil hier das
Trinkwasser gewonnen wird.
Das feuchte Nass versickert
zunächst in großen Becken,
bevor es als gefiltertes Grundwasser
entnommen und wei_
terverarbeitet wird.
Der Füllstand des dritten
Beckens – des Hullerner Stausees
beträgt 31 Prozent. Mitte
Oktober waren es noch 35
Prozent. ,,Wir gehen in Hullern
grundsätzlich nicht unter
30 Prozent“, erklärt Gelsenwasser
Sprecherin Heid_
run Becker dazu. Die natürliche
Durchmischung der einzelnen
Wasserschichten und
das. ökologische Gleichgewicht
im Hullerner See müssten
gewahrt werden. Daher
auch die erneute Maßnahme
am Dortmund-Ems-Kanal.
Tiefstand wie
im fahr 1991
Der Füllstand aller drei Becken,
also der Durchschnittswert,
betrug in dieser Woche
49 Prozent. Beim Blick auf
den Stausee wird aber auch
klar: Der Pegel ist um 3,20 Meter gesunken. Gelsenwasser-Sprecherin Heidrun Becker
beruhigt: ,,Zu diesem
Zweck sind die Talsperren ja
gebaut worden“. Alles liege
im normalen Bereich. Zudem
sei die Tiefe des Nordbeckens
mittels Saugbagger stellenweise
auf bis zu 15 Meter erweitert worden.

Zuletzt gab es nach Auskunft der Gelsenwasser-Spre-
cherin 1991 einen ähnlichen
Tiefstand im Halterner Stau-
see. 1976 sei es sogar noch
schlimmer gewesen. Nach ein
paar Tagen kräftigen und an-
haltenden Regens werde sich
das Bild aber schnell wieder ändern.

Quelle: Kopie aus der Dattelner Morgenpost vom 23.11.2018

Wir gingen die 600 Meter über den Karl-Homann-Weg und erreichten dann wieder den Stockwieser Damm. Dort liefen wir nach rechts weiter. Wir erreichten dann nach 360 Meter die Antoniusbrücke über die Stever. Dort sah man dann auch wie wenig Wasser im Stausee war.

Oben die Bilder sind von der Antoniusbrücke aus gemacht und zeigen wir leer der Halterner Stausee zurzeit ist.

Bis zum Lakeside Inn waren es dann noch einmal gut 250 Meter. Wir überquerten die Straße und kehrten in das Lokal ein. Bei Currywurst und Bratkartoffeln mit Spiegelei und einem Kaltgetränk ließen wir es uns schmecken.

Männer wir sind am Montag knapp 6 Km gewandert. Das war fürs Erste genug gelaufen. Ich fuhr uns wieder nach Hause. Es war wie immer schön mit euch.

Opaju

Text