Fahrradtour 20.06.2016(Nach Dülmen in den Wildpark)

Wir mussten einmal mehr eine Woche Pause machen, da das Wetter weiter verrückt spielt. Wir hatten Dülmen geplant. Das wollten wir am Montag nachholen. Wir waren schon einmal in Dülmen am 28.08.2014. Damals war Friedel nicht mit. Am Montag war Willi verhindert. Radfahrverbot von seinem Dok. Er wollte aber mit dem Auto nachkommen, um bei der Mittagspause mit uns zu quatschen. Treffen war bei an der Eichenstraße. Das Wetter sollte bis zum Nachmittag ganz gut werden, dann konnte es Regen geben.

Friedel war am Morgen der erste und freute sich wie ein Schneekönig, dass er endlich einmal vor Natz da war. Der trieb uns an. Lasst gehen, wir wollen keinen nassen Ar… bekommen. Ich hatte die Tour gelegt und die war etwas anders als die 2014.

Wir fuhren von meiner Garage aus nach links auf die Eichenstraße. Die fuhren wir bis an die Höttingstraße und überquerten sie. es ging nach links zur Schleuse Datteln hoch. Die Überquerten wir und fuhren sofort nach rechts auf den Leinpfad. Es ging vorbei am Dattelner Meer. Wir erreichten den Dortmund-Ems-Kanal und fuhren nach links an dessen Alte Fahrt. Der tote Arm führte uns wie immer in Richtung Olfen. Die Alte Fahrt ist jetzt, einen Tag vor Sommerbeginn, ordentlich zugewachsen. Das Grün am Leinpfad wuchert und nimmt einem oft die Sicht zum Wasser. Dort frönt das junge Leben, Enten und Blässhühner haben ihre Brut ausgebrütet, das unbeschwerte Leben. Von den Altvögeln beschützt. Die Frösche quaken in dem zugewachsenen Altarm. Idylle pur. Es ging bis zur Lippebrücke. Dort machten wir wie immer eine kurze Pause und hielten Ausschau nach Eisvögeln. Natz trieb wieder. Friedel einmal schauen und dann weiter. Wir hatten an der Alten Fahrt etwas Rückenwind und so ging es gut voran.

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Oben die ersten Bilder unserer Tour. Oben zweimal das Dattelner Meer. Dann ein Blick zum Dattelner Hafen. Rechts das erste Bild von der Alten Fahrt. Darunter dann zweimal  Natz und Friedel vor mir auf dem Leinpfad der Alten Fahrt. Die letzten drei Bilder sind von der Lippebrücke aus fotografiert. Links eine Ente mit ihren Jungen auf der Lippe. Rechts sieht man einen kleinen Strudel, den ein Kormoran beim wegtauchen hinterlassen hatte. Unten links steht ein Graureiher an der Lippe und schaut nach einer Mahlzeit. Der Graureiher ist in unserer Gegend recht häufig und er begegnet uns bei unseren Touren sehr oft.

Wir hörten auf Natz und fuhren weiter. Bis zur südlichen Grenze von Olfen, der B 235 sind es von der Lippebrücke aus etwa 2,1 Km. Wir erreichten die Bundesstraße und fuhren über eine Brücke über sie hinweg. Dann ging es durch eine Wohnsiedlung und nach ca. 200 Meter nach rechts auf die Hafenstraße. Danach ging es nach links auf den alten Leinpfad der Alten Fahrt. Links von uns lag dort der neu gestaltete, ehemalige Olfener Kanalhafen.

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Oben das Bild zeigt die Überquerung der B 235. Darunter der neu gestaltete ehemalige Kanalhafen. Im Hintergrund sieht man die Olfener Kirche. Sankt Vitus.

Wir fuhren noch 720 Meter auf dem Leinpfad. Dann bogen wir nach links ab und fuhren  an die Selmer Straße herunter. Dort am Kreisverkehr überquerten wir sie und fuhren dann auf den Dammweg. der brachte uns nach 440 Metern Fahrt in die Steverauen. Der Weg machte eine Linksknick. Rechts von uns lag die Dreibogenbrücke, die die Stever überspannte. Rechts und links vom Weg lagen die Auenwiesen der Stever. Auf der linken Seite des Weges standen drei Riesenesel an ihrer Unterstellmöglichkeit. Rechts vom Weg machten städtische Arbeiter die Stallung der Wildpferde sauber. Das ist selten, dass Menschen dort eingreifen. Die Tiere sind sich fast selber überlassen. Das ist so gewollt. Wir bogen nach rechts ab und fuhren bis zu der Stelle, an der man die Störche beobachten kann. 2 Minuten und dann geht´s weiter, war wieder die Ansage vom Natz. Friedel der Vogler ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Er holte sein Fernglas aus seiner Lenkertasche und schaute nach den Störchen. Vier Junge waren in diesem Jahr geschlüpft und haben auch alle das feuchte Wetter überlebt.

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Natz vor mir, es geht in die Steverauen. Unten links der Unterstand der Riesenesel. Im rechten Bild der Storchenhorst am Friedhof in Olfen.

Wir machten uns wieder auf den Weg. Es ging noch ein Stück durch die Auen, dann erreichten wir die Birkenallee. Auf die fuhren wir nach rechts. Wir erreichten die Steverbrücke nach etwa 400 Meter und überquerten die Stever. Nach weiteren 100 Metern bogen wir nach links von der Birkenallee ab und fuhren auf dem Landweg Rechede in nördlicher Richtung weiter. Eigentlich sollte es etwas weiter nach links in den Norden gehen. Über die Bockholter Balve, so war unsere Tour geplant. Aber wir kennen ja unseren Friedel. Der hatte in Google Earth einen Angelteich gesehen, den er unbedingt sehen wollte und dort wo wir jetzt fuhren war er ja auch noch nie. Was tut man nicht alles für gute Freunde? Wir fuhren etwa 1,1 Km auf dem Landweg und bogen dann nach rechts von unserem Weg ab. es war nicht nur ein Umweg von ca. 1,7 km, sondern wir mussten auch noch 20 Höhenmeter bis zum Angelhof überwinden. Dann hatten wir den Teich erreicht. Dort saßen zwei einsame Angler und warteten das die eingesetzten Forellen beißen. Schön war es an dem Teich nicht. Friedel war zufrieden und wir fuhren wieder in Richtung des Landweg Rechede. Dort fuhren wir wieder nach rechts.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg aus den Steverauen heraus. Das erste Bild ist von der Birkenallee aus in die Auen fotografiert und zeigt die Auentiere beim Fressen. Dann zwei Bilder von der Überquerung der Stever. dann dreimal viel Natur in Olfen Kökelsum. Darunter zu sehen, wie überall im Münsterland, ein Altar am Wegesrand. Ebenfalls sieht man im Münsterland viele Windriesen, wie im Bild rechts. Darunter zwei Gebäude im Bereich des Angelteichs. Unten das große Bild zeigt den Angelteich und zwei Angler bei ihrem Hobby.

Wir waren dann wieder auf dem richtigen  Weg. Wir durchfuhren die Bauernschaft Kökelsum. Nach 920 Meter erreichten wir den Weg Bockholter Balve. Den wären wir ja eigentlich gefahren. Den Überquerten wir. Es ging in die Bauernschaft Rekelsum und nach 2,2 Km erreichten wir die B 58. Die verläuft dort zwischen Seppenrade im Osten und Hullern im Westen. Wir überquerten sie und befanden uns dann in der Bauernschaft Emkum. Dort wollten wir eigentlich nach 620 Metern nach links abbiegen. Das verpassten wir aber und fuhren weiter Geradeaus. Das war eigentlich nicht falsch, weil wir am Ende auch den Dülmener Landweg erreichten. Da aber meine Wegbeschreibung nicht mehr stimmte, haben wir uns etwas schwer getan. Wir erreichten die sogenannte Panzerstraße etwa 800 Meter weiter östlich. Wir überquerten sie und standen an einem Hof. Dort ritt eine junge Frau auf einem Reitplatz. Die Fragten wir, ob es über den Hof weiter in Richtung Dülmen gehe. Das bejahte sie. Wir fuhren also über den Hof und trafen noch einen alten Herrn, der sich aber nach seiner Aussage auch nicht so gut auskenne, da er ein Zugezogener sei. Wir fuhren hinter dem Hof nach links. Nach 280 Meter ging es dann nach rechts. Wir erreichten 440 Meter den Alten Dülmener Landweg. Die Bauernschaft Levesum war erreicht. Wir fuhren nach rechts. Der Weg war uns dann wieder bekannt. Unser Ziel war nun die Schutzhütte am Abzweig zum Haus Visbeck. Das lag noch fast 2 Km vor uns.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis zum Alten Dülmener Landweg. Immer viel Gegend und Höfe, sowie kleine Altäre.

Wir erreichten den Abzweig zum Haus Visbeck. Dort gibt es eine Bank und einen Tisch. Dort machten wir eine Pause um unsere Fleischwurst zu essen, die Natz wieder mitgebracht hatte.

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Bild vom 6.7.2015. Bank und Tisch am Abzweig Visbeck

Haus Visbeck

Haus Visbeck nahe Dülmen ist ein ehemaliges Rittergut, von dem heute noch ein Teil der Gebäude sowie die Marienkapelle existieren.

Geschichte

Marienkapelle bei Haus Visbeck

Schon 1186 wurde das Haus als Villa Visbeck als Lehnsgut im Urbar des Klosters Werden erwähnt. Seit 1338 waren die Herren von Visbeck Eigentümer des nunmehr als Rittergut genutzten Komplexes – ein Wehrbau auf zwei Inseln. Das Geschlecht der Herren von Visbeck starb 1540 aus und damit fanden die Gebäude weitere Besitzer, zuletzt die FamilieDroste zu Vischering, die es bis in das 20. Jahrhundert hinein besaß.

Die Marienkapelle[1] stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist somit deutlich jünger als das Haus Visbeck selbst. Ihr Baumeister war Johann Conrad Schlaun.

Heute befindet sich Haus Visbeck in Privatbesitz und wird zur Pferdezucht und teilweise als Ferienwohnung genutzt.

Lage

Haus Visbeck liegt südöstlich der Stadt Dülmen nahe der Bundesstraße 474. Es gehört zum Kirchspiel Dülmen und liegt in der Bauerschaft Daldrup.

Umgebung

Reste des ehemaligen Krupp’schen Schieß- und Versuchsplatzes bei Haus Visbeck

In der näheren Umgebung des Hauses Visbeck befinden sich zwei bemerkenswerte Anlagen:

  • Der ehemalige Atomwaffenstandort, das Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck, welches heute als Lager für Feuerwerkskörper dient. In den 1980er-Jahren war das Lager oft Ziel der Friedensbewegung. Der Bau des Lagers wurde am 25. April 1963 begonnen und am 22. September 1965 fertiggestellt.[2]
  • Der ehemalige Schieß- und Versuchsplatz der Krupp’schen Gussstahl-Fabrik aus Essen. Der Schießplatz war der erste von einem Privatmann – Alfred Krupp – errichtete Schießplatz, allerdings nur wenige Jahre in Betrieb. Eröffnet wurde er 1873, aber schon 1878 nicht mehr genutzt, er war zu klein geworden. 1887 letztendlich waren alle Liegenschaften wieder veräußert worden. Vom Schießplatz sind noch zwei Umwallungen von Laboratorien deutlich sichtbar.[3]

Quelle: Wikipedia

Wir ließen uns die Fleischwurst schmecken und machten uns dann wieder auf den Weg. Wir fuhren geradeaus und kamen auf einen Sandweg. Dort wäre es für Friedel fast zu einem Sturz gekommen. Gott sei Dank konnte er sich noch retten. Wir fuhren an dem ehemaligen Nuklearwaffenlager der US Armee vorbei, das links von uns lag. der Sandweg war geschafft und der Weg wurde wieder besser. Wir erreichten, nachdem wir noch zwei unnötige Linksschlenker gemacht hatten, nach 3,3 Km das ehemalige Gelände der Barbarakaserne in Dülmen-Dernekamp. An der fuhren wir vorbei und schauten uns die ehemaligen Kraftfahrzeughallen an. Dann ging es nach links auf den Olfener Weg. Der führte uns durch Dülmen-Dernekamp in Richtung Innenstadt Dülmen.

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Das große Bild zeigt den Funkturm an der Barbarakaserne. Oben die vier Bilder zeigen die Kraftfahrzeughallen und Gegend. Die beiden unteren Bilder sind auf dem Olfener Weg entstanden und zeigen das Neubaugebiet hinter der Barbarakaserne. Wir erreichten die Lüdinghauser Straße. Wir wollten die gerade überqueren, da kam uns unser Willi mit seinem BMW Cabrio in die Quere. Ich hatte ihn während unserer Pause am Abzweig Haus Visbeck angerufen. Er hatte sich kurz darauf auf den Weg nach Dülmen gemacht. Das Timing stimmte. Wir überquerten die Straße und fuhren gleich nach rechts auf einen Radweg, der uns auf die Weidenstraße und dann wieder auf die Lüdinghauser Straße brachte. Dort konnte Willi kurz anhalten und wir erklärten ihn wo er hin musste. Bäcker Geiping, auf der Coesfelder Straße 151. Wir fuhren weiter auf der Lüdinghauser Straße und erreichten den Fahrrad- und Fußgängertunnel, der unter der Bahnstrecke Haltern-Dülmen herführt. Willi kam uns schon wieder entgegen, denn mit dem Auto ging es dort nicht weiter. Er musste einen Bogen fahren. Wir durchquerten den Tunnel und fuhren auf der Lüdinghauser Straße weiter. Wir erreichten nach etwas mehr als 1 Km Fahrt die Tiberstraße. Dort bogen wir nach rechts von der Lüdinghauser Straße ab.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg auf der Lüdinghauser Straße. Oben eine Säule, zu der ich nichts gefunden habe. Darunter „die Remise“ die Heimat des Figurentheaters Hille Puppille. Darunter dann die Hl. Kreuzkirche. Dort befindet sich das Grab der Anna Katharina Emmerick, die 2004 von Papst Paul II selig gesprochen wurde

Anna Katharina Emmerick

Anna Katharina Emmerick (* um den 8. September 1774 in Coesfeld; † 9. Februar 1824 in Dülmen, Westfalen) war Nonne(im Augustinerorden) und Mystikerin. 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 9. Februar.

Leben

Geburtshaus in Coesfeld-Flamschen

Hl. Kreuz Dülmen, Gedenkstätte: rekonstruiertes Sterbezimmer mit Originaleinrichtung

Hl. Kreuz Dülmen, Krypta: Grab

Anna Katharina Emmerick (auch: Emmerich) wurde in der Coesfelder Bauerschaft Flamschen als Kind armer Köttersleutegeboren. Als ihr Geburtstag gilt der 8. September 1774, allerdings ist dies der Tag des Eintrags in das Taufregister von St. Jakobi (Coesfeld), wobei in einer Taufbescheinigung sogar wegen eines Übertragungsfehlers der 30. September 1774 genannt wird. Der eigentliche Geburtstag hingegen ist unbekannt, dürfte jedoch nah an diesem Tag liegen.

Schon als Kind hatte sie einen engen Bezug zur Kirche und gute Bibel-Kenntnisse. Mehrmals in der Woche ging sie zurKommunion und zu Andachten, auch erwähnte sie damals schon Visionen und Offenbarungen.[1] Die Schule besuchte sie nur vier Monate. Mit 13 Jahren verdingte sie sich als Magd. Zunächst absolvierte sie eine Lehre als Näherin und arbeitete in der Umgebung von Coesfeld. Als sich eine vorteilhafte Heirat anbot, offenbarte sie ihren entsetzten Eltern, dass sie ins Kloster zu gehen beabsichtige. Nachdem ihre Eltern doch noch, wenn auch widerwillig, zugestimmt hatten,[2] trat sie als Augustinerin in das Kloster Agnetenberg in Dülmen ein und wurde am 13. November 1802 als Novizin eingekleidet. Am 13. November 1803 legte sie ihre feierliche Profess ab.

Während ihrer Zeit im Kloster wurde sie häufig krank und litt unter großen Schmerzen. Als das Kloster im Zuge derSäkularisation im Dezember 1811 aufgehoben wurde, führte Anna Katharina den Haushalt des aus Frankreich emigriertenPriesters Lambert. Bald wurde sie jedoch so krank, dass sie das Haus nicht mehr verlassen konnte. An ihrem Körper erschienen die Wundmale Jesu Christi, und in den folgenden zwölf Jahren hatte sie mystische Visionen, in denen sie an jedem Freitag die Passion Christi durchlitt. Während dieser Zeit sah sie in ihren Visionen Ereignisse aus der biblischen Schöpfungs- und Heilsgeschichte. Dies erregte die Aufmerksamkeit der gläubigen Bevölkerung, aber auch staatlicher und kirchlicher Stellen. Der preußische Staat leitete Untersuchungen ein, bei denen versucht wurde, Anna Katharina Emmerick als Betrügerin zu entlarven. Nachweise für einen Betrug konnten aber nicht erbracht werden.

Quelle: Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Katharina_Emmerick

Wer mehr wissen möchte sollte diesen Link benutzen.

Darunter das Bild zeigt dann das Lüdinghauser Tor, auf das Natz zufährt. Das letzte Bild zeigt Friedel und Natz die an der Ampel zur Münsterstraße auf Grün warten. Darunter dann das Eiscafe San Remo an der Tiberstraße.

Lüdinghauser Tor

Lüdinghauser Tor in Dülmen (stadtauswärts)

Das Lüdinghauser Tor ist ein Bestandteil der ehemaligen Stadtbefestigung von Dülmen. Es befindet sich am Ausgang der Dülmener Innenstadt an der Lüdinghauser Straße in Richtung Lüdinghausen.

Das Lüdinghauser Tor ist das Wahrzeichen von Dülmen.

Geschichte

Das Tor (oder auch Lüdinghauser Pforte oder Ludinchuser Porten) wurde wahrscheinlich im 14. Jahrhundert als hölzernes Tor im Rahmen der Stadtbefestigung errichtet. Die steinernen Türme wurden Ende des 15. Jahrhunderts errichtet, wobei als Verbindung ein hölzerner Wehrgang diente. An den Toren und Mauern wurden Geschütze errichtet, zwei davon standen ab 1584 am Lüdinghauser Tor. Der Wehrgang wie das zwischenzeitlich errichtete Torgebäude verschwanden mit der Zeit. Das Pförtnerhaus wurde 1836 abgerissen, als die Erhebung von Wegegeld untersagt wurde. Bis 1906 diente einer der Türme zudem als Stadtgefängnis.

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts galten die Türme des Lüdinghauser Tors als Verkehrshindernis, jedoch verbot die Regierung den Abriss. Im Zuge des Verbots wurde erst in den westlichen, später dann in den östlichen ein Fußgängerdurchgang gebrochen. 1908 wurden im Rahmen der Vorbereitung auf das 600-jährige Stadtjubiläum 1911 die beiden Türme neu eingedeckt und auch die steinerne Verbindung als charakteristischer Mittelbau errichtet.

Das Lüdinghauser Tor wurde von den Nationalsozialisten von 1938 bis 1945 als Stadtwappen (statt des Kleeblattkreuzes) eingesetzt. Mit dem Wiederaufbau nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erhielt das Tor seine heutige Sonderstellung − und ist immer noch ein Verkehrshindernis.

Quelle: Wikipedia

Die Tiberstraße ist die Verbindung von der Lüdinghauser Straße zur Coesfelder Straße. Sie ist 240 Meter lang und mündet auf die Coesfelder Straße. Sie gehört noch zur Altstadt von Dülmen. Wir überquerten die Coesfelder Straße und fuhren auf ihr weiter. Unser Ziel lag ca. 1km vor uns. Unser Lieblingsbäcker. Dort wollten wir uns ja mit Willi treffen und unsere Mittagspause abhalten. Natz zweifelte schon auf dem Weg dorthin, ist das soweit raus aus Dülmen, war seine Frage. Ja es war so weit raus. Dann war es aber geschafft und wir kehrten bei Geiping ein. Willi war nicht da. ich rief ihn an. Er war noch irgendwo in der Stadt gewesen und war auf dem Weg zu uns. Es dauerte nicht lange da stieß er zu uns. Wir saßen gemütlich im Gastraum der Geipingfiliale mit einem Pott Kaffee und belegten Brötchen. Natz und ich hatten uns ein türkisches Fladenbrot ausgesucht. Wir quatschten wie immer über Gott und die Welt, aber auch über Willis Gleitwirbel. Wird es besser? Ja es wird besser. Aber Radfahren ist noch verboten. Und das zur besten Radsasion. Die Zeit verging schnell und wir wollten uns wieder auf den Weg machen. Das Wetter machte uns etwas Sorgen. Es zog sich mehr und mehr zu. Sollten wir doch noch nass werden. Wir verabschiedeten Willi und machten uns auf den Rückweg. Wir überquerten die Coesfelder Straße und fuhren wieder in Richtung Innenstadt. Wir fuhren 300 Meter bis zum Dalweg und fuhren dort nach links auf diesen. Der Weg führte uns über 670 Meter bis an den östlichen Rand des Dülmener Wildparks. Dort bogen wir nach rechts auf den Hinderkingsweg ab. Den fuhren wir dann 350 Meter und erreichten einen der Eingänge in den Wildpark. Es ging nach links in den Park. Wir wollten den Park eigentlich von Osten nach Westen auf einem geraden Weg durchfahren. Das Gelang uns aber nicht wirklich. Wir verpassten irgendwann eine Abzweigung nach links. Dadurch fuhren wir dann einen Halbkreis und waren uns nicht mehr sicher wie es weiterging.

Wildpark

Um das anschaulich zu machen sieht man oben in der Übersicht unseren geplanten Weg, die rote Linie, die vom Einstieg in den Park, bis zur Schleuse des Kettbachs verläuft. Darüber die blaue Linie, die wir dann letztendlich gefahren sind. Ein schöner Umweg, an dessen Ende ein idyllischer Angelteich liegt. Die Angler haben uns dann wieder den richtigen Weg erklärt. Wir mussten also wieder zurückfahren auf die Hülstener Straße und dann nach rechts auf den Oedlerweg einbiegen um dann nach 1,1 km die Schleuse zu erreichen.

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Oben die Bilder sind im Wildpark entstanden. Erstaunlich wie nahe man an die Wildtiere heran kommt.

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Weitere Bilder aus dem Wildpark. Die letzten Bilder sind kurz vor dem Verlassen des Parks entstanden. Natz fährt vor mir im unteren Bild links und wir sind da recht nahe der A 43, die rechts vom Natz liegt

Wildpark (Dülmen)

Der Wildpark Dülmen wurde in den 1860er-Jahren eröffnet und erstreckt sich auf 250 Hektar stadtnah im Westen der Stadt Dülmen. Er besteht aus einer gärtnerisch gestalteten Anlage aus Wiesen, Wäldern und Seen. In dem weitläufigen Areal haben Damwild, Rotwild und Schafe (Heidschnucken) eine Heimat. Die Teiche sind Anziehungspunkt für eine Reihe von Vogelarten.

Drei Zugänge führen in den denkmalgeschützten Park, dessen zentraler Weg in das Radwegenetz der Stadt Dülmen eingebunden ist. Ein weiteres Tor wird bedarfsweise geöffnet, beispielsweise zu Schützenfesten. Die Wege sind teilweise mit einem Rollstuhl befahrbar.

Der Park ist ganzjährig kostenfrei dem Publikum zugänglich.

Geschichte

1860 erfolgte der Erwerb des Landes, das ursprünglich zum 1341 gegründeten Gut Hinderkinck gehörte, vom Erben Cristof Schulte Hinderkinck. Gedacht war das Gelände allerdings vorerst als Landsitz für den Herzog von Croÿ. 1864 wurde durch den Besitzer Alfred von Croÿ der englische Landschaftsarchitekt Edward Milner mit der Gestaltung beauftragt, der das 120 Hektar große Gelände mit Teich, Holzbrücke, Wiesen und Baumgruppen plante. Besonders prägend entstanden zu dieser Zeit auch der Herzteich mit der Holzbrücke. Die Ausführung erfolgte durch den Gärtner Charles Barnard, der ebenso Einfluss auf die Gestaltung nahm. Der Park wurde so geplant, dass er durch den gleichzeitig entstandenen Vorpark direkt mit dem 1834 gebauten Schloss verbunden ist. Der Schlossgarten selbst wurde 1861 ebenso in einem Landschaftsgarten umgewandelt.

In den folgenden Jahren wurde der Park viermal im Abstand von etwa 10 Jahren erweitert. Wildtiere bevölkern den Park seit den 1920er-Jahren. Mit dem Bau der Autobahn 43 wurde die Fläche auf die heutigen 250 Hektar verkleinert, der ursprünglich geplante Teil blieb erhalten. Der durch Bebauung immer weiter verkleinerte Schlosspark hat seinen Ursprung in dem Schlossgarten.[1]

Quelle: Wikipedia

Wir verließen den Park über die Hülsterner Straße. Fuhren auf ihr kurz nach links und dann gleich nach rechts in den Wald. Wir waren uns da schon nicht sicher ob wir das Richtige taten. Nach etwa 750 Meter standen wir dann an einem Teich. Der Weg war zu Ende. Ich stieg vom Rad ab und ging nach rechts an den See. Dort saß eine ganze Anglerfamilie in einem Idyll. Der Mann erklärte mir, das ich den Weg bis zur Hülsterner Straße zurückfahren musste und dann nach rechts abbiegen. dann käme ich zur Schleuse. Also wieder aufs Rad und zurück zur Straße. Dort angekommen bogen wir nach rechts ab und nach 370 Meter ging es dann nach rechts in den Wald.

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Die Bilder oben zeigen den Angelteich und rechts unten die Hülsterner Straße.

Kettbachteich

Am 10.03.1981 bot sich die Möglichkeit ein neues Gewässer für den Verein anzupachten. Es handelte sich hierbei um einen Entsandungsteich, der direkt an der A43 liegt. Dieser Teich wurde von der Herzog v. Croy’schen Verwaltung als zusätzliches Fischzuchtgewässer genutzt. Da dieser Teich direkt am Kettbach liegt, erhielt er den Namen „Kettbachteich“.
Am 15.04.1990 ist der „Kettbachteich“ in das Eigentum des ASV Dulmania übergegangen.
Eingebettet in einem sehr großen und schönen Waldgebiet bietet er mit einer Größe von 6,2 ha den Anglerinnen und Anglern zur Ausübung ihres Hobbys vielfältige Möglichkeiten. Für Veranstaltungen wie z.B. das Mittsommernachtsangeln wird unsere Angelhütte als Anlaufpunkt für hungrige und durstige Fischer hinreichend genutzt. Rund um den Teich laden eine Vielzahl von Holzbänken sämtliche Besucher zum Verweilen ein, denn hier kann man die Natur in vollen Zügen genießen.

Es waren 1,1 Km bis wir dann die Schleuse des Kettbach erreichten. Dort machten wir eine Pause und schauten uns die Schleuse mal näher an.

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Die Bilder oben habe ich an der Wessendorfs Schleuse gemacht und zeigt den Kettbach, das Schleusenwerk und meine beiden Großen auf der Schleuse. Das letzte Bild enthält eine Schautafel. Dort wird erklärt welche Funktion die Schleuse hat. Die Schleuse hat die Funktion den Oedlerteich zu fluten.

Wer Lust und Laune hat, der sollte einmal dem Link folgen und weiteres über den Wildpark und die Teiche des Herzogs von Croy zu erfahren.

https://www.muensterland.de/…/im-herzoglichen-wildpark-bei-duelmen

Wir mussten weiter und fuhren nach etwa 90 Metern nach links ab und erreichten dann nach etwa 340 Meter den Oedlerteich, der am Montag nicht geflutet war. Am Oedlerteich gibt es auch ein besetztes Storchennest mit Jungvögeln. Nach weiteren 500 Metern überquerten wir den Strandbadweg. Dann, nach 560 Metern erreichten wir den Marktbrunnen im Hausdülmen. Dort machten wir wieder eine kleine Trinkpause und überlegten wie wir weiterfahren.

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Oben die Bilder zeigen zuerst noch einmal den Kettbach, der später in den Heubach mündet. Dann eine Wiese am Oedlerteich mit vielen Gänsen im Hintergrund. Danach zweimal das Storchennest mit Altvogel und einem Jungvogel. Darunter eine alte Hütte am Oedlerteich. Die nächsten Bilder zeigen uns am Gänsebrunnen in Hausdülmen. Das letzte Bild zeigt eine Infotafel zur Freiheit Hausdülmen.

Hausdülmen

Hausdülmen ist seit 1975 einer der Ortsteile der Stadt Dülmen und liegt somit im Kreis Coesfeld. Er liegt nahe Dülmen in Richtung Haltern. Das Dorf hat etwas mehr als 2000 Einwohner. ( Stand 2005 )

Geschichte

Zum Schutz seines Landes ließ der münsteraner Bischof Burchard von Holte im Frühjahr 1115 eine einfache Burg (oder besser ein Festes Haus) errichten: „dat hues to Dulmene“. 1121 wurde die Burg durch Herzog Lothar von Sachsen zerstört. Erst 1137 wurde die Grenze auf Veranlassung von Bischof Werner mit einer Burg in Hausdülmen wieder gesichert. Im 13. Jahrhundert wurden aus den vier Burgmannshöfen acht. Auch die 1231 erneuerte, dem Heiligen Mauritius geweihte Burgkapelle befand sich dort. Vor der Burg befanden sich zudem Häuser und Ställe des Gesindes, weil diese keinen Platz in der Burg fanden. Gegen Angreifer wurde die so genannte Freiheit durch Umflutgräben und Wälle gesichert. Der Wert der Burg sank allerdings durch die Aufkommen von Feuerwaffen in den Jahren des 14. und 15. Jahrhunderts ständig. Zuletzt waren 1451 Reiter des Herzogs von Kleve in der Burg stationiert. Danach hatte die Burg keine bedeutende militärische Rolle mehr.

Dank der Funktion als landesherrlicher Residenzort war 1532 Bischof Franz von Waldeck Gast in Haus Dülmen, als dieser sein Bistum von dort regierte. Er brach von Haus Dülmen aus die Herrschaft der Täufer in Münster. Nach MünstersEroberung wurden die Anführer Jan van Leyden, Bernhard Knipperdolling und Bernhard Krechting 1535 für sechs Monate im Bergfried eingekerkert (und danach am 22. Januar 1536 in Münster hingerichtet). Die Truppen des Herzogs von Albazerstörten im spanisch-niederländischen Krieg (1568 bis 1609) die Burg mit Ausnahme des Turms, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts niedergerissen wurde. Die Amtsverwaltung verließ 1657 Hausdülmen und wechselte ihren Sitz nach Dülmen. Die Geschichte der Landesburg Haus Dülmen endet damit im 16. Jahrhundert. Sie wurde nur noch wenig genutzt und zerfiel nach und nach. 1704 bewohnte die Burg nur noch der Amtsjäger. 1777 wurden der Bergfried und die Reste der Ringmauer abgerissen. Aus der Burg „Haus Dülmen“ entwickelte sich nach und nach der Ort „Hausdülmen“. (Der heutige Kapellenbau aus dem 17. Jahrhundert ist heute das älteste Gebäude in Hausdülmen.)

Im 19. Jahrhundert war die Textilproduktion der wirtschaftliche Mittelpunkt. Danach wurden im Zuge der Industrialisierungdie meisten Weber Fabrikarbeiter oder Bauern. Der Erste Weltkrieg ging fast spurlos an Hausdülmen vorüber, selbst imZweiten Weltkrieg wurden nur drei Gebäude zerstört. Allerdings befand sich in der Nähe von Hausdülmen während des Ersten Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager, das „Dullmen Camp“. Vom Lager ist noch das Haus des Kommandanten erhalten, es dient heute als Wohnhaus. Der Friedhof des Lagers wurde um 1965 herum an den heutigen StandortFriedensallee verlegt, auf dem Ehrenfriedhof ruhen etwa 600 verstorbene Kriegsgefangene vor allem aus Russland undRumänien.

1929 wurde das Amt Haltern von Kreis Coesfeld dem Kreis Recklinghausen zugeordnet. Damit verlief die Kreisgrenze quasi durch Hausdülmen, kleinere Teile des Ortes lagen auf dem Kreisgebiet Recklinghausen. Am 1. April 1930 verlor Hausdülmen die Gebietshoheit und wurde dem Kirchspiel Dülmen zugeordnet.[1] Am 1. Januar 1975 wurde das Kirchspiel Dülmen zusammen mit Hausdülmen unter neuer Grenzziehung in die Stadt Dülmen eingemeindet.[2][3]

Die Bezeichnung Pielen, mit der im Volksmund die Hausdülmenerinnen und Hausdülmener genannt werden, geht übrigens auf eine umfangreiche Gänsehaltung zurück. Belegt wird dies durch Lieferungen von Gänsefedern 1656 an den Bischof von Münster. Heute erinnert der Dorfbrunnen mit Gänsehüterin und Gänsen an diese Geschichte.

Quelle. Wikipedia

Wir hatten uns entschieden wie wir weiter fahren wollten und stiegen wieder auf unsere Räder. Wir fuhren vom Gänsebrunnen an die Halterner Straße. Dort fuhren wir in Richtung Haltern. Nach 770 Metern Fahrt erreichten wir den Landgasthof Birkenheim, der rechts von uns lag. Wir überquerten die Halterner Straße und führen auf die Quarzwerkstraße. Von der bogen wir nach 50 Meter nach rechts ab. Dieser Weg brachte uns sehr nah an den Silbersee III heran.

Silbersee III

Der stillen Erholung vorbehaltenSilbersee III

Der Silbersee III liegt in einem Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebiet zwischen Dülmen und dem äußersten Norden Halterns.

Er ist ein wahrer Naturschatz mit seinem schön ausgebauten 5 km langen Rundweg, den Aussichtsplattformen und Rastplätzen mit Blick auf den See. Dem Betrachter bieten sich eindrucksvolle optische Genüsse der Flora und Fauna.

In den letzten Jahren wird zunehmend versucht, die Besucher zu lenken und damit den Zielen des Naturschutzes näher zu kommen.
Einige Ranger betreuen den Silbersee vor Ort und stehen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.

Das Baden ist weder hier noch an den kleineren Silberseen I und IV erlaubt. Am Silbersee I wird in den nächsten Jahren weiterhin Sand gewonnen.
Der nur relativ kleine und eher unscheinbare Silbersee IV wird ebenfalls ausschließlich zur Quarzsandgewinnung genutzt.

Nur am Silbersee II darf gebadet werden; siehe Silbersee II

Quelle: Stadt Haltern am See

Wir fuhren am Montag einen Teil des Rundweges der oben erwähnt ist. Es war der westlich liegende Weg. Nach 440 Meter fuhren wir leider an der Aussichtsplattform vorbei. Von dort hat man eine schönen Blick über den rechteckigen See. Auf den nächsten ca. 600 Metern hatten wir dann noch einmal die Möglichkeit auf den See zu schauen. Das taten wir dann auch. Nach insgesamt 1,5 Km fuhren wir dann den Weg nach links weiter. Am Südufer ging es dann 690 Meter in östlicher Richtung weiter. Dann hatten wir nach einigen knackigen Anstiegen, den letzten mussten wir hochschieben, die Dülmener Straße erreicht. Dort ging es nach rechts.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg aus Hausdülmen heraus. Alle Bilder sind an der Halterner Straße entstanden. Das letzte Bild zeigt das Landhaus Birkenhein.

Die folgenden Bilder sind dann am See aufgenommen.

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Das erste Bild zeigt einen Teil des Silbersees III. Auf dem zweiten Bild ist das Sandsaugschiff zusehen, den dort wir ja noch Sand gefördert. Das dritte Bild zeigt Friedel und mich am See. Das letzte Bild Natz und Friedel.

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Die vier Bilder habe ich dann vom südlichen Seeufer gemacht. Dort hatten wir noch einmal einen Platz gefunden, von dem man einen herrlichen Blick über den See hat. Dort stand eine Bank und wir genossen die Ruhe dort.

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Oben sitzen Natz und Friedel auf der genannten Bank. Ich musste dann aber noch ein Bild mit Selbstauslöser machen. Das erinnert Friedel sofort an meine Kameraschrotung, bei einer unserer Fahrten 2015. Da hatte ich auch meine Kamera auf Friedels Lenkertasche gestellt. Da war sie dann heruntergefallen und war Schrott. Deshalb warnte er mich sofort, lass das sein. Ich hörte aber nicht auf ihn. Stellet wieder die Kamera auf seine Satteltasche und machte die Halteschlaufe an seiner Klingel fest. So konnte sie nicht auf den Boden fallen, es sei denn, Friedels Rad fällt um. Ich setzte mich schnell zwischen meine Großen. Das letzte Bild zeigt unsere Schiebeaktion kurz bevor wir die Dülmener Straße erreichten.

Friedel wollte dann gleich nach 100 Meter wieder nach rechts abbiegen um nach Lehmbraken hereinzufahren. Das wollte aber Natz und ich nicht. Wir setzten uns durch was Äußerst selten ist. Wir fuhren noch 500 Meter geradeaus. Dann wurde der Weg aber so schlecht und matschig, dass wir nun doch nach rechts abbogen und Friedel fast da herauskam wo er eigentlich hin wollte. Zum Prickings Hof. Nach etwa 240 Meter sah ich über den Zaun der rechts am Weg stand ein Storchennest. Natz und Friedel hatten das nicht gesehen. Ich hielt an und versuchte über den Zaun zu fotografieren. Da ich aber mit meinen 1,68 Metern eher ein Zwerg bin rief ich nach Friedel. Der kam zurück nahm meine Kamera und machte zwei schöne Fotos von den zwei Storchennestern.

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Die Storchennester im Park am Prickings Hof.

Das es einen Park am Prickings Hof gibt, war mir nicht bekannt. Aber ich war ja auch nie auf dem Hof. Wir fanden den Eingang zu dem Park nach dem wir die Bilder von den Störchen gemacht hatten. Der Park heißt Rhododendron-Rosen und Besinnungspark. Eintritt für Erwachsen 4 €.

Prickings-Hof

Der Prickings-Hof ist ein Bauernhof in Haltern am See in Nordrhein-Westfalen, ein Ausflugsziel und eine kommerziell vermarktete Sehenswürdigkeit in Privatbesitz. Auf einem etwa 1,5 Kilometer langen Rundgang kann man sich einen aktiven Bauernhof aus der Nähe anschauen. Der Bauernhof wird tatsächlich voll genutzt.

Geschichte

Der Prickings-Hof wurde zwischen 1958 und 1962 von Ewald Döpper (1929–1994) zusammen mit seiner Frau Maria-Henriette geb. Pricking aufgebaut. In den ersten Jahren wurden neue Stallungen für 20 Kühe, 30 Mastbullen, 20 Zuchtsauen, 300 Mastschweine, 8 Milchkühe, 4 Rinder, 30 Hühner und 2 Pferde gebaut. Später kam ein kleines Schlachthaus und eine bäuerliche Probierstube hinzu. Sie richteten auch einen Hof-Verkauf für Fleisch und Wurst ein.

Es existiert außerdem ein Restaurant, welches nach eigenen Angaben Deutschlands größte bäuerliche Speisegaststätte ist. Die Gaststätte ist auf Großportionen ausgerichtet. Es liegen Beutel aus, um damit Reste der eigenen Mahlzeit mit nach Hause nehmen zu können.

Heute umfasst der Prickings-Hof etwa 500 Hektar Land und ca. 2500 Tiere.

Sehenswürdigkeiten

In den 1980er-Jahren wurde der Prickings-Hof um einen kleinen Erholungspark erweitert. Auf dem Rundgang durch ihn können etwa 1.000 landwirtschaftliche Geräte, restaurierte Maschinen sowie Traktoren betrachtet werden. Im bäuerlichen Museum befinden sich darüber hinaus mehrere CadillacOldtimer, die Bauer Ewald aufgrund seiner Sammlerleidenschaft erworben hatte.

Alle Fahrzeuge gelten als fahrbereit und werden zu besonderen Anlässen genutzt. Beispielsweise kann einer der Oldtimer mit Chauffeur als Hochzeitsfahrzeug gemietet werden.

Neben einem Freiwildgehege im Rhododendron-Freizeit- und Erholungspark befand sich hier auch der vom Prickings-Hof als „größter Zuchtbulle der Welt“ vermarktete sogenannte Gigant von Kolumbien, der vom Bauern Ewald Ende der 1980er-Jahre ersteigert wurde.

Medien

Für den Dokumentarfilm Unter deutschen Dächern. Bauer Ewalds Wirtschaftswunder erhielt Constantin Pauli 1985 den Ernst-Schneider-Preis (Sonderpreis).

Neben wiederholten Besuchen regionaler, nationaler und internationaler Medien auf dem Hof sorgte vor allem das Einfliegen von Larry Hagman zu Döppers 65. Geburtstag im Sommer 1994 für ein großes Echo.

Kritische Stimmen wurden bezüglich der Kaffeefahrten zum Prickingshof laut.[1]

Die Vereinigung PETA Deutschland bemängelte die Zustände der Tierhaltung auf dem Gelände.[2] Nach einer Strafanzeige der Organisation kam es zu einem Ermittlungsverfahren gegen den Prickingshof, welches aber eingestellt wurde. Im Juni 2012 hat die Generalstaatsanwaltschaft Hamm die Staatsanwaltschaft Essen angewiesen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.[3]

Quelle: Wikipedia

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Die drei Bilder sind im Eingansbereich des Parks entstanden. Friedel war schon drin.

Wir waren rotzfrech durch ein offenes Tor gefahren und waren dadurch schon im Park. Von dem Eingansplatz aus sahen wir erst, dass es ein Kassenhäuschen gab. Durch dieses verließen wir schnell wieder den Park, denn wir wollten ja da nicht rein. Wir fuhren wieder etwas nach rechts und standen dann vor dem Haupteingang zum Prickings Hof. Wir fuhren nach Links an dem Hof vorbei und dann über den Besucherparkplatz zur Lehmbrakener Straße. 

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Oben sieht man die Bilder die am Prickings Hof entstanden sind. Das letzte Bild zeigt den größten Bullen der Welt der heute als Plastikfigur auf dem Dach steht und „Patina“ ansetzt.

Wir überquerten die Lehmbrakener Straße und fuhren auf einem Feldweg weiter. Der war dann aber nach 350 Metern zu Ende und wir mussten absteigen und unsere Räder an die Sythener Straße schieben. Dort hatten wir Glück, dass die Leitplanken zu Ende waren und wir die Sythener Straße überqueren konnten. Dann fuhren wir auf der Straße 240 Meter und bogen dann wieder auf die Lehmbrakener Straße nach rechts ab. Wir fuhren nach Sythen herein und erreichten nach 470 Meter den Schalweg und fuhren nach links auf diesen. Dann erreichten wir den Bahnübergang am Bahnhof Sythen. Den überquerten wir und fuhren noch 230 Meter weiter. Die Straße macht dort einen leichten Rechtsknick und dann fuhren wir zwischen Wassermühle auf der rechten Seite und dem Sythener Schloss auf der linken Seite auf dem Stockwieser Damm weiter.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Lehmbraken nach Sythen. Mit dabei die Alte Mühle, der Bahnübergang, den Bahnhof in dem gerade ein Zug steht. Die Kirche von Sythen, den Bäcker Püttmann, bei dem ich mal meine Tasche vergessen hatte mit allen Papieren und Geldbörse. Habe aber alles wiederbekommen.

Wir verließen den Stockwieser Damm, nach dem wir Sythen durchfahren hatten. Dort nach 120 Metern teilt sich der Stockwieser Damm. Geradeaus geht es zur Sythener Straße, dort wo jetzt eine Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Gelände der Kaserne am Rande der Borkenberge ist. Wir fuhren aber nach rechts auf die ruhigere Straße. Die führte uns nach etwa 1,2 Km wieder auf die Hauptstraße. Nach einem Km fuhren wir am Jugendzeltplatz und dem Restaurant Alter Garten vorbei. Links von lag da nun der Halterner Stausee. Den erreichten wir nach 700 Metern fahrt auf dem Stockwieser Damm. Wir überquerten den Zufluss der Stever in den Stausee. Noch einmal 210 Meter weiter bogen wir nach links ab auf den Parkplatz des Lakeside Inn. Dort kehrten wir ein und tranken ein alkoholfreies Weizenbier. Wir saßen auf der Terrasse des Lakeside Inn und schauten auf die Stever. Es fing an zu regnen.

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Das erste Bild zeigt den Bootsverleih am Ostufer, da wo die Stever in den See mündet. Darunter der Kiosk der dort auch liegt. Das dritte Bild zeigt noch einen Teil der Brücke und den Stevereinfluss. Darunter das Lakeside Inn. Das vorletzte Bild ist von der Terrasse des Lakeside Inn zur Stever hin fotografiert. Das letzte Bild zeigt den Spielplatz am Lakeside Inn.

Wir tranken unsere Weizenbiere aus und zahlten. Es hatte noch nicht aufgehört zu regnen und wir zogen leichte Regenbekleidung an. Es regnete nicht feste und auch nicht lange. Aber es war etwas kälter geworden und so konnte man eine Jacke gebrauchen. Wir fuhren wieder nach links auf den Stockwieser Damm. Wir hatten entschieden, dass wir den schnellsten Weg nach Hause fahren. Auf dem Stockwieser Damm fuhren wir 470 Meter bis an die B 58 heran. Die überquerten wir und fuhren dann nach links in den Wald. Der Waldweg führte uns diagonal 2,65 Km, von Nordwest nach Südost. Dann erreichten wir die Westruper Straße. Auf die fuhren wir nach links. Nach links schauend sahen wir schon das Dorf Hullern. Nun lagen 4,2 Km Straße vor uns. Ohne Radweg. Also erhöhte Aufmerksamkeit beim fahren.IMG_3614  IMG_3615

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Oben die Bilder sind vom Lakeside Inn an, bis zum Ende der Hullerner Straße entstanden. Friedel und Natz in Regenkleidung.

Wir hatten die Straßenfahrt gut überstanden, obwohl dort am Montag ordentlich Verkehr herrschte. Wir bogen nach rechts auf die Eversumer Straße ab. Es ging in Richtung Ahsen. Wir erreichten die Lippebrücke nach 380 Meter. Wir überquerten die Lippe und bogen dann nach 210 Meter nach links in den Vogelsangweg ein. Wir fuhren auf den Lippedeich, überquerten ihn und dann ging es in Richtung Haus Vogelsang. Vorbei an den Vogelsangteichen erreichten wir das Haus Vogelsang. Dort bogen wir nach rechts in Richtung Ahsener Schleuse ab. Die 620 Meter bis zur Schleuse, das ist ein fürchterlicher Weg. Holprig und meistens auch sehr feucht und rutschig. Da könnte mal was gemacht werden. Wir fuhren den kleinen Anstieg zur Schleuse hoch.

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Oben die beiden Bilder zeigen die Lippe vor Ahsen. Darunter links sieht man die Vogelsangteiche und rechts einen Teil des Haus Vogelsang.

Wir überquerten die Ahsener Schleuse und fuhren nach links weiter. Nach 200 Meter ging es dann nach links auf den Leinpfad des Wesel-Datteln-Kanal. Dort steht gleich am Anfang eine Bank. Dort machten wir noch eine kleine Trinkpause. Danach fuhren wir auf die letzten Tourkilometer.

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Oben links sieht man die Baustelle an der Ahsener Schleuse. Rechts die kleine Pause an der Bank des Leinpfads. Die beiden nächsten Bilder zeigen Blässhühner und eine Entenfamilie am Anlegesteg. Die beiden letzten Bilder sind kurz vor Datteln entstanden und zeigen Natz und ein Schiff auf dem Kanal.

Nach 2,7 Km erreichten wir die Brücke vor der Dattelner Schleuse. Die unterfuhren wir und dann nach rechts zur Höttingstraße herunter. Die letzten Kilometer war der Regen wieder etwas mehr geworden und so kamen wir doch nicht ganz trocken nach Hause. An der Eichenstraße verabschiedeten sich Friedel und Natz von mir. Ich fuhr auf die Eichenstraße, Natz und Friedel fuhren weiter auf der Höttingstraße. Ich glaube ich war um 17:15 Uhr auf unserem Garagenhof. Später meldete sich Friedel noch einmal und berichtete, wir waren noch am Km 21 und haben ein Bier getrunken, dadurch habe ich am Ende einen ordentlichen nassen Hintern bekommen.

Männer wir sind 63,5 Km gefahren und haben auch am Montag wieder etwas Neues gesehen. Schön das Willi zu uns gestoßen war und wir zusammen Mittagspause gemacht haben.

Opaju

Jetzt

 

Fahrradtour 06.06.2016(Über den Annaberg, nach Sickingmühle, über Erkenschwick nach Hause)

Der Mai war nicht so richtig unser Monat. An zwei Montagen konnten wir nicht fahren, weil das Wetter verrückt spielte. Der dritte Montag war der Pfingstmontag und da haben wir natürlich familiäre Verpflichtungen. Unsere Frauen würden uns lebendig auffressen wenn wir uns da vom Acker machen würden. Aber das wollten wir ja nicht.

Für den 6.6. war dann endlich schönes Wetter angesagt. Wir hatten für den Montag davor eine Tour ausgearbeitet, die wir dann am Montag fahren wollten. Friedel wollte schon lange einmal mit uns zum Annaberg in Haltern am See fahren. Das hatten wir mit geplant. Ich hatte eine Tour in Google Earth gelegt und diese an meine Großen per Mail geschickt. Friedel hatte unabhängig davon auch eine Tour gelegt. Die war bis auf wenige Strecke fast identisch. Das teilte er mir gleich per Telefon mit und wir konnten es fast nicht glauben.

Am Sonntag telefonierten wir noch einmal und Friedel hatte noch eine neue Idee. Nicht bis zum Citysee in Marl fahren, sondern von der Zeche AV Schacht 8 über die Lippe und dann auch über den Wesel-Datteln-Kanal nach Sickingmühle herein zu fahren. Das wollte er sich noch einmal anschauen, weil das für uns Neuland wäre. Das kennen wir noch nicht, sagte er. Ich setzte mich noch am Sonntag hin und arbeitete eine Route aus die uns durch Sickingmühle, durch die Waldsiedlung und Marl Hamm, wieder auf unsere Anfangsroute bringen sollte. Dabei fand ich einen Bäcker in Hamm, bei dem wir eine Pause machen konnten. Aber wie das so ist, es kommt alles anders als man denkt.

10 Uhr war trafen wir uns bei mir auf dem Garagenhof. Es war schon warm, aber beim fahren konnte man noch eine Weste gebrauchen. Der Fahrtwind. Nicht ganz so pünktlich fuhren wir los. 10:15 Uhr war es. Wir hatten uns ja einige Zeit nicht gesehen und so gab es natürlich was zu erzählen.

Wir fuhren auf die Eichenstraße, über die Industriestraße zur Höttingstraße und von dort zum Wesel-Datteln-Kanal. Es ging nach links in Richtung Ahsen. So sparten wir uns den Berg zur Schleuse Datteln hoch und würden dann an der Schleuse Ahsen die Kanalseite wechseln. Wir hatten wenig Wind und der war ein Schiebewind für uns. Bis zur Schleuse Ahsen sind es knapp 3 Km.

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Oben zwei Bilder vom Kanal in Richtung Ahsen.

Wir erreichte die Schleuse Ahsen und führen dort über den Kanal und dann gleich wieder herunter auf den Leinpfad. Es ging in Richtung Flaesheim. Zunächst fuhren wir am Dorf Ahsen vorbei, das rechts von uns lag. Dabei unterquerten wir die Recklinghäuser Straße, die über die Kanalbrücke verläuft. Etwas weiter liegt dann auf der anderen Kanalseite das Feriencamp Ahsener Heide. Danach macht der Kanal einen langen, seichten Linksbogen und dann sieht man die Einfahrt zum Flaesheimer Baggerloch. Dort befindet sich auch die Marina Flaesheim auf der anderen Kanalseite. Nach weiteren 1,3 Km erreichten wir die Schleuse Flaesheim.

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Oben links sieht man die Schleusenkammer der kleinen Ahsener Schleuse. Die wird zurzeit auch überholt und hat deshalb wenig Wasser in der Schleusenkammer. Oben rechts fährt Natz auf die Kanalbrücke zu, die Ahsen und Erkenschwick näher bringt. Darunter links zeigt Natz auf die Wasseroberfläche. Ein Schiff war vor uns und hatte durch seine Schraube Sand nach oben gewirbelt. Der sonst klare Kanal war schlierig. Aber das setz sich sehr schnell wieder auf dem Grund ab. Rechts haben wir die Kanalbrücke erreicht die sofort hinter dem Ferienpark Ahsener Heide liegt. Dort machten wir eine Trinkpause und ein Radfahrer hielt uns dort eine Weile auf weil er etwas zu seiner Tour fragen wollte. Ein Fahrradfreak, der vor einiger Zeit bis München gefahren war. Das erinnerte mich sofort wieder an unseren Willi, der das eigentlich ab dem 7.6.2016 ebenfalls machen wollte. Das geht aber leider nicht. Er hat Rücken und war am Montag auch nicht mit. Radfahrverbot. Der Radfahrkollege hielt uns schon einige Zeit auf. Darunter zweimal reger Schiffsverkehr auf dem Kanal. Die nächsten sechs Bilder zeigen unseren Weg bis an die Flaesheimer Schleuse.

Die Schleuse überfuhren wir ohne Pause und fuhren auch weiter auf dem Leinpfad. Sonst fahren wir häufig nach der Schleuse rechts auf einen Feldweg, der uns nahe an die Lippe bringt. Über den geht es auch jetzt zur Lippefähre Maifisch. Die ist vom Leinpfad aus nicht zu sehen, da dort alles zugewachsen ist. Wir unterquerten den Flaesheimer Damm und fuhren und hatten vorher einen guten Blick auf die Stiftskirche in Flaesheim. Rechts von uns lag dann schon das Wasserwerk Haltern am See. Das ist aber auch wegen des hochgewachsenen Grüns nicht zu sehen. Wir erreichten den Kanuclub Hamm-Marl e.V. Dort machten wir eine Trinkpause und fuhren dann noch ein Stück am Kanal weiter. Nach etwa 280 Meter mussten wir dann aber über einen schmalen Trampelpfad den Leinpfad verlassen, um auf den Feldweg zu kommen der uns zur Recklinghäuser Straße hochbringen sollte.

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Oben links fährt Natz auf Flaesheim zu. Die Schleuse haben wir gerade hinter uns gelassen. Oben rechts und darunter links hat man einen guten Blick auf die Stiftskirche in Flaesheim. Rechts wieder ein Frachtschiff. Darunter links fährt Natz auf die nächste Brücke zu. Rechts im Bild sieht man die Häuser auf der anderen Kanalseite. Einige haben einen Zugang zum Kanal. Darunter links sind wir gerade vom Leinpfad abgefahren und bewundern die Rinder. Rechts ein helles und ein dunkles Rind. Unten rechts haben wir die Lippebrücke an der Recklinghäuser Straße erreicht. Unten rechts die Lippewiesen.

Wir fuhren in Richtung Innenstadt. Zunächst folgten wir der Recklinghäuser Straße 1 Km bis an den Rad-und Fußgängertunnel, der uns unter der Zugstrecke Haltern- Münster herführte. Auf der anderen Seite ging es auf der Recklinghäuser Straße weiter bis an den Stadtwall. Wir erreichten den Friedrich Ebert Wall und überquerten ihn. Es ging nach links bis an die Merschstraße, dort wo am Anfang der Fußgängerzone der Brunnen vor der Volksbank steht. Der war am Montag ohne Wasser. Wir stiegen von unseren Rädern ab und schoben sie in Richtung Marktplatz. Nach 140 Meter erreichten wir den. Eigentlich hatten wir gar nicht geplant in die Fußgängerzone zu fahren. Wir wollten ja zuerst zum Römermuseum fahren. Da hätten wir nicht in die Fußgängerzone gemusst. Da es aber so schönes Wetter war, wollten wir uns ein Eis gönnen. Das taten wir auch. Wir holten uns wie immer eine Kugel Eis im Hörnchen und setzten uns auf eine Bank die gegenüber dem Marktbrunnen steht. Bei dem schönen Wetter war dort schon kurz vor Mittag ein reges Treiben. Das schauten wir gerne an und ich muss sagen, wir haben auch gelästert über einige Personen  die sich dort über den Markt flanierten. Mehr sage ich nicht.

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Oben links fährt Natz auf der Recklinghäuser Straße in Richtung Tunnel. Das rechte Bild zeigt den Gartendekorbetrieb Laub an der Rhs. Straße, der auf alles 50 % Rabatt gab. Darunter links der Brunnen am Anfang der Merschstraße. Rechts im Bild schiebt Natz sein Rad die Merschstraße herunter. Darunter links sitzt er schon mit einem Eis auf der Bank. Rechts im Bild hat er dann Friedel und mich mit einem Eis erwischt. Ich beidhändig mit Eis. Keine Gier, sondern Eis vom Natz, damit er fotografieren konnte. Unten links sieht man im Hintergrund das Cafe Extrablatt, das für uns neu war. Unten rechts sieht man rechts einen Teil der alten Rathauses und das Eiscafe San Marco.

Wir aßen unser Eis auf und machten uns wieder auf den Weg. Zwischen altem Rathaus und Eiscafe beginnt die Mühlenstraße. Auf die schoben wir unsere Räder. Dort dürfen Radfahrer wieder fahren. Wir fuhren nach 80 Meter nach links auf die Straße Disselhof. Die brachte uns in einem 240 Meter langen Linksbogen auf die Rekumer Straße. Dort fuhren wir nach rechts. Nach 190 Meter erreichten wir die Lävesummer Straße. In dem wir die überquerten, verließen wir die Fußgängerzone von Haltern am See. Auf der Römerstraße, die wir erreicht hatten, ging es 60 Meter weiter. Dann mussten wir diese überqueren und in die Varusstraße nach links einbiegen. Es ging in westlicher Richtung weiter. Die Varusstraße sollte uns 850 Meter durch das „Römerviertel“ führen. Dann kamen wir nach links fahrend auf die Arminiusstraße. Von der ging es dann nach 50 Metern nach rechts auf einen Weg, der uns von hinten herum an das Römermuseum heran.

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Außenansicht des Museums

Das LWL-Römermuseum: Fundstätte und Museum

Haltern am See, vor 2000 Jahren: Am Ufer der Lippe befindet sich einer der wichtigsten Militärkomplexe der Römer. Es ist die Schaltzentrale der römischen Macht im rechtsrheinischen Germanien. Von hier aus wird die Eroberung des gesamten Gebietes geplant und betrieben. Hier ist eine der berühmtesten Legionen der Geschichtsschreibung stationiert: die 19. Legion, die im Jahre 9 n. Chr. in der Varusschlacht untergehen wird. Allein im Hauptlager des Komplexes leben bis zu 5.000 römische Soldaten – mitten in Germanien. Der Name des Lagers: Aliso.

Heute befindet sich exakt an dieser Stelle das LWL-Römermuseum. Über 1.200 Original-Exponate zeugen von der hochentwickelten Kultur und Technik der Römer: von ihrer enormen Bauleistung und Logistik, ihrer handwerklichen Kunstfertigkeit und dem römischen Alltag fern der Heimat.
Die archäologischen Funde aus der gesamten Region machen die Zeit um Christi Geburt – den Höhepunkt der römischen Macht in Germanien – erlebbar.

Ein historischer Schauplatz, ein hochmodernes Museum, attraktive Veranstaltungen und ein umfangreiches museumspädagogisches Angebot warten auf Sie!

Erleben Sie die Welt der Römer – im Herzen Westfalens!

Das Museum ist barrierefrei – es gibt zahlreiche Angebote für Menschen mit Einschränkungen.

Quellen: LWL Museum Haltern am See und TV Münster

Nach 150 Metern ging es dann nach links zum Haupteingang herum. Leider ist das Museum am Montag geschlossen und so konnte ich nur Bilder von Außen machen. Ich hoffe der kleine Film verschafft einen Einblick in das Museum.

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Oben die ersten Bilder zeigen unseren Weg durch die Halterner Fußgänger Zone. Dabei sahen wir einen Mann der sein Haus duschte. Auf der Wehrstraße steht die Villa Kunterbunt, an der ich fast vorbeigefahren wäre ohne ein Foto zu machen. In der Villa befindet sich wohl ein Piersingstudio. Links davon auf der Straße Disselhof befindet sich der Kolping Treff. Nach dem zweiten großen Bild sieht man dann im linken Bild darunter Natz und Friedel auf der Varusstraße fahren. Im rechten Bild wartet der nette Postbote vor einer alten Villa, weil wir ihm die Vorfahrt genommen hatten. Autsch! Die letzten 6 Bilder zeigen dann Eindrücke vom Museumsgelände.

Wir machten noch eine kleine Trinkpause auf dem Gelände und Natz erinnerte uns, dass er noch Fleischwurst in seiner Satteltasche hatte, die er am Morgen beim Metzger Wolf gekauft hatte. Unsere Lieblingsfleischwurst. Wir entschieden, dass wir sie am Annaberg verzehren. Wir fuhren zur Weseler Straße herunter, überquerten sie und fuhren dann kurz auf die Dorstener Straße um gleich nach rechts abzubiegen. Im Hohen Winkel heißt die Straße auf der wir weiterfuhren. Nach etwa 270 Metern kamen wir an ein Grundstück, auf dem ein älterer Herr in seinem garten arbeitete. Friedel hielt an und befragte ihn, wie wir am besten auf den Annaberg fahren könnten. Da hochgefahren war noch keiner von uns. Wir hatten eigentlich geplant über den längeren Weg zu fahren, weil der unserer Meinung nicht so steil nach Oben führte. Den Zahn zog uns der Herr gleich einmal. Der Weg sei  viel schwieriger als der von der Dorstener Straße aus. Der gehe erst steil nach oben, dann wieder in eine Senke und dann wieder hoch bis auf 88 Meter über NN. Er riet uns den kurzen Weg zu fahren. Den gehe er auch immer, sagte er uns. Wir wollten seinen Rat befolgen und fuhren weiter. Nach 400 Meter erreichten wir den Weg Zum Waldwinkel und fuhren nach links auf diesen. Nach 120 Meter erreichten wir dann wieder die Dorstener Straße. Die überquerten wir und fuhren auf dem Radweg weiter. Nach 440 Meter fuhren wir am Restaurant Reis In vorbei. Witziger Name für ein Asia Restaurant. Nach weiteren 120 Meter erreichten wir dann die Einfahrt zum Annaberg. Wir überquerten die Dorstener Straße und fuhren in den Annaberg ein. Wir hatten dann auf einer Strecke von 300 Metern einen Höhenunterschied von 18 Metern zu überwinden. Das sind 6 % Steigung im Schnitt. Das tut schon weh! Aber es war nicht so schlimm und anstrengend wie ich mir das vorher vorgestellt hatte. Wir erreichten das Cafe Restaurant Annaberger Hof. Für uns am Montag die höchste Stelle am Annaberg. Den Kreuzweg, der noch etwas nach oben führte, wollten wir uns nicht antun. Wir fuhren links am Annaberger Hof vorbei und kamen zur Annabergkapelle. Vor dem Kapelleneingang gab es eine Bank. Dort machten wir unsere Fleischwurstpause. Danach schauten wir uns mal die Kapelle von Innen an.

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Die ersten beiden Bilder zeigen unseren Weg über den Hohen Winkel zur Dorstener Straße. Darunter links sieht man das Kriegerdenkmal am Annaberg. Rechts im Bild sieht man den historischen Brunnen. Barocke Sandsteingruppe der Annaselbdritt wahrscheinlich mit Johannes. Renoviert 2007 durch die Heimatfreunde Haltern.

Anna selbdritt

Anna selbdritt bezeichnet in der christlichen Ikonographie eine Darstellung der heiligen Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind. Der Bildtyp gehört zu denAndachtsbildern, die sich im späten Mittelalter und besonders häufig und vielgestaltig in Deutschland und den Niederlanden, aber auch in Italien und Spanien herausgebildet haben. Der Ausdruck selbdritt ist ein altes Wort für „als Teil einer Dreiergruppe“ oder auch „zu dritt“.

Ikonographie

Als ältestes bekanntes Bild der Mutter Marias ist die Wandmalerei in der sogenannten „Drei-Mütter-Nische“ aus dem 8. Jahrhundert in der Kirche Santa Maria Antiqua auf dem Forum Romanum in Rom erhalten. Dargestellt ist die Gottesmuttermit dem Jesuskind in einer Mandorla, zur Linken Elisabeth mit dem hl. Johannesknaben und zur Rechten die hl. Anna mit ihrer Tochter Maria. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts lassen sich vermehrt Beispiele bildlicher Anna-selbdritt-Darstellungen finden, wie beispielsweise in der Nikolaikirche von Stralsund. Typisch für diese frühen Bilder ist die im Vergleich zur heiligen Anna verhältnismäßig kleine, mädchenhaft ausgeführte Marienfigur. Ein besonders bekanntes Gemälde ist eine DarstellungLeonardo da Vincis, die zwischen 1500 und 1510 während seines Aufenthaltes in Florenz entstanden ist. Beginnend mitSigmund Freud war die Anna selbdritt von Leonardo da Vinci wiederholt der Ausgangspunkt psychologischer Betrachtungen.

Insgesamt sind sehr viele Skulpturen, Gemälde und Altarbilder der Anna selbdritt in den Kirchen ganz Europas erhalten. Das Motiv ist ebenfalls auf diversen Münzen und Siegeln zu finden, die Stadt Annaberg-Buchholz im Erzgebirge trägt eine Anna selbdritt im Wappen. Gelegentlich wurde die Darstellung noch um die hll. Joachim und Josef zu einem größeren Familienbild, der sogenannten Heiligen Sippe erweitert. Mitunter wird auch Emerentia, die Mutter Annas, zur Gestaltung einer Emerentia selbviert hinzugefügt, Beispiele für diesen Bildtyp finden sich etwa im Mindener Dom und im Limburger Dom. In Dortmund (Sammlung Cremer) befindet sich ein Gemälde des Meisters von 1473: Hl. Anna Selbdritt mit vielen Heiligen.

Annenkult

Entstanden ist der Bildtyp einer Anna selbdritt aus dem Annenkult des Mittelalters. Da es aber keine biblischen Quellen gibt über die Existenz der Eltern Marias, Mutter Anna und Vater Joachim, zu denen später noch die Mutter Annas mit Namen Emerantia kam, bezogen sich die Künstler bei vielen Themen des Marienlebens, zu denen auch Anna selbdritt gehört, aufapokryphe Evangelien und auf die populäre Legenda aurea des Jacobus de Voragine.

Im apokryphen Protevangelium des Jakobus wird über einen betagten Tempelpriester mit Namen Joachim berichtet, der nach langer Ehe mit seiner Frau Anna immer noch kinderlos war, und dessen Opfer im Tempel von seinem vorgesetzten Priester aus diesem Grund abgelehnt worden war. Daraufhin erschien sowohl Joachim als auch Anna ein Engel, der ihnen die Geburt einer Tochter, Maria, weissagte. Die Darstellung Marias im Tempel, auch „Tempelgang Mariens“ genannt, wurde ebenfalls zu einem beliebten Thema in der abendländischen Kunst.

Aufschwung erhielt der Annenkult in der Folge der Einführung des Anna-Tages in den römischen Heiligenkalender durch PapstSixtus IV. und die Einführung des Anna-Festes durch Papst Gregor XIII.

Viele der zahlreichen Bruderschaften vor allem in Deutschland wählten Anna zur Schutzpatronin und stifteten Kapellen und Altäre, auf denen häufig Statuen der Anna selbdritt aufgestellt wurden. Indiz für den in Europa verbreiteten Annenkult ist die große Anzahl der Patrozinien der hl. Anna in West-, Mittel-und Osteuropa. Die große Rolle, die dort die Annenaltäre in der Volksfrömmigkeit spielten, spiegelt sich in der Vielzahl der angebrachten Ex-voto-Tafeln und Bilder wider. Quelle: Wikipedia

Links darunter sieht man einen Teil des Annaberger Hofs. Rechts im Bild sieht man die VII Kreuzwegstation „Jesus fällt zum zweiten Mal“. Das Bild links darunter zeigt den Eingang zur Annakapelle. Eine Tür die sich automatisch öffnet. Dahinter sieht man auf die Betbänke und einen kleinen Altar mit der Jesusfigur davor. Rechts im Bild schaut man auf die Eingangstür und auf die Treppe, die zur Empore führt, auf der die Orgel platziert ist. Rechts im Bild dann ein Kerzenbord mit schönen großen Kerzen. Darunter links noch einmal der Altarraum. Durch eine kleine Tür kommt man in einen Flur, der einen in den Anbau der Kapelle bringt. Den sieht man im rechten Bild. Ein großzügiger Kirchenraum mit Bänken und einem schlichten Altar. Links darunter sieht man den Außenbereich der Walfahrtskirche mit Beetbänken. Rechts im Bild noch einmal der Kirchenraum. Links darunter noch ein Heiligenbild vor dem man Kerzen stellen kann. Das rechte kleine Bild zeigt die Orgelanlage auf der Empore. Die war aber durch ein Holzgitter verschlossen. Das große Bild hat eine kleine Geschichte und zeigt einen jungen Zaunkönig am Boden.

Unser Friedel , den ich schon mal den Vogler nenne, weil er sich mit Vogelstimmen auskennt, hatte gesehen wie etwas kleines aus einem Baum auf die Kapelle zuflog. Was war das? Wir gingen zur Kapelle und dort saß ein kleiner Zaunkönig. Der war wohl zu seinem Jungfernflug gestartet und musste eine Notlandung machen. Dann flog er den Friedel in seiner Panik an und hang an seinem Schört, aber nur kurz. Dann schaffte er es wieder Notzulanden. Er berappelte sich nach kurzer Pause und dann klappte es mit dem Fliegen schon besser. Wir sahen einen zweiten Jungvogel und die beiden übten das Fliegen. Das war mal wieder ein schönes Erlebnis für den Vogler.

St. Anna (Haltern am See)

St.-Anna-Kapelle

Gnadenbild der hl. Anna selbdritt

St. Anna, gewidmet der heiligen Anna/Anna selbdritt, ist eine Wallfahrtskapelle und -kirche in Haltern am See auf dem74,5 m hohen Sankt Annaberg, einem Südausläufer der Hohen Mark.

Geschichte

Die Kapelle wurde schon 1378 als St. Anna selbdritt erwähnt. Der Annaberg, vormals Königsberg, ist seit etwa 1556 Wallfahrtsort. Die heutige Kapelle entstand im 17. Jahrhundert, als Jesuiten sich (bis zum Jahre 1788) auf dem Annaberg niederließen. 1653 wurde unter der Leitung des Pfarrers Boeker das erste Bethaus errichtet, 1674 durch Pfarrer Nottebohm die heutige schlichte Kapelle als Saalkirche mit eingezogenem Altarraum erbaut.

Wallfahrtsanlage

1967 wurde die Kapelle um ein angebautes größeres modernes Kirchengebäude ergänzt. Bei gutem Wetter wird die Heilige Messe sowohl in der Kirche als auch außerhalb vor der Kirche gefeiert. Zur Ausstattung gehört das Gnadenbild Anna selbdritt in der Kapelle, das im 15. Jahrhundert von einem unbekannten niederrheinischem Meister geschnitzt wurde, und das Kirchenfenster mit dem Motiv des brennenden Dornbuschs. Weiterhin existiert aus dem 17. Jahrhundert ein Kreuzweg mit teils erhaltenen Bildstöckenund modernen Sandsteinreliefs von Joseph Krautwald. Die St.-Anna-Kirche gehört zur Pfarrgemeinde St. Sixtus in Haltern.

Auf dem Annaberg stehen die Wallfahrtstätten mit Gästehäusern, das Könzgenheim (eine Heimvolkshochschule der KAB benannt nach Gottfried Könzgen), die stationäre Einrichtung für Altenpflege (St.-Anna-Altenheim) und die Jugendbildungsstätte Gilwell St. Ludger der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg.

Schlesierwallfahrt

Gedenksäule der Oberschlesier

Seit 1945 finden auf dem Halterner Annaberg die Annaberg-Wallfahrten der Schlesier statt, die an den schlesischen St. Annabergerinnern.

1981 wurde beim Kreuzweg durch die Landsmannschaft der Oberschlesier eine Gedenksäule errichtet. Gestaltet wurde sie vonLaurentius Ulrich Englisch OFM. Auf der Bronzestele, die eine Anna-selbdritt-Gruppe trägt, sind Orte und Personen aus der deutschsprachigen christlichen Geschichte Schlesiens abgebildet.[1]

Quelle: Wikipedia

Der originale Annaberg liegt in Schlesien.

Annaberg – Gora Swietej Anny

Der Wallfahrtsort in Oberschlesien wurde zum Symbol für den Kampf zwischen Polen und Deutschen um die Region.

Der 410 Meter hohe Annaberg liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Opole (Oppeln) in Oberschlesien. Der Basaltkegel ist nach der Heiligen Anna benannt, der Mutter Marias und Schutzpatronin der Mütter, der Kaufleute und – in der Bergbauregion Oberschlesien besonders wichtig – der Bergleute. Die Menschen aus der Region verehrten dort seit etwa 1600 eine im 14. Jh. gefertigte, wundertätige Figur, die in schlichter Form die Hl. Anna mit Maria und dem Jesuskind (Anna selbdritt) darstellt. Auf dem Berg entstand 1656 ein Franziskanerkloster, um der wachsenden Schar von Pilgern gerecht zu werden. Hinzu kam ein 1771 eingeweihter großer Kreuzweg hinzu. Im Gottesdienst für die oft zwei- oder gemischtsprachigen Oberschlesier waren deutsch und polnisch lange gleichberechtigt.

Wir hatten alles gesehen was wir wollten und machten uns wieder auf die Reise. Wir fuhren durch den Wald in westlicher Richtung, parallel zu Dorstener Straße, die links von uns lag. So fuhren wir zunächst 430 Meter leicht bergab und unterquerten dabei die A 43. Nach weiteren 530 Metern erreichten wir einen Abzweig zur Dorstener Straße herunter. Den Fuhren wir nach links.  Wir erreichten die Dorstener Straße, überquerten sie und fuhren dann nach rechts auf die Radfahrtrasse, die auf der ehemaligen Bahntrasse haltern-Venlo verläuft. Wir befanden uns dort in Bergbossendorf. Unser Ziel war es die Lippramsdorfer Straße, die 1,5 Km vor uns lag, über die Trasse zu erreichen. Links von lag, leider für uns nicht einsehbar, eines der unberührtesten Lippeareale in unserem Bereich. Begrenzt durch den Wesel-Datteln-Kanal im Süden, der A 43 im Osten, der Dorstener Straße im Norden, sowie der Lippramsdorfer Straße im Westen. 188 Hektar Natur pur. Mitten drin die Lippe. Hoffentlich bleibt das so. Wir erreichten die Lippramsdorfer Straße und überfuhren sie. Nach 360 Meter bogen wir nach links ab und führen an den Parkplätzen der ehemaligen Schachtanlage AV 8 zurück an die Lippramsdorfer Straße. Auf die bogen wir nach rechts ein und fuhren zur Lippebrücke hoch. Dort machten wir eine kleine Pause und schauten uns die Lippeauenidylle von oben an.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Annaberg bis zur Brücke über die Lippe. Das große Bild zeigt einen Teil der Lippeauen, die ich beschrieben habe.

Ich wollte dann eigentlich auch die Kanalbrücke überqueren und dann nach rechts in den Fährweg einbiegen, um den Stadtteil Sickingmühle zu erreichen. Friedel hatte das aber anders geplant und so fuhren wir nur über die Lippebrücke und dann steil nach unten. Unterhalb des Lippedeiches fuhren wir dann auf das alte Wasserwerk Sickingmühle zu. das erreichten wir nach etwa 1 Km.

Wasserstände am alten Wasserwerk

Aus dem alten Wasserwerk Marl-Sickingmühle wird das Landschaftskunst-Projekt „Wasserstände“. Das Wasserwerk taucht künftig im See auf und ab. Damit bereichert das Landschaftskunstwerk  das Angebot an moderner Kunst in Marl und der Region.

Rückeroberung durch die Natur

„Wasserstände“ heißt das ungewöhnliche Landschaftskunst-Projekt, das der Künstler Herman Prigann für ein Unternehmen der Degussa-Gruppe, mit fachlicher Unterstützung des Skulpturenmuseums Glaskasten zwischen den Lippe-Auen und dem Wesel-Datteln-Kanal gestaltet hat. Auf Grund von Bergschäden wird das ehemalige baufällige Wasserwerk Sickingmühle allmählich inmitten eines Sees versinken. und als Bestandteil eines Landschaftskunstwerkes exemplarisch vermittelt, wie sich die Natur eine vormals industriell genutzte Einrichtung „zurückerobert“ und ein Industriestandort zu einem Ereignisfeld künstlerischer Wandlung wird.
Der Künstler hat vor und hinter dem Gebäude kegelförmige Hügel aus Bauschutt gestaltet und darauf Erdschichten aufgetragen. Nach diesem künstlerischen Eingriff hat die Infracor GmbH die Pumpen abgeschaltet, mit denen bisher das Wasserwerk-Gelände trocken gepumpt wurde. Das Gelände wird jetzt allmählich volllaufen, und je nach Wasserstand werden Wasserwerk-Ruine und Hügel im neu gebildeten See auftauchen und versinken.

Quelle: Metropoleruhr

Das Wasserwerk ist so alt wie der Chemiestandort Marl

Mit Gründung des Standortes wurde auch der Aufbau der Wasserversorgung notwendig. Als die damalige IG-Farben sich Ende der 30er Jahre für Marl als Produktionsstandort für synthetischen Kautschuk entschied, war die Nähe der Lippe als Frischwasserspender und Vorfluter zur Abwasserentsorgung eines der entscheidenden Kriterien. Mit der Gründung des Standortes wurde auch der Aufbau der Wasserversorgung erforderlich.

Quelle: Stadt Marl

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Das Bild zeigt das Kunstwerk.

Quelle des Bildes: Wikipedia

Wir hielten da kurz an, aber es ist nicht so viel zu sehen, da die Natur sich durchsetzt. Es ging weiter zum Wesel-Datteln-Kanal hoch. Ein 70 Meter langer Anstieg der Mal wieder gut in die Beine ging. Wir erreichten die Brücke und hatten eine schöne Aussicht von dort oben.

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Oben die beiden ersten Bilder zeigen unsere Abfahrt zum Lippedeich herunter. Die beiden nächsten Bilder zeigen das Kunstwerk Wasserstände und Reste des Alten Wasserwerks. Dann darunter zwei Infotafeln, die eine zur Römer-Lippe-Route in Marl und die zweite über das Kunstwerk Wasserstände. Das große Bild darunter zeigt in der Mitte noch einen Eindruck von der Ruine und rechts im Hintergrund das Fördergerüst des Schachtes VIII der Zeche Auguste Victoria. Die hat ja im vorigen Jahr zugemacht. Darunter das Bild zeigt das Fördergerüst von AV. Das nächste Bild zeigt den Kanal mit einem Steg und einem Himmel wie beim Kaiserwetter. Darunter sehen wir vier Sonnenanbeterinnen. Das letzte Bild zeigt schon den Beginn des Chemieparks in Marl Hüls.

Eigentlich hatten wir ja vor den zu erkunden. Es gibt eine Brücke die 2 Km weiter westlich liegt. Ob wir dort als Radfahrer, ohne Mitarbeiterausweis, auf das Gelände dürfen, werden wir bei nächster Gelegenheit austesten. Am Montag überquerten wir die Kanalbrücke die uns nach Sickingmühle herein bringen sollte. Es ging nach links auf den Alberskamp. Der führte uns nach etwa 410 Meter auf die Alte Straße. Auf die wären wir auch gekommen, wenn wir nach meiner Route gefahren wären. Aber dann hätten wir auch nicht das alte Wasserwerk entdeckt. Nun waren wir wieder auf meiner Route. Alles Neuland für uns. Wie sagt Friedel immer so schön, hier war ich noch nie. Ich hatte ja vier Karten in Google Earth erstellt, die ich mit hatte. Ich hatte aber auch ein Worddokument, in dem ich in schriftlicher Form unseren Weg aufgeschrieben hatte. Dort stand dann: Fahre auf die Straße Alberskamp. Nach 410 Meter erreichst du die Alte Straße. Fahre nach rechts auf diese. So in der Form hatte ich unseren Weg aufgeführt, bis wir wieder in uns bekannte Gegenden gekommen wären. Wir erreichten die Alte Straße und fuhren auch nach rechts. Ihr folgten wir 650 Meter und überquerten dann die Hammer Straße. Auf der anderen Seite befanden wir uns dann auf dem Lenkerbecker Weg. Der führte uns durch die südliche Spitze von Sickingmühle und dann heraus in die Felder zwischen Sickingmühle und der Waldsiedlung. Dabei überquerten wir die Marler Straße und die Hülsbergstraße. Sickingmühle hat eine lange Geschichte die bis ins Mittelalter reicht und wurde später auch vom Bergbau geprägt. Wir durchfuhren die Felder und erreichten dann die Waldsiedlung. Über den Lenkerbecker Weg fuhren wir zunächst am östlichen Rand der Waldsiedlung entlang. Wir unterquerten die A 52 und bogen dann nach 370 Meter nach rechts auf einen Weg ein der uns nach 310 Metern auf die Spechtstraße brachte. Auf die fuhren wir nach links. Auf dieser Straße sollte es einen Bäcker geben. Ich hatte geplant dort zu unserer Mittagspause einzukehren. Wir fragten eine Dame nach dem Bäcker. “ Den gibt es nicht mehr“, war ihre Antwort. Da standen wir nun und schauten dumm aus der Wäsche. Wir standen in Marl-Hamm und mussten weiter. Ich hatte noch einen Bäcker an der Dr. Klausener Straße vorgeplant. Das war noch ein Stück von uns weg und den sollten wir auch gar nicht mehr erreichen.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Sickingmühle, der Waldsiedlung und dann in Hamm.

Die Waldsiedlung und auch Hamm sind typische Ruhrgebietskolonien. Geprägt vom Bergbau, der ja in Marl auch mit mehreren Schächten vorhanden war. Wir entschlossen uns nach meinem Plan weiter zu fahren um diesen Bäcker an der Dr. Klausener Straße zu besuchen. Wir fuhren also die Spechtstraße 610 Meter, bis an die Römerstraße herunter. Wir bogen nach rechts auf diese. Nach etwa 40 Metern standen dort mehrere Schilder. Auf dem einen stand Herten 16 Kilometer. Es zeigte nach links. Aber da lag ja die Halde Brinkfordsheide. Konnte man den da herfahren. Wir entschieden nein, da fahren wir nicht her. Wir fuhren auf der Römerstraße weiter und erreichten nach knapp einem Km die Carl Duisberg Straße, die dort auf die Römerstraße mündete. Wir überquerten die Straße und fuhren weiter auf der Römerstraße. nach etwa 190 Meter sahen wir rechts einen Rewe Markt. In dem war auch unser Lieblingsbäcker mit einem laden vertreten. Da kehrten wir natürlich ein, weil wir Kaffeedurst hatten und ein belegtes Brötchen unsere Lebensgeister wieder weckte. Wir saßen draußen im Schatten und schauten noch einmal in Friedels Karte. Gab es wirklich einen Weg durch die Halde? Das wäre eine gute Abkürzung für uns. Dann wären wir ganz zügig in Marl Lenkerbeck und von dort auch schnell im Naturschutzgebiet Burg, dass westlich von Marl-Sinsen liegt. Sollen wir die Strecke bis zu den Schildern wieder zurückfahren? Wir entschieden das machen wir und schauen dann ob wir durch die Halde kommen

Wanderung rund um die Halde Brinkfortsheide

Start : Parkplatz an der Kleingartenanlage, Marl, Römerstraße / Spechtstraße

Entlang am Silvertbach geht es zunächst zwischen zwei Haldenbereichen Richtung Osten. Die Halde selbst ist leider nicht begehbar. Die Victoriastraße links weiter bis zur Hülsbergstraße. Hier links abbiegen und in nördlicher Richtung am östlichen Haldenfuß weiter bis zur querenden Straße  ‚Am Steinberg‘. Hier links in den Wald einbiegen und in südwestlicher Richtung zurück zum Ausgangspunkt.

Brinkfortsheide, Marl

Die RAG Montan Immobilien GmbH plant die Errichtung von drei Windenergieanlagen (WEA) auf der Bergehalde Brinkfortsheide auf dem Gebiet der Stadt Marl. Die Bergehalde liegt im Nord-Osten von Marl zwischen den Bundesautobahnen A43 und A52 südlich des Kreuzes Marl-Nord und ist ca.130 ha groß.

Im Osten der Halde wird die Bergehalde durch die Bundesautobahn A43 begrenzt, im Süden durch ein angrenzendes Gewerbegebiet. Im Westen der Bergehalde liegt das Wohngebiet Marl-Hamm. Zwischen dem Wohngebiet und der Bergehalde befindet sich Waldfläche, welcher im Norden der Halde als Grenze dient. Diese ist Teil des Waldgebietes Haard und zählt zum Naturpark Hohe Mark.

Die Bergehalde Brinkfortsheide wird vom Bergwerk Auguste Victoria noch bis Ende des Jahres 2015 geschüttet und befindet sich unter Bergaufsicht. Die Inbetriebnahme der Windenergieanlage ist voraussichtlich Ende 2014 geplant.

Quelle: RAG Montan Immobilien GmbH 

Unsere Mittagspause war beendet und wir machten uns auf den Weg zu den Schildern. Die waren 1,1 km von uns entfernt an der Römerstraße.

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Oben links sieht man die Kirchturmspitze der Pauluskirche, aufgenommen während der Mittagspause. Rechts im Bild wieder typische Bergarbeiter Häuser im Ruhrgebiet. Unten links auch Häuser an der Römerstraße. Rechts unten sieht man den eingemauerten Silvertbach, glaube ich.

Halde Brinkfordsheide

In der Mitte der Karte sieht man die zweigeteilte Halde. Dazwischen verläuft die rote Linie, die unseren Weg darstellt. Die blaue Linie ist die Römerstraße. Durch dieses Arial fließt auch der Silvertbach. Den sahen wir immer wieder mal während unsere Fahrt durch das bewaldete Gebiet.

Silvertbach

Der Silvertbach ist ein knapp elf Kilometer langer, orografisch rechter Oberlauf des Sickingmühlenbachs inNordrhein-Westfalen, Deutschland.

Oberlauf

Die Silvertbachquelle liegt südlich von Alt-Oer, Oer-Erkenschwick, im gleichnamigen Naturschutzgebiet, nur etwa 100 Meter von der nordöstlichen Stadtgrenze Recklinghausens entfernt. Nach etwa 140 Metern verlässt der Bach das Naturschutzgebiet auf Kilometer 14,0 und fließt in Richtung Norden auf Alt-Oer zu. Nach Passieren des Dorfes fließt er weiter nach Nordnordwesten, wo er östlich den Bosbruchteich flankiert, an dessen Norden ihm auf 70 m von rechts auf Kilometer 12,0 der mit knapp 2 Kilometern Länge nur minimal kürzere Denningsgraben zufließt. Dieser entspringt am Südwesthang des Stimbergs, am Westrand des Schwimmbads, auf etwa 93 m.

Der Silvertbach nimmt, dem Kaninchenberg (93,5 m) im Norden ausweichend die Westrichtung seines Nebenbaches an und schwenkt allmählich wieder auf Nordwesten um, durch verschiedene Teile der Bauerschaft Siepen, wobei dieser Name in etwa Bachtal bedeutet; auf Kilometer 11,2 fließt ihm ein 2 Kilometer langer, von Mutter Wehner in der Haard kommender Bach von rechts zu. Nach dem nördlichen Flankieren der Halde General Blumenthal 8 (81,6 m) fließt von links auf 58,5 m und Fließkilometer 9,8 der 1,9 Kilometer lange Börster Bach zu und der Süden der Honermann-Siedlung wird passiert.

Verlauf in Marl

Mit dem rechtsseitigen Einfließen des 2,3 km langen Ludbrocksbaches auf Kilometer 9,4 wird Marler Gebiet erreicht. Auf Kilometer 8,7 mündet von rechts ein 1,5 Kilometer langer Bach aus Speckhorn, auf Kilometer 8,5 mündet schließlich der vom Haus Haard kommende, knapp 2,5 km lange Gernegraben, der mit etwa 11 km² Einzugsgebiet immerhin ein Viertel des Gesamteinzugsgebietes des Silvertbaches entwässert, der bis zu dessen Mündung erst 16,2 km² entwässert hat.

Bald darauf wird die Halterner Straße unterquert und der Bach tritt, südwestlich des HauptsiedlungsgebietesSinsens, in das Naturschutzgebiet Die Burg ein. Von links mündet auf Kilometer 8,15 der 3,5 Kilometer lange Nieringbach, der, von Ost nach West, von derMollbecke, dem Hauptarm Burggraben aus Beising und dem Grenzgraben gespeist wird. Dieser umfließt im Süden des Naturschutzgebietes insbesondere den jarolinischen Ringwall halb im Gegenuhrzeigersinn. Ebenfalls im Naturschutzgebiet mündet auf Kilometer 7,6 von links der knapp 1,5 Kilometer lange Korthäuser Graben, dessen Quelle nah dem Zentrum der alten Bauerschaft Korthausen liegt.

Der im Naturschutzgebiet sehr naturnahe Bach ist im weiteren Verlauf begradigt und mit Sohlschalen ausgelegt; nach dem Unterqueren der Sinsener Bahnhofstraße zwischen der Siedlung Nonnenbusch (linksseitig) und dem Sinsener (bzw. eigentlich Lenkerbecker) Bahnhofsviertel und der A 43 fließt auf Kilometer 5,9 von links der knapp einen Kilometer lange Lenkerbecker Graben aus dem alten Kern von Lenkerbeck zu, der indes heute zum Stadtteil Hüls-Süd gehört. Der Bach mäandert auf dem Gelände der Zeche Auguste Victoria nunmehr zwischen den Halden Brinkfortsheide (Südwesten) und Brinkfortsheide Erweiterung(Nordosten). Bis zum Umbau der Grubenwasserleitungen Ende 2006 leitete das Bergwerk noch Abwässer sowohl in den Silvert– als auch in den Sickingmühlenbachein.

Zu guter Letzt fließt der Silvert zwischen der nach ihm benannten Silvertsiedlung im Südwesten und der Neuen Waldsiedlung im Nordosten hindurch, quert Bahntrasse und A 52, um schließlich auf Kilometer 3,0 mit dem von links kommenden Loemühlenbach zusammenzufließen und fortan Sickingmühlenbach zu heißen.

Quelle: Wikipedia

Wir fuhren also nach rechts und waren dann bald von dichtbewachsenen Grün umgeben. Es dauerte nicht lange, da tauchte ein Schild auf, das uns sicher machte, das wir die Halde durchqueren konnten.

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Das Bild zeigt eine Infotafel. Der Weg den wir da fuhren hatten Jugendliche der Pfarrgemeinde St. Franziskus in einer 72 Stunden Aktion geschaffen und ihn Vater-Unser-Weg genannt. Sie haben sieben solcher Stationen errichtet, an die wir vorbeikommen sollten.

Wir fuhren weiter nach dem ich das erste Schild fotografiert hatte. Links und rechts von unserem Weg erhob sich die Haldenlandschaft. Dort war alles dicht bewachsen und man konnte wenig sehen. Am Anfang sahen wir links und rechts zwei Tümpel, die wohl zur Haldenentwässerung gehören. Dann erreichten wir den Silvertbach, der hier seine letzten Kilometer fließt. Da war am Montag viel Wasser zu sehen. Ob die starken Regenfälle der letzten Tage dafür verantwortlich waren, oder ob der Bach immer so viel Wasser führt, konnten wir nicht wissen, da wir dort noch nie waren. Wir machten eine kurze Trinkpause und ich machte einige Bilder von dem Bach.

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Oben die drei Bilder zeigen den Bach aus mehreren Perspektiven.

Ob wohl wir uns zwischen zwei Abraumhaldenabschnitten befanden, sah die Natur dort gesund aus. Wir fuhren weiter und sahen dann auch immer wieder die Stationen der Vater-Unser-Weg. Nach 1,2 Km fahrt erreichten wir dann die Schienen der alten Zechenbahnstrecke, die untertunnelt sind. Dann ging es nach rechts, noch an der südlichen Spitze der Halde vorbei, bis an die Victoriastraße in Sinsen Lenkerbeck. Aha, hier sind wir gelandet. Ich wusste wieder wo wir waren. Nach links ging es nach Sinsen. Nach rechts führte die Straße nach Hüls. Oft gefahren die Straße, aber mit dem Auto.

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Die Bilder oben zeigen unseren Weg zwischen den zwei Haldenbereichen durch. Dabei haben wir immer wieder einmal die Stelen des Vater Unser gesehen. Am Ende dann den Tunnel, der aus der Halde herausführt.

Wir überlegten wie wir am schnellsten in das Naturschutzgebiet Burg kommen konnten. Uns war klar, dass wir in Richtung Sinsen fahren mussten. Also überquerten wir die Victoriastraße und fuhren nach links. nach etwa 590 Meter lag dann die A 43 vor uns. Die mussten wir unterqueren. Aber rechts davor lag das Restaurant Kastanienhof.

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Der Kastanienhof  Quelle: Google Earth

Als wir das sahen, viel uns wieder ein, dass wir ja unbedingt etwas Kaltes trinken wollten. Also unterbrachen wir unsere Fahrt und kehrten in den Biergarten ein. Meine Großen trinken gerne einmal ein alkoholfreies Weißbier. Das hat ordentlich Mineralien und ist sehr erfrischend, sagen sie mir immer. Ich bestellte mir am Montag auch eins. Mein erstes Weißbier in meinem Leben. Wir prosteten uns zu und nahmen einen ordentlichen Schluck. Jau, schmeckt gut, ist kalt und erfrischend. Kann ich mal des Öfteren trinken. Wir genossen das Getränk und machten uns dann wieder auf den Weg. Wir unterquerten die A 43 und fuhren auf der Bahnhofstraße weiter in Richtung Sinsen. Nach weiteren 450 Metern erreichten wir dann den Burgweg. Dort fuhren wir nach rechts und erreichten nach 200 Meter das Naturschutzgebiet Burg. Dort fuhren wir hinein.

„Die Burg“ – mittelalterliches Zeugnis der Marler Frühgeschichte

Im Naturschutzgebiet „Die Burg“ in Marl-Sinsen geben die überwachsenden Wälle einer ehemaligen Erdburg Zeugnis der Marler Frühgeschichte. Die weitgestreckte Anlage, die aus einem Innen- und Außenring bestand, zählt zu den wenigen heute noch erhaltenen Flächenburgen in Westfalen. Die „Sinsener Burg“ wurde 1926 erstmals von Archäologen untersucht und galt seitdem als Fliehburg, in die man sich vornehmlich im 7. und 8. Jahrhundert zunächst gegen die einfallenden Sachsen und später gegen die das Land erobernden Franken zurückzog. Weitere Grabungen in der ersten Hälfte der 70er Jahre brachten neue Funde zu Tage. Nachgewiesen werden konnten ein Haus und eine Siedlungsstelle in der Innenburg. War die Burg also nicht nur Zufluchtstätte, sondern auch eine der ältesten Siedlungen auf dem heutigen Gebiet der Stadt Marl?

Helmut Madynski, Heimatforscher aus Marl und Verfasser zahlreicher Bücher und Abhandlungen zur Geschichte unserer Stadt, hat die Forschungsberichte der Archäologen gelesen und sich auf Spurensuche in die Frühgeschichte Marls begeben.

Quelle: Stadt Marl

Die Burg: ein schützender Ort – früher und heute Es war einmal … – so beginnt die Geschichte des Naturschutzgebietes „Die Burg“. Der Name geht auf eine mittelalterliche Erdburg zurück, deren Wälle heute ganz vom Wald überwachsen sind. Vor mehr als tausend Jahren haben die Menschen ihre „Schätze“ in der Burg in Sicherheit gebracht, wenn Gefahr drohte. Heute werden hier die Schätze der Natur für kommende Generationen gesichert. Das Gebiet ist mit 143 Hektar nur etwa halb so groß wie der Halterner Stausee. Aber die klaren Bachläufe, die sich hier noch ganz natürlich durch feuchte Wälder schlängeln, der uralte Baumbestand voller Spechthöhlen und die üppigen Feuchtwiesen sind wertvolle Lebensräume für selten gewordene Tiere und Pflanzen. Darum wurde das Gebiet 1991 unter Naturschutz gestellt und 10 Jahre später entsprechend der FFH-Richtlinie (Flora-Fauna-Habitat) der Europäischen Union sogar in das europaweite Netz von Schutzgebieten „Natura 2000“ aufgenommen. Die Marler können also mit Recht stolz auf diesen bedeut samen Natur-Schatz sein!

Heimat am Wasser für geschützte Arten

Zwei Bäche, der Silvertbach und der Nieringsbach, durchfließen in engen Windungen die abwechslungsreiche Waldlandschaft. Durch den Schatten der Bäume bleiben hier die Bäche auch im Sommer kühl und sauerstoffreich.

Im Steiluferbereich der Bäche gibt es Bruthöhlen für den seltenen Eisvogel, der hier im klaren Wasser noch ausreichend Nahrung findet. Eine weitere Besonderheit ist die in den naturnahen Bachabschnitten lebende Groppe, die als gefährdete Art unter Schutz steht. Im Waldbereich befinden sich zahlreiche Stillgewässer, verlandete Altarme und wassergefüllte Bombentrichter, die ideale Laichgewässer für verschiedene Amphibien wie Grasfrosch, Erdkröte und Bergmolch bilden.

Der Süden des Naturschutzgebietes wird geprägt durch bis zu 160 Jahre alte Buchen und den hohen Anteil an Totholz mit zahlreichen Spechthöhlen. Weitere Bewohner solcher Baumhöhlen sind der Steinkauz, die Waldohreule und verschiedene Fledermausarten. Im Frühjahr sind die lichten Waldabschnitte überzogen mit weißen Blüten von Buschwindröschen und Sauerklee.

Quelle: Metropoleruhr/Regionalverband Ruhr

Die Burg

Oben sieht man einen Ausschnitt aus Google Earth. Das blau und grün umrandete Gebiet ist das Naturschutzgebiet Die Burg. Geteilt ist es durch die L 522. Die rote Linie ist unser Weg durch die Burg. Das waren 1,3 Km, die wir durch das Naturschutzgebiet gefahren sind.

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Oben die beiden Bilder zeigen ein schönes Fachwerkhaus an der Bahnhofstraße. Dann die nächsten Bilder sind aus der Burg. Die beiden letzten sind auf dem Burgweg entstanden.

Wir erreichten die Halterner Straße und überquerten sie. Dann ging es nach rechts weiter. Wir fuhren 670 Meter auf dem Radweg der Halterner Straße und erreichten dann die Mühlenstraße. In die bogen wir nach links ein. Nach 700 Meter erreichten wir die Eisenbahnbrücke an der Hohnermannsiedlung. Die unterfuhren wir und fuhren dann auf der Johannesstraße weiter. Nach etwa 200 Meter erreichten wir die Zufahrt zur Abraumhalde der ehemaligen Zeche General Blumenthal Schacht 8 in Speckhorn. Dort bogen wir rechts ab und fuhren am Fuß der Halde in Richtung Holthauser Straße. Die erreichten wir nach 1,2 Km.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Mühlenstraße bis zur Holthauser Straße. Das letzte Bild zeigt den Hof der dort rechts vor der Einmündung in die Straße liegt. Das Bild darüber rechts zeigt den Weg am Fuß der Halde. Links darüber sieht man einen Teil der Halde.

Wir fuhren nach links weiter und kamen in die Börste. Nach einigen Metern fuhren wir dann nach links und dann wieder nach rechts. Da waren wir dann auf der alten Zechenbahntrasse, die uns durch Oer-Erkenschwick bringen sollte. Nach etwa 460 Meter Fahrt erreichten wir einen Rastplatz. Dort an einer Apfelbaumwiese, auf der alte Apfelsorten gepflanzt wurden, machten wir eine Trinkpause und ich machte noch einige Bilder.

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Die sechs Bilder sind von den ersten 460 Metern Fahrt auf der Bahntrasse. Die ersten beiden zeigen die Börste. Dann eine Holzeisenbahn, die an der Trasse steht. Rechts davon sieht man die Apfelbaumwiese und Natz seinen Zaubertennisarm. Darunter links sieht man einen Teil des Windrades das in der Börste steht. Das letzte Bild zeigt einen Hof auf dem ein neues Haus gebaut wird. Das liegt direkt hinter dem Rastplatz.

Wir machten uns wieder auf die Sättel und fuhren weiter in Richtung Oer. Nach weiteren 700 Metern erreichten wir die Recklinghäuser Straße, die wir über die Holzbrücke am Altenwohnzentrum Marienstift überquertenIMG_3410

Das Bild ist von der Brücke aus fotografiert und zeigt die Rhs. Straße in Richtung Autobahnzubringer.

nach 440 Meter erreichten wir die Esseler Straße und überquerten sie. Bis zum Geisfeldweg waren es dann noch einmal 390 Meter. Dort fuhren wir von der Bahntrasse ab. Es ging nach links zur Groß-Erkenschwicker-Straße. Die überquerten wir und fuhren nach rechts bis zur Bachstraße. Die überquerten wir ebenfalls und fuhren dann wieder auf die Bahntrasse, die am Stimbergstadion vorbeiführt und auf der Stimbergstraße endet. Dort fuhren wir nach rechts, überquerten sie und bogen dann nach rechts auf den Weg Ziegeleitor ein. Von dem Weg gibt es jetzt einen Zugang auf das Gelände der ehemaligen Zeche Ewald Fortsetzung. Wir fuhren nach rechts. Wir wunderten uns, den dieser Teil war im letzten Teil bebaut worden. Neubauten, das hatte ich nicht gedacht.

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Die ersten drei Bilder habe ich noch von der Trasse aus gemacht. Dann sieht man die ersten Neubauten auf dem ehemaligen Zechengelände. Das vorletzte Bild zeigt Natz der auf die Neubauten zufährt. Im letzten Bild fährt er durch die Neubausiedlung auf die alten Zechengebäude, die erhalten geblieben sind, zu.

Vor diesen Gebäuden ging es nach links auf einen weiten Platz. Dort war ein Tor das uns den Weg versperrte. Es war aber nicht verschlossen und so konnten wir weiter fahren. Wir fuhren an den Relikten des Bergbaus vorbei Protegohaube von Schacht I, dem Förderturm von Schacht 3 mit dem Fördermaschinenhaus dahinter. Dann erreichten wir den Weg, den früher die Zechenbahn machte. Links von uns lag die Halde Ewald Fortsetzung, deren östliche Spitze sich bis an die Straße Holtgarde zog. Dort war eine Brücke die wir überqueren mussten. Leider ist diese Strecke noch nicht fertig gebaut und schlecht mit dem Rad zu befahren. Auf der Brücke liegen noch dicke Schottersteine und so mussten wir dort unser Räder schieben.

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Oben links sieht man das Tor, durch das wir durch mussten. Rechts im Bild die Protegohaube von Schacht 3.

Watt is eigentlisch eine Protegohaube?

Du kommst auf einen Parkplatz, zum Beispiel inBottrop beim Möbelladen Ostermann, und dort stehen so komische Röhren mit Haube rum. Und das, wo gar keine Tankstelle in der Nähe ist (hätte ja ´ne Belüftung derselben sein können).

Watt is datt?

Des Rätsels Lösung: Eine Protegohaube.

Wobei der Name eigentlich eine Firmenbezeichnung ist (Fa. Protego, Braunschweiger Flammenfilter), so wie Tempo sich für Papiertaschentücher eingebürgert hat.

Wofür is datt gut?

Es lässt die Grubengase aus dem darunter befindlichen, stillgelegten Schacht kontrolliert ins Freie treten. Das könnte man auch mit einem einfachen Loch oder einer Düse machen aber dann könnte auch ein Unfall geschehen. Die Grubengase sind nämlich brennbar und können sich entzünden (is zwar ziemlich unwahrscheinlich aber es könnt ja mal einer ein Feuerzeug dranhalten, deswegen auch das Gestänge für nich zum Hochklettern). Und wenn diese Flamme dann in den Schacht durchschlägt dann haben wir da ein Problem! Wird zwar wahrscheinlich kein Mensch mehr unten im stillgelegten Schacht sein aber eine Explosion könnte doch zu netten Bergsenkungen / -erschütterungen führen (Anwohner!) und die immer noch laufenden Abwasserleitungen (Ewigkeitskosten!) könnten auch kaputtgehen. Also nich so gut.

Wie funktioniert datt?

Nun, ganz einfach? – nach dem Prinzip des Flammenlöschens in engen Spalten. Naja, besser erklärt wird das in den Bildern auf der Homepage von Protego. Oder mal einfach versucht: In einem sehr, sehr engen Spalt ist die Menge des brennenden Gases sehr gering und die Wärmeableitung sehr groß – das kühlt die Flamme derart ab, das sie erlischt. Um so enge Spalte herzustellen und für eine schnelle Wärmeabfuhr zu sorgen – dazu wird ein Stahlband aufgewickelt. Gut zu sehen auf den Bildern.

Heisst datt etwa …

… unter den Dingern ist also noch ein Schacht? Jau, der hat nur einen „Deckel“ drauf! Ja, wirklich, du kannst deine Karre fast genau auf einem alten hunderte Meter tiefen Schacht parken.

… ein noch aktiver Schacht fliegt uns umme Ohren? Nööö, tut er nicht. Da entstehen natürlich auch Grubengase, datt stimmt schon. Nur werden die mittels Bewetterung ordentlich rausgepustet. In einem stillgelegten Schacht funktioniert die Bewetterung aber nicht mehr weil ja ein Deckel drauf ist (und die Lüfter meist abgestellt sind).

Und sonst?

  • Die Protegohauben gibbet natürlich nich nur bei alten Zechen. Schau mal auf Tanklager, Silobehälter, Faultürme, Rohrleitungen, Deponien uns so weiter. Immer da, wo Gas entweichen und sich entzünden kann da braucht man die Dinger.
  • Offiziell heißen die übrigens Falmmendurchschlagssicherungen. Und es gibt dazu jede Menge Vorschriften, siehe Expolsionsschutzverordnung und ATEX. Datt erklär ich dann aber ein andermal.

Dann dreimal der Förderturm von Schacht drei aus verschiedene Perspektiven fotografiert. Rechts daneben das Bild zeigt die Bahntrasse auf der Friedel fährt. Darunter links die Brücke über die Holdgarde, über die Friedel gerade sein Rad schiebt. Natz hatte es schon geschafft und steht am Ende der Brücke. Rechts im Bild die Straße von der Brücke aus fotografiert. Das letzte Bild zeigt noch einmal die Brücke und die dicken Schottersteine. Nach der Brücke konnten wir wieder auf unsere Räder aufsteigen und weiterfahren. Nach 300 Meter bogen wir von der Straße Engelskamp ab. Es ging nach rechts auf die Karlstraße. Nach dieser Straße ist das Industriegebiet benannt worden, durch das wir dann fuhren. Nach 130 Metern ging es nach links weiter. Die Karlstraße führte uns durch das Industriegebiet und wir erreichten nach 490 Meter die Schachtstraße. Dort auf der Ecke liegt die Kinderwelt flipp-flopp. Wir fuhren nach rechts auf die Schachtstraße. Die brachte uns nach 540 Meter an die Ewaldstraße, die wir überquerten und nach links weiterfuhren. Wir erreichten die Verbandsstraße, überquerten auch die und fuhren nach links in Richtung Datteln. Die Verbandsstraße wird zur Friedrich Ebert Straße, nach dem man die alte Zechenbahntrasse unterquert hat. Rechts lag da die Siedlung Nettebruch und anschließend der Winkel. Dahinter liegt in der Nähe des Mühlenbachs die Kleingartensiedlung Am Mühlenbach. Nach insgesamt 1,3 Km Fahrt, nach dem wir unter der Bahntrasse hergefahren waren, erreichten wir die Walderseesiedlung. Vor der gibt es einen Weg, der nach rechts durch Hagem führt. Den hätte Friedel schon nehmen können um nach Hause zu kommen. Aber er wollte noch ein Stück mit uns fahren. So fuhren wir zusammen noch an der Walderseesiedlung vorbei und erreichten dann die Straße im Timpen. Dort wollte Friedel nach rechts fahren um nach Hause zu kommen. Es gibt dort einen Schleichweg der bis zum Hagemer Kirchweg führt. Wir verabschiedeten uns von Friedel.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Karlstraße bis zur Friedrich Ebert Straße. Oben links fährt Friedel auf der Karlstraße. Rechts im Bild das Flipp-Flopp an der Ecke Schachtstraße-Karlstraße. Dann wieder links sieht man Häuser Im Winkel. Rechts im Bild der Weg führt zur Kleingartenanlage  Am Mühlenbach. Wie man in dem Bild sieht hatte sich das Wetter geändert. Es waren Wolken aufgezogen und es war schwül geworden. Schweißtreibende Luft. Die beiden nächsten Bilder zeigen die Felder zwischen Winkel und Walderseesiedlung. Erdbeerfelder und im Hintergrund das unvollendete neue Kraftwerk Datteln. Das letzte Bild zeigt das Haus  mit der Hausnummer 145 an der Friedrich Ebert Straße.

Natz und ich entschieden und uns über den Südring nach Hause zu fahren, was wir dann auch taten. Wir fuhren von der Friederich Ebert Straße nach links auf den Radweg des Südring. Vorbei am Hallenbad und dem Gymnasium erreichten wir die B 235. Die überquerten wir und fuhren an der dem Platz vorbei, wo noch bis im letzten Jahr die Ring- und Bodelschwingschule standen. Dann überquerten wir die Gertrudenstraße und fuhren zwischen Vincenzkrankenhaus und Eintracht Sportplatz bis zur Speekkreuzung. Die überquerten wir. Natz und ich verabschiedeten uns voneinander. Ich fuhr nach Hause.

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Oben die letzten Bilder unserer Tour. Oben links die Orhan Gazi Camii Moschee am Südring 155. Rechts der Platz wo einst die Schulen standen. Darunter links sieht man die Baustelle am ehemaligen Nettomarkt. Ecke Südring-Gertrudenstraße. Rechts der Radweg des Südrings, auf Höhe des Eintracht Sportplatzes. Unten sieht man die Ortsfahrbahn des Südrings kurz vor der Kreuzstraße.

Ich erreichte unseren Garagenhof gegen 17 Uhr. Mein Tacho zeigte knapp 55 Km Wegstrecke an.

Männer es war schön mit euch. Wir haben heute viel Neues gesehen und waren an Orten die wir noch nicht befahren hatten. Der Weg durch die Halde war sehr schön. Sicherlich werden wir die Gegend weiter erkunden.

Opaju