Fahrradtour 17.09.2018(Natz die Brügge Mühle in Herbern zeigen)

Friedel und ich waren schon zweimal in Herbern die Brügge Mühle besuchen. Beim ersten mal waren wir alleine unterwegs und sind über Südkirchen nach Hause gefahren. Willi war einmal mit. Da sind wir über Ascheberg und Nordkirchen nach Hause gefahren. Natz war da beide Male nicht mit. Er hatte sich gewünscht, dass wir da noch einmal alle hinfahren. Den Wunsch sollte er am 17. 09.2018 erfüllt bekommen.

Ascheberg: Wassermühle Brügge

Rund 500 Jahre alt ist die Wassermühle Brügge in Ascheberg und stets wurde sie angetrieben vom Wasser des Emmerbaches. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Mühle im Jahre 1568, anlässlich eines Besitzerwechsels. Vor diesem Wechsel gehörte die Mühle Brügge zum adeligen Rittergut Brügge.

Brügge Mühle in Ascheberg
Die Brügge Mühle in Ascheberg erlaubt Einblicke in Techniken vergangener Zeiten.

Noch bis 1957 wurde in der Mühle noch Feinmehl gemahlen. Die Schrotmühle war noch bis Anfang der 60er Jahre in Betrieb. Durch den Bau der Autobahn Hansalinie A1, die auf einem Damm das Emmerbachtal quert, entfielen die Staumöglichkeiten. Der letzte Mahlbetrieb mit Wasserkraft wurde am 14. März 1963 durchgeführt.

Im Jahr 2009 wurde die Mühle durch die Familie Niesmann komplett restauriert. Innen, in dem gerade mal 6,50 Meter mal 5,50 Meter großen Gebäude, eröffnet sich eine komplett andere Welt. Längst vergangene Zeiten werden hier beim Anblick der alten Mehltrichter und der einfachen Technik wieder lebendig.

Quelle: Münsterland. de

Friedel war 2016 durch einen Zeitungsartikel auf diese alte Mühle gestoßen. Der Heimatverein Olfen hatte dort hin eine Tagesradtour gemacht. Am 10.06.2016 führen 40 Mitglieder des Heimatvereins zur Brügge Mühle. Das fand Friedel interessant und machte eine Tourvorbereitung für uns. So fuhren Friedel und ich am 26.6.2016 schon zur Mühle.
Am Montag war Treffen bei mir angesagt. Wetter sollte gut werden, also alles gut. Alle waren pünktlich und so konnten wir los. Wir fuhren zur Dattelner Schleuse hoch, überquerten den Kanal und fuhren dann am Dattelner Meer vorbei zur Neuen Fahrt des Dortmund-Ems-Kanal. Dort bogen wir auf den Leinpfad nach links ein. Es ging dann am Sperrtor Datteln vorbei in Richtung Lippe.

Die Bilder oben sind an der Schleuse Datteln entstanden. Sie zeigen das Oberwasser der Schleuse und dann das Dattelner Meer. Dort ankerte am Montagmorgen noch ein großes Schubschiff. Im vorletzten Bild sieht man den Beginn der Alten Fahrt mit dem alten Sperrwerk, das heute keine Funktion mehr hat. Rechts sieht man einen Teil des neuen Sperrwerks Datteln am Beginn der Neuen Fahrt. Das letzte Bild zeigt den Leinpfad der Neuen Fahrt in Richtung Lippe.

Vom Sperrwerk aus sind es 1,5 Km fahrt, dann steht man auf der Lippeüberführung des Dortmund Ems-Kanal. Wir überfuhren sie und bogen dann nach  250 Meter nach links ab. Es ging herunter auf den Weg, über den wir die Lippeüberführung unterquerten. Wir kamen auf den Weg Im Berg, der nach Vinnum hochführt.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg zur Lippeüberführung. Ein Frachtschiff kam uns entgegen. Dann waren wir auf der Lippeüberführung. Danach sieht man Natz und Willi die zur Abfahrt nach der Lippebrücke fahren. Dann zwei Bilder die ich während der Unterquerung der Kanalüberführung gemacht habe.

Bauwerk Deluxe – Die „Neue Fahrt“ führt über die Lippe bei Vinnum

Quelle: Website der Freizeitparks Klaukenhof

Das Bauwerk besteht aus zwei Wasserführenden Trögen, die in der Mitte durch eine Öffnung getrennt sind. So entstand eine Fahrrinne für die Schiffe aus Olfen kommend und eine Fahrrinne für die Schiffe die aus Datteln kommen. So können heute die Schiffe aus Osten und Westen gleichzeitig die Lippe überqueren. Das war früher nicht möglich, da es nur einen Trog gab.

Wir fuhren etwa 420 Meter auf der Straße Im Berg und bogen dann aber nach links weg um die Straße zu wechseln. Wir fuhren auf den Josef Horstmann Weg nach Vinnum hoch. Der sei nicht ganz so steil wie der Weg Im Berg, oder gleichmäßiger ansteigend, denn von den Höhenmetern tun sich beide nicht viel. Es sind 19 Höhenmeter über die Straße Im Berg und 17 Höhenmeter  über den Josef Horstmann Weg. Nach 800 Meter Fahrt hatten wir dann die Hauptstraße in Vinnum erreichte. Dort fuhren wir nach links bis zum Kreisverkehr. Dort wieder rein und raus auf die Hauptstraße. Die führte uns dann an die nördliche Spitze von Vinnum. Von dort bis zum Lehmkamp, auf den wir nach rechts abbogen waren es vom Kreisverkehr aus 560 Meter. Wir fuhren an der ehemaligen Ziegelbrennerei Hüning vorbei und bogen dann nach links ab, der namentlich nicht benannt ist. Der verläuft aber parallel zur Lützowstraße, die wir dann auch über den Weg erreichten. Nach insgesamt 1,2 Km Fahrt auf dem unbenannten Weg bogen wir nach links auf die Lützowstraße. Nach etwa 440 Meter Fahrt liegt dann links von der Straße der Reitverein Lützow, mit seinen Reitplätzen und Stallungen. Daran fuhren wir vorbei und weiter bis auf die Römer Straße. Auf der fuhren wir nur ein paar Meter und bogen dann nach rechts auf die Sandforter Straße ab. Die Straße brachte uns nach Selm herein. Dabei überquerten wir mal wieder die Bahnschienen, die von Bork nach Selm und weiter nach Dülmen verlaufen. Nach weiteren 850 Meter Fahrt durch Selm erreichten wir dann den Kreisverkehr an der B236. Friedel und Natz hatten schon die B236 überquert und standen auf der anderen Seite an einer kleinen Kapelle. Willi fuhr zunächst  nach links zum Kriegerdenkmal an der Kreisstraße. Ich folgte ihm. Unser Interesse galt der Baustelle seitlich des Denkmals und dem großen gepflasterten Platz hinter dem Denkmal. Was macht man mit so einem großen Platz im kleinen Selm. Wir kletterten auf das Denkmal um einen besseren Blick auf alle zu haben. Links vom Denkmal die Baustelle sah aus, als würde dort ein Baugebiet erschlossen. Das musste ich zu Hause mal recherchieren. Willi und ich überquerten dann auch die Straße und gesellten uns zu Natz und Friedel. In der Kapelle konnte man für dreißig Cent eine Kerze anzünden, was Friedel und ich dann auch taten.

Oben sieht man die Bilderstrecke, die unseren Weg vom Kreisverkehr in Vinnum bis zum Kriegerdenkmal und der kleinen Kapelle in Selm brachte. Das erste Bild zeigt den Kreisverkehr in Vinnum. Danach Willi der in Richtung Ziegelfabrik fährt. Danach ein Bild, vom Radweg der Lützowstraße aus in Richtung Osten. Das nächste Bild zeigt den Reitverein Lützow, an dessen Stallungen gebaut wird. Das folgende Bild ist schon in Selm gemacht und zeigt Willi, der gerade am Bestattungshaus Himmel und Erde in Selm vorbeifährt. Das in Selm-Beifang. Im nächsten Bild fahren wir gerade an dem großen gepflasterten Platz vorbei. Das nächste Bild zeigt eine Skulptur, die aussieht als seien drei Rhönräder zusammenbebaut worden. Danach sieht man Willi vor dem Kriegerehrenmal. Er schaut ganz interessiert zu der Baustelle links, die man im nächsten Bild sieht. Ein Bild weiter steht Willi an dem Ehrenmal und grüßt das Radfahrervolk. Das folgende Bild zeigt Natz und Friedel an der Kapelle. Danach noch ein Bild von der Baustelle, das ich vom Denkmal aus fotografiert habe. Die folgenden Bilder sind dann an der Kapelle entstanden und zeigen Friedel in der Kapelle, beim Kerze kaufen und dann anzünden. das vorletzte Bild zeigt dann unsere neu angezündeten Kerzen im Ständer, rechts und links Außen. Das letze Bild zeigt meine Großen vor der Kapelle.

Wie angekündigt habe ich zu Hause recherchiert was da in Selm los ist. Selm hat Gelder in die Hand genommen und eine Idee verwirklicht. Den Campus Selm. Mit Unterstützung des Lands NRW hat es einen zentralen Platz in Selm erbaut, das Selm aufwerten soll.

So sah es noch am 27.05.2017 in Selm aus. Der Rasenplatz neben dem Gymnasium war noch da

Dieses Bild ist am 04. 06. 2018 entstanden und zeigt schon den zentralen Platz in Selm und rechts davon das entstehende Baugebiet an der B236.

PLÄNE FÜR REGIONALE 2016

Es ist ein millionenschweres Projekt: Mit dem Konzept „Aktive Mitte“ ist Selm Teil des Förderungsprogramms Regionale 2016 des Landes NRW. Ein zentraler Baustein: der Campus in der Stadtmitte. Wie soll der eigentlich aussehen? Wie ist der aktuelle Stand? Wir haben erste Pläne.

SELM 18.02.2015

Wie die Stadt Selm sich den neuen Campus vorstellt
Das Sportzentrum – ein wichtiges Teil des Campus-Projekts.

„Das Jugendzentrum und das bestehende Umkleidegebäude müssen dafür abgerissen werden“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Kleinwächter bei der Vorstellung der Pläne auf der CDU-Mitgliederversammlung.

Er betonte, das Ministerium und die Regionale-Verantwortlichen hätten in vielen Gesprächen erklärt, sie wollten eine gerade Linie für den Campus haben. „Nur wenn wir den so anlegen, können wir eine Förderung erhalten“, so der Fraktionsvorsitzende.

Der Campus werde eine Breite von rund 40 Metern haben. Zwischen Sandforter Weg und Gymnasium könne die Stadt sich eine Fahrspur für Busse rund um den Campus vorstellen, so Händschke.

Die Schüler könnten dann direkt vor der Schule aus- und einsteigen. Vorstellbar sei aber auch, dass die Busse am Sandforter Weg in die Straße einbiegen und sie dann im Bereich des Kreuzungspunkts mit der Neuen Werner Straße wieder verlassen. Händschke betonte, dies müsse man nun alles in den kommenden Monaten überlegen und in einem Plan festhalten.

Zwischen dem Campus und der Kreisstraße sehen die Pläne unter anderem ein Haus der Wirtschaft und eine Wohnbebauung vor. Händschke: „Möglich könnte auch ein Hotel sein, denn Unternehmen weisen uns immer wieder auf die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste in Selm hin.“

Neue Wohnbebauung soll es auch auf der Fläche des jetzigen Parkplatzes des Schulzentrums am Sandforter Weg geben. „Neue Stellplätze könnte man sich im Bereich des Campus‘ am Sandforter Weg vorstellen“, so Händschke. Das neue Jugendzentrum ist zwischen Hallenbad und neuem Campus vorgesehen. Händschke: „Der Campusbereich vor dem neuen Jugendzentrum kann dann auch als Freifläche für Veranstaltungen dienen.“

Quelle: Münsterlandzeitung  vom 18.02.2015

Das was wir am Montag dort gesehen haben, ist also die Verwirklichung der Pläne. Der Campusplatz ist Fertiggestellt und auch schon eingeweiht. Das Baugebiet wir vorbereitet.

So soll die Aktive Mitte aussehen wenn sie fertig ist.

Die „Aktive Mitte Selm“ will mit den Bausteinen „Auenpark Selmer Bach“, „Campus Selm“, „Neue Stadt am Wasser“ und „Burg Botzlar“ entschei­dende Signale für die Innenentwicklung im Stadtteil Selm und die Stadtent­wicklung insgesamt setzen. Ziel ist es, durch innovative Projektideen die strukturellen Defizite in Selm weiter nachhaltig anzugehen, den Wohn- und Freizeitwert zu erhöhen und die Außenwahrnehmung von Selm zu verbessern.

Die einzelnen Bausteine sind:

  • Auenpark Selmer Bach: Der Selmer Bach fließt derzeit noch technisch verbaut und unscheinbar durch die Landschaft. Der Bach soll renaturiert werden und entlang des Baches sollen Grünflächen sowie Spiel- und Naherholungsangebote entstehen. Neue Wege schaffen Verbindungen zu den Nachbarsiedlungen.
  • Campus Selm: Innerhalb der Aktiven Mitte liegt zentral das Areal des Campus Selm. Bildungs-, Betreuungs- und Sportangebote sowie besondere Wohnformen für alle Generationen sollen hier entstehen. Durch neue Wege und Freiflächen soll der Campusplatz künftig der Mittelpunkt der Aktiven Mitte werden.
  • Neue Stadt am Wasser: Auf einer am Selmer Bach gelegenen 15 Hektar großen Agrarfläche soll langfristig ein lebendiges Wohnviertel entstehen. Die Bebauung wird als private Maßnahme erfolgen und soll in Sachen Qualität und Nachhaltigkeit Standards setzen.
  • Burg Botzlar: Im Rahmen des Landesprogramms „Initiative ergreifen“ entwickelt die Bürgerstiftung die Burg zu einem „Ort des bürgerschaftlichen Engagements“. Mehrere Nutzungsideen sind im Gespräch. Für die neue Nutzung wird Burg auch baulich fit gemacht, sodass die energetische Optimierung, eine barrierefreie Erschließung und der Umbau der Burg geplant sind.

Quelle: Stadt Selm

Wieder einmal viel Neues auf unseren Touren gesehen. Im Münsterland geht vieles schneller als z.B. bei uns in Datteln. Das kann doch nicht nur am Geld liegen?  Sind wir eine Stadt ohne Visionen?

Wir machten uns dann wieder auf den Weg. Von der Kapelle aus fuhren wir auf die Ludgeristraße bis zur Friedenskirche. Dort bogen wir dann nach rechts auf die Südkirchener Straße ein. Auf der fuhren wir etwa 900 Meter in östlicher Richtung. Dann erreichten wir den Abzweig nach links in die Bauernschaft Buxfort. Den Weg Buxfort sind wir schon häufig gefahren, wenn wir zum Schloss Nordkirchen gefahren sind. Das wollten wir am 17.9. auch wieder so machen. Der Weg beginnt steil bis zum ersten Hof rechts am Weg. Dann verläuft er aber ohne nennbare Steigungen bis zum Flüsschen Funne, dass wir nach 1,7 Km Fahrt erreichten. Dort  vor der Brücke über die Funne stehen ein Wegekreuz und eine kleine Bank. Dort machen wir immer eine kleine Pause.

Das erste Bild oben zeigt das Geschäft Spielen und Träumen am beginn der Südkirchener Straße in Selm. danach das Bild zeigt die Otto Hahn Realschule in Selm. Danach zwei Bilder von der Südkirchener Straße. Das nächste Bild zeigt Friedel und Willi am ersten Hof in Buxfort. Die nächsten Vier Bilder sind in der Bauernschaft entstanden. Danach dann Natz an der Funne und dann die Brücke über die Funne. Das letzte Bild zeigt das Wegekreuz vor der Brücke. Das Bild stammt aus 2014.

Nach unserer Trinkpause fuhren wir weiter. Es ging über die Brücke und dann vor dem nächsten Hof nach rechts. Der Bauer dort hat freilaufende Hühner, die ihre Nester in einem Wagen haben, der beweglich ist.

Oben die Bilder dazu.

Wir fuhren weiter bis zum nächsten Hof in Buxfort. Dort macht der Weg einen Linksknick und verläuft dann weiter bis zum Weg Berger, der nach einer Linkskurve in Richtung Neue Nordkirchener Straße nach Norden verläuft. Dort, kurz hinter der Gärtnerei, die links am Weg liegt bogen wir nach rechts auf den Weg ein der uns zum Schloss Nordkirchen bringen sollte. Dieser Weg brachte uns nach 840 Meter Fahrt auf die Fasanenallee, die schon im Schlossbereich liegt. Zuerst fuhren wir dort am Schlossgestüt vorbei, dann zur Verwaltung Oranienburg.

Oben die Bilder zeigen unsere Fahrt über den Weg zur Fasanenallee mit Blick auf die alte Mühle vor Nordkirchen. Danach Bilder von der Fasanenallee aus gemacht. Im vorletzten Bild sieht man schon ein Teil des Schlosses. Das letzte ist von der Lindenallee aus nach Westen fotografiert und zeigt die große Wiese rechts der Fasanenallee.

Wir waren vor dem Hauptgebäude es Schlosses nach rechts auf die Lindenallee abgebogen. Nach 60 Meter Fahrt bogen wir dann nach links ab auf die Schlossinsel. Über zwei Brücken erreichten wir den zentralen Schlosshof. Sofort links, vor dem Westflügel steht eine Bank, auf der wir es uns bequem machten. Fleischwurstpause war angesagt.

Oben die Bilder zeigen den zentralen Schlosshof mit seinen Gebäuden und der zentralen Rasenfläche mit Blumenbeet.

Nach der Pause fuhren wir dann über den südlichen Zugang zum Schlosshof. Über den verließen wir die Schlossinsel und bogen dann nach links auf die Straße Am Schlosspark. Über diese Kopfsteinpflasterstraße fuhren wir 500 Meter bis zum östlichen Ausgang des Schlosses. Wir bogen nach rechts ab auf die Münsterstraße und dann aber auch gleich nach links auf die Straße Altendorf. Auf dieser Straße fuhren wir 3,3 Km bis nach Capelle herein. Wir kamen auf die Dorfstraße und fuhren durch die Ortschaft. Nach weiteren 430 Meter Fahrt durch Capelle erreichten wir die Bahnhofstraße. Von der bogen wir dann kurz nach links, in einen Park ein und machten dort noch einmal eine Pause. Willi musste sich einmal auf einer Bank strecken.

Die ersten 6 Bilder zeigen unser Ausfahrt vom Schlosshof bis zur Münsterstraße. Das letzte der sechs Bilder zeigt das östliche Torhaus. Die folgenden sechs Bilder zeigen dann unseren Weg nach Capelle und schon von der Dorfstraße. Danach noch ein Bild von der Bahnhofstraße und danach sieht man Willi der sich auf einer Parkbank streckt und seinen Rücken entlastet. Das letzte Bild zeigt dann das Wunder von Capelle. Mein Bonbonpapier schwebt im Einlass des Papierkorbs.

Wir beendeten unser Pause und fuhren wieder an die Bahnhofstraße, die dort in Capelle eine Ortsfahrbahn hat. Über die fuhren wir bis zum Schild Gucd gohn, das am Ortsausgang steht. Danach fuhren wir auf dem Radweg der Hauptstraße weiter. Nach etwa 900 Meter Fahrt erreichten wir Beifang, eine kleines Industriegebiet, das an der Bahnstrecke Lünen-Werne-Ascheberg liegt. Dort gibt es einen kleinen Bahnhof. Wir überquerten die Bahnlinie und erreichten dann nach weiteren 460 Meter das Waldstück vor Herbern, in dem das Wasserschloss Westerwinkel liegt. Um das Schloss herum erstreckt sich ein 18 Loch Golfplatz.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg heraus aus Capelle bis zur Einfahrt in das Waldgebiet um das Schloss Westerwinkel. Das vierte und fünfte Bild zeigt einen nahenden Zug aus Richtung Ascheberg kommend, als wir gerade die Brücke überfuhren.

Wir fuhren in den Wald und erreichten nach etwas mehr als einen Km den westlichen Teil des Golfplatzes des Golfclubs Westerwinkel e.V. Dort spielten schon Golfer ihre Runde. Die Runde kann dort sehr weit sein, wenn man alle 18 Löcher Spielt, denn der Golfplatz ist sehr weitläufig. Wir fuhren auf dem Hauptweg in Richtung Schloss. Nach 500 Meter erreichten wir die Horn Sankt Georgsstiege. Auf die fuhren wir nach links und erreichten nach 250 Meter die Zufahrt zum Schloss. Wir bogen nach rechts ab und überquerten die Außengräfte und fuhren auf den Burghof. Über den erreichten wir das Hauptgebäude, dass noch einmal extra mit einer Gräfte umgeben ist. Auch die überquerten wir und befanden uns dann auf dem Innenhof des Hauptgebäudes. Dort waren wir auch schon mit unserer großen Radtruppe, der Fahrradtruppe aus der Tennistruppe, mit der wir von 1997 bis 2013 jedes Jahr, außer 2012 und 2013 eine Zweitagetour mit den Rädern gemacht haben. Bei einer Tour haben wir dort einmal unsere große Pause gemacht und unser Mittagsessen eingenommen. So richtig mit Tischdecken und allem Zipp und Zapp. Damals wirkte dieser Innenhof für mich unwirklich. Ich fühlte mich damals ins Mittelalter zurückversetzt. Damals habe ich einen Film von der Tour gemacht und die Filmszene in dem Innenhof mit mystischer Musik unterlegt, um meinen Eindruck zu verstärken. Daran erinnerte ich mich am Montag und meine Phantasie ging wieder mit mir durch.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch den Wald und über den Golfplatz. Danach Eindrücke vom Schloss Westerwinkel. Von den Gräften, die in diesem Jahr der Verwaltung sorgen machten. Vom Innenhof der mich immer in mystische Stimmung versetzt.

Tote Enten durch niedrigen Wasserstand am Schloss Westerwinkel

TOTE ENTEN

Die Trockenheit hat den Wasserstand in den Gräften am Schloss Westerwinkel bereits stark gesenkt – dadurch entwickelt sich in dem Gewässer ein starkes Gift, dem schon Enten zum Opfer fielen.

Herbern

14.08.2018

Der niedrige Wasserstand in den Gräften am Schloss Westerwinkel, lasst sich an der Außenwand gut erkennen. Jetzt forderten die extremen Bedingungen schon tierisches Leben. © Claudia Hurek

Endlich gab es in den vergangenen Tagen ein paar Tropfen Regen. Lang ersehnt, doch eben nur ein paar. Die Folgen des Supersommers lassen sich dadurch noch nicht ausgleichen. Am Wasserschloss Westerwinkel spitzt sich die Lage immer mehr zu.

So forderte der niedrige Wasserstand in den Gräften des Schlosses schon mehrere tierische Opfer. „Die Lage wird allmählich bedrohlich“, sagt Stefan Grünert, Rentmeister von der Merveldt’schen Verwaltung. Durch den kaum vorhandenen Niederschlag der vergangenen Wochen befindet sich zu wenig Sauerstoff in dem wenigen, noch übrigen Wasser in den Gräften.

Starkes Nervengift

Eine durchgehend hohe Wassertemperatur tut ihr übriges für einen hohen Schlammgehalt in dem Gewässer. Allmählich verenden die Fische. „Wir haben zum Glück noch kein großes Fischsterben“, gibt Grünert aber etwas Entwarnung. Bisher seien es nur ein paar tote Tiere.

Doch nicht nur Fische leiden unter der Situation. Vermehrt holten die Mitarbeiter der Verwaltung mit dem Kescher auch Enten aus dem Gewässer. Durch den niedrigen Sauerstoffgehalt entsteht Botulismus.

Das bedeutet, dass die Bakterien in dem Schlamm ein starkes Nervengift produzieren. „Die Bakterien sind überall vorkommend“, erklärt Dr. Willfried Hasert vom Veterinärdienst des Kreises Coesfeld.

Herz und Atemmuskulatur gelähmt

Unter dem starken Sauerstoffmangel bilden die Bakterien zum Selbstschutz Sporen, die noch widerstandsfähiger sind, als sie selbst. Dabei entstehe als Stoffwechselprodukt das Gift, welches sich im Schlamm und somit auch im Gewässer befände.

Das Problem: Wenn die Enten am Boden nach Nahrung suchen, nehmen sie auch Schlamm auf und vergiften sich. Das Gift bewirkt die Lähmung von wichtigen Muskeln wie Herz und Atemmuskulatur, wodurch die Tiere letztlich sterben, wie Hasert ausführt.

Am Schloss Westerwinkel gibt es derzeit viel Ufer, das sonst unter Wasser ist. © Claudia Hurek

„Da sind schon einige verendet“, erklärt Rentmeister Stefan Grünert. Doch auch von einem großen Entensterben lasse sich bisher nicht sprechen, so der Rentmeister. Dennoch ist das Ganze nicht zu unterschätzen. Jüngste Beispiele, wie am Aasee in Münster, der komplett kippte, zeigen, welche Folgen für die Tierwelt auftreten können.

Gefährlich auch für Menschen

Das Gift ist sogar für Menschen gefährlich. „Allerdings wühlt, glaube ich, niemand in dem Schlamm am Grund der Gräften rum und nimmt diesen auch noch auf“, relativiert Grünert. Doch auch das Wasser sollte keinesfalls getrunken werden, sagt Willfried Hasert.

Das entstehende Nervengift sei eines der stärksten Gifte der Welt. Im Übrigen handelt es sich hier um das gleiche Gift, welches sich einige Menschen zur Faltenbekämpfung kontrolliert spritzen lassen – bekannt unter dem Namen Botox.

Maßnahmen stoßen an ihre Grenzen

Damit sich die Lage am Wasserschloss bessert, müsste es schon „ein paar Tage durchregnen“, schätzt Stefan Grünert. Die Gräften wiesen schon einen niedrigeren Wasserstand von rund einem Meter als gewöhnlich auf.

Maßnahmen, wie die vier installierten Wasserfontänen, die das Wasser umwälzen und somit mit Sauerstoff anreichern sollen, stoßen so langsam an ihre Grenzen.

Quelle: Ruhr Nachrichten vom 18.08.2018

Der Schlamm werde anschließend ordnungsgemäß abgefahren, stand in einem weiteren Artikel in der Ausgabe der Ruhr Nachrichten vom 10.09.2018. Kann ich das glauben? Auf unserer Rückfahrt aus Herbern machte ich folgendes Bild:

Im Vordergrund sieht man Willi auf einem Weg fahren der zum Schloss führt. Links von ihm sieht man ein Feld und einen Trecker mit Anhänger, der den verseuchten Botolismusschlamm auf ein Feld kippt. Das Feld ist schon reichlich mit diesem Schlamm aus den Gräften des Schlosse zugekippt. Ist das die Ordnungsmäßige Entsorgung des krankmachenden Schlamms. Wir der demnächst einfach untergepflügt und gelangt dann vielleicht der Botolismuserreger in die Nahrungskette? Was soll ich tun?

Das gelb umrandete Areal, ist das Feld auf dem der Schlamm aus den Gräften abgeladen wurde.

Wir fuhren dann wieder vom Gelände des Schlosses und fuhren dann nach rechts auf den Weg der uns über die Autobahn A1 bringen sollte. Auf der anderen Seite der A1 kamen wir auf die Altenhammstraße, die uns nach Herbern herein brachte. Nach 800 Meter Fahrt erreichten wir die B54, die nach rechts Südstraße heißt. Auf die fuhren wir nach rechts. Wir wussten, dass es an dieser Straße einmal den Bäcker Röwekamp gab und am Ende der Straße einen Edekaladen mit Bäcker Hosselmann. Wir wollten am Montag einmal sehen wie es dort aussieht und fuhren die 420 Meter bis zu dem Geschäft. Friedel ging hinein und kam enttäuscht wieder heraus. Ein Frühstück wie wir es uns vorstellten gab es dort nicht. Also fuhren wir den Weg wieder zurück und landeten dann an dem Lokal Balkan Grill. Dort konnten wir draußen sitzen und aßen zu Mittag. War ganz lecker. Danach gab es noch ein Eis im Hörnchen, an der Ecke Althammstraße und Münsterstraße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Schloss über die Autobahn herein in den Ort Herbern. Dann Bilder von der Südstraße, an der auch das Restaurant liegt wo wir zu Mittag gegessen haben. Das Bild ist das mit den zwei Sonnenschirmen. Am Ende noch eine Skulptur an der Straße sowie im Giebel eines Hauses. Eine Christopherusstatue.

Das Eis aßen wir in dem neu eröffneten Mel´s Cafe.

Malcolm Penn eröffnet an der Südstraße sein Café

NEUES CAFÉ IN HERBERN

Was lange währt, wird endlich gut. Vor zwei Jahren hatte Malcolm Penn (61) die Idee, in Herbern ein Café zu eröffnen. Am Mittwoch war es soweit. Das ehemalige Vampirschlösschen hat eine Wandlung erfahren.

Herbern

11.04.2018

Malcolm Penn eröffnet an der Südstraße sein Café
Um 12 Uhr haben Malcolm Penn (61) und seine beiden Servicekräfte Margaret Nölken (59) sowie Markus Hegemann (52) Mel´s Café an der Südstraße 2/ Ecke Altenhammstraße geöffnet. © Foto: Helga Felgenträger

Vor zwei Jahrzehnten hatte die Liebe den charmanten Engländer nach Herbern geführt. Malcolm Penn eröffnete 1977 an der Südstraße eine Eis-Diele. Doch 20 Jahre später verschwand er wieder aus dem Münsterland, es hatte ihn wieder zurück in seine Heimat verschlagen – bis schließlich vor zwei Jahren bei ihm das Telefon klingelte.

„Ein Freund rief mich an und meinte, ich solle wieder zurückkommen. In Herbern fehlt ein Café.“ Penn war skeptisch, zog aber dann doch 2016 nach Herbern zurück.

Dann folgte das Brainstorming. „Es dauerte, bis ich ein richtiges Konzept für mein Café gefunden hatte“, erzählt der gelernte Koch am Mittwoch bei der Eröffnung.

Quelle: Ruhr Nachrichten

Die Skulptur die auf einem der Bilder zu sehen ist, heißt Die Frau mit dem Jück.

Frau mit Jück“ erinnert an alte Zeiten

HERBERN – Christel Homann kennt Herbern wie ihre Westentasche. Als zweite Vorsitzende des Heimatvereins liegt ihr die Geschichte des Dorfes am Herzen. Der WA begleitete sie zur „Wasserträgerin“ aus Bronze an der Südstraße, über die sie viel zu erzählen weiß.

Seit zwölf Jahren steht die Bronzefigur des Bocholter Bildhauers Jürgen Ebert auf dem Platz vor der ehemaligen Drogerie Lohmann. Der Volksmund nennt sie „Frau mit Jück“, übersetzt aus dem Plattdeutschen bedeutet es „Frau mit Joch“.

„Der Heimatverein hat sich Gedanken gemacht, wie man gerade jungen Menschen zeigen kann, wie früher auf dem Dorf gelebt wurde“, erklärt Christel Homann. Noch vor den 1950er Jahren war Herbern ohne Wasserleitung, und die Hausfrauen mussten das Wasser in Eimern nach Hause tragen. Zuvor hatten sie es aus dem wenige Meter vom Standort der Skulptur entfernten Wellpütt gepumpt. „Da die eigenen Brunnen nicht so viel hergaben, konnte man dort Wasser holen. Dieser Brunnen ist nie versiegt.“

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Heimatvereins wurde die „Frau mit Jück“ im Sommer 2001 – damals noch mit dem verstorbenen Vorsitzenden Theo Reimann – feierlich enthüllt. Nachbarvereine nahmen daran ebenso teil wie Vertreter der Gemeinde. Sogar eine Gänseliesel mit lebenden Gänsen kam zur Einweihung. Und Theo Reimann bat Christel Homann, die im selben Jahr gerade erst wieder nach Herbern gezogen war, etwas beizutragen. So entstand vor dem großen Tag während eines Krankenhausaufenthaltes ihr plattdeutsches Gedicht „Frau met Jüek“, das der „Wasserträgerin“ eine Geschichte und einen Vornamen gab. Es lautet wie folgt:

In alle Düörp int Mönsterland

hän vielle Lüd ‘ne Kauh,

un es wi hier dat sölwst wuell wiert’t,

was’t auk in Hiärbn sau.

All muorns fröh, wenn Niewel steeg

moken sik Fraulüd ut’n Duorp

met Jüek un Emmers up’n Patt

up Westerwinkel tau.

Dao har de Graof de Weid’n verpacht

för Küötters un Düörpers Kaih,

von eegen Grass wuor Hei gemakt

för Winterdagg, büs Mai.

Dann gonk et wier van vüorn’n loss

met Holsken, Jüek un Emmer’s,

de Kaih to melken, up de Weid

wuell mourns, meddags, aobends.

Nu steiht se hier, ne Frau met Jüek

un hät no keinen Namen,

dao fällt mi jüst Kathrina in,

waorüm will ik verkläörn.

Kathrina laip, dreimaol an’n Dagg

met’, Klapphaut un met Jüek,

von’t Krankenhues no Pastors Kamp,

de Kaih häwt bölkt vör Glück,

ganz vielle Jaaohre lang.

Se was bekannt int ganze Duorp,

un küert een von Kathrina

wuss jedereen, we dao gement

es bi Schwester Ludowika.

De Frau met Jüek, ‚’ne Gaus daobie,

se lött us nich vergietten,

wu schwuor de Lüd to driägen hän,

kann man nu dao an miätten.

Doch geiht vandag no mannicheen

met Jüek düör use Duorp.

Blaus kann man et nu nich män saihn,

wuell use Hiärt – un Kopp.

Kiekt wi us üm, un miärkt bi een’n,

de häw doch schwaor to driägen,

so helpt wie em, dat is wuell klaor

un wi müet us nich schiämen. – cs

Quelle: Wa.de

Dann war es aber an der Zeit zur Brügge Mühle zu fahren, damit Natz die auch einmal sieht. Wir fuhren von dem Cafe aus über die Münsterstraße bis zum Kreisverkehr. Dort fuhren wir herein und die dritte Ausfahrt wieder heraus. Es ging auf der Ascheberger Straße weiter. Wir verließen das Dorf Herbern. Insgesamt fuhren wir noch etwas mehr als einen Km bis zum Hof der Familie Niesmann. Dort fuhren wir von der Arup-Ascheberger Straße nach links auf den Hof. Hinter dem Hof steht dann die Brügge Mühle. In dem kleinen Mühlenteich war durch die lange Trockenheit kein Wasser mehr.

Im ersten Bild fahren wir auf den Kreisverkehr zu. Danach ein Wegekreuz an der Ascheberger Straße. Im nächsten Bild steht Natz vor der Brügge Mühle und Willi ließt an der Infotafel. Links von der Mühle liegt die Niesmann Alm. Im nächsten Bild untersucht Friedel eine Pferdebremsenfalle. Hochlandrinder auf der Niesmann Alm. Ein Kaninchen im trockenen Mühlenteich. Das nächste Bild zeigt auch den trockengefallenen Emmerbach. das vorletzte Bild zeigt die alten Eichenbohlen, die das Dach der Mühle halten. Im letzten Bild sieht man Friedel auf der Bank an der Mühle.

Oben das Bild aus dem Jahre 2017  zeigt, dass dort noch Wasser war.

Natz hatte alles gesehen und wir machten uns auf den Rückweg. Als wir zur Straße zurückfuhren, trafen wir noch die Bäuerin, die Kastanien fegte. Die Trockenheit in diesem Sommer aht allen Bauern Probleme gemacht. Wir fuhren vom Hof aus nach rechts auf den Radweg der Straße. Nach 230 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts ab auf die Bakenfelder-Aruper Straße. Auf der fuhren wir in Richtung A1, die wir nach 370 Meter erreichten und überquerten. Links schauend, konnten wir den Autobahnparkplatz Hasenkämpe sehen. Von der Autobahnbrücke waren es dann wieder 880 Meter, bis wir nach links auf den Weg abbogen, von dem aus ich das Foto mit dem Schlammfeld gemacht habe. An dem fuhren wir 490 Meter entlang und bogen dann nach links ab auf den Weg der uns zur Gaststätte Zum Letzten Tee brachte.

Öffentliches Restaurant zum Golfplatz gehörend. Beliebt bei Radfahrern, Golfern und Spaziergänger. Schöner Blick auf das Wasserschloss ( kann man besichtigen). Die Küche hat eine übersichtliche Karte und saisonale Angebote. Der Service ist freundlich und aufmerksam. Die Speisen werden frisch hergestellt. Es gibt auch drei Kuchen für den Nachmittagskaffee. Wir hatten Flammkuchen, einmal mit frischen Pfifferlingen und einmal mit Hähnchen. Beide waren großzügig belegt.

Wir hatten ja gegessen und wollten nur etwas trinken. So setzten wir uns in den Biergarten und bestellten Getränke. Willi fühlte sich bewoben die Getränke auszugeben, auf seinen Geburtstag. Er zahlte gleich, damit wir schnell weiterfahren konnten. Das taten wir auch als unsere Gläser leer waren. Als wir dort im Biergarten saßen fuhren mindestens vier Trecker mit dem giftigen Schlamm an uns vorbei. Vom Restaurant fuhren wir auf den Weg Horn-Westerwinkel.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Brügge Mühle zur Autobahnbrücke. Danach den Weg am Schlammfeld vorbei. Zweimal den zahmen Pfau, mit einem schönen Federkleid. Der stolzierte durch den Biergarten und ließ sich nicht stören. Das vorletzte Bild zeigt ein Beet mit großen Golfbällen. Das letzte Bild zeigt den Weg Horn-Westerwinkel.

Wir folgten diesem Weg 560 Meter bis zu den neu erbauten Häusern, die rechts am Weg stehen. Dort bogen wir dann nach links ab. der Weg führte uns am westlichen Rand des Golfplatzes vorbei. Nach etwa 440 Meter bogen wir dann nach rechts ab und fuhren zunächst in westlicher Richtung durch den Wald. Noch einmal 670 Meter weiter erreichten wir den Horn Kiwitzkottenweg. Auf den fuhren wir nach links weiter. E ging 800 Meter weiter in südlicher Richtung bis wir die Horn-Capeller Straße erreichten. Auf die bogen wir nach rechts ab.

Oben sieht man wieder unseren Weg vom Restaurant bis zur Horn-Capeller Straße.

Da begann unser langer Weg nach Südkirchen. Es waren 6,7 Km bis wir dann Südkirchen erreichten. Die ersten Km gingen leicht bergan, danach ging es bis Südkirchen leicht bergab. In Beifang fing die Sandstraße an die uns bis zur Straße Am Schwannebach führte. Auf der ginge 560 Meter bis zur Werner Straße. Dort nach links und dann nach 400 Meter Fahrt nach rechts auf die Capeller Straße, die uns dann bis zum Kreisverkehr vor Südkirchen brachte. Wir durchfuhren den und bogen in die zweite Ausfahrt ab. Es ging weiter über die Hauptstraße. Nach 180 Meter bogen wir von der Straße ab und erreichten den Kirchplatz und den Brunnen der links vom Kirchplatz steht. Dort stiegen wir von unseren Rädern und machten eine Pause.

Oben die Bilder zeigen unseren langen Weg nach Südkirchen mit viel Gegend rechts und links der Straßen. Die letzten Bilder sind dann in Südkirchen entstanden. Sie zeigen uns am Brunnen und am Handwerkerbaum. Die schmalen hochgestellten Bilder dort hat Willi mit dem Handy fotografiert. Das letzet Bild zeigt dann einen Trikefahrer der vom Kirchplatz kommt. Im fünften Bild fotografiert Willi uns, nachdem er an einem Hof angehalten hatte. Die drei Bilder danach zeigen mich, Natz und Friedel, als wir ihn einholten.

Nach der Pause fuhren wir weiter. Auf der Unterstraße ging es weiter durch Südkirchen. Dann erreichten wir die Selmer Straße die uns in Richtung Selm führte. Etwa 420 Meter weiter gibt es eine Holzbrücke, die den Radweg der Selmer Straße über die Funne führt. Da hinter stoppten wir und überquerten die Selmer Straße. Friedel hatte einen Weg gefunden der Funneweg heißt. Den wollte er fahren. So fuhren auf einem landwirtschaftlichen Weg weiter. Wir fuhren und fuhren, bergan auf einem immer schlechter werdenden Weg, der uns nach 880 Meter an einen Hof brachte, an dem der Weg zu Ende war. Friedel verstand die Welt nicht mehr. In Google Earth hatte er doch den Funneweg gesehen. Wir drehten um und fuhren die ganze Strecke wieder zurück. Nach 650 Meter erreichten wir dann einen Weg der nach rechts abging. Wieder auf einen Hof. Willi war schon wieder an der Selmer Straße und fuhr nach links weiter. Natz und ich waren auch schon dort. Dann hörten wir Friedel rufen. Er konnte sich erinnern, dass der Weg, an dem wir vorbeigefahren waren der Funneweg war. Wir hatten aber keine Lust mehr zurück zu fahren. Friedel folgte uns unwillig. Willi sahen wir an dem Tag nicht mehr. Er hatte Gas gegeben und war weg. Friedel schloss dann an der Gaststätte Jakobsbrunnen wieder auf Natz und mich auf. Wir versprachen ihm, dass wir den Funneweg noch mal fahren.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis zur Gaststätte Jakobsbrunnen. Im zweiten Bild sieht man einen Neubau an der eine Girlande mit Socken befestigt ist. Die Leute kommen auf Ideen. Die beiden letzten Bilder zeigen die Gaststätte Jakobsbrunnen an der Südkirchener Straße.

Kurz danach erreichten wir den Abzweig Zur Disselbrede. Wir entschieden uns die Südkirchener Straße zu überqueren und auf den Weg zufahren. Nach 530 Meter Fahrt macht der Weg dann einen Rechtsknick und verläuft dann etwa 600 Meter nach Westen auf Selm zu. Dann fuhren wir aber links auf die Kochstraße und erreichten dann nach 500 Meter Fahrt die Firma Saria Bio-Industries. Dort fuhren wir rechts-links um die Firma herum und erreichten dann die Werner Straße. Auf die fuhren wir nach links. Es ging bis zu dem Kreisverkehr auf die unbenannte Straße die nach rechts abgeht. Bis zum nächsten Kreisverkehr waren es 400 Meter. Den durchfuhren wir und dann ging es weiter auf dem Radweg, links der unbenannten Straße, durch das Industriegebiet, auf dem früher die Zeche Hermann gestanden haben muss. Durch das fuhren wir bis zur Luisenstraße. Dort bogen wir nach links ab. Über die Straße fuhren wir 2 Km bis zum östlichen Rand von Bork. Dort erreichten wir die Netteberger Straße. Auf die fuhren wir nach rechts. Wären wir über den Funneweg gefahren, dann wären wir auch über die Netterberger Straße nach Bork hereingefahren. Wir fuhren dann bis zur Stephanuskirche in Bork und machten dort noch eine kurze Pause. Ich telephonierte dann noch einmal mit Willi, der zu der Zeit schon oben in Vinnum war. Wir wünschten uns eine gute Heimfahrt.

Die Bilder oben zeigen unseren Weg nach Bork herein. Das letzte Bild ist an der Kirche entstanden.

Nach der Pause verließen wir Bork über die Bahnhofstraße. Wir überquerten wieder einmal die Bahnlinie Lünen-Lüdinghausen und fuhren dann in Richtung Vinnum. Etwas mehr als 3 Km fuhren wir von der Bahnlinie bis zur Lützowstraße und schlossen praktisch dort unseren Kreis. Die Borkerstraße macht dort einen Linksknick und verläuft dann bis an die Waltroper Straße.

Oben sieht man noch vier Bilder von der Borker Straße. Das letzte ist kurz vor Waltroper Straße gemacht und zeigt im Hintergrund Datteln 4.

Wir überquerten die Waltroper Straße und fuhren dann auf der Straße Im Berg zum Dortmund-Ems-Kanal herunter. Schön bergab. Nach der wilden Abfahrt erreichten wir den Kanal nach 1,6 Km. Wir bogen nach links auf den Leinpfad der neuen Fahrt ein, fuhren bis zur Lippeüberquerung, machten dort wie immer einen kurzen Stop und fuhren dann weiter. 940 Meter weiter fuhren wir dann vom Leinpfad ab und fuhren herunter an den Pelkumer Weg. Auf dem Unterquerten wir die Neue- und die Alte Fahrt. Dann fuhren wir auf das Gelände des Klaukenhofs. Dort tranken wir noch einen Schluck.

Das erste Bild zeigt Natz an der Neuen Fahrt. Das zweite Bild zeigt einen Holzstamm der im Kanal schwamm. Ich hielt ihn im Vorbeifahren für ein Tier. Deshalb blieb ich stehen und machte das Foto. Ich war beruhigt es war kein totes Tier.

Nach dem Getränk fuhren wir nach Hause. Zunächst zu Schleuse Datteln, die wir gemeinsam überquerten. dann verabschiedeten wir uns. Natz und Friedel fuhren nach links in Richtung Hafen Datteln, ich zu Eichenstraße herunter.

Ich muss noch das Wunder von Capelle aufklären. Das schwebende Bonbonpapier, hing in einem Spinngewebe fest, das man nicht sehen konnte auf dem Foto. Mit dem Schlamm aus den Gräften bin ich auch noch nicht fertig, ich glaube ich hake da noch einmal nach, ob das so rechtens ist.

Männer wir sind eine schöne Tour gefahren und Natz hat nun auch die Brügge Mühle gesehen. Wir haben trotzdem wir nun schon dreimal dort waren, neue Sachen gesehen und erlebt. Wir sind 67 Km gefahren.

Opaju

 

 

Fahrradtour 10.09.2018(Die Chemischen Werke in Marl-Hüls umfahren)

Friedel hatte eine Touridee für den 10.09.2018 und teilte uns die mit. Er wollte schauen wie weit der Deichbau an der Lippe zwischen dem Schacht Auguste Victoria 8 im Osten und der Siedlung Mersch im Westen, die nördlich der Lippe, gegenüber der CWH liegt, fortgeschritten ist. Kann man wieder über den Lippedeich dort fahren? Dabei wollte er die CWH südlich umfahren. Danach nach Lippramsdorf fahren, unsere Mittagspause machen und dann weiter nach Haltern fahren. Treffpunkt war am Montag das Cafe Central am Neumarkt in Datteln.

Ich verabredete mich mit Willi, den ich kurz vor 10 Uhr abholte. Gemeinsam fuhren wir in die Stadt zum Cafe Central. natz war schon da und Friedel kam auch nach ein paar Minuten. Wir konnten los. Wir überquerten die Ahsener Straße und fuhren dann auf der Hachhausener Straße weiter. Die Hachhausener Straße zieht sich von der Innenstadt im Osten durch den Stadtteil Hachhausen, in die Bauernschaft Hachhausen und dann bis zum Oelmühlenweg. Hinter dem Oelmühlenweg beginnt dann schon Erkenschwick. Das sind 2,9 Km. Damit ist die Hachhausener Straße sicherlich eine der längsten Straße in Datteln. Für uns hieß das auch 20 Höhenmeter überwinden, denn die Straße steigt leicht an.

Oben einige Eindrücke von der Hachhauser Straße. Die Bilder zeigen die Bauernschaft Hachhausen.

Da hatten wir den stadtnahen Bereich der Straße schon verlassen und waren kurz vor dem Oelmühlenweg. Den erreichten wir dann und bogen nach rechts ab. Nun wurde es für meine Großen wieder eine Quälerei. Der Oelmühlenweg zieht sich auch wieder von 70 Meter über NN, im Bereich der Hachhausener Straße, bis auf 97 Meter über NN im Bereich der Recklinghäuser Straße hoch. Für mich waren dies 1,75 Km nicht so anstrengend, da ich meinen E-Bikemotor so einstellte, dass ich ohne Quälerei die Strecke schaffte. Vorbei an den großen Windrädern, links und rechts vom Oelmühlenweg erreichten wir die Recklinghäuser Straße im Bereich des Hofes Möller, der noch zu Datteln gehört. Wir überquerten die Recklinghäuser Straße und warteten dort auf Friedel, der etwas später den Berg erklommen hatte. Trinkpause war angesagt.

Oben sieht man weitere Bilder von der Hachhausener Straße und danach vom Oelmühlenweg. Die beiden letzten Bilder zeigen den Hof Möller, mit der bunten Kuh davor.

Dann fuhren wir weiter auf der Recklinghäuser Straße in Richtung Oer-Erkenschwick. 1,5 Km entlang der südlichen Haard. Dann war der Weg erreicht, der nach rechts zum höchsten Punkt der Haard führt. Dem Stimmberg, der mit 156,9 Meter über NN die höchste Erhebung in der Haard ist.

Stimberg

Der Stimberg bei Oer-Erkenschwick im nordrhein-westfälischen Kreis Recklinghausen ist mit 156,9 m ü. NHN[1] die höchste Erhebung der Haard, einer Hügellandschaft am Nordrand des Ruhrgebiets.

Geographie

Lage

Der Stimberg liegt im Südteil der bewaldeten Haard und im Osten des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland. Er erhebt sich 1,8 km (jeweils Luftlinie) nördlich des Ortskerns von Oer, einem Ortsteil von Oer-Erkenschwick, zu dessen Stadtgebiet die Erhebung gehört, und etwa 6 km westnordwestlich von jenem Dattelns. Der nordnordwestliche Nachbar ist der 850 m (jeweils Luftlinie) entfernte Farnberg.

Auf dem Südwesthang des Stimbergs entspringt am Westrand des Stimbergparks der Silvertbach-Zufluss Denningsgraben und östlich unterhalb seines Ostausläufers Küsberg (133 m) der Lippe-Zufluss Mahlenburger Mühlengraben.

Naturräumliche Zuordnung

Der Stimberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Westfälische Bucht (Nr. 54) und in der Haupteinheit Westmünsterland (544) zur Untereinheit Haard (544.7), wobei seine Landschaft in der benachbarten Haupteinheit Emscherland (543) nach Osten und Südosten in die Untereinheit Bockumer Hügelwellen (543.12) und nach Südwesten in die Untereinheit Oer-Sinsener Flachwellen (543.13) abfällt.[2]

Berghöhe

Die Höhe des 156,9 m hohen Stimbergs wird teils nur mit 153 oder 154 m angegeben, was sich aber auf eine etwa 50 m nordöstlich vom Gipfel auf topographischen Karten ersichtliche Höhenangabe von 153,8 m[1] bezieht. Etwa 90 m nördlich dieser Stelle ist dort ein trigonometrischer Punkt auf 141,4 m[1] und in diesem Bereich auf einer anderen Karte ein solcher auf 151,5 m[3] Höhe verzeichnet.

Schutzgebiete

Der Stimberg liegt im Landschaftsschutzgebiet Gebiet nördlich von Oer-Erkenschwick (CDDA-Nr. 320981; 1990 ausgewiesen; 6,89 km² groß). Östlich seines Gipfels liegt das Naturschutzgebiet Stimberghöhe (CDDA-Nr. 165740; 1990 ausgewiesen; 1 hagroß).[3]

Geologie

Vor rund 80 Millionen Jahren befand sich an dieser Stelle ein flaches Meer. Das Klima war deutlich wärmer als heute. Von dem südlich gelegenen Festland (heutiges Sauerland) wurden über die Flüsse große Mengen Sand verfrachtet, die sich im Meer ablagerten. Über lange Zeiträume entstanden so bis zu 300 m mächtige Sandschichten, die sogenannten Halterner Sande (wissenschaftlicher Name: Haltern Formation).

Durch spätere Hebungen gelangte der ehemalige Meeresboden wieder an die Oberfläche. Die ehemals überlagernden Schichten und große Teile der Halterner Sande wurden durch Erosion wieder abgetragen. Der Stimberg widerstand den Verwitterungsprozessen wesentlich besser als die Umgebung. Ursache sind die verkieselten Sandsteine (Quarzite).

Die ansonsten lockeren Halterner Sande sind hier durch aus dem Grundwasser ausgefällte Kieselsäure verfestigt und bilden widerstandsfähige Festgesteine. Die unregelmäßig, knollige Struktur beruht auf ungleichmäßiger Ausfällung der Kieselsäure zwischen den Sandkörnern.

Geschichte

Da der Quarzit das einzige brauchbare Festgestein im weiten Umfeld darstellte, wurden am Stimberg (früher Steynberg = Steinberg) seit dem Mittelalter Steinbrüche betrieben. Der Stimberg-Quarzit findet sich als Werkstein in vielen alten Bauwerken der Umgebung (z. B. Stadtmauer von Recklinghausen). Der Stimberg war 1890 ein Dreieckspunkt I. Ordnung der Preußischen Landesaufnahme.

Radarstation

Etwa 60 m nordwestlich und wenige Meter unterhalb des Stimberggipfels befand sich eine Radarstation der Bundeswehr und ein Sendeturm. Seit 2006 gehört das Gelände der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Oer-Erkenschwick, und die Bundesnetzagentur betreibt den Turm.

Verkehr und Wandern

Südöstlich vorbei am Stimberg führt von Oer-Erkenschwick nach Ahsen die Landesstraße 889 (Ahsener Straße). Von einem an dieser Straße gelegenen Parkplatz und auch von solchen am Stimbergpark kann man die Erhebung auf Waldwegen und -pfaden erwandern.

Der Stimberg als örtlicher Namensgeber

Da der Stimberg eine markante Landmarke ist, wurde vieles in Oer-Erkenschwick nach ihm benannt, zum Beispiel das Stimbergstadion, in dem die SpVgg Erkenschwick (Stimberg-Elf) spielt, die Tageszeitung Stimberg-Zeitung und die 2011 geschlossene Stimbergschule. Die Stadt selbst wird zuweilen als Stimbergstadtbezeichnet.[4] Die Stimbergstraße durchquert das Stadtgebiet vom Süden bis zum an der Südwestflanke der Erhebung liegenden Waldfriedhof und dem benachbarten Freizeitbad StimbergparkStimberg ist zudem ein örtlich (gering) verbreiteter Familienname.

Quelle: Wikipedia

Da wollten wir Gott sei Dank am Montag nicht hoch. Erwandert haben wir den Berg schon einmal. Wir fuhren von der Recklinghäuser Straße ab, aber dann nur halb rechts auf den Haardgrenzweg. Der führte uns nun in die Haard. Es ging wieder bergauf. Bis im Bereich der Tennisplätze des TuS 09 Erkenschwick und dem Stimberghotel waren es noch einmal 16 Höhenmeter. Dort steht eine Bank, an der wir dann eine kleine Pause machten.

Das erste Bild ist noch auf der Recklinghäuser Straße entstanden und zeigt die zwei Häuser, die an einer Wiese im Bereich der Holtgarde stehen. Dort an der Holtgarde gibt es Parkplätze. Von dort aus erwandern viele Menschen die Haard in Richtung des Weges In den Wellen. Im zweiten Bild sieht man rechts das Stimmberghotel. Im letzten Bild meine Großen an der Bank, auf 117 Meter über NN.

Wir fuhren dann weiter und erreichten nach 120 Meter den höchsten Punkt unserer Tour am 10. 09. Aber dann ging es bergab für uns. Ich hatte bei der ganzen bergauf Fahrt schon ordentlich Strom aus meinem Akku verbraucht und bemühte mich nun bei der Bergabfahrt auf der kleinsten Hilfsstufe zu fahren. Wir ließen den Stimbergpark mit seinem Freibad und dem Maritimo hinter uns. Wir fuhren am Salvador Allende Haus vorbei.

SALVADOR-ALLENDE-HAUS

Das Salvador-Allende-Haus ist eine Bildungseinrichtung der SJD – Die Falken. Wir bieten ein individuelles Bildungsprogramm für Schulklassen, Berufskollegs und andere Interessierte. Sie  können in unserer Bildungsstätte auch eigene Seminare durchführen, bei denen wir Sie auf Wunsch gerne unterstützen.Quelle: Website der EinrichtungWir fuhren noch 1,8 Km auf dem Haardgrenzweg und erreichten dann das Kinder- und Jugendcamp Haard.

Kinder- und Jugendcamp Haard

45739 Oer-Erkenschwick

Beschreibung

Wir sind kein reines Zeltlager, denn wir bieten den Standard einer Jugendherberge, sind aber vom Veranstaltungspotential her weitaus variabler.

Jede Gruppe (ab 20 Teilnehmern) ist bei uns Herzlich Willkommen, um hier eine kostengünstige Freizeit zu gestalten. Man kann sich komplett selbst verpflegen oder sich unserer Vollverpflegungsmöglichkeit bedienen.

Wir verfügen über 17 Nurdachhütten, die mit größtenteils 8 Schlafgelegenheiten ausgestattet sind. Das Hauptgebäude mit 2 Speisesälen, einem Seminarraum, zwei SB- und einer Ausgabeküche, Grillhütte, Feuerstelle und ein Fetenkeller runden die Freizeitmöglichkeiten in unserer Anlage ab.

Es besteht die Möglichkeit unterschiedliche Programme bei uns zu buchen. Angefangen vom Klettern bis hin zum Bogenschießen. Egal ob als Tagesprogrammpunkt, für eine halbe oder eine ganze Woche.

Kinder-und-Jugendcamp-Haard__t928.jpg  Kinder-und-Jugendcamp-Haard__t928d.jpg

Quelle: Website des Anbieters

Oben sieht man Bilder vom Haardgrenzweg. Das letzte Bild zeigt die große Wiese am Kinder- und Jugendcamp.

An der Kreuzung hinter dem Camp bogen wir nach links ab auf die Holthauser Straße ein. Vorbei an der ehemaligen Jugendherberge Oer Erkenschwick, die links an der Straße liegt, fuhren wir bis zur Sinsener Straße. Die überquerten wir im Bereich des Campingplatz Ludbrock. 440 Meter weiter liegt dann noch ein großer Campingplatz mit dem Namen Tögemannsfeld, der von der Familie Rehr betrieben wird. Dort bogen wir zunächst nach rechts ein, weil Friedel meinte, dass man dort über den Platz fahren könne. Das war aber nicht so und wir kehrten um und fuhren wieder auf die Holthausener Straße nach rechts. Nach 230 Meter erreichten wir dann den Mühlenweg auf den wir nach rechts einbogen. Der brachte uns in die Honermann Siedlung, dabei fuhren wir an der Halde der ehemaligen Schachtanlage der Zeche General Blumenthal  Schacht 8 vorbei. Die lag links an unserem Weg. Die Halde haben wir bei frühren Touren schon befahren. Am östlichen Rand der Honermann Siedlung erreichten wir die Johannesstraße. Auf die fuhren wir nach links. Sie führte uns durch die Honermannsiedlung und brachte uns dann an die Bahnlinie Recklinghausen- Marl Sinsen. Die unterquerten wir und fuhren dann nach rechts auf die Mühlenstraße.

Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg vom Kinder- und Jugendcamp am Haardgrenzweg über die Holthauser Straße an der die beiden Campingplätze liegen, danach unseren Weg über den Mühlenweg bis zur Honermannsiedlung. Am Ende der Bilderstrecke dann unsere Fahrt durch die Honermannsiedlung bis zur Bahnunterführung. Das ist das letzte Bild mit Natz und Willi in- und vor der Unterführung.

Die Mühlenstraße brachte uns nach knapp 700 Meter Fahrt an die Halterner Straße. Kurz hinter der Auffahrt zur A 43, etwas weiter nördlich, fuhren wir auf den Radweg der Halterner Straße nach rechts. den Radweg fuhren wir 660 Meter bis zur Gräwenkolkstraße. Dort überquerten wir die Halterner Straße und fuhren ein Stück auf der Gräwenkolkstraße. Nach 140 Meter bogen wir dann nach links in das Naturschutzgebiet Burg ein. das Naturschutzgebiet liegt westlich von Marl-Sinsen. Der Burgweg führte uns von Südosten nach Nordwesten durch die Burg. Der Weg ist nicht Radfahrerfreundlich, denn er hat viele Unebenheiten und Schlaglöcher. Eine neue Asphaltdecke wäre schön. Wir fuhren die 1,35 Km und waren dann aber auch froh nach links abzubiegen. Wir erreichten die Straße Am großen Grunde und fuhren dort nach rechts. Wir fuhren durch die Siedlung am Nonnenbusch nach Norden und erreichten dann die Bahnhofstraße. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter.

Nonnenbusch-Siedlung in Sinsen (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 169)

Schlagwörter: 
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Marl (Nordrhein-Westfalen)
Kreis(e): Recklinghausen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die Nonnenbusch-Siedlung und ihr Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert. An einer großen Straßenschleife liegen in Nord-Süd-Richtung die viergeschossigen Miethäuser und ein achtgeschossiges Haus mit 80 Kleinwohnungen, Planung: Günter Marschall; zentral zweigeschossige Einfamilienhäuser mit Garage und Gemeinschaftseinrichtungen (Kindergarten) und Ladenzentrum, Spielplatz mit Rollschuhbahn, am Siedlungsrand ursprünglich ein Zugang zum Waldstück „Burg“ mit Fußgängerbrücke über die Becke, zentraler Grünbereich (Gemeinschaftsgrün).Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere

  • Bewahren und Sichern von Strukturen und tradierten Nutzungen, von Ansichten und Sichträumen von historischen Bereichen
  • Bewahren des Kulturlandschaftsgefüges

Aus: Landschaftsverband Rheinland / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr, 2014

Oben die Bilder zeigen unseren weiteren Weg durch die Burg und dann durch die Nonnenbuschsiedlung in Marl-Sinsen.
Es ging dann für uns in Richtung A43, die wir nach 300 Meter Fahrt unterquerten. Nach der Unterquerung der A43 begann die Victoriastraße, auf der wir weiter fuhren. Nach 630 Meter Fahrt auf dem Radweg der Straße, erreichten wir rechts einen Weg, den wir schon öfters gefahren sind. Dieser Weg führt zur Doppelhalde Brinkfortsheide. Der Weg, der durch den rechten und linken Haldenteil führt, heißt Vater-Unser-Weg
Vater-Unser-Weg
Der Weg den wir da fuhren hatten Jugendliche der Pfarrgemeinde St. Franziskus in einer 72 Stunden Aktion geschaffen und ihn Vater-Unser-Weg genannt. Sie haben sieben solcher Stationen errichtet, an die wir vorbeikommen sollten.
Die drei Bilder zeigen drei Stationen von sieben. Da wir am Montag von Südosten in den Weg fuhren, war die erste Station die letzte, mit dem Wort Amen.
Die ersten drei Bilder sind auf der Bahnhofstraße und auf der Victoriastraße entstanden. Danach das Bild ist auf der Zufahrt zum Vater-Unser-Weg entstanden. Dann zweimal der Tunnel am Beginn des Vater-Unser-Weg, mit dem Silvertbach, der zwischen den beiden Halden fließt. Danach ein Bild vom VUW. Die beiden letzten Bilder zeigen dann noch einmal eine der schönsten Stellen des VUW. Der Silvertbach mäandert am Fuße der linken Halde entlang.
Nach 1,2 Km Fahrt hatten wir den Vater-Unser-Weg durchfahren und standen dann an der Römerstraße. Eigentlich wollte Friedel dort nach rechts auf die Römerstraße fahren. Nun sahen wir dort ein neues Wegeschild, dass über Knotenpunkte uns Radfahrer an unsere Ziele bringen soll.
Eine Sonderform der routenorientierten wegweisenden Beschilderung ist das bereits in vielen Regionen in NRW eingeführte Knotenpunktsystem, dessen Routen zwischen den Knotenpunkten mittels Einschüben in die zielorientierte wegweisende Beschilderung integriert sind.
Beim Knotenpunktsystem handelt es sich nicht – wie bei konventionellen touristischen Routen – um ein linear strukturiertes Freizeitangebot für den Radverkehr, sondern um ein touristisches Wegweisungssystem in der Fläche. Jeder Netzknoten ist mit einer individuellen Nummer gekennzeichnet. An diesen Netzknoten werden Übersichtskarten installiert, welche den Standort in Bezug zum Umgebungsnetz abbilden, so dass dem Nutzer auch vor Ort eine individuelle Routenwahl ermöglicht wird. Der Nutzer muss sich lediglich die Abfolge der Knotenpunktnummern seiner Route merken.
Zur Integration des Knotenpunktsystems in die Beschilderung des Radnetzes NRW werden die Knotenpunktnummern analog zu den Routeneinschüben additiv als Einschub unter den jeweiligen Wegweisern mitgeführt.

Quelle: Radroutenplaner NRW

Das Schild zeigte uns, dass wir am Knotenpunkt 69 standen und auf den Knotenpunkt 75 zufahren konnten, um an die CWH zu gelangen.

Oben im Bild sieht man den Knotenpunkt 69 in Marl Silvertbach.

Wir entschieden, wir fahren mal nach den Schildern, bis zum Knotenpunkt 75. Das waren etwa 3 Km. Willi wäre am liebsten mal bis zum Knotenpunkt 68 gefahren. Der liegt aber kurz vor Hervest Dorsten. Das wären wir zu weit von Friedels Tour abgekommen. Aber bis zum Knotenpunkt 75 wollten wir schon fahren. Als bogen wir nach links ab und überquerten die Römerstraße. Nach einigen Metern mussten wir dann laut Schild nach rechts auf den Weg Am Bachufer  fahren. Nach 330 Meter Fahrt ging es nach links ab und wir überquerten die Hermannstraße. Dann fuhren wir geradeaus bis zur Silverstraße und bogen nach rechts auf diese Straße ab. 340 Meter weiter erreichten wir dann die Carl Duisberg Straße. Auf die ging es nach rechts weiter. Nach weiteren 300 Meter erreichten wir die A52 mit den Auffahrten Marl-Hamm. 170 Meter weiter überquerten wir die Carl Duisberg Straße und bogen dort auf die Knappenstraße ein. Von der südlichen Spitze der Waldsiedlung fuhren wir westwärts in Richtung CWH, durch bewaldetes Gebiet. Dabei mussten wir die Bahnschienen überqueren, die von Sinsen in die CWH verliefen. Danach erreichten wir nach 380 Meter einen Abzweig nach rechts. Den wollte Friedel fahren, aber der war am Ende mit Bauzäunen versperrt. So waren wir gezwungen, nach links unter der A52 herzufahren. Danach ein Stück auf der Dormagener Straße bis zum Lipper Weg fahren, auf den nach rechts einbiegen und wieder die A52 unterqueren. Vom Lipper Weg aus fuhren wir auf das Gelände des Tennisclub“ Schwarz-Weiß“ Marl. Dort spielte auf einem der Aschenplätze ein Pärchen, dem wir dann etwas zuschauten und dabei unsere Fleischwurstpause machten.

Oben die Bilderstrecke zeigt unseren Weg von der Römerstraße bis zum Tennisclub Schwarz-Weiß Marl. Dort kamen Willi und Natz mit den beiden Tennisspielern ins Gespräch. Dort erfuhren sie, dass der Verein noch keinen Mangel an Mitgliedern hat. Zu der Außenanlage gehören noch vier Hallenplätze und ein großes Vereinsheim mit Bewirtung.

Wir fuhren nach der Fleischwurstpause wieder auf den Lipper Weg. Es ging am Feierabendhaus vorbei, das links am Weg liegt.

FAH Gebäude Aussenaufnahme

ÜBER UNS

Das Feierabendhaus wird von der Evonik Catering Services GmbH betrieben.
Unser Unternehmen gehört zum Evonik-Konzern und beschäftigt ca. 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

EXCELLENT ÜBERNACHTEN


Um Ihren Aufenthalt im Feierabendhaus so angenehm wie möglich zu gestalten, stehen Ihnen zur Übernachtung 41 moderne, helle und freundliche Zimmer zur Verfügung.


Am Morgen erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das Ihnen einen guten Start in den neuen Tag ermöglicht. Genießen Sie von Dienstag bis Freitag (Feiertage ausgenommen) das Frühstücksbuffet von 7.00 bis 10.30 Uhr.

Wie man oben auf der Website des Feierabendhauses sieht hat es mehrere Funktionen. Es ist Hotel, Restaurant, Tagungszentrum, Feiern oder Jubileuen werden dort ausgerichtet und ein Kateringservice ist dort auch vorhanden. Nach dem Feierabendhaus bogen wir nach links auf die Paul Baumann Straße ein. Nach einigen Metern Fahrt erreichten wir die Rappaportstraße, die wir überquerten und dann auf der Paul Baumann Straße weiterfuhren. Links von der Straße liegt dann die Sportanlage Am Badeweiher. Dort spielt der VFB Hüls Fußball in der Landesliga Staffel vier und steht aktuell auf dem Tabellenplatz 11. Neben der Sportanlage liegt dann das Strandbad Nord, besser bekannt als Badeweiher. Auch daran fuhren wir vorbei. Rechts von der Straße liegt dann immer der Chemiepark Hüls, mit seinen Anlagen und den großen Parkplätzen für die Mitarbeiter.

Oben die Bilder zeigen den Chemiepark und auch das Tor 1, den Haupteingang zum Chemiepark, sieht man im dritten und vierten Bild. Danach immer wieder Industrieanlagen und Parkplätze. Im zehnten und elften Bild sieht man die Sportanlagen Am Badeweiher. Danach noch einmal Industrieanlagen und dann zwei Bilder vom Badeweiher, den Sträucher nur bedingt zulassen. Danach wieder Industrieanlagen.

Chemiepark Marl

Luftbild

Südlicher Bereich nahe Hauptpforte mit Hochhaus und Kraftwerken

Haupteingang / Werkstor 1

Der Chemiepark Marl (ehemals Chemische Werke Hüls AG) in Marl im Ruhrgebiet ist einer der größten Industrieparks in Deutschland.

Er erstreckt sich über eine Fläche von 6,5 Quadratkilometern. Etwa 10 % der Fläche (0,6 km²) gelten als frei und stehen Investoren zur Verfügung. Die Anlagen der momentan dort tätigen 30 Unternehmen bieten etwa 10.000 Beschäftigten Arbeit, stehen in einem engen stofflichen und energetischen Verbund und werden zum größten Teil vollkontinuierlich betrieben. Der Chemie-Standort ist der drittgrößte Verbundstandort in Deutschland.

Betreiber des Chemieparks Marl ist das „Infracor“, seit dem Betriebsübergang am 1. Juli 2013 ein Teil von Evonik Industries. Zu den Dienstleistungen gehören Basisleistungen für den Standortbetrieb, Rohstoff- und Produktlogistik, Energien, Versorgung, Entsorgung, Anlagen- und Arbeitsplatzbetreuung.

Der Chemiepark Marl ist Ankerpunkt der Route der Industriekultur und kann besichtigt werden.

Infrastruktur

  • Neben etwa 900 Gebäuden stehen auf dem Gelände mehr als 100 Produktionsbetriebe, mehrheitlich der Chemieindustrie.
  • Die schachbrettartig angelegten Straßen sind 55 km lang. Durch die numerische Bezeichnung von Ost-West- (100, 200, …, 1200) und Süd-Nord-Straßen (20, 40, 60, 80, 2000, 2020, 2040) erhalten alle Gebäude eindeutige Nummern, die ihre Lage im Chemiepark beschreiben (zum Beispiel das Hochhaus mit Gebäude 145 nahe der Kreuzung der Straßen 100 und 40).[1]
  • Die Rohstoffversorgung erfolgt mittels Pipelines (Ethylen, Propylen, C4-Kohlenwasserstoffe, Benzol, Methanol, Sole und Erdgas), Schiff (Binnenumschlag für Schiffsladungen bis 2000 t), Eisenbahn und Lkw. Es stehen größere Lagerflächen, Hochregal– und Tanklager zur Verfügung.
  • Ein 1200 Kilometer langes, internes Rohrleitungsnetz ist auf Rohrbrücken von 30 Kilometern Länge verlegt. Neben Ausgangsstoffen, Zwischen- und Endprodukten der Chemieanlagen werden auch verschiedene Gase durch die Rohrleitungen verteilt: Stickstoff und Sauerstoff in mehreren Druckstufen, Ethylen, Erdgas und Wasserstoff.
  • Eine Luftzerlegungsanlage nach dem Linde-Verfahren stellt den Verbrauchern verflüssigtes Argon sowie über das interne Leitungsnetz gasförmigen Sauerstoff und Stickstoff sowie Kälte zur Verfügung.
  • Das elektrisch überwachte Schienensystem mit eigenem Frachtbahnhof und zwei Anschlüssen an das Netz der Deutschen Bahn ist 120 km lang und gehört damit zu den größten elektrisch überwachten Privatbahnhöfen Europas.
  • Das Kanalnetz ist 70 km lang und bereits seit der Entstehung des Chemieparks in Regen-/Kühl- und Abwasserkanäle getrennt. Die Abwässer werden in zwei Kläranlagen gereinigt, bevor sie in die Lippe gelangen. Im Norden des Geländes existiert eine Anlage zur Klärschlamm– und Abfallverbrennung.
  • Drei Kraftwerke liefern mittels Kraft-Wärme-Kopplung 300 MW elektrische Leistung in verschiedenen Spannungen (110 kV, 10 kV, 6 kV, 500 V und 400/230 V) und mehr als 1000 Tonnen Dampf pro Stunde (Druckstufen 4, 20, 70 und 120 bar) zu marktüblichen Preisen. Außerdem existiert ein Verbund mit dem öffentlichen Stromnetz.
  • Geschichte

    Südansicht des Werks und Marler Vesthalle (zur blauen Stunde)

    Der Chemiepark geht zurück auf die Gründung der Chemische Werke Hüls GmbH am 9. Mai 1938 in der Drewer Mark in Marl. Die Chemischen Werke gehörten zu 74 % der I.G. Farben und zu 26 % der Bergwerksgesellschaft Hibernia AG, somit der VEBA AG. Der Name „Hüls“ geht auf die Nähe zum angrenzenden Marler Stadtteil zurück, wo der Mutterkonzern I.G. Farben schon eine Zeche betrieb. Im Dritten Reich wurde dort Buna (synthetischer Kautschuk) für die Produktion von Reifen hergestellt.

    Die Führungskräfte und Meister des Werkes wurden hauptsächlich von anderen Werken der I.G. Farben aus Ludwigshafen am RheinSchkopau und Leverkusen gestellt. So kam es in den Jahren 1938 bis 1940 zum Zuzug von mehr als 3000 Beschäftigten mit ihren Familien, die von werksseitig betriebenen Bauernhöfen versorgt wurden. In den Jahren 1940 bis 1942 zogen weitere 2000 Mitarbeiter mit ihren Familien zu. Dies führte zu großem Wohnungsmangel in Marl, so dass sie zunächst in Lagern wohnen mussten. Daraufhin wurde mit dem Bau der sogenannten Bereitschaftssiedlung begonnen.

    Im Laufe des Zweiten Weltkriegs wurden vermehrt Zwangsarbeiter eingesetzt, die in den mittlerweile leeren Lagern der deutschen Beschäftigten lebten. Die Chemischen Werke waren mehrfach Ziel von Bombenangriffen. Der schwerste von ihnen im Sommer 1943 legte das Werk für etwa drei Monate still. Als Marl am 31. März 1945 von amerikanischen Truppen erobert wurde, konnte eine Sprengung des Werks durch deutsche Truppen verhindert werden.

    Am Ende des Krieges war die Mitarbeiterzahl von etwa 10.000 auf etwa 500 gesunken. Der Betrieb wurde unter englische Verwaltung gestellt und musste seine Produkte ändern.[2] 1953 wurden die Chemischen Werke Hüls aus alliierter Kontrolle entlassen und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.[3] Später firmierte der Komplex unter Chemische Werke Hüls AG, mit dem Hauptaugenmerk auf Kunststoffe, Rohstoffe für Waschmittel und wieder Buna. 1998 übernahm die Firma Infracor, ein Tochterunternehmen der Evonik Degussa GmbH, das Gelände als Betreiber (dort auch mehr Informationen zur Geschichte).

  • Lage und Verkehrsanbindung

    Lage des Werks innerhalb Marls

    Der Chemiepark Marl liegt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes und den südlichen Ausläufern des Münsterlandes. Südlich des Chemieparks befindet sich die Autobahn A 52 mit Anschluss an die A 43. Durch den nördlichen Teil des Geländes verlaufen die Lippe sowie der Wesel-Datteln-Kanal, an dem der Chemiepark einen eigenen Hafen hat. Für Chemieprodukte spielt die Anbindung an das Ethen-Pipelinesystem eine besondere Rolle. Außerdem führt eine Ausweichanschlussstelle zur Bahnstrecke Gelsenkirchen-Buer Nord–Marl Lippe.

  • Quelle: Wikipedia

Badeweiher am Chemiepark Marl

Vom Drei-Meter-Sprungturm in einen kühlenden See springen und beim Schwimmen die Fischreiher am Ufer beobachten … Der Badeweiher am Chemiepark Marl zeigt, dass sich Naturschutz und Badespaß nicht ausschließen müssen und bietet Erholung pur im Ruhrgebiet.

Badeweiher am Chemiepark Marl, Foto: Tobias Roemer[ruhr-guide] Der Asphalt kocht, Klimaanlage kaputt, nichts wie weg zum nächsten Freibad! Wie wär’s denn mal mit einem kultigen See mit 1a Ruhrgebietsflair? Dann auf zum Chemiepark nach Marl im nördlichen Ruhrgebiet! Dies ist kein Schreibfehler, denn der Badeweiher gegenüber des Chemieparks lockt mit einer großen Liegewiese, viel Freiraum für richtige Schwimmer und sehr angenehmen Tagespreisen: Für lockere 3,00 € können Erwachsene hier den ganzen Tag verbringen.

Naturschutz und Badespass

Ungefähr die Hälfte dieses Sees ist als Biotop abgesperrt. Von der Liegewiese kann man daher Fischreiher beobachten – und Fische selbstverständlich auch. Die haben trotz der Chemiekonzerne bisher aber noch keine Beine und fünf Köpfe, man kann also entspannt baden gehen.

Abwechslung für Gross und Klein

Der größte Teil des Schwimmbereichs ist für Freischwimmer, es gibt zudem auch einen Drei-Meter-Sprungturm, sechs abgetrennte Bahnen und einen flacheren Kinderbereich mit Minirutsche. Auf der leicht schrägen Liegewiese mit Beachvolleyballfeld finden sich großzügige Schattenflächen. Der schöne Spielplatzbereich sorgt zudem für die nötige Abwechslung bei den Kleinen. Stärken kann man sich an der obligatorischen Frittenranch.Quelle: Ruhr-Guide

Hinter dem Badeweiher bogen wir dann nach links ab. Ich weiß gar nicht mehr warum! Ich glaube aber, dass uns ein Schild zum Knotenpunkt 68 führen wollte. Willi hatte ja gesagt, lasst uns mal dort hinfahren. Der Knotenpunkt lag aber in Hervest Dorsten. Da wollten wir ja nicht hin. Wir fuhren auf die A52 zu und überquerten sie. Wie kommen wir denn wieder auf unseren Weg. Friedel hatte sich den Dümmerweg gemerkt. Den erreichten wir nach dem wir die A 52 überquert hatten und den Berg herunter fuhren. Nach 770 Meter Fahrt bogen wir nach rechts auf den Weg ein. Der führte uns durch einen Grüngürtel und dann wieder in Richtung A52. Die unterquerten wir dann wieder und fuhren nach links auf die Paul Baumannstraße. Nach 300 Meter Fahrt ging es nach rechts auf die Brassertstraße. Die führte uns dann an dem westlichen Teil der CWH, in Richtung Norden, vorbei. Es ging in Richtung Wesel-Datteln-Kanal. Der CWH vorgelagert ist heute das Logistikzentrum der Metro. Die neuen Hallen und Parkplätze sind direkt an der Straße erbaut worden.

Die beiden ersten Bilder zeigen die A52 von der Fußgängerbrücke aus. Danach Friedel der den Berg zum Dümmerweg herunter fährt. Danach die Bilder sind im Grüngürtel entstanden. Das letzte Bild zeigt schon einen der großen Hallen der Metrologistik, geschützt durch einen Zaun mit Stacheldraht darauf.

Aus der Brassertstraße wurde dann die Wulfener Straße, die uns dann zum Kanal brachte. Den überquerten wir und fuhren dann bis zur Lippe. Auch die überquerten wir. Danach bogen wir nach links in einen Weg ein, der uns an ein großes Umspannwerk brachte. An dessen östlichen Spitze bogen wir nach rechts auf die alte Bahntrasse Haltern Venlo ab. Die ist seid einigen Jahren als Radfahrtrasse ausgebaut.

Oben die Bilder zeigen unsere Fahrt über die Wulfener Straße, über den Kanal und die Lippe bis zum Umspannwerk. Dabei sieht man dann auch die großen Hallen der Metrologistik.

Wir fuhren 640 Meter auf der Bahntrasse in Richtung Osten und bogen dann nach rechts auf den alten Lippedeich ab. der führte uns nach einem Linksbogen sehr nah an die Lippe heran. nach etwa 930 Meter erreichten wir dann den Oelderweg, auf den wir abfuhren. Von dort hatte man einen recht guten Blick auf die Arbeiten am neuen Lippedeich. Für den ist eine Bauzeit von 7,5 Jahren veranschlagt worden. Gebaut wird seid 2016.

Im ersten Bild unterqueren Natz und Willi die Wulfener Straße auf der alten Bahntrasse. Danach sieht man Bilder vom alten Lippedeich. Zweimal dann die Brücke, über die der Oelderweg in die CWH geführt wird. Das vorletzte Bild zeigt die Deichbaustelle im Bereich der Ortschaft Mersch. Im letzten Bild fährt Natz in Richtung Alter Bahnhof Lippramsdorf.

Den erreichten wir nach 700 Meter Fahrt. Der liegt links am Oelderweg. Das Cafe  hatte am Montag noch Betriebsferien. So hielten wir uns dort gar nicht lange auf und fuhren weiter. Wir erreichten nach 550 Meter Fahrt die Dorstener Straße und bogen auf die nach rechts ab.

Wir wollten am Montag noch einmal den Bauern Schmönig besuchen, der Speisepilze züchtet. Bekannt geworden war er durch die WDR 3 Doko „Lecker an Bord“ Bei ihm hatte der Koch Frank Buchholz für ein Essen an Bord, frische Speisepilze gekauft und sie später verarbeitet. Der Hof liegt gleich links wenn man nach Lippramsdorf hereinkommt. Wir überquerten die Dorstener Straße und fuhren auf den Hof. Dort trafen wir den Sohn der Eheleute Schmöning, der uns erzählte, dass sie keine Speisepilze mehr produzieren. Der Grund dafür war der Konkurs des holländischen Lieferanten der Pilzkulturen. Ein anderer Lieferant wäre zu teuer geworden.

Das erste Bild oben zeigt den Alten Bahnhof. Im zweiten Bild sieht man eine Infotafel zum Bahnhof. Bild drei zeigt ein einsames Pferd auf der Wiese. Bild vier zeigt meine Großen im Gespräch mit dem Sohn auf dem Hof Schmöning. Das letzte Bild zeigt Willi auf der Dorstener Straße in Richtung Cafe Sanders zu fahren.

Wir kehrten ein in das Cafe und bestellten ein ordentliche Frühstück, das wir draußen einnehmen wollten. Willi aß nur ein Stück Kuchen und blieb wegen der Wespen lieber im Cafe. Frühstück und Kaffee waren sehr gut. Kann man empfehlen. Wir zahlten und machten uns dann gestärkt auf den Weg nach Haltern. Wir wollten wieder auf der Bahntrasse weiterfahren und so bogen wir von der Dorstener Straße, die wir vom Cafe aus nach Osten befuhren, nach einigen Metern, nach rechts auf den Pastoratsweg ein. der führte uns an die Kirche von Lippramsdorf. Sankt Lambertus umfuhren wir einmal und ich schaute einmal in die Kirche herein und machte ein Foto. Danach ging es wieder auf den Pastoratsweg nach Süden aus Lippramsdorf heraus. Dann erreichten wir die Wiesenstraße, die uns dann wieder an die Bahntrasse brachte. Auf die fuhren wir nach links.

Das erste Bild zeigt eine Marienstatur mit dem Jesuskind. Davor ein schönes Blumenbeet. Bild zwei zeigt den Pastoratsweg mit der Kirche im Hintergrund. Danach ein Bild aus dem Kirchensaal. Danach  die Wiesen im südlichen Teil von Lippramsdorf. Das letzte Bild zeigt Natz und Friedel auf der Bahntrasse.

Für uns begannen die lange, 4,2 Km Fahrt, in Richtung Haltern. Nach den 4,2 Km sollten wir die Römerbrücke „Tempus Via erreicht haben. Unterwegs fuhren wir zunächst am ehemaligen Schacht 8 der Zeche Auguste Viktoria vorbei, der rechts von der Trasse liegt. Danach fuhren wir durch die Freiheit Haltern. Danach kam dann Bergbossendorf. Dort mussten wir einmal die Dorstener Straße überqueren und dann unterhalb des Annabergs, weiter auf der Trasse zu fahren. Dabei unterquerten wir noch die A43. Danach erreichten wir die Römerbrücke, die die Dorstener Straße überspannt. Dort machten wir eine Trinkpause.

Die beiden ersten Bilder sind in der Freiheit gemacht. danach zwei Bilder von der Trasse aus fotografiert. Die drei letzten Bilder sind von der Römerbrücke aus fotografiert, wobei das letzte die Dorstener Straße zeigt.

Tempus Via

News-Archiv: News vom 16.7.2013 – Haltern (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) eröffnet einen neuen Abschnitt der „Römerspuren“-Schleife. Das fünf Kilometer lange Teilstück des regionalen Radwanderwegs zwischen Xanten und Haltern schließt in Haltern am See die Lücke zwischen der Straße „Zum Ikenkamp“ und dem „Oelder Weg“. Heute traten hier als erste Radler Cay Süberkrüb, Landrat des Kreises Recklinghausen, Bodo Klimpel, Bürgermeister der Stadt Haltern, und Ulrich Carow, Bereichsleiter Umwelt beim RVR, in die Pedale.Besonderer Blickfang des Radwanderwegs ist die Brücke „Tempus Via“ über die Dorstener Straße in der Nähe der Wallfahrtsstätte Sankt Anna. Im Rahmen eines Wettbewerbs ist der Entwurf des Büros Schüßler-Plan aus Düsseldorf ausgewählt worden, der an die Bautechnik der Römer angelehnt ist. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.

Der RVR baut derzeit den rund 56 Kilometer langen, regionalen Rad- und Wanderweg weiter aus, der die beiden ehemaligen Römerlager Xanten und Haltern miteinander verbindet. Die endgültige Fertigstellung ist für das Jahr 2015 geplant.

Die Römerspuren-Schleife ist Teil des neuen Römer-Lippe-Radwegs, der erst im Frühjahr 2013 eröffnet worden ist und von der Ruhr Tourismus GmbH überregional vermarktet wird.

Quelle: Ruhr-Guide

Nach der Pause ging es dann weiter in Richtung Innenstadt  Haltern am See. Wir fuhren von der Brücke herunter bis zur Straße Zum Ikenkamp. Dort fuhren wir links-rechts und dann an einem Industriegebiet vorbei, dass rechts von der Straße liegt. Danach über die Straße Krumme Meer, Conzeallee, sowie Phillipistraße, Auf dem Uferkastell und dann auf die Koeppstraße, bis zur Rochfordstraße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links auf die Turmstraße. Wir fuhren auf das Hotel am Turm zu und bogen kurz davor rechts ein. Dort war etwas, was Friedel uns unbedingt zeigen wollte. Wir standen vor einem kleinen Theater. Das Lea Drüppel Theater. Wer war Lea Drüppel?

Theater – Haltern am See

Lea-Drüppel-Theater in Haltern öffnet am 30. September

Direkt aus dem dpa-NewskanalHaltern (dpa) – Das nach einem Opfer der Germanwings-Katastrophe benannte Lea-Drüppel-Theater in Haltern feiert am 30. September seine Eröffnung. Es befindet sich in der Innenstadt in den Räumen eines früheren Kinos und soll rund 70 Sitzplätze bieten. Die Umbaumaßnahmen sollen Mitte August beendet sein, wie der Trägerverein erklärte.Das Konzept ist theaterpädagogisch orientiert: Mit Musicalprojekten und Kursen soll dort jungen Menschen Musik und Bühnenspiel nahegebracht werden. 17 junge Menschen proben bereits seit dem Frühjahr das Musical „Honk – Anders als der Rest“. Premiere ist am 25. November. Auch Konzerte stehen auf dem Programm.Das Theater soll nach Worten ihrer Mutter ein „lebendiges Andenken“ an die 15-jährige Lea Drüppel sein, die selbst gern in Musicals mitspielte. Lea starb im März 2015 beim Absturz der Germanwings-Maschine in den Alpen.Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 05.06.2017                                                                                                                                                                                   https://youtu.be/LlKnl_ddNis?t=44

Quelle: YouTube veröffentlich von  Tim Berkels

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Römerbrücke bis zum Lea Drüppel Theater. Bild drei und vier zeigen das Gebäude der Realschule Alexander Lebstein. Die nächsten drei Bilder sind von der Koeppstraße aus in Richtung Innenstadt Haltern gemacht. Sie zeigen die Sixtuskirche am Marktplatz, den Merschbrunnen auf der Merschstraße und einen Hausspringer an der Ampel, über Bernhards Kopf. Die beiden letzten Bilder zeigen das Lea Drüppel Theater.

Wir waren um März 2017 an der Gedenkstätte für die Toten des Flugzeugsunglück in Halter-Sundern auf dem Friedhof. Dort sind 5 der Verstorbenen auf Wunsch der Angehörigen begraben.

Wir begaben uns dann über die Merschstraße zum Marktplatz in der Stadtmitte. Dort wollten wir uns noch eine Kugel Eis genehmigen. Dort war am Montag einiges los, denn in Haltern fand vom 9-19 September die Glaubenswoche, mit der Überschrift“ Von Menschen lernen Christ zu sein.“ Es war ein großes Infozelt auf dem Markt vor der Sixtuskirche aufgebaut und die Sixtuskirche war für Besucher geöffnet. 

Katholische Glaubenswoche zieht im September auf den Halterner Marktplatz

Pfarrer Michael Ostholthoff und Heinz Hülsken vom Kirchenvorstand laden ein zur Glaubenswoche an St. Sixtus. Die Veranstaltung gleicht fast schon einem kleinen Kirchentag.

Haltern

20.08.2018

Pfarrer Michael Ostholthoff und Heinz Hülsken vom Kirchenvorstand laden ein zur Glaubenswoche an St. Sixtus. © Jürgen Wolter

Die katholische Pfarrgemeinde St. Sixtus geht auf den Markt. Die Woche vor der Kreuztracht am 16. September (Sonntag) wird als Glaubenswoche gestaltet – mit einem großen Festzelt auf dem Marktplatz und täglichen Veranstaltungen.

„Von Menschen lernen, Christ zu ein“, heißt das Motto, das über allen Veranstaltungen steht. Ein Initiativkreis in der Gemeinde hat sich im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, wie Kirche in die Stadt ausstrahlen kann. „Wir wollen offene Angebote schaffen, nach außen hin deutlich machen, was Christen heute bewegt und wie sie in die Gesellschaft hineinwirken“, sagt Pfarrer Michael Ostholthoff von der Pfarrei St. Sixtus.

Herrausragende Persönlichkeiten im Mittelpunkt

Nicht nur in den vorhandenen Gruppen verbleiben, sondern offen auf die Menschen zugehen: Dieser Gedanke steht hinter dem Konzept der Glaubenswoche. „Der Marktplatz wird für vielfältige Veranstaltungen genutzt. Er ist aber auch der Platz vor unserer Pfarrkirche St. Sixtus. Warum sollen wir ihn nicht auch in unsere Aktivitäten einbeziehen?“, fragt Ostholthoff.

Die Veranstaltungen der Glaubenswoche beginnen am 9. September (Sonntag) und enden mit der Kreuztracht, bei der diesmal auch wieder das Gabelkreuz aus der Sixtuskirche durch die Stadt getragen wird.

An den einzelnen Tagen der Woche steht jeweils eine herrausragende Persönlichkeit im Mittelpunkt, deren christliches Wirken gewürdigt und bekannt gemacht werden soll – unter anderem Edith Stein, Mutter Theresa, Martin Luther King oder Frère Roger Schütz.

Angebot ist offen für alle Gruppen

Von Montag bis Mittwoch sind vormittags Schulen aus der Halterner Innenstadt zu Gast im Festzelt, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag kommen die katholischen Kindergärten. Die Suppenküche aus dem Josefshaus wird zweimal auf dem Markt sein und es gibt einen Seniorennachmittag. Die KAB und die Kolpingsfamilien sind am Mittwoch vor Ort, der Donnerstag steht ganz im Zeichen der katholischen Frauengemeinschaften (KFD). „Wir freuen uns, dass die Stadt Haltern und die Volksbank uns unterstützen und Christian Zehren vom Rossini einige Veranstaltungen gastronomisch begleitet“, sagt Michael Ostholthoff.

Das Programm beginnt am 9. September um 17 Uhr mit einer Festmesse in der Sixtuskirche, die die Kantorei mitgestaltet. Anschließend lädt Kantor Thomas Drees zu einem offenen „Rudelsingen“.

Am Montag steht die Caritas im Mittelpunkt. Nach der Abendmesse werden Menschen, die beispielsweise Angehörige pflegen oder die gute Seele der Nachbarschaft sind, zu einem Essen eingeladen unter dem Motto „Weil du es verdient hast“.

Gespräch über Visionen mit Christoph Metzelder

Wie man Visionen umsetzen kann, darüber unterhält sich am Dienstag Michael Ostholthoff mit Christoph Metzelder vom TuS Haltern. Anschließend tritt das Kabarett „Die heilige Dreiuneinigkeit“ auf.

Am Mittwoch geht es um Kirchenträume mit Generalvikar Norbert Köster (Münster). Für Donnerstag, den Tag der KFD, haben die Frauen einen französischen Abend (nicht nur für Frauen) vorbereitet. Am Freitag hält Kaplan Christian Olding aus Geldern eine Jugendmesse der besonderen Art, anschließend ist im Festzelt Party angesagt.

Samstag folgt auf die Kümmelkesprozession das Fest der Aktiven und Ehrenamtler der Pfarrei. Den Festgottesdienst am Sonntag mit anschließender Kreuztracht hält Bischof Felix Genn aus Münster. Mit einem Mittagessen im Festzelt endet danach die Glaubenswoche.

 

Quelle: Halterner Zeitung

Oben die Bilder sind auf dem Marktplatz gemacht und zeigen das Treiben am Montag, während der Glaubenswoche.

Das erste Bild zeigt den Marktbrunnen und die Rückseite des großen Festzeltes. Im Bild zwei sieht man einen Süßigkeitswagen wie auf einer Kirmes, die Frau im Vordergrund kommt mir bekannt vor. Ist es Annegret R. die mit 65 Jahren mit Vierlingen Schwanger war. Im nächsten Bild sieht man zwei junge Frauen , die wohl wie Standbilder in den Fußgängerzonen stehen. Danach das Bild zeigt Regenschirme, die über der Lippstraße an einem Draht gespannt sind. Im nächsten Bild sieht man das Innere des Festzeltes. Die beiden nächsten Bilder zeigen die Sixtuskirche von Innen. danach noch einmal die bunt gekleidete Dame. Das letzte Bild zeigt den Kirchturm der Sixtuskirche mit der Nachbildung des Halterner Gabelkreuz.

Das heilige Kreuz von Haltern

St.-Sixtus-Kirche

Das Kreuz, welches sich in der Kirche zu Haltern befindet, ist auf der Lippe herabgeschwommen gekommen, niemand weiß woher. (…) und bei dieser wunderbaren Herkunft hat es denn auch bereits zahlreiche Wunder verrichtet. (…)

Anmerkungen

Zu den wertvollsten Kunstgegenständen, die die Pfarrkirche St. Sixtus besitzt, zählt ein Gabelkreuz aus der Zeit um 1340. Es ist, wie auch die anderen in Westfalen befindlichen Gabelkreuze, rheinischen Ursprungs. Wie die Legende erzählt, soll es, gegen den Strom schwimmend, in Haltern von den Bürgern unterhalb der Kirche aus der Lippe gefischt und in die Kirche zur Verehrung gebracht worden sein. Wie den späteren Aufzeichnungen des Halterner Pfarrers Antonius Thewes (1749-1781) zu entnehmen ist, hat es einst über dem Hochaltar gehangen. Die erste Kreuztracht ist um 1726 als Karfreitags-Prozession zum Annaberg bezeugt, nachdem sich das Kreuz im Turm der Kirche dem damaligen Küster und Vikar Ekell durch ein Lichtwunder geoffenbart hatte. Von diesem Zeitpunkt an nahm die Verehrung ständig zu und findet bis heute in der alljährlich zur Kreuzerhöhung stattfindenden großen Kreuztracht ihren Höhepunkt. Die katholische Pfarrkirche St. Sixtus steht am Markt.

Quelle: Sagenhaftes Ruhrgebiet

Wir hatten derweil unser Kugel Eis gelutscht und überlegten kurz wie wir nach Hause fahren. Wir entschieden uns, wir fahren am See entlang, dann zum Hullerner Stausee und durch Hullern nach Hause. Wir verließen die Innenstadt von haltern am See über die Lippstraße. Wir überquerten den Friedrich Ebert Wall und fuhren dann auf die Hullerner Straße. Wir unterquerten die Bahnschienen, kurz hinter dem Lippekrannachbau. Dann ging es direkt an den Halterner Stausee. Vorbei an der Seesternruine erreichten wir dann das Stauwehr des Halterner Stausees. Dahinter fließt die Stever in Richtung der Lippe und mündet in diese.

Das erste Bild zeigt uns den Lippekran kurz vor der Unterführung der Bahnlinie Halter- Münster. Das zweite Bild zeigt Willi und Natz auf der Hullerner Straße fahren. Das dritte Bild zeigt Willi und im Hintergrund das abgebrannte Hotel Seestern. Im Bild vier fahren meine Großen zur Hängebrücke am Stauwehr. Im fünften Bild überqueren sie die Brücke. Bild sechs zeigt das Stauwehr des Halterner Stausee. Im letzten Bild sieht man den Ausfluss der Stever in Richtung Lippe.

Hinter der Brücke ging es nach links weiter. Parallel zur Hullerner Straße fuhren wir in Richtung Seehof, den wir nach 1,1 Km Fahrt erreichten. An der Anlegestelle der Möwe, gegenüber des Hotels Seehof blieben wir kurz stehen. Da wo sonst Wasser die Holzpfeiler bedeckt, da war jetzt nichts außer Luft. Das machte deutlich wie leer der Stausee zurzeit ist. Da fehlt einiges an Wasser

Oben zwei Bilder die es bestätigen.

Wir fuhren weiter und bogen dann vor dem Biergarten „Jupp unner de Bökken“ nach links in den Wald ein. Durch den fuhren wir am Kletterwald vorbei, immer mit Blick auf der See. Nach 2000 Meter erreichten wir dann die Niemener Bucht mit dem Einfluss der Stever in den See. Wir fuhren nach links auf den Stockwieser Damm, überquerten den Stevereinfluß und überquerten dann den Stockwieser Damm und fuhren dann am Restaurant Alter garten vorbei und dann nach rechts. Entlang der Unterstever fuhren wir durch den Wald in Richtung Greinenkamp. Wir fuhren durch die Ferienhaussiedlung, die an der Stever liegt und erreichten dann nach 1,4 Km den Ausfluss der Stever aus dem Hullerner Stausee. Wir überquerten die Stever und bogen dann nach links ab und fuhren am Hullerner Stausee entlang.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Jupp unner de Bökken bis zu der Siedlung an der Stever.

Wir fuhren dann weiter entlang des Hullerner Stausees, der auch wenig Wasser hat. Wir schätzten, dass einige Meter Wasser am Ufer fehlten. Nach 1,8 Km Fahrt erreichten wir die Borkenbergerstraße, auf die wir nach rechts abbogen und dann in Richtung Dorf Hullern fuhren.

Oben die Bilder sind am Hullerner Stausee entstanden und zeigen auch wie viel Wasser dort fehlt. Im fünften Bild sieht man eine „Holzleiche“ am anderen Ufer. Sieht aus, als läge dort das Skelett eines Riesen. Mit etwas Phantasie! Das letzte Bild zeigt die Kapelle an der Borkenbergerstraße.

Wir fuhren 480 Meter auf der Borkenbergerstraße und überquerten dann die Hullerner Straße. Dann ging es über die Borkenbergerstraße und die Hauptstraße durch Hullern. Am Kriegerehrenmal bogen wir nach rechts ab und fuhren auf der Straße Alter Postweg weiter. Wir erreichten nach 640 Meter das bewaldete Gebiet zwischen Hullern und Olfen-Rönhagen. In dem liegt ja auch das ehemalige Munitionslager der Bundeswehr. Der Weg, früher ein Holperweg, ist seid einigen Jahren asphaltiert worden und lässt sich gut fahren. 3,3 Km ist die Asphaltpiste zu fahren. Dann endet sie wo es links auf den Weg zur Schafsbrücke geht. Ab dort ist der Alter Postweg noch in seinem alten Zustand, aber recht gut zu fahren.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg nach Hullern und dann durch Hullern. Im Wald sahen wir dann eine Stelle, an der es gebrannt haben musste. Da muss die Feuerwehr daneben gestanden haben, weil dort nicht mehr verbrannt ist. Friedel der Bäumler zeigte mir dann noch einen Baum, der wohl mal abgebrochen war und dann aber nachgewachsen ist. Nun sieht der nachgewachsene Teil aus, als warte er nur darauf, dass ein Riese einen Hockeyschläger braucht. Im letztenn Bild dann noch einen der beiden Windriesen, die neu am Alter Postweg erbaut wurden.

Wir erreichten Rönhagen und bogen dort auf den Alleeweg nach rechts ab. Der brachte uns kerzengerade an die Eversumer Straße, auf der wir nach rechts fuhren. Dann überquerten wir die neue Umgehungsstraße von Olfen und fuhren dann zum Weg Zum Krähenbusch. Auf dem fuhren 2,5 Km bis zur B235 und bogen auf die nach rechts ab. Wir fuhren noch zusammen über die Lippe, dann bogen Natz und Friedel auf die Straße zum Ringofen ein. Dazu überquerten sie die B235, nach dem sie sich von uns verabschiedet hatten. Sie wollten noch zum Klaukenhof ein Bier trinken. Willi und ich fuhren weiter. Hinter der Kanalbrücke überquerten wir die B235 und fuhren dann die Höttingstraße herunter.

Das erste Bild zeigt Willi und Natz auf dem Alleeweg. Danach ein Haus am Alleeweg. Die drei folgenden Bilder sind auf dem Weg Zum Krähenbusch entstanden. Das letzte Bild zeigt die Kanalbrücke und im Hintergrund die Schleuse Datteln.

Willi und ich bogen dann nach rechts auf die Eichenstraße ein. Vor unserem Haus verabschiedeten wir uns. Willi hatte noch 800 Meter bis nach Hause. Ich brachte nur noch mein Rad in die Garage stellen.

Männer wir sind wieder eine schöne Tour gefahren und haben auch wieder neue Sachen gesehen. Wir sind 67 Km gefahren und haben auch gesehen, dass der neue Lippedeich bis zu seiner Fertigstellung, noch einige Jahre bracht.

Opaju