Wandertour 19.11.2018(Vom Lakeside Inn entlang der Unterstever bis an den Hullerner Stausee)

Fahrradfahren wollten wir am Montag nicht. Es war einfach zu kalt. Der scharfe Ostswind verstärkte das Kältegefühl sehr. Ich bot an, uns zum Lakeside Inn zu fahren, von wo wir dann eine Runde laufen wollten. Wir wollten erst um 11 Uhr beim Friedel sein. Ich holte Willi und dann Natz ab und wir fuhren dann zur Theiheide und sammelten Friedel ein. Wir fuhren zum Lakeside Inn am Halterner Stausee.

Ich parkte mein Auto auf dem Parkplatz am Lakeside Inn. Von dort aus gingen wir nach Osten an die Zwischenstever. Die Stever, die den Hullerner- und den Halterner Stausee speist, verbindet die beiden Stauseen. 1,8 Km fließt die Stever vom Hullerner- bis in den Halterner Stausee. Sie fließt, leicht angestaut durch ein besonders schönes Stück Natur. Der Wald reicht an beide Uferseiten heran. An beiden Seiten kann man Entlangspazieren. Jetzt im Herbst läuft man über einen bunten Blätterteppich. Auch auf der Stever schwimmen Blätter, die wie aufgelegtes Blattgold erscheinen. An machen Stellen, direkt am Wasser gibt es noch grüne Blätter. 

Direkt am Parkplatz war es am Montag mit der Ruhe nicht ganz so weit, denn dort waren städtische Arbeiter dabei, Blätter zu harken und den Platz mit einer Kehrmaschine zu reinigen. Aber schon als wir in den Wald vor der Stever eintraten wurde es leiser. Vom Parkplatz bis an die Stever waren es ca.100 Meter. Dann hatten wir den Weg, der nach rechts verlief erreicht. Würde man nach links gehen, so würde man zur Einmündung der Stever in den Halterner Stausee kommen. Dort gibt es ein Stauwehr. Das werden wir später sehen. Wir gingen in Richtung der Siedlung Overrath. Es wurde stiller um uns herum. Der Wald schluckte die Arbeitsgeräusche vom Parkplatz. Bald hörten wir nur noch unsere Schritte auf dem Blätterteppich.

Oben die Bilder zeigen die ersten 300 Meter am Steverufer. Man sieht den Blätterteppich auf dem Weg und in den Wald hinein. Im vierten Bild sieht man dann das „Blattgold“ auf der Stever schwimmen. Im letzten Bild sieht man die grünen Blätter am Ufer. Im Hintergrund steht das Auto eines Anglers, der am Ufer sein Glück versuchte.

Nach weiteren 350 Metern erreichten wir dann den Forellenweg. Dort bogen wir nach rechts in die Siedlung Overrath ab. Friedel kannte dort ein Geocachingversteck. Da wollte er einmal schauen ob es das noch gibt. Er war sich zuerst gar nicht so sicher wo das ist. Dann viel uns aber ein, dass wir das schon einmal gesucht hatten und fanden es dann auch. Friedel schaute in das Logbuch und fand einen Eintrag vom 19.11.2018. Ich meine es war von 11 Uhr. Also war kurz vor uns ein Geocacher dort gewesen. Ich zeige heute nicht die Fotos, damit das versteck nicht enttarnt ist. Wir gingen den Forellenweg ganz bis zu seinem Ende und bogen dann nach links auf den Aalweg ein. Auf dem liefen wir bis zum Boothaus Niehues, das wir nach 120 Meter erreichten.

Oben die Bilder sind auf dem Forellenweg und am Aalweg gemacht. Die beiden letzten Bilder zeigen das Boothaus Niehues. In der Mitte der Serie sieht man Monsterfiguren, die vor einem Haus am Forellenweg angebracht sind.

Wir gingen dort nach rechts über einen Privatweg, der uns entlang einer Wiese, die der Stever vorgelagert ist, bis zum Heimingshof. Auf dieser Wiese haben wir schon einmal einen Nutria gesehen. Am Montag bewegte sich dort aber nichts der Gleichen. Die Gaststätte Heimingshof schien geöffnet zu haben. Wir gingen aber weiter nach links. Der Weg An der Stever brachte uns zur Steverbrücke. Von dort hat man eine gute Sicht auf das  Segmentwehr des Hullerner Stausees.

Oben die Bilder sind auf dem Weg zum Auslass des Hullerner Stausees entstanden. Das letzte Bild zeigt dann das Segmentwehr. Dahinter sieht man den niedrigen Wasserstand im Hullerner Stausee. Da fehlen einige Meter.

Talsperre Hullern

Die Talsperre Hullern (Hullerner See) im Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen, staut die Stever oberhalb des Halterner Stausees. Die Gelsenwasser AG nutzt die Talsperre zur Wassergewinnung, außerdem dient sie der stillen Erholung. Die Talsperre wurde am 15. Oktober 1985 nach dreizehnjähriger Bauzeit eingeweiht.

Die Wassertiefe beträgt maximal acht Meter.

Bauwerke

Der Staudamm besitzt einen Hochwasserüberlauf und ein Segmentwehr mit aufgesetzter Klappe. Die Wasserfläche wird auf 40,40 m über NN aufgestaut, rund einen Meter höher als im Halterner Stausee. Über die Zwischenstever fließt das Wasser zum Halterner Stausee.

Mit vier Pumpen mit einer Leistung von 15.000 m³/h kann das gestaute Wasser auch bei abgesenktem Stauspiegel für die Wasserversorgung im Wasserwerk Haltern genutzt werden. In niederschlagsarmen Zeiten können aus dem Dortmund-Ems-Kanal bei Senden bis zu 200.000 m³ Wasser täglich entnommen und in die Stever eingeleitet werden, sodass eine Mindeststauhöhe im Hullerner See gehalten werden kann.

Am Zufluss der Stever in die Talsperre wurde ein Einlaufbauwerk mit einem Schlauchwehr als Vorsperre errichtet. Sie soll bei abgesenktem Wasserstand in der Talsperre für einen gleichmäßigen Wasserstand im Oberlauf der Stever sorgen.

Quelle: Wikipedia

Nach der Brückenüberquerung gingen wir weiter auf dem Weg An der Stever. Der verlief etwas nach halb rechts in den Wald. Es ging leicht bergan und der Weg ist auch sandig und deshalb schlecht zu laufen. Auf 400 Meter sind dort 17 Höhenmeter zu überwinden. Es war dann geschafft und wir gingen nach links weiter. Rechts vom Weg beginnen die Borkenberge. Dort ist der Wald gesperrt, weil dort früher der Truppenübungsplatz der englischen Rheinarmee war. Es könnten also noch Blindgänger dort liegen. Es lag ein 1,3 Km langer Weg vor uns. Wir wollten bis zur ehemaligen Jugendherberge laufen, die rechts am Weg lag. Links vom Weg liegt der Freizeitpark Hoher Niemen.

Oben die beiden ersten Bilder zeigen den Weg An der Stever. Dann war die Jugendherberge erreicht. das letzte Bild zeigt Natz und Willi, die einen Augenblick ausruhen.

Porträt Haltern am See

Das Bild oben zeigt das Gebäude von vorne.

Haus am See für Aktive

Im Naturpark Hohe Mark, zwischen glitzernden Seen und tiefen Wäldern, finden Sie unsere moderne Sport|- und Familien|Jugendherberge. Bei uns wohnen Sie im Haupthaus oder in einem „Römischen Dorf“ bestehend aus sechs Häusern mit Platz für bis zu 66 Personen – perfekt auch für Gruppen aller Art, etwa für Sportgruppen. Direkt vor der Tür beginnt das Paradies für Wasserratten: am Halterner See und seinem schönen Seebad mit Natursandstrand und Strandkörben sowie Wassersportmöglichkeiten. Die historische Altstadt von Haltern lädt zum Bummeln ein. Und abends wird es beim Grillen oder am Lagerfeuer bei uns richtig gemütlich!

Highlights der Jugendherberge Haltern am See und der Umgebung

  • Großes Gelände mit tollen Spielplätzen und -geräten
  • „Römisches Dorf“: sechs Bungalows mit Terrasse und Gruppenleiterhaus
  • Viele Sportmöglichkeiten: Tischtennis, Kunstrasenplatz, Beachsoccer, Beachvolleyball und Kletterwand*
    *Die Kletterwand ist für Gruppen ab 20 Personen nach Voranmeldung und unter Betreuung unseres Programmpartners nutzbar.
  • Bistro mit Sonnenterrasse
  • Grillplätze (überdacht) und Lagerfeuerplatz
  • Seebad Haltern mit langem Sandstrand
  • Kletterwald Haltern mit Rabatt für unsere Gäste
  • LWL Römermuseum: Kultur und Technik der alten Römer
  • Touren durch die Westruper Heide
  • Freizeitbad „Aquarell“: Frei- und Hallenbad mit Sauna
  • Naturwildpark Granat mit vielen freilaufenden Tieren

„Bewegte“ Tage für Sportgruppen in der Sport|Jugendherberge

Wir setzen Sie in Bewegung! Mit dem riesigen Außengelände, der Kletterwand und den Sportplätzen ist unsere Jugendherberge das perfekte Ziel für Sportler, Sportgruppen und Freizeitgruppen. Hier können Sie hervorragend Beachsoccer und Beachvolleyball spielen, Radfahren, Schwimmen, Klettern, Kanufahren und vieles mehr. Auch für ein Fußballmatch auf unserem Kunstrasenplatz finden sich immer Mitspieler. Sport- und Freizeitgruppen stellen wir gern individuelle Programmangebote zusammen – etwa für Trainingslager.

Familienurlaub, Klassenfahrt, Gruppenreise oder Tagung? Hier sind Sie richtig!

Mit ihrer modernen Ausstattung und dem vielfältigen Freizeitangebot ist die Jugendherberge Haltern am See auch für Tagungen und Seminare ideal: Bei uns stehen mehrere Tagungsräume bereit – ausgestattet mit moderner Tagungstechnik. Familien haben in unserer zertifizierten Familien|Jugendherberge jede Menge Spiel-Raum: Auf unserem weitläufigen, abwechslungsreichen Gelände ist reichlich Platz zum Spielen und Toben – und die gute Laune ist grenzenlos! Für Schulklassen ist die Natur rund um Haltern am See ein echtes Abenteuer: Wald und Wildnis, Seen und Wiesen dienen den Schülern als großes Experimentierfeld und laden zu spannenden Entdeckungstouren ein. Wir bieten Ihnen faszinierende Programme vom Naturerlebnis bis zur sportlichen Herausforderung!

Naturerlebnisse zwischen Seen und Wäldern

Abwechslungsreicher geht’s nicht: Freuen Sie sich auf zahlreiche Naturwunder! Die Haard, ein beliebtes Ausflugsziel, können Sie herrlich zu Fuß oder per Fahrrad erkunden: Die „grüne Lunge“ des nördlichen Ruhrgebiets ist von einem dichten Netz an Wander- und Radwegen durchzogen. Die Westruper Heide mit ihrer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt entdecken Sie auf spannenden Rundwegen auf sandigem Boden. Und lassen Sie sich von der Schönheit der Seenlandschaft aus Halterner See, Hullerner See, Silbersee 2 und 3 und Dülmener See begeistern!

Quelle: Website des Betreibers

Auf dem Gelände war am Montag richtig Betrieb. Das Haus war ausgebucht. Kinder von einer Schule in Gelsenkirchen Mitte, machte dort einen Schulausflug. Die Kinder hatten dort ihren Spaß auf dem Sportplatz, dem Spielplatz und rundherum um die Herberge. Wir machten uns auf den Rückweg zum Lakeside Inn. Wir gingen von der Jugendherberge aus nach rechts über den Weg An der Stever bis zur Straße Stockwieser Damm. Das waren 370 Meter über eine Sandpiste. Wir erreichten die Straße und überquerten sie und gingen ein paar Meter nach rechts. Dort begann ein Weg, von dem Friedel dachte, dass der uns nicht auf den Karl-Hohmann-Weg führte, sondern an einem Feld endete. Das war aber nicht so und wir erreichten nach 400 Meter den Weg. Wir gingen nach links. Rechts lag dann der Halterner Stausee in Sichtweite. Der Himmel über dem See war düster und und das Wasser sah trübe aus. Eine richtige Novemberstimmung.

Die ersten beiden Bilder zeigen den Weg, der uns zum Karl-Homann-Weg brachte. Danach Bilder vom Halterner Stausee. Das letzte Bild zeigt eine tolle Baumwurzel.

Heute am 23.11.2018 lese ich dann diesen Artikel in der Dattelner Morgenpost.

Kanalwasser hilft dem Stausee
Halterner Talsperren sind insgesamt nur noch zu 49 Prozent gefüllt.
Trotz der Trockenheit gibt es keinen Anlass zur Sorge sagt Gelsenwasser.

Haltern. Der vergangene
Herbst war sehr trocken] die ersten Novemberwochen
ebenfalls. Und es hat in diesem
Jahr einen extrem tro_
ckenen Sommer gegeben, ergänzt
Heidrun Becker, Sprecherin des Unternehmens
Gelsenwasser, das für die
Trinkwassergewinnung am
Halterner Stausee verantwort_
lich ist.
Dort sind die Folgen des Re_
genmangels leicht zu erken_
nen: In den Uferbereichen
hat sich das Wasser weit zurückgezogen,, Bootsanleger
liegen auf dem Trockenen.
Heidrun Becker betont aber
ausdrücklich: ,,Es gibt keinen
Anlass zur Sorge.,, “
Im vergangenen Früfrjahr
seien alle Becken noch sehr
gut gefüllt gewesen. ,,Davon konnten wir 2018 zehren,,,
sagt die_ Gelsenwasser-Sprecherin.
Trotzdem werde seit diesem Mittwoch wieder
Wasser von der Alten .Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals
bei-Senden quasi abgezapft
und in die Stever geleitet.
Von dort aus gelangt es in die
Hullerner Talsperre und weiter
in den Halterner Stausee. Rund 100.000 Kubikmeter
Wasser täglich. ,,Bis auf weiteres“, sagt Becker. Und
meint damit: Bis es ordentlich
regnet. Schon im Frühjahr sowie sechs Wochen
lang im August und September
hatte die Wasserversorger
von dieser Möglichkeit gebrauch gemacht. Becker:
,,Wir haben aber nur die Hälfte
der tatsächlich erlaubten
Wassermenge aus dem Kanal
entnommen.“ Ziel sei es ge_
wesen, die Wasservorräte ln
den Talsperren zu schonen.
Der große See – das Nordbecken
des Stausees, wo auch
der Freizeitsport stattfindet – ist derzeit zu 50 Prozent gefüllt. Mitte Oktober waren es
noch 59 Prozent. Das südliche
Staubecken am Wasserwerk
nördlich der B 58 dagegen
ist nahezu voll. Das muss
auch so sein, weil hier das
Trinkwasser gewonnen wird.
Das feuchte Nass versickert
zunächst in großen Becken,
bevor es als gefiltertes Grundwasser
entnommen und wei_
terverarbeitet wird.
Der Füllstand des dritten
Beckens – des Hullerner Stausees
beträgt 31 Prozent. Mitte
Oktober waren es noch 35
Prozent. ,,Wir gehen in Hullern
grundsätzlich nicht unter
30 Prozent“, erklärt Gelsenwasser
Sprecherin Heid_
run Becker dazu. Die natürliche
Durchmischung der einzelnen
Wasserschichten und
das. ökologische Gleichgewicht
im Hullerner See müssten
gewahrt werden. Daher
auch die erneute Maßnahme
am Dortmund-Ems-Kanal.
Tiefstand wie
im fahr 1991
Der Füllstand aller drei Becken,
also der Durchschnittswert,
betrug in dieser Woche
49 Prozent. Beim Blick auf
den Stausee wird aber auch
klar: Der Pegel ist um 3,20 Meter gesunken. Gelsenwasser-Sprecherin Heidrun Becker
beruhigt: ,,Zu diesem
Zweck sind die Talsperren ja
gebaut worden“. Alles liege
im normalen Bereich. Zudem
sei die Tiefe des Nordbeckens
mittels Saugbagger stellenweise
auf bis zu 15 Meter erweitert worden.

Zuletzt gab es nach Auskunft der Gelsenwasser-Spre-
cherin 1991 einen ähnlichen
Tiefstand im Halterner Stau-
see. 1976 sei es sogar noch
schlimmer gewesen. Nach ein
paar Tagen kräftigen und an-
haltenden Regens werde sich
das Bild aber schnell wieder ändern.

Quelle: Kopie aus der Dattelner Morgenpost vom 23.11.2018

Wir gingen die 600 Meter über den Karl-Homann-Weg und erreichten dann wieder den Stockwieser Damm. Dort liefen wir nach rechts weiter. Wir erreichten dann nach 360 Meter die Antoniusbrücke über die Stever. Dort sah man dann auch wie wenig Wasser im Stausee war.

Oben die Bilder sind von der Antoniusbrücke aus gemacht und zeigen wir leer der Halterner Stausee zurzeit ist.

Bis zum Lakeside Inn waren es dann noch einmal gut 250 Meter. Wir überquerten die Straße und kehrten in das Lokal ein. Bei Currywurst und Bratkartoffeln mit Spiegelei und einem Kaltgetränk ließen wir es uns schmecken.

Männer wir sind am Montag knapp 6 Km gewandert. Das war fürs Erste genug gelaufen. Ich fuhr uns wieder nach Hause. Es war wie immer schön mit euch.

Opaju

Text

Fahrradtour 12.11.2018(Nach Bork und Selm, über Ternscher See und Olfen nach Hause)

Wir schreiben heute den 12.11.2018 und wir haben es wieder getan. Zweite Novembertour mit dem Rad. Eigentlich sollte es das Wetter nicht mehr zulassen, aber in diesem Jahr ist ja alles anders.

Ich hatte am Samstag geschrieben, dass das Wetter nicht gut werden soll, sollen wir uns zu einem Frühstück treffen? es kam keine Antwort. Willi war noch verzaubert von seinen Dortmundern, die die Bayern am Nachmittag besiegt hatten. Friedel würde am Sonntag um 10 Uhr anrufen, wie immer. Natz wartete noch ab. Friedel meldete sich pünktlich um 10 Uhr am Sonntag. Er würde gerne eine kleine Runde fahren und hatte auch eine Tour parat. Wir besprachen, dass wir um 11 Uhr fahren wollten, da sollte es nicht mehr regnen. Treffen beim Natz. Das schrieb ich über WhatsApp. Willi antwortete, er werde morgen nach Wetterlage entscheiden. Natz schrieb, ok wenn das Wetter es zulässt.

Das Wetter ließ es heute Morgen zu. Seid 10 Uhr regnete es nicht mehr. Willi sagte am Morgen ab, da er sich verkühlt hatte und Husten und Kopfschmerzen ihn plagten.

Ich war heuet der Letzte beim Natz. Friedel und er standen schon an der Ecke Hafenstraße und Höttingstraße. Wir begrüßten uns und dann ging es los. Wir fuhren zur Hafenbrücke hoch und überquerten sie. Danach ging es gleich nach rechts herunter an den Kanal. Unten vor dem neuen Liegehafen bogen wir nach rechts auf den Leinpfad des Dortmund-Ems-Kanal ab. Wir unterquerten dann die Hafenbrücke und fuhren  an den Tennisplätzen der TG Datteln vorbei, die rechts am Kanal liegen. Die Wiege unserer Freundschaft. Wir erreichten das Dattelner Meer und sahen die Dattelner Schleusen, die im fahlen Licht des trüben morgens, etwa 900 links von uns lagen. Vor uns dann das Sicherheitstor Datteln. Daran fuhren wir vorbei.

Das erste Bild zeigt Friedel, der am Clemens-Dickhöfer-Weg vorbeifährt. Im Bild zwei sieht man ein Schiff, das unterhalb der Hafenbrücke ankert. Ein Bild weiter sieht man das Wasserschutzpolizeiboot im Hafenbecken. Im vierten Bild fahren Friedel und Natz auf die Hafenbrücke zu. Das fünfte Bild zeigt ein Tankschiff, das nur halb beladen ist. Das ist dem Pegel im Rhein geschuldet. Danach zweimal das Dattelner Meer mit den Schleusen im Hintergrund. Das letzte Bild zeigt das Sicherheitstor Datteln.

SICHERHEITSTOR DATTELN

Das Sicherheitstor Datteln befindet sich am Dortmund-Ems-Kanal (km 21,7) nahe des Dattelner Meers. Die Funktion des Tores ist es zu verhindern, dass bei Beschädigungen an den Kanaldämmen Wasser aus dem Kanal austritt. Per Fernbedienung kann das Tor von der Fernsteuerzentrale in Datteln geschlossen werden.

Quelle: KulturKanal

Heruntergelassenes Sicherheitstor im Dortmund-Ems-Kanal (DEK) bei Datteln 15 Okt.. 2005

Arnoldius – Foto, self made = Eigenes Werk

Ein Wunsch der Vinnumer ist damit in Erfüllung gegangen. Nicht für ein Brötchen oder eine Tüte Milch bis nach Olfen zu fahren. Wir bogen nach rechts auf die Hauptstraße ein und fuhren in Richtung der Borker Straße. Es ging an dem Hotel Mutter Althoff vorbei, das rechts an der Straße steht. Vorbei an der Vinnumer Kirche, die links an der Straße steht erreichten wir die Borker Straße und bogen nach links auf diese ein. Nach 300 meter Fahrt erreichten wir den Kindergarten Sankt Marien und den dahinter liegenden Sportplatz von Vinnum. Noch einmal 220 Meter weiter überquerten wir die Borker Straße, da wo sie eine Rechtskurve nach Süden macht. Wir fuhren auf dem Radweg der Straße weiter in Richtung Bork. Nach 250 Meter Fahrt erreichten wir das Gelände der Firma Mängelkamp.

Die Firma B. Mengelkamp GmbH & Co. KG ist Hersteller von Terrassenplatten aus Beton, Naturstein und Keramik. In Olfen (NRW) werden seit 1959 Terrassenplatten, Natursteinplatten, Gehwegplatten, Betonplatten und Sonderanfertigungen nach Maß produziert. Wir sind Experten bei der Gestaltung von Bodenbelägen im Außen- und Innenbereich.
Dienstleistungen
Beratung rund um Gestaltung von Bodenbelägen mit Beton-, Naturstein oder Keramikplatten.
Quelle: Firma Mengelkamp
Das erste Bild oben zeigt den Weg weiter nach Vinnum hoch. Im Hintergrund der alte Kamin der ehemaligen Ziegelei Hüning. Im zweiten Bild sieht man Natz und Friedel auf den neuen Dorfladen von Vinnum zufahren. Bild drei zeigt dann die Fenster des Dorfladens, die mit Werbung verklebt sind. Danach sieht man das Hotel Mutter Althoff. Danach das Bild zeigt die Kirche von Vinnum. Im nächsten Bild sieht man ein Wegekreuz am nächsten Hof hinter der Kirche. Das letzte Bild zeigt die Firma Mengelkamp an der Borker Straße.
Die nächste Firma an der der Straße ist die Gärtnerei Lohmann. nach Lohmann fährt man noch einen einm großen Hof vorbei. Dann kommt lange nichts mehr. Rechts und links der Straße landwirtschaftlich genutzte Flächen. Erst nach ca. 2,5 Km Fahrt  kommt dann noch die Firma Ricken Landmaschinen- Reparaturdienst, an der Kreuzung Vinnumer Straße, Borker Landweg und Im Dahler Feld. Danach sind es noch einmal 680 Meter und wir erreichten die Bahnlinie Lünen-Bork-Selm-Lüdinghausen. Die überquerten wir und hatten kurz Einsicht auf den Borker Bahnhof und das alte Stellwerk, gleich unterhalb der Brücke.
Quellbild anzeigen
Oben das Bild zeigt das mechanische Stellwerk Bork.
Oben die Bilderserie zeigt unseren Weg nach Bork herunter. Das letzte Bild zeigt die Brücke über die genannte Bahnlinie. Links sieht man noch ein kleines Stück des Stellwerks Bork.

Hinter der Brücke gibt es einen kleinen Kreisverkehr, durch den wir fuhren. Dann ging es über die Bahnhofstraße herein nach Bork. Nach ca. 500 Meter Fahrt erreichten wir die Hauptstraße und bogen dann von der nach rechts zur Kirche ab. Die Kirche Sankt Stephanus

Foto: Rainer Knäpper, Lizenz Freie Kunst (http://artlibre.org/licence/lal/de/), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bork_Kirche_IMGP6071_wp.jpg

St. Stephanus (Bork)

Die katholische Pfarrkirche St. Stephanus ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Bork, einem Ortsteil von Selm, im Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen).

Geschichte und Architektur

Die Pfarrrechte lagen von 1174 bis 1802 beim Stift Cappenberg.

Der gewölbte, barocke Saal wurde von 1718 bis 1724 aus verputztem Bruchstein errichtet. Der Chor hat einen 5/12 Schluss, der Turmhelm des Westturmes wurde 1776 aufgesetzt. Von 1884 bis 1886 wurden Seitenschiffe in spätromanischen Formen und Strebebögen aus Werkstein ergänzt. Die Pläne stammen vom Kirchenbaumeister Wilhelm Rincklake. Es sind Reste der Ausstattung von 1886 erhalten. Erwähnenswert ist das Kruzifix aus Holz vom 18. Jahrhundert. Die vier Bronzeglocken erklingen in e‘-fis‘-a‘-h‘.

Quelle: Wikipedia

Etwas hinter der Kirche gibt es eine Eisdiele, die zurzeit geschlossen ist. Bis im Februar machen die Besitzer eine Winterpause. Sonst essen wir dort meistens ein Eis, wenn wir in Bork sind.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg durch Bork bis zur Kirche und der Eisdiele. Dort im letzten Bild sieht man einen blattlosen, mit Silberfarbe angemahlten Bonsai, der im Schaufenster der Eisdiele steht.

Wir fuhren weiter. Es ging auf die Hauptstraße und dann etwas nach links auf die Netteberger Straße. Auf der fuhren wir bis zu dem Kreisverkehr auf der B236. Wir hatten entschieden, dass wir in Bork unsere Mittagspause machen. Hinter den kreisverkehr liegt links ein neues Einkaufszentrum, in dem auch der Bäcker Hosselmann eine Bäckerei mit Cafebetrieb betreibt. Ebenfalls gibt es dort einen Lidl Markt. Wir überquerten die B236 und kehrten dann in das Cafe ein. Wir bestellten uns ein Frühstück mit einem Pott Kaffee dabei. Wir ließen es uns schmecken.

Das erste Bild zeigt links das Amtshaus von Bork. Das zweite Bild zeigt das Kriegerdenkmal an der Ecke-Lüner Straße Netteberger Straße mit dem großen Kruzifix davor.

Friedel hatte wieder einen seiner Anschläge, während unserer Touren vor. Lasst uns mal nicht über die Luisenstraße nach Selm fahren, sondern wir fahren die Netteberger Straße hoch, um dann oben hinter der Gaststätte Klähr, nach links in den Weg Auf dem Dinkel zu fahren. Über den kommen wir dann nach Selm herein. Eigentlich wollte er das erst im nächsten Jahr mal fahren. Die Netteberger Straße an sich ist ja nicht das Problem, sie hat ja einen Radweg und ist deshalb sicher zu fahren. Es ist diese 8 prozentige Steigung über 400 Meter bis zu dem Weg hoch. Das machte mir mit meinem Pedelec schon ordentlich Anstrengung. Die letzen Meter muss auch ich dann im ersten Gang bei höchster Unterstützung fahren. Wir waren in diesem Jahr schon dreimal dort oben. Friedel viermal, da er oft mit seiner Marita unsere Touren nachfährt. Natz und ich meckerten etwas mit ihm, waren dann aber bereit den neuen Weg nach Selm herein zu fahren. Zunächst ging es vom Bäcker aus etwas bergab. Ca. 1Km. Dann begann die Steigung langsam aber stetig. Irgendwo steht dort dann ein Schild 400 Meter 8 ° Steigung. Dann geht die Qual los. Insgesamt mussten wir 38 Höhenmeter überwinden. Ich überholte meine Großen, damit ich nicht zu langsam wurde, denn dann wird es für mich auch schwierig dort hoch zu fahren. Ich war schön aus der Puste als ich die Bushaltestelle kurz hinter der Gaststätte Klähr erreichte. Dort gibt es eine Bank, auf der ich mich ersteinmal hinsetzen musste. Es dauerte schon eine Weile, dann kam Natz der zähe Kerl oben an. Danach Friedel. Ob die Beiden mal abgestiegen waren, ich weiß es nicht. Auch die beiden pumpten und mussten sich ausruhen.

Oben die Bilder zeigen, dass die Wolkendecke etwas aufgerissen war und alles freundlicher aussah. Die ersten Bilder zeigen unseren Weg bis zur Bushaltestelle, schräg gegenüber der Gaststätte Klähr.  Danach sieht man uns Drei auch die Anstrengung an.

Als wir uns erholt hatten fuhren von der Bushaltestelle auf den Weg der Auf dem Dinkel heißt. Der sollte uns in einem Bogen nach Selm hereinbringen. Alles was wir über die Netteberger Straße hochgefahren waren, konnten wir dann bis nach Selm hinein herunterfahren. Zunächst ging es aber noch ein Paar Meter nach oben. 110 Meter über NN war der höchste Punkt und der war nach 290 Meter Fahrt auf dem Weg Auf dem Dinkel. Danach ging es dann 1,9 Km bis zur Werner Straße herunter. Dabei konnten wir 37 Höhenmeter bergab fahren. das war nach der Kletterei natürlich eine Wohltat. Wir überquerten die Werner Straße und fuhren nach links. Nach 90 Meter Fahrt bogen wir dann wieder nach rechts ab, auf den Ondruper Weg. Der führte uns durch die Selmer Bauernschaft Ondrup. Zunächst ging es 250 Meter nach Norden. Dann machte der Weg einen Linksknick und verlief nach Westen weiter. Nach 560 Meter erreichten wir den Abzweig Zur Disselbrede. Den Weg sind wir schon öfters gefahren, wenn wir aus Südkirchen kamen. Am Montag fuhren wir aber weiter nach Westen und erreichten nach ca. 1,2 Km die Südkirchener Straße. Die überquerten wir und fuhren dann nach links weiter. Es ging nach Selm herein.

Die Bilderserie zeigt unseren Weg durch die Bauernschaften Netteberge und Ondrup bis nach Selm herein. Teilweise fährt man auf einem neu gemachten Straßenbelag.

Wir fuhren die Südkirchener Straße zu Ende und bogen dann nach rechts in die Ludgeristraße ein. Nach 60 Metern ging es dann nach links auf den Ludgeriplatz auf der die Kirche Sankt Ludger steht.

Oben die Bilder zeigen unsere Einfahrt nach Selm herein. Das dritte Bild zeigt schon die Kaldewey Kapelle an der Kreuzung Auf der Geist und Südkirchener Straße. Im nächsten Bild sieht man im Hintergrund die Schulbusse vor der Otto Hahn Realschule stehen. Die beiden letzten Bilder zeigen Sankt Ludger, die katholische Pfarrkirche in Selm.

Wegekapelle Selm

Kaldeweykapelle in Selm

Giebel mit erneuerten Figuren

Die Wegekapelle an der Ecke Südkirchener Straße/Auf der Geist ist ein denkmalgeschütztesKirchengebäude in Selm, im Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen). Das Bauwerk wird im Volksmund als Kaldeweykapelle bezeichnet.

Geschichte und Architektur

Es handelt sich um einen neugotischen Bau aus gelbem Backstein. Er wurde 1900 über vier Seiten eines Sechsecks errichtet. Die Front ist durch eine Spitzbogenarkade geöffnet. Der Giebel ist mit Maßwerkfriesund einer dreiteiligen Maßwerkblende aus Sandstein geschmückt. Die darin stehenden Heiligenfiguren wurden erneuert.

Im Inneren befindet sich unter einem Rippengewölbe ein Gedenkmal für Gefallene mit einer Pietà nach Wilhelm Theodor Achtermann.

Quelle: Wikipedia

Wir fuhren  an der Kirche vorbei. Ich wollte dann noch einmal zur aktiven Mitte Selm fahren. Dafür mussten wir wieder auf die Ludgeristraße fahren, dort nach rechts auf die Straße abbiegen und dann 460 Meter bis zur B236 fahren. Dort vor dem Kreisverkehr steht rechts noch eine Wegkapelle.  Dort zündeten wir für 30 Cent drei Kerzen an. Neben der Kapelle steht dann rechts das Torhaus. Das fotografierte ich dann noch.  Über die Aktive Mitte von Selm habe ich in meinen Bericht vom 17.09.2018 geschrieben.

Das erste Bild zeigt Friedel in der kleinen Kapelle, in der wir je eine Kerze angesteckt haben. Bild zwei zeigt das Torhaus und das dritte Bild die Baustelle aktive Mitte Selm.

Alte Hofkapelle glänzt wie neu

SELM Jahrzehntelang ist sie nicht genutzt worden, nun erstrahlt sie in neuem Glanz: Die Rede ist von der alten Kapelle auf dem früheren Hof Schulze Weischer, heute Baumeister, an der Ecke Kreisstraße/Ludgeristraße.

von Von Kevin Kohues

Etwa ein halbes Jahr lang hat das Ehepaar Elisabeth und Bernd-Hubert Baumeister das kleine Gotteshaus in Eigenleistung völlig restauriert, inklusive der Errichtung eines neuen Zauns und der Pflasterung des umliegenden Bereichs. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Innenwände sind in strahlendem Weiß gehalten, eine kleine Bank lädt zum Beten vor einer Holzfigur der Mutter Gottes und Jesus ein. Gegen eine Spende von 25 Cent können Besucher eine Kerze anstecken. Für die Bereitstellung des Opferstocks, des Kerzenständers und der Holzfigur bedankt sich das Ehepaar Baumeister bei Pastor Siegfried Hoff von der Pfarrgemeinde St. Ludger. „Pastor Hoff hat sich über unsere Initiative sehr gefreut, uns gut begleitet und die Kapelle am 1. Februar eingesegnet“, so Baumeister.

Erfreuliche Resonanz Seitdem ist sie nun auch tagsüber wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Resonanz der Bevölkerung ist sehr erfreulich, wie Bernd-Hubert Baumeister betont: „Wir haben von Passanten und im Dorf eigentlich nur positive Rückmeldungen erhalten.“ Erbaut worden war die Kapelle auf ihrem jetzigen Platz 1926 von Hubert Schulze Weischer, nachdem sie zuvor gut 100 Jahre lang auf dem Platz des heutigen Ehrenmals gestanden hatte. Bis in die 60er Jahre hinein wurde sie als Prozessionskapelle genutzt.

Quelle: Ruhrnachrichten vom 27.02.2008

Nach 10 Jahren sieht die Kapelle immer noch gut aus. Das Torhaus, das ich auch fotografiert habe ist wohl ein historische Gebäude und war der Eingang zum Hof Schulze-Weischer. Das war früher der sogenannte Schulzenhof in Selm.

Wir machten uns dann wieder auf den Weg. Wir überquerten die Kreisstraße  und fuhren dann auf dem Sandforter Weg Weiter. Von dem aus wollten wir an den Selmer Bach fahren. Kurz hinter dem Sportplatz in der aktiven Mitte von Selm, wollten wir nach rechts an den Selmer Bach fahren. Die zufahrt war dort aber gesperrt und so mussten wir erst einmal auf dem Sandforter Weg weiterfahren. Nach 150 Meter Fahrt bogen wir dann nach rechts in die Lange Straße ein. Die Lange Straße verläuft parallel zum Selmer Bach. Von dem aus kann man in die Gärten der Anwohner sehen. Die Lange Straße gehört zu der Bergarbeitersiedlung der ehemaligen Zeche Hermann. Nach 630 Meter Fahrt erreichten wir dann die Straße Grüner Weg. Auf die fuhren wir nach rechts. Nach weiteren 370 Meter erreichten wir dann den Selmer Bach. Da sahen wir auch warum der zum Teil gesperrt ist an der rechten Seite des Grüner Weg wir wahrscheinlich ein neues Baugebiet erschlossen. Dort wurde viel Erde bewegt.
Die beiden ersten Bilder sind auf der Langen Straße entstanden. das letzte Bild zeigt die Erdbewegungen an der Straße Grüner Weg.
Wir überquerten den Selmer Bach und fuhren dann nach links an seine rechte Uferseite. An der fuhren wir bis zu der Bahnlinie die von Bork nach Lüdinghausen verläuft. Die überquerten wir nach 180 Meter Fahrt. Danach waren es noch 120 Meter bis zur Römerstraße. Dort fuhren wir links-rechts und waren dann auf dem Weg Selmer Heide, der uns dann linksseitig entlang des Selmer Bachs führte. Wir fuhren 850 Meter nach Westen und erreichten dann eine Brücke, über die wir den Selmer Bach überquerten, dafür muusten wir eine 90°Kurve fahren. Danach ging es durch eine kleine Ansiedlung, kurz vor erreichen der B236. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter. Über den Radweg erreichten wir nach 160 Meter die südliche Zufahrt zum Ternscher See. Dort bogen wir nach rechts ein. Durch ein kleines Waldgebiet fahrend, erreichten wir dann den Eingang zum Waldstrandbad Ternscher See. Wir fuhren nach links auf den Campingplatz, der dort betrieben wird. Dann ging es nach rechts an den See. Dort stellten wir unsere Räder ab und setzten uns auf eine Bank.
Die ersten Bilder zeigen uns am Selmer Bach. Das vierte Bild zeigt den Bach von der Brücke aus, als wir den überquert hatten. Die restlichen Bilder sind dann bei unserer Pause am See entstanden. Die Sonne war dort verschwunden und die Bilder sehen düster aus.

Ternscher See

Ternscher See

Beim Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals Anfang der 30er Jahre mußte bei Olfen eine völlig neue Kanalführung gebaut werden.
Beim Bau der „neuen Fahrt“ entstand durch Ausbaggerungen der Ternscher See.

Der See hat eine Wasserfläche von ca. 15 ha und seine tiefste Stelle liegt bei ca. 9 m.
Nach dem II. Weltkrieg wurde der Ternscher See zu einem Badegewässer von überregionaler Bedeutung. Am Süd-Ost-Ufer entstand ein Strandbad und 2 Gaststätten wurden eröffnet. Wochenendhäuser und ein Campingplatz kamen hinzu.

Heute ist der Ternscher See gerade für das nahe liegende Ruhrgebiet ein wichtiges Naherholungsgebiet, das sich an den Wochenenden großer Beliebtheit erfreut.

Quelle: Stadt Selm

Das Wetter schien doch schlechter zu werden. Für 16 Uhr war Regen angesagt. Da wollten wir zu Hause sein. So machten wir uns wieder auf den Weg. Wir verließen den Ternscher See über den westlichen Ausgang, dort wo früher das Lokal Seeblick, den westlichen Teil des Sees dominierte. Heute gibt es das Gebäude noch aber nicht mehr das Lokal. Links von dem Gebäude wird neu gebaut.  Von dort fuhren wir über den Weg, der zur Steverbrücke führt. Die erreichten wir dann nach 470 Meter Fahrt. Die überquerten wir und fuhren dann zum Kanaldamm des DEK. Dort ging es nach links. Unterhalb der Kanalböschung fuhren wir auf die Steverunterführung zu. Dort bogen wir nach 710 Meter Fahrt in den Untergrund ab. Es ging nach rechts unter dem DEK her. Wir begleiteten die Stever, die dort einen neuen Tunnel bekommen hatte. Nach ca. 130 Meter erreichten wir die andere Uferseite des DEK. Dort fuhren wir nach rechts weiter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg vom Westausgang bis hinter den Steverdurchlass. Im ersten Bild sieht man die Baustelle. Danach 2 Bilder auf dem Weg zur Steverbrücke. Im nächsten Bild sieht man die Stever, die dort immer träge daherfließt. Das nächste Bild zeigt den Weg unterhalb der Kanalböschung in Richtung Steverdurchlass. danach den Stevertunnel. Das letzte Bild zeigt Friedel nach dem Tunnel.

Nach 270 Meter Fahrt bogen wir dann nach links weg. Wir überquerten den Recheder Mühlenweg und fuhren dann weiter auf dem Weg Benthof. Nach 940 Meter Fahrt über diesen erreichten wir die B235, die wir überquerten. Auf der anderen Seite der Weg heißt, Rechede, wie die ganze Gegend. Wir fuhren dann in Richtung ehemaligen Damm der Alten Fahrt. fuhren aber nicht auf den Damm, sonder weiter in Richtung Olfen und der Straße Birkenallee. Die erreichten wir nach 980 Meter Fahrt. Wir bogen nach links auf diese ab. Es fing an zu Regnen. Musste das jetzt schon sein. Eine Stunde zu früh. Wir fuhren aber weiter, weil es nichts zum Unterstellen gab. Der Regen wurde heftiger Friedel fiel ein, dass wir gleich an der Trauerhalle des Olfener Friedhofs vorbei kommen. Dort gab es eine Überdachung. nach 630 Meter fahrt erreichten wir die Zufahrt zur Trauerhalle und bogen dort nach links ein. Wir stellten uns dort unter das Vordach. Auch unsere Räder hatten dort ein trockenes Plätzchen. Natz fand dann auch noch eine Bank, die im Trockenen stand. Jetzt fehlte uns eigentlich nur noch ein Kaffee. Wir hofften es hört wieder auf zu regnen, den ca. 10 Km bis nach Hause waren es noch. Tatsächlich war es nur ein Schauer und wir konnten wieder weiterfahren. Wir fuhren über die Birkenalle und der Straße Zur Geist zum Olfener Marktplatz. Das Eiscafe am Markt ist zurzeit geschlossen und so gingen wir eine Tür weiter. Das letzte Eis lutschen. Natz überredete uns. Eine Kugel war am Montag richtig viel. Ein kalter Bauch war angesagt.

Oben noch drei Bilder von unserer Fahrt in die Olfener Innenstadt.

Das Eis war weg und wir machten uns auf den Rest unseres Heimweges. Ich schlug vor, dass wir einfach über die B235 nach Hause fahren, für mich war das der kürzeste Weg. Friedel wollte aber unbedingt die Baustelle an der Alten Fahrt sehen. Es gibt kein Regen mehr beschwor er. Also fuhren wir über die Neustraße, Wasserburg, Herrenburg auf den Goetheweg zu. Den erreichten wir und fuhren nach rechts zur Brücke über die B235. Die überquerten wir und fuhren dann oberhalb der Alten Fahrt in Richtung Sülsen. Dann hatten wir die Baustelle an der Alten Fahrt erreicht und wir schauten uns das einmal in Ruhe an.

Im ersten Bild ist Friedel schon auf den Leinpfad der Alten Fahrt gewechselt. Rechts sieht man den Weg Lehmhegge, der auch neu gemacht wird. Bild zwei und drei zeigt den neu aufgeschütteten Damm durch die Alte Fahrt. Ein Rohr verbindet weiter die  Wasserstraße. Das letzte Bild ist dann schon aus einiger Entfernung gemacht.

Weg an der alten Fahrt in Olfen soll ab August gebaut werden

NEUER WIRTSCHAFTSWEG

Ein Weg über die Alte Fahrt soll den Olfener Landwirten die Arbeit erleichtern. Im August geht der Bau los. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Olfen

20.06.2018

Weg an der alten Fahrt in Olfen soll ab August gebaut werden
Ein neuer Weg über den Kanal soll Lehmhegge und Sülsen miteinander verbinden – und damit die Wirtschaftsweg-Lücke zwischen Vinnum und Datteln schließen. Der Weg wird als Damm im Wasser aufgeschüttet. © Marie Rademacher

Olfens Wirtschaftswege sollen besser werden – Stadt und Bezirksregierung sind schon seit einiger Zeit dabei, sich diesem Ziel zu nähern. Der Beginn des nächsten Bauabschnitts steht jetzt unmittelbar bevor: An der Alten Fahrt soll es ein „Querungsbauwerk“ über den Kanal geben, das die Wirtschaftswege Lehmhegge und Sülsen miteinander verbindet. Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten:

Die Flurbereinigungsbehörde der Bezirksregierung spricht von einem Querungsbauwerk. Was genau ist das?

Eine Brücke? Nein, es entsteht keine Brücke, sondern ein „Dammbauwerk“, wie Franz-Josef Grothues von der Flurbereinigungsbehörde der Bezirksregierung Münster erklärt. Weil die Alte Fahrt des Kanals über die Lippe führt, ist er an dieser Stelle erhöht, hat also eine sogenannte Dammlage. Um einen „gradlinigen Weg“ über den noch Wasser führenden alten Kanal zu schaffen, werde eine Straße zwischen beiden Dammkronen angeschüttet. Die Alte Fahrt, so erklärt Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann ergänzend, ist sowieso schon durch Dämme geteilt. Wie bei den bestehenden Dämmen soll auch in dem neu entstehenden ein Durchlassbau eingebaut werden, der einen Durchmesser von 1,70 Metern hat, und durch den zum einen das Wasser weiter fließen, zum anderen auch Tiere weiter ihre Wege finden können.

Was genau bringt das?

Durch den neuen Weg über den Kanal wird die durchgängige Verbindung von der Kreisstraße 2 in Vinnum bis zur Dattelner Straße (B 235) geschaffen – und zwar als Vorrangweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge. „Nachdem im Jahr 2017 bereits die Wege von Vinnum beziehungsweise von der Dattelner Straße bis an den alten Kanal neu ausgebaut werden konnten, soll der Lückenschluss bis Ende 2018 realisiert werden“, so Grothues.

Wie sieht der Zeitplan genau aus?

Wann soll es losgehen? „Anfang August beginnen wir mit der Baumaßnahme. Das passt mit den Ruhezeiten der Tiere“, so Franz-Josef Grothues. Bis Ende November soll alles fertig sein.

Wer bezahlt das eigentlich alles?

Die Flurbereinigung in Olfen wird zu 70 Prozent durch Fördermittel von Land und Bund finanziert. In Euro sind das 2,1 Millionen Euro. Die restlichen 30 Prozent müsste laut Gesetz eigentlich die Teilnehmergemeinschaft – also die Grundstückseigentümer im betreffenden Bereich – übernehmen. In Olfen übernimmt diesen Anteil – 900.000 Euro – aber die Stadt, wie Wilhelm Sendermann erklärte.

Wie stehen die Anwohner zu dem geplanten Bau?

Klar: Die Bauerschaft ist an der entsprechenden Stelle nicht so dicht besiedelt wie andere Stellen im Olfener Stadtgebiet. Aber einer, der die Baustelle bald sozusagen direkt vor der Haustür hat, ist Norbert Scholbrock. Obwohl auch er als Landwirt den neu entstehenden Wirtschaftsweg dann bald mit Vorrang nutzen kann, überwiegt für ihn eine ganz andere Sorge. „Das Wasser sehe ich als Gefahr“, sagt er auf Anfrage der Redaktion. Zum Hintergrund: Auf der Sülsener Seite gibt es an der Alten Fahrt eine topografische Tieflage – hier sammelt sich, vor allem nach starkem Regen, immer viel Wasser, fließt unter Umständen auch auf die umliegenden Höfe.

Es gibt dort seit dem Ende der 1920er-Jahre zwar eine Rohrleitung, die teilweise nur einen Durchmesser von 50 Zentimetern hat. Viel zu eng für das ganze Wasser, meint aber Norbert Scholbrock. „Für dieses Rohr ist Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Rheine zuständig“, erklärt Franz-Josef Grothues. Eine andere Baustelle also – zu der wir beim Wasserstraßenamt gestern keinen Experten mehr erreichen konnten. Was Scholbrock, der die Pläne kennt, zwar nicht überzeugt, Franz-Josef Grothues aber als Verbesserung der Lage benennt: In dem Bereich der Tieflage wird eine neues Regenrückhaltebecken entstehen, das 1700 Kubikmeter Wasser fassen kann. Das soll die Lage entspannen und verhindern, dass Wasser auf die Höfe fließt. „Die Belastung für die Anwohner wird so minimiert“, sagt Bürgermeister Sendermann.

Besteht die Gefahr, dass Ortskundige den neuen Weg als Umgehungsstraße von Datteln nach Olfen nutzen?

„Die Gefahr besteht ganz bestimmt“, meint Anwohner Norbert Scholbrock. Auch Franz-Josef Grothues kennt zwar die Diskussion, die es in Olfen seit Vorstellung der Pläne gibt. Aber: Der Weg über den Kanal, der rund 40 Meter lang sein wird, wird zunächst nicht asphaltiert, sondern ist bewusst zunächst ein Weg aus Schotter. „Weil der Damm Zeit braucht, um sich zu setzen“, erklärt Franz-Josef Grothues. Und, so Bürgermeister Sendermann, weil die Strecke dadurch für Autofahrer vergleichsweise unattraktiv ist. Außerdem habe die Erfahrung in Olfen gezeigt, dass Autofahrer die neuen Wirtschaftswege nicht verstärkt nutzen, um möglicherweise schneller am Ziel zu sein.

Quelle: Ruhrnachrichten

So unser Friedel war zu Frieden und wir machten dann noch kurz eine Pause an der Lippebrücke. Eisvögel schauen, die sich mal wieder nicht zeigten.

Oben das Bild von der Lippe ohne Eisvögel und darunter das ehemalige Pumpwerk.

Das Wetter war trübe, aber wir kamen noch trocken nach Hause. Wie immer fuhren wir die letzten Kilometer an der Alten Fahrt entlang bis zum Dattelner Meer. Dort ging es nach rechts zu den Dattelner Schleusen. Die überquerten wir und dann verabschiedeten wir uns voneinander. Natz und Friedel fuhren am Kanal entlang weiter, ich den Kanaldamm herunter.

Männer, wir haben eine Kurze Tour gefahren. 35 Km, die uns aber auch wieder Neues gezeigt hat. Ob es unsere letzte Radtour in diesem Jahr war? Schauen wir mal!

Opaju