Fahrradtour 05.09.2016(Zum Flugplatz Borkenberge und durch die Westruper Heide nach Hause)

Ich las in der Zeitung, dass die Westruper Heide blüht. Etwas spät, da es meistens Mitte August so weit ist. Das brachte mich auf die Idee, wir könnten ja einmal wieder in die Heide fahren. Egal wie wir da hinkommen. Das schrieb ich an meine Großen und wartete auf Antwort. Die ließen sich aber Zeit, deshalb telefonierte ich mit Natz am Sonntagmorgen. Natz und Friedel waren mit ihren Frauen am Samstag in der Heide. Wollten aber mit mir da noch einmal hinfahren ,wenn ich wollte. Dann rief Friedel noch an und bestätigte Natz Aussage. Wie wir in die Heide fahren ließen wir noch weitgehend offen. Friedel und ich wollte uns eine Strecke ansehen. Wie immer in Google Earth. Treffen war bei mir. Natz war sehr früh da und hatte schon Fleischwurst beim Metzger Wolf besorgt. Friedel  war 3 nach 10 Uhr da. Am Montag hatte er wieder einmal die weiteste Anfahrt. Wir fahren wir den  in die Heide. Last uns an der Alten Fahrt nach Olfen fahren und dann in Richtung Flugplatz Borkenberge. So machen wir das waren wir uns einig. Wir wir dann in die Heide kamen, ließen wir offen.

Es ging wieder den verfluchten Kanalberg, von der Höttingstraße hoch. An der Schleuse Datteln war die erste Bergwertung des Tages geschafft. Von der Schleuse aus ging es nach rechts an das Dattelner Meer. Wir erreichten die Alte Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals. Dort fuhren wir nach links.

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Düster und frisch war es noch am Morgen. Den wolkenverhangenen Himmel sieht man auf den ersten Bildern des Tages. Links oben fahren wir am Dattelner Meer vorbei, dass rechts liegt. Im rechten Bild sieht man den neu gemachten Leinpfad und rechts die Anlegestellen im Dattelner Meer. Unten links sieht man das Dattelner Meer und auf der anderen Uferseite die Wache der Wasserschutzpolizei. Unten links das Sperrwehr der Alten Fahrt.

Wir fuhren 1,85 Km bis zur Lippe. Dort auf der Kanalüberführung blieben wir wie immer stehen. Der Vogler Friedel hofft jedes Mal Eisvögel zu sehen. Und wie für ihn bestellt flog ein Vogel heran. Er setzte sich links am Ufer auf seinem Jagdstammplatz, einem unbelaubten Ast. Doch da blieb er nur kurz. Aber Friedel hatte ihn fest im Blick. Er hatte sein Fernglas herausgekramt und verfolgte den Flug des kleinen Vogel. Der flog zum rechten Ufer der Lippe und setzte sich dort ins Dickicht. So war er aus dem Sichtfeld des Voglers verschwunden. Ich beschäftigte mich mit meiner Kamera, mit den großen Vögeln an der Lippe. Etwa 100 Meter von der Brücke entfernt saßen zwei Kormorane auf einem kleinen Kran und der eine trocknete seine Flügel. Links am Ufer, in etwa 170 Meter Entfernung, standen ein Graureiher und zwei Kormorane auf einem umgefallenen Baum, der in die Lippe hereinragte und lauerten auf Beute. Die fotografierte ich. Da plötzlich war Friedel ganz aufgerecht. Was ist da los, fragte er. Er hatte etwas in der Lippe gesehen, etwa dort wo der  umgefallene Baum war. Ohne Fernglas war es nicht für uns zu erkennen, welches Drama sich dort abspielte. Friedel meinte, da schwimmt etwas in der Lippe. Was war das? Ein Kormoran, der mit einem dicken Fisch kämpfte und den nicht aus dem Wasser bekam. Natz und ich ulkten, weil Friedel richtig aufgeregt war. Das ist bestimmt ein Fischotter oder eine Anakonda, oder ist es ein Krokodil. Man weis ja nie was so ausgesetzt wird. Der Kormoran, der seine Flügel trocknete flog dann auch an die Stelle des Grauens und es sah aus, als wolle er helfen oder Beute stehlen. Flog dann aber eine Schleife und setzte sich wieder auf den Kran. Die ganze Sache beruhigte sich wieder und Friedel sah ein, dass wir nie erfahren werden was sich dort abspielte. Das wird ihn noch einige Zeit wurmen, dem Vogler.

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Oben im ersten Bild sieht man Arbeiter, die an der Alten Fahrt arbeiten. Im zweiten Bild einen kleinen Seerosenteppich in der Alten Fahrt. Darunter die beiden Kormorane auf dem Kran. Der links trocknet seine Flügel. Im nächsten Bild betreibt er Federpflege. Der Vogler beobachtet die Geschehnisse an der Lippe. Darunter dann die Stelle wo der Reiher sitzt und die zwei Kormorane. In der Lippe, rechts von den Kormoranen schwimmt etwas. Leider kann das Bild es nicht aufklären. Das letzte Bild zeigt den Weg, auf dem es weiter ging.

Friedel hatten wir losgerissen von der Brücke und es ging weiter in Richtung Olfen. Nach weiteren 2,1 KM  Fahrt erreichten wir die Brücke, die über die B 235, die Umgehungsstraße von Olfen. Die überquerten wir und hatten von dort oben eine gute Sicht auf den neuen Kreisverkehr in Richtung Vinnumer Landweg. Der ist fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Wir fuhren durch die Siedlung, die vor dem ehemaligen Olfener Hafen liegt. Auf dem Goetheweg fuhren wir bis zur Hafenstraße und bogen nach rechts ein. Nach 60 Metern Fahrt erreichten wir den umgebauten ehemaligen Olfener Hafen. Ich hatte eine gute Sicht von dort auf das neu gestaltetet Gebiet und auf den Kirchturm von Sankt Vitus. Wir bogen nach links ab. Links von uns das umgestaltete Hafenbecken.

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Oben im ersten Bild fühlen sich die Enten wohl in der Entengrütze auf der Alten Fahrt. Im zweiten Bild überfahren wir die B 235 und sehen im Hintergrund den neuen Kreisverkehr. Im nächsten Bild der Goetheweg. darunter der Blick über den neu gestalteten Hafen und im Hintergrund Sankt Vitus. Das letzte Bild zeigt die künstlich angelegte Insel mir einem Steg.

Natz fuhr wie so oft Vorne weg und fuhr dann nach etwa 300 Metern nach links unten weg. Vorbei am Altenpflegeheim erreichten wir dann den Kreisverkehr an der Selmer Straße. Die Selmer Straße überquerten wir und fuhren auf den Dammweg. Der brachte uns in den Bereich der beginnenden Steverauen. nach 460 Metern Geradeausfahrt, machte der Weg einen Linksbogen. Wir erreichten das Eingangstor zum alten jüdischen Friedhof. Dort fuhren wir vorbei und dann sahen wir schon den ersten Stall in den Steverauen. Dort standen am Montag drei große Esel.

Poitou-Esel in der Steveraue bei Olfen

Der Poitou-Esel ist eine gefährdete Großeselrasse, die nach dem Gebiet Poitou (Region Poitou-Charentes, im Westen Frankreichs) benannt ist. Die Rasse ist seit dem 11. Jahrhundert bekannt, vermutlich aber schon früher entstanden. Sie war in Südwestfrankreich verbreitet. Heute gibt es jedoch nur noch wenige Reinzuchten.

Quelle: Lokalkompass Olfen

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Oben im Bild fahren wir gerade am Seniorenpflegeheim in Olfen vorbei. Im nächsten Bild ein Hauseingang am Dammweg, mit einem rosa Frosch vor der Tür. Dann der erst Stall in den Auen mit den großen Eseln. Das letzte Bild ist dann schon nach der Rechtskurve gemacht, wo es an den Tennisplätzen vorbei geht. Es zeigt einen zweiten Stall, der dort steht. Davor ein Jungesel aus diesem Jahr.

In 2016 sind zwei Eselfohlen geboren. Ich hatte schon eins gesehen, als ich mit meinen Enkelkindern einen Tag später in den Auen war.

Quelle: stoercheindorsten.blogspot.com/2016/07/67-2-neue-eselfohlen-in-der…

Die beiden Fohlen heißen Gismo und Gustav.

Wir fuhren noch 220 Meter weiter und machten dann am Storchennestbeobachtungsplatz eine Pause. Die Störche sind nicht mehr da. In dem Nest wurden in diesem Jahr vier Junge großgezogen. So beobachteten wir die Konikpferde und die Heckrinder, die faul in den Auenwiesenlagen. Wir waren am Montagmorgen auch noch recht träge und hielten uns ziemlich lange dort auf. Wollt ihr den gar nicht weiter, fragte Friedel. Du musst reden, bekam er gleich vom Natz zu hören. Du bleibst doch an jeder Ecke stehen. Die Beiden müssen sich immer frozteln. Wir bewegten uns wieder an unsere Räder und fuhren weiter. Wir erreichten die Birkenallee, überquerten sie und fuhren nach einigen Metern wieder auf den Steverauenweg. Dort rechts gibt es ein Gehege mit Damwild. Die hatten sich alle am Zaun versammelt, weil eine Mutter mir ihrem Nachwuchs altes Brot verteilte. Der junge Mann quiekte vor Freude. Wir blieben kurz stehen und schauten uns das Ganze an.

Hirsche sind seit 30 Jahren eine Attraktion in der Steveraue

OLFEN Eigentlich sind es die Platz-Hirsche in der Steveraue. Sie heißen nicht nur so, sondern leben auch schon dreimal so lange dort wie die Heckrinder, Poitouesel und Konikpferde. Seit über 30 Jahren kümmert sich Klemens Zuske um die Tiere. Jetzt wird ein Nachfolger gesucht. (11.04.2013)

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Das Damwild ist schon seit drei Jahrzehnten eine Attraktion an der Birkenallee. Foto: Matthias Münch

Die Herzen der Olfener hängen am Damwild im Hirschgehege wie an den anderen Tieren der Aue. Auge in Auge stehen die Hirsche an der Birkenallee den wilden Rindern gegenüber. Keinen Steinwurf entfernt, aber doch durch einen Zaun voneinander getrennt. Denn das Damwild ist scheu. Näher heran kommen die Hirsche zwar, wenn sie am Zaun bestaunt und gefüttert werden. Doch sobald ein anderes zwei- oder vierbeiniges Wesen das Gehege betritt, nimmt die Herde Reißaus.

Grenzenloses Zutrauen

Eine Ausnahme gibt es aber. Und die heißt Klemens Zuske. Der mittlerweile 81-Jährige ist so etwas wie der „Hirschflüsterer“ von Olfen. Er betreut die Tiere schon seit über 30 Jahren und genießt ihr grenzenloses Zutrauen. Allmählich wird die Arbeit für ihn allerdings ein bisschen zu viel. Die Stadt sucht deshalb einen Nachfolger.

Es ist uns wichtig, dass das Hirschgehege erhalten bleibt und weiter in guten Händen ist“, sagt Beigeordneter Wilhelm Sendermann und berichtet über die Geschichte des Geheges. Schon in den 70er Jahren, als die Gärtnerei Nottenkämper das Gelände noch bewirtschaftete, hielt sie dort einige Hirsche.

18 Tiere

Anfang der 80er Jahre kaufte die Stadt das rund 10.000 Quadratmeter große Areal und verpachtete es an Klemens Zuske. Das war ein Glücksgriff. Zuske legte sich ins Zeug, intensivierte die Hirschzucht und vergrößerte die Herde. Derzeit umfasst sie 18 Tiere. Dazu gehören der am großen Geweih erkennbare Bock, sieben Kühe, sechs weibliche Kälber und vier Spießer (so heißen die männlichen Jungtiere). Außerdem laufen einige Hühner auf dem Gelände frei herum.
Längst ist das Hirschgehege zu einer Institution in der Steverstadt geworden. Festes Ziel für Spaziergänger und für viele Olfenern nicht mehr weg zu denken. Es bereitet nicht nur Familien mit Kindern Freude, sondern liefert auch leckeres Fleisch. Jedes Jahr werden einige der Hirsche geschlachtet.

Quelle: Ruhrnachrichten vom 11.04.2013

Ich glaube es gibt einen Nachfolger, denn am Montag sahen wir die Spießer am Zaun. Das spricht dafür, dass die Stadt Olfen einen Nachfolger gefunden hat, der weiter Damwild züchtet.

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Oben die ersten drei Bilder sind am Beobachtungsplatz der Störche gemacht. Dann drei Bilder von den Dammwild in ihrem Gehege.

Wir fuhren weiter bis zur Steverstraße und fuhren dort nach rechts. Wir überquerten die Stever und bogen dann nach 300 Meter links auf die Straße Bockholter Balwe ein. Es gibt im Bereich Kökelsum und Rcckelsum viele Feldwege, die uns zur B 58 hätten bringen können. Für Natz und mich ein Wirrwarr.  Wenn wir in Google Earth uns das anschauen, ist es uns immer klar wie wir fahren müssen. Wenn wir dann dort sind, fällt es uns immer schwer uns zu orientieren. Friedel mit seinem topographischen Gedächtnis wundert sich immer, wenn wir uns nicht so sicher sind wie er. Das war am Montag auch so. Natz wollte, nach dem wir fast 900 Meter auf der Bockholter Balve gefahren waren, eigentlich geradeaus weiter fahren. Wo willst du denn hin, fragte Friedel. Wir müssen nach links zum Bauercafe hoch. Wir folgten ihm. Dadurch machten wir einen ordentlichen Schlenker nach links. Geradeaus wäre auch gegangen und wir wären auch an der alten Schule vor der B 58 angekommen. Es gibt meistens zwei Wege. Wir erreichten den Bauernladen oben auf der Höhe in Kökelsum. Dort fuhren wir rechts , links und dann nach Norden. Fast parallel zur Kökelsumer Straße, die etwa einen Km weiter nach Westen lag. Nach 1,7 Km Fahrt erreichten wir Reckelsum und fuhren dann nach rechts auf einen Weg der uns zur ehemaligen Schule vor der B 58 brachte. Dort ist jetzt ein Kindergarten. An dem alten Haus, das man für Feierlichkeiten mieten kann, machten wir halt und verspeisten unsere Fleischwurst.img_5785  img_5786

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Oben links überfahren wir gerade die Stever in Olfen. Rechts sieht man die Weiten von Kökelsum. darunter links ein stolzer Hahn auf seinem Hühnerhof. Rechts daneben den Hofladen in Kökelsum. Die nächsten zwei Bilder zeigen die Bauernschaft Reckelsum. Unten links haben wir die Kita erreicht. Das letzte Bild zeigt Natz und Friedel an der alten Schule.

Nach dem wir unsere Wurst verspeist hatten, machten wir uns wieder auf den Weg. Wir überquerten die B 58 und fuhren die nächsten 3 Km durch die Weiten der Bauernschaft Emkum. Wir erreichten den Alten Dülmener Landweg, der uns eigentlich besser bekannt ist als Panzerstraße. Die überquerten wir und fuhren dann etwa 600 Meter weiter bis an die Kreisstraße 16. Auf die bogen wir nach links ab. Nun ging es 4,1 Km gegen den Wind, entlang des ehemaligen Truppenübungsplatz Borkenberge, bis zum Eingang des Segelflugplatz Borkenberge.

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Oben die Bilder zeigen unsere Fahrt durch Emkum, Leversum und an dem Truppenübungsplatz vorbei. Immer wieder einmal überflogen uns dicke Regenwolken, die uns aber verschonten. Unten das letzte Bild ist dann schon auf dem Gelände des Flugplatzes gemacht und zeigt eine Übersichtstafel de Flugplatzes.

Leider war das Restaurant am Flugplatz am Montag geschlossen und so konnten wir uns keinen Kaffee trinken. Wir machten es uns auf einer Bank am Flugfeld bequem und wollten dem Treiben auf dem Flugplatz zuschauen. Aber dort war am Montagmorgen kein Treiben. Keine Menschenseele zu sehen. Dann kamen doch noch zwei Radfahrer vorbei, die auch eine kleine Rast machten. Wir entschlossen uns noch bis zum Gebäude des LSV Datteln zu fahren. Da war aber auch Niemand und so verließen wir das Gelände wieder in südlicher Richtung.

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Oben die Bilder sind am Flugplatz entstanden. Sie zeigen Flugzeughangars, die Flugschule, dann ein Schild, das alle 13 Vereine, die dort fliegen aufführt. Dann das obligatorische Bild von mir, dass Natz immer einmal auf unseren Touren macht. Dann passend für einen Flughafen, ein Kinderspielzeug. Dahinter eine schöne Dekoration. Eine dunkle Wolke, die mich sofort an einen Film erinnerte. Independes Day, heißt der. Dort kam aus so einer Wolke ein Raumschiff mit Aliens heraus, die den Menschen nicht gut gesinnt waren. Der neue Flughafentower. Dann die Halle und das Gebäude des LSV Datteln. Unten das letzte Bild vom Flugplatz, bevor wir das Gelände verließen.

Flugplatz Borkenberge

Der Verkehrslandeplatz Borkenberge liegt auf dem Gebiet der Stadt Lüdinghausen, Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen, im Städtedreieck Lüdinghausen, Dülmen und Haltern am Nordrand der Borkenberge.

Verkehr

Flugplatzcafé Borkenberge

Auf dem Verkehrslandeplatz Borkenberge verkehren Luftfahrzeuge bis 5700 kg (über 2000 kg Freigabe des Flugleiters erforderlich), Segelflugzeuge, Luftsportgeräte und Hubschrauber. Als Anflughilfen stehen ein QDM-Peiler und ein Flugplatz-Leuchtfeuer zur Verfügung.
Der Flugplatz ist während der Sommerzeit von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet. In der Winterzeit ist der Flugplatz von 10:00 bis ECET (End of civil evening twilight) geöffnet. ECET am Flugplatz Borkenberge variiert je nach Jahreszeit zwischen 33 und 48 Minuten nach Sonnenuntergang. Starts und Landungen außerhalb der Öffnungszeiten sind nach vorheriger Absprache möglich.

Beschreibung

Der Verkehrslandeplatz Borkenberge wird durch die 1931 gegründete und 1951 wiedergegründete Borkenberge-Gesellschaft e. V. Interessengemeinschaft luftsporttreibenden Vereine im Deutschen Aero-Club e. V. betrieben. Die so genannte BBG e.V. setzt sich aus neun am Platz beheimateten Vereinen zusammen, die durch einen gemeinsam gewählten, ehrenamtlichen Vorstand verwaltet und nach außen vertreten werden. Die circa 400 Vereinsmitglieder bewegen über 130 Flugzeuge und Luftsportgeräte.

Borkenberge wurde vom Deutschen Aero-Club e. V., Landesverband NRW, zum Landesleistungsstützpunkt Segelflug ernannt.

Der Zuschauerbereich auf dem Flugplatz bietet Besuchern die Möglichkeit Starts und Landungen der Flugzeuge zu verfolgen und die Vereinsheime und Flugschule zu erreichen. Es wird dort auch eine Gastronomie betrieben, von der man sehr gut auf den Flugplatz schauen kann.

In den letzten Jahren wurde der Flugplatz in zwei Schritten ausgebaut. Es fing mit der Erweiterung der Segelflug Windenschlepp Strecke und der Segelflug Landebahn an, die Windenschlepp Strecke wurde von ca. 950 m auf ca. 1100 m verlängert. Der zweite Schritt war die Erweiterung der Flugzeugschlepp Strecke und die Verlängerung der Hauptbahn auf 850 Meter

Sonstiges

Der Flugplatz gehört politisch und postalisch zu Lüdinghausen, ist geografisch Haltern am See am nächsten und telefonisch Dülmen zugeordnet.

Von 2007 bis 2012 fand das alljährliche Rockfestival Area4 auf dem Verkehrslandeplatz Borkenberge statt. Die Besucherzahlen lagen zwischen 10.000 und 23.000.

Einer der bekanntesten deutschen Luftwaffenoffiziere und Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg war Adolf Galland. Seine ersten fliegerischen Erfahrungen machte er 1928 auf dem Flugplatz Borkenberge. Quelle: Wikipedia

Schön, dass Sie bei uns gelandet sind…

Im südmünsterländischen Städtedreieck Haltern – Dülmen – Lüdinghausen liegt der Verkehrslandeplatz Borkenberge.

Herzlich Willkommen in Borkenberge
Der Flugplatz wird durch die im Jahr 1931 gegründete und 1951 wiedergegründete Borkenberge-Gesellschaft e.V. Interessengemeinschaft luftsporttreibender Vereine im Deutschen Aero-Club e.V. betrieben. Die Borkenberge-Gesellschaft e.V. setzt sich aus 9 Vereinen zusammen, deren Interessen von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand vertreten werden.
Auf dem Verkehrslandeplatz Borkenberge -EDLB- sind derzeit u. a. 45 Motorflugzeuge sowie 64 Segelflugzeuge stationiert, die von ca. 400 Mitgliedern bewegt werden. (Stand 3/2016)

Quelle: Website der Flugplatzes

Wir fuhren dann, auf dem Bild zu sehen, am westlichen Rand des Flugplatzes wieder auf die K16. Es ging nach links in Richtung des Baggersees, den man rechts im Bild sieht. Von der Straße aus war der See nicht einsehbar. Nach 690 Meter Fahrt macht die K 16 einen Knick nach rechts und verläuft dann am nördlichen Rand durch die Borkenberge. Durch das ehemalige Truppenübungsgelände der englischen Rheinarmee. Nach etwas mehr als drei Kilometer sollten wir auf der Straße den Stockwieser Damm erreichen.

Borkenberge

Die Borkenberge sind ein bis 133,3 m ü. NHN[1] hoher Höhenzug des Münsterlands auf den GemarkungenHalterns (Kreis Recklinghausen, Westhälfte) und Lüdinghausens (Kreis Coesfeld, Osthälfte) und innerhalb des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland, Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Die Gemarkung Dülmens(ebenfalls Kreis Coesfeld) wird im Norden nur berührt.[2]

Die Borkenberge sind Untereinheit der naturräumlichen Haupteinheit Westmünsterland der Haupteinheitengruppe Westfälische Bucht. Sie werden zusammen mit den Einheiten Hohe Mark (mit Rekener Kuppen) (westlich von Halterner Mühlenbach, Halterner Stausee und Stever-Mündungslauf) und Haard(südwestlich von Stever nebst Hullerner Stausee und Lippe) auch unter der Bezeichnung Halterner Bergezusammengefasst.[3]

Lage

Die einige Kilometer nördlich des Ruhrgebiets im Ostteil des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland gelegenen Borkenberge befinden sich zwischen DülmenSüskenbrocksheide im Norden, LüdinghausenSeppenrade im Osten, HalternHullern im Süden und dem Halterner Stadtteil Sythen im Westen. Sie liegen nordnordöstlich der Hügellandschaft Haard, östlich des Höhenzugs Hohe Mark und breiten sich südöstlich der A 43 aus. Im südlich angrenzenden Tal fließt die Stever, ein Zufluss der entlang des Wesel-Datteln-Kanals nach Westen fließenden Lippe (Stever-Mündungsfluss), durch die Stillgewässer Halterner Stauseeund Talsperre Hullern.

Naturräumliche Zuordnung

Der Höhenzug bildet in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Westfälische Bucht (Nr. 54) in der Haupteinheit Westmünsterland (544) die UntereinheitBorkenberge (544.5). Nach Norden leitet die Landschaft in den zur Untereinheit Merfelder Niederung (544.4) zählenden Naturraum Hausdülmener Niederung(544.41) über sowie nach Süden und Westen in den zur Untereinheit Halterner Tal (544.6) gehörenden Naturraum Hullerner Sandplatten (544.61). Östlich schließt sich der Naturraum Emkumer Platte (541.21) an, der in der Haupteinheit Kernmünsterland (541) Teil der Untereinheit Münsterländer Platten (541.2) ist.[4][5]

Erhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Erhebungen der Borkenberge gehören − sortiert nach Höhe in Meter (m) über Normalhöhennull (NHN):[1]

  • Fischberg (133,3 m; mit Resten eines ehemaligen Feuerwachturms) − im Truppenübungsplatz etwas nördlich der Talsperre Hullern
  • Rauher Berg (127,3 m) − im Truppenübungsplatz im Zentrum der Borkenberge
  • Dillenberge (102,9 m) − im Truppenübungsplatz im Zentrum der Borkenberge
  • Steinberg (85,1 m) − im Truppenübungsplatz südlich des Flugplatzes
  • Jammerberg (77,3 m) − im Truppenübungsplatz etwas südlich des Flugplatzes
  • Opferstein (75 m; mit markanter Sandsteinfelsformation)

Geologie und Landschaftsbild

Die Borkenberge sind ein kleiner eiszeitlicher Höhenzug aus Sandstein, der fast vollständig von einem ehemaligen Truppenübungsplatz der britischen Rheinarmee bestimmt wird. Das Gelände wird vom Bundesamt für Immobilienaufgaben verwaltet. Außer einer Ansiedlung an ihrem Nordrand in der Nähe des Flugplatzes Borkenberge, der von Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt für Freizeitflüge, Ausbildungsflüge und Geschäftsflüge genutzt wird, sind sie unbewohnt und werden von nur zwei Kreisstraßen durchquert. Der Zugang ist bis auf wenige Wege nicht gestattet.

Am Opferstein finden sich Felsbänke aus Sand, der durch eine Mischung von Kieselsäure und farbigen Eisen­verbindungen zementiert ist.

Auf dem Fischberg, der höchsten Erhebung der Borkenberge, befinden sich Fundamentreste eines ehemaligen Feuerwachturms aus Stahl. Der Turm existierte bis 1975 und wurde beseitigt, um den Übungsbetrieb auf dem Truppenübungsplatz nicht weiter zu stören.

Für weitere Geologie-Infos siehe auch Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland.

Zugangssperre zum östlichen Teil des Naturschutzgebiets Borkenberge

Schutzgebiete

Auf dem Ostteil der Borkenberge liegt das Naturschutzgebiet (NSG) Borkenberge (CDDA-Nr. 344627; 2005 ausgewiesen; 11,6033 km² groß), an das sich mehrere NSGs anschließen: Gagelbruch Borkenberge (CDDA-Nr. 163182; 1987; 88,69 ha) im Nordwesten, Hochmoor Borkenberge (CDDA-Nr. 163709; 1987; 46,58 ha) im Norden sowie im Osten sowieWacholderhain (CDDA-Nr. 82834; 1939; 2,17 ha) und Sanddünen randlich der Borkenberge (CDDA-Nr. 319043; 1996; 18,58 ha).

Auf dem Westteil des Höhenzugs befinden sich Teile des Landschaftsschutzgebiets (LSG) Stadtforst Haltern (CDDA-Nr. 555553639; 1988; 6,6684 km²). Weitere LSGs, die den Höhenzug einrahmen und teils mit Ausläufern auf seine Flanken reichen, sind: Der Linnert (CDDA-Nr. 555553637; 1988; 6,0526 km²) im Nordwesten, Sueskenbrocks Heide (CDDA-Nr. 555560858; 1990; 16,1975 km²) im Norden, Enkumer Mark (CDDA-Nr. 555553638; 1999; 33,19 ha) im Osten, Enkumer Mark-West (CDDA-Nr. 555553633; 2005; 2,8174 ha) im Südosten und Stausee Haltern (CDDA-Nr. 555553640; 1988; 9,9522 km²) im Süden.

Auf dem gesamten Höhenzug breitet sich das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Truppenübungsplatz Borkenberge (FFH-Nr. 4209-304; 17,1569 km²) aus, an das sich im Norden das FFH-Gebiet Gagelbruch Borkenberge (FFH-Nr. 4209-301; 88,3 ha) anschließt. Auf dem Höhenzug liegen auch Teile des VogelschutzgebietsHeubachniederung, Lavesumer Bruch und Borkenberge (VSG-Nr. 4108-401; 50,7694 km²).[6]

Waldbrand

Am 23. Mai 2009 wurden etwa 12 ha Wald durch ein Feuer vernichtet. Aufgrund einiger Blindgänger auf dem Truppenübungsplatz gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Der Brand wurde auch mit Hubschraubern des Heeres aus Rheine gelöscht.[7]

Quelle: Wikipedia

Sa., 28.03.2015

Truppenübungsplatz Borkenberge

Königliche Dragoner“ feuerten den letzten Schuss ab                                                   Sa., 28.03.2015

Militärische  Reste finden sich überall im Bereich des Truppenübungsplatzes Borkenberge.

Militärische  Reste finden sich überall im Bereich des Truppenübungsplatzes Borkenberge. Foto: west

Seppenrade –

Es ist so ähnlich, als wenn ein Mieter seine Wohnung verlässt und sie dem Besitzer in ordnungsgemäßem Zustand übergibt: Am 29. Mai findet die Übergabe des Truppenübungsplatzes Borkenberge statt. Das britische Militär übergibt das Gelände an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. „Wir verlassen das Gelände aufgeräumt“, versicherte am Freitag Michael Whitehurst, Sprecher der britischen Armee, auf Anfrage unserer Zeitung.

Von Werner Storksberger

Am Freitag war für die Militärs und die Region ein besonderer Tag, auch wenn er fast unbemerkt an ihnen vorbei gegangen wäre: Die Briten feuerten den letzten Schuss auf dem Übungsgelände ab. Es waren die „Queen‘s Dragoon Guards“, die das Truppenübungsgelände zum letzten Mal für Schießübungen nutzten.

Bis zum 29. Mai bleibt jedoch noch viel zu tun. Während die englischen Militärs versuchen, Blindgänger zu orten und sie zu beseitigen und weitere „Fremdkörper“ wie zerschossene Panzer abzuräumen, machen sich die Behörden Gedanken über die Sicherung des Geländes. Denn es gibt noch weitere gefährliche militärische Überbleibsel, schließlich wird das Gelände seit über 120 Jahren militärisch genutzt.

Noch haben die Militärs das Hausrecht und haben die Möglichkeit mit ihren Rangern ungebetene Gäste vom Gelände fern zu halten. Mit einer Ordnungsverfügung des Landes, die regionalen Behörden Handlungsvollmacht gibt, hofft Hermann-Jürgen Rost, Leiter des Bundesforstbetriebs Rhein-Weser, das Problem in den Griff zu bekommen. Ansonsten wäre jede Kommune, auf deren Terrain sich die Borkenberge befinden, „in der Pflicht“.

Schon jetzt arbeite der Bundesforstbetrieb in Vertretung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben eng mit den Ordnungsbehörden – insbesondere der Polizei – zusammen. „Nach dem 1. Mai werden Schilder ausgetauscht, am Status des Geländes wird sich aber nicht viel ändern“, unterstreicht Rost einerseits, dass es sich um ein Naturschutzgebiet von höchstem europäischen Rang handelt.

Auf der anderen Seite müsse Sorge getragen werden, dass angesichts der Gefahren durch Restmunition niemand das Gelände betritt. „Die Sicherheit hat für uns größte Priorität. Dann kommt sofort der Naturschutz“, so Rost.

Quelle: Westfälische Nachrichten

Wir fuhren am Montag durch das Gebiet und überall wird weiter darauf hingewiesen, dass man nicht von dem asphaltierten Weg, der K 16 abweichen soll. Natürlich hielten wir uns daran, obwohl uns ein Blick in das ehemalige Truppenübungsgelände schon reizen würde. Aber unser Verstand sagt, bleibt daraus, zu gefährlich. So genossen wir an einigen Stellen die Aussicht auf das Gelände.

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Oben im ersten Bild sieht man die Zufahrt zum Baggersee. Dann schon fährt Friedel auf die Stelle zu, wo die K 16 nach rechts weggeht. Dort an der Schranke machten wir eine Pause und Friedel erzählte von den ersten Flugversuchen in den Borkenbergen. Sein Onkel war auch ein Segelflieger und der hatte ihm einiges aus der Historie des Segelflugplatzes erzählt.  Angeblich waren die ersten Segelflieger vom Rauher Berg, der zweithöchsten Erhebung der Borkenberge, gestartet. Das machte mich natürlich neugierig. Wie haben die denn die Flugzeuge dort hoch bekommen. In der Historie des Flugplatzes habe ich einige Bilder und Texte gefunden.

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Segelflugplatz Borkenberge Mitte der 30-er Jahre. Mit Turm und dem Vestischen Bauernhaus, bei dessen Bau die Sythener Segelflieger fleißig mithalfen.

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1932 – Segelflug in den Borkenbergen

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16 Mann zogen an Gummiseilen die Gleiter am „Rauhen Hang“ der Borkenberge in die Luft, mit Pferd und Wagen wurden die Segelflugzeuge nach der Landung wieder zum Startpunkt geschleppt.
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1935 – Start am Waustberg

Quelle: Website des Flugplatzes Historie

Also es Stimmte was der Onkel Friedel erzählt hatte. Während der Pause schauten wir auf eine Erhebung, wussten aber nicht auf welche. Vor der Erhebung eine Heidelandschaft. Kurz hinter der Schranke stand ein altes Wachhäuschen. Dem konnten wir uns nicht entziehen und Natz und ich schauten da einmal rein. So manche Dienstnächte wurden da wohl verbracht. Das nächste Bild zeigt Natz, der an der Schranke lehnt. Danach das Bild zeigt uns noch einmal die Heidelandschaft herangezoomt. Im nächsten Bild fährt Natz vor mir auf der K 16. Das letzte Bild zeigt die alte Kaserne, in der seit dem letzten Jahr Flüchtlinge untergebracht waren.

FlüchtlingeNotunterkunft in Sythen schließt im Sommer

HALTERN Im Sommer schließt das Land die Notunterkunft für Flüchtlinge in Sythen. „Wir müssen wirtschaftlicher denken“, sagte dazu Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg. Künftig soll es in Nordrhein-Westfalen weniger Notunterkünfte (aktuell 264) geben und dafür mehr große Einrichtungen mit dauerhaften Plätzen, bestätigte er auf Anfrage.

Gut ein Jahr nach Eröffnung im September 2015 wird das Land die Notunterkunft für Flüchtlinge in Sythen wieder schließen. Quelle: Halterner Zeitung

Als wir dort am Montag vorbei fuhren, sah es so aus, als sei die Notunterkunft schon leer. Wir überquerten die Straße und fuhren weiter auf dem Stockwieser Damm. Wir hatten uns entschieden nach Sythen herein zu fahren und dort im Rewe beim Bäcker Geiping unsere Mittagspause zu verbringen. Der Stockwieser Damm brachte uns am Schloss Sythen vorbei und an der alten Mühle, die wir vor Kurzem noch besucht hatten. Nach insgesamt 1,24 km erreichten wir die Bahnlinie die durch Sythen verläuft. Wie fast immer, wenn wir da mal waren, war die Schranke zu. Am Montag natürlich auch wieder. Wir mussten aber nur kurz warten, dann fuhr der Zug von rechts nach links über den Bahnübergang und hielt im Bahnhof Sythen. Die Schranke öffnete sich und wir fuhren über die Schienen und dann nach links auf die Thiesstraße. Die führte uns zum Rewe. Nach 180 Meter fuhren wir nach rechts an den Reweladen heran. Wir stellten unsere Räder ab und besorgten uns unser Mittagsbrötchen und einen Kaffee. Dann setzten wir uns nach Draußen an einen Tisch. Wir ließen es uns schmecken.

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Oben im ersten Bild sieht man den Eingang zum Sythener Schloss. Im zweiten Bild fahren Natz und Friedel auf die Schranke zu, die uns zum Anhalten zwang. Das dritte Bild zeigt den Bahnhof Sythen, der durch Graffiti verschönert wurde. Im letzen Bild fährt der Zug an uns vorbei.

Wir beendeten unser Mittagspause und überlegten, ob wir wieder bis zum Bahnübergang am Bahnhof zurückfahren mussten, oder ob es noch einen Bahnübergang weiter westlich gab. Ich meinte, dass ich dort schon einmal einen in Google Earth gesehen habe. War mir aber nicht sicher. Wir entschieden, wir fragen einen Einheimischen. Eine junge Frau konnte bestätigen, dass es einen Bahnübergang gäbe und wies uns den Weg. Wir fuhren wieder an die Thiesstraße und überquerten sie. Es ging in die Straße In de Krümm. Die brachte uns nach 110 Meter an den Bahnweg. Auf den fuhren wir nach rechts. Vorbei an gepflegten Vorgärten und einem künstlerisch gestalteten Garten erreichten wir die Straße Am Wehr und bogen nach links ab. Wir erreichten den Bahnübergang und überquerten ihn. Nach dem Übergang ging die Straße Am Mühlenbach nach rechts weg.

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Oben die Bilder zeigen unsere Fahrt durch Sythen, nach unserer Mittagspause. Der Bahnweg mit seinen gepflegten Vorgärten. Im dritten Bild sieht man einen witzigen Briefkasten mit Zeitungshalter. dann im sechsten bis neunten Bild sieht man den künstlerisch angelgten Garten mit Skulpturen und Fresken. Im letzten Bild überfahren wir gerade den Bahnübergang am Wehr.

Es ging dann weiter über die Straße am Mühlenbach.nach 150 Meter erreichten wir den Mühlenbach der zum Halterner Stausee fließt und in den mündet. Dort machten wir eine Trinkpause und schauten uns die Bachlandschaft näher an. der Mühlenbach ist dort recht breit und fließt träge dahin. Zwischen Bahnlinie und Sythen-Stockwiese hat sich eine Auenlandschaft entwickelt. Diese beginnt hinter der Mühle Sythen und endet vor dem Halterner Stausee, kurz bevor der Mühlenbach in den mündet. In diesem Bereich gibt es auch Fischotter, die man leider nicht so häufig sieht, da sie nachtaktiv sind.

Gewässer des Monats: Der Halterner Mühlenbach

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Bild: Zurück in Haltern: Der Fischotter bewohnt den Mühlenbach.

Haltern. Der Halterner Mühlenbach ist zur neuen alten Heimat des Fischotters geworden. Der 31 km lange typische Flachlandbach, der in seinem Oberlauf Heubach heißt, entspringt bei Coesfeld und mündet nach 31 km bei Haltern in den Halterner Stausee.

Mühlenbach und Halterner Stausee werden mittlerweile vom Fischotter bewohnt, der seit den 1950er Jahren in NRW ausgestorbene war. Hauptsächlich der Gewässerausbau, die Gewässerverschmutzung und letztendlich auch die Jagd hatten ihm den Garaus gemacht. Der Nachtaktive kam recht heimlich zurück: 2009 wurden zunächst zwei tote Tiere gefunden. Dann mehrten sich seine Spuren und letztendlich tappte der Fischotter in Foto- und Filmfallen. Heute besiedeln wieder 25 – 30 Tiere das westliche Münsterland, so auch den Halterner Mühlenbach bzw. Heubach und die Stever.

Ohne die Hilfe des Menschen gelang der Weg zurück nach NRW. Die aktuellen Zuwanderungsmöglichkeiten entlang der Gewässer aus Ostdeutschland und aus westlicher Richtung aus den Niederlanden reichten ihm aus, um NRW wieder zu besiedeln. Entscheidend für die erfolgreiche Rückkehr ist die Verbesserung der NRW-Bäche- und Flüsse. Das betrifft sowohl die Wasserqualität als auch die Gewässerstruktur.

Der Halterner Mühlenbach sammelt das Wasser aus einem 296 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet mit vorwiegend sandigen Böden. Er entspringt als Heubach in einer Region, die heute noch Reste des ehemals größten münsterländischen Hochmoors, des Weißen Venn enthält. Bis zur Ortschaft Maria-Veen ist der Heubach gradlinig ausgebaut um die Umgebenden Flächen bestmöglich zu entwässern. Dann fließt er weniger gradlinig in einem naturnäheren Bett. Im Sythener Ortsteil Stockwiese fließt der Bach, der nun Mühlenbach heißt, mäandrierend dem Halterner Stausee zu.

Mehr zum Fischotter:www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/sondersam/gewegue2000/art430s91s100.pdf

Mehr zu Gewässern in NRW: www.flussgebiete.nrw.de/index.php/Hauptseite

Freitag, 4. September 2015, 8:42 • Verfasst in Vest

Quelle: Marl Aktuell&Sonntagsblatt

Wir überquerten die Brücke und fuhren noch 150 Meter weiter. Dort erreichten wir die Blumenstraße. Auf die fuhren wir nach links. Es ging durch die Ortschaft Stockwiese. Auf unserem Weg sahen wir Dachs, Fasan, Hase, Otter und Wiesel, aber leider nicht als lebende Tiere, sondern als Straßennamen. Alle von der Blumenstraße abgehenden Straßen hatten einen Tiernamen. Eine Tiersiedlung. Wir verließen die Siedlung und der Waldrand am Nordufer des Halterner Stausee verschluckte uns. Die Blumenstraße näherte sich immer mehr dem Seeufer. Dann nach 880 Meter Fahrt spuckte uns der Wald wieder aus. Wir erreichten das Mündungsgebiet des Mühlenbachs. Der teilt sich 210 Meter vor dem Stausee in den rechten und linken Mündungsarm auf. Zwischen den beiden Mündungsarmen wird zurzeit ein neues Projekt gebaut.

Der größte Spielplatz der Stadt So soll es in der Stadtmühlenbucht aussehen

HALTERN Landschaftsarchitekten aus Süddeutschland entwarfen das neue Gesicht der Stadtmühlenbucht in Haltern am See. Am Nordufer des Stausees, einem wichtigen Knotenpunkt, begegnen sich Stadt und Natur, Halterner Bürger und Touristen. Wir erklären die Pläne in einem interaktiven Bild.

Die Wasserterrasse entlang der Strandallee und der neuen Verbindung der Mühlenbach-Arme mit ihren einzelnen Quartieren. Ein Steg führt hinüber zur Waldinsel, dem Ruhepol des Projektes.

Die Wasserterrasse entlang der Strandallee und der neuen Verbindung der Mühlenbach-Arme mit ihren einzelnen Quartieren. Ein Steg führt hinüber zur Waldinsel, dem Ruhepol des Projektes.

Quelle: Halterner Zeitung.de

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Oben die beiden ersten Bilder sind an der Brücke über den Mühlenbach entstanden. Dann eine Pferdewiese. Darunter Natz auf der Blümenstraße. Er fährt durch die Tiernamensiedlung. Dann durch den Wald. Die drei letzten Bilder sind an der Strandallee entstanden und zeigen die Baustelle in der Stadtmühlenbucht.

Wir fuhren auf der Strandallee 220 Meter und bogen dann nach links auf die Straße Zu den Mühlen ein. Vorbei an der Stadtmühle fuhren wir den Berg hoch. Von dort schauten wir auf den Yachthafen herunter. Wir fuhren zwischen Bahnlinie und Westufer bis zu der Ecke wo es nach links in den Westuferpark geht. Den Weg fuhren wir 620 Meter und bogen dann nach links ab. Es ging dann direkt am Seeufer entlang in Richtung ehemaligem Hotel Seestern, dass nur noch eine Brandruine ist. Nach weiteren 260 Metern Fahrt erreichten wir die Hängebrücke, die über den Ausfluss der Stever aus dem Stausee überbrückt. Dort machten wir einen Stop. Am Montag lief nicht so Wasser über das Rollwehr, als wir es schon gesehen hatten. Ein Schwan gründelte dort direkt am Wehr. Die Brücke wackelte etwas, als wir uns bewegten. Das veranlasste Friedel einmal den Herkules von Datteln zu mimen. Im Auslauf der Stever stand ein Reiher und schaute nach Beute.

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Die Bilder oben zeigen unseren Weg vom Yachthafen am Westufer bis zur Hängebrücke am Rollwehr und dem Steverausfluss.

Die Brücke hatte sich nach dem Kraftakt von Friedel wieder beruhigt und wir fuhren über sie hinweg. Wir kamen zur Hullerner Straße und fuhren in Richtung Hotel Seehof. Dort am See machten wir noch eine Pause und schauten über den See. In dem Bereich verlaufen auch dicke Rohre, durch die Sand aus dem Stausee in die Sandbecken vor der Heide gespült wird. Das war am Montag so laut und wir wussten zunächst nicht woher die Geräusche kamen. Ich ging auf den Steg herunter und war so näher an den Rohren. Da war es eindeutig, es wurde Sand gespült.

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Oben die Bilder sind alle im Bereich des Hotels Seehofs entstanden. Im ersten Bild sieht man die Rohrleitung, durch die am Montag Sand gespült wurde. Rechts im Bild ist ebenfalls der Anlegesteg der Möwe zu sehen. Das Ausflugsschiff des Halterner Stausees. Im zweiten Bild sieht man im Hintergrund vier Türme. Das werden wieder einmal riesige Windräder, die über den Halterner Stausee ragen werden, und die Landschaftsidylle störend beeinflussen. Das dritte Bild zeigt noch einmal die Rohrleitung und darüber einen zweigeteilten Himmel. Rechts blau , links bedrohlich schwarz. Darunter Natz und Friedel auf der Bank am See. Ein Segler auf dem See, vor den Türmen. Darunter das Hotel Seehof. Im nächsten Bild sieht man vier Schwäne und rechts den Anlegesteg der Möwe. Darunter dann ein Blick über den See in Richtung Nordufer. Das nächste Bild habe ich vom Steg aus gemacht. Es zeigt noch einmal die lauten Rohre. Das letzte Bild zeigt das Ufer am Seehof, vom Steg aus fotografiert.

Wir rissen uns los von den Eindrücken am See und überquerten die Hullerner Straße. Wir fuhren kurz nach links um dann nach rechts am Seehof vorbei zufahren. Es ging in die Heide. Zunächst fuhren wir 170 Meter nach Süden. Dann machten wir eine Wende nach links und gleich wieder nach rechts. Wir fuhren links vorbei an den Sandseen, die der Westruper Heide vorgelagert sind. Nach etwa 200 Metern erreichten wir dann die Wacholderheide und dann das offne Heidegebiet. Dort war uns dann klar, dass wir ein wenig spät waren. Die Heide blühte nicht mehr ganz so toll wie Mitte August. Aber es war noch beeindruckend. Leider war am Montag der Himmel meistens bedeckt und zum Heideblühen gehört die Sonne, damit man das Farbspiel richtig wahrnimmt. Wir setzten uns auf eine Bank und genossen die Heide und die Ruhe die dort an einem Montagmorgen herrschte. Wir ließen die Bilder auf uns einwirken. Dann entschlossen wir uns einmal quer durch die Heide zu laufen um an den Flaesheimer Damm zu kommen. Das taten wir auch.

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Oben die Bilder aus der Westruper Heide sprechen für sich.

Westruper Heide

Landschaftliches Kleinod vor den Toren Halterns

Mit etwa 60 Hektar ist die Westruper Heide heute die größte Zwergstrauchheide Westfalens und bietet jedem Besucher Naturgenuss pur. Sandwege schlängeln sich um bis zu acht Meter hohen Wacholderbüsche und kleine Dünen ermöglichen einen wunderbaren Weitblick.

Nachdem die Engel im Auftrag Gottes die Erde gestaltet hatten, war der gute Boden schon überall verteilt, da stellten sie erschrocken fest, dass zwischen Lippe und Stever ein Stück fehlte. Eilig schütteten sie einen Sack Sand aus und legten eine dünne Schicht von Humusresten darüber. Nun wuchsen auch hier einige anspruchslose Pflanzen – und Gott sah, dass es gut war…

… so einfach beschreibt die Legende die Entstehungsgeschichte der Heidelandschaften um Haltern. Für den, der es sachlicher mag, hier die historische Version: Die Westruper Heide liegt auf einem Binnendünen-Gebiet der Nacheiszeit, entstanden durch Flugsande, die sich auf den Lippeterrassen abgesetzt hatten. Im Mittelalter gab es den „ursprünglichen“ mitteleuropäischen Eichen- und Mischwald schon nicht mehr. Der Wald war Rohstofflieferant für Ackerbau und Viehhaltung geworden. Kühe und Schweine wurden zur Waldweide in Nieder- und Hudewälder getrieben. Durch Plaggen (Abschälen der obersten Humus- und Krautschicht) wurde Streu für Haustiere gewonnen, welche dann als Dung für die Felder genutzt werden konnte. Eichenrinde diente zur Herstellung von Lohe (Gerbstoffe für Leder). Man sammelte Laub als Winterfutter, Brennholz für Heim und Gewerbe wie Bäckereien oder Schmiede. So wurde der Wald immer weiter zurückgedrängt. Auf den entkräfteten Böden wuchsen nur noch wenige genügsame Pflanzen wie Heidekraut, Ginster, Gräser und Wacholder.

Rund 178 Heidschnucken und 8 Ziegen sind seitdem die eigentlichen „Gärtner“ der Heide. Etwa sechs Wochen dauert es, bis die Herde das ganze Gebiet im Frühjahr das erste Mal abgeweidet hat. Danach geht“s schneller, je nachdem wie kräftig der Folgebewuchs ist. Die Intensivbeweidung der Heide erfolgt für jeweils 5 Monate nach einem festgelegten Plan. „Die Schafe sind ja nicht dumm!“, lacht Schäfer Riering, „die fressen sonst nur das, was sie wollen und nicht, was sie sollen.“ Es gibt jedoch Stimmen, die eine Hütebeweidung vorschlagen, damit die jungen Heidekräuter geschont und die Nährstoffzufuhr durch den Kot der Tiere verringert wird.

Flora und Fauna
Der aufmerksame Besucher der Westruper Heide kann neben typischen Arten wie Heidekraut, Binse, Drahtschmiele, Ginster, und Wacholder, einige Kiefern, Holunder, Ebereschen und Birken, auch Glockenheide, Flechten, Frauenhaar und andere Moosarten, ja sogar den rundblättrigen Sonnentau entdecken. Seit kurzem findet man auch wieder Wacholder-Sämlinge – die ersten seit Jahren! Frühmorgens oder in der Abenddämmerung lässt sich in aller Stille die Tierwelt der Westruper Heide am besten mit dem Fernglas erkunden. Wiesenpieper, Goldammer, Schwarzkehlchen und Heidelerche schmettern ihr

Wer viel Glück hat, kann den schnurrenden Strophen des Ziegenmelkers lauschen. Ein bewaldetes Randgebiet der Westruper Heide dient der Waldohreule als Winterschlafplatz und beherbergt unter anderem Neuntöter und Raubwürger. Eine Vielzahl von Insekten, Käfern und Hautflüglern bevölkern die Westruper Heide. Volker Fockenberg konnte 1995 Rollwespen, Ameisen, Weg- und Lehmwespen, Papier- und Grabwespen sowie Bienenarten feststellen, von denen viele auf der Roten Liste stehen. Zwei Wespenarten der Heide wurden für NRW sogar erstmalig gemeldet. Schlingnattern, leider im Bestand rückläufig, Wald- und Zauneidechsen, Kröten, Mäuse und Wildkaninchen beleben die Heide weiter.

Der große Besucherstrom ist für die pflanzlichen und tierischen Kostbarkeiten oft problematisch. Autoabgase der B 58, dem Flaesheimer Damm und der Westruper Straße beeinträchtigen die Randgebiete erheblich. Manch gedankenloser Besucher verlässt die Wege, zertrampelt Insekten und Pflanzen oder rupft sie aus, frei laufende Hunde stören oder fangen Kleintiere und vertreiben Bodenbrüter von ihren Nestern. Nicht selten versetzen sie die Heidschnuckenherde in Panik. Es ist also noch viel Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Empfindlichkeit des Ökosystems Westruper Heide zu leisten.

Text: Carola de Marco

Quelle: NABU Nord-Rhein-Westfalen (Ausschnitt aus dem Bericht)

Wir erreichten den Flaesheimer Damm, überquerten den und fuhren nach rechts in Richtung Wesel-Datteln-Kanal. Nach 1,23 km war der erreicht und wir fuhren vom Flaesheimer Damm nach links auf den Leinpfad des Kanals. Es ging in Richtung der Schleuse Flaesheim. Die erreichten wir nach knapp einem Kilometer Fahrt. Wir fuhren zur Schleuse hoch und blieben aber auf der linken Kanalseite.

 

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Oben das erste Bild ist auf der Lippebrücke entstanden, die wir bei unserer Fahrt zum Kanal überquerten. Rechts das Bild zeigt schon einen Schubverband auf dem Kanal, der zur Schleuse fährt. Darunter links im Bild sieht man die Lippefähre Maifisch, die man vom Leinpfad aus sehen kann. Rechts dann schon das Unterwasser der Schleuse Flaesheim. Die nächsten vier Bilder sind dann neben und hinter der großen Schleuse entstanden. Im letzten Bild sieht man im Hintergrund noch den Turm der Maria-Magdalena Kirche in Flaesheim.

Wir fuhren weiter und erreichten nach 1,5 km die Zufahrt zum Flaesheimer Baggerloch mit seiner Marina. Wir hatten uns entschieden den Kanal an der übernächsten Brücke zu überqueren und dann am Campingplatz Ahsener Heide ein Bier zu trinken. Wir erreichten die Brücke nach 2,3 Km und unterquerten sie, um dann danach gleich nach links auf die Brücke hoch zu fahren. Nach der Brückenüberquerung fuhren wir nach links herunter, zu der Gaststätte am Campingplatz. Als wir Einsicht auf das Gelände hatten, sahen wir schon, dass die Gaststätte geschlossen hatte. Wir fuhren hinten wieder heraus und dann nach links auf den Ostlevener Weg. Wir wollten zum Haardstübchen fahren und uns dort ein alkoholfreies Weizenbier gönnen. Die Gaststätte am Campingplatz Althoff hat ihren Ruhetag am Dienstag.

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Oben links fährt Natz auf das Baggerloch zu, das rechts an der anderen Kanalseite liegt. Im rechten Bild sieht man die Einfahrt zur Marina. Darunter links im Bild eine Ente mit ihren Jungen auf dem Kanal. Wahrscheinlich ihre zweite Brut in diesem Jahr. Im rechten Bild sieht man den Kran am Kanalrand. Dort kann man ein Boot in den Kanal lassen. Das nutzen die Camper an der Ahsener Heide. Unten links der Fahrradparkplatz an der Ahsener Heide. Neue, aus alten Paletten gezimmerte Sessel im Hintergrund. Das große Zelt über dem Biergarten ist auch neu.

Wir fuhren die Ostlevener Straße bis zum Weg Am Gerneberg. Dort bogen wir nach rechts ab und erreichten dann nach 410 Metern Fahrt, auf neu gemachten Asphalt, das Haardstübchen. Dort hat der Pächter gewechselt und das Ambiente hat sich auch geändert. Wir setzten uns in den gut besuchten Biergarten und tranken uns ein Weizenbier.img_5914 img_5915 img_5916 img_5917 img_5918 img_5919

Das erste Bild zeigt einen schönen Garten. Dann die nächsten Bilder haben wir im Biergarten gemacht. Im zweiten Bild ist gerade eine Hexe in der Hecke gelandet. Nur noch ihre Beine und ihr Hexenbesen schauen dort heraus. Die Eule im dritten Bild schaut ganz erstaunt auf die Hexe. Oma und Opa stört das gar nicht. Mich auch nicht. mein erstes selber eingeschüttetes Weizenbier. Das ist doch wohl eine Krone. Natz schmeckt das Bier auch. Friedel hat auch schon genippt.

Wir tranken in Ruhe unser Bier aus und machten uns dann auf die letzten Kilometer unserer Tour. Wir fuhren wieder bis zum Ostlevener Weg, überquerten den und fuhren vorbei am Ahsener Sportplatz zum Leinpfad des Kanals. Dort ging es nach rechts in Richtung Ahsener Schleuse. Die erreichten wir nach 1,4 Km und quälten uns den Schleusenberg hoch. Friedel verschaltete sich und schob dann den Berg hoch. Rechts oben, auf dem Schleusenberg saß eine Pärchen, dass Natz und ich nicht so richtig wahrnahmen. Aber Friedel erkannte Horst Walter und seine Frau. Natz und ich waren schon bis hinter die Schleuse gefahren und warteten dort an der Bank auf ihn. Aber er kam nicht. Er quatschte mit Horst Walter und Gattin und quatschte und quatschte und vergaß uns ganz. An uns vorbei fuhr dann eine Truppe Männer mit Rädern. Ihr fahrt falsch riefen wir ihnen zu, ihr müsst hier auf dem Leinpfad bleiben. Die Schleusenstraße endet nämlich 100 Meter weiter. 7 Radfahrer reagierten sofort und fuhren über die Wiese auf den Leinpfad. Einer stieg ab und pfiff nach den anderen. Er humpelte. Seine Kumpels fragten, was den los sei. Ich kann nicht mehr war die Antwort. Alle blieben stehen. Dann bog auch endlich Friedel um die Ecke und erzählte das er Horst Walter getroffen habe. Ja das haben wir gemerckt!!! Der Verletzte schob sein Rad zu seinen Kollegen. Er fuhr ein Pedelec. Was ist passiert war unsere Frage. Ich habe einen Krampf im Oberschenkel. Er machte einige Bewegungsübungen um den Krampf zu lösen. Wir kamen mit der Gruppe ins Gespräch und erfuhren, dass sie aus Röllinghausen waren. Sie waren am Morgen mit dem Zug nach Münster gefahren und waren nun wieder auf dem Heimweg. Wir wünschten ihnen eine gute Fahrt und fuhren weiter. Wir fuhren auf die Schleuse Datteln zu, unterquerten die Olfener Brücke und fuhren nach rechts weg vom Leinpfad auf die Höttingstraße. Dort dann bis zur Ecke Eichenstraße.

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Oben das erste Bild zeigt die Brücke Ahsener Straße. Im zweiten Bild fahren wir auf die Schleuse Ahsen zu. Im nächsten Bild sehen wir das Unterwasser der Ahsener Schleuse und am anderen Ufer den Schubverband Renus, der uns schon vor der Schleuse Flaesheim auffiel. Darunter das Bild zeigt uns das Oberwasser der Schleuse Ahsen, da wo wir auf Friedel gewartet hatten. Kormorane sind überall wo es Fisch gibt. Im vorletzten Bild sieht man die Olfener Brücke und etwas von der Schleuse Datteln. Das letzte Bild der Tour zeigt den Neubau an der Höttingstraße, da wo bis vor Kurzem noch das alte Schleusenwärterhaus stand.

Ich verabschiedete mich von Natz und Friedel und fuhr über die Eichenstraße nach Hause. Um 17:30 Uhr, nach 52 gefahrenen Kilometern, war ich wieder bei uns auf dem Garagenhof. Am Ende der Tour war das Wetter noch gut geworden, wie man auf den letzten Bildern sieht.

Männer es war einmal mehr schön mit euch durch die Lande zu fahren.

Opaju

 

 

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