Fahrradtour 15.08.2016(Von der Seseke über den Kuhbachweg durch Bergkamen nach Kamen)

Für den 15.08.2016 haben wir alle mal wieder in Google Earth herumgeschaut. Friedel hatte die Idee nach Kamen zu fahren und von dort nach Kaiserau. Kaiserau waren wir noch nie. Danach in Richtung Lanstrop, Derne und über die Fahrradstraße(Leezenpatt) nach Lünen herein. Von dort über den Lippedeich in Richtung Heimat.

Natz hatte dabei einen Radweg gefunden, der von der Seseke aus durch Oberaden und Bergkamen verlief und dann auf den Klöcknerbahnweg einmündet. Über den und dann über den Eilaterweg, auch einer Fahrradtrasse nach Kamen herein. Da war unser Friedel natürlich begeistert. Neue Trassen, die wir noch nie gefahren sind. Ich schaute mir das auch an. Mich erschreckten die zu fahrenden Kilometer etwas. So wie ich uns kenne werden das mal wieder über 70 km. Friedel, der bis zum Natz schon 4,5 Km anreisen muss und dann auch auf seinem Heimweg 4,5 Km mehr fährt als Natz und ich, würde so auf 80 Km kommen. Ganz schön viel für einen Tag.

Natz und Friedel waren mit ihren Frauen am Sonntag schon ca. 50 Km mit dem Rad gefahren. Die kriegen den Hals nicht voll. Friedel würde auf unserer Tour die 2000 Km Marke, für gefahrene Kilometer in diesem Jahr knacken.

Treffen war beim Natz. 10 Uhr wie immer. Unser Metzger Wolf war aus dem verdienten Urlaub zurück und ich holte unsere Lieblingsfleischwurst. Dann ging es für mich durch den Volkspark zur Höttingstraße. Friedel traf auch ein und nach der Begrüßung ging es los. Willi, unser Langzeitverletzter war nicht bei uns. Der hatte in der Woche davor alleine einen Test gemacht. Geht es wieder mit dem Radfahren oder nicht. Er entschied es geht, und so war er auch am Montag mit seinen Jungs, mit denen er zum dreißigsten Mal durch deutsche- und auch niederländische Lande fuhr, unterwegs. Zur Jubeleumsfahrt war sogar ein Fotograf erschienen und Willi hatte ihm ein Interview gegeben, dass am Dienstag in der Dattelner Morgenpost zu lesen war. Wenn das alles gut geht mit unserem Willi, dann wird er wohl wieder mit uns unterwegs sein.

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Die Jungens (v. li.): Willi Vennemann, Heinz Rohe, Heinz-Jürgen Feig, Josef Baumeister und Wilhelm Auferkamp kurz vor Tourstart am Dattelner Heimatmuseum.
Quelle: Dattelner Morgenpost

Dattelner Morgenpost – Lesen Sie mehr auf:
http://mobil.dattelner-morgenpost.de/staedte/datteln/45711-Datteln~/Zum-30-Mal-sind-die-Jungens-per-Rad-aufgebrochen-Fuenf-Freunde-unterwegs;art1008,1851562#plx984113446

Wir fuhren zum Dortmund-Ems-Kanal hoch und überquerten die Dattelner Hafenbrücke. In dem Bereich begannen schon die Vorbereitungen für das Kanalfest, das vom 19.08 – 21.08.2016 stattfindet. Wir fuhren dann die Markfelder Straße herunter. Nach 1,1 Km bergab Fahrt erreichten wir die Waldstraße, die nach rechts in die Rieselfelder führte. Wir erreichten das Gelände des Waltroper Reitervereins. Dort war wohl am vergangenen Wochenende ein Reitturnier abgelaufen, den dort wurde am Montagmorgen alles wieder abgebaut. Bierwagen und Festzelt.

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Oben das erste Bild habe ich gemacht, als ich zu Garage vom Natz herunter fuhr. Dort am Haus links am Weg hatte wohl Jemand geheiratet und es war traditionell geschmückt. Das zweite Bild ist von der Hafenbrücke aus fotografiert und zeigt den Kanal vor dem Liegehafen Datteln. Im Hintergrund Datteln 4. Die nächsten beiden Bilder sind auf der Markfelder Straße entstanden. das nächste Bild zeigt Natz, der auf der Waldstraße in Richtung Reitverein fährt. Im Hintergrund schon der Kühlturm eine der Lüner Kraftwerke. Die beiden letzten Bilder sind am Reiterverein entstanden. Dort wurde fleißig abgebaut.

Wir fuhren bis zum Markfeder Weg und bogen dort nach rechts ab um dann gleich wieder nach links auf den Weg Im Eickel einzubiegen. Den befuhren wir 420 Meter und verließen ihn dann, in dem wir Geradeaus weiterfuhren und so den Weg Im Löhken erreichten. Der Weg führte und fast gerade bis an die Borker Straße, die wir nach 2,1 km Fahrt erreichten. Dort bogen wir nach links ab. Wir wollten uns dort eine Gedenkstätte anschauen, über die ich schon einmal geschrieben habe und die einen Bezug zum Waldfriedhof in Recklinghausen hat, den wir auf unserer letzten Tour zur Cranger Kirmes besucht hatten.

Entbindungslager Waltrop-Holthausen

Vom April 1943 bis Mai 1945

Ende April 1943 erfolgen die ersten Einweisungen in das Entbindungs- und Abtreibungslager, das vom Landesarbeitsamt Westfalen getragen und vom Arbeitsamt Recklinghausen zusammen mit der Waltroper Gemüseanbaugenossenschaft verwaltet wurde.
1273 Geburten sind standesamtlich registriert. An mindestens 718 Frauen wurden Abtreibungen vorgenommen. Nach Friedhofsunterlagen starben 294 Säuglinge (davon 47 Totgeburten) 294 von ihnen sind auf dem Friedhof in Waltrop und eine unbekannte Zahl in Holthausen in der Nähe des Lager begraben worden. Weitere 200 sind im übrigen Westfalen beerdigt, wo sie kurz nach der Entlassung aus Waltrop gestorben sind.

Die Säuglinge wurden aber nicht etwa vergiftet, sondern vielmehr vernachlässigt. Die Leitung dieses Lager hatte Ärztin Hartmann, die damalige Leiterin der Lungenheilstätte Nordkirchen, heute Kinderheilstätte, inne.

Baracke Ärztinnen+Hebammen
Von schwangeren Frauen bewohnte Baracke, in der auch russische Ärztinnen und Hebammen untergebracht sind. Diese kriegsgefangenen Frauen aus dem Sanitätspersonal der Roten Armee kümmern sich um Gebärende und Säuglinge.

Nadelfabrik
In der Zweigstelle einer Iserlohner Nadelfabrik müssen die Frauen und Mädchen vierzehn Tage vor und sechs Wochen nach der Entbindung Nadelbriefchen für die deutsche Wehrmacht stecken.

Entbindungsbaracke
Hier müssen die Frauen auf einem hölzernen Tisch entbinden. Frauen mit Wehen warten auf Matratzen auf dem Boden liegend, bis sie an der Reihe sind. In der Baracke sind auch Räume für weitere Schwangere abgeteilt. In den Räumen stehen dicht an dicht dreistöckige Betten. Papiersäcke mit Hobelspänen gefüllt dienen als Matratzen.

Sarglager
Schuppen am Waldrand mit großen und kleinen Särgen für Frauen- und Kinderleichen. Wenn alle Särge voll sind, werden diese von Franzosen aus einem nahegelegenen Kriegsgefangenenlager in Massengräbern begraben. Die leeren Särgen werden anschließend zurück in den Schuppen gebracht.

Säuglingsbaracke
Die Säuglingsbaracke dürfen die Mütter nicht betreten. In einer Hälfte der Baracke befinden sich Kleinkinder, deren Mütter auf Höfen arbeiten müssen, deren Bauern die Kinder aber nicht haben wollen.

Strafbaracke
Vor der Strafbaracke hat ein Galgen gestanden, an dem unter anderem eine der russischen Ärztinnen aufgehangen worden ist, weil sie zu viele Frauen krank geschrieben haben soll.

Jahrzehnte ist wenig bekannt über das Entbindungslager, das die Gemüseanbaugenossenschaft Waltrop und Umgebung e.V. im Auftrag der Nationalsozialisten hier in den Rieselfeldern angelegt hatte. Erst Mitte der 1990er Jahre als die Historikerin Gisela Schwarze aus Münster nachforscht, fügen sich Details aus Zeitzeugenbefragung und Quellenforschung zu einem dunklen Kapitel der verdrängten Geschichte der Zwangsarbeit.

Fertigrasen wird heute auf dem Acker hinterm Kanal in Waltrop Holthausen gezüchtet, wo vor über 60 Jahren eingezäunte Baracken im Tarnanstrich gestanden sind.

© 2010 tenhumbergreinhard.de (Düsseldorf)

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Einziges bekanntes Bild des Entbindungslagers

Im Lagerbuch sind neben insgesamt 19 verstorbenen Kindern aus Recklinghausen auch die sechs auf dem Waldfriedhof begrabenen Kinder verzeichnet. Sie waren wahrscheinlich von auf den Zechen oder in Betrieben arbeitenden polnischen oder ukrainischen Frauen geboren worden und aufgrund von Krankheiten oder anderer Ursachen („rassekundliche“ Untersuchungen) dort gestorben, während die Mütter wieder zum Arbeitseinsatz kamen.

Gedenkstein/Mahnmal

Erinnern an das Entbindungs- und Abtreibungslager für „Ostarbeiterinnen“

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Bilder oben habe ich am Mahnmal am Montag erstellt. Im ersten Bild fahren Friedel und Natz zu den Stehlen.

In Holthausen, nahe der Stadt Waltrop, wurde im Frühjahr 1943 ein Entbindungs- und Abtreibungslager für Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa errichtet. Viele der Neugeborenen überlebten nicht, oftmals kamen sie durch Unterversorgung um.

Erst Mitte der 1990er Jahre wurde die Öffentlichkeit auf das ehemalige Lager in Holthausen aufmerksam. Eine Gedenktafel wurde 1997 auf dem Waltroper Friedhof an der Halterner Straße aufgestellt. Am historischen Ort des ehemaligen Lagers, einem heutigen Waldstück, initiierte der Künstler Paul Reding gemeinsam mit Jugendlichen im Jahr 2001 ein Mahnmal. Große und kleinere Holzstelen symbolisieren Frauen und Kinder, in deren Halbkreis vor ihnen mehrere „tote“ Kinder liegen. Das Mahnmal Holthausen liegt in einem Waldstück an der Borker Straße – von Waltrop aus kommend hinter dem Kanal zweite Straße links abbiegen – und ist jederzeit frei zugänglich.

An einem zentraleren Ort, in der Fußgängerzone der Hagelstraße von Waltrop beim Kiepenkerlbrunnen, hat Paul Reding zudem stilisierte Kinderfiguren als Mosaik in das Pflaster eingelassen. Namen und Lebensdaten erinnern an verstorbene Kinder, ähnlich wie bei den Stolpersteinen von Gunter Demnig.

 Pädagogisches Angebot

Der Künstler Paul Reding organisiert Führungen am Mahnmal in Holthausen. Kontakt kann immer donnerstags von 10.00 bis 12.00 Uhr aufgenommen werden.

Kontakt
Heimatverein Waltrop, Paul Reding
Bahnhofstr. 136
45731 Waltrop
Bundesland Nordrhein-Westfalen

Tel.: +49 (0)2309 72759
paulreding@t-online.de

Lage
Borker Str.
45731 Waltrop

Quelle: bpb Bundeszentrale für politische Bildung

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg über Im Löhken bis zum Mahnmal.

Wir fuhren wieder zurück an die Borker Straße und bogen nach rechts auf deren rechten Standstreifen, den wir als Radweg benutzten. Da müssen wir hoch? Meine Frage war nicht unberechtigt, denn wir mussten zum Datteln-Hamm-Kanal hochfahren. Das waren 610 Meter mit 7 Höhenmeter die zu fahren waren. Wir erreichten die Brücke und ich war erstaun, dass es ohne große Quälerei ging. Wir überquerten die Brücke und fuhren nach 190 Metern nach links ab. Es ging über ein kleines Industriegebiet, dass am Waltroper Bahnhof liegt, an den Leinpfad des Datteln-Hamm- Kanals. Auf dem fuhren wir in Richtung Lünen. Nach 3,2 Km machten wir eine Trinkpause an Schlossruine Wilbring. Die Ruine hatten wir während einer unserer Touren mal besichtigt. Wir wollten damals den schwarzen Hund hören und die 2 weißen Frauen spuken sehen.

Der Hund auf Schloss Wilbring

Haus Wilbring

Von Haus Wilbring, auch Wilbringen genannt, das an der Ortsgrenze des Vests Recklinghausen liegt, erzählte man sich einst eine Spukgeschichte. In den Mauern der Burg trieb ehemals ein großer, schwarzer Hund sein Unwesen. Seine tellergroßen, glühenden Augen vertrieben alle, die sich ihm näherten. Der Hund hatte im Kellergewölbe der alten Burg sein Quartier. Von der Fastzeit setzte er sich in Bewegung und stieg jede Nacht über die Treppe ein Stück höher hinauf. Am Aschermittwoch hatte er den Dachboden unter dem Turmhelm erreicht. Mutige hatten versucht, das Ungeheuer zu vertreiben, doch sie mussten einsehen, dass das unmöglich war. Es war auch gefährlich, denn wenn man auf das Untier schoss, prallten Waffen und Kugeln ab. Für den Schützen bedeutete das den sicheren Tod. In den Nächten nach Aschermittwoch war der Hund verschwunden, bis er im nächsten Jahr wieder auftauchte. Über Haus Wilbring erzählte man noch eine andere Geschichte. In den Nächten spukten zwei weiße Frauengestalten in der Burg. Sie polterten durch die Gänge, und jeder fürchtete sich vor ihnen. Der Spuk trat besonders dann auf, wenn auf Haus Wilbringen die Besitzer wechselten. Das kam im Laufe der Jahrhunderte mehrmals vor.

Anmerkungen

Der schwarze Hund weist Merkmale eines Wehrwolfs (Werwolf, Warwurf) auf, der in einigen Sagen des Heimatraums erscheint. Der Werwolf (von ahd. Wer = Mann) ist ein Mann in Wolfsgestalt, der nach dem Glauben des Volks durch Überwerfen eines Wolfshemds oder eines Wolfsgürtels sich in einen Wolf verwandeln kann, um Menschen zu schädigen und zu erschrecken. Was mag wohl das Erscheinen des schwarzen Hundes vor der Fastzeit bedeuten? Sollte er die Menschen mahnen, den christlichen Brauch des siebenwöchigen Fastens anzunehmen und durchzuhalten? Oder verließ dieser heidnische Spuk am Aschermittwoch das Haus, weil nun eine christliche Zeit begann, nachdem die ausgelassene Zeit des Winteraustreibens (Fastnacht) beendet war? (Kollmann)

Burg Wilbring (1321 Wilbrachtink, 1469 Wilbrenynck) war zeitweilig eine kurkölnische Landesburg. 1608 wurde Wilbring von Vincenz Rensing zu Horneburg gekauft, der später Statthalter des Vests Recklinghausen wurde. 1695 kam Wilbring an die Familie Horst, war 1773 bis 1856 in Besitz der Familie von Papen und blieb dann bis 1902 im Besitz der Familie von Frydag zu Buddenburg. Wilbring ging im Erbgang an die Familie von Rüxleben über, die es vor dem Ersten Weltkrieg wegen des Baus des Datteln-Hamm-Kanals an die preußische Kanalbauverwaltung verkaufte. Die Vorburg befindet sich in Privatbesitz und wird landwirtschaftlich genutzt. Der Zugang zur Ruine des Haupthauses ist nicht gestattet, jedoch werden beim Tag des offenen Denkmals regelmäßig Führungen angeboten. – Text entnommen aus: Wikipedia. Burg Wilbringen liegt an der Straße Wilbringen 1.

Schloss Wilbringen (WGS 84: 51° 36′ 59.98″ 7° 27′ 06.37″)

Literaturnachweis

  • Adelheid Kollmann, Sagen aus dem alten Vest und dem Kreis Recklinghausenn, Recklinghausen 1994, S. 116-118 (nach: Klassen 6/3 und 6/4 der Heinrich-Bußmann-Schule in Lünen-Süd, Von Raubrittern und Kobolden, Sagen und Märchen des Ruhrgebietes, Essen 1984, S. 23f.)

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Oben die beiden Bilder zeigen die Flächen auf denen die Firma Stimberg Fertigrasen produziert. Nicht weit vom Mahnmal entfernt. Die nächsten beiden Bilder sind von der Kanalbrücke aus fotografiert. Im linken Bild sieht man im Hintergrund die Lüner Kraftwerke. Das rechte Bild ist in Richtung Datteln fotografiert. Weißblauer Himmel begleitete uns am Montag. Es war nicht zu warm. Richtiges Radfahrwetter. Im Bild links darunter fährt Friedel die Borker Straße herunter, nach dem wir die Brücke überquert hatten. Im rechten Bild haben wir schon den Leinpfad erreicht. darunter links haben wir fast das erste Lüner Kraftwerk erreicht. Das Trianel Kohlekraftwerk. Rechts im Bild unterfahren wir die Wilbringer Bundesbahnbrücke am Km 7,559 des Datteln-Hamm-Kanal. Unten >links noch einmal das Trianel Kraftwerk. Unten rechts sieht man das Gelände von Haus Wilbring. Die Ruine ist von dort nicht zu sehen. Nur zwei kleine Turmspitzen von den erhaltenen Nebengebäuden.

Nach der Trinkpause ging es weiter. Rechts von uns lag dann Brambauer und auf der anderen Kanalseite Lippholthausen mit seinen zwei Kohlekraftwerken. Dahinter fließt die Lippe, die dort auch ihre Auenwiesen immer überschwemmt. Natur pur. Das werden wir auf unserem Rückweg erleben. Auf der rechten Seite konnten wir dann den Lüntec Tower sehen, der über den Bäumen den Bäumen schwebt. Das „UFO“ auf dem Gelände der ehmaligen Zeche Minister Achenbach.

Der LÜNTEC-Tower in Lünen (Colani-Ufo)

 

Das ist Industriekultur in seiner skurrilsten Form: Ein ellipsenförmiger Körper aus 18 weißen, glasfaserverstärkten Kunststoffzellen mit vier Blitzableiterantennen hat sich da auf dem Gerüst eines ehemaligen Förderturms niedergelassen. Wie übergroße Bullaugen eines U-Boots wirken seine Fenster, wie Positionslichter einer Mondfähre seine grellen Strahler, die in der Nacht den Baukörper noch surrealer erscheinen lassen. Naheliegend also, dass dieses mysteriöse Gebilde um seine Landestelle Lünen im Volksmund auch Colani-Ufo genannt wird.

Dieses Ufo ist Blickfang, begehrtes Fotomotiv und seit Neustem auch Ausgangspunkt der Ermittlungen im ersten Tatort-Fall des Dortmunder Teams. Der ungewöhnliche Turm schafft es heute als architektonischer Shooting-Star auf Magazin-Cover und in Imagebroschüren. Gleichzeitig ist die Geschichte um das Colani-Ufo auf 37 Meter Höhe aber auch Abbild der fiebrigen Stimmungswechsel des Strukturwandels im nördlichen Ruhrgebiet zwischen Depression und Aufbruch.

Mit der Einstellung der Steinkohleförderung nach über 70 Jahren auf der Zeche Minister Achenbach im Jahr 1990 begann die Suche nach sinnvoller Nachnutzung des Geländes. Mehr zufällig ergab sich ein Kontakt zu Stardesigner Luigi Colani, dessen origineller Entwurf mithilfe der Finanzierung durch die Internationale Bauausstellung Emscher Park umgesetzt wurde. Wo andernorts die Harmonie von Historischem und Neuem betont wurde, wurde in Lünen mit dem Ufo (auch „Colani-Ei“) s…

Quelle: KulturKenner NRW

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Oben im ersten Bild sieht man die neue Industrie auf der anderen Kanalseite. Im unteren Bild schwebt das „UFO“ über den Bäumen und ist ein Zeichen für vergangene Industriekultur.

Nach dem wir dann noch zwei Kanalbrücken unterfahren hatten, begann auf der anderen Kanalseite der Stadthafen Lünen mit seinen großen Industrieanlagen. Auf unserer Seite kam Gahmen näher, dass ländlicher ist. Aber auch auf unserer Seite gab es noch alte Industrieanlagen, die heute der Erholung dienen. Im alten Preußenhafen, ein ehemaliger Kohlehafen der Zeche Preußen.

Preußenhafen

Der Preußenhafen ist ein 1924-1925 erbauten und im Herbst 1925 in Betrieb genommener Hafen am Datteln-Hamm-Kanal (Kanal-km 14,16 – 14,34) inLünen-Süd (Gemarkung Horstmar).

Ursprünglich diente er als Umschlagplatz für die Zechen Preußen in Lünenund Gneisenau in Dortmund-Derne. 1924 begann seine Hoch-Zeit als Kohleumschlagplatz, Mitte der 1960er Jahre wurde der Hafen auf die heutigen Ausmaße erweitert, ab Ende der 1980er Jahre verlor er durch die Zechenschließungen an Bedeutung. Auf der ehemaligen Zechenanschlussbahn existiert heute der Rad- und Wanderweg „Gneisenau-Trasse“, der an der Preußenhalde, an der anderen Seite der Bahnlinie, vorbei bis nach Derne führt.[1]

Heute wird er intensiv touristisch genutzt durch die Nähe zum Seepark Lünenund zum Horstmarer See, für Motor- und Freizeitboote und alsWasserwanderrastplatz sowie als Anleger für das Fahrgastschiff „Santa Monika“ und als Museum.

Als Landmarke steht der von der Mannheimer Maschinenfabrik Mohr & Federhaff AG im Jahr 1962 gebaute Vollportal-Wippdrehkran, kurz „Mohr-Kran“ genannt, auf der Uferpromenade. Der sehr flexibel auch für zwei Frachtschiffe gleichzeitig einsetzbare Kran ist ein wichtiges Symbol für die von 1964 an stetig steigende Umschlagkapazität. Neben dem „Wahrschauplatz“ an der Eisenbahnbrücke und dem „Platz unter Bäumen“ am Hafenhaus ist der Kran auch ein Teil der Lichtinszenierungen des Hafens, er markiert das Portal des Preußenhafens.

Im Juli 2008 fand der erste Familientag am Wasserwanderrastplatz statt, er wird jährlich wiederholt.

Quelle: Wikipedia

Wir umfuhren den Preußenhafen, und die Bierwagen vom vergangenen Wochenende standen dort noch. Am Wochenende war dort ein Sommerfest abgelaufen.

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Das erste Bild zeigt Natz und Friedel auf dem Leinpfad in Richtung Lüner Stadthafen fahren. Die nächsten drei Bilder zeigen die andere Kanalseite mit den großen Industrieanlagen im Hafen. Im fünften Bild sieht man eine Wohnsiedlung, die bis zum Ufer des Kanals reicht. Darunter dann die Bilder habe ich am Preußenhafen gemacht. Im ersten Bild sieht man den alten Mohr Kran. Rechts daneben qualmt es in der Ladeschaufel des Krans. Das schaut sich Natz erst einmal an. Ein übriggebliebenes Lagerfeuer vom Wochenende.

Hinter dem Preußenhafen fuhren wir nach rechts weiter. Es ging unter der Eisenbahnbrücke her und dann sahen wir auch schon das Gelände des Seeparks Lünen mit dem Horstmarer See. Dort gegenüber des Sees wollten wir unsere Fleischwurstpause machen, ehe wir in den Sesekeradweg einstiegen.

Seepark Lünen

Das Strandbad am See

Der Seepark Lünen ist eine Parklandschaft in Lünen.

Der Park entstand im Rahmen der Landesgartenschau 1996 auf einer ehemaligen Bergbaufläche der Zeche Preußen. Das Gelände des Seeparks Lünen liegt unmittelbar am Datteln-Hamm-Kanal. Auf der anderen Seite des Kanals befindet sich dasSchloss Schwansbell. Der Park hat eine Fläche von 63 Hektar.

Den Mittelpunkt des Parks bildet der Horstmarer See mit einer Wasserfläche von neun Hektar. Der südliche Teil des Sees ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, während das Nordufer als Strandbad dient. Daneben entstand im sogenannten Horstmarer Loch, einer bergbaubedingten Senkung, ein natürliches Amphitheater mit Grasstufen. Zusammen mit derPreußenhalde zeigt dies die Höhen und Tiefen der durch den Bergbau veränderten Landschaft.

Im Oktober 2007 wurde in einem Teil des Seeparks die erste Discgolf-Anlage in NRW eingeweiht und bereichert seitdem das Freizeitangebot.

Der Seepark Lünen und die Preußenhalde sind Teil der Route der Industriekultur.

Quelle: Wikipedia

Wir aßen unsere Fleischwurst in der Sonne und schauten dem Treiben am See zu. Der Montagmorgen verlief dort ganz ruhig. Nur wenige Sonnenanbeter lagen am Ufer des Sees. Wir hatten ja noch einen langen Weg vor uns und so dauerte unsere Pause nicht so lange.

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Die vier Bilder zeigen unsere Anfahrt zum Seepark. Das moderne Kunstobjekt am Eingang und dann den See.

Vom See aus fuhren wir zum Schwansbeller Weg, den wir überquerten. Links und rechts von uns lag dann das Horstmarer Loch. In dem befindet sich die Discgolfanlage. Wird gespielt wie Golf, nur mit Frisbeescheiben, die in einen Korb geworfen werden müssen. Wer die wenigsten Würfe benötigt wir der Sieger. Nach etwa 250 Meter erreichten wir dann schon die Seseke, die dort unter dem Datteln-Hamm-Kanal zu ihrer Mündung in die Lippe fließt. Die Mündung ist nach 1,72 Km erreicht. Der Mündungsbereich liegt hinter dem Lüner Theater. Wir überquerten die Preußenstraße und fuhren die ersten 690 Meter an der Seseke entlang. Dort erreichten wir die erste Brücke und Friedel und ich fuhren einmal auf die Brücke um die Seseke zu sehen. Natz war geradeaus gefahren und wartete am Hogarth´s Dream auf uns.

HOGARTH`S DREAM

Lünen

Künstler >

Diemut Schilling

Entstehungsjahr >

2010/2015

Material >

Holz, akkubetriebene Audio-Installation

Maße >

ohne Maße

PROJEKTBESCHREIBUNG

Diemut Schilling, Hogarth`s Dream, 2010/2015, Holz, akkubetriebene Audio-Installation, am Flussufer der Seseke/Asternweg in Lünen-Niederaden

Seitlich des renaturierten Flüsschens Seseke lädt eine schlangenförmige Holzbank zum Verweilen ein. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde sie von der in Wuppertal lebenden Bildhauerin Diemut Schilling als ein Beitrag zum insgesamt 12 Arbeiten/12 Künstler umfassenden Skulpturenpfad entlang der Seseke im Rahmen des Kunstprojektes „ÜBER WASSER GEHEN“ installiert.
Aus dem ursprünglich zweiteilig konzipierten Werk mit frontal vor der Sitzbank hydraulisch im Flusswasser der Seseke auf- und eintauchenden Metallelementen, die 2011 gestohlen wurden, entstand das 2015 der Öffentlichkeit in neuer, jetzt einteiliger Version übergebene, aktuelle Werk. Einer Schlange gleich entsteigt sie dem Erdreich und windet sich entlang des Weges. Im Inneren des Werks verbirgt sich eine über Bewegungsmelder aktivierbare Audio-Installation. Für diese hat die Künstlerin Interviews mit den vor Ort lebenden Menschen geführt und zu kurzen Hörstücken verarbeitet. Ergänzt werden die Gespräche durch musikalisch eingespielte Naturklänge sowie Tierstimmen, so dass ein synästhetisch-meditatives Erlebnis möglich ist.
Skulptur oder Bank? Oder handelt es sich um ein multi-funktionales Kunstwerk, das man aufgrund seiner den Raum organisch-dynamisch durchfließenden Form als höchst ästhetisch-harmonisch empfindet? Denn nicht von ungefähr hat man den Eindruck, dass Diemut Schillings elegant-meditative Sitzgelegenheit gleichermaßen den Augen wie der Hand schmeichelt.
Das von der Künstlerin „Hogarth`s Dream“ genannte Werk – in seiner Horizontalerstreckung spielt es auch auf Weg und Wanderung, auf Verlauf, Reise und Unterwegs-Sein an -, verweist in seinem Titel auf den englischen Maler, Grafiker und Karikaturisten William Hogarth. Dieser hatte sich 1753 in seiner Schrift „The Analysis of Beauty“ dem Rätsel der Schönheit gewidmet und in der Schlangenlinie als dem „wogenden Fluss der Bewegung“ ein bestes Beispiel für Schönheit erkannt. Weder monoton gleichförmig wie eine gerade Linie noch aggressiv zackig und auch nicht unharmonisch wie eine gestrichelte Linie, zusammenhanglos sah der für bissig-sozialkritische Zeichnungen bekannte Grafiker in der Schlangenlinie das Mannigfaltige auf ansprechende Weise zur Einheit verknüpft.

Auch Diemut Schillings Sitz-Skulptur an der Seseke verbindet in ihrer sich gemächlich schlängelnden Form Gegensätzliches: Nutzobjekt und Artefakt, Kunst und Natur, Mensch und Kunst, Weg und Rast, Materialität und Klang, Form und Inhalt, Organik und Geometrie, Zeitlichkeit und Dauer, Historie und Gegenwart, Tradition und Moderne. Entsprechend ist auf „Hogarth`s Dream“ sitzend, das Philosophieren über Kunst, Natur und Schönheit eine lebendige eigene Handlung.

Diemut Schilling wurde 1965 in Bremen geboren. Heute lebt und arbeitet sie in Wuppertal. Die Meisterschülerin Tony Craggs hat seit 2011 hat eine Professur für Zeichnung und Druckgrafik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und ist seit 2008 Dozentin im Fachbereich Mediendesign an der Bergischen Universität Wuppertal.

Autorin: Claudia Posca

Quelle: Kunstgebiet. Ruhr

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Oben im ersten Bild fahren wir am Horstmarer Loch vorbei, in dem sich die Diskgolfanlage befindet. Die nächsten beiden Bilder sind auch dort entstanden. Dann das vierte Bild zeigt die renaturierte Seseke von der Brücke. Im Hintergrund rechts sitzt Natz auf Hogarth´s Dream und wartet auf uns. Das letzte Bild zeigt uns die genannte Holzkonstruktion, die in die Jahre gekommen ist und schon einige lose Holzbretter aufweist, obwohl sich die Siedlergemeinschaft In den Telgen um das Über Wasser Gehen Kunstwerk, seid fünf Jahren kümmert.

Wir fuhren weiter und mussten dann von der Seseke wegfahren, weil der Lüserbach in die Seseke mündet und es dort keine Brücke gibt. So fuhren wir 1,17 Km einen Bogen über den Breiter Weg und dann wieder über Im Dorf an die Seseke. Dort, in Niederaden gibt es eine Fußgängerbrücke über die Seseke. Da fuhren wir drüber auf die Nordseite der Seseke. Es ging dann 350 Meter nach rechts, wo wir dann die Mündung des Kuhbachs in die Seseke erreichten. der Kuhbach ist auch renaturiert worden. Dort war auch der Einstieg für uns auf den Kuhbachweg.

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Die Bilder oben zeigen unseren Weg vom Kunstwerk Hogarth´s Dream bis zur Kuhbachmündung in Unteraden. Das erste Bild zeigt das Lanstroper Ei in Dortmund Lanstrup. Da werden wir am Nachmittag vorbeifahren. Im zweiten Bild fährt Natz vor mir auf dem Sesekeradweg auf die Mündung des Lüserbachs zu. Die nächsten Bilder sind vom Breiter Weg aus gemacht worden, da wo wir kurz von der Seseke wegfahren mussten. Die einsame Kirche vor dem Wald sieht man im sechsten Bild. Im nächsten Bild sieht man den Bereich wo der Kuhbach mündet. Das Bild darunter lässt die Mündung erahnen. Starker Bewuchs versperrt den Blick. Im nächsten Bild sieht man den renaturierten Kuhbach. Die beiden letzten Bilder zeigen die Seseke, die in diesem Bereich schön breit ist.

Nach der kleinen Pause ging es dann auf den Kuhbachweg, der uns zunächst nach Oberaden herein brachte, weiter. Zunächst kamen wir an einer Pumpstation vorbei. Große Rohre, über die das Wasser des Kuhbachs gepumpt wird und dann in die Seseke fließt. Der Weg macht dann einen Rechtsbogen und dann überquerten wir die B 61 im Bereich der Burgstraße. Dann an einer Linkskurve liegen rechts und links am Weg Tennisplätze des SUS Oberaden 1921. Dann nach weiteren 100 Metern Fahrt erreichten wir das erste Kunstwerk an diesem Weg.

Kunstprojekt „Ein Ufer für die Kunst“ – (2004 – 2005)

„Kunstwerkstatt sohle 1“ / Kuhbachtrasse

Das Projekt „Kunstpfad Kuhbach“, fungiert als eine Art „Galerie im Grünen“. Fünf speziell für das Projekt entworfene Kunstwerken setzen sich mit der Geschichte des Kuhbachs, mit der Stadtgeschichte und mit der Industriegeschichte auseinander.

Emilia Fernandez: „Der blaue Kubus“

„Globus Baumarkt“, Bergkamen-Overberge

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Gisela Schmidt: „Wasser, Erde, Luft“

Pfalzstraße, Bergkamen-Weddinghofen

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Wolfgang Kerak: „Freier Lauf“

Pantenweg, Bergkamen-Oberaden

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Dietrich Worbs: „Die Römer“

Jahnstraße, Bergkamen-Oberaden

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Quelle: Stadt Bergkamen

Es war uns nicht bekannt, dass an diesem Weg Kunstgegstände stehen und waren überrascht, als wir am Ersten ankamen. Das mussten wir uns natürlich in aller Ruhe ansehen.

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Oben im ersten Bild sieht man die dicken Rohre an der Pumpstation. Im zweiten Bild dann einen Kinderspielplatz am Kuhbach Weg. Dann das erste Kunstwerk am Weg. Im nächsten Bild die Infotafel dazu. Die beiden letzten Bilder habe ich aus der Nähe gemacht und zeigen die verschiedenen Kopfformen der Holzskulpturen.

Dietrich Worbs: „Die Römer“

Das Objekt besteht aus elf, circa vier Meter hohen überdimensionierten Holzrömern aus Eichenstämmen, die hinter einer 14 Meter langen und zwei Meter hohen Palisade aus Eichen- und Kiefernstämmen stehen. Wie in einer Zeitreise, sind die Römersoldaten zurückgekehrt, um über eben diese Holzmauer hinweg in die Landschaft zu blicken und Ausschau nach den „Germanennachfolgern“ zu halten. Der Standort ist so gewählt, dass das Objekt in unmittelbarer Nähe zu der südlichen Umgrenzung des 56 ha großen Römerlagers steht, an der Spitzgraben und Holz-Erde-Mauer verliefen. Diese Aufstellung von römischen Soldaten bezieht sich auf das Römerlager, das im Jahr 11 bis 8 v. Chr. in Oberaden errichtet wurde. Das Entstehungsjahr drückt sich in der Anzahl der Legionäre aus. Der Oberadener Künstler schnitze mit einer Motorsäge von September 2004 bis 2005 die Köpfe und Gesichter aus den Eichenstämmen der römischen Legionäre, dabei sind auch zwei Centurios deutlich herausgearbeitet. Sie sind durch ihren Haarkranz („crista transversa“) auf ihren Helmen zu erkennen. Die Holzrömer sind in die Erde einbetoniert, von diesen wiegt eine Figur jeweils 1,5 Tonnen. Das Material Holz steht für Bäume und Sträucher, die als ökologischer Rückzugsort für Tiere im Rahmen der Renaturierung vom Lippeverband entlang des Kuhbachs gepflanzt wurden. Zu finden ist das Holz-Kunstwerk des Oberadener Bildhauers Dietrich Worbs in der Nähe der Jahnstraße am Radweg, der an Froebel- und Jahnschule vorbeiführt und Richtung Tennisplätze weiterführt auf die Lünener Straße. Quelle: Stadt Bergkamen

Nach der kleinen Pause fuhren wir weiter. Nach weiteren 260 Metern erreichten wir die Jahnstraße. Die überquerten wir. Wir fuhren weiter in Richtung Bergkamen. Nach 920 Metern verließen wir dann Oberaden. Der Weg führte uns nach Bergkamen herein. Nach 490 Metern erreichten wir dann eine Brücke. Wir mussten die Seite des Kuhbachs wechseln. Dort in dem Bereich steht das zweite Kunstwerk, das wir leider nicht gesehen haben. Warum auch immer.

Wolfgang Kerak: „Freier Lauf“

Gegenüber dem Hauptfriedhof in Bergkamen-Weddinghofen und in unmittelbarer Nähe zum „Jubiläumswald“ steht die Steinskulptur von Wolfgang Kerak, die seit Oktober 2004 den „Kunstpfad Kuhbach“ säumt. Der selbstständige Steinmetz- und Bildhauermeister setzte der Flussgeschichte am Ende des Pantenweges ein Denkmal. Der heimische Kalk-Sandstein (Anröchter Dolomit) symbolisiert mit den unbearbeiteten Seitenflächen die unberührte Natur. Die gerade Mittelachse und die fein geschliffenen Oberflächen stehen für den Eingriff durch den Menschen. Der gewundene silberne Edelstahlstreifen stellt das frei fließende Wasser des renaturierten Kuhbachs dar. Darüber hinaus hat der Künstler die geschichtlichen Daten des Kuhbachs in Form einer Inschrift in die glatte Oberfläche des grünlichen Sandsteines eingemeißelt und somit verewigt. Quelle: Stadt Bergkamen

Wir fuhren nun am südlichen Ufer des Kuhbachs entlang. Auf der anderen Seite lag das Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg3/4. Im Volksmund genannt Schacht Kuckuck. Die Zeche wurde 1996 stillgelegt. Wir erreichten den westlichen Rand von Bergkamen. Links dort am Weg lag die Pfalzschule Weddinghofen. Dort machte der Weg einen kleinen Bogen nach rechts. Nach der Überquerung der Pfalzstraße kamen wir an dem dritten Kunstwerk vorbei. Auch dort hielten wir an und schauten es uns an.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg zum dritten Kunstwerk am Kuhbach Weg. Die letzten vier Bilder zeigen das Kunstwerk aus nächster Nähe.

Gisela Schmidt: „Wasser, Erde, Luft“

Drei große Abwasserbetonröhren, die beim Bau des unterirdischen Abwasserkanals vom Lippeverband verwendet wurden, stehen gegenüber der „Kuhbach-Schänke“ an der Pfalzstraße seit Oktober 2004 am Rand des Radweges. Die Rohre zeigen einen Ausschnitt von dem, was nach der Umgestaltung des Lippeverbandes unterirdisch und parallel zum Kuhbach verläuft. Die ehemalige Dozentin der VHS Bergkamen Gisela Schmidt hat zusammen mit drei Schulklassen die farbige Gestaltung der Rohre übernommen, dabei lässt der Titel „Wasser, Erde, Luft“ darauf schließen, dass je ein Rohr eins der Elemente, die am Kuhbach zu finden sind, darstellt. Das erste Rohr bezieht sich auf den oberirdischen Bereich, also die Erde, und zeigt Fantasieblumen und -tiere. Es wurde von der Klasse 3a der Pfalz-Grundschule bemalt. Das zweite Rohr, bemalt von der Klasse 3c der Pfalz-Grundschule, steht für das Wasser, gekennzeichnet durch Fantasietiere, die im Wasser leben. Das dritte und stehende Rohr steht für die Luft und zeigt Flugtiere, die der Fantasie entstammen. Es wurde von der Klasse 8d der Willy-Brandt-Gesamtschule bemalt. Quelle: Stadt Bergkamen

Nach weiteren 460 Metern Fahrt erreichten wir die Töddinghauser Straße, die wir überquerten. Der Kuhbach Weg ging auf der anderen Seite, etwas nach links versetzt weiter. Nach noch einmal 680 Metern und Überquerung der Bambergstraße, erreichten wir das vierte Kunstwerk am Weg.

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Oben auf den Bildern sieht man unseren weiteren Weg auf dem Kuhbach Weg. Das erste Bild zeigt unsere Überquerung der Töddinghauser Straße. Das Zweite zeigt Natz und Friedel auf dem zugewachsenen Kuhbachweg. Das dritte Bild zeigt die Überquerung der Bambergstraße im Bereich der Essotankstelle. Das nächste Bild zeigt ein Kuhbach Weg Schild, die stehen immer dort wo man wieder auf den Weg fährt und vorher eine Straße gekreuzt hat. Das nächste Kunstwerk lag ein wenig vom Weg rechts. Da kann man schon einmal vorbeifahren. Wir nicht. Die letzten fünf Bilder zeigen das Kunstwerk und das Gelände am Pumpwerk Schönhausen, dass von einem Zaun umgeben ist.

Peter Wiesemann: „Bergkamen und der Kuhbach“

In unmittelbarer Nähe zum Pumpwerk Schönhausen steht ein viereckiges Rohr, ein so genannter „Schachthals“ aus Beton, der bei der naturnahen Umgestaltung des Kuhbachs eingesetzt wurde, als Einstiegsschacht zur Wartung der Abwasserkanäle. Durch diese Kontrollschächte wird die oberirdische Landschaft mit dem unterirdisch verlaufenden Abwasserkanal verbunden. Der in Bönen wohnende Bildhauer Peter Wiesemann hat einen Schachthals von 2004 bis 2005 mit Hammer, Meißel und Hilti bearbeitet und damit die Kuhbachgeschichte dokumentiert. Der mit dem Titel „Bergkamen und der Kuhbach“ versehene Schachthals ist an den Seiten links und rechts durchbohrt, was den neuen unterirdischen Schmutzwasserverlauf des Kuhbachs in einem Kanal aus Betonröhren symbolisiert. Die dünnen seitlich verlaufenden Linien stellen die Abwässer dar, die von der oberirdisch liegenden Stadt in den unterirdischen Kanal verlaufen. Im oberen Teil des Revisionsschachtes sind stadttypische Bauten Bergkamens ausgefräst, wie der Wohnturm, ein Zechenturm, ein Kraftwerk, aber auch Häuser und Bäume. An einer Seite befinden sich fünf Symbole als Hinweise auf den Lippeverband. Diese stehen für die fünf Pumpen des Pumpwerks Schönhausen, die dafür sorgen, dass es in Bergkamen keine Überschwemmungen gibt. Quelle: Stadt Bergkamen

570 Meter nach unserem Stop erreichten wir den Augustweg, den wir überquerten. Etwas versetzt nach Süden ging es auf der anderen Seite wieder auf den Kuhbach Weg. Ein kleiner Linksbogen brachte uns an die Heinrichstraße, die wir ebenfalls überquerten. rechts und links lagen dann eng an den Weg gebaut Häuser. Nach 630 Metern Fahrt hatten wir dann die Büscherstraße vor uns, die wir auch überqueren mussten. Während der Fahrt hatten wir überlegt wo wir unsere Mittagspause machen. Friedel wollte es eigentlich in Kaiserau tun.  Aber es war schon recht spät und bis Kaiserau noch ein Weilchen. So entschieden wir, wir fahren nach Kamen herein um dort beim Bäcker Grobe einzukehren. Aber noch war es nicht so weit. Nach dem wir die Büscherstraße überquert hatten, machte der Weg einen Links-Rechtsknick und wir kamen an die Geschwister Scholl Straße. Von dort sahen wir einen Rewemarkt. Gab es dort auch einen Bäcker? Wir fuhren von dem Weg nach rechts auf das Rewegelände. Friedel schaute sich in dem Reweladen um und befand, dass ist nichts für uns. Also dann doch nach Kamen rein. Das fünfte Kunstwerk haben wir auch nicht gesehen, obwohl es zwischen Fruchtbörse Limberg und dem Baumarkt Maxus, an der Kreuzung Kuhbach Weg und Geschwister Scholl Straße stehen soll. Dort waren wir ja als wir den Rewemarkt besuchten. Nur der Blaue Kubus war nicht zu sehen.

Emilia Fernandez: „Der blaue Kubus“

In Bergkamen-Overberge befindet sich an der Kreuzung von Kuhbach und Geschwister-Scholl-Straße zwischen Fruchtbörse Limberg und dem Maxus Baumarkt das Kunstwerk „Der blaue Kubus“. Für Emilia Fernandez wurde ein Kanal-Betonteil zur Grundlage eines Mosaiks. Sie arbeitete mit einer blauen Farbe, farbigen Kacheln und Spiegeln, die sie mit Fliesenkleber befestigte. Dabei modellierte die Künstlerin auf einer Seite den Kuhbach, in den Farben Grün, Weiß und Blau und gestaltete einen Zechenturm, der für Bergkamen steht. Die kleinen Spiegel nehmen die Reflexion des Wassers auf. An der vorderen Öffnung des Kanalteils ist im oberen Bereich ein Fisch zu finden, dieser repräsentiert das Leben am renaturierten Kuhbach. Die Technik, das Material und die Farben erinnern an den katalanischen Architekten Antonio Gaudí (1852 – 1926), dessen imposante Bauten in Barcelona zu sehen sind. Auch sie sind mit eindrucksvollen Mosaiken geschmückt. Quelle: Stadt BergkamenIMG_5223 IMG_5224 IMG_5225

Oben das erste Bild zeigt den Augustweg, den wir überquert haben. Das zweite Bild zeigt die Wiesen am Augustweg. Das letzte Bild zeigt einen schönen Garten am Radweg.

Wir verließen das Rewegelände und fuhren nach rechts weiter. Wir errechten die B 233 und überquerten sie. Dann nach 210 Meter erreichten wir das Ende des Kuhwegs. Der hatte uns 6,85 Km durch Oberaden und Bergkamen gebracht. 3 der 5 Kunstwerke haben wir mit eigenen Augen gesehen. Leider blieben uns die Beiden Anderen verborgen. Wir fuhren nach rechts und waren gleich wieder auf einer Fahrradtrasse. Dem ehemaligen Klöcknerbahnweg. Der führte uns dann in südlicher Richtung gegen Kamen. Wir fuhren 1,1 Km auf dem Klöcknerbahnweg, der dann nach links weg geht und bis nach Hamm Bönen verläuft. Wir fuhren weiter geradeaus. Der Weg ist auch eine Radfahrtrasse und heißt Eilater Weg. Der führte uns zunächst 1,2 Km bis an die A 2. Die unterquerten wir etwa 2,2 Km vor dem Kamener Kreuz. Wir hatten Kamen erreicht. Der Eilater Weg führte uns noch 880 Meter durch Kamen. Dann bogen wir nach rechts ab vom Eilater Weg. Wir überquerten die B 233 und fuhren dann auf der Weststraße in die Innenstadt. Nach 520 Meter erreichten wir auf der Höhe der Schulstraße die Fußgängerzone der Innenstadt. Von dort aus konnten wir auf den schiefen Turm der Pauluskirche schauen. Als ich den gerade am fotografieren war, kam eine junge Frau an mir vorbei und fragte ob ich wisse warum der Turm schief sei. Nein, dass wusste ich nicht. Sie war so nett und erzählte es mir. Der Turm wäre extra schief erbaut worden, damit er nicht einmal auf das Kirchenschiff falle. Das war wohl vor dem 2. Weltkrieg geschehen als man mit Bomben auf Kamen gerechnet habe.

Pauluskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der romanische Turmbau der Pauluskirche aus grünem Sandstein sowie das (nicht mehr erhaltene) ursprüngliche Kirchenschiff wurden im 12. Jahrhundert errichtet. Die Dachhaube (im Volksmund „Schiefer Turm“ genannt) soll bei ihrer Errichtung im 14. Jahrhundert angeblich bewusst gegen die vorherrschende Windrichtung geneigt worden sein und ist heute das Wahrzeichen von Kamen (im Stadtlogo vereinfacht als Kontur dargestellt). Der Turm wurde lange Zeit renoviert, da immer wieder Teile der Sandsteine abbrachen und hinunterfielen. Das heutige Kirchenschiff dieser evangelischen Stadtkirche wurde 1844–1849 im neoromanischen Stil neu errichtet. Quelle: Wikipedia

Man kann sich auch nicht mehr auf nette junge Frauen verlassen. Entweder wusste sie es nicht besser oder sie wollte mir einen Bären aufbinden.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Klöcknerbahnweg und dann über den Eilater Weg bis zur Innenstadt von Kamen.Die beiden ersten Bilder zeigen uns auf dem Klöcknerbahnweg. Dann die nächsten Bilder sind auf dem Eilater Weg entstanden. Die restlichen Bilder sind auf dem Weg zur Fußgängerzone entstanden. Im drittletzten Bild ist das Wahrzeichen von Kamen zu sehen. Der Schiefe Turm der Pauluskirche. Hochhäuser und Graffiti sieht man auch in Kamen.

Wir erreichten unser Ziel den Bäcker Grobe. Dort sicherten wir uns einen Platz Draußen und holten uns dann ein Frühstück. Wir ließen es uns schmecken. Nach etwa einer halben Stunde machten wir uns wieder auf den Weg. Zunächst schoben wir unsere Räder durch die Fußgängerzone zum Marktplatz hin. Dabei kamen wir an der Rathaus Apotheke vorbei, die gegenüber dem alten Rathaus steht. Das alte Rathaus beherbergt heute die Stadtbücherei. Auf dem Marktplatz schauten wir uns noch den Panoramabrunnen aus der Nähe an. Danach fuhren auf die Bahnhofstraße. Nach 210 Meter erreichten wir die Seseke, die ja auch durch Kamen fließt. Dort fuhren wir nach rechts an die Seseke.

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Oben links sieht man Natz vor der Rathausapotheke, einem schönen alten Fachwerkhaus. Rechts im Bild das große Haus ist das alte Rathaus von Kamen. Rechts im Bild der Marktplatz in der Innenstadt. Dann zweimal die Quelle, einem Brunnen  auf dem Markt. Darunter links noch einmal die Rathaus Apotheke von der Seite fotografiert. Rechts daneben fahren wir auf der Bahnhofstraße in Richtung Seseke. Unten links wartet Friedel, weil ein Elektrogefährt Vorfahrt hat. In diesem Gefährt lag ein junger Mann, der nur noch aus Kopf, Arme und einem Torso bestand. Er hatte eine Punkfrisur und rauchte gerade eine Zigarette. Ein tragisches Schicksal, dass er aber zu meistern schien. Er war alleine unterwegs und war sehr selbstständig. Das ist ja häufig das große Ziel von körperlich behinderten Menschen. Im rechten Bild biegen wir nach rechts an die Seseke ab.

Die Quelle (Kamen)

Die Quelle ist ein Brunnen in Kamen, der nach Entwürfen des Kamener Künstlers und Goldschmieds Gregor A. Telgmanngeschaffen wurde. Am 25. Juni 1993 zusammen mit 3.000 Bürgern eingeweiht, ist er der neue Mittelpunkt des verkehrsberuhigten und sanierten Marktplatzes.

Er besteht aus einer scheibenbesetzten Granitsäule und einem Ensemble von sechs bronzenen Objektgruppen auf einem kreisförmigen Grundriss, die sechs kulturelle Dimensionen der Stadt Kamen repräsentieren, nämlich die Urquelle, die Technik, die Kunst, die Wissenschaft, das Handwerk, sowie Sport und Spiel. Die Herstellkosten dieser Brunnenanlage betrugen recht genau 1.000.000 DM. Einige Figuren sind sogar beweglich und laden zum Anfassen an. Inspiriert wurde Telgmann durch den Roman „Die Quelle“ von James A. Michener, welchen er auf einer Israelreise gelesen hatte.

Leuchten lassen nachts das Wasser und die Figuren erstrahlen. Jedes Jahr zum Ende der Sommerferien findet das große Brunnenfest auf dem Markt statt. Bei gutem Wetter ist der Brunnen der Treffpunkt sozial weniger privilegierter Kamener.

Quelle: Wikipedia

Wir fuhren 200 Meter bis zur nächsten Brücke und überquerten die Seseke. Dann ging es rechts, links bis an die B 233, die wir unterquerten. Wir erreichten auf der anderen Seite den Stiller Weg. Wir überquerten die Koppelstraße und fuhren dann in südwestlicher Richtung an der Seseke entlang, die nun rechts von uns lag. So fuhren wir 300 Meter und erreichten dann wieder den Eilater Weg. Dort fuhren wir kurz nach rechts, überquerten wieder die Seseke und bogen dann nach links ab. Die Seseke dann wieder an unserer linken Seite. Rechts lag das ehemalige Zechengelände der Zeche Monopol. Dort steht noch der alte Förderturm des Schachtes Grillo. Nach weiteren 370 Metern erreichten wir dann die Kläranlage auf der anderen Seite der Seseke. Im sogenannten Hemsack, da wo die Körne in die Seseke mündet. Dort steht auch die Pixelröhre.

Pixelröhre

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Die große verspiegelte Röhre des Künstlerduos Winter/Hörbelt rückt den Wandel der Seseke vom Abwasserkanal zum Fluss in den Fokus. Sie nimmt in ihrer Form Bezug auf das unterirdisch verlaufende Abwasser und auf das benachbarte Klärwerk als Endstation eines Kanalsystems. Gleichzeitig rahmt sie die Idylle der beiden sich treff•enden Gewässer Körne und Seseke. In der gerasterten Stahlhaut spiegeln sich Landschaft und Betrachter wie in einem „pixeligen“ Foto oder in einer neuen dekonstruierten Wirklichkeit. Die Röhre zeigt Reflektionen der sich wandelnden Natur und Landschaft in vielschichtigen Ebenen und Facetten.

Quelle: Wandern an der Seseke

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Das Bild oben ist am 29.06.2015 an der Pixelröhre entstanden. da waren wir den Körneradweg gefahren.

Wir fuhren dann nach der Kläranlage noch 790 Meter an der Seseke entlang und erreichten dann die Hilsingstraße. Dort fuhren wir nach links über eine Brücke, die die Seseke überspannte.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Bahnhofstraße bis zur Hilsingstraße. man sieht noch einmal den Schiefen Turm oben links. Dann die Seseke, bei der ersten Überquerung. Darunter links unterfahren wir gerade die B 233. Rechts im Bild macht sich ein Motorradfahrer für seine Tour bereit. Darunter links noch eine Sesekebrücke. Im Bild rechts sieht man im Hintergrund den Förderturm von Schacht Grillo. Dann wieder links sieht man ein Wasserauffangbecken an der Seseke. Im rechten Bild das Gabelstapler Center Kamen. Das letzte Bild ist von Brücke an der Hilsingstraße entstanden und zeigt noch einmal die Seseke.

Wir fuhren dann in Richtung Methler auf der Hilsingstraße. Nach 930 Metern Fahrt bogen wir dann aber kurz vor Methler nach links auf einen Feldweg ein. Der brachte uns links an Methler vorbei. Wir erreichten nach 580 Meter die Westicker Straße, die wir überquerten. Danach fuhren wir 250 Meter und bogen dann nach rechts auf die Jahnstraße. Auf der fuhren wir am nördlichen Rand von Kaiserau in Richtung Westen. Nach 350 Meter erreichten wir den Sportplatz des SuS Kaiserau 1920 e.V. Genau gegenüber beginnt die Jakob Koenen Straße. Auf die fuhren wir dann in südlicher Richtung und erreichten dann das Gelände der Sportschule Kaiserau. Das wollten wir uns einmal ansehen. Sofort rechts an der Straße liegt das große Fußball- und Leichtathletikstadion. dann kommen die Gebäude der Sportschule und das Hotel. Im hinteren Bereich, rechts von der Straße liegt noch ein Hallenbad.

Sportschule Kaiserau

Die Sportschule Kaiserau ist eine Trainings- und Weiterbildungsstätte des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen e.V. imKamener Stadtteil Methler. Der Name leitet sich aus der Nähe zur Ortslage Kaiserau ab.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die damalige Gemeinde Westick erhielt 1936 von der Harpener Bergbau AG als Abfindung für die bei Errichtung der Sektionen V-VIII der Zechenkolonie Kaiserau eingegangene Verpflichtung zur Zahlung von Armengeld die Summe von 100.000 Reichsmark. Mit einem Teil dieser Summe errichtete die Gemeinde ein Jugendheim für die Hitlerjugend, welches zwischen 1938 und 1941 gebaut und am 20. Juli 1941 eingeweiht wurde. Nach Ende des Krieges verpachtete die Gemeinde das Heim zunächst langfristig an denDeutschen Gewerkschaftsbund. Im Jahr 1948 ging das Heim durch Pachtübernahme- und Kaufverträge mit Flächen von ca. 18 Morgen einschließlich des Gemeindesportplatzes an den Fußballverband Westfalen. Mit dem Kauferlös errichtete die Gemeinde einen neuen Sportplatz mit Stehtribünen und ein Freibad in unmittelbarer Nähe des Geländes.

Zunächst standen dem Verband im baulich fast unveränderten ehemaligen HJ-Heim nur ein Tagungs- und Essraum sowie Schlafgelegenheiten für 40 Personen zur Verfügung. Bis 1952 wurde die Kapazität durch Um- und Anbauten auf 75, kurz danach auf 105 Personen erhöht. Bei Erwerb des Hauses durch den Verband wurde schon eine Erweiterung durch eine Sporthalle und einen Sportplatz geplant. Diese Halle wurde durch den Verbandstag am 28. Juni 1952 eröffnet und stand zunächst auch für öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte zur Verfügung.

In den folgenden Jahren wurde die Sportschule durch weitere Sporthallen und weitere Sportplätze wesentlich erweitert.

Seit 2006 firmiert die Sportschule Kaiserau unter dem Begriff SportCentrum Kamen-Kaiserau, bestehend aus der eigentlichen Sportschule, einem Sporthotel und einem Sportkongresszentrum. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Mädchenfußball-Internat. Das Areal wird seit dem 13. Juli 2014 vom Hans-Tilkowski-Haus abgerundet.[1] Das neue Hans-Tilkowski-Haus ist eine Begegnungsstätte und eine Ideen- und Gedankenschmiede für die Außendarstellung des Verbandes.[2]

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat die Sportschule die Spanische Fußballnationalmannschaft beherbergt. Außerdem beherbergte sie während der Handballweltmeisterschaft 2007 die Deutsche Handballnationalmannschaft.

Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fußball-Rasen-Spielfeld für Trainingszwecke und Spielbetrieb mit integrierten leichtathletischen Anlagen (Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen)
  • 400 m Tartanbahn
  • 2 Fußball-Rasen-Spielfelder für Trainingszwecke und Spielbetrieb
  • 2 Kunstrasenplätze
  • Trainings-Rasen-Platz mit leichtathletischen Wurfanlagen
  • Fußball-Halle
  • Zweifach-Halle
  • Freizeit- und Breitensporthalle
  • Gymnastik-Halle
  • Leichtathletik-Halle
  • Kraftraum
  • Doppelkegelbahn
  • Minigolfanlage/Miniaturgolfanlage

Quelle: Wikipedeia

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Im ersten Bild fahren wir auf der Hilsingstraße in Richtung Methler. Dann darunter sieht man die Felder vor Methler. Die Jahnstraße ist erreicht. Friedel vor dem Vereinsheim des SuS Kaiserau. Das nächste Bild zeigt den Sportplatz. Ein Tor versperrt die Zufahrt zum Sportzentrum. Darunter eine Sporthalle mit Parkplätzen. Das nächste Bild zeigt das Fußball- und Leichtathletikstadion. Friedel im Stadion. dann im Hof der Sportschule, ein Zweidrittel Ball. Ich musste da durchfahren. Dann noch drei Bilder von der Straße aus fotografiert. Das letzte Bild zeigt eine A-Jugend Basketballmannschaft, die einen Lehrgang in Kaiserau absolviert.

Wir erreichten die Königstraße und bogen nach rechts auf diese. Auf der fuhren wir in westlicher Richtung 230 Meter. Dort war ein Kreisverkehr, den wir aus lauter Lust einmal ganz durchfuhren. Dann ging es nach rechts auf die Germaniastraße. Nach 100 Metern erreichten wir noch einen Kreisverkehr. In den fuhren wir herein und dann die weite  Straße wieder heraus. Wir waren auf der Einsteinstraße. Die führte uns durch das westliche Kaiserau. Nach 790 Metern Fahrt erreichten wir die Lindenallee. Dort fuhren wir nach rechts, überquerten die Robert Koch Straße und fuhren auf der anderen Seite weiter auf der Lindenallee. Es ging aus Kaiserau heraus in Richtung Kurler Busch, den wir nach 600 Meter erreichten. Der Busch liegt zwischen dem Dorf Kurl im Süden und Lanstrop im Norden.

Naturschutzgebiet Kurler Busch

NSG Kurler Busch

IUCN-Kategorie IV − Habitat-/Species Management Area

Waldwiese

Waldwiese

Lage Dortmund, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Fläche 197,34 ha
Kennung DO-008
WDPA-ID 165096
Geographische Lage 51° 34′ N, 7° 35′ OKoordinaten: 51° 33′ 51″ N, 7° 34′ 53″ O | |
Naturschutzgebiet Kurler Busch (Nordrhein-Westfalen)
Naturschutzgebiet Kurler Busch
Einrichtungsdatum 1986

Das Naturschutzgebiet Kurler Busch liegt im Dortmunder Nordosten im Stadtbezirk Scharnhorst zwischen den Ortsteilen Kurl und Husen im Süden und Lanstrop im Norden, in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Es umfasst eine Fläche von 197,3466 Hektar und ist damit das größte Naturschutzgebiet Dortmunds. Das NaturschutzgebietKurler Busch wurde am 19. Juni 1986 durch eine einstweilige Sicherstellung von der Bezirksregierung Arnsberg ausgewiesen. Am 30. November 1990 wurde es im Landschaftsplan Dortmund-Nord festgesetzt und dies wurde am 2. September 2005 in der ersten Änderung zum Landschaftsplan bestätigt.

Beschreibung

Buchenwald im Frühling

Als wertvollster strukturreicher Eichenmischwald, der fast vollständig aus Laubbäumen besteht, ergibt sich seine Bedeutung aus seiner relativen Ungestörtheit in der Stadtrandlage, umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, der geringen forstlichen Nutzung sowie dem relativ feuchten Standort.

Innerhalb des Waldes befinden sich zwei kleine Teiche, mehrere Kleingewässer und ein größeres, durch Bergsenkungenentstandenes Gewässer. Diese bieten Lebensraum für ein großes Amphibien­vorkommen sowie eine Graureiher­kolonie. Mehrere zumeist gradlinig verlaufende Bachläufe durchziehen den Kurler Busch. Das Quellgebiet des Rahmsloher Bachesweist einen breiten Röhrichtsaum auf, mit im Zentrum der Nasswiesen stehenden abgestorbenen Bäumen. Gesäumt wird dieses Gebiet von einem Erlenfeuchtwald. Im zentralen Kurler Busch gibt es örtliche Standorte von Hainbuchen und Buchen, die teilweise in einen Flattergras-Buchenwald übergehen.

Im Norden des Kurler Buschs schließt sich das Naherholungsgebiet rund um den Rahmsloher Bach an.

Der Kurler Busch hat stadtübergreifende Bedeutung: er wird außer von Dortmundern auch von der östlich anwohnendenKamener Bevölkerung intensiv genutzt, denn Kamen selbst ist sehr waldarm.

Besonders geschützte Arten

Schlüsselblume

Im Lebensraum Kurler Busch leben mehrere Arten, die auf der Roten Liste für gefährdete Arten stehen:

Schutzziele

Wichtigstes Schutzziel ist der Erhalt dieses strukturreichen, naturnahen Laubwaldes mit seinen Feuchtwiesen und Kleingewässern als Rückzugsraum und Trittstein-Biotop in der Hellweg­region. Quelle: Wikipedia

Wir durchquerten den Busch und erreichten nach 610 Meter den Rahmsloher Weg. Der sollte uns auf den Höhenrücken nach Lanstrop bringen. Sah hoch aus. Dort steht am Waldrand eine Bank und wir entschieden, dass wir vor dem Aufstieg eine Pause machten.

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Das erste Bild zeigt eine neuapostolische Kirche auf der Königstraße. Das zweite Bild die Fleischerei Demarczyk am ersten Kreisverkehr. Dort stehen eine Kuh und ein Schwein über dem Reklameschild. Das nächste Bild ist schon auf der Einsteinstraße entstanden und zeigt das Kunstwerk Bergmannsleben.

Bergmannsleben in der Einsteinstraße/Kaiserau in Methler Der Wohnbereich Kaiserau in Methler ist durch den Arbeiterwohnungsbau der ehemaligen Zeche Kurl (in DortmundHusen) entstanden. Heinrich Kampmann hat den Bronzeguss im Jahre 1981 geschaffen. Der gesamte Aufbau der Figuren vermittelt Alltagsatmosphäre der Bergarbeiterfamilien. Gekonnt wurde die Darstellungsweise gegenständlich angelegt und detailgetreu umgesetzt.

Quelle: KamenerKul Tour ADFC Orsgruppe Kamen/Bergkamen/Bönen

Das vierte Bild zeigt ein altes Backsteinhaus. Dann die beiden nächsten Bilder zeigen uns auf der Bank. Friedel musste, das letzte Stück Kuchen essen, dass Natz noch vom Sonntag hatte. Er und ich hatten das schon während unserer Fleischwurstpause am Horstmarer See als Nachtisch was Süßes gegessen. Das letzte Bild zeigt den Ramsloher Weg, an dem eine große Wiese rechts lag. Darauf waren große Heurollen gelagert.

Wir mussten da hoch und fuhren los. Die knapp 500 Meter sahen schlimmer aus als sie waren. Oben angekommen hatten wir einen tollen Blick ins Land. Wir waren dann auf einem Höhenrücken, den wir zunächst nach links weiterfuhren. Es ging aber noch immer leicht Aufwärts. Wir mussten noch bis zum Lanstroper Ei 18 Höhenmeter überwinden. Wir fuhren zunächst 460 Meter bis an den östlichen Rand von Lanstrop. Dort auf einer Höhe von 84 Meter über NN hielten wir an. Von dort aus hat meine tolle Sicht in Richtung Cappenberg und Bergkamen. Ich machte dort einige Bilder.

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Das erste Bild habe ich nach dem Erreichen der Anhöhe vom Ramsloher Weg gemacht. Das zweite Bild zeigt schon das Lanstroper Ei im Hintergrund. Unser nächstes Ziel. Das nächste zeigt eine Pferdewiese links vom Weg Wasserfuhr, auf dem wir da fahren. Dann drei gezoomte Bilder. Zuerst das Kohlekraft Heil, das vor Rünthe liegt und 7,7 Km Luftlinie entfernt war. Dann zweimal das Schloss Cappenberg. Das war sogar 9 Km entfernt.

Wir stiegen wieder auf unsere Räder und fuhren weiter. Wir fuhren noch 650 Meter auf dem Weg Wasserfuhr weiter und erreichten dann die Kurler Straße. Die überquerten wir und waren dann auf dem Weg Rote Fuhr. Der Weg brachte uns nach 630 Meter an das Lanstroper Ei.

Wasserturm „Lanstroper Ei“

Wasserturm Lanstroper Ei. Foto: RIK/ Guntram Walter
Wasserturm Lanstroper Ei. Foto: RIK/ Guntram Walter

Der weithin sichtbare Wasserturm wurde 1904/05 von der Firma August Klönne in Dortmund für die Städtischen Gas- und Wasserwerke zu Unna entworfen und bis 1980 für die Wasserversorgung von Lanstrop, Derne, Mengede, Brambauer und Teilen der Stadt Lünen genutzt.

Gebaut wurde der Turm erst, nachdem sich der Dortmunder Bergwerksdirektor Robert Müser mehrfach beim Wasserwerk beschwert und sogar eine Kündigung des Wasserliefervertrags angedroht hatte. Zweck des Hochbehälters war vor allem die Versorgung der umliegenden Zechen der Harpener Bergbau AG mit gleichmäßigem Wasserdruck. Wasser wurde auf den Zechen unter anderem für die Dampfkessel und die Waschkaue gebraucht.

Ein Stahlgerüst trägt den eiförmigen Hochbehälter aus Stahlblech. Die Funktion wird nicht mehr durch Mauerwerk verkleidet, sondern ist erkennbar, was ein Kennzeichen der modernen, funktionalistischen Industriearchitektur darstellt. Der Behälter gehört zur Konstruktionsart Barkhausen, die sich durch eine halbkugelförmige Ober- und Unterseite und verstärkte Seitenwandungen auszeichnet. Der erste Wasserhochbehälter dieses Typs wurde 1899 auf der Zeche Minister Stein aufgestellt. Das Lanstroper Ei ist der letzte erhaltene Barkhausen-Behälter im Ruhrgebiet. Bei einer Höhe von 18,30 m und einem Durchmesser von 14 m fasste der Behälter 2.000 m³ Wasser. Der ganze Turm ist 60 m hoch. Abrisspläne riefen den Widerstand der Bewohner/innen der umliegenden Stadtteile hervor, die den Wasserturm als Landmarke und Kennzeichen der Gegend liebgewonnen hatten. Quelle: Route Industriekultur

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Über den Link oben erreicht man eine Filmdokumentation über das Lanstroper Ei.

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Oben ein Blau-Weißes Haus in Dortmund? Dann zweimal Natz während der Anfahrt auf das Ei.

Wir fuhren am Ei vorbei und dann etwas nach links. Dort auf dem Fahrradweg der Straße Rote Fuhr ging es nach links weiter. Ich wollte am Montag unbedingt einmal auf das Gelände des Wetterschachts Grevel, der ehemaligen Zeche Gneisenau. Das Schachtgebäude heißt Rote Fuhr, wie die gleichnamige Straße. Wir fuhren 240 Meter auf dem Radweg und überquerten dann die Straße und schoben unsere Räder auf das Schachtgelände.

Luftschacht Rote Fuhr

Luftschacht Rote Fuhr. Foto: RIK/ Guntram Walter
Luftschacht Rote Fuhr. Foto: RIK/ Guntram Walter

Der zunächst für die Zeche Preußen II (Lünen-Horstmar) bestimmte Wetterschacht wurde in den Jahren 1925-1927 abgeteuft. Nach der Stillegung von Preußen II kam der ausziehende Wetterschacht 1931 zum Derner Bergwerk Gneisenau. Bis zur Betriebsaufgabe 1986 wurde von hier aus der sogenannte Südflügel des Bergwerks belüftet.

Die in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre errichtete Luftschachtanlage zeigte den Willen der Bergwerksgesellschaft, der Harpener Bergbau AG, die Tagesanlagen repräsentativ und ästhetisch zu gestalten. Da die Bewetterung und Befahrung des Schachtes keine großen dynamischen Belastungen am Schachtturm bewirkten und zudem keine topografischen Zwänge vorlagen, konnte die gesamte Anlage einheitlich in zurückhaltenden expressionistischen Formen gestaltet werden. So wurde der in modernem Stahlbeton ausgeführte Schachtturm wegen des gewünschten architektonischen Gesamtbildes mit der expressionistischen Ziegelhaut überzogen und mit einem prismatischen Attikaaufsatz gekrönt. Das Maschinenhaus mit der elektrischen Fördermaschine und dem eigentlichen Lüfter wurde dem Turm auf der Ostseite asymmetrisch angegliedert. Ein benachbartes Büro- und Wohngebäude war mit dem Maschinenhaus über einen Übergang im 1. Obergeschoss verbunden.

Obwohl die gesamte Anlage 1989 unter Denkmalschutz gestellt wurde, verfiel sie wegen fehlender Nachfolgenutzung zusehends und wurde 1998 größtenteils abgerissen. Erhalten blieb nur der Turm, der in Absprache mit der Denkmalbehörde restauriert und soweit umgebaut wurde, das er mittlerweile als Schulungs- und Bildungszentrum mit dem Schwerpunkt „ökologischer Garten- und Landschaftsbau“ genutzt werden kann. Quelle: Route Industriekultur

Links von dem Turm befindet sich ein kleiner Garten. Dort saßen einige Leute und tranken Kaffee. Mit denen kamen wir ins Gespräch. Eine Frau erzählte etwas über den Luftschacht. Sie wollte uns auch anraten auf die Halde Grevel, der ehemalige Zeche Gneisenau. Das lehnten wir dankend ab. Die lag direkt neben dem Luftschacht, aber mit 50 Km in den Beinen wollten wir da nicht mehr hoch.

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Oben die Bilder habe ich am Luftschacht Rote Fuhr gemacht.

Wir verabschiedeten uns von den Netten Leuten und überquerten wieder die Straße. Auf dem Radweg fuhren wir dann noch 480 Meter und bogen dann von der Rote Fuhr nach links ab. Es ging 170 Meter nach Grevel herunter. Dann fuhren wir nach rechts auf die Straße In der Liethe. Nach etwa 490 Meter erreichten wir den Friedhof Scharnhorst. Durch den verläuft die Straße In der Liethe.

Friedhof Scharnhorst

1964 wurde der Friedhof Derne angelegt, der 1998 in Friedhof Scharnhorst umbenannt wurde.

Blick durch eine farbig gestaltete Fenstscheibe auf dem und den Friedhof ScharnhorstLupe: Klicken zum VergrößernEine Besonderheit der Trauerhalle sind die farbig-bleiverglasten Fenster.

Die erste Beerdigung fand am 20. Juli 1964 statt.

Durch den noch relativ jungen Baumbestand und die formale und geradlinige Gestaltung wirkt die Anlage hell und freundlich.

Neben seiner Funktion als Ort der Trauer und ruhiger Erholungsraum bietet er mit seinen Gehölzen und der Wildwiese im Südosten einen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten.

Die Friedhofsgebäude stammen aus den 70erJahren. Eine Besonderheit der Trauerhalle sind ihre farbigen, bleiverglasten Fenster, die eine feierliche Atmosphäre erzeugen.

Gleich neben der Trauerhalle finden Sie unser Friedhofsbüro, wo unsere Mitarbeiter/-innen gerne persönlich Ihre Fragen rund um den Friedhof beantworten. Quelle: Stadt Dortmund. de

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Oben das Bild in Richtung Innenstadt Dortmund fotografiert. Das zweite Bild zeigt einen Teil des Friedhofs.

Am Ende des Friedhofs überquerten wir die Flughafenstraße und fuhren dann durch Dortmund Hostedde. nach weiteren 640 Metern auf der Straße In der Liethe erreichten wir die Hostedder Straße. Auf die fuhren wir nach links und überquerten auf ihr gleich die Bahnschienen, die rechts zum Preußenhafen verlaufen. Dann fuhren wir durch den Kreisverkehr in Dortmund Derne. Die zweite Ausfahrt ist die Altderner Straße. Dort verließen wir den Kreisverkehr. Links von uns lag das Gelände der ehemaligen Zeche Gneisenau. Rechts an der Straße, gegenüber dem kleinem Einkaufszentrum lag das Derner Schlösschen. Eine Häusergruppe, die wie ein kleines Schloss aussieht, aber eher Bergarbeiterwohnungen waren. 220 Meter weiter überquerten wir die Altderner Straße und fuhren auf das Gelände der Zeche Gneisenau.

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Oben sieht man ein altes Safariauto. Dann die Bahnschienen vor Derne. Im dritten Bild sieht man im Hintergrund den Dortmunder Fernsehturm. Darunter sieht man das Doppelbockfördergerüst der ehemaligen Zeche Gneisenau. Darunter das Derner Schlösschen. Dann ein Schaufenster an der Altderner Straße. Das letzte Bild zeigt eine witzige Werbung.

Wir fuhren über das alte Zechengelände, das wir vor nicht allzu langer Zeit besucht hatten. Am 9.5. dieses Jahres waren wir dort gewesen. Wir überfuhren das Gelände und wollten dann über die Gneisenautrasse in Richtung Lünen fahren. Wir freuten uns darauf, weil wir die immer von der Lüner Seite her befahren hatten und es dort immer leicht bergauf geht. Am Montag wollten wir nach Unten düsen. Als wir an der kleinen Halde vorbei waren und die Trasse kommen sollte gab es eine Umleitung. Der Trassenzugang war gesperrt. Wir waren gezwungen an die Gneisenauallee herunter zu fahren. Dort nach rechts zu fahren. Nach 430 Metern war dann ein Umleitungsschild, dass uns nach links von der Straße führte. Der Piepenbrink sollte uns wieder an die Trasse bringen. Das machte er auch, wir sahen die Trasse, aber kamen nicht zu ihr herunter. Es gab keine weiteren Schilder und so fuhren wir weiter auf dem Piepenbrink. dann sahen wir eine Dame in ihrem Garten und wir fragten nach dem Weg. Sie wies uns den und wir fuhren wieder an die Altderner Straße. Dort fuhren wir nach links und dann nach 170 Meter sahen wir den Zugang zur Trasse. Wir überquerten die Straße und fuhren dann in einem Bogen zur Trasse herunter.

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Oben die Bilder zeigen unseren Weg über das Gelände der Zeche Gneisenau und dann über die Gneisenautrasse bis zum Datteln Hamm Kanal. Dabei fuhren wir durch Altderne, unter der A 2 her und kamen dann in Lünen Gahmen an. Dort verließen wir die Trasse und fuhren nach links zur Gahmener Straße. Dort ging es nach rechts zum Kanal hoch. Wir überquerten den Kanal und fuhren dann nach 180 Metern nach links auf die Fahrradstraße, dem sogenannten Leezenpatt, der sich durch Lünen zieht. Hier am Anfang oder Ende, wie man will heißt der Weg Gahmener Kamp. Auf dem fuhren wir einen Rechtsbogen bis zum Auf dem Osterfeld auf den bogen wir nach links ein. In einem Rutsch fuhren wir dann die 1,26 Km bis zur Langen Straße. Dort bogen wir nach links ab. Wir hatten Durst und wollten dort in Lünen noch etwas trinken. Nach 50 Meter erreichten wir das Brauhaus Drei Linden am Anfang der Fußgängerzone. Dort setzten wir uns in den Biergarten und gönnten uns ein alkoholfreies Weizenbier.

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Die Bilder oben sind auf dem Leezenpatt entstanden und zeigen einen großen Hofladen, ein Tor zu einem großen Gutshof. dann wird es städtisch mit Hochhäusern, einem Kinderspielplatz und der Kirche Herz Jesu Lünen.

Wie saßen in der Nachmittagssonne und genossen unser Weizenbier. Dann mussten wir aber weiter. Wir schoben unsere Räder die lange Straße hoch und kauften uns noch eine Kugel Eis, für unverschämte 1,10 €. Wir erreichten die Lippebrücke und überquerten sie. Wir lutschten unser Eis zu Ende und fuhren dann über den Lippedeich weiter. Bei herrlichem Nachmittagswetter fuhren wir fast 3 Km über den Deich. Links immer die Lippeauen, und vor uns die Lüner Kraftwerke. Natur Pur und Industrielandschaft, eine Verbindung die dort eine Symbiose gefunden hat.

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Idylle am Brunnen in der Fußgängerzone in Lünen. Im zweiten Bild die Lippekaskaden. Das dritte Bild zeigt die fertige Brücke über die Lippe an der Graf Adolf Straße. Dann zweimal auf dem Deich, im Hintergrund die Kraftwerke.

Wir fuhren vor Lünen Alstedde vom Deich ab. Es ging nach links auf der Lippholthauser Schlossallee in Richtung Lippe. nach 500 Meter machten wir noch einmal eine Pause und gingen nach rechts an die Lippe herunter. Dort wo die Fischtreppe das Lippewehr umgeht. Auf der anderen Uferseite fließt das Kühlwasser aus dem Kraftwerk wieder in die Lippe.

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Oben im Bild sieht man den Kühlwasserzulauf in die Lippe. Im zweiten Bild den Kühlturm und ein Teil des Lippewehrs. Das dritte Bild zeigt die Lippe von der Fußgängerbrücke in Lippholthausen aus fotografiert. Im vierten Bild sieht man das neue Kraftwerk Lünen. Das letzte Bild zeigt Friedel an der Brunnenstraße mit Sicht auf die historische Wassermühle.

Wir überquerten die Brunnenstraße und fuhren nach rechts auf ihren Radweg. Natz war ein Stück vorgefahren. Dann sahen wir ihn auf der Höhe der Firma Remondis stehen. Er stand dort mit einem jungen Mann, der sein Auto in der Straße Zum Stummhafen geparkt hatte. Wir kamen dazu und hielten auch an. Der junge Mann war aus Erfurt und schon seid dem frühen Morgen unterwegs. Er hatte sich wohl verfahren und dann war auch sein Akku im Handy noch leer. Er hatte sich die Adresse seiner Freunde, zu denen er hin wollte angespeichert und konnte sie nicht mehr aufrufen. Er war schon recht verzweifelt. Er war dort in Lippholthausen gestrandet, weil der Ort wo er hin wollte so ähnlich hieß. Wir überlegten und uns viel eigentlich nur Lippramsdorf ein. Davon war er aber weit weg. Ich hatte mein Powerpack dabei und bot ihm an sein Handy etwas aufzuladen. Nach ein paar Minuten war es soweit und er konnte sein Handy wieder benutzen. Es war wie wir schon vermuteten Lippramsdorf. Er war Luftlinie 28 Km von seinem Ziel entfernt. Also ich denke über die Straßen werden es 40 sein. Friedel hatte einen Zettel und einen Kuli dabei und schrieb ihm den Weg über Datteln nach Haltern auf. Dann wurde er Lipprahmsdorf finden. Der junge Mann bedankte sich artig und war wahrscheinlich froh so ortskundige Rentner getroffen zu haben. Wir wünschten gute Fahrt und machten uns wieder auf den Weg,. Das hatte uns wohl 20 Minuten gekostet. Aber egal, helfen macht immer Freude. Wir fuhren in Richtung Kanal und erreichten diesen nach 1,2 Km. Wir fuhren nach rechts auf die Oberlipper Straße. Über die fuhren wir 2,3 Km bis zur Borkerstraße. Die überquerten wir und fuhren nach links weiter.IMG_5333

Dort an der Kreuzung sahen wir ein Erntegerät, dass mir Stroh eingepackt war.

Wir fuhren in Richtung Waltrop. Nach 210 Meter erreichten wir dann einen Weg, der nach rechts in die Rieselfelder führte. Auf den fuhren wir. Vor uns lagen 4,08 Km Fahrt durch die Rieselfelder bis zur Waldstraße. Dort ging es nach rechts. Nach 1,2 Km erreichten wir dann die Markfelder Straße. Unser Tourenkreis der am Montag eigentlich ein Acht war, hatte sich geschlossen. Wir fuhren nach links auf die Straße und erreichten dann 1,1 Km die Hafenbrücke in Datteln. Wir überquerten den Kanal und fuhren dann zur Hafenstraße herunter. Auf die bogen wir nach rechts ab.

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Das erste Bild zeigt uns bei unserer letzten Pause in den Rieselfeldern. Das zweite- und dritte Bild sind von der Hafenbrücke aus gemacht. Das letzte Bild auf der Hafenstraße an den Terrassenhäusern.

Am Hafenlokal hielten wir an. Wir verabschiedeten uns. Natz und Friedel wollten noch ein Bier trinken und ich wollte nach Hause. Es war wahrlich spät geworden. Ich fuhr die Höttingstraße herunter und die Eichenstraße hoch und war dann um kurz vor 19 Uhr zu Hause.

Männer es war wie immer schön mit euch. Wir haben am Montag viel Neues gesehen und sind 75 km gefahren. Der Kuhbachweg war sehr schön.

Opaju

 

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