Fahrradtour 22.10.2018(Fahrt nach Hiddingsel und dann in die Borkenberge, den neu eröffneten Weg fahren)

Wir hatten ja am Ende unserer letzten Tour, beim Bier im Klaukenhof überlegt, ob wir mal wieder in Richtung Senden fahren. Ich suchte die Tour vom 27.10.2014 heraus. Die war damals 71 Km lang. Das schrieb ich meinen Jungs. Friedel hatte dann eine andere Idee. Das Wetter sollte ja unbeständig werden und sollten wir da über 70 Km fahren. Nein das wollten wir nicht. Friedel hatte gelesen, dass ein neuer Weg durch das ehemalige Truppenübungsgelände Borkenberge am 23.10.2018 für die Öffentlichkeit freigegeben würde. Das weckte seinen Entdeckerinstinkt. Vielleicht könnte man da ja schon einen Tag eher durchfahren. So legte er eine Tour von Datteln, nach Lüdinghausen und von dort nach Hiddingsel. Dort wollten wir eine Mittagspause machen. Danach dann in Richtung Borkenberger Flugplatz und hoffen, das man den Weg schon einen Tag vor Eröffnung fahren kann. Über die Füchtelner Mühle nach Hause. Friedel und ich telefonierten und entschieden wir fahren so. Natz teilte ich das per WhatsApp mit. der gab sein ja. Willi war ja nicht mit dabei, der fuhr am Montag den East River in New York entlang. Treffen sollte um 10 Uhr bei mir sein.

Der Montag war ein trüber Tag als ich aufstand. Es war stark bewölkt und dann fing es auch noch an zu regnen. Zuerst ein Fisseln, dann wurde es aber stärker. Ich schaute in mehrere Wetter App. Die Wolken, aus denen der Regen fiel zogen sehr langsam von Nordwesten nach Südosten. Es sah so aus, dass der Regen gegen 10:30 Uhr aufhören würde. Ich telefonierte mit Friedel und Natz und wir verschoben die Abfahrt auf 10:30 Uhr. Es hörte aber nicht auf zu regnen. Natz meldete sich noch einmal und sagte mir, er fahre jetzt los auch wenn es regne. Ich ging herunter zu meiner Garage und wartete auf die Beiden. Natz kam dann und war schon ganz schön nass. Friedel tauchte noch nicht auf. Ich rief noch einmal bei ihm an. Marita sagte mir er sei losgefahren und wir seien verrückt bei dem Wetter Rad zu fahren. Dann kam Friedel und er war so richtig nass. Er hatte sein Regenzeug angezogen. Wir warteten noch bis 11 Uhr, dann hörte es auf zu regnen und wir entschlossen uns die Tour zu fahren. Das waren aber auch 65 km nach Friedels Berechnung. Laut Wetter App sollte der Regen für die nächsten Stunden Pause machen.

Wir fuhren zur Dattelner Schleuse hoch und überquerten sie. Dann ging es am Dattelner Meer entlang bis zur Alten Fahrt. Dort bogen wir auf deren Leinpfad nach links ein. Es ging in Richtung Olfen.

Oben die Bilder zeigen den Schleusenbereich und das das Dattelner Meer in der trüben Suppe des Vormittags. Das letzte Bild zeigt dann das alte Sperrwerk der Alten Fahrt und rechts das Sperrtor der Neuen Fahrt. Es sieht herbstlich aus, die Blätter fallen von den Bäumen. Es sieht schon wie eine Novemberstimmung aus.

Wir fuhren die 1,8 Km lange Strecke bis zur Lippebrücke und machten dort unseren ersten Stopp. Wie immer um eventuell mal einen Eisvogel zusehen. Aber wie so oft sahen wir nur die Kormorane die an der Lippe jagten. Ein Graureiher saß auch am Ufer und schaute nach Beute.

Oben die Bilder sind an der Lippebrücke entstanden und währen der Fahrt dort hin. Im vierten Bild sieht man einen startenden Kormoran.

Wir fuhren weiter in Richtung Olfen und kamen dann im Bereich der Straße Lehmhegge an eine Baustelle. Dort wird zurzeit ein landwirtschaftlicher Weg gebaut, der von der Straße Lehmhegge, über einen Damm in der Alten Fahrt zur Straße Sülsen führen soll. Dadurch soll die Brücke , die die Alte Fahrt in Sülsen überspannt, entlastet werden. Die breiten Mähdrescher kommen da nicht mehr drüber.

Die beiden Bilder zeigen die Erdbewegungen an der Alten Fahrt.

Weg an der alten Fahrt in Olfen soll ab August gebaut werden

NEUER WIRTSCHAFTSWEG

Ein Weg über die Alte Fahrt soll den Olfener Landwirten die Arbeit erleichtern. Im August geht der Bau los. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Olfen

20.06.2018

Ein neuer Weg über den Kanal soll Lehmhegge und Sülsen miteinander verbinden – und damit die Wirtschaftsweg-Lücke zwischen Vinnum und Datteln schließen. Der Weg wird als Damm im Wasser aufgeschüttet. © Marie Rademacher

Olfens Wirtschaftswege sollen besser werden – Stadt und Bezirksregierung sind schon seit einiger Zeit dabei, sich diesem Ziel zu nähern. Der Beginn des nächsten Bauabschnitts steht jetzt unmittelbar bevor: An der Alten Fahrt soll es ein „Querungsbauwerk“ über den Kanal geben, das die Wirtschaftswege Lehmhegge und Sülsen miteinander verbindet. Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten:

Die Flurbereinigungsbehörde der Bezirksregierung spricht von einem Querungsbauwerk. Was genau ist das?

Eine Brücke? Nein, es entsteht keine Brücke, sondern ein „Dammbauwerk“, wie Franz-Josef Grothues von der Flurbereinigungsbehörde der Bezirksregierung Münster erklärt. Weil die Alte Fahrt des Kanals über die Lippe führt, ist er an dieser Stelle erhöht, hat also eine sogenannte Dammlage. Um einen „gradlinigen Weg“ über den noch Wasser führenden alten Kanal zu schaffen, werde eine Straße zwischen beiden Dammkronen angeschüttet. Die Alte Fahrt, so erklärt Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann ergänzend, ist sowieso schon durch Dämme geteilt. Wie bei den bestehenden Dämmen soll auch in dem neu entstehenden ein Durchlassbau eingebaut werden, der einen Durchmesser von 1,70 Metern hat, und durch den zum einen das Wasser weiter fließen, zum anderen auch Tiere weiter ihre Wege finden können.

Was genau bringt das?

Durch den neuen Weg über den Kanal wird die durchgängige Verbindung von der Kreisstraße 2 in Vinnum bis zur Dattelner Straße (B 235) geschaffen – und zwar als Vorrangweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge. „Nachdem im Jahr 2017 bereits die Wege von Vinnum beziehungsweise von der Dattelner Straße bis an den alten Kanal neu ausgebaut werden konnten, soll der Lückenschluss bis Ende 2018 realisiert werden“, so Grothues.

Wie sieht der Zeitplan genau aus?

Wann soll es losgehen? „Anfang August beginnen wir mit der Baumaßnahme. Das passt mit den Ruhezeiten der Tiere“, so Franz-Josef Grothues. Bis Ende November soll alles fertig sein.

Wer bezahlt das eigentlich alles?

Die Flurbereinigung in Olfen wird zu 70 Prozent durch Fördermittel von Land und Bund finanziert. In Euro sind das 2,1 Millionen Euro. Die restlichen 30 Prozent müsste laut Gesetz eigentlich die Teilnehmergemeinschaft – also die Grundstückseigentümer im betreffenden Bereich – übernehmen. In Olfen übernimmt diesen Anteil – 900.000 Euro – aber die Stadt, wie Wilhelm Sendermann erklärte.

Wie stehen die Anwohner zu dem geplanten Bau?

Klar: Die Bauerschaft ist an der entsprechenden Stelle nicht so dicht besiedelt wie andere Stellen im Olfener Stadtgebiet. Aber einer, der die Baustelle bald sozusagen direkt vor der Haustür hat, ist Norbert Scholbrock. Obwohl auch er als Landwirt den neu entstehenden Wirtschaftsweg dann bald mit Vorrang nutzen kann, überwiegt für ihn eine ganz andere Sorge. „Das Wasser sehe ich als Gefahr“, sagt er auf Anfrage der Redaktion. Zum Hintergrund: Auf der Sülsener Seite gibt es an der Alten Fahrt eine topografische Tieflage – hier sammelt sich, vor allem nach starkem Regen, immer viel Wasser, fließt unter Umständen auch auf die umliegenden Höfe.

Es gibt dort seit dem Ende der 1920er-Jahre zwar eine Rohrleitung, die teilweise nur einen Durchmesser von 50 Zentimetern hat. Viel zu eng für das ganze Wasser, meint aber Norbert Scholbrock. „Für dieses Rohr ist Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Rheine zuständig“, erklärt Franz-Josef Grothues. Eine andere Baustelle also – zu der wir beim Wasserstraßenamt gestern keinen Experten mehr erreichen konnten. Was Scholbrock, der die Pläne kennt, zwar nicht überzeugt, Franz-Josef Grothues aber als Verbesserung der Lage benennt: In dem Bereich der Tieflage wird eine neues Regenrückhaltebecken entstehen, das 1700 Kubikmeter Wasser fassen kann. Das soll die Lage entspannen und verhindern, dass Wasser auf die Höfe fließt. „Die Belastung für die Anwohner wird so minimiert“, sagt Bürgermeister Sendermann.

Besteht die Gefahr, dass Ortskundige den neuen Weg als Umgehungsstraße von Datteln nach Olfen nutzen?

„Die Gefahr besteht ganz bestimmt“, meint Anwohner Norbert Scholbrock. Auch Franz-Josef Grothues kennt zwar die Diskussion, die es in Olfen seit Vorstellung der Pläne gibt. Aber: Der Weg über den Kanal, der rund 40 Meter lang sein wird, wird zunächst nicht asphaltiert, sondern ist bewusst zunächst ein Weg aus Schotter. „Weil der Damm Zeit braucht, um sich zu setzen“, erklärt Franz-Josef Grothues. Und, so Bürgermeister Sendermann, weil die Strecke dadurch für Autofahrer vergleichsweise unattraktiv ist. Außerdem habe die Erfahrung in Olfen gezeigt, dass Autofahrer die neuen Wirtschaftswege nicht verstärkt nutzen, um möglicherweise schneller am Ziel zu sein.

Quelle: Ruhrnachrichten vom 20.06.2018

Das werden wir uns anschauen wenn es fertig ist. Wir verließen dann den Leinpfad nach links und fuhren auf der asphaltierten Straße Lehmhegge weiter bis zur B235. Die überquerten wir  und fuhren dann über den Goetheweg zur Hafenstraße und bogen dort nach rechts ab. Nach 70 Meter Fahrt ging es dann nach links auf  den Weg, der uns durch die neugeschaffene Grüne Achse Olfen führen sollte. Links liegt wie schon mehrfach beschrieben der umgebaute ehemalige Kanalhafen Olfen, mit einer künstlichen Insel in der Mitte.

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Das Bild zeigt den Beginn der Grünen Achse Olfen, mit dem umgebauten Hafen. Rechts der Weg, den fuhren wir. Alles überragend in der Bildmitte Sankt Vitus.

Grüne Achse

DIE GANZE STADT IM GRÜNEN BLICK
HIER WIRDS LEBENDIG

Ein Teil des „Integrierten Hand­lungskonzepts für die Innenstadt“ der Stadt Olfen ist die Schaffung einer „Grünen Achse“, die die „Alte Fahrt“ mit dem alten Hafenbecken, dem St.-Vitus-Park und dem Stadtpark  verbindet. Hier entsteht ein neu gestalteter Grünbereich als inner­städtischer Freiraumverbund, der Aufenthaltsbereiche schafft, neue Wege für Jogger und Sportbegeisterte birgt, die Sichtbeziehung zwischen Kirche und Innenstadt wieder ermöglicht und damit auch eine ganz neue optische Verbindung zur Innenstadt schafft.

Quelle: Stadt Olfen

Das erste Bild zeigt Friedel noch mit seiner Regenjacke an, wie er die Brücke über die B235 überfährt. Danach das Bild zeigt sie auf dem Weg am Hafenbecken vorbefahrend. Im dritten Bild sieht man den Kirchturm von Sankt Vitus und dahinter die Wolkengrenze. Das folgende Bild zeigt die Flutwiese, die im Winter als Eislauffläche dienen soll. Das letzte Bild zeigt unterhalb des alten Kanaldamms, den Minigolfplatz an der Kanalstraße.

Wir fuhren bis zur Schiefen Brücke von Olfen und verließen dann die Grüne Achse von Olfen, als wir die Brücke überfuhren. Das waren etwa 940 Meter. Für uns ging es über den alten Damm der Alten Fahrt weiter bis zum nächsten Stopp auf der Steverbrücke. Sie bietet allen Radfahrern und Fußgänger einen tollen Blick in die Olfener Steverauen.

Beide Bilder sind von der Brücke aus fotografiert. das erste Bild zeigt die Stever und im Hintergrund die Auenwiesen. Das zweite Bild zeigt Friedel auf der Brücke und noch einmal eindeutig die schön Wettergrenze am Himmel.

Sollten wir noch schöneres Wetter bekommen? Nach weiteren 510 Meter Fahrt mussten wir den Damm verlassen, da er dort zu Ende war. Wir fuhren herunter und erreichten die Straße. Auf der fuhren wir weiter geradeaus. Rechts von der Straße liegt wieder der alte Kanaldamm. Wir erreichten nach 520 Meter die B235 und überquerten sie. Der Weg auf der anderen Seite verlief dann weiter nach Nordosten, parallel zum ehemaligen Kanaldamm. nach 440 Meter Fahrt mussten wir dann wieder auf den Kanaldamm fahren. Der geht ziemlich steil nach oben. Ich machte meine höchste Unterstützung an und fuhr nach oben auf den Damm. Friedel und Natz schoben ihre Räder hoch. Dann fuhren wir in Richtung der noch mit Wasser gefüllten, letzten 830 Meter der Alten Fahrt, die dann in die Neue Fahrt mündet. Am Anfang der Alten Fahrt befindet sich gleich die Olfener Marina. Daran fuhren wir vorbei und erreichten dann die neue Fahrt im Bereich des Sperrtors Lüdinghausen, dass etwa 360 Meter weiter nach rechts von der Einmündung der Alten- in die Neue Fahrt liegt. Dort fuhren wir nach links weiter auf den Leinpfad der Neuen Fahrt in Richtung Lüdinghausen. Gegenüber der Einmündung der Alten Fahrt liegt noch das Hohe Holz. Dort gibt es einen Kanutensteg, sowie einen kleinen freien Platz, auf dem die Kanuten schon mal zelten.

Die ersten beiden Bilder zeigen unseren Weg unterhalb des alten Kanaldamms in Richtung Yachthafen Olfen. Danach zwei Bilder vom Yachthafen, in dem immer einige Yachten ankern. Das letzte Bild zeigt die Einmündung der Alten- in die Neue Fahrt. Am anderen Ufer sieht man ein Schild, links daneben ist dann die Kanutenanlegestelle Hohes Holz.

Wir bogen ab und nun begann der lange Weg zur nächsten Kanalbrücke. Da die Neue Fahrt hinter der Einmündung der Alten Fahrt einen großen Linksbogen macht, kann man erste nach etwa 780 Meter die nächste Kanalbrücke, die erste vor Lüdinghausen sehen. Das kam mir am Montag so ewig lang vor, dass ich schon gefragt habe, ob die Brücke verschoben wurde. dann endlich konnten wir sie sehen. Aber bis wir dort waren hatten wir noch einmal 1,1 Km zurückgelegt. Wir verließen den Leinpfad nach links und fuhren dann 150 Meter nach links und bogen dann auf die Straße Tetekum nach rechts ein. Die brachte uns zur ersten Kanalbrücke vor Lüdinghausen hoch. Wir überquerten die Brücke und fuhren dann auf dem Gutschenweg weiter.

Im ersten Bild sieht man die Brücke noch nicht. Im zweiten Bild ist sie dann zusehen aber noch weit weg. Bild drei zeigt ein Schiff, das uns entgegen kam. Das vierte Bild zeigt den Kanal in Richtung Olfen. Im fünften Bild schaut man von der Brücke in Richtung Lüdinghausen. Da war der Himmel schon aufgerissen und dadurch erschien der Kanal richtig blau. das letzte Bild zeigt Friedel und Natz den Gutschenweg herunterfahren.

Über den Gutschenweg erreichten wir nach 730 Meter Fahrt den kleinen Bahnübergang, überquerten den und fuhren nach links weiter. Ich glaube der Weg heißt dort schon Kranichholz. Über den Weg fuhren wir 1,9 Km bis an den Rand von Lüdinghausen heran. Dabei durchfuhren wir das kleine Waldgebiet, das westlich des Westfalenrings liegt. An der Straße Am Feldbrand beginnt dann die Bebauung. Wir fuhren dann weiter über die Straße Telgengarten und bogen dann nach rechts auf die Bahnhofstraße ein um diese gleich zu überqueren und dann weiter auf der Straße Telgenkamp weiter zu fahren. Nach 270 Meter bogen wir dann nach rechts auf die Ludgeristiege ab. Über sie erreichten wir die Tüllinghofer Straße und fuhren dort links-rechts und erreichten dann die B58, die wir unterquerten und dann weiter auf der Graf Wedel Straße weiterfuhren. Wir erreichten die Steverstraße hielten an und überlegten was wir machen. Es war so ca. 12:30Uhr. Sollten wir doch lieber nach Lüdinghausen zum Bäcker Geiping fahren, oder versuchen gegen 13:30 in Hiddingsel zu sein und dort in der Pizzeria etwas zu Essen. Wir entschieden uns für die sichere Variante und die war Geiping.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg über den Gutschenweg und dann über das Kranichholz bis nach Lüdinghausen herein. Zunächst durch das ländliche Lüdinghausen und dann durch die sehr schöne Stadt mit ihren Stiegen über die Innenstadtstever. Im drittletzten Bild zeigt Friedel gerade unsere Fahrtrichtung an. Dort ging es in die Ludgeristiege, eine der Wege durch die Innenstadt.

Oben sieht man dann die restlichen Bilder, die ich gemacht habe, als wir uns entschieden hatten in Lüdinghausen zu essen. Das erste Bild ist auf der Graf Wedel Straße entstanden und zeigt die Kreisverwaltung Coesfeld. Das nächste Bild zeigt ein Stück von der Burg Lüdinghausen. Danach das Bild zeigt die Durchfahrt durch das Amtshaus. Das letzte Bild zeigt die Borgmühle mit dem Mühlenteich dahinter.

Wir erreichten die Bäckerei Geiping am Marktplatz und kehrten dort ein. Wir bestellten uns ein Frühstück und ließen es uns schmecken. Nach der Pause fuhren wir dann über die Burgstraße zurück, überquerten die Steverstraße und bogen dann sofort nach rechts auf den Weg Borgplatz ein. Der Weg führte uns an der Innenstadtstever entlang. Über den Steverdamm erreichten wir dann die Brücke, die uns nach links in den Park zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering brachte. Die sogenannte Wasserburgenwelt. Leider sind dort zurzeit einige Baustellen, die uns den Weg versperrten. So fuhren wir etwas anders als geplant. Es ging quer durch das Gelände und wir erreichten dann die Straße Hinterm Hagen. Dort fuhren wir nach rechts weiter. Vorbei am Seniorenheim Antonius, erreichten wir dann den Erbdrostenweg, auf dem wir nach links fuhren.

Das erste Bild zeigt Freiedel und Natz an der Borgmühle. Die beiden nächsten Bilder zeigen die die Umgebung am Steverdamm. Im nächsten Bild befinden wir uns gerade auf der Brücke über die Vischeringstever. Die Vischeringstever ist ein innerstädtischer Nebenarm der Westenstever. Das Bild danach ist schon in dem Park gemacht. Es zeigt drei Stehlen mit den „Charakterköpfen“ von adeligen Lüdinghauser Herrschaften. Der erste Kopf auf der ersten Stehle ist die Schwester Maria vom Göttlichen Herzen, geborene Gräfin Droste zu Vischering. Das nächste Bild zeigt den „Schläfer ohne Schuhe von Lüdinghausen“. Nicht sehr bequem. Die nächsten vier Bilder sind hinter und seitlich des St. Antonius-Gymnasium entstanden. Die beiden letzten Bilder sind dann auf der Straße Hinterm Hagen entstanden und zeigen das Seniorenheim und das Klostergebäude.

Der Radweg, des Erbdrostenweg brachte und heraus aus Lüdinghausen. Nach 2,2 Km erreichten wir die Kreisstraße 23 in der Bauernschaft Berenbrock. Kurz nachdem wir die überquert hatten liegt ein Hof links am Weg. An dem fuhren wir vorbei und weiter in Richtung Dortmund-Ems-Kanal. Zunächst durch ein Waldgebiet, das rechts und links der Straße lag. Danach wurde das Gelände wieder offen und wir erreichten dann nach670 Meter zunächst die Alte Fahrt Senden. Die überquerten wir über einen aufgeworfenen Damm. Links von dem Damm, einige Meter tiefer, liegt dort der Motoryachtclub Kanalstadt Datteln. Dort runter fuhren wir und schauten uns das Gelände an.

Die ersten drei Bilder sind vom Erbdrostenweg aus fotografiert und zeigen die umliegende Landschaft und eine Wegekapelle. Das nächste Bild dann zeigt eine große, ich glaube Schiefertafel, auf der an die Toten aus den beiden Weltkriegen erinnert wird. Das folgende Bild zeigt dann den genannten Hof. Danach ein Bild aus dem Wald. Das nächste Bild zeigt ein einsames Haus kurz vor der Alten Fahrt Senden. Im nächsten Bild fahren Natz und Friedel gerade den Kanalberg hoch. Im Hintergrund sieht man schon die Kanalbrücke über die Neue Fahrt nach Senden. Das nächste Bild zeigt den Yachthafen, der einen Zugang zur Neuen Fahrt Senden hat. Im nächsten Bild fahren wir gerade über den Damm und ich habe die Alte Fahrt nach Senden fotografiert. Die folgenden Bilder sind dann auf dem Gelände des Yachtclubs entstanden. Sie zeigen auch das Innere des Clubhauses und auch von außen sieht man es auf einem Bild.

Wir hatten alles gesehen und fuhren wieder hoch an die Straße und dort nach links zur Brücke, die wir schon auf einem Bild gesehen haben. Wir überquerten die Neue Fahrt des DEK und fuhren auf der anderen Seite den Kanaldamm wieder herunter. Wir fuhren bis zur Kreisstraße 13 und bogen dann nach 850 Meter nach rechts ab. Wir fuhren zunächst auf Hof Dalhaus zu. Der Hof wurde zu Ferienwohnungen umgebaut und bietet heute schöne und ruhige Ferienwohnungen. Ich denke als Radfahrer, auf der DEK Route bekommt man dort auch mal ein Apartment für eine Nacht. Wir fuhren dann aber vor dem Hof nach links weiter. Fast erreichten wir den Kanal, der rechts am Weg liegt, bogen dann aber scharf nach links ab. Nach 2,2 Km Fahrt durch die Felder vor Hiddingsel erreichten wir dann die Daldruper Straße.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von der Kanalbrücke bis zur Daldruper Straße. Wie man auf den Fotos sieht, war der Himmel teils blau und aber auch mit dicken Wolken dekoriert. Wir hatten richtiges Glück mit dem Wetter und so machte die Tour richtig Spaß.

Wir bogen nach rechts auf die Straße ein und die brachte uns nach 430 Meter an den Dorfrand. Wir fuhren in das Dorf. Wir hatten ja Zeit, da wir nicht mehr Essen mussten, deshalb wollten wir uns einiges ansehen.

Hiddingsel

Hiddingsel ist ein Dorf im Kreis Coesfeld und Ortsteil der Stadt Dülmen. Mit 1.706 Einwohnern und 726 Haushalten ist Hiddingsel im positivsten Sinne ein typisch westfälisches Dorf inmitten der Münsterländer Parklandschaft.
Kurzportrait

Das Dorf

Hiddingsel ist ein Dorf im Kreis Coesfeld und Ortsteil der Stadt Dülmen. Es liegt im westlichen Münsterland mit sehr guter Verbindung sowohl nach Münster, der Stadt des westfälischen Friedens, als auch hinein in das Ruhrgebiet zu Städten wie Recklinghausen, Bochum und Dortmund. Mit einer Einwohnerzahl auf den 31. Dezember 2013 von 1.706 Einwohnern und 726 Haushalten ist Hiddingsel im positivsten Sinne ein typisch westfälisches Dorf inmitten der Münsterländer Parklandschaft.

Der angrenzende Dortmund-Ems Kanal lädt insbesondere an seinem mittlerweile stillgelegten Seitenarm zu unterschiedlichsten Freizeitmöglichkeiten ein. Während er im Sommer Angler und Badegäste anzieht, ist er im Winter bei Schlittschuhfahrer als auch bei Eistauchern sehr beliebt. Darüber hinaus schlängeln sich diverse Radrouten wie z.B. die Dortmund-Ems-Kanal-Route als auch die bei Radfahrern sehr beliebte 100 Schlösser-Route um den Kanal und um das Dorf herum. Anziehungspunkt für Radfahrer ist insbesondere die im romanischen Baustil errichtete Katholische Pfarrkirche St. Georg in Hiddingsel wie auch Schulze-Emptings Mäusescheune. Darüber hinaus sind die Dülmener Wildpferde im Ortsteil Merfeld eine weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Attraktion und Sehenswürdigkeit im Umland Hiddingsels.

Hiddingsel verfügt als sehr lebendiges Dorf über eine vergleichbar gute Infrastruktur. Neben einem ortsansässigen Kindergarten und einer Grundschule besticht das Dorf insbesondere durch sein lebendiges Vereinswesen. Ortsansässige Einzelhandels- und Dienstleistungs-schäfte, Gastronomie auch mit Hotelbetrieb sowie interessante Gewerbebetriebe runden den lebenswerten Charakter des Dorfes ab.

Entstehung und Geschichte des Dorfes

Der Name Hiddingsel wurde erstmals im Jahre 1032 erwähnt. Der Name entstammt dem angelsächsischen Männernamen „Hiddo“. Die Endung auf „sel“ deutet auf Saal-Scheune-Sitz hin. Einer zweiten Version zufolge leitet sich die Silbe „Hid“ von dem Eigennamen „Hildi“ her. Zu dieser Zeit gab es verschiedene Haupthöfe mit zugeordneten Unterhöfen. Einer dieser Haupthöfe war der Hof Hiddingsel. Der Hof des Hiddo hat an der westlichen Seite des Dorfes Hiddingsel gelegen. Hier stand bis 1893 noch eine Burg mit einer breiten Schutzmauer. Um die Burg führte eine Gräfte. Eine Senke deutete noch darauf hin. Die Senke und die alte Umflut des Kleuterbachs wurde durch ein 12 m langes Schemm überbrückt. 1905 wurden die Schemms abgebrochen und dafür der Landweg Hiddingsel-Rödder hergerichtet.

Der Hof Hiddingsel befand sich im Besitz des Domkapitels zu Münster. Auf dem Grund und Boden dieses Hofs ließ das Domkapitel eine kleine Kapelle errichten, die in der Folgezeit Anlass für die Entstehung des Dorfes wurde. Nach 1240 wurde Hiddingsel eine Pfarrei. Jedoch schon Anfang des 16. Jahrhunderts verlor die Pfarrei ihre Selbständigkeit und wurde Rektorat. Erst im Jahre 1861 wurde wieder eine eigene Pfarrei eingerichtet. Der erste Pfarrer war der damalige Rektor Hoffschläger.

Der Hof Hiddingsel wurde im 13. Jahrhundert nach und nach zerstückelt und den sich ansiedelnden Bewohnern überlassen. Als Ersatz kaufte am 18. August 1331 der münsterische Domherr Burkhardt das in der Bauernschaft Rödder gelegene und an Hiddingsel anliegende Lehngut „umso die Rechte der Gutsherrschaft über die Hörigen des Dorfes nach wie vor ausüben zu können.“

Das Kirchdorf Hiddingsel mag im 15. und 16. Jahrhundert etwa 30 bis 40 Häuser gehabt haben. Es blieb in dieser Zeit nicht von Schicksalsschlägen wie Brand, Pest, Krieg und Überflutungen verschont. Innerhalb von 115 Jahren wurde es viermal vollständig vom Feuer zerstört, und zwar in den Jahren 1587 – während des spanisch-niederländischen Krieges (1568 bis 1609) wurde das Dorf „von den Flämischen“ wie von den Holländern in Brand gesteckt –, 1606, 1639 und 1702. Für das Feuer vom 31. Juli 1606 ist folgende Begebenheit übermittelt: Grund des Brandes war diesmal keine kriegerische Auseinandersetzung, sondern ein Ehestreit. Die Frau des Johann Stoberts wollte ihren trunksüchtigen Mann nicht in ihrem Bett dulden, weil sie glaubte, dass er im Wirtshaus zu viel Geld vertrunken hätte. Es gab einen handfesten Krach, der darin gipfelte, dass der Mann – aus seiner Schlafkammer vertrieben – sich mit einer brennenden Kerze in den Hühnerstall setzte und dort einschlief. Die Kerze setzte sein eigenes Haus und in der Folge das ganze Dorf in Brand. Am 8. Dezember 1703 vernichtete ein orkanartiger Sturm die soeben neu erbauten Häuser und den Kirchturm.

Rund 250 Menschen wurden Opfer der Pest von 1636. Nur drei Frauen, die sich zum Schutz gegen die Seuche unter einer kleinen Brücke versteckt hielten, bis die Gefahr vorüber war, sollen von der verheerenden Seuche verschont geblieben sein. Die Brücke heißt noch heute aus dieser Begebenheit „Frauenschemm“. Ein Überbleibsel dieser Zeit ist die noch heute jährlich stattfindende Pestprozession der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg zu Hiddingsel. Darüber hinaus erinnert eine im Jahr 2013 errichtete Gedenkstatue an der „Frauenschemm“ Brücke an die vorgenannte Begebenheit.

Im Jahre 1803 fiel das Kirchengut in Hiddingsel der Säkularisation zum Opfer und kam so an die Krone Preußens. Im Jahre 1837 trat die preußische Regierung das Gut an den Herzog von Croÿ ab.

In den Jahren 1875, 1881, 1890, 1932, 1945 und 1963 überschwemmte der durch das Dorf fließende Kleuterbach das gesamte Dorf und die Umgebung. Hiddingsel war von der Außenwelt vollkommen abgeschnitten. Die neue Umflut bewahrte das Dorf 1981 vor einer weiteren Hochwasserkatastrophe.

Hiddingsel erlebte zwei Gebietsreformen. So wurde das Dorf am 1. Juli 1969 dem Nachbardorf Buldern eingemeindet ehe es im Rahmen einer weiteren Gebietsreform unter Datum vom 1. Januar 1975 ein Ortsteil der Stadt Dülmen wurde.

Seit 1940 verfügt Hiddingsel auch über ein eigenes Ortswappen. „In Silber (Weiß) ein schrägrechter fünflätziger schwarzer Turnierkragen, darüber und darunter je ein schrägrechtes rotes Schwert.“ Der Turnierkragen wurde dem Wappen der Herren „von Tuchdorp“ entnommen. Es handelt sich hier um ein altes Rittergeschlecht. „Bruno von Tuchthorpe“ nennt sich 1330 „Pfarrer von Hiddingsel“, weil er zum Unterhalt der Pfarrstelle verpflichtet war. Die Besitzung der „von Tuchdorp“ ging 1331 durch Kauf auf den Hiddo-Hof über. Die Schwerter im Wappen deuten auf eine alte Gerichtsstätte hin, heute „Dingelke“ genannt. So stehen die im Wappenschild dargestellten Symbole in enger Beziehung zur Gemeinde.

Quelle: Website der Gemeinde Hiddingsel.

Wir fuhren in Richtung Kirche, die wir bei der Anfahrt auf Hiddingsel schon sehen konnten und erreichten dann die Firma Dümo, die dort Wohnmobile vertreibt. Kurz dahinter wird die Straße über eine Brücke geführt, die den Kleuterbach überspannt. Danach macht die Daldruper Straße einen Linksbogen. 170 Meter weiter rechts gibt es dann eine Brücke, die auch den Kleuterbach überspannt. Der Bach scheint dort etwas aufgestaut. Friedel meinte, dort könnte es eine alte Mühle geben. Ich habe nichts gefunden. Von der Brücke aus schaut man in die Hinterhöfe der Häuser im Bereich de Sparkasse von Hiddingsel. Dort sieht es wie wahrscheinlich vor hundert Jahren aus. Im Hintergrund sieht man den Kamin der alten Kornbrennerei Hellmann.

Im ersten Bild fahren Natz und Friedel auf der Daldroper Straße in Richtung Hiddingsel. das zweite Bild zeigt schon das Ortsschild und im Hintergrund sieht man den Kirchturm. Danach sieht man einige Autos an der Straße stehen, dahinter liegt die Tankstelle und auch die Firma Dümo Reisemobile. Das nächste Bild zeigt Natz der in Richtung Kirche fährt. Rechts der Straße steht eine Scheune links Neubauten. Danach das Bild zeigt das Kunstwerk Frauenschemm, eine Bronze, Cortenstahl Steele, von Uta Krüger-Naumann zu der es eine Legende gibt.

Frauenschemm

Mythos oder Wahrheit

Man schrieb das Jahr 1636, es war im 30-jährigen Krieg, als die Pest mit ihrem Schrecken durch das Land zog. Auch aus unserer Gemeinde holte sich der „grauenvolle Würgeengel“ schier unersättlich seine Ofer. Ca. 250 Menschen starben an dieser Krankheit. Überlieferungen sagen, dass drei Frauen, die Erlfrau, die Heidfrau und die Brockfrau, die sich zum Schutze gegen die Seuche unter (oder in der Nähe) einer kleinen Brücke verborgen hielten, bis die Gefahr vorüber war. Sie blieben von dieser verheerenden Seuche verschont.

Eine Fußbrücke über den Kleuterbach trägt heute, in Erinnerung an diese Zeit, den Namen „Frauenschemm“. 2013 wurde dazu von der Künstlerin Uta Krüger-Naumann ein Relief erstellt. Die Inschrift lautet: „Das Relief der Künstlerin Uta Krüger-Naumann erinnert an die Legende der drei Frauen, die während des 30-jährigen Krieges um 1636 unter dieser – nach ihnen benannten Frauenschemmbrücke die Pestepidemie überstanden. Die Frauen tragen symbolisch den „schwarzen Tod“ in der Gestalt einer Schnabelmaskenfigur fort“.

Oben ein Bild von der Einweihung

Anhebung der Frauenschemmbrücke Hiddingsel 2016

Oben sieht man die Frauenschemmbrücke, die 2016 wegen Hochwasserschutz angehoben wurde.

Quelle: Website der Gemeinde Hiddingsel

Mein nächstes Bild zeigt dann die Brücke, auf die wir kurz gegangen sind um in die Hinterhöfe am Kleuterbach zu schauen. Mein letztes Bild zeigt dann die Hinterhöfe im Bereich der Sparkasse und im Hintergrund den Kamin der Kornbrennerei Hellmann.

Wir schoben unsere Räder über die Brücke und erreichten über die Straße Zum Kleuterbach die Brinkstraße. Dort fuhren wir nach links. Wir erreichten nach 110 Meter eine Brücke, die uns wieder über den Kleuterbach brachte. Nach weiteren 30 Meter Fahrt bogen wir dort nach rechts auf die Hiddostraße ein. Dort liegt links der Straße das große Kriegerdenkmal von Hiddingsel.

Kriegerehrenmal

Wo jetzt das Ehrenmal, auch Kriegerdenkmal genannt, steht, stand früher die alte Kirche, zog sich der Friedhof um das Gotteshaus. Nach der Einweihung der neuen Kirche 1911 wurde die alte Kirche in den wirren des ersten Weltkrieges abgerissen. Im Jahre 1924 wurde das Ehrenmal, in dessen Sockel die Namen der Opfer des ersten Weltkrieges eingelassen sind, erbaut und unter großer Teilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Ausgerichtet war das Denkmal nach Osten, zur Daldruper Straße. Die Eingrenzung mit einem schmiedeeisernen Zaun und die Kastanienbäume boten für das Ehrenmal eine geschützte Zone. Für die Gefallenen und Vermissten des zweiten Weltkrieges wurden später zwei Gedenktafeln mit deren Namen aufgestellt. Im Jahre 1980 wurde das Denkmal nach Westen gedreht und der Denkmalplatz neu gestaltet. Der Grund war das erhöhte Verkehrsaufkommen auf der Daldruper Straße und die Planung einer Gaststätte mit Garten zum Denkmalplatz. Da dieses Vorhaben nicht realisiert wurde, kam es im Jahre 1997 zu der Neugestaltung des Denkmalplatzes und der erneuten Drehung des Denkmals zurück in Richtung Osten.

Dankeschön
Für die Pflege bedanken wir uns bei Hildegard Emming.
Quelle: Gemeinde Hiddingsel

Wir stiegen dort ab und schauten uns das monomentale Ehrenmal näher an. Ein großes Ehrenmal für ein kleines Dorf, aber schön und gepflegt.

Die ersten vier Bilder sind auf der Straße Zum Kleuterbach und auf der Brinkstraße entstanden. Das fünfte Bild dann zeigt Natz und Friedel auf der Brücke über den Kleuterbach. Rechts im Bild sieht man die Statue des Heiligen Nepomuk. Im Hintergrund die Bäckerei Dornhege. Leider hatten die von 12- 14:30 Uhr Mittagspause. Das nächste Bild zeigt den Heiligen Nepomuk von vorne. Danach sieht man die gewaltige Pfarrkirche Sankt Georg.

St. Georg (Hiddingsel)

Die katholische Pfarrkirche St. Georg ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Hiddingsel, einem Ortsteil von Dülmen im Kreis Coesfeld (Nordrhein-Westfalen). Sie trägt das Patrozinium des Heiligen Georg.

Die domkapitularische Gründung war nach 1240, die Gemeinde ist als Pfarre seit 1305 urkundlich belegt.

Das Gebäude wurde 1911 an der Stelle einer im Kern spätromanischen Saalkirche errichtet. Es ist eine neuromanische Basilika. Der heutige Standort, der Bonenkamp, ist der Überlieferung nach ein alter Kultplatz.

  • Drei große Bildstöcke aus Sandstein mit den Darstellungen: Christus am Ölberg, Leidensengel und schmerzhafte Muttergottes
  • Putten mit Arma Christi um 1715, sie wurden wohl von Johann Rendeles um 1715 geschaffen
  • Zwei Tondi aus Stein von der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts sind dem Umkreis Gerhard Gröningers zugeschrieben
  • Vesperbild aus Stein, bezeichnet 1676
  • Drei Holzfiguren vom Ende des 15. Jahrhunderts
  • Eine Kreuzigungsgruppe aus Holz aus der Mitte des 18. Jahrhunderts[1]
  • Beachtenswert ist der ProzessionsBaldachin von St. Georg. Er ist augenscheinlich der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen, beeinflusst von Werkbund/Bauhaus. Bei diesem eher seltenen Werk textilen Kunstschaffens in rot, weiß und blau aus den 1920er Jahren dominieren geometrische Linienführungen. Die geradezu klassischen eucharistischen Symbole Weizenähre und Weintraube sind stilisiert, die Linienführung reduziert. Die einzelnen Beeren der Traube sind zu Quadraten abstrahiert. Die Ähren und andere Details des Baldachins weisen Applikationen aus Goldfäden auf. Zentrale Motive der herabhängenden Teile sind ebenfalls oft verwendete eucharistische Metaphern. Vorn und hinten sind es das Christussymbol IHS und ein Kelch mit Hostie, seitlich ein die Kirche symbolisierendes Schiff mit dem Christusmonogramm PX als Mast und einem kreisrunden weißen Segel (Hostienform!) und gegenüberliegend einer der zwölf Körbe mit Brot und ein(zwei?) Fisch(e?) von der wundersamen Brotvermehrung/Speisung der Fünftausend. Den oberen Rand der seitlichen Stoffbahnen schließt ein umlaufendes Zitat des Tantum ergo (bis „ritui“) ab.                                                                                                          Quelle: Wikipedia vor Ort

Die Kirche sah für mich wie eine Trutzburg aus. Das nächste Bild zeigt dann eine Metallplatte, die vor dem Kriegerdenkmal platziert ist. Danach die Bilder zeigen das Denkmal und seine Erinnerungsplatten, auf denen die Gefallenen der Weltkriege verewigt sind.

Als wir alles gesehen hatten fuhren wir mit den Rädern von der Hiddostraße über eine Fußgängerbrücke zur Kirche. Die wollten wir uns auch von Innen ansehen. Der Haupteingang war geschlossen, aber ein Seiteneingang war offen und so kamen wir in die Kirche. Der erste Eindruck war, ein mächtiger Sakralbau für ein kleines Dorf. Der Altarbereich war schlicht gestaltet. Die Fenster im Bereich des Altars waren aus Buntglas gestaltet. Kunstvoll. Auf einer Empore thronte die Kirchenorgel. Schlichte Lampen von der hohen gewölbten Decke, verstärkten den Eindruck einer schlichten Ausstattung.

Oben sieht man die Bilder der Kirche von Außen und Innen.

Wir verließen die Kirche uns machten uns auf den Rückweg. Von der Kirche aus fuhren wir wieder über die kleine Brücke auf die Hiddostraße und dort nach rechts. Die Straße machten einen Linksbogen und führte uns 220 Meter an der westlichen Bebauung vorbei. Dann fuhren wir nach rechts auf einen Weg der entlang des Kleuterbach verlief. Der Kleuterbach machte dort eine rechts-links Biegung und verlief dann nach Nordwesten. Der Weg folgte ihm 310 Meter bis auf die Höhe der Sportplätze. Dort machte der Weg dann eine Kurve nach links, vom Bach weg. Der Kleuterbach ist in dem Bereich renaturiert worden. Friedel hatte davon gehört und führte uns deshalb an dem Bach vorbei.

Renaturierung des Kleuterbachs

Hochwasserschutz in Hiddingsel

15.000 Kubikmeter Erdboden sind seit August am Kleuterbach in der Nähe der Sportanlagen bewegt worden. Zwei große Bagger arbeiten auf Hochtouren an der Renaturierung des Flusses. „Im Zuge ökologischer Hochwasserschutzmaßnahmen wird an dieser Stelle der ursprüngliche Verlauf des Kleuterbachs nach Plänen von 1825 wieder hergestellt“, erklärt Frank Wackernagel, der städtische Projektleiter. Der zurzeit schnurgerade Fluss wird sich dann in weiten Schleifen über die drei Hektar große Fläche schlängeln, die die Stadt Dülmen vom Herzog von Croÿ erworben hat. Außerdem bieten die neu geschaffene, große Gewässeraue sowie Geländemulden Raum für überschüssige Wassermassen.
Der Oberboden ist zum großen Teil schon abgefahren. „Wir liegen gut im Zeitplan“, freut sich Armin Sander von der Baufirma. „Wenn das Wetter weiterhin mitspielt, werden die Baumaßnahmen im März nächsten Jahres abschlossen sein.“ Im Anschluss an die Erdbauarbeiten werden einige Schilfbereiche und heimische Gehölze gepflanzt. Das Areal wird eingezäunt und die Natur zunächst sich selbst überlassen. Die ökologischen Hochwasserschutzmaßnahmen in Hiddingsel sind zu 80 Prozent mit Landesmitteln gefördert.
Seit 2013 wurde zum Schutz der Ortschaft vor Hochwasser einiges getan. Die direkte Ortslage schützen bereits circa 400 Meter Hochwasserschutzwände aus Stahlbeton. Neben diesen technischen Schutzmaßnahmen gibt es einige ökologische Gewässerbaumaßnahmen an der Kleuterbach-Umflut. Schilfbepflanzung, das Anlegen von Sekundärauen und die Herstellung von Gewässerinseln sind einige Möglichkeiten Starkregen und Hochwasser zu regulieren. Die Strukturvielfalt am Fluss wird erhöht und das Gewässer kann sich eigendynamisch entwickeln. Diese sogenannte Umflut wurde in den 60er Jahren künstlich angelegt, um den Fluss im Ort bei Hochwasser zu entlasten. (Pressestelle Stadt Dülmen, 10.10.2016)

Quelle: Gemeinde Hiddingsel

Kleuterbach ist renaturiert
Natürlich gegen Hochwasser

Hiddingsel. Dass Hochwasserschutz auch seine sehenswerten Seiten hat, davon können sich seit einiger Zeit die Hiddingseler überzeugen. Die umfangreichen Erdarbeiten für den ökologischen Teil der Hochwasserschutzmaßnahmen in Hiddingsel sind erfolgreich abgeschlossen. Stolze 15.000 Kubikmeter Erdboden wurden am Kleuterbach in der Nähe der Sportanlagen bewegt.

Von Markus Michalak

Sonntag, 17.12.2017, 17:20 Uhr

Kleuterbach ist renaturiert: Natürlich gegen Hochwasser
Was aussieht wie ein idyllischer Platz mitten in der Hiddingseler Natur, ist eine technische Baumaßnahme gegen das Hochwasser. Foto: Michalak
Von einer Großbaustelle ist allerdings inzwischen längst nichts mehr zu sehen. Auch, wenn sich die Arbeiten zunächst – ausgerechnet – durch Starkregen verzögert hatten. Der einst schnurgerade Fluss schlängelt sich inzwischen in weiten Schleifen über die drei Hektar große Fläche, welche die Stadt Dülmen vom Herzog von Croy erworben hatte. Der Bach hat so mehr Platz und droht entsprechend weniger schnell über die Ufer zu treten.
Quelle: Dülmener Zeitung

Oben im ersten Bild sieht man von der kleinen Brücke aus den Kleuterbach und einen Graureiher. Danach sieht man Bilder von der Hiddostraße im westlichen Bebauungsgebiet. Danach die Wegekapelle, die dort steht wo wir nach rechts an den Bach abgebogen sind. Danach sieht man Bilder von dem renaturierten Kleuterbach, der wegen der Trockenheit auch sehr wenig Wasser führt.

Wir fuhren also nach links vom Kleuterbach weg und hatten dann kurz Sicht auf das Nachbardorf Buldern, das knapp 4 Km weiter nördlich von Hiddingsel liegt. Wir fuhren dann ca. 1 Km nach Westen um dann kurz vor der Firma Große Volksbeck GmbH nach links abzubiegen und dann in südlicher Richtung weiter zufahren.

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Wir über uns

Herzlich willkommen auf dem Geflügelhof Große Volksbeck.

Wir sind ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb im Münsterland, der auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Bis zum Ende der 60er Jahre handelte es sich um einen traditionellen münsterländischen Bauernhof, auf dem alle Nutztierarten vertreten waren. Zu diesem Zeitpunkt entschied sich Anton Große Volksbeck, der Großvater, die Haltung von Legehennen auszubauen und neue Vermarktungswege zu etablieren. Seit über 10 Jahren wird der Betrieb vom Ehepaar Diekmann mit viel Herzblut geführt, welches mittlerweile auch schon tatkräftige Unterstützung durch die eigenen Kinder erfährt. Wir nutzen unsere ganze Erfahrung in der Haltung von Legehennen, um qualitativ hochwertige Eier aus der Region für den Markt produzieren zu können. Die Eier werden in unserer hauseigenen Packstation unter höchsten Qualitätsstandards sortiert und anschließend tagesfrisch unter anderem an die REWE Dortmund ausgeliefert.

Viele Grüße, Ihr Ehepaar Diekmann, Große Volksbeck
Wir stehen für Ei-Qualität aus unserer Region.

Quelle: Website der Firma

Nach 700 Meter Fahrt in südlicher Richtung erreichten wir dann die Rödderstraße, auf die wir nach rechts abbogen. Etwa 510 Meter weiter als der Weg zur Firma Große Volksbeck, steht links vom Weg, hinter einem kleineren Hof die sogenannte Mäusescheune. Leider habe ich die nicht fotografiert und erst bei meinen Recherchen von ihr gehört.

Datei:Kirchspiel, Rödder, Mäusescheune -- 2013 -- 2220.jpg

Quelle des Bildes: Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / „Kirchspiel, Rödder, Mäusescheune — 2013 — 2220“ / CC BY-SA 4.0

So habe ich das Bild von Dietmar Rabich eingefügt, dass er 2013 produziert hat. In dem Bild sieht man sehr schön die Steine, auf denen die Scheune steht.

Mäusescheune

Rödder oder Hiddingsel

Diese Feldscheune steht vollständig auf Steinfüßen in Pyramidenform und überstehenden Kragen. Somit ist es Schadnagern nur schwer möglich, diese Barriere zu überwinden und die Getreideernte zu befallen. Außerdem bietet diese Bauform Schutz vor aufsteigender Bodennässe. Typisch an dieser Bauform ist das Holz-Ständerwerk – das sogenannte Fachwerk. Untypisch ist jedoch das mittig angeordnete Scheunentor. Meist wird das Scheunentor auf der gegenüberliegenden Seite wiederholt, so dass mit einem Pferdegespann – einem Leiterwagen – die Scheune durchfahren werden konnte. Die Scheunendurchfahrt ist häufig zu einer Seite versetzt. Auf der einen, breiteren Seite wurden im Sommer zur Ernte die Getreidegarben abgelagert. In den Herbst- oder Wintermonaten wurde dann die Dreschmaschine in der Scheunendurchfahrt platziert. Die Getreidegarben wurden von der einen, breiteren Seite zugeführt, das gedroschene Getreide in Jutesäcken abgefüllt und auf der schmaleren Seite der Scheune abgelagert. Die Scheune wird übrigens oft Hiddingsel zugeordnet, gehört jedoch zur Bauernschaft Rödder.

Quelle: Gemeinde Hiddingsel

Wir fuhren etwa 470 Meter auf der Rödderstraße und bogen dann nach links ab. Es ging dann in die Bauernschaft Daldrup. Wir fuhren nach Süden und machten einen kleinen Zick-Zack Weg bis zur Kreisstraße 28, die wir nach 1,6 km Fahrt erreichten. Die überquerten wir und fuhren weiter in südlicher Richtung. Nach weiteren 1,3 Km erreichten wir dann die K13. Auf die bogen wir nach rechts ab. Nach etwa 200 Meter Fahrt kamen wir aus einem kleinen Waldgebiet heraus und konnten dann rechts von der Straße auf eine alte Windmühle schauen, die nur noch einen Flügel hatte. Die Windmühle steht auf dem Gelände des ehemaligen Schulzenhof Niehoff. Dort befindet sich heute eine Kornbrennerei und ein Spirituosen Kontor.

Über uns – Tradition und Innovation

Als ein traditionsreiches, heimatverbundenes, mittelständisches Familienunternehmen produzieren wir seit mehr als 195 Jahren unsere Spirituosen.

1288 wird der Schulzenhof Niehoff das erste Mal in den Chroniken des Münsterlandes erwähnt.

Begonnen hat das Brennereigeschäft mit der eigens erbauten Windmühle, in der das selbstangebaute Getreide gemahlen wurde. Die im 18. Jahrhundert errichtete Windmühle erinnert uns heute noch an unsere Vorfahren und deren innovative Idee.

Der aus dem selbstgemahlenen Getreide produzierte Alkohol wurde schon bald mit heimischen Früchten und Beeren sowie Kräutern und Gewürzen verfeinert.

Über Generationen nutzen wir unsere seit Jahrzehnten gewonnenen Erfahrungen und entwickeln diese stetig weiter.
Die hohe Qualität ist durchgängig anerkannt und spiegelt eine ausgezeichnete Kombination aus Tradition und Innovation wieder.
Unser Ziel ist es, für unsere Kunden immer ein wenig besser zu werden.
Überzeugen Sie sich selbst!

Die Firma „Schulze Niehoff – Spirituosen Kontor e.K.“ wird heute von der Inhaberin Sylvia Schulze Niehoff geleitet – immer dabei, ihre DK-Hündin.

Quelle: Website der Firma

Hinter dem Hof Niehoff ging es dann nach Westen weiter und wir erreichten nach 2,2 Km Fahrt die B 474. Auf die bogen wir nach links ab.

Oben im ersten Bild sieht man wie beschrieben, Buldern. Danach sieht man eine Bilderstrecke die durch die Bauernschaften Rödder und Daldrup entstanden sind und die ich nicht beschreiben will. Die alte Windmühle will ich noch erwähnen. Leider habe ich kein Bild im Netz gefunden. Im drittletzten Bild überfahren wir gerade die Bahnlinie von Lüdinghausen nach Dülmen.

Unser nächstes Ziel war dann das Haus Visbeck ein ehemaliges Rittergut in der Nähe von Dülmen. So fuhren wir ca. 630 Meter auf der B474 in südlicher Richtung und bogen dann nach rechts ab. Es ging ganz kurz auf der Lüdinghauser Straße weiter, dann bogen wir nach 60 Meter in ein kleines Waldgebiet ein. Der Weg dort heißt Dernekamp. Nach 250 Meter Fahrt erreichten wir dann den Abzweig nach links zum Haus Visbeck. Das erreichten wir nach 300 Meter. Rechts von der Marienkapelle steht ein Buswartehäuschen mit einer Bank. Dort setzten wir uns hin und machten eine kleine Pause.

Haus Visbeck

Marienkapelle und Haus Visbeck

Luftbild (2014)

Marienkapelle neben Haus Visbeck

Haus Visbeck nahe Dülmen ist ein ehemaliges Rittergut, von dem heute noch ein Teil der Gebäude sowie die Marienkapelle existieren.

Geschichte

Marienkapelle bei Haus Visbeck

Schon 1186 wurde das Haus als Villa Visbeck als Lehnsgut im Urbar des Klosters Werden erwähnt. Seit 1338 waren die Herren von Visbeck Eigentümer des nunmehr als Rittergut genutzten Komplexes – ein Wehrbau auf zwei Inseln. Das Geschlecht der Herren von Visbeck starb 1540 aus und damit fanden die Gebäude weitere Besitzer, zuletzt die Familie Droste zu Vischering, die es bis in das 20. Jahrhundert hinein besaß.

Die Marienkapelle[1] stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist somit deutlich jünger als das Haus Visbeck selbst. Ihr Baumeister war Johann Conrad Schlaun.

Heute befindet sich Haus Visbeck in Privatbesitz und wird zur Pferdezucht und teilweise als Ferienwohnung genutzt.

Lage

Haus Visbeck liegt südöstlich der Stadt Dülmen nahe der Bundesstraße 474. Es gehört zum Kirchspiel Dülmen und liegt in der Bauerschaft Daldrup.

Umgebung

Reste des ehemaligen Krupp’schen Schieß- und Versuchsplatzes bei Haus Visbeck

In der näheren Umgebung des Hauses Visbeck befinden sich zwei bemerkenswerte Anlagen:

  • Der ehemalige Atomwaffenstandort, das Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck, welches heute als Lager für Feuerwerkskörper dient. In den 1980er-Jahren war das Lager oft Ziel der Friedensbewegung. Der Bau des Lagers wurde am 25. April 1963 begonnen und am 22. September 1965 fertiggestellt.[2]
  • Der ehemalige Schieß- und Versuchsplatz der Krupp’schen Gussstahl-Fabrik aus Essen. Der Schießplatz war der erste von einem Privatmann – Alfred Krupp – errichtete Schießplatz, allerdings nur wenige Jahre in Betrieb. Eröffnet wurde er 1873, aber schon 1878 nicht mehr genutzt, er war zu klein geworden. 1887 letztendlich waren alle Liegenschaften wieder veräußert worden. Vom Schießplatz sind noch zwei Umwallungen von Laboratorien deutlich sichtbar.[3]

Quelle: Wikipedia

Oben die Bilder zeigen die Zufahrt zum Haus Visbeck. Danach ein Relief aus Kalksandstein, das Maria und Josef, sowie Jesus im Stall von Bethlehem zeigt. Das nächste Bild zeigt die Marienkapelle am Haus Visbeck. Aus dem Buswartehäuschen heraus fotografiert, sieht man den Wald vor dem ehemaligen Atomwaffenlager Visbeck. Danach noch einmal die Kapelle von vorne. Das letzte Bild zeigt eine Infotafel an der Kapelle.

Wir mussten weiter, denn unser Heimweg war noch lang. Wir fuhren nach Westen in Richtung Borkenberge. Es ging durch das Waldgebiet, das vor dem haus Visbeck liegt, wenn von Sythen aus auf Visbeck zufährt. nach 2,6 Km Fahrt erreichten wir dann die Kreisstraße 16, auf die wir nach rechts abbogen. Sie führte uns nördlich der Borkenberge in Richtung Flugplatz Borkenberge. Nach 2,4 Km Fahrt auf der Keistsraße erreichten wir die Zufahrt zum Flugplatz Borkenberge. Dort bogen wir nach links ab auf das Flugplatzgelände ein. Dort auf dem Flugplatz war am Montag nicht viel los. Eine kleine Propellermaschine, machte einen Landeanflug und startete dann durch. Wahrscheinlich ein Flugschüler der das mit seinem Fluglehrer übte. Wir setzten uns kurz auf eine Bank und tranken einen Schluck. Das Flugplatzcafe hatte nicht auf.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg von Visbeck bis zum Flugplatz Borkenberge. Dabei sahen wir zwei Propellermaschinen, eine die startete und eine die landete und dann wieder durchgestartete. Zum Schluss sieht man einen zufriedenen Hund, hinter seinem Frauchen liegen.

Wir machten uns wieder auf den Weg.

Schön, dass Sie bei uns gelandet sind…

Im südmünsterländischen Städtedreieck Haltern – Dülmen – Lüdinghausen liegt der Verkehrslandeplatz Borkenberge.


Der Flugplatz wird durch die im Jahr 1931 gegründete und 1951 wiedergegründete Borkenberge-Gesellschaft e.V. Interessengemeinschaft luftsporttreibender Vereine im Deutschen Aero-Club e.V. betrieben. Die Borkenberge-Gesellschaft e.V. setzt sich aus 9 Vereinen zusammen, deren Interessen von einem ehrenamtlich tätigen Vorstand vertreten werden.
Auf dem Verkehrslandeplatz Borkenberge -EDLB- sind derzeit 50 Motorflugzeuge, 14 Ultraleichtflugzeuge, 4 Motorsegler, sowie 64 Segelflugzeuge stationiert, die von ca. 400 Mitgliedern bewegt werden. (Stand 1/2018)

Quelle: Betreiber Homepage

Wir fuhren zum Seiteneingang wo der Luftsportverein Marl seinen Stützpunkt hat. Dort verließen wir den Flugplatz und fuhren nach links auf die Kreisstraße 16. Die brachte und vorbei an einem Baggerloch, an dem wieder vermehrt Sand gebaggert wird. Auf den entstandenen See hat man keinen Einblick. Nach fast 700 Meter Fahrt erreichten wir dan die Straße die nach rechts bis zur Sythener Straße führt und schon lange befahrbar ist. Nach links war diese Straße immer gesperrt, so wie fast die ganzen Borkenberge. Diese Straße nach links, hatte Friedel gelesen, wird am 23.10.2018 für die Öffentlichkeit freigegeben. Am Montag war der 22.10. und Friedel hoffte, dass wir schon am Montag dort durchfahren konnten. Als wir Sicht auf die Schranke hatten, waren wir begeistert, denn sie war offen. Auf der Straße war noch ein Straßenreinigungsauto unterwegs. Der kam auf uns zu. Friedel fragte den jungen Mann ob man da schon durchfahren könne. Er meinte, das ginge schon. Das war der Startschuss für unsere Jungfernfahrt durch die östlichen Borkenberge.

Schranke ist passé

Nördliche Ringstraße im Naturerbe Borkenberge für Radfahrer frei

Seppenrade –

Freie Fahrt auf dem neuen Radweg im Naturerbe Borkenberge. Am Dienstag wurde die Schranke auf der nördlichen Ringstraße von Alexander Bonde, Generalsekretär der DBU, geöffnet. Die Strecke bietet nun Einblicke in die Heidelandschaft, ohne Flora und Fauna zu stören.

Von Michael Beer

Mittwoch, 24.10.2018, 08:19 Uhr

DBU-Tochter öffnet am 23. Oktober Schranke zur nördlichen Ringstraße im Naturerbe Borkenberge

„Alle Beteiligten haben bei der Erweiterung der Ringstraße K 16 Hand in Hand gearbeitet. Ansonsten wäre die Wegfreigabe nicht möglich gewesen“, sagte Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ( DBU), zur Eröffnung der rund fünf Kilometer langen Strecke durch die Borkenberge. Diese führt nun von Sythen bis zur Panzerstraße in Seppenrade. Zur Freigabe hatte die DBU Naturerbe GmbH, ein Tochterunternehmen der DBU und Flächeneigentümerin, ins Flughafencafé Borkenberge am Dienstag eingeladen.

Staatssekretär Heinrich Bottermann als Gast dabei

Gäste waren unter anderem Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Umweltministerium NRW, selbst bis zum vergangenen Jahr Generalsekretär der DBU und einer der Initiatoren dieser Maßnahme, Jürgen Rost (Leiter Bundesforst Rhein-Weser), der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Lüdinghausen, Anton Holz, sowie Clemens A. Leushacke, Erster Beigeordneter der Stadt Dülmen.

Bonde wies in seiner Rede auf den hohen Wert der Naturschutzfläche der Borkenberge hin. „Das Naturjuwel soll so bleiben. Wir müssen aber auch sichere Wege für die Besucher schaffen, also Besuch und Naturschutz in Einklang bringen. Es mussten dabei aber auch Kompromisse gemacht werden, um zum Beispiel störungsempfindliche Vogelarten zu schützen“, so Bonde. Er will auch weiterhin das Verbot für Motorrad- und Endurofahrer kontrollieren lassen.

In der Naturerbefläche kehrt einiges zurück, das schon verloren schien.

Dr. Heinrich Bottermann

„In der Naturerbefläche kehrt einiges zurück, das schon verloren schien. Auch das Land NRW wird dazu seinen Beitrag leisten. Der Naturschutz muss eine angepasste Nutzung herbeiführen“, sagte Staatssekretär Bottermann. Rost sprach von einer Heidelandschaft, die heute Seltenheit besitzt. „Da Menschen wegen der militärischen Nutzung außen vor waren, hat sich die Fläche wieder entwickeln können. Der neue Weg soll Verständnis wecken, dass dieses wertvolle Stück Landschaft nur durch gemeinsame Verantwortung erhalten bleiben kann.“

 

Neuer Radweg im Naturerbe Borkenberge eröffnet

DBU-Tochter öffnet am 23. Oktober Schranke zur nördlichen Ringstraße im Naturerbe Borkenberge

Holz betonte, dass die Stadt nie locker gelassen habe, die Borkenberge zum Landschaftsschutzgebiet erklären zu lassen. Dazu seien viele konstruktive Gespräche mit Dr. Bottermann geführt worden. „Es ist ökonomisch und ökologisch ein guter Weg mit diesem Radweg gefunden worden, der sicherlich von der Bevölkerung angenommen wird“, sagte Holz. „Unsere Bevölkerung wird am meisten davon profitieren. Das Ergebnis ist super“, hob der Erste Beigeordnete der Stadt Dülmen hervor.

Verbindung von Natur- und Umweltschutz mit regionalem Tourismus

Alle Redner waren sich einig, dass die Verbindung Natur- und Umweltschutz mit dem regionalen Tourismus nur funktioniert, wenn sich die Menschen an die Schilder halten und die Straße nicht verlassen, um die Flora und Fauna nicht zu stören.

Gemeinsam eröffneten die Ehrengäste den neuen „Naturradweg“ mit dem Drahtesel, bevor nach einem Imbiss mit dem Planwagen die Strecke abgefahren wurde. Dabei nahm die Gruppe auch die umfangreichen Arbeiten zur Sicherung der Natur entlang der Strecke in Augenschein, die Revierleiter Georg Feldmeier und sein Team geschaffen haben.

Quelle: Dülmner Zeitung vom 24.10.2018

Wir fuhren auf die Straße, die nach Friedels Info 6 Km lang sei. Uns kam der Weg unendlich lang vor. Wir fuhren den ja zum ersten Mal und hatten das Gefühl der endet nie. Wir hatten schon den Verdacht wir fahren im Kreis. Unser verdacht war gar nicht so unbegründet, denn die Straße macht einen großen Rechtsbogen. Dabei könnte man schon meinen im Kreis zu fahren. Der Junge Mann mit der Straßenreinigungsmaschine kam hinter uns hergefahren und überholte uns. Einige Meter weiter  musste er dann anhalten und wir auch, denn es wurde noch ein Baum gefällt. Der stand schräg zur Straße und deshalb musste er wohl fallen. Zu gefährlich für Spaziergänger und Radfahrer. Dann fiel er und wir konnten weiter. Nach einigen Kilometer Fahrt sahen wir noch einmal Arbeiter, die noch einen Zaun aufstellten. Nach 5 Km Fahrt war dann doch ein Ende abzusehen. Es ging nach links zum Alter Dülmener Landweg, der sogenannten Panzerstraße, die an der Ostspitze der Borkenberge entlang verläuft. Auf die fuhren wir zu und erreichten dann nach insgesamt 5,5 Km das Ende der Nördlichen Ringstraße durch das Naturerbe Borkenberge.

Im ersten Bild fahren wir gerade an dem Baggerloch vorbei. Bild zwei zeigt die Schönheit der Borkenberge im Bereich des Wachhäuschens, das rechts vom Beginn der neu eröffneten Straße steht. Das dritte Bild zeigt dann den Anfang der Nördlichen Ringstraße. Die folgenden Bilder zeigen dann unseren Weg durch die Borkenberge. Rechts und links der Straße sieht man Natur, die nach dem Abzug der Militärs unberührt geblieben ist. Betreten darf man das nicht. Zu gefährlich, da dort noch Munition liegen kann. Das drittletzte Bild zeigt die ganze Pracht der herbstlichen Borkenberge. Vorher sieht man noch eine Hütte, die wohl noch aus der Militärzeit stammt. Und man sieht auch noch uns drei, die als Jungfernfahrer den Weg vor der Prominenz abfahren.

Wenn man jetzt noch den Weg nach Sythen da zu rechnet, dann kann man 9,8 Km durch die Borkenberge fahren. Eine schöne Alternative zur der Hullerner Straße, um von Sythen nach Olfen zu fahren. Ich glaube, wir werden die öfters fahren. Wir fuhren nach rechts auf den Alter Dülmner Landweg. Jetzt am Nachmittag hatten wir dann endlich auch einmal den Wind, der im Laufe des Tages stärker geworden war, im Rücken. Friedel gab ein  scharfes Tempo vor. Natz und ich folgten ihm. Ich hatte etwas Sorge, dass mein Akku nicht reicht. Ich hatte am Morgen häufiger, wegen des Gegenwinds eine höhere Motorunterstützung eingestellt. Die Energie fehlte nun etwas. Die Temperatur tat das Ihre dazu. Je Kälter es ist umso weniger Kilometer leistet der Akku. Deswegen stellte ich nun zeitweise meinen Akku aus und musste ordentlich in die Pedalen treten um zu folgen. Nach etwas mehr als 2 Km erreichten wir die B58. Dort holte ich die beiden wieder ein, da sie auf mich warteten. Wir überquerten die B58 und fuhren am Heidekrug vorbei. Der hatte leider geschlossen. Wir fuhren auf der Kökelsumer Straße weiter in Richtung Füchtelner Mühle. nach 2,3 Km Fahrt erreichten wir dann den Campingplatz Burbank, der hinter der Füchtelner Mühle liegt, mit Zugang zur Stever. Dort sah Friedel das Schild „Ab 15 Uhr geöffnet“. Das bezog sich auf die Gaststätte auf dem Campingplatz. Wir bogen ein und fuhren zur Gaststätte. Da war richtig was los. So 10 Leute saßen an den Tischen und tranken ihr Bierchen. Wir bestellten uns ein Alkohohlfreies Weizenbier. Das ließen wir uns schmecken. Ein günstiges Weizenbier für 1,9 €, das müssen wir uns merken. Nach dem Bier fuhren wir weiter.

Oben die Bilder zeigen unseren Weg bis zum Campingplatz

Wir fuhren wieder zur Kökelsumer Straße und bogen nach rechts auf die. Nach 210 Meter Fahrt und einer Rechtskurve erreichten wir die Füchtelner Mühle. An der fuhren wir vorbei, überquerten dann die neu gebaute Fischtreppe und fuhren dann auf den Radweg, rechts der Straße, in Richtung Naturfreibad Olfen. Nach 550 Meter Fahrt ab der Füchtelner Mühle, bogen wir nach rechts ab und fuhren direkt am Freibad vorbei. Wir erreichten den Alleeweg und fuhren nach rechts auf den. Der brachte uns durch Rönhagen bis zur Eversumer Straße. Dort fuhren wir nach rechts auf den Radweg. Wir überquerten die Umgehungsstraße von Olfen und erreichten dann nach weiteren 550 Meter Fahrt die Straße Zum Krähenbusch. Auf der fuhren wir 2,5 Km bis zur B235. Dort ging es nach rechts weiter. Der Kanalberg war noch zu schaffen. Da stellte ich meinen Motor noch einmal höher.

Oben das erste Bild zeigt die Steverauen an der Füchtelner Mühle. Dort stand am Montag eine Rinderherde. Danach sieht man die Fischtreppe hinter der Füchtelner Mühle. Danach zwei Bilder vom Naturfreibad Olfen. Die folgenden Bilder sind dann auf der Straße Zum Krähenbusch entstanden. Wie man sieht stand die Sonne schon richtig tief. Später Nachmittag.

Wir überquerten die Lippe und dann ging es zum Kanal hoch. Natz verabschiedeten wir vor der Kanalbrücke. Er überquerte die B235 und fuhr zur Dattelner Schleuse. Friedel wollte über den Südring nach Hause fahren und so verabschieden wir uns auch. Wir überquerten den Kanal. Friedel fuhr Geradeaus, ich überquerte die B 235 Und fuhr dann über die Höttingstraße  nach Hause.

Das letzte Bild der Tour war am Montag die Lippe, die dort in Richtung Ahsen fließt.

Friedel, du hast eine tolle Tour vorbereitet. Wir sind 65 Km am Montag gefahren. Wir hatten Glück mit dem Wetter, nach dem wir am Morgen schon dachten es wird nichts mit der Tour. Ein Highlight dieser Tour war die Jungfernfahrt durch die noch nicht eröffnete Borkenberger Ringstraße.

Opaju

 

 

 

 

 

 

 

 

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